Bücher mit dem Tag "pferdezucht"
31 Bücher
- Corina Bomann
Die Frauen vom Löwenhof
(316)Aktuelle Rezension von: AmberStClairKlappentext:
Ein schwedisches Landgut, eine mächtige Familie, eine Frau zwischen Liebe und Pflicht: Die große Saga von Corina Bomann
Agneta kämpft mit den Tränen. Ein Telegramm hat sie nach Hause gerufen, ihr Vater ist bei einem Brand ums Leben gekommen. Dabei hatte sie sich schweren Herzen von ihrer mächtigen Familie losgesagt und in Stockholm ein freies Leben als Malerin geführt. Eine Aussöhnung schien unmöglich. Jetzt werden ihr Titel, Glanz und Vermögen zu Füßen gelegt, sie soll das Erbe ihres Vaters antreten als Gutsherrin vom Löwenhof. Ihre Wünsche und Träume sind andere, sie sehnt sich nach einem Leben an der Seite von Michael, einem aufstrebenden Anwalt. Selbstlos stellt Agneta sich der Pflicht und Familientradition. Ihr Herz jedoch kann nicht vergessen und sehnt sich nach Liebe …
Meine Meinung:Der erste Teil der Trilogie „Die Frauen vom Löwenhof“ fing gut an. Der Schreibstil war sehr flüssig und verständlich geschrieben. Man konnte sich die einzelnen Personen gut vorstellen. Eine fesselnde Geschichte in der sehr viele Ereignisse geschehen und spannend herüber kommt.
Agneta hat es nicht immer leicht, viel Trauer um geliebte Menschen, falsche Entscheidungen die sie in ihrem Leben trifft was ihr viel Schmerz bringt. Aber auch in der Liebe hat sie kein glückliches Händchen. Erst auf Umwegen findet sie ihr Glück.
Eine wirklich sehr schöne Geschichte, die ausführlich erzählt wird so das man sich gut mit hinein versetzen konnte.
- Ulrike Renk
Das Lied der Störche
(149)Aktuelle Rezension von: MarinaHEs ist schon das dritte Buch, welches ich von Ulrike Renk lese und ich muss sagen, sie ist nicht wirklich meine Lieblingsautorin. Ich hatte mir etwas anderes unter diesem Buch vorgestellt, man kann es gut lesen, aber bei mir wird es nicht in Erinnerung bleiben.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach, man kommt gut durch das Buch und es gibt keine Probleme damit. Auch zieht sich keine Stelle zu lang, die Aufteilung hat mir auch gefallen.
Leider konnte ich die verschiedenen Charaktere durch das Buch nur mäßig kennenlernen. Der Hauptcharakter hat sich überhaupt nicht ihrem Alter entsprechend verhalten. Sie kam mir nicht so vor als wäre sie 19, sondern Mitte 40.
Die Geschichte an sich hat mir nicht gefallen, es gab keinen richtigen Spannungsbogen und unter dem “dunklen Geheimnis” von Ax habe ich mir wirklich etwas anderes vorgestellt.
Es war nun meine dritte Chance, die ich der Autorin gegeben habe, aber ich glaube es war damit auch meine letzte.
Die Reihe werde ich auch nicht mehr weiterlesen. - Rachel Gibson
Wer zuletzt lacht, küsst am besten
(314)Aktuelle Rezension von: LesebegeisterteSadie muss wegen der Hochzeit ihrer Cousine auf die Ranch ihres Vaters zurück. Mitten in Texas, der Horror für Sadie. Etwas Aufmunterung verschafft ihr der fesche Vince. Ein Frauenheld, der jede haben könnte, aber momentan von einer Beziehung nichts wissen will. Bis er Sadie kennen lernt..
Wie immer ist auch dieses Buch von Rachel Gibson witzig, romantisch und sprüht vor prickelnden Szenen. Für zwischendurch optimal geeignet, da der Roman unterhält und man nicht viel Nachdenken muss. Aber Vorsicht: diese Autorin macht süchtig, hat man einmal mit einem Buch von ihr angefangen, muss man alle haben!
- Sarah Lark
Schicksalssterne
(65)Aktuelle Rezension von: Tanja_KnochSchicksalssterne ist die Vorgeschichte zur Tierärztin-Trilogie. Es ist aber ein eigenständiges Buch, man kann das auch ohne Vorkenntnisse lesen.
Hier erfährt man, wie sich Julius von Gerstorf und Mia kennenlernen und warum es zu einer Feindschaft mit Wilhelmina Rawlings kam.
Im Jahr 1910 lernt die Tocher eines jüdischen Bankiers den adligen Offizier Julius von Gerstorf kennen. Julius Familie sieht es aber unter ihrer Würde eine jüdische Frau in ihre Familie aufzunehmen, somit bricht der Vater mit dem Sohn Julius. Um eine Zukunft mit seiner Frau zu haben, geht Julius nach Neuseeland und dort bauen sie Eponia Station auf und widmen sich der Pferdezucht.
Am 28.Juni 1914 wird der österreichisch-ungarische Thronfolger Ferdinand und seine Ehefrau in Sarajevo erschossen, daraufhin brach der Krieg am 28. Juli 1915 aus, also der Erste Weltkrieg.
Die Deutschen Zuwanderer wurden der Spionage in Neuseeland verdächtigt, einige kamen zu Kriegszeiten ins Gefängnis, andere wurde auf nahegelegene Inseln deportiert. Julius wurde von einem sich selbst beweihräucherten Major ins Gefängnis gebracht und da regelrecht vergessen, da sich keiner für ihn zuständig fühlte. Seine Frau Mia wurde auf eine Insel deportiert und dort ging sie durch die Hölle, denn auf dieser Insel lebten gerade mal zwei Frauen, außer den Maoris und diese deportierten Frauen waren nicht nur für die dortigen Gefangenen, sondern auch für die Soldaten regelrechtes Freiwild. Das Erbe dieser Insel war für Mia, ihre Tochter April.
Mia gelang die Flucht von dieser Insel, sie nahm jegliche Arbeit an, egal wie schwer sie auch war, um dann irgendwann nach Kriegsende wieder zu ihrem Gestüt zu kommen, in der Hoffnung, dass auch ihr Mann Julius diese Kriegszeiten überlebt hatte.
