Bücher mit dem Tag "phänomen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "phänomen" gekennzeichnet haben.

49 Bücher

  1. Cover des Buches Smaragdgrün (ISBN: 9783401063485)
    Kerstin Gier

    Smaragdgrün

     (6.527)
    Aktuelle Rezension von: Bogl_rka_Bod_n

    Ich lieb die ganze Reihe und am Ende hab ich selber mitgefiebert es ist einfach genial ich kann es noch anders beschreiben. Ich hab die Filme gesehen und muss sagen ,dass es einige Abweichungen gibt, vor allem gegen Ende, trotzdem bin ich Fan von Buch und Film.

    Einfach empfehlenswert!!! 

  2. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.195)
    Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregal

    Der Schreibstil des Autors ist flüssig zu lesen/hören und sehr fesselnd. Durch die Beschreibungen im Buch konnte ich mir das Setting gut vorstellen. Der Spannungsbogen ist toll. Er steigt und fällt immer mal wieder abwechselnd und Richtung Ende gibt es viele Wendungen und Überraschungen. Für mich ist es immer was positives, wenn ein Buch mich auf eine falsche Fährte führen kann und ich wusste wirklich bis zum Ende nicht, wer der Täter*in ist. Ich habe erst danach rausgefunden, dass es sich hierbei um Band eins einer Reihe handelt und ich werde mir definitiv die nächsten Bände besorgen. 


    David Hunter ist ein toller Protagonist. Seine Entwicklung im Buch ist faszinierend. Die weiteren Charaktere bieten einiges an Rätsel raten und stiften auch etwas Verwirrung.


    Insgesamt eine tolle Geschichte. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sterne. 

  3. Cover des Buches Sofies Welt (ISBN: 9783423624213)
    Jostein Gaarder

    Sofies Welt

     (4.426)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Guarcello

    Die diverse philosophische Richtungen gehören zu unseren Dasein.. jeder, der sich dafür interessiert, sollte das Buch lesen: leicht und verständlich erklärt Gaarder die diversen Richtungen.

  4. Cover des Buches Killerfrauen (ISBN: 9783426788660)
    Stephan Harbort

    Killerfrauen

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Miss-Tarantulas-Netzwerk

    🕷 Cover 🕷
    Wie für ein Sachbuch üblich ist das Cover eher schlicht gehalten. Rechts oben ist, passenderweise, das Portrait des Autors zu sehen und es sind außerdem zwei Hände bzw. deren Schatten zu erkennen. Die obere Hand scheint ein Messer zu halten. Auch wenn es nicht eindeutig zu erkennen ist, so soll es sich hierbei sicherlich um weibliche Hände handeln. Dies schließe ich aus dem Titel und den Inhalt des Buches. Das Cover ist damit passend zur Thematik gestaltet. 


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    🕷 Aufbau & Schreibstil 🕷
    ~ Erzähler Perspektive ~

    Kapitel
    Das Buch enthält 7 Kapitel (+ Vorwort, Nachwort, Kriminologie der Serienmörderin, Literatur).
    Die Kapitel werden nicht mit Zahlen, sondern mit passenden Überschriften eröffnet. Bevor dann mit der sachlichen Erzählung begonnen wird, finden wir noch einige aussagekräftige Textstellen.


    Atmosphäre
    Wie für ein Buch aus der True Crime Szene üblich, ist die Atmosphäre hier sehr sachlich und dennoch durch die Ereignisse auch ergreifend.

    Schreibstil

    Gewöhnlich sachlich und fundiert.


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    🕷 Mein Fazit & Bewertung 🕷
    Stephan Harbort.
    Nicht mein erstes Buch von diesem großartigen Autor und sicherlich auch nicht mein letztes.

    Wie üblich geht der Autor bei der Analyse der Täterinnen und dem damit verbundenen Tathergang äußert genau und nach einem zeitlichen Ablauf vor. Dadurch erfahren wir sowohl etwas über die Vergangenheit der Täterinnen, als auch über deren Gegenwart und das abschließende Urteil vor Gericht. Außerdem wird auch deren Psyche genaustens durchleuchtet. Studien untermauern seine Aussagen. Wenn Fachbegriffe aufkommen, werden diese vom Autor selbstverständlich erläutert. Abschließen bleibt keine Frage mehr offen.


    Das Buch zeigt den Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Tätern auf. Ja, hierbei gibt es tatsächlich einige Unterschiede. Auch wenn es selbstverständlich erschreckend ist, so ist es dennoch auch sehr interessant, wenn man einmal tief in die Psyche einer Täterin vordringen kann.

