Bücher mit dem Tag "petersburg"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "petersburg" gekennzeichnet haben.

45 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian 3: Opal. Schattenglanz (ISBN: 9783551583338)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 3: Opal. Schattenglanz

     (2.928)
    Aktuelle Rezension von: bibliotheka_yva

    Darum geht es:
    Auf den ersten Blick ist alles perfekt: Dawson lebt noch und niemand scheint nach ihm zu suchen. Katy wehrt sich nicht länger gegen ihre Gefühle für Daemon und alles könnte so schön sein – aber es ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Plötzlich ist Blake zurück und mit ihm ein gewagter Plan. Zu Katys großem Erstaunen bittet er sie um Hilfe. Katy weiß nicht, was sie tun soll, denn Blake ist nicht zu trauen, das hat sie schon einmal schmerzlich zu spüren bekommen. Doch für ihre Freunde – und für Daemon – würde sie alles tun. Selbst ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen.

    Obsidian und Onyx waren ja einmalig gut, die konnte ich nicht mehr aus der Hand legen... Ich finde in Teil drei verliert sich das ganze in der Mitte etwas, bis es am Ende wieder spannend wir.
    Mal sehen wie es weitergeht...

  2. Cover des Buches Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer (ISBN: 9783551583321)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer

     (3.772)
    Aktuelle Rezension von: Lesemeerschweinchen

    Im 2. Buch der Lux-Reihe, ging es eigentlich NUR um die Liebesgeschichte von Daemon und Katy. Der Rest wurde weggelassen.

    Teilweise musste ich das lesen unterbrechen, aber ich habe mich trotzdem bis zum Ende durchgequält. Welches aber auch zu wünschen übrig war.

    In allen anderen Punkten, schließe ich mich den anderen 1 Sterne Rezensionen an.


    Abschließende Meinung:

    Das Buch war von Anfang an sehr langweilig und der Hauptfokus lag auf der Liebe zwischen Daemon und Katy. Katys Charakter wurde dumm und unglaubwürdig. Entscheidungen von ihr konnte ich häufig nicht nachvollziehen und häufig war sie einfach nur nervig.

    Absolut keine Empfehlung 


  3. Cover des Buches Obsidian - Schattendunkel (ISBN: 9783551315199)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian - Schattendunkel

     (5.810)
    Aktuelle Rezension von: Christina_Unrau

    Der erste Band der Lux-Reihe bedient sich klassischer Stereotype: Bad Boy trifft auf nettes Mädchen von nebenan. Dennoch ist man von Anfang an gefesselt und will erfahren, was es mit Daemon und seiner Schwester auf sich hat. Diese ist super sympathisch, während Daemon sehr launisch wirkt und sich sein Verhalten von jetzt auf gleich verändern kann. Katy wiederum ist eine liebenswerte Protagonistin - als LeserIn kann man sich besonders gut mit ihr identifizieren, wenn sie über Bücher spricht. Sie ist zudem sehr mutig und hat ein gutes Herz. Auch die Nebencharaktere sind interessant, vieles erinnert allerdings an 𝘛𝘸𝘪𝘭𝘪𝘨𝘩𝘵, und ein paar Aspekte an die Serie 𝘙𝘰𝘴𝘸𝘦𝘭𝘭. Das ist aber überhaupt nicht schlimm, weil es trotzdem eine eigene Story mit sehr spannendem und mitreißendem Plot ist. Es gibt vor allem zum Ende hin einige actionreiche Szenen und man will gar nicht aufhören zu lesen. Der Schreibstil ist eher jugendlich, ermöglicht aber einen durchaus angenehmen und leichten Lesefluss.
    Insgesamt ist "Obsidian" ein gelungener Auftakt, der definitiv Lust auf mehr macht!

  4. Cover des Buches Metro 2033 (ISBN: 9783453529687)
    Dmitry Glukhovsky

    Metro 2033

     (603)
    Aktuelle Rezension von: Kathi92

    Ich bin mit viel Begeisterung an das Buch herangegangen, da ich das Thema sehr interessant und spannend finde.

    Leider breche ich jetzt nach ca. 200 Seiten erstmal ab. Der Schreibstil ist gar nicht meins, ich finde es sehr anstrengend und gar nicht flüssig zu lesen. Zudem stören mich die ewig langen Dialoge, der Redefluss eines Charakters nimmt gerne mal 1-2 Seiten in Anspruch und gleicht eher einem Monolog.

    Wenn ich doch nochmal die Muse finde, gebe ich dem Buch vielleicht nochmal eine Chance. Aber jetzt bin ich erstmal ziemlich genervt und lege es ganz hinten in den Schrank. Schade drum


  5. Cover des Buches Schuld und Sühne (ISBN: 9783866477650)
    Sven Michaelsen

    Schuld und Sühne

     (486)
    Aktuelle Rezension von: Tulpen

    Hier haben wir mal wieder ein Exemplar der 99 Bücher, die man gelesen haben sollte (ich arbeite mich seit einiger Zeit durch dieses Rubbelposter). Und ja, es hatte natürlich keiner gesagt, dass es einfach wird. Aber im Vergleich zu anderen Klassikern konnte mich "Schuld und Sühne" mit seinem moralisch- psychologischen Ansatz irgendwie so gar nicht packen. Es ist wahrscheinlich ein Frevel, aber für mich war das nichtssagend.

