Bücher mit dem Tag "persönlichkeiten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "persönlichkeiten" gekennzeichnet haben.

80 Bücher

  1. Cover des Buches Hundert Namen (ISBN: 9783596186839)
    Cecelia Ahern

    Hundert Namen

     (755)
    Aktuelle Rezension von: Kleinhalbisleseparadies

    Dieses Buch hat mich überrascht. Eigentlich bin ich ein totaler Cecelia Ahern Fan, ich habe nahezu alle Bücher von ihr gelesen, dieses hier aber war mein letztes bisher von der Autorin. 

    Es ging in dem ganzen Buch nicht wirklich weiter. Es hat an Spannung gefehlt und war sehr langatmig. Ich musste mich zwingen das Buch weiterzulesen. Das Ende wiederum war sehr schön, aber hat leider die Wertung zu dem Buch nicht sonderlich verbessert. 

  2. Cover des Buches A Long Way Down (ISBN: 9783426615362)
    Nick Hornby

    A Long Way Down

     (2.388)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_Kraemer

    Nick Hornby weiß alle Charaktere gut wiederzugeben, einem ein Gefühl davon zu geben, wie jeder einzelne mit seinem eigenen Alltag, seinen Emotionen und Gedanken, umgeht und somit ein Gesamtzusammenspiel verschiedener Menschen erschafft.


    Ich habe oft lachen oder schmunzeln müssen und würde jedem, vielleicht sogar an einem Punkt, wo es einem nicht gut geht, empfehlen dieses Buch zu lesen

  3. Cover des Buches Drei (ISBN: 9783453012158)
    Stephen King

    Drei

     (802)
    Aktuelle Rezension von: Anne_Sawyer

    Dieser Band ist überhaupt nicht mehr vergleichbar mit dem vorigen. Das ist King! Diese Art von Humor mag ich. Ih liebe es wie er seine Figuren zeichnet und wie viel Zeit er sich mit ihnen lässt. Besonders Roland bringt mit seiner wortkargen Art einen ganz eigenen Humor in die Geschichte mit. 

    Stellenweise musste ich an manchen Szenen ziemlich lachen. Auch hatte ich viele "Was?!-Momente". 

    Ich glaube wenn er mit dieser Art zu Schreiben weitergemacht hat, kann die Reihe nur gut sein. 

    Langsam verstehe ich, warum viele davon begeistert sind. 

  4. Cover des Buches House of God (ISBN: 9783426638811)
    Samuel Shem

    House of God

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Buchromantik
    Kaum ein Autor schafft es so zynisch über den Klinikalltag zu schreiben, wie Samuel Shem. Das Buch zeigt deutlich, wie es nicht laufen sollte. Patienten werden als Ware behandelt und nicht mehr als das gesehen, was sie eigentlich sind: Menschen. Leider ist dies noch immer in manchen Krankenhäusern an der Tagesordnung. 
    Samuel Shem schafft es, diese Tragödie auf überspitzte Art perfekt darzustellen. Beim Lesen wurde mir des öfteren mulmig zumute.  
     Sein Schreibstil ist unvergleichlich. 
    Ich kann dieses Buch jedem empfehlen. 
  5. Cover des Buches Das Geheimnis des weißen Bandes (ISBN: 9783458359159)
    Anthony Horowitz

    Das Geheimnis des weißen Bandes

     (352)
    Aktuelle Rezension von: CookieBook22
    „Am Abend eines ungewöhnlich kalten Novembertages im Jahr 1890 betritt ein elegant gekleideter Herr die Räume von Sherlock Holmes‘ Wohnung in der Londoner Baker Street 221b. Er wird von einem mysteriösen Mann verfolgt, in dem er den einzigen Überlebenden einer amerikanischen Verbrecherbande erkennt, die mit seiner Hilfe in Boston zerschlagen wurde. Ist der Mann ihm über den Atlantik gefolgt, um sich zu rächen? Als Holmes und Watson den Spuren des Gangsters folgen, stoßen sie auf eine Verschwörung, die sie in Konflikt mit hochstehenden Persönlichkeiten bringen wird und den berühmten Detektiv ins Gefängnis, verdächtigt des Mordes. Zunächst gibt es nur einen einzigen Hinweis: ein weißes Seidenband, befestigt am Handgelenk eines ermordeten Straßenjungen …“ (Klappentext)

    Der Roman ist ein „Auftragswerk“ der Nachlassverwalter Conan Doyles – hier haben selbige mit Anthony Horowitz eine sehr gute Wahl getroffen! Der Autor schafft es nicht nur die Stimmung des viktorianischen Londons einzufangen, sondern auch den Stil so zu imitieren, dass es sich wirklich um eine original Doyle-Erzählung handeln könnte. In puncto Spannungsaufbau geht er meiner Meinung nach sogar über den der Originalerzählungen des britischen Arztes und Autors hinaus. Als Kenner aller Original-Holmes-Erzählungen kann ich nur betonen, wie eindrucksvoll und außergewöhnlich gut es Horowitz schafft, Holmes und seinem Sidekick Dr. Watson neues Leben einzuhauchen und sie in ein spannendes Abenteuer ziehen lässt.

