Bücher mit dem Tag "persönlichkeitsstörung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "persönlichkeitsstörung" gekennzeichnet haben.

91 Bücher

  1. Cover des Buches Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert (ISBN: 9783492307543)
    Joël Dicker

    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

     (831)
    Aktuelle Rezension von: Lesehase_55

    Als letztes habe ich gelesen und wirklich gut gefunden: "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" von @joeldicker. Spannende Geschichte um zwei Autoren, eine Leiche und eine verbotene Liebe.

    Ich fand den Roman sehr kurzweilig. Besonders gut haben mir die Selbstzweifel der beiden Autoren gefallen. Authentisch schreibt Dicker über den Leistungsdruck der beiden Bestsellerautoren und verwebst sie mit der tragischen Geschichte einer verboten Liebe.. .Der preisgekrönte Roman liest sich wie ein raffinierter Krimi und ist doch so viel mehr. 

    Und darum geht’s:

    Dreiunddreißig Jahre nachdem die ebenso schöne wie geheimnisumwitterte Nola spurlos verschwand, taucht sie wieder auf. Als Skelett im Garten ihres einstigen Geliebten. Der zurückgezogen lebende und sehr erfolgreiche Schriftsteller Harry Quebert steht plötzlich unter dringendem Tatverdacht.

    Absoluter Lesetipp!


  2. Cover des Buches Cry Baby - Scharfe Schnitte (ISBN: 9783596032020)
    Gillian Flynn

    Cry Baby - Scharfe Schnitte

     (779)
    Aktuelle Rezension von: Elina_moro

    Nachdem ich die Inhaltsbeschreibung gelesen habe, hoffte ich auf einen fesselnden Thriller mit den überraschenden Wendungen. So fesselnd war das Buch aber nicht, jedoch kam ein unerwartetes Ende. Das Buch hat etwas Dunkles in sich. Die Erziehung der Kinder hat ihre Folgen im erwachsenen Leben.

    Die Protagonistin Camille hat eine psychische Störung: Sie ritzt die Wörter auf ihrem Körper. Ich habe mich immer gefragt, was in ihrem Leben passiert ist, warum sie es macht. Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser von den Gründen.

    Camille kommt in kleine Stadt, wo sie aufgewachsen ist, um über den Mord von 2 Mädchen für die Zeitung zu schreiben. Allmählich taucht man in ihre Kindheitserinnerungen ein. Sie erinnert sich an ihr Leben, Seelenschmerz, Ärger wegen ihrer Mutter und an ihre Schwester, die schon langer her gestorben ist. Und dann wird es langsam klar, was für ein Geheimnis in der Familie herrscht. Am Ende des Thrillers steht nichr der Mord im Vordergrund, sondern Camilles Geschichte und ihre Vergangenheit. Es werden deutlich die Gedanken und Gefühle von Camille beschrieben, damit man ein besseres Bild von ihrem Innenleben hat.

    Ich mag diesen Thriller, weil es über die Familiengeheimnisse und die verschiedenen psychologischen Störungen berichtet wird.

  3. Cover des Buches Niemand liebt November (ISBN: 9783789142956)
    Antonia Michaelis

    Niemand liebt November

     (282)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Novembers Eltern verschwanden, als sie noch ein kleines Kind war. Jetzt hat sie sich endlich auf die Suche nach ihnen gemacht, selbstverständlich in ständiger Begleitung der Katze. Aber wer ist der Junge mit dem Buch, den sie manchmal sieht?
    .
    November, genannt Amber, hat verquere Gedankengänge, denen man nur schwer folgen kann. Auch die Grenze zwischen Realität und Fantasie verschwimmt immer wieder, eine unerwartete Wendung, die das Buch nicht nur deutlich langatmiger, sondern auch komplizierter gemacht hat. Amber selbst wirkt durch und durch unsympathisch, auch wenn ihr Wunsch, endlich ihre Eltern zu finden, nachvollziehbar ist. Wann immer ihr jemand Hilfe anbietet, macht sie es diesen Menschen unglaublich schwer, ihr wirklich helfen. Katja wirkt so, als hätte er selbst keine Persönlichkeit, nicht einmal sein Name ist sein eigener. Die restlichen Charaktere scheinen nur dazu sein, um die Geschichte weiter in die Länge zu ziehen, da sie Ambers Suche erschweren.

  4. Cover des Buches Eisige Schwestern (ISBN: 9783426520147)
    S. K. Tremayne

    Eisige Schwestern

     (573)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Sarah und Angus Moorcroft haben einen schweren Schicksalsschlag erleiden müssen. Eine ihrer Zwillingstöchter ist beim Sturz von einem Balkon ums Lebens gekommen. Ihr Umzug von London in Angus alte schottische Heimat auf eine einsame Insel soll ein Neubeginn für die Familie sein, ohne alte Erinnerungen. Kirstie, der überlebende Zwilling, leidet natürlich am meisten unter dem Verlust der Schwester. Obwohl es ihr auf der einsamen Insel gefällt, hat sie zunehmend mit Identitätsproblemen zu kämpfen. In der neuen Schule finden die anderen Kinder Kirstie seltsam, weil sie mit ihrer toten Schwester Lydia spricht. Oder ist es gar nicht Lydia, die gestorben ist? 

