Bücher mit dem Tag "peter pan"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "peter pan" gekennzeichnet haben.

39 Bücher

  1. Cover des Buches Der Kinderdieb (ISBN: 9783426506882)
    BROM

    Der Kinderdieb

    (633)
    Aktuelle Rezension von: Pegasuff

    Der Kinderdieb hat mich sofort gepackt, weil Brom die bekannte Geschichte von Peter Pan in ein düsteres, brutales und zugleich faszinierendes Märchen für Erwachsene verwandelt. Die bekannten Elemente sind noch da, aber in einer Welt, die schonungsloser und gefährlicher ist. Da stehen Moral und Überleben oft im Konflikt. Die bildgewaltige Sprache und die intensiven Illustrationen verstärken die unheimliche Atmosphäre, und die Charaktere wirken komplexer und vielschichtiger als in anderen Versionen. Ein echt fesselndes Buch für alle, die klassische Geschichten gern mal aus einer finsteren Perspektive neu entdecken wollen. 

    Ich werde mir wohl auch die anderen Bücher des Autors mal anschauen.  

  2. Cover des Buches Rotkäppchen und der Hipster-Wolf (ISBN: 9783959919890)
    Nina MacKay

    Rotkäppchen und der Hipster-Wolf

    (337)
    Aktuelle Rezension von: Alexia89

    Am Anfang dachte ich: „Oh mein Gott, was ist das für ein Buch?“ 😱🙄 Doch von Seite zu Seite wurde es echt lustig. Ach, was habe ich gelacht! 😂😂😂



    Fazit:

    Obwohl ich am Anfang ziemlich zurückhaltend war, wegen des Inhalts usw., hat mich dieses Buch wirklich überzeugt. Es hat wirklich großen Spaß gemacht, und ich bin echt froh, es gelesen zu haben. Ich bin auch schon fleißig dabei, Band 2 zu lesen. 😍😘 Ich muss ja wissen, wie es zwischen Red, Ever und Jaz weitergeht. Hihihi

  3. Cover des Buches Die Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland (ISBN: 9783764532369)
    Christina Henry

    Die Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland

    (262)
    Aktuelle Rezension von: sbalunzia

    Ich kenne die Geschichte von Peter Pan aus den Disney-Filmen nicht wirklich, weiss aber, worum es circa geht. Von der "wahren Geschichte" von Peter Pan habe ich schon gehört und einige Dinge wusste ich schon. 

     

    Ich hätte nicht gedacht, dass es von Anfang an schon so brutal und ungeschönt dargestellt würde. Ich brauchte meine Zeit, bis ich in die Geschichte kam  und es mich packte. Ich machte mir die ganze Zeit grosse Sorgen um Charlie und konnte nicht vorhersehen, in welche Richtung die Geschichte gehen würde. Es war aber sehr interessant, da es sich um Machtmissbrauch, Narzissmus und psychischen Druck. Ich fand sehr gut geschrieben, wie sich die Dynamik in der Gruppe langsam, aber stetig änderte. Es fühlte sich nicht künstlich oder erzwungen an, sondern sehr fliessend und organisch.

     

    Das Ende machte mich schon etwas traurig und ich fragte mich, wieso Disney auf die Idee kam, aus dieser Geschichte einen positiven Film über Peter Pan zu machen.

     

     

  4. Cover des Buches Peter Pan (ISBN: 9783649623069)
    J. M. Barrie

    Peter Pan

    (413)
    Aktuelle Rezension von: lesezeitmitmama

    Alle Kinder müssen eines Tages erwachsen werden – alle außer Peter Pan. Er nimmt John, Michael und Wendy mit ins Nimmerland, wo sie unzählige Abenteuer erleben.

    Das Buch „Peter Pan“ zählt zu den Kinderbuch-Klassikern. Die Verfilmung von Disney (1953) habe ich als Kind geliebt und sehr gerne angeschaut. Deswegen wollte ich unbedingt das Buch lesen. Bedauerlicherweise hat es mir gar nicht gefallen. Der Schreibstil von James Matthew Barrie fand ich ok aber ist nicht meins. Peter Pan fand ich unsympathisch und ganz anders als im Film. Auch die anderen Charaktere konnten mich nicht überzeugen.

    Auch Sohnemann fand die Geschichte nicht gut. :-/

  5. Cover des Buches Die Rache des Pan (ISBN: 9783741283482)
    Anna Katmore

    Die Rache des Pan

    (89)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Liebe kann Berge versetzen,

    aber auch ganze Welten

    und Leben für immer verändern.

     

    Zum Inhalt (Booklet):
    Was passiert, wenn du plötzlich keinen fröhlichen Gedanken mehr hast?
    Nachdem Angelina Nimmerland für immer verlassen hat, setzt James Hook alles daran, ihr zu folgen und sie in dieser seltsamen Welt namens London wiederzufinden. Dabei trifft er eine folgenschwere Entscheidung ...
    Die Konsequenzen verändern das Leben seines einstigen Erzfeindes Peter Pan auf tragische Weise. Er schwört blutige Rache - und was könnte er Hook Schlimmeres antun, als dessen Liebe zu stehlen?
    Durch den Sternenregen hindurch, eine Schleife um den Mond und am Clock Tower hart nach links... Als James endlich in London eintrifft und nach seiner großen Liebe sucht, muss er erst einmal an einem Jungen vorbei, der am Ende doch noch erwachsen wurde.
     Begleitet James Hook auf sein bisher größtes Abenteuer und lasst euch verzaubern von der wunderschönen Fortsetzung zu Herzklopfen in Nimmerland.

     

    Cover:

    Das Cover finde ich für ein Jugendbuch ziemlich passend gestaltet. Wir sehen hier die beiden Protagonisten James Hook und Angel aneinander gekuschelt und nachdenklich dreinblickend, während sie auf ein Schiff in den Wolken blicken und etwas weiter unten sieht man Peter Pan nachdenklich auf dem Titelschriftzug des Buches sitzen. Das passt alles ganz gut und macht natürlich Freunde des ersten Bandes neugierig was hier wohl alles geschehen wird nachdem der erste Band so dramatisch geendet hat.

