Bücher mit dem Tag "pferdezucht"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "pferdezucht" gekennzeichnet haben.

46 Bücher

  1. Cover des Buches Die Frauen vom Löwenhof (ISBN: 9783548289960)
    Corina Bomann

    Die Frauen vom Löwenhof

     (302)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde

    Bei diesem historischen Roman fiel mir zuerst das Cover auf. Als dann auch noch der Klappentext interessant klang, war mir klar das ich diesen Roman lesen möchte.


    Und so habe ich mich sehr über das Rezensionsexemplar gefreut. So habe ich voller Interesse mit dem Lesen begonnen und konnte den Reader kaum mehr aus der Hand legen. Denn ich habe es geschafft, das Ebook in einem Rutsch durch zu lesen.


    Es ist flüssig geschrieben, und hat spannende und interessante Stellen die man entdecken kann. Aber auch die Gefühle kommen nicht zu kurz. Auch kommen zB romantische Szenen im Roman vor.

    Aber auch die ein oder andere Actionszene kommt auch darin vor.


    Wer gut geschriebene historische Romane mag, sollte sich ihn mal anschauen.

  2. Cover des Buches Das Lied der Störche (ISBN: 9783746632469)
    Ulrike Renk

    Das Lied der Störche

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Babajaga

    Das Buch:

    Es handelt sich bei diesem Buch um den ersten Teil der Ostpreußen-Saga von Ulrike Renk. Die Geschichte basiert zum Teil auf wahren Begebenheiten, wie die Autorin im Nachwort berichtet. Da mir der Name der Autorin im Buchladen häufiger begegnete, habe ich meiner Neugier nachgegeben und mir diesen ersten Teil gekauft. Meine Erwartungen waren relativ hoch, da Renks Bücher zumeist auf den Bestseller-Listen auftauchen. 

    Worum geht’s?

    Die 11jährige Frederike zieht mit ihrer Mutter und ihren beiden jüngeren Halbgeschwistern 1920 zu ihrem Stiefvater nach Gut Fennhusen, ein recht beachtliches Gut in der Nähe von Graudenz. Hier verbringt sie eine glückliche Kindheit, die geprägt ist vom Leben auf dem Gut. Nach erfolgreicher Ausbildung für höhere Gutstöchter kehrt sie 1928 zurück und übernimmt neben ihrer Mutter mehr und mehr Verantwortung bei der Führung des Gutes. Bereits als Mädchen schwärmt sie für den deutlich älteren Ax von Stieglitz. Und obwohl Frederike ihn auch als junge Frau überaus anziehend findet, wird sie das Gefühl nicht los, dass er ein Geheimnis hat. 

    Charaktere: 

    Im Mittelpunkt des Romans steht die junge Frederike von Weidenfels, die älteste Tochter von Stefanie von Fennhusen. Zwar mag ich diese Figur, weil ich sie im Laufe der Zeit recht gut kennenlernt habe, aber trotz allem ist sie mir stets zu brav und verursacht für meine Begriffe zu wenig Konflikte. Im Vergleich zu ihren Freundinnen, die in Berlin ihr Leben in vollen Zügen genießen, lässt sich Frederike auch bei Besuchen nicht wirklich mitreißen. Sie wirkt auf mich über die gesamte Länge des Romans hinweg eigenartig beschnitten. Natürlich hat sie nicht so viele Möglichkeiten das Leben wirklich zu probieren, aber auch wenn sie die Möglichkeit hat, nutzt sie diese nicht. 

    Obwohl Frederike bereits mit 11 Jahren für den deutlich älteren Ax von Stieglitz schwärmt und er sich ihr später, als sie zurück aufs Gut kommt, auch zuwendet, bleibt die Beziehung der beiden kühl. Dies mag dem Umstand geschuldet sein, dass Ax aus persönlichen Gründen Hemmungen hat um Frederike zu werben, aber auch von ihrer Seite kann man nicht wirklich von Leidenschaft sprechen. Auch hier wirkt alles etwas gebremst. 

    Zu ihren inzwischen 6 Halbgeschwistern führt Frederike liebevolle Beziehungen und obwohl die Geschwister doch sehr unterschiedlich in ihren Charakteren sind, bevorzugt sie keines. Diese Eigenschaft gefällt mir gut, überdeckt jedoch die mangelnde Leidenschaft keineswegs.

    Stefanie von Fennhusen ist in dritter Eher mit Erik von Fennhusen verheiratet. Auch wenn diese Ehe von Respekt getragen wird, fehlt es mir auch hier an Leidenschaft. Da es aber ihre dritte Ehe ist, ist es für mich durchaus nachvollziehbar, dass es sich vielleicht um eine Vernunftehe handelt, denn immerhin muss Stefanie zum Zeitpunkt der Eheschließung 3 Kinder versorgen.

    Bedingt dadurch, dass von Frederikes Erbe nichts übrig geblieben ist, versucht Stefanie für sie eine gute Partie zu finden und ist sehr froh über die Verbindung zu Ax von Stieglitz – so froh, dass sie Frederike das Wissen um dessen Geheimnis vorenthält. Das macht sie mir etwas unsympathisch, wenngleich ich sie in gewisser Weise auch verstehen kann. 

    Auch in Bezug auf diese Figur fehlt es mir an Konflikten und Temperament. Stefanie ist – genau wie ihre Kinder – neu auf dem Gut, es wird angedeutet, dass nicht jeder froh darüber ist, aber dennoch sind aufkeimende Konflikte relativ schnell beigelegt und plötzlich ist Friede auf dem Hof. Das ist nicht unbedingt glaubwürdig und geht mir einfach zu glatt. Darüber hinaus hätte ich mehr Streitpunkte mit Frederike erwartet. Immerhin plant Stefanie deren Leben, ohne wirklich intensiv mit ihr zu sprechen. Da wäre mehr Aufbäumen von Frederikes Seite authentischer gewesen.

    Ax von Stieglitz ist eigentlich ein interessanter Charakter, eben weil nicht alles sofort erzählt wird und er so gewissermaßen geheimnisvoll wirkt. Nach und nach erfährt der Leser etwas mehr über ihn und sein Leben, über das Verhältnis zu seiner eigenen Familie. Leider – aus meiner Sicht – ein bisschen zu wenig. Diese Figur hätte deutlich mehr Potential gehabt. Und auch er ist ein sehr zurückhaltender Mensch, der am liebsten nicht auffallen möchte – so jedenfalls mein Gefühl. 

    Die Figuren, die rundherum agieren, auf dem Gut arbeiten, das Leben dort maßgeblich mitbestimmen, kommen glaubwürdig bei mir an – gerade wegen ihrer ostpreußischen Mundart, die mich sehr an die Gespräche mit meiner Oma erinnerten. Das gefiel mir gut, denn gerade diese Dialoge haben der Geschichte Leben eingehaucht. 

    Schreibstil: 

    Insgesamt lässt sich der Roman gut lesen, manchmal berichtet die Autorin vielleicht etwas zu ausführlich und hin und wieder hatte ich das Gefühl, dass sich Dinge wiederholen. Dies mag aber dem Umstand geschuldet sein, dass hier ein Portrait des Ostpreußen der 1920er Jahre gezeichnet werden sollte. Den Charme des Gutes stellt Ulrike Renk für meine Begriffe gut dar. Hin und wieder war ich an Szenen aus Downtown Abbey erinnert, aber während es dort bisweilen ordentliche Kräche gab, scheint das Leben auf Gut Fennhusen eher beschaulich zu sein. 

