Bücher mit dem Tag "persiflage"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "persiflage" gekennzeichnet haben.

61 Bücher

  1. Cover des Buches Ich bin die Nacht (ISBN: 9783404169238)
    Ethan Cross

    Ich bin die Nacht

     (1.145)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Auch dieses Buch hat mich sehr überzeugt. Ich glaube ich habe einen neuen Lieblingsautor gefunden. Weitere Bücher lese ich definitiv. 

  2. Cover des Buches Ich bin die Angst (ISBN: 9783404170784)
    Ethan Cross

    Ich bin die Angst

     (547)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Schönes buch. Sehr spannend geschrieben ich freue mich auf weitere Teile von Ethan Cross. Gleich geht's los mit dem 2. Teil 


  3. Cover des Buches Er ist wieder da (ISBN: 9783404171781)
    Timur Vermes

    Er ist wieder da

     (3.373)
    Aktuelle Rezension von: worldofbooksps

    Ein Roman der vom ersten Moment an zum Schmunzeln bringt. Man muss sich nur einen Adolf Hitler in mitten Deutsch-Türkischen Mitmenschen vorstellen. Timur Vermes, macht aus einem grauenhaften Mann, einen Mann mit dem man lachen kann. Man darf allerdings nicht außer Acht lassen, dass dieser Roman mit Humor geschrieben ist und nicht um irgendetwas verharmlosen zu wollen. Ich finde die Idee dahinter sehr interessant und bin froh es gelesen zu haben. 

  4. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783453407848)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.159)
    Aktuelle Rezension von: DrBernstein

    Dieses Buch ist wohl eines der besten, die je geschrieben worden sind. Danach ist das Leben besser, denn man wurde in die erheitenden Welten des Absurdismus eingeweiht. Per Anhalter durch die Galaxis ist nicht nur eine unglaublich witzige und intelligente Geschichte, sondern zugleich der einzige Lebensratgeber, den man braucht.

  5. Cover des Buches Gott bewahre (ISBN: 9783453675971)
    John Niven

    Gott bewahre

     (351)
    Aktuelle Rezension von: Aus-Liebe-zum-Lesen

    Dieses Buch hätte ich mir selbst nie gekauft. Umso besser, dass ich es von meinem Schwager geschenkt bekommen habe, denn ich hätte definitiv was verpasst.

    Jesus soll seinen Vater, Gott, für eine kurze Zeit vertreten und richtet dabei völliges Chaos an und die Welt stürzt durch Kriege und schwindende Moral in den heutigen, desolaten Zustand. Gott ist entsetzt und schickt Jesus erneut auf die Erde, um den Schaden zu beheben und die Menschen wieder von christlichen Grundgedanken zu überzeugen.

    Doch diese Mission wird erwartungsgemäß nicht ganz einfach. Als kiffender Indie-Musiker nimmt Jesus an einer Casting Show teil und reist infolgedessen mehr oder minder erfolglos quer durch die USA und schart Freunde um sich, die eher nicht dem Durchschnittsbürger entsprechen.

    Die Geschichte ist skurril, aber nicht unschlüssig. Bei all dem Humor und Klamauk, steckt eine bissige Gesellschaftskritik in dem Text, die niemanden ausspart. Es geht nicht nur um die Kirche, die Gläubigkeit, Castingshows und die Medienlandschaft, nein die ganze moderne Gesellschaft wird schonungslos auf die Schippe genommen.

    Der Roman ist tiefgründig. In einem Moment muss man herzhaft lachen, im nächsten bleibt einem das Lachen im Halse stecken, weil die Kritik den Nagel so wunderbar auf den Kopf trifft. Eine kurzweilige Lektüre, die trotz aller Skurrilitäten für jeden Leser geeignet ist.

  6. Cover des Buches Die Brautprinzessin (ISBN: 9783608961409)
    William Goldman

    Die Brautprinzessin

     (471)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    William Goldman erzählt seine fiktive Geschichte mit einer weiteren fiktiven Geschichte - die Brautprinzession von S. Morgenstern ist ein Mitläufer mit vielen Gefühlen ...

