Bücher mit dem Tag "persönlich"
43 Bücher
- Cody McFadyen
Die Blutlinie
(4.582)Aktuelle Rezension von: buecherrausch_blog📚Buchrezension📚
Titel: Die Blutlienie
Autor: Cody McFadyen
Bewertung: ⭐️10/10
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✨Meine Meinung:
WOW - schon ab der ersten Seite war ich komplett gefesselt!!
Dieser Thriller ist brutal, intensiv und absolut nichts für schwache Nerven. McFadyen schreibt so eindringlich - Herzklopfen garantiert! 😱🤩
Spannend: Er greift sogar auf echte Jack the Ripper Elemente zurück! 😳
Ohne zu spoilern - WAS FÜR EIN ENDE😨
⚖️Kritik:
Für alle, die es nicht so blutig wollen - Finger weg! 😉
📖Fazit:
Ein Thriller, der unter die Haut geht! Ich kann euch das Buch nur wärmstens Empfehlen!
👉Wie findet ihr den Auftakt der Smoky Barrett Reihe? 🫣
- Cody McFadyen
Der Todeskünstler
(2.126)Aktuelle Rezension von: Thess12345Inhalt:
FBI Agentin Smoky Barrett wird zu einem grausamen Tatort gerufen. Ein junges Mädchen namens Sarah hat den Notruf gewählt und verlangt ausdrücklich, mit Smoky zu sprechen. Um sie herum befinden sich die Leichen ihrer Pflegeeltern und deren Sohn, brutal zugerichtet und voller Blut. Schnell wird klar, dass Sarah nicht die Täterin, sondern selbst Opfer ist. Sie erzählt Smoky von einem Mann, der sich selbst der Todeskünstler nennt, ein Monster, das sie seit Jahren heimsucht, ihre Familie zerstört hat und sie nun endgültig brechen will. Gemeinsam mit ihrem Team versucht Smoky, das grausame Spiel zu beenden und den Täter zu stoppen. Dabei stößt sie auf eine erschütternde Geschichte aus Manipulation und Schmerz.
Eigene Meinung:
Cody McFadyen beweist auch im zweiten Band der Smoky Barrett Reihe, dass er es versteht, seine Leser tief in menschliche Abgründe zu führen. Die Handlung ist spannend aufgebaut, mit vielen beklemmenden Momenten, die unter die Haut gehen. Besonders gelungen fand ich die Tagebucheinträge von Sarah, sie geben tiefe Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle und machen ihr Schicksal greifbar. Durch sie versteht man besser, was sie erlebt hat und wie stark sie trotz allem geblieben ist. Auch die bekannten Charaktere aus dem ersten Band kommen hier wieder vor und man lernt sie noch intensiver kennen, was der Geschichte zusätzliche Tiefe verleiht.
An manchen Stellen empfand ich den Verlauf allerdings etwas langgezogen, was den Lesefluss leicht bremst. Dennoch bleibt die Spannung insgesamt hoch und man rätselt bis zum Schluss mit, wie alles zusammenhängt und endet.Fazit:
Der Todeskünstler ist ein intensiver, brutaler und psychologisch tiefgehender Thriller, der sowohl emotional als auch nervenaufreibend ist. McFadyen beweist erneut sein Talent, komplexe Figuren und düstere Themen eindrucksvoll zu verbinden. Trotz kleiner Längen überzeugt die Geschichte mit Spannung, Tiefe und einer starken Protagonistin.
- Stephen King
Das Leben und das Schreiben
(403)Aktuelle Rezension von: lisaliestSchon der Aufbau dieses Sachbuchs ist besonders: Zwei biografische Abschnitte rahmen die Tipps über das Schreiben ein.
Ich bin kein Stephen-King-Fan und habe auch bisher kein Buch von ihm gelesen, weil Horror und Thriller nichts für mich sind. Und trotzdem habe ich insbesondere den ersten biografischen Abschnitt über seine Kindheit und über seinen Werdegang zum Autor verschlungen. King ist dabei schonungslos direkt und zeigt, wie ausdauernd er gewesen war, bevor er erfolgreich wurde.
Der Werkzeugkasten, den er im Abschnitt „Das Schreiben“ vorstellt, ist pragmatisch und gibt konkrete Tipps, wie man die eigenen Texte verbessert, einen passenden Agenten findet, die Verlagswelt besser versteht und vieles mehr.
Die Kernbotschaft für jeden angehenden Autor: viel lesen und viel schreiben. Er selbst hält sich an das, was er predigt. King gehört zu den produktivsten Autoren weltweit. Bis heute hat er über 60 Bücher und 100 Kurzgeschichten geschrieben.
Sein Buch ist eine Pflichtlektüre für alle Menschen, die Belletristik schreiben möchten, aber auch für alle jene, die auf unterhaltsame Weise mehr über die Welt der Autoren lernen wollen.
- Chris Carter
Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 1)
(1.555)Aktuelle Rezension von: LidenKeine Leseempfehlung
Datum : 16.09.2025
✨Handlung✨
Ein grausamer Mord von einem Serienkiller.
✨Protagonisten✨
Hunter und Garcia waren unsere Protagonisten. Und sie waren komplett überzeichnet. Perfekte, hochattraktive Männer (oder Götter ?), Hunter mit (natürlich) schwierigem Privatleben. Das Ermittler Klischee wurde vollends erfüllt.
✨Setting✨
Es war typisch amerikanisch, allerdings (für mich) im eher negativen Sinne.
✨Schreibstil✨
Solider Schreibstil. Es ging mal um das Privatleben der Ermittler und mal um die Polizeiarbeit. Es gab einige brutalere Szenen, wer damit Schwierigkeiten hat, sollte das Buch überspringen.
✨Fazit✨
Ein Muss für Psychothriller Fans ? Ich sage : Nein.
Ein brutaler, klischeehafter Ermittlerthriller. Bin mir unsicher, ob ich die Folgebände überhaupt anfangen werde. Mein Durst an (amerikanischen) Ermittlerthrillern ist gestillt, sogar so sehr, dass es mir eher aus den Ohren rauskommt.