    Meine Meinung: Dieses Buch wird wirklich mit jeder Seite spannender. Man merkt unterschwellig, dass da Lügen und unausgesprochene Wahrheiten in der Familie schlummern. Die meisten Kapitel sind aus der Sicht von Sarah geschrieben, die ihrem Mann zunehmend misstraut. Aber in den wenigen Kapiteln, die aus Angus Sicht geschrieben sind, erfährt der Leser Dinge, die einem den Atem stocken lassen! Dazu kommt noch diese tolle, aber auch unheimliche Atmosphäre auf der einsamen Insel, die außer dem Leuchtturm und dem Haus der Moorcrofts nur Natur bietet. Wenn man kein Boot besitzt und Flut herrscht, ist man quasi abgeschnitten vom Festland. Das Haus ist auch ziemlich heruntergekommen, da es noch renoviert werden muss, aber das Geld fehlt. Diese Räumlichkeiten konnte ich mir auch sehr gut vorstellen in meiner Fantasie! Richtig gruselig, wenn der Wind durch alle Ritzen pfeift…

    Und da komme ich auch gleich zum Schreibstil von Tremayne. Er versteht es bestens, den Leser mitzunehmen in die Atmosphäre und eine Spannung aufzubauen, die seinesgleichen sucht! Durch die verschiedenen Sichtweisen weiß man selber hinterher nicht, wem man trauen kann… Ich liebe solche Psychospielchen, auch und gerade in der Ehe. Da sollte man sich ja eigentlich sehr nah sein und doch sind sich so viele Menschen fremd in ihrer Beziehung. Das ist hier auch so. Die Trauerarbeit, die die Familie bewältigen muss, schwebt auch immer noch über den Szenen. Und die Charaktere sind halt sehr fein gezeichnet. Wie schlimm muss es für ein Zwillingskind sein, den anderen zu verlieren? 

    Das Ende, der Leser fiebert mit jeder Seite auf ein fulminantes Ende hin, hat mich total überrascht. Ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht damit! Also völlig unvorhersehbar! 

    Mein Fazit: „Eisige Schwestern“ ist für mich mal wieder ein echtes Highlight im Bereich der Psychothriller gewesen! Der Spannungsaufbau ist unglaublich in diesem Buch! Für alle Freunde von Psychothrillern, die gerne auch ein wenig mystisch sein dürfen, gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

  5. Cover des Buches Splitterfasernackt (ISBN: 9783426784884)
    Lilly Lindner

    Splitterfasernackt

     (434)
    Aktuelle Rezension von: Soraja_liest
    Inhalt:
    Lilly Lindner erzählt von ihrem Leben. Sie erzählt von ihrem Nachbarn, der sie vergewaltigte als sie erst 6 Jahre alt war und wie sie damit versuchte umzugehen. Oder eben davon zukommen.

    Meine Meinung:
    Da es sich hier um die persönliche Geschichte von Lilly Lindner handelt, kann ich diese nicht "bewerten".
    Jedoch beeindruckte mich ihre "Sprachgewalt" auch in diesem Buch wieder. Diese allein ist ausschlaggebend für die 5 Sterne-Bewertung.

    Es handelt sich hier nicht um leichte Kost und sicherlich nicht um einen Unterhaltungsroman. Vielmehr erzählt uns die Autorin mit ihrem außergewöhnlichen und sehr berührenden Schreibstil aus ihrem Leben.
    Ich möchte nicht sagen, dass ich mit ihr mitfühlen kann oder sie und ihre Entscheidungen verstehe. Das kommt ihrer Erzählung in keinster Weise gerecht. Vielmehr möchte ich zu dem Buch sagen, dass es mich unfassbar gerührt und vor allem mitgenommen und bewegt hat. Dass Lilly Lindner die Kraft und den Mut aufgebracht hat, so viel von ihrem Innersten preiszugeben, ist beeindruckend. Davor kann man nur den Hut ziehen. Und Kraft daraus schöpfen. Und sich inspirieren lassen.

    Ich halte die Autorin für eine außergewöhnliche Frau mit einer wundervollen Begabung zum Schreiben. Und auch wenn es "schwere Kost" ist oder sein könnte, möchte ich gerne noch weitere ihrer Werke lesen.


  6. Cover des Buches Dear Amy (ISBN: 9783426654200)
    Helen Callaghan

    Dear Amy

     (214)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie_W

    Meine Meinung


    Mit Dear Amy hat Helen Callaghan einen Psychothriller geschaffen der unter die Haut geht. Dank des tollen und flüssigen Schreibstils liest man auch die verwirrenden Stellen einfach weg. In der Geschichte selbst haben wir verschwundenen Kinder, einen Täter der fast durchdreht und eine Erzählerin die selbst psychisch labil ist. 


    Magor Lewis ist Lehrerin und schreibt beim Examiner die Ratgeberkolumne Dear Amy. Eines Tages erhält Sie einen Brief von Bethan Avery, die vor 15 JAhren spurlos aus dem Krankenhaus verschwindet. Man hat nie Ihre Leiche gefunden und geht trotzdem davon aus, dass sie tot ist. Nur Margot glaubt nicht an den Tod des Mädchen und begibt sich bei der Spurensuche selbst in Gefahr. 


    Ob Sie das Rätsel um Bethan Avery und die zeitgleich verschwundene Katie Brown lösen kann, müsst Ihr beim Lesen selbst feststellen. 


