Bücher mit dem Tag "peter hohmann"

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6 Bücher

  1. Cover des Buches Iugulus (Karl Seitz ermittelt: Sein erster Fall) (ISBN: B08B1W3H83)
    Peter Hohmann

    Iugulus (Karl Seitz ermittelt: Sein erster Fall)

     (25)
    Aktuelle Rezension von: ViktoriaScarlett

    Peter Hohmanns erster Krimi las sich trotz schwierigem Ermittler schnell und flüssig, da er mich mit guten Wendungen durch die Ermittlungen führte. Was ich mochte und was nicht, kannst du unten im Text nachlesen.

    Meine Meinung zum Cover:
    Hinter diesem Cover hätte ich keinen Krimi vermutet. Die Gestaltung ist etwas eigenwillig und wurde mit wenigen Elementen durchgeführt. Nach dem Beenden weiß ich, was es mit dem Feuer auf sich hat. Auch der Titel des Buches klärt sich während dem Verlauf. 

    Meine Meinung zum Inhalt:
    Ich kenne von Peter Hohmann bereits einige andere Werke, die ich sehr spannend fand. Deshalb war ich neugierig, wie sich wohl sein erster Krimi lesen wird. Der Schreibstil des Autors war wieder locker und direkt, zudem sparte er sich unnötige Beschreibungen und kam gleich auf den Punkt. Wenn ich Zeit hatte, konnte ich in kurzer Zeit viele Seiten weg lesen. 

    Es gab ein zentrales Element, das mir jedoch das Lesen schwer machte: Hauptkommissar Karl Seitz. Er ist einer der unsympathischsten Ermittler überhaupt, den ich je in einem Krimi erlebt hatte. Im Klappentext beschreibt ihn der Autor mit den Worten „Launisch, aufbrausend und bissiger als ein Yorkshire Terrier mit Tollwut“. Das ist noch nicht genug! Der Ermittler ist cholerisch, unsympathisch und schwer zu ertragen. Seine Denken ist ICH-süchtig und er nimmt keine Rücksicht auf andere. Dennoch wollte ich weiterlesen, ganz genau warum, kann ich nicht sagen. Es interessierte mich am aller meisten, wer und was hinter den Taten steckt. Ebenso fragte ich mich, ob der Hauptkommissar die Kurve bekommen könnte. Sein Privatleben ist voll und ganz mit der Story verwoben. Abseits der Ermittlungen spielen seine Familie und sein Verhalten eine zentrale Rolle. Das Ganze nimmt viel Raum ein, doch es nahm für mich nicht Überhand. 

    Die Geschichte setzte sich durch den Täter mit verschiedenen Themenbereichen auseinander. So manches wird nur kurz angeschnitten, anderes ist wohl dosiert. Im Gesamten hat das natürlich mit dem Motiv des Täters zu tun. Religion, Rache, Hass – Elemente, die hineinspielen. Doch um alles zu verstehen muss man in die Geschichte eintauchen. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Karl, Maria, dem Täter und weiteren Protagonisten erzählt. Ich langweilte mich in keiner Lesesekunde.

    Die Morde waren bestialisch und grausam, für schwache Nerven sind die Beschreibungen jedenfalls nichts. Es war spannend zu lesen, wie die Ermittler vorgingen, obwohl ich mich manchmal wie in einem Kindergarten fühlte. Sie ergeben ein gutes Team, wenn sie sich konzentrierten und professionell verhielten. Maria Strobl wirkte des Öfteren nicht wirklich erwachsen, konnte jedoch auch taff sein und effizient vorgehen. Wie immer war der Täter den Ermittlern lange einen Schritt voraus. Die Story nahm reichlich an Fahrt auf, als Maria allein zu ermitteln begann und bei Karl etwas passierte, das ihm Einhalt gebot. Von da an konnte ich endlich richtig mitfiebern. Die Kapitel vergingn noch schneller als vorher.

