Bücher mit dem Tag "persönlichkeitsentwicklung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "persönlichkeitsentwicklung" gekennzeichnet haben.

155 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.481)
    Aktuelle Rezension von: OMess83

    Habe mich lange davor gedrückt, mit dieser epischen Reihe anzufangen. Dann fiel mir per Zufall "Die Herren von Winterfell" in die Hände und was soll ich sagen... Nach Band 1 folgen natürlich die Bände 2 bis 10, denn wenn man mal einen Fuß nach Westeros setzt, kommt man davon nur schwerlich wieder weg. Die gesamte Reihe ist in meinen Augen ein Meisterwerk und gehört in einigen Jahren hoffentlich zum erweiterten Kreis zur Weltliterarur. Und weiter ist zu hoffen, dass Herr Martin die Geschichte auch in Buchform noch zu Ende bringt. Wer die Serie kennt, weiß um die Unterschiede zur Buchvorlage und die Schwierigkeiten, die sich dem Autor wohl oder übel nun bieten. Meiner Meinung nach hat die Serie eine derartige Eigendynamik entwickelt und die Romane auch "überholt" und ich denke, das Epos wird in Buchform nicht zu Ende geschrieben werden. Ansonsten lässt einen das Epos sprachlos zurück. Die Ränkespiele zwischen den Häusern um den Eisernen Thron, die Figuren und Landschaften, die genial eingesetzten Fantasyelemente,.... Einfach genial geschrieben.

  2. Cover des Buches Stolz und Vorurteil (ISBN: 9783945350089)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil

     (4.377)
    Aktuelle Rezension von: gizem0602

    Ich liebe die Natürlichkeit und den Realismus im Buch. ❤️ Eine starke Frau - Elizabeth Bennet - weiß, dass Status und Geld ihr nicht zum Glück verhelfen werden. Auf dem Weg zur wahren Liebe und Glückseligkeit, hat sie ihren Schicksal selbst in die Hand genommen. Dabei hat sie nicht nur ihren eigenen Wandel durchlebt, sondern auch jemanden anderen dazu verholfen - Mr. Darcy.

    Das Buch ist auf jeden Fall originaltreu, da es manchmal ziemlich hochdeutsch war und ich die Sätze mehrmals hintereinander lesen musste. Aber das machte nichts. Es hat mir nur mehr Vokabeln und Redewendungen beigebracht, dass ich selbst im Alltag davon Einfluss nahm - auch meine Mails. 😅

    Es war ein wenig langatmig in der Mitte, aber genau deswegen ist das Buch eben so realistisch.

    Ich las das erste mal ein historischen Roman geschrieben von Jane Austen - einer Person aus dem 18. Jahrhundert selbst - und werde es wieder tun! Gerne will ich alle Bücher von Austen originaltreu gelesen haben. Aber jetzt guck ich mir erstmal den Film zu diesem Buch an!😆

  3. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 02 (ISBN: 9783442267811)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 02

     (1.999)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    --> Kurz vorab: Ich kenne nach wie vor die Serie nicht! <--

    Während die Fortführung dieser epischen Saga nach wie vor von George R. R. Martin's beeindruckendem Weltenbau und seiner Fähigkeit, komplexe Charaktere zu schaffen, profitiert, scheint sich die Geschichte in manchen Abschnitten zu ziehen, und es fehlte für mich das mitreißenden Tempo. 😞

    Die Vielzahl von Charakteren und Handlungssträngen hat mich immer noch etwas überfordert und hat leider zusätzlich dazu geführt, dass meine Aufmerksamkeit abgeschweift ist.

    Aber der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen und ich bin gespannt - und hoffe - das Band 3 mich wieder mehr begeistern kann.

  4. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499013218)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.925)
    Aktuelle Rezension von: Lissy_Booklove

    Wir befinden uns in Berlin im Jahr 2010. Für den Achtklässler Maik Klingenberg stehen nun die Sommerferien vor der Tür und anstatt sich wie jeder andere Schüler darauf zu freuen, ist er eher niedergeschlagen. Er fährt nicht in den Urlaub, da sein Vater mit seiner Assistentin auf einer "Geschäftsreise" ist und seine Mutter als Alkoholikerin in der Entzugsklinik. Er hat weder Freunde, mit denen er sich treffen kann und er ist ebenfalls so ziemlich der einzige, der nicht zu der großen Party von Tatjana, dem Mädchen in das er verliebt ist, eingeladen wurde. So muss er -wütend und trostlos- die Ferien in der Villa seiner Eltern allein verbringen. Doch dann kommt überraschend Tschick, ein Junge aus seiner Klasse, bei ihm vorbei und hat ein geklautes Auto dabei. Er schlägt vor, zusammen abzuhauen, bis Maiks Vater von seiner Reise wiederkommt, da auch er allein ist. Maik stimmt zu - so ein kleines Abenteuer...was kann da schon schiefgehen? Zusammen fahren sie ohne Karte oder Kompass einfach der Sonne hinterher; und treffen die unterschiedlichsten Menschen.

    Ich muss zugeben, dass ich vom Buch positiv überrascht bin! Vor ein paar Jahren habe ich durch Zufall mal in die ersten Seiten reingelesen, aber da es mir damals nicht gefallen hatte und ich nicht mehr weiter darüber nachgedacht habe, verlor ich es aus den Augen. Da ich es vor kurzem wiederentdeckt hatte, habe ich mich jetzt noch mal an das Buch gewagt und ausgeliehen bekommen. Tatsächlich fand ich den Anfang immer noch etwas trocken und verwirrend, da ich zuerst den Beginn der Handlung gar nicht einordnen konnte. Aber dies klärte sich dann auf und wurde verständlicher. Den Schreibstil des Autors, der leider schon verstorben ist, mochte ich allerdings sehr gern. Es war durchweg sehr spannend geschrieben und es hat einen Kapitel für Kapitel irgendwie immer zum Weiterlesen angeregt. Es war sehr viel Action im Buch "Tschick" zu finden, sodass ich persönlich nie beim Lesen vor Langeweile eingeschlafen bin ;) 

