Bücher mit dem Tag "pflanzenkunde"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "pflanzenkunde" gekennzeichnet haben.

38 Bücher

  1. Cover des Buches Wildeule (ISBN: 9783548612591)
    Annette Wieners

    Wildeule

     (98)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife
    Die Ex-Kommissarin Gesine Cordes kann es wieder mal nicht lassen, sie muss sich an den Ermittlungen beteiligen, bzw. in diese massiv einmischen, denn diesmal wird’s persönlich – ihr Freund, der Bestatter Hannes van Deerst gerät ins Visier der Polizei. Doch bald kommen ihr selbst Zweifel, er macht sich doch leider sehr verdächtig, ist er etwa der Täter? Als die zweite Leiche auftaucht, macht sie ernst!
    Soviel zu der Geschichte im Kurzwaschgang. Es handelt sich mal wieder um eine durchaus flüssig zu lesende Story, die meiner Meinung nach aber des Öfteren zu sehr ins Unglaubwürdige abdriftet. Hier kommen doch ein paar zu viele Zufälle zusammen und auch die enge Zusammenarbeit zwischen Kommissarin Marina Olbert und Gesine erscheint mir in dieser Form eher nicht möglich. Und dann die Sache mit den Zwillingen … kann es der Vater wirklich verantworten, dass sie nachts alleine im Bett liegen, während er Schichtdienst leistet? Wie dem auch sei, es waren ein paar nette Stunde an einem kalten und verregneten Sonntag. Nicht mehr und nicht weniger und zum Schluss werden alle glücklich. Bin mal gespannt, ob wir von Gesine und Hannes noch mehr hören werden? 
  2. Cover des Buches Die Poison Diaries (ISBN: 9783841421241)
    Maryrose Wood

    Die Poison Diaries

     (423)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Die Poison Diaries war kein perfektes aber dennoch sehr gelungenes Buch .

    Es hat einige Schwächen, glänzt aber auch mit vielen Stärken,  eine sehr gute Mischung von allem .

    Es ist eine sehr langsame,  mystische Geschichte  und sehr poetisch geschrieben, was einem beim Lesen gefallen muss. 

    Die Protagonistin hat mich ehrlich gesagt manchmal etwas gefordert durch ihr Verhalten und ihre Art,  was mich aber nicht davon abgehalten hat die Geschichte zu beenden  und Band 2. gerne weiter lesen zu wollen.

  3. Cover des Buches Das Geheimnis der Schneekirsche (ISBN: 9783442484805)
    Lisa Marcks

    Das Geheimnis der Schneekirsche

     (44)
    Aktuelle Rezension von: janinchens.buecherwelt
    Voller Hoffnung auf die versprochene große Liebesgeschichte, die der Buchrücken verspricht, habe ich mich in die Seiten von "Das Geheimnis der Schneekirsche" gestürzt. Unsere Protagonistin Selma entkommt, dank ihrem Vater, dem Beginn des ersten Weltkriegs und reist in das ferne Asien, um dort ein neues Leben anzufangen. Doch der Schein trügt, denn das neue Leben beginnt beschwerlicher als erahnt. Fremde Sprache, fremde Kultur und ihre alte Liebe Paul warten in Tsingtau auf Selma und machen ihr den Start in China schwer. Auch fern von Deutschland ist die Familie von den Auswirkungen des Krieges betroffen, was Selmas Leben erneut auf den Kopf stellt.

    Im Grunde steht all das im Vordergrund der Geschichte. Doch wo ist die mir versprochene sinnliche Liebesgeschichte? Wo sind die großen Gefühle? Kapitel um Kapitel wartete ich darauf und wurde bitter enttäuscht. Ich ahne, was die Autorin vor hatte, wohin sie uns Leser führen wollte. Die Umsetzung ist jedoch nicht geglückt, von Liebesgeschichte kann man hier leider nicht sprechen.

    Viel mehr geht es hier darum, wie Selma reift und an ihrem Schicksal wächst und sich weiterentwickelt. Sie begibt sich nicht nur auf eine Reise um die Welt, sondern auch auf eine Reise zu sich selbst. Sie findet ihre Bestimmung und setzt alles daran, diese von der Pieke auf zu erlernen - Heilung durch Pflanzen und Kräuter. Toll eingebunden wurde dies durch die einzelnen Kapitelüberschriften, in denen jeweils verschiedene Pflanzen und Kräuter inklusive ihrer Wirkung verankert wurden. Eine schöne Idee, die sich auch im Inhalt und im Titel widerspiegelt.