     

    Eigener Eindruck:
     Es ist einige Zeit vergangen seit Angel wieder aus Nimmerland zurückgekehrt ist und scheinbar ihr Abenteuer fast gänzlich vergessen hat. Nicht so James Hook, welcher in Nimmerland alles daran setzt seine große Liebe wieder zu sehen und mit allen Mitteln versucht in die Welt von Angel einzutreten. Dass er dabei mit seinem Leben und das seiner Besatzung spielt scheint ihm schon fast egal. Als sich ein Weg für ihn öffnet in die Welt der Menschen zu gelangen bricht er mit seiner Crew auf, um seine Liebe zu finden. Doch all zu viel Zeit bleibt ihm nicht. Was er aber bis dahin nicht ahnt ist, dass auch Peter nach London gekommen ist, dies aber nicht mit guten Absichten. Denn das Opfer, das Hook gebracht hat, um in die Menschenwelt zu gelangen ändert das Leben in Nimmerland immer mehr und plötzlich wird aus dem Jungen, der ewig ein Kind sein wollte ein rachsüchtiger Mann, der sich seiner Träume beraubt fühlt. Und wie könnte man besser Rache an einem liebeskranken Piraten nehmen als ihm das zu nehmen, was ihm am wichtigsten ist?

     

    Der zweite Teil rund um Angel und Hook stammt wieder aus der Feder der Autorin Anna Katmore, welche für ihre Jugendromane bekannt ist. Auch hier wird man wieder nicht enttäuscht und bekommt sehr schnell richtig viel Herzschmerz präsentiert, den man wortwörtlich richtig wegsaugt. Es war sehr einfach wieder in die Abenteuer von Hook und Angel einzutauchen und mit der Adaption rund um die Figur Peter Pan hat sich Anna Katmore wieder richtig was einfallen lassen. Es wird dramatisch, es wird emotional und es gibt immer wieder Wendungen die man so nicht kommen sieht. Das Ganze wird dann natürlich durch viele bekannte Charaktere getoppt, welche hier ebenfalls tragende Rollen bekommen und natürlich darf auch das Happy End nicht fehlen! Das Buch bringt einfach alles mit, was man sich wünscht, wenn man einfach mal den Kopf abschalten will. Ich habe es regelrecht gefressen und ich bin einfach nur hin und weg was hier abgeliefert wurde. Von dieser Sorte darf es gern noch mehr geben liebe Autorin!

     

    Fazit:

    Wieder ein ganz zauberhaftes Buch rund um eine zarte Liebe und eine wunderbare Märchenandaption aus dem Hause „Was wäre wenn…“. Mir hat es absolut gefallen und ich kann es jedem weiterempfehlen, der gern träumt und romantische Lektüre mag.

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 4/5

    Logik: 4/5

    Spannung: 5/5

    Emotionen: 5/5

     

     

    Gesamt: 5/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783741283482

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Taschenbuch

    Umfang: 368 Seiten

    Verlag: BoD – Books on Demand

    Erscheinungsdatum: 15.03.2019

     

     

  6. Cover des Buches Disney Villains 9: Niemals Nimmerland (ISBN: 9783551280749)
    Serena Valentino

    Disney Villains 9: Niemals Nimmerland

    (51)
    Aktuelle Rezension von: _lenas-buecherwelt_

    Als Kind hatte James die Chance ein Verlorener Junge zu werden, doch ein Tag vor Ablauf der Frist wird er von seinen Eltern zurückgefordert. Von diesem Zeitpunkt an versucht James alles, um nach Nimmerland zurückzukehren. Er hasst alles am Erwachsenwerden und sieht seine letzte Möglichkeit Nimmerland wiederzufinden darin ein Pirat zu werden. Als Kapitän seines eigenen Schiffs und mit einem Pakt mit den Verdrehten Schwestern, macht sich James auf die Suche nach Nimmerland. Doch sein Herzenswunsch ist an einen großen Preis geknüpft ...

    Die Geschichte steckt voller toller Charaktere. James hält immer an seinem großen Traum fest und lässt nichts unversucht, auch wenn die Situation noch so ausweglos erscheint. Er ist mutig und clever, doch die Verdrehten Schwestern machen es ihm nicht leicht, den richtigen Weg zu finden. Blackbeard ist für James ein guter Mentor. Besonders begeistert bin ich von Mr. Smee. Er ist immer für James da, steht im in jeder Situation mit Rat und Tat zur Seite und ist einfach nur lieb.

    Die Disney-Villains-Reihe ist einfach cool.🥰 Es ist immer wieder total spannend zu sehen, wie die Figuren zu ihren Rollen als Bösewichte gekommen sind und wie die Verdrehten Schwestern die einzelnen Schicksale beeinflussen und lenken und auch wie die einzelnen Schicksale der Bösewichte miteinander verbunden sind.✨️

  7. Cover des Buches Der mechanische Prinz (ISBN: 9783492265591)
    Andreas Steinhöfel

    Der mechanische Prinz

    (127)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Max hat kein schönes Zuhause und keine richtigen Freunde und bezeichnet sich deshalb als traurigstes Kind der Welt. Sein Hobby ist es U- und S-Bahn zu fahren. Eines morgens bekommt er an der U-Bahn Haltestelle von einem einarmigen Penner ein goldenes Ticket. Zuerst weiß er nichts damit anzufangen, aber schon bald ist er mitten auf einer Reise zu sich selbst. Im Reich des mechanischen Prinzen lauern viele Freunde und Feinde. Ein spannendes, nachdenkliches und ganz besonderes Buch mit vielen wunderbaren phantastischen Elementen.

  8. Cover des Buches Ihr Blut so rein - Lacey Flint 3 (ISBN: 9783442483525)
    Sharon Bolton

    Ihr Blut so rein - Lacey Flint 3

    (62)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Ein tolles Buch mit einer starken Protagonistin. DC Lacey Flint, Ermittlern im Sonderurlaub, konnte diesen Fall nicht ihren Kollegen überlassen. Weil es hier auch um Barney geht, der Nachbarsjunge.

    Auch aus der Sicht von Barney verfolgen wir hier die Geschichte und ich fand es einfach nur mega spannend. Der Geschichtenaufbau. Auch die Auflösung und das Ende, denn nie im Leben hätte ich an so eine Auflösung gedacht.

    Werde definitiv mir noch mehr Bücher der Autorin zulegen. Der Schreibstil der Autorin & der Übersetzerin Marie-Luise Bezzenberger hat mir gut gefallen.

  9. Cover des Buches Wendy & Peter. Verloren im Nimmerwald (ISBN: 9783748802075)
    Aiden Thomas

    Wendy & Peter. Verloren im Nimmerwald

    (120)
    Aktuelle Rezension von: mireille003

    Ich finde das Buch absolut super. Es hat einen ganz neuen Ansatz der Legende und ist richtig packend. Wer Peter Pan liebt, muss dieses Buch lesen. Wendy ist eine junge Erwachsene Frau geworden und ist auf der Suche nach ihren Lebensweg. Düster und einige pikante Geheimnisse die es zu lüften gibt. Absolut fesselnd von Anfang bis Ende.

