Bücher mit dem Tag "pest"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "pest" gekennzeichnet haben.

326 Bücher

  1. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404178124)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.201)
    Aktuelle Rezension von: Literaturfan

    Die Geschichte ist packend geschrieben und führt den Leser bildhaft in die Welt des Mittelalters.


    Schon als einfacher Steinmetz träumt Tom Builder davon, eine Kathedrale zu bauen. Es ist die Zeit der beginnenden Gotik, in der die neuen Dome lichtdurchflutet und grazil in den Himmel ragen. Die irdische Welt im Schatten der Kathedralen hingegen ist gezeichnet von erbarmungslosen Kämpfen zwischen Adel, Klerus und dem einfachen Volk. Auch Philip, Prior von Kingsbridge, droht in den blutigen Auseinandersetzungen zerrieben zu werden - nicht anders als Tom, dessen Stiefsohn Jack und die schöne, kluge Grafentochter Aliena. Wollen sie überleben, müssen sie sich gegen ihre Widersacher behaupten. Auch dann nicht, wenn der Feind die Oberhand zu gewinnen scheint.

  2. Cover des Buches Inferno - Filmbuchausgabe (ISBN: 9783404174317)
    Dan Brown

    Inferno - Filmbuchausgabe

     (1.505)
    Aktuelle Rezension von: AlexiaDawn

    - Achtung Spoilergefahr -

    Buchinhalt

    Robert Langdon wird gejagd. Wer der Jäger ist, weiß er nicht und auch nicht warum er sich plötzlich in Florenz aufhält. Die einzige vertraute Person scheint die junge Ärztin Sienna zu sein, die ihm eine retrograde Amnesie diagnostiziert hat und ihm bei der Flucht aus dem Krankenhaus hilft. Ein Hinweis auf die fehlende Zeit steckt in seiner Jacke. Doch dieser Zylinder erschreckt den Historiker noch weit mehr, als dass auf ihn geschossen wird. Denn das Biohazard-Symbol war noch nie positiv konnotiert...

    Cover und Gestaltung

    In der Taschenbuchausgabe bei Bastei Lübbe prangt Inferno rot und mittig auf dem Cover, wobei es erhaben und spiegelnd wirkt. Im Hintergrund sehen wir im unteren Viertel eine Stadtansicht (vermutlich Florenz) und konzentrische Kreise mit Symbolen, Zahlen, wodurch dem Buch bereits etwas rätselhaftes anhaftet. Es ist sehr dick und als Leser habe ich immer etwas Angst, dass ich den Buchrücken zu sehr beschädige, wenn ich es zu weit aufschlage, aber es ist sehr stabil trotz Umfang.
    Ich fand es erstaunlich, dass Kapitel immer bei ungerader Seitenanzahl beginnen. Es kommmt also vor, dass auf der geraden Seite davor nichts weiter steht, da das vorherige Kapitel gleichfalls auf einer ungeraden Seite aufgehört hat. Für eine Pause lohnte sich diese Gestaltung sehr, da man sich gut merken konnte, wo man aufgehört hat. 

    Schreibstil

    Die Geschichte wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. So erhalten wir nicht nur Aspekte aus der Sicht von Robert Langdon, sondern auch Sienna, Dr. Sinskey, Provost und vielen anderen. Dabei wird nicht nur von Kapitel zu Kapitel gewechselt, sondern auch innerhalb desselben, um weitere Facetten der Szene darzustellen. Durch diese Vielfalt werden die handelnden Motive ersichtlich und Einblicke in die unterschiedlichen Charaktere gegeben. Gleichzeitig spielt der Autor mit unserer Auffassung wie gelesen wird, wodurch überraschende Wendungen zustande kommen (z.B. die Inspiration von Dr. Bertrand Zobrist). 

    Trotz der vielen Sichtwechsel liest sich das Buch flüssig. Da wir uns hauptsächlich in Italien aufhalten bekommen wir auch ab und zu italienische Sätze, die kurz danach wortwörtlich oder sinngemäß übersetzt werden. Dies bildet zugleich einen sprachlichen Einblick, der den ein oder anderen Leser entzückt. 

    Langatmig erscheinen dann doch die Erklärungen zu Straßen und Gebäuden, die teilweise sehr detailreich und ausschweifend sind. Das Buch liest sich immer noch gut, aber manchmal hemmt dies die Handlung, die ein Wettlauf mit der Zeit ist. 

    Handlung

    Der Einstieg in medias res bringt uns zugleich in eine schwungvolle Handlung. Und erst im Laufe der Geschehnisse verstehen wir erst, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Es ist interessant und aufregend, wie die einzelnen Szenen sich zur gesamten Episode zusammensetzen und die Erinnerungslücke füllen. 

    Durch das lösen der Rätsel und der Wendungen über Beziehungen der Charaktere zueinander wird die Geschichte intensiviert und es fällt schwer das Buch zur Seite zu legen.  

    Verbesserungsvorschläge

    Da die Geschichte von Kartenplänen, Straßen und Ortsnamen nur so stroßt, wäre eine kleine Karte schön, wo der Leser teilweise den Verlauf mit verfolgen kann. Wie schon in anderen Werken von Dan Brown sind historische Kunstgegenstände signifikante Ansatzpunkte der Geschichte. Daher wäre auch schön, wenn es ein Bildverzeichnis gibt, welches die Bilder, Skulpturen und Gebäude einmal zeigen. Alles ist zwar detailreich beschrieben, doch manchmal sagt einfach ein Bild mehr als tausend Worte es vermögen. 