    Kurzum: Alle Erwartungen erfahrener Holmes-Kenner werden erfüllt – in Teilen, durch den sehr gut konstruierten Plot, sogar noch übertroffen. So müssen Holmes und Watson gleich mehrere Rätsel lösen, die sie teilweise auch persönlich hart treffen. Welche Geheimnisse liegen um eine geheimnisvolle amerikanische Gang und welche grauenhaften Geschehnisse verbirgt das „House of Silk“. Es besteht erhöhte Suchtgefahr, da der Roman so spannend aufgebaut ist. Ich habe ihn wirklich fast in einem Rutsch durchgelesen, daher rate ich, dass alle Leser*innen von vorneherein genug Zeit für die Lektüre einplanen.

    Kleinere Kritikpunkte sind lediglich der Anfang der Erzählung, der so ähnlich allzu oft in zahlreichen Holmes-Pastiches verwendet wurde (ein alter Watson, der kurz vor seinem Tod ein letztes Mal zur Feder greift) sowie eine zu stark konstruierte Flucht Holmes’ aus dem Gefängnis, die nicht zuletzt dadurch gelingt, als dass ein gewisser Akademiker (!) Kontakt zu Watson aufnimmt … Diese Kleinigkeiten sind jedoch so marginal, als dass sie zu einem Punktabzug führen könnten.

  6. Cover des Buches Das Mädchen mit dem Stahlkorsett (ISBN: 9783453314641)
    Kady Cross

    Das Mädchen mit dem Stahlkorsett

     (274)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Auf ihrer Flucht vor dem zudringlichen Sohn ihres Dienstherrn wird die sechzehnjährige Finley Jayne, der seit ihrer Pubertät eine dunkle Seite innewohnt, 1897 in London von Griffin King, dem Duke of Greythorne, aufgelesen. Obwohl erst achtzehn, fühlt der Herzog sich verpflichtet, in die Fußstapfen seiner Eltern zu treten und das Empire zu beschützen, derzeit vor dem skrupellosen Maschinisten. Dabei hilft ihm sein gleichsam übernatürlich begabter Trupp. Griffin selbst kann mit Toten kommunizieren. Sein Freund Sam ist übermenschlich stark, wurde aber trotzdem beinahe von einem Automaten besiegt und hadert nun damit, nur dank mechanischer Implantate überlebt zu haben. Emily kann jede Maschine reparieren, seine Tante Cordelia ist Telepathin und der Amerikaner Jasper pfeilschnell. Fin, die versucht das Biest in sich zu beherrschen, wird immer mehr in den Fall hineingezogen und lernt dabei den mysteriösen Jack Dandy kennen.

    Steampunk hatte sich hierzulande Anfang der 2010er Jahre zu einem kleinen Trend entwickelt, fristet seitdem aber eher ein Nischendasein. Während manche Autoren an dem ungewohnten Thema scheitern, landen andere damit einen Volltreffer. Letzteres ist der Fall beim ersten Band der „Steampunk Chronicles“ von Kady Cross, die deutschsprachigen Lesern auch als Kathryn Smith mit ihren historischen und paranormalen Liebesromanen bekannt ist und die inzwischen in verschiedenen Genres als Kate Kessler, Kate McLaughlin und Kate Locke unterwegs ist und auch als Kate Cross veröffentlicht hat. Ihr retro-futuristisches Setting – erstmals vorgestellt im leider nicht übersetzten Prequel „The Strange Case of Finley Jayne“ und ganz klassisch eine alternative Version des viktorianischen Zeitalters mit dampfbetriebenen Apparaturen und Stilmix-Outfits – zeugt von großem Einfallsreichtum und viel Liebe zum Detail. Die besonderen Fähigkeiten der überwiegend jugendlichen Charaktere werden durch eine allmählich aufgedeckte Vorgeschichte, die auch die Verbindung aller Beteiligten herstellt, schlüssig erklärt. Die Handlung ist komplex, ohne zu verwirren, und durchgängig fesselnd. Hinzu kommen faszinierende Figuren mit entzückenden Marotten und niedliche romantische Untertöne inklusive komplizierter Beziehungsgeflechte. Ein kleiner Cliffhanger macht sehr neugierig auf die Fortsetzung. (TD)

  7. Cover des Buches Grabesgrün (ISBN: B00BYUHBIE)
    Tana French

    Grabesgrün

     (597)
    Aktuelle Rezension von: Leser44

    Ich habe schon einige Krimis von Tana French gelesen, doch bisher war dieser hier der Beste! Es ist der Auftakt einer Reihe, die allerdings unabhängig voneinander gelesen werden kann. In diesem Band ist der Ermittler Rob Ryan die Hauptfigur. 


