Bücher mit dem Tag "pflege"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "pflege" gekennzeichnet haben.

400 Bücher

  1. Cover des Buches Im Schatten das Licht (ISBN: 9783499267352)
    Jojo Moyes

    Im Schatten das Licht

     (331)
    Aktuelle Rezension von: Gloria_Schneider_Ferrer

    Sarah hat nur noch ihren Grossvater, doch als dieser einen Schlaganfall erleidet, steht sie plötzlich alleine da. Eine Odyssee durch verschiedene Pflegefamilien beginnt, denen sie ihr Pferd Boo verheimlicht, aus Angst, das Jugendamt könnte es ihr wegnehmen. 

    Dann trifft sie auf die Anwältin Natasha und ihren noch Ehemann Mac, die nur noch ein gemeinsames Haus zu verbinden scheint. Widerwillig nehmen die beiden sie bei sich auf, dringen aber nicht an sie heran. 

    Als Sarah und Boo plötzlich verschwinden machen sich die Streithähne auf, um sie zu finden. Die Suche nach Sarah entwickelt sich immer mehr zu einer Suche nach sich selbst.

    Der Roman ist wunderschön geschrieben. Die Autorin schafft es in wunderbar ergreifenden Bildern den Leser in die tiefsten Gefühle ihrer Charaktere zu entführen. Man leidet und hofft mit ihnen. Die Handlung ist schön und logisch aufgebaut.

    Einen Stern Abzug gibt es, weil die Geschichte keine wirkliche Überraschung bietet, ich wusste schon von Anfang an, wer die wirklich Guten und wer die Schlechten sind. Ausserdem finde ich die Wende am Ende etwas überhastet. 

  2. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783423086417)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

     (12.760)
    Aktuelle Rezension von: Han_Sch0128

    Jahreshighlight! Wann hat mein Buch mich so lang beschäftigt wie dieses? So eine tolle Geschichte mit einem Hauch von Liebe

  3. Cover des Buches Die Nightingale-Schwestern (ISBN: 9783404172603)
    Donna Douglas

    Die Nightingale-Schwestern

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Franzelin

    Ich bin etwas zwiegespalten zu diesem Buch. Einerseits ist es eine tolle Geschochte über Freundschaft, liebe und das Leben einer Krankenschwester zu früheren Zeiten. Dabei geht das ganze über verschiedene Gesellschaftsklassen.

    Die Idee ist also schon mal sehr nett und auch spannend. Leider wird es nicht so spannend rübergebracht. Der Erzählstil ist auch gut - nur gibt es viele Lücken und Zeitsprünge, die den Roman etwas oberflächlich machen. In vielen Momenten hätte man meiner Meinung nach tiefer und ausführlicher berichten können. Das hat mir das Lesevergnügen etwas geschmälert.

    Insbesondere scheint mir diese Fehlende Tiefe durch die wechselnden Perspektiven erklärbar zu sein. Es wird aus der Sicht verschiedener Schwestern berichtet. Aber bede erlebt etwas ganz anderes als die anderen - also bleibt es für mich eher zusammenhangslos.

    Trotzdem fi.de ich die Idee gut und die Schwestern sympathisch. Auch wenn es nicht soo spannend ist und eher oberflächlich bleibt, werde ich dem zweiten Teil eine Chance geben, und hoffen, dass er etwas mehr in die Tiefe geht.

  4. Cover des Buches Der Hof (ISBN: 9783499268380)
    Simon Beckett

    Der Hof

     (660)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Dies war mein erster Buch von Simon Beckett. Hatte mir mehr düster bzw brutaler Buch erhofft. Leider war die Geschichte zu unvorhersehbar und eine richtige Spannung fehlte auch.


    Dennoch Guter Schreibstil und alles flüssig und nachvollziehbar erzählt.

  5. Cover des Buches Sturmherz (ISBN: 9783548288390)
    Corina Bomann

    Sturmherz

     (204)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Warmherzig erzählte Geschichte um die Folgen der Sturmflut 1962 in Hamburg für die Menschen, die das hautnah erleben mussten.

    Sehr schön geschriebenes Buch, sehr zu empfehlen!

  6. Cover des Buches Mister Romance (ISBN: 9783736308107)
    Leisa Rayven

    Mister Romance

     (218)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks

    3.5 ⭐️⭐️⭐️


    Dieses Buch wollte ich schon lange Lesen und endlich komme ich dazu. Wir folgen der Journalistin Eden die herausfinden will wer Mister Romance ist und dabei ihr Herz verliert. Wir begleiten nur die Perspektive von Eden Sicht und man kommt schnell in die Geschichte rein. Dieses Buch hat sich Interessant angehört besonders habe ich noch nie ein solches Thema gelesen das ein Mann gibt der alle deine Wünsche erfüllt. Zu Anfang mochte ich es auch noch leider wurde es zwischen durch etwas schwächer. Besonders mit Eden hatte ich meine Problem da sie komischerweise immer mit denn seltsamen ausreden oder Ergebnissen kommt wenn es darum ging wie sie sich jetzt fühlt. Und manchmal hatte ich etwas Problem mit ihrem Job oder eher gesagt wie sie es auffasst. Mister Romance fand ich Interessant und es war spannend ihn dabei zu erleben wie er die Rollen wechselt auch wenn ich es durchaus manchmal seltsam fand dennoch hatte es was. Die Liebesgeschichte fand ich okay manchmal zwar etwas Fade to Black aber ansonsten war es okay. Die Storyline an sich fand ich gut ich mochte diese Rollen wechseln und das man einfach jemand was gutes tun will ab und zu war ich zwar etwas verwirrt aber ansonsten fand ich es okay. Im ganzen war es ein Mittelmaß für mich es gab Szenen die habe ich genossen und dann wieder welche da war ich kein Fan davon aber ich fand die Geschichte für zwischen durch okay und will in Zukunft definitiv noch die Geschichte von Asher lesen. 