    Ein Kritikpunkt waren ein Teil der Charaktere bzw. die Beziehung zwischen ihnen. Die Autorin hat versucht, komplexe Figuren zu erschaffen, die jedoch im allgemeinen Chaos etwas verloren wirken. Ein gutes Beispiel ist das erste Aufeinandertreffen von Selma und ihrer Mutter nach langer Zeit: anstatt sich in die Arme zu fallen und sich zu herzen, wie sich das Selma während ihrer gesamten Reise ausgemalt hat, gibt es gar keine Begrüßung. Wieso das? Die innigen, angepriesenen Familienbande werden hier einfach übergangen.

    Lisa Marcks hat einen tollen, einnehmenden Schreibstil, der auch ans Buch fesselt, trotzdem die erwartete Liebesgeschichte nicht erscheint. Sie bindet auch einiges geschichtliches ein, wodurch man auch die Kriegszeiten außerhalb Deutschlands miterlebt. Ich wusste z.B. nicht, dass in China solch eine große deutsche Kolonie angesiedelt war, die vom Krieg direkt betroffen waren.

    Eine schöne Geschichte, die leider durch den Klappentext etwas in die Irre führt, jedoch die Kurve kriegt und ein rundes Ende hat. Eine starke Protagonistin, die neben den anderen Charakteren heraus sticht und eine tolle Entwicklung durchmacht. Gepaart mit lehrreichen geschichtlichen Fakten ergibt "Das Geheimnis der Schneekirsche" eine runde Sache, die uns Leser kurzweilig unterhält.
  4. Cover des Buches Vom anderen Ende der Welt (ISBN: 9783423214513)
    Liv Winterberg

    Vom anderen Ende der Welt

     (179)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Eine tolle Reise mit einer faszinierenden Frau fast um die ganze Welt: oft grausam, manchmal aber auch witzig und einfühlsam, jedoch immer interessant. Erstaunlich auch, was "Errungenschaften" aus Europa innerhalb einer Gemeinschaft auf einer Südseeinsel anrichten können.

  5. Cover des Buches Die Gartenschwestern (ISBN: 9783734107085)
    Ella Kordes

    Die Gartenschwestern

     (23)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    Im Blanvalet Verlag erscheint der Roman von Ella Kordes (Tania Krätschmar) "Die Gartenschwestern".

    Die Freundinnen Gitta, Marit und Constanze verbindet ihre Passion für das Gärtnern. Als Gittas Mann die Scheidung verlangt, müssen sie sich von Gittas wunderschönem parkähnlichen Garten verabschieden, der ihnen bisher zum gemeinsamen Treffpunkt diente. Die einzige Option auf einen eigenen Garten wäre ein vernachlässigter Schrebergarten samt Laube im  Berliner Grunewald. Doch wollen sie sich diesen Regeln und Vorschriften unterwerfen?  

    Februar, 1945. Die junge Lissa flieht nach dem Tod ihrer Mutter vor der Roten Armee nach Berlin zu ihrer Tante, später findet sie Zuflucht beim Gärtner Albert. Aus Trümmern der zerbombten Häuser Berlins baut er ein eigenes Häuschen für Lissa auf dem Grundstück seiner Gärtnerei.

    Dieser wunderbar erzählte Roman nahm mich von Anfang an gefangen und ich habe das Buch in eins weglesen. Dafür sorgt zum einen die unterhaltsame Story der drei Freundinnen, deren Gartenliebe in einem Schrebergarten neue Wurzeln und Blüten schlägt. Gern bin ich den Frauen bei gemeinsamen Gesprächen über Ehe und Partnerschaft und ihren Pflanzaktionen und Erlebnissen im Schrebergarten gefolgt. Diese Freundinnen halten zusammen, egal was kommt. Gitta konnte sich in ihrer Scheidungssituation auf ihre Freundinnen verlassen, sie waren immer für sie da. 

    Die bildhaft beschriebenen Gartenszenen, das Pflanzen, Kultivieren und Ernten der Blumen, Gemüse und Bäume kann man als Gartenfreund nur genießen.   