Als Mia auf Eponia Station ankam, war die dortige Gestütsleiterin Wilhelmina von Stratton, wie sie sich selbst benannte, obwohl sie eigentlich aus armen Verhältnissen stammte. Will hat damals als Jugendliche dort als Pferdepflegerin angefangen und sie hatte schon damals ihre Träume gehabt. Diese Träume will sie um jeden Preis umsetzen und versucht dann sogar eine Ehe auseinander zu bringen und das mit allen Mitteln, die sie einsetzen kann. Schafft sie es, die Herrin von Eponia Station zu werden?
Ein wieder total gelungenes Buch und es war mir eine Freude wieder mit meinen liebgewonnenen Charakteren mitzufiebern.
- Frieda Radlof
Gut Rosenthal - Das Gestüt in Pommern
(22)Aktuelle Rezension von: Claudia86Die junge Charlotte von Breskow liebt nichts mehr als Pferde und würde so gern die Welt bereisen und ihre Freiheit genießen. Doch für „Lotte“ ist es wie für jede junge Frau vorgesehen, dass sie heiraten und Ehefrau und Mutter werden soll. Und so willigt sie schließlich ein, den wesentlich älteren Andreas von Eichberg zu heiraten. Doch dieser erwartet von seiner neuen Frau nur Anstand, Gehorsam und einen männlichen Erben.
Nach ihrer Hochzeit auf dem Gestüt ihres Mannes angekommen, findet sie nur schwer in ihre Rolle. So sucht sie am liebsten Zuflucht bei den Pferden und schließt auch schnell die Bediensteten auf Gut Rosenthal in ihr Herz.
Doch Lottes Mann, anfangs noch verständig und ruhig, entwickelt sich mehr und mehr zum wahren Tyrannen. Als Lotte endlich schwanger wird, geht er davon aus, dass sie ihm den ersehnten Erben schenkt. Doch als sie eine Tochter auf die Welt bringt, die kurz nach der Geburt stirbt, kann Lotte nur mit der Hilfe der Hausangestellten vor ihrem Mann fliehen. Wohin sie ihre Flucht wohl führen wird?
Das Buch „Gut Rosenthal – Das Gestüt in Pommern“ ist der Debütroman von Frieda Radlof. Das Cover, der Klappentext und die Hoffnung auf eine schöne Pferdegeschichte haben mich zu dem Buch greifen lassen. Doch die Geschichte ist eher schwermütig, traurig und emotional angelegt, aber man spürt immer wieder Lottes Hoffnung.
Die Kapitel sind kurzweilig und schnell zu lesen. Ich muss jedoch sagen, dass mich erst die Erzählung zu Lottes Flucht wirklich fesseln konnte.
Lange wusste ich nicht, wohin die Handlung führen sollte, also habe ich weitergelesen. Alles in allem hat die Autorin eine Geschichte geschaffen, die wahrscheinlich nicht nur „Pferdemenschen“ anspricht. Anfänglich zieht sich die Geschichte doch etwas, aber der Umbruch ist mit Lottes Flucht gut gelungen. Aber manche Entwicklungen wirken für mich doch etwas konstruiert und sind nur schwer nachvollziehbar.
- Mac P. Lorne
Das Blut des Löwen
(24)Aktuelle Rezension von: Eliza08Historische Fakten verknüpft mit einer Abenteuergeschichte. Robin Hood wird durch diesen Roman wieder lebendig. In der Handlung geht es um Robin Hood, der zusammen mit Marian in der Gascogne lebt um seinen „Ziehsohn“ Fulke, den illegitimen Sohn von König Richard, vor dem grausamen König Johann ohne Land zu schützen versucht. Doch bald droht Gefahr für Fulke. Somit zieht Robin mit Fulke nach Spanien zu den Mauren. Dort kommt es zu Konflikten. Fulke sowie Robins Heimat sind in Gefahr. Wird es Robin mit seinen Verbündeten schaffen seine alte Heimat zu schützen und gegen König John bestehen?
Von Robin Hood haben viele Lesenden bereits einmal gehört. Allerdings nicht so facettenreich wie dieser Charakter hier dargestellt wurde. Obwohl er ein starker Kämpfer mit Schwert und Bogen ist beweist er doch viel mehr als nur Kampfeskunst. Er beweist politisches Geschick, ist barmherziger Freund der Armen und Schwachen sowie überzeugt mit einer besonderen Weitsicht gewisse Prozesse vorauszuahnen. Ich war von seinem facettenreichen Charakter sehr begeistert. Auch seine Frau Marian ist sehr vielfältig. Als Frau ist sie ihrer Zeit voraus und ist mehr als die Frau von Robin, sondern beweist mehr als nur einmal, dass sie ihren eigenen Kopf hat und vor Gefahren fast genauso wenig zurückschreckt wie ihr Gatte. Neben Fulke, den Gefährten von Robin wie Little John oder Bruder Tack abgesehen sorgen die zahlreichen Nebendarsteller für Abwechslung und unterschiedliche Charaktertiefen in der Handlung. Die Erzählung umspannt ungefähr 14 Jahre und ist trotz mancher Zeitsprünge gut und verständlich lesbar. Gehoben und mit einer mittelalterlichen Sprachfärbung versehen ist der der Schreibstil des Autors angenehm. Aufgrund vieler kleinen Teilhöhepunkten ist diese Erzählung bis zum Schluss sehr spannend und sorgt für Kurzweile. Dem Autor war es wichtig die historischen Fakten so darzustellen, wie sie niedergeschrieben sind. Dies ist ihm sehr gut gelungen. Trotzdem wirkt diese Geschichte sehr lebendig und ich als Leser hatte eine helle Freude mit diesem Roman. Ein Personenverzeichnis, eine Zeittafel, ein Glossar sowie eine Bibliographie sind die zusätzlichen Infos, die der Autor bzw. Verlag den Lesenden zur Information zur Verfügung stellt. Das Fazit ist sehr positiv. Wer einen lebendigen und vielseitigen Robin Hood erleben möchte und das in einem historisch sehr gut recherchierten Kontext wird in diesem Roman viele Wünsche erfüllt bekommen.
