Bücher mit dem Tag "peter temple"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "peter temple" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Tage des Bösen (ISBN: 9783570009994)
    Peter Temple

    Tage des Bösen

     (11)
    Aktuelle Rezension von: joshi_82

    "Einer der besten Thrillerautoren der Welt" - damit wird schon auf dem Cover geworben. Leider kann ich diese Aussage nicht ganz nachvollziehen. Zwar ist die Story durchaus spannend, teilweise sehr rasant erzählt, aber trotzdem konnte mich Peter Temple nicht komplett überzeugen.
    Das für mich größte Problem war der Schreibstil des Autors, der oft abgehackt wirkt, fast schon wie eine Aufzählung. Dann wieder sind die Sätze so verschachtelt, dass man sie zweimal lesen muss, damit man den Satz komplett erfassen kann, was den Lesefluß natürlich immer wieder unterbricht. An diesen Stil muss man sich gewöhnen, mich hat er fast dazu gebracht, das Buch wieder beiseite zu legen. Davon abgehalten haben mich nur die doch recht interessanten - wenn auch nicht unbedingt sehr sympathischen - Charaktere, die mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben und eher zufällig in Geschehnisse verwickelt werden, die sie in große Gefahr bringen. Leider hatte ich ab und an Probleme damit, die vielen Namen den richtigen Personen zuzuordnen, da es doch einige gab, bei denen ich teilweise nicht mehr wusste, wo sie plötzlich herkommen und auf welcher Seite sie stehen. Deshalb ist wichtig, dass man sich wirklich auf das Buch konzentrieren kann.
    Spannung ist durchaus vorhanden, denn der Autor erzählt bestimmte Szenen sehr rasant, wobei dieser ungewohnte Schreibstil dann wieder passte. Außerdem ging es oft ziemlich brutal zur Sache und der Autor nimmt selten ein Blatt vor den Mund, wenn es um ebendiese Szenen geht.
    Die verschiedenen Handlungsstränge verbindet der Autor gekonnt und lässt sie zum Schluß alle zusammenlaufen. 
    Sehr irritierend fand ich den Namen des Protagonisten Niemand. Hier hatte ich ebenfalls wieder Probleme im Lesefluss, da ich jedes Mal überlegen musste, ob jetzt der Protagonist wirklich gemeint war oder wirklich niemand etwas getan hat (oder eben nicht). Das ist natürlich nur in der deutschen Übersetzung ein Problem.
    Fazit:
    Dieses Buch hat mich oft fast zum Verzweifeln gebracht. Der Schreibstil war leider so gar nicht meins - entweder zu abgehackt oder zu verschachtelt- und die Protagonisten sind unübersichtlich und unzureichend beschrieben. Trotzdem gibt es durchaus spannende Szenen, allerdings reicht das für einen guten Thriller einfach nicht aus.
  2. Cover des Buches Vergessene Schuld (ISBN: 9783442463954)
    Peter Temple