    Alles in allem fand ich das Buch recht ansprechend, auch wenn es für meinen Geschmack sehr viele Verwirrungen gab. Die haben sie letztendlich zwar aufgeklärt. Waren sie beim Lesen dennoch Stolpersteine. 


    Helen Callaghan hat viele verschiedene Charaktere geschaffen, die durchweg entweder sympathisch sind oder genau das Gegenteil. Was ich besonders gut fand, ist die Hauptfigur Margot selbst. Auch wenn sie einen manchmal echt nervte, ist sie dennoch eine starke Person die sich nicht so leicht die Butter vom Brot nehmen lässt, trotz der vielen Selbstzweifel die sie an den Tag legt. 


    Für mich ein solides Buch, mit potenzial mehr daraus zu machen. 


    Erschienen ist das Buch am 10.01.2017 mit 400 Seiten im Knaur Verlag.


    Fazit


    Ein guter Pyschothriller mit streckenweisen stolpersteinen. Kann ich das Buch empfehlen? Eigentlich schon, denn die Geschichte ist gut, doch an der Umsetzung hapert es ein wenig. 

  7. Cover des Buches Und Gott sprach: Wir müssen reden! (ISBN: 9783499259814)
    Hans Rath

    Und Gott sprach: Wir müssen reden!

     (312)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    Ich muss das dazu sagen: Ich kenne die Reihe seit ein paar Jahren. Als ich bei einem Gewinnspiel den dritten Band gewonnen hatte, wusste ich nicht, das es zwei Vorgänger gibt. Jedenfalls las ich den dritten Band ohne diese beiden zu kaufen. Doch meine Neugierde siegte und ich holte sie mir. 

    Der Klappentext klingt vielversprechend und machte mich neugierig auf mehr. Vor allem das Thema „Gott und die Welt“ wecke meine Neugierde und hoffte, das der Autor dies gut in Szene gesetzt hatte oder dieses Thema „ausführlich“ beschrieb. 

    Das Buch ist sehr nett gestaltet. Es ist nicht bunt und auch nicht auffallend, aber nett. Ich habe mir Gott und Jakob etwas anders vorgestellt, als auf dem Buchcover zu sehen sind. In meiner Vision waren sie etwas schlanker. 

    Die Geschichte ist sehr humorvoll geschrieben, leicht verständlich. Keine komplexe Texte. Die Geschichte kann man an kalten tage bzw. auch an warmen Tage lesen.  

    Der Protagonist ist mir auf dem ersten Blick und beim ersten Lesen gleich sympathisch geworden. Seine Sprüche haben mich manchmal zum lachen gebracht. Der arme ist geschieden von seiner Exfrau, die mir von Anfang an unsympathisch war. Mitten in der Nacht klingelt sie sturm mit einem Typen, der ihn Krankenhaus reif prügelte. Da fragte ich mich als Leser, wieso Jakob Jakobi mit so einer „reichen Schickimicki“ Tante verheiratet war. Allerdings ist Jakob Psychotherpeut. Als Gott ihn besuchte und ihn zum erkennen gab, war er derjenige der sehr skeptisch war. Er war felsenfest davon überzeugt, das „Gott“ kein Gott sei, sondern eine „Gehirnerkrankung“ und diese Person musste dringend in die Klapse. Diese Art an ihn mochte ich gar nicht. Gott schickte ihm dadurch Beweise und auch daran glaubte er nicht.  

    Die Geschichte hat mir gut gefallen. Allerdings fand ich die Art von Jakob Jakobi, das er Gott nicht vertraute und ihn als „Geistskranker“ sah, weil er viele dinge wusste, die Jakob nicht wusste, nervig. Statt es akzeptieren dass Gott, ein Gott ist, und das er Dinge vorausschauen kann, arbeitete Jakob mit dem Verstand. Er konnte es nicht wahrhaben, dass er Dinge voraus sieht. Und das nervte. Es war nicht vorhersehbar. Ich habe auch an dieser Geschichte nix rum zu mäkeln. 

  8. Cover des Buches Gilde der Jäger - Engelskuss (ISBN: 9783802582745)
    Nalini Singh

    Gilde der Jäger - Engelskuss

     (848)
    Aktuelle Rezension von: DarkMaron

    Elena bekommt einen neuen Auftrag, dieses Mal von einem Erzengel der um Hilfe fragt. Doch statt einem Vampir soll sie einen Engel finden. Doch dieser Engel ist nicht mehr wie er ist, sondern entwickelt sich zu einem Neugeborenen Blutsauger. Jetzt liegt es an Elena ihn zu finden und dabei am leben zu bleiben. Wäre da nicht der Erzengel Raphael der ihr den Kopf immer mehr verdreht und seine Anziehung einfach nicht aufhört. Ein guter Beginn in eine Aufregende und Spannende Reihe. Ich fand die Geschichte schon von Beginn an sehr Interessant und es machte einen auch etwas Neugierig, wie das wohl wird. Das Ende fand ich ganz gut, da hatte Raphael eine schwere Entscheidung treffen müssen, aber da wird er wirklich aus dem Herzen drauf geantwortet haben. Ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiter lesen, da ich sie einfach gut geschrieben finde und es immer höhen und tiefen gibt, von daher bin ich gespannt wie Elena mit ihrem neuen Leben umgehen wird und wie es mit ihr und Raphael weiter gehen wird.