  6. Cover des Buches Weiße Nächte (ISBN: 9783458345343)
    Fjodor M. Dostojewski

    Weiße Nächte

     (176)
    Aktuelle Rezension von: LottenTotten

    Ein Mann lernt eine Frau kennen.  Nicht auf klassische Weise. Viele Gedankenspiele und innere Zerrissenheit tragen beide mit sich.  Die Liebe zu Petersburg sowie zu seinen Charakteren wird deutlich. Es ist verträumt schön und gleichzeitig realistisch-traurig.

  7. Cover des Buches Der Idiot (ISBN: 9783596901869)
    Fjodor M. Dostojewski

    Der Idiot

     (271)
    Aktuelle Rezension von: PaChen

    Der Idiot ist zweifelsohne ein Klassiker - wenn ein Buch nach mehr als 200 Jahren noch immer Aktualität besitzt und Neugierde weckt, dann kann man das ohne Weiteres behaupten.

    Zugegeben, ich selbst bin kein Freund klass. russischer Literatur; um was es in Gebrüder Karamasov ging, kann ich mich nicht mehr erinnern ( ah, doch, zwei Brüder, Mord, Totschlag & Liebe ! ) und den Plot des Archipel Gulag fand' ich so elegant und gekonnt geschrieben, dass ich das Buch schon nach zwei Stunden in den Hausflur legen musste, damit es eine andere arme Seele aufgabelt.

    Jedoch habe ich mich, nach einem zweijährigen Hiatus fern ab der Gulags der russischen Literatur sozusagen, mit viel Zeit und einem positiven Corona-Test in der Tasche, wieder mal an die alten Russen rangetraut. Also: der Idiot sollte es sein!

    Hier bleibt noch zu erwähnen, dass ich absolut kein Hintergrundwissen bzgl. Russlands dieser Zeit habe, und ohne jedwede Vorkenntnisse in das Buch hineinmäandert bin. Die Übersetzung von Fr. Geier tut einen fantastischen Job, auch Unwissende, wie ich einer bin, aufzufangen und an der Hand zu führen durch das Russland Ende des 19. Jahrhunderts.

    Der Idiot war meiner Meinung nach das erste russische Buch, dass mich in den ersten 250 Seiten - also dem I. Teil - komplett an das Bett fesselte; ab es nun an meinem covid'schen Keuchhusten lag oder an Dostojewski, sei dahingestellt....aber, in aller Ernst: der Plot interessierte mich, die Charaktere, allen voran die mysteriöse Nastassja und der naive, treuherzige Fürst faszinierten mich. Das Ende des 1. Teils war für mich ein absolutes Highlight, und ich fand die Szene brilliant - ich konnte lachen, mitfiebern, freuen und trauern.

    Ich konnte kaum fassen, dass noch nun beinahe 7-8 Lesestunden, erst der I. Teil des Buches zuende war, und erhoffte mir viel. Doch leider konnt der Rest des Buches meinen Erwartungen nicht gerecht werden. Der Plot wurde immer grobmaschiger und zäher, das Tempo verlor sich und stolperte immer wieder über überdehnte Monologe, Charakterauftritte, die wohl kennzeichnend sein mögen für Dostojewskis begabte und so oft ausgezeichnete psychologische Charakteranalyse, jedoch schaffte es Dostojeski nicht, dass ich mich für diese Charakter überhaupt erst interessierte. - weshalb sollte ich dann einen ellenlangen Monolog oder Dialog zwischen zweier jener Charakter verfolgen?

    Nachdem ich den II. Teil irgendwie noch hinter mich gebracht habe, muss ich zugeben, dass Teile III. und IV. eines außerordentlichen Kraftakts bedurften, und ich am Ende Stellen mit weiteren, langatmigen Ereignissen dieser Charaktere einfach überflog. - schade, für einen Dostojewski. Das Ende war auch eher enttäuschend, und stellte für mich als Leser einen traurigen, ernüchternden Kontrast zum so hoffnungsvollen Anfang dar.

    TLDR: Gut in die Kurve gekommen, aber Kurve nicht gekratzt. Langatmiger Klassiker, der am Ende mit Schnappatmung zugrunde geht. Empfohlen nur an Hartgesottene!



  8. Cover des Buches Anna Karenina (ISBN: 9783730609828)
    Leo Tolstoi

    Anna Karenina

     (1.051)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Ein opulentes Stück Weltliteratur, das Leo Tolstoi mit seiner „Anna Karenina“ geschaffen hat. Und trotz der vielen Seiten, mit denen dieser Roman aufwartet, las er sich doch recht zügig.