- Ava Reed
Die Stille meiner Worte
(778)Aktuelle Rezension von: Derya1983Das Buch hat mich tief berührt. Die Geschichte von Hannah, die nach dem Tod ihrer Zwillingsschwester ihre Stimme verliert, ist voller Schmerz, Hoffnung und leiser Momente, die lange nachwirken. Besonders gefallen hat mir, wie feinfühlig und poetisch Ava Reed mit dem Thema Trauer umgeht – ohne kitschig zu werden. Manche Szenen waren sehr traurig, aber genau das hat die Authentizität der Geschichte ausgemacht. Ein bewegender Roman, der zeigt, wie wichtig es ist, Worte wiederzufinden – für andere, aber vor allem für sich selbst.
- Haruki Murakami
Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede
(176)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeEin Buch über die Passion des Autors, übers Laufen. Ein Buch, dass den Leser in Murakamis Gedanken eintauchen lässt. Es gibt dem Leser einen interessanten Einblick in die Laufgewohnheiten von Haruki Murakami. Sein Laufen ist von Selbstzweifeln, Perfektionismus und Grübeleien geprägt. Die Schwierigkeiten und Freuden, die das Laufen für ihn ausmachen und die er erlebt, erzählt er auf leichte, fast schon sanfte Weise und bietet so einen spannenden Blick hinter die Kulissen, wie ein erfolgreicher Autor unserer Zeit lebt und denkt. Trotzdem wurde es teils etwas langweilig, denn der Autor verliert sich immer wieder in sicherlich auch interessanten Details über das Leben eines berufstätigen Sportliebhabers. Manche Themen wie das Älterwerden werden oft wiederholt und ziehen das Ganze ungewollt in die Länge.
Mein Fazit: Ein genauso faszinierendes wie langweiliges Buch. Sicherlich sind hier aber auch stark die eigenen Interessen beeinflussend, da mich das Laufen so gar nicht begeistern kann. Die Einblicke in Murakamis Gedankenwelt konnte mich aber sofort wieder fesseln.
- Silvia Trippolt-Maderbacher
50 Dinge, die man in Istrien getan haben muss
(10)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Die Halbinsel voller Wunder
Istrien – die beliebte Sehnsuchts- und Genussregion fast vor der Haustür: mit Hunderten Kilometern Traumküste und kristallklarem Wasser, mit mittelalterlichen Bergdörfern und venezianisch geprägten Hafenstädtchen, mit sanften Olivenhainen und vielseitiger Küche.
Silvia Trippolt-Maderbacher präsentiert mit mediterraner Leichtigkeit 50 Lieblingsplätze, überraschende Aktivitäten und Geheimtipps für Istrienneulinge und -entdecker, für Kenner und Liebhaber.
》EIGENE MEINUNG:
Wie immer bei „Sachbüchern“ habe ich den Original-Klappentext in meine Rezension aufgenommen. Mich hat das Buch vor allem als Istrienneuling angesprochen, da ich bisher weder dort war, noch viel darüber wusste. Dabei muss ich sagen, dass das Buch die Erwartungen - die der Klappentext bei mir geweckt hat – nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen hat!!!
Das Cover wirkt auf mich farbenfroh, sommerlich und fernwehweckend! Trotzdem wirkt es anspruchs- und niveauvoll, was sich auf meine Erwartungen für den Inhalt übertragen hat. Ein lustiger Moment war es für mich, als ich bemerkt habe, dass der blaue Strich (den ich im Internet auf dem Cover entdeckt habe) wirklich „nur“ ein Strich war. Ich hatte angenommen es wäre ein Gummiband das das Büchlein auf Reisen kompakt zusammen halten würde. Vielleicht wäre das noch ein Upgrade für eine Neuauflage! ;)
Auch im Inneren ist das Buch wundervoll gestaltet! Zuerst erwartet den Leser ein sehr übersichtliches Inhaltsverzeichnis, welches zu meiner Freude bereits bebildert ist! Schriftart und –größe machen das Lesen wahnsinnig angenehm. Sehr gefreut habe ich mich über die Einführung/das Vorwort im Buch. Ich hatte etwas Sorgen, dass ich als kompletter Neuling ohne viel Information in die 50 Orte geworfen werde. Aber hier habe ich einen kleine geografischen, politischen, historischen uvm. Eindruck von Istrien bekommen. Auch die Person Silvia Trippolt-Maderbacher und ihre Intension zu diesem Buch haben sich mir erstmals dargestellt. Und ich musste gleich sagen: Sehr sympathisch!! Ich war auch sehr überrascht, dass es sich um eine Frau in meinem Alter handelt – bei Reiseberichten erwartet man oft ältere Personen, die ein Land ein Leben lang bereist haben. Für mich war diese Tatsache wahnsinnig erfrischend und mitreißend!
Im weiteren Verlauf des Buches war es für mich absolut wundervoll zu entdecken, dass keiner der Orte zu ausufernd beschrieben wurde. Einige Seiten pro Ort, locker beschrieben und immer bebildert, haben das Lesen für mich zu einem richtigen Vergnügen gemacht! Die Bilder sind auf fast allen Seiten zu finden, sehr ansprechend und abwechslungsreich! Am Ende jedes Kapitels findet sich nochmals ein kleiner Kasten mit Tipps/Adressen zu Sehenswürdigkeiten, Essen & Trinken, Ausflügen und vielen weiteren Infos. Alles sehr übersichtlich und auf den Punkt gebracht! Hinzu kommen kleine persönliche Anekdoten, Erlebnisse mit den Kindern etc. – niemals aufdringlich, immer mit Wohlfühlgefühl!
Dabei ist der Inhalt wunderbar bunt gemischt: Es findet sich Wissenswertes über das Land, die Orte, die Geschichte, Sehenswürdigkeiten, Ausflugstipps, Essen und Trinken, die Landschaft, Pflanzen, Tiere und vieles mehr. Hier handelt es sich (erfreulicherweise) um keinen typischen Reiseführer! Es ist so viel mehr und um so viel schöner zu lesen und erleben! Die subjektive Auswahl der Orte – geprägt durch die eigenen Erfahrungen, Erlebnisse, Entdeckungen vieler Urlaubsjahre – machen dieses Buch zu einem Highlight! Hier ist für jeden etwas dabei – auch abseits der typischen Touristenpfade - und Istrien wird einem auf ganz tolle Art und Weise näher gebracht!