    Jedoch ist der Klassiker wieder ein typischer Roman aus dem Gebiet der Klassiker (ist da glaube ich oft so), wo sich die Geister scheiden. Nicht nur hier auf LB gibt es viele unterschiedliche Ansichten zu der Handlung von Tschick, auch privat kenne ich Leute, die sich über das Buch nicht einig werden. So sagten einige Bekannte von mir, die das Buch auch kennen, dass sie von der Handlung überhaupt nicht abgeholt wurden und die Action eher vergleichbar mit einer Schlaftablette wäre. So weit so gut. Das kann natürlich jeder so sehen wie er will. Ich war eigentlich relativ zufrieden während des Lesens. Auch was die Handlung angeht, steht viel Platz für Kritik im Raum. Zwei Jungs, die ein Auto klauen, um im Sommer auch ein Abenteuer zu erleben. Klar, schon kritisch und sicherlich auch kein Vorbild für aufkommende Langeweile. Jedoch kommt es im Buch meiner Meinung darauf an, auch mal zwischen den Zeilen zu lesen. Maiks Familie ist reich. Sie leben in einer Villa mit großem Pool und haben Haushaltsangestellte. Der Vater leitet eine Baufirma und während die Mutter schon zum zigsten Male in der Klinik einsitzt, geht der Vater ihr mit seiner um vieles jüngeren Assistentin fremd. Maik hat also keine Familie, in der immer alles perfekt ist. Er wird stattdessen von seinen Klassenkameraden ausgegrenzt und von seinem Schwarm nicht zur Party eingeladen. Als wäre das nicht genug, taucht plötzlich auch noch Tschick auf, Russe und aus kriminellen Verhältnissen, der auch noch ein altes Auto geklaut hat. Toll. Man musste sich hier entweder in Maik reinversetzen können oder eben nicht. Mitleid haben oder ihn einfach nur blöd finden. Super. Mir tat er schon leid. Muss keine schöne Lage gewesen sein, ist ja klar...?! Trotzdem sollte man die Geschichte besser selbst lesen, um überhaupt zu verstehen, was ich hier schreibe. Ich kann sie nur empfehlen, da ich denke, dass sie viele wichtige Hintergründe hat. 

    Dennoch hatte ich auch ein paar kleine Kritikpunkte. Wie schon gesagt fand ich den Einstieg etwas kompliziert, das Ende hingegen jedoch sehr schnell und abrupt. Wobei am Anfang seeehr viel nebenbei gesagt wurde, hätte man in der Mitte der Handlung noch mehr ins Detail gehen können. So wären es auch sicher ein paar Seiten mehr geworden. Dann hätte ich mir gewünscht, dass die Charaktere mehr ausgeschmückt gewesen wären. Maik hat ja aus der Ich-Perspektive erzählt und obwohl er über Tatjana endlos erzählt hat, sind Tschick und er doch manchmal etwas grau geblieben. Schade, denn eigentlich ein sehr interessantes Buch.

  5. Cover des Buches Das Rosie Projekt (ISBN: 9783944668604)
    Graeme Simsion

    Das Rosie Projekt

     (1.459)
    Aktuelle Rezension von: Brina_10

    Don Tillmann weiß, das soziale Interaktion nicht sein Fachgebiet ist. Als Professor und Forscher, der Umgang mit Analysen und rationalen Gedanken hingegen schon. Was liegt also näher als einen Fragebogen zu erstellen? Einen Fragebogen, um die perfekte Ehefrau zu finden? Don ist begeistert von seiner Idee und weiß, das sie erfolgreich sein kann. Doch dann trifft er Rosie. Rosie, die alle Fragen sprengt und sich einfach nicht um den Fragebogen schert, weil sie ein ganz anderes Ziel hat: Ihren leiblichen Vater zu finden.

    Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Es war erfrischend und einfach mal etwas total anderes. Und auch, wenn Don stellenweise echt anstrengend war, war es genau diese überzogene Darstellung, die das Buch für mich so einzigartig gemacht hat.

    Don und Rosie verfolgen ein gemeinsames geheimes Projekt. Und auch hier ist die Darstellung total überzogen und wahrscheinlich wenig realistisch. Aber genau das, macht es so einfach, sich auf das Buch einzulassen. Es besticht durch seinen trockenen Humor und einzigartige Charaktere.

    Das Buch vereint sämtliche Klischees und regt genau deshalb dazu an, nachzudenken. Seine eigene Einstellung zu hinterfragen, andere Perspektiven einzunehmen und die Geschichte einfach auf sich wirken zu lassen. Irgendwie kann sich sicher jeder in diesem Buch ein stückweit wiederfinden und das macht es so einfach, das Buch zu mögen.

    Ich habe den Schreibstil, den Humor, die Protagonisten und alles andere an dem Buch einfach sehr gemocht und freue mich schon total auf die anderen Bände.

  6. Cover des Buches Gottes Werk und Teufels Beitrag (ISBN: 9783257600209)
    John Irving

    Gottes Werk und Teufels Beitrag

     (1.019)
    Aktuelle Rezension von: Joxanna

    Der Roman „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ von John Irving ist ein moderner Klassiker und spielt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Buch erschien 1990 im Verlag „Diogenes“ und wurde aus dem Amerikanischen von Thomas Lindquist übersetzt. Es umfasst 764 Seiten ohne die Anmerkungen des Autors. Die Anmerkungen lassen darauf schließen, dass das Buch sehr sorgfältig recherchiert wurde. Es handelt vom Waisenhaus „St. Cloud’s“ und einem dort geborenen Waisenjungen. Es war kein gewöhnliches Waisenhaus, in diesem Waisenhaus wurde nämlich sowohl Gottes Werk als auch Teufels Beitrag durchgeführt.


    Die beiden Hauptprotagonisten sind Homer Wells, der in St. Cloud‘s als Waisenjunge geboren und aufgewachsen war, und Dr. Wilbur Larch, der sich dem Waisenhaus als Arzt verschrieben hatte und unter anderem auch Homer auf die Welt brachte. Im Waisenhaus gab es Regeln und Gewohnheiten, die Dr. Larch sehr schätzte. Er dachte, es wäre gut für die Waisenkinder einen geregelten Ablauf zu kennen. Auch er selbst hatte seine eigenen Gewohnheiten, wie zum Beispiel die kurzen Geschichten von St. Cloud‘s zu verfassen oder sich dem Ätherrausch hinzugeben. 

    Die Adoptionsversuche von Homer gingen immer schief, somit gehörte der Junge also lange Jahre zum Waisenhaus und wusste sich dort nützlich zu machen. Dr. Larch übertrug ihm im Laufe der Zeit viele Aufgaben, die im Waisenhaus anfielen. Als Homer älter wurde, erfuhr er, dass die Frauen nicht nur für eine Geburt nach St. Cloud‘s kamen, dafür waren ihre Bäuche noch viel zu klein. In seiner Jugend lernte er alles von Dr. Larch und aus „Gray‘s Anatomy“ über den weiblichen Körper. Homer wurde besser als Dr. Larch es jemals war. 

    Homer lernte im Waisenhaus nicht nur alles über Geburten und Abtreibungen - nein - er lernte auch andere Sachen, die andere Teenager in diesem Alter auch lernen. Aber das lernte er nicht von Dr. Larch, sondern von Melony, einer anderen Waise von St. Cloud‘s. Sie war ungefähr im gleichen Alter wie Homer und war stämmig, ja fast grob gebaut. Und so gab sie sich auch in der Zeit im Waisenhaus. Sie trug eine enorme Wut in sich und konnte diese teilweise nicht kontrollieren. Trotzdem liebte sie Homer „Sonnenstrahl“ Wells und erwartete insgeheim, dass er irgendwann ihr Held werden würde.

