Bücher mit dem Tag "pest"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "pest" gekennzeichnet haben.

336 Bücher

  1. Cover des Buches Wie Blut so rot (ISBN: 9783551582874)
    Marissa Meyer

    Wie Blut so rot

     (1.002)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Scarlet's Großmutter ist verschwunden und niemanden interessiert es. Auf der Suche nach ihr trifft sie auf den Straßenkämpfer Wolf. Der mysteriöse Fremde bietet ihr seine Hilfe an, doch kann sie ihm vertrauen? Währendessen befindet sich Cinder auf der Flucht und versucht zusammen mit dem etwas seltsamen Kapitän Thorne mehr über ihre Vergangenheit heraus zu finden.

    Die Autorin hat hier wirklich was ganz Neues und Eigenes geschaffen. Diese ferne Welt mit Raumschiffen, Cyborg und Portscreen ist so anders und so gut gelungen. Was ich im ersten Teil gewöhnungsbedürftig fand, habe ich nun genossen und fand es großartig. Auch das Wir jetzt nicht nur im asiatischen Raum uns aufgehalten, sondern auch nach Europa gekommen sind, finde ich klasse. Zudem hat die Autorin es wieder geschafft einen mitzunehmen, in eine so andere Welt und doch fühlt man sich direkt darin und davon umwogen. Für viele Lacher hat auch noch eine andere neue Figur gesorgt, und zwar Carswell Thorne, Klein-Krimineller, mit viel Charme und einem extragroßen Ego, da wird noch so einiges auf uns zukommen.

    Die Handlung konnte mich wirklich in allen Punkten vollkommen überzeugen, ich fand die Handlung auch an sich besser als die des ersten Teiles, da die des 2. Teiles nicht so vorhersehbar war. Mir gefielen die einzelnen Handlungsstränge und die Entwicklungen der Geschichte. Ebenfalls ist die Spannung fast nicht mehr aushalten in diesem Buch, denn einem wird nie langweilig, was mir sehr gefiel.

    Wie auch im 1. Teil, ist der Schreibstil wirklich wunderbar gehalten und lässt sich super lesen, man flitzt richtig durch die 400 Seiten, und man bekommt immer wieder Lust auf mehr.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Erst wusste ich nicht ob ich das gut finden soll das es garnicht um Cinder weiter geht aber die Verwirrung war rasch abgelegt. Die Geschichte wechselt immer wieder zwischen den einzelnen Charakteren, hauptsächlich, zwischen Scarlet, Cinder und Kai. Der Mix ist hier sehr gut gelungen. Auch die Adaptation der Rotkäppchen Geschichte finde Ich sehr gut gelungen.

    Ich kann Marissa Meyer mit ihren Luna Chroniken einfach nur feiern. Die Story ist großartig. Ich habe selten soviel Lebendigkeit zwischen zwei Buchseiten gefunden. Der Märchenbezug ist auch im zweiten Band wieder vorhanden, jedoch ist dies wirklich nur eins der Elemente in diesem Büchern und unterstreicht einfach nur das Können der Autorin. Ich gebe dem Buch fünf Sterne und freue mich schon wahnsinnig auf den dritten Teil!

  2. Cover des Buches Wie Sterne so golden (ISBN: 9783551582881)
    Marissa Meyer

    Wie Sterne so golden

     (752)
    Aktuelle Rezension von: XodetteX

    Die Geschichte verlief sehr flüssig, aber es gab tatsächlich Wochen, wo ich das Hörbuch nicht gehört habe. Die Spannung, wie es denn nun weiter geht, hat sich aus dem zweiten Teil nicht halten können. Aber sobald ich wieder anfing das Hörbuch zu hören, war ich voll in der Story drin. Nichts ist im Laufe der Zeit aus meinem Gedächtnis verschwunden.

    Was immer noch gegeben war, war dass alle Charaktere ihren Platz in der Geschichte erhalten haben, aber der Fokus auf Cress und ihrer Vergangenheit und Gegenwart lag. Außerdem lernen wir eine neue, für mich etwas verstörende, Person kennen: Prinzessin Winter. Ich bin sehr gespannt, was mich im vierten Teil erwartet. So richtig gefesselt hat mich die Geschichte als der Plan in die Tat umgesetzt wurde. Ich habe mit allen mitgefiebert und war nicht nur als Zuschauer dabei.


    Mein Fazit ist, dass der 3. Teil immer noch die Spannung und das Gefühl transportiert. Aber, für mich, war dieser Teil etwas schwächer als der vorherige Band. Nichtsdestotrotz wurden die parallelen Geschichten aller Protagonisten wieder super ineinander geflochten. Scarlet fand ich kam ein wenig zu kurz, aber ich denke, dass sich das mit dem nächsten, und letzten Band der Reihe, wieder aufheben wird.

  3. Cover des Buches BLACKOUT - Morgen ist es zu spät (ISBN: 9783442380299)
    Marc Elsberg

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

     (1.370)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald

    Blackout ist das zweite Buch, das ich von Marc Eisberg gelesen habe. Worum geht es? Vom einen Moment auf den anderen gehen in ganz Europa die Lichter aus. Der Strom ist weg, die Menschen sitzen mitten im Winter in ihren dunklen kalten Häusern, bald ohne Essen und Wasser, tagelang.  

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    An diesem Moment - Tag 0 - starten wir in die Geschichte. Die Kapitel sind kurz, maximal 2 -7 Seiten. Zack zack gibt es gleich gefühlte 20 verschiedene Erzählstränge und einen Berg neuer Personen. Jo, man wird ganz schön hinein geworfen. Bis man sich mal halbwegs zurecht gefunden hat, dauert es schon mal 100 Seiten. Nochmal 200 Seiten später kann man dann der Handlung auch mit Vergnügen folgen, das Lese-Erlebnis bessert sich und von dem anfänglichen Schwarm an Figuren kristallisiert sich eine Handvoll Protagonisten heraus. 

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    Und diese gefallen mir alle durchwegs. Einerseits weil man durch ihre verschiedenen Positionen (Regierung, Energiewirtschaft, Atomkraftwerk, Journalist,…) von vielen Blickwinkeln in die Story eintaucht und andrerseits, weil sie alle durchwegs rechts authentisch handeln. 

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    Generell finde ich den Blick auf die Abgründe der Menschheit sehr spannend. Bei Kälte und Hunger ist dann irgendwann jeder nur mehr sich selbst der nächste - auch das in meinen Augen sehr.. authentisch. Erschreckend, aber ich stelle mir die Reaktion der breiten Masse auf eine Katastrophe dieser Art ähnlich vor, wie sie in dem Buch beschrieben ist. 

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    Was sich für mich nicht ganz reimt: eine der Hauptfiguren, ein schnieker Italiener, ist ein Hacker. Und zufälligerweise der einzige weltweit (?) der der Lösung auf die Spur kommt.. und das auch noch in Rekordtempo? Natürlich, für eine flüssige Story geht das kaum anders. Aber trotzdem kommt mir das recht… abwegig vor. 

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    Wovon ich abraten möchte, ist parallel einen Serienmarathon mit „Chernobyl“ durchzuziehen. Da bekommt man dann doch ein flaues Gefühl im Magen, wenn Fiktion und Realität miteinander verschwimmen.