    Außerdem hätte ich mir mehr historische Hintergründe gewünscht. Z.B. wird immer wieder vom polnischen Korridor berichtet, durch den der Zug fährt, wenn man nach Berlin reisen möchte. Was es damit auf sich hat, berichtet die Autorin nicht. Ebenso lässt sie anklingen, dass sich zumindest die Männer Gedanken über Politik machen und die Entwicklung in Deutschland mit Sorge betrachten, aber auch hierauf geht sie nicht weiter ein. Das ist sehr schade, da wir aus der Geschichte wissen, dass gerade Ostpreußen schwer betroffen sein wird, wenn der Krieg seinen Lauf nimmt und die Anfänge hätten sicherlich sehr interessant sein können. 

    Am Ende des Buches bleibt der Leser damit zurück, dass Frederike das Geheimnis von Ax herausfindet und ihrer Mutter zürnt, dass sie ihr nichts davon gesagt hat. Ob das Wissen darum tatsächlich Auswirkungen auf Frederikes Entscheidungen gehabt hätte, bleibt offen. Somit ist der Weg geebnet für Teil 2. 

    Fazit: 

    Meine Erwartungen an das Buch wurden nicht erfüllt. Der Roman ist alles in allem nicht schlecht, aber ich denke, es gibt bessere Geschichten, die in dieser Zeit angesiedelt sind. Wer sich für beschauliches Landleben auf einem großen Gut begeistern kann, kommt auf seine Kosten, wer jedoch konfliktreiche, emotionale Bücher liebt, sollte hier nicht unbedingt zugreifen. 3 von 5 Sternen. 

  3. Cover des Buches Die Jahre der Schwalben (ISBN: 9783746633510)
    Ulrike Renk

    Die Jahre der Schwalben

     (109)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Habe diese Saga nun zum 2. Mal mit Begeisterung gelesen und werde es bestimmt irgendwann mal wieder lesen. Mich konnte der Roman wieder total fesseln daher eine absolute Leseempfehlung von mir und 5 Sterne. 

  4. Cover des Buches Die Frauen vom Löwenhof - Solveigs Versprechen (ISBN: 9783548289991)
    Corina Bomann

    Die Frauen vom Löwenhof - Solveigs Versprechen

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Sanni

    Für mich, zwar ein wenig zu lang, aber ansonsten eine schöne Geschichte.

  5. Cover des Buches Die Hüter der Rose (ISBN: 9783404156832)
    Rebecca Gablé

    Die Hüter der Rose

     (779)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H

    Ich habe es endlich mal geschafft an der Waringham-Saga weiterzulesen und es nicht bereut. 

    Zur Geschichte des zweiten Teils:

    Die Hüter der Rose beginnt im Jahre 1413 kurz nach dem Tod von Lancasters Sohn König Heinrich IV. und umspannt den Zeitraum bis 1445.  Sein Sohn Heinrich V. entfacht den Krieg gegen Frankreich von Neuem, um verlorene Ländereien zurückzugewinnen. John of Waringham nimmt als junger Knappe zusammen mit seinen Freunden Owen Tudor und John Beaufort an diesem Feldzug Teil und erlebt unter anderem die Schlacht von Agincourt, wo er zum Ritter geschlagen wird. Zurück in Waringham muss er 1415 seinen Vater beerdigen. Sein Halbbruder Raymond wird Earl of Waringham, den Titel in Burton hatte schon vorher der älteste Sohn Robins, Edward inne. John wird Stewart in Waringham. Im weiteren Verlauf des Buches ist John ein treuer Gefolgsmann des Königs und vor allem auch von dessen Onkel Henry Beaufort, dem Bischof von Lincoln und Winchester, der wie sein Vater John of Gaunt im Hintergrund die Fäden zieht. Kurz vor seinem Tod ernennt Heinrich V. John zum Erzieher und Beschützer seines Sohnes, Heinrich VI., eine Aufgaben, die er bis zum Ende des Buchs wahrnimmt.(Quelle: Wikipedia)

    Wie auch schon im ersten Teil „Das Lächeln der Fortuna“ gibt es jede Menge Protagonisten im Buch. Von daher ist eine Agenda, sowie ein komplettes Verzeichnis aller im Buch vorkommenden Personen wieder hilfreich. So kann ich immer wieder nachschauen. 

    Rebecca Gablés Schreibstil gefällt mir und ist ebenso spannend, wie der erste Teil, auch wenn ich bei über 1100 Seiten die Befürchtung hatte, es könnte langweilig werden.

    Aber durch die exzellente Recherche der Autorin bleibt dafür keine Zeit. Es ist eine brutale, aber auch eine spannende und interessante Zeit.

    Der Krieg zwischen England und Frankreich zieht sich fast durch das gesamte Buch.

    John, aus meiner Sicht der Hauptprotagonist, wenn man dies bei der Vielzahl an Personen überhaupt kategorisieren kann, ist aus meiner Sicht eine tolle Person. Er erlebt Höhen aber auch extrem viele, dunkle und vor allem schmerzhafte Tiefen.  Ich habe mir immer wieder beim Lesen gedacht: „wieviel Schmerz kann ein Mensch ertragen“? 

    Ein für mich wunderbarer Nebenschauplatz ist das Pferdegestüt der Waringhams. Vor allem ihr Umgang mit den Pferden. 

    Leider scheint es in jedem Band einen Waringham zu geben, der aus dieser Art schlägt. Das ist für mich ganz klar Robert of Waringham.

    Die Frauen in der Geschichte sind weiß Gott nicht beneidenswert, was leider der damalige Zeit geschuldet gewesen ist. Rechte für Frauen, gab es so gut wie keine und die Männer wurden leider nicht wirklich für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen.

    Aus meiner Sicht gelingt es Rebecca Gablé diese dunkle, für mich grausame und brutale Zeit, überzeugend ehrlich, hervorragend recherchiert und doch auch an den richtigen Stellen mit einem Quäntchen Humor zu erzählen. Und so ist es für mich ein insgesamt gelungener zweiter Teil dieser Waringham-Saga.

    Mein Fazit:

    Für alle Fans historischer Romane ist das Buch ein absolutes Muss, allein schon aufgrund des geschichtlichen Hintergrunds, der Intrigen, des Facettenreichtums des Romans und der hervorragenden historischen Recherche. 

  6. Cover des Buches Die Erben von Seydell - Das Gestüt (ISBN: 9783442491223)
    Sophie Martaler

    Die Erben von Seydell - Das Gestüt

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Topica

    Die junge Elisabeth hat Schulden die verstorbenen Ehemanns geerbt. Zu allen Unglück stirbt auch noch ihr Onkel & hinterläßt ihr ein Gestüt. Ein Verkauf könnte ihre Probleme lösen - doch so einfach ist es nicht.

    Mir hat der Schreibstil des Buches sehr gut gefallen, leider konnte mich die Geschichte nicht ganz so fesseln. Was mich doch ein wenig Fesseln konnte, waren die Sprünge zwischen Gegenwart und Zukunft. Vor allen die Geschichte um die beiden Brüder des Gestüts fand ich sehr interessant. 