  9. Cover des Buches Phobia (ISBN: 9783453267336)
    Wulf Dorn

    Phobia

     (311)
    Aktuelle Rezension von: Eva1501

    Zum Inhalt: 

    Ein wildfremder Mann steht nachts in Sarah Bridgewater Küche und behauptet ihr Mann zu sein. Er weiß alles über sie. Jedoch verschwindet er auch wieder schnell. Was ist mit ihrem Ehemann? Da ihr die Polizei nicht glaubt, bittet sie Ihren Jugendfreund und Psychologen Mark um Hilfe. Beide fangen an zu ermitteln und finden erstaunliche Sachen heraus. 


    Mein Fazit: 

    Ich finde das Buch von der ersten Seite bis zur letzten Seite wahnsinnig spannend und ich hatte öfters Gänsehaut. Es ist sehr gut geschrieben und man ist schnell im Geschehen drin. Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen, weil ich immer wissen wollte wie es weitergeht. Alles in allem ein sehr guter Thriller .. Ich hoffe sehr, dass bald ein neues Buch vom Autor erscheint. 

  10. Cover des Buches Das Mädchen im Dunkeln (ISBN: 9783404174164)
    Jenny Blackhurst

    Das Mädchen im Dunkeln

     (129)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Ich finde es ist sehr schwierig, etwas über dieses Buch zu schreiben, ohne zu viel verraten...

    Der Schreibstil ist flüssig & atmosphärisch und das psychologisch interessante Innenleben der drei Protagonistinnen wird hautnah geschildert. Oberflächlich betrachtet sind die drei Frauen gute Freundinnen, die sich zum Quatschen und Kaffee Trinken treffen. - aber jeder geht es psychisch sehr schlecht, nur eine ist allerdings diesbezüglich ehrlich. Die anderen beiden sind von einem Ereignis aus ihrer Vergangenheit traumatisiert und tragen die seelischen Qualen heimlich sowie still leidend mit sich herum...

    Die Handlung ist wirklich geheimnisvoll aufgebaut: es gibt drei Perspektiven, von jeder Protagonistin eine, es gibt jedoch noch eine zusätzliche Perspektive, aber die Autorin lässt die Leser/innen diesbezüglich im Dunkeln...

    Den drei Frauen geht immer schlechter,: ihre schlimmsten Ängste werden wahr, und die Person, die dafür verantwortlich ist, verfolgt unerbittlich ein bestimmtes Ziel...

    Das Ende ist erschütternd sowie unendlich tragisch, denn man kann kaum eindeutig von Opfern und Tätern sprechen...

  11. Cover des Buches Krähenmädchen (ISBN: 9783442484942)
    Erik Axl Sund

    Krähenmädchen

     (842)
    Aktuelle Rezension von: Lesekerstin

    Von der Idee und dem Hintergrund der Geschichte finde ich es schon interessant, allerdings hab ich mich trotzdem durch das Buch gequält. Ich weiß nicht ob es am Schreibstil lag oder woran es lag... zum Schluss bin ich nur noch über die Seiten geflogen um das Ende zu lesen... leider hat es mich nicht gepackt... so das ich die anderen beiden Bände wohl nicht mehr lesen werde, schade!

  12. Cover des Buches Dark Village - Zu Erde sollst du werden (ISBN: 9783649613053)
    Kjetil Johnsen

    Dark Village - Zu Erde sollst du werden

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Adora

    Auch das letzte Buch habe ich gleich nach den anderen gelesen sodass ich die Zusammenfassung am Anfang gar nicht brauchte. Super finde ich die Idee jedoch dennoch, wenn man die Reihe mit Verzögerung liest und der vorherige Band schon etwas her ist.
    auf jeden Fall kommt sehr viel Licht ins Dunkel. Es gab so eine oder andere Sachen, die ich mir schon so gedacht habe, aber das geht mir bei vielen Krimis so. Das finde ich nicht sonderlich schlimm. Unter der Premisse, dass es sich um eine Krimi- Soap handelt hat mir die Reihe bis auf den ersten Band sehr gut gefallen. Ich glaube ich bin zwar schon ein bisschen zu alt und ein Jugendlicher findet die Reihe noch etwas besser aber alles in allem bin ich zufrieden, dass ich diese SUB Leichen endlich gelesen habe.
    Der Schreibstil war wieder schön einfach und die Länge der Kapitel einfach perfekt. Was mich einen Stern abziehen ließ, war wieder die Wiederholung von den einen oder anderen Kapiteln. Im Prinzip hab ich nichts dagegen, wenn Situationen noch einmal beschrieben werden, aus einer anderen Sicht vielleicht. Aber nicht Wort für Wort. Das nervt mich persönlich nur und lässt mich dann querlesen.

    Insgesamt hat mir die Reihe gut gefallen und ich kann sie nur weiter empfehlen. 

  13. Cover des Buches Solange die Nachtigall singt (ISBN: 9783789142932)
    Antonia Michaelis

    Solange die Nachtigall singt

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Ambronsius

    Das Buch habe ich schon vor einiger Zeit gelesen. Es ist immer noch mein Favorit. Antonia Michaelis kannte ich vorher noch nicht, sie hat einen wirklich unverkennbaren eigenen Schreibstil. Das Buch ist spannend von der ersten Seite bis zur letzten, bildgewaltig und insgesamt sehr düster, dunkel gehalten.

    Das Cover passt perfekt zum Inhalt. 5 Sterne, definitiv!