  4. Cover des Buches Inferno (ISBN: 9783404169757)
    Dan Brown

    Inferno

     (1.462)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Brown schafft eine außergewöhnliche, nachdenkliche und gut ausgearbeitete Geschichte. Zu Beginn baut er gleich Spannung auf. Am Ende der Kapitel bin ich immer gespannt, wie es weitergeht und mag das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Geschichte ist in der dritten Person aus Sicht Robert Langdons geschrieben. Jedoch geben einige Kapitel Einblicke in andere Perspektiven von Personen, die für die Geschichte unersetzlich sind. Auf diese Weise erhält der Leser ein paar ergänzende Informationen über die Situation, was die Spannung noch zusätzlich steigen lässt. Was diese Personen aber mit dem Rätsel zu tun haben und was das alles zu bedeuten hat, erfährt der Leser erst später. 

    Die Protagonisten Robert Langdon und Sienna Brooks waren mir gleich sympathisch. Die Gedanken Langdons sind durch den Kursivdruck klar von der Handlung abgegrenzt. Dan Browns Schreibstil ist leicht zu lesen und man fliegt regelrecht durch die Seiten. Durch die genauen Beschreibungen ist die Handlung leicht nachzuvollziehen, was durch die anschaulichen Vergleiche noch unterstützt wird:
     „Die Erinnerungen kehrten nur langsam zurück … wie Blasen, die aus den Tiefen eines bodenlosen Brunnens an die Oberfläche steigen.“

    Die Geschichte wirkt durch zahlreiche italienische Sätze realistischer. Trotzdem ist alles zu verstehen, weil die wichtigen Aussagen noch einmal übersetzt wiedergegeben werden. 

    Allerdings gibt es zu Beginn vieler Kapitel und auch zwischendurch eine lange Erklärung über Dante, ein Kunstwerk oder einen Raum. Einerseits sind einige Erläuterungen interessant und wichtig, um das Rätsel zu verstehen und zu lösen, andererseits kommen sie so oft vor und sind ausufernd, dass sie mich nervten und langweilten. So zieht sich das Buch in die Länge und durch diese Beschreibungen schreitet die Handlung nur schleppend voran.

    Was mir neben den ausufernden Beschreibungen des Umfelds und deren Gegenstände ebenfalls nicht gefiel ist, dass zu Ende zwei Dinge ungeklärt bleiben. Das eine ist nicht wichtig, um die Geschichte zu verstehen, allerdings hätte ich mir eine Erklärung gewünscht, um meine Neugierde zu stillen und da es für mich unerklärlich und ein bisschen weit hergeholt ist. Die andere Sache ist von Bedeutung und lässt für mich das Verhalten von Sienna Brooks gegen Ende des Buches unglaubwürdig erscheinen. Aus diesem Grund finde ich die Handlung um Sienna Brooks am Ende nicht so gut gelungen. 

    Fazit:

    Trotz zweier Unklarheiten und den manchmal zu langen Beschreibungen von Kunstwerken ist Dan Brown ein spannendes, außergewöhnliches und rasantes Meisterwerk gelungen, das zum Nachdenken anregt. "Inferno" ist von diesem Autor mein erstes Buch, aber nach diesem kann ich sagen, dass Brown definitiv ein sehr guter Schriftsteller mit besonderem Schreibstil ist. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen!

  5. Cover des Buches Wie Monde so silbern (ISBN: 9783551315281)
    Marissa Meyer

    Wie Monde so silbern

     (1.621)
    Aktuelle Rezension von: janeesjournal

    Die Idee der Geschichte konnte mich von Anfang an überzeugen und ich fand sie wirklich sehr cool.

    Cinder/Wie Monde so silbern ist ein dystopian sci-if Retelling von Cinderella, mit Cinderella bzw. Cinder als Cyborg.

    Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen und die Seiten sind nur so daher geflogen. An sich war die Handlung sehr vorhersehbar und konnte alles voraussehen, doch irgendwie hat mich das bei diesem Buch wirklich gar nicht gestört, weil die Geschichte einfach so gut, spannend, einnehmen und schön zu lesen war.

    Cinder als Protagonistin mochte ich auch sehr gerne und es hat wirklich weh getan, zu sehen, wie sie von anderen behandelt wurde, nur weil sie ein Cyborg ist. Ihre Art und besonders ihren Humor mochte ich sehr. Auch die anderen Charaktere wie Peony, Kai, Iko und Dr. Erland waren wirklich interessant und ihre Beziehungen zu Cinder spannend.

    Ich bin wirklich gespannt was man in den nächsten Teilen noch über die Welt und die Lunar erfahren wird und besonders auch wie die Handlung weitergeht.

  6. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.164)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Dass sich, wie Wikipedia verrät, einige historische Ungenauigkeiten in den Roman geschlichen haben, sei vergeben. Mich hat es beim Lesen nicht gestört, und hätte ich es nicht an anderer Stelle nachgelesen, wäre es mir überhaupt nicht aufgefallen. Ein bisschen fiktionale Freiheit ist vollkommen okay.

    Für mich stößt Noah Gordon die Tür zum Mittelalter sperrangelweit auf. Die Art, wie er das Leben damals beschreibt, liest sich so authentisch und echt, dass man komplett in diese Zeit versinkt. Schmutz, Dreck, Gestank – das Mittelalter war kein Zuckerschlecken, und das wird schonungslos und detailreich gezeigt. Vor allem das Handwerk des Baders wird spannend geschildert: Hausmittelchen, Quacksalberei und bedenkliche Tinkturen werden ohne tieferes Wissen angewandt in dem Versuch, Menschen vor Krankheit und Tod zu bewahren. Für einen modernen Menschen sind viele Vorgehensweisen total unvorstellbar.

    Später, wenn Rob in Isfahan, eine Stadt im heutigen Irak, ankommt und dort wahre Medizin kennenlernt, werden die damaligen Möglichkeiten der Heilung plastisch und spannend geschildert. Es ist bemerkenswert, wie viel Wissen über die Medizin im 11. Jahrhundert schon bekannt war. Mich hat es total fasziniert, mehr über die Geschichte der Medizin zu erfahren.

    Und Rob ist der perfekte Protagonist, um diese Geschichte zu vermitteln. Seine Gabe, den nahen Tod eines Menschen zu spüren, wird nicht als (unpassendes) Fantasy-Element in den Mittelpunkt gestellt; vielmehr ist es ein Werkzeug, seine Hingabe und seine Leidenschaft für die Heilung noch stärker herauszuarbeiten. Rob Cole ist der geborene Medicus – und ich als Leserin habe sein Leben und seine Reisen begeistert mitverfolgt.

    Auch stilistisch kann „Der Medicus“ von vorne bis hinten überzeugen. In einem leichten, sehr unterhaltsamen Stil beschreibt Gordon die Ereignisse, webt historische Fakten (mal mehr, mal weniger, wie wir schon wissen) ein und lässt das Mittelalter lebendig werden. In dem zweiten Band der Trilogie, „Der Schamane“, springt Gordon übrigens ein paar Jahrhunderte weiter.