    Irgendwie kann ich nicht genau sagen warum ich das Buch zwar gut finde, aber die nächsten beiden Teile evtl. nicht lesen werde.

  7. Cover des Buches Gut Schwansee - Deine Liebe in meinem Herzen (ISBN: 9783328104773)
    Jette Martens

    Gut Schwansee - Deine Liebe in meinem Herzen

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Lesemama

    Zum Buch:
    Leni lebt in Berlin, arbeitet bei ihren Freund in seinem Laden und bereitet Möbel auf.
    Auf der Suche nach neuen alten Sachen kommt sie nach Gut Schwansee und rasselt dort gleich mit Nathan zusammen, den sie arrogant und überheblich findet.
    Zurück in Berlin bemerkt sie, das ihr Freund nicht immer ehrlich zu ihr war und macht im Anschluss erstmal Urlaub auf Gut Schwansee um dort die alten Möbel aufzuarbeiten, dabei kommt sie Nathan immer näher

    Meine Meinung:
    Deine Liebe in meinem Herzen ist der erste Teil einer Trilogie rund um das Gut Schwansee.
    Es gibt dort jede Menge Pferde, viel Natur und Ruhe. Viele Personen, die mich teilweise auch ein wenig verwirrten, da sie meiner Meinung nach für die Geschichtenicht alle notwendig waren.
    Die Geschichte selbst ist romantisch und lädt zum Träumen ein. Ein richtiges Wohlfpjlbuch mit netten Menschen, die ich auch im echten Leben gerne kennenlernen würde. So muss ein Buch sein, wenn man sich gut unterhalten möchte. Manchmal war es ein wenig vorhersehbar, aber dennoch schön geschrieben und schön zu lesen. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit allen, die Gut Schwansee zu dem machen, was es ist. Ein Gut zum Wohlfühlen.

  8. Cover des Buches Robin - Die Wende (ISBN: B01M307TE8)
    Rebecca Gablé

    Robin - Die Wende

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_de_Mora

    Robin - Die Wende - ist der zweite von drei Teilen des Hörspiels. Das Hörspiel beruht auf dem ersten Roman der Waringham-Saga von Rebecca Gablé - Das Lächeln der Fortuna.

    In seiner Not verlässt Robin Waringham und zieht für König Edward in den Krieg gegen Frankreich und Spanien. Durch seine Ehrlichkeit und seinen Gerechtigkeitssinn macht er sich den schwarzen Prinzen zu seinem Feind. Der Bruder des Prinzen, der Dukes of Lancaster, nimmt sich Robin seiner an und so tritt Robin in dessen Dienst. Durch den Dukes of Lancaster erhält Robin ein kleines Lehnsgut im Norden von England, um sein eigenes Gestüt aufzubauen. Doch auch dort ist er von nichts sicher...

    Robin wird erwachsen. Er ist manchmal zu ehrlich und so gerät er immer wieder in heikle Situationen. Oft ist er auch auf die Hilfe seiner Freunde, Familie und den Dukes of Lancaster angewiesen.

    Natürlich kommen im Hörspiel noch andere Figuren vor:

    Agnes, Robins Schwester, ist eine freundliche und hilfsbereite junge Frau. Vom Adel und deren Machenschaften hält sie nicht sehr viel.

    Isaac, sein Freund und wahrscheinlich sein Halbbruder, ist ein arbeitstüchtiger junger Mann. Er lernt von Robin das Lesen und Schreiben und wird ein regelrechter Bücherwurm.

    Leofric, Robins Knappe, ist taubstumm und kommuniziert mittels einer Tafel, worauf er alles schreibt. Auf ihn ist immer Verlass.

    Diese Personen und noch viele andere muss man einfach ins Herz schliessen. Natürlich gibt es auch solche, die einem unsympathisch sind, wie Mortimer, der jetzige Earl of Waringham. Er spielt beim zweiten Teil des Hörspiels aber nur eine untergeordnete Rolle.

    Auch der schwarze Prinz finde ich nicht sehr sympathisch. Er denkt eigentlich nur an den Krieg und seine Macht. Wenn er etwas sagt, dann ist es so und niemand kann an seiner Meinung rütteln. Er ist ja schliesslich der Prinz und Thronanwärter.

    Die Spannung lässt nicht nach. Die historischen Ereignisse sind wunderbar in die Geschichte verpackt. Der Sprecher, Detlef Bierstedt, erzählt die Geschichte mit solcher angeregter Stimme, dass man meinen könnte, mitten im Geschehen des 14. Jahrhunderts in England zu sein.

    Ich bin immer noch gefesselt von der Geschichte. Eigentlich sind die ersten Bücher der Waringham-Sage von Rebecca Gablé schon längst erschienen und trotzdem bin ich erfreut, auf diese Schmuckstücke gestossen zu sein.

  9. Cover des Buches Das Lächeln der Fortuna (ISBN: 9783732584321)
    Rebecca Gablé

    Das Lächeln der Fortuna

     (1.378)
    Aktuelle Rezension von: Smarty

    Inhalt - Klappentext:

    England 1360. Nach dem Tod seines Vaters, des ehemaligen Earl of Waringham, reißt der zwölfjährige Robin aus der Klosterschule aus und verdingt sich als Stallknecht auf dem Gut, das einst seiner Familie gehörte. Als Sohn eines angeblichen Hochverräters zählt er zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt.Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earl, schikaniert Robin, wo er nur kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft.


    Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancester erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und er begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind.


    Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...


    Meine Meinung:


    Das Lesen dieses Buches hat mir viel Freude gemacht. Man durchlebt fast das gesamte Leben von Robin und kann in diese Welt richtig eintauchen. Man kann seine Entwicklung mitverfolgen und merkt auch, dass er sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt.  Ich konnte nicht jede Meinung oder Entscheidung wirklich nachvollziehen, aber vielleicht soll so auch die damalige Zeit widergespiegelt werden.

    Die meisten Charaktere sind sympathisch und das Buch hat im großen und ganzen einen harmonischen Anklang. Natürlich gibt es auch die klassischen Bösewichte. 

    Manche Entwicklungen sind vorhersehbar.

    Gerne hätte ich noch mehr über den ein oder anderen Nebencharakter erfahren z.B. fand ich den Charakter von Agnes, Robins Schwester sehr interessant und hätte gerne mehr über sie und ihre Gedanken erfahren.

    Auch hätte ich gerne mehr darüber erfahren wie Mortimer die Zeit erlebt hat, in der er "nicht er selbst" war. Aber wie dick soll dieses Buch werden?

    Weiterhin finde ich es schade, dass doch recht wenig über Robins Gabe bekannt wird. Wo kommt sie her? Warum hat er diese Gabe und Agnes eine ganz Andere? Es wird ein großes Geheimnis darum gemacht, seine Feinde wundern sich nur und nutzen so ein Wissen nicht gegen ihn, was in dieser Zeit durchaus einfach gewesen wäre. 

    Fazit:

    Ich habe es geliebt dieses Buch in die Hand zu nehmen und immer wieder in die mittelalterliche Welt einzutauchen. Es wird mit Sicherheit nicht das letzte Buch von Frau Gablé werden. Leider haben sich manche Geschehnisse wiederholt, deshalb gibt es einen Stern Abzug. 


