Bücher mit dem Tag "peru"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "peru" gekennzeichnet haben.

159 Bücher

  1. Cover des Buches Die Brut - Sie sind da (ISBN: 9783596035533)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Sie sind da

     (226)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Am Amazonas stirbt eine Wandergruppe. Kurz zuvor war ein merkwürdiges Summgeräusch zu hören.
    In Indien schnellen die Seismographen in die Höhe, doch es folgt kein Erdbeben.
    In China wird eine Atombombe gezündet. Angeblich versehentlich.
    In Minneapolis stürzt ein Flugzeug vom Himmel. Im Wrack findet Agent Mike Rich eine verbrannte Leiche aus der etwas Schwarzes kriecht.
    Biologin Melanie Guyer erhält in Washington eine FedEx-Sendung. Ein mysteriöser Fund von den Nazca-Linien.

    Meinung:

    Ich mag keine Spinnen und finde sie richtig eklig. Doch gerade diese menschenfressenden, immer hungrigen, Achtbeiner sind die Antagonisten der Buchreihe. Trotzdem habe ich zum Buch gegriffen, weil ich mir davon Nervenkitzel und Gänsehaut versprochen habe und ich wurde wirklich nicht enttäuscht.

    Die ersten hundert Seiten waren jedoch zäh und langatmig. Es werden die verschiedenen Charaktere vorgestellt und die Beziehungsgeflechte eingehend beleuchtet. Zudem erfährt man ausführlich, wer mit wem schläft und wie attraktiv doch allesamt sind. Einige der Charaktere strotzen nur so vor Klischees, so zum Beispiel Agent Mike Rich, welcher den neuen Mann seiner Ex-Frau nicht leiden kann und zu wenig Zeit für seine Tochter hat. 

    Meiner Meinung nach, gab es zu viele Charaktere und Handlungsstränge. Mit jedem Kapitel wechselt man zu einem anderen Charakter und zu einer anderen Szene. Einige Charaktere wurden nur eingeführt, um wenige Seiten später von den Spinnen angefallen und gefressen zu werden. Da man von einem Handlungsstrang in den nächsten gerissen wurde, war es etwas schwierig einen Bezug zu den handelnden Personen aufzubauen. Einige Male habe ich mich dabei ertappt, wie ich deshalb den Überblick verloren habe. 

    Nichtsdestotrotz nimmt die Spannung in der zweiten Hälfte der Geschichte rasant zu, weshalb ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Ezekiel Boone besticht durch eine actionreiche Handlung und eine bildliche und detailreiche Beschreibung des Horrors. Leider konzentriert sich die Geschichte vorwiegend auf Amerika, was einerseits durch die amerikanischen Protagonisten logisch aber auf der anderen Seite doch ziemlich schade ist. Einige Länder wurden zwar oberflächlich beleuchtet aber ich hätte zu gerne gewusst, wie der Rest der Welt reagiert und mit den Horden von Spinnen umgeht. 

    Fazit/Empfehlung:

    Trotz der genannten Kritikpunkte, fühlte ich mich super unterhalten. Das Buch hat sich in der zweiten Hälfte zu einem richtigen Pageturner entwickelt. Nun bin ich sehr gespannt wie es Ezekiel Boone schafft, die verschiedenen Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

    Empfehlen würde ich das Buch all jenen, die gerne in Untergangsszenarien versinken und sich auch etwas gruseln möchte. Spinnen-Phobikern würde ich von dem Buch abraten.

  2. Cover des Buches Die Chroniken des Magnus Bane (ISBN: 9783401508191)
    Cassandra Clare

    Die Chroniken des Magnus Bane

     (714)
    Aktuelle Rezension von: Hannicake

    Ihr mögt Magnus auch so gerne und freut euch über jede Szene, in der er auftaucht? Dann sind diese zehn Kurzgeschichten genau das Richtige für euch.

    Wir lernen ganz neue Seiten an Magnus kennen. Er ist nicht länger nur der gut gelaunte, selbstsichere Freund und Helfer, sondern zeigt sich auch von einer verletzlichen, unsicheren Seite. Er wird noch vielschichtiger und runder dargestellt, sodass wir ein umfassenderes Bild von ihm erhalten.

    Alle Kurzgeschichten beinhalten den für Magnus typischen Humor und komische, amüsante Szenen, die einen zum Schmunzeln bringen.

    Zugleich treffen wir aber auch andere Bekannte wieder und erfahren mehr über deren Vergangenheit und ihre Beziehung zu Magnus - sei es Raphael, Ragnor oder Kreismitglieder wie Luke, Maryse oder Clarys Mutter. Und nicht zu vergessen Alec - wolltet ihr auch schon immer mal lesen, wie das erste Date der beiden verlief? Dann ist habt ihr hier die Gelegenheit dazu. Darüber hinaus gibt es auch einige weitere Charaktere, die nur in einer Kurzgeschichte auftauchen, das heißt die man vorher nicht kannte, aber die für Magnus Leben eine entscheidende Rolle einnehmen.

    Der Schreibstil ist wie gewohnt für Cassandra Clares Bücher locker und leicht, mit vielen Beschreibungen, sodass wir uns das Setting und die dargestellten Personen gut vorstellen können. Die Kurzgeschichten sind zwar in sich abgeschlossen und spielen zu verschiedenen Zeiten, jedoch nehmen sie das ein oder andere Mal aufeinander Bezug, sodass es im großen und ganzen doch ein in sich rundes Buch wird.

    Dadurch, dass es sich um Kurzgeschichten handelt, darf man keinen wirklichen Spannungsbogen erwarten, aber man erhält Einblicke in Magnus Gedanken und Gefühle und erfährt Hintergrundgeschichten, für die in den anderen Büchern bisher kein Raum war.

  3. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.346)
    Aktuelle Rezension von: AnneE

    ... es intelligentere Lebensformen als den Menschen nicht nur im Weltall, sondern als Paralleluniversum auch auf Erden gibt? Mit dieser Frage beschäftigt sich Frank Schätzings "Der Schwarm" mit vielen unerwarteten Wendungen. 

    Sehr gekonnt werden unterschiedliche Geschichten miteinander verwoben, auch wenn die fiktionalen Entwicklungen vielleicht nicht für jede:n Leser:in gleich zugänglich sind. Wenn man sich aber darauf einlässt, findet man immer wieder Ankerpunkte, die ein Weiterdenken herausfordern, da quasi "nebenbei" auch viel Lehrreiches über Geografie, Biologie, Mechanik, Religionen etc. vermittelt wird. 