  7. Cover des Buches Wenn ich wiederkomme (ISBN: 9783257071702)
    Marco Balzano

    Wenn ich wiederkomme

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Daniela ist eine der vielen Frauen aus Osteuropa, die nach Italien kommt und hier Arbeit findet um so ihre Familie zu Hause zu unterstützen. Liebevoll und voller Hingabe widmet sie sich dem alten Mann als Pflegerin und dann wird sie Kinderfrau und sieht die Kinder heran wachsen. Ihre eigenen Kinder aber sind zu Hause ohne Mutter. Angelica kommt besser damit zurecht und muss doch als Mutterfigur für ihren Bruder Manuel her halten. Manuel vermisst die Mutter schmerzlich und nach dem Tod des geliebten Großvaters findet er keinen Halt mehr. Angelica freut sich, dass sie studieren kann, denn Daniela schickt das Geld dafür, aber die Mutter ersetzt das nicht. Dann passiert etwas furchtbares, ein Unfall und Manuel liegt im Krankenhaus und da muss sich Daniela entscheiden und sie muss ihre Familie wieder finden. Das Buch von Marco Balzano ist ein ganz wunderbares Werk und auch sehr wichtig wegen seines Themas. Viel zu oft verliert man sich und denkt, wenn man wieder kommt, dann ist wieder alles beim Alten, aber die verlorene Zeit kann man einfach nicht nach holen. Marco Balzano hat ein großartiges Gespür für seine Figuren und schreibt mit viel Gefühl und in einer wunderbaren und unaufgeregten Sprache. Dieses Buch bietet viel zum nachdenken und ist auch super für Lesekreise geeignet.      

  8. Cover des Buches I'm a Nurse (ISBN: 9783453605602)
    Franziska Böhler

    I'm a Nurse

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Laura-Sonnenblume

    Schonungslos ehrlich beschreibt die Krankenschwester (so bezeichnet sie sich auch selbst) Franziska Böhler, die derzeitige Situation in den deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen.

    Der ansprechende und flüssige Schreibstil in Kombination mit der sinnvollen Aufteilung des Buches von Geburt bis Tod, ermöglichen ein schnelles Durchlesen des Buches.
    Die Geschichten von Franziska selbst oder von anderen aus dem Gesundheitssystem haben mich mehrmals zu Tränen gerührt und untermauern sehr gut die von Studien nachgewiesen Zahlen.
    Und zum Schluss bleibt nur eine Frage für mich stehen: Wie kann es sein, dass ein System von dem doch jeder betroffen ist, so stark hinuntergewirtschaftet wird?

    Absolut empfehlenswert!

  9. Cover des Buches Mein Herz in zwei Welten (ISBN: 9783499272349)
    Jojo Moyes

    Mein Herz in zwei Welten

     (616)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Nachdem ich die ersten beiden Bande verschlungen habe, packte mich dieser nicht wirklich. Auch wenn der Schreibstil wie gewohnt flüssig ist.

    Lou geht zwar einen großen Schritt, kommt dennoch nicht aus sich heraus. Sie muss sich noch finden und schafft es dann doch Mithilfe von einer lieben Nachbarin. Schon bald wurde mir klar, dass mich die Arbeit von Lou sehr an ein anderes Buch erinnert. Es ist zwar ein großer Unterschied, aber hier ist das Detail zwischen den Zeilen versteckt.

    Dennoch konnte ich mich mit Lou identifizieren. Gerade mit der Eifersucht auf der Entfernung zwischen Sam und ihr. Insgesamt hat mir die Reihe gut gefallen und freue mich auf weitere Bücher der Autorin.

  10. Cover des Buches Deiner Seele Grab (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 6) (ISBN: 9783548611242)
    Inge Löhnig

    Deiner Seele Grab (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 6)

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Deiner Seele Grab" ist der sechste Band aus der Kommissar-Dühnfort-Reihe von Inge Löhnig. Als mehrere alte Menschen in München in ihren Wohnungen erstickt werden, verhärtet sich schnell der Verdacht auf einen Serientäter. Es gibt ein Bekennerschreiben, in dem sich der Täter als Samariter bezeichnet, der die alten Menschen von ihren Qualen erlöst. Die Boulevardpresse schießt sich schnell darauf ein, aber Kommissar Dühnfort und sein Team haben Zweifel. Steckt wirklich ein Serientäter hinter den Taten und was haben die Taten gemeinsam? Immer mehr Motive und Tatverdächtige offenbaren sich und rücken die Morde in ein neues Licht. Aus wechselnden Perspektiven erzählt die Autorin diesen Kriminalfall. Als thematischer Hintergrund spielen dabei pflegebedürftige ältere Menschen die Hauptrolle und wie versucht wird, deren Situation auszunützen. Das Privatleben der Ermittler wird in diesem Band ebenfalls weitererzählt, spielt aber eine untergeordnete Rolle. Das Hauptaugenmerk liegt klar auf dem Kriminalfall, den Inge Löhnig in gewohnter Weise facettenreich erzählt. So kommen einige Personen als Täter ins Spiel, aber erst spät offenbaren sich die wahren Zusammenhänge. Dies hält einen als Leser bei der Stange und man ist gespannt, wie sich die Fäden entwirren. Eine durchdachte Story, die viele ermittlungstechnischen Sackgassen zulässt, um dann doch eines der ältesten Tatmotive zu präsentieren. Auch dieser sechste Band der Reihe konnte mich überzeugen und ich lese immer wieder gern vom Münchner Kommissar und seinen Fällen.