  10. Cover des Buches Der Bund der Familien (ISBN: 9782496706833)
    Ellin Carsta

    Der Bund der Familien

     (41)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Das Cover passt wie bei den Teilen zuvor toll zur Geschichte. Da wir die Protagonisten kennen, erzähle ich auch weiter nichts, denn sie sind mir derart vetraut und man kann sich jeden einzelnen gut vorstellen, als gehöre man dazu.
    Die Zeit des Nationalsozialismus wird immer schärfer und jeder bangt etwas Falsches zu tun und dennoch kämpft jeder im Geheimen mit sehr kreativen Mitteln.
    Vor allem ist mir Paul Friedrich sehr sympatisch, der der mit viel Witz seine Gegner entwaffnet, ohne dabei Blut zu vergießen. Einfach genial wie er die gesamte Familie einschließlich der Freunde immer wieder aus der Schlinge zieht.
    Und irgendwie bekommt jeder was er verdient. Eine tolle Fortsetzung der Falkenbachsaga in einem sehr angenehmen, der Zeit angepassten Schreibstil, den ich schon bei der Hansen Saga sehr genossen habe.
    Ich scharre schon mit den Hufen und kann den vierten Teil kaum erwarten.
    ich kann bei dieser Autorin immer wieder nur eine klare Leseempfehlung geben, denn neben dem ehrlichen Lesevergnügen ist diese Reihe sehr lehrreich, regt zum Nachdenken an und ist unglaublich informativ. Es schaudert einen bei der Vorstellung in einer solchen Zeit gelebt zu haben und dass dieser Kelch an einem vorrübergegangen ist.

  11. Cover des Buches Das Hexenmal (ISBN: 9783442467051)
    Deana Zinßmeister

    Das Hexenmal

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Rabentochter

    Klappentext: Thüringen 1617. Kurz von dem Dreißigjährigen Krieg vergiftet Missgunst die Herzen der Menschen, und Unschuldige werden der Hexerei bezichtigt. In dieser dunklen Zeit sind fünf junge Menschen vor ihrem Schicksal auf der Flucht: Katharina will der Ehe mit ihrem Schwager entgehen. Der reiche Erbe Johann flieht mit der Magd Franziska, die als Hexe angeklagt ist. Der Franziskanermönch Burghard will ein neues Leben beginnen. Und Clemens, beinahe Opfer eines Mordkomplotts, sucht Zuflucht im Wald. Doch die Häscher sind ihnen dicht auf den Fersen...


    Rezension: Bei historischen Romanen bin ich immer etwas skeptisch, gerade wenn sie sich mit dme Thema der Hexenverfolgung befassen. Oft ist es dann der Fall, dass gerade die Frauenfiguren (aber auch teilweise die Männer) im Roman nicht handeln oder den Mund nicht aufbekommen. Dies ist hier jedoch nicht der Fall, weshalb mich das Buch durchaus überzeugt hat. Die Hexenverfolgung ist zwar Thema, aber nicht übermäßig dominant und spielt auch nicht in allen Geschichten eine Rolle. Die Figuren sind weder übertrieben schwach, noch überaus mächtig geschrieben. Stattdessen wirken sie in ihrem Handeln und Denken authentisch und menschlich. Ihre Wünsche, Gefühle und Gedanken sind anschaulich ohne dabei übertrieben emotional zu sein.

    Die einzelnen Handlungsstränge sind spannend, gut und logisch aufgebaut und hinterlassen jeweils so gemeine Cliffhanger, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag.

    Wie man sich sicherlich schon denken kann, werden die einzelnen Geschichten am Ende zusammen gewoben, was allerdings ebenso geschickt gelöst ist, wie der Spannungsaufbau. Das Buch ist Auftakt zu einer Trilogie, steht aber auch wunderbar als eigene Geschichte da. Da mir das Ende gut gefiel, bin ich noch unentschlossen, ob ich es mir kaputt machen will, indem ich weiterlese. Ich habe ein bisschen Angst, was den Figuren noch passieren könnte. Allerdings bin ich auch neugierig. Der Schreibstil ist sehr gut verständlich und schafft einen angenehmen Lesefluss, der erneut dazu beiträgt, dass man das Buch eigentlich gar nicht mehr weglegen kann. Alles in allem kann ich das Buch nur weiterempfehlen. Es hat alles, was man sich von einem historischen Roman erhoffen kann: Authentizität, Spannung und fesselnde Figuren.

  12. Cover des Buches Der vertauschte Bräutigam (ISBN: 9783957341211)
    Regina Jennings

    Der vertauschte Bräutigam

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Monalisa73

    Abigail Stuart kümmert sich um verwundete Bürgerkriegssoldaten. Sie bekommt von Jeremiah Calhoun, einem Soldaten der im Sterben liegt, ein Angebot, dass sie eigentlich nicht annehmen möchte, aber was für eine andere Alternative hätte sie sonst, da sie zu ihrer Mutter und ihrem Stiefvater nicht zurückkann. Somit nimmt sie sein Angebot an und heiratet ihn. Sie begibt sich auf die Reise nach Missouri, um sich um seine Mutter, seine Schwester und alles andere auf der Farm zu kümmern. Für Abigail beginnt ein neues Leben, dass sie sehr zu schätzen lernt, bis eines Tages der echte Jeremiah Calhoun vor ihr steht, der alles andere als erfreut darüber ist, dass eine ihm Unbekannte sich als seine Frau ausgibt…

     

    Ein spannender historischer Roman mit Romantik. Er hat eine Spur von einem Western in sich: Starke Männer, Waffen, Gangster und mutige schöne Frauen. Die Protagonisten haben so ihre Eigenarten, die sie um so Liebenswerter machen.

    Der Schreibstil ist wunderbar und gespickt mit einer Prise Humor.

    Alles drin für ein gelungenes Lesevergnügen.

  13. Cover des Buches Die Frauen von Gut Falkensee (ISBN: 9783404180585)
    Luisa von Kamecke

    Die Frauen von Gut Falkensee

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Melisande55

    Die Frauen von Gut Falkensee ist der Auftakt der Westpreußen-Saga, die mich von der ersten Seite an begeistern konnte.
    Westpreußen 1904: Gut Falkensee steht kurz vor dem Ruin, somit ist die junge Charlotte von Bargelow verpflichtet, den wohlhabenden Witwer Baldur von Krammbach zu ehelichen. Charlotte willigt auch ein, doch da lernt sie kurz vor ihrer Hochzeit den Polen Karol kennen und die beiden verlieben sich ineinander. Doch Karol möchte Charlotte ganz oder gar nicht.
    Hin und her gerissen, weiß Charlotte nicht, ob sie sich ihrer Pflicht stellen muß oder ob sie auf ihr Herz hören darf ...