》FAZIT:
Für mich ist dieses Buch eine wundervolle Überraschung, ein Fernwehmacher, ein Wohlgefühlbereiter, ein toller Ideengeber – ein Highlight 2019 mit Herz, welches mich sicher einmal nach Istrien begleiten wird!
- Max Bentow
Die Totentänzerin
(332)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteIch habe die Trojan- Reihe angefangen und fand die ersten beiden Bände richtig gut, so dass eben dieser als dritter Band auch auf meine Leseliste musste.
Cover:Mal wieder passend zur Reihe in Grautönen und mit roten Highlights. Ich finde das optisch super.
Inhalt:
Eine Frau wird angefesselt an ihren deutlich älteren Freund ermordet aufgefunden. Der Mann mit Kopfwunde und die Arme um die Frau umschlungen. Dazu scheint die Nachtwäsche der Beiden regelrecht drapiert neben den Körpern dargestellt. Nils Trojan und sein Team werden zu dem Fall hinzugezogen. Als ein weiteres Paar mit deutlichem Altersunterschied ebenso ermordet aufgefunden wird, ist klar, dass es sich um eine Mordserie handelt. Dumm nur, dass eine Bekannte ins Visiert gerät.
Meine Meinung:
Der Schreibstil von Max Bentow ist wie gewohnt flüssig, leicht und einnehmend.Die unterschiedlichen Erzähl-Perspektiven macht es deutlich interessanter und spannender. Zudem auch aus Sicht des Mörders berichtet wird und man dennoch bis zum Schluss im Dunklem tappt.
Die Fälle erscheinen an sich spektakulär, aber ab den zweiten Fall ist es fast schon eintönig oder langweilig. Es gibt kaum Abwandlungen. Auch Trojan wird eher schüchtern dargestellt und ist nicht der Kämpfer. Er ist durch sein eigenes Liebesleben sehr abgelenkt und das macht leider die Story kaputt. Es nimmt einfach zu viel Platz ein. Zudem die Abgrenzung zum kriminalistischen Geschehen kaum gegeben ist. Es verschmilzt quasi. Und das lässt die Spannung immer wieder abklingen.
Zudem die Ermittlungen träge erscheinen. Es gibt wenig Dynamik.
Theresa als eine der Hauptpersonen wird eher schwammig dargestellt, so dass man diese nicht so richtig authentisch findet.
Fazit: Leider diesmal keine 5 Sterne und leider sogar keine Leseempfehlung. - Paul Auster
Winterjournal
(75)Aktuelle Rezension von: schokoloko29Hier geht es um den (fiktiven???) Autor Paul Auster. Der Autor zieht eine sogenannte Bianz von seinem Leben. Er schrieb es im Alter von 64 Jahren und er schaut zurück auf sein Leben. Seine Höhen und Tiefen. Seine Reisen durch die Welt. Die Umzüge, seine große Liebe Siri und die Scheidung von seiner ersten Frau. Was er in groben Zügen in Paris erlebt hat, aber auch was sein Körper an Schmerzen/ Narben / Naturkatastrophen erlebt hat. Seine ersten sexuellen Erlebnisse mit Frauen. Seine Krankheiten besonders auf Scheidewege, bei dem sein Körper rebelliert, aber nicht sein Kopf. Auch die Beziehungen zu seinen Eltern und deren Tod wird beschrieben.
Es ist also und Rundumschlag von seinem Leben, was ihn zu dem gemacht hat, was er jetzt ist.
Mir hat es unglaublich gut gefallen. Mich hat nicht so sehr die Person Paul Auster gereizt (ich hatte keine voyeuristischen Ambitionen), aber der Autor bringt sein Leben sehr authentisch und intensiv den Leser nahe. Das Buch hat mich sehr berührt und auch ich habe mich gefragt, was mich in meinem Leben mich sehr geprägt hat.
Alles in allem ein wunderbares Buch. Es ist mein zweites Buch von dem Autor und ganz bestimmt nicht das letzte!
- Rainer Harter
Brannte nicht unser Herz?
(9)Aktuelle Rezension von: Arbutus"Brannte nicht unser Herz?" Die das sagten, waren die beiden Emmaus-Jünger, die ihren auferstandenen Meister erst bei der gemeinsamen Einkehr daran erkannten, wie er das Brot brach. Aber im Nachhinein war es dann ganz klar: "Brannte nicht unser Herz, als er mit uns redete auf dem Wege...?" Um dieses Brennen für den Heiland geht es Rainer Harter in seinem Buch. Und er stellt sich die Frage, wie denn bei langjährigen Christen die "erste Liebe" (Off.2.4) abhanden kommen konnte.
Wir stellen die Grundaussage des Evangeliums auf den Kopf: Anstatt aus Liebe zu dienen, lieben wir, um geliebt zu werden.
Rainer Harter weiß Abhilfe. Durch praktische Übungen und Gebetsanleitungen zeigt er einen Weg auf, die eigene Leidenschaft für Jesus neu zu entfachen.
Ich mag den radikalen Ansatz dieses Autors. Für mich als elohistisch geprägte Christin ist es allerdings ein Manko, dass Harter die Leidenschaft, die er als gottgegeben beschreibt, auf den jahwistischen Schöpfungsbericht zurückführt. Aber obwohl meine theologischen Grundlagen sich in so wichtigen Punkten von der Sichtweise des Autors unterscheiden, habe ich viel aus der Lektüre herausgezogen.
Das Buch hat mich auf eine Reise eingeladen. Vieles, was ich las, erinnerte mich an Stationen in meinem eigenen Leben. Besonders das Kapitel über die "Wüste" hat es mir angetan. Was jeden Einzelnen in diesem Buch aber mehr oder weniger anspricht, hängt natürlich auch immer von der Situation ab, in der man sich selber gerade befindet. Insgesamt, würde ich sagen, ist das Buch auf Grund der Thematik eher ein Buch für Glaubens-Insider. Ich fand es sehr lesenswert. - Krystyna Kuhn
Monday Club - Der zweite Verrat
(197)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeFaye ist vollkommen überfordert. Schwebt sie in Gefahr? Alles deutet darauf hin, denn plötzlich behauptet ihre Tante Liz, Faye leide unter Epilepsie und sie soll wieder zu Erica Meyer in Therapie gehen. Was hat der Monday Club damit zu tun und was ist das Ziel? Wem kann sie noch trauen?