    Gleichzeitig blicken wir in die Vergangenheit, in einzelnen Passagen schildert die Autorin eine junge Frau, die 1945 vor den Russen nach Berlin flieht, nur mit ihrem Rucksack und dem was sie auf dem Leib trägt. Sie ist dankbar für ein Dach über dem Kopf, erlebt Bombenangriffe und nächtliche Aufenthalte im Keller ihrer Tante. Später wird sie von Albert in seiner Gärtnerei aufgenommen, wo sie kräftig zupackt und Kartoffeln und Gemüse  anbaut. Die Lebensträume dieser Tage sind nur das nackte Überleben, etwas zu Essen und ein Bett zum Schlafen. Diese entbehrungsreiche Zeit hat den Menschen in den Jahren viel abverlangt, das dürfen wir nie vergessen.

    Die Autorin hat ihre Charaktere sehr glaubhaft und liebevoll skizziert und lässt Emotionen freien Lauf, ich konnte mit allen Figuren mitfiebern, leiden oder mich freuen. Sie sind mir alle ans Herz gewachsen.   

    Es ist ein Roman mit Unterhaltungscharakter, der aber auch über entsprechenden Tiefgang verfügt. Die zwei Zeitebenen machen ihn so interessant und abwechslungsreich und die Liebe zum Gärtnern kommt auf vielen Seiten zum Ausdruck.

     

    Dieser Roman ist ein Leseerlebnis für alle, die gut erzählte Geschichten über Frauenfreundschaften zu schätzen wissen, historisches Interesse zeigen oder Gartenliebhaber sind. "Die Gartenschwestern"  haben sich seinen Platz in meinem Herzen erobert.


  6. Cover des Buches Silberregen (ISBN: 9783839218082)
    Elinor Bicks

    Silberregen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    Elinor Bicks Gartenkrimireihe bekam mit "Silberregen" im Jahr 2016 den zweiten Teil. Das Buch erscheint im Gmeiner Verlag.

    Eine Einbruchserie hält die Gemeinde Otzberg in Atem. Kommissar Roland Otto und sein Kollege Brenneisen tappen im Dunkeln. Lore
    Kukuk spielt den Lockvogel und gerät prompt ins Visier skrupelloser Schmuggler. Als hätte sie mit einer Bienenplage und einem fragwürdigen Verwandten, der sich bei ihr einnistet, nicht schon genug zu tun. Bei den gemeinsamen Ermittlungen kommen Otto und Lore sich näher. Bis Lore auf eigene Faust für Gerechtigkeit sorgt. Mit Hilfe eines heimtückischen Pilzes und des hochgiftigen Silberregens, der auf dem Nachbargrundstück blüht.

     

    Nun habe ich alle drei Bände dieser Krimireihe gelesen und wurde wieder spannend und gut unterhalten.
    Lore Kukuk ist um die 60, besitzt heilkundliches Wissen und steht mit der modernen Technik auf Kriegsfuss. Doch deshalb besucht sie mit ihrem Bekannten Erich einen Computerkurs. Doch auch Handys sind ihr völlig fremd. Als die Spur einiger Einbrüche in Lores Umgebung zu einem Reiseunternehmen mit Seniorenfahrten führt, spielt Lore für Kommissar Roland Otto und dessen Assistenten Brenneisen den Lockvogel.
     
    Die Charaktere sind wieder mit viel Sinn für Besonderheiten und mit spürbaren Emotionen beschrieben. Lore, Otto und Brenneisen kennt man schon vom ersten Band Lavendelbitter. Nun gesellen sich noch ein paar spezielle Typen hinzu. Völlig unerwartet, nistet sich das dürre Menchen Opa Gersprenz bei Lore ein. Sie bewirtet und bemuttert ihn, obwohl sie ihn nie zuvor gesehen hat. Außerdem hat sie einen neuen Gärtner, der in ihrem Garten wahre Wunder bewirkt.

    Die Krimihandlung in diesem Buch dreht sich auch um das Privatleben der Hauptfiguren und entwickelt sich eher beschaulich, aber dennoch interessant. Denn hinter der Fassade so einiger harmloser Personen verbirgt sich so manche böse Seele.
    Auch Lore ist nicht ohne, sie vermag mit ihrem Wissen über Heilpflanzen nicht nur zu helfen. Hier darf man besonders gespannt sein.
     
    Auch dieses Mal werden Heilpflanzen vorgestellt und es gefallen mir die Informationen über die Wirkung von bestimmten Pflanzen, die je nach Dosierung heilend oder vergiftend ausfallen können.
    Man kann doch immer noch dazulernen.
     