- SUSAN MALLERY
Weihnachtsliebe und Lamettazauber (Happily-Serie)
(15)Aktuelle Rezension von: Buch_VersumEndlich wieder in Happy Inc. Man fühlt sich sofort zu Hause, angekommen in der wunderschönen Kleinstadt und den Zusammenhalt und Unterstützung der Freunde.
Ich konnte schon mit den ersten Zeilen wieder vollkommen versinken. Besonders der Bonus an die Erinnerungen der Geschichte zwischen König Malik und Beths Mutter Liana(Erschienen bei Cora). Das ist das wunderbare an den Geschichten von Susan Mallery sie bleiben im Herzen und kommen nicht in Vergessenheit.
In diesem Teil, den es leider nur als Ebook gibt erhält man Einblicke in das Prinzessen Leben und Ihre Leidenschaft zu Pferden. Cade, der einen Hengst aus El Bahar kauft und mit Beths Anwesenheit beweisen muss, dass er ein liebevolles zu Hause bieten kann.
Die Liebe zu den Pferden bringt die beiden zueinander, die Anziehungskraft ist spürbar, nur was passiert wenn Beths wahre Identität heraus kommt ?
Die Charaktere haben mich vom ersten Moment an begeistert. Ihre Persönlichkeit als auch der Gefühlschaos sind einnehmend. Sie passen perfekt zueinander, auch wenn Sie es nicht vom ersten Moment an glauben.
Das Buch hat mich sofort verzaubert und gefesselt.
Es war ein wundervolles und herzliches Lesevergnügen, dass sofort in seinen Bann gezogen hat. Ein genialer fließender als auch locker leichte Schreibstil, der einen in einen mitreißenden Lesefluss zieht, so dass Ich es nicht aus der Hand legen konnte.
Denn der wundervolle Mix aus idyllischer Kleinstadt, wundervoller Zusammenhalt und Liebe einer Gemeinschaft.
Ich bleibe vollkommen zufrieden und mit einen seufzen, zu den ergreifenden romantischen Ausgang zurück. Schon zum vielfachen hat mich die Autorin komplett überzeugt und Ich freue mich auf das nächste Werk.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag.
Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt.
#WeihnachtsliebeundLamettazauber
#HappyInc
#SusanMallery
#HarperCollins #MIRA
- Corina Bomann
Die Frauen vom Löwenhof - Solveigs Versprechen (Die Löwenhof-Saga 3)
(116)Aktuelle Rezension von: frauschulze_hoppe_liestDer Leser darf in dieser Geschichte Protagonistin Solveig ein Stück auf ihrem Lebensweg und in ihrer Verbundenheit zu ihrer Heimat begleiten. Gemeinsam erlebt man Höhen und Tiefen. Die Autorin schaffte es den Löwenhof vor meinen Augen erstehen zu lassen und ich konnte sowohl seine, als auch die Entwicklung seiner Bewohner miterleben. Emotional bewegend und bildstark geschrieben, ist es kein Wunder, dass die Geschichte mich fesselte und mich mit den liebgewonnenen Charakteren mitfiebern und mitleiden ließ. Bomann ist eine gute geschichtliche Einordnung gelungen, ohne die Fakten zu sehr in den Vordergrund zu stellen.
Zwar ist es schon eine ganze Weile her, dass ich die beiden Vorgänger gelesen habe, aber die Autorin ordnete die Geschehnisse so geschickt ein, dass ich allem gut folgen konnte. Nichts desto trotz empfehle ich die Trilogie der Reihe nach zu genießen
- Rebecca Gablé
Robin - Die Wende
(19)Aktuelle Rezension von: Claudia_de_MoraRobin - Die Wende - ist der zweite von drei Teilen des Hörspiels. Das Hörspiel beruht auf dem ersten Roman der Waringham-Saga von Rebecca Gablé - Das Lächeln der Fortuna.
In seiner Not verlässt Robin Waringham und zieht für König Edward in den Krieg gegen Frankreich und Spanien. Durch seine Ehrlichkeit und seinen Gerechtigkeitssinn macht er sich den schwarzen Prinzen zu seinem Feind. Der Bruder des Prinzen, der Dukes of Lancaster, nimmt sich Robin seiner an und so tritt Robin in dessen Dienst. Durch den Dukes of Lancaster erhält Robin ein kleines Lehnsgut im Norden von England, um sein eigenes Gestüt aufzubauen. Doch auch dort ist er von nichts sicher...
Robin wird erwachsen. Er ist manchmal zu ehrlich und so gerät er immer wieder in heikle Situationen. Oft ist er auch auf die Hilfe seiner Freunde, Familie und den Dukes of Lancaster angewiesen.
Natürlich kommen im Hörspiel noch andere Figuren vor:
Agnes, Robins Schwester, ist eine freundliche und hilfsbereite junge Frau. Vom Adel und deren Machenschaften hält sie nicht sehr viel.
Isaac, sein Freund und wahrscheinlich sein Halbbruder, ist ein arbeitstüchtiger junger Mann. Er lernt von Robin das Lesen und Schreiben und wird ein regelrechter Bücherwurm.
Leofric, Robins Knappe, ist taubstumm und kommuniziert mittels einer Tafel, worauf er alles schreibt. Auf ihn ist immer Verlass.
Diese Personen und noch viele andere muss man einfach ins Herz schliessen. Natürlich gibt es auch solche, die einem unsympathisch sind, wie Mortimer, der jetzige Earl of Waringham. Er spielt beim zweiten Teil des Hörspiels aber nur eine untergeordnete Rolle.
Auch der schwarze Prinz finde ich nicht sehr sympathisch. Er denkt eigentlich nur an den Krieg und seine Macht. Wenn er etwas sagt, dann ist es so und niemand kann an seiner Meinung rütteln. Er ist ja schliesslich der Prinz und Thronanwärter.
Die Spannung lässt nicht nach. Die historischen Ereignisse sind wunderbar in die Geschichte verpackt. Der Sprecher, Detlef Bierstedt, erzählt die Geschichte mit solcher angeregter Stimme, dass man meinen könnte, mitten im Geschehen des 14. Jahrhunderts in England zu sein.