    Es ist ein Krimi zum Miträtseln! Immer wieder stellt man neue Theorien auf und verwirft sie wieder. Schon ab dem Prolog kann man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen! Allein durch die Ermittlung und das Legen von falschen Fährten schafft es die Autorin Spannung herzustellen, ganz ohne übertriebene Dramatik, Action und Blut.


    Der Schreibstil ist angenehm und überzeugt. Besonders gefällt mir, dass der Leser manchmal direkt angesprochen wird. Die Charaktere werden anschaulich beschrieben. Sowohl Rob als auch seine Kollegin Cassie sind sympathisch und wirken authentisch. 


    Was die Auflösung betrifft, muss ich sagen, dass ich einen kleinen Verdacht in diese Richtung hatte, gleichzeitig aber auch viele andere Theorien hatte. Dadurch hat es mich nicht gestört, dass sich mein Verdacht am Ende bestätigt hat. Ich war eher stolz darauf, dass ich auf der richtigen Spur war. Das Ende war daher sehr passend und überzeugend. Etwas enttäuschend war ich allerdings, dass am Ende noch Fragen offen blieben. Gleichzeitig kann man so auch nach dem Beenden des Buches weitergrübeln.


    Fazit: Ein Muss für Alle, die gerne Krimis zum Miträtseln lesen, aber keine übertriebene Action und Blut mögen.


  8. Cover des Buches Aufschrei (ISBN: 9783404614981)
    Truddi Chase

    Aufschrei

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Brina_10

    Das Buch Aufschrei ist das Werk einer oder vieler Autoren, das Werk einer Frau, die als Multiple Persönlichkeit zählt. Das Buch beschreibt ihren Weg durch die Therapie. Beim Lesen erfährt man erschreckende, unfassbare Details ihrer Kindheit. 

    Ein Buch über Kindesmissbrauch in seiner schlimmsten Form, über Misshandlungen auf eine unvorstellbare Art und Weise. Und ein Buch über die unglaublichen Dinge, die eine menschliche Psyche leisten kann, um sich selbst zu schützen und am Leben zu erhalten.

    Das Buch wird aus Sicht der "Frau" geschrieben. Auch der Therapeut, welcher Stanley genannt wird, bringt einige Passagen und Gedanken ein. Da seine Patientin eine Multiple Persönlichkeit ist, lernt man auch verschiedene andere Personen kennen, welche jedoch alle zur Frau gehören.

    Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und die Seiten nicht leicht zu lesen. Der spezielle Sprachstil schafft jedoch etwas Distanz zum Thema. Ich finde, das Geschriebene lässt sich weder mit Worten nacherzählen, noch von einem menschlichen Verstand erfassen. Es ist unglaublich und fremd für Außenstehende. Unfassbar und erschreckend.  

    Ich habe beim  Lesen oftmals Zusammenhänge nicht verstanden, musste Textpassagen wiederholen und begriff es trotzdem nicht. Das Buch ist weder einfach zu lesen noch leicht zu verstehen. Das Krankheitsbild für den normalen Menschenverstand nur schwer zu begreifen. 

    Das in einer Person mehrere weitere Personen existieren können, in diesem Fall über 90, dass diese auch alle individuell und unterscheidbar voneinander sind...oftmals überstieg es beim Lesen meine Vorstellungskraft. Und dennoch, ist es spannend zu sehen, was die menschliche Psyche in der Lage ist zu leisten.

    Da es eine Autobiografie ist, werden die Gedanken, Gefühle und Erlebnisse der Autorin wiedergegeben. Ich glaube, allein  schon, weil jemand genau über solche unfassbaren, immer noch tabuisierten Dinge so ehrlich schreibt,  hat das Buch 5 Sterne verdient.