  10. Cover des Buches Peter und die Sternenfänger (ISBN: 9783423713337)
    Dave Barry

    Peter und die Sternenfänger

    (55)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Schon als Kind habe ich Peter Pan geliebt und wollte immer mehr wissen über diesen kühnen kleinen Jungen. In Peter und die Sternenfänger bekam ich nun endlich Antworten. Woher stammt Peter? Wie ist er aufgewachsen? Warum kann erfliegen? Wie lernte er seine Freunde kennen? Super für Erwachsene die Peter Pan seit klein auf kennen und für alle Leseratten zum neu entdecken. Meinem Neffen 7 habe ich es vorgelesen und mein Neffe 10 hat es selbst verschlungen und wollte jetzt auch Peter Pan lesen. Toll!

  11. Cover des Buches Disney. Twisted Tales: Peter Pans Reise ins Ungewisse (ISBN: 9783551280534)
    Liz Braswell

    Disney. Twisted Tales: Peter Pans Reise ins Ungewisse

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Franziska_1

    Peter Pans Reise ins Ungewissen oder eher Wendys Reise nach Nimmerland.

    Die Twisted Tale Reihe schreibt die Geschichte anders, wenn eine Entscheidung anders gewesen wäre. Wendy konnte nicht aufhören an Peter zu glauben und hat sich zuerst mit Captain Hook verbrüdert, um Peter zu finden. 

    Die Geschichte ist interessant, da einige Punkte neu und anders sind als in der original Geschichte, Disney Fans werden es mögen! Ich fand den Schreibstil ein wenig zäh und ich habe lange gebraucht für die Seiten. Ab und an hätte ich es mir knackiger gewünscht und nicht so ausgedehnt. 

    Das Ende von Wendy mochte ich sehr :)

  12. Cover des Buches Das verschwundene Buch (ISBN: 9783990560273)
    Edward Berry

    Das verschwundene Buch

    (44)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    In Barcelona warten alle Kinder sehnlichst auf ein Buch, das vom Kritiker als "schönste Geschichte aller Zeiten" gelobt wird, auch die Geschwister Bea und Diego. Doch bevor das Buch herauskommt, verschwindet sein Inhalt-ausserdem taucht eine Laserpistole im Kinderklassiker "Peter Pan" auf. Wie hängt alles zusammen? Im Buchladen "Akbrakadabra", der der Tante der Geschwister gehört schmieden sie gemeinsam einen Plan. Sie wollen in die Geschichte reisen und den Klassiker zur ursprünglichen Fassung verhelfen.

    Das Buch ist wirklich ein Schmuckstück im Regal. Nicht nur das Cover sieht toll aus, auch im Buch befinden sich allerhand Zeichnungen und auch die Innenseiten der Buchdeckel sind liebevoll gestaltet! 

    Ich mochte die Geschichte sehr gern, da sich hier alles um Bücher, Buchläden und die Rettung von Büchern dreht! Für jeden Buchliebhaber ein Genuß. Auch Barcelona mit seinen Drachen und Wasserspeiern und später Nimmerland werden schön beschrieben und bieten eine tolle Lokation für die Geschichte.

    Die beiden Geschwister sind sympathisch und aufgeweckt, aber nicht fehlerlos dies hat mir gefallen. Auch das Abenteuer in Nimmerland war spannend zu lesen und ganz nebenbei wird einem hier der Kinderklassiker nochmal näher gebracht. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich empfehle es gern weiter.    

  13. Cover des Buches Herzklopfen in Nimmerland (ISBN: 9783749431038)
    Anna Katmore

    Herzklopfen in Nimmerland

    (169)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Ein verhängnisvoller Unfall:

    das Tor zu einer anderen Welt.

    Ein Pirat, 

    gemeiner als gemein.

    Verboten!

    Und doch verliebst du dich in ihn!

     

    Zum Inhalt (Booklet):
    Seltsame Dinge passieren in Nimmerland ...

    Obwohl Angelina McFarland Märchen über alles liebt, hätte sie sich nie träumen lassen, selbst einmal mitten in eins hineinzufallen. Wortwörtlich! Aber wer ist dieser fliegende Junge namens Peter, der sie aufgefangen hat? Und warum will er nicht erwachsen werden?

    Auf der verzweifelten Suche nach einem Weg von dieser verwunschenen Insel herunter läuft Angelina geradewegs in die Arme eines skrupellosen Piraten. Er entführt sie auf die Jolly Roger, wo er sie als Druckmittel gegen Peter Pan gefangen hält.

     Doch ist James Hook tatsächlich so herzlos, wie alle sagen? Je mehr Zeit Angelina mit dem Captain alleine verbringt, umso häufiger stellt sie sich die Frage, wer in dieser Geschichte wirklich der Böse ist ... und wer nicht.

     

    Cover:

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Zu sehen sind die beiden Protagonisten der Geschichte – Angel und Jamie, welche sich verliebt entgegenblicken, während man unterhalb der Beiden neben dem Titel des Buches die Insel Nimmerland ausmachen kann sowie eine kleine Fee, eine Meerjungfrau und ein Schiff. Das Ganze wirkt jugendlich und verträumt und spricht sofort Freunde von romantischen und fantasievollen Geschichten an. Wer sich nun etwas länger mit dem Cover beschäftigt, der kann sich hier wahrscheinlich bald denken, dass es sich hier um eine Märchenadaption handelt.