    Meine Meinung:
    Ich bin von Anfang an in der Geschichte versunken. Luisa von Kamecke hat nicht nur einen sehr schönen und flüssig zu lesenden Schreibstil, sie hat auch wunderbare und authentische Charaktere erschaffen, die einem das Gefühl geben, ein Teil der Familie zu sein.
    Charlotte mochte ich sehr gerne, sie ist für die damalige Zeit eine sehr selbstbewußte junge Frau, die genau weiß, was sie will.
    Oftmals musste ich schmunzeln, wenn sie wieder mal einen Heiratskandidaten vergrault hat, weil sie sehr schlagfertig mit Worten umgehen kann.
    Man merkt wieviel Liebe und Herzblut die Autorin in ihr Buch gesteckt hat, auch die Bediensteten haben ihre eigene Geschichte bekommen und ich konnte sehr mit ihnen mitfühlen.
    Hedi, die schon ewig auf dem Gut angestellt ist und die Kinder aufgezogen hat, leidet besonders, als ihr Schützling Frederick sehr krank wird.
    Fine und Charlotte waren beste Freundinnen, doch mittlerweile ist Finde gezwungen, auf Falkensee als Dienstmädchen zu arbeiten.
    Wir erleben die Schicksale immer abwechselnd, aber jedes Kapitel hat genau die richtige Länge, um sich in die Protagonisten hineinfühlen zu können.
    Die abwechselnden Perspektiven sorgen zudem für Spannung und die Seiten fliegen nur so dahin. Leider war ich viel zu schnell am Ende, ich hätte ewig weiterlesen können.
    Fazit: Ein toller Auftakt, mit Wohlfühlcharakter, der es ganz schnell auf meine Jahresbestenliste 2021 geschafft hat.
    Wie schön, dass es bereits den Folgeband gibt und ich nicht mehr lange warten muß, bis ich Gut Falkensee wieder besuchen darf.

  14. Cover des Buches Das Blut des Löwen (ISBN: 9783426521465)
    Mac P. Lorne

    Das Blut des Löwen

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Mattder

    was ein unterhaltsamer, fiktiver historischer Roman braucht! Ich kannte P. Lorne bisher nicht, habe ihn aber jetzt, nachdem ich drei Bücher von ihm gelesen habe in die Reihe meiner "Lieblingshistorienschreiber" wie Cornwall, Gable, Scarrow, Haefs und Meier aufgenommen. Tolle, aufregende Geschichte, sehr plastisch geschildert.

  15. Cover des Buches Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe (Die Löwenhof-Saga 1) (ISBN: 9783957131119)
    Corina Bomann

    Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe (Die Löwenhof-Saga 1)

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Schweden 1913: Agneta Lejongård hat den elterlichen Gutshof verlassen, um in Stockholm Kunst zu studieren, und später als Malerin ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Doch ein tragisches Unglück ruft sie zurück auf den Löwenhof, und Agneta muss eine schwere Entscheidung treffen. Stellt sie sich der Verantwortung, die auf sie wartet, oder folgt sie weiterhin ihren eigenen Lebensträumen?


    Von Anfang an hat mich dieser wundervolle Roman um eine junge Frau aus schwedischen Adelskreisen in seinen Bann gezogen. Agneta, zwischen Pflichterfüllung und Selbstbestimmung hin- und hergerissen, fand ich charakterlich sehr gut dargestellt. Sie sympathisiert nicht nur mit den Suffragetten, sondern frönt auch der freien Liebe mit dem Studenten Michael.

    Den Kontrast zwischen Agnetas Leben in Stockholm und den engen Konventionen, denen sie sich auf dem heimatlichen Gutshof trotz allen fortschrittlichen Denkens immer noch unterwerfen muss, hat die Autorin sehr gut herausgearbeitet. Unter Agnetas Mutter Stella herrschen strenge Regeln, und die Contenance ist unter allen Umständen zu wahren. Gefühle müssen stets dem Verstand untergeordnet werden, doch gerade davon will die Tochter nichts wissen. Agneta glaubt an die große Liebe, obwohl auch sie Enttäuschungen und Zurückweisungen erleben muss. Aber auch bei ihren Entscheidungen als junge Gutsherrin war mir Agneta äußerst sympathisch. Pferde sind ihre Lebensgrundlage und für sie somit Handelsware, und doch schlägt sie ein gutes Geschäft aus, weil die kostbaren Tiere nicht auf den europäischen Schlachtfeldern geopfert werden sollen. Nicht nur Stella und ihre Mutter wirken mit allen ihren Ecken und Kanten sehr authentisch, auch die männlichen Hauptdarsteller haben mir gut gefallen, ebenso wie die dienstbaren Geister des gräflichen Haushalts. 

    Sehr überzeugend hat Corina Bomann in ihrem Buch meiner Meinung nach auch den Anbruch eines neuen Zeitalters beschrieben. Die ersten Automobile bestehen neben Pferdekutschen, Röntgenuntersuchungen sollen ärztliche Diagnosen bestätigen, und Kaiserschnittentbindungen werden sogar bei Zwillingsgeburten erfolgreich durchgeführt. 

    Der Aufbau des Romans hat mir mit seiner inhaltlichen Vielfalt, seiner spannenden Handlung und seinen charakterstarken, glaubwürdigen Figuren ganz ausgezeichnet gefallen. Flüssig erzählt, hat mich nur die Stimme der Sprecherin Nora Jokhosha anfangs nicht zu begeistern vermocht. Ihre Intonation fand ich zuerst etwas zu aufgeregt, die Sätze hingegen kamen mir seltsam abgehackt vor. Im Laufe des weiteren Vortrages sind diese Störfaktoren jedoch verschwunden, und auf die Folgebände darf man durchaus gespannt sein.

  16. Cover des Buches Der Himmel über Tasmanien (ISBN: 9783404168514)
    Tamara McKinley

    Der Himmel über Tasmanien

     (20)
    Aktuelle Rezension von: AmberStClair

    Klappentext:

    Dort am Horizont lag der unverkennbare Landfleck, den sie seit sechzehn Jahren nicht gesehen hatte. Ihr Herz hämmerte, und sie hielt sich an der Reling fest, vor Tränen fast blind, während die Rotamahana Richtung Süden dampfte und der Fleck immer deutlicher wurde. Tasmanien - Als Lulu nach vielen Jahren in ihre Heimat zurückkehrt, folgt sie einem rätselhaften Brief: Ein Fremder teilt ihr mit, dass sie auf der australischen Insel ein wertvolles Rennpferd besitzt. Doch in Tasmanien schlägt ihr nichts als Feindseligkeit entgegen. Schon kurz nach ihrer Ankunft wird sie beinahe von einem Wagen überrollt - ein dreister Anschlag auf ihr Leben. Lulu ahnt: In ihrer Familie gibt es ein dunkles Geheimnis, das den Hass vieler Menschen auf sie zieht. Nur Joe Reilly, der sympathische Trainer ihres Rennpferds, hält zu ihr. Er verliebt sich in die mutige Frau und bringt sie - ohne es zu ahnen - erst recht in Gefahr ...



    Meine Meinung:

    Wieder einmal ein wunderschönes Buch von Tamara McKinley. Traurig und bewegend kommt die Geschichte, Stück für Stück von Lulu und ihrer Tante ans Tageslicht. Die Autorin hat dieses Buch so schön, in einem flüssigem Schreibstil geschrieben, das man gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Die ganze Atmosphäre konnte man so richtig mit fühlen, da Personen und Landschaft sehr schön beschrieben wurden. Richtig mitfühlen konnte man das Schicksal von Lulu und die Schmerzvollen Erinnerungen, die Wehmut und die Ungewissheit nicht geliebt zu werden von einer grausamen Mutter, gingen einen ans Herz.

    Eine zauberhafte Landschaft Tasmaniens wurde hier dem Leser dargestellt. Man konnte sich das ganze sehr Bildlich vorstellen. Die Geräusche und Gerüche mit wahrnehmen. Einfach wundervoll was die Autorin hier wieder geschrieben hat.