     

    Unterhaltsam, witzig und gut geschrieben, so kann man es kurz zusammenfassen. Dabei sind die Todesfälle die eigentlichen Knaller der Handlung.
  7. Cover des Buches Ninis - Die Wiege der Bäume (ISBN: B00AOTTNC8)
    Thariot

    Ninis - Die Wiege der Bäume

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Lavendelbitter (ISBN: 9783839216439)
    Elinor Bicks

    Lavendelbitter

     (24)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Lavendel klärt den Geist und belebt die Sinne...“

    Lore Kukuk hat das Haus ihrer Großmutter auf dem Otzberg geerbt Sie arbeitet im Burgmuseum.

    Vor kurzem hat Laszlo bei ihr einen Rohrschaden repariert. Nun geht sie mit ihm tanzen. Es ist das erste Mal seit fast 30 Jahren, dass sie wieder mit einem Mann ausgeht. Am nächsten Tag wird Laszlo tot in seiner Wohnung gefunden. Der Fall landet auf dem Tisch von Hauptkommissar Roland Otto.

    Die Autorin hat einen abwechslungsreichen Krimi geschrieben. Die Geschichte ließ sich zügig lesen.

    Während der Kommissar verschiedenen Spuren nachgeht, ist sich der Ort einig. Bei dem Toten roch es nach Lavendel. Also kann die Täterin nur Lore sein, denn sie baut in ihrem Garten Lavendel an. Außerdem gab es auf ihrem Grundstück in der Vergangenheit schon mehrere mysteriöse Todesfälle. Hinzu kommt, dass ihr einige Bewohner vorwerfen, den Tourismus zu behindern, denn Lore ist nicht bereit, ihr Land für neue Wanderwege zu verkaufen.

    Die Geschichte wird über weite Strecken spannend erzählt. Rückblicke in die Vergangenheit geben einen Einblick in Lores Leben. Von ihrer Großmutter hat sie auch ein altes Kräuterbuch geerbt. Das eine oder andere Rezept findet sich im Buch wieder. Dabei wurde sie immer darauf hingewiesen, dass die Dosis das Gift macht.

    Brenneisen, der Neue im Kommissariat, nimmt während der Ermittlungen eine erstaunliche Entwicklung. Erst skeptisch gegenüber seinem Vorgesetzten, lernt er dessen Vorzüge bald erkennen. Außerdem darf er auch eigene Wege gehen und sich den Erfolg auf seine Fahne schreiben.

    Die Autorin ermöglicht mir ebenfalls Einblicke in das Privatleben der Ermittler. Das lockert die Geschichte nicht nur auf, es ermöglicht auch eine zusätzliche Charakterisierung der Protagonisten.

    Der Schreibstil ist dem Genre angemessen. Rezepte werden kursiv hervorgehoben. Es gibt sachliche Informationen zu Giftpflanzen. In Verhören und Dialogen kommt man schnell auf den Punkt. Gut wiedergegeben werden die Emotionen der Protagonisten. Ottos Trauer über den Tod seines Hundes ist mit den Händen greifbar.

    Das Cover mit den Lavendelpflanzen passt gut zum Thema.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ein unterhaltsamer Krimi war gespickt mit einer Menge interessanter Fakten. Die Autorin hat mich gekonnt auf Irr- und Umwege geführt.

  9. Cover des Buches Bäume und ihr Zauber (ISBN: 9783952354605)
    Tania Herr

    Bäume und ihr Zauber

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Tatort Wald (ISBN: 9783864890123)
    Claus-Peter Lieckfeld

    Tatort Wald

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M
    Der deutsche Wald ist krank. Das wissen wir irgendwie schon seit langem. Er hat seine Funktion als Wasserspeicher fast verloren und kippt bei jedem Sturm um. Über eine wesentliche Ursache für dieses Desaster wird in der Öffentlichkeit kaum geredet: Wir haben zu viel Wild im deutschen Wald. Man mag es zunächst nicht glauben, kann sich jedoch den Argumenten in diesem Buch nur schwer entziehen.

    Geschildert wird in ihm das Leben des Försters Georg Meister, der vom Vater in jungen Jahren zum Wildhüter ausgebildet wurde und dann im Laufe seiner beruflichen Entwicklung immer deutlicher begriff, dass es die Trophäensucht der deutschen Jäger ist, die den Wald von unten absterben lässt.

