Bücher mit dem Tag "pessimismus"
15 Bücher
- Herman Melville
Moby Dick
(541)Aktuelle Rezension von: CCCMoby Dick ist ein literarischer Gigant – unbestritten ein Klassiker, der in seinem thematischen Kern bis heute Relevanz besitzt. Die Geschichte von Kapitän Ahabs wahnhaftem Rachefeldzug gegen den weißen Wal ist eine tiefgründige Allegorie auf menschliche Besessenheit, Macht und Selbstzerstörung. Gerade dieser Teil – das Psychogramm eines Getriebenen – hat mich fasziniert und gepackt. Hier wird ein innerer Abgrund sichtbar, der auch heute noch in vielen Figuren unserer Welt wiederzuerkennen ist.
Aber so eindrucksvoll die Erzählung um Ahab und Ishmael auch ist, so sperrig sind weite Teile des Romans. Die detaillierten Abhandlungen über den Walfang, die Biologie der Wale, das Leben auf See und technische Erläuterungen wirken aus heutiger Sicht oft ermüdend. Zwar merkt man Melville seine enorme Bildung und sein literarisches Können an – manches Kapitel liest sich fast wie ein philosophischer Essay –, doch gerade diese Abschweifungen fordern einiges an Geduld. Wer sich darauf einlassen kann oder will, findet in dem Buch eine tiefe, vielschichtige Welt. Wer vor allem an der eigentlichen Handlung interessiert ist, wird jedoch oft ausgebremst.
Der Sprachstil ist reich, teils poetisch, aber auch altmodisch und komplex – eine Herausforderung, insbesondere in der deutschen Übersetzung. Dennoch: Es lohnt sich, dieses Werk gelesen zu haben. Nicht weil jede Seite begeistert, sondern weil es einen Eindruck hinterlässt. Einen bleibenden.
Fazit: Ein wichtiges Buch, das nicht leicht zugänglich ist – aber wer durchhält, wird mit einer zeitlosen Erzählung über Obsession, Menschlichkeit und Schicksal belohnt.
- Tillie Cole
A Thousand Boy Kisses (English Edition)
(49)Aktuelle Rezension von: annapgnrDas Buch hat einen wirklich bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Autorin schreibt leicht und flüssig, das Buch ist gut verständlich und man findet sich in allem mühelos zurecht. Die Geschichte liegt mir sehr am Herzen, und ihre Umsetzung ist der Autorin ausgesprochen gut gelungen. Sie berührt einen tief und selbst nach einigen Tagen schwirrt sie einem noch immer im Kopf herum.
Obwohl ein ernstes Thema behandelt wird, gelingt es der Autorin, die Geschichte der Protagonistinnen mit einer solchen Leichtigkeit und Liebe zu erzählen, dass man gar nicht anders kann, als mitzufühlen.
- Ulrich Hoffmann
Mein Kopf. Mein Herz. Mein Weg.
(13)Aktuelle Rezension von: romi89"Mein Kopf. Mein Herz. Mein Weg!" von Ulrich Hoffmann ist ein idealer Alltagsbegleiter!
Mit kleinen, aber wirkungsvollen Schritten wird man jeden Tag ein Stückchen glücklicher. Echt!
Glücklicher im Sinne von gelassener, was die eigene Probleme und die Sicht auf diese betrifft!
Glücklicher im Sinne von achtsamer, betreffend alles, was um einen herum passiert, ist und kommt.
Glücklicher im Sinne von optimistischer und selbstzufriedener!
Ideal ist der Aufbau.
Längere Übungen werden für Wochenenden vorgesehen.
Alles wird gut erklärt.
Ich habe mich einfach rundum wohl und gut begleitet gefühlt mit diesem Buch!
Perfekt! Absolut zu empfehlen! - Jonas Lüscher
Kraft
(55)Aktuelle Rezension von: frenx1Richard Kraft braucht eine Million, um sich aus seiner unglücklichen Ehe herauszukaufen. In Jonas Lüschers Roman „Kraft“ macht er sich deshalb daran, an einem Wettbewerb teilzunehmen. Preisgeld: 1 Million Dollar. Preisfrage: Warum ist alles, was ist, gut und wie können wir es dennoch verbessern?
Kraft, Professor für Rhetorik in Tübingen, braucht das Geld, da er sich scheiden lassen will und bereits Unterhaltszahlungen aus seiner ersten Ehe leistet. Novellenartig erzählt Jonas Lüscher, wie sich der Akademiker über mehrere Wochen mit der Preisfrage beschäftigt. Vielerlei Rückblenden geben dem Ganzen einen biographischen Touch.