    Irgendwann rückte der Täter immer näher. Das berühmte AHA- Erlebnis hatte ich erst spät. Ich erkannte zeitgleich mit einer ganz bestimmten Person, wer der Täter ist. Von da an saß ich wie auf Kohlen. Würden sie ihn aufhalten können und ihn erwischen, bevor noch jemand stirbt? Maria hatte zuvor so viele wichtige Hinweise gefunden. Gespannt verfolgte ich was weiter passierte. Nun schritt das Geschehen rasant voran. Die letzten paar Kapitel wechselten zwischen den wichtigsten Personen hin und her. Das was schließlich geschah war hart an der Grenze zum Kippen. Die Offenbarung des Täters war von starker Intensität, grausam und dem Wahnsinn verfallen, wollte er es beenden. Sowohl im Team als auch in der Auslösung sind kleine Klischees zu finden. Gestört hat mich das nicht, da sie gut mit der Geschichte verwoben waren. Das letzte Kapitel verwirrte mich ein wenig. Wie konnte das nur sein? Ich vermute, dass es den Beginn von Karl Seitz zweitem Fall andeuten soll.

    Mein Fazit:
    Peter Hohmanns erster Krimi gefiel mir trotz cholerischem und lange unsympathischen Hauptkommissar sehr. Sein Team war ungewöhnlich und eigen, manchmal auch kindisch. Dennoch arbeitete es gut zusammen und kam dem Täter auf die Spur. Die Ermittlungen zu den bestialischen Morden waren stimmig beschrieben. In der zweiten Hälfte konnte ich nach der Zunahme der Spannung aufgrund bestimmter Ereignisse mitfiebern. Durch den lockeren und direkten Schreibstil las sich die Geschichte fast wie von selbst. Die besten Kapitel waren jene, in denen man dem Täter auf die Spur, weil ich dort am meisten Stimmung fand.

    Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

    Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

  2. Cover des Buches Feywind (ISBN: B07F8XL1PP)
    Peter Hohmann

    Feywind

     (33)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    "Nur der Träumer kann Wege beschreiten, die noch niemand vor ihm gegangen ist." (Dalmatis zu Feywind)

    "Feywind" ist der erste Band der gleichnamigen Fantasy-Saga aus der Feder Peter Hohmanns.

    Darum geht's: Feywind ist ein junger Magier, der gerade erst die Akademie der arkanen Künste mit Erfolg abgeschlossen hat. So kehrt er in sein Heimatdorf zurück. Jedoch erwartet ihn hier eine böse Überraschung, denn die Inquisition streckt ihre Arme aus und lässt alle Magier und Magiekundige jagen und hinrichten. Von der guten Martha erfährt er, dass sein Vater seit einiger Zeit verschwunden ist. Und als er auf den tumben Riesen trifft und herausfindet, dass ein Zauber auf eben jenem liegt, den er von ihm nimmt, nimmt die Geschichte ihren Lauf ...

    Peter Hohmann hat einen sehr angenehmen, lockeren Schreibstil, der mich richtig durch die Seiten fliegen ließ. Auch die Kapiteleinteilung ist gut gelungen und logisch.

    Insgesamt hat mir diese abenteuerliche Fantasygeschichte sehr gut gefallen. Sie ist sehr spannend und hält auch einige unerwartete Wendungen für seine Leser bereit. Anfangs haderte ich etwas mit der Liebesgeschichte zwischen Feywind und der Elfe, das war mir etwas zu schmalzig. (Wer mich kennt, der weiß, ich bin kein Freund von großen Liebesgeschichten und Geschmachte - wenn ich das lesen wollte, würde ich mir einen Liebesroman kaufen.) Aber die Entwicklung eben jener hat mir dann wiederum sehr gefallen. 😉

    Zu den Charakteren kann ich sagen, dass mir gerade Shnurk schon jetzt richtig ans Herz gewachsen ist. Der ist einfach nur knuffig und er dürfte sofort bei mir einziehen. Auch der altgediente Krieger Mangdalan hat mir sehr gefallen. Er ist ein roher Kerl, der jedoch ein warmes Herz hat, Wert auf Freundschaften legt und seine Freunde bis aufs Blut beschützt. Auch wenn er mit seinen eigenen Dämonen kämpft. Nun ja und Feywind selbst ist wahrscheinlich der Charakter, der im Laufe der Reihe noch eine große Entwicklung durchleben wird. Er ist zu Beginn des Buches wahnsinnig ängstlich und oft gelähmt vor Angst. Phasenweise schafft er es dieser Angst zu trotzen und sie auszuhalten. Auch ist Feywind noch sehr naiv und vertrauensselig, was ihm echt zum Verhängnis werden kann und teilweise auch wird.

