Bücher mit dem Tag "pflichten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "pflichten" gekennzeichnet haben.

49 Bücher

  1. Cover des Buches Throne of Glass 1 - Die Erwählte (ISBN: 9783423716512)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass 1 - Die Erwählte

     (2.455)
    Aktuelle Rezension von: JeannasBuechertraum

    ach toll =)

    nachdem ich Das Reich der sieben Höfe gelesen habe folgt nun die Reihe von der es heißt es sei die bessere. Und ich muss sagen: jaaa das stimmt wohl. 

    Ich hör das ganze als Hörbuch und liebs. Es ist ein starker Auftakt. Interessant gestaltet auch wenn es erstmal nix alzu neues ist. Prüfungen müssen bestanden werden und unsere Protagonistin will natürlich die Beste von allen sein und sticht als Frau natürlich stark hervor. Zudem gibt es eine starke Vergangenheit - vieles das noch zu entdecken gilt. Doch doch gefällt mir echt gut =) Die Cover hatten mich etwas abgeschreckt aber jetzt will ich die ganze Reihe auch im Regal haben!! =)

  2. Cover des Buches Mondprinzessin (ISBN: 9783959913164)
    Ava Reed

    Mondprinzessin

     (811)
    Aktuelle Rezension von: leonie2106

    Das Waisenmädchen Lynn bemerkt an ihrem 16. Geburtstag eine Art Sternbild auf ihrem Handgelenk und wird plötzlich auf den Mond zu ihrer eigentlichen Familie gebracht. Dort erfährt sie, dass sie die verloren geglaubte Prinzessin ist.

    So schön die Idee und auch das Cover waren, so enttäuschend war der Roman. Alles fühlte sich unüberlegt, nicht ausgearbeitet und gehetzt an. Die Geschichte wäre ausreichend für einen gut ausgebauten 600-Seiten Roman, der jedoch auf unter 250 Seite heruntergerattert wurde. Die Dialoge sind flach, teilweise unangenehm unrealistisch und alles in allem hat mir auch der restliche Schreibstil überhaupt nicht gefallen. 

    Die Geschichte wirkt gehetzt, so als hätte man in einer Nacht noch schnell eine Hausarbeit schreiben müssen, um grade so mit einer 4 zu bestehen. Dadurch, dass sich die Autorin kaum Zeit genommen hat auch nur einem ihrer Protagonisten ein bisschen Tiefe zu geben, konnte ich mich mit keinem anfreunden und auch das Ende fühlte sich unglaublich erzwungen an.

    Schade, denn ich hatte nach all den positiven Kritiken mehr erwartet und wurde enttäuscht zurück gelassen. Hätte ich es nicht im Urlaub dabei gehabt, hätte ich es nicht zu ende gelesen. Dass Ava Reed etwas drauf hat, weiß ich, denn andere Bücher von ihr mochte ich wirklich gern. Mondprinzessin ist für mich jedoch leider ein absoluter Flopp und keine Leseempfehlung wert.

  3. Cover des Buches Selection – Der Erwählte (ISBN: 9783733500962)
    Kiera Cass

    Selection – Der Erwählte

     (3.664)
    Aktuelle Rezension von: Schelly_396

    " Grade weil Sie die Krone nicht wollen, sind sie vielleicht die beste Person, um sie zu tragen."

    America (Mer) erfährt immer mehr Einzelheiten von den Dates mit Maxon und den übrigen Kandidatinnen. Doch es bleibt keine Zeit um wütend auf ihn zu sein. Die Anführer der Rebellen ersuchen die beiden um ein Gespräch und ein geheimes Bündnis entsteht. Als die Kandidatinnen plötzlich zu Freundinnen werden und Mer ihre Gefühle für Prinz Maxon nicht mehr leugnen kann entfacht ein neuer ungeahnter Kampfgeist in ihr. Doch der König gehört nach wie vor zu ihren größten Feinden und die Aufgaben werden immer härter. Mer folgt weiterhin ihrem Herzen und somit spitzt sich die Feindschaft zum König zu während das Volk sie für ihre Handlungen immer mehr ins Herz schließt. Als Mer und Prinz Maxon auf der Zielgrade des Castings sind fliegt ihre Geschichte mit Aspen auf und sie verliert alles. Als sie bereit ist ihre Niederlage zu akzeptieren folgt ein grausamer Angriff der Rebellen und plötzlich werden die Karten erneut gemischt...

    Ein wirklich großartiges Ende für die Liebesgeschichte von Maxon und Mer. In diesem Buch sind Leid und Hoffnung nah beieinander und es ist bis zur letzten Seite ein Geheimnis, welches der beiden siegt. 

    Die verrückte, packende und leidenschaftliche Liebesgeschichte der beiden zählen definitiv zu meinen Jahreshightlights! 

    Eine absolute Leseempfehlung meinerseits.


  4. Cover des Buches Selection Storys – Liebe oder Pflicht (ISBN: 9783733500436)
    Kiera Cass

    Selection Storys – Liebe oder Pflicht

     (805)
    Aktuelle Rezension von: Schelly_396

    Nachdem ich die ersten drei Teile der Selection Reihe beendet hatte, musste ich einfach die Story dazu noch lesen. 

    Hier wird die bereits bekannte Geschichte nochmal aus den Blickwinkeln von Maxon und Aspen erzählt. Außerdem bekommt man zusätzliche Informationen zu den Familien und der Geschichte Illeás.

    Beginnend mit Maxon taucht man in seine Gefühlswelt ein. Für mich absolut phantastisch! Man erfährt zuerst mehr über sein Leben vor dem Casting, welches auch bei ihm gemischte Gefühle mit sich bringt. Es ist schön seine Sicht nochmal zu erleben, da sie oftmals anders ist als ich erwartet hätte. Von Ängsten und Zweifeln über Bewunderung und Mut bis zu Liebe und Leidenschaft erfährt man kurz aber intensiv und humorvoll seine Sicht auf die Geschehnisse. 

    Weniger begeistert hat mich Aspens Sicht. Maxons Sicht auf die Geschichte ist so emotional, aber Aspens Sicht kommt im Vergleich dazu sehr trocken rüber. Man begleitet ihn auf seinem Weg vom Kampf um America bis hin zu dem Entschluss sie ziehen zu lassen. Er lernt ihre Zofen besser kennen und kämpft tapfer gegen die Rebellen. Aber überzeugen konnte mich seine Geschichte nicht, im nachhinein ist sie in meinen Augen kaum bedeutend und größtenteils überflüssig.