    Fazit

    Wirklich packende Lektüre, die den Leser in andere Länder entführt. Teilweise sind manche Ausführungen zu Straßen oder Gebäuden etwas zu ausführlich geschildert, wo es etwas langatmig wird. Daher auch ein Stern abzug. Ansonsten denke ich, dass nicht nur Fans des Autors hier auf ihre Kosten kommen. Die Wendungen und Handlungsmotive der Charaktere halten die Spannung zu jeder Zeit aufrecht. 

  3. Cover des Buches BLACKOUT - Morgen ist es zu spät (ISBN: 9783764507947)
    Marc Elsberg

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

     (1.556)
    Aktuelle Rezension von: BamBamsCookie

    "Blackout - Morgen ist es zu spät" ist ein Techno Thriller-Roman von Marc Elsberg. Dabei geht es um ein Europaweiten Stromausfall, also ein kompletten Blackout. Der italenischer Informatiker Piero Manzano vermutet nach Hinweisen einen Hackerangriff und versucht an die Behörden zu kommen, die mit den Folgen des Blackout zu kämpfen haben.


    Ich persönlich bin kein großer Thriller Leser, ab und zu lese ich einen aber nicht die ganze Zeit aber ich habe dieses Buch echt geliebt. Zwar stimme ich vielen zu das es etwas langatmig sein kann, immerhin hat das Buch ziemlich viele Seiten aber vor allem als Hörbuch ist es mehr als angenehm. Ich fande das ganze dystopische Setting einfach sehr angenehm, denn es ist keine Szene die niemals bei uns statt finden könnte und sowas mag ich einfach sehr. Auch fande ich das es für ein Thriller eine echte Charaktere Tiefe hatte, womit ich super gar gekommen bin. Da ich vom Fantasy und Romance Bereich komme, fehlt mir in Thriller einfach die Verbindungen zu den Charaktere und hier haben wir es dann. Es war sehr spannend und ich habe sehr stark mitgefiebert.


    Im ganzen fande ich das Buch mega gut, aus einer Sicht von einem nicht-Thriller Leser und kann es nur an alle weiter empfehlen, die damit klar kommen über eine doch realistische Situation zu lesen.

  4. Cover des Buches Die Tore der Welt (ISBN: 9783404178117)
    Ken Follett

    Die Tore der Welt

     (1.329)
    Aktuelle Rezension von: Krautexperte

    Mir hat die Geschichte gut gefallen. Ken Follett schafft es die mittelalterliche Welt anschaulich darzustellen und für uns Leser greifbar zu machen. Das dabei nicht immer alles gut recherchiert ist, kann ich verzeihen. Die Geschichte ist unterhaltsam und spannend und hat mich auf jeden Fall abgeholt.

  5. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453503946)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.229)
    Aktuelle Rezension von: Joxanna

    Infos zum Buch

    Das Buch Der Medicus ist der erste Teil einer Trilogie, geschrieben von Noah Gordon. Erschienen ist das Buch in der deutschen Originalfassung im Jahr 1987. Das vorliegende Buch wurde 2011 vom Wilhelm Heyne Verlag veröffentlicht. Übersetzt wurde das Werk von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. Insgesamt umfasst das Buch 845 Seiten in sieben Teilen mit mehreren Unterkapiteln. Es handelt von einem Jungen, der schon in jungen Jahren schwere Schicksalsschläge erfuhr und nach dem Tod seiner Eltern von einem Baderchirurgen aufgenommen wurde. Während dieser Zeit formte sich sein starker Wunsch, ein Medicus zu werden. Um sein Ziel zu erreichen, musste der Junge Rob Jeremy Cole viele Herausforderungen meistern. Das Buch fällt in die Genres Historischer Roman und Historische Fiktion.

    Klappentext und Rückseite

    Rob Jeremy Cole ist gerade neun Jahre alt, als er im Jahre 1021 von einem fahrenden Baderchirurgen als Geselle angenommen wird. Dieser ist nicht ein Genie, was den Verkauf seiner Elixiere und das Behandeln verschiedenster Leiden anbetrifft, sondern auch ein großer Lebenskünstler. Der Bader lehrt Rob jedoch nicht nur die Grundlagen der Heilkunst, sondern auch die Furcht vor der katholischen Kirche, da Bader in jenen Tagen häufig als Hexer auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden.

    Eines Tages hört Rob von der berühmten medizinischen Akademie in Isfahan und beschließt, nach Persien zu gehen und Arzt zu werden. Doch seine Reise dorthin dauert Jahre und schließlich verbringt er lange Zeit als „Jude“ unter den islamischen Einwohnern Isfahans, bevor er als ausgebildeter Medicus nach England zurückkehrt.

    Fazit

    Am Anfang des Buches wurde ich durch die bildliche Beschreibung direkt in die Geschichte hineingezogen. Tiefe Gefühle wurden während des Lesens in mir geweckt und ich konnte das Buch fast nicht mehr aus den Händen legen. Diese anfängliche Euphorie hielt leider nicht sehr lange an. Nach gut einem Drittel des Buchs wurde die Geschichte oberflächlich und die Spannung ging verloren. Diese kam auch nicht mehr zurück, lediglich im Schlussteil waren ein zwei unvorhersehbare Wendungen eine willkommene Abwechslung. Insgesamt war die Geschichte ziemlich vorhersehbar und deshalb eher langweilig. Einzig die Schreibweise des Autors kann ich sehr loben. Es lies sich flüssig lesen, die Fremdwörter wurden erläutert und eine durchgängige Sprache wurde verwendet. Für meinen Geschmack war das Buch auch ausreichend recherchiert, wobei ich sagen muss, dass ich keine versierten Kenntnisse über das Mittelalter und die Heilmittel zu dieser Zeit besitze. 