    Schreibstil:
    Die Geschichte beginnt mit dem fiktiven Leben von William Goldman selbst, mit vielen Rückblicken und Vorblenden und dann irgendwann geht es um die Brautprinzessin. Diese wurde von S. Morgenstern geschrieben und William Goldman zitiert nur die besten Szenen. Darunter viel Liebe, Folter, Rache, ... Es geht also ordentlich und teilweise wirklich brutal zur Sache. Für Kinder absolut nicht geeignet - auch wenn das Buch mitunter für diese Zielgruppe geschrieben wurde! Das Märchen der Brautprinzessin wird immer wieder von den Erzählungen Goldmans unterbrochen und irgendwann ist nicht mehr klar, welchen Faden nun welcher Erzählstrang verfolgt. Der Ausdruck wechselt und ist stellenweise konträr zur Handlung - dies kann ggf. auch an der Übersetzung liegen.

    Charaktere:
    Diese sind flach, weisen aber alle Klischees auf, die es so gibt und werden zudem noch diskriminiert. So wird von "fetten" oder "blöden" geschrieben, ohne dass man weiß warum.

    Cover:
    Das Cover wirkt nach Märchen und einer bezaubernden und spannenden Welt. Leider hält der Inhalt nicht mit den Erwartungen stand.

    Fazit:
    Ein konfuses, teils sehr brutales Buch über ein ausgedachtes Leben und ein zerstückeltes Märchen. Eine Leseempfehlung kann ich nicht erteilen, weil die Zielgruppe nicht klar hervorgeht. Von mir gibt es nur 2 Sterne, weil ich mit den oben genannten Punkten nicht zurechtgekommen bin.

  7. Cover des Buches Die Farben der Magie (ISBN: 9783492280624)
    Terry Pratchett

    Die Farben der Magie

     (889)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    „Die Farben der Magie“ entführt seine Leser in eine seltsame, groteske, schräge Fantasywelt, die für mich bis heute unerreicht ist. All die Ideen, die vor Kreativität nur so sprühen, sind erstaunlich. Da gibt es den Tod, der nur in Großbuchstaben spricht – den Roman „Gevatter Tod“ habe ich hier auf dem Blog schon vorgestellt –, die Struktur der Scheibenwelt, die Götter, die einzelnen Charaktere …

    Vielleicht braucht es beim ersten Lesen eines Scheibenwelt-Romans ein bisschen, bis man sich in dieser außergewöhnlichen Welt zurechtgefunden hat. Aber dann wird man ziemlich schnell eingefangen von dem lockerflockigen Schreibstil und von dem Humor, der aus einem guten Buch ein richtiges Leseerlebnis macht. Was soll ich sagen: Als ich bei einem meiner letzten Vor-Corona-Urlaube „Die Farben der Magie“ am Strand las (zum wiederholten Mal übrigens), musste ich mehrfach so laut loslachen, dass die Leute ringsum schon geguckt haben, was mit der Verrückten los ist …

    Mit Rincewind gibt es eine Hauptfigur, die in zahlreichen anderen Scheibenwelt-Romanen auftaucht und die man einfach nur ins Herz schließen kann. Ein feiger, unsicherer, mürrischer Zauberer ohne Talent, der regelmäßig Selbstgespräche führt und mehr Glück als Verstand hat … So eine Figur kann man doch nur mögen! Und auch die anderen Charaktere glänzen mit verschrobenen Eigenschaften en masse. Dabei gelingt es Pratchett immer wieder, charmante kleine Seitenhiebe auf unsere Gesellschaft zu verteilen, in anderen Scheibenwelt-Romanen sogar noch deutlicher.

    Eine kleine Vorwarnung: Zusammen mit dem zweiten Band der Reihe, „Das Licht der Fantasie“, bildet dieser Roman eine fortlaufende Geschichte. Ihr solltet also sicherstellen, dass ihr den zweiten Band griffbereit habt, damit ihr direkt weiterlesen könnt. Denn „Die Farben der Magie“ endet mitten in der Geschichte, also mit einem Cliffhanger.