  14. Cover des Buches Der Scherbensammler (ISBN: 9783570308141)
    Monika Feth

    Der Scherbensammler

     (866)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich sonst eher andere Genres und wenig Thriller lese. Ich glaube, dass das Genre nicht ganz zu mir passt und nicht so wirklich mein Ding ist. Also vielleicht hätte das Buch Thrillerfans besser gefallen als mir.

    Der Scherbensammler gehört ja zu den Jette-Thrillern. Der Erdbeerpflücker habe ich mal vor Jahren gelesen, bei den anderen bin ich mir da nicht sicher. Ich habe dieses Buch also unabhängig von der Reihe gelesen, was problemlos geht. Es gibt zwar über die Figuren Bezüge zu den anderen Büchern, inhaltlich ist es aber eine abgeschlossene Geschichte, die man auch ohne die anderen Teile zu kennen, problemlos versteht und lesen kann.

    Eine der Protagonist:innen hat eine multiple Persönlichkeitsstörung. Das nimmt inhaltlich viel Raum ein. Leider bin ich mir nicht so sicher, was ich von der ganzen Thematik halten soll und fand es beim Lesen oft befremdlich.

    Geschrieben wird es aus vielen verschiedenen Perspektiven, was es ganz interessant und lebendig gemacht hat. Etwas komisch fand ich dabei, dass eine Sichtweise in der Ich-Perspektive geschrieben ist, alle anderen Sichtweisen dann aber einen Er-/Sie-Erzähler haben.
    Der Schreibstil ist flüssig und leicht und schnell zu lesen. Die Kapitel sind in verschiedene Teile aufgeteilt und die Perspektiven wechseln sich ab, wodurch man es gut lesen konnte.

    Die Handlung war für mich ehrlich gesagt etwas schleppend. Erst passiert lange nichts, man ahnt aber schon, in welche Richtung es geht. Am Schluss überschlagen sich dann die Ereignisse und obwohl es eine gewisse Spannung gab, war der Verlauf vorhersehbar.

    Der Titel passt finde ich so gar nicht zu dem Buch. Ich denke mal, er wurde nur gewählt, damit er zu der Reihe (Der Erdbeerpflücker,...) passt. 


    Fazit: Ich glaube, Thriller sind einfach nicht mein Ding (wobei ich die von Karan McManus super fand und mir auch Schön. Schöner. Tot super gefallen hat) und meine Bewertung gilt eher dem Genre als dem Buch.
    Es ist in einem schönen Stil geschrieben, aber die Thematik mit der multiplen Persönlichkeitsstörung konnte mich nicht überzeugen und der Verlauf war recht vorhersehbar.

    Der Scherbensammler bekommt von mir 3,2 (also gerundet 3) / 5 Sterne.

  15. Cover des Buches Fiona: Den Toten verpflichtet (ISBN: 9783499291357)
    Harry Bingham

    Fiona: Den Toten verpflichtet

     (64)
    Aktuelle Rezension von: ConnyMc
    Eine Frau und ein Kind werden ermordet. Zunächst gibt es kaum vielversprechende Hinweise. Fiona - die eigentlich Philosophie studiert hat - deckt mit ihrer nicht immer ganz regelkonformen Herangehensweise aber Zusammenhänge zu anderen Fällen auf, die bald Licht ins Dunkel bringen.

    Ich fand  das Buch sehr spannend und Fiona trotz oder gerade wegen ihres merkwürdigen Verhaltens recht sympathisch. Ich freuen mich schon, bald mehr über sie zu lesen.
  16. Cover des Buches Krähenmädchen (ISBN: 9783844515312)
    Erik Axl Sund

    Krähenmädchen

     (48)
    Aktuelle Rezension von: andre-neumann

    Der Buchrücken klang echt gut. Und da es drei Teile gibt, dachte ich, an dem Buch muss wohl was dran sein. Aber ich habe nach etwa einem Viertel des Hörbuchs aufgegeben. Die Geschichte ist einfach total langweilig, geht sehr langsam voran und ist zudem sehr verwirrend. Es tauchen sehr viele Charaktere auf, von denen fast keiner interessant beschrieben wird. Der Autor verzichtet fast gänzlich darauf, das Gefühlsleben seiner Protagonisten zu beschreiben. Es hat mich überhaupt nicht fesseln können.

  17. Cover des Buches Fight Club (ISBN: 9783442542109)
    Chuck Palahniuk

    Fight Club

     (429)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Klopotek

    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher ever, ever!

    Viele werden den Film kennen. Ich werde im Text ein paar Zitate aus dem Film verwenden, der sehr nah am Roman gehalten Ist Chuck Pahlaniuk schafft es fast immer eine Welt zu erschaffen, die, wenn auch noch so abstrus, während des Lesens real erscheint.

    "Fight Club" ist kein Roman über einen Kampf-Club, wie oft beschrieben. Viel mehr geht es um den gesellschaftlichen Kampf, den Wunsch der Beste zu sein, indem man sich mit Konsumgüter brüstet, sich selbst verliert. "Du bist nicht dein Job! Du bist nicht das Geld auf deinem Konto! Nicht das Auto, das du fährst! Nicht der Inhalt deiner Brieftasche! [...] Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt." Gesellschaftskritisch, populistisch und teilweise auch kafkaesk "Eine ganze Generation zapft Benzin, räumt Tische ab und schuftet als Schreibtischsklaven. Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos, machen dann Jobs die wir hassen und kaufen dann Scheiße die wir nicht brauchen. Wir sind die Zweitgeborenen [...] Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein spiritueller. Unsere große Depression ist unser Leben. Wir wurden durch das Fernsehen in dem Glauben aufgezogen, dass wir alle mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars. Werden wir aber nicht, und das wird uns langsam klar! Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten."