    Insgesamt kann ich den Hype um dieses Buch nicht so ganz nachvollziehen. Aber Geschmäcker sind eben verschieden und das ist auch gut so. 


  6. Cover des Buches Das Lächeln der Fortuna (ISBN: 9783404189120)
    Rebecca Gablé

    Das Lächeln der Fortuna

     (1.412)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Rebecca Gablé ist eine Meisterin des historischen Romans und webt geschickt Geschichten, Schicksale und Ereignisse ineinander und man bekommt einen tiefen Einblick in das früherer Leben und die Geschichte Englands. England 1360 ist es, als Robin zwölf Jahre alt ist und nach dem Tod des Vaters zum Spielball der Obrigkeit wird. Er trifft auf viele Feinde und Neider, aber auf seinem langen Weg entdeckt er auch wahre Freunde und erfährt auch was Liebe ist.

     Rebeccas Geschichte ist wie immer prall erzählt und dicht gewebt und man sollte dran bleiben, damit man nicht im Wirrwar der Geschichte den Überblick verliert, denn das wäre sehr schade für das tolle Buch.

  7. Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783453438187)
    Stephen King

    The Stand - Das letzte Gefecht

     (819)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Es dauert zwar seine Zeit bis man sich in die Story einfindet, da man zu Anfang, mit den vielen neuen Charakteren nicht ganz zurechtkommt.

    Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Zeile spannend, die Story nicht nur interessant sondern auch irgendwie (leider) Wirklichkeitsnah . Ein ähnlicher Fehler könnte durchaus passieren. (Wuhan?)

    Ein rasanter Knaller.

  8. Cover des Buches Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern (ISBN: 9783551320407)
    Marissa Meyer

    Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern

     (1.712)
    Aktuelle Rezension von: Bookfan_98

    Das Buch war flüssig geschrieben, sodass es sich auch relativ zügig lesen ließ. Der Schreibstil war angenehm und bildlich.

     Zudem fand ich die Welt im Buch sehr interessant und gut ausgearbeitet. Auch die Kombination aus Science Fiction und Märchen genauso wie die Handlung, konnten mich insgesamt überzeugen.

  9. Cover des Buches Der Nordseespuk (ISBN: 9783596034413)
    Tilman Spreckelsen

    Der Nordseespuk

     (52)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus

    Inhalt
    Husum, 1843: Nachts am Hafenbecken sieht Peter Söt, der Schreiber und Freund des jungen Anwalts Theodor Storm, im Schlick einen goldenen Pokal aufglänzen. Als er Werkzeug holt, um ihn zu bergen, findet er keinen Kelch mehr – statt dessen liegt nun eine Leiche im Schlick.
    Der erste von mehreren Toten, die Husum in Angst versetzen. Alle Ermordeten hatten Kontakt zu einer Sekte, die vor über hundert Jahren auf der Insel Nordstrand ein Paradies auf Erden, einen Gottesstaat errichten wollte. Storm entdeckt, dass die Gemeinschaft im Verborgenen bis heute besteht. Nimmt sie jetzt späte Rache?

    Meinung:

    Das ist der zweite Teil einer Reihe- die ich vorher nicht kannte. So habe ich mit diesem Teil begonnen, da ich es mal geschenkt bekommen habe. Den ersten Teil kenne ich somit nicht. Aber ich denke, man kann die Teile auch unabhängig voneinander lesen, denn die Teile sind in sich abgeschlossen, es ist jedes mal ein neuer Fall. Und alles wichtige wird erwähnt was man wissen muss.


    Erst einmal muss ich sagen, das ich es als richtigen Krimi nicht bezeichnen würde. Es ist zwar spannend und und teilweise aufregend, aber richtig Krimimäßig eben nicht.

    Für mich ist diesen Werk etwas besonderes, da ich selber aus der Nähe von Husum komme und oft durchfahre.

    Es spielt im 18. Jahrhundert und es wird wirklich bildlich die Zeit von früher beschrieben. Ich konnte mir wunderbar die alten Kachelofen vorstellen, die kleinen, zugigen Häuser, die Straßen, den Nebel und das Wasser. Ich war fast dabei.

    auch wurde hier wirklich gut Recheriert, finde ich- was die damalige Zeit und der Charakter einer bestimmten Person betrifft- die es tatsächlich gab.

    Die Charaktere sind gut gelungen finde, jedoch finde ich den Schreiber Söt etwas zu ruhig und zurückhaltend.

    Der Fall selber ist interessant und man überlegt, was da wohl im Gange ist.

    Gibt es tatsächlich eine Geheime Sekte  die schon seit Jahrhunderten ihre Finger im Spiel hat und verantwortlich für die Toten ist oder agieren hier ganz andere Personen?


    Ich würde germe die anderen Teile auch lesen, ich finde sie sehr interessant.

  10. Cover des Buches Die Pest (ISBN: 9783499006166)
    Albert Camus

    Die Pest

     (520)
    Aktuelle Rezension von: Elektrifix

    Die Geschichte spielt in Oran, einer Stadt an der Küste Algeriens in den 40er Jahren (194+). Sie könnte aber jeder Zeit, überall genauso geschehen.


    Das “normale” Leben wird durch das Massensterben von Ratten zunächst nur oberflächlich gestört. Und auch als die ersten Menschen an einer geheimnisvollen Krankheit sterben, wird die “Sache” klein geredet, bzw. ignoriert.