  5. Cover des Buches Kim Jiyoung, geboren 1982 (ISBN: 9783462053289)
    Nam-Joo Cho

    Kim Jiyoung, geboren 1982

     (319)
    Aktuelle Rezension von: leonie2106

    Kim Jiyoung ist wie jede Frau. Kim Jiyoung leidet wie jede Frau. Doch Kim Jiyoung zerbricht daran.

    Was mich besonders bewegt hat war, dass man hier eigentlich (auch wenn die Figuren fiktiv sind) eine alltägliche Reportage liest. Auch wenn die Kultur und der Umgang in Korea natürlich zu Teilen ganz anders sind, als in meinem Kulturkreis hier in Deutschland, habe ich dieses Buch mehr gefühlt als gelesen. Ich habe geweint, ich war wütend, ich habe mich in manchen Zeilen wieder erkannt.

    Kaum ein Roman deckt so präzise die misogynen Weltordnungsstrukturen auf und ist dabei so nüchtern und emotionslos in der Beschreibung und ich glaube genau das war es. Dadurch, dass der Roman fast keine Emotionen zeigt, habe ich das Doppelte verspührt. 

    Den Plot zu beschreiben ohne zu Spoilern ist schwierig. Ich kann nur so viel sagen: Obwohl nicht viel passiert ist es schwere Kost und macht stellenweise sehr betroffen.

    Dennoch eine klare Leseempfehlung. Kim Jiyoung, geboren 1982 gehört für mich zu den modernen Büchern, die man/frau einfach gelesen haben sollte.

  6. Cover des Buches Die Geisha (ISBN: 9783442735228)
    Arthur Golden

    Die Geisha

     (2.912)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    1929

    Chiyo und ihre ältere Schwester Satsu leben in einem kleinen Fischerdorf unter armen Verhältnissen. Ihr Vater verkauft sie nach Kyoto und während Chiyo in der Okiya aufgenommen wird, wird Satsu zur Prostitution gezwungen.

    Die Geisha des Hauses, Hatsumomo, spinnt immer wieder Intrigen gegen Chiyo, weshalb ihre Schulden immer weiter wachsen. Die Summe ist so hoch, dass sie es im Leben nie abarbeiten könnte.

    Doch ihr Leben wendet sich, als die Geisha Mameha Chiyo unter ihre Fittiche nimmt und sie ausbildet. Dabei hat Chiyo nur ein Ziel: Den Direktor wieder sehen, den sie als Kind getroffen hat.

    Ich habe zuerst den Film „Die Geisha“ gesehen, die bunten Farben, Kostüme und Bilder. Der Film hat mich einfach nur gepackt und die Musik dazu ging unter die Haut. Ich habe im Abspann dann gesehen, dass der Film auf dem Buch basiert und musste es einfach lesen.

    Das Leben einer Geisha wird in diesem Buch gut beleuchtet. Bestes Beispiel ist eben die Aufklärung darüber, dass eine Geisha eine Künstlerin ist und keine Prostituierte. Doch ist auch hier ein wenig Fiktion mit eingeflossen, wie der Teil mit der Mizuage (Entjungferung).

    Mizuage (jap. 水揚げ) ist eine der Zeremonien, die den Aufstieg einer Maiko zur Geisha symbolisiert. Anders als in dem Film „Die Geisha“ angedeutet, und im Unterschied zu einer nicht Geishas betreffenden früheren japanischen Praxis, handelt es sich nicht um einen sexuellen Akt.

    Die Maiko ändert fünfmal ihre Frisur, um die Schritte zu symbolisieren, die sie auf dem Weg zum Status einer Geiko vollzieht. Bei der Mizuage wird der obere Haarknoten symbolisch aufgeschnitten, um den Übergang vom Mädchen zur jungen Frau zu kennzeichnen. Danach trägt die Maiko eine erwachsenere Frisur. Die veränderte Frisur bedeutete, dass die Maiko in die letzte Phase ihrer Laufbahn als Maiko eingetreten war. Für die Stammkunden war es das Zeichen, dass sich die Maiko dem heiratsfähigen Alter näherte und nun Anträge gemacht werden durften. Anlässlich der Feierlichkeiten wurden den wichtigsten Familien und verwandten Häusern von der angehenden Geiko Geschenke überreicht. Dies diente der Festigung von Beziehungen untereinander und der Information der Öffentlichkeit über die Mizuage. Nach der Mizuage ist der nächste große Übergangsritus im Leben einer Maiko ihre Erikae (襟替え „Wenden des Kragens“).

    Eine Zeremonie gleichen Namens gab es früher auch bei japanischen Kurtisanen und bezeichnete bei diesen die zeremonielle Defloration. Es war üblich, eine bevorstehende Mizuage durch das Verteilen von Ekubo (runde Reiskuchen mit einem roten Punkt in der Mitte) bei den Kunden anzuzeigen, von welchen für das Privileg der Defloration hohe Geldgebote erwartet wurden. Es wird häufig fälschlicherweise angenommen, dass für das Recht auf die Mizuage hohe Summen gezahlt wurden, das war aber in der Regel nicht der Fall. Die Mizuage-danna wurden nach Ansehen und Vertrauenswürdigkeit ausgewählt und die Wahl sollte es für die Maiko so angenehm wie möglich machen. Heutzutage existiert der Mizuage-Brauch nicht mehr.
    (Quelle: Wikipedia)


    Der Roman ist an manchen Stellen sehr trocken geschrieben und weicht vom Film ab. Daher sollte man sich Zeit für dieses Buch nehmen.

    Chiyo ist ein sehr naives Mädchen, weshalb sie oft sehr dumm handelt und Dinge tut, die sie hätte besser wissen müssen. Erst unter der führenden Hand von Mameha ist sie reifer geworden.

    Mameha ist eine sehr gütige Person und strahlt nicht nur im Film viel Wärme aus, während Hatsumomo ein sehr integranter Mensch ist und das Gegenteil. Sie ist ein Biest und dennoch hat auch sie ihre Geschichte mit einer unerfüllten Liebe.

    Die Mutter der Okiya ist nur geldsüchtig und hat nichts anderes im Sinn. Akribisch werden alle Ein- und Ausgaben notiert und festgehalten.