  9. Cover des Buches Das achte Opfer (ISBN: B004WPH43U)
    Andreas Franz

    Das achte Opfer

     (324)
    Aktuelle Rezension von: JuleBebieh

    An sich von der Handlung her, fand ich das Buch wirklich großartig .. aber was Andreas Franz sich da manchmal zusammen schreibt ist wirklich furchtbar.. Gefühl geht es in dem Buch nur um Alkohol und Zigaretten .. wie oft das darin vorkommt .. die Polizisten saufen in dem Buch nur und setzen sich dann ins Auto und fahren ..sowas gehört meiner Meinung nach nicht in ein Buch & immer diese langweiligen Handlungen wie der die das in der Wohnung rumläuft und wie viel Scheiben Salami wer aufs Brot tut .. tut dem Buch nicht gut .. man hätte mindestens 200 Seiten kürzen können .. an sich schade, weil die Handlung wirklich gut ist, obwohl ich relativ schnell wusste wer der Killer war .. 

  10. Cover des Buches Mein Name sei Gantenbein (ISBN: 9783518462362)
    Max Frisch

    Mein Name sei Gantenbein

     (227)
    Aktuelle Rezension von: DirkSchulte
    Zugegeben, der Titel ist etwas sperrig und nicht gerade einladend (dazu der Gedanke an Max Frisch als Autor aus Schulzeiten), aber dieses Buch, hat man sich erstmal eingelesen, was dann doch einige Zeit gedauert hat, ist wirklich großartig, äußerst humorvoll (ja, tatsächlich) und sehr unterhaltsam.
    Die Sprache, auch über fünfzig Jahre nach Erscheinen des Romans, immer noch frisch und spritzig, der Rhythmus einzigartig.
    Die Themen Identität und Rollentausch werden akribisch untersucht und bieten einen großartigen Aufhänger für Frischs Fabulierkunst.
  11. Cover des Buches Der ganz normale Wahnsinn (ISBN: 9783746616872)
    François Lelord

    Der ganz normale Wahnsinn

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenblume1988
    Wer kennt ihn nicht: Den kleinkarierten Nachbarn, den stressigen Kollegen oder den ständig nach Ordnung strebenden Chef. Wir alle haben Personen in unserem Umfeld, die uns nicht als „ganz normal“ erscheinen. Ziel des Buches ist es, zu helfen, mit den schwierigen Persönlichkeiten im familiären oder beruflichen Umfeld klarzukommen. 

     In dem Buch wird das Verhalten verschiedene Persönlichkeiten wie der ängstlichen, narzisstischen, zwanghaften oder depressiven Persönlichkeit näher beschrieben. Dabei benennen die Autoren nicht nur die Probleme, sondern auch die Vorteile der Persönlichkeit. Diese Umsicht finde ich sehr gut, da sonst von der Person schnell nur die negativen Merkmale wahrgenommen werden können.   Durch Beispiele, auch aus Sicht der charakterlich betroffenen Person, sind die Erklärungen sehr gut verständlich und alltagsnah und interessant geschrieben. Außerdem werden auch Beispiele aus bekannten Filmen und der Literatur gebracht (auch wenn ich selber wenige kannte) und es sind Ratschläge ausgelistet, die den Umgang mit der schwierigen Persönlichkeit erleichtern sollen.
    Am Ende des Kapitels gibt es eine Frageliste, die man auf sich selber oder sein Umfeld anwenden kann, um herauszufinden, ob die Merkmale der Persönlichkeit zutreffen.   In den letzten Kapiteln des Buches wird der Frage nachgegangen, was passiert, wenn die Charakterzüge krankhaft werden. Außerdem gibt es einen Vergleich zwischen der kognitiven und der psychodynamischen Therapie. 

     Der Autor Francois Lelord ist durch den Bestseller „Hectors Reise“ bekannt geworden. Da er gelernter Psychologe ist, liegt es nahe, dass er auch zu diesem Thema ein Buch schreibt. Ich verstehe nicht, warum das Buch so unbekannt ist, da es durchaus zum Bestseller werden könnte. Für alle Menschen, die beruflich oder privat mit schwierigen Persönlichkeiten zu tun haben, gehört das Buch als Standartwerk ins Bücherregal
  12. Cover des Buches Rendezvous mit einem Oktopus (ISBN: 9783866482654)
    Sy Montgomery

    Rendezvous mit einem Oktopus

     (35)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    Im Diogenes Verlag erscheint Sy Montgomerys preisgekröntes Buch "Rendezvous mit einem Oktopus". Donna Leon hat das Nachwort geschrieben. 