    Aus Respekt vor Opfer, Hinterbliebenen, Ermittlern und Autor gebe ich, wie immer, eine Bewertung von 5 von 5.  

  5. Cover des Buches S3: Spuk in der Bibliothek: Eine Annäherung an das Unheimliche (ISBN: 9781481079341)
    Oliver Susami

    S3: Spuk in der Bibliothek: Eine Annäherung an das Unheimliche

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Sanni

    Ich weiss nicht  wie ich dieses Buch bewerten soll. Daher kann ich nur sagen. Es ist ein Buch mit Worten. Ähh.. äh..ähm.. einfach zuviel...

  6. Cover des Buches »Sorry, Ihr Hotel ist abgebrannt« (ISBN: 9783548374109)
    Antje Blinda

    »Sorry, Ihr Hotel ist abgebrannt«

     (100)
    Aktuelle Rezension von: klengt
    Das Buch hat mir gut gefallen. Es ist witzig zu lesen, welche Probleme bei manchen Leuten auf ihren Reisen so aufgetaucht sind. Man freut sich darüber, dass man sowas bisher nicht miterleben musste. Während dem Lesen bekam ich trotz diesen massiven Problemen riesen Lust auch wieder selbst weg zu fahren 😀
  7. Cover des Buches Die Frau, die nie fror (ISBN: 9783548287294)
    Elisabeth Elo

    Die Frau, die nie fror

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Hilde1945

    Die Zeitschrift FREUNDIN hat bereits kundgetan, dass dieser Thriller an "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" erinnert - was stimmt und auch nichts Schlechtes bedeutet, denn dieses Buch mochte ich! Und so verhält es sich auch mit dem Werk von der mir bisher unbekannten Elisabeth Elo. Wie Fräulein Smilla, die x verschiedene Arten von Schnee mit unterschiedlichen Begriffen titulieren kann, so hat auch Hauptfigur Pirio einen ungewöhnlichen Zugang zur Kälte: sie kann länger im eiskalten Wasser überleben als jeder andere Mensch, da sich ihr Körper aus unerklärlichen Gründen wieder aufzuwärmen beginnt. Dies ist ihr nützlich, als ein großes Schiff bei Nacht und Nebel den Fischkutter ihres Freundes Ned rammt und beide in den eisigen Fluten landen. Ned stirbt, Pirio überlebt und versucht, angespornt von ihrem Vater, den Mörder zu finden. Denn das mysteriöse Schiff verschwindet einfach im Nebel und niemand will für das Unglück verantwortlich sein. Schnell kommt sie dahinter, dass Ned in seltsame Machenschaften verstrickt war und Schweigegeld kassierte. Doch nicht nur sie ist an Fakten interessiert, sondern auch ein Unbekannter, der sie verfolgt. Und dann ist da noch Neds Arbeitgeber, der offensichtlich Dreck am Stecken hat....

    Wie Smilla, so hat auch Pirio ein gespaltenes Verhälltnis zu ihrem Vater und eine sehr zerrissene Kindheit gehabt. Das macht sie zu einer einerseits schwierigen, andererseits auch interessanten Figur. Faszinierend war die Zweiteilung von Pirios Leben auf der einen Seite leitet sie im Designerkleid einen Kosmetikkonzern, auf der anderen steht sie in Arbeitskleidiung auf einem schmutzigen Fischkutter und knutscht mit Hafenarbeitern. Grundsätzlich ist sie eine praktisch veranlagte, mutige Frau - wie eben auch Fräulein Smilla :-)

    Ansonsten gibt es - die Geschichte betreffend - keine Überschneidungen und ich möchte nicht den Eindriuck erwecken, da wäre rgendwas inhalktlich von der Smilla-Geschichte abgekupfert. Dem ist nicht so. Ich kann dieses Buch daher allen empfehlen, die "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" mochten und/ oder auf der Suche nach einem spannenden Thriller mit interessanten Protagonisten sind.


  8. Cover des Buches Das Ja-Wort (ISBN: 9783833307850)
    Elizabeth Gilbert

    Das Ja-Wort

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Die Geschichte von Elizabeth und Felipe, bekannt aus EAT, PRAY, LOVE, geht weiter. Da Felipe nicht mehr in die USA einreisen darf, sind die beiden nun gezwungen zu heiraten. Was sich zunächst romantisch anhört ist für die beiden, nach erster Ehe und schmerzhafter Scheidung, eine Entscheidung die wohl überdacht werden muss.