    Erst als die Stadt hermetisch abgeriegelt wird, begreifen die Bewohner den Ernst der Lage.


    Der Erzähler beschreibt neben Dr. Rieux, einem Arzt, der bis zur körperlichen und seelischen Erschöpfung versucht zu helfen, um festzustellen, dass er “nur” noch der Verwalter der Kranken ist, einige weitere Charaktere sehr detailliert. 

    Diese Menschen versuchen dan zusammen mit dem Doktor, der Lage Herr zu werden.


    Große Themen sind: Die Trennung von liebenden Menschen, die Verhaltensveränderungen der Menschen in den verschiedenen Stadien der Epidemie, der Tod und die Vereinsamung.


    Die Erfahrungen mit Corona (COVID-19) machten mich beim Lesen sehr betroffen, so dass ich schon Mal ans Abbrechen dachte. Ich habe aber “durchgelesen” und es nicht bereut.



  11. Cover des Buches Die letzte Jüdin von Würzburg (ISBN: 9783499268038)
    Roman Rausch

    Die letzte Jüdin von Würzburg

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Ela1993

                


     Historisch gesehen sehr interessant zu lesen. Gerade die Fakten, die zwischen einzelnen Kapiteln hervorgehoben sind und reale historische Begebenheiten darstellen, sind sehr informativ gestaltet. Als Wahl-Würzburgerin hatte ich bislang keinerlei Kentnisse zu dieser dunklen Zeit des Mittelalters. Gerade wenn man die Orte kennt, an denen das Buch spielt, macht es die Geschichte noch realer
  12. Cover des Buches Wie Blut so rot (ISBN: 9783551582874)
    Marissa Meyer

    Wie Blut so rot

     (1.049)
    Aktuelle Rezension von: _JustMee

    MÖGLICHE SPOILER, DA REIHENFORTSETZUNG!

    ☞ Luna Chroniken - Marissa Meyer ☜
    Band 2: Wie Blut so rot

    Genre: Science-Fiction/Märchenadaption
    Seitenanzahl: 418
    Sternebewertung: 4,9✰ / 5,0✰

    Diese Reihe rund um Luna ist etwas ganz zauberhaft Besonderes. Hier werden nicht nur die Geschichten vierer Märchen neu erzählt, sondern zudem noch gekonnt in eine große übergeordnete Story eingewoben. So erfahren wir in jedem Band nicht nur etwas über eine neue Märchenfigur, sondern auch über die übergeordnete Rahmenhandlung.

    Cinder schwebt in Lebensgefahr, denn Königin Levana trachtet ihr nach dem Leben und droht der Erde kurzerhand mit einem Krieg um dieses zu bekommen. Währenddessen werden wir Zeugen von Scarlets Schicksal. Scarlet Benoit, das Mädchen mit den feuerroten Haaren, hat sich aufgemacht, um ihre entführte Großmutter zu finden. Dabei stolpert sie dem geheimnisvollen Wolf über den Weg und gemeinsam machen sie sich daran, Scarlets Großmutter zu retten. Und doch birgt der mysteriöse Fremde ein düsteres Geheimnis.

    Bereits zu Beginn dieses Bandes gefiel mir, dass sich die Handlung nicht nur auf einen Ort beschränkt. Wir starten in das Geschehen aus einem völlig neuen Blickwinkel, welcher zusätzliche Spannung generiert. Die langsame, aber raffinierte Einführung neuer Figuren gefällt mir ausgesprochen gut. Ebenso die Ungleichheit der einzelnen Charaktere, die aber dennoch ihren ganz eigenen Charme mit sich bringen, deren Ecken und Kanten sowie deren Lebensgeschichten, welche die Autorin geschickt einfließen lässt, machen die Figuren sehr authentisch. Zu all diesem grandiosen Weltenaufbau enthält dieser Band außerdem für mich eine der schönsten Liebesgeschichten des Fantasybereichs. Kurz: Es dürfte für jeden etwas dabei sein.

    Mögt ihr es, wenn bekannte Geschichten neu erzählt werden? 

  13. Cover des Buches Wunder (ISBN: 9783423086547)
    R. J. Palacio

    Wunder

     (1.111)
    Aktuelle Rezension von: LilMeowMinYoongi

    Nach dem ich den Film geguckt habe musste ich das Buch lessen. Die ersten Zwei Drittel des Buches waren sehr packend, emotional und schön und lustig zugleich. Am Anfang war ich nicht so begeistert, da ich in Augusts Erzählstimme immer die erwachsene Autorin hörte, was mich massiv gestört hat. Doch später, als ich den zweiten Perspektivenwechsel hatte, hat sich auch meine Meinung geändert. Denn man hat wirklich einiges erfahren, was das Buch einem näher brachte. Ich konnte mich erstmals mit der Geschichte identifizieren, selbst wieder daran denken, wie es damals in der 5. Klasse war, wenn man auf eine neue Schule kam.

  14. Cover des Buches Witch Hunter (ISBN: 9783423717557)
    Virginia Boecker

    Witch Hunter

     (931)
    Aktuelle Rezension von: ReadingLikeCarrie

    Kaum zu glauben, dass dieses Buch vor neun Jahren geschrieben wurde und gerade perfekt zum Lesetrendthema "Hexen" passt. Virginia Boecker war ihrer Zeit voraus.