Ich bin immer noch gefesselt von der Geschichte. Eigentlich sind die ersten Bücher der Waringham-Sage von Rebecca Gablé schon längst erschienen und trotzdem bin ich erfreut, auf diese Schmuckstücke gestossen zu sein.
- Maria Publig
Waldviertelmorde
(15)Aktuelle Rezension von: alimbach2019Atemlos legt man das Buch aus der Hand. Nach genauer Schilderung des dörflichen Lebens, geht es rasant zu. Schlag auf Schlag überstürzen sich die Ereignisse. Und: Es gibt eine überraschende Wendung. Super Schilderung. Mitreissender Krimiplot. Tolles Krimidebüt! - Mareike Marlow
Blutroter Flieder
(40)Aktuelle Rezension von: RoRezepteBlutroter Flieder ist der 2. Teil der eigentlich geplanten Trilogie um die Schwestern Jana & Tessa von der Autorin Mareike Marlow.
Der Roman ist eine wirklich tolle Fortsetzung; lediglich 6 Wochen nach dem ersten Kennenlernen der so gegensätzlichen Schwestern und knüpft damit zeitlich direkt an den 1. Band an. Besonders dieser enge Zeitrahmen ermöglicht direkt das Gefühl wieder mitten in der Geschichte zu sein und nichts verpasst zu haben. Natürlich kann das Buch auch einzeln gelesen werden; allerdings empfehle ich dennoch mit den 1. Band zu beginnen.
Im zweiten Band gibt es einen erneuten Mord in Burgheide. Der Pferdepfleger Sven Rothenbrink vom Gestüt Hensel ist überzeugt, dass seine Chefin nicht durch einen Reitunfall tödlich verunglückte und sucht deshalb die Hilfe der zwei Schwestern auf. Allerdings war Sara nicht nur seine Chefin… Motiv ist direkt klar: Eifersucht, oder? Jana und Tessa begeben sich wieder auf Schnüffeljagd und Schleusen Tessa als Reitschülerin auf den Reiterhof ein. Allerdings bleibt es nicht die einzige Leiche…
Es war wieder super unterhaltsam dem sympathischen Schwestern-Duo bei der Mördersuche zu begleiten. Der Leser konnte nicht nur über den Mörder und die Zusammenhänge rätseln, sondern wurde auch mit amüsanten Anekdoten unterhalten. Dazu zählen Tessa qualvoller Kaffeeentzug, aber auch einfach die Unterschiedlichkeiten der Schwestern im Alltag und deren kleinen Nervigkeiten untereinander. Sie lassen dem Leser oft schmunzeln, zumal die bereits jetzt schon vorhandene Schwesterliebe zu spüren ist.
Aktuell ist Band 3 noch weit in den Sternen, würde ich mir doch sehr wünschen weiterlesen zu können. Denn dem Leser bleibt weiterhin offen, was aus dem Stadtkind Tessa wird: bleibt sie in Burgheide oder geht sie zurück nach Berlin? Können die Schwestern das Haus am See behalten, oder verlieren sie es?
Blutroter Flieder hat mich erneut von der Autorin und der Reihe überzeugt. Ich hoffe, dass die Autorin eines Tages den dritten Band schreiben wird und kann jedem Leser die Blaubeermorde und Blutroter Flieder empfehlen. Beide Bücher sind zwei sehr unterhaltsame Krimis zweier absolut sympathischen Schwestern.
Die Rezepte aus Blutroter Flieder findet ihr unter www.RoRezepte.com & https://rorezepte.com/blutroter-flieder-mareike-marlow/
- Melanie Metzenthin
Mehr als die Ehre
(20)Aktuelle Rezension von: NicolePDie psychiatrische Klinik Gut Mohlenberg wurde mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten geschlossen. Friederike führt das Gut seither offiziell als Gestüt. Sie beschäftigt weiterhin Menschen mit geistigen Einschränkungen. Als ein Witwer 1941 den benachbarten Brenner-Hof saniert, kommen er und Friederike sich näher. Doch kann sie in Zeiten wie diesen überhaupt noch jemandem trauen?
Es sind schwere Zeiten, trotzdem geht es den Bewohnern von Gut Mohlenberg den Umständen entsprechend gut. Bis ein Mord geschieht, und die SS ihre Ermittlungen aufnimmt. Mit „Mehr als die Ehre“ erwartet den Leser eine spannende Fortsetzung der Reihe um Gut Mohlenberg.
Die Figuren haben sich weiterentwickelt und versuchen, irgendwie durch diese Zeiten zu kommen. Die Geschichte liest sich gut und hat einige Wendungen zu bieten. Sie zeigt gut den Balanceakt, den die Hauptfigur zu überstehen hat. Die Reihe um Gut Mohlenberg wird fortgesetzt, und ich freue mich bereits auf den nächsten Teil.
- Christiane Lind
Im Tal der silbernen Pferde
(12)Aktuelle Rezension von: Lesegenuss"Im Tal der silbernen Pferde" von Christiane Lind, ein Buchtitel, der vielversprechend klingt, und sehr ansprechend das Cover.
Romane, die in Australien spielen, lese ich besonders gern. Mit dem vorliegenden Band geht es wieder nach Amber's Joy zur Geschichte von Florence und Franziska. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Der lebendige Schreibstil zeigt, dass hier die Plots gut durchdacht und die Protagonisten authentisch gut dargestellt werden. Vordergründig das Thema der Wildpferde, als auch die Aborigines. Näheres dazu im Nachwort der Autorin. Natürlich darf auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen, eine Beziehung, die halt nicht der "Norm" entsprach. Der gesamte Roman lebt nicht nur durch ihre Personen, sondern verspricht ebenso Spannung, bildhaft geschriebene Szenen. Auch die Umgebung, man fühlt sich dort gleich irgendwie angekommen.