  8. Cover des Buches Das Restaurant am Ende des Universums (ISBN: 9783453407817)
    Douglas Adams

    Das Restaurant am Ende des Universums

     (652)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Band 2 strotzt nur so vor verwirrenden Aussagen und philosophisch angehauchten Textpassagen, die einen oder auch keinen Sinn ergeben. Ich empfand es als äußerst anstrengend zu lesen.

    Außerdem häufen sich die absurden wie seltsamen bis extrem absurden und irrsinnig seltsamen Begegnungen und Erlebnisse, die Arthur, Ford, Zaphod und Marvin überstehen müssen.

    So konnte mich selbst der Schluss, und damit die letzte Station auf der Reise der Anhalter für dieses Buch, mich kaum überraschen. Denn verwirrend und seltsam war kaum noch steigerungsfähig.

    Es kommt mir vor als wären die einzelnen Kapitel nur Episoden, die aneinander gereiht eine äußerst kuriose Fernsehserie ergeben. Dabei gibt es ab und zu Auftritte von Personen oder Erwähnungen bestimmter Themen, die eine Verknüpfung zu Band 1 darstellen.

    In diesem Buch sind mir deutlich weniger "geflügelte" Worte aufgefallen. Möglicherweise ist der Klassiker einfach nur Band 1 und die wenigsten (Nerds) haben die Fortsetzungen gelesen.

  9. Cover des Buches Die Prophezeiung des magischen Steins (ISBN: 9783522202442)
    Stephan M. Rother

    Die Prophezeiung des magischen Steins

     (76)
    Aktuelle Rezension von: leoseine
    Meine Meinung zum Cover: Das Cover wurde wirklich mega schön gestaltet. Am Anfang dachte ich erst, es ist Herr der Ringe durch die großen Figuren rechts und links. Sie ähneln wirklich sehr. Es ist definitiv ein Hingucker und lud mich zum Träumen ein. Meine Meinung zum Buch: Im nördlichen Teil des Königreiches geschehen merkwürdige Ereignisse. Der junge Diener Dafydd soll zusammen mit Barden auf Reise gehen und rausfinden was dort passiert. Im Laufe der Reise begegnet Dafydd auf einen singenden Stein, der ihn auserwählt sein Träger zu sein. Doch dieser Stein hat eine Macht mit der, der junge Mann noch nicht umgehen konnte. Auf der weiteren Reise begegnet er noch der Prinzessin Livia, einer Zauberin, einem Gnom und auch einem Zwerg. Zusammen ziehen sie weiter. Aber diese Reise verbirgt viele Gefahren und sie wissen nicht das jeder einzelne von ihnen eine Aufgabe haben, um das Schicksal der Welt zu retten. Zum Anfang hatte ich leichte Probleme in die Geschichte hereinzukommen, aber um so weiter ich gelesen habe kam ich immer mehr hinein. Was mir aufgefallen ist, das sich die Geschichte etwas ähnelt von Herr der Ringe, aber trotz der Ähnlichkeit ist es eine eigene Geschichte. Was mich faszinierte war der singende Stein und die Elben. Die Elben waren so faszinierend das ich mir insgeheim auch wünschte eine von ihnen zu sein. Der Schreibstil von Stephan M. Rother war anfangs für mich etwas holprig, aber im Laufe der Geschichte wurde diese immer flüssiger. Die Schauplätze wurde richtig gut beschrieben, so das ich mir diese bildlich vorstellen konnte. Aber auch die einzelnen Charaktere wurden sehr gut beschrieben. Zum Ende hin wurde alles nochmal sehr spannend und kaum auszuhalten. Mein Fazit: Auch wenn ich anfänglich Probleme hatte, in die Geschichte zu kommen wurde es nach ca. 90 Seiten spannender, was dann bis zum Ende anhielt. Die Geschichte hat Ähnlichkeiten mit Herr der Ringe und doch ist es anders. Ich finde das Buch gut geschrieben und kann es nur empfehlen. Ich vergebe 5 von 5 Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Dieses Buch habe ich von als Rezensionsexemplar erhalten. Es hat meine Meinung nicht beeinflusst.
  10. Cover des Buches Lehrerkind (ISBN: 9783492272964)
    Bastian Bielendorfer