    In "Witch Hunter" geht es um Elizabeth, die in Anglia als Hexenjägerin am Hof von König Malcolm tätig ist. Aber eines Abends werden verdächtige Kräuter bei ihr gefunden, die einem Todesurteil gleichkommen: es handelt sich nämlich um Hexenkräuter. Elizabeth wird weggesperrt. Nach fast einer Woche, in der sie vergeblich auf die Rettung durch ihren Freund und ebenfalls Hexenjäger Caleb gewartet hat, kommt Nicholas ihr zur Hilfe - der most wanted wizard himself.

    Ich habe diese Geschichte geliebt und werde nun Ausschau nach Band 2 halten. Bei meinem Exemplar handelt es sich um die Hardcover-Ausgabe, sodass ich ohne Angst vor Leserillen im Buchrücken die fast 400 Seiten genießen konnte. "Witch Hunter" hat einfach alles: eine starke Protagonistin, Zauberei, Kampf, Freundschaft, Liebe und die Erkenntnis, dass man jahrelang mit einem Irrglauben gelebt hat, denn Blackwell ist alles andere als ein Berater des Königs.

    Fans von "The Witcher", die Lust auf eine Erzählung ohne spice haben, sind hier an der richtigen Adresse und werden ein absolutes Lesevergnügen erleben. 

  15. Cover des Buches Die Kathedrale des Meeres (ISBN: 9783328103134)
    Ildefonso Falcones

    Die Kathedrale des Meeres

     (525)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Zuallererst, Die Säulen de Erde hat mir nicht gefallen. Die Kathedrale des Meeres ist streckenweiße super spannend und historisch dicht erzählt, aber es gibt so viel überflüssiges, soviele brutale Schilderungen, Sexszenen, Gewalt und unnötig in die Länge gezogene Gemetzel. Das ermüdet dann leider und ist viel zu lang


  16. Cover des Buches Die Luna-Chroniken 3: Wie Sterne so golden (ISBN: 9783551321695)
    Marissa Meyer

    Die Luna-Chroniken 3: Wie Sterne so golden

     (798)
    Aktuelle Rezension von: _JustMee

    MÖGLICHE SPOILER, DA REIHENFORTSETZUNG!

    ☞ Luna Chroniken - Marissa Meyer ☜
    Band 3: Wie Sterne so golden

    Genre: Science-Fiction/Märchenadaption
    Seitenanzahl: 569
    Sternebewertung: 4,6✰ / 5,0✰

    In diesem dritten Band der Luna-Chroniken entführt uns die Autorin erneut in ein spannendes Weltraum-Märchen, welches mich abermals in seinen Bann ziehen konnte. Mit jedem Teil der Reihe werden wir nicht nur in ein neues Märchen eingeführt, sondern es rückt auch ein neues Charakter-Pärchen in den Fokus. Dadurch wird die Geschichte fesselnd und bekommt zusätzliche Tiefe.

    Tag für Tag bleibt Cress nichts anderes übrig, als die Geschehnisse auf der Erde aus weiter Ferne zu beobachten. Sie wurde in jungen Jahren in einem Satelliten eingesperrt, der die Erde umkreist und soll dort sämtliche Sicherheitssysteme hacken, um diese auszuspionieren. Denn das kann Cress besonders gut, kein System ist vor ihr sicher. Seit Cinder jedoch auf der Bildfläche erschienen ist, wagt Cress einen Hoffnungsfunken. Doch schon bald ist sie der Erde sehr viel schneller näher, als ihr lieb ist.

    Auch der dritte Band bietet uns Spannung und Action bis zum Schluss. Marissa Meyer kreiert Protagonisten, mit denen man als Leser einfach mitfiebern muss, denn dabei ist es nicht immer gesagt, dass die Märchen auch in einem Happy End enden. Besonders gefallen mir die starken weiblichen Protagonisten, die sich unerschrocken dem Kampf stellen und für ihre Freunde alles riskieren.

    Mögt ihr Geschichten mit Happy End? Oder dürfen es auch tragischere Enden sein?

  17. Cover des Buches Geheimnisse der Gaukler: Historischer Roman (ISBN: B07MBKS2CK)
    Christiane Lind

    Geheimnisse der Gaukler: Historischer Roman

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    England, 1587:

     Die junge, immer zu Streichen aufgelegte lebenslustige Alice, Tochter eines vermögenden Kaufmanns, liebt das Theater, doch leider ist es Frauen verwehrt dem Beruf des Schauspielers nachzugehen. Als Zögling aus gutem Hause wäre ihr dieser Weg sowieso versperrt gewesen. Stattdessen hat ihr Vater bereits eine Ehe arrangiert, die Alice Familie mehr Privilegien und Ansehen verleihen wird. Alice soll Stephen, einen Mann des Hochadels heiraten. Doch schon bei ihrer ersten gemeinsamen Begegnung stellt Alice für sich fest, dass sie Stephen nicht mag. Sie belauscht zudem ein Gespräch ihrer Brüder, bei der es um den zweifelhaften Charakter ihres Zukünftigen geht. Dennoch muss sie sich dem Wunsch ihres Vaters fügen. 

     Die Wahl ihres Vaters unglücklich zu nennen, wäre reichlich untertrieben, denn Stephen entpuppt sich als grausamer, harter, selbstverliebter Despot, der es genießt, Frauen zu brechen und zu unterwerfen. Prügel gehören von nun an zu Alice täglichem Leben dazu und sie verwandelt sich, immer mehr, in eine ängstliche Marionette. Als sie allerdings aufgrund von schweren Verletzungen durch Stephens Schläge eine Fehlgeburt erleidet, begreift sie, dass sie fliehen muss aus ihrer Ehe, um zu überleben. Und da sie immer noch eine Schwäche für das Theaterleben hat und auch nicht weiß, wohin sie sonst gehen kann, da von ihrer Familie keinerlei Hilfe und Rückhalt zu erwarten ist, beschließt sie, sich in Männerverkleidung nach London durchzuschlagen.