    Streng genommen sollte das Buch nicht nur Anna Karenina heißen, geht es doch um zwei verschiedene Frauen, zwischen deren Leben die Handlung hin und herspringt. Kitty heißt das andere junge Mädchen, deren Leben und Leiden der Leser begleitet.

    Als Anna Karenina Alexej Wronskij kennenlernt, ist es um beide geschehen. Sie wird zur bekanntesten Ehebrecherin in der Weltliteratur. Doch das Leben ist nicht leicht im Russland der Zarenzeit. Frauen sind ohne ihre Männer nichts, haben keine Rechte und quasi keine Daseinsberechtigung. Sie erhalten „Taschengeld“ von ihren Ehemännern, um sich oder ihren Kindern etwas kaufen zu können. Auch haben sie keinerlei Rechte auf ihre eigenen Kinder, wenn es zum Ehebruch kommt. Und so leidet Anna einerseits unter dem Fehlen ihres Sohnes, andererseits unter ihrem verlorenen Leben. Doch solange Wronskij da ist, ist alles gut.

    Kitty hingegen lehnt den Heiratsantrag eines ihr lieben Menschen ab, da ihre Mutter eine bessere Partie vorgesehen hat, aus der dann jedoch nichts wird. Die Depression, in die das junge Mädchen stürzt, begleitet sie dann ihr weiteres Leben. Doch vielleicht ist noch eine Änderung der Lebensumstände möglich.

    Ein großes Werk, das wirklich nur ein paar kleinere Szenen hat, auf die man getrost verzichten könnte. Das Leben zur Zarenzeit wird wirklich sehr gut dargestellt und das Leben der Frauen authentisch erzählt.

    Mir tun sie vor allem Leid. Sie sind nichts, sie haben nichts und müssen es dann auch noch über sich ergehen lassen, dass das Fremdgehen ihrer Männer Normalität ist. Ich bin froh, selbst nicht in dieser Zeit in diesem Land leben zu müssen.

    Was ich als Manko herausstelle, sind die ganzen gefühlsduseligen und hysterischen Frauen. Klar, Tolstoi war ein Mann, aber offenbar stand seine Meinung über Frauen auch nicht gerade hoch im Kurs. Immer wieder schreiben, heulen und ewige Tränen. Als Alternative geht nur der Glanz in jedermanns Augen... Das fand ich etwas nervig, zumal Tolstoi dies inflationär eingesetzt hat. Und das, obwohl es fast nur prächtige und vorzügliche Menschen in diesem Roman gab.

    Dennoch: eine gute Geschichte, die man vielleicht einfach einmal im Leben lesen haben sollte. Ich werde Tolstoi auf jeden Fall noch mindestens ein Buch geben.

  9. Cover des Buches Die Zarentochter (ISBN: 9783548282787)
    Petra Durst-Benning

    Die Zarentochter

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Bibi1999

    Die junge Großfürstin Olga, die zweite Tochter des Zaren, muss den Erwartungen ihres Vaters gerecht werden und einen Mann von guter Partie heiraten. Ihr Herz möchte etwas anderes und führt sie schlussendlich an den württembergischen Hof von König Wilhelm I.

    Das Buch umfasst 432 Seiten und erschien am 08.09.2010 bei Ullstein Taschenbuch Verlag.

    Es handelt sich um den ersten Teil der Reihe. Der Zar möchte seine Töchter politisch klug verheiraten, um die Macht Russlands in Europa zu stärken. Olga merkt jedoch relativ schnell, dass ihr der goldene Käfig nicht genug ist und sie nicht der Spielball ihres Vaters sein möchte. 

    Das Buch basiert auf wahren Ereignissen, die mit Fiktion gemischt sind. Die Hauptperson im Buch ist Olga. 

    Die Geschichte startet, als Olga und ihre Geschwister noch sehr jung sind. Man merkt relativ schnell, dass sehr viel Wert auf die Bildung der Zarenkinder gelegt wird und was von ihnen erwartet wird. Olgas älterer Bruder wird als zukünftiger Zar von Russland ausgebildet. Die Mädchen sollen die Macht Russland durch ihre Heirat sichern. Als Olgas ältere Schwester weit unter ihrem Rang heiratet, ruht die Hoffnung der Eltern auf Olga. Doch sie möchte aus Liebe heiraten und nicht aus politischen Zwecken.

    Schade finde ich, dass Olga erst ganz zum Schluss an den Hof vom König von Württemberg gelangt. Ich hatte mir anhand des Klappentextes gedacht, dass man viel mehr von Olgas Zeit am Hof von Württemberg erfährt. Leider gelangt Olga erst auf den letzten Seiten nach Württemberg und man erfährt so gar nichts mehr von ihrer Zeit dort. Dies wird man dann wohl im nächsten Band erfahren. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob ich diesen lesen werde.