  11. Cover des Buches Das Geschenk eines Regentages (ISBN: 9783103970678)
    Makoto Shinkai

    Das Geschenk eines Regentages

     (84)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    Da bei uns ebenfalls eine Katze zu Hause ist, hat mir die Idee des Buches gut gefallen. Auch der Anfang war schön umgesetzt. Kann ich doch aus Erfahrung sagen, dass Katzen Stimmungen wahrnehmen bzw. mit ihrem Verhalten selbst Stimmungen ausdrücken können. 

    Im Verlauf der Handlung nehmen die Katzen für mich in ihrem Verhalten doch zu stark menschliche Züge an, was ich dann nicht mehr überzeugend fand. Für mich persönlich ist das dann doch das falsche Genre. 


  12. Cover des Buches Du erinnerst mich an morgen (ISBN: 9783453291904)
    Katie Marsh

    Du erinnerst mich an morgen

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Pia_Jil
    Man lernt die Hauptprotagonistin Zoe kurz vor ihrer Hochzeit mit ihrem Verlobten Jamie kennen. Sie wirkt ziemlich unruhig und unentschlossen und dann kommt plötzlich ein Anruf von Mags, der Freundin ihrer Mutter. Zoe verlässt kurzerhand ohne nachzudenken ihrer eigene Trauung, um ihrer Mutter zu helfen, mit der sie seit über zehn Jahren gar nichts mehr zu tun hat. Gina wurde ins Gefängnis gebracht und Zoe will sie da wieder herausboxen. Mit Entsetzen muss Zoe erkennen, dass ihre Mütter bereits mit 57 Jahren an Alzheimer erkrankt ist und der Kampf, um das Vergessen rasant schlimmer wird. Nebenher muss sie sich auch noch um ihre eigene Firma kümmern, die finanzielle Probleme hat und natürlich ist da auch noch ihr Verlobter Jamie, den sie auf ihrer Hochzeit sitzen gelassen hat. Dieser ist selbstverständlich sehr enttäuscht und verärgert und beschließt für die nächste Zeit zu seinem Freund Russ zu ziehen. Mit ihm tritt er dann auch die geplante Hochzeitsreise auf die Malediven an. Zoe ist sehr niedergeschlagen und hat es schwer, sich so stark zu präsentieren, wie sie es sonst immer tut nachdem sie in der Vergangenheit ein sehr schlimmes Erlebnis hat durchleben müssen.

    Man erfährt im Verlauf der Geschichte nach und nach von Zoes Kindheit und ihrer Familie, zu der auch noch ihr Vater Alistair und ihre kleine Schwester Lily gehören. Zoes Mutter, Gina hat zu jedem Geburtstag von Zoe einen Brief an sie geschrieben und darin von den Erlebnissen und Problemen erzählt. Diese Art Rückblick in die Vergangenheit gefällt mir ausgesprochen gut!
    Außerdem beschließt Zoe, dass Gina zu ihr ziehen soll und so werden auch die Probleme der immer mehr fortschreitenden Alzeimererkrankung gut thematisiert. Was mich sehr berührt hat, war auch der Moment als Zoe mit ihrer Mutter beim Arzt war, um erfahren zu müssen, dass diese wirklich an einer frühen Form des Alzheimers erkrankt ist.

    Am Anfang fand ich die Handlung ziemlich traurig und auch nicht so spannend bzw. teilweise einfach etwas langatmig. Traurig ist die Handlung durchweg, aber ungefähr ab der zweiten Hälfte wird das Buch umso packender und ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Natürlich hat die Handlung durch die immer weiter fortschreitende Alzheimererkrankung von Gina wie gesagt einen sehr traurigen Beigeschmack, dennoch gibt es immer wieder einige positive Ereignisse und Momente, bei denen man auch mal lachen muss. Allgemein weckte das Buch in mir viele Emotionen und es lies mich sehr nachdenklich gestimmt zurück.

    Der Schreibstil war super angenehm, sehr flüssig und ansprechend. Die Idee mit den Briefen aus der Vergangenheit gefällt mir ausgesprochen gut, denn so erfährt man teilweise wichtige Hintergründe, aber auch nicht zu viel, es bleibt also spannend. Natürlich geht es vordergründlich um Demenz/ Alzheimer, aber dennoch ist die Geschichte sehr vielschichtig und es werden auch noch andere Themen und alltägliche Probleme angesprochen. Beispielsweise die Beziehungskrise zwischen Jamie und Zoe. Die Charaktere wurden allgemein sehr, sehr gut ausgearbeitet und ich hatte wirklich das Gefühl, sie mitunter durch die Briefe gut kennen zu lernen. Außerdem habe ich wirklich von allen Personen, die Aussagen und Taten sehr gut verstehen und nachvollziehen können, ich war also völlig im Einklang mit ihnen.

    Man merkt wirklich, dass Katie Marsh sich wirklich gut mit dem Thema Demenz auseinandergesetzt hat, da auch viele zusammengehörige Probleme angesprochen werden.

    Ich fand die Handlung wirklich sehr interessant und spannend und auch Katie Marshs Schreibstil konnte mich überzeugen. Außerdem habe ich mich gut mit den Protagonisten verstanden, lediglich am Anfang war mir die Geschichte etwas zu langatmig, weshalb ich leider einen halben Stern abziehen musste.
  13. Cover des Buches Ohne Ziel ist der Weg auch egal (ISBN: 9783426516522)
    Michaela Grünig

    Ohne Ziel ist der Weg auch egal

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Schokoladenteddy

    An diesem Buch hat mich vor allem der aussergewöhnliche und originelle Titel angesprochen. Auch der Klappentext klang vielversprechend. Leider gingen meine Erwartungen in eine ganz andere Richtung als das tatsächliche Buch, weshalb es mich nicht wirklich überzeugen konnte.