     London entpuppt sich als laute, dreckige und unwirtliche Stadt, die mit behüteten Menschen wie Alice, nicht zimperlich umgeht. Schon kurz nach ihrer Ankunft wird sie beraubt, allerdings steht ihr zumindest ein Mann bei, der den Raub verfolgt hat. Der hoch gewachsene, attraktive Fremde, ist der scheuen Alice jedoch nicht geheuer und so versucht sie weiterhin, auf eigene Faust, eine Anstellung beim Theater zu finden. Der scharfsinnige Autor Christopher Marlowe lässt sich keinesfalls von Alices Maskerade an der Nase herumführen. Doch Alices Mut und ihre Entschlossenheit imponieren ihm und so gibt er ihr die Chance, Theaterluft zu schnuppern. Doch ist Alice im fernen London wirklich sicher vor ihrem gewalttätigen Gatten?

     Vor einigen Jahren las ich den historischen Debütroman der Autorin, der den Titel „Die Geliebte des Sarazenen“ trug und mochte das Buch, das die Geschichte einer starken Frau erzählt, damals sehr. Starken Frauen begegnet man aber auch in anderen lesenswerten Büchern oder Romanreihen von Christiane Lind; so etwa möchte ich an dieser Stelle die tollen viktorianischen Krimis der Maud & Lady Christabel Reihe“ nicht unerwähnt lassen, die die Autorin unter dem Pseudonym C.L. Potter schrieb.

    Alice, die Heldin in „Geheimnisse der Gaukler“, ist anfangs eine offene, lebenslustige junge Frau, die durch die Schläge und Grausamkeiten ihres Gatten gefügig gemacht werden soll. Trotz ihrer Verzweiflung und Angst, ist ihr Überlebenswille ungebrochen und ab dem Punkt, als sie begreift, dass ihre Tage, sollte sie an Stephens Seite bleiben, gezählt sind, wird sie wieder zur „alten“ Alice, die ihre Ängste überwindet und mutig zur Tat schreitet. Dieser Wandel wirkt nachvollziehbar dargeboten und weil Alice dazu eine sympathische, facettenreiche Romanheldin ist, ist man als Leser schnell gefangen von der spannenden Geschichte. 

     Sehr detailliert und informativ schildert die Autorin das Theaterleben. Man erhält aber auch spannende Einblicke in die Welt der Spionage, denn neben der sich anbahnenden Liebesgeschichte zwischen Alice und James, hat auch der umtriebige, geheimnisvolle Christopher ‚Kit’ Marlowe einen großen Anteil am Fortgang der Story. 

    Das elisabethanische London, das Christiane Lind hier auferstehen lässt, vor dem geistigen Auge ihrer Leserschaft, ist keinesfalls märchenhaft verklärt. Man bekommt einen ungeschönten Blick auf London geboten und die vielen eingestreuten historischen Fakten und Details, sorgen dafür, dass die fiktionale Liebesgeschichte, in einen realistisch anmutenden Background gebettet wird.

     

    Die aufwendige Hintergrundrecherche hat sich gelohnt, denn man bekommt einen ansprechenden Historienschmöker geboten, der reichlich Theaterflair verströmt. 

    Zwar wird sich im realen Leben wohl nie klären lassen, ob Shakespeare wirklich der Autor zahlreicher Bühnenstücke war oder ob er dafür lediglich mit seinem Namen Pate stand, doch fand ich Christiane Linds erzählte Version in dieser Story interessant erzählt. 

    Lediglich James, Alice großer Liebe, kommt hier, für meinen Geschmack, etwas zu kurz. Zwar erhält man kleine Einblicke in seine Gedankenwelt, doch hätte ich mir gewünscht, dass er einen größeren Anteil an der Story, noch mehr gemeinsame Momente/Streitgespräche/Dialoge mit der Romanheldin gehabt hätte. Und auch die plötzliche Passivität des Bruders von Alice, der nach einer Prügelei mit Alice Mann so schnell einknickt, fand ich nicht so ganz stimmig. Da diese Punkte jedoch nicht wirklich ins Gewicht fallen und der Roman ansonsten so lesenswert und spannend erzählt ist, habe ich lediglich einen halben Punkt bei meiner Bewertung abgezogen und empfehle „Geheimnisse der Gaukler“ gerne weiter. 4.5 von 5 Punkten.

     

  18. Cover des Buches Blutportale (ISBN: 9783426523407)
    Markus Heitz

    Blutportale

     (342)
    Aktuelle Rezension von: Magnus_Bane

    Das Buch ist wirklich großartig. Es gibt Magie, Action und jede Menge Gemetzel, aber nicht völlig zusammenhanglos. Spätestens am Ende versteht man wie alles zusammenhängt. Da kam dann auch noch eine Wendung, die ich niemals erwartet hätte. 

    Der Schreibstil ist flüssig, und lässt sich gut weglesen. Markus Heitz ist zurecht einer der bekanntesten Schriftsteller Deutschlands.