    Das Buch ist an manchen Stellen etwas ausschweifend und zäh, aber dennoch interessant geschrieben.

  7. Cover des Buches Mein Herz und deine Krone (ISBN: 9783734102950)
    Heather Cocks

    Mein Herz und deine Krone

     (93)
    Aktuelle Rezension von: magic_and_crazy_reader16

    Ursprünglich hatte ich vor Mein Herz und deine Krone nie zu lesen und ungelesen zu verkaufen, dann wollte ich es aber doch ein mal probieren mit dem Gedanken, wenn es mir echt gut gefallen hätte, wär mir durch den Verkauf echt was entgangen. Leider war dem nicht so der Fall. 


    Zunächst muss ich sagen, dass ich das Buch niemals wegen dem Cover gekauft hätte. Ich mag schlichte Cover aber dieses Buch sieht sehr billig aus und macht meiner Meinung nach überhaupt nicht auf sich aufmerksam. Zwar sieht man eine Krone und die Farbe sieht ganz okay aus aber irgendwie hat es mich deprimiert, dieses Cover die ganze Zeit wieder im Augenschein zu haben. 


    Nun zu der Handlung. Die Grundidee ist ja eigentlich nichts besonderes und es gibt ja schon sehr viele Geschichten rund um die Beziehung von bürgerlichen Personen und Monarchen. Trotzdem haben die Autorinnen es geschafft, das Buch ein wenig anders zu gestallten wie die normalen Love Storys in diesem Bereich. Es gibt sehr viele Momente die einem auch noch nach dem Lesen im Gedächtnis belieben trotzdem war die Beziehung von Nick und Bex nicht tiefgründig und überhaupt nicht greifbar. Ab der Hälfte hatte ich das Gefühl, die beiden überhaupt nicht als Paar zu kennen und das ist echt ein no go, da man ja als Leser in die Geschichte eintauchen möchte. Ein Grund für die nicht vorhandene Tiefgründigkeit könnten die einzelnen Teile sein, die sich immer in 2 Jahren untergliedern. Bex war an sich eine starke und coole Person, trotzdem benimmt sie sich die meiste Zeit wie ein sechzehnjähriger Teenager, was so nervig war. 


    Ich verstand irgendwie nicht, warum die Autorinnen ihre Schwester mit eingebracht haben. Sie hat gar nichts zur Handlung beigetragen und hat mir echt den letzten Nerv geraubt. 


    Der wohl wichtigste Kritikpunkt ist, dass das Buch für 700 Seiten echt langatmig geschrieben ist. Der Schreibstil ist wirklich anstrengend und man wollte am liebsten ein paar Seiten überspringen. Das ging aber nicht, da auf einer Seite so viele Informationen standen, die einen halb überschlagen. Überhaupt gab es Szenen die viel zu schnell verliefen und wieder unwichtige Szenen die über 10 Seiten geschildert werden. 


    Der wohl coolste Charakter war Freddie, der Bruder von Nick. Er hat das ganze Buch etwas lockerer und witziger wirken lassen. Auch die ganzen Freunde von Bex und Nick wie Cilla und Gaz, als auch Moppel waren viel interessanter als das eigentliche Liebespaar. 

    Das Buch ist wirklich keine große Empfehlung von mir, kann den ein oder andern von euch wahrscheinlich trotzdem unterhalten. 

  8. Cover des Buches Wintersong (ISBN: 9783492704588)
    S. Jae-Jones

    Wintersong

     (98)
    Aktuelle Rezension von: DanySunny

    Der Klappentext von Wintersong hatte mich begeistert und ich konnte es kaum erwarten das Buch zu lesen. An sich finde ich die Idee des Buchs auch wirklich gelungen. Leider hat mir in der Umsetzung die Spannung gefehlt. Ich musste mich beim Lesen manchmal zwingen weiter zu machen. Mich hat das Bayrische/ Österreichische Setting außerdem etwas genervt. Außerdem geht es in dem Roman stark um Musik und das Komponieren. Im hinteren Teil ist ein ganzes Glossar mit den verwendeten Musikbegriffen. Leider habe ich gar keine Ahnung von Musik und dementsprechend waren all diese Fachbegriffe für mich wirklich störend beim Lesefluss. Ich kann für das Buch daher nur 3 Sterne vergeben.

  9. Cover des Buches Royal Hearts - Wie ich mich in den Prinzen von England verliebte (ISBN: 9783473401703)
    Emily Albright

    Royal Hearts - Wie ich mich in den Prinzen von England verliebte

     (146)
    Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreams

    Ich habe ein Schwäche für royale Geschichten.

    Kleine-Mädchen-Träume und so …

    Die Geschichte von Evie & Edmund

    schien mir daher genau das richtige zu sein.


    Die Story ist kurzweilig und temporeich.

    Doch durch das schnelle Voranschreiten der Handlung,

    fehlten mir Tiefe und Emotionen.


    Hinzukommt, dass der Verlauf sehr vorhersehbar ist.

    Was mich nicht allzu sehr gestört hätte,

    wenn nicht alles so oberflächlich behandelt worden wäre.


    Auch die Protagonisten, Evie und Edmund kamen sehr blass daher.

    Stereotypen, ohne Tiefe.

    Was sich leider auch auf ihre sich schnell entwickelnde Beziehung auswirkt.


    Trotzdem fand ich die Story eigentlich ganz nett.

    Es gab auch ein paar Handlungsstränge, die ich recht interessant fand.

    Leider steht darüber jedoch die fehlende Tiefgründigkeit und die leider eher banale Handlung,

    die die Geschichte für mich zunehmend reizloser machten.