Die Geschichte setzt nahtlos da an, wo sie im ersten Teil aufhört und der Leser ist direkt wieder in der Handlung. Leider bedeutet dies auch, man ist wieder in einer Welt von Fayes Kurzschlussreaktionen und panischem Wegrennen. Gut die Hälfte des Buches bleibt eine Wiederholung von Fayes Angstreaktionen, die einfach nirgendwo hinführen. Erst mit der Zeit tritt wirkliche Handlung in den Vordergrund, was auch dem Spannungsbogen gut tut. Ansonsten erscheint der ach so ominöse und gefährliche Monday Club eigentlich nie auf der Bildfläche und bereits jetzt wird eine böse Eminenz im Hintergrund eingeführt. Dies führt eher zur Reduktion des Clubs in die Bedeutungslosigkeit. Zum Ende des Buches hin, kommt tatsächlich richtig Aktion auf. Der herbeigezerrte Cliffhanger ist allerdings nur bedingt hilfreich um zum Weiterlesen zu motivieren, da er einfach zu abrupt an den Haaren herbeigezogen wird. Der Schreibstil der Autorin ist an sich flüssig und lässt sich wunderbar lesen.
Mein Fazit: Ein klassischer Mittelteil dem die Handlung streckenweise völlig verlorengeht. Bleiben tut ein interessanteres Ende und die Hoffnung auf den finalen dritten Teil, der genug Fragen zu klären hat um wieder zur Spannung von Band 1 zurückzukehren. - Gabriel Zuchtriegel
Vom Zauber des Untergangs
(13)Aktuelle Rezension von: EmiliWas für ein schönes Sachbuch, das auf eine verständliche, lebendige und spannende Weise das Wissen vermittelt. Der Untertitel des Buchs "Was Pompeji über uns erzählt" liefert nicht nur Fakten und trockene Informationen, sondern verknüpft auf eine lockere und anschauliche Art die Vergangenheit und Gegenwart. Es wird über die Götter und Architektur erzählt, angefangen von ärmlichen Unterkünften, über Bäder und Häuser der Huren bis hin zu prächtigen Villen. Mit viel Leichtigkeit begibt sich der Leser auf eine Reise durch die Stadt. Pompeji ist ein faszinierendes und zeitloses Thema. Außerdem bietet das Buch tiefe Einblicke in die Weltanschauung des Autors, sein Werdegang und seine Betrachtungsweise der historischen Fakten. Alles in allem ein unterhaltsames Sachbuch.
- Mark Dawson
One - Sie finden dich
(44)Aktuelle Rezension von: glencoe1692Auftragskiller im Auftrag der Regierung, MI5, MI6, Auftakt zu einer neuen Actionserie und nicht zuletzt die 4- und 5-Sterne-Bewertungen waren Grund genug, mit dem vermeintlichen Band 1 zu beginnen, in der Hoffnung, hier weiteren Lesestoff in meinem liebsten Genre entdeckt zu haben.
Hier bei LB gelesene Attribute wie "Agententhriller mit Köpfchen" und "superspannend" schrauben die Erwartungen natürlich auch nicht gerade nach unten.
Aber gefehlt! Nun will ich nicht behaupten, dass es eine einzige Enttäuschung war, aber die Erwartungen wurden nur teilweise erfüllt.
Der Schreibstil ist in Ordnung. Lässt sich flüssig lesen, langweilt nicht und überfordert aber auch nicht.
So weit erforderlich sind Örtlichkeiten ordentlich recherchiert, aber auch die gängigen Klischees werden prompt bedient (ehemalige KGB-Leute finden sich wohl alle mit dicken Bankkonten auf hochrangigen Posten des FSB wieder, Vorgesetzte sind wohl immer habgierig, der Protagonist muß mit Supermann verwandt sein).
Mit der Vorstellung der Vorgeschichten seiner Protagonisten hält sich der Autor nicht lange auf, offenbar wird hier vieles vorausgesetzt, was bei einem vermeintlichen Band 1 gar nicht da sein kann. Dabei gäbe mindestens die Vorstellung Miltons bestimmt Stoff für ein, wenn nicht sogar mehrere Bücher.
In einer Bewertung auf anderer Plattform habe ich dann jedoch entdeckt, dass uns "One, sie finden Dich" offenbar nur vom Verlag aus unerklärlichen Gründen als Band 1 der "John-Milton-Reihe" präsentiert wird. Leser, die die englischen Originale kennen, behaupten, der Band wäre mindestens die Nummer 3.
Warum? Keine Ahnung, das wird wohl Geheimnis des Verlages bleiben.
Kurzum, die besondere Intelligenz, die ich bei "... mit Köpfchen" erwartet hatte, blieb ebenso aus wie die "Superspannung".
Der gesamte Ablauf war sehr schnell sehr durchsichtig. Überraschende Wendungen? Ja, die gab's auch, aber nur begrenzt. Würde ich die hier anführen, wäre potentiellen Lesern das Ende vorweg genommen.
Fehler bei Kommasetzung und Grammatik will ich dem Autor nicht anlasten. Die gehen wohl eher auf Rechnung der Übersetzung.
Aber Stockfehler in der Logik hat nur der Autor zu verantworten. So ist zwar im tiefsten russischen Winter 400 km nördlich von Moskau die Wolga kompakt zugefroren, aber nach starkem, andauerndem Schneefall glänzt die dicke Eisschicht spiegelnd? Passt nicht.
Oder eine Einsatzgruppe springt einige Tage drauf genau über diesem Gebiet ab und der Protagonist sieht vom Fallschirm aus an einem Bach zwei Elche, die gerade Wasser trinken. Die Wolga ist kompakt zugefroren. Der Bach aber nicht? Gut für die Elche, schlecht für die Logik.
Die Handlung läuft in flüssigem, gut zu folgendem Tempo ab. Leider scheint am Ende der Autor unter Zeitdruck gestanden zu haben. Das Ende wurde stark gerafft und nur bedingt, aber überhastet aufgelöst. Der Leser könnte davon ausgehen, dass der Folgeband (Hunt - sie kriegen Dich) anknüpfen und aufklären wird. Ebenfalls weit gefehlt, aber das ist Thema einer anderen Bewertung.