    In einem Aquarium in Boston trifft die Autorin auf einen Pazifischen Riesenkraken und macht damit die Entdeckung ihres Lebens. Diese Tiere lassen sie nicht mehr los und sie versucht hinter ihre Geheimnisse zu kommen. Wie empfindsam sind Oktopusse, wo versteckt sich ihr Gehirn, wie intelligent sind sie? Viele weitere Fragen erklärt Sy Montgomery in ihrem Buch und möchte eigentlich nur wissen: Haben Oktopoden eine Seele?


    "Der Oktopus ist ein Tier, das über Gift verfügt wie eine Schlange, über einen Schnabel wie ein Papagei und über Tinte wie ein altmodischer Füllfederhalter. Er kann soviel wiegen wie ein Mensch... und seinen knochenlosen Körper durch ein Loch mit dem Durchmesser einer Orange zwängen." Zitat Seite 9


    Als Sy Montgomery in der Auffangstation des New England Aquariums in Boston zum ersten Mal in ihrem Leben auf einen Pazifischen Riesenkraken trifft, ist sie fasziniert von diesen Tieren und es verändert ihren Blickwinkel auf die Welt.

    Als Naturforscherin erlebt sie im Umgang mit diesen Tieren tiefe Zuneigung und Anerkennung. Krakendame Octavia erkennt ihre Pfleger am Geschmack ihrer Haut wieder und auch Sy kommt in den Genuss von Umarmungen und erlebt die Farbveränderungen bei Stimmungswechseln mit. 


    Die Autorin berichtet von ihren Erfahrungen und Begegnungen mit Kraken in Gefangenschaft und auch im offenen Meer und so erlebt man als Leser eine fesselnde Tierstory, lernt viel wissenswertes über Oktopoden dazu und versucht, hinter die Seele dieser Tiere blicken zu können.

    Sie sind sehr intelligent, neugierig und haben auch persönliche Vor- und Abneigungen gegen manche Menschen. Dieses Verhalten schreibt man für gewöhnlich Menschen oder bestimmten Tieren wie Hund, Katze oder Vogel zu. Nun zeigt sich, dass der Oktopus genau diese Eigenschaften auch besitzt. Da stellt sich natürlich die Frage: Sind diese Tiere im Besitz einer Seele? 


    Dieses Buch gibt Aufschluss über die Lebensweise dieser Tiere, erklärt den einzigartigen Körperbau, die Wirkung und Funktion der Arme mit ihren Saugnäpfen, die Tarnung, das Paarungsverhalten, die Eiablage und die unglaubliche Intelligenz und rückt damit Kraken in den Mittelpunkt des Interesses. 

    Die helle Begeisterung der Autorin für Kraken springt beim Lesen auf mich über, ich fand die Tiere bisher schon ganz außergewöhnlich, doch nun erlebe ich Seiten an diesen Tieren, die mir bisher noch unentdeckt blieben.


    Was allerdings gar nicht für Begeisterung sorgt, ist die Haltung von Riesen-Kraken in Aquarien, das ist absolut kein artgerechtes Leben. Deshalb habe ich mich beim Lesen häufig gefragt, wie Sy ihre Liebe zu den Tieren mit dieser Haltung vereinbahren konnte. Als lehrreiche Anschauungsobjekte sollten sie die Besucher verzaubern, auch ihr Paarungsverhalten wurde als öffentliches Schauspiel inszeniert und im Grunde wurde mit ihnen sicher auch viel Geld durch die Besucher verdient.  

    Über Zeichnungen und etwas Bildmaterial zu den beschriebenen Kraken hätte ich mich auch gefreut.

    Trotz dieser Kritik hat mir der mitnehmende Erzählstil gefallen, neben vielen Beschreibungen von Personen, Tauchgängen und Erlebnissen wird auch eine Menge über das Verhalten, die Anatomie und die besondere Physiologie von Kraken mitgeteilt. Auch ein Forschungsvorhaben im offenen Meer wird näher erklärt. 

    Am meisten mochte ich jedoch die Szenen der persönlichen Begegnung von Sy mit einzelnen Oktopoden, die sie auf die ein oder andere Weise wiedererkannt haben. 

    Mit diesem Hintergrundwissen bekommt man eine erweiterte Sichtweise auf eine Tierart, die häufig nicht so hoch angesehen wird, wie es ihr zustehen mag. Tiere, egal welcher Gattung, haben Persönlichkeit und Individualität, die sie zu unseren Mitlebewesen auf der Erde machen und wir sollten sie schützen und ihre Arten erhalten.


    Wenn man sich das Literaturverzeichnis im Anhang ansieht, merkt man, das dieses Buch keine romantische Erzählung ist, sondern auf Fakten und wissenschaftlichen Publikationen aufbaut.  