    Besonders eindrucksvoll empfand ich zudem die Darstellung der verschiedenen Charaktere, da die meisten - trotz oder gerade wegen - ihrer Eigenarten äußerst sympathisch und authentisch wirkten, sodass ein Eintauchen in die Erzählung durchgängig möglich war. 

    Fazit

    Für alle, denen "Der Schwarm" damals zu sehr gehypt wurde: die Lektüre lohnt sich (immer noch) und das Thema ist heute fast noch zeitgemäßer als damals. 

  4. Cover des Buches Die Brut - Die Zeit läuft (ISBN: 9783596035830)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Die Zeit läuft

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Read1ngl0ver

    Der zweite Teile der Thriller-Trilogie "Die Brut" von Ezekiel Boone "Die Zeit läuft" ist in 2017 im Fischer Taschenbuchverlag erschienen. 

    Nachdem sich die erste Welle der Spinnen-Invasion zurückgezogen hat, schnauft die Welt, insbesondere Amerika durch. Wahlloses Niederbrennen von Brutstätten,  Quarantänebestimmungen und das Vorgehen bei einer erkannten Infizierung, die an Maßnahmen aus dem zweiten Weltkrieg erinnern scheint das Spinnenproblem mitterweile beherrschbar zu sein. Neue Erkenntnisse aus Asien zeigen jedoch, dass es noch nicht zu Ende gibt und etwas viel größeres entsteht, was noch niemand erklären kann. Aufgrund der direkten Vernichtung der Entdeckung bleiben Melanie und ihrem Team nichts mehr übrig, was sie erforschen könnten. Was aber klar wird ist, dass es neue Generation von Spinnen langsam das Licht der Welt erblicken, keine blutrünstigen Monster, sondern taktisch viel weiter entwickelte Spinnen. 

    Inhaltlich überzeugt mich der zweite Teil leider nicht.  Das Thema der Apokalypse durch Spinnen, die Vernichtung der Menschheit ist generell zwar immer wieder mitreisend, dieses Buch ist leider aber von Plot zu Plot gesprungen, ohne dass wirklich viel passiert wäre. 

    Das liegt zum Einen daran, dass sich immer noch keine Verbindungen zwischen den einzelnen Handlungssträngen erkennen lassen (Schottland, Peru, diverse Punkte in Amerika,...). Außerdem bleiben die größeren Entdeckungen aus Asien und diversen Beschreibungen aus Amerika, die mit Spinnen übersät waren, sehr vage beschrieben. Häufige Beschreibungen der Kokons und Brutstätten, die immer wieder ähnlich sind, ziehen die Handlung unnötig in die Länge.  

    Zum anderen hat man immer mehr das Gefühl, dass die Darstellung der Präsidentin auf "die arme Frau" hinausläuft. Immer wieder werden Anspielungen gemacht, dass sie mit Kleinigkeiten und Emotionen zu kämpfen hat. Leider wirkt sie dadurch in Summe nicht authentisch. 

    Was mich aber überzeugen konnte war in jedem Fall der Schreibstil. Dieser war sehr flüssig zu lesen, die Kapitel waren kurz und einige der Charaktere haben mich dann doch zum Schmunzeln bringen lassen. 

    Zusammenfassend lässt sich sagen, der zweite Teil war keine Meisterleistung und hängt dem ersten Teil sehr nach. Ein grundlegend spannendes Thema, aber nur für die geeignet, für die es ok ist, wenn gewissen Handlungsstränge ins Nichts laufen

  5. Cover des Buches Mit 50 Euro um die Welt (ISBN: 9783863342098)
    Christopher Schacht

    Mit 50 Euro um die Welt

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Hannah_S_

    Vier Jahre Weltreise in ein Buch zu packen, das ist schon eine Leistung! Ich war fast schon traurig als Chris wieder zuhause ankam, denn zu gerne hätte ich noch viel mehr von seiner Reise erfahren und miterlebt. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte jedes kleine Erlebnis seinen Platz im Buch finden können, aber das hätte den Rahmen gesprengt. 

    Durch den witzigen Schreibstil und die unglaublich positive Einstellung, die sich durch das ganze Buch zieht, hat das Lesen unglaublich Spaß gemacht und ich konnte mir die beschriebenen Situationen bildhaft vorstellen. Gut gefallen haben mir auch die nachdenklicheren Absätze, bei denen man selbst über die eigene Einstellung zu manchen Dingen beginnt zu grübeln.

    So sehr mich beim Lesen auch die Reiselust gepackt hat, war ich doch auch ein bisschen wehmütig. Zu gerne würde ich selbst eine solche Reise erleben, aber ich kenne mich selbst zu gut und weiß genau, dass ich so komplett ohne Plan dann doch nicht losreisen würde. Deswegen konnte ich durch dieses Buch ein bisschen Abenteuer schnuppern, ohne mein heimeliges Sofa zu verlassen! ;)

  6. Cover des Buches Chroniken der Weltensucher (Band 1) - Die Stadt der Regenfresser (ISBN: 9783785574096)
    Thomas Thiemeyer

    Chroniken der Weltensucher (Band 1) - Die Stadt der Regenfresser

     (277)
    Aktuelle Rezension von: verena_voss

    Ausgelesen! 5/5🌟

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    Autor: @tthiemeyer 

    Titel: Chroniken der Weltensucher "Die Stadt der Regenfresser" (1. Band)

    Verlag: @loewe.verlag

    Selten: 448 Seiten (ET 2012)

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    Wunderbar, gelungener Auftakt!

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    Was für ein toller Auftakt dieses Abenteuer-Romans "Die Stadt der Regenfresser" von Thomas Thiemeyer aus dem Loewe Verlag. 

    Mit 448 Seiten ist dieses Jugendbuch (12 - 15 Jahre) kein Schmöker für Zwischendurch, doch man fliegt regelrecht mit dem Forscher Humboldt und seinen Gefährten durch die Geschichte. 

    Das Cover, egal ob mit oder ohne Schutzumschlag, ist ein Augenschmauß. Wunderschön illustriert, macht es ordentlich was her. 

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    Wir reisen mit C. Friedrich Donhauser "Humboldt', Oskar, einem kleinen sehr sympathischen Straßendieb, Charlotte  seine Nichte und Eliza, über den Globus, nach Südamerika, in die Anden. 