    Für mich war, ist und bleibt „Der Medicus“ von Noah Gordon einer der besten historischen Romane, die ich je gelesen habe. Ein bisschen auch, weil es mein erster Erwachsenenroman in diesem Genre war. Aber vor allem, weil Gordon seine Leser auf eine spannende, atmosphärisch dichte und authentische Zeitreise mitnimmt. Und auch heute noch hat dieser Roman eine ganz starke Wirkung auf mich. Das können nicht viele Bücher von sich behaupten.

  7. Cover des Buches Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte (ISBN: 9783596297269)
    Bernhard Hennen

    Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Morally_Grey

    Selten hat es mich so viel Kraft und Zeit gekostet ein Buch zu Ende zu lesen. Beinahe hätte es Bernhard Hennen geschafft mir die Lust an Fantasy zu nehmen. Und dennoch habe ich es geschafft meinem Vorsatz – Bücher, die ich begonnen habe, bis zum Ende zu lesen – gerecht zu werden. Dieses Buch hat mich allerdings an der Sinnhaftigkeit dieses Vorhabens zweifeln lassen. Aller Voraussicht nach wird es das erste und letzte Buch dieses Autors sein, welches den Weg in mein Regal gefunden hat. 

    Ich versuche eigentlich jedem Buch, das ich gelesen habe, auch etwas Positives abzugewinnen. In diesem Fall fiel mir das allerdings schwerer als gedacht. Wenn ich dennoch etwas positiv hervorheben soll, dann wäre das wohl der achtzigseitige Prolog zur eigentlichen Geschichte. Hier hätte es Bernhard Hennen beinahe geschafft die Art von Spannung aufzubauen, die ich im Rest der Geschichte vermisst habe. Ebenso interessante Ansätze waren in der Charakterisierung der Hauptfigur – Lucio Tormeno – auszumachen. Umso bedauerlicher, dass es dieser Charakter nicht über den Prolog hinaus in die Geschichte geschafft hat. Damit wäre ich mit meinen positiven Eindrücken zum Buch schon wieder am Ende angelangt… 

    Als besonders fragwürdig empfand ich die Darstellung von Frauen: Eine so ausgeprägte Sexualisierung des weiblichen Geschlechtes habe ich bislang nur selten wahrgenommen. Im vorliegenden Buch schien die Aufgabe der Frau allein darin zu bestehen, den animalischen Trieben des Mannes gerecht zu werden. Ich bin der Meinung, dass man auch in einer von der Renaissance inspirierten Fantasiewelt einer fortschrittlicheren Darstellung gerecht werden kann und sollte. 

    Die handelten Personen dieser Geschichte haben jegliche Tiefe vermissen lassen. Die Folge waren Geschehnisse, welche viel zu oft willkürlich oder im besten Fall nur begrenzt nachvollziehbar gewirkt haben. Dementsprechend ist es mir nicht gelungen auch nur die geringste Verbindung zu einem der Protagonisten aufzubauen. Dieser Umstand hatte wiederum negative Auswirkungen auf die Spannung innerhalb der Erzählung. Verstärkt wurde dieser Eindruck durch die kurzen Kapitel und häufigen Perspektivwechsel durch die ich mich immer wieder aus der Handlung gerissen gefühlt habe. Ab dem dritten Drittel des Romans wurde in mir den Eindruck erweckt, als hätte der Autor mit geschlossenen Augen Märchenbücher aufgeschlagen und die darin gefundenen Inhalte ohne Rücksicht auf Klarheit und Logik in der eigenen Geschichte unterzubringen versucht. Es ist durchaus nachvollziehbar sich von anderen Erzählungen inspirieren zu lassen. Ganze Ereignisse 1:1 zu übernehmen – ich denke hierbei zum Beispiel an die Situation zwischen Milan und Gideon welche sehr stark an Bilbo und Gollum erinnert – sollte allerdings nicht das Ziel sein. Darüber hinaus wurde Bernhard Hennen nicht müde darauf hinzuweisen, dass die Mären innerhalb der Geschichte die Grundlage aller Geschehnisse bilden. Spätestens nach der gefühlt hundertsten Erwähnung innerhalb weniger Seiten hatte ich eine Abneigung gegen das Wort „Mär“ entwickelt. 

    --- ACHTUNG SPOILER ---

    Um nochmal auf die Logik innerhalb der Geschichte einzugehen: Es ist mir unbegreiflich, wie ein Mann dessen Namen der Erzählung nach so sehr in Verruf geraten ist – immerhin wird sein Sohn deswegen gemobbt und geschlagen – zum gefühlt mächtigsten Mann der ganzen Insel aufsteigen konnte. Wenn es dafür eine nachvollziehbare Erklärung geben sollte, bleibt sie Bernhard Hennen seinen Leser*innen schuldig. Genauso wenig erschließt sich mir die Tatsache, dass die Geschichte der Schwertherzogin, welche in der Vergangenheit von Nandus Tormeno gefangen genommen wurde, nicht bis zu seinem eigenen Sohn durchgedrungen zu sein schien. Jeder Mensch scheint zu wissen wer diese Frau ist und wie sie aussieht; mit Ausnahme des jungen Mannes, der sich in ebendiese Frau verliebt. Die Kompetenzen der Stadtwache und deren Fähigkeit im Bogenschießen möchte ich jetzt gar nicht erst näher in Frage stellen.

    --- SPOILER ENDE ---

    Fazit:
    Ein mehr als enttäuschender Auftakt einer uninspirierten Fantasiegeschichte gepaart mit einer mehr als problematischen Darstellung von Frauen. Auf Grund der Fülle an lesenswerten Alternativen sehe ich für mich persönlich keinen Grund dieses Buch weiterzuempfehlen.

  8. Cover des Buches Wer weiß, was morgen mit uns ist (ISBN: 9783570159477)
    Ann Brashares

    Wer weiß, was morgen mit uns ist

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Lesebegeisterte
    Prenna ist 17 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter in New York. Woher sie kommt und was vorher war, darf sie niemanden erzählen! Ein Virus hat viele Menschen getötet, zusammen mit anderen ist es Prenne gelungen, in die Gegenwart zu entkommen. Dort lernt sie Ethan kennen. In ihm verliebt sie sich unsterblich! Doch diese Liebe ist absolut VERBOTEN!!!  Ein sehr spannendes Jugendbuch, flüssiger Schreibstil.

  9. Cover des Buches Das Haus in der Nebelgasse (ISBN: 9783453358850)
    Susanne Goga

    Das Haus in der Nebelgasse

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Lese-Krissi

    Aufmachung des Buches
    Am linken Coverrand sieht man eine Frau, die am Ufer der Themse steht. Im Hintergrund sieht man im Nebeldunst den Palace of Westminster. Mir gefällt das Cover sehr gut.