    Darum geht's in »Ohne Ziel ist der Weg auch egal«:

    »Lenja liebt Ben. Das ist ein Naturgesetz. Dummerweise hat Ben sie gerade verlassen und plant, sich »Ärzte ohne Grenzen« anzuschließen. Aber Lenja weiss, wie sie ihn aufhalten kann: Sie schlüpft in die Rolle der 76-jährigen Karla und zieht in das Seniorenstift ein, in dem Ben arbeitet. Selbstverständlich hat sie sich auf ihre Rolle bestens vorbereitet – nur nicht auf die charmante Schlitzohrigkeit ihrer neuen Mitbewohner. Die stehen ihr bald mit Rat und Tat zur Seite, denn auf die Waffen einer jungen Frau muss Lenja alias Karla ja leider verzichten…« 

    Original-Klappentext


    Meine Meinung:

    Der Schreibstil der Autorin ist locker-leicht, manchmal mit einigen ungewöhnlichen Formulierungen, an die ich mich aber im Verlauf des Buches gewöhnen konnte. Die Geschichte wird teilweise aus Lenjas Sicht, teilweise aus der Sicht ihres besten Freundes erzählt.

    Wo wir schon bei den Charakteren sind: Obwohl viele unterschiedliche Figuren mit z.T. aussergewöhnlichen Charaktereigenschaften auftauchen, konnte mich keine Figur wirklich berühren. Woran das genau lag, kann ich nicht sagen, aber vielleicht fehlten mir einfach die Emotionen oder zumindest die emotionale Nähe zu den Charakteren. Das bedeutet aber nicht, dass mir die Charaktere total unsympathisch waren - einige waren sehr liebenswert. Aber irgendetwas fehlte mir trotzdem.

    Von der Geschichte selbst habe ich einen ähnlichen Eindruck. Zwar ergibt die Kombination aus Liebesroman, Krimi und humorvollen Szenen eine interessante Mischung, aber irgendetwas fehlte mir. So gibt es z.B. Szenen, in denen sich zwei Figuren näher kommen - aber sie konnten mich nicht berühren. Oder es gibt Szenen, in denen ich gerne mehr mit den Charakteren mitgefiebert hätte, aber es packte mich nicht richtig.

    Das Buch ist durchaus lesenswert, aber eben eher etwas für zwischendurch. Wer eine berührende Liebesgeschichte oder einen spannenden Krimi sucht, ist mit anderen Büchern sicher besser bedient.


    Fazit:

    »Ohne Ziel ist der Weg auch egal« ist eine interessante, aber nicht wirklich überzeugende Kombination aus Krimi, Liebesroman und Humor. Obwohl ich die Idee des Buches spannend fand, konnte mich die Geschichte selbst leider nicht überzeugen. Das gibt drei von fünf Sternen.

  14. Cover des Buches Ein kleines Wunder würde reichen (ISBN: 9783841440235)
    Penny Joelson

    Ein kleines Wunder würde reichen

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Jemma ist 14 Jahre alt und kann schon ihr ganzes Leben lang aufgrund einer Cerebralparese ihre Muskulatur nicht gesteuert einsetzen. Sie ist am ganzen Körper gelähmt und kann nur hin und wieder unkontrolliert zucken.Auch sprechen oder sich sonst irgendwie äußern kann sie sich nicht.
    Leider kann sie auch die Augenbewegungen nicht mehr sicher steuern und seit einer Krankheit nicht mehr kontrolliert blinzeln. Das alles behindert ihren Austausch mit der Umwelt auf drastische Weise.

    Als in ihrem Umfeld ein Mord passiert und einige Monate später auch noch ihre Pflegerin verschwindet braucht Jemma dringend ein Wunder, das ihr hilft mit anderen zu kommunizieren, denn sie könnte der Polizei weiter helfen.

    Ein sehr bewegendes Buch. Wenn man die Arbeit mit Behinderten kennt, weiß man wie wichtig Kommunikation ist. Jemma kennt es nicht anders. Sie wird auch ohne das sie reagieren kann von ihrer Pflegerin und ihrem Umfeld "verstanden". Solange diese nicht zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind.

    Wie schön wäre es aber, wenn sie Schmerzen hat einfach darauf hinweisen zu können, anstatt drauf hoffen zu müssen, dass sie jemand genau beobachtet um zu erkennen, das es ihr gerade nicht gut geht.
    Welche Mutter kennt das nicht. Da hat man ein Baby das permanent schreit und man wünscht sich es könnte einem sagen was falsch ist. Da freut man sich dann auf die Folgezeiten, wenn die Kinder endlich reden können. Bei Jemma wird diese Zeit nicht von alleine kommen, und sie kann ja leider noch nicht einmal schreien, oder sich in irgendeiner Form bemerkbar machen.
    Welch ein Horror.

    Die Autorin, die selbst schon mit behinderten Menschen gearbeitet hat berichte,sehr einfühlsam und gut beschreibend, über die Probleme aus Jemmas Sicht .
    Wie aufgewühlt und panisch musste Jemma wohl sein, als ihr klar wurde, das sie eigentlich Licht ins Dunkel bringen könnte, wenn nur ein kleines Wunder geschähe und sie sich mitteilen könnte.
    Schön fand ich auch, wie toll ihre Pflegeeltern mit ihr und den anderen beiden Pflegekindern umgingen. Wie viel Verständnis sie aufbrachten und sich wirklich fast aufopferten. Solche Menschen kann es gar nicht genug auf dieser Welt geben, damit auch die Gehör finden, denen es im Leben nicht vergönnt ist " als gesellschaftlich normal" empfunden zu werden.