    Am Ende gibt es einen mega überraschenden Twist, der dennoch total schlüssig ist alles ergibt einen Sinn, erscheint es noch so abgedreht. “Ganz unten zu sein ist kein Wochenendausflug. Kein gottverdammtes Seminar. Hör auf alles kontrollieren zu wollen und lass los! LASS LOS!”

    Wenn ihr bis jetzt nicht darüber nachgedacht habt, was es bedeutet in einer kapitalistischen Konsumgesellschaft - sorry, wenn das zu marxistischen klingt - zu leben, wie dies unser ganzes Leben beeinflusst, werdet ihr es nach der Lektüre dieses herausragenden Romans tun. 

  18. Cover des Buches Ich und die anderen (ISBN: 9783423208901)
    Matt Ruff

    Ich und die anderen

     (393)
    Aktuelle Rezension von: leselise65

    Ich bin mit einer Erwartung an das Buch heran gegangen, eine humorvolle Geschichte über Erlebnisse eines Menschen mit einer multiplen Persönlichkeit zu erfahren (ich denke mal aufgrund des Covers). Diese Erwartung würde nicht erfüllt, aber ich habe etwas viel Besseres erhalten. 

    Der Autor führt uns ein in die Welt der multiplen Persönlichkeit und beschreibt uns, wie und was sich in deren Kopf und Seelen abspielt. Das hat mich tief beeindruckt!  Ich könnte tatsächlicherahnen wie es sich anfühlen muss wenn sich die Seele einer Person spaltet und wie es dazu kommen kann.  Aber auch welche Probleme dadurch im Alltag entstehen. 

    Die Leben von Andrew und Penny treffen aufeinander und damit auch ihre vielen anderen Seelen. Was sie erleben und wie sie sich gegenseitig helfen ein einigermaßen normales Leben zu führen hat mich emotional sehr berührt und war unglaublich gut und spannend beschrieben. 

    Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen, wenn man sich auf ein Buch mit viel psychologischen Hintergrund einlassen kann.

  19. Cover des Buches Spiegelschatten (ISBN: 9783570309223)
    Monika Feth

    Spiegelschatten

     (135)
    Aktuelle Rezension von: books_and_baking

    Es geht spannend weiter im zweiten Teil der Romy-Reihe. Ich finde es genial, wie die Autorin in jedem Band den Fokus auf ein anderes Thema setzt. Im ersten Teil ging es um Sekten und in diesem Teil um Homosexualität. Das Buch wäre sogar unabhängig vom ersten Teil lesbar. Es ist immer aus mehreren verschiedenen Sichtweisen geschrieben. Bis kurz vorm Ende hatte ich keine Ahnung, wer der Mörder sein könnte, hatte aber schon eine Vorahnung, die sich auch bestätigt hatte. Romy war mir wieder sehr sympathisch und auch ihre persönliche Weiterentwicklung hat mir sehr gefallen. Ihren Zwillingsbruder Björn konnte man in diesem Teil auch kennen lernen. Er ist von den beiden eher der sensiblere und naivere. Auch die restlichen Personen im Buch sind sehr authentisch und haben alle ihre eigenen Eigenschaften. Im Gegensatz zum ersten Teil fand ich diesen etwas schwächer, aber das ist einfach nur meine persönliche Ansicht, da ich im ersten Teil das Sekten Thema einfach mega spannend fand.

  20. Cover des Buches Die treue Freundin (ISBN: 9783404183210)
    Lisa Unger

    Die treue Freundin

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Als 12-Jährige sind Rain und ihre Freundin Opfer eines sadistischen Entführers geworden, entkommen ist Rain nur durch das Eingreifen eines Freundes. Rain schleppt seitdem ein Trauma tief in ihrem Inneren mit sich herum, das sie auch dann nicht loslässt, als ihr Peiniger selbst Opfer eines Killers wurde.

    Rain, nun erwachsen, hat sich aus ihrer Karriere als Journalistin zurückgezogen, um Mutter zu sein. Ihr Trauma bricht wieder auf, als sie erfährt, dass ein des Mordes freigesprochener Ehemann auf dieselbe Weise getötet wurde wie der Sadist, der sie und ihre Freundin vor so vielen Jahren gequält hat. Sie nimmt ihre journalistische Tätigkeit wieder auf, um die Parallelen zu untersuchen. Gibt es eine Verbindung zwischen den Morden? Bereits nach anfänglichen Recherchen stellt sie fest, dass ihre Vergangenheit sie sprichwörtlich einholt.


    Mehr kann ich nicht verraten, um der Handlung und der Spannung nicht zu viel vorweg zu nehmen. Man muss sich auf die verschiedenen Erzählstränge einlassen können, mal wird in der Gegenwart erzählt, mal wird die Vergangenheit beleuchtet, mal erzählt nicht Rain selbst die Geschichte. Ein vielschichtiger Thriller, in dem es um Loyalität, Verantwortung und Moral geht. Magisch angezogen von diesem düsteren Cover, hat mich der Klappentext überzeugt - und was soll ich sagen: Kaufen und Lesen haben sich für mich definitiv gelohnt!