     

    War okay, aber nicht mehr

    3 Sterne.

  10. Cover des Buches Die souveräne Leserin (ISBN: 9783803112545)
    Alan Bennett

    Die souveräne Leserin

     (521)
    Aktuelle Rezension von: schokobook

    Dieses Buch hab ich in der Jugend schon einmal versucht und bin gescheitert. Jetzt im reiferen Alter nochmals versucht und ich mag es. Manche Bücher brauchen ihre Zeit. Die Queen findet bei ihren Spaziergängen heraus, dass es einen Bücherbus im Schlosshof gibt und nimmt sich direkt Lektüre mit. Damit beginnt eine Leseleidenschaft die vor nichts mehr halt macht. Bei Empfängen fragt sie ihre Gäste nach ihrem Lieblingsbuch, welches diese pikiert oder gar entsetzt nicht benennen können. Können es einige wenige, haben sie zusammen mit der Queen mehr Gesprächsstoff als je zuvor. Die Höflinge werden ganz nervös, denn statt aus der Kutsche zu winken, liest Majestät Bücher während der Fahrt. Der Versuch die Bücher vor Majestät zu verstecken misslingt und die Queen scheut sich nicht zu tadeln. Wöchentlich findet sie neue Titel im Bücherbus und der junge Koch, der sich dort ebenfalls Bücher ausleiht lerrnt eine Queen kennen wie sonst kein anderer. Ich fand das so schön. Das Buch wirklich lesenswert. Wenn man The Chrown gesehen hat und sich mit dem Windsors befasst hast, sieht man die kaum mal lesen. Auch Elisabeth hatte nicht gerade eine Ausbildung die das Lesen umfasst. Man sieht sie aber mal in einer Szene wo sie sich verzweifelt bemüht sich was an Literatur anzueignen. Wenn man diese Szene kennt, versteht man dieses Buch hier besser und war sicher auch ein Grund, weshalb ich das Buch in jungen Jahren noch nicht richtig verstanden hatte. Gelesen Juni 2021



  11. Cover des Buches The Crown (ISBN: 9780007580248)
    Kiera Cass

    The Crown

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich habe mich in die Selection Reihe verliebt. Das sind Bücher, die ich noch mal lesen will, weil ich die Charaktere total vermisse. Dabei mag ich es absolut nicht Bücher noch einmal zu lesen.

    Diese Reihe musste ich in einem Mal verschlingen, weil es unfassbar schwer war aufzuhören, wenn einen mal das Selection-Fieber gepackt hat.

    Meiner Meinung nach kann Kiera Cass Charaktere so beschreiben, als würdest du sie selbst sein. Ich konnte nicht mehr aufhören mitzufühlen und wollte unbedingt wissen, was als nächstes passiert. Sie hat eine unfassbar gute Idee, verdammt gut umgesetzt. Es erinnert an den Bachelor, ist aber doch was verdammt anderes und irgendwie auch nicht.

    Ich habe das letzte Buch auf Englisch gelesen und ich muss sagen, dass ich es gut lesen konnte. Das Englisch war nicht schwer und ich konnte es so weglesen.

    Jedes Mal, wenn ich ein Buch der Selection Reihe gelesen habe, musste ich es innerhalb ein paar Tage durchlesen.
    Einfach tolle Bücher und ein verdammt toller Abschluss der Buchreihe.
  12. Cover des Buches Dragon Flame (ISBN: 9783492269964)
    G. A. Aiken

    Dragon Flame

     (64)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Celyn, der schwarze bekommt manchmal ungewöhnlichem Auftrag von seiner Drachenkönigin. Jetzt soll er Elina Shezakova beschützen, obwohl sie den Auftrag hatte die Drachenkönigin zu töten. Elina ist nicht gut auf ihn zu sprechen und er ist auch nicht begeistert sie mit ihm zusammen zurück in die Steppe zu gehen. 


    Zurück in der Welt der Drachen, die ich liebe diese Welt auch. Im Hauptfokus stehen Celyn und Elina doch tauchen viele alte Bekannte wieder auf und ich liebe es. Die alten Wortgefechte, die Gefühle und der Humor, den man eh schon von den anderen Bändern her kennt. Voller dunklen Humors, Action, ab und zu auch etwas Spannung. Elina kann man eigentlich man nur lieben. Sie ist einfach ein Unikat und hat kaum etwas mit normalen Frauenfiguren zu tun. Ich liebe sie einfach. Celyn mag ich allein, weil er immer wieder Fragen stellt und nicht aufhören kann zu reden. Vor allen das Ende, ist sehr spannend und ich bekomme nicht genug von den Drachen. 


  13. Cover des Buches Queen of Passion – Lenora (ISBN: 9783499001208)
    Emma Chase

    Queen of Passion – Lenora

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Diesen Band wollte ich nicht lesen. Irgendwie hat sich in meinem Kopf festgesetzt, dass die Geschichte zu Zeiten von Pferdekutsche und Außentoilette spielt. Darauf hatte ich keinen Bock. Und Queen Lenora war auch nicht sonderlich sympathisch bei Nicholas, Henry und Logan. Doch meine Kollegin klärte mich zum einen auf, dass die Geschichte zeitlich in den 50er/60er Jahren spielt und zum anderen es sich um eine wundervolle Liebesgeschichte handelt, also habe ich mich breitschlagen lassen.

    Was soll ich sagen? Ich bin eine engstirnige Idiotin und kann froh sein, dass ich meine Kollegin habe :-) Die Geschichte von Lenora und Edward ist absolut bezaubernd und mitreißend. Ich habe Tränchen verdrückt und gegrinst. Es war ein wundervoller Zeitvertreib mit viel Liebe und noch mehr Leidenschaft. Dieser Band unterscheidet sich von den zwei Prinzen-Bänden, aber fährt in der Schiene des Bodyguard-Bands – er ist weniger derb und emotionaler. Lenoras Geschichte wird gut erzählt und aufgebaut, sodass ich sofort einen Draht zu ihr hatte. Wenn ich jetzt an die Szenen mit ihr in den anderen Büchern denke, in denen sie mit Edwards Portrait spricht, will ich weinen! Sie ist eine unheimlich starke und zugleich liebevolle Figur. Emma Chase hat mit Lenora eine wahre Queen erschaffen.

    Ich muss jedoch eingestehen, dass mich das Buch am Ende etwas verloren hat. Der Anfang mit Thomas und Edward hat mich gefühlsmäßig total überquellen lassen, aber zum Ende hin fehlte die Spannung. Es passiert nichts mehr, was mich sonderlich vom Hocker gerissen hat. Trotzdem muss ich sagen, dass ich es super finde, dass die Autorin diesen Band geschrieben hat und damit der Reihe einen wundervollen Endpunkt verpasst hat.