     

    Eigener Eindruck:
     Angel ist siebzehn Jahre und lebt wohl situiert in London mit ihrer Familie. Während ihre Eltern großen Wert auf ihr auftreten und ihre Kleidung legen, liebt es Angel auch einmal auszubrechen. Diesen Luxus kann sie sich aber nur zu Hause leisten und nutzt daher jede Chance es sich wortwörtlich gemütlich zu machen. Außerdem liebt sie es auf ihre beiden kleinen Zwillingsschwestern aufzupassen und Zeit mit ihnen zu verbringen. Als ihre Eltern wieder einmal unterwegs sind und Angel auf die Knirpse aufpasst, geschieht das Unglück. Bei einem leichtsinnigen Manöver stürzt sie vom Balkon und rechnet damit, dass sie sich wohl sämtliche Knochen brechen wird. Doch der Aufschlag bleib aus. Stattdessen befindet sie sich plötzlich in luftiger Höhe über einer malerischen Insel und rast dem Erdboden entgegen. Gerettet wird sie von Peter Pan! Peter Pan? Angel kann es kaum glauben und denkt immer wieder, dass sie in einem Fiebertraum gefangen ist. Doch schon bald muss sie erkennen, dass alles um sie herum wahr zu sein scheint. Peter und die verlorenen Jungs heißen Angel mit offenen Armen willkommen, doch schon bald lässt Peter sie im Dschungel allein zurück, nachdem sie immer wieder den Wunsch äußert wieder heimkehren zu wollen. Allein auf sich gestellt macht sich Angel auf den Weg um einen Weg zurück in ihre Heimat London zu finden. Hilfe erhofft sie sich von einem attraktiven jungen Mann, welchen sie im Hafen Nimmerlands trifft und welcher reges Interesse an ihr zu zeigen scheint. Angel vertraut ihm, da ihr keine Alternativen bleiben und ehe sie sich versieht befindet sie sich an Bord der Jolly Roger, dem Schiff von Captain Hook höchstselbst! Und der hat seine ganz eigenen Pläne mit Angel, denn sie ist der Schlüssel zu seinem Schatz, welchen Peter einst gestohlen hat. Je mehr Zeit Angel in Nimmerland verbringt, desto mehr vergisst sie ihre wahre Herkunft. Für sie ist klar, dass sie bald einen Weg nach Hause finden muss, bevor es zu spät ist. Hilfe bekommt sie ausgerechnet von dem grausamsten und gemeinsten Piraten von ganz Nimmerland – Hook! Oder sollte sich Angel in ihm getäuscht haben?

     

    Die Märchenadaption „Herzklopfen in Nimmerland“ ist eine Dilogie und stammt aus der Feder der Autorin Anna Katmore. Es handelt sich hierbei um ein Jugendbuch und dementsprechend ist es auch eine zarte Liebesgeschichte, was aber meiner Meinung nach bei der Qualität der Story keinen Abbruch tut. Im Gegenteil fand ich es sogar einmal sehr schön, dass nicht gleich alles wieder in der klassischen Kiste endete. Die Autorin schafft es auch so romantische Situationen zu kreieren und genauso schafft sie es auch mit ständig wechselnden Szenen immer wieder Schwung in die Geschichte zu bringen und man… ich habe mir auch das eine oder andere Tränchen verdrücken müssen, als ich das Buch gelesen habe. Das schaffen bei mir wirklich die wenigsten Autoren. Also Hut ab! Erfrischend fand ich auch die Neugestaltung der Charaktere rund um Nimmerland, was ein völlig neues Bild auf die jeweiligen Figuren geworfen hat. Über kurz oder lang wird sogar Peter Pan ein richtiger Stinkstiefel und aus Captain Hook wird ein regelrechtes Lämmchen, verwegen, aber einfach nur toll. Diese Geschichte macht einfach nur Spaß und eignet sich perfekt für einen lauschigen Abend vorm Kamin. Ich persönlich habe das Buch nicht mehr weglegen können und habe es somit in weniger als einem Tag regelrecht weggesuchtet. Das Buch endet mit einem ziemlich interessanten Cliffhänger und natürlich will man wissen wie es weiter geht und ob es wirklich ein Happy End für die beiden Protagonisten geben wird. Gehofft habe ich es wirklich mit jeder Seite. Angel als Protagonistin ist frech, steht aber mit beiden Beinen im Leben. Sie gibt nicht so schnell auf, hat aber auch ihre Schwächen, was sie absolut menschlich und liebenswert macht. Hook hingegen ist zu Beginn berechnend und ein Ekel, wird dann aber recht handzahm, während sein Gegenspieler Peter mit seiner vielleicht auch trotzigen und kindlichen Art immer mehr zum Anticharakter wird. Trotzdem schafft es die Autorin aber den Zauber rund um die Person Peter Pan nicht ganz kippen zu lassen und man fühlt sich zwischen Gunst und Missgunst immer mehr hin und her gerissen. Das ist ziemlich raffiniert gemacht. Von mir gibt es also für dieses Buch eine absolute Leseempfehlung und ich würde mich freuen in dieser Art noch mehr Romane zu lesen.

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 4/5

    Logik: 4/5

    Spannung: 5/5

    Emotionen: 5/5

     

     

    Gesamt: 5/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783749431038

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Taschenbuch

    Umfang: 312 Seiten

    Verlag: BoD – Books on Demand

    Erscheinungsdatum: 15.03.2019

     

  14. Cover des Buches Peter Pan (ISBN: 9780147508652)
    J. M. Barrie

    Peter Pan

    (27)
    Aktuelle Rezension von: AuroraM

    Es war eine sehr interessante version von Peter Pan.

  15. Cover des Buches Neverland (ISBN: 9783749434374)
    Anna Katmore

    Neverland

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Der Nachmittag beginnt wie üblich mit dem Babysitten ihrer zwei kleinen Geschwister und endet damit, dass Angelina sich nach einem Sturz aus dem Fenster in Neverland wiederfindet. Noch bevor sie sich orientieren kann, hat Peter Pan sie schon für die verlorenen Jungs eingeplant. Angelina passt dieser Plan so gar nicht und wird dafür umgehend von Peter verbannt. Allein in einer ihr fremden Umgebung landet sie auf dem Piratenschiff des berüchtigten Kapitän Hook. Dieser ist aber gar nicht so martialisch wie sie ihn sich vorgestellt hat und eigentlich wenn man bedenkt, noch sehr jung und attraktiv. Nach und nach kommen sich beide näher und gemeinsam versuchen sie einen Weg für Angelina nach Hause zu finden, auch wenn das heißt sich mit dem gemeinen Peter Pan zusammenzutun.