Alles in allem will ich das Buch dennoch den Actionfans empfehlen, die ihre Ansprüche nicht gar zu hoch ansetzen. - Kathrin Burri
Langes Stillen
(15)Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_bookWährend meiner Schwangerschaft habe ich mich kaum mit dem Thema 'Stillen' beschäftigt. Ich war einfach so glücklich, einen kleinen Menschen in mir zu tragen, dass vieles in den Hintergrund getreten ist.Gegen Mitte / Ende des wunderschönen Zustandes habe ich mich dann aber doch belesen, weil unser Baby immer etwas zu leicht war für die entsprechende Woche.
Als unser Kind dann tatsächlich als SGA-Kind (small for gestational age (zu klein für das Schwangerschaftsalter)) durch einen geplanten Kaiserschnitt geboren und mit Flasche zugefüttert wurde, hatte ich ein wenig Angst, dass es aufgrund einer Saugverwirrung und / oder ihres Gewichtes mit dem Stillen nicht klappt.
Unsere Kleine hatte jedoch andere Pläne.
Direkt beim ersten Andocken legte sie sofort los. Als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Und das, obwohl sie sehr spät nach der Geburt das erste Mal angelegt wurde. Ihr Instinkt hat super funktioniert - und der meines Körpers ebenfalls.
Nach ca. 1 Woche haben wir die Zusatzmilch weggelassen, weil sie recht schnell zulegte und somit ein ordentliches Gewicht hatte.
Als mich die Kinderärztin einmal fragte, wann ich sie immer anlegen würde und ich meinte, dass dies nach Bedarf geschehe, sagte sie mir, ich solle es auf alle 4 Stunden ausdehnen. Ich war wie vor den Kopf gestoßen! Sollte ich mein Kind hungern lassen? Ich belaß mich und hörte weiterhin auf meinen Mamainstinkt: Wir stillten nach Bedarf. (dies ist auch die Empfehlung der WHO (World Health Organization (Weltgesundheitsorganisation))
Unsere 3 1/2 Jährige ist gesund und munter. Sie wächst in ihrem Tempo und alles ist im grünen Bereich.
Und sie stillt noch immer.
Leider gehöre ich zu den Mamas, die direkt ganz zu Anfang des Buches erwähnt werden:»Viele Mütter geben ihren Kindern dann nur noch heimlich die Brustund vermeiden, darüber zu sprechen.« (S. 3)
Vielleicht liegt es daran, dass ich persönlich niemanden kenne, der so lange (ge)stillt (hat)? Vielleicht liegt es daran, dass ich, wenn ich es doch erwähne, mit Augenrollen bedacht werde? Vielleicht liegt es daran, dass ich immer wieder von Mamas aus dem Bekanntenkreis lese, die (sehr) früh (aktiv) abgestillt haben und daher eine ganz andere Einstellung zu diesem Thema haben?Ich habe jedenfalls noch nicht die richtige Person gefunden, mit der ich diese wunderbare Sache teilen kann ...
Umso bestärkter gehe ich aus dieser Lektüre heraus.
Kathrin Burri zeigt anhand sehr vieler (persönlicher) Beispiele, dass es viele Mamas da draußen gibt, die der Natur ihren freien Lauf lassen und auf die Bedürfnisse von beiden Seiten - Mama & Kind - eingehen und nicht nur ihre eigenen Bedürfnisse im Sinn haben.
Dennoch bringt die Umfrage auch Aussagen ans Licht, die mir Tränen in die Augen treiben und mein Herz entzwei brechen lassen:
»Ich finde Frauen, die in aller Öffentlichkeit ihren Busen auspacken und ihr Kind stillen,alles andere als schön und ästhetisch.Ich finde es sogar schrecklich!Ich bin eine Saunagängerin und sonne mich oben ohne am Strand,aber stillen finde ich schrecklich!Denn mein Busen ist und bleibt meiner!« (S. 112)Genau durch solche Einstellungen wird es den Stillenden schwer gemacht. Und wer bereits wenig Selbstbewusstsein hat, wird auch in dieser Sache dann eher zurückstecken, als sich gegen den Strom zu behaupten.
Der Text trifft es an einer Stelle genau auf den Punkt:
»Jeder hat seine eigene Meinung zu verschiedene Themen.Oft aber treffen diese herablassenden und fachlich nicht fundierten Aussagen mitten ins Herz.Ich wünsche mir Akzeptanz und Höflichkeit.« (S. 14)Genau, wie ich eine nichtstillende Mama akzeptiere, möchte auch ich geachtet werden - unabhängig der Stilldauer oder / und des Stillortes.
Ich finde es gut, dass die Autorin ganz klar auf Gefahren hinweist, die beim Stillen beachtet werden sollten. Ich kenne zum Beispiel einige, die meinen, (gelegentlicher) Alkohol während der Schwangerschaft und / oder Stillzeit hätte keine Auswirkungen. Dabei gibt es unzählige Dokumentationen darüber, was kleinste Mengen Alkohol beim Fötus / Baby anrichten können. (fetale Alkoholsyndrom (FAS))
Einziger Kritikpunkt meinerseits sind die vielen Stillbilder, die abgebildet wurden - und zwar in der Art und Weise. Ich bin absolut dafür, dass sich Stillende mit ihren Kindern nicht verstecken sollten. Dennoch muss auch die Privatsphäre des Kindes bewahrt werden! Sie haben noch keine eigene Stimme und deshalb müssen wir die Stimme sein. Wunderschöne Stillbilder entstehen auch, wenn man nicht die Gesichter erkennt.