    Mir persönlich hat dieses Buch so gut gefallen das ich unbedingt noch weitere Bücher die in meinem Regal stehen, noch lesen werde (muß).

  17. Cover des Buches Rosskur (ISBN: 9783492300742)
    Jürgen Seibold

    Rosskur

     (42)
    Aktuelle Rezension von: funny1

    Um was geht es: ( Inhaltsangabe übernommen)

    Die Kripo Kempten ist in hellem Aufruhr. Nach spektakulär gescheiterten Mordermittlungen soll ein neuer Hauptkommissar übernehmen - ein Niedersachse. Ein Skandal im traditionsbewussten Allgäu und denkbar schlechte Voraussetzungen für Eike Hansen. Sein erster Fall: Ein Mann soll von der Lechbrücke gestürzt sein. Doch als die Beamten am vermeintlichen Tatort eintreffen, fehlt von der Leiche jede Spur ...

    Meine Meinung:

    Eike Hansen ist ein sehr sympathischer Ermittler der sich ein tolles Team zusammenstellt, die Protagonisten kommen sehr authentisch rüber. Der Schreibstiel liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Der Krimi besticht nicht nur mit seinem Humor und Spannung sondern auch mit sehr viel Lokalkolorit. Es macht richtig spaß zu lesen, man erfährt nicht nur über die Pferdezucht einiges sondern hat auch viele Sätze in Dialekt. Man ratet bis zum Schluss wer den die zwei Mörder sind, und wer der Auftraggeber ist. Dieses Buch hat sehr viele tolle Wendungen und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Mir sind die Protagonisten ans Herz gewachsen und ich bin schon auf den nächsten Fall gespannt. Von mir gibt es für dieses gelungene Buch 5 Sterne.

    Fazit:

    Eine Krimireihe die sich lohnt gelesen zu werden. Ich wurde sehr gut unterhalten und kann es nur jeden Allgäu und Krimi Fan weiterempfehlen, ihr werdet es nicht bereuen. Ein super Buch  wo alles passt, Spannung, Humor, die Handlung und tolle Protagonisten, was will man mehr.

  18. Cover des Buches So fern wie ein Traum (ISBN: 9783734108488)
    Nora Roberts

    So fern wie ein Traum

     (97)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Templeton-Trilogie, Band 3: Laura Templeton ist verzweifelt, dass sie nach der Scheidung mit ihren Kindern alleine dasteht. Doch ganz allein ist sie selbstverständlich nicht, hat sie doch ihre Familie und ihre Freundinnen Margo und Kate. Laura kann sich nicht vorstellen, dass sie sich je wieder in einen Mann verlieben könnte; sie will nun alles darauf setzen, ihren Kindern eigenhändig ein schönes Zuhause zu bieten, ohne auf das Templeton-Vermögen zurückgreifen zu müssen.

    Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir von der Farbgebung und Gestaltung sehr gut.

    Dies ist Band 3 der Reihe und kann sicherlich auch ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden. Da ich jedoch erst vor kurzem die ersten beiden Bände gelesen habe, wollte ich unbedingt auch Band 3 lesen. In diesem Buch ist Laura die Hauptperson.

    Kate ist frisch mit Byron de Witt verheiratet, Margo und Josh haben einen drei Monate alten Sohn, Laura ist geschieden. Da ihr Ex-Mann auch fast alle ihm zugänglichen Bankkonten geleert hat, nimmt sie einen weiteren Job an. Sie will es unbedingt aus eigener Kraft schaffen, auch, um es ihren Mädchen zu zeigen, dass man dafür keinen Mann braucht.
    Als eine Schlammlawine Michael Furys Haus zerstört, vermittelt ihm sein Freund Josh die Pferdeställe von Laura und das dazugehörige Haus zur Miete. Laura kennt Michael von früher und ist zuerst gegen diese Zwischenlösung, aber muss zugeben, dass die Mieteinnahmen nicht zu verachten sind. Michael will zuerst nicht darauf eingehen, aber da er für seine Pferde dringend eine Unterkunft braucht, sagt er zu.
    Lauras Kinder sind begeistert, Pferde auf ihrem Anwesen zu haben. Und rasch haben sie sich auch in den Pferdezüchter Michael verliebt – und er sich in sie.

    Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und hat mir wiederum sehr gut gefallen. Es war sehr emotional, insbesondere mit den Kindern. Ali kämpft an allen Fronten, aber am meisten mit sich selbst, sie gibt sich insgeheim die Schuld an der Trennung der Eltern. Doch vordergründig ist selbstverständlich Mama Laura an allem schuld – auch daran, dass der Vater keinen Kontakt will. Die Kleine, Kayla, macht sich hierüber keine Gedanken. Michael wurde für meinen Geschmack etwas zu wild, zu animalisch (mir fällt gerade kein besserer Ausdruck ein), beschrieben. Berührend war, dass Susan Templeton früh das Potenzial von Michael sah und nicht glaubte, wie er es stets von sich selbst dachte, ein Loser zu sein. Auf die drei Bände zurückblickend, sehe ich, dass Susan Templeton ganz klar meine Lieblingsfigur war.

  19. Cover des Buches Weihnachtsliebe und Lamettazauber (Happily-Serie) (ISBN: 9783955768904)
    Susan Mallery

    Weihnachtsliebe und Lamettazauber (Happily-Serie)

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Versum
    Endlich wieder in Happy Inc. Man fühlt sich sofort zu Hause, angekommen in der wunderschönen Kleinstadt und den Zusammenhalt und Unterstützung der Freunde.

    Ich konnte schon mit den ersten Zeilen wieder vollkommen versinken. Besonders der Bonus an die Erinnerungen der Geschichte zwischen König Malik und Beths Mutter Liana(Erschienen bei Cora). Das ist das wunderbare an den Geschichten von Susan Mallery sie bleiben im Herzen und kommen nicht in Vergessenheit.

    In diesem Teil, den es leider nur als Ebook gibt  erhält man Einblicke in das Prinzessen Leben und Ihre Leidenschaft zu Pferden. Cade, der einen Hengst aus El Bahar kauft und mit Beths Anwesenheit  beweisen muss, dass er ein liebevolles zu Hause bieten kann.
    Die Liebe zu den Pferden bringt die beiden zueinander, die Anziehungskraft ist spürbar, nur was passiert wenn Beths wahre Identität heraus kommt ?

    Die Charaktere haben mich vom ersten Moment an begeistert. Ihre Persönlichkeit als auch der Gefühlschaos sind einnehmend. Sie passen perfekt zueinander, auch wenn Sie es nicht vom ersten Moment an glauben.

    Das Buch hat mich sofort verzaubert und gefesselt.
    Es war ein wundervolles und herzliches Lesevergnügen, dass sofort in seinen Bann gezogen hat. Ein genialer fließender als auch locker leichte Schreibstil, der einen in einen mitreißenden Lesefluss zieht, so dass Ich es nicht aus der Hand legen konnte.

    Denn der wundervolle Mix aus idyllischer Kleinstadt, wundervoller Zusammenhalt und Liebe einer Gemeinschaft.

    Ich bleibe vollkommen zufrieden und mit einen seufzen, zu den ergreifenden romantischen Ausgang zurück. Schon zum vielfachen hat mich die Autorin komplett überzeugt und Ich freue mich auf das nächste Werk.

    Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag.
    Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt.