     

    Was ich an der Geschichte mochte, waren die verdrehten Rollen. Peter ist hier mal der Bösewicht und Hook der Gute, Charmante. Obwohl so richtig fies ist Peter nicht, sondern lediglich ein verwöhntes Kind, dass sobald es nicht so läuft wie er es sich vorstellt bockig wird. Das ist aber vielleicht so wenn man sich weigert erwachsen zu werden. Damit endet aber auch schon alles was ich an der Geschichte mochte. Für das Potential, die dieser Perspektivwechsel bot, war die Umsetzung eher banal. Auch wenn die Autorin versucht dem Leser durch wechselnde narrative Charaktere in den Kapiteln, die Sicht- und Denkweise der Figuren näher zu bringen, funktioniert dieses stilistische Mittel nicht, wenn man keinen Unterschied feststellen kann. Hooks Empfinden klang wie jenes von Angel, nur mit ein paar eingebauten Schimpfwörtern mehr. Zudem fand ich einige Dinge absurd. Warum zeigt Peter jemandem der gerade vom Himmel fällt, den Zugang zu dem Schatz, den er Hook gestohlen hat. Er kann sich nicht sicher sein, dass diese Fremde ihn bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit verrät, was sie ja im Nachhinein auch tut. Nun mag man das mit seiner kindlichen Naivität erklären können, aber dennoch ergibt das für mich keinen Sinn. Ebenso wenig wie die Familienfehde zwischen Peter und Hook und warum man ihn Hook nennt, wo er doch nicht einmal einen Haken hat. Bin ich zu Beginn noch mit Begeisterung der Geschichte gefolgt, so ließ dies ab der Hälfte nach und ich fand sie immer banaler und trivialer. Ich musste mich zwingen zu Ende zu lesen, doch Gottseidank war das Buch nicht sehr seitenreich.

     

    Dieses Buch war nicht meins auch wenn ich den Ansatz der abweichenden Rollenverteilung gut fand und so wird es für mich auch kein Wiedersehen mit den Charakteren geben. Zumal ich ohnehin kein großer Peter Pan Fan bin.

  16. Cover des Buches Die Tänzerin am Abgrund (ISBN: 9783453317697)
    Brandon Sanderson

    Die Tänzerin am Abgrund

    (61)
    Aktuelle Rezension von: Drachenbuecherhort

    Brandon Sanderson ist bekannt dafür, epische Welten mit akribisch konstruierten Magiesystemen zu erschaffen, und seine Sturmlicht-Chroniken zählen längst zu den modernen Klassikern der High Fantasy. Mit „Die Tänzerin am Abgrund“, einer rund 200 Seiten langen Novelle, schlägt er bewusst einen kleineren Ton an. Statt gigantischer Schlachten, Intrigen und weltumspannender Bedrohungen rückt er eine Figur ins Zentrum, die vielen Lesern aus Nebenauftritten bekannt ist: Lift, das junge Straßenmädchen, das lieber auf Dächer klettert, als Verantwortung zu übernehmen.

    Die Handlung ist zwischen „Die Stürme des Zorns“ und „Der Ruf der Klingen“ angesiedelt und wirkt wie ein sorgfältig eingesetztes Bindeglied, das den Leser auf eine andere Ebene des gewaltigen Kosmeers führt. Statt den epischen Schlachtfeldern und großen politischen Intrigen folgt man einer viel persönlicheren Geschichte: Lift, das ungestüme Mädchen mit den eigenwilligen Kräften, verlässt ihr vergleichsweise behütetes Leben am azischen Hof. Sie ist rastlos, getrieben von einem Gefühl, dass sich etwas Bedrohliches zusammenbraut – und sie allein in der Lage sein könnte, es zu stoppen. Ihr Ziel ist ein Mann, der nur als „Finsternis“ bekannt ist, ein unheimlicher Jäger, der Menschen mit besonderen Fähigkeiten gnadenlos verfolgt.

    Lifts Weg führt sie schließlich nach Yeddaw, eine Stadt, die Sanderson mit derselben erzählerischen Präzision zeichnet wie die gigantischen Kriegsschauplätze seiner Hauptwerke. Hier türmen sich Bauwerke wie natürliche Canyons in den Himmel, die Straßen ziehen sich labyrinthartig durch den Sandstein, und der Puls einer lebendigen Handelsmetropole schlägt in jedem Kapitel mit. Zwischen dampfenden Garküchen, lärmenden Marktplätzen und engen Gassen entfaltet sich eine Atmosphäre, die den Leser unmittelbar in diese fremdartige Welt hineinzieht. Yeddaw wird mehr als nur eine Kulisse: Die Stadt wirkt wie eine eigene Figur, deren verwinkelte Straßen Lift ebenso herausfordern wie die Schatten, die ihr auflauern.

    Sandersons unverkennbares Talent für Worldbuilding durchzieht auch diese Novelle wie ein roter Faden. Jeder Schauplatz, den Lift auf ihrer Reise durchstreift, ist mit wenigen, prägnanten Details so greifbar beschrieben, dass man meint, den Sand der Straßen unter den Füßen zu spüren oder das geschäftige Murmeln einer fremden Menge im Ohr zu haben. Die Kulissen wirken exotisch, aber niemals fremd im Sinne von distanziert – Sanderson gelingt der Balanceakt, fremdartige Kulturen und Architekturen so plastisch zu zeichnen, dass man als Leser sofort eintaucht.

    Getragen wird diese Welt von Lifts eigenwilliger Perspektive, die der Geschichte ihren ganz eigenen Ton verleiht: jung, trotzig, mit einem Humor, der trocken und scharf wie ein Messer daherkommt. Lift denkt und spricht, als gäbe es keine Regeln, und gerade dieser kindlich-freche Blickwinkel verleiht der Erzählung eine Leichtigkeit, die im Kontrast zu den oft düsteren Themen des Kosmeers steht. Doch genau diese Erzählhaltung ist auch eine Herausforderung: Lifts Gedankensprünge und ihr respektloser Umgang mit Autoritäten sind charmant oder nervtötend, je nach Geschmack des Lesers. Wer mit ihrer ungestümen Art nicht warm wird, dürfte es anstrengend finden, eine ganze Geschichte aus dieser verzerrten, manchmal kindlich-naiven Sicht zu erleben. Sanderson fordert hier Geduld und Offenheit – er schenkt dafür aber eine Stimme, die man so schnell nicht vergisst.