    Dieses Sachbuch verdeutlicht anschaulich die enge Beziehung der Autorin zu diesen Oktopoden, es ist spannend zu lesen, informiert und zeigt wie sehr wir Menschen doch andere Spezies unterschätzen. 


    Für alle Leser, die ein Faible für interessante Lebewesen und die Unterwasserwelt haben. Es öffnet die Sinne für das Bewusstsein, bzw. die Seele von Tintenfischen. Jedes Individuum ist wertvoll und einzigartig!



  13. Cover des Buches Zuhause ist überall (ISBN: 9783552056015)
    Barbara Coudenhove-Kalergi

    Zuhause ist überall

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Lindschi
    Das die Autorin rethorisch top ist, ist sowieso klar. Keine unnötigen Schnörkel, klar und präzise erzählt. Es sind natürlich auch viele politische Elemente eingebaut. Für Interessierte.
  14. Cover des Buches Der Kuss der Schlange (ISBN: 9783453432536)
    Jonathan Nasaw

    Der Kuss der Schlange

     (137)
    Aktuelle Rezension von: TheSilencer
    Eigentlich gilt Maxwell als geheilt. Seine Schizophrenie ist besiegt. 
    Das zumindest sagt sein Arzt und Therapeut.

    Als der pensionierte FBI-Agent Pender eine neue Patientin in jene Einrichtung überführt, verschieben sich jedoch in Maxwells Kopf einige Prioritäten. Denn zum einen hat Max mit Pender noch eine Rechnung offen und zum zweiten gefällt ihm die neue Patientin ungemein. Und die hat auch mehr als nur ein Gesicht.

    Pender ist wieder mittendrin, als Max und seiner neuen Freundin die Flucht aus der Klinik gelingt.

    E.L.Pender Nummer 4 schließt an die Qualität der Vorgänger an und nimmt Bezug auf den ersten Teil der Reihe: "Die Geduld der Spinne". Denn Maxwell buchtet er in diesem Teil ein.

    Nasaw hat ein geniales Talent, jene Schizophrenie-Patienten und deren Vorgänge im Kopf verständlich und transparent zu beschreiben. Man ertappt sich dabei, diese Persönlichkeitswechsel zu genießen.

    Mit "Der Sohn des Teufels" erschien 2010 der bisher letzte Teil des Anti-Helden E.L. Pender, der 50-Plus Pensionär, groß, glatzköpfig und jenseits seines BMI.
  15. Cover des Buches Die Geduld der Spinne (ISBN: 9783453436619)
    Jonathan Nasaw

    Die Geduld der Spinne

     (265)
    Aktuelle Rezension von: ChrissisBücherchaos
    Dies ist der Auftakt zur Reihe um Agent Pender und Nasaw schafft es wirklich mit einem Knaller.

    Zuallererst muss ich jedoch vorwarnen: Diese Bücherreihe ist wirklich nichts für zart besaitete. Sie ist ziemlich brutal, blutig und vor allem auf psychischer Ebene ganz schön heftig. Aber genau das macht sie auch so unglaublich spannend =)

    Man wird gleich mitten reingeworfen in die Geschichte. Die Psychiaterin Irene Cogan sitzt in einem Vernehmungsraum einem Häftling in orangenem Overall gegenüber. Dass es sich bei Max um keinen normalen Häftling handelt, erfährt man sehr schnell. Ihm wird vorgeworfen, eine, bzw. mehrere junge Frauen ermordet zu haben. Doch er gibt vor, dass er sich an nichts erinnern kann. Schnell stellt sich heraus, dass Max an DIS leidet, einer dissoziativen Identitätsstörung...in Max' Körper befinden sich verschiedene Persönlichkeiten. Irene muss herausfinden, ob Max verhandlungsfähig ist oder ob er in eine geschlossene Psychiatrie eingeliefert werden muss. Doch da gibt es ein Problem: Irene weiß nie, mit welcher Persönlichkeit sie gerade redet.

    Agent Pender diente jahrelang beim FBI und bereitet sich auf seinen wohlverdienten Ruhestand vor.Er verfolgt schon lange einen Serienmörder, den sie Casey getauft haben, und der mit Vorliebe junge Frauen mit rotblondem Haar entführt. Als er erfährt, dass Casey womöglich geschnappt wurde, lässt er sich als vermeintlicher Insasse in Caseys Zelle einschleusen, um ihm ein Geständnis abzuringen. Doch etwas geht schief... Casey alias Max entkommt und mit Irene als Geisel flieht er und hinterlässt eine Spur der Verwüstung.