    Ein wirklich bemerkenswertes Buch, das die Problematik von Cerbralparetikern sicherlich etwas transparenter macht und aufzeigt, das man trotz einer spastischen Lähmung genau die selben Gefühle und Wünsche hat wie jeder andere Mensch auch. Und was es für Anstrengungen kostet ein bisschen Teilhabe am Leben zu erlangen.
    Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es hat mich stellenweise zu Tränen gerührt und mich wirklich tief betroffen gemacht.

  15. Cover des Buches Unter uns nur Wolken (ISBN: 9783746634302)
    Anna Pfeffer

    Unter uns nur Wolken

     (72)
    Aktuelle Rezension von: aly53
    Das Autorenduo Anna Pfeffer ist überwiegend als Rose Snow bekannt, unter dem sie Romantasy Werke schreiben. Dabei wünschte ich mir so sehr, die Werke unter Anna Pfeffer, würden genauso viel Aufmerksamkeit bekommen.
    Ihr neuer Roman ist nicht nur wunderschön und atmosphärisch in seiner Gestaltung. Er verfügt auch über unglaublich viel Herz.

    Ein Werk der beiden Ladys und ich bin im Nu durch. Viel zu schnell, ist es vorbei.
    Im neuen Roman geht es um Florian, Ani und Tom.
    Dabei erfährt man die Perspektiven von letzteren beiden.
    Was ihnen unheimlich viel Tiefe verschafft. Es hat keine zwei Sekunden gedauert und ich hab sie unglaublich ins Herz geschlossen.
    Ani, die so viel mehr ist, als ihr bewusst ist.
    Tom, der so eine schwere Last auf seinen Schultern trägt.
    Florian, der so sehr zu kämpfen hat und dabei versucht sein Herz zu verschließen.
    Ganz besonders Florians Schicksal hat mich ungeheuer bewegt und zum weinen gebracht.
    Ein Schicksal das so unglaublich schwer und tragend ist. Das es die Wolken am Himmel wegwischt.
    Eine Krankheit die oft unterschätzt wird und gerade deswegen finde ich es so wichtig darüber zu schreiben. Aufzuzeigen was es mit sich zieht und wie sich nicht nur der Erkrankte, sondern auch das Umfeld dabei verändert.
    Dabei durchläuft man verschiedene Stadien, die hier sehr gut aufgezeigt werden.
    Wut, Schmerz, Glück, Resignation.

    In diesem Roman geht es darum. Die beiden Autorinnen zeigen mit sehr viel Feingefühl auf, was für ein schwerer Weg es ist. Für alle Beteiligten.
    Wenn man Ani erlebt, hat man das Gefühl, sie wird mit einer weiteren Prüfung herausgefordert.
    Sie hatte es nicht leicht. Ständig kommen von unterschiedlichen Seiten neue Einschläge und dann ist da Florian, der ihr das Leben zur Hölle macht.
    Ich habe Ani unglaublich bewundert, wie sie dem ganzen standgehalten hat und nicht aufgegeben hat.
    Sie ist so zerbrechlich, dass ich jeden Moment dachte, das war es jetzt.
    Doch nicht Ani. Sie ist eine starke und mutige , junge Frau, die weiterkämpft, auch wenn bereits alles verloren ist.
    Das schafft nicht nur mehr Hoffnung bei ihr, sondern auch bei ihrem Umfeld.
    Florian hat mich regelrecht wahnsinnig gemacht mit seinen Attacken und jedes Mal treibt er es eine Stufe weiter. So sehr man ihn zum Teufel wünscht, so sehr weiß man aber, daß er sich seine eigene Beständigkeit bewahren möchte und das viel Angst in ihm verborgen liegt. Das waren Aspekte an diesem Roman, die mir wirklich ans Herz gingen.
    Und doch hängt man irgendwann nur noch in der Luft und weiß nicht mehr weiter. Ich war geschockt, wie weit er mit seinem Treiben ging. Es verunsichert und macht zornig. Aber ein anderer Teil in mir konnte es verstehen und nachvollziehen.
    Er ist an einem Punkt in seinem Leben angekommen, an dem er verletzbarer kaum sein könnte. An dem ihm buchstäblich alles entgleitet , was ihn ausmacht.
    Ich hab diesen Roman so wahnsinnig gern gelesen. Er hat mich von einer Gefühlswelle in die nächste katapultiert.
    Es hat mir die Tränen in die Augen getrieben. Der Schmerz, das Unausweichliche und die Hoffnungslosigkeit dahinter. Man sieht das fortschreiten der Krankheit und fühlt sich so machtlos.
    Doch trotz allem gelingt es Freude und Glück zu empfinden. Diese kleinen Momente, die das Leben wertvoller machen. Die zeigen, du bist nicht allein.