Dennoch bekommt das Werk eine absolute Leseempfehlung von mir. Ich möchte es ALLEN ans Herz legen, denn:
»Dies ist kein Fachbuch,sondern ein Erfahrungsbuch für interessierte Personen und Familien in ähnlicher Situation.« (S. 15)
©2021 a_different_look_at_the_book
Zitate:
»Unsere Kinder durften mitentscheiden, wann für sie der Moment des Abstillens gekommen war.« (S. 20)
»Die Forschung ist (noch immer) nicht soweit, die wichtigen Inhaltsstoffe der Muttermilch auch in die Säuglingsnahrung zu integrieren.« (S. 25)
»Es sollte vorzugsweise von ausgedehntem Stillen oder Normalzeitstillen gesprochen werden. Alles darunter entspricht eher dem Kurzzeitstillen.« (S. 26)
»Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, [...] voll ausgetragene, mit Normalgewicht geborene Kinder sechs Monate lang ausschließlich zu stillen.« (S. 27)
»Auch für die Mutter ergeben sich Vorteile aus dem Stillen wie zum Beispiel ein geringeres Risiko für Brust-, Eierstock- und Gebärmutterkrebs und Diabetes. Diese positiven Faktoren nehmen mit der Länge der Stilldauer sogar noch zu und nicht etwa ab.« (S. 29)
»"Längeres Stillen" ist eigentlich kein längeres Stillen, sondern normales Stillen: die biologische Norm. Nur bedingt durch die Gesellschaft und ihre vielen Einflüsse hat sich das (zu) kurze Stillen eingebürgert.« (S. 62)
»Stillen und Co-Sleeping sind wunderbare Möglichkeiten, die kindlichen Bedürfnisse ohne großen Aufwand zu erfüllen.« (S. 68)
»Es ist die natürlichste und gesündeste Ernährung überhaupt.« (S. 74)
»Als Gründe wurden unter anderem von den Frauen genannt:[...] weil es nur noch schädlich sei für das Kind, da ab einem gewissen Alter Schadstoffe in der Milch seien und es dann einfach unnötig sei zu stillen. [...]« (S. 98)
»Muttermilch ist einfach unglaublich! Ein Wunder der Natur!« (S. 101)
»Mir ist wichtig, dass die Frauen die Stimmen in ihrem Kopf ausblenden, die ihnen sagen, längeres Stillen sei nicht gut für das Kind, hätte irgendwelche psychischen Schäden zur Folge oder verwöhne das Kind. Das ist einfach nur Blödsinn!« (S. 105)
»Es gibt Berichte von Müttern, die des Lokals verwiesen wurden, weil sie gerade ihr hungriges Kind stillten, [...] Beim Stillen größerer Kinder reagiert das Umfeld oft verständnislos und abwertend.« (S. 106)
»Ein Kind, welches die Nähe und Geborgenheit der Eltern einfordert, sollte nicht alleine einschlafen oder gar durchschlafen müssen. Nimmt man sein Kind in den Arm, trägt es, still es und gibt ihm so Geborgenheit, gewinnt es an Selbstvertrauen und Vertrauen ins Umfeld.« (S. 116)
»Wieso brauchen wir diese Informationen, teilweise gar Rechtfertigungen, hierzulande überhaupt? Sollten wir nicht einfach tun, was die Natur vorgesehen hat? Egal, wie lange? Dürfen wir nicht einfach auf unser Bauchgefühl und unser Herz hören?« (S. 124)
»Ich finde es teilweise erschreckend, wie selbstverständlich Kuhmilch getrunken wird (die Kälbern weggenommen wird), und unseren Kindern Folgemilch ab dem sechsten Monat empfohlen wird.« (S. 129)
»Wir Männer werden oft ausgegrenzt, wenn es um diese Thema geht. Meine Frau hat aber versucht, mich in fast allen Stillsituationen mit einzubeziehen, [...].« (S. 129) - Mareike Nieberding
Ach, Papa
(21)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
Inhalt:
Ihre ganze Kindheit und Jugend wurde Mareike Nieberding von ihrem Vater eingesammelt und abgeholt. Egal, wo sie war, egal, wie betrunken, egal, mit wem unterwegs. Um ein Uhr nachts vom Schützenfest, um sieben nach der Schicht in der Kneipe. Ihr Vater war ihr Beschützer, Tröster, ein gnadenloser Optimist. Wenn sie ihm heute gegenübersitzt, fragt sie sich, wer dieser ergrauende Mann mit den Sommersprossen eigentlich ist, was er fühlt und denkt, ob er glücklich ist. Irgendwann zwischen damals und heute haben die beiden aufgehört, sich kennenzulernen. Wenn er sie vom Bahnhof abholt, reden sie auf dem Weg nach Hause über das Leben von Nachbarn und Bekannten, bis sie schließlich wortlos vor ihrem eigenen stehen. Sie streiten nicht. Sie haben sich nur nichts zu sagen. Ach, Papa erzählt davon, warum die meisten Tochter-Vater-Beziehungen nach der Pubertät nicht mehr dieselben sind. Und wie man sich wieder nahekommt, wenn man sich schon fast verloren hat.
Meinung:
In dem Buch geht es eigentlich um die Reise, die Mareike mit ihrem Vater unternimmt und die den Zweck hat, die beiden wieder zueinander zu führen. Diese Reise ist allerdings eher nebensächlich, da das Buch zum größten Teil aus Einblicken in Kindheit und Jugend von Mareike und auch in das Leben von Mareikes Eltern besteht. Diese Einblicke in das Leben der Protagonisten ermöglichen uns, sie besser kennenzulernen und auch ihre Entwicklung bis zum derzeitigen Standpunkt mitzuerleben. Einige Erzählungen aus ihrer Jugend fand ich allerdings eher unnötig, da sie seitenlang waren, für mich aber nichts in diesem Buch zu suchen hatten.
Den Schreibstil der Autorin mochte ich sehr gerne und vor allem ihren trockenen Humor, mit dem sie mich mehrere Male zum Schmunzeln brachte, fand ich toll. (Hier ein kleines Beispiel: "Das Eichhörnchen ausstopfen lassen, das mein Opa und ich tot von der Straße geborgen und danach in Omas Kühltruhe neben die Rouladen gelegt hatten. Opa starb. Oma erschreckte sich fast zu Tode, als sie ein paar Wochen später das tiefgefrorene Eichhörnchen zwischen Weißbrot und Rouladen fand.")
Für mich hat das Buch aber leider etwas in die falsche Richtung geführt. Durch den Titel erwartet man sich Ratschläge, wie man die Beziehung zu seinem Vater verbessern kann. Stattdessen kommt dieses Thema viel zu kurz und wird meiner Meinung nach viel zu wenig erläutert. Zuerst redet Mareike nicht mehr mit ihrem Vater und auf einmal ist wieder alles gut - eine Erklärung wie genau das jetzt funktioniert hat bekommen wir leider nicht. Der rote Faden in der Geschichte verliert sich auch etwas durch die vielen persönlichen Erzählungen.