    Was ich an diesem Buch so fasziniert hat, ist die psychologische Ebene. Menschen mit DIS haben tatsächlich mehrere Persönlichkeiten in sich vereint, die oft wahllos zum Vorschein kommen. Max ist da nochmal ein ganz anderes Kaliber. Ich fand es mega interessant, die verschiedenen Persönlichkeiten kennenzulernen. Jede mit ihren eigenen Charakter-eigenschaften, Vorlieben und Ängsten. Es werden auch die einzelnen psychologischen Testverfahren mit eingebunden, was es alles nochmal realistischer macht. Man fiebert mit, ob es Pender gelingen wird, seinen allerletzten (oder vielleicht doch nicht letzten) Fall abzuschließen. Und ob es Irene schafft, in der Gewalt eines multiplen Serienmörders ihre Kenntnisse anzuwenden und so am Leben zu bleiben. Und was ist mit Max? Was steckt hinter seiner Störung, wie sind die verschiedenen Persönlichkeiten entstanden und warum müssen es rotblonde Frauen sein?

    Nasaw hat einen genialen Psychothriller geschrieben, der einen nicht mehr loslässt und der einen noch lange danach beschäftigt.

  16. Cover des Buches Mein Tag ist deine Nacht (ISBN: 9783426510841)
    Melanie Rose

    Mein Tag ist deine Nacht

     (424)
    Aktuelle Rezension von: Pteranodon

    .. Das Buch befindet sich zwar in der Romantik-Abteilung, der "Romantikanteil" war aber nicht sooo groß. Es geht wohl mehr um Familie und wie man unter "erschwerten Bedingungen" alles unter einen Hut kriegt.

    Ich habe das Buch gerne gelesen, es hat mich gut unterhalten.

  17. Cover des Buches Todesrosen (ISBN: 9783404163458)
    Arnaldur Indriðason

    Todesrosen

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962
    Der Autor Arnaldur Indridason führt uns mit seinem Krimi
    in die Drogenszene von Island. Was treibt die jungen Leute
    in diese Perspektivlosigkeit. Die Fragen stellt sich Kommissar
    Erlendur Sveindsson, denn seine Tochter befindet sich seit Jahren in
    diesem Sumpf. Seinem Sohn geht es ähnlich, er ist dem Alkohol
    verfallen. Hatte er das Thema immer erfolgreich verdrängen können, so kommt es nun mit geballter Ladung.

    In Reykjavik wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, die auf
    einem Grab aufgebahrt liegt. Es ist die Grabstätte des isländischen
    Freiheitskämpfer Jon Sigurosson. Allerdings ist die Tote eine
    Drogenabhängige gewesen, die sich auch mit Prostitution verdingte.
    Niemand vermisst sie, die Polizei tappt im Dunkeln bei der Aufklärung. Mühselige Recherche beginnt um zu erfahren, woher sie stammte. Island zählt ja eher zu eines der friedlicheren Länder, mit einer geringen Bevölkerungsdichte. Dann so etwas. 

    Der Autor schreibt glaubhaft und realitätsnah, auch wenn Erlendur und seine Kollegen Oli und Elinborg gegen Windmühlen kämpfen. Auch gibt es hin und wieder amüsante Abschnitte, die den Krimi nicht ganz so düster erscheinen lassen. Dennoch ist es ein ernstes Thema, was hier beleuchtet wird. Ich bin nicht abgeneigt mir bei Gelegenheit wieder einen Krimi aus dieser Reihe vorzunehmen. Der Autor hat mich gut unterhalten und die Spannung kam nicht zu kurz. 4 Sterne, da ich denke es gibt noch bessere aus dieser Reihe. 
  18. Cover des Buches Geschichte der deutschen Literatur (ISBN: 9783407755254)
    Manfred Mai

    Geschichte der deutschen Literatur

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Viv29
    Manfred Mais Buch über deutsche Literatur richtet sich vorwiegend an Jugendliche, ist aber auch für Erwachsene informativ und gut zu lesen. Mai nimmt uns auf eine zweitausendjährige Reise durch die deutsche Geschichte und Literatur. Jedes Kapitel beginnt mit einem geschichtlichen Überblick, der auch sehr hilfreich ist, um die Literaturströmungen der jeweiligen Zeit zu verstehen. Natürlich ist dieser Überblick denkbar knapp, eine halbe bis eine Seite jeweils. Das ist aber in diesem Zusammenhang völlig ausreichend und es gelingt dem Autor ausgezeichnet, die wesentlichen Punkte in dieser geschichtlichen Zusammenfassung immer gut zu erwähnen und zu betonen.