    Was Sandersons große Romane so unverwechselbar macht, ist ihre epische Breite: Er spinnt Handlungsfäden wie ein kunstvoller Teppichweber, verwebt politische Intrigen, moralische Fragen und Charakterentwicklungen, die sich Seite für Seite über tausende Seiten hinweg entfalten. Jede Figur wirkt lebendig, jeder Konflikt atmet eine Tiefe, die einen noch lange beschäftigt. „Die Tänzerin am Abgrund“ schlägt bewusst einen anderen Ton an – sie will kein monumentales Epos sein, sondern eine intime Momentaufnahme. Statt eines komplexen Geflechts von Perspektiven folgt sie ausschließlich Lift und ihrem ganz persönlichen Abenteuer, und gerade diese Reduktion macht den Reiz, aber auch die Schwäche der Novelle aus. Für eingefleischte Fans ist dieser Fokus eine willkommene Gelegenheit, eine Nebenfigur genauer kennenzulernen, die sonst oft im Schatten der großen Helden steht. Doch wer die Sturmlicht-Chroniken für ihre gigantische Komplexität liebt, wird das Gefühl nicht los, hier nur einen Ausschnitt aus einem Gemälde zu betrachten, das viel größer und detailreicher ist, als man je erfassen kann. Das Tempo der Erzählung trägt zu diesem Eindruck bei: Der Einstieg zieht sich streckenweise, beinahe gemächlich, als wolle Sanderson seinem Publikum Zeit geben, sich an Lifts chaotischen Blickwinkel zu gewöhnen. Erst im letzten Drittel beschleunigt sich der Rhythmus, Spannung und Emotionen schaukeln sich hoch, und die Geschichte zeigt, wozu sie fähig ist – doch dieser späte Höhepunkt kann die träge Handlung nicht ganz vergessen machen.

    Die Kürze der Geschichte erweist sich als zweischneidiges Schwert: Einerseits ist es erfrischend, eine kompakte Erzählung in Sandersons sonst so ausuferndem Universum zu lesen. „Die Tänzerin am Abgrund“ ist schnell verschlungen, bietet einen fokussierten Einblick in Lifts Persönlichkeit und spart sich die komplexen Nebenhandlungen, die man aus den Hauptbänden kennt. Doch gerade diese Straffung raubt der Geschichte auch Tiefe. Große emotionale Bögen können sich kaum entfalten, und manche Nebenfiguren – allen voran der düstere „Finsternis“ – bleiben trotz ihrer Präsenz eher Schablonen, narrative Werkzeuge, die Lifts Weg strukturieren, ohne selbst greifbar zu werden. Einige Enthüllungen, die in einem der Hauptbände wie Donnerschläge wirken würden, verpuffen hier eher leise, weil der erzählerische Aufbau fehlt, der solche Momente trägt. Trotzdem gibt es Augenblicke, in denen Sandersons Klasse unverkennbar ist. Besonders im Finale gewinnt die Novelle an Intensität: Lift offenbart nicht nur Mut, sondern auch Verletzlichkeit, und ihr innerer Konflikt – das Schwanken zwischen kindlicher Unbeschwertheit und dem unausweichlichen Erwachsenwerden – verleiht der Geschichte eine emotionale Resonanz, die über den letzten Satz hinaus nachhallt. Es ist dieser Kern, der „Die Tänzerin am Abgrund“ davor bewahrt, nur eine Randnotiz im Kosmeer zu sein, und sie stattdessen zu einem feinen, wenn auch nicht makellosen Charakterporträt macht.

    „Die Tänzerin am Abgrund“ ist eine charmante Ergänzung für das Kosmeer-Universum, aber kein Muss. Für Fans ist sie ein lohnenswerter Abstecher, um Lift besser kennenzulernen und ein paar Hintergrunddetails zu erfahren, die später relevant werden könnten, sowie ganz neue Gegenden von Roschar kennenzulernen. Positiv zu bewerten ist Sandersons gewohnt detailreiche Welt, seinen humorvollen Schreibstil und die liebenswerte Eigenwilligkeit seiner Protagonistin. Gleichzeitig fehlt der erzählerische Biss, das epische Gewicht und die Spannungskurve, die seine Hauptwerke so außergewöhnlich machen. Die Novelle ist eher ein hübsches Zwischenstück als ein eigenständiges Highlight – eine leichte Zwischenmahlzeit im Kosmeer, kein Festmahl.

  17. Cover des Buches The Kingdom of Gods (ISBN: 9780316043946)
    N.K. Jemisin

    The Kingdom of Gods

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Eines der ersten Bilder, das N.K. Jemisin veranlasste, die „Inheritance Trilogy“ zu schreiben, war das eines Kindes, das mit Planeten spielt. Angesichts dieser frühen Inspiration ist es wohl nicht verwunderlich, dass sich Sieh zu einem ihrer Lieblingscharaktere entwickelte. In einem Interview erklärte sie, sie liebe es, dass er tausende von Jahren alt und trotzdem entschlossen sei, das Leben aus der Perspektive eines Kindes anzugehen. Mit „The Kingdom of Gods“ schenkte sie Sieh ein ganzes Buch. Sie beschreibt das Finale der Trilogie als einen „verdrehten Bildungsroman“, der das Heranwachsen eines uralten Jungen thematisiert, der stirbt, wenn er erwachsen wird. Klingt verrückt und paradox? Dank Sieh in der Hauptrolle keine Überraschung. ;)

    Seit Itempas‘ Ketten gesprengt wurden, ist Sieh langweilig. Ihn erfüllt eine Ziellosigkeit, die ihn verunsichert. Wieder und wieder kehrt er zurück in die Himmelsfestung Sky. Er ertappt sich dabei, die Arameri zu beobachten. Er empfindet eine unerklärliche Faszination für die königliche Familie, die ihn jahrhundertelang quälte und misshandelte. Seine Aufmerksamkeit gebührt den Kindern, jenen unvollendeten Seelen, die der seinen so ähnlich sind. Tief in den Eingeweiden der Festung begegnet er dem 6-jährigen Geschwisterpaar Shahar und Deka. Nach einigen Jahren der Besuche äußern sie den unschuldigen Wunsch, gemeinsam einen Eid auf ihre Freundschaft zu schwören. Ihre verbundenen Hände lösen eine gewaltige Energiewelle aus, die Sieh ins Nichts schleudert. Als er erwacht, sind acht Jahre vergangen. Etwas… hat sich verändert. Seine Magie schwindet. Er altert. Sieh muss herausfinden, was damals geschehen ist und wie er es aufhalten kann. Ihm läuft die Zeit davon. Denn für den Gott der Kindheit bedeutet erwachsen zu werden den Tod.