    Im Waisenhaus gab es außerdem noch die alten Schwestern, die sich um die Kinder kümmerten. Sie waren liebevoll und fürsorglich und von ihnen bekamen die meisten Kinder ihre Namen. Manche trugen den Namen vorübergehend, andere behielten ihn ihr ganzes Leben.

    In seiner späteren Jugend bekam Homer doch noch eine Chance, einen anderen Teil der Welt kennenzulernen, außerhalb von St. Cloud‘s. Die Trauer um den Weggang von Homer in St. Cloud‘s war riesig, wo er doch dorthin gehörte - nach Ansicht der Schwestern und Dr. Larch.

    Homer wurde bei den Worthingtons aufgenommen und lernte das Apfelleben kennen. Er war nicht als richtige Waise dort, er war nicht adoptiert, er war eine Hilfskraft für die Farm, die im Puppenhaus wohnen durfte. Eine ganze Weile war Homer Wells glücklich und verschwendete nur wenige Gedanken an St. Cloud‘s.

    Er bildete sich eine eigene Meinung zu Gottes Werk und Teufels Beitrag:
    - Ich glaube es ist falsch, aber ich glaube auch, daß es die persönliche Entscheidung jedes einzelnen sein sollte. -

    Erst als es zu einer persönlichen Angelegenheit kommt, wird er diese Meinung noch einmal überdenken.


    Der Schreibstil des Autors ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, vor allem am Anfang kommen sehr viele Perspektivenwechsel vor, die mich ein wenig verwirrt haben. Insgesamt ist das Buch flüssig zu lesen und gut gegliedert. Es hat eine gute Mischung aus leichter Lektüre und gehobener Ausdrucksweise.

    Die Charaktere haben alle ihre Eigenheiten und wurden schnell vom Gefühl her zu alten Bekannten. Die Handlungen der Personen passten stets zu ihren Eigenschaften. 

    Der Spannungsbogen war gleichbleibend und nicht unbedingt sehr hoch. Das Buch zeichnet sich eher durch die Botschaften zwischen den Zeilen aus. Es handelt von einem nach wie vor aktuellen Thema und lässt viel Spielraum sich eigene Gedanken zu machen.


    Zum Schluss bleibt nur zu sagen:
    Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, aufgrund des kritischen Themas, welches so wunderbar vom Autor aufgegriffen und umgesetzt wurde. 


  7. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 09 (ISBN: 9783764531041)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 09

     (754)
    Aktuelle Rezension von: Schneewehe

    Ich hatte das Buch nach der Hälfte abgebrochen und es nun nach einer Ewigkeit als Hörbuch gehört, sonst hätte ich es wahrscheinlich wieder abgebrochen. Es zieht sich einfach zu sehr in die Länge. Wo andere Romane zwei oder drei Handlungsstränge haben, bringt George Martin acht oder mehr in seinem Buch unter und dabei werden nicht alle Handlungsstränge aus den Bänden zuvor in diesem Band weitergeführt. Ich finde, da hätte man deutlich kürzen und ohne Verlust an der Hauptgeschichte so einige Personen und ihre persönlichen Geschichten weglassen können. Der Vorteil am Hörbuch ist, dass man auch mal einnicken kann und dabei nicht wirklich etwas verpasst. Einige Charaktere sind mir auch zutiefst unsympathisch gewesen. Deren Kapitel hätte ich gern einfach übersprungen.

    Es gibt aber auch Handlungsstränge und Personen, denen ich sehr gern gefolgt bin. Es wird ein detailliertes Bild der Figur, der Gedanken, Gefühle, Beweggründe und der Orte gezeichnet, so dass ich mir die Szenen und das Geschehen sehr gut vorstellen konnte. Der Autor hat eine riesige, detaillierte Welt mit eigenen Sprachen, Religionen, Traditionen geschaffen. Durch die vielen Charaktere und Orte kann er natürlich auch sehr viel Information zu allen möglichen Dingen aber auch zu ganz unterschiedlichen Charaktereigenschaften der verschiedenen Haupt- und Nebenpersonen unterbringen. Das ist eine Stärke seiner Erzählungsweise aber ebenso eine Schwäche. Zumindest in diesem Band war es einfach zu langatmig. (Bei den anderen Büchern weiß ich es gerade nicht mehr, aber zumindest hatte ich diese nicht abgebrochen.)

    Wenn man mit der Buchreihe jedoch bis zu diesem Band gekommen ist, sollte man ihn auch lesen. Oder hören. Das hat für mich deutlich besser funktioniert.

  8. Cover des Buches Die Verwandlung (ISBN: 9783150144336)
    Franz Kafka

    Die Verwandlung

     (1.790)
    Aktuelle Rezension von: dunis-lesefutter

    Am 3. Juni 1924 verstarb Franz Kafka. Es ist schon ewig her, dass ich seine Erzählung über die Verwandlung von Gregor Samsa in ein Insekt gelesen habe. In Kafka Jahr 2024,100 Jahre nach seinem Tod sind viele von euch motiviert seine Werke noch mal in die Hand zu nehmen. Mich zieht nicht viel zu ihm, doch diese Graphic Novel hat mein Interesse geweckt.


    Der verwandelte Samsa wird hier als Schabe dargestellt. Wie gewohnt macht er seiner Familie erst Angst, stößt sie ab um dann von ihr irgendwann ignoriert zu werden.


    Die grafische Darstellung hat entsprechend der Epoche einen leicht expressionistischen Charakter. Vorherrschend ist schwarz und Weiß. Auch ein paar Brauntöne sind vorhanden. Insgesamt war mir das sehr düster. Passt vielleicht zur Geschichte und hat etwas. So richtig Gefallen konnte ich aber nicht dran finden. Die textliche Adaption ist sehr nah am Original mit vielen Zitaten. 

    Über die Interpretation von Kafkas Werk werde ich mich hier nicht groß auslassen. Da werdet ihr im Internet massenhaft fündig. Nur so viel: Ich glaube, er hat hier sehr vieles aus seiner Kindheit verarbeitet und wollte besonders das schlechte Verhältnis zu seinem Vater darstellen.