  21. Cover des Buches Alles muss versteckt sein (ISBN: 9783453357655)
    Wiebke Lorenz

    Alles muss versteckt sein

     (416)
    Aktuelle Rezension von: Sanylein

    Marie hat ganz schlimme Zwangsgedanken, und zwar hat sie Mordfantasien. Sie hat Angst, das sie diese irgendwann nicht mehr kontrollieren kann und in die Tat umsetzt. Und tatsächlich wacht sie eines Tages neben ihrem toten Freund auf, und kann sich nichts erklären. Marie wird als Schuldunfähigkeit eingestuft und wird darauf hin in die Psychiatrie eingewiesen.

    Ich kam in das Buch sehr leicht rein, was natürlich auch an dem guten Schreibstil von Wiebke Lorenz lag. Diese verwirrtheit von Marie die im Buch dargestellt wird konnte ich sehr einfach nachvollziehen und mitfühlen. Ich finde es richtig toll das so eine Krankheit in einen Thriller miteingearbeitet wurde. Mir persönlich war es nämlich nicht bewusst das es diese Krankheit in so einer Form gibt. Man hat also nicht nur einen spannenden Thriller gelesen, sondern auch etwas neues gelernt. Auch nachdem ich das Buch beendet hatte, habe ich mich etwas mit dem Thema auseinandergesetzt. Das Ende fand ich zum großteil schon gelungen. Allerdings muss man zu dem Buch sagen das es eben kein typischer Thriller ist. Ich würde es eher in Richtung Psycho und Drama eunstufen. Insgesamt ein sehr gelungenes Buch.
    Auch das Cover finde ich gelungen, wobei man auch da sagen muss, das viele durch das Cover einen typischen Thriller erwarten werden, was es eben meiner Meinung nach nicht ganz ist.

    Für alle die gerne Psychothriller lesen und vielleicht was neues dazulernen wollen einfach ein muss!

  22. Cover des Buches Sommerfrost (ISBN: 9783401063058)
    Manuela Martini

    Sommerfrost

     (131)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Ein ganz netter, wenn auch durchschnittlicher Jugend-Thriller über die Schülerin Lyra, die mit ihrer Mutter in Spanien lebt und gerade ihre Sommerferien genießt als ihre Mitschülerin Pia ermordet aufgefunden wird. Aus Neugier hat sie mit ihren Freunden begonnen, über Pias Tod Nachforschungen anzustellen, doch dann trifft sie dabei plötzlich jemanden, der ein überraschendes Geheimnis über ihre eigene Familie kennt. Lyra weiß nicht, ob sie ihm trauen kann und wer nun wirklich Pia ermordet hat, dennoch lässt sie sich auf etwas gefährliches ein, das sogar tödlich enden könnte. Die Story geht relativ schnell voran und wenn auch nicht so viel passiert, rätselt man durchaus gerne mit, wer wohl Pia ermordet hat und wie auch sonst alles zusammen hängt. Das spanische Setting bietet dabei mal eine coole Abwechslung, wenn es auch nicht soo viele Ortsbeschreibungen gibt, und die Auflösung ist auch relativ okay und ganz spannend inszeniert, wenn die meisten Leser - besonders die älteren - da leider schon ziemlich genau ahnen, wer wie hinter allem steckt. Die Charaktere sind dabei ebenfalls in Ordnung, wenn auch nicht super tief ausgearbeitet, und der Schreibstil ist angenehm einfach und in der Erzähler-Perspektive verfasst. Insgesamt eine ganz nette und kurzweilige Geschichte, die einen zugegeben ganz gut unterhält, sich aber vielleicht nicht für jeden lohnt, da doch vieles recht offensichtlich ist.

  23. Cover des Buches Manisch (ISBN: 9783442468331)
    Ruth Newman

    Manisch

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Zum Buch: Am Ariel College in Cambridge werden mehrere Frauen bestialisch ermordet. Schnell scheint klar, dass einer der anderen Studenten der Mörder sein muss. Bei der Aufklärung helfen könnte Olivia, die in katatonischem Zustand neben der letzten Leiche gefunden wurde. Kann sie den Mörder identifizieren? Kann der Psychologe Matt das aus ihr herauskitzeln, was sie gesehen hat? Und was verbirgt Olivia vor ihm?

     

    Das Cover: Ich finde das Cover relativ unspektakulär. Rote Blutschrift ist ja mittlerweile ziemlich ausgelutscht und bei allem anderen weiß ich nicht mehr so genau, was es sein soll. Sieht aus wie ein Maul oder wie Äste, aber ist auf jeden Fall nicht definierbar. Mir gefällt es nicht richtig. 2/5 Punkte.

     

    Die Story: In „Manisch“ wird in Rückblenden und in der Gegenwart die Geschichte von Olivia erzählt. Ihre Kindheit, ihre Jugend, ihr Start am Ariel College und ihr Leben dort. Die Liebesbeziehung zu Nick. All das führt zu dem Zeitpunkt in der Gegenwart: Olivia im katatonischen Zustand, neben der Leiche ihrer Freundin June. Was ist passiert? Was hat sie gesehen? Der Psychologe Matt versucht genau das herauszufinden. Dabei deckt er das ein oder andere Geheimnis aus ihrem Leben auf. Immer mehr Punkte kommen an die Oberfläche, die langfristig zur Identifizierung des Mörders führen könnten. Es ist spannend dieser Entwicklung zu folgen (wenn auch alle meine Vermutungen richtig waren) und gleichzeitig ist es verwirrend. Weil man nie wirklich weiß, in welche Zeit man gerade gehüpft ist, ständig die ganzen Studenten durcheinander bringt und vor allem am Anfang ständig verwirrt ist. 3/5 Punkte.