    Vergessene Schuld

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Stefan83
    Mehr als zehn Jahre hat es gedauert bis Peter Temple, in Australien mittlerweile zu den Top-Autoren gehörend, den Weg auf den deutschen Buchmarkt gefunden hat. Warum erst so spät wird sich der ein oder andere fragen, zumal Temples Werke inzwischen fünfmal mit dem renommierten Ned Kelly Award für Kriminalliteratur ausgezeichnet worden sind. Darunter auch einmal für sein Debüt "Vergessene Schuld", welches den Beginn der Reihe um den Anwalt und Pferdewettliebhaber Jack Irish einläutet. In diesem Fall muss man sagen, dass Preise wohl nicht immer gleichbedeutend für Qualität sind, denn schon lange hab ich mich bei einem Krimi nicht mehr so gelangweilt. Dabei ist der Plot alles andere uninteressant: Jack Irish, dessen Frau vor einiger Zeit von einem seiner Klienten getötet worden ist, hat seine Phase der schweren Depression fast hinter sich gelassen und hält sich mit Gelegenheitsjobs sowie dem gezielten Wetten auf Pferderennen finanziell über Wasser. Arbeit als Anwalt nimmt er kaum noch an, weshalb er mäßig interessiert darauf reagiert als Danny McKillop, den er damals im Fall einer Unfallflucht vertreten hat, ihn um Hilfe bittet. McKillop, der stets behauptet hat, sich nicht an die Umstände erinnern zu können, hat wegen dem Tod der Frau zwanzig Jahre im Knast abgesessen und anscheinend nun neue Beweise für seine Unschuld zu Tage gefördert. Zu langsam wird Irishs Interesse geweckt, denn bevor sich die beiden treffen können, ist Danny tot - ermordet. Als kurz darauf auch ein ehemaliger Zeuge des Unfalls stirbt, wird dem Anwalt klar, dass hinter dem Routinefall mehr steckt als damals angenommen... Eine im Grunde spannende Ausgangsbasis für einen noch spannenderen Plot, würde Temple sich nicht in hundertfachen störenden Ausschweifungen ergehen und seine Story mit allen möglichen Themen überfrachten. Besonders nervig ist die meiner Meinung nach völlig sinnlose Nebenhandlung, in der Pferdewetten en detail beschrieben werden. Sie zerstört immer wieder den sich ohnehin schon zäh aufbauenden Lesefluss und verhindert, dass im gesamten ersten Drittel irgendwie so etwas wie Spannung aufkommen kann. Neben der Hauptfigur Jack Irish bleiben die anderen Charaktere blass, wirken sie im gesamten Rahmen simpel und vorhersehbar konstruiert. Alles kommt recht unausgegoren daher und stellenweise scheint auch noch die Übersetzung nicht gut gelungen zu sein. Zusammenfassend liest sich das Buch schließlich wie ein Dennis Lehane im Leerlauf. Verschachtelte, dahin plätschernde Handlung mit Intrigen und Korruption, bei der allein das actionreiche Ende für Aufregung sorgt. Insgesamt hat mich "Vergessene Schuld" enttäuscht. Wenig Spannung, schnoddriger, müde zu belächelnder Witz und stereotype Figuren ergeben eine kaum unterhaltsame Mischung, die man sehr schnell wieder vergessen hat. Ich hoffe auf Besserung im zweiten Band, den ich mir wohl leider etwas vorschnell bereits zugelegt habe..
  3. Cover des Buches Spur ins Nichts (ISBN: 9783442463961)
    Peter Temple