    Inhalt
    London 1900: Die junge und unabhängige Lehrerin Matilda Gray unterrichtet an einer Mädchenschule.  Nach den Sommerferien taucht ihre Schülerin Laura nicht mehr in der Schule auf, weil sie aufgrund einer Krankheit mit ihrem Vormund durch Italien und Griechenland reist. Matilda traut der ganzen Sache nicht, auch weil Laura ihr vor den Ferien ein Geheimnis anvertraut hat. Als Matilda dann eine Postkarte von Laura erhält, entdeckt sie darauf eine geheime Botschaft, die sie zu einem Kästchen mit rätselhaftem Inhalt führt. Schon bald befindet Matilda sich in einem mysteriösen Abenteuer, indem sie auch mehr über London und die Pest um 1665 erfährt. Hilfe erhält sie von dem Historiker Stephen Fleming. In welchem Zusammenhang steht Lauras Verschwinden und dem über 200 Jahre alten Kästchen? Matilda und Stephen dringen immer mehr in eine dunkle Familiengeschichte ein. 

    Meine Meinung
    Bei „Das Haus in der Nebelgasse“ handelt es sich nicht nur um einen historischen Roman sondern meiner Ansicht nach auch gleichzeitig um einen Krimi. Dies macht die Geschichte interessant. Susanne Goga hat mit ihrem tollen Schreib- und Erzählstil mir angenehme Lesestunden bereitet. 

    Ich finde, die Autorin hat sich sehr gut mit den Gegebenheiten in London um 1900 und die dort herrschende Pest um 1665 auseinander gesetzt. Sogar den Burenkrieg erwähnt sie dadurch, dass Matildas Bruder als Soldat in Afrika dient. Durch den Roman habe ich dankenswerterweise noch neues historisches Wissen dazu erhalten.
     Auch über London und den unterirdischen Flüssen erhält man interessante Informationen, die mir gar nicht so bewusst waren.

    Durch die Protagonistin Matilda Gray erfahren wir als Leser, welche Stellung die Frauen um 1900 in der Gesellschaft hatten. Entweder sie wurden zu braven Ehefrauen erzogen oder sie machten „Karriere“ und blieben unabhängig. Matilda ist zu Beginn der Handlung ein Paradebeispiel für letzteres. Sie ist Lehrerin, ledig und hat ein Zimmer bei einer älteren Dame. In der Gesellschaft dieser Zeit ist es noch nicht gut vorstellbar, dass man gleichzeitig liiert sein könnte. Susanne Goga bringt diesen Aspekt gut herüber. 

    Die Handlung wird spannend, als Matildas Schülerin Laura nicht mehr auftaucht. Durch eine geheimnisvolle Botschaft findet die Lehrerin sich bald auf einem Abenteuer durch London. Ich habe als Leserin mitgerätselt, was all die Entdeckungen, die Matilda in Laufe der Zeit macht, für Bedeutungen haben. Was zum Beispiel heißt „das Haus unter dem Haus“? Das wird man erfahren, wenn man den Roman liest. 

    Mir gefällt, dass Matilda Hilfe durch den Historiker Stephen Fleming erhält. Er wirkt sehr sympathisch, aber auch er hat seine Geheimnisse von denen man erst spät erfährt. Hier musste ich zunächst etwas schlucken und wollte nicht in Stephens Haut stecken.

    Es passiert viel in dem Roman und Matilda und Stephen müssen nicht nur das Rätsel um Laura entschlüsseln sondern kommen noch einem Mord auf die Spur. Das Buch bleibt spannend bis zum Schluss.

    Zum Schluss möchte ich die Vermieterin von Matilda nicht unerwähnt lassen. Mrs Westlakes Charakter heitert die Geschichte außerdem auf. Sie ist Autorin aus Leidenschaft und lässt Laura immer wieder gerne teilhaben an dem was sie gerade schreibt. Ich mochte die Szenen, wenn Laura Zeit mit Mrs Westlake verbringt.

    Mein Fazit
    „Das Haus in der Nebelgasse“ hat mir spannende Lesestunden bereitet und ich habe mehr über die Geschichte in London um 1900, aber auch um 1665 erfahren. Das Buch wurde nicht langweilig. Deshalb kann ich dem Roman ohne Abzug 5 Sterne erteilen.

  10. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404171651)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.103)
    Aktuelle Rezension von: Thomas-78

    Ist dieses Buch nicht fast schon ein Klassiker? Ich habe es mehrfach gelesen. Auch die Verfilmung ist gelungen. Ein Musst-Read für alle Historienfans.

  11. Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783453438187)
    Stephen King

    The Stand - Das letzte Gefecht

     (775)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Natürlich erinnert das Szenario mit dem Virus an unser derzeitiges Problem und es gibt so kleine Details, die einen an die jetzige Situation denken lassen - aber im Buch ist die Anzahl der Überlebenden so hoch, wie bei uns die Verstorbenen - die Welt erscheint hier also nahezu leer.
    Bis Amerika allerdings "entvölkert" ist, dauert es schon eine Weile, denn King lässt sich hier mal wieder sehr viel Zeit, um die Protagonisten, die eine Rolle spielen, gut kennenzulernen.

    Bis dahin beschreibt King aber sehr gut, wie das ganze abläuft. Es startet mit der Flucht aus einem Militär-Stützpunkt, einer Flucht aus Angst, die jedoch über das Schicksal der Menschen auf der ganzen Welt bestimmen wird. Der Virus kommt hier aus dem Labor, das er nie hätte verlassen sollen und breitet sich unglaublich schnell aus: Überlebenschance so gut wie Null.
    Wie das ganze seine Kreise zieht und sich ausbreitet erlebt man mit einigen Figuren, wie dem Musiker Larry, dem taubstummen Nick, der schwangeren Frann oder dem jungen Mann Stu. Deren Leben und die Veränderungen werden detailliert geschildert, wie man es von dem Autor kennt, das macht er ja sehr gerne - und dadurch lernt man jeden von ihnen auch sehr gut kennen. King´s Gespür fir seine Figuren ist schon jedes Mal wieder phänomenal!

    Diese Überlebenden haben eigentlich eine perfekte Chance, wieder zusammen zu finden und das Leben der Menschen von Grund auf neu zu organisieren. Natürlich gibts da auch ein paar irre Schläger und Waffenfanatiker, die das für sich ausnutzen wollen und denen man lieber nicht über den Weg laufen sollte. Vor allem auch das Fehlen medizinischer Versorgung ist wohl der schlimmste Faktor. Ein Gruppe, die ohne Arzt unterwegs ist, hat auch bei kleinen Infektionen wenig Chancen.
    Ansonsten könnte es aber eine Chance auf einen Neuanfang sein. Die Umwelt erholt sich, die Menschen finden sich, Techniker können den Strom wieder hochfahren und die kleinen Städte neu bewohnbar gemacht werden.
    Bei The Walking Dead kamen hier ja noch die Gefahr der Zombies dazu; und für King war das Drama wohl auch noch zu wenig, denn er stellt den Überlebenden einen Gegenspieler: den "dunklen Mann", den "eitlen Geck", eine Art Handlanger des Teufels, der seine ganz eigenen Vorstellungen hat, wie die Zukunft auf Erden aussehen soll. Und natürlich strömen auch zu ihm die Menschen - jene, die sich von der dunklen Aura der Macht und des Bösen angezogen fühlen.
    Dabei geht er teilweise auf sehr subtile und brutale Weise vor, um sich seine Anhänger gefügig zu machen und auch hier lernt man einzelne Charaktere näher kennen um zu verstehen, wie sie in seine Fänge geraten sind.