    Für alle, die eine sehr kurze und besondere Art der Zusammenfassung des Textes haben möchten, ist das eine gute Möglichkeit

  9. Cover des Buches The Big Five for Life (ISBN: 9783423280198)
    John Strelecky

    The Big Five for Life

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Franziska_1

    Die Geschichte soll uns anregen, vor allem die Führungskräfte bzw. Die denken sie wären welche. Die Geschichte um Thomas und Joe zeigt wie eine gute Führungskraft aussieht und wie man Mitarbeiter fördert und man Spaß an der Arbeit haben kann. Sie zeigt auch wieder auf, Lebe und Genieße das Leben. Schaue was du möchtest und suche dir danach einen Job. Es würde vielen Führungskräften gut tun auch mal darüber nach zu denken und mal neue Wege auszuprobieren 

  10. Cover des Buches 12 Rules For Life (ISBN: 9783442315536)
    Jordan B. Peterson

    12 Rules For Life

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Rezension:

    🧠📚In einer Zeit in meinem Leben, in der ich unter depressiver Verstimmung leide und vieles in mir selbst infrage stelle, hat mir Jordan B. Petersons Buch "12 Rules for Life" geholfen, tatsächlich Ordnung in mein Chaos zu bringen.

    Natürlich kann man keine Wunderheilung erwarten und nicht allem was Dr. Peterson sagt, muss man auch 100% zustimmen, aber darum geht es in dem Buch auch gar nicht. Es geht darum seine eigenen Grenzen zu finden, seine eigenen Baustellen im Leben und in seiner Persönlichkeit zu erkennen, und dann Ziele für sich zu formulieren an die man sich halten kann. Die praktischen 12 Regeln führen einem vor Augen, was man eigentlich instinktiv schon weiß. Dennoch sind etwas instinktiv zu wissen, und sich etwas aktiv bewusst zu werden zwei sehr unterschiedliche Dinge. 

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich negative Bewertungen dieses Buches gar nicht verstehe und auch nicht nachvollziehen kann, wie man Dr. Peterson in seinen Aussagen nicht zustimmen kann. Manche scheinen zu vergessen, dass auch der Psychologe ein Mensch ist. Und Menschlichsein bedeutet, Fehler zu machen und sich dieser ebenso bewusst zu sein. Egal wie man zu Jordan Peterson stehen mag, dieses Buch ist eine geniale Mischung aus Regelwerk und außerordentlich guten Beispielen für diese Regeln. 

    Ich war sehr erstaunt darüber, dass ich von den ganzen Bibelstellen nicht abgeschreckt war (wo ich sonst eher eine schlechtere Meinung von der institutionellen Religion habe), da ich bemerkt zu haben glaube, dass Jordan Peterson die Bibel als das versteht, was sie auch sein soll: eine Ansammlung von Metaphern, die unser Leben beschreiben sollen.

    Wenn man bereit ist, seine Persönlichkeit zu verändern, wird man auch die Lehren in diesem Buch auf sein eigenes Leben anwenden können. Ich kann es nur empfehlen!📚🧠

  11. Cover des Buches Zeitsplitter (ISBN: 9783846600252)
    Cristin Terrill

    Zeitsplitter

     (473)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 336 Seiten

    Verlag: Boje (14. Februar 2014)

    ISBN-13: 978-3414823908

    empfohlenes Alter: ab ca. 14 Jahren

    Originaltitel: All Our Yesterdays

    Übersetzung: Barbara Irmgrund


    Konnte mich letztendlich nicht überzeugen


    Inhalt:

    Em versucht aus einer Zelle auszubrechen, und das nicht zum ersten Mal. Bereits vierzehn Versuche hat sie hinter sich, wurde aber immer wieder eingefangen. 


    Marina ist schon lange in den Nachbarjungen James verliebt, doch der sieht nur eine gute Freundin in ihr und hat ansonsten nur seine Gleichungen im Kopf. 


    Em und Marina sind dasselbe Mädchen, getrennt durch vier Jahre Zeitreisen. Em weiß sich nicht anders zu helfen, als James zu töten, um die Welt zu retten.


    Meine Meinung:

    Zeitreisen haben mich schon immer fasziniert; ist es doch gar nicht so einfach, sie plausibel zu beschreiben und zu erklären. Cristin Terrill schafft das jedoch recht gut in ihrem Debütroman. 


    Der Schreibstil ist recht einfach und locker zu lesen. Klar, wenn es um die Zeitreisen geht, muss man sich schon ein bisschen konzentrieren, um am Ball zu bleiben. Aber das ist ganz unterhaltsam.


    Mit den Protagonist*innen bin ich aber leider nicht so gut klar gekommen. Em trifft viele dumme Entscheidungen, ohne die es diese Geschichte gar nicht gäbe. Marina dagegen ist ein arrogantes, oberflächliches Mädchen, das mir ganz und gar unsympathisch war. Und warum James in der Zukunft so böse wird, hat sich mir nicht erschlossen. 


    In der Danksagung erwähnt die Autorin, dass sie an einer Fortsetzung schreibt. Diese konnte ich jedoch nirgends finden. Anscheinend wurde sie nie veröffentlicht. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn der erste Band ist eigentlich abgeschlossen und braucht keine Fortsetzung.


    ★★★☆☆

  12. Cover des Buches Sorge dich nicht - lebe! (ISBN: 9783596512812)
    Dale Carnegie

    Sorge dich nicht - lebe!

     (190)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Allgemeines:

    "Sorge dich nicht – Lebe!" ist ein Ratgeber des Autors Dale Carnegie und im Jahr 2011 im Fischer Verlag erschienen.

    Klappentext:

    In diesem Buch greift Dale Carnegie eines der wichtigsten Themen unserer Zeit auf - die alltäglichen Ängste und Sorgen, die uns an der Entfaltung unserer Möglichkeiten hindern und die es uns so schwer machen, einfach glücklich zu sein und den Tag mit Selbstvertrauen und Zuversicht zu beginnen. Die Grundsätze für ein unbesorgteres Leben, die Dale Carnegie hier aufstellt, sind anregend, für jeden Menschen nachvollziehbar und - sie lassen sich wirklich in die Praxis umsetzen.

    Meinung:

    Wenn wir ehrlich sind, hätte das Buch um ⅔ gekürzt werden können. Das wirklich wichtige und essentielle wurde jeweils an den Kapitelenden verständlich zusammengefasst. Zwischendrin wurden die Kapitel aufgebauscht und in die Länge gestreckt, mithilfe von Zitaten und Erfahrungsgeschichten. 

    Die Inhalte der Kapitel sind teils etwas oberflächlich. Herr Carnegie stellt die Problematik als einfach lösbar dar aber das ist es eben nicht für jeden. Wer zu tief in diesem Sumpf drinsteckt, kann sich dann nicht einfach plötzlich keine Sorgen mehr machen. Sorgen kann man nicht mit Knopfdruck ausschalten. Etwas störend war es auch, dass das Buch plötzlich wahnsinnig ins Religiöse (Christentum und man solle doch zu Gott beten) abgedriftet ist. Ich kann mit solchen Tipps rein gar nichts anfangen. Des Weiteren weist das Buch viele Wiederholungen auf, was auf Dauer etwas ermüdend war. 

    Nichtsdestotrotz gibt es einige gute Tipps, welche auch gut umsetzbar sind. Es ist daher wichtig, dass jeder Leser sich die Punkte rausschreibt, die ihm wichtig sind oder die er als wichtig genug erachtet und dann hat das Buch auch die Möglichkeit einem die Augen zu öffnen. 