    Auch kommt mir das Historische doch etwas zu kurz. Es dreht sich sehr viel um die Zarenfamilie, deren Leben sowie der Prunk und die Schönheit der Mädchen. Obwohl der Fokus hier sehr auf die Zarenfamilie gelegt ist, lernt man den Zar und Olgas jüngere Geschwister (bis auf Alexandra) kaum kennen. Die allgemeinen Umstände im Land kommen dabei zu kurz. Da bin ich leider etwas enttäuscht worden.

    Deshalb erhält das Buch von mir 3 Sterne.

     

  10. Cover des Buches Roter Zar (ISBN: 9783426510490)
    Sam Eastland

    Roter Zar

     (45)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    1929: Pekkala war das Smaragdauge des Zaren, sein besonderer Ermittler. Nach Jahren im Gulag in Sibirien, bittet man ihn schließlich den Tod der Zarenfamilie zu untersuchen, und stellt ihm im Zuge dessen seine Freiheit in Aussicht.

    „Roter Zar“ ist der erste Band einer Reihe und bereits 2010 entstanden. Mir hat die Erzählweise gut gefallen, abwechselnd erfährt man das aktuelle Geschehen bzw. Pekkalas Erinnerungen aus der Zeit vorher, wir erfahren so, wie er das Smaragdauge des Zaren wurde, und schließlich im Gulag landete. Pekkala ist ein interessanter Charakter, den man gut kennenlernt. Er versucht sein bestes zu geben, hat aber auch Schwächen. Ich bin gespannt, wie er sich im Laufe der weiteren Bände entwickeln wird.

    Es gibt zwei weitere wichtige Charaktere, die Pekkala bei seinen Ermittlungen zur Seite stehen, einer ist recht zwielichtig, und stammt aus Pekkala Vergangenheit, der andere ist ein junger Mann, der eigentlich Küchenchef werden wollte, nun aber Kommissar ist. Wahrscheinlich wird einer der beiden zukünftig weiter eine Rolle spielen, auch hier bin ich gespannt.

    Natürlich weiß man heute, was mit den Romanows passiert ist, im Anhang finden sich dazu auch Anmerkungen des Autors. Trotzdem ist es interessant, den Ermittlungen zu folgen, die nicht ganz den historischen Verlauf wiedergeben. Man erfährt auch ein bisschen darüber, wie man im bolschewikischen Russland lebt, und auch Stalin tritt auf. Der Fall hat einige überraschende Wendungen, ganz zufrieden bin ich mit der Auflösung nicht, ich frage mich, warum Pekkala das mit seinen Erfahrungen und Fähigkeiten nicht früher erkannt hat – aber, wenn man bedenkt, was er alles erlebt hat, ist es auch nicht ganz unwahrscheinlich. Es fehlt vielleicht ein bisschen an Spannung, aber die habe ich hier auch gar nicht gebraucht, viel interessanter waren die einzelnen Entwicklungen, die Menschen und Hintergründe.

    Mir hat der Roman gut gefallen, auch wenn er ein bisschen die Geschichte beugt, wenn man aber die vielen Gerüchte rund um das, was mit den Romanows geschah, kennt, hätte es immerhin so sein können. Pekkala ist eine interessante Figur, ich freue mich darauf, ihn in weiteren Romanen wiederzutreffen. Von mir gibt es 4 Sterne, da mir die Auflösung nicht ganz logisch erscheint, insgesamt ist der Roman aber lesenswert.

  11. Cover des Buches Frostfeuer (ISBN: 9783785554418)
    Kai Meyer

    Frostfeuer

     (257)
    Aktuelle Rezension von: Nirifant

    War nicht sonderlich begeistert von dem Buch. Es ist zu durcheinander. Die Protagonistin ist ganz niedlich aber die Magierin nervt einfach nur. Auch die Verbindung zu dem Rentierjungen ist merkwürdig, ebenso der Schluss zu hopplahopp.

  12. Cover des Buches Die Hessin auf dem Zarenthron (ISBN: 9783806234367)
    Marianna Butenschön

    Die Hessin auf dem Zarenthron

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ladybella911

    Eine hessische Prinzessin heiratet aus Liebe den Thronfolger von Russland und wird zu einer mächtigen, vom Volk verehrten und geachteten Kaiserin Russlands.

    Was mit einer Liebesheirat begann sollte 40 Jahre Bestand haben, aber glücklich wurde Maria Alexandrowna, wie sie nach ihrer Heirat genannt wurde, nicht, obwohl sie ihrem Mann acht Kinder gebar.

    In unserem Bewußtsein ist sie nicht verankert, sie war eine Frau, die mehr im Hintergrund agierte, was einerseits ihrer Schüchternheit andererseits der Tatsache, dass am Zarenhof ein äußerst strenges Hofzeremoniell herrschte, zuzuschreiben ist.

    Sie scheint ihren Mann, der als Zar Alexeander II. In die Geschichte einging, sehr geliebt zu haben, negierte sie doch seine Affären und langjährige Geliebten.