Zusammengefasst eine wunderbare Geschichte, die einen mitnimmt auf eine Lesereise nach Australien. - Regina Jennings
Der vertauschte Bräutigam
(17)Aktuelle Rezension von: Monalisa73Abigail Stuart kümmert sich um verwundete Bürgerkriegssoldaten. Sie bekommt von Jeremiah Calhoun, einem Soldaten der im Sterben liegt, ein Angebot, dass sie eigentlich nicht annehmen möchte, aber was für eine andere Alternative hätte sie sonst, da sie zu ihrer Mutter und ihrem Stiefvater nicht zurückkann. Somit nimmt sie sein Angebot an und heiratet ihn. Sie begibt sich auf die Reise nach Missouri, um sich um seine Mutter, seine Schwester und alles andere auf der Farm zu kümmern. Für Abigail beginnt ein neues Leben, dass sie sehr zu schätzen lernt, bis eines Tages der echte Jeremiah Calhoun vor ihr steht, der alles andere als erfreut darüber ist, dass eine ihm Unbekannte sich als seine Frau ausgibt…
Ein spannender historischer Roman mit Romantik. Er hat eine Spur von einem Western in sich: Starke Männer, Waffen, Gangster und mutige schöne Frauen. Die Protagonisten haben so ihre Eigenarten, die sie um so Liebenswerter machen.
Der Schreibstil ist wunderbar und gespickt mit einer Prise Humor.
Alles drin für ein gelungenes Lesevergnügen.
- Rita Mae Brown
Die Maus zum Gärtner machen
(6)Aktuelle Rezension von: kassandra1010Band 24 der Sneaky Pie Krimireihe aus Virginia.
Ein Fall für Mrs. Murphy
Harry und ihre beste Freundin Susan machen sich Sorgen um deren Großvater. Der ehemalige Gouverneur leidet unter Leukämie und nimmt es gar nicht gut auf, als er erfährt, dass seine geliebte Pflegerin Barbara Leader ermordet aufgefunden wird.
Während Copper bei ihren Ermittlungen wirklich jede noch so kleine Spur verfolgt, glaubt Harry, dass es sich kaum um ein politisches Motiv handelt. Obwohl Eddie, Susans Cousin sich geradezu im Erfolg seines alten Großvaters kurz vor den Wahlen suhlt.
Zeitgleich erfahren wir mehr von den alten Familienstämmen aus der Umgebung von Crozet. Die ehrwürdigen Familien Grant, Schyler und Solisses haben es Harry angetan. Zeitgleich mit dem alten Gouverneur, der gerade seine Biografie schreibt, tauchen beide in die Jahre um 1780 ab.
Harry und Susan finden heraus, dass Sam sich nicht nur für die Geschichte seiner Vorfahren interessierte. Mysteriöse Hinweise in einer alten Familienfibel lassen die beiden Schnüfflerinnen vor Ort aufhorchen und kommen somit dem Killer gefährlich nahe.
Rita Mae Brown blickt mit ihren Krimis stets hinter die Kulisse. Tradition, Historie und klassische Südstaatenwerte bringen ausgerechnet oft den wahren Charakter eines Menschen ans Licht. Was der Katze und dem Corgi natürlich von Anfang an klar erscheint, müssen die Menschen erst mühsam beobachten, lernen und selbst dann noch verstehen.
- Luisa von Kamecke
Die Frauen von Gut Falkensee
(33)Aktuelle Rezension von: ugadenneDie Geschichte spielt Anfang des 20. Jahrhunderts in Westpreußen. Auf Gut Falkensee steht es finanziell nicht zum Besten. Also wird für die beiden Töchter nach geeigneten, finanzielle gut dastehenden, Heiratskandidaten Ausschau gehalten. Alice scheint offenbar die Glückliche zu sein, die sich in einen der Heiratskandidaten verliebt. Charlotte hingegen tut sich schwer, denn eigentlich möchte sie gar nicht heiraten, sondern weiterhin studieren. Nach einem Jahr Studium in Paris hat sie sehr moderne Ansichten. Da die Tante, bei der sie in Paris gelebt hat, krank wurde, reist sie alleine nach Hause. Ein Unding in der damaligen Zeit. Auf dem Bahnhof in Danzig lernt die den Polen Karol kennen. Die in Frage kommenden Heiratskandidaten sind schockiert über die Themen, die sie anspricht. Nur der wohlhabende, aber wesentlich ältere Fabrikant Baldur von Krammbach hört ihr zu und ihre temperamentvolle Art scheint ihm zu gefallen. Ihrer Pflicht gehorchend wählt sie ihn schlussendlich zum Ehemann. Doch plötzlich tritt unter dramatischen umständen Karol wieder in ihr Leben.
Man kann sich gut in die Gefühlswelt von Charlotte hineinversetzen. Die Moralvorstellungen der damaligen Zeit und die Zwänge, unter denen die Frauen standen, sind gut herausgearbeitet. Der Schreibstil ist flüssig. Manchmal wird der Lesefluss durch die kurzen, einzelnen Personen zugeteilten Personen, unterbrochen. Aber trotzdem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und gebe hiermit eine Leseempfehlung.
- Corina Bomann
Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe (Die Löwenhof-Saga 1)
(19)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerSchweden 1913: Agneta Lejongård hat den elterlichen Gutshof verlassen, um in Stockholm Kunst zu studieren, und später als Malerin ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Doch ein tragisches Unglück ruft sie zurück auf den Löwenhof, und Agneta muss eine schwere Entscheidung treffen. Stellt sie sich der Verantwortung, die auf sie wartet, oder folgt sie weiterhin ihren eigenen Lebensträumen?
Von Anfang an hat mich dieser wundervolle Roman um eine junge Frau aus schwedischen Adelskreisen in seinen Bann gezogen. Agneta, zwischen Pflichterfüllung und Selbstbestimmung hin- und hergerissen, fand ich charakterlich sehr gut dargestellt. Sie sympathisiert nicht nur mit den Suffragetten, sondern frönt auch der freien Liebe mit dem Studenten Michael.