    Mein Fazit: Der Auftakt der Reihe hat mir sehr gut gefallen und ich werde definitiv auch die vier Folgebände lesen. Das einzige Manko für mich, ist die fehlende Karte der Welt. Die hätte ich mir wirklich gewünscht, um die Reise der Gefährten mitverfolgen zu können und einen Überblick über das Reich zu haben. Und, nun ja, etwas weniger Geschmachte wäre für mich schön gewesen.
    Alles in Allem ist diese Reihe für alle empfehlenswert, die gerne abenteuerliche Fantasygeschichten lesen.

    Mein Lieblingszitat aus dem Buch, weil so wahr und absolut zutreffend:
    "Menschen denken, die Welt läge ihnen zu Füßen - in Wahrheit aber sind sie nur geblendet von ihrer maßlosen Überheblichkeit!" (Dämonenfürst zu Feywind)

  3. Cover des Buches Magier des Dunklen Pfades I - Die Suche (ISBN: 9783943795615)
    Peter Hohmann

    Magier des Dunklen Pfades I - Die Suche

     (19)
    Aktuelle Rezension von: utaechl
    Inhalt:
    Lorgyn de Daskula reist mit seiner todkranken Frau Aluna zu den Heiligen Quellen Wintertals. Er verbirgt, dass er Magier ist und forscht mit allen Mitteln im Geheimen an einer Heilungsmöglichkeit. Seine Versuche scheitern und er sieht nur noch einen Ausweg, da trifft er auf den Chronisten Arlo, der das mysteriöse Ableben seines Mentors aufklären will. Gemeinsam stoßen sie auf Spuren, die sie immer tiefer in eine Geschichte verwickeln, mit der sie sich mächtige Feinde schaffen und nicht abzusehen ist, ob sie eine Lösung für alles finden werden, die Lorgyn nicht endgültig in die Fänge der schwarzen Magie treibt

    Setting und Stil:
    Peter Hohmann hat eine glaubhafte Fantasywelt geschaffen, in der Magie ziemlich in den Hintergrund getreten ist und man eher wie zu Zeiten unseres Mittelalters lebt. Die ausführlichen Beschreibungen lassen den Leser von Beginn an in die Handlung eintauchen und führen zu einer realistischen Umgebung für Charaktere und Handlung.
    Vierzehn relativ lange Kapitel warten darauf gelesen zu werden, wobei es innerhalb der einzelnen zu klar erkennbaren Perspektivwechseln kommt. Man folgt nicht nur den Hauptpersonen, sondern auch ihren Widersachern und kriegt so ein schönes Gesamtbild geboten.

    Charaktere:
    Am meisten Spaß gemacht, hat es mir, Lorgyn auf seinem Weg zu begleiten. Mit gutem Vorsatz begibt er sich doch immer mehr auf die gefährliche Spirale Richtung schwarzer Magie. Er findet trotzdem immer wieder Rechtfertigungen und es ist einfach klasse, wie viel in diesem Charakter steckt.
    Später stößt Arlo zu ihm, der ihn aus der eigenbrötlerischen Phase reist und ihm ein neues Ziel gibt, ob dies noch rechtzeitig ist, wird sich zeigen. Die beiden ergänzen sich gut und bilden ein Heldenpaar, dem man gerne über die Schulter schaut.
    Die Gegenseite in Form der Iros-Kirche ist noch etwas weit weg von ihren Zielpersonen, so dass man die Bedrohung durch sie noch nicht wirklich ernst nehmen muss. Sie geben der Handlung aber den großen Rahmen, den sie braucht.
    Realistisch sind die weiteren Bewohner, die Lorgyns Weg kreuzen, tragisch Lorgyns Frau und die Ausweglosigkeit ihrer Situation.
    Eine gelungene Mischung, die ans Herz wächst.