    Es ist eine ungeheure Fülle an Informationen, die uns die Autorin, Marianna Butenschön, hier präsentiert, und man ist oftmals verwirrt beim Lesen, vor allem was die vielfältigen verwandtschaftlichen Beziehungen angeht, sehr oft begegnen uns die gleichen Namen , aber es sind unterschiedliche Personen.

    Sehr hilfreich sind daher die Bibliographie sowie eine Zeittafel und ein Glossar, welche sich im Anhang befinden, dies vereinfacht die Lektüre ungemein. Schön auch die Bilder in der Mitte des Buches, welche uns einen Eindruck der damals herrschenden Mode geben. Dass sich das Leben des Adels zur damaligen Zeit in äußerst prunkvoller Umgebung abspielte, ist hinreichend bekannt, und man weiß um die zunehmende Unzufriedenheit des Volkes, die sich diese verschwenderische Lebensart nicht länger ansehen wollte.

    Es ist der Autorin bestens gelungen, hier nicht nur ein wissenschaftliches Sachbuch zu schreiben, sondern auch, durch das Einflechten kleiner Anekdoten, die von Zeitzeugen berichtet wurden, ein sehr lebendiges Bild von der Kaiserin, ihrer Familie und ihrem Leben zu schaffen.


    Ein beeindruckendes Buch, welches ich Liebhabern, die gerne gut recherchierte Biographien lesen, ans Herz legen möchte.

  13. Cover des Buches Verbrechen und Strafe (ISBN: 9783596907304)
    Fjodor M. Dostojewski

    Verbrechen und Strafe

     (160)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    Rodion Romanowitsch Raskolnikow, ein ehemaliger Student, fristet ein ärmliches Dasein und muss immer wieder Geld bei einer alten Wucherin leihen. Da er sich zu Höherem berufen fühlt und die alte Frau für ihn nur eine Laus ist, will er sie umbringen. Nachdem Raskolnikow seinen Plan umgesetzt hat, plagt ihn jedoch sein Gewissen und die Polizei gerät auf seine Spur. Wird er mit seiner Tat davonkommen oder nicht? 


    „Verbrechen und Strafe“ ist mein erstes Werkt von Fjodor Dostojewski und ich wusste vorher nicht, dass Elemente eines Kriminalromans in dieses Buch eingeflossen sind. So wurde es unerwarteterweise phasenweise echt spannend. Vor allem Raskolnikows Katz-und-Maus-Spiel mit den Ermittlern und der verbale „Showdown“ mit Porfirij Petrowitsch waren ganz großartig herausgearbeitet.

    Durch die Ermordung der Alten glaubt Raskolnikow der Menschheit etwas Gutes zu tun, da er „unwertes“ Leben beseitigt. Wenn ihr euch jetzt fragt, „Habe ich das nicht schon einmal irgendwo gehört?“ oder es euch beklemmend aktuell vorkommt, dann geht es euch wie mir. Gerade die Aktualität der zugrundeliegenden Motive des Protagonisten, gepaart mit dem Blick auf arme und reiche Menschen in Sankt Petersburg, auf die man im Roman trifft, haben mich begeistert! Dadurch wird „Verbrechen und Strafe“ zu einem zeitlosen Meisterwerk.


    Es gibt noch einige weitere Erzählstränge, die sich um Sonja und Raskolnikows Familie drehen. Dabei geht es wieder um Armut und um Wege, daraus zu entkommen. Außerdem wird ein gutes Bild der damaligen Gesellschaft gezeichnet. Dies hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.


    Die Charaktere sind alle gut gezeichnet: Dunja gefiel mir extrem gut mit ihrer Charakterstärke, Dmitrij lockert die Handlung auf und bringt eine humorvolle Note mit ein, Sonja ist eine gute Seele und verantwortlich für die Läuterung Raskolnikows. Luschin ist ein Narzisst, Swidrigajlow ein widerlicher Pädophiler und Porfirij Petrowitsch ein gerissener Ermittler.


    Mit Swetlana Geiers Übersetzung bin ich sehr gut zurechtgekommen. Der Stil eines Romans aus dem 19. Jahrhundert wird als Rahmen beibehalten, doch lockern zeitgenössische Worte und ein modernerer Satzbau das Ganze auf lassen den Leser nicht ermüden. So macht das Lesen russischer Klassiker Spaß! Ich bin mir sicher, dass ich gerne noch zu weiteren Werken Dostojewskis greifen werde. 

  14. Cover des Buches Die Reise ins Licht (ISBN: 9783453528543)
    Andrej Djakow

    Die Reise ins Licht

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Serkalow
    Ich liebe postapokalptiysche Geschichten seit ich »Mad Max 2« gesehen habe. Das Sujet hat einerseits das archetypische eines Westerns, lässt andererseits aber ungeheuer viel Freiheit in der Gestaltung, da auf jegliche historische Korrektheit verzichtet werden kann.
    Meist sind sie in der Art des zynischen Neowestern, denn auch wenn die Rollen klar verteilt scheinen, wer in einer Welt, in der jeder um’s Überleben kämpft, kann schon als Held bezeichnet werden.