Den Kontrast zwischen Agnetas Leben in Stockholm und den engen Konventionen, denen sie sich auf dem heimatlichen Gutshof trotz allen fortschrittlichen Denkens immer noch unterwerfen muss, hat die Autorin sehr gut herausgearbeitet. Unter Agnetas Mutter Stella herrschen strenge Regeln, und die Contenance ist unter allen Umständen zu wahren. Gefühle müssen stets dem Verstand untergeordnet werden, doch gerade davon will die Tochter nichts wissen. Agneta glaubt an die große Liebe, obwohl auch sie Enttäuschungen und Zurückweisungen erleben muss. Aber auch bei ihren Entscheidungen als junge Gutsherrin war mir Agneta äußerst sympathisch. Pferde sind ihre Lebensgrundlage und für sie somit Handelsware, und doch schlägt sie ein gutes Geschäft aus, weil die kostbaren Tiere nicht auf den europäischen Schlachtfeldern geopfert werden sollen. Nicht nur Stella und ihre Mutter wirken mit allen ihren Ecken und Kanten sehr authentisch, auch die männlichen Hauptdarsteller haben mir gut gefallen, ebenso wie die dienstbaren Geister des gräflichen Haushalts.
Sehr überzeugend hat Corina Bomann in ihrem Buch meiner Meinung nach auch den Anbruch eines neuen Zeitalters beschrieben. Die ersten Automobile bestehen neben Pferdekutschen, Röntgenuntersuchungen sollen ärztliche Diagnosen bestätigen, und Kaiserschnittentbindungen werden sogar bei Zwillingsgeburten erfolgreich durchgeführt.
Der Aufbau des Romans hat mir mit seiner inhaltlichen Vielfalt, seiner spannenden Handlung und seinen charakterstarken, glaubwürdigen Figuren ganz ausgezeichnet gefallen. Flüssig erzählt, hat mich nur die Stimme der Sprecherin Nora Jokhosha anfangs nicht zu begeistern vermocht. Ihre Intonation fand ich zuerst etwas zu aufgeregt, die Sätze hingegen kamen mir seltsam abgehackt vor. Im Laufe des weiteren Vortrages sind diese Störfaktoren jedoch verschwunden, und auf die Folgebände darf man durchaus gespannt sein.
- Vera Malissa
Reise zu einer Pferdeseele
(16)Aktuelle Rezension von: KerstinGDie Autorin beschreibt einfühlsam ihren Weg mit ihrem ersten eigenen Pferd. Von den ersten Reitstunden in einer Reitschule in der sie auch Sanchez kennen lernt.
Er lebt unter nicht artgerechten Bedingungen und ist nicht gerade der Liebling der Reitschüler. Doch Vera sieht mehr in ihm. Sie sieht sein wahres Ich und tut alles dafür, ihn aus seinem Loch herauszuholen. Ihr gemeinsamer Weg beinhaltet so einige Höhen und Tiefen, doch immer wieder siegt die Liebe zum Pferd.
Eine richtig schöne Geschichte, die zeigt, worum es wirklich gehen sollte, wenn wir mit Pferden zusammen sind. Sie sind treue Freunde und Gefährten die ein Recht auf ein artgerechtes Leben und einen fairen Umgang haben. - Ole Hansen
Jeremias Voss und der tote Hengst
(18)Aktuelle Rezension von: isabellepf"Jeremias Voss und der tote Hengst“, ist der zweite Fall des sympathischen Hamburger Privatdetektiv, den es diesmal im Auftrag einer grossen renommierten Versicherung, auf ein Schloss mit gräflichen Gestüt verschlägt, die bei einem tragischen Brand oder kalkulierte Brandstiftung bitterlich verbrannt sind, geschrieben von Ole Hansen.
Jahrelang hat sich Tierarzt Dr. Bertram Rusinski um das Wohl und die Gesundheit der Zuchtpferde auf dem Gut des Grafen von Mückelsberg gekümmert. Doch seit es auf dem Schloss, einen Managerwechsel gab, ist das erscheinen des bekannten Tierarztes nicht mehr erwünscht. Da das gräfliche Gestüt, darunter ein Zuchthengst jedoch hoch versichert wurde, wird Dr. Bertram Rusinski im Auftrag der Hamburger Versicherung gebeten, das Pferdegestüt des Grafen von Mückelsberg, nochmals auf dessen Gesundheit zu überprüfen.
Doch schon wenige Tage nach der Untersuchung, brennt das Gut mitsamt seinem teuren Gestüt ab und auch der Tierarzt Dr. Bertram Rusinski, gilt seitdem als spurlos verschwunden und unerreichbar. Die Hamburger Versicherungsgesellschaft vermutet einem Betrug, denn im Falle einer Auszahlung müsse sie einen horrenden Preis bezahlen. War der Brand wirklich ein äusserst tragischer Unfall, oder handelt es sich um eine kalkulierte Brandstiftung?
Nun ist der Scharfsinn und das Gespür von Jeremias Voss gefragt, der sich durch seinem unerbittlichen Fleiss, Gespür und tadellosen Geschick zum best bezahltest und teuersten Privatdetektiven Hamburgs emporgearbeitet hat. Ausser Frage, das auch einer der grössten und renommiertesten Versicherungsgesellschaften Hamburgs, grosses Interesse an Jeremias Voss Ermittlungserfolgen hat.
Hat am Schluss doch der Tierarzt etwas mit dem Brand zu tun? Oder ist auch er zum Opfer einer kriminellen Machenschaft geworden?
Die Geschichte beginnt, mit einer sehr ausführlich und detailliert beschriebenen Einführung, die den Leser auf das gräfliche Gut und dessen hoch versicherten Gestüt mit Zuchthengst geführt hat. Anfangs dachte ich, die Ausführungen würden zu umfangreich erklärt, das sich im Nachhinein jedoch als genau richtig herausgestellt hatte.
Wie auch schon in Jeremias Voss ersten Fall, bin ich gut in die Geschichte rein gekommen, hatte durch den angenehm, flüssig und locker leichten Schreibstil des Autors Ole Hansen, grossen Spass den Privatdetektiv bei seinen Ermittlungserfolgen zu begleiten. Auch die Charaktere werden ausführlich, authentisch und lebhaft beschrieben, in die man sich beim lesen sehr gut hineinversetzten konnte. Besonders Jeremias Voss sympathische und taffe Art, mochte ich wieder sehr gerne, der durch seine Schwäche für schöne Frauen aufgefallen ist und damit immer wieder für ein schmunzeln und Augenverdrehen gesorgt hatte. Aber auch Spannung, Krimifeeling und Humor kommen in seinem zweiten Fall nicht zu kurz, denn Jeremias Voss, hat auch in der prequersten Situation immer einen smarten Spruch auf Lager, der für eine angenehme Abwechslung und frischen Wind gesorgt hatte. Die Handlungsstränge fügen sich zum Schluss authentisch zusammen und werden mit einer glaubhaften und gelungene Auflösung des Falls beschrieben. Denn Ole Hansen konnte den Täter bis zum Schluss verschleiern, das die aufkommende Spannung zusätzlich steigern konnte und im Bezug auf den Täter zumindest für mich überraschend war.