    #WeihnachtsliebeundLamettazauber
    #HappyInc
    #SusanMallery
    #HarperCollins #MIRA

  20. Cover des Buches Die Katze im Sack (ISBN: 9783550086090)
    Rita Mae Brown

    Die Katze im Sack

     (52)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Nr. 12 der Südstaaten-Krimireihe mit Sneaky Pie Brown und den Bewohnern des Südstaatenstädtchens  Crozet.

    Tief in des Ausläufern der Blue Ridge Mountains und den Apalachen liegt das kleine Städtchen Crozet. Wer die Reihe schon länger verfolgt, ist klar, dass hier noch ausreichend Leichen im Keller liegen.

    Hier in Virginia stehen Traditionen und Familienfehden noch auf der Tagesordnung. So ergeht es auch Harry, als diese mehr oder weniger über den ermordeten Pferdezüchter Barry Monteith stoplert.

    Pferdezucht zählt in Virginia zum Guten Ton und zieht natürlich die Schönen und Reichen an. Doch die Konkurrenz ist groß und der Ermordete war bekanntlich auch kein Kind von Traurigkeit.

    Harry wird schnell klar, dass es nicht leicht sein wird, dem Killer auf die Spur zu kommen. Barry hatte zahlreiche Liebschaften und lieferte somit ausreichend Ehemännern und Freunden ein passendes Motiv. Doch so einfach sind die Südstaatler dann doch nicht gestrickt.

    Per Zufall stößt sie auf einen weiteren Hinweis und die Welt in Crozet steht für kurze Zeit still. Der Fund beschäftigt nunmehr auch die Alteingesessenen und führt zu einem dramatischen lang vergangenen Vermisstenfall. Doch was hat der Ring mit dem Frauenheld Barry zu tun?

    Das zwölfte Abenteuer führt den Leser erneut in diese von Traditionen und Reichtum umgebene kleine Südstaatenstadt Corzet. Hier ticken die Uhren noch anders und man besinnt sich seiner Vergangenheit und seinen Ahnen. Doch das führt mehr oder minder zu starker Konkurrenz und Machtgerangel. Rita Mae Brown versteht es mit "Die Katze im Sack" gekonnt, dieses Leben als traditionsreich aber nicht unbedingt als versnobt und überheblich darzustellen. Man besinnt sich auf das Leben mit der Natur und dem Erhalt von Traditionen.

     

     

  21. Cover des Buches Im Schatten der goldenen Akazie (ISBN: 9781535337625)
    Christiane Lind

    Im Schatten der goldenen Akazie

     (37)
    Aktuelle Rezension von: cybergirll

    Nach einer großen Enttäuschung durch ihre Schwester nimmt Franziska eine Einladung ihrer Großtante aus Australien an.
    Sie reist kurzerhand nach Brisbane um die Schmach die sie zu Hause in Hannover erlitten hat zu vergessen.
    Franziska die bisher nichts von ihrer Verwandtschaft in Australien wusste sucht mit ihrer Großtante nach ihren Wurzeln.
    Dabei treffen sie auf die Schwestern Catherine und Victoria. Zwei starke Frauen die ein Geheimnis umgibt.

    „Im Schatten der goldenen Akazie“ ist der erste Band der Australien-Saga von Christiane Lind.
    Die Geschichte hat zwei Zeitebenen.
    Einmal die Gegenwart und dann verschlägt es die Leser*innen in die Vergangenheit ans Ende des 19.Jahrhunderts.

    In der Gegenwart reist Franziska von Hannover nach Brisbane zu ihrer Großtante die sie bis dato gar nicht kennt.
    Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Erkundung ihrer Ahnen.
     Schnell wird deutlich, dass es da ein interessantes Geheimnis in der Vergangenheit gibt das zu lösen ist.

    In der Vergangenheit treffen wir auf die beiden Schwestern Catherine und Victoria.
    Nach dem die Mutter gestoben ist halten die Schwestern noch mehr zusammen.
    Sie denken nicht wird sie je trennen bis ein Mann in ihr Leben tritt.

    Die Protagonisten sind sehr gut in Szene gesetzt und durchaus sympathisch.
     Es macht Freude ihnen zu begegnen und Zeit mit ihnen zu verbringen.

    Bestechend an der Geschichte ist aber auch das Land Australien.
    Es wird so toll beschrieben, dass ich die Landschaft vor meinem inneren Auge sehe.
    Es gibt Bücher da läuft beim lesen ein Film im Kopf ab, dieses Buch gehört zweifellos dazu.

    Mit ihrem leichten, lockeren und flüssigen Schreibstil macht die Autorin das Lesen leicht.

    Christiane Lind erzählt die Geschichte spannend und lässt ein Kapitel gerne mal mit einem Cliffhanger enden so, dass man unbedingt weiterlesen möchte.

    „Im Schatten der goldenen Akazie ist ein sehr interessanter, unterhaltsamer und spannender Australien-Roman. Ich könnte immer noch weiterlesen.

  22. Cover des Buches Das Lilienhaus (ISBN: 9783492302074)
    Sarah Harvey

    Das Lilienhaus

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Engelmel

    Inhalt: Ellis Leben ist z. Zt. aus den Fugen geraten. Ihr Mann hat eine Affäre mit ihrer besten Freundin und nun ist sie gezwungen, die Beerdigung ihrer Mutter allein zu überstehen. Jedoch ist sie nicht allein - ihr Patenonkel reist extra quer durch die Welt, um ihr beizustehen - bei der Beerdigung und auch später dann.
    In ihrem Elternhaus kommen Erinnerungen an ihren Vater auf, der vor vielen Jahren plötzlich verschwand. In der Aufarbeitung dieses Scherbenhaufens bekommt sie plötzlich eine Idee und bricht Hals-über-Kopf auf nach Argentinien. Dort will sie ihre Vergangenheit mit dem nötigen Abstand aufarbeiten. Auf ihrer Reise lernt sie dort Carmen kennen, die sie sogleich bei sich aufnimmt; lernt deren Gutsverwalter kennen, in den sie sich zu verlieben scheint.
    Jedoch sind nicht alle Dinge so, wie Elli es sich erträumt hätte und plötzlich muss das ganze Leben umgekrempelt werden.


    Fazit: Das Buch ist sehr interessant geschrieben, es ist immer gleich klar, in welcher Zeit gesprochen wird; das Buch bleibt spannend bis zum Schluss. Zwischenzeitlich hatte ich einen anderen Ausgang erwartet. Ich finde, dies Buch ist wärmstens für Liebhaber von Familiengeheimnissen zu empfehlen.
  23. Cover des Buches Das Schicksal der weißen Pferde (ISBN: 9783406630880)
    Frank Westerman