    Mich interessierten auch nie die Stories, in denen irgendwie lang und breit erklärt wird, wie es zu den geschilderten Umständen kam. Einfach rein in die Geschichte und gut ist. (Vielleicht muss ich dazu erwähnen, dass ich »Mad Max 2« in einer Art Überraschungsvorstellung sah und nicht wusste, was auf mich zu kam. Und dann dieser Einstieg!)

    »Metro 2033« von Dmitry Glukhovsky ist für mich bis heute eines der stärksten Bücher des postapokalyptischen Szenarios. Ich habe nie die direkten Nachfolgebände von Glukhovsky selbst gelesen. Die Geschichte war für mich mit dem ersten Band zu Ende erzählt. Und zwar verdammt gut zu Ende gebracht.

    Die sog. »St. Petersburgtrilogie« von Andrej Djakow reizte mich von daher mehr. Denn allein der Wechsel des Schauplatzes, schien mir vielversprechend.

    Wie man dem Klappentext entnehmen kann, führt uns Djakow aber nicht nur in eine andere Stadt, sondern auch weit aus der Metro hinaus, bis auf’s Meer. Das macht er allerdings gut. Sehr gut.
    Unser Protagonist, wird in seiner unfreiwilligen Reise mit den knallharten Stalkern, von einem Schrecken in den nächsten geworfen. Ein wenig musste ich bei den ganzen Prüfungen aus Mutanten, Monstern, unwegsamen Gelände, Schlaflosigkeit und Kannibalen an ein Buch denken, dass wir als Kinder des Eisernen Vorhangs in der Schule lesen mussten. (»Wie der Stahl gehärtet wurde«)
    Moralapostel mögen sich vielleicht fragen, ob ein Zwölfjähriger wirklich so etwas erleben und überleben würde. Ob er wirklich so handeln würde, wie es Gleb irgendwann tut. Im o. g. Szenario ist es durchaus plausibel.

    Djakow gönnt sich den interessanten Luxus, nicht nur eine spannende, actionreiche Story über den Kampf ums nackte Überleben zu erzählen, sondern beginnt etliche Kapitel auch mit beinahe philosophischen Gedankenspielen. Und hier liegt auch eine der Stärken von »Die Reise ins Licht«. (Vom wirklich guten Twist am Ende, der mit dem des ersten »Metro 2033« durchaus mithalten kann, mal abgesehen.)
    Der Autor nutzt das postapokalyptische Sujet zu einer Abhandlung über die Menschlichkeit. Was ist es, was uns als Menschen ausmacht? Eine mögliche Antwort verbirgt sich darin, dass unser zwölfjähriger Junge, nach unendlichem Töten und Kämpfen, die Frage für sich beantworten kann, undd seine Reise, die eigentlich eine Reise in die Finsternis ist, doch noch zu einer Reise ans Licht wird.

    Auf jeden Fall werde ich auch die nächsten beiden Bände in Augenschein nehmen, denn Djakows Ausflug ins »Metro 2033 Universum« gehört zu den besseren Werken der postapokalyptischen Geschichten.
  15. Cover des Buches Wolgatöchter (ISBN: 9783499259388)
    Ines Thorn

    Wolgatöchter

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Buchfink_2793
    In dem Buch geht es um die Familie Reiche, die aus Georg, Ilse und ihren drei Töchtern Annmarie, Aurora und Lydia besteht. Georg ist ein erfolgloser Maler. Seine Frau Ilse hatte als Pfarrerstochter eigentlich eine gesicherte Zukunft vor sich bis sie sich unsterblich in Georg verliebte und ihm ihr Leben widmete. Mit ihren fast erwachsenen Töchtern leben sie eher ein karges Leben und müssen ständig von einem Ort zum nächsten flüchten, da Georg als Kunstfälscher Geld verdient. In Frankfurt ergibt sich eine Chance auf ein neues Leben. Ein Werber der Zarin Katharina der Großen verspricht Georg eine freie und glückliche Zukunft in Russland. Doch das die Versprechen des Werbers nicht in jeder Hinsicht der Wahrheit entspricht merkt die Familie bereits auf der harten und gefährlichen Reise an die Wolga. Dort versuchen sie mit den gegebenen Mitteln und ihren verschiedenen Charakterzügen und Fähigkeiten ihr Glück zu finden und sich eine Existenz aufzubauen.