    Fans der Royals kommen voll auf ihre Kosten und auch die passion kommt nicht zu kurz. Greift also zu, meine lasterhaften Buchfreunde ;-)

  14. Cover des Buches Die Weiße Flamme (ISBN: 9783492268295)
    Richard Schwartz

    Die Weiße Flamme

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Kagali
    Weiter geht‘s im Epos rund um Askir. Nachdem Havald am ende des letzten Bandes wieder erwacht ist, hatte ich die Hoffnung ihn in diesem Band wieder zu sehen. Leider müssen wir uns da noch etwas gedulden. Dennoch war ich sehr gespannt auf diese Fortsetzung.

    Meine Meinung

    Kampf um den Thron von Illian
    Während es im ersten Band der Götterkriege sehr actionreich von statten ging, stehen Leandra und ihre Gefährten in Die weiße Flamme vor ganz anderen Herausforderungen. Statt gegen ein Fein in die Schlacht zu ziehen, müssen Intrigen durchschaut, Ränkespiele überwunden und Verräter enttarnt werden. Denn der Weg nach Illian mag nun frei sein, ganz so leicht lässt sich ein Thron dann aber doch nicht gewinnen. Aus diesem Grund geht es in diesem Band vom Tempo her etwas ruhiger zu, der Fokus der Handlung liegt bei den Ränkespielen in der Stadt der Rose, über die wir endlich etwas mehr erfahren. Richard Schwartz gelingt es dabei gut, die Stimmung in der Stadt zu vermitteln. Die nahende Verzweiflung und die Bedrohung der Feindlegion, die wir ein Damoklesschwert über der Stadt schwebt.


    In der Warteschlange
    Diese Machtspiele und Intrigen sind alles andere als uninteressant, dennoch habe ich wie bei Die Rose von Illian das Gefühl, dass etwas fehlt. Die beiden Bände sind nicht umspannend, aber sie reißen nicht so mit wie die Bände der Askir Saga. Man hat irgendwie das Gefühl, dass diese beiden Bücher eher eine Art Zwischenband darstellen die den Leser auf einen erneuten „ Havalds Zyklus“ vorbereiten sollen. Als würden die Götterkriege erst ab Das blutige Land starten und diese beiden Bände wären der Prequel dazu.
    Aus diesem Grund konnte mich das Buch nicht ganz so begeistern, auch wenn das Meckern auf hohem Niveau ist und ich trotzdem behaupte, dass auch diese Beiden Bände Spaß machen, nur eben nicht ganz so sehr wie die Askir Bände. Immerhin: Das Ende deutet an (oder eher winkt mit dem Zaunpfahl), dass Havald im dritten Teil der Götterkriege wieder der Erzähler sein wird. Ich bin also sehr guter Dinge, dass es besser werden wird.

    Fazit:

    Die Reihe macht weiterhin Spaß, allerdings wird es dennoch Zeit, dass Havald zurückkommt, denn ohne ihn, ist es einfach nicht dasselbe.

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner
  15. Cover des Buches Anna Karenina (ISBN: 9783730609828)
    Leo Tolstoi

    Anna Karenina

     (1.051)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Ein opulentes Stück Weltliteratur, das Leo Tolstoi mit seiner „Anna Karenina“ geschaffen hat. Und trotz der vielen Seiten, mit denen dieser Roman aufwartet, las er sich doch recht zügig.

    Streng genommen sollte das Buch nicht nur Anna Karenina heißen, geht es doch um zwei verschiedene Frauen, zwischen deren Leben die Handlung hin und herspringt. Kitty heißt das andere junge Mädchen, deren Leben und Leiden der Leser begleitet.

    Als Anna Karenina Alexej Wronskij kennenlernt, ist es um beide geschehen. Sie wird zur bekanntesten Ehebrecherin in der Weltliteratur. Doch das Leben ist nicht leicht im Russland der Zarenzeit. Frauen sind ohne ihre Männer nichts, haben keine Rechte und quasi keine Daseinsberechtigung. Sie erhalten „Taschengeld“ von ihren Ehemännern, um sich oder ihren Kindern etwas kaufen zu können. Auch haben sie keinerlei Rechte auf ihre eigenen Kinder, wenn es zum Ehebruch kommt. Und so leidet Anna einerseits unter dem Fehlen ihres Sohnes, andererseits unter ihrem verlorenen Leben. Doch solange Wronskij da ist, ist alles gut.

    Kitty hingegen lehnt den Heiratsantrag eines ihr lieben Menschen ab, da ihre Mutter eine bessere Partie vorgesehen hat, aus der dann jedoch nichts wird. Die Depression, in die das junge Mädchen stürzt, begleitet sie dann ihr weiteres Leben. Doch vielleicht ist noch eine Änderung der Lebensumstände möglich.

    Ein großes Werk, das wirklich nur ein paar kleinere Szenen hat, auf die man getrost verzichten könnte. Das Leben zur Zarenzeit wird wirklich sehr gut dargestellt und das Leben der Frauen authentisch erzählt.

    Mir tun sie vor allem Leid. Sie sind nichts, sie haben nichts und müssen es dann auch noch über sich ergehen lassen, dass das Fremdgehen ihrer Männer Normalität ist. Ich bin froh, selbst nicht in dieser Zeit in diesem Land leben zu müssen.

    Was ich als Manko herausstelle, sind die ganzen gefühlsduseligen und hysterischen Frauen. Klar, Tolstoi war ein Mann, aber offenbar stand seine Meinung über Frauen auch nicht gerade hoch im Kurs. Immer wieder schreiben, heulen und ewige Tränen. Als Alternative geht nur der Glanz in jedermanns Augen... Das fand ich etwas nervig, zumal Tolstoi dies inflationär eingesetzt hat. Und das, obwohl es fast nur prächtige und vorzügliche Menschen in diesem Roman gab.

    Dennoch: eine gute Geschichte, die man vielleicht einfach einmal im Leben lesen haben sollte. Ich werde Tolstoi auf jeden Fall noch mindestens ein Buch geben.

  16. Cover des Buches 13 Stufen (ISBN: 9783328101536)
    Kazuaki Takano

    13 Stufen

     (39)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    13 Stufen

    Herausgeber ist Penguin Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (13. November 2017) und es hat 400 Seiten.

    Kurzinhalt: Ein unschuldig wegen Mordes zum Tod Verurteilter soll hingerichtet werden. Der ehemalige Gefängnisaufseher Nangō und der auf Bewährung entlassene Jun'ichi erhalten den Auftrag, den wahren Täter zu finden. Für das ungleiche Ermittlerduo beginnt damit nicht nur ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit, sondern beide müssen sich auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen.