Der zweite Fall des Hamburger Privatdetektiven Jeremias Voss war auch diesmal wieder sehr unterhaltsam und mit einer guten Portion Humor, authentisch und lebhaft beschriebenen Charakteren und jeder Menge spannender Ermittlungsträge bestück, die bis zum Schluss für pures Lesevergnügen gesorgt haben. Eine lesenswerte und tolle Krimireihe mit Jeremias Voss als smartem Ermittler. - Christiane Lind
Cornwall-Glück in der kleinen Reitschule
(20)Aktuelle Rezension von: NadyMeine Meinung:
Auch der dritte Band der „Sehnsucht nach Cornwall-Reihe – Cornwallglück in der kleinen Reitschule” konnte mich wieder sehr überzeugen.
Cara Lindon hat auch hier wieder wunderbare Charaktere erschaffen, deren Geschichte ich lesen durfte.Amy besucht ihre Eltern in Porthlynn, wo sie eine wunderbare Kindheit verleben durfte. Schnell stellt sie fest, wie sie ihre Eltern und auch Cornwall vermisst hatte. Ihr Arbeit in Newcastle liegt ihr nicht sehr am Herzen und bald gesteht sie sich ein, dass ihre damalige Flucht nicht die beste Idee war.
Der ausschlaggebende Punkt war, dass das Lieblingspferd ihrer Kindheit, verkauft wurde. Dieser Trennungsschmerz war so intensiv, dass sie kurzerhand die Reitschule im Stich ließ.
Jetzt bei ihrer Rückkehr erfährt sie jedoch, dass es der Reitschule alles andere als gut ging. Mr. Pascoe stand kurz davor pleite zu gehen.
Amy versucht, zusammen mit dem Stallburschen Aiden, alles möglich zu machen, um die Reitschule zu retten. Natürlich auch mit dem Gedanken, dass Aiden dann ebenfalls Cornwall verlassen würde, und dass würde ihr gar nicht unbedingt gefallen.
Ob es ihnen gelingt die Reitschule zu retten und wie es mit Amys Herzen weitergeht, dass müsst ihr selbst lesen.Es war so herrlich in diese Geschichte einzutauchen und sowohl neue wie auch alte Protagonisten aus den zwei Vorbänden, wieder zu begegnen.
Der Schreibstil von Cara Lindon ist so fesselnd, aber auch fließend zu lesen, dass ich diesen wundervollen Roman nur genießen konnte.
Auch dieser 3. Band bekommt von mir 5 von 5 Sterne und die ganze Reihe ist sehr empfehlenswert! - Nora Roberts
So fern wie ein Traum
(101)Aktuelle Rezension von: liebesleserTrotz zweier Enttäuschungen mit Roberts-Romanen in der letzten Zeit nahm ich mir im Zuge meiner SUB-Reduzierung den letzten Teil der Templeton-Trilogie vor und durfte tatsächlich wieder positiv überrascht sein. Meine Vermutung, im letzten Jahrtausend sei Roberts besser gewesen, scheint sich zu bestätigen. Skeptisch war ich auch aufgrund der Tatsache, dass es sich um einen Mehrteiler handelt - denn die schwächeren Romane, die ich zuletzt las, waren nicht nur neueren Datums, sondern eben Reihen. Für die in den Neunzigern entstandenen Templeton-Romane scheint dies nicht zu gelten. Denn hier ist das Konzept - drei Männer / drei Frauen / drei Bücher = dreimal Hochzeit - noch nicht ausgelutscht. Jeder Roman kann für sich stehen, ohne sich ständig in Nacherzählungen der Vorgänger zu verlieren (das passiert hier zwar auch, und es sind die schwächeren Momente, aber nicht so häufig). Sowohl der erste Teil der Templeton-Reihe als auch dieser dritte (den zweiten las ich nicht - es war eher Zufall, dass ich zuerst auf den dritten stieß) haben jeweils ihre eigene Dynamik, ihre eigene Atmosphäre und sogar bis zu einem gewissen Grad eine überraschende Vielschichtigkeit. Auch schriftstellerisch legt Roberts noch Fähigkeiten an den Tag, die man in ihren neueren Büchern vergebens sucht: sehr feinfühlig werden unterschiedliche Stimmungen eingefangen, und je nachdem, in welcher Welt sich Laura oder Fury aufhalten, werden andere Töne angeschlagen; sehr gelungen dabei: der Herren-Poker-Abend, bei dem es proletenhaft-derb zugeht, im Kontrast zum albern-ausgelassenen Frauentreff.
Die Geschichte erzählt den Weg der Emanzipation einer korrekten, betrogenen, selbstmitleidigen Frau und aufopferungsvoller Mutter zu einer lebensfrohen, eigenständigen, sinnlichen Geliebten, der zu einer neuen, diesmal selbstbestimmteren Lebenspartnerwahl führt, in der sie ihre Rolle als Erzieherin teilen kann und darf, und das mit einem unverstellten, coolen, patenten, sexy Kerl. - Natürlich: Klischees lassen grüßen, Vorhersehbarkeit ist eh en masse vorhanden, und alles ist, spätestens am Ende, aber eigentlich auch trotz Irrungen und Wirrungen schon vorher, perfekt und traumhaft schön. Aber so will man/frau es ja haben, wenn man/frau zu solchen Büchern greift. Diesmal war der weiblichen Hauptperson viel Charakter gegönnt, sie hatte ihren eigenen playground, trotz Verletztheit Autonomie - und vor allem (manchmal sehr bissigen) Humor. Mir hat dieser Roman gefallen, der neben sehr viel Liebe und Erotik auch einige Spannungsmomente und Dramatik enthält. Es lohnt sich doch, Roberts zu lesen, aber vielleicht besser die frühere.