     

    Die Charaktere: Leider habe ich keinen der Charaktere als wirklich sympathisch erfunden. Olivia vielleicht noch am ehesten, denn sie tat mir natürlich leid ob der Dinge, die sie erlebt hat. Gerade wegen dieser Dinge habe ich ihr aber auch viele Handlungen nicht abgenommen und immer das Gefühl, dass da was faul ist. Ihren Freund Nick mochte ich nicht, weil er mir irgendwie zu geleckt war. Die meisten anderen am College waren einfach nur arrogant. Godfrey fand ich irgendwie cool, er war aber so ziemlich der einzelne. Weathers und Matt als Ermittler blieben für mich eher blass und ich hätte mir gewünscht, mehr Ermittlungsarbeit mitzuerleben. 2/5 Punkte.

     

    Der Schreibstil: Ich fand den Schreibstil am Anfang total verwirrend. Ich bin überhaupt nicht klar gekommen und wusste oft nicht, in welcher Zeit die Geschichte gerade spielt oder wer eigentlich diese ganzen Charaktere sind. Das hat mich echt im Lesefluss gestört und es hat fast 100 Seiten gedauert, bis ich in die Geschichte reingefunden habe. Danach hat mir der Aufbau gut gefallen und die Idee mit den ganzen Rückblenden zu arbeiten ebenso. Ich fand auch, dass es der Autorin gut gelungen ist, die Geschichte spannend zu erzählen, wenn auch für mich recht vorhersehbar. 3/5 Punkte.

     

    Fazit: „Manisch“ war für mich am Anfang sehr verwirrend. Es gab extrem viele Zeitsprünge und es war schwer, nachzuvollziehen worum es eigentlich gerade geht und in welcher Zeit die Geschichte gerade spielt. Wenn man erstmal reingefunden hat, geht es dann aber und es entwickelt sich ein recht spannender Thriller, der aber auch an vielen Stellen vorhersehbar war. Außerdem ging es was den Täter anging so oft hin und her, dass es irgendwann nicht mehr glaubwürdig war. Nichtsdestotrotz eine nette Geschichte. 3/5 Punkte.

     

    Kurzmeinung: Für mich war das Buch leider sehr vorhersehbar, davon ab fand ich auch, dass die Autorin zu viel wollte.

     

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  24. Cover des Buches American Psycho (ISBN: 9783942656412)
    Bret Easton Ellis

    American Psycho

     (402)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Es ist Jahre her, dass ich „American Psycho“ gelesen habe. Trotzdem ist mir der Roman noch ziemlich gut in Erinnerung geblieben – vielleicht mehr, als mir lieb ist. Normalerweise breche ich Bücher nicht ab, aber hier war ich mehrmals kurz davor gewesen.

    Und nach dem Lesen habe ich zumindest verstanden, warum das Buch auf dem Index landete. Normalerweise finde ich diese Form der Bevormundung blöd. Aber wenn’s denn sein muss – packt eine FSK-Zahl drauf und fertig. Warum das in Sonderfällen nicht auch bei Büchern machen? Aber ich schweife ab.

    Während des Lesens hatte ich extrem widersprüchliche Gefühle. Es gibt ellenlange Beschreibungen völlig nichtiger Dinge, zum Beispiel das Aussehen von Visitenkarten – ob deren Farbe Elfenbein oder Eierschale ist, welche Schriftart verwendet wurde und so weiter. Es wird debattiert, in welches angesagte Restaurant man essen gehen soll, Bateman spricht viel über seine Lieblingsmusik und bestimmte LPs. Man verfolgt seitenweise seine Körperpflege und die Wahl seiner Kleidung. Kapitalismus ist ein durchgängig wichtiges Thema des Romans.

    Die scheinbar beliebigen Belanglosigkeiten plätschern so vor sich hin – und wechseln sich dann mit Batemans sadistischen Neigungen, seinen Sexorgien und seinen immer brutaler ausfallenden bestialischen Morden ab. Ich glaube, als das Buch damals erschien, war es ziemlich schockierend zu lesen, aber ebenso glaube ich, dass es auch heute noch schockiert. Denn in jeder Zeile schwingt eine grauenhafte Gleichgültigkeit mit, die Bateman als Erzähler suggeriert.

    „American Psycho“ kennt kaum Tabus, um seinen Protagonisten in all seinen Facetten darzustellen. Seine Sexualität, seine egomanischen Züge, seine Langeweile vom Leben, seine Gewaltbereitschaft, sein Drang zu töten – schonungslos stürzt Ellis seine Leser von seitenlanger Monotonie in Gewaltexplosionen und umgekehrt.

    Dabei ist der Roman nicht im klassischen Sinne spannend. Hier und da musste ich mich regelrecht durchquälen, weil einfach nichts passiert ist – nur um einige Seiten später eine neue brutale Aktion zu lesen. Insofern hat „American Psycho“ viele unterschiedliche Empfindungen in mir ausgelöst, von gelangweilt über schockiert und angeekelt bis hin zu beeindruckt.

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