    Nachdem die natürlichen Jäger von Rehen und Hirschen in Deutschland vor vielen Jahren ausgerottet wurden, blieb der Mensch ihr einziger Feind. Früher gingen die Feudalherren auf die Jagd, heute sind es Beamte, einflussreiche Leute und Förster in Staatswäldern, die an ihre Stelle getreten sind. Sie profitieren von der traditionellen Hegewirtschaft, mit der auch schwache Tiere über den Winter gebracht werden. Die Übervölkerung der Wälder mit Schalenwild führt zum Absterben von Jungpflanzen in der gesamten Artenvielfalt, denn die jungen Triebe sind die Lieblingsspeise des Wildes.

    Wie ein gesunder und natürlicher Jungwald aussieht, kann man nur noch hinter eingezäunten Flächen betrachten. Doch Einzäunungen kosten Unsummen und sind deshalb eher selten. Fehlt jedoch der natürliche Pflanzennachwuchs, so ist der Waldboden nicht genug durchwurzelt und seine Humusschicht dünn. Deshalb kann er seine natürliche Funktion als Wasserspeicher nicht mehr in dem Umfang erfüllen, wie es ein natürlich gewachsener Wald im ökologischen Gleichgewicht tun würde. Der Autor schreibt, dass ein gesunder und vom Menschen in Frieden gelassener Wald sechsmal mehr Wasser speichern kann als der typische deutsche Fichtenwald.

    Und genau an dieser Stelle kommen zwei Faktoren zusammen. Fichtenwälder würden in Deutschland ohne menschlichen Einfluss nicht wachsen. Ein unnatürlicher, also schwacher Wald trifft auf eine ebenso unnatürliche hohe Zahl von Rehen, Hirschen und Wildschweinen, die ihm im wahrsten Sinne des Wortes den Boden entziehen. Von oben kommen dazu noch Stickstoff und Schwefel. Die Bäume wachsen deshalb schneller, dann aber fehlen im ausgelaugten Boden die Nährstoffe, weil wegen des fehlenden Unterbaus nicht genug Humus vorhanden ist. Abspülungen durch Starkregen verschlimmern dies immer mehr.

    Diesen verhängnisvollen Kreislauf und Georg Meisters scheinbar aussichtslosen, aber lebenslangen Kampf gegen die Lobby der Trophäenjäger schildert uns das Buch immer wieder. Obwohl Meisters Argumente über jeden Zweifel erhaben sind, setzt sich die Einsicht nur langsam durch. Aber selbst dann kommt es nicht zur Ausführung, weil diejenigen, die Taten folgen lassen müssten, gerade die sind, die das nicht wollen, nämlich die Jäger.

    Mir ist auch noch nie politischer Druck in dieser Richtung aufgefallen. Bambi abzuschießen ist eben nicht populär. Wir sind ein tierliebendes Volk und durch Märchen bereits in Kinderjahren zu Rehliebhabern und Angsthasen vor Wölfen geworden. Diese Irrationalität, das fehlende Wissen um die Zusammenhänge, die Unsichtbarkeit der viel zu großen Wildbestände und das Treiben von Lobbyisten einer sehr kleinen Gruppe von Trophäenjägern kosten den Steuerzahler Milliarden, die nicht nötig wären, wenn man den Wald als natürlichen Verbündeten gegen Fluten und Erdrutsche betrachten und entsprechend schützen würde. Der Autor schreibt, dass Meister nicht müde wird, immer wieder zu betonen, dass es keineswegs um die Ausrottung des Wildes geht, sondern lediglich um die Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichts.

    Fazit.
    Mir hat dieses Buch die Augen geöffnet. Obwohl ich relativ oft in Wäldern bin und vieles aus diesem Buch dort wiederfand, habe ich bisher nicht Eins und Eins zusammenzählen können. Insofern kann ich diesem Buch nur viele weitere Leser wünschen. Mit Sicherheit hätten bessere Fotos das Anliegen des Buches sehr viel eindrucksvoller zum Ausdruck bringen können.
  11. Cover des Buches Bäume, Fotokunst-Kalender 2012 (ISBN: 9783832017675)

    Bäume, Fotokunst-Kalender 2012

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Insider Wissen plus - Bäume und Wälder (ISBN: 9783789184673)
    David Burnie

    Insider Wissen plus - Bäume und Wälder

     (3)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    Beim Aufklappen der ersten Umschlagseite öffnet sich ein großer Kreis. Er enthält die Bilder von sechs Bäumen mit ihren Früchten.