    Lehrerkind

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm80

    Bastian Bielendorfer ist der Sohn eines Lehererpaares und erzählt in diesem kurzweiligen Buch von sener Schulzeit und seinem doch recht überraschenden Berufsweg.
    Als Lehrerkind der Stufe 3, dazu noch ein unansehnliches Moppelchen, wird er von klein auf in der Schule gehänselt und gemobbt. Seine Eltern sind ihm auch nicht gerade große Hilfen, da sein Vater jegliches pädagogisches Feingefühl und seine Mutter jegliche Mutterwärme vermissen lässt. So gewinnt man schnell den Eindruck, Bastian habe extrem in der Schule und unter seinen Eltern gelitten.
    Anfangs musste ich einige Male herzhaft lachen, da er doch recht gekonnt mit der deutschen Sprache und ihrem Wortwitz spielt. Jedoch ab der Hälfte begann mich das Buch zu langweilen und es konnte mich nicht mehr fesseln. Auch das Ende war irgendwie... Naja. Ich werde daher kein weiteres Buch von ihm lesen.

  11. Cover des Buches Gib's mir, Schatz! (ISBN: 9783746629704)
    Ellen Berg

    Gib's mir, Schatz!

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Petra_Mayer
    Die Bücher von Ellen Berg sind einfach lustig. Ich liebe den Humor.
    Einfach abschalten, zurücklehnen und lachen.

    Inhalt:
    Sex oder nie

    Was tun, wenn Flaute im Bett herrscht? Ganz klar: her mit heißer Wäsche, Handschellen und allem, was den antriebsarmen Mann wieder munter macht! Anne und Tess scheuen weder Mühe noch gewagte Experimente, um ihre Kerle auf Touren zu bringen – mit ungeahnten Folgen.

    Anne und Tess teilen ein Problem: lendenlahme Männer. Anne wünscht sich ein zweites Kind, aber leider läuft nichts im Bett – Weihnachten ist öfter. Auch in Tess‘ Beziehung heißt es: alles außer Sex. Damit wollen sich die beiden Freundinnen aber nicht abfinden. Und sind deshalb wild entschlossen, neue Kicks auszuprobieren. Warum nicht mal den Mann mit Fesselspielen überraschen? Sie unternehmen einen Ausflug in einen Sexshop – mit hohem Kicherfaktor! – und wagen sich immer weiter auf die dunkle Seite der Lust. Die Reaktion der Männer: amüsiert bis verstört. Als Tess dann auch noch einem gestrengen Herrn und Meister verfällt, brennt die Hütte ...
  12. Cover des Buches Das Leben, das Universum und der ganze Rest (ISBN: 9783453407800)
    Douglas Adams

    Das Leben, das Universum und der ganze Rest

     (483)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Band 3 führt die Absurditäten fort, gekoppelt mit irren Erklärungen mathematischer, physikalischer oder sonst wie wissenschaftlicher Phänomene, die den Anschein erwecken plausibel und seriös zu sein. Ich habe diese Abschnitte gelesen, nicht verstanden und noch während des Vergessens gehofft, dass die Informationen unwichtig genug waren um der weiteren „Handlung“ trotzdem folgen zu können. Besonders anstrengend empfand ich dabei die Wort- und Satzungetüme, die das Lesen noch zusätzlich erschweren.

    So erfahre ich den Hintergrund des häufig genutzten Begriffes „PAL“ und die Entstehung des „Cricket“-Spiels.