- Christiane Lind
Im Schatten der goldenen Akazie
(37)Aktuelle Rezension von: cybergirllNach einer großen Enttäuschung durch ihre Schwester nimmt Franziska eine Einladung ihrer Großtante aus Australien an.
Sie reist kurzerhand nach Brisbane um die Schmach die sie zu Hause in Hannover erlitten hat zu vergessen.
Franziska die bisher nichts von ihrer Verwandtschaft in Australien wusste sucht mit ihrer Großtante nach ihren Wurzeln.
Dabei treffen sie auf die Schwestern Catherine und Victoria. Zwei starke Frauen die ein Geheimnis umgibt.„Im Schatten der goldenen Akazie“ ist der erste Band der Australien-Saga von Christiane Lind.
Die Geschichte hat zwei Zeitebenen.
Einmal die Gegenwart und dann verschlägt es die Leser*innen in die Vergangenheit ans Ende des 19.Jahrhunderts.In der Gegenwart reist Franziska von Hannover nach Brisbane zu ihrer Großtante die sie bis dato gar nicht kennt.
Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Erkundung ihrer Ahnen.
Schnell wird deutlich, dass es da ein interessantes Geheimnis in der Vergangenheit gibt das zu lösen ist.In der Vergangenheit treffen wir auf die beiden Schwestern Catherine und Victoria.
Nach dem die Mutter gestoben ist halten die Schwestern noch mehr zusammen.
Sie denken nicht wird sie je trennen bis ein Mann in ihr Leben tritt.Die Protagonisten sind sehr gut in Szene gesetzt und durchaus sympathisch.
Es macht Freude ihnen zu begegnen und Zeit mit ihnen zu verbringen.Bestechend an der Geschichte ist aber auch das Land Australien.
Es wird so toll beschrieben, dass ich die Landschaft vor meinem inneren Auge sehe.
Es gibt Bücher da läuft beim lesen ein Film im Kopf ab, dieses Buch gehört zweifellos dazu.Mit ihrem leichten, lockeren und flüssigen Schreibstil macht die Autorin das Lesen leicht.
Christiane Lind erzählt die Geschichte spannend und lässt ein Kapitel gerne mal mit einem Cliffhanger enden so, dass man unbedingt weiterlesen möchte.
„Im Schatten der goldenen Akazie ist ein sehr interessanter, unterhaltsamer und spannender Australien-Roman. Ich könnte immer noch weiterlesen.
- Patricia Clough
In langer Reihe über das Haff
(5)Aktuelle Rezension von: KleinerVampirBuchinhalt:
Der Reichtum der östlichsten Provinz des Deutschen Reiches – Ostpreußen – lag in seinen Pferden: die Trakehner sind bis heute eine der beliebtesten Pferderassen und ihre Wiege liegt in Trakehnen, dem Hauptgestüt. Als 1945 die Rote Armee immer näher rückt, fliehen auf den letzten Drücker die Ostpreußen aus ihrer Heimat und mit ihnen zigtausende Pferde des Hauptgestüts und der Landgestüte. Der Weg führt die Trecks in klirrender Kälte über das Frische Haff und nicht wenige Menschen und auch Tiere finden dabei den Tod. Doch wie retteten die Ostpreußen ihr Kulturgut Pferd? Dieses Buch gibt erschütternden Aufschluss.
Persönlicher Eindruck:
Ich habe selbst keinerlei familiäre Verbindungen zu Ostpreußen, dennoch interessiert mich dieser verlorene Teil Deutschlands mehr, als es alle anderen Ostgebiete tun. Und was verbindet man am meisten mit Ostpreußen? Die Trakehner. Das Pferd ist das wichtigste Kulturgut Ostpreußens und jeder hatte damals irgendwie damit zu tun.
Es geht in diesem Buch um einen erschütternden, schonungslosen und hervorragend durch historische Zeitzeugenquellen fundierten Bericht über das Preußische Hauptgestüt Trakehnen, seine Landgestüte, die Menschen dort und ihre tiefe Verbundenheit mit ihren Pferden, die sie 1945 veranlasste, die großen Herden gen Westen zu schicken. Lange Zeit war es ihnen verboten und erst im letzen Moment, als die Rote Armee buchstäblich schon am Horizont zu sehen war, flohen die Ostpreußen auf langen, entbehrungsreichen Trecks.
Autorin Clough schildert das Verhältnis von Mensch und Pferd auf dem Gut Trakehnen würdevoll und einnehmend, berichtet von der Geschichte der berühmten Pferderasse mit der Elchschaufel und lässt die Lebenswirklichkeit von 1945 in Ostpreußen vor dem inneren Auge des Lesers lebendig werden. Man erfährt viel über die Zucht und die Auswahl der ausschließlich Besten unter den gezüchteten Tieren, ihre Eigenheiten und das, was einen Trakehner ausmacht.
Zahlreiche Originalfotos ergänzen den Text und ein Glossar mit den wichtigsten Namen zeigt die Funktion der einzelnen Personen im Gefüge des Guts. Zwei Landkarten im Anhang erleichtern die Vorstellung der örtlichen Gegebenheiten.
Nur ein sehr kleiner Teil der Trakehnerherden, die gen Westen geschickt wurden, kam auch dort an und bildete den Grundstock für den Fortbestand der Rasse, denn auch heute werden noch Trakehner gezüchtet – in Deutschland aber auch im Ausland. Und alle stammen ab von eben denjenigen, die auf Gewaltmärschen und oft tagelang ohne Futter und Wasser geflohen und nie in ihre Heimat zurückgekehrt sind.
Ein absolut empfehlenswertes Buch nicht nur für Pferdefreunde, sondern für alle, die tiefer eintauchen wollen in die Geschichte von Flucht und Vertreibung.
=================================
Anmerkung: Ich habe das Buch in der Weltbildausgabe ISBN: 9783828940208 (Hardcover mit Fotos) gelesen.