    Dem geschichtlichen folgt der literarische Überblick. Zu Beginn der deutschen Literaturgeschichte fällt dieser naturgegeben noch mager aus, da schlichtweg noch nicht so viel Literatur vorhanden war. Einzelne relevante Autoren der jeweiligen Epoche werden vorgestellt, eine gezeichnete Kopfskizze illustriert sie recht gut. Zitate aus den Werken reichern die Informationen an und bieten gleich einen Einblick in den Schreibstil. Einige der mittelalterlichen Texte werden teilweise oder ganz auch in modernes Deutsch "übersetzt". Die Textstellen sind gut gewählt, teils ein wenig erklärt, an anderen Stellen wären einige erklärende Woche hilfreich gewesen. Manche der Textstellen waren mir für einen solchen Überblick zu lang, aber im Allgemeinen ist die Gewichtung gut.

    Um so mehr wir uns der heutigen Zeit nähern (das Buch erschien 2004 und behandelt auch die literarische Entwicklung bis dahin), um so detaillierter werden die Informationen, um so zahlreicher die Autoren. Sehr unerfreulich fand ich es, daß Walter Kempowski, der als Chronist des 20. Jahrhunderts Günter Grass mindestens ebenbürtig ist und zudem die deutschsprachige Literatur um seinen ganz eigenen, sprachlich interessanten, Stil bereicherte, mit keiner Silbe erwähnt wurde. Das ist mehr als ärgerlich.

    Es ist gut gelungen, Autoren, Geschichte und Zeitgeschehen zu verbinden, Motive und Strömungen zu erklären. Gerade angesichts der Kürze des Buches ist es erfreulich, wie gut wichtige Themen vermittelt und auch manch nicht so bekannte Information eingebunden wurde. Der Schreibstil ist gut lesbar und schnörkellos, so eben auch für Jugendliche zugänglich. Ein sehr empfehlenswerter Überblick.
  19. Cover des Buches Rahel Varnhagen (ISBN: 9783492202305)
    Hannah Arendt

    Rahel Varnhagen

     (5)
    Aktuelle Rezension von: skommi

  20. Cover des Buches Die Floppharts: Schrägschrille Freunde (ISBN: 9783765514333)
    Andreas Boppart

    Die Floppharts: Schrägschrille Freunde

     (1)
    Aktuelle Rezension von: martina400
    Andreas Boppart und seine Freunde laden uns in ihr Leben ein. Kurze Sequenzen werden geschildert - meist sehr peinliche Erlebnisse - so wie sie jeder in seinem Alltag erlebt. 111 Humoralltagsinspirationen bringen einem zum Lachen und regen gleichzeitig zum Nachdenken an. Andreas Boppart schreibt zu jeder "story" eine paar Zeilen, die den Leser stutzig machen und man ins Nachdenken kommt. Deshalb kann man dieses Buch auch nicht in einem durch lesen, sondern immer nur einen oder ein paar "storys" am Tag. Als Start in den Tag oder vor dem Einschlafen passen diese Kurzsequenzen ideal. Ich fand das Buch superlustig, freu mich, dass es noch mehr Chaoten außer mir gibt, und kam endlich wieder mal ins Grübeln überm einen eigenen Alltag, Einstellungen, Glauben, usw.!
  21. Cover des Buches GEO Themenlexikon Band 20 (ISBN: 9783765394409)

    GEO Themenlexikon Band 20

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein sehr informatives Nachschlagewerk, ergänzt durch Geo-Dossiers. Wirklich toll.
  22. Cover des Buches Vier Juden auf dem Parnass (ISBN: 9783709975022)
    Carl Djerassi

    Vier Juden auf dem Parnass

     (1)
    Aktuelle Rezension von: curlysue
    Dieses Buch erzählt die fiktive Begegnung von Theodor W. Adorno, Walter Benjamin, Gershom Sholem und Arnold Schönberg. Alle vier sind führende Geistesgrößen ihrer Zeit. Ich bin diesem Buch zuerst als Hörspiel begegnet und war fasziniert. Leider hält die gedruckte Version dieser Faszination nicht ganz Stand. Trotz der Kürze des Buches wirkt es auf mich etwas langatmig und schwerfällig. Das ist besonders deswegen schade, weil alle vier beschriebenden Persönlichkeiten faszinierende und spannende Lebensgeschichten aufweisen.
  23. Cover des Buches Revolver Tarot (Steampunk-Horror): Mystery-Thriller (Golgotha 1) (ISBN: 9783944544311)
  24. Cover des Buches Amrum (ISBN: 9783455502312)
    Susanne Wiedmann

    Amrum

     (2)
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