Die Welt ist gut? Kraft hat seine Probleme mit dieser einseitigen, naiven Sicht auf die Welt. Sieht er sich doch nach Archilochos eher als den cleveren Fuchs, der alles durchschaut und kritisch hinterfragt – selbst sieht er sich als Konservativen. Ein Igel aber hat nicht den Überblick über alles, ist sich selbst genug. Und muss man nicht ein Igel sein, um zu glauben, dass alles Vorhandene gut ist?
Der Akademiker sammelt schließlich Zitat um Zitat, beschäftigt nicht mit Theodizee und Technodizee, entwirft eine Argumentationsskizze, um sie schließlich wieder zu verwerfen. Nebenbei will er noch seine alte zerbrochene Studienfreundschaft wieder kitten. Und doch spürt Kraft nach einem Gespräch mit dem Sponsor des Preisgeldes, dass das Silicon Valley nicht so tickt wie er glaubt.
Vielleicht ist gerade deshalb auch der Schluss des Buches so wie er ist. Ich muss zugeben: mich hat er so gar nicht überzeugt. Nichts davon wird im Vorfeld angedeutet. Die Begeisterung für dieses Buch, die in vielen Rezensionen der großen Zeitungen zu finden ist, kann ich nicht so ganz verstehen und auch nicht teilen. Vielleicht gibt es ja in Deutschland einfach zu wenige Gesellschaftsromane, sodass man die wenigen feiern muss.
- Maria Sveland
Bitterfotze
(105)Aktuelle Rezension von: Ikopiko"Dieses Buch kann mehr für die Gleichberechtigung tun als alle Reden dieser Welt" verspricht der Klappentext des ersten Romans der jungen Schwedin Maria Sveland. Unter Gleichberechtigung verstehe ich jedoch nicht, dass nur die schlechte Seite der Männer aufgezeigt wird.
Verpackt werden diese oberflächlichen Vorwürfe in der Geschichte Saras, die sich eine Auszeit von Familie und Alltag nimmt und allein nach Teneriffa fliegt. Auf ihrer Reise liest sie "Angst vorm Fliegen" von Erica Jong. Sie beneidet Erica um ihr ausschweifendes Leben in den 70er Jahren.
Sara selbst ist in den 80er Jahren aufgewachsen und sieht auch darin eine Ursache, dass die Frauen ihres Alters bitterfotzig sind. Eine Bitterfotze ist verbiestert, spießig, aggresiv und lustlos.
Auf über 270 Seiten zergeht Sara in Selbstmitleid. Sie ist gefrustet, weil sie ihr Leben als Mutter nicht erfüllt. Ich habe sie manches Mal fragen wollen, warum sie ihr Leben dann nicht selbst in die Hand nimmt und etwas ändert. Nur jammern nützt nichts. - Harald Schmidt.
Avenue Montaigne
(15)Aktuelle Rezension von: HoldenDeutsche? So uncool! Die Doppelausgabe zur Schmidtschen Kolumne im "Focus", 2007 in Bielefeld begonnen und jetzt beendet. Im Rückblick ein toller Überblick über die Politik der Nullerjahre, Riester und Struck, vor AFD und Trump die "gute alte Zeit". Im Kern sind die Deutschen einfach verbissener verglichen etwa mit Franzosen und Italienern, auch wenn diese natürlich übertrieben-klischeehaft dargestellt werde. "Savoir-vivre" und "dolce vita" sind einfach nicht zu übersetzen. "Verbissenheit" eventuell als Alternativtitel? Würd mich freuen, ihn wieder mehr in der Glotze zu sehen. - Karen Duve
Warum die Sache schiefgeht
(14)Aktuelle Rezension von: HoldenKaren Duve schreibt sich dir ganze Wut von der Seele, wie wir von engstirnigen und machtbesessenen MÄNNERN in die globale Krise getrieben wurden, von den gleichen Typen, die seit 5000 Jahren das Sagen haben und wegen denen es jetzt 2 vor 12 auf der Weltuntergangsuhr ist. Sie nennt die Probleme beim Namen (gefühllose, dressierte Entscheidungsträger, die beratungsreistent sind und selbst jetzt vor dem abzusehenden Untergang nicht bereit sind, zu tun, was jetzt unbedingt getan werden muß. Allen Entscheidungsträgern landauf landab sei das Buch vor die Stirn getackert, aber Frau Duve sieht die Rettung ja auch nur in einer Revolution, selbst die Vereinten Nationen scheinen eine Nummer zu klein für das Anliegen zu sein. Das Buch zur rechten Zeit. - Rachel Corenblit
Einmal lieben geht noch
(29)Aktuelle Rezension von: BuchbahnhofDer Klappentext las sich wirklich gut. ich erwartete einen lockerleichten Roman über eine knapp Vierzigjährige Frau, die auf der Suche nach der großen Liebe an die Falschen gerät. Ich erwartete Humor und einige vergnügliche Stunden. Irgendwie bekam ich das aber alles nicht, oder der Humor der Autorin trifft nur nicht meinen Humor.