    Ich stimme N.K. Jemisin vollkommen zu. Ich liebe Sieh ebenfalls. Wie könnte ich den Gott der Kindheit und des Schabernacks nicht lieben? Er ist Peter Pan. Er ist das Kind, das niemals erwachsen wird. Oder doch? „The Kingdom of Gods“ ist ein fabelhaft facettenreiches Buch, dessen theologische, philosophische Reife überwältigt und das die Botschaft der „Inheritance Trilogy“ mühelos transportiert: es gibt keinen Dualismus. Eine Einteilung in Schwarz und Weiß verkennt die Realität. Niemand könnte diesen Gedanken besser verkörpern als Sieh, weshalb ich Jemisins Entscheidung, ihn in den Mittelpunkt des letzten Bandes zu stellen, Beifall zolle. Durch seine Rolle als Ich-Erzähler untersucht sie neugierig die Grenzen des Konzepts der Kindheit und konfrontiert ihn unnachgiebig mit seiner größten Angst – der Angst, erwachsen zu werden, die in seinem Fall mit der Angst vor dem Tod, der Sterblichkeit gleichzusetzen ist. Sieh ist eine haarsträubend paradoxe Hauptfigur; er vereint zahllose widersprüchliche Eigenschaften, sodass seine Existenz einem Drahtseilakt gleicht. Er perfektionierte seine Identität als Schutzpatron der Kinder, aus der er Macht bezieht. Sieh tritt als Kind auf, ist aber definitiv kein Kind. Ihn zu unterschätzen, wäre ein Fehler. Die Spannung zwischen der Rolle, die er verkörpert und seiner wahren Persönlichkeit stellt einen wichtigen Aspekt der Geschichte dar. Es gelang ihm, sich selbst zu täuschen. Er wollte nicht einsehen, dass er längst erwachsen ist. Er konnte nicht so lange leben, Krieg, Verlust und Schmerz erfahren und die Unschuld eines Kindes bewahren. In seinem Bestreben, seine Lebenslüge aufrechtzuerhalten, distanzierte er sich vom Leben selbst und verlor den Kontakt zu seinem Ich. Diese Entwicklung erinnert an eine andere Figur in Jemisins Universum: Itempas. Die Parallelen zwischen Sieh und seinem Vater sind sicherlich kein Zufall, da sie ihre schwierige Beziehung untermalen. Das Finale betont noch einmal, dass sich Götter und Sterbliche viel ähnlicher sind, als es den Anschein hat. Göttliche lieben, hassen, trauern und leiden ebenso wie Menschen, ihre Beziehungen untereinander sind in ihrer Komplexität durch und durch menschlich, was die Frage aufwirft, wer eigentlich nach wessen Abbild geschaffen wurde. „The Kingdom of Gods“ zwingt Sieh in die menschliche Perspektive von Sterblichkeit, wodurch er erneut Kontakt mit dem Leben aufnimmt und sich endlich seinen Erinnerungen und Gefühlen stellt. Daher ist dieser finale Band meiner Meinung nach der emotionalste der Trilogie. Jemisin schildert Siehs Aufarbeitungsprozess einfühlsam, ohne sentimental zu werden, was nicht zu ihrem Protagonisten gepasst hätte. „The Kingdom of Gods“ überzeugt jedoch nicht nur auf der emotionalen Ebene, sondern auch inhaltlich. Die Leser_innen verlassen dieses hinreißende Universum, das stets nach Balance strebt, an der Schwelle bedeutender Veränderungen, die im ersten Band nicht möglich schienen. Alles fließt. Das Leben ist zyklisch: es wiederholt dieselben Muster ohne Unterlass. Dieses Finale ist nicht nur ein Ende, es ist auch ein Anfang.

    Ich halte „The Kingdom of Gods“ für den besten Band der „Inheritance Trilogy“. Die Thematik harmoniert und schwingt mit einer Saite meiner Persönlichkeit. Das Finale ist ein wundervolles Buch und der perfekte Abschluss einer Trilogie, die mehr als ein schnöder Dreiteiler ist. N.K. Jemisin holte das Maximum aus der Struktur heraus und kreierte eine echte Dreieinigkeit, deren feminine, nachdenkliche Ausstrahlung und poetische, ästhetische Ausgestaltung bezauberte. Die „Inheritance Trilogy“ ist weniger Hammer auf Amboss, als ich es aus der High Fantasy gewohnt bin und enthält keinerlei Schlachten, aber ich habe während der Lektüre nichts vermisst. Ich empfehle euch die drei Bände ohne Vorbehalte. Besucht Jemisins Universum und lernt sie kennen: die wiedergeborene Göttin, deren Schöpfungskraft einen gigantischen Baum aus einer Festung im Himmel wachsen lässt; die blinde Künstlerin, in deren Geist Magie verschlungene Muster bildet und das uralte Kind, das mit Planeten spielt, um nicht erwachsen zu werden.

  18. Cover des Buches Hooked - Jamie's Tale (Eine zauberhafte Reise 3) (ISBN: B01N41H1IH)
    Anna Katmore

    Hooked - Jamie's Tale (Eine zauberhafte Reise 3)

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Cat_Lewis
    Inhalt:
    Ein Apfel war es, der das Leben von Angelina und James Hook für immer verändert und auf den Kopf gestellt hat. In dieser Kurzgeschichte erlebt man das erste Aufeinandertreffen der beiden aus Jamie’s Perspektive.

    Fazit:
    „Hooked – Jamie’s Tale“ ist eine kleine Zusatzgeschichte zur „Eine zauberhafte Reise“-Dilogie von Anna Katmore. Darin erlebt man das erste Aufeinandertreffen von Angel und Jamie aus der Sicht des (mehr oder weniger) furchteinflößenden (*hust!hinreißenden!hust*) Piraten und ist ein netter Zusatz für alle Fans der „Eine zauberhafte Reise“-Reihe. Der Fokus liegt darin ausschließlich auf Angel und Jamie und kann genauso gut als Leseprobe gelesen werden, da sie noch nicht allzu viel verrät und neugierig auf die Hauptgeschichte macht. Wer also noch nicht ganz überzeugt ist, ob die Reihe etwas für ihn ist, kann sich erst einmal mithilfe dieser Kurzgeschichte ein Bild von Anna Katmores fabelhaftem und mitreißenden Schreibstil voller Witz, Spannung und Gefühl machen.
    Ansonsten ein netter Zusatz für alle, die nicht genug vom süßesten Paar von ganz Nimmerland bekommen können ♥
  19. Cover des Buches Nordlicht 01 (ISBN: 9783770407163)
    Malin Falch

    Nordlicht 01

    (58)
    Aktuelle Rezension von: sandraanabel

    Ihr seid nicht bereit für diesen Banger!

    Für junge und ältere Leser:innen ist Nordlicht ein absolutes Muss! Ich habe beim Lesen wirklich so mitgefühlt und -gefiebert wie schon lange nicht mehr.