    Zwei Bücher lang versuchte ich die Seltsamkeiten noch zu ertragen und versuchen einen Sinn dahinter zu erkennen oder ihn ignorieren. Aber nach ca 500 Seiten nahm die Konzentration stark ab und ähnlich wie Protagonist Arthur einfach nur noch alle Geschehnisse verfolgt und nicht mehr hinterfragt, las ich einfach nur weiter…

    Zum Weiterlesen bewegte mich hauptsächlich Neugier, worauf die ganze Geschichte nun denn hinauslaufen sollte. Zudem wurden tatsächlich einige Handlungsstränge aus den vorherigen Büchern weitergeführt. Auch die Frage nach der "42" wird erneut aufgegriffen.

  13. Cover des Buches Jesus liebt mich (ISBN: 9783499268281)
    David Safier

    Jesus liebt mich

     (1.341)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Im Leben von Marie überschlagen sich plötzlich die Ereignisse: Sie lässt ihren Verlobten stehen, ihr Vater durchlebt einen zweiten Frühling mit einer 25jährigen, dessen Tochter irgendwie nicht ganz so süß ist, das Dach geht kaputt und ein wahnsinnig sexy Zimmermann wird ihn reparieren und verkündet ihr beiläufig: Die Welt wird untergehen! Schnell versucht Marie, alles Düstere aus ihrem Leben zu verbannen, sie versucht ein besserer Mensch zu we den und das Jüngste Gericht abzuwenden. Doch irgendwie sind George Clooney/ Alicia Keys und die apokalyptischen Reiter bereits eingetroffen, dabei ist noch gar nicht Dienstag!

    Ein amüsant geschriebenes Buch, das dadurch teilweise von seinem Tiefgang ablenkt, dadurch aber so wunderbar leicht zu lesen ist. 

  14. Cover des Buches Er ist wieder da (ISBN: 9783785750391)
    Timur Vermes

    Er ist wieder da

     (290)
    Aktuelle Rezension von: Ingrid_Davis
    Ich hatte das Buch schon gelesen und fand es großartig. Aber die Audio-Version, gelesen von Christoph Maria Herbst ist einfach nur gigantisch. Großartig gelesen erweckt er den gruseligen Protagonisten zum Leben, genauso wie die ebenso gruselige Umgebung einer sensationsgeilen und skrupellosen TV-Industrie. 
    Großes Buch, großer Vorleser.
  15. Cover des Buches Großes Sommertheater (ISBN: 9783423262163)
    Frank Goldammer

    Großes Sommertheater

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Daniel_Allertseder
    Ein krisenreiches Wochenende an der Ostsee – alle Verwandten, die ganze Brut zusammengetrommelt von Agnes, der Pflegerin des steinreichen, aber schwerkranken Joseph, der die letzten Jahre in seiner Villa verbringt, und vor seinem Ableben alle seine Verwandten und deren Sippschaft eingeladen hat. Und da kommen sie auch schon: Der bekannte Politiker mit seinem schnittigen BMW und der Mutter, die ihrem Kind nicht Herr zu werden scheint, der Gangster und seine neue, ständig lästernde Frau im Jeep, der Finne mit den tausend Kindern im VW-Bus und schließlich der moderne Nationalsozialist, der nur mit seiner Aldi-Tüte das Haus verlässt. Ein perfektes Wochenende ist vorprogrammiert – bis es knallt, und das sollte nicht allzu lange auf sich warten.
    Frank Goldammer, Autor der Max Heller-Krimis, alle erschienen bei dtv, hat nun auch einen humorvollen Familienroman verfasst, der alle Konventionen niederreißt und jedes soziale Milieu enthält: Die Hedonisten, die Liberal-Intellektuellen, die Traditionellen, die Konservativ-Etablierten und letztendlich auch die bürgerliche Mitte – eine Aneinanderreihung und ein Aufeinandertreffen verschiedenster Menschen und Gemüter – alle versammelt vor Joseph, dem reichen Vater, der die Wurzeln dieser Brut bildet.
    Es passiert schon einiges, so viel sei gesagt, aber leider nicht genau das, was ich erwartet habe. Es dauert bereits einige bescheidene Seiten bis alle eingetroffen sind, bis sie das erste Mal das Haus betreten und bevor der Leser überhaupt erfährt, warum die Menschentraube nun auf dem Innenhof warten muss, bis sie von der Pflegerin Agnes erklärt bekommen, warum sie anreisen mussten. Da hat sich Frank Goldammer Zeit gelassen. Während dem gemeinsamen Essen aber geht’s dann schon los – Gezanke und Gezeter, Gewitter, Blitze und Donner – eine große Regenfront über der ganzen Familie, die sich aber tunlichst schnell in eine harmlose Regenwolke verwandelt, denn wieder muss der Leser lange auf polemische Dialoge und Streitereien warten. Wir erfahren stattdessen von vielen Anwesenden Hintergründe – Motivationen, Berufe, Hobbies und auch die ein oder anderen Morde. Denn keiner der Anwesenden ist lupenrein und hat eine glänzende Biographie vorzuweisen – erinnert ein wenig an einen Miss Marple-Roman?
    Trotz alledem nimmt uns Frank Goldammer mit auf eine turbulente Reise an die Ostsee, die der Leser nicht so schnell vergessen wird. Das Ende profitiert von ereignisreichen Kundgebungen und Offenbarungen, von Wahrheiten und einer Klimax, die von Kinder und Pistolen handelt – hui, da entlädt sich die Regenwolke, gefolgt von ordentlichem Gewitter und Sturm.

    Frank Goldammers »Großes Sommertheater« ist ein unterhaltsames und humorvolles Buch über eine Familienzusammenkunft, die in einem Desaster explodiert. Oft schreibt der Autor gerne lange Berichte über die Biographien der Personen, letztendlich aber mündet alles in einem kleinen Ostseefinale, mit einem Ende, welches ich bereits ab der Hälfte des Buches vermuten konnte.
  16. Cover des Buches Tödliche Gemälde (ISBN: 9783784435589)
    Konrad Bernheimer

    Tödliche Gemälde

     (32)
    Aktuelle Rezension von: le_petit_renard

    Inhalt:

    Martin und Jonas Blume, Zwillinge, haben nichts füreinander über. Jonas arbeitet als Kunsthändler und Martin als Polizeibeamter im höheren Dienst. Ein paar spannende Fälle tauchen auf seinem Tisch auf, was die beiden dann wieder zusammenbringt. 


    Meinung:

    Als ich mich auf das Buch beworben habe, war ich richtig neugierig. Der Klappentext klang gut. Der Einstieg fiel mir auch licht. Und meine Erwartungen waren groß. Der Sprachstil ist sehr gut und das Buch war daher leicht zu lesen. leider hat die Spannung dann ab der Mitte des Buchs sehr stark abgebaut. Ich habe mich nur noch schwer bis zum Schluss durchschleppen können. 


    Fazit:

    Mich hat das Buch leider nicht überzeugt. Als ich den Klappentext gelesen habe, waren meine Erwartungen vielleicht einfach zu hoch. Daher 3 von 5 Sternen.

  17. Cover des Buches Bockmist (ISBN: 9783453433243)
    Hugh Laurie

    Bockmist

     (247)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Hugh Laurie hat ein Buch geschrieben? Davon war ich zunächst überrascht und äußerst skeptisch. Was macht der Mann denn noch alles? Schauspielern, Musik machen und nun versucht er sich auch noch als Autor? Das Ergebnis war unerwartet positiv.

    Thomas Lang, Waffen- und Nahkampfspezialist, hat es im Leben nicht leicht. Ständig muss er Jobs suchen und hat auch bei Frauen nicht unbedingt den richtigen Riecher. Und dann taucht Sarah Woolf auf. Wieder eine Frau, die für ihn nur Ärger bedeutet, denn plötzlich sieht er sich gefangen in einer internationalen Affäre um Drogen- und Waffenhandel. Dass er auch noch als Kopfgeldjäger engagiert werden soll, schmeckt ihm gar nicht. Doch aus dieser Sache kommt er nicht so leicht heraus. Im Gegenteil, es tauchen immer wieder neue Probleme und Menschen auf, die ihn für ihre Zwecke missbrauchen wollen.