Der Schreibstil ist so gar nicht mein Fall. Irgendwie wirkt es, als würde die Protagonistin, Lucie, sich permanent von außen betrachten und sich und ihr Leben beschreiben. Abgehackte Sätze, prägen dieses Buch. Emotionen, bildhafte Sprache? Alles leider Fehlanzeige. Irgendwie liest sich das Buch für mich sehr distanziert. Ich bekam keinen Zugang zu Lucie und ihren Emotionen. Hat sie überhaupt welche? Ich weiß es nicht. Was ich mitgenommen habe ist, dass die verzweifelt auf der Suche nach einem Mann ist, ihr dann aber keiner gut genug ist. Ich glaube nicht, dass sie im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durchgemacht hat.
Ich möchte euch ein Zitat zeigen, das für mich prägnant für dieses Buch ist. Emotionen? Fehlanzeige:
Zitat:
„Sie empfindet nicht viel. Keine Offenbarung, keine Krämpfe. Keine verliebte Euphorie, keine Erregung der Schleimhäute. Weder Transzendenz noch Magie. Eine Abfolge verschiedener Bewegungen.“
S. 190
Ebenso fehlte für mich der rote Faden in der Geschichte. Zum Teil wirken die Begebenheiten zusammengewürfelt und sehr überspitzt dargestellt. Mich konnte die Geschichte nicht fesseln, nicht begeistern, mich nicht zum Nachdenken anregen. Obwohl… doch… über eine Frage habe ich nachgedacht: Was wollte mir die Autorin mit dieser Geschichte sagen? Ich habe leider keine Antwort darauf gefunden.
Leider kann ich nur einen Stern vergeben, denn ich kann es euch leider nicht empfehlen. Terminator 2
(2)Aktuelle Rezension von: DornenlichtDas Buch hat mich sehr überrascht. Ich habe Trash erwartet. Musste es aber lesen, weil ich den Film so sehr liebte. Ein Film der vor allem durch seine Nebendarsteller so groß wurde. Zumindest ist das meine Meinung. Durch die Menschlichkeit einer Sarah Conner und die Coolness eines John Conners, der rebellisches Vorbild aller Jungen der 90er wurde. Aber aus diesem Stoff ein Buch machen? Nun, scheinbar ist das gelungen. Noch dazu ein viel besseres Buch, als ich jemals damit gerechnet hätte. Und es geht um einiges weiter als der Film. Das Buch erscheint wie ein Directors Cut, und ist sowohl in seiner Erzählweise als auch vom Schreibstil her, von überraschender Qualität. Ich bin nicht gut im Rezensionen schreiben, also werde ich es gar nicht erst versuchen, aber ich will zumindest meinen ehrlichen persönlichen Eindruck schildern, und der ist einfach viel besser, als ich es mir jemals gedacht hätte. Ich bin ja weder ein Fan von Sci-Fi noch von Fantasy, aber dieses Buch weiß zu bestechen und bietet ein tolles Leseerlebnis, welche den Film selbst noch in den Schatten stellt. Vielleicht schämt man sich erst mal ein bisschen, weil man eher Schund erwarten würde, aber was man dann wirklich geboten bekommt, ist einfach großartig.