Lieblingszitate:
"Es bleiben die Erinnerungen an ein gemeinsames Früher. An das Mädchen, das ich einmal war und an den Papa, der dazugehörte. An ein Wir, das sich einmal so nahestand, dass es dem Wir gerecht wurde, sich aber mit den Jahren zu zwei Ichs entwickelt hat."
"Wir reden über das Leben der anderen, bis wir vor unserem eigenen stehen. Wir sprechen, aber wir sagen nichts."
"Für mich ist Heimat ein Ort, an dem man nicht fremd wird, egal, wie fremd man sich fühlt."
Fazit:
Ich hätte hier noch 100 Zitate aufschreiben können, die mir gefallen haben, weil mir der Schreibstil der Autorin einfach sehr gut gefällt. Auch wenn es nicht ganz das ist was ich erwartet habe und es teilweise etwas konfus wird, ist es ein Buch das zum Nachdenken anregt und sehr viele schöne Passagen enthält. - Petra Hülsmann
Wenn's einfach wär, würd's jeder machen
(36)Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1Annika bekommt an ihrem 27. Geburtstag ein ganz besonderes Geschenk ihres Schulleiters . Sie darf als Einzige ihrer Schule als Lehrerin an die Schwerpunktschule in Hamburgs Osten wechseln.
Sie ist frustriert und überlegt sich alles in Bewegung zu setzen um schnell wieder dort weg zu kommen. Da fällt ihr ein, dass sie eine MusicalAG anbieten könnte und damit dann den Theaterpreis für Hamburger Schulen zu gewinnen. Dann würde man sicher auf sie aufmerksam und sie könnte wieder an ihre alte Schule wechseln.
Damit es gelingen kann tut sie noch ihre Jugendliebe Tristan auf, der zur Zeit als Regisseur ohne Anstellung wieder in ihrer Nähe lebt.
Wird es ihr gelingen ihren Plan in die Tat umzusetzen?
Ich habe mich für dieses Hörbuch entschieden, da ich schon zwei weitere Romane von Petra Hülsmann kenne, die mich gut unterhalten haben.
Hier ist es nun mal ein bisschen anders. Neben der Liebesgeschichte, die in ihren Büchern immer dazu gehört räumt sie hier dem Job doch eine Menge Platz ein.
Durch Annikas Wechsel in die Astrid Lindgren Schule mitten im Problemgebiet des Hamburger Ostens erlebt die Protagonistin was für die Schüler dort alles zum Alltag gehört.
Da ist oft kein Platz für Hausaufgaben und daran sind noch nicht einmal die Schüler alleine Schuld. Schnell merkt sie das sie mit dem Musical den Kids eine Stimme gibt, um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen. Hier hat es sogar dieses Mal richtig Tiefgang und ich hatte auch mal Tränen in den Augen beim Hören.
Ansonsten ist es wie immer bei Petra Hülsmann. Es tauchen zwei Männer auf und die Protagonistin hat zunächst Probleme sich zu entscheiden. Das ist auch hier der Fall. Auf der einen Seite findet sie Tristan ihre Jugendliebe, an der sie bisher alle ihre Männer gemessen hat, immer noch total toll.
Auf der anderen Seite ist Sebastian, ihr Nachbar, mit dem man einfach Pferde stehlen kann und der einem immer hilft. So auch bei dem Musical, das er als Maler beim Kulissenbau unterstützt.
Lange ist sie hin und her gerissen und merkt es mitunter selbst gar nicht.
Aber am Ende siegt dann doch die wahre Liebe und alles wird gut.
Ich liebe zwischendurch Bücher , bei denen man schon recht früh weiß wo der Weg hinführt, so dass es kein böses Erwachen gibt. Ein bisschen heile Welt hin und wieder ist einfach zum Entspannen und wer so etwas sucht ist mit diesem Hörbuch auf der sicheren Seite. - Dorothee Haentjes-Holländer
Paul und der Krieg
(22)Aktuelle Rezension von: WortgefluesterIch bin total begeistert von diesem Buch und wünsche mir, dass es in Zukunft viele Schüler, vielleicht sogar im Unterricht, lesen werden.
Es ist altersgerecht aufgearbeitet und durch die vielen Infoblöcke, alte Fotos und Briefe weckt es sicherlich auch bei "Lesemuffeln" schnell das Interesse. In dieser Form ist der Geschichtsunterricht endlich mal spannend. Da die meisten Schüler sicherlich im Alter des Protagonisten sein werden, fällt es ihnen vermutlich leicht, sich in seine Lage zu versetzen. Auch aufgrund der aktuellen, politischen Situation kann das Buch als Diskussionsgrundlage gut genutzt werden. Aber auch für Erwachsene wie mich ein definitiv lesenswertes Buch, das noch einige neue Informationen und viele sehenswerte Dokumente eines Zeitzeugen bereithält. Ich wünsche der Autorin von Herzen, dass viele Lehrer dieses wertvolle Buch in ihren Unterricht integrieren werden. - Judith Arendt
Helle und der falsche Prophet
(79)Aktuelle Rezension von: mesuDies ist mein erster Helle Jespers Krimi und er hat mich gleich gepackt. Die Geschichte ist auch ohne Vorkenntnisse leicht lesbar, denn es werden kurze Erklärungen und Rückblicke zu der Ermittlerin mitgeliefert.
Helle befindet sich gerade im Urlaub als ein dramatisches Ereignis ihre wohlverdiente Ruhe stört. Merle eine gute Bekannte ihres Sohnes wird am Meer tot aufgefunden. Helle übernimmt die schwierigen Ermittlungen und ahnt nicht welche weitreichenden Kreise dieser Unglücksfall noch zieht.
Eine taffe und kluge Ermittlerin, die sympatisch und kompetent agiert, ein spannender und clever konstruierter Fall, fesselnd und gut geschrieben.