    Das Buch „Bockmist“ ist viel witziger und humorvoller als erwartet. Es wurde vielfach kritisiert und als eher lahm dargestellt. Doch die witzigen Dialoge und Gedanken des Protagonisten lassen den Leser grinsen und teilweise auch lachen. Der Sprachstil ist flüssig und die Lektüre nicht schwerfällig. Von Anspruch kann vielleicht nicht gerade gesprochen werden, aber es unterhält und ist humorvoll. Als ein wenig störend empfand ich die permanente Witzelei des Protagonisten. Anscheinend konnte er in keiner Situation, selbst in einer, in der Ernsthaftigkeit geboten wäre, ernst sein.

    Da ich selbst auch Dr. House sehr gerne verfolgt habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Es gehört vielleicht nicht zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe, hat sich aber als nette Urlaubslektüre herausgestellt.

  18. Cover des Buches Die weiße Lady: Ein Fall für Inspektor Lestrade (ISBN: 9783960873273)
    M. J. Trow

    Die weiße Lady: Ein Fall für Inspektor Lestrade

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde

    Bei diesem Roman war ich sehr gespannt, denn ich lese gerne die Sherlock Holmes Romane.

    Und hier ging es diesmal um Inspector Lestrade als Hauptcharakter, und Dr. Watson sowie Holmes sind nur Nebencharaktere.

    Aber genau das tut der Lesefreude wie ich finde, keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil, es ist trotzdem spannend.

    Und es lässt sich auch flüssig lesen.

    Wenn man einmal damit angefangen hat, kann man es kaum mehr aus der Hand legen. Denn man möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht.

    Ich kann diese Reihe nur jedem Fan von Sherlock Holmes Roman empfehlen. Man sollte zumindest mal den Klappentext anlesen.

  19. Cover des Buches Maurice der Kater (ISBN: 9783938899397)
    Terry Pratchett

    Maurice der Kater

     (256)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Maurice der Kater ist neben den großartigen Tiffany-Büchern ein Scheibenwelt-Roman den Terry Pratchett für Jugendliche geschrieben hat. Das merkt man auch, z B. daran, dass die Sprache ein wenig einfacher gehalten ist.

    Trotzdem klang für mich der Charme der Scheibenwelt, immer wieder durch. Maurice, (ein sehr gerissener Straßenkater), die Ratten (sie so Namen wie Verfallsdatum oder Gefährliche Bohnen tragen) so wie Keith und Malizia sind einmalige Charaktere die einem im Gedächtnis bleiben.

    Neben der spannenden Handlung fand ich manche Gespräche der Ratten, die sprechen können, weil sie magischen Abfall gegessen haben, sehr witzig. Wenn sich Ratten über Fairness oder das Leben nach dem Tod unterhalten, macht das schon einfach Spaß.

  20. Cover des Buches Liebe Rock (ISBN: 9783711721105)
    Tom Zürcher

    Liebe Rock

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Lesemama

    Zum Buch:
    Timm träumt davon Schriftsteller zu werden, es ist nicht mehr ohne seine Wachstuchheft anzutreffen in das er seine Gedanken, sein Buch schreibt.
    In einer Kneipe trifft er auf Rock, verliebt sich und zieht bei ihr ein. Dort wohnt auch noch Marc, mit dem er vom ersten Tag an um die Liebe zu Rock streitet ...

    Meine Meinung:
    Kommt euch das verwirrend vor? So ging es mit auch. Viele Personen, die nebenbei erwähnt werden, bei denen man oft nicht weiß wie es gemeint ist, man liest ja immer nur aus Timms Sicht und oft hatte ich das Gefühl, es war doch alles anders gemeint.
    Überhaupt tat ich mich mit dem Schreibstil schwer. Es war einfach nicht meine Geschichte, denn anders als andere Leser konnte ich diesem Buch keinen Humor zuschreiben, denn es war nur traurig wie Timm sein Leben lebte.
    Mich konnte das Buch trotz allen Dramatik nicht berühren.