    Spur ins Nichts

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Stefan83
    Wenn man am Ende einer Lektüre angelangt und das vorherrschende Gefühl Erleichterung ist, spricht das nicht wirklich für das gerade beendete Buch. Und in diesem Fall gibt es auch sonst nicht viel, das man für „Spur ins Nichts“, den zweiten Band mit Anwalt Jack Irish, ins Feld führen könnte. Wie schon im Debütroman „Vergessene Schuld“, so kann auch dieser Krimi aus der Feder des Australiers Peter Temple nicht überzeugen, weshalb es kaum verwundern dürfte, warum man sich auf Seiten der deutschen Verlage mit einer Übersetzung der Reihe derart viel Zeit gelassen hat. „Zu australisch“ für den heimischen Buchmarkt, sei Temple, hieß es da u.a.. Zu langatmig, trifft es wohl eher. Und das obwohl die Handlung an sich durchaus Potenzial für ordentlich Spannung und Kurzweil geboten hätte: Jack Irish, der gealterte Rechtsanwalt ohne große Ambitionen, lebt so in den Tag hinein, den er entweder in der nachbarlichen Kneipe oder beim Wetten auf der Pferderennbahn verbringt. Die wenigen Mandate hier und da, lassen ihn finanziell über die Runden kommen, ohne zu viel Arbeit zu machen. Eine Lethargie, mit der es sich leben lässt, bis eines Tages mit Des Connor ein alter Freund seines verstorbenen Vaters an ihn herantritt. Dessen auf die schiefe Bahn geratener Sohn Gary ist seit einiger Zeit spurlos verschwunden. Und der Grund dafür scheint nur allzu offensichtlich: Sein Vater hatte ihm in einem Anfall von Großmut sechzig tausend Dollar geliehen. Die sind nun, wie Gary, weg. Des ist für Jack nach dem Tod der Eltern gewissermaßen der letzte Rest familiärer Erinnerung und so nimmt er den, für einen Anwalt recht ungewöhnlichen Fall, an. Schnell muss er jedoch feststellen, dass jegliche Nachforschungen ins Leere führen. Niemand weiß, wo Gary steckt. Keiner hat eine Ahnung, was er zuletzt getrieben hat. Und ein Großteil der befragten Personen ist froh, wenn sie erst gar nicht auf diesen Namen angesprochen wird. Erst als man die Leiche von einem von Garys Freunden entdeckt, findet Jack heraus, dass der Tote zuletzt Kontakt zu dem „verlorenen Sohn“ gehabt hatte. Langsam wird klar, dass der Gesuchte nicht nur wegen seiner Geldprobleme untergetaucht ist. Und Jack selbst scheint nicht der einzige zu sein, der auf der Suche nach ihm ist. Bei seinen Recherchen stößt der neugierige Anwalt auf einen gewissen Dean Canetti, der für die Regierung arbeitet und ebenfalls hinter Des' Sohn her ist. Canettis und Garys Spuren verlieren sich jedoch am selben Tag … und je mehr Jack wühlt, umso mehr Dreck kommt an die Oberfläche. „Ned Kelly Award“, „Gold Dagger“ und „KrimiWelt-Bestenliste“. Peter Temple darf sich nicht mit wenigen Auszeichnungen schmücken, was selbst den zaghaftesten Käufer unter den Krimi-Experten dazu verführen dürfte, sich einen „Jack-Irish“-Roman ins Bücherregal zu holen. Lassen sie es jedoch besser und sparen sie sich das Geld, denn es hakt hier an allen Ecken und Kanten. Temple hat auch im zweiten Band der Reihe seinen Spaß an seitenlangen Ausschweifungen und Nebenschauplätzen (die nichtsn aber auch gar nichts mit der kriminalistischen Handlung zu tun haben) nicht verloren. Immer noch lässt er Irish von Rennbahn zu Rennbahn hetzen, mit Harry Strang über Pferdefersen, Jockeyhintern und Wettquoten diskutieren. Weiterhin darf der Leser den von der Tischlerei faszinierten Protagonisten beim Hobeln, Sägen und Leimen über die Schulter gucken. Nun ja, jeder Held braucht ja irgendein ein Hobby. Und das ist auch nicht mal der Kritikpunkt an sich. Was zu bemängeln ist: Temple verbraucht eine Unzahl an Seiten für gänzlich unnötige Seitenarme einer im Grunde linearen Geschichte und „sägt“ im wahrsten Sinne des Wortes an Geduld und Nerven des Lesers. Hinzu kommt der Umfang der Besetzung. Gleich zu Beginn wird man von der Masse an Namen förmlich erschlagen, von denen letztlich vielleicht fünf Prozent für die Handlung noch wirklich wichtig sind. Alle anderen werden zu Statisten degradiert, die zwar fröhlich lächelnd durchs Bild latschen und ihr Sprüchlein aufsagen, dem forschenden Irish aber wenig neue bis keine Erkenntnisse bringen. Etwas, was der Leser, der mittlerweile schon geneigt ist sich Notizen zu machen, leider aber nicht weiß. Es sei denn, er hat bereits einen Temple gelesen und ist vor gewarnt. In diesem Fall wird es ihn dann auch nicht wundern, dass mit Spannung im ersten Drittel überhaupt nicht zu rechnen ist. Stattdessen reist Irish von Schauplatz zu Schauplatz, klingelt an Haustüren, stellt Fragen und sinniert nebenbei über die Ungerechtigkeit des Lebens. Und da es sich ja um einen (als Anwalt verkleideten) Detektiv handelt, darf dabei selbst der obligatorische Alkohol nicht fehlen. Nun vielleicht muss das alles so komplex und verworren aufgebaut werden, da es sich ja um einen weit verzweigten Fall handelt, der selbst die höchsten Regierungskreise betrifft? Nö, muss es nicht, denn auch unaufmerksame Leser, werden die Bösen von den Guten schnell getrennt und die richtige Lunte bereits lange vor unserem wackeren Spürhund Jack Irish gerochen haben. Ironie für sich, dass dieser der einzige Grund war, warum ich das Buch nicht schon kurz vor der Hälfte über die wenigen Sinntaler Häuser habe segeln lassen. In der Charakterisierung seiner Figuren (der übergewichtige Künstlersoziopath von nebenan ist für mich das Highlight), beweist Temple nämlich ein erstaunlich sicheres Händchen. Irishs pechschwarzer, zynischer Humor muss sich hinter dem eines Dennis Lehane (von dem Temple allerdings literarisch immer noch Welten trennen) nicht verstecken und hat mir so das ein oder andere Grinsen ins Gesicht getrieben. Wie Patrick Kenzie ist Irishs härtester Gegner die Tücke des Alltags, welche dem ersehnten Frieden immer wieder ein Strich durch die Rechnung macht. Recht amüsant das, aber von einem wirklich guten Krimi erwarte ich mir dann doch mehr. Das Peter Temple gegen Ende die über lange Strecken abwesende Action als aufrüttelnden Showdown-Effekt in den Plot schmuggeln will, ist ein löbliches Unterfangen, das jedoch scheitert, da man (spätestens) hier bereits das Interesse am Ausgang verloren hat. Die Auflösung an sich mag stimmig sein. Mich hat sie weder überraschen noch begeistern können. „Führt zu Nichts“ wäre letztlich ein besserer Titel für das Buch gewesen. Insgesamt kann sich Peter Temple im Vergleich zu „Vergessene Schuld“ nur minimal steigern. Kein völlig schlechter Krimi, aber ein ziemlich langweiliger, der viele Seiten kürzer hätte sein und aus dem man sicher mehr hätte machen können. Wer sich also für Australien interessiert und sich trotzdem auf die Suche nach einem Gar(r)y machen will, sondern den Blick auf einen gewissen Disher werfen. Der zeigt, wie man es besser macht.
  4. Cover des Buches Kalter August (ISBN: 9783442466580)
    Peter Temple