  19. Cover des Buches Julia (ISBN: 9783596512638)
    Anne Fortier

    Julia

     (421)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Nach dem Tod ihrer Tante Rose, die überraschend Julias Zwillingsschwester Janice ihr gesamtes Erbe hinterlassen hat, begibt sich Julia zurück in ihre Geburtsland Italien, wo Julia dem Nachlass von Tante Rose zufolge den Schatz ihrer früh verstorbenen Mutter Diane finden soll. Auf dem Weg nach Siena begegnet Julia, die unter ihren Geburtsnamen Giulietta Tomolei reist, Eva Maria Salimbeni, die die Vorfahren von Julia und die damit verbundenen Familienfehden kennt. In einem Schließfach ihrer Mutter findet Julia mehrere Bücher und Schriften, die die Geschichte von Romeo und Julia aus verschiedenen Epochen enthalten, darunter auch die Urfassung aus dem Jahr 1340, die William Shakespeare 200 Jahre später adaptierte. Auf der Suche nach dem Erbe ihrer Mutter und ihren eigenen Wurzeln fühlt sich Julia in Siena zunehmend verfolgt und bedroht. Schutz erhofft sie sich von Eva Marias Patensohn, Alessandro Santini. Durch seine Unterstützung werden die alten Familienfehden wieder angefacht und offenbar scheint sich die Rome-und-Julia-Geschichte damit zu wiederholen. 

    Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen. In der Vergangenheit im Jahr 1340 verlieben sich Giulietta Tolomei und Romeo Marescotti ineinander. Ein Heiratsantrag Romeos wird jedoch von Giuliettas Vater abgelehnt und das Drama nimmt seinen Lauf...

    In der Gegenwart begleitet man Julia auf der Suche nach dem Schatz ihrer Mutter, die dabei die Geschichte des tragischen Liebespaares liest. Durch die verwandtschaftlichen Beziehungen sind beide Erzählstränge eng miteinander verknüpft. Dabei wird offenbar, dass ein Fluch auf den beiden italienischen Familien zu liegen scheint. Die Liebesgeschichte von Giulietta Tolomei und ihrem Romeo endete tragisch und auch Julias Eltern sind früh verstorben. Droht Julia nun das gleiche Schicksal oder kann sie den Fluch brechen?

    "Julia" ist eine Mischung aus Familiendrama, Liebesgeschichte, Krimimalroman und Historienepos. Durch die anschauliche Beschreibung der Stadt und ihrer historischen Orte fühlt man sich bildlich nach Siena versetzt und taucht in die Atmosphäre buchstäblich ein. 

    Während der Erzählstrang in der Vergangenheit - eine klassische romantische Liebesgeschichte - emotional mehr fesselt, ist die Geschichte in der Gegenwart aufgrund der spürbaren Bedrohung Julias und ihrer rätselhaften Suche nach dem Schatz ihrer Mutter spannender konstruiert. 

    Die Parallelen zwischen Gegenwart und Vergangenheit wirken dabei allerdings etwas zu gewollt, die Figuren zumal ein wenig klischeehaft dargestellt, was aber wiederum zum historischen Hintergrund passend ist. 

    Es ist nicht ganz einfach, den Überblick über alle handelnden Akteure in Gegenwart und Vergangenheit zu behalten, da keine tiefer gehende Charakterdarstellung erfolgt. Selbst Romeo und Julia wirken wie ihre Nachfahren etwas blass. Die Geschichte kann deshalb auch nicht durchgehend fesseln. Durch die Detailverliebtheit und die unbedingte Verknüpfung von historischen Fakten mit einer fiktiven Geschichte treten unweigerlich Längen auf, bei der insbesondere die Romantik der Liebesgeschichte in der Gegenwart auf der Strecke bleibt. 

  20. Cover des Buches Romeo und Julia (ISBN: 9783872911278)
    William Shakespeare

    Romeo und Julia

     (1.393)
    Aktuelle Rezension von: Elina_moro

    Ich habe einmal Romeo und Julia in der Schule gelesen und ich war komplett von der Story begeistert. Vor kurzem habe ich es noch mal gelesen und finde es immer noch gut. Am meisten, was ich an diesem Drama liebe, ist die Sprache, Shakespeares Englich klingt immer zärtlich und romantisch, aber auch doppeldeutig. Die Lektüre hat mir viel Spaß bereitet. Man kennt ja die Story. Nach so vielen Jahren mag sie klischeehaft klingeln, aber sie hat etwas an sich, auch wie die anderen Dramen von William Shakespeare, die immer noch gelesen werden und immer noch besprochen werden.

  21. Cover des Buches Dead Eyes - Der Fluch der Maske (ISBN: 9783845803753)
    Chris Priestley

    Dead Eyes - Der Fluch der Maske

     (72)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost
    Ein kurzer, aber guter Ausflug in die fantastische Welt von Amsterdam. Die goldenen Zeiten waren gar nicht so golden.

    Der erste Satz:
    „Das Flugzeug tauchte aus strahlendem Sonnenschein in dichte graue Wolken.“

    Der letzte Satz:
    „Er riss ihn auf, und dort, unbeschadet, mit starrem Blick, lag die Maske und sah ihn an.“