  21. Cover des Buches Der Boss (ISBN: 9783462045444)
    Moritz Netenjakob

    Der Boss

     (121)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Jetzt ist es soweit: Daniel und Aylin wollen heiraten. Allerdings wird Daniel von der türkischen Familie – und ja, auch von seiner Verlobten – dann fast in den Wahnsinn getrieben. Denn eine türkische Hochzeit unterscheidet sich doch sehr von einer deutschen….

    Nun ja – die Unterschiede zwischen türkischer und deutscher Kultur hat der Autor bereits in „Macho Man“ deutlich dargestellt – und hier legt er nochmals eine Schippe drauf. Alles genauso übertrieben wie die Beschreibung der Werbeagentur und der Generation seiner Eltern. ABER  -   Irgendwie waren die Gags zu viel, die Witze eher platt und übertrieben und ich habe doch einiges dann überblättert.

    Trotzdem fand ich es ganz gut zu lesen und werde mir sicher auch noch den dritten Band besorgen.

     

     

  22. Cover des Buches Sunnie und Polli (ISBN: 9783944544403)
    Joachim Sohn

    Sunnie und Polli

     (15)
    Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchten

  23. Cover des Buches Dschey Ar Tollkühn, Der Herr der Augenringe (ISBN: 9783442241774)
    Dschey Ar Tollkühn

    Dschey Ar Tollkühn, Der Herr der Augenringe

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchdrache
    Jedes Werk einer gewissen Größe und Bekanntheit sollte eine oder besser mehrere Parodien erhalten. Tolkiens Meisterwerk "Der Herr der Ringe" bekommt hier sein Fett weg.
    Der Humor ist, denke ich, nicht unbedingt jedermanns Sache, und dass hier ein Buch der seichten Unterhaltung und kein ausgebufftes Meisterwerk vorliegt, war mir ebenfalls vorher bereits klar. Ich jedenfalls habe mich wirklich köstlich dabei amüsiert! Besonders lobend sind die oft sehr kreativen Namensersetzungen zu nennen, insbesondere solche wie Sagrotan (für Saruman) oder Sauertopf (für Sauron). Auf 190 Seiten kann nicht viel passieren, aber dafür wurde der gesamte Herr der Ringe doch recht umfangreich parodiert.
    Ich würde dem Werk gern einen Stern mehr geben, aber leider gibt es eben doch ein paar objektive Umstände, die den Lesegenuss etwas trüben. Als erstes ist die Sprache zu nennen, welche merklich davon entfernt ist, wirklich ausgefeilt und schön zu sein. Darüber hinaus ist (was der Länge und dem Umfang des Originals zu schulden ist) vieles sehr schnell und sprunghaft abgehandelt worden, sodass man eher durch die Handlung hetzt, als sie wirklich mitzuerleben.
    Wenn man sich auf den teils wirklich abgedrehten, teils bitterbösen Humor einlassen kann, ist das Buch jedoch eine schön, kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch.
  24. Cover des Buches Der Campus (ISBN: 9783442458356)
    Dietrich Schwanitz

    Der Campus

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Liebes_Buch

    Schwanitz hat 1995 den akademischen Betrieb beschrieben als Theaterschauplatz für Rudelbildung und Intrigen. Weder das Individuum noch wissenschaftliche Inhalte zählen. Die Realität wird ad absurdum geführt.

    Lustig zu lesen. Aber mir heute 2020 etwas zu realitätsnah, wo die ganze Gesellschaft zu Gruppen zerfällt, die sich gegeneinander bekämpfen, ohne Rücksicht auf Wahrheit oder Anstand.

    Der Campus ist heut überall, die gesamte Gesellschaft von Phrasendreschern und Aktivisten durchdrungen, die lügen ohne rot zu werden.

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