    Nach dem Inhaltsverzeichnis widmet sich jede Doppelseite einem bestimmten Thema. Zuerst geht es um die Frage „Was ist ein Baum?“. Danach folgen die Betrachtungen von Wurzeln, Stamm, Zweigen und Knospen, Blättern, Bestäubung und Samen. Die Vielfalt der Formen schließt diesen Teil ab. Die Doppelseiten können im Querformat und im Hochformat beschriftet sein. Der grundsätzliche Aufbau ist der gleiche. In etwa 10 kurzen Zeilen wird das Wesentliche erläutert. Dann gibt es verschiedene Bilder, die in kleinerer Schriftart beschrieben werden. Braun unterlegte Texte dienen für zusätzliche Informationen.

    Nach den ersten Themen folgt ein sehr persönliche Erzählung über einen Familienbaum.

    Dann werden Bäume in ihren Lebensraum dargestellt, die Schätze der Bäume erläutert und die Holzernte beschrieben. Wie Holz als Baumaterial verwendet wird, wird dargelegt, bevor in einer Weltkarte die Bäume der Erde veranschaulicht werden.

    Die Bedrohung der Wälder, Mythen und Legenden, die Aufzählung einiger Fakten und ein Glossar beschließen das Buch.

    Die Bilder ist realistisch, naturgetreu und anschaulich. Die Texte sind kurz gehalten, leicht verständlich und auf das Wesentliche beschränkt. Es gibt zwei persönlich gehaltene Berichte, die teilweise nostalgisch aufgemacht sind und handschriftliche Zitate enthalten.

    Auf vielen Seiten gibt es ausklappbare Karten, manchmal sogar ganze Ausklappseiten, die zur Vergrößerung der Bilder dienen.

    Die Ausstattung und die Papierqualität ist hochwertig.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, weil es sehr viel bietet und sehr anschaulich ist. Es stammt aus der Reihe „insider wissen plus“ und ist durchaus als Nachschlagewerk ab zweiten Schuljahr geeignet.

  13. Cover des Buches Lasst Bäume sprechen (ISBN: 9783837505092)
    Horst-Pierre Bothien

    Lasst Bäume sprechen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Hexenmedizin - eBook (ISBN: 9783038001416)
    Christian Rätsch

    Hexenmedizin - eBook

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Interessante Einblicke in die Welt der alten Medizin und Glaube aus den schamanischen Tradizionen unseres Kontinents. Sehr lehrreich.
  15. Cover des Buches Bäume (ISBN: 9783258076720)
    Hugh Johnson

    Bäume

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches KUNTH Kalender Bäume 2012 (ISBN: 9783899448412)

    KUNTH Kalender Bäume 2012

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Mythos Baum (ISBN: 9783835405578)
    Doris Laudert

    Mythos Baum

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Dieses Buch ist ein schönes Werk über Bäume. Diese sind schön gegliedert und darüber hinaus ist viel Wissenswertes über die jeweiligen Bäume zu lesen. Ein wirklich lohnendes Buch.
  18. Cover des Buches Bäume Panorama Postkartenkalender 2012 (ISBN: 9783840003974)
  19. Cover des Buches Kosmos-Baumführer Europa (ISBN: 9783440170946)
    Margot Spohn

    Kosmos-Baumführer Europa

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Giftpflanzen. Pflanzengifte (ISBN: 9783933203311)
    Roth

    Giftpflanzen. Pflanzengifte

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Buecherdiebin
    Ein wahnsinnig ausführliches Nachschlagewerk über Giftpflanzen und Pflanzengifte. Mit biochemischen Erklärungen
  21. Cover des Buches Zum Beispiel Tee (ISBN: 9783889773555)
    Ekkehard Launer

    Zum Beispiel Tee

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Marvina
    "Zum Beispiel Tee" ist Teil der Buchreihe "Süd-Nord", welche über die Zusammenhänge im Verhältnis "Dritter Welt" und Industrienationen informiert. Vorkenntnisse werden hierbei nicht vorausgesetzt. Das kleine, schmale (138 Seiten umfassende) Büchlein liefert eine Fülle von Informationen für alle, die mehr zum Thema Tee wissen wollen. So erfährt man beispielsweise etwas über die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Teepflückern, sehr viel über die professionelle Verkostung von Tee, über Teeverarbeitung, Geschichtliches und vieles mehr. Darüber hinaus gibt Tipps zum Weiterlesen und ein Quellenverzeichnis. Summa summarum: Viel Information für wenig Geld! Empfehlenswert!
  22. Cover des Buches Nimmergrün (ISBN: 9783839220108)
    Elinor Bicks