    Zum einen ist es wieder mal eine genial erzählte Geschichte, zum anderen gibt es aber auch wieder einige Längen. Mit 1400 Seiten kann man es schon als Mammutwerk betrachen, umso mehr fand ich es etwas schade, dass dieses "letzte Gefecht" auf die letzten 200 Seiten runtergebrochen worden ist und auch nicht das Spektakel war, das ich mir darunter vorgestellt hatte. Im Fokus steht das über- und weiterleben und die Bildung der Gruppen und wie sich diese miteinander verhalten.
    Andererseits hat er mit den Figuren wieder großartige Charaktere geschaffen, zum Beispiel mit dem taubstummen Nick, der sich nur mithilfe von Notizen verständigen kann - oder gerade auch mit Tom, der geistig zurückgeblieben ist, aber gerade dadurch eine besonders liebenswerte Art hat und dem zwischendurch die besten Gedanken kommen:

    Gerade das hatte ihm in [...] gefehlt, überlegte er: einfach Liebe. Gewiss, es gab genug nette Leute, aber in ihnen war wenig Liebe. Sie waren zu sehr mit ihrer Angst beschäftigt. Und dort, wo es nur Angst gab, gedieh Liebe nicht so besonders gut, ebenso wenig wie Pflanzen an Stellen wuchsen, wo es immer dunkel war.
    -Zitat-

    Dem "Bösen" hat King Mutter Abagail gegenübergestellt. Eine alte, wirklich sehr alte Frau, von der die Menschen träumen. Mit Träumen, Visionen und "dem Shining" spielt der Autor auch hier wieder und stellt die Menschen vor die Frage nach Gottes Glauben und Führung.

    Das wird auch einmal in einem Gespräch vertieft, das ich sehr berührend fand. Im Raum stand die Frage nach dem Sinn ihrer Aufgabe:

    "Vielleicht, um durch einen Reinigungsprozess Kraft und Frömmigkeit zu erlangen", sagte Glen. "Ihr müsst wissen, dass es hier symbolisch darum geht, Dinge abzuwerfen. Es ist eine Art Magie. Wenn man Dinge abwirft, wirft man auch andere Dinge ab, die symbolisch mit ihnen verbunden sind. Man beginnt einen Reinigungsprozess. Man beginnt, das Gefäß zu entleeren."
    -Zitat-

    Glen erklärt hier, wie man durch zeitweiligen Verzicht eine andere Sicht auf das Leben bekommt. Er spricht auch über die Initiationsriten von Stämmen, bei denen gefastet wird und bestimmte Aufgaben erfüllt werden müssen. Eine Tradition, die schon über tausende von Jahren den Menschen begleiten.
    Für mich betrifft es eher den "häuslichen" Gebrauch, mich von "Dingen" zu lösen, die ich nicht unbedingt brauche, die mich eher fesseln als befreien und je mehr ich mich von diesem Ballast lossage, desto mehr Raum schaffe ich für anderes.
    Übrigens ja auch heute noch praktiziert im Sinne der Fastenzeit, wobei mir der eigentliche Zweck nicht mehr so ganz überlebt hat.
    Glen beschreibt es auch wie eine Batterie, die sich nicht voll aufladen kann, wenn sie nicht entladen wird. Den Vergleich fand ich sehr treffend.

    Was so ein "Neustart" wirklich bewirken würde ist schon eine Überlegung wert. Wie King hier die positive Seite des Wiederaufbaus mit kleinen negativen Steinchen spickt, die einem beim weitergehen immer wieder in die Füße stechen, hat er sehr gut gemacht!

    Insgesamt ein wirklich fesselndes und sehr wirklichkeitsnahes Endzeit Szenario, das an einigen Stellen zu ausufernd ins Detail geht. Mit dem Ende hatte ich mir etwas anderes erwartet, aber vielleicht muss ich das einfach auch noch etwas sacken lassen, denn ich hab so eine leise Ahnung, das ich noch nicht ganz erfasst habe, was King hier wirklich damit aussagen wollte.

  12. Cover des Buches Wunder (ISBN: 9783423086547)
    R.J. Palacio

    Wunder

     (1.054)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Eigentlich sind Jugendbücher nicht so meine Welt, doch an diesem Buch kommt man fast nicht vorbei. In „Wunder“ geht es um August, einen aufgeweckten, klugen und humorvollen Jungen, der langsam in die Pubertät hineinwächst. So weit so gut, sollte man denken. Doch August weiß, wie er auf Andere wirkt, besonders auf diese neuen – seine ersten – Klassenkameraden. Durch einen genetischen Defekt ist Augusts Gesicht von Geburt an deformiert. Bislang kannte er nur seine vertraute Umgebung, vor allem den Kreis seiner liebevollen und ihn schützenden Familie. Doch in der realen Welt merkt er bald, wie er angestarrt wird. Die Mitschüler sind anfangs irritiert von seinem Äußeren, reden zwar - aber nicht mit, sondern über ihn - und haben Scheu, sich näher mit ihm einzulassen. Er wird von den meisten seiner Mitschüler gemieden, denn es gehört Mut dazu, zu dem Anderssein zu stehen. So verbünden sich dann schließlich die coolen Kids gegen ihn mit einem grausamen Spiel: wer August versehentlich berührt, bekommt die Pest ... 

    Man fühlt sich als erwachsener Leser dieses Jugendbuchs förmlich rot werden, als sich schließlich einige Eltern einmischen und versuchen, die Versetzung Augusts in eine andere Schule zu erwirken. Ich wünsche mir noch viele Leser für dieses wunderbare Buch, dass uns den Spiegel vorhält und uns dazu animiert sich über Äußerlichkeiten hinweg zu setzen und den Menschen nach seinen inneren Werten zu beurteilen. Wer bestimmt eigentlich, was normal ist und was nicht?
     Für mich ist es ein klarer Kandidat für die Schullektüre, auf dass aus unseren Kindern starke Persönlichkeiten werden, die Schwächere unterstützen, statt zu malträtieren. Ein Buch, das schnell gelesen ist doch lange nachwirkt! Ich bewerte mit vier soliden Sternen und spreche ein Lesempfehlung aus.  

  13. Cover des Buches Die Tore der Welt (ISBN: 9783404167890)
    Ken Follett

    Die Tore der Welt

     (1.280)
    Aktuelle Rezension von: Bettina_Reuter

    Gesichildert wird das Leben im Dorf Kingsbridge zur Zeit des 14.Jdts. Zwar eine Art Fortsetzung seines Buches "Die Säulen der Erde", steht es jedoch für sich und man kann es auch ohne Kenntnis des Vorläufers gut lesen.

    Detailreich und sehr gut recherchiert schildert Ken Follett das Leben der Bewohner und ich habe beim Lesen viel über das Leben im Mittelalter gelernt. Man taucht quasi ein in das vielschichtige Alltagsleben je nach Bevölkerungsschicht: einfache Handwerker, arme und unfreie Landbewohner, das Leben der Mönche und Nonnen im Kloster, die Rolle der Frauen in der Gesellschaft, Ritter und Grafen und schließlich das harte Leben der Geächteten, auf sich gestellt im Wald. Dies alles zu lesen war für mich durchaus lehrreich, eine angnehme Art, Geschichte zu erfahren.