    Es geht hauptsächlich um die sehr verschiedenen drei Schwestern und ihre Einstellung zur neuen Heimat. Alle drei träumen von unterschiedlichen Dingen und bekommen eine Menge Hindernisse in den Weg gelegt. Das Buch hat keine wirkliche Spannungskurve und schleicht eher vor sich hin. Die ständigen Perspektivwechsel haben mich am Anfang etwas gestört, aber nach etwas Zeit kann man sich daran gewöhnen. Ich fand das Buch solide und interessant. Ich fand die Eindrücke aus dem Alltag sehr gut beschrieben und auch das die Charaktere so unterschiedlich waren trug dazu bei, dass alle geschichten interessant blieben. Für mich ein gutes Buch, das man allerdings nicht unbedingt gelesen haben muss. Für Russlandfans ein guter Einblick in die Kolonistenzeit an der Wolga.
  16. Cover des Buches Der Fall Kurilow (ISBN: 9783442736140)
    Irène Némirovsky

    Der Fall Kurilow

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ulf_Borkowski
    Der nach Frankreich geflohene ehemalige Kommissar der Tscheka, Léon M., erinnert sich im Jahr 1931 an seine Anfänge als kommunistischer Revolutionär. Im zaristischen St. Petersburg des Jahres 1903 schleicht er sich als Hausarzt getarnt in den Haushalt des verhassten Erziehungsministers Kurilow ein, um diesen zu ermorden. Entgegen seines Auftrages kommt Léon M. dem skrupellosen Minister näher und entwickelt Verständnis für die Positionen seines vermeintlichen Opfers. M. erkennt, dass Kurilow nicht nur ein skrupelloser Poltiker, sondern eben auch ein Mensch mit Stärken und Schwächen ist, der für seine große Liebe sogar die Gunst seines abgöttisch verehrten Zaren aufs Spiel setzt und verliert. Letztlich beginnt M. am Sinn seines Auftrages zu zweifeln und weigert sich schließlich diesen auszuführen. „Der Fall Kurilow“ zeichnet nicht nur ein ambivalentes Psychogramm von Opfer und Täter, sondern ist auch ein Spiegel der Gesellschaft des zaristischen Russlands zu Beginn der Russischen Revolution des Jahres 1905. „Der Fall Kurilow“ der in Kiew geborenen und während der Russischen Revolution von 1917 nach Frankreich emigrierten jüdischen Schriftstellerin Irène Némirovsky, ist ein gut lesbarer Roman über das Russland des beginnenden 19. Jahrhunderts, indem die unterschiedlichen gesellschaftlichen Modelle der zaristischen Systems und des Kommunismus in Gestalt zweier Charaktere gegenüberstehen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die in Némirovskys Roman aufgezeigten poltischen Mechanismen der Machtausübung und -erhaltung haben bis zur heutigen Zeit kaum geändert und haben somit nicht an Aktualität verloren.
  17. Cover des Buches Stunde der Vergeltung (ISBN: 9783442366026)
    Allan Folsom

    Stunde der Vergeltung

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ulfson
    Dieses Buch teilt sich in drei Teile auf, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Der erste Teil ist eine packende Verfolgungsjagd, die man fast schon in Echtzeit lesen kann. Zumindest habe ich den ersten Teil geradezu verschlungen vor lauter Spannung. 5 Punkte An den zweiten Teil ging ich dann mit den gleichen Enthusiasmus ran, doch wurde ich bald bitter entäuscht. Langeweile pur. Ich war irgendwann so kurz davor, das Buch wegzulegen und nur gelegentliche Erotikszenen hielten mich letztendlich bei der Stange. 0 Punkte Der dritte Teil sollte dann die ganze Geschichte auflösen und es kamen Verschwörungskonstrukte von Dan Brown'schen Ausmaß zutage, was für mich nichts Gutes ist. 3 Punkte. 5+0+3=8 8/3=2,67 also 3 Punkte Dieses Buch war also zu inkonsistent, als dass ich es wirklich weiterempfehlen würde. Man konnte sich nur schwer mit den Charakteren identifizieren und die ganze Geschichte, die Folsom da aufgebaut hatte, ging mir letztendlich sonst wo vorbei.
  18. Cover des Buches Das Urteil / Die Verwandlung (ISBN: 9783596900206)
    Franz Kafka

    Das Urteil / Die Verwandlung

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Laupez

    Vater verurteilt Sohn zum Tode des Ertrinkens. Und der Sohn? Er folgt dem. Ein anderes Mal geht es um Gregor Samsa, der Handlungsreisender ist, und sich in einen Käfer verwandelt. Grotesk ist das richtige Wort, um diese Geschichten zu beschreiben. Und irgendwie doch ... real. Realer, als was man sonst manchmal liest.

    Verstehe ich? Verstehe ich nicht? Beim ersten Lesen wohl eher letzteres. Ich habe nicht einmal sofort mitbekommen, wann wer das Zeitliche gesegnet hat. Ist der jetzt tot oder wie?, habe ich mich gefragt und musste das Ganze nochmal überfliegen. Aber das war keineswegs nervig. Nein! Es war - ist! - spannend, Kafka nicht zu verstehen. Das jedenfalls ist das Resumé, welches ich gezogen habe, nachdem ich diese meine ersten Erzählungen von Kafka gelesen habe. Und ich kann es kaum erwarten, mehr zu lesen.
    Herrje, hab ich schon von meinem Resumé verraten, obwohl die Rezension erst angefangen hat? Dann wird sie wenigstens nicht zu lang.