So muss ein Krimi sein! Lesenswertes Buch
- S.J. Scott
S.M.A.R.T. - Ziele leicht gemacht: In nur 10 Schritten persönliche und berufliche Ziele erreichen
(2)Aktuelle Rezension von: dia78in diesem Buch bekommt man eine Hilfestellung, wie man seine Ziele leichter erreichen kann. Denn nicht immer fällt es einem gleich leicht seine Ziele zu erreichen oder zu verfolgen.
Hier bekommt man hilfreiche Darstellungen, wie man seine Ziele in Gesundheit, Beziehung, Arbeit, Finanzen, Freizeit, Spiritualität und Community festlegen und erreichen kann.
In 10 Schritten eine Ziele erkennen und erfüllen.
Machen nicht reden! - Maria Braig
Nennen wir sie Eugenie
(21)Aktuelle Rezension von: otegamiEinen Mann zu heiraten, den ich nicht liebe und den ich außerdem nur kurz am Familien-Kaffeetisch erlebt habe, nur weil die Familie es fordert, da alle außer mir davon profitieren würden, ist jenseits all meiner Vorstellungskraft! Schon gar nicht, wenn ich in Liebe mit einem anderen Menschen verbunden bin.
In ‚Nennen wir sie Eugenie‘ ist ‚dieser andere Mensch‘ Seraba, eine Frau, und so eine lesbische Verbindung ist im Senegal verboten, wird sogar mit Gefängnis bestraft. Eugenie, unserer Protagonistin, bleibt somit nur die Flucht und in Deutschland die Beantragung des Asyls.
Das ist aber nicht so einfach, denn deutsche Gerichte hatten (zu dieser Zeit noch) die Überzeugung, dass homosexuelle Beziehungen in Ländern, in denen derartige Beziehungen verboten sind, ja sogar mit Gefängnisstrafen bzw. mit Steinigen bestraft werden: 'Die Leute könnten ja insgeheim ihre Beziehungen leben, man würde es ihnen ja nicht von der Stirn ablesen können, dass sie lesbisch oder schwul waren. Blieben sie diskret und im Verborgenen, dann drohte ihnen keine Gefahr.'
Meine Meinung dazu: Ja, am Anfang mag so eine heimliche Liebe vielleicht noch ihren Reiz haben (ist ja bei Affären auch so), aber irgendwann will man doch, dass sie in der Öffentlichkeit gelebt werden können. Auch mit Stolz: schaut her, das ist mein Partner / meine Partnerin!
Sehr gut fand ich auch die informativen Seiten mit den Regeln und der Handhabung des Asyls. So erfährt der Leser, wie es nach der Ankunft in Deutschland weitergeht, was z.B. ‚Residenzpflicht‘ bedeutet und wie das Asylverfahren abläuft. Auch von anderen Mitbewohnern in der Sammelunterkunft und ihren Schicksalen lesen wir.
Nachdem die Problematik anhand der Protagonistin Eugenie sichtbar gemacht wird, fühlte und fieberte ich mit der jungen Frau und ihr Schicksal berührte mich sehr stark. Ich empfehle dieses Buch wärmstens und drücke es allen Lesenden ans Herz, die über ihren Tellerrand blicken können und eine offene Lebenseinstellung haben. 5 Sterne für dieses äußerst interessante und warmherzige Buch!
- Deb Perelman
Eine kleine Küche in New York
(6)Aktuelle Rezension von: BookwooormIch habe erst einige Rezepte ausprobiert, aber die waren, wie zum Beispiel der Krautsalat, ein voller Erfolg und wurden sofort in mein Repertoire integriert. Selbst die Kinder haben sich darum gerissen. Hatte ich so nicht erwartet. Auch die Rinderrippen und das Huhn mit Trauben waren toll. schön, dass die Autorin so perfektionistisch ist. Ist ja so: wenn ich schon Geld ausgebe, dann will ich auch was erfahren dafür und was richtig Geiles kochen können. Um es kurz zu machen: so ist es! Guten Appetit!
- Elisabeth Mittelstädt
Wunderbar geleitet
(9)Aktuelle Rezension von: SeelensplitterMeine Meinung zum Buch:
Wunderbar geleitet
Was wir heute von den Frauen aus der Bibel lernen können
Erwartung und Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt findet ihr wie stets auf meinem Blog. Warum? Meist hat mein erster Punkt nichts mit der Rezension zutun, sondern damit wie ich zum Buch fand!
Inhalt in meinen Worten:
Lydia, bzw die Autorin der Zeitschrift Lydia, schrieb dieses Buch. Sie möchte anhand von fünf Frauen aus der Bibel zeigen, dass sie auch heute uns noch etwas zu sagen haben.
Zu jeder Frau, schreibt die Autorin auch etwas über sich selbst und bringt sich somit in den Mittelpunkt, des Buches.
Wer also die Zeitschrift schätzt, dürfte auch dieses Buch schätzen.
Wie fand ich das Buch?
Ich bin traurig, dieses Buch ist nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Ich habe das Gefühl die fünf großen Frauen aus der Bibel werden nur angeschnitten, jedoch nicht wirklich auf sie eingegangen, dafür darf ich irgendwelchen Gedanken von der Autorin verfolgen, die mich nicht wirklich interessieren konnten, denn ich kenne diese Zeitschrift auch nicht wirklich.
Irgendwie finde ich die Entwicklung bei manchen Christen derzeit echt seltsam. Große Männer und Frauen, die eigentlich wirklich etwas auf die Beine brachten, bringen sich plötzlich viel mehr in den Mittelpunkt anhand von irgendwelchen Bibelstellen, und es wirkt stolz auf mich, damit kann ich nicht so wirklich etwas anfangen.
Ich hab von diesem Buch wirklich erwartet mich näher mit den Frauen aus der Bibel zu beschäftigen, so dass sie mir nahe kommen. Doch irgendwie streiften sie mich nur. Sie berührten mich nicht wirklich.
Schreibstil:
Das muss ich Elisabeth Mittelstädt lassen, sie kann wirklich gut schreiben, und hat einen angenehmen Schreibstil.
Fazit:
Leider bin ich von etwas völlig anderem ausgegangen, als das ich im Buch finden konnte.
Sterne:
Ich gebe leider nur drei Sterne. - Tamara Stein
Blumen war gestern: Ungewöhnliche Geschenke, die man so nicht kaufen kann
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