    Das Schicksal der weißen Pferde

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Svanvithe
    Fallen euch bei weißen Pferden auch immer die Lipizzaner ein? Die älteste Kulturpferderasse der Welt. Mir geht es so, zumindest seit meiner ersten "Begegnung" mit den Lippizanern im Jahre 2009. Da war die Spanische Hofreitschule Wien zu Gast in Berlin, und ich bekam für die Vorführung eine Karte geschenkt. Natürlich hatte ich vorher schon von den weißen Pferden gehört, jedoch sie "life" zu sehen war ein Erlebnis. Deshalb war es auch keine Frage, dass ich auch dieses Buch lesen wollte. Geschrieben hat es Frank Westerman. Ein Niederländer, der als Kind seine erste Berührung mit Lipizzanern hatte und sich als Erwachsener auf deren Spuren in der Geschichte begibt. Eine andere Geschichte des 20. Jahrhunderts. Und das ist das besondere an diesem Buch. Es liest sich wie ein Roman und nicht - so war meine ursprüngliche Erwartung - wie eine wissenschaftliche Abhandlung der Geschichte eines berühmtes Pferdes. Denn nicht nur darum geht es. Der Autor schildert Ereignisse in der Ich-Form, lässt uns direkt an seiner Recherche teilhaben und fügt geschichtliche Hintergründe ein. Das Buch gliedert sich im Hauptteil auf in die Zeit der Napoleonischen Kriege bis zum Ersten Weltkrieg, den Zweiten Weltkrieg und dem Krieg auf den Balkan in den Neunziger Jahren. Dabei werden den drei großen Abschnitten jeweils Karten vorangestellt, aus denen der Leser ersehen kann, welche Fluchtwege und vor allem wie viele die Lipizzaner zu absolvieren hatten. Ursprünglich befand sich die Zuchtstätte der Pferde in Lipica (heutiges Slowenien), und die edlen Tiere waren der Habsburger Monarchie vorbehalten. Auf Grund ihrer Eigenschaften: elegant, athletisch und mutig, körperlich und mental stark, lebhaft, aber gutmütig, kontaktfreudig und mit einer schnellen Auffassungsgabe versehen, waren und sind sie für die Hohe Schule der Dressur hervorragend geeignet (Davon konnte ich mich bei der Aufführung der Spanischen Hofreitschule Wien selbst überzeugen.). Möglich wurde das durch die jahrhundertelange Zucht, wobei die Lipizzanerrasse aus genau sechs Hengstfamilien (Blutlinien mit den Vatersnamen Conversano, Favory, Pluto, Neapolitano, Siglavy und Maestoso) besteht. Deshalb spielt im Buch auch die Vererbung (Mendelschen Gesetze, könnt ihr euch erinnern?) eine Rolle. Dabei beschränkt sich der Autor nicht nur auf die "Verbesserung" der Pferde, sondern lässt auch seine Wertung hinsichtlich der "Selektion" des Menschen einfließen. Das macht Westerman sehr gekonnt. Der gesamte Schreibstil des Autors ist intelligent und ausdrucksstark, berührend und auch humorvoll, die Übersetzung empfinde ich als gelungen. Manchmal hätte ich mir doch eins, zwei Fotos gewünscht, denn bis auf das Umschlagbild und die Karten ist das Buch absolut frei davon. Als Pferdefreundin hat mich zwar besonders das Schicksal der Lipizzaner bewegt, aber das "Drumherum" war für mich wissenserweiternd.
  24. Cover des Buches Jeremias Voss und der tote Hengst (ISBN: 9783958244962)
    Ole Hansen

    Jeremias Voss und der tote Hengst

     (17)
    Aktuelle Rezension von: isabellepf
    "Jeremias Voss und der tote Hengst“, ist der zweite Fall des sympathischen Hamburger Privatdetektiv, den es diesmal im Auftrag einer grossen renommierten Versicherung, auf ein Schloss mit gräflichen Gestüt verschlägt, die bei einem tragischen Brand oder kalkulierte Brandstiftung bitterlich verbrannt sind, geschrieben von Ole Hansen.

    Jahrelang hat sich Tierarzt Dr. Bertram Rusinski um das Wohl und die Gesundheit der Zuchtpferde auf dem Gut des Grafen von Mückelsberg gekümmert. Doch seit es auf dem Schloss, einen Managerwechsel gab, ist das erscheinen des bekannten Tierarztes nicht mehr erwünscht. Da das gräfliche Gestüt, darunter ein Zuchthengst jedoch hoch versichert wurde, wird Dr. Bertram Rusinski im Auftrag der Hamburger Versicherung gebeten, das Pferdegestüt des Grafen von Mückelsberg, nochmals auf dessen Gesundheit zu überprüfen.

    Doch schon wenige Tage nach der Untersuchung, brennt das Gut mitsamt seinem teuren Gestüt ab und auch der Tierarzt Dr. Bertram Rusinski, gilt seitdem als spurlos verschwunden und unerreichbar. Die Hamburger Versicherungsgesellschaft vermutet einem Betrug, denn im Falle einer Auszahlung müsse sie einen horrenden Preis bezahlen. War der Brand wirklich ein äusserst tragischer Unfall, oder handelt es sich um eine kalkulierte Brandstiftung?

    Nun ist der Scharfsinn und das Gespür von Jeremias Voss gefragt, der sich durch seinem unerbittlichen Fleiss, Gespür und tadellosen Geschick zum best bezahltest und teuersten Privatdetektiven Hamburgs emporgearbeitet hat. Ausser Frage, das auch einer der grössten und renommiertesten Versicherungsgesellschaften Hamburgs, grosses Interesse an Jeremias Voss Ermittlungserfolgen hat.
    Hat am Schluss doch der Tierarzt etwas mit dem Brand zu tun? Oder ist auch er zum Opfer einer kriminellen Machenschaft geworden?

    Die Geschichte beginnt, mit einer sehr ausführlich und detailliert beschriebenen Einführung, die den Leser auf das gräfliche Gut und dessen hoch versicherten Gestüt mit Zuchthengst geführt hat. Anfangs dachte ich, die Ausführungen würden zu umfangreich erklärt, das sich im Nachhinein jedoch als genau richtig herausgestellt hatte.
    Wie auch schon in Jeremias Voss ersten Fall, bin ich gut in die Geschichte rein gekommen, hatte durch den angenehm, flüssig und locker leichten Schreibstil des Autors Ole Hansen, grossen Spass den Privatdetektiv bei seinen Ermittlungserfolgen zu begleiten. Auch die Charaktere werden ausführlich, authentisch und lebhaft beschrieben, in die man sich beim lesen sehr gut hineinversetzten konnte. Besonders Jeremias Voss sympathische und taffe Art, mochte ich wieder sehr gerne, der durch seine Schwäche für schöne Frauen aufgefallen ist und damit immer wieder für ein schmunzeln und Augenverdrehen gesorgt hatte. Aber auch Spannung, Krimifeeling und Humor kommen in seinem zweiten Fall nicht zu kurz, denn Jeremias Voss, hat auch in der prequersten Situation immer einen smarten Spruch auf Lager, der für eine angenehme Abwechslung und frischen Wind gesorgt hatte. Die Handlungsstränge fügen sich zum Schluss authentisch zusammen und werden mit einer glaubhaften und gelungene Auflösung des Falls beschrieben. Denn Ole Hansen konnte den Täter bis zum Schluss verschleiern, das die aufkommende Spannung zusätzlich steigern konnte und im Bezug auf den Täter zumindest für mich überraschend war.  

    Der zweite Fall des Hamburger Privatdetektiven Jeremias Voss war auch diesmal wieder sehr unterhaltsam und mit einer guten Portion Humor, authentisch und lebhaft beschriebenen Charakteren und jeder Menge spannender Ermittlungsträge bestück, die bis zum Schluss für pures Lesevergnügen gesorgt haben. Eine lesenswerte und tolle Krimireihe mit Jeremias Voss als smartem Ermittler.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks