Bücher mit dem Tag "peru"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "peru" gekennzeichnet haben.

157 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chroniken des Magnus Bane (ISBN: 9783401508191)
    Cassandra Clare

    Die Chroniken des Magnus Bane

     (735)
    Aktuelle Rezension von: Ulf_Schlau

    Das Buch erzählt die Hintergrund Geschichte des Hexenmeisters Magnus Bane der in der Hauptreihe von City of Bones sehr beliebt wurde. Diesmal erfährt man etwas mehr über den glamourösen Hexenmeister und seine Freunde und Bekannten und sieht ihn in einem ganz anderen Licht.

    Ich finde es auch toll das das Buch aus seiner Sicht geschrieben ist und finde es ein sehr gelungenes Werk was ich nur weiter empfehlen kann.


  2. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.398)
    Aktuelle Rezension von: Calderon

    Das Thema ist interessant, wie es scheint, auch gut recherchiert und in eine unterhaltsame Geschichte verstrickt, die jedoch insgesamt zu sehr ausgewalzt worden ist. Immerhin bleibt man als Leser recht nachdenklich zurück.

  3. Cover des Buches Die Brut - Sie sind da (ISBN: 9783596035533)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Sie sind da

     (233)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Am Amazonas stirbt eine Wandergruppe. Kurz zuvor war ein merkwürdiges Summgeräusch zu hören.
    In Indien schnellen die Seismographen in die Höhe, doch es folgt kein Erdbeben.
    In China wird eine Atombombe gezündet. Angeblich versehentlich.
    In Minneapolis stürzt ein Flugzeug vom Himmel. Im Wrack findet Agent Mike Rich eine verbrannte Leiche aus der etwas Schwarzes kriecht.
    Biologin Melanie Guyer erhält in Washington eine FedEx-Sendung. Ein mysteriöser Fund von den Nazca-Linien.

    Meinung:

    Ich mag keine Spinnen und finde sie richtig eklig. Doch gerade diese menschenfressenden, immer hungrigen, Achtbeiner sind die Antagonisten der Buchreihe. Trotzdem habe ich zum Buch gegriffen, weil ich mir davon Nervenkitzel und Gänsehaut versprochen habe und ich wurde wirklich nicht enttäuscht.

    Die ersten hundert Seiten waren jedoch zäh und langatmig. Es werden die verschiedenen Charaktere vorgestellt und die Beziehungsgeflechte eingehend beleuchtet. Zudem erfährt man ausführlich, wer mit wem schläft und wie attraktiv doch allesamt sind. Einige der Charaktere strotzen nur so vor Klischees, so zum Beispiel Agent Mike Rich, welcher den neuen Mann seiner Ex-Frau nicht leiden kann und zu wenig Zeit für seine Tochter hat. 

    Meiner Meinung nach, gab es zu viele Charaktere und Handlungsstränge. Mit jedem Kapitel wechselt man zu einem anderen Charakter und zu einer anderen Szene. Einige Charaktere wurden nur eingeführt, um wenige Seiten später von den Spinnen angefallen und gefressen zu werden. Da man von einem Handlungsstrang in den nächsten gerissen wurde, war es etwas schwierig einen Bezug zu den handelnden Personen aufzubauen. Einige Male habe ich mich dabei ertappt, wie ich deshalb den Überblick verloren habe. 

    Nichtsdestotrotz nimmt die Spannung in der zweiten Hälfte der Geschichte rasant zu, weshalb ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Ezekiel Boone besticht durch eine actionreiche Handlung und eine bildliche und detailreiche Beschreibung des Horrors. Leider konzentriert sich die Geschichte vorwiegend auf Amerika, was einerseits durch die amerikanischen Protagonisten logisch aber auf der anderen Seite doch ziemlich schade ist. Einige Länder wurden zwar oberflächlich beleuchtet aber ich hätte zu gerne gewusst, wie der Rest der Welt reagiert und mit den Horden von Spinnen umgeht. 

    Fazit/Empfehlung:

    Trotz der genannten Kritikpunkte, fühlte ich mich super unterhalten. Das Buch hat sich in der zweiten Hälfte zu einem richtigen Pageturner entwickelt. Nun bin ich sehr gespannt wie es Ezekiel Boone schafft, die verschiedenen Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

    Empfehlen würde ich das Buch all jenen, die gerne in Untergangsszenarien versinken und sich auch etwas gruseln möchte. Spinnen-Phobikern würde ich von dem Buch abraten.

  4. Cover des Buches Die Brut - Die Zeit läuft (ISBN: 9783596035830)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Die Zeit läuft

     (107)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Fleischfressende Spinnen haben Los Angeles, Oslo, Delhi, Rio de Janeiro und weitere Städte befallen. Millionen von Menschen sind weltweit gestorben und China gleicht einem nuklearen Wasteland. Da gibt die Wissenschaftlerin Melanie Guyer Entwarnung. Die Spinnen sterben, die Plage scheint überstanden. Doch hat sie damit recht?

    Als in Japan ein Kokon gefunden wird, der Spinneneier gigantischen Ausmaßes enthält und Überlebende in Los Angeles die Quarantänezone mit Waffengewalt verlassen, müssen die Regierungen einsehen: Der Ausnahmezustand kann nicht aufgehoben werden. Jetzt muss die Präsidentin der USA mit einer schrecklichen Nachricht an die Presse: Jeder ist auf sich allein gestellt - denn die Spinnen haben sich Wirte gesucht, menschliche Wirte.

    Meinung:

    Dieses Buch konnte mich nicht so fesseln, wie der erste Band. Für mich ist es ein typischer Zwischenband mit seinen typischen Schwächen. 

    Wie auch im ersten Buch gibt es viele Charaktere und viele unterschiedliche Handlungsstränge – zu viele, meiner Meinung nach. Auch hier wurden einige Charaktere nur eingeführt, um wenige Sekunden später das Zeitliche zu segnen. 

    Lange Zeit sind keine Spinnen in Sicht und es kommt kaum Nervenkitzel auf. Es wird viel gequatscht, diskutiert und gestritten. Zudem gibt es unnötige Handlungsstränge, die das Buch aufblähen. Ich habe Band 3 bereits angelesen und kann daher behaupten, dass die Geschichte auch gut in zwei Büchern hätte erzählt werden können.

    Nichtsdestotrotz war es spannend, zu lesen, wie die Menschen mit dieser Situation umgehen - einige sind die Ruhe selbst, andere verlieren die Nerven. Auch im Weißen Haus liegen die Nerven blank und es werden gar Atomwaffen eingesetzt. 

    Zudem macht es trotz allem neugierig auf mehr. Denn es wird angedeutet, dass da noch etwas viel Größeres und Schlimmeres auf die Menschheit zukommen wird.

    Fazit/Empfehlung:

    Obwohl ich diesem Buch eher kritisch gegenüberstehe, war es in Ordnung. Ich fühle mich nicht so, als hätte ich mit dem Buch Zeit vergeudet. Trotzdem war dieser Zwischenband, meiner Meinung nach, unnötig.

  5. Cover des Buches Gehen, um zu bleiben (ISBN: 9783442176724)
    Anika Landsteiner

    Gehen, um zu bleiben

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zugegeben, der Titel hat mich gelockt und da ich viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es schließlich gelesen und das sehr gerne. Mit einem wundervollen Schreibstil wird ein Reisebericht geschildert, Länder erkundet und Erfahrungen geteilt.

    Es handelt vom Mut loszugehen und das kam in den einzelnen Kapiteln wirklich sehr schön rüber.

    Einzig beim “Ankommen” hat mir ein wenig Spiritualität gefehlt, den der Titel verspricht. Die Autorin selbst weist im Buch darauf hin, dass es ein Reisebericht ist und er als solcher gelesen werden soll. Schade eigentlich, da ich noch mehr in ihm gesehen hätte.

    Das Buch ist trotzdem absolut empfehlenswert und wirklich gut geschrieben!

  6. Cover des Buches Das Wesen der Dinge und der Liebe (ISBN: 9783833309892)
    Elizabeth Gilbert

    Das Wesen der Dinge und der Liebe

     (128)
    Aktuelle Rezension von: elisaking

    Dieser Roman war ein Zufallsfund – und was für einer. Ich habe ihn als Hardcover aus eine Bücherkiste gezogen, hatte keine großen Erwartungen und habe ihn dann geradezu verschlungen. Einzig ein ziemlich großer Zeitsprung hat zunächst etwas irritiert – andererseits hätte die Autorin sonst auch unmöglich alles in zwei Buchdeckeln unterbringen können. Unterm Strich ein großartiges Leseerlebnis und eine fantastische Zeitreise ins 19. Jahrhundert. Kopfkino!  

  7. Cover des Buches Geheimakte Inkarrí (ISBN: B078JPQBLZ)
    André Milewski

    Geheimakte Inkarrí

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Flopsi

    In dem Roman nimmt uns Andre Milewski mit auf eine Reise nach Peru, wo wir uns einer Gruppe von Studenten auf ihrer Suche nach den Heiligtümern der sagenhaften INKA anschließen dürfen. 

    Die Protagonisten sind sehr authentisch beschrieben, was dem Leser einiges während dem Lesen vereinfacht. Max Falkenburg begibt sich gerne in kritische Situationen was durch seine Impulsivität passiert.
     Der Leser erfährt sehr viel über dieses alte hochkulturelle Volk. Der Roman ist sehr detailliert geschrieben was einem dazu führt in einen lese Fluss zu gelangen. Die Detaillierung der Orte und Situationen können dadurch entsprechende Bilder im Kopf sorgen.

    Fazit: 

    Es ist ein gelungenes Buch, mit viel Spannung. Ich kann es nur wärmstens empfehlen. 

  8. Cover des Buches Der Ruf des Schamanen (ISBN: 9783522202749)
    Davide Morosinotto

    Der Ruf des Schamanen

     (39)
    Aktuelle Rezension von: lesen_verbindet

    Wir haben obiges Buch als Rezensionsausgabe bekommen und waren schon sehr aufgeregt.
    Es ist das erste Mal, dass ich/ wir solch eine Möglichkeit bekommen. Umso mehr haben wir uns auf unsere Aufgabe gefreut.

    Es handelt sich um einen Abenteuerroman der für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet ist.

    Schon als ich die erste Seite gelesen habe, war ich gespannt auf die Geschichte im Buch.

    Ich habe es sehr genossen in die Welt von Laila und El Rato einzutauchen. Man hat gemerkt, dass der Schriftsteller sehr viel Zeit, Liebe und Recherche in das Buch gesteckt hat. Das Cover und die Gestaltung im Buch ist sehr ansprechend.

    Die Geschichte ist so gut geschrieben, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Man möchte wissen wie es weitergeht und was als nächstes passiert.
    Die Reise und ihre einzelnen Stationen sind so detailliert beschrieben, dass man das Gefühl hat, man ist selbst dabei.

    Fazit, ich war anfangs skeptisch was mich erwarten wird, umso mehr hat mich die Geschichte fasziniert. Deshalb kann ich das Buch jedem empfehlen, der gerne in Abenteuer eintaucht.

    Wenn die Große mit dem Buch durch ist, kommt auch ihr Fazit dazu.

  9. Cover des Buches The Bane Chronicles (ISBN: 9781406360585)
    Cassandra Clare

    The Bane Chronicles

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Buechersmartiii

    MAGNUS!!!!

    Er ist die absolut beste Buchperson, die es gibt! Und es gibt viele echt gute! Okee, vielleicht ist er nur unter den TopThree - aber das nur, weil es echt viel zu viel Auswahl gibt.

    Nun ja... Endlich wird mal etwas mehr Licht in Magnus sonst nicht ganz so durchschaubaren Charakter gebracht. Er ist zwar immer sehr ehrlich, doch verstehen tut man ihn nicht immer. Ich kenne ihn schon aus The Mortal Instruments und mag ihn da schon total - am liebsten zusammen mit Alec. Und das war ein großes Problem für dieses Buch! Ich war auf jede andere Person, die er auch nur ansatzweise im romantischem Sinne mochte, eifersüchtig, da diese Personen nicht Alec waren. Glücklicherweise waren es nicht allzu viele.

    Zum Thema Licht in seinen Charakter bringen: Seine verletzliche und sensible Seite wird viel mehr offenbart (da ja auch aus seiner Sicht geschrieben wird) und man merkt, dass er zwar schon ein echt cooler Typ ist und sehr sarkastisch und selbstbewusst und das nicht nur spielt, aber er braucht eben auch mal jemanden, der ihn beschützt - und den findet er in den letzten Kapiteln in Alec🤍 Die beiden sind so unglaublich süß zusammen - ich kann nicht genug bekommen!

    Weil man für all diese vereinte Eigenschaften, kombiniert mit seinem einzigartigen Stil, keine Worte finden kann, nenne ich das jetzt einfach magnushaft! Es gibt niemanden sonst wie ihn und wird es auch nie geben!

    Es gab zwischendurch Parts, die fand ich leider etwas öde, da sie sich zogen - aber es ist schon krass, wo er in der Weltgeschichte alles mitgemischt hat.

    Ich wurde sowieso in The Mortal Instruments auf viele von seinen Memoarien schon neugierig, da er sie immer mit Augenverdrehern oder Seufzern erzählte - und das will bei ihm was heißen.

    Außerdem gibt es viele lustige Fakten über bekannte Personen, denn ein ewig lebender Hexenmeister kommt viel rum und kennt fast alles und jeden - ob er will oder nicht! Zum Beispiel Raphael Santiago; es gibt ein Kapitel namens Saving Raphael Santiago und dieses gefiel mir sehr gut, denn so konnte man sogar ein wenig hinter Raphaels Fassade blicken - unfassbar witziges Kapitel!

    Aber am besten waren natürlich die Kapitel mit Alec!!❤


  10. Cover des Buches Die goldene Stadt (ISBN: 9783499272585)
    Sabrina Janesch

    Die goldene Stadt

     (79)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Auf knapp 400 Seiten erfahren wir hier nicht nur die wahre Geschichte der Entdeckung El Dorados, sondern die abenteuerliche und brilliante Lebensgeschichte eines jungen Entdeckers, der an seinen Träumen festhält sowie gleichzeitig die Geschichte des lateinamerikanischen Kontinents im 19. Jahrhunderts;für jeden Leser gut rauszulesen dargestellt.  Es macht eine so unbändige Freude Sabrina Janesch beim Erzählen dieser Geschichte zu verfolgen. Ich wage zu behaupten, dass kaum ein Anderer die Geschichte von Augusto Berns so lebensnah und nachempfunden hätte schreiben können. Mit Hilfe eigener Exkursionen nach Peru, langen Recherchen in diversen Archiven und der absoluten Hingabe für diesen deutschen Entdecker, hat die Autorin Berns ein Denkmal setzen können - einem nahezu unbekannten Ingenieur, dessen Lebenswerk, die Entdeckung der Inka-Stätte „Machu Pichhu“, noch vor wenigen Jahren keiner ihm zuzuordnen gewusst hätte

  11. Cover des Buches Die Brut - Sie sind da (ISBN: B071SM6N4W)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Sie sind da

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Luiline
    Heute gibt es eine Rezension zu dem Hörbuch  "Die Brut - Sie sind da" von Ezekiel Boone.
     
    Es handelt sich dabei um den ersten Band einer Trilogie und wird gelesen von Wolfgang Wagner.

    Verlag: Argon Hörbuch / Hördauer: 9h, 56 Min (ungekürzt). / Erscheinungsjahr: 2017 / Originaltitel: "The Hatching" / Übersetzung:  Rainer Schmidt / ISBN: 978-3-7324-5169-2 / Preis: 20,95€

    Inhalt: Am Amazonas stirbt eine Wandergruppe. Kurz zuvor war ein merkwürdiges Summgeräusch zu hören.
    In Indien schnellen die Seismographen in die Höhe, doch es folgt kein Erdbeben.
    In China wird eine Atombombe gezündet. Angeblich versehentlich.
    In Minneapolis stürzt ein Flugzeug vom Himmel. Im Wrack findet Agent Mike Rich eine verbrannte Leiche, aus der etwas Schwarzes kriecht.
    Biologin Melanie Guyer erhält in Washington eine FedEx-Sendung. Ein mysteriöser Fund von den Nazca-Linien.
    Etwas lebt. Und es vermehrt sich rasend schnell. 

    Meine Meinung
    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da ich schon viele positive Meinungen gehört habe. Der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und auch die Stimme des Sprechers hat mir direkt gut gefallen. Man begleitet als Leser unterschiedliche Charaktere auf der ganzen Welt, der Hauptteil spielt aber in den USA. Dadurch bekommt man viele Perspektiven, andererseits bleiben die Charaktere aber auch etwas flach. 

    Besonders das erste Drittel der Geschichte hat mich sehr packen können, danach hat es ein wenig abgeflacht. Ich persönlich habe mehr Horror-Elemente erwartet und mir fehlte an manchen Stellen die Spannung. Trotzdem war das Buch mit einer Hördauer von 10 Stunden sehr kurzweilig und unterhaltsam.  Der Schreibstil des Autors war sehr flüssig und auch der Sprecher hat das Buch sehr gut vertont und er hat eine angenehme Stimme.

    Ich persönlich hätte mir einen höheren "Gruselfaktor" gewünscht und mehr Bezug zu den Charakteren. Trotzdem habe ich mir schon den zweiten Band als E-Book besorgt, da ich schon gerne wissen möchte wie es weitergeht. 

    Fazit:
    Ein sehr solider und guter Auftakt einer Trilogie, die aber auch ein paar Schwächen hat. Insgesamt kann ich das Hörbuch aber empfehlen.

    Daher gibt es von mir 4 Sterne!
  12. Cover des Buches Mit 50 Euro um die Welt – Wie ich mit wenig in der Tasche loszog und als reicher Mensch zurückkam (ISBN: 9783959673457)
    Christopher Schacht

    Mit 50 Euro um die Welt – Wie ich mit wenig in der Tasche loszog und als reicher Mensch zurückkam

     (111)
    Aktuelle Rezension von: lifefullofwords

    Christopher Schacht erzählt in diesem Buch von seiner beeindruckenden vierjährigen Reise, die er nach dem Abitur begann. Es war sehr schön, in diese aufregenden Zeiten mitgenommen zu werden - viele Länder, Kulturen und Erlebnisse. Insgesamt 45 Länder auf verschiedenen Kontinenten hat er mit nur 50 Euro bereist. Dabei schlug er sich durch mehrere Jobs und lernt viele Menschen, sowie den Christentum kennen.


    Die Aufmachung des Buches hat mir gut gefallen - es ist locker und offen geschrieben, als würde Christopher das alles einem Freund erzählen. Außerdem gibt es viele Bilder zu sehen, was ich auch sehr nett, bei diesen Geschichten sogar wichtig finde.


    Mir hat das Begleiten der Reise durch Länder, Kulturen und verschiedenen Sitten gut gefallen - jedoch weniger, wie diese teilweise beschrieben worden sind. Ich denke, dass das unbewusst und vermutlich nicht mit böser Absicht passiert ist, es ist dennoch sehr aufgefallen. Einige Formulierungen klangen sehr plump, teilweise schon rassistisch. Er hat Stereotypen projiziert und sich mehrmals befremdlich ausgedrückt. Diese Stereotypen und Gedankengänge werden so leicht weitergetragen, dass ich es fast schon gefährlich finde. Es ist okay, wenn man sich dessen bewusst ist, mit gewisser Distanz und Reflektiertheit darin liest. Man muss sich dabei echt nochmal bewusst machen, dass der Autor in jungem Alter seine aufregende Reise wiedergeben und zu Abenteuern ermutigen möchte. 


    Informationen über Studien oder seinen Glauben sowie eingestreute Weisheiten wirkten leider teilweise etwas unauthentisch. Ich hätte mir mehr von seinen persönlichen Erlebnissen und Gefühlen, gerade auf menschlicher Ebene gewünscht, um näher an seine tatsächlichen Erfahrungen ranzukommen. Er hat viele Leute getroffen, aber nur seiner neuen Freundin Michal so wirklich Platz gegeben. Von Beginn an lag mir der Fokus zudem zu viel auf umrelevanten Kleinigkeiten. Wie er von A nach B kam und bürokratische Dinge und Gesetze einhalten musste. Versteht mich nicht falsch - ich finde gerade letzteres durchaus spannend, aber teilweise wurde sehr kleinteilig darauf geachtet und dafür wesentliches anderes nahezu übersprungen. Außerdem wurde eben dieser Stil nicht durchgezogen - an einer Stelle wurde der Reiseweg kleinteilig beschrieben, an anderer gab es gefühlt größere Zeitsprünge.


    Ich fand das Buch dennoch nett zu lesen und habe teilweise richtig Fernweh und Abenteuerdrang verspürt. Ich glaube ich werde bald nochmal eine Reisegeschichte in die Hand nehmen.


    ✩✩✩ / 5 Sterne

  13. Cover des Buches ... und über uns der Himmel von Peru (ISBN: 9783752824230)
    Jani Friese

    ... und über uns der Himmel von Peru

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Mizera

    Dieses Buch ist mein 4. Roman von Jani Friese und er ist etwas ganz Besonderes.


    Angefangen mit diesem traumhaft schönen Cover, das ich während des Lesens immer wieder angesehen habe und an dem ich mich gar nicht satt sehen kann. Bis hin zum Kondor spiegelt dieses Cover den Inhalt perfekt wider.


    Der Schreibstil ist, wie gewohnt, super flüssig und bildhaft. Ich habe immer wieder das Gefühl direkt mit der ersten Seite direkt abtauchen zu können. Auch, wenn ich das Buch ein paar Tage pausiert habe, war ich wieder direkt dabei.


    Emilia ist eine ganz bezaubernde Protagonistin, die es nicht so einfach hat und mich mit ihrem Gefühlschaos komplett mitgerissen hat. Auch David und sein Bruder Marc sind zwei sehr sympathische Charaktere und ich habe Emilias Gefühle mit jeder Zeile nachvollziehen können. Hach...


    Ich war noch nie in Peru, aber lt. der Beschreibungen ist es ein sehr sehenswürdiges Land. Die Informationen sind super recherchiert, sodass mich (mal wieder) direkt die Reiselust gepackt hat.


    Besonders gern mag ich, dass die Romane von Jani Friese eine perfekte Kombi aus Reiseführer, Liebesgeschichte und mindestens einem wichtigen (Tabu-)Thema sind. In diesem Fall erhält der Leser einen Einblick in das Leben der Menschen in Peru. Das es sich hierbei um eine arme Bevölkerung handelt, wird so ziemlich jedem klar sein. Aber die Autorin schafft es mit besonders viel Feingefühl einen intensiveren Einblick in diese Kultur zu vermitteln. Und mir wurde mal wieder so richtig bewusst, wie gut wir es hier in Deutschland mit unserem Gesundheitssystem haben.


    Anders als die bisherigen Bücher, schwang auf diesen Seiten ein ordentlicher Hauch Magie und Mystik mit, das mir sehr zugesagt hat. 


    Bis zum Ende wusste ich nicht ganz genau, für welchen Weg Emilia sich entscheiden wird. Soviel Nervenkitzel, fast bis zur letzten Seite. Der Abschluss war anders, als gedacht aber das hat mir super gefallen, weil es nicht das typische Happy End ist, dem realen Leben aber einfach sehr nahe kommt.


    Eine absolute Lese-Empfehlung für alle Freunde von fernen Ländern, großen Gefühlen und emotionalen Momenten!

  14. Cover des Buches Das Blut des Teufels (ISBN: 9783442378234)
    James Rollins

    Das Blut des Teufels

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Nala73
    Fast fünfhundert Jahre alt ist die Mumie, die der Archäologe Henry Conklin in einer Höhle hoch oben in den peruanischen Anden gefunden hat. Rasch stellt sich heraus, dass es sich bei seinem sensationellen Fund nicht um einen Inka, sondern um die Überreste eines spanischen Priesters handelt. Und die Mumie ist seltsam präpariert: Ihr Schädel wurde mit einer Substanz gefüllt, die aussieht wie reines, flüssiges Gold und verheerende Eigenschaften besitzt …
  15. Cover des Buches Die Brücke von San Luis Rey (ISBN: 9783100920201)
    Thornton Wilder

    Die Brücke von San Luis Rey

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Betsy
    Peru, im Jahr 1714: eine Hängebrücke in der Nähe von Lima stürzt ein und reißt fünf Menschen in den Abgrund. Der Franziskanermönch Juniper wird Zeuge dieser Katastrophe und beginnt, dem Leben der Opfer nachzuforschen um herauszufinden, warum gerade diese zu dieser Zeit und an diesem Ort sterben mussten. Ein allwissender Erzähler führt hierbei den Leser durch die verschiedenen Lebensgeschichten dieser Menschen und erzählt auch was Juniper anhand seiner Recherchen letztendlich darüber zu sagen hat.

    Dieses Buch bekam ich von einem Freund geschenkt, und es wäre ohne ihn wohl nie in meine Hände gefallen, da ich weder den Autor noch den Titel vorher kannte. Nichtsdestotrotz hat mich das Buch sehr positiv überrascht, das es weder zu sentimental noch zu religiös wurde wie von mir erwartet bzw. befürchtet. Der Erzähler gibt sehr gute Einblicke in diese fünf scheinbar so verschiedenen Leben und zeigt, dass diese ohne es zu wissen, sich fast in den selben Personenkreisen aufhielten.

    "Entweder leben wir duch Zufall und sterben durch Zufall, oder wir leben nach einem Plan und sterben nach einem Plan."

    Während der Erzähler uns mit dem Vorhaben Junipers in die Geschichte einführt und aufzeigt, dass dieser wohl nie alles über das Leben dieser einzelnen Personen wissen wird, leitet er gekonnt zur ersten Person über und erzählt uns ihren Werdegang und warum sie auf dem Weg über die Brücke war, wobei hier einige Geschichten miteinander verwoben werden und man so manche Charaktere kennenlernt, die auch mit den anderen Unglücksopfern zu tun hatten und so ihre ganz eigene Geschichte erzählen wodurch diese in weiterer Folge gekonnt an die nächste Person überleitet.

    Gemeinsam haben alle, dass sie mehr oder weniger so ihre Probleme mit der Liebe haben, sei es sie zu empfangen oder zu geben. Wirklich traurig stimmte es mich als Leser, dass diese 5 Menschen gerade dabei waren einen neuen Abschnitt in ihrem Leben zu beginnen oder zu erfahren und just in diesem Augenblick ereilt sie der Tod. Diese scheinbare Ungerechtigkkeit hat der Autor wirklich gut vermittelt und obwohl alle so ihre eigenen Fehler hatten, gibt es auch nicht wirklich einen Grund, dass gerade sie den Tod verdient hätten. Man beginnt sich gegen Ende selbst zu fragen, ob Juniper zu einer Antwort gekommen ist, angesichts dieser so bedeutsamen Frage nach dem Warum.

    Fazit: Ein dünnes, aber doch sehr feines Büchlein für Zwischendurch, dass sich mit einer der wohl häufigsten Fragen der Menschen beschäftigt, dem Warum? Dieses Buch zeigt, dass es nicht wirklich eine Antwort darauf gibt, aber sehr wohl wie dieser Tod nachwirken kann und das wir, obwohl wir alle verschieden sind, alle mehr oder weniger mit dem Thema Liebe zu kämpfen haben. Einzig die Sprache war teilweise eine kleine Hürde, da altertümliche bzw. auch sehr spezielle Ausdrücke verwendet werden und ich einiges davon auch nachgeschlagen habe, was mir nicht geläufig war, ansonsten aber sehr gut geschrieben und mit einem Ende, das ich so vielleicht nich erwartet habe.
  16. Cover des Buches Ein diskreter Held (ISBN: 9783518465455)
    Mario Vargas Llosa

    Ein diskreter Held

     (18)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Reisedepeschen aus Bolivien und Peru (ISBN: 9783963480072)
    Jennifer McCann

    Reisedepeschen aus Bolivien und Peru

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    "Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen."

    In der Tat, das stellt Autorin Jennifer McCann in ihrem spannenden Reisebericht durch zwei südamerikanische Länder unter Beweis. Und wie sie erzählt ist faszinierend: gleichermaßen kurzweilig wie tiefsinnig. Es finden sich tief bewegende Schilderungen, etwa über die unmenschlichen, Leib und Leben gefährdenden Bedingungen, die in den Minen im bolivianischen Potosí herrschen. Dann wieder lässt uns die Autorin an bizarren, skurrilen Begegnungen teilhaben, wie der mit einer Bläsercombo, die inmitten einer Salzwüste "Don´t let me be misunderstood" anstimmt. 

    Die persönlichen Begegnungen und Erlebnisse sind sehr vielfältig, auch in ihrer Beschreibung. Manches hätte ich mir ein wenig ausführlicher gewünscht, teils waren die Hintergrundinfos recht spärlich, etwa zur peruanischen Terrororganisation "Leuchtender Pfad".

    Positiv hervorheben möchte ich den sehr reflektieren Stil McCanns. "Immer wenn ich mich in der Welt bewege, interpretiere ich. Ich glaube, es gibt niemanden, der die Grenze zwischen Fiktion und Realität zweifelsfrei erkennen kann." Dieses Zitat Jennifers zeigt, dass sie sich ihrer bewertenden Rolle als Reisende sehr bewusst ist und sie verantwortungsvoll damit umgeht.

    Die Ausstattung der Reisedepeschen lässt kaum zu wünschen übrig: Zahlreiche hochwertige Farbfotografien illustrieren das Erlebte, der Anhang erklärt landestypische Begriffe. Lediglich die geografischen Karten, in denen die Reiseroute verzeichnet ist, könnten noch verbessert werden; hier habe ich einige der bereisten Orte vermisst.

    Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Buch mit vielen Denkanstößen. Und in Zeiten der Reisebeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie kann es das Fernweh etwas stillen, indem sich der Leser wenigstens bei der Lektüre in unbekannte Gefilde begeben kann.

  18. Cover des Buches Als ich vom Himmel fiel (ISBN: 9783492274937)
    Juliane Koepcke

    Als ich vom Himmel fiel

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Wer etwas übrig hat für die Natur und sich für reale Geschichten interessiert, der wird dieses Buch erst aus der Hand legen, wenn er auf der letzten Seite angelangt ist.
    Ich finde es nicht nur sehr beeindruckend wie Juliane Koepcke nach dem Flugzeugunglück den Weg zurück ins Leben fand, sondern wie konsequent sie das Lebenswerk ihrer Eltern, eine Forschungsstation im Urwald Perus, weiterführte.
    Nur die Art und Weise der Gliederung hat mich verwirrt so wie einige Erzählungen kamen wiederholt vor und machten das Buch langatmig.
    Trotzdem ein Buch das ich empfehlen kann.
  19. Cover des Buches Die fünf Tore 1 - Todeskreis (ISBN: 9783732003181)
    Anthony Horowitz

    Die fünf Tore 1 - Todeskreis

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Nokbew

    Ich bin wirklich nicht der Fantasy Fan. Aber diese Buchreihe von fünf dicken Romanen, um fünf Jugendliche die letzten Endes mit ihren übersinnlichen Fähigkeiten die Welt retten (müssen), hat es mir angetan. Wundervolle und bildhafte Sprache (Kompliment an die Übersetzer!), toller Plot, Spannung bis zum finalen-genialen Ende!


    Danke sehr, Sir Horrowitz!

  20. Cover des Buches Stromland (ISBN: 9783827013606)
    Florian Wacker

    Stromland

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Dajobama

    Diesen Roman finde ich schlichtweg genial und er ist schon jetzt eines meiner Highlights 2018!

     

    Um das Stromland im Amazonasgebiet ranken sich viele Geschichten und Mythen. Viele Abenteurer und Goldjäger haben hier über die Jahrhunderte schon ihr Glück versucht, die meisten davon sind gescheitert.

     

    Brasilien im 18. Jahrhundert.  Flirrende Hitze mitten im Dschungel,  Affen kreischen, Kolibris flattern. Die Jesuiten, auch Schwarzröcke genannt, beginnen die indigenen Bewohner zu missionieren. Friedlich und mit einigem Erfolg. Bis wenig später bewaffnete Spanier und Portugiesen in den Dschungel eindringen und Besitzansprüche stellen. Schwitzend und halb irr von der Gier nach Gold, von Mücken zerstochen. Nun beginnt ein blutiger Kampf am Amazonas, der bis heute andauert.

     

    "Der Urwald war lichtgetränkt, Schlingpflanzen und Farne wucherten, riesige gemaserte Blätter,  Blütenkelche, die Aasdüfte verbreiteten, winzige Fliegen setzten sich an ihre Lippen, in die Nasenlöcher. " Seite 131

     

    Peru, 1984. Irina ist gemeinsam mit ihrem Freund auf der Suche nach ihrem Zwillingsbruder Thomas, der bei einem Filmdreh im Dschungel verschollen ist. Unerfahren und unter widrigsten Bedingungen geraten sie tief ins Herz der Finsternis, bewegen sich zunehmend an der Grenze zwischen Wahn und Realität, Erinnerung und Hoffnung. Zufällig treffen sie schließlich auf die Familie Wilhelmi deren Wurzeln im Dschungel bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen. Johann Wilhelmi war einer der ersten, die ihr Lager im peruanischen Urwald aufschlugen - und blieben.

    Florian Wacker schlägt einen großen Bogen über drei Jahrhunderte und erzählt von der Verzweiflung und von der Einsamkeit, von Krankheiten und von den Abgründen menschlicher Hoffnungen und Sehnsüchte.

     

    Die Handlung ist spannend und tiefgründig. Besonders beeindruckt hat mich an diesem Roman aber die Sprache. Denn die ist grandios. Detailreich, oft poetisch. Der Leser bekommt Bilder wie im Kino, bisweilen grausam, aber immer hautnah und eindringlich. Auf mehreren Zeitebenen, über drei Jahrhunderte, doch der Regenwald bleibt immer gleich unwirtlich,  hier gelten eigene Gesetze, die der Zivilisation sind außer Kraft gesetzt. Was passiert mit der Menschlichkeit fernab der Zivilisation? Wie weit gehen die Siedler, um ihr Leben in der Wildnis lebenswert zu gestalten und dem Regenwald Stück für Stück Land abzuringen?

     

    "Aber der Fluss kennt unsere Namen,  der Wald kennt unsere Gesichter. Sie werden weinen, wie kleine Kinder vor Sehnsucht, und dann werden sie zu toben beginnen und alles tun, um uns zurückzuholen." Seite 283

     

    Für mich ist dieser Roman die Entdeckung des Jahres. Ein anspruchsvoller und spannender Abenteurerroman, der viele existenzielle Fragen aufwirft. Fesselnd und grandios geschrieben. Sollte man gelesen haben!

     

  21. Cover des Buches Tante Julia und der Kunstschreiber (ISBN: 9783518380208)
    Mario Vargas Llosa

    Tante Julia und der Kunstschreiber

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    Pedro Camacho kann wie kein Zweiter Hörspiele aus dem Hut zaubern und Geschichten zusammenschreiben, dass es kracht. Er wird als Autor in dem Radiosender in Lima eingestellt und als Star hofiert, in dem der der Erzähler – nicht zufällig ein Mario mit autobiographischen Details – als Nachrichtenredakteur an den tasten stümpert. Eigentlich will er Schriftsteller werden. Zunächst aber verliebt er sich in seine angeheiratete Tante Julia – fast doppelt so alt wie er, erfahren in allen Dingen und auf der Suche nach einem neuen Ehemann. Die beiden beginnen eine Beziehung gegen die Konventionen und den Widerstand der Familie. Abwechselnd widmet Vargas Llosa ein Kapitel der Liebeshandlung und eines den Geschichten aus der Feder Pedro Camachos.

    Diese Geschichten entdeckt man beim Lesen erst nach und nach als die Hörspielhandlungen, die in Peru Furore machen. Sie steigern sich in ihrer Absurdität und wuchern fantasievoll und grenzenlos in der Lust des Erzählens. Das in ihnen auftretende Personal ist bunt gefiedert, aber so zahlreich, dass man alsbald den Überblick verliert. Die Kunst des Fabulierens wird hier zelebriert und ausgelebt – aber die Fabeln sind nicht immer auch gleich Kunstwerke des Lesens. Mitunter wirkten sie auf mich ziellos und fremd – ging es nun um Mario und Julia oder um Dr. Quinteros und die vielgestaltige Nomenklatur Limas? Um beides, und das war mir ein bisschen zu viel.

    Die Figuren der Liebeshandlung sind Vargas Llosa super gelungen – allem voran der Workaholic Pedro Camacho, der sich seines Genius in aller Unbescheidenheit zu bewusst ist, dass man schon Anstoß nimmt.

  22. Cover des Buches Roter April (ISBN: 9783518419649)
    Santiago Roncagliolo

    Roter April

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Code-between-lines

    Zum Inhalt: Der Roman „Roter April“ des peruanischen Autors Santiago Roncagliolo spielt in Ayacucho, der Stadt in Peru, von der sich in den Siebziger Jahren das Terrorregime des Leuchtenden Pfads, der Kommunistischen Partei Perus, ausbreitete.
    Der Protagonist, Staatsanwalt Chacaltana kehrt, nachdem er über 20 Jahre in Lima gelebt hat, in seine  Heimatstadt zurück, um nach so vielen Jahren wieder seiner Mutter nahe sein zu können. Dass diese bereits starb, als Chacaltana seine Heimatstadt als Kind verließ, stellt für den Anwalt keinen Widerspruch dar.
    Die bislang größte Herausforderung seiner beruflichen Karriere stellt sich dem überzeugten Paragraphenreiter Chacaltana, als eine verbrannte und verstümmelte Leiche aufgefunden wird und sich die Hinweise zu mehren beginnen, dass dieses Verbrechen mit der Handschrift des als besiegt geglaubten Terrorismus in der Region unterzeichnet ist.
    Chacaltana, stets bedacht auf die „effiziente Kommunikation zwischen den Behörden“ und voller Sorge, in seinem bisher größten Fall die Erwartungen der örtlichen Polizei, der Vertreter der Militärregierung und der übrigen Gerichtsbarkeit nicht zu erfüllen, sieht sich mit der Tatsache konfrontiert, dass niemand Interesse daran hat, über das Verbrechen und die Zeichen der Terroristen zu reden, geschweige denn ihre Existenz öffentlich machen zu wollen und weitere Nachforschungen anzustellen. Ein bleierner Mantel des Schweigens wird über die Geschehnisse gebreitet und Chacaltana findet sich in seiner Arbeit offensichtlich behindert wieder.
    Daran ändert sich auch nichts, als weitere Morde begangen werden und sich in der Karwoche vor Ostern, in einem Rausch aus Kriminalität, terroristischen Übergriffen und religiösen Blutritualen, die Spirale der Gewalt immer enger dreht.

    Eigene Meinung: Das Wort „zähflüssig“ beschreibt wohl mein Lesegefühl während der 333 Seiten, auf denen ich die Geschehnisse um Staatsanwalt Chacaltana verfolgt habe, am treffendsten. Zunächst fand ich es noch sehr interessant, über die jüngere Geschichte Perus, das Terrorregime des Leuchtenden Pfades und die daraus resultierende innenpolitische Situation, geprägt von Angst, Korruption und Erstarren - eine Thematik,  mit der ich mich bislang noch nicht auseinandergesetzt hatte - zu erfahren. Doch leider hat dieser Aspekt allein nicht ausgereicht, um die mitunter recht schleppende Handlung und die für mich zu uneindeutige Definition der unterschiedlichen Personen und ihrer unterschiedlichen Interessen auszugleichen.
    Die Problematik begann für mich schon beim Protagonisten, dem Staatsanwalt Chacaltana. Er wird als schwacher Charakter beschrieben, jemand, der sich schwer tut, Vergewaltigung innerhalb der Ehe als Verbrechen anzuerkennen, da die ihm vorliegenden Gesetzestexte dies nicht eindeutig als solches definieren. Sowohl seine privaten Motive, in seine Heimat zurück zu kehren, als auch seine beruflichen Ziele – seinen ersten nennenswerten Fall aufklären und sich damit einen Namen machen, oder sich doch hinter verklausuliert geschriebenen und letzten Endes alles vertuschenden Berichten verstecken, um mit niemandem in Konflikt zu geraten - blieben für mich über  weite Strecken des Buches undurchsichtig und machten es mir nicht möglich, eine inhaltliche Orientierung innerhalb der Geschichte zu finden.
    Gleiches gilt für die unterschiedlichen Personen, die die Posten der Staatsgewalt und des Militärs besetzen – es blieb unklar, wer sich wo positioniert und auf wessen Seite steht. Im Kontext der Handlung ist dies vermutlich vom Autor auch so beabsichtigt, ließ für mich die Lektüre jedoch ohne greifbaren Zugang bleiben.
    Das Buch wird – je nach Auflage und Quelle – als Roman oder Thriller gehandelt. Als Thriller, oder auch Politthriller würde ich es jedoch ganz sicher nicht bezeichnen, da Spannung – und auch hier nur zögerlich – erst auf den letzten Seiten aufkam. Daran änderte auch die oftmals sehr detailreich beschriebene Brutalität der geschilderten Morde nichts. Die Verknüpfung mit blutig-religiösen Ritualen – der Autor lässt die Handlung in der Karwoche in Ayacucho geschehen, inmitten einer mystisch-religiösen, mehrere Tage anhaltenden und mitunter recht morbide dargestellten Osterprozession, sowie eingestreute Kapitel, in denen (vermutlich der Mörder) seine von religiösen Vorstellungen durchzogenen Todesphantasien niederschreibt, machten dabei den Text für mich noch schwerer greifbar und auf gewisse Art schwieriger zu lesen, brachten aber kein zusätzliches Spannungselement.
    Hin und wieder gab es Abschnitte, in denen ich der Geschichte besser folgen und eine (fast) nachvollziehbare Entwicklung von Charakteren und Handlung beobachten konnte, aber insgesamt habe ich mich in vielen Kapiteln (die übrigens aus meiner Sicht zu lang sind und daher wenig Struktur in das Buch bringen) dazu zwingen müssen, weiter zu lesen und hatte einen Moment des Aufatmens, als ich das Buch nach der letzten Seite aus der Hand legen konnte.
  23. Cover des Buches Lockruf der Fremde (ISBN: 9783492502634)
    Tereza Vanek

    Lockruf der Fremde

     (22)
    Aktuelle Rezension von: NikoLaus

    Die Geschichte von Alice, ihrem Sohn Paul und Friderike hat mich von den ersten Seiten an begeistert. Die Autorin hat einen spannenden, mitreissenden Roman geschrieben, der einen in längst vergangene Zeiten versetzt. 

    Die Fortsetzung der Südamerika-Saga knüpft zwar an den ersten Teil  "Der Duft des Regenwaldes" an, kann aber unabhängig davon gelesen werden.

    Nachdem Alice eine bekannte Künstlerin geworden ist kehrt sie in ihre Heimat zurück, nach Berlin. Sie möchte dort Kontakte zur Kulturszene knüpfen und ihre Werke austellen. Aber die Zeit ist bereits geprägt vom aufkommenden Nationalsozialismus.Paul lernt währenddessen eine junge Adlige kennen und verliebt sich. Aber das Schicksal meint es nicht gut und er reist nach Peru....

    Alle Protagonisten sind starke Charaktere und füllen dieses Buch mit Leben. Das große Thema Vorurteile, Rassismus, Meschenverachtende Politik nimmt hier viel Raum ein. Ein spannendes Buch!

    Das Buchcover ist wunderschön! Es hat Stil, Leichtigkeit und passt wunderbar zur Geschichte.


  24. Cover des Buches Mission Hydra (ISBN: 9783548281773)
    Jeremy Robinson

    Mission Hydra

     (47)
    Aktuelle Rezension von: badwoman

    Die Geschichte über die skrupellosen Machenschaften der Gentechnik-Firma Manifold, die vom Delta Force Team gestoppt werden sollen, ist superspannend erzählt. Der Multimillionär und Manifold Besitzer Ridley will sich seine Unsterblichkeit mit allen Mitteln erkaufen. Dazu dient ihm die DNS der legendären Hydra, deren Überreste in Peru gefunden werden. Er "kauft" sich die besten Wissenschaftler, um sein Ziel zu erreichen - und geht dabei über jede Menge Leichen. Das "Schachteam", obwohl hochgerüstet, hat große Probleme im Kampf gegen die schier übermächtige und waffentechnisch noch moderner ausgestattete Gentechnik -  Firma. Nur gut, dass diese vielen Menschenopfer nicht ganz umsonst waren.

    Der Schreibstil ist super - spannend und flüssig. Das Einzige, was mich ein wenig gestört hat, sind die ausführlichen Beschreibungen aller Waffen, da hat man dann doch das Gefühl, das hier ein Waffennarr am Werke war. Diese ausführlichen Beschreibungen fand ich bei allen anderen Dingen aber gerade sehr gut, so hat man immer ein genaues Bild vor Augen von den Geschehnissen in diesem Buch.

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