    Kalter August

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Perle

    Klappentext:

    Joe Cashin, eigentlich Ermittler bei der Melbourner Mordkommission, ist zurück in seinem Heimatort Port Monroe und arbeitet dort bei der örtlichen Polizeistation. Mit der Alltagsroutine in dem abgelegenen Nest an der Küste ist es jedoch vorbei, als der Fabrikant Bourgoyne erschlagen wird. Schnell gibt es eine heiße Spur, alles deutet auf drei junge Aborigines. Während einer Polizeiaktion kommen zwei der Jungen ums Leben, wenig später ist auch der dritte tot. Die Akte soll nun auf höchste Anweisung geschlossen werden, doch Joe ahnt, dass mehr hinter all dem steckt, als es vordergründig scheint ...

    Eigene Meinung:

    Dieses Buch passte genau jetzt in den August rein, der seit 1-2 Wochen doch wieder etwas kälter geworden ist als vorher. Vom Wetter her und dem Titel habe ich mir genau das Richtige zum Lesen ausgesucht. Denn als es am Wochenende hier bei uns regnete, regnete es ebenfalls an der Stelle, wo ich gerade war. Und es herrschte Nebel bzw. war alles grau in grau. Passender gehts gar nicht. Nach langer Zeit mal wieder ein Krimi "Kalter August" von Peter Temple. Habe noch nie was von ihm gelesen. Ich kann mich auch nicht genau entscheiden, ob es mir gefallen hat oder nicht. Einerseits ja, aber andererseits auch wieder nein. Ich habe alles gefühlt in dem Krimi-Bestseller: Spannung, Action, etwas Humor, musste 2-3 Mal schmunzeln, bekam aber auch das Grauen und fast Übelkeit, am Anfang des Buches überlegte ich sogar es abzubrechen, doch noch vor Seite 100 wusste ich, dass ich es gerne zu Ende lesen wollte. Tja, aber ein genaues Urteil darüber abzugeben, fällt mir echt schwer. Schlecht ist es nicht, sonst wäre es ja kein Krimi-Bestseller. Doch es gab auch Schwachstellen, man hätte es vielleicht auf einige Seiten kürzen können, zwischen 300-400 hätten sicher gereicht. Es kamen viele Wiederholungen vor bzw. wurde viel zu lang über irgendwas diskutiert, das war dann sicher das Langweilige an dem Buch. Gewundert habe ich mich auch über die Möwe, die eine noch brennende Zigarette in der Luft auffängt und raucht. Man sollte sie nicht einfach in die Umwelt werfen, sondern ausdrücken und entsorgen. Dann passiert sowas nicht. Ich vergebe hierfür also mittlere 3 Sterne.

  5. Cover des Buches Die letzte Botschaft (ISBN: 9783442467631)
    Peter Temple

    Die letzte Botschaft

     (5)
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