    Geschichte:
    Ein Magier auf seiner einsamen Mission, die im Endeffekt den Verlauf der Welt verändern kann. Ein Geheimnis, das erforscht werden muss und eine Welt, der die Magie geraubt wurde. Zutaten für einen spannenden und unterhaltsamen Roman, die Peter Hohmann geschickt zu einer Einheit verwebt.

    Fazit:
    Dreihundert Seiten packender Fantasy, die zum Glück im zweiten Teil ihre Fortsetzung finden. Glaubhafte Charaktere, spannende Handlung und eine realistische Welt zeichnen den Roman aus, den ich kaum zur Seite legen konnte. Absolut empfehlenswert für Fantasy-Fans, die sich auf die Reise zu Magie und Religion begeben wollen, deren Weg mit diesem Teil zum Glück nicht endet.
  4. Cover des Buches Die Eherne Garde 3: Die Ebenen der Ewigkeit (ISBN: 9783864023873)
    Peter Hohmann

    Die Eherne Garde 3: Die Ebenen der Ewigkeit

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ninja_Turtles

    Die Eherne Garde - Teil III - Die Ebenen der Ewigkeit

    Peter Hohmann


    Nichts für Zartbesaitete!



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    Von Glück gesegnet ist derjenige,

    der sein Talent erkennt.

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    Klappentext:

    Die Lage spitzt sich zu, denn die Dämonen sind nicht aufzuhalten. Der Konflikt droht, nicht nur die Menschen ins Verderben zu stürzen, sondern auch die Elfen und Zwerge und alle anderen Völker Yurs. Doch selbst vereint sind die Aussichten düster, denn Iridon Vulkola hat seine Rache sorgfältig geplant. Die ultimative Konfrontation steht bevor, deren Ausgang nicht allein über das Wohl oder Wehe eines ganzen Kontinents entscheiden wird, sondern sogar die Grundfesten der Götterwelt zum Einsturz bringen könnte.


    Cover:

    Gelungen!


    Meinung:

    Auch hier gibt es wieder eine kleine Zusammenfassung, was in den bisherigen Büchern passiert ist.

    Die Geschichte ist so nervenaufreibend, spannend und brutal - unglaublich! Fürderhin habe ich mitgefiebert, habe wieder den Mahlstrom gefühlt, der mich in diese Geschichte geschmissen und nicht mehr losgelassen hat. Da sind sie wieder - die Geräusche dieses Abenteuers! :-D Es gibt unvorhergesehene Wendungen, die mich die Augen haben aufreißen lassen, es werden viele Weisheiten mit eingebracht, die mich schmunzeln lassen haben, weil es einfach wahr ist. Leider muss man von lieb gewonnenen Charaktere Abschied nehmen, doch hat das dieser Geschichte überhaupt nicht geschadet. Und der Schluss: Die Götter sind schon so eine Sache für sich. ;-) 

    Tynn Bradas, Avi, Lormak und Krax sind schon etwas sehr Besonderes!!!


    Fazit + Lieder:

    Ein gelungener Abschluss - mit unerwarteten Wendungen, blutigen Kämpfen und den Mächten der Götter. G.R.A.N.D.I.O.S.! Und einem Ende, welches ich mir die ganze Zeit herbeigesehnt habe *hach ja*.


    When the devil comes for your soul
    And the evil will take control
    And when Lord Satan is on your mind
    And the demons
    Call from behind 

    °

    Ich trinke auf, auf gute Freunde
    Verlorene Liebe, auf alte Götter und auf neue Ziele
    Auf den ganz normalen Wahnsinn, auf das was einmal war
    Darauf, dass alles endet
    Auf ein neues Jahr 

  5. Cover des Buches Operation Thule (ISBN: 9783957770318)
    Peter Hohmann

    Operation Thule

     (10)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros

    Ein in altnordisch gehaltener Runentext einer aus der Frühzeit der Wikinger stammenden Steintafel führt den Archäologen und Sturmbannführer Rudolf Krieger nach Finnland.
    'Dort, wo die Geister hausen, im dunklen Reich, ruht mein Bruder im Gewand der Ewigkeit, ganz wie ich. Dieser sagt dir dann, wohin des Weges, tapferer Wanderer!'
    Ein reisender Wikinger will den Ort gefunden haben, an dem sich Götter- und Menschenwelt treffen!
    Wenn sich dieser lange verschollene Bericht als wahr herausstellen sollte, könnte das damit verbundene Geheimnis den Ausgang des Krieges verändern.