    Hier ist nicht nur ein großartiger Roman über eine sehr wichtige Thematik entstanden.
    Auch die zwischenmenschlichen Aspekte haben mich berührt und ich fühlte es einfach so sehr, so intensiv und kraftvoll.
    Ich hatte nicht das Gefühl, es zu lesen. Ich war ein Teil davon.
    So herzzerreißend, so wunderschön und traurig zugleich.
    Es hat mir das Herz jedes Mal ein bisschen mehr gebrochen. Ich hab geweint. Vor Freude, vor Trauer und am Schluss, war in mir alles wieder ganz.
    Ich konnte nach vorn blicken, heilen und einfach mit einem wehmütigen Blick zurückschauen.
    Ein Roman der so authentisch, wie das Leben selbst ist und gerade deswegen so emotional.
    Man durchläuft Höhen und Tiefen. Empfindet tiefen und allumfassenden Schmerz, Verzweiflung, die zu einer Bürde heranwächst und alles mit sich reißt.
    Ein Roman, der die alltäglichen Sorgen vergessen und erkennen lässt, um was es wirklich im Leben geht.
    Hier wachsen nicht nur Menschen zusammen, sie finden auch zu sich selbst und erkennen was in Ihnen steckt. Ich konnte mich wahnsinnig gut in die Charaktere hineinversetzen, die authentischer und greifbarer kaum sein könnten. Man kann es nicht beschreiben, was es mit einem anstellt. Man muss es fühlen.
    Ein Roman, der einfach auf jede Leseliste gehört.

    Fazit:
    “Unter uns nur Wolken” ist ein Roman der erschüttert, bewegt und die Tränen in die Augen treibt.
    Ich war regelmäßig dem Abgrund nah. Weil es so tief, so gewaltig und echt war.
    Es ist das Leben und deswegen hat es mich auch nicht mehr losgelassen.
    Das Leben bietet mehr als persönliches Liebesleid.
    Manchmal muss man nach vorn blicken und erkennen, was das Leben uns gibt. Aber auch was es in der Lage ist, uns zu nehmen.
    Ein so bewegendes und wichtiges Werk, das auf jede Leseliste gehört
  16. Cover des Buches Hier können Sie im Kreis gehen (ISBN: 9783312009992)
    Frédéric Zwicker

    Hier können Sie im Kreis gehen

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Achtsamkeit
    Der  Protagonist kommt mit 91 Jahren in ein Altersheim. Diagnose: fortschreitende Demenz. Nur ist die Demenz von ihm nur vorgetäuscht. So beobachtet er genau seine Mitinsassen, das gesamte Geschehen auf der Pflegestation. Dabei erinnert er sich an vergangene Jahre. Das Buch regt zum Schmunzeln an, aber berührt auch sehr. 
  17. Cover des Buches Elfenwinter (ISBN: 9783453315679)
    Bernhard Hennen

    Elfenwinter

     (495)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Das rasante Tempo von Band 1 fehlt hier leider. Ebenso die vielen Veränderungen der Landschaft und Zeit. So hat das Buch für mich um gut und gerne 200 Seiten zu viel, die es relativ unnötig in die Länge ziehen. 

    Die Charaktere und Story wind aber schon sehr gut. En leichtes "Mittelbandsyndrom" würde ich sagen.

  18. Cover des Buches Penelopes Tod (ISBN: 9781517124571)
    Silke Nowak

    Penelopes Tod

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Estrelas

    Nach dem Schlaganfall ihres Ehemanns Chris wird Penny mit seiner zwielichtigen Vergangenheit konfrontiert.

    Einen großen Teil des Romans begleiten wir das Paar in seiner neuen Rollenverteilung als Pflegerin und Patient, was durch Bemerkungen wie „Manchmal wusste ich nicht, ob er mit mir schlafen oder mich umbringen wollte.“ ungewollt komisch wirkt. Die durch das Label „Thriller“ erwartete Spannung kommt auch nicht auf, als verschiedene Personen mit Forderungen bei Penelope auftauchen und sie bedrohen. Trotz des überraschenden Endes konnte das Buch bei mir keinen Blumentopf gewinnen.

  19. Cover des Buches Als ich unsichtbar war (ISBN: 9783404603565)
    Martin Pistorius

    Als ich unsichtbar war

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Gefangen in seinem eigenem Körper. Der Geist und die Seele wacher und klarer als je zuvor. Du bist eingesperrt, niemand hört dich, doch du hörst und verstehst jedes Wort. Verzweiflung pur. 

    Martin Pistorius erzählt uns seine unfassbare Lebensgeschichte und gibt Einblicke seiner Verzweiflung, seiner Hoffnung und der Herausforderungen denen er sich stellen musste. Ein echter Held, wie er sich zurück ins Leben kämpft. Totale Gänsehaut Momente. 

    Dieses Buch hat mich emotional sehr mitgenommen und mir wieder einmal bewusst gemacht wie glücklich ich und die anderen "gesunden" Menschen sich schätzen können. 

    Was ich auch total bemerkenswert und unfassbar zugleich finde, ist die Tatsache das unser Gesundheitssystem, so gut es auch anscheinend sein mag, Lücken vorweist und oftmals vor Ratlosigkeit steht. 

    Nichts ist unmöglich, wo Hoffnung und ein fester Willen besteht. Ich ziehe meinen Hut vor diesem Man und bedanke mich für dieses Leseerlebnis. 

  20. Cover des Buches Heart Story (ISBN: 9783499002861)
    Helen Hoang

    Heart Story

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Auf dieses Buch habe ich sehr lange gewartet. Nachdem mich die ersten zwei Bücher von Helen Hoang total abgeholt haben, habe ich dem ET von Band 3 regelrecht entgegengefiebert. Aber er wurde verschoben und verschoben. Ich war traurig, aber ich wusste, es würde sich lohnen, zu warten.