- Dan Greenburg
Die Kunst, sich schlecht zu fühlen
(5)Aktuelle Rezension von: junikornHeul doch! Wein doch! Selber Schuld, wenn du dir dieses Buch gekauft hast! Depp! Naja. Nichts wirklich Neues an der Front der Selbstzerstörung. Der Psychologische-Umkehrschub bleibt hier ein bisschen hängen und quält sich durch alltägliche Witzigkeiten, in denen man sich durchaus wiederfindet. Dieses Buch empfiehlt sich lediglich für zwischendurch, bei einem kleinen Flugzeugabsturz... - Miriam Böttger
Aus dem Haus
(62)Aktuelle Rezension von: markus1708Da ist dieses Haus. Ein Elternhaus, ein Unglückshaus, ein Klotz am Bein das andauernd irgendwelche Schäden hat und das die Eltern am liebsten so schnell wie möglich verlassen möchten. Da sind diese Eltern, die aus beruflichen Gründen nach Kassel gezogen sind, und nicht so wirklich warm werden am neuen Ort … und dann auch noch in diesem HAUS. Da ist die Tochter, die als Ich-Erzählerin die Ereignisse schildert, längst schon flügge und aus dem Haus ausgezogen. Sie blickt zurück auf eine Zeit, in der ihre Eltern seltsam geworden sind: Die Mutter sieht alles in schwarz, der Vater sieht am liebsten gar nichts. Sie telefoniert täglich mit den Eltern, lässt sich die Lage vor Ort schildern. Als das Haus dann endlich verkauft ist, drängt dann plötzlich die Zeit, es auch zu verlassen. Und die Tochter erkennt, dass es eigentlich gar nicht um das Haus und den bevorstehenden Umzug geht.
Meine Meinung: Mit einer Mischung aus Spott und Ironie, gesprenkelt mit Zynismus und einem sehr klaren Blick auf die Situation ihrer Eltern, seziert die Ich-Erzählerin das vermeintliche Unglück dass das Haus über die Familie gebracht haben soll. Dabei verschont sie sich selbst ebenfalls nicht, ist sie doch in einem Umfeld aus Destruktivität und Negativität aufgewachsen. Beim lesen habe ich mehr als einmal geschmunzelt, aber auch Mitleid empfunden, über eine Familie die sich selbst gefangen hat in einer Negativspirale. Das ist größtenteils sehr unterhaltsam zu lesen, lässt einen aber auch verwirrt und irritiert zurück. Möchte man so leben? Hätte es Wege aus dem Negativen gegeben? In Summe vergebe ich daher gute vier von fünf Sterne.
- Kim Frank
27
(29)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderMika hat keinen Plan für sein Leben. Er lässt sich treiben. Bei seinen Spaziergängen trifft er einen neuen Freund der auf dem Friedhof arbeitet. Mit ihm trinkt er sein erstes Bier, raucht seinen ersten Joint. So nah mit dem Tod konfrontiert interessiert er sich immer mehr am Leben seines verstorbenen Onkels. Sein Zimmer unterm Dach ist immer noch unberührt und Mika findet eine riesige Plattensammlung und hört Musik und findet einen Bericht des Onkels über den Club 27. Viele große Musiker starben mit 27. Mika hat sowieso einen Tick mit Zahlen und entdeckt plötzlich überall die 27. Die Angst wächst in ihm und er weiß, der Tod wird ihn mit 27 holen. Was kann er tun? Seine Mutter vermittelt ihm ein Praktikum bei einem Musikproduzenten und was mit einer Verwechslung beginnt, soll Mikas ganzes Leben auf den Kopf stellen. Mikas Gedichte sind ideal als Songtexte und dann entdeckt man auch noch seine einzigartige Stimme. Eine Rockband ist gegründet und Mika versucht die Angst vor dem frühen Tod mit 27 in Drogenexzessen und schnellem Sex zu vergessen. So einfach ist das nicht und nicht nur der Ruhm steigt Mika immer mehr zu Kopf.
Kim Frank war Frontmann, Sänger und auch Texter der sehr erfolgreichen Band Echt. Er arbeitete als Schauspieler und nach einem fantastischen Soloausflug widmet er sich wieder ganz dem Schreiben. Sein erster Roman 27 lies aufgrund der großartigen musikalischen Texte viel erwarten. Der Beginn des Buches ist ausgereift, brilliant und man spürt die Leere und Planlosigkeit von Mika. Als dann der Teil mit der Rockband beginnt wird das Buch immer schneller, hektischer und wirkt oft wie ein Rausch. Das verstörte mich anfangs, denn der fast schon melancholische Beginn hatte einen ganz anderen Klang. CDs, Hitparade, Tourneen, Preise, Frauen, Sex, Drogen. Es kam immer mehr und die Zeit verging immer schneller. Nach einigen sehr rasanten Seiten verstand ich aber das Ziel von Kim Frank. Diese hektische, ruhelose Zeit, dieses aneinander Reihen von Ereignissen, das Schnelle, dass passierte ja in Mikas Leben genauso. Dieses Stilmittel ist wunderbar gewählt und gibt einen rastlosen Einblick in das oft auch zerstörende Leben eines Rockstars. Dann kommt quasi der Schluss, der dritte Teil, eine weitere Veränderung und wieder eine andere Melodie des Erzählens. Kim Frank beweist mit diesem Buch, dass er ein großartiger Schreiber ist und ich bin gespannt, was noch alles folgen wird. Das Buch würde ich für gute Leser ab 16 Jahren einstufen, denn es steckt sehr viel in dem Text und es rattert, arbeitet und rechnet im Kopf. 27 klingt noch ganz lange nach.