    Mit dem Schreibstil kam ich sehr gut zurecht, auch wenn das Buch mittlerweile schon einige Jahre auf dem Buckel hat.

    Fazit/Empfehlung:

    Hier hält man nicht den heiligen Gral in den Händen, aber es kann helfen sein Leben sorgenloser zu gestalten, sofern man für sich die Punkte rauszieht, die einem selber wichtig sind. 

    Ich kann das Buch weiterempfehlen.

  13. Cover des Buches Handbuch des Kriegers des Lichts (ISBN: 9783257246193)
    Paulo Coelho

    Handbuch des Kriegers des Lichts

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Grimnir

    Ein schönes Buch voller guter Anregungen und Gedanken. Die Ratschläge können einen auf der Suche nach Sinn oder Motivation bereichern und hinterlassen zumindest bei mir ein gutes Gefühl. 

    Wie oft bei Coelho mischen sich im Buch esoterische, mystizistische und religiöse Symbole unter die Gedankengänge des Autors. Ich persönlich störe mich daran nicht, denn es schmälert den Wert der Ideen nicht und kann Suchenden Anregungen geben. 

  14. Cover des Buches Miteinander reden 1 (ISBN: 9783644446410)
    Friedemann Schulz von Thun

    Miteinander reden 1

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Ratzifatz

    Ich gebs zu, ich war skeptisch. Ich lese keine Ratgeber, und dieses Buch war so ziemlich das einzige, das noch irgendwie in die Kategorie Ratgeber passt, ohne mich allzu negativ zu stimmen. Es gab aber auch noch einen anderen Aspekt, der mich skeptisch machte. Da ich seit Jahren an Sprachphilosphie interessiert bin, und mich mit allen möglichen Richtungen dahingehend beschäftigt habe, die die Philosophiegeschichte hergibt, nahm ich - rückblickend gar nicht so falsch - an, dass Schulz von Thun weder ein Wittgenstein, noch ein Searle, Austin oder Heidegger ist, und mir die Sache irgendwie zu banal werden würde. Das ist ein bisschen herablassend, ich weiß, aber was soll man denn schon groß lernen, wenn man schon vom "heimlichen König" aus Meßkirch erfahren hat, dass die Sprache das "Haus des Seins" ist?


    Und ganz richtig, Schulz von Thun orientiert sich an der praktischen Verwendung von Kommunikationspsychologie: er möchte, dass die Leser es schaffen, bessere "Ohren" zu entwickeln, um ihre Kommunikation im Beruf oder im Privatleben besser zu bewältigen. Dabei greift er einerseits auf eingängige Schemata zurück, die es auch im Alltag erlauben, Dimensionen der einfachen Aussage zu erkennen, die sonst vielleicht überhört werden (Stichwort: Kommunikationsquadrat und "Die vier Ohren des Empfängers"), andererseits vermittelt er aber auch psychologische Grundlagen, die manchmal die therapeutischen Aspekte ala Lebenshilferatgeber unübersehbar und seine theoretischen Lehrer erkennbar machen (Adler, Ruth Kohn, ...). Zweiteres führt aber auch zu dem sympathischen Nebeneffekt, dass Schulz von Thun der oft ziemlich seichten und unglaubwürdigen Kategorie der Coaching- und Erfolgsliteratur entgeht, die jedem Leser in der Regel das Blaue vom Himmel verspricht, "Erfolg in Liebe, Leben und Leiden" prophezeit oder oft sogar mit negativen Machtmitteln wirbt, der Eingeweihte würde die Macht der Manipulation und psychischen Programmierung erwerben. Schulz von Thun unterlässt derartige Dinge, seine Theorien sind brauchbar, aber keine Allheilmittel, und sein Humor ist angenehm leise, was übrigens dem erwähnten sympathischen Grundton des Buches entspricht. An die fast liebenswerte Naivität mancher Beispiele und Illustrationen gewöhnt man sich schnell; im Gegenteil, sie machen das Buch glaubwürdiger.  


    Sollte es noch andere "Ratgeber" dieser Qualität geben, schraube ich meine Skepsis gerne zurück. 
  15. Cover des Buches Das Einmaleins der Achtsamkeit (ISBN: 9783899016727)
    Jessica Wilker

    Das Einmaleins der Achtsamkeit

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Elizzy

    Zusammengefasst

    Weisst du was du den ganzen Tag fühlst? Wie oft wechseln deine Gefühle? Wie oft bist du glücklich, wie oft traurig? Und was macht das mit deinem Körper? All diesen Fragen kannst du mit diesem Büchlein auf den Grund gehen und dich 7 Tage lang intensiv mit deinen Gefühlen beschäftigen.

    Darüber Gedanken gemacht

    Als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt und das erste Kapitel las, war ich sofort begeistert von der Idee. Eine Woche lang intensiv auf seine Gefühle achten, klang für mich sehr interessant. Und so habe ich dies letzte Woche durchgezogen und pro Tag ein Kapitel, mit der jeweiligen Übung durchgeführt. Und gleich am ersten Tag war ich überrascht, wie viel ich an nur einem einzigen Tage fühle, ohne mir dessen bewusst zu sein.

    Während eines Tages, läuft man die verschiedensten Gefühlsstufen durch, reagiert ganz automatisch auf die Situationen, ohne darüber nachzudenken. Und genau um diesen Punkt geht es bei den jeweiligen Übungen, den bis Ende der Woche lernt man, nicht automatisch zu reagieren, sondern sich öfter zurück zu nehmen und nur zu beobachten. Man lernt im hier und jetzt anzukommen und seine Gedanken mit seinen Gefühle im Einklang mit dem Körper zu bringen.

    Gefiel mir sehr

    Für mich war das ein sehr spannendes Projekt und ich konnte bereits nach diesen 7 Tagen viel neues dazu lernen, was ich auch mitnehmen kann. So werde ich auf jeden Fall darauf achten, meine Gefühle nicht zu unterdrücken und nicht aus Wut etwas zu sagen, was man gar nicht so meint.

    Was auch noch eine wichtige Erkenntnis war; Wir sind unseren Gefühlen nicht ausgeliefert und können selbst steuern wie wir die Dinge wahrnehmen, wie wir in gewissen Situationen reagieren und wie wir unseren Tag gestalten möchten.

    Gefiel mir nicht

    Einige Übungen waren mir zu abstrakt und ich hätte gerne hier und da eine Erklärung mehr gehabt.

    Schreibstil & Cover

    Der Schreibstil ist sehr direkt und einfach gehalten. Das Cover gefällt mir nicht besonders, da es mich so nicht ansprechen würde, wenn ich mich nicht im Vorfeld mit dem Thema Achtsamkeit beschäftigt hätte.