    Mich störte jedoch zunehmend die klare Unterteilung in Gut und Böse. Auch wenn die "guten" Akteure durchaus auch ihre Fehler hatten und ein wenig reflektierten, fühlte ich mich jedoch etwas an "Denver-Clan" erinnert. Wer diese Serie der 80er noch kennt ; ) Das war mir etwas zu platt.

    Der Schreibstil war angenehm, vielleicht etwas zu saftig. Eher ein Urlaubs-Schinken, dann aber wegen der 1300 Seiten eher als E-Book!

    Aber ich glaube nicht, dass ich ein weiteres Buch von Ken Follett lesen werde, sondern für gute Geschichtsdarstellung lieber auf die Suche nach anderen Autoren gehe.

  14. Cover des Buches Das Geheimnis der Hebamme (ISBN: 9783426634127)
    Sabine Ebert

    Das Geheimnis der Hebamme

     (726)
    Aktuelle Rezension von: Scilla

    Ich bekam das Buch geschenkt, kratzte mich ratlos am Kopf und fragte mich, womit ich das verdient habe. Ja, ich hatte irgendwann mal erwähnt, dass ich eine zeitlang gerne historische Romane las. Aber historischer Roman ist nicht gleich historischer Roman, und wer selbst liest, wird das verstehen. Also, ja…ich lese schrecklich gerne spannende, witzige, gut recherchierte historische Romane mit vielschichtigen Persönlichkeiten.
    Welche, über den zweiten punischen Krieg, die Römer zur Zeit der Republik (vor Caesar!) , aber darüber hinaus auch alles mit Klasse. Aber nicht so gerne eine Buch über eine junge Frau, die als Unverheiratete auf dem Titelbild eine Haube. trägt, obwohl die Hauben im Mittelalter erst sehr viele Jahre später getragen wurden und, ja--richtig--nur von Frauen, die verheiratet sind. Da kommt das her: –jemanden unter die Haube bringen.
    Dennoch las ich den Klappentext. Und ich hielt ihn für eine Satire. Als Satire wäre das Buch grandios. Eine, über Mittelalterklischees, heldenhafte Frauen und vor Hass wahnsinnige Burgherren.
    Aber ich musste lernen: Das ist ernst gemeint.
    Und wenn das ernst gemeint ist, wird es schwer, eine echte Satire zu schreiben. Aber das habe ich mir fest vorgenommen. Natürlich nicht konkret über dieses Buch, vielmehr über "den neuen historischen Roman im Allgemeinen". 

  15. Cover des Buches Der Pestreiter (ISBN: 9783442480883)
    Deana Zinßmeister

    Der Pestreiter

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    Trier 1652: Susanna Arnold ist nach dem Schatzfund endlich zur Ruhe gekommen und lebt mit ihrem Vetter Arthur bei den Blatters, die sich nach ihrer Migration aus der Schweiz nach Trier ein neues Leben aufbauen wollen.

    Karl Kasper von der Leyen ist nun neuer Erzbischof und Fürst von Trier. Sein Anliegen ist es, die Stadt nach dem langen Krieg wieder aufzubauen. Doch noch immer wütet in einigen Dörfern die Pest und die Menschen sind den Juden und Hexen schlecht gesonnen. Die Menschen machen sie für die Pest verantwortlich.

    So ersinnt er einen Plan: Er will den Pestreiter durch die Dörfer schicken, um die Kranken von den Gesunden zu trennen. Außerdem soll Bendicht Blatter zusammen mit seinem Neffen Urs die Pest weiter erforschen, um vielleicht ein Heilmittel finden zu können. Doch das muss in aller Heimlichkeit geschehen, denn der Kurfürst möchte keinen Aufruhr.

    Susanna, nach dem Schatzfund reich, versucht ihren eigenen Weg zu gehen, nachdem sie glaubt, das Urs kein wirkliches Interesse mehr an ihr hat. Doch auch sie ist sich den Gefahren nicht bewusst und lernt die falschen Menschen kennen.

    Mein Fazit:

    Ich bin mit einer ziemlich hohen Erwartungshaltung an diesen Roman rangegangen, denn bislang konnte mich die Autorin mit ihren Geschichten überzeugen. Den ersten Band habe ich ja begeistert gelesen und wusste daher noch, worum es ungefähr geht.

    Aber leider wurde ich mit diesem Band enttäuscht. Ich hatte oft das Gefühl, dass sich die Autorin ein wenig verzettelt hat. So viele verschiedene Personen und häufige Sprünge zwischen den verschiedenen Stationen haben die ganze Geschichte etwas unübersichtlich gemacht. Wie ich finde, wurde es auch bis zum Schluss zu keinem richtigen Bild geformt.

    Des Weiteren empfand ich es sehr befremdlich, dass eine junge Frau zu diesen Zeiten sich eine eigene Wohnung nahm und somit völlig ohne Schutz leben konnte. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass es damals so möglich war, ohne dass die Frau irgendwelche Repressalien erfuhr. Es ist richtig, dass sie keine Familie hatte. Aber sie konnte bei den Blatters leben und irgendwie hätte ich das glaubwürdiger gefunden.

    Andererseits hat die Autorin sehr viele historische Ereignisse in den Roman eingebunden. Der damalige Erzbischof und Fürst von Tier, Karl Kasper von der Leyen, war seiner Zeit wirklich voraus und schaffte heimlich die Hexenverfolgung ab. Auch war ihm daran gelegen, die Stadt wieder zur Blühte zu bringen und so die Wirtschaft anzukurbeln. Aber ob es den Pestreiter wirklich gab? Darüber gibt es wohl nichts zu lesen! Die Pest war und ist eine furchtbare Krankheit. Daher wurde hier ziemlich plastisch geschildert, wie sehr Bendicht und Urs um das Leben der erkrankten kämpften, aber meist doch verloren.

    Nun, ich habe mich da ziemlich durchgekämpft und fand es oftmals sehr schwierig, die schnellen Sprünge zwischen den Orten und Personen nachzuvollziehen. Leider fehlte mir von Anfang der rote Faden. Schade, das kann die Autorin wirklich besser. Deshalb gibt es von mir nur drei Sterne, in der Hoffnung, dass der letzte Band der Trilogie wieder leichter zu lesen ist.

  16. Cover des Buches Der König der purpurnen Stadt (ISBN: 9783404152186)
    Rebecca Gablé

    Der König der purpurnen Stadt

     (586)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    Im Jahr 2002 erschien der Roman "Der König der purpurnen Stadt" von der Königin der historischen Romane Rebecca Gablé im Bastei Lübbe Verlag.