    Besonders die Erzählung um Gregor, der sich in einen Käfer verwandelt, ist so surreal, dass sie beinahe realer als die Wirklichkeit scheint. Ist es nicht der Blick von ganz woanders her, der besonders klar ist? 

    Mit einer tragischen Ironie und doch Distanz, wie durch einen dünnen Schleier, entführt Kafka und schärft zugleich den ungewohnten Blick auf das Wesentliche.

    Fazit: Ein neuer Favorit, der noch einige Male gelesen werden muss, aus Hoffnung, Verstecktes zu finden.

  19. Cover des Buches Teufeliaden (ISBN: 9783630620947)
    Michail Bulgakow

    Teufeliaden

     (12)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Red Star Over Russia (ISBN: 9781854376862)
    David King

    Red Star Over Russia

     (4)
    Aktuelle Rezension von: muddi
    Opulenter Bildband, der visuell eindrucksvoll schildert, wozu Worte fehlen: Die Greuel des Stalinismus, des zweiten Weltkrieges, der russischen Front. Bildmaterial, das es in keinem anderen historischen Werk z usehen gibt wurde von Russlandkenner und -forscher David King in Jahrzehnten, oft unter Lebensgefahr, zusammengetragen, sortiert, kontextuiert und schließlich in diesem Band zusammengafasst. Die internationale Anerkenneung findet hoffentlich auch in Deutschland einen entsprechenden Widerhall.
  21. Cover des Buches Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen (ISBN: 9783458332138)
    Nikolai W. Gogol

    Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Ein verliebter Titularrat, der nach und nach seinen Verstand zu verlieren droht am Ende der König von Spanien ist. Ein Künstler, der sich schockverliebt und als er der Realität ins Auge blickt, diese nicht erträgt. Und ein Offizier, der sich einen Scherz mit einem Deutschen Schuster erlaubt, der nicht so scherzhaft endet.

    Gogols "Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen" und "Der Newski-Prospekt" gehören zu seinen (St.) Petersburger Novellen. Zwei Geschichten, die den Wahnsinn gemeinsam haben, die von verlorenen Seelen handeln und die vermeintlich in Gogols eigene Zukunft weisen. Gleichzeitig sind beide Geschichten ein Spiegelbild der Gesellschaft: der Gefallenen, der Mittellosen und des Mittelstandes. Sie portraitieren die russische Gesellschaft des 19. Jahrhunderts, als in Russland noch Französisch gesprochen wurde, die Deutschen gern gesehene Handwerker waren, Frauen nur Ehefrauen oder Prostituierte sein konnten und Russland in seinem Glanz erstrahlte. 

    Gogols Novellen sind lebhaft, spannend erzählt und so ganz anders, als das 19. Jahrhundert, welches man sonst aus Romanen der Zeit kennt. Schon 1835 entstanden, merkt man seinem Stil, diese Entstehungszeit kaum an: locker, leicht, scherzhaft konstruiert Gogol seine beiden Geschichten. Lediglich das Sujet spielt auf die Entstehungszeit an und das gefiel mir ungemein.

    Kurzum: Zu recht ein wichtiger russischer Literat, den man einmal gelesen haben sollte. Empfehlenswert.

  22. Cover des Buches Der ewige Ehemann (ISBN: 9783150024850)
    Fjodor M Dostojewskij

    Der ewige Ehemann

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Das Urteil und andere Prosa (ISBN: 9783150187517)
    Franz Kafka

    Das Urteil und andere Prosa

     (45)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Erinnerungen an Petersburg (ISBN: 9783446202900)
    Joseph Brodsky

    Erinnerungen an Petersburg

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Liisa
    Schon lange wollte ich Joseph Brodskys »Erinnerungen an Petersburg« lesen. Und es war ein Genuss ihm "zuzuhören", wenn er, der vertriebene Dichter, in Gedanken und Erinnerungen zurückkehrt in das Petersburg seiner Kindheit, zurück in die Gemeinschaftswohnung, in der er zusammen mit seinen Eltern anderthalb Zimmer bewohnte. Es ist berührend zu lesen wie er sich seiner Mutter und seines Vaters erinnert. Er macht nicht viele Worte darum, aber man spürt die Liebe und Dankbarkeit, die durch die Worte hindurchschimmern. Er beschreibt nur einen kleinen Teil Petersburgs, wie eine Art Mikrokosmos, der aber im Grunde alles enthält bis hin zu den großen Fragen des Lebens. Den Fragen nach der Herkunft, über den Tod, wie man richtig lebt und stirbt, wie man mit Verlusten fertig wird, mit Schmerz und Trennung und was Heimat bedeutet. Ein Gedanken anregendes und bewegendes Buch.

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