    Ich liebe diese Autorin dafür, dass sie ihre Geschichte zu der ihrer Figuren macht. Helen ist selbst Autistin und eine ihrer Hauptfiguren lebt auch immer mit einer Form des Autismus Spektrums. Das ist super spannend und gibt den Romanen eine Tiefe und Glaubwürdigkeit, die selten so stark ausgeprägt ist. Hier findet Anna erst heraus, warum sie sich so anders fühlt als alle anderen und es ist sehr eindrücklich beschrieben. Ich leide so sehr mit ihr mit und kann kaum die Engstirnigkeit ihrer Familie nachvollziehen. Doch das ist ein weiterer Punkt, der Helen Hoangs Romane so besonders macht: die fernöstliche Kultur. Alles, was Familie, Essen und Umgangsformen ausmacht, ist mir leider fremd – ich möchte mein Wissen aus Fernsehserien lieber nicht als Quelle heranziehen – und finde es cool, so die Kultur kennen zu lernen. Auch wenn es für mich stellenweise unbegreiflich ist, wird mir so beigebracht, zu verstehen.

    Annas und Quans Geschichte ist ganz besonders. Und das nicht nur wegen des Umstands, dass Quan ein hinreißend toller Mann ist, der seinen Hodenkrebs überlebt hat und sein Selbstwertgefühl neu für sich entdecken muss oder dass Anna eine gradlinige, vielleicht ein bisschen anstrengende, aber auf ihrem Weg zur Selbstbestimmung durchaus nicht zu beneidende Frau ist, die sich jedoch umso beeindruckender dieser Welt stellt, die für sie so verkehrt erscheint. Beim Lesen ist mir aufgefallen, dass die Stimmung des Romans irgendwie anders ist. Alles erschien mir noch intensiver und emotionaler. Außerdem war die Liebesgeschichte irgendwann nur noch ein wichtiges Puzzleteil, aber nicht mehr das, was die Geschichte vorangetrieben hat. Ich gebe zu, dass mich das ein bisschen ernüchtert hat, aber als ich die Anmerkung der Autorin las, habe ich es verstanden. Dieser Roman ist mehr als die Geschichte von Anna und Quan, es ist in Teilen die Autobiografie der Autorin. Das hat mich echt zum Weinen gebracht und das ganze Leseerlebnis noch einmal in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.

    Ich gebe zu, dass ich nach der Lektüre nicht so entspannt und euphorisch bin wie nach den ersten zwei Büchern. Aber das ist bei Büchern, die einen bis ins Mark treffen, immer so. Ich gebe zu, dass ich zwischendurch sauer, frustriert und ziemlich übellaunig war, aber das hat das Lesen noch intensiver gemacht. Mir fehlen die Worte, um richtig auszudrücken, was ich fühle. Ich werde noch einige Tage brauchen, um das Gelesene wirklich zu verstehen und verdaut zu haben.

  21. Cover des Buches Small World (ISBN: 9783257261196)
    Martin Suter

    Small World

     (480)
    Aktuelle Rezension von: SabineRedik

    Der Mitte Sechzigjährige Konrad Lang erkrankt an Alzheimer. Während er immer mehr vergisst und jüngere Informationen verschwinden, erinnert er sich zunehmend an Dinge aus der frühen Kindheit. Nach und nach erfährt man, wie der alkoholkranke Konrad mit der wohlhabenden Elvira Senn, die ihn seit seiner Kindheit finanziell durchbringt, in Verbindung steht. Schnell wird klar, dass in dieser Kindheit ein Geheimnis verborgen liegt, das Elvira Senn zu verbergen sucht.

    Der Roman fesselt von der ersten Seite an. Die undurchsichtige Verbindung zwischen Elvira und Konrad erzeugt gleichermaßen Spannung, wie die Einblicke in die unbekannte Welt der Schweizer Hochfinanz. Konrad, der ein Leben lang auf der Strecke bleibt, hat ein hohes Identifikationspotential und man wünscht sich beinahe von der ersten Seite an, er möge Gerechtigkeit erfahren. Gleichzeitig wird die Zeit dafür mit Fortschreiten der Krankheit immer weniger. Sowohl die Figuren, als auch die Krankheit Alzheimer werden authentisch beschrieben und man hat, trotz der am Ende haarsträubenden Geschichte, nie das Gefühl die Handlung wäre zu konstruiert. Ein brillanter Roman!

  22. Cover des Buches Beim Ruf der Eule (ISBN: 9783404177134)
    Emma Claire Sweeney

    Beim Ruf der Eule

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Idee der Geschichte dieses Buches ist wirklich eine ganz wunderbare. Alleine das Maeve mit ihren stolzen 80 Jahren noch eine Pension betreibt und darin aufgeht. Immerhin ist es ihr ganzes Herzblut und hat auch einen Hintergrund, warum sie diese Pension mit soviel Liebe über die Jahre hinweg führt. Da steckt eine Lebensgeschichte hinter.

    Die Hauptprotagonistin Maeve hat mich am Anfang wirklich zwiespältig auf ihr Wesen schauen lassen und ich war hin- und hergerissen ob ich sie nun mag oder nicht. Auf einer Seite war ich gerührt, dass sie mit ihren 80 Jahren diese Pension führt und in ihrer Art doch schon liebevoll ist und auf der anderen Seite, fand ich ihre Antworten in einem Gespräch mit einem besonderen Menschen ziemlich ruppig und rauh. Ich habe mich versucht in Maeve hinein zu versetzen, warum sie gerade so reagiert hat, konnte aber erst beim Beenden des Buches und die Sicht auf ihr ganzes Leben schon verstehen, warum sie so manches Mal so reagiert. Zumal ist dies auch eine ganz andere Generation als wir. Sie sind anders aufgewachsen. Andere Verhältnisse, ein anderer Jahrgang, ein anderes Leben. Maeve sollte man in diesem Buch wirklich seine Zeit geben, vor allem auch um mit ihr warm zu werden. Gebt ihr also ihre Zeit.

    Edith die Schwester von Maeve erwärmte mir das Herz, alleine mit ihren Wörtern. Bei mir hängen geblieben ist die Schnutendose. Was es genau ist, möchte ich hier natürlich nicht vorab verraten. Als ich las welches Schicksal sie (er)tragen musste und wie lebensfroh sie dennoch war, da ging mein Herz auf, wirklich. Was diese Zeit für besondere Menschen wie sie dennoch mitbrachte, lässt sich wohl kaum in Worte fassen und ich glaube vieles ist heute nicht besser, auch wenn es vielleicht mehr Mittel und Wege gibt, die bei Weitem mit Sicherheit auch besser waren als zu der Zeit. Sie wurde jedenfalls wirklich gut herausgearbeitet und ich sah sie oft bildlich vor meinen Augen in einigen Situationen. Sie ist mir auf jeden Fall ans Herz gewachsen. Ebenso Maeves und Ediths Mutter. Was sie für Lasten und Leid zu tragen hatte, wie oft sie versuchte alles aufrecht zu erhalten, wie stark sie war. Es gab einen Moment da konnte ich mich sogar mit ihr vergleichen. Wahrscheinlich konnte sie in dieser Zeit nicht viel tun außer stark zu bleiben. Sie war eines der mitstärksten Charaktere in diesem Buch. Meine Bewunderung auch für die Ausarbeitung von ihr.

    Maeves und Ediths Vater hingegen war ehrlich ein sturer Mensch, den ich manchmal die Schranken hätte weisen wollen. Ich glaube nicht, dass ihm der Zustand und die Situation um seine Tochter Edith leicht gefallen ist aber das ist eine Sorte Mensch, der manchmal der Kopf gewaschen werden muss. Warm wurde ich nicht mit ihm.

    Frank der frühere Verlobte von Maeve kam mir sehr starr vor und war für mich oft nicht erreichbar, was vielleicht an seiner Art lag. So warm geworden bin ich mit ihm irgendwie gar nicht wirklich.

    Vincent der auch seine Rolle in diesem Buch hat und ein früherer Freund von Maeve ist erinnerte mich etwas an meinen Großvater. Eine sehr ruhige, frohe Lebensart die zeitweise sogar ansteckt. Ein Mann der nicht aufdringlich ist, ein Mann der Fehler macht und diese sich eingesteht. In der heutigen Welt wirklich viel wert.

    Die restlichen Protagonisten wie zum Beispiel Steph und Len waren auch echt toll. Sie sind mir wahnsinnig ans Herz gewachsen, ebenso Zenka.

    Die Umsetzung dieses Buch war wirklich grandios, auch wenn ich anfangs dachte, dass ich dieses Buch zur Seite legen werde aber das Dranbleiben hat sich auf jeden Fall mehr als gelohnt und wer mich kennt, weiß das ich auch die schlechtesten Bücher zu Ende lese. Alle Charaktere in diesem Buch waren sehr gut aufeinander abgestimmt, die Geschichte wirklich gut ausgearbeitet und vor allem die besonderen Menschen gaben mir das Gefühl von Echtheit und Charakter. Es war einfach alles sehr stimmig und das hat mir beim Lesen Freude bereitet. Es gibt zudem auch einen Grund, warum all das so stimmig und wunderbar ausgearbeitet wurde. Dies erfahrt ihr aber am Ende.

    Der Schreibstil ist sehr gut, es liest sich flüssig und lässt Bilder vor den Augen entstehen. Ich fühlte mich von dem Buch getragen, mitgenommen und oft mitgerissen.

    Das Cover ist und bleibt Coverliebe. Einfach nur schön und wunderbar passend zum Titel und dem Inhalt der Geschichte.

  23. Cover des Buches Me Before You (ISBN: 9780718184001)
    Jojo Moyes

    Me Before You

     (253)
    Aktuelle Rezension von: M_aus_HH

    Das Buch lässt einen mit der Geschichte um Will und Lou das Leben auch einmal von einer ganz anderen Seite betrachten, hinterfragen und wertschätzen. 

    Das Buch ist sehr gefühlvoll geschrieben, sodass ich beim Lesen wirklich die volle Bandbreite an Emotionen durchlebt habe.

  24. Cover des Buches Kleine Paläste (ISBN: 9783716028049)
    Andreas Moster

    Kleine Paläste

     (39)
    Aktuelle Rezension von: thorstendoerp

    Kleine Paläste - ein Buch, ein Titel wie ein Versprechen.

    Hanno kehrt nach 30 Jahren an den Ort seiner Kindheit zurück und begegenet seiner Vergangenheit. Und seiner Nachbarin Susanne. Und ihrer Vergangenheit.

    Die Worte - Seite für Seite - fein geschliffen und beeindruckend aneinandergereiht wie eine wertvolle Kette. Andreas Moster beherrscht es, aus Buchstaben Bilder zu erschaffen, die nachhallen, benutzt Worte, über die man immer wieder nachdenken mag. Ich habe mich nicht nur einmal dabei ertappt, Sätze nochmal und nochmal zu lesen, weil sie einfach brillant formuliert waren oder herausstachen. "Riders on the storm" - vier Worte ein ganzes Kopfkino.
    Du möchtest dieses Jahr nur ein einziges Buch lesen? Dann dieses hier: Kleine Paläste zieht die Leserin / den Leser durch die 302 Seiten. Der Blick auf das Detail ist allgegenwärtig und je dichter ich den letzten Kapiteln kam, desto trauriger wurde ich, weil ich wusste: Auch diese Geschichte wird ein Ende haben ...

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