    Nordlicht erzählt die Geschichte der jungen Sonja, die vom geheimnisvollen Espen in das Reich Jotundalen gebracht wird, wo Trolle und weitere magische Wesen ihre Heimat haben. Nicht nur der Zeichenstil ist unfassbar schön, auch die Geschichte hat mich bis ins Detail von sich überzeugt. Da ist wirklich so viel Kreativität und Liebe zwischen den Seiten und die Vibes, die mir Espen und Sonja geben, sind zum Dahinschmelzen.

    Die Geschichte überrascht mit fantastischen Charakteren und einer spannungsgeladenen Welt voller magischer Geschöpfe. Erst beim Lesen sind die Peter Pan Vibes spürbar geworden und ich liebe das! Trotzdem ist die Geschichte voller Überraschungen und liebevoller Details.

    Eine ganz tolle Herzensempfehlung von mir! Schaut euch bitte diese unfassbar schöne Story an. Ihr werdet es ganz sicher nicht bereuen.

  20. Cover des Buches Peter Pan / Peter and Wendy (ISBN: 9783730604786)
    J. M. Barrie

    Peter Pan / Peter and Wendy

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Surari

    Wer kennt sie nicht, die Geschichte um den Jungen der nie erwachsen werden wollte. Ich hab mich leider beim lesen immer wieder aufgeregt. Wendy die als 'Mutter' in der Geschichte für die verlorenen Jungen agiert und die ständig kocht (auch Mal nur in der Fantasy), die Jungs tadelt, Socken stopft usw. . Also ein Mädchen das einfach diese typische Frauenrolle - Herd, Putzen, Kochen symbolisiert. Peter der ständig die Gefahr sucht und wenn er sich entscheiden muss sein Ego ihn dazu treibt sich den Gefahren auszusetzen obwohl es manchmal besser wäre den Rückzug anzutreten. Dann gab es zu Beginn noch Mr. Darling der so kindisch beim Medizin / nicht Medizin nehmen ist, schlimmer als ein kleines Kind (es war die erste Szene im Buch wo ich bereits genervt war!). Der krönende Abschluss: als Peter zum Frühjahrsputz auftaucht, Wendy erwachsen ist und er dann natürlich ihre Tochter dafür mitnimmt und dann die nächste Generation an Mädchen und die nächste Generation an Mädchen die aus dieser Familie stammt. Wow als würde der Stammbaum nur aus Mädchen bestehen. Wie ihr merkt. Nicht mein Märchen aus der Kindheit (durchaus habe ich den Disneyfilm mal gesehen - war aber so uninteressant für mich das es dabei blieb. Meine Kinderfilme sind einfach Arielle und der König der Löwen) und auch jetzt bin ich von der Geschichte nicht angetan. Ich hab es beendet, ich hab es nicht sehr gemocht aber wenn es euer Kindheitsmärchen ist greift zu und lest es. Nur weil es nicht mein Buch war kann es ja trotzdem was für euch sein.

  21. Cover des Buches Wendy Darling: Volume 2: Seas (ISBN: 9781943006007)
    Colleen Oakes

    Wendy Darling: Volume 2: Seas

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Lost Boy (English Edition) (ISBN: 9780399584022)
    Christina Henry

    Lost Boy (English Edition)

    (19)
    Aktuelle Rezension von: PureBrassAndBooks

    Cover:

    Hier gefällt mir ganz klar das englische und deutsche Cover besser als mein eigenes. Ich habe die „englische“ Ausgabe erst entdeckt nachdem ich mir das Buch in Originalsprache bestellt hatte, aber eben aus Amerika…ups.
     Aber auch mein Cover hat was, ist ein bisschen Retro. Titel gefällt mir auf Englisch besser.

    Meinung/ Fazit:

    Zum ersten reicht es zwar aus zeitlichen Gründen nur für eine Kurzrezension, aber zum zweiten gibt es tatsächlich nicht viel zu berichten.

    Das Buch ist klasse. Klare Empfehlung.

    Zwar weiß ich nicht, wie die deutsche Übersetzung so gelungen ist, aber auf Englisch ist das Buch ein wahrer Schatz.

    Die Autorin beschreibt die Charaktere, den Ort und die Begebenheiten Bildhaft und lebhaft und ja, auch ein wenig blutiger. Jamie, der Ich-Erzähler wird in diesem Buch mit Wucht erwachsen. Daher ist die Erzählweise teilweise kindlich naiv, teilweise brutal oder auch poetisch erwachsen, jedoch immer authentisch.


    Besuch mich gerne auf:      https://purebrassbooks.de/

  23. Cover des Buches Wendy, Darling – Dunkles Nimmerland (ISBN: 9783986664596)
    A. C. Wise

    Wendy, Darling – Dunkles Nimmerland

    (107)
    Aktuelle Rezension von: LeenChavette

    Wendy, Darling“ erzählt die bekannte Geschichte von Peter Pan und den Darling-Geschwistern, nachdem diese das Nimmerland verlassen haben. Zeitsprung. Wendy Darling ist mittlerweile eine erwachsene Frau und sitzt in St. Bernadette, einer „Heilanstalt“ in London. Eingewiesen von ihrem Bruder John. Denn was Wendy vom Nimmerland zu berichten hat, glaubt ihr niemand. In St. Bernadette findet sie in Mary, einer Mitpatientin, eine verwandte Seele. Als sie eines Tages überraschenderweise von ihrem Bruder wieder abgeholt wird und mit dem Versprechen auf eine vermittelte Heirat ein „normales“ Leben führen kann, hegen sie Schuldgefühle Mary gegenüber. Sie verspricht Mary, sie irgendwann aus St. Bernadette herauszuholen. Kann sie ihr Versprechen halten?


    Mir hat die düstere Version dieser Interpretation sehr gut gefallen. Als eine mystische, feministische Geschichte mit queeren Charakteren konnte „Wendy, Darling“ absolut bei mir punkten. Allerdings hat das Ende für mich große Schwächen. Es liest sich zu langatmig und war dann doch etwas, sagen wir, wild... Für alle Fans der klassischen Peter Pan Geschichte muss ich allerdings sagen: Lest die Geschichte nur, wenn ihr auch damit klar kommt, dass Peter hier nicht so gut wegkommt. Denn die wahre Heldin ist hier eindeutig Wendy.

  24. Cover des Buches Wendy Darling: Volume 1: Stars (ISBN: 9781940716947)
    Colleen Oakes

    Wendy Darling: Volume 1: Stars

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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