    Fazit

    Wer sich für das Thema interessiert und gerne mehr auf seine Gefühle achten möchte, dem kann ich dieses Büchlein gerne empfehlen, es ist ein toller Einstieg ins Thema.

    Bewertung
    Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
    Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
    Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
    Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)
  16. Cover des Buches Das Anti-Grübel-Buch (ISBN: 9783746057088)
    Bona Lea Schwab

    Das Anti-Grübel-Buch

     (20)
    Aktuelle Rezension von: AnjaKoenig
    sehr interessante Details übers grübeln, immer wieder neues und doch auch altbekanntes für mich. schöne hintergrundinfos und aspekte an die man gar nicht dachte. gute Übungen und Infos zum arbeiten damit. einzig für mich nicht so schön, dass ich so ein buch lieber als print habe um besser damit arbeiten zu können, so mit postit und ähnlichem. dennoch, sehr gut und wertvoll zum gedankenzähmen und um mit dem grübeln besser umgehen zu können und es einzudämmen.
  17. Cover des Buches Kinder verstehen (ISBN: 9783466311842)
    Herbert Renz-Polster

    Kinder verstehen

     (24)
    Aktuelle Rezension von: An-chan

    Das Sachbuch ist thematisch sehr umfangreich und betrachtet aus v.a. evolutionärer Sicht alles von z. B. Nahrungsaufnahme, Schlaf, Schreien über Fremdeln bis hin zur Entwicklung der Persönlichkeit von Kindern. Dazu kommt ein Kapitel zur Evolution an sich, das als Hintergrundwissen sicherlich für einige Lesende nützlich ist.

    Die Kapitel bestehen immer aus einem Abschnitt zum Hauptthema und einem ergänzenden Kapitel dazu "Einblick und Ausblick", in dem nochmal weitere Aspekte näher betrachtet werden.

    Geschrieben ist alles sehr leicht verständlich und mit zahlreichen Beispielen untermauert. Man bekommt hier gute Einblicke in das Leben von Kindern rund um den Globus, welche Unterschiede es gibt und was davon dem Start ins Leben unserer Urahnen am nächsten kommt. Dadurch werden viele Verhaltensweisen von Kindern, die uns heute unsinnig oder gar störend vorkommen, nachvollziehbar. Was man als Eltern daraus macht, bleibt aber natürlich jedem selbst überlassen. Hier hebt Herbert Renz-Polster auch nicht den belehrenden Zeigefinger, sondern stellt sachlich da, was Kinder aus welchen Gründen einfordern. Ob die Eltern darauf eingehen oder Alternativen durchsetzen wird nicht bewertet.

    Ich finde das Buch sehr informativ und hilfreich, um mein Kind besser zu verstehen, auch wenn natürlich nicht alles wissenschaftlich belegt ist und es oftmals mehrere Theorien zu einem Thema gibt.


    Auch optisch macht das Buch was her: es ist auf hochwertigem Papier gedruckt und die Kapitel mit Fotos eingeleitet. Verschieden farbige Überschriften erleichtern die Orientierung innerhalb der Kapitel.


    Auf jeden Fall eine große Empfehlung an alle Eltern und Menschen, die mit Kindern zusammen arbeiten.

  18. Cover des Buches Sterneneis (ISBN: 9783596189496)
    Kristín Marja Baldursdóttir

    Sterneneis

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Armillee
    In dieser Geschichte läuft es mal gut, mal schlecht zwischen einem verhaltensgestörtem Teenager und einer Frau mittleren Alters, die abgeschnitten von der Zivilisation, ohne Handy und Pc einige Zeit zusammen verbringen müssen.
    Das Buch fängt mit einem Hauseinbruch an und endet mit einem improvisiertem Theaterstück mit Fingerpuppen.
    Dazwischen gibt es brenzlige Situationen, einen Mordversuch, einen Nervenzusammenbruch u.v.m.
    Ich fand es lesenswert, habe mich während des Lesens oft gefragt, wie ich mich verhalten hätte.

  19. Cover des Buches Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags (ISBN: 9783499628771)
    Karen Kingston

    Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Besonders HILFREICH!!! Meine Rezi bei Ama Rezi ist ca. von 2009
    Zuerst war ich sehr skeptisch, ob ein Feng Shui Buch mir dabei helfen kann, den Haushalt aufzuräumen und die zu kleine Wohnung zu entrümpeln. Feng Shui ist eine Sache, die mag gut sein, aber wenn dieses Buch mir nicht von einer guten Freundin empfohlen worden wäre, hätte ich es wohl nie gekauft.

     Ich habe auch hier alle Bewertungen unter 5 Sternen gelesen. Dann habe ich es gewagt und dieses Buch gekauft. Was soll ich sagen? Seither bin ich beim Entrümpeln, seit 4 Wochen. Als Schwäbin kann man ja nicht alles nur einfach wegwerfen, man vertauscht, versteigert, verkauft....

     Aber ich bin so gut im entrümpeln und ausmisten vorangekommen, wie noch nie. Karen Kingston hat mir Mut gemacht, dass ich ruhig alles wegwerfen kann, was ich nicht wirklich benötige. Man ist als Frau total entsetzt, wie viele Größen sich im Kleiderschrank befinden. Der Kleiderschrank ist nun groß genug und ich habe vieles wiedergefunden, was ich schon lange vermißt hatte. Mein Mann ist total begeistert, weil sich in meinem Schrank nun nur noch passende Sachen befinden. 

    Meine Post its hab ich ALLE verschenkt und ich komme sehr gut ohne sie klar. Ich hab schon massenweise an Papier (alte Versicherungsunterlagen, Zeitschriften...) entsorgt, man glaubt gar nicht, was sich so alles ansammelt in den Jahren. Meine Sachbücher habe ich sehr kritisch unter die Lupe genommen und ca. 3/4 ausgemistet. Alte Briefe und Bilder, die Kartonweise herumlagen, habe ich sortiert und die meisten verschenkt. Wenn man dieses Buch liest, muss man einfach entrümpeln, es bleibt einem nichts anderes mehr übrig. Karen Kingston erkärt genau, WARUM es wichtig ist, dies zu tun. Es ist total verständlich und jeder begreift, dass es eine gute Sache ist, zumindest wer das Buch gelesen hat. 

    Kurz geht sie noch auf anderes Gerümpel ein, das auch störend ist und auf Darmprobleme. Ob man es glaubt oder nicht, aber das gehört auch zum Entrümpeln. Es gibt so vieles, was man entrümpeln kann, wie manche Partnerschaften, Freundschaften, Karriere...Jetzt wünsche ich mir nur noch das Buch Heilige Orte schaffen mit Feng Shui, von dieser Autorin. Die Feng Shui Bücher von Fröhling/Martin habe ich nun auch gelesen und ich denke, da gibt es sehr gute Tipps und das ist nicht so "extrem" Feng Shui, sondern etwas, das wirklich hilft und da die Autoren westlich orientiert sind, das heißt, ihre Tipps sind umsetzbar, während bei anderen Feng Shui Büchern ist das meist nicht der Fall. Jedenfalls ist dieses Buch eins meiner Lieblingsbücher und ich werde noch weitere kaufen und verschenken.