     Bestsellerautor Kazuaki Takano erzählt eine fesselnde Geschichte voller unerwarteter Wendungen und falscher Fährten bis hin zum furiosen Showdown. Am Beispiel der in Japan noch angewandten Todesstrafe stellt er die Frage nach Schuld und Reue, nach dem Recht auf Vergeltung. Dabei erzeugt seine vielschichtige Erzählweise eine außergewöhnliche Spannung, die den Leser bis zur letzten Seite nicht loslässt.

    Meine Meinung: Ich hab schon ein Buch von dem Autor gelesen und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Es ist kein Buch über blutrünstige Dinge oder so, sondern hier geht es viel um Gefängnis und die Pflichten eines Japaners. Und die werden so gut und präzise beschrieben, dass  man alles gut verstehen kann. Ich fand die beiden Protagonisten sehr sympathisch und ich konnte ihr Handeln auch nachvollziehen. Ausserdem  baut der Autor so viele unerwarteten, aber doch schlüssige Entwicklungen ein, dass man als Leser immer wieder überrascht wird. Immer wieder wird der Leser mit Todesängsten, Wünschen, aber auch Selbstzweifeln konfrontiert. Ich war immer in Gedanken nach dem Lesen und habe überlegt, wie ich mich entscheiden würde.

    Mein Fazit: Nicht ganz so spannend wie der Vorgänger, aber auch sehr packend. Ich vergebe 4 gute Sterne und kann es jedem Fan empfehlen.

  17. Cover des Buches Ein geschenkter Tag (ISBN: 9783596512171)
    Anna Gavalda

    Ein geschenkter Tag

     (304)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 149 Seiten

    Verlag: FISCHER Taschenbuch (19. Januar 2012)

    ISBN-13: 978-3596189861

    Originaltitel: L’ Échappée belle

    Übersetzung: Ina Kronenberger

    Preis: 7,99 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Eine herrlich erfrischende Erzählung


    Inhalt:

    Eigentlich sind Garance und ihr Bruder Simon nebst Frau Carine auf dem Weg zu einer Familienhochzeit. Unterwegs gesellt sich noch ihre Schwester Lou dazu. Nur Bruder Vincent hat keine Zeit zu kommen. Kurzerhand beschließen die drei Geschwister, die Hochzeit Hochzeit sein zu lassen und fahren zu einem Blitzbesuch aufs Land zu Vincent. Sie verbringen zusammen einen herrlich unbeschwerten Tag in Erinnerung an ihre Kindheit, frei von allen Zwängen.


    Meine Meinung:

    Anna Gavaldas Romane gefallen mir aufgrund ihrer Leichtigkeit und ihres Tiefgangs. Dies ist auch bei dieser leider recht kurzen Geschichte (geringe Seitenzahl, große Schrift, breite Ränder) nicht anders. 


    Die Beziehung der Geschwister zueinander ist herzerfrischend. Für jedes „Problem“ gibt es eine andere Bezugsperson, aber immer ist jemand für einen da. Die Liebe der vier Geschwister sprüht aus allen Seiten. Es macht einfach Spaß, mit ihnen diesen unbeschwerten, unkonventionellen und albernen Tag zu durchleben. Vor allem, weil man anfangs noch Carine erlebt, Simons Frau, die zu allem eine absolut strikte Meinung hat und einfach nicht genießen kann - ein krasser Gegensatz zu den vier lockeren Geschwistern.


    Fazit:

    Ein kleines Gute-Laune-Buch, bestens geeignet zum Verschenken für Gern-Leser und Nicht-so-gern-Leser.


    ★★★★☆


  18. Cover des Buches Der Report der Magd (ISBN: 9783492303279)
    Margaret Atwood

    Der Report der Magd

     (688)
    Aktuelle Rezension von: gst

    „Ärzte haben hier einst gelebt, Rechtsanwälte, Universitätsprofessoren. Es gibt keine Rechtsanwälte mehr und Universitäten sind geschlossen“ (Seite 37)

    Wir befinden uns in Gilead, wo gebärfähige Frauen zu Mägden werden, die den alternden Kommandanten und ihren Frauen Nachwuchs schenken sollen.

    Ihres früheren Lebens mit Luke und der Tochter entrissen, erzählt Desfred ihre Erlebnisse. Sie träumt von früher, als sie noch selbst über ihr Leben bestimmen konnte. Heute versucht sie das Beste aus der schwierigen Situation zu machen. Eingehüllt in die rote Mägde-Uniform ist sie nach ihrer Ausbildung bei „Tante Lydia“ regelrecht in einen Kokon gehüllt.


    Als Leser können wir den Gedanken in ihrem Kopf folgen und lernen eine Frau wie Du und ich kennen. Allerdings mit dem Unterschied, dass sie sich aus Angst den Vorgaben der Gilead-Gesetze unterwirft. Sie hat niemanden mehr zum Lieben, wird verachtet, beneidet und geschätzt.


    Mich hat das Buch von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Ich-Erzählerin versteht es, Spannung aufzubauen, obwohl nicht viel geschieht. Ich konnte ganz tief in Desfreds Gedankenwelt eintauchen und bemitleidete sie für ihr eintöniges Leben. Ich bewunderte sie aber auch für ihre Fähigkeit, das Beste aus der schwierigen Situation zu machen. Selbst wenn ich das Buch auf die Seite gelegt hatte, beschäftigte es mich. Auch Jahre nach seinem Erscheinen ist es zeitgemäß und lesenswert!


    Die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood wurde 1939 geboren und lehrte ab 1964 als Literaturwissenschaftlerin an verschiedenen Universitäten. Sie lebte in den USA, im Vereinigten Königreich, in Frankreich, Italien und Deutschland. Ihr erster Roman (Die essbare Frau) erschien 1969. „Der Report der Magd“ kam 1985 heraus und entwickelte sich zu einem Kultbuch, das 1990 von Volker Schlöndorff unter dem Titel „Die Geschichte der Dienerin“ verfilmt wurde.

  19. Cover des Buches Wer zuletzt beißt (ISBN: 9783802581977)
    Mary Janice Davidson

    Wer zuletzt beißt

     (262)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Betsy Taylor Band 7: Eric Sinclair “bearbeitet” gerade seine frisch angetraute Ehefrau Betsy auf dem Schreibtisch - da poppt aus dem Nichts der Geist von Betsys toter Stiefmutter auf. Ein Horrorszenario, das sich gleich im Anschluss noch überbieten ließ.