    Nimmergrün

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_Lawall
    "Ein Hauptkommissar mit einem Dackel im Tragetuch" ist wahrhaftig ein gewöhnungsbedürftiger Anblick. Roland Otto bringt "Plato" mit an seinen Arbeitsplatz, da der "Kampfdackel" allein in dieser "Verpackung" einigermaßen zu bändigen ist. Das "asozialste, gestörteste Tier, das er jemals erlebt hatte", hat ihm eine Verehrerin zwangsweise überlassen. 

    Eigentlich wollte er mit "Beate", die in der Tierherberge Egelsbach tätig ist, Schluss machen, aber ihm fehlten die richtigen Worte, zumal sie im weiteren Verlauf des Gesprächs verhörartige Taktiken anstimmte. Schließlich kamen sie auf den Punkt und der gutherzige Otto entwickelte die dumme Idee einer Wiedergutmachung, falls er ihr weh getan haben sollte. Beate nahm das Angebot prompt an und vertraute ihm "Plato" an ...

    Was das jetzt alles mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat? Nicht viel bis gar nichts, und dennoch ist der Nebenschauplatz kein Lückenfüller, sondern ein gutes Beispiel dafür, wie die Autorin den Haupterzählstrang mit nicht selten sehr humorigen Passagen anreichert. 

    Was den guten Hauptkommissar und seinen langjährigen vierbeinigen Begleiter, den Pudelmischling "Peppy", noch alles erwartet, ahnen die beiden zunächst nicht. Vordringlich muss sich das Herrchen noch um das wahre Ziel seiner kaum noch im Zaum zu haltenden Emotionen kümmern: "Lore Kukuk".

    Ein Vorwand treibt ihn zu ihr, und dort erlebt er erste Hinweise, die zu einem Fall mit größerer Tragweite führen werden. Ein geheimnisvoller Virus scheint im Umlauf zu sein, welcher Zierpflanzen und Bäume rund um den Hugenotten- und Waldenserpfad im Landkreis Darmstadt-Dieburg angreift ...

    Leserinnen und Leser sind schon etwas weiter, da Elinor Bicks auf mehreren Ebenen ein zunächst sehr umfangreiches Szenario anlegt, das sich bis weit in die Vergangenheit der Region erstreckt. So wird Spannung aufgebaut und nebenbei die Marschrichtung angedeutet: Lore Kukuk ist mit ihren privaten Ermittlungen stets einige Schritte im Voraus.

    Im Ausdruck bevorzugt Elinor Bicks ebenso eindringliche wie originelle Be- und Umschreibungen, wenn es über so unterschiedliche Dinge zu berichten gilt wie beispielsweise einen Bart, der wie "angespülter Seetang aussieht, die Ankunft von "Todesreitern" oder Rechtsmediziner, die auf einem Seziertisch Tischtennis spielen. Locker angeschrägt klingt es, wenn per Computer "Gugel Erde" bemüht wird!

    Zusammengefasst geht es in einem weiteren Volltreffer der Gartenkrimi-Reihe des Gmeiner Verlags um verschmähte Liebe, Eifersucht, einen alten Fluch, Giftköder, übereifrige Umweltschützer, katholische Sektierer, Pfusch am Bau, Korruption und natürlich um Kräuter, mit welchen man "allerlei Ungeheuerlichkeiten" anstellen kann. Wie das alles zusammenpasst, erzählt "Nimmergrün".
  23. Cover des Buches Orchideen für jeden. Pflanzenauswahl, Pflegepraxis. Das attraktive Einsteigerbuch (ISBN: 9783405168452)
  24. Cover des Buches Die "Unkräuter" in meinem Garten (ISBN: 9783833863493)
    Wolf-Dieter Storl

    Die "Unkräuter" in meinem Garten

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Barbara_Reisinger
    Das Buch bietet ein umfangreiches Wissen der gewählten Wildkräuter - ob für Neulinge oder Kenner, es gibt immer wieder Neuigkeiten zu finden! Tipps für die Praxis im eigenen Garten runden ab und die vielen schönen Fotos machen das Erkennen der Pflanzen in der freien Natur recht einfach. Schönes Werk!

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