  20. Cover des Buches Portnoys Beschwerden (ISBN: 9783446249820)
    Philip Roth

    Portnoys Beschwerden

     (65)
    Aktuelle Rezension von: LarissaMaria

    Ich wusste ja worauf ich mich einlasse. Im Prinzip zumindest. Zwangsstörung meets Promiskuität.

    Nicht selten wurde Philip Roth dafür kritisiert, dass seine Charaktere zu getrieben sind, es ginge nur um Sex und Selbstmitleid,
    Die geteilten Meinungen, welche über ihn kursieren, haben mein Interesse geweckt. Ich wollte mir selbst ein Bild machen.

    Ich lernte also Alexander Portnoy kennen; einen jüdischen Amerikaner, der beim Psychiater sitzt und sein Leid klagt.
    Das würde das ganze Buch eigentlich schon in einem Satz zusammenfassen.

    Der Monolog, aus dem das Buch besteht, veranschaulicht seinen Werdegang, schildert eine Existenz ohne besondere Sternstunden, ohne besonderen Glanz.

    Seine Kindheit mit der Glucken-Mama und dem Waschlappen-Vater, seine Jugend, das Erwachen seiner Sexualität welche gleich in zwanghafte Sphären abdriftet, seine Unfähigkeit eine gute Beziehung zu führen… es ist eine endlose Misere.

    Ich war während des Lesens ständig hin und her gerissen; zwischen Abscheu vor dem Protagonisten und Bewunderung für die Fähigkeit von Roth, dessen verrückte Gedankensprünge so anschaulich darzustellen.

    Daher machte das Lesen irgendwie Spaß. Großteils war ich einfach nur genervt von Portnoys Veranschaulichungen, seinen Anschuldigungen, seiner Unfähigkeit zu erkennen, dass man an seinen Fehlern arbeiten kann...  aber genau das hat eine eigene Art von Spannung erzeugt.

    Ich bin nicht restlos begeistert, aber besonders die Pointe am Schluss hat mich nochmals laut auflachen lassen.

    Also der Gesamteindruck war nicht schlecht.

  21. Cover des Buches Die Reise deines Lebens (ISBN: 9783985951208)
    Jule Pieper

    Die Reise deines Lebens

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Adda

    ... Eine Frage, die sich unsere Protagonistin Betty stellt, als sie ganz zufällig eine Reise nach Wien macht. 

    - Inhalt -

    Betty ist 36 Jahre jung, Berlinerin und vom Leben ausgebrannt. Ihr Job, ihre Mutter, ihr ganzes Leben stimmt sie mehr und mehr unzufrieden, dabei kann sie sich doch glücklich schätzen, oder? Immerhin hat sie einen guten Job, kann Geld anstarren und hat zudem noch eine hübsche Wohnung. 

    Eines Tages steigt Betty in den falschen Zug, fährt nicht wie geplant zu ihre "Freunden", auf die sie sich vom vorne herein nicht sonderlich gefreut hat, sondern nach Wien. Schon die Fahrt dorthin wird für Betty eine Reise, von der sie niemals geglaubt hatte sie auf diese Weise zu erleben. 

    In Wien angekommen startet ihr Abenteuer, ihr neues Leben, dann aber erst so richtig und mit jedem Tag lernt sie, die Dinge um sich herum auf eine andere Art und Weise wahrzunehmen, sich selbst mehr wertzuschätzen und vor allem, mehr auf sich selbst zu achten, zu tun, was sie glücklich macht, statt sich nut von dem leiten zu lassen, was sie gewöhnt ist. 

    Am Ende wird es eine völlig neue Betty geben. Doch ob diese ihr auch wirklich gefällt? 

    ...

    - Rezension -

    Ich gestehe: ich tue mich sonst echt schwer mit "Ratgebern", Mental-Health und Co. Einfach, weil ich nie DAS BUCH für mich gefunden habe. 

    Bis jetzt! 

    Die Geschichte rund um Betty und ihrer Reise zu sich selbst war großartig! Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, weggeatmet, innerhalb von 2 Tagen durchgelesen, weil ich es weder aus def Hand legen wollte noch konnte. 

    Ich habe mich teilweise so sehr in Betty gesehen und in vielerlei Hinsich die richtigen Denkanstöße bekommen können. 

    Tag für Tag hetzen wir durchs Leben, gehen unsere Arbeit nach, die uns zum Teil absolut unglücklich, wenn nicht sogar krank macht, nur weil man das eben so macht. Was passieren kann, wenn man mal eben nicht das macht, was andere von einem erwarten, was passieren kann, wenn man wirklich mal auf das hört, was man selber möchte, wird hier sehr, sehr gut verdeutlicht! 

    Das ständige erreichbar sein für jedermann, ständig noch mit den Gedanken bei der Arbeit oder anderen Verpflichtungen sein zu müssen, macht auf Dauer einfach was mit einem und vielleicht sollten wir alle mal etwas mehr in uns hinein hören und die Zeichen beachten, die das Universum uns täglich schickt. (Okay, vielleicht etwas übertrieben, aber ich hoffe der Grundgedanke kommt an 😅)

    Am besten hat mir einer der ersten Teile der Geschichte gefallen. Dort ging es darum, dass jeder Mensch, dem wir begegnen, eine Art von Spiegel unserer selbst sein soll. Eine Sache, über die wir tatsächlich mal nachdenken sollten, denn ganz Unrecht hat die Autorin mit ihrer Aussage nicht. 

    Ich kann gar nicht alle tollen Dinge der Geschichte aufzählen, ohne den Rahmen der Rezension zu sprengen. Ich kann nur sagen, dass ich lange nach einem solch tollen "Ratgeber" gesucht und ihn mit dieser Geschichte gefunden habe. 

  22. Cover des Buches Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte (ISBN: 9783426657447)
    Yolande Duran-Serrano

    Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92
    Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte geschrieben von Yolande Duran-Serrano

    Das Cover und der Titel hatten mich sofort angesprochen, so dass ich die Leseprobe unbedingt lesen musste. Dort habe ich schon gemerkt,dass das Buch keine leichte Kost für zwischen durch ist, sondern man sich mit dem Thema befassen muss.
    Das Buch handelt über das Interview, wo die Hauptperson Yolande Duran-Serrano ist. Die Interviewende ist Laurence Vidal
    Yolande ist 40 und ihr Leben lief eigentlich ganz gut, bis an dem Tag als ihr Sohn einen Unfall hat.
    Alles hört auch ihr wichtig zu werden und sie entwickelt eine Gleichgültigkeit.
    Jedoch bemerkt sie das sie zwar traurig ist, aber keine richtige Trauer endfindet.
    Auch 2 Jahre nach dem Tod ihres Sohnes ist in ihr immer noch diese „Stille“, wie sie ihr Gefühl beschriebt, diese „stille“ ist jetzt sogar noch mehr geworden.