    London im Jahr 1330: Nach dem Tod seiner Mutter geht der achtzehnjährige Jonah Durham bei seinem Cousin Rupert in dessen Tuchladen in die Lehre. Dort hat er einen schweren Stand, denn Rupert ist gewalttätig und zu Jonah oft ungerecht. Einzig seine Großmutter Cecilia schenkt ihm etwas Zuneigung. Jonah möchte ein erfolgreicher Tuchhändlerwerden, doch dazu muss er in der elitären Londoner Tuchhändlergilde aufgenommen werden. Als er König Edward und seiner Frau, Königin Philippa begegnet, kommt er seinem Traum näher. Er wird Hoflieferant und der jüngste Kaufmann in der Gilde. Gemeinsam mit Königin Philippa revolutioniert er den Londoner Tuchhandel. Mit seinem Erfolg erntet er auch Neid und wird zum Opfer von Intrigen.

    Diesen historischen Roman lässt die Autorin wieder im Mittelalter in England spielen, doch dieses Mal ist kein Adliger der Protagonist, sondern ein Kaufmann und Wollhändler aus London. Jonah Durham ist eine Figur, mit der man sich auf eine abenteuerliche Reise machen kann, denn sein Erfolg im Beruf, sein Aufstieg in die elitäre Tuchhändlergilde ist seinen Neidern ein Dorn im Auge. Er muss einiges einstecken, bis er diesen Aufstieg geschafft hat und auch danach hat er einige Feinde. Seine Liebe zur Königin Philippa macht die Sachen um einiges schwerer als es schon der Fall ist.


    Auch dieser Roman ist der Autorin wunderbar gelungen, das London des 14. Jahrhunderts und das damalige Kaufmannsleben zeichnet sich als Kopfkino ab und die Hauptfigur Jonah hat mit seinem Lebenswandel einige Intrigen und Abenteuer zu bestehen, die mit Liebe, Leid und Freud beim Leser für gute Unterhaltung sorgen.


    Es entsteht ein guter Einblick in die Gebräuche der Zünfte und Gilden und das Leben des Mittelstands wird hier authentisch nachempfunden. Aus dieser Sicht hat man eine neue Perspektive auf die Adelsherren, den König und die Ritter und lernt die politische und gesellschaftliche Struktur Londons kennen.

    Anhand einiger weiblicher Charaktere verdeutlicht die Autorin gezielt die Rolle der Frau im Mittelalter mit ihrer unterwürfigen Stellung, sie zeigt die vorherrschende Gewalt und Unterdrückung, jedoch ohne diese Rolle zu stark zu dramatisieren. Die Darstellung von Königin Philippa gefällt mir ausgesprochen gut, denn sie weiß sich trotz der Abhängigkeit von ihrem Mann durchaus geschickt und mit intelligenten Schachzügen zu wehren und ihre Interessen durchzusetzen.

    Es ist die Kunst der Autorin, ihren Charakteren Leben einzuhauchen und man kann sich gut in die Figuren hineinversetzten und ihr Handeln nachvollziehen, wenn auch nicht billigen. Mir erschien die Hauptfigur Jonah mit seinen negativen Zügen zwar nicht unbedingt als Sympathieträger, doch er wird damit auch glaubhaft. Gegen die anderen Romane fehlt es der Geschichte insgesamt ein wenig an Spannung.

    Doch auch dieser Roman ist wieder gut recherchiert und hat reichlich Unterhaltungspotential.
    Obwohl hier einige Figuren aus anderen Bänden eingebunden werden, ist dieser Roman eine eigenständige Geschichte.

    Am Ende lösen sich die Intrigen und Bosheiten von Jonahs Neidern und Gegner in Wohlgefallen auf, was einem Roman dieser Art einen guten Abschluss verpasst.


    In diesem Roman taucht Rebecca Gablé ins Tuchhändler-Milieu ein und bringt mit stimmiger Hintergrund-Zeichnung eine interssante Geschichte zu Papier, die mit ihren bisherigen Romanen vielleicht nicht ganz mithalten kann, aber dennoch für gute Leseunterhaltung sorgt.

  17. Cover des Buches Das Geheimnis des Glasbläsers (ISBN: 9783404176274)
    Ralf H. Dorweiler

    Das Geheimnis des Glasbläsers

     (51)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Was für eine Reise durch Europa! Ich bin noch ganz außer Atem, nachdem ich Simon und Ulf bei ihrem Abenteuer vom Schwarzwald bis ins ferne Konstantinopel begleiten durfte. Hier hat einfach alles gepasst, die lebendige Beschreibung der verschiedenen Charaktere, die ausdrucksvoll gezeichneten Landschaften, die lebendigen Kampfszenen und natürlich die Kapriolen der Liebe – denn ewig lockt das Weib ... 

    Es war schon ein außergewöhnliches Trüppchen was sich schließlich nach einer über einjährigen Odyssee am Bosporus tummelte, um die schöne Marietta aus den Klauen des Bösen zu retten. Es mangelte bei dem ungewöhnlichen Unterfangen vornehmlich an die Rezeptur des Kristallglases zu kommen nicht an gefährlichen Situationen, sei es bei der Alpenüberquerung, im trubeligen Venedig oder an der Mauer in der byzantinischen Hauptstadt, die auch als das „zweite Rom“ bekannt war. Dafür war es umso herzerwärmender zu beobachten, wie Simon und Ulf allmählich zu einer Einheit verschmolzen. Die beiden Kerle, die sich erst nicht riechen konnten. Und die dann mal so ganz nebenbei auch noch den Kreuzmörder zur Strecke brachten. 

    Lieber Ulf, das von dir kreierte Abenteuer hat mir aber nicht nur viel Spaß beim Lesen bereitet, sondern mich auch viel gelehrt über die wunderbare Kunst der Glasbläserei, über das Leben in Venedig im 15. Jahrhundert und über die Eroberung Konstantinopels, die gleichzeitig den Untergang des byzantinischen Reichs bedeutete. Das Rezept für „Spaghetti alla puttanesca“ ist schon auf meinen Speiseplan gewandert und wird nachgekocht. Ich werde beim Genießen an dich denken ;)

    Von mir bekommt dein tollkühnes Unterfangen in Schriftform die volle Punktzahl und natürlich eine Leseempfehlung. 

  18. Cover des Buches Die Henkerstochter und der Fluch der Pest (ISBN: 9783548291963)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der Fluch der Pest

     (95)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ


    Mittlerweile ist es Band ACHT um die Henkerstochter, die mich neulich gefesselt hatte. Ich möchte euch berichten, wir mir das Buch und die Fortsetzung der Geschichte gefallen haben. 
    Wir befinden uns im Zeitalter der Pest. Es ist Sommer im Jahr 1679 - Wien - die Pest wütet. Nun breitete sie sich auch im Bayerischen aus. Wieder ist natürlich der Schongauer Scharfrichter Jakob Kuisl mit von der Partie. Ein Pestkranker sucht ihn auf. Dieser bricht zusammen und stirbt, vorher allerdings flüstert dieser Jakob etwas zu. Er solle Kaufbeuren retten, wo ein schwarzer Reiter mit einer Pfeife zum Tanz aufspielen würde. Der Mörder habe zwei Gesichter. Jakob und seine Tochter gehen gemeinsam diesen mysteriösen Worten nach. Kaufbeuren aber ist voller Toter und die Pest treibt ihr Unwesen, sie begeben sich in große Gefahr - Todesgefahr .... Ist aber "nur" die Seuche, die tötet, oder treibt da einer ein Spiel ???
    Die Geschichte passt perfekt in unsere heutige Zeit - als hätte der Autor gewusst, was auf uns zukommt. Wie immer extrem passender Schreitstil zum Thema und dem Genre des historischen Romans. Mich hat die Geschichte wieder einmal fasziniert und ich bin begeistert, wie es der Autor schafft von Buch zu Buch einfach nicht nachzulassen in der Qualität, man fühlt, dass er mit dem Herzen schreibt, nicht, weil halt wieder ein Buch fällig ist. Die Geschichte ist klug konstruiert und hat mich zu 100 Prozent überzeugt und perfekt spannend unterhalten. Es ist alles an historischem Wissen sehr gut recherchiert und die Pest ist super in die fiktive Handlung eingebunden bzw. umgekehrt - ich empfehle dieses Buch wärmstens.