    Dort ist ein bekannter Fotograf verschollen und mehrere geheimnisvolle Fotoplatten des Vermissten, aufgetaucht. Der Inhalt lässt auf eine große Entdeckung schließen und das Forscherteam macht sich sofort auf die Reise. Doch sie sind nicht die einzigen, die eine Sensation wittern. Alte Rivalen sind ebenfalls auf dem Weg in die Hochebenen und versuchen alles um Humboldt aufzuhalten. 

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    Thomas Thiemeyers Werk, ist fantastisch ausgearbeitet. Starke Charaktere, rasante Handlungen, wunderschöne Schauplätze und ein glaubhaft, erzählter Schreibstil, machen dieses spannende Abenteuer zu etwas ganz besonderem. 

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    Ich freue mich, diese Bücher meinen Kindern weiterzugeben und mit ihnen die folgenden Bände der Weltensucher zu entdecken. 

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    Eine ganz große Leseempfehlung!!

    Danke Thomas, für diese wahnsinnig tolle Geschichte! 📚🙏🥰



  7. Cover des Buches Gehen, um zu bleiben (ISBN: 9783442176724)
    Anika Landsteiner

    Gehen, um zu bleiben

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zugegeben, der Titel hat mich gelockt und da ich viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es schließlich gelesen und das sehr gerne. Mit einem wundervollen Schreibstil wird ein Reisebericht geschildert, Länder erkundet und Erfahrungen geteilt.

    Es handelt vom Mut loszugehen und das kam in den einzelnen Kapiteln wirklich sehr schön rüber.

    Einzig beim “Ankommen” hat mir ein wenig Spiritualität gefehlt, den der Titel verspricht. Die Autorin selbst weist im Buch darauf hin, dass es ein Reisebericht ist und er als solcher gelesen werden soll. Schade eigentlich, da ich noch mehr in ihm gesehen hätte.

    Das Buch ist trotzdem absolut empfehlenswert und wirklich gut geschrieben!

  8. Cover des Buches Das Wesen der Dinge und der Liebe (ISBN: 9783833309892)
    Elizabeth Gilbert

    Das Wesen der Dinge und der Liebe

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Krystyna_Sierova

    Einmal meine Mutter hat mich angerufen und sagte - schnell du muss unbedingt das neue Buch von Elizabeth Gilbert lesen! Es so interessant, da gibt es so viel über Geschichte und damalige Abenteuere und Wissenschaftler!
    Meine Mutter war mit dem Buch begeistert und ich auch. Aber nur am Anfang...

    Was die Autorin wirklich gut kann, ist eine Atmosphäre zu schaffen und die Landschaft zu setzen. Als ich das Buch angefangen zu lesen, dachte ich mir - was von ein traumhaftes Kindheit hat Alma, ich würde gerne ihre Schwester sein!

    Wie ich immer sage, aber dann passiert das Leben mit alle Drama und Schicksale. Das buch ist trotzdem sehr interessant und lässt mich bis jetzt nicht los, ich denke ab und zu darüber und würde gerne wieder in diese besondere Zeiten eintauchen.

    Was ist auch wichtig, hinter Buch steckt viel Forschungsarbeit, die Elizabeth Gilbert gemacht um Roman echt realistisch zu beschreiben, es ist schon echte Historische Roman.

  9. Cover des Buches Der Vampir, der mich liebte (ISBN: 9783423209823)
    Charlaine Harris

    Der Vampir, der mich liebte

     (427)
    Aktuelle Rezension von: Di_ddy

    Silversternacht. Sookie fährt nach ihrer Schicht im Merlotte’s nachhause, als sie einen halbnackten Mann entdeckt, der am Straßenrand joggt. Es stellt sich heraus, dass es Eric Northman ist, und er hat keinerlei Erinnerung mehr.
    Sie nimmt ihn also mit zu sich und kontaktiert Pam, Erics Untergebene. Es stellt sich raus, dass Eric sich mit einem Hexenorden getroffen hat, die die Geschäfte der Vampire übernehmen wollen. Zudem will die Anführerin Eric zur „eigenen Unterhaltung“ 😉 (wer nicht?? :D )
    Es wird sich darauf geeinigt, dass Sookie Eric versteckt, während die anderen versuchen rauszufinden, was passiert ist und wie man das rückgängig machen kann. Kurz darauf verschwindet Jason, Sookies Bruder. Aber wer hat ihn entführt, die Hexen, die Vampire??

    Ich muss sagen, ich habe damals mit diesem Band angefangen, weil ich nicht wusste, dass es drei vorherige gibt. Hier habe ich mich in Eric verliebt (Bill hatte NIE eine Chance xD), der ja gar nicht so ist wie er eig. ist, sondern einfach süß <3 Und man gönnt Sookie auch mal etwas Glück, auch wenn es wohl nicht ewig halten wird…
    Aber eines sei gesagt, diese Frau und ihre Kerle, Heiliger… Ist ja schon etwas ein hin und her.
    Dennoch wieder ein toller Band und sehr lesenswert <3 Diese Reihe ist einfach LIEBE :D

  10. Cover des Buches Geheimakte Inkarrí (ISBN: B078JPQBLZ)
    André Milewski

    Geheimakte Inkarrí

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Flopsi

    In dem Roman nimmt uns Andre Milewski mit auf eine Reise nach Peru, wo wir uns einer Gruppe von Studenten auf ihrer Suche nach den Heiligtümern der sagenhaften INKA anschließen dürfen. 

    Die Protagonisten sind sehr authentisch beschrieben, was dem Leser einiges während dem Lesen vereinfacht. Max Falkenburg begibt sich gerne in kritische Situationen was durch seine Impulsivität passiert.
     Der Leser erfährt sehr viel über dieses alte hochkulturelle Volk. Der Roman ist sehr detailliert geschrieben was einem dazu führt in einen lese Fluss zu gelangen. Die Detaillierung der Orte und Situationen können dadurch entsprechende Bilder im Kopf sorgen.

    Fazit: 

    Es ist ein gelungenes Buch, mit viel Spannung. Ich kann es nur wärmstens empfehlen. 

  11. Cover des Buches Der Ruf des Schamanen (ISBN: 9783522202749)
    Davide Morosinotto

    Der Ruf des Schamanen

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Nixi

    Titel: Der Ruf des Schamanen - Unsere Abenteuerliche Reise in das Herz der Dunkelheit 

    Autor: Davide Morosinotto

    Verlag: Thienemann 

    Seitenzahl: 432 Seiten

    Erscheinungsdatum: 26. Januar 2021

    Band: 3. Band einer Trilogie (die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden)

    Altersempfehlung: ab 12

     

    Inhalt: 

    Laila leidet an der Krankheit NCL (die Symptome sind Sehstörung, Halluzinationen und epileptische Anfälle. Es gibt leider keine Heilungsmittel und meistens sterben die betroffenen im Alter zwischen 10 und 15 Jahren). Doch trotzdem bringen ihre Eltern Laila zu einer Kinderklinik in Lima, dort lernt Laila dann El Rato kennen. Ein Junge der dort quasi wohnt, obwohl er nicht krank ist. Zusammen Streunern sie ein bisschen herum und stoßen ganz zufällig in der Bibliothek auf ein Tagebuch eines Entdeckers. Dieser hat seine Reise beschrieben, er hat nämlich im Dschungel von Peru eine heilende Blume gesucht, die schwere Krankheiten heilen kann. Auch Lailas Krankheit könnte damit geheilt werden. Also beschließen die zwei sich auf den Weg zu machen, um diese Blume zu suchen. Das stellt sich allerdings schwerer als gedacht heraus... Werden sie die Blume finden? Kann sie Laila wirklich Heilen?

     

    Meine Meinung:

    Diese Geschichte war wirklich ein Abenteuer und es war ein tolles Erlebnis es zu lesen. Auch wurden die Buchstaben angepasst sodass die Schrift manchmal an den Rändern verschwommen war, die Wörter sich gekringelt haben oder sich einfach über die gesamte Seite gezogen haben und so den Umriss eines Gesichts dargestellt haben.

    Von Lailas Krankheit hatte ich davor tatsächlich noch nie gehört und ich hab mich nach dem Lesen des Buches nochmal ein bisschen informiert und dazugelernt.

    Ich kann die Geschichte nur von ganzem Herzen empfehlen, sie ist spannend, berührend und einfach nur toll zu lesen. Ich vergebe ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️.

  12. Cover des Buches The Bane Chronicles (ISBN: 9781406360585)
    Cassandra Clare

    The Bane Chronicles

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Buechersmartiii

    MAGNUS!!!!

    Er ist die absolut beste Buchperson, die es gibt! Und es gibt viele echt gute! Okee, vielleicht ist er nur unter den TopThree - aber das nur, weil es echt viel zu viel Auswahl gibt.

    Nun ja... Endlich wird mal etwas mehr Licht in Magnus sonst nicht ganz so durchschaubaren Charakter gebracht. Er ist zwar immer sehr ehrlich, doch verstehen tut man ihn nicht immer. Ich kenne ihn schon aus The Mortal Instruments und mag ihn da schon total - am liebsten zusammen mit Alec. Und das war ein großes Problem für dieses Buch! Ich war auf jede andere Person, die er auch nur ansatzweise im romantischem Sinne mochte, eifersüchtig, da diese Personen nicht Alec waren. Glücklicherweise waren es nicht allzu viele.

    Zum Thema Licht in seinen Charakter bringen: Seine verletzliche und sensible Seite wird viel mehr offenbart (da ja auch aus seiner Sicht geschrieben wird) und man merkt, dass er zwar schon ein echt cooler Typ ist und sehr sarkastisch und selbstbewusst und das nicht nur spielt, aber er braucht eben auch mal jemanden, der ihn beschützt - und den findet er in den letzten Kapiteln in Alec🤍 Die beiden sind so unglaublich süß zusammen - ich kann nicht genug bekommen!

    Weil man für all diese vereinte Eigenschaften, kombiniert mit seinem einzigartigen Stil, keine Worte finden kann, nenne ich das jetzt einfach magnushaft! Es gibt niemanden sonst wie ihn und wird es auch nie geben!

    Es gab zwischendurch Parts, die fand ich leider etwas öde, da sie sich zogen - aber es ist schon krass, wo er in der Weltgeschichte alles mitgemischt hat.

    Ich wurde sowieso in The Mortal Instruments auf viele von seinen Memoarien schon neugierig, da er sie immer mit Augenverdrehern oder Seufzern erzählte - und das will bei ihm was heißen.

    Außerdem gibt es viele lustige Fakten über bekannte Personen, denn ein ewig lebender Hexenmeister kommt viel rum und kennt fast alles und jeden - ob er will oder nicht! Zum Beispiel Raphael Santiago; es gibt ein Kapitel namens Saving Raphael Santiago und dieses gefiel mir sehr gut, denn so konnte man sogar ein wenig hinter Raphaels Fassade blicken - unfassbar witziges Kapitel!

    Aber am besten waren natürlich die Kapitel mit Alec!!❤


  13. Cover des Buches Ein Strand für meine Träume (ISBN: 9783492232296)
    Sergio Bambaren

    Ein Strand für meine Träume

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Werte

    Ein Büchlein mit stimmungsvollen Skizzen und einer besoneren Geschichte. Ein erfolgreicher Geschäftsmann trifft einen alten, einfachen Mann, der ihn an seine ursprünglichen Wünsche und Träume im Leben erinnert. Zu Beginn läuft der Geschäftsmann dem alten Mann davon, ignoriert ihn - doch irgendwann macht er kehrt. Diese Aussage wird gerahmt von der Stimmung des Meeres, Portwein etc. Die Perspektive bzw. Erzählweise kann mitunter anstrengend sein, sie klingt didaktisiert, auf Wirkung ausgelegt. Jedoch kann man über diesen Punkt hinweg sehen und die Aussage einfach ernst nehmen, die transportiert wird: "Arbeiten Sie nicht so hart, wie ich gearbeitet habe. Finden Sie in Ihrem Leben die Zeit, um glücklich zu sein und das zu genießen, was Sie tun, und denken Sie immer an das Glück Ihrer Mitarbeiter." Abschließend verlässt der alte Mann den Geschäftsmann und man bleibt ein bisschen zurück mit der offenen Frage, ob Freundschaft und Weisheit unvereinbar sind . *** In Freundschaft für TW

  14. Cover des Buches Die goldene Stadt (ISBN: 9783499272585)
    Sabrina Janesch

    Die goldene Stadt

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Hikari51
    Das Buch hat mich auf eine Abenteuerreise mitgenommen und mich in Seelen, Fantasien, Ereignisse und Landschaften versetzen lassen. Tolle Bildersprache!
  15. Cover des Buches Die Brut - Sie sind da (ISBN: B071SM6N4W)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Sie sind da

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Luiline
    Heute gibt es eine Rezension zu dem Hörbuch  "Die Brut - Sie sind da" von Ezekiel Boone.
     
    Es handelt sich dabei um den ersten Band einer Trilogie und wird gelesen von Wolfgang Wagner.

    Verlag: Argon Hörbuch / Hördauer: 9h, 56 Min (ungekürzt). / Erscheinungsjahr: 2017 / Originaltitel: "The Hatching" / Übersetzung:  Rainer Schmidt / ISBN: 978-3-7324-5169-2 / Preis: 20,95€

    Inhalt: Am Amazonas stirbt eine Wandergruppe. Kurz zuvor war ein merkwürdiges Summgeräusch zu hören.
    In Indien schnellen die Seismographen in die Höhe, doch es folgt kein Erdbeben.
    In China wird eine Atombombe gezündet. Angeblich versehentlich.
    In Minneapolis stürzt ein Flugzeug vom Himmel. Im Wrack findet Agent Mike Rich eine verbrannte Leiche, aus der etwas Schwarzes kriecht.
    Biologin Melanie Guyer erhält in Washington eine FedEx-Sendung. Ein mysteriöser Fund von den Nazca-Linien.
    Etwas lebt. Und es vermehrt sich rasend schnell. 

    Meine Meinung
    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da ich schon viele positive Meinungen gehört habe. Der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und auch die Stimme des Sprechers hat mir direkt gut gefallen. Man begleitet als Leser unterschiedliche Charaktere auf der ganzen Welt, der Hauptteil spielt aber in den USA. Dadurch bekommt man viele Perspektiven, andererseits bleiben die Charaktere aber auch etwas flach. 

    Besonders das erste Drittel der Geschichte hat mich sehr packen können, danach hat es ein wenig abgeflacht. Ich persönlich habe mehr Horror-Elemente erwartet und mir fehlte an manchen Stellen die Spannung. Trotzdem war das Buch mit einer Hördauer von 10 Stunden sehr kurzweilig und unterhaltsam.  Der Schreibstil des Autors war sehr flüssig und auch der Sprecher hat das Buch sehr gut vertont und er hat eine angenehme Stimme.

    Ich persönlich hätte mir einen höheren "Gruselfaktor" gewünscht und mehr Bezug zu den Charakteren. Trotzdem habe ich mir schon den zweiten Band als E-Book besorgt, da ich schon gerne wissen möchte wie es weitergeht. 

    Fazit:
    Ein sehr solider und guter Auftakt einer Trilogie, die aber auch ein paar Schwächen hat. Insgesamt kann ich das Hörbuch aber empfehlen.

    Daher gibt es von mir 4 Sterne!
  16. Cover des Buches Treuepunkte (ISBN: 9783596168125)
    Susanne Fröhlich

    Treuepunkte

     (180)
    Aktuelle Rezension von: Armillee

    Ich lese Susanne Fröhlich-Bücher sehr gerne. Locker mit Humor erzählt sie aus dem Leben.

    Bei dieser Geschichte "Treuepunkte" läuft es nicht anders. An dem Plot selber hat mich (etwas) gestört, dass die Hauptfigur Andrea sich ihren Stress und die Probleme selber macht. Obwohl ihre Gedankenwelt dem Leser vermittelt, warum sie so und nicht anders agieren kann.

    Dennoch...ich werde mir auch ihr neues Buch "Ausgemustert" kaufen. Mit dieser Autorin vergisst man für ein paar Augenblicke die Aussenwelt ;o)

  17. Cover des Buches Plötzlich in Peru (ISBN: 9783522502153)
    Chantal Schreiber

    Plötzlich in Peru

     (58)
    Aktuelle Rezension von: caros_books

    „Niemand hat gesagt, dass die guten Dinge zu einem kommen, ohne dass man etwas dafür tut, ohne dass man Opfer bringt und Risiken eingeht! Ja, alles kann schiefgehen, alles! Aber wenn du es nicht ausprobierst, wirst du niemals wissen, ob es den Versuch nicht doch wert gewesen wäre! [...]“

    Inhalt:

     Elena ist normalerweise ein sehr strukturierter Mensch. Doch eine bestimmte Situation mit ihrem Freund führt dazu, dass sie die einmalige Gelegenheit nutzt und nach Peru reist, um dort in einem Waisenhaus zu arbeiten. Diese Erfahrung verändert Elenas Einstellung  zum Leben und bringt ganz neue Seiten an ihr zum Vorschein. Außerdem lernt sie Sebastián kennen, der ihre Gefühle ganz schön durcheinander bringt. ;)

    „Und in diesem Moment ist etwas in seinen Augen, das ist so stark, so mächtig, wie eine Welle von Glück, von Loslassen, und auch Genugtuung, die sich in seinem Blick spiegelt. Das allerletzte Licht der Sonne versinkt im Titicacasee und wir ineinander. Und im diesem Moment ist die Welt vollkommen.“

    Anfangs brauchte ich etwas, bis ich in das Buch  reingekommen bin. Es ist (aus meiner Sicht) ganz anders als die „typischen“ N.A. Liebesgeschichten. Die Lovestory steht zum Bespiel nicht ausschließlich im Vordergrund. Das fand ich zur Abwechslung mal ganz gut. Zudem stand der Fokus auf dem Land Peru und auf die Arbeit im Waisenhaus. Es ist zwar keine Geschichte nach einer wahren Begebenheit, aber man merkt sofort, dass die Autorin selbst schon einmal in einem Waisenhaus im Peru gearbeitet hat und ihre eigenen Eindrücke sowie Erfahrungen mit einfließen lässt. Viele Momente waren zu emotional und persönlich, um ausgedacht zu sein. Also kurz, es war wunderschön!! Als Leser entdeckt man zusammen mit Elena Peru. Sowohl die schönen als auch die weniger schönen Seiten, die Peru zu bieten hat.

    „Peru, das ist auch der Mann mit der kaputten Wirbelsäule von jahrelangem zu schwerem Tragen. Die Frau, die bei der Hausgeburt  stirbt , weil sie einen Kaiserschnitt braucht, aber ihr Mann das Kleingeld versoffen hat. Das kleine Baby, das an der Krippe krepiert. Keiner denkt an so was, wenn er Cusco hört. Man denkt nur an Party und Inka und Salsa und...“

    Die Story ist so unglaublich gut geschrieben, dass man sich gar nicht mehr losreißen kann. An einigen Stellen habe ich ganz vergessen, dass es eine fiktive Geschichte ist, da sich viele Szenen so echt angefühlt haben. Die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten bringt ihren ganz eigenen Reiz mit sich, denn Sebastián und Elena können sich erst gar nicht ausstehen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine richtige „Hate Love“, die ich so geliebt habe. ;) 

    Die Momente im Waisenhaus mit den Kindern fand ich von Anfang bis Ende besonders schön und einzigartig. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen! Es ist mir unheimlich ans Herz gewachsen!! Es gibt einem so viel Echtes mit auf dem Weg. Allein die Entwicklung von Elena, die zuerst super penibel, organisiert, genau war und am Ende eine völlig andere Einstellung zum Leben hatte, zeigt einem, wie sehr uns manche Erlebnisse verändern können. Es ist alles eine Sache der Wahrnehmung und Perspektive, die sich leicht formen lassen. Von mir bekommt das Buch 5++++ ⭐️, denn es war wunderschön zu lesen. Außerdem hat es mich sehr zum Nachdenken und Mitfühlen bewegt! ❤️

    „Irgendwann habe ich gemerkt, dass das einzig Schlechte an all diesen Dingen eben die Tatsache ist, dass sie nicht zum Plan passen! Ich muss bloß den Plan vergessen und schon ist alles vollkommen in Ordnung!“


  18. Cover des Buches ... und über uns der Himmel von Peru (ISBN: 9783752824230)
    Jani Friese

    ... und über uns der Himmel von Peru

     (51)
    Aktuelle Rezension von: KerstinMC

    Ich habe das Buch an zwei Tagen regelrecht verschlungen. Ich war sofort mitten drin in der Geschichte um die Medizinstudentin Emilia und den rothaarigen Brüdern David und Marc. Die drei entführten mich in das ferne Peru in eine mir unbekannte Welt. Das Miteinander der drei hat mich zum Schmunzeln gebracht und dafür gesorgt, dass ich einfach immer weiterlesen musste.

    Es ist eine spannende Geschichte voller Leidenschaft und Engagement für die Menschen, die leider nicht so privilegiert leben wie wir. Die gefühlvolle Erzählung wird untermalt von der atemberaubenden Kulisse Perus und den Ruinen der Inkas. Ich habe einen interessanten Einblick in eine ferne Kultur bekommen, die mir so noch nicht begegnet ist. Also genau das richtige für einen Kurzurlaub in Gedanken. 

    Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter für alle, die ein Herz für Liebesromane haben und abtauchen möchten in fremde Kulturen. Es ist eine Geschichte voller Emotionen, die mein Herz schneller schlagen ließ. Sobald ich das Buch in der Hand hatte, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Also genau das richtige, um ein Wochenende auf der Terrasse zu verbringen und in Gedanken in ein weit entferntes Land zu reisen.

  19. Cover des Buches Die Brücke von San Luis Rey (ISBN: 9783100920201)
    Thornton Wilder

    Die Brücke von San Luis Rey

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Betsy
    Peru, im Jahr 1714: eine Hängebrücke in der Nähe von Lima stürzt ein und reißt fünf Menschen in den Abgrund. Der Franziskanermönch Juniper wird Zeuge dieser Katastrophe und beginnt, dem Leben der Opfer nachzuforschen um herauszufinden, warum gerade diese zu dieser Zeit und an diesem Ort sterben mussten. Ein allwissender Erzähler führt hierbei den Leser durch die verschiedenen Lebensgeschichten dieser Menschen und erzählt auch was Juniper anhand seiner Recherchen letztendlich darüber zu sagen hat.

    Dieses Buch bekam ich von einem Freund geschenkt, und es wäre ohne ihn wohl nie in meine Hände gefallen, da ich weder den Autor noch den Titel vorher kannte. Nichtsdestotrotz hat mich das Buch sehr positiv überrascht, das es weder zu sentimental noch zu religiös wurde wie von mir erwartet bzw. befürchtet. Der Erzähler gibt sehr gute Einblicke in diese fünf scheinbar so verschiedenen Leben und zeigt, dass diese ohne es zu wissen, sich fast in den selben Personenkreisen aufhielten.

    "Entweder leben wir duch Zufall und sterben durch Zufall, oder wir leben nach einem Plan und sterben nach einem Plan."

    Während der Erzähler uns mit dem Vorhaben Junipers in die Geschichte einführt und aufzeigt, dass dieser wohl nie alles über das Leben dieser einzelnen Personen wissen wird, leitet er gekonnt zur ersten Person über und erzählt uns ihren Werdegang und warum sie auf dem Weg über die Brücke war, wobei hier einige Geschichten miteinander verwoben werden und man so manche Charaktere kennenlernt, die auch mit den anderen Unglücksopfern zu tun hatten und so ihre ganz eigene Geschichte erzählen wodurch diese in weiterer Folge gekonnt an die nächste Person überleitet.

    Gemeinsam haben alle, dass sie mehr oder weniger so ihre Probleme mit der Liebe haben, sei es sie zu empfangen oder zu geben. Wirklich traurig stimmte es mich als Leser, dass diese 5 Menschen gerade dabei waren einen neuen Abschnitt in ihrem Leben zu beginnen oder zu erfahren und just in diesem Augenblick ereilt sie der Tod. Diese scheinbare Ungerechtigkkeit hat der Autor wirklich gut vermittelt und obwohl alle so ihre eigenen Fehler hatten, gibt es auch nicht wirklich einen Grund, dass gerade sie den Tod verdient hätten. Man beginnt sich gegen Ende selbst zu fragen, ob Juniper zu einer Antwort gekommen ist, angesichts dieser so bedeutsamen Frage nach dem Warum.

    Fazit: Ein dünnes, aber doch sehr feines Büchlein für Zwischendurch, dass sich mit einer der wohl häufigsten Fragen der Menschen beschäftigt, dem Warum? Dieses Buch zeigt, dass es nicht wirklich eine Antwort darauf gibt, aber sehr wohl wie dieser Tod nachwirken kann und das wir, obwohl wir alle verschieden sind, alle mehr oder weniger mit dem Thema Liebe zu kämpfen haben. Einzig die Sprache war teilweise eine kleine Hürde, da altertümliche bzw. auch sehr spezielle Ausdrücke verwendet werden und ich einiges davon auch nachgeschlagen habe, was mir nicht geläufig war, ansonsten aber sehr gut geschrieben und mit einem Ende, das ich so vielleicht nich erwartet habe.
  20. Cover des Buches Das Blut des Teufels (ISBN: 9783442378234)
    James Rollins

    Das Blut des Teufels

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Nala73
    Fast fünfhundert Jahre alt ist die Mumie, die der Archäologe Henry Conklin in einer Höhle hoch oben in den peruanischen Anden gefunden hat. Rasch stellt sich heraus, dass es sich bei seinem sensationellen Fund nicht um einen Inka, sondern um die Überreste eines spanischen Priesters handelt. Und die Mumie ist seltsam präpariert: Ihr Schädel wurde mit einer Substanz gefüllt, die aussieht wie reines, flüssiges Gold und verheerende Eigenschaften besitzt …
  21. Cover des Buches Die Prophezeiungen von Celestine (ISBN: 9783793421887)
    James Redfield

    Die Prophezeiungen von Celestine

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Diessner

    Durch ein Treffen mit einer alten Bekannten erfährt John von einer gefundenen Prophezeiung in Peru. Zunächst unsicher was er mit dieser Information anfangen soll, setzt er sich bald darauf ins nächste Flugzeug. - Von nun an beginnt eine spirituelle Reise die John sein Leben und die Welt überdenken lässt.
    Das Buch beinhaltet 8 Erkenntnisse, die jeweils ein Kapitel umfassen und aufeinander aufbauen.

    Letztlich mutet es aber wie ein "Reisebericht" an. Ohne, dass John weiß wo er beginnen soll trifft er immer wieder vermeidlich zufällig auf Personen, die ihn durch die erste bis zur letzten Erkenntnis (über Berge und durch den Dschungel) führen. Gerade die wundervollen Naturbeschreibungen vermitteln eine schöne Atmosphäre von Südamerika, lassen aber auch einen abenteuerlichen Faktor nicht aus.

    Mit der Entwicklung der Handlung gibt der Protagonist tiefe Einblicke in sein Leben. So lernt man ihn nach und nach kennen. Die Charakterentwicklung ist somit also gelungen. Gerade die Ratlosigkeit des Protagonisten nach unmittelbar neuen Hinweisen macht ihn sympathisch und nahbar.

    Die Geschichte ist somit schlicht unterhaltsam. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Denkanstöße, die zwar spirituell verpackt sind, aber auch rational verstanden werden können. Der Autor schafft keine neue spirituelle Revolution. Vielmehr verbindet er Natur, Mensch, Religion und Biologie miteinander. Das Buch lässt somit viel Raum für Interpretation und ist nicht zu engstirnig oder gar bekehrend. 

    Lediglich der thematisierte Energiefluss und das recht eigensinnige Ende waren mir ein bisschen zu viel. Letztlich hat es mich aber auch dazu gebracht fortan zweimal über Zufälle nachzudenken.    

  22. Cover des Buches Jägerin der Nacht - Dawnbreaker (ISBN: 9783802583896)
    Jocelynn Drake

    Jägerin der Nacht - Dawnbreaker

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Miii
    Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wie ich den dritten Teil von Jägerin der Nacht beurteilen soll. Ich meine, ich hab das Buch gelesen, es hat mich auch durchaus zwischendurch gefesselt aber so im Nachhinein frage ich mich grade, was eigentlich passiert ist, außer den klassischen Dinge (Angriffe auf Mira, Funken die zwischen ihr und Danaus sprühen (im positiven und negativen Sinne), die Naturi die immernoch ihre Königin befreien wollen, etwa gefühlt zehntausend Leute, die aus verschiedenen Gründen Miras Tod wollen). Ich fand, es war nichts neues dabei.

     

    Dabei fängt das Buch gar nicht mal so langweilig an. Mira ist zurück in Savannah, die Naturi machen aber keinen Halt davor, ihr auch hier nachzustellen und um ihren Tod bemüht zu sein. Die Werwölfe werden unfreiwillig in ihren Bann geschlagen. Durch einen Zufall (oder auch nicht?) gerät die Schwester der Königin der Naturi (Cynnia) in Miras Hände. Und alles schließt in einem großen Showdown auf Machu Picchu ab, der gleichermaßen erfolgreich wie auch katastrophal endet.

     

    Wie gesagt, ich weiß nicht, was hier neues passiert ist, außer vielleicht dass jetzt Cynnia da ist. Ich hatte das Gefühl, das Buch war nur eine einzige Wiederholung. Klar, es gab Szenen die sehr spannend waren und die Frage, ob die Naturi es schaffen, ihre Königin zu befreien, hat mich schon durch das Buch getrieben.

    Der Schreibstil war… in Ordnung. Es gab Szenen, die haben sich gezogen und Informationen, die ich sehr irrelevant fand. Ich finde, das Buch hätte auch durchaus nur halb so lange sein können, inhaltlich hätte das keinen Unterschied gemacht.

     

    Naja, insgesamt würde ich sagen, es war okay. Nichts überwältigendes, aber es gibt schlechteres.

  23. Cover des Buches Tante Julia und der Kunstschreiber (ISBN: 9783518380208)
    Mario Vargas Llosa

    Tante Julia und der Kunstschreiber

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    Pedro Camacho kann wie kein Zweiter Hörspiele aus dem Hut zaubern und Geschichten zusammenschreiben, dass es kracht. Er wird als Autor in dem Radiosender in Lima eingestellt und als Star hofiert, in dem der der Erzähler – nicht zufällig ein Mario mit autobiographischen Details – als Nachrichtenredakteur an den tasten stümpert. Eigentlich will er Schriftsteller werden. Zunächst aber verliebt er sich in seine angeheiratete Tante Julia – fast doppelt so alt wie er, erfahren in allen Dingen und auf der Suche nach einem neuen Ehemann. Die beiden beginnen eine Beziehung gegen die Konventionen und den Widerstand der Familie. Abwechselnd widmet Vargas Llosa ein Kapitel der Liebeshandlung und eines den Geschichten aus der Feder Pedro Camachos.

    Diese Geschichten entdeckt man beim Lesen erst nach und nach als die Hörspielhandlungen, die in Peru Furore machen. Sie steigern sich in ihrer Absurdität und wuchern fantasievoll und grenzenlos in der Lust des Erzählens. Das in ihnen auftretende Personal ist bunt gefiedert, aber so zahlreich, dass man alsbald den Überblick verliert. Die Kunst des Fabulierens wird hier zelebriert und ausgelebt – aber die Fabeln sind nicht immer auch gleich Kunstwerke des Lesens. Mitunter wirkten sie auf mich ziellos und fremd – ging es nun um Mario und Julia oder um Dr. Quinteros und die vielgestaltige Nomenklatur Limas? Um beides, und das war mir ein bisschen zu viel.

    Die Figuren der Liebeshandlung sind Vargas Llosa super gelungen – allem voran der Workaholic Pedro Camacho, der sich seines Genius in aller Unbescheidenheit zu bewusst ist, dass man schon Anstoß nimmt.

  24. Cover des Buches Roter April (ISBN: 9783518419649)
    Santiago Roncagliolo

    Roter April

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Code-between-lines

    Zum Inhalt: Der Roman „Roter April“ des peruanischen Autors Santiago Roncagliolo spielt in Ayacucho, der Stadt in Peru, von der sich in den Siebziger Jahren das Terrorregime des Leuchtenden Pfads, der Kommunistischen Partei Perus, ausbreitete.
    Der Protagonist, Staatsanwalt Chacaltana kehrt, nachdem er über 20 Jahre in Lima gelebt hat, in seine  Heimatstadt zurück, um nach so vielen Jahren wieder seiner Mutter nahe sein zu können. Dass diese bereits starb, als Chacaltana seine Heimatstadt als Kind verließ, stellt für den Anwalt keinen Widerspruch dar.
    Die bislang größte Herausforderung seiner beruflichen Karriere stellt sich dem überzeugten Paragraphenreiter Chacaltana, als eine verbrannte und verstümmelte Leiche aufgefunden wird und sich die Hinweise zu mehren beginnen, dass dieses Verbrechen mit der Handschrift des als besiegt geglaubten Terrorismus in der Region unterzeichnet ist.
    Chacaltana, stets bedacht auf die „effiziente Kommunikation zwischen den Behörden“ und voller Sorge, in seinem bisher größten Fall die Erwartungen der örtlichen Polizei, der Vertreter der Militärregierung und der übrigen Gerichtsbarkeit nicht zu erfüllen, sieht sich mit der Tatsache konfrontiert, dass niemand Interesse daran hat, über das Verbrechen und die Zeichen der Terroristen zu reden, geschweige denn ihre Existenz öffentlich machen zu wollen und weitere Nachforschungen anzustellen. Ein bleierner Mantel des Schweigens wird über die Geschehnisse gebreitet und Chacaltana findet sich in seiner Arbeit offensichtlich behindert wieder.
    Daran ändert sich auch nichts, als weitere Morde begangen werden und sich in der Karwoche vor Ostern, in einem Rausch aus Kriminalität, terroristischen Übergriffen und religiösen Blutritualen, die Spirale der Gewalt immer enger dreht.

    Eigene Meinung: Das Wort „zähflüssig“ beschreibt wohl mein Lesegefühl während der 333 Seiten, auf denen ich die Geschehnisse um Staatsanwalt Chacaltana verfolgt habe, am treffendsten. Zunächst fand ich es noch sehr interessant, über die jüngere Geschichte Perus, das Terrorregime des Leuchtenden Pfades und die daraus resultierende innenpolitische Situation, geprägt von Angst, Korruption und Erstarren - eine Thematik,  mit der ich mich bislang noch nicht auseinandergesetzt hatte - zu erfahren. Doch leider hat dieser Aspekt allein nicht ausgereicht, um die mitunter recht schleppende Handlung und die für mich zu uneindeutige Definition der unterschiedlichen Personen und ihrer unterschiedlichen Interessen auszugleichen.
    Die Problematik begann für mich schon beim Protagonisten, dem Staatsanwalt Chacaltana. Er wird als schwacher Charakter beschrieben, jemand, der sich schwer tut, Vergewaltigung innerhalb der Ehe als Verbrechen anzuerkennen, da die ihm vorliegenden Gesetzestexte dies nicht eindeutig als solches definieren. Sowohl seine privaten Motive, in seine Heimat zurück zu kehren, als auch seine beruflichen Ziele – seinen ersten nennenswerten Fall aufklären und sich damit einen Namen machen, oder sich doch hinter verklausuliert geschriebenen und letzten Endes alles vertuschenden Berichten verstecken, um mit niemandem in Konflikt zu geraten - blieben für mich über  weite Strecken des Buches undurchsichtig und machten es mir nicht möglich, eine inhaltliche Orientierung innerhalb der Geschichte zu finden.
    Gleiches gilt für die unterschiedlichen Personen, die die Posten der Staatsgewalt und des Militärs besetzen – es blieb unklar, wer sich wo positioniert und auf wessen Seite steht. Im Kontext der Handlung ist dies vermutlich vom Autor auch so beabsichtigt, ließ für mich die Lektüre jedoch ohne greifbaren Zugang bleiben.
    Das Buch wird – je nach Auflage und Quelle – als Roman oder Thriller gehandelt. Als Thriller, oder auch Politthriller würde ich es jedoch ganz sicher nicht bezeichnen, da Spannung – und auch hier nur zögerlich – erst auf den letzten Seiten aufkam. Daran änderte auch die oftmals sehr detailreich beschriebene Brutalität der geschilderten Morde nichts. Die Verknüpfung mit blutig-religiösen Ritualen – der Autor lässt die Handlung in der Karwoche in Ayacucho geschehen, inmitten einer mystisch-religiösen, mehrere Tage anhaltenden und mitunter recht morbide dargestellten Osterprozession, sowie eingestreute Kapitel, in denen (vermutlich der Mörder) seine von religiösen Vorstellungen durchzogenen Todesphantasien niederschreibt, machten dabei den Text für mich noch schwerer greifbar und auf gewisse Art schwieriger zu lesen, brachten aber kein zusätzliches Spannungselement.
    Hin und wieder gab es Abschnitte, in denen ich der Geschichte besser folgen und eine (fast) nachvollziehbare Entwicklung von Charakteren und Handlung beobachten konnte, aber insgesamt habe ich mich in vielen Kapiteln (die übrigens aus meiner Sicht zu lang sind und daher wenig Struktur in das Buch bringen) dazu zwingen müssen, weiter zu lesen und hatte einen Moment des Aufatmens, als ich das Buch nach der letzten Seite aus der Hand legen konnte.

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