    Fazit: 1 – Das ganze Buch besteht nur aus dem Interview, so dass man nur kurze Lebenseindrücke von Yolande erfährt
    2- Leider ähneln sich die Fragen auf den Seiten sehr doll ,so dass man nichts neues erfährt und es einfach nur noch anstrengend wird zu lesen
    3- Laurence Vidal verleiht dem Buch einen positiven Aspekt, sie beschriebt ihre Sichtweise und versucht sich in Yolande hineinzuversetzen
    Aber Yolande möchte das andere auch so wie ich sagen würde Gefühlskalt werden und möchte Laurence davon überzeugen, was mich total stört, denn es ist jeden seine Sache wie er mit seinen Leben umgeht, Yolande ist so stur und möchte ihre Meinung anderen aufdrängen, was mich dazu gebracht hat das Buch nicht zu mögen.
  23. Cover des Buches Gruber geht (ISBN: 9783499255762)
    Doris Knecht

    Gruber geht

     (56)
    Aktuelle Rezension von: wandablue

    In diesem Roman aus dem Jahr 2011 schildert die Autorin, wie es einem selbstverliebten Topverdiener, weiß, männlich, erfolgreich, rücksichtslos und sexsüchtig geht, wenn er erfährt, dass er todkrank ist. Gut, es ist übertrieben. Der Protagonist, John Gruber ist nicht gerade sex-süchtig, aber er behandelt Frauen wie käufliche Wesen, er nutzt sie aus und hält wenig von ihnen. Ein Sympathieträger ist Gruber nicht. 

    Um Grubers Charakter zu identifizieren und zu entdecken, muss man sich von Gruber distanzieren, was dadurch erschwert wird, dass die Autorin, sehr geschickt gemacht ist das, den Leser in den Bewusstseinsstrom Grubers einschleust. Und da Gruber einen Menschen sehr liebt, über alle Maßen liebt, nämlich sich selbst, ist es nicht so leicht, zu erkennen, was Gruber für ein Mensch ist. Aber natürlich hat auch Gruber weiche Seiten. Na ja. Eigentlich ist er ein selbstverliebter Yuppie ersten Ranges, nur dass er halt keine zwanzig mehr ist. Und auch keine dreißig. Es ist ungerecht, zu behaupten, er liebe nur sich selbst: seinen Porsche mag er auch.

    Trotz der ernsten Thematik liest sich der Roman leicht. Es gibt zwei Bewusstseinsströme, in die man sich als Leser hineinfallen lassen kann, einerseits ist da natürlich Gruber und andererseits ist da Sarah, die er kennenlernt, sofort beschläft, wie es bei ihm üblich ist, und sich dann verliebt. Na ja. Sort of. Was Sarah an Gruber findet, abgesehen davon, dass der Sex mega gewesen ist, die geneigte Leserschaft ist ja quasi dabei gewesen, ist nicht ersichtlich. Dass er Porsche fährt und sein Sofa so viel kostet wie das Monatsgehalt von „normalen“ Menschen, ist es nicht. Irgendwas wars, wir wissen aber nicht, was. Na ja, Liebe ist ja eh ein Geheimnis. Wo sie hinfällt und so. 

     Rein persönlicher Leseeindruck: 
    Ich mag den Stil von Doris Knecht. Er ist so unaufgeregt. Und ein bisschen wie ein Smoothie. Samtig. Aber nicht ölig. 

    Dennoch gibt es einige Kritikpunkte, die ich nicht vorenthalten möchte: 

    nie, nie, nie kann ich mir vorstellen, dass jemand mit Krebsdiagnose während der Chemo (dabei und danach) regelrechte Besäufnisse abhält, - ich mag das von der Autorin in diesem Buch vermittelte Frauenbild nicht, und das liegt nicht an Grubers Stream of consciousness, sondern an der Rolle Sarahs insgesamt und der von Grubers Familie (Schwester und Mutter), die Frauenfiguren sind allesamt schief oder verschwommen oder einfach komplett falsch (verblödet), man erfährt quasi gar nichts von Grubers beruflicher Tätigkeit, es scheint kein Problem zu sein, wenn er wochenlang ausfällt, etc. Na ja. -Und dann das Happyend. Fast hollywoodreif.

    Doris Knecht ist eine Autorin, die sich sensibel einfühlt in Situationen und Menschen. Aber ob sie es diesmal so richtig getroffen hat … ich zweifle. 

    Fazit: Und deshalb (siehe oben) gibt es von mir für ihren Roman, den ich im übrigen trotzdem gerne gelesen habe, „nur“ gediegene drei Sterne. 

    Kategorie: Belletristik. Operation Sub-Befreiung
    Verlag: Rowohlt 2011 

     

  24. Cover des Buches Girl Online on Tour (ISBN: 9783570403648)
    Zoe Sugg

    Girl Online on Tour

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Lesefieber22

    Penny glaubt es kaum, aber sie kann tatsächlich ihren Freund Noah für zwei Wochen auf seiner Europatour begleiten. Die beiden planen romantische Spaziergänge und gemeinsame Stadtrundfahrten. Doch rasch müssen sie sich eingestehen, dass sie das Leben als Rockstar unterschätzt haben und es breitet sich immer mehr Missstimmung zwischen ihnen aus. Penny fühlt sich alleine gelassen und erkennt sich kaum wieder, während Noah feiert und seinen Erfolg geniesst. Kann es für die beiden so noch eine Zukunft geben?

    Der zweite Band der Reihe spielt zu einem grossen Teil während der allerersten Tour von Noah. Die ungewohnten Situationen und Emotionen sorgen erwartungsgemäss für Schwierigkeiten in der jungen Liebe. Beim Lesen ist mir immer wieder die Naivität von Penny sauer aufgestossen. Sie scheint tatsächlich zu glauben, dass sie und ihre Magical Mystery Days wichtiger sind als Noahs ganz grosser Traum und fühlt sich dabei verloren. Meiner Meinung nach liegt das aber vorallem daran, dass sie in ihrer Entwicklung stehen geblieben ist und sich hinter ihren Panikattacken versteckt. Dadurch hat mein Lesespass immer mal wieder einen Dämpfer erhalten, weil ich gewisse Handlungen einfach nicht nachvollziehen kann. Schön ist aber, wie die Bedeutung guter Freunde hervorgehoben wird und betont wird, dass diese niemals vernachlässigt werden sollten.

    Ein schönes Jugendbuch mit vorhersehbaren Entwicklungen der Protagonisten.

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