  19. Cover des Buches Die Pfeiler der Macht (ISBN: 9783404172320)
    Ken Follett

    Die Pfeiler der Macht

     (739)
    Aktuelle Rezension von: Taun

    Mein erstes Buch von Ken Follett, und vermutlich auch mein letztes. Die Geschichte gleicht einer Soap Opera: Routiniert inszeniert, inhaltlich aber wenig gehaltvoll und vorhersehbar.

  20. Cover des Buches Todgeweiht: Thriller (ISBN: 9783944676258)
    Catherine Shepherd

    Todgeweiht: Thriller

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Ramona_H

    Ich liebe die Zons-Reihe sehr. Ich finde das Zusammenspiel der Vergangenheit und der Gegenwart einfach super. Am Ende ist dem Leser auch immer die Verknüpfung von damals und heute klar. 

    Vergangenheit: Bastian Mühlenberg erhält Nachricht vom Erzbischof, dass die Pest um sich geht und er seine Stadt Zons unbedingt davor schützen muss. Daraufhin tut Bastian alles dafür. Aber kurz darauf muss er feststellen, dass als der Wirt Gottfried stirbt, wohl die Pest schon in Zons angekommen ist. Durch einen glücklichen Zufall stellen sie jedoch bei der nächsten Toten, der Hure Henriette fest, dass sie doch nicht an der Pest  verstorben ist. Doch wer tötet diese Menschen und lässt es aussehen als ob sie an der Apostel verstorben wären? 

    Gegenwart: Oliver Bergmann wird zu einem Mordfall am See gerufen. Eine Leiche wurde hier von einem Angler entdeckt. Doch wer ist die Tote und an was ist sie gestorben? Auf der Suche nach weiteren Leichen in dem See findet die Polizei noch einen Koffer voller Kleider. Auch die nachfolgenden Leiche; scheinen alle samt junge Mädchen zu sein, die mit der Modebranche zu tun haben. Doch warum kommen sie zu Tode und wer hat sie auf dem Gewissen? Und wie gestaltet sich hier das Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart? 

    Ein unglaublich packender und mitreißender  Thriller. So wie ich  das von Catherine Shepherd gewohnt bin 😉

  21. Cover des Buches Der Nordseespuk (ISBN: 9783596034413)
    Tilman Spreckelsen

    Der Nordseespuk

     (50)
    Aktuelle Rezension von: misspider
    Eher gemächlich entwickelt sich die Geschichte, der das historische Setting einen zusätzlichen, wenn auch übelriechenden, Charme verleiht. Der Name Theodor Storm wirkt hier zwar als Zugpferd, sein literarisches Können ist für die Handlung allerdings ohne Belang. Der Fall, den es aufzulösen gilt, ist durchaus geheimnisvoll und hält bis zum Ende einige Überraschungen bereit. So bereitet einem das Buch durchaus ein paar angenehme, gemütliche Lesestunden.
  22. Cover des Buches Die Gabe des Himmels (ISBN: 9783442483198)
    Daniel Wolf

    Die Gabe des Himmels

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Hikari51

    Auch in diesem Band führt uns eine spannende Handlung die Probleme der Zeit, des beginnenden 14. Jh, vor Augen. Die Zünfte begehren gegen die Übermacht der Patrizier auf. Die Medizin steckt in den Theorien der Antike fest. Viele Oberen der Kirche sind vom "rechten Weg" abgekommen. Die Pest zieht durch das Land und spitzt die Situation zu. Die Angst sucht Schuldige, sucht ein Ventil. Machthungrige nutzen die Situation und schüren den Hass gegen die jüdische Gemeinde. In Vielen Regionen Europas kommt es zu Progromen. Im Ort des Geschehens können diese gerade noch vermieden werden.

  23. Cover des Buches Das Pestzeichen (ISBN: 9783442476398)
    Deana Zinßmeister

    Das Pestzeichen

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Malka

    Es geht in dem Buch um Ende des Dreißig jährigen Krieg, um eine junge Frau namens Susanna. Diese junge Frau verliert durch einen Mann namens Jeremias ihre ganze Familie. Warum? Aufgrund magischer Schriften, welche den Weg zu einem Schatz zeigen. Susannas Vater vertraut seiner Tochter kurz vor seinem Tod das Versteck der magischen Schriften an.

    So begibt sich die junge Frau auf eine gefährliche Abenteuerreise und lernt dabei sogar noch große Liebe kennen.

    Zum Schreibstil kann ich sagen, dass den Roman für sehr einfach geschrieben empfunden habe. Es wurden wenig bis gar keine Fremdwörter verwendet. Und wenn doch dann wären sie leicht verständlich. Die Autorin schreibt den Roman sehr flüssig und zusammenhängend. Die Beschreibung der Charaktere sorgt dafür, dass man sich diese sehr gut bildlich vorstellen konnte.

    Besonders gut fand ich dass die Autorin in dem Roman die Sichtweisen gewechselt hat. So wurde mal aus Susannas Sich und mal aus der Sicht von dem Jeremias geschrieben zum Beispiel.

    Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und haben meiner Ansicht auch gut in die Handlung gepasst.

    Die Hauptfigur Susanna hat Trotz ihres großen Verlustes niemals aufgegeben und immer weiter gekämpft. Am Ende hat sich ihr Kampf ausgezahlt. Susanna hat nicht nur den Schatz gefunden sondern auch ihre Liebe gefunden.

    Für mich gehört dieser Roman mit zu den gelungendsten historischen Romanen die ich jemals gelesen habe. Er ist ein Roman für zwischendurch. Ich habe ihn innerhalb von drei Tagen verschlungen. So gut fand ich diesen. Ich persönlich freue mich auf die Fortsetzung. Des Weiteren kann ich diesen Historischen Roman auf jeden Fall zum lesen weiter empfehlen. Er ist spannend, aufschlussreich bezogen auf das verwendete Zeitalter. Dieser Roman weckte in mir sehr viel Interesse für diese Zeitspanne.

  24. Cover des Buches Everlasting (ISBN: 9783499256660)
    Holly-Jane Rahlens

    Everlasting

     (410)
    Aktuelle Rezension von: Christiane_Vini

    Ich fand die Geschichte sehr schön und gut geschrieben 

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