    Fazit:
    Wenn man so will, dann war dieses Büchlein ein kleiner, aber doch sehr unterhaltsamer Happen zwischendurch. Mit gerade mal 123 Seiten habe ich nicht mal einen Tag gebraucht, um alles gelesen zu haben. Aber dafür war die Story auch unheimlich fesselnd. Mystik, Rätsel, Geschichte und viel Wissenswertes über Amsterdam. 
    Vom Cover her, hatte ich etwas mit Vampiren oder Dämonen erwartet. Auch der Titel verspricht ja erst einmal so etwas in der Richtung. Am Ende war es dann aber ein Jugendbuch. Ein sehr gut geschriebenes Jugendbuch. Zwar leicht Kost, weil einfach geschrieben, aber dafür unheimlich interessant. Der Autor hat es gekonnt geschafft, tatsächliche geschichtliche Begebenheiten mit Fantastik zu mixen. Und so schnell wird aus einer überteuert erscheinenden Maske, vom Trödel, plötzlich ein magisch angehauchter Gegenstand, der seinen jungen Käufer ganz schön durcheinander bringt. Selbst ich konnte dann irgendwann gar nicht mehr unterscheiden, ob das denn möglich war, oder auch nicht. - Fest steht jedenfalls, dass das Schicksal, dieses kleinen Mädchens durchaus möglich sein kann. 
    Ich hatte jedenfalls ein fantastisches Kopfkino vor Augen. Die Figuren waren über die komplette Story bei mir. Ich habe den Protagonisten gesehen, den ich anfangs für ein Mädchen gehalten habe, bis das Geschlecht gelüftet war. Dann hatte ich den Vater vor Augen, der geschäftlich voran kommen wollte, auf der anderen Seite aber auch seinen Sohn nicht im Stich lassen konnte. Und dann diesen Dirk, diesen Fiesling. Eine linke Bazille, der ich im wahren Leben auch nicht begegnen wollte. Das ist so eine Sorte Mensch, die die Welt mal echt nicht braucht. - Kurz gesagt, ich war begeistert.
    Ja, ein Jugendbuch. Das merkt man schon irgendwie am Schreibstil. Es war halt eben alles einfach gehalten, leicht erklärt und insgesamt eine recht leichte Kost. Aber das hat das Buch eben auch zu einer super Feierabendlektüre gemacht. Und trotzdem habe ich eine ganze Menge über Amsterdam gelernt. Ok, das ist wahrscheinlich Wissen, das ich wohl nie brauchen werde, aber das macht doch ein gutes Buch aus. Man fühlt sich unterhalten und hat noch einen gewissen Lerneffekt. - Das hat geklappt, würde ich mal sagen.
    Doch, eine kurze und knackige, aber sehr lesenswerte Story. Hat mir super gefallen!!!

    Jap, auf jeden Fall spreche ich hier eine Lese Empfehlung aus. Es ist vollkommen egal, für welche Zielgruppe das Buch mal gedacht war. Die Story ist einfach nur super. Ich habe mich jedenfalls super gut unterhalten gefühlt und hatte es dem entsprechend schnell durch. Es ist leichte Unterhaltung für zwischendurch. Tut euch das ruhig mal an. Einen Fehler macht ihr nicht. 

    (Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)
  22. Cover des Buches Narziß und Goldmund (ISBN: 9783518474723)
    Hermann Hesse

    Narziß und Goldmund

     (700)
    Aktuelle Rezension von: berlinerkatze

    Das Buch betrachtet Themen wie Freundschaft oder Kunst von einer neuen Seite und auch der Sprachstil ist sehr gelungen. Objektiv betrachtet ist es wirklich ein gutes Buch, aber ich fand es manchmal etwas zäh und es hat mich nicht so richtig gefesselt. Trotzdem gab es einige schöne Zitate, wie z.B.: „jedes Leben wird ja erst durch Spaltung und Widerspruch reich und blühend. Was wäre Vernunft und Nüchternheit ohne das Wissen von Rausch, was wäre Sinneslust, wenn nicht der Tod hinter ihr stünde, und was wäre die Liebe ohne die ewige Todfeindschaft der Geschlechter?“

  23. Cover des Buches Die Liebe in den Zeiten der Cholera (ISBN: 9783596907083)
    Gabriel García Márquez

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera

     (492)
    Aktuelle Rezension von: tb29

    Die Geschichte wird aus der Perspektive der drei Protagonisten erzählt und dabei schafft es García Márquez, meiner Meinung nach sehr gut, die unterschiedlichen Charaktere voneinander abzugrenzen und ihre verschiedenen Herkünfte und Sichtweisen zu beschreiben. Sehr schön, wie der Autor die Szenerie um den Jahundertwechsel beschreibt und dabei poliitsche, kulturelle und technologische Entwicklungen einfängt.

    Während mich insbesondere die Passagen rund um Dr. Juvenal Urbino amüsiert haben, konnte ich mich leider nie wirklich mit Florentino Ariza identifizieren, was mir vor allem zu Beginn das Lesen erschwert hat. Meiner Meinung nach ist es von Vorteil, dass dieser Klassiker keine reine Romanze beinhaltet und im Verlauf des Buches gelang es mir, mich mehr mit der Geschichte Arizas abzufinden und seine Rolle zu aktzeptieren, sogar stellenweise dem nächsten Tiefpunkt entgegenzufiebern. Letztendlich verstehe ich nicht, wieso sich Fermina Daza am Ende noch auf ihn einlässt.

    Für mich ein Buch, dass ich auf meiner Klassiker-Liste abhaken kann, ohne dabei besonders positive oder negative Gefühle zu behalten.

  24. Cover des Buches Der König der purpurnen Stadt (ISBN: B005246CVK)
    Rebecca Gablé

    Der König der purpurnen Stadt

     (601)
    Aktuelle Rezension von: Mittelalterfreak

    Ich wurde gut ins alte London aus den 1330er Jahren geworfen, ich konnte mich auch super in den Charakter Jonah versetzen.
    Spannend und auch lehrreich fand ich ich die Darstellung von der Aufnahme in der elitären Londoner Tuchhändlergilde, und die gemeinsame Zusammenarbeit mit Königin Philippa für die englische Tuchproduktion. Natürlich durfte es auch an Gegenspielern nicht fehlen. Insgesamt ein gelungenes Werk mit kleinen Längen, wegen denen ich einen Stern abziehen musste.

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