    Zu kichern gab es wieder allerlei, ich mag Wortspiele, auch wenn sie mal flach sind. Inhaltlich passierte allerdings nicht wirklich viel, zumeist ging es hauptsächlich um Streiterein zwischen den Menschen, Vampiren und Biestern. Betsy soll dann auch noch dem unverschämten Detektiv Berry zu Hilfe kommen, obwohl es eher eine Falle zu sein scheint. Zum Schluss endet es aber mit viel Blut, Mord und Totschlag. Einige Personen scheiden dahin, doch Geist Antonia wird Betsy auch in Zukunft erhalten bleiben um sie zu piesaken. Man kann für Betsy nur hoffen, dass Betsy in Zukunft nicht von weiteren Verschiedenen geplagt wird…. Für Fans von Werwölfen gibt es dann am Ende noch eine passende Kurzgeschichte.

    Mein Fazit: Originell aber nicht neu. Zufriedene 3,5 Punkte

  20. Cover des Buches Alera - Geliebter Feind (ISBN: 9783492268394)
    Cayla Kluver

    Alera - Geliebter Feind

     (145)
    Aktuelle Rezension von: theresa_st
    Das Cover finde ich total schön. Die Schrift vom Titel in Kombination mit den Ornamenten ist total ansprechend.

    Der Schreibstil war flüssig. Teilweise war es mehr wie in einem historischen als in einem reinen Fantasy-Roman. Hat aber sehr gut gepasst. Das Buch ist aus Aleras Sicht geschrieben und man sieht oft nur ihren Blickwinkel einer Situation.

    Ich muss sagen, es ist schwer dieses Buch zu beurteilen. Beim Lesen des Klappentextes habe ich mir nämlich eigentlich etwas anderes erwartet. Ich habe mit einigem an Fantasy und auch einigem an Action gerechnet. Das gab es so leider nicht. Viel Fantastisches passiert in diesem Band nicht. Ja, es ist High Fantasy und spielt in einer anderen Welt. Die Welt erinnert aber stark an unsere Vergangheit. In Aleras Reich gibt es ein starkes Patriachat. Obwohl, sie Kronprinzessin ist, wird sie später einmal nicht regieren, sondern ihr Mann. Frauen dürfen z.B. auch keine Hosen tragen und man traut ihnen nicht wirklich zu, sich auch in Politik auszukennen. Daneben gibt es dann dieses total gegenteilige Nachbarreich, in dem Narian aufgewachsen ist. Dort führen Frauen die Geschäfte.Diesen Konflikt zu sehen war sehr spannend.

    Leider gibt es aber, wie erwähnt nicht so viel Action. Es geht mehr um Alera und wie sie sich entscheiden soll in Hinblick auf ihr Herz und ihre Verantwortung als Kronprinzessin einen würdigen Königen zu ehelichen.

    Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Alera hat stets ihren eigenen Kopf und versucht sich über die herrschenden Gesetze hinwegzusetzen und ihren eigenen Weg zu gehen. Man merkt, dass sie mal eine gute Königin wäre, wenn die Tradition sie nicht zu einem Schmuckstück des Königs degradieren würde. Ihre Faszination für Narian finde ich total nachvollziehbar. Er ist so anders, als die Männer von ihrem Reich. Denn er hört ihr wirklich zu und nimmt ihre Meinung ernst. Das ist ein ganz neues Gefühl für Alera.
    Narian bleibt die ganze Zeit ziemlich geheimnisvoll und man erfährt nur wenig über seine Vergangenheit. Man merkt aber bald, dass er wohl eher kein Spion ist. Was ich ziemlich ungewöhnlich finde (zumindest ist mir das bsiher eher selten untergekommen) ist, dass Narian jünger als Aria ist. Sie bezeichnet ihn sogar einmal als Junge.
    Dann gibt es da noch Steldor, den Aleras Vater sich als Aleras Zukünftigen wünscht. Man lernt ihn nur aus Aleras Sicht kennen, die ihn von Anfang an ablehnt. Er wirkt ziemlich arrogant und selbstverliebt. Im Laufe des Buches ändert er teilweise sein Verhalten. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das nur zur Show diente, oder er wirklich über sein Verhalten reflektiert hat. Am Schluss ähnelt er nämlich wieder mehr seinem alten Ich, wobei er auch noch schlimmer reagieren hätte können.
    Lustig waren auch Aleras wechselnde Leibwächter, die alle sehr unterschiedlich sind. London zum Beispiel ist teilweise eine Vaterfigur für sie. Aber er hat Geheimnisse vor ihr und man wird nicht immer ganz schlau aus ihr. 

    Der Schluss des Buches kommt ziemlich abrupt und lässt Alera in einer ziemlich hoffnungslosen Situation zurück. Also werde ich natürlich Band 2 lesen.

    Fazit:
    Etwas ganz anderes als ich erwartet hatte, aber trotzdem gut - von mir 4 von 5 Sternen.
  21. Cover des Buches Dornenthron (ISBN: 9783802582127)
    Richelle Mead

    Dornenthron

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Elwen
    Way more dramatic than #1. Great character development and I loved her decision at the end. Very touching
  22. Cover des Buches Wer bin ich - und wenn ja wie viele? (ISBN: 9783442313617)
    Richard David Precht

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

     (647)
    Aktuelle Rezension von: Faidit

    Precht hat seine Abhandlung in drei Abschnitte eingeteilt. Den ersten Abschnitt könnte man zusammenfassen mit: Ich habe ein Gehirn, mit dem ich denke und fühle, also bin ich. Ob man seine Persönlichkeit nur auf diese graue Masse beschränken will, sei jedem selbst überlassen. Ich für meinen Teil sehe das nicht so. Aber es scheint, dass die Philosophie die Beantwortung der großen Fragen eines jeden sinnierenden Menschen ohnehin nicht endgültig beantwortet, sondern nur Anreize gibt, wie auch Precht in seinem Buch. Der Autor packt unter diesem sinnpr“e“chtigen Titel sämtliche anerkannten Größen der Philosophie und Psychologie sowie auch der Medizin im Bereich Hirnforschung mit kurzer Darstellung ihres Lebens und ihrer persönlichen Lehre zusammen, sodass dieses Werk eher zu einem Sachbuch der Historie der Geisteswissenschaften wird. Das Buch hat sich zur Mitte hin, als der Autor auch aktuelle Themen wie Sterbehilfe, Tierversuche usw. angepackt hat, sehr gesteigert, ist zum Ende hin aber leider wieder abgeflacht. Precht verpackt wissenschaftliche Inhalte höchst unterhaltsam. Da gibt es dann schon mal den einen oder anderen Lacher. Leider konnte ich von ihm keine persönlichen Einsichten, keine eigene philosophische Meinung zu den Fragen des Lebens finden, die er zumindest gegen Ende hätte äußern können, damit das Ganze nicht nur vergangene Größen aufzählt. Immer wieder kommt Precht auf die Hirnfunktionen des Menschen zu sprechen, von einer Seele und Geist wird kaum etwas erwähnt bzw. erwogen, dass der Mensch mit mehr denken und fühlen könnte als mit vergammelndem Fleisch. Die Frage nach dem Sinn des Lebens kann scheinbar überhaupt nicht beantwortet werden und wird darum zur sinnlosen Frage degradiert, die lt. Nietzsche und Freud nur stellen könne, wer eine körperliche oder geistige Schwäche habe. Das hat mich doch schon sehr verärgert, denn ich sehe den Sinn des Lebens eindeutig darin, Liebe zu geben und anzunehmen und Hass und Angst deshalb immer weiter aus unserem Leben „abzutrainieren“. Da kommt dann schon die nächste Frage auf, die der Autor ebenfalls nur körperbezogen beantwortet: Was ist Liebe wirklich? 

    Ist „ich denke, also bin ich“, die Antwort, die uns befriedigt? Wohl eher nicht, sonst würden wir nicht weitersuchen. Tatsächlich regiert unser vielgerühmter Verstand unser Leben nämlich nicht. Denn selbst nach Tausenden von Jahren funktioniert dieses Konzept ja noch immer nicht und die Menschen lernen aus ihren Fehlern nicht dazu.

    Die Frage im Buchtitel des Autors würde ich persönlich mit „Alles“ beantworten. Weshalb? Darüber kann sich jeder selbst seine Gedanken machen. Doch da unser ICH nicht zu erfassen in der Lage ist, ist es wichtig zu wissen, dass man nichts weiß…

  23. Cover des Buches Nonna (ISBN: 9783446258570)
    Thomas de Padova

    Nonna

     (11)
    Aktuelle Rezension von: renee

    Dieses Buch ist ein etwas verwirrend aufgebauter Blick auf die Familie in Süditalien, dieses Buch ist ein Blick auf eine vollkommen andere Welt. Man fühlt sich fast etwas in der Zeit rückversetzt. Von diesem Blickwinkel her ist das Buch richtig interessant. Dennoch hätte dieser Blick chronologischer und auch ausführlicher sein müssen, denn dieses kurze episodenhafte Berichten ist mir nicht detailliert genug und dieses recht wirre Hin- und Herspringen in der Geschichte der Familie macht es der Leserschaft schwer. Chronologisch geordnet wäre diese Familiengeschichte vielleicht besser begreifbar und auch eindrücklicher gewesen. Auch hatte ich das Gefühl, dass es viel Ungesagtes und Lücken in der Familiengeschichte gibt. Lücken, die vom Autor ausgefüllt werden sollten. Jeden Sommer seiner Kindheit verbrachte der Autor Thomas de Padova in einem malerischen Dorf am adriatischen Meer in Apulien. Dieses Dorf war der Geburtsort seines Vaters, Großvaters und Urgroßvaters. Doch alle drei Männer brachen irgendwann in die Welt auf. Diese episodenhafte und chronologisch nicht geordneten Blicke auf die verschiedenen Männer verwirren auch etwas. Denn diese recht interessante Familiengeschichte wäre chronologisch geordnet und etwas verdichtet sicher ein absolut interessantes Buch geworden. Auch später kommt Thomas de Padova immer wieder in dieses Dorf und ihn erwartet seine Großmutter, schwarzgekleidet, kurz angebunden und streng ist sie eine Instanz. Und sie wirkt. Aber der Autor erinnert sich an keine Nähe zwischen seinem Großvater und dessen Frau. Das Buch gibt kurze, aber einprägende Antworten darauf. Ausführlicher wäre dieses Buch sicher ein Knaller gewesen. In dieser kurzen Version hier ist es mir aber dennoch 3 Sterne wert! 

  24. Cover des Buches Noch einmal meine Mutter sehen (ISBN: 9783453869356)
    Zana Muhsen

    Noch einmal meine Mutter sehen

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Louie

    Cover

    Ich habe die Weltbild-Ausgabe, welche in Pastelltönen gehalten ist. Darauf ist eine junge Frau zu sehen. Das Cover ist meiner Meinung nach sehr ansprechend und war deshalb auch ein Kaufgrund für mich.

    Handlung

    Wir begleiten die junge Zana und ihre kleine Schwester Nadja, die in England aufgewachsen sind. Ihr Vater hat eine Reise in den Jemen, sein Heimatland, für die beiden organisiert. Die Mädchen sind natürlich sehr aufgeregt, jedoch währt diese Freude nicht lange. Es stellt sich bald heraus, dass alles anders ist als angenommen. Die beiden wurden zwangsverheiratet und müssen nun im Jemen in Unterdrückung unter schwerster Arbeit leben. Doch sie geben nicht auf und kämpfen für eine Rückkehr nach England.

    Meinung

    Unvorstellbar, was diese beiden Mädchen in so einem jungen Alter durchmachen mussten. Besonders geschockt hat mich die Untätigkeit der Regierungen trotz des Medienrummels, der um die beiden entstanden ist, nachdem sich die Mutter an die Öffentlichkeit gewandt hat.

    Zanas Schilderungen waren sehr bewegend. Der Schreibstil ist gut verständlich, einfach, aber dennoch packend. Die Kapitel waren nicht zu lang, sodass das Buch gut zu lesen war. Ich mochte auch, dass jedes Kapitel eine eigene Überschrift hatte. In meiner Ausgabe war die Schrift recht groß, was für mich sehr angenehm war. 

    Fazit

    Alles in allem ein empfehlenswertes Buch, wenn man sich für Frauenschicksale interessiert. Sehr angenehm zu lesen.

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