- Nora Roberts
Die O'Haras 2. Tanz der Sehnsucht
(32)Aktuelle Rezension von: simsaMaddy O´Hara lebt fürs Tanzen. Nach einem sehr erfolgreichen Stück auf dem Broadway, widmet sie sich nun einem neuen Musical. Sie kann wieder zeigen, was in ihr steckt und voll in der Hauptrolle aufgehen.
Bereits zu Beginn der Proben trifft sie auf der Straße auf einen Mann, der sie nicht mehr loslässt. Und bereits einige Tage später stellt sich heraus, dass es sich bei ihm ausgerechnet um den Geschäftsführer von Valentine Records handelt. Die Firma, die Maddys Musical finanziert.
Doch Maddy kann Roy Valentine mit ihrer lockeren und leichten Art schnell in ihren Bann ziehen. Und doch sträubt sich etwas in ihm... haben die Beiden eine Chance?
„Tanz der Sehnsucht“ ist der 2. Teil rund um die Künstler-Familie O´Hara.
Ich selber liebe die Bücher von Nora Roberts und habe bis dato noch kein schlechtes von ihr gelesen. Auch dieser Roman hat alles, was ich für gemütliche Lesestunden brauche. Eine tolle Hauptdarstellerin, ein Hauptdarsteller, der nicht so ist wie er scheint und ganz viel Liebe.
Ich denke das sind wichtige Zutaten für ein Buch in diesem Genre.
Zusätzlich ist es so, dass sich das Buch, dank seiner großen Schrift und dem unterhaltsamen Stil von Nora Roberts, einfach gut lesen lässt.
Die Familie O´Hara, die ich ja bereits aus dem Vorgängerband (So nah am Paradies) kenne, ist so, dass man einfach ein Teil von ihr sein möchte. Alle sind sehr herzlich, alle halten zusammen und ich wollte beim Lesen immer noch mehr erfahren. Schließlich sind Künstlerfamilien ja generell sehr interessant.
Aber das größte Augenmerk liegt natürlich auf der Geschichte zwischen Maddy und Roy. Sie, sehr herzlich und locker, er, eher zurückhaltend und sehr ablehnend, was Beziehungen angeht... Da ist natürlich ein Konflikt nicht fern. Trotzdem war es spannend aus den verschiedenen Perspektiven zu lesen und zu erleben, wie sich die Beiden langsam annähern.
Leider muss ich dennoch einen kleinen Punktabzug geben. Das Buch ist schon sehr stimmig, hätte aber gerne noch ausführlicher sein dürfen.
Mein Fazit:
Auch die Reihe rund um „Die O´Haras“ finde ich sehr gelungen. Ich habe „Tanz der Sehnsucht“ sehr gerne gelesen und kann es für schöne Lesestunden nur empfehlen. Für mich geht es bald mit dem 3. und 4. Teil weiter und ich freue mich schon sehr.
Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß. Roman
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenDer Anfang erinnerte an "Papillon", der weitere Teil an "Todesmarsch": Durch Zufall lernt der Ich-Erzähler die stets pessimistische Gloria kennen, beiden versuchen erfolglos, in Hollywood Fuß zu fassen. Sie überredet ihn, an einem Marathontanzwettbewerb teilzunehmen, während der Teilnahme ist für Kost und Logis gesorgt und dem Gewinnerpaar winken 1000 Bucks! Als was nicht stimmt, bemerkt unser Erzähler schnell, als man einen geflüchteten Mörder unter den Tänzern verhaftet und Gloria nach wie vor nicht davon abzubringen ist, daß sie am besten tot wäre. Die Geschichte spult sich während der Urteilsspruchs ab, mit dem der Tänzer bestarft wird, daß er Gloria schließlich den "Gefallen" getan hat und ihr in den Kopf geschossen hat. Ein nachdenklich machendes Buch mit interessantem Gesellschaftporträt der Zwischenkriegszeit in den USA.- 8
- 12
- 24