    Dieser Roman von Peter Hohmann, ist eine interessante Mischung aus Kriegsgeschichte und Fantasyroman, der zur Zeit des zweiten Weltkrieges angesiedelt ist. Zur zeitlichen Einordnung helfen hier Kapitelüberschriften mit Jahr und Ort.

    Ich muss sagen, die ersten Seiten haben meine Erwartungen vollkommen erfüllt, doch leider lässt die Spannung, die so schön im ersten Kapitel aufgebaut wurde, mit den kommenden Seiten mehr und mehr nach. 
    Die Handlung verliert sich lange in Beschreibungen von Kriegshandlungen und - schauplätzen und lenkt vom eigentlichen mystischen Thema ab, das dieser Geschichte zu Grunde liegt. 
    Erst ab dem letzten Drittel nimmt die Handlung wieder Fahrt auf. Hier führen alle Erzählstränge zusammen und bilden so die Grundlage für ein spannungsgeladenes Fantasyabenteuer. 


    Allerdings dämpfen hier die Charaktere ein wenig meine Begeisterung. Zum einen gibt es recht viele von ihnen und ich tat mich sehr schwer zu unterscheiden, ob sie nun einen besonderen Einfluss auf den Handlungsverlauf haben, oder eher Nebendarsteller sind. Zum anderen bleiben sie die ganze Handlung über recht oberflächlich, blass und es gibt kaum Möglichkeiten, die Beweggründe einiger der Akteure zu ergründen. 
    Was hier aber positiv hervorzuheben ist, sind die Personenbeschreibungen. Mit wenigen sprachlichen Pinselstrichen ist es dem Autor gelungen seine Protagonisten darzustellen. 

    Mein Fazit diesmal: 
    Mir hat die Verbindung zwischen Historie und nordischen Sagen und Legenden sehr gut gefallen, auch wenn es einige Zeit dauert, bis die Handlung wieder in Schwung kommt. 
    Im Großen und Ganzen ist dieser Roman eine gute Unterhaltung, besonders für Liebhaber von Büchern wie "American Gods" oder ähnlichem.

  6. Cover des Buches Das Tarot (ISBN: 9783940036926)
    Fabienne Siegmund

    Das Tarot

     (7)
    Aktuelle Rezension von: kirsten_brox

    Besonders gefallen hat mir der Einstieg, bei der ein wenig motiviert wird, wie man auf die Idee gekommen ist. Die kleinen Anekdoten um die Erstellung (der Autor, der am Freitag den 13. die Tarot-Karte "Tod" per Post als Motto seiner Geschichte bekommt) und die liebevolle Gestaltung machen aus einer normalen Anthologie eine besondere. Ich kann mit Esoterik gar nichts anfangen, deshalb habe ich den Einführungsteil mit Aspekten des Tarot nur überflogen.

    Aber das Wesentliche sind natürlich die Geschichten selbst. Besonders beeindruckt hat mich Oliver Plaschkas "Ruthie", die ich zwei Mal gelesen habe, damit mir nur ja kein Detail entgeht. Sehr berührend.
    Ein wenig schwierig fand ich die Vielfalt der Genres. In einer Kurzgeschichte ohne Teaser bleibt nur wenig Zeit herauszufinden, in welcher Gattung ich mich gerade bewege und was für eine Welt ich da vorfinde. Und da in der Anthologie eine wirklich bunte Mischung herrscht, von alten Göttern über Dystopien bis hin zu alternativer Vergangenheit, braucht man ein wenig Zeit. Eigentlich darf man glaube ich immer nur eine Geschichte lesen, wirken lassen und dann ganz von vorn anfangen bei der nächsten. 
    Insgesamt war ich sehr dankbar für die Empfehlung des Verlegers auf einer Messe.

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