    Nachdem ich EAT, PRAY, LOVE gelesen hatte bin ich zugegebener Massen ein bisschen auf dieses Buch herein gefallen. Ich dachte Gilbert hat hier wieder eine lustige, inspirierende Autobiografie geschrieben, darüber wie es mit ihr und Felipe weiter geht. Doch dieses Buch ist ein Sachbuch über die Ehe. Wer sich dafür interessiert findet hier viele Infos zur Geschichte der Ehe und deren Bedeutung für die westliche und andere Kulturen. Ich persönlich habe nicht vor in nächster Zeit zu heiraten und so langweilte mich das Buch eher ein bisschen, besonders im Kontrast zu EAT, PRAY, LOVE.

    Ich mag Elizabeth und Felipe, das war schon in EAT, PRAY, LOVE so. Allzu präsent sind die beiden in diesem Band allerdings nicht, denn es wird viel über Sachinhalte geredet und weniger über persönliche Erlebnisse. Wenn Elizabeth dann doch mal wieder aus dem Nähkästchen, bzw. Reiseköfferchen, plaudert wird der Leser daran erinnert, was für ein großzügiger und höflicher Mann Felipe ist, wie viel Humor und Abenteuerlust Elizabeth hat und das gibt einem das Gefühl doch das richtige Buch zur Hand genommen zu haben. Zu allem Überfluss macht man an der Seite der beiden auch noch Bekanntschaft mit allerlei faszinierenden Menschen aus den verschiedensten Kulturen.

    Warum man, wenn man nicht in die USA einreisen darf, seine Zeit nun ausgerechnet in Laos verbringen muss – darüber lässt sich streiten. Elizabeth und Felipe hat es Asien zumindest angetan und so gibt es in diesem Buch von ihr auch wieder die exotischsten Schauplätze. Bei mir lösten diese zwar oft den Gedanken “da will ich nicht hinreisen” aus, aber die gute Absicht zählt.

    Elizabeth Gilberts lockerer Stil hat Charme, so viel ist klar. Sie schreibt mit Witz und Ehrlichkeit über sich selbst und schafft es die Sachinhalte nahtlos mit den autobiografischen Anteilen zu verbinden.

    Wer in diesem Buch eine Fortsetzung von EAT, PRAY, LOVE erwartet liegt leider daneben. Dafür bietet COMMITED ein gut recherchiertes und nicht zu trockenes Sachbuch für jeden, der schon immer mal mehr über die Ehe erfahren wollte.

  9. Cover des Buches Göttergleich (ISBN: 9783453268463)
    Akif Pirinçci

    Göttergleich

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Geisterkatze

    Etwas hochtrabend geschrieben, da der Erzähler ein Klugscheißerkater ist. 

    Es ist eine interessante Geschichte die sich mit der Zeit befasst.

    Das Ende ist überraschend schön wenn man bedenkt welchem Schlarafenland für Katzen Francies gegenüberstand. 

    Es gab auch viel Wissenswertes über Katzen. 

    Das alles macht dieses Buch um so toller. :)

  10. Cover des Buches Die Zombies (ISBN: 9783492268127)
    Thomas Plischke

    Die Zombies

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Da war ich ja neugierig, zumal das Buch schon lange im Regal stand und ich der Start war mehr als holprig um nicht zu sagen, sehr zäh, durch die die Lexikonartige und fast als Sachbuch erscheinende Auflistung am Anfang. Doch wer sich durch die fürchterlichen ersten 50 Seiten kämpft wird mit einer richtig guten Geschichte belohnt ...

    Lily lebt in London und untersucht auf wissenschaftliche Art den Glauben und auch die Geschichte nach alten Symbolen oder Erzählungen über Tote, die wieder auferstehen oder Wiedergängern. Als Gottlieb Ihr deutscher Frend, plötzlich angerufen wird und verschwinden muss und zudem Ihr Großvater stirbt, fällt Lily in ein tiefes Loch und lässt sich von Victor einem Mann, den sie auf der Beerdigung Ihrer Großmutter kennen gelernt hat, zu einem Besuch eines Clubs überreden, doch was während des Clubbesuchs passiert, verändert Lilys Leben komplett....

    Zunächst waren die ersten Seiten und gähnende Langeweile bis mir klar wurde, die Einleitung dauert halt etwas länger, doch dann hatte ich das Gefühl, der Erzählstil ändert sich und die Charaktere gefallen mir plötzlich und es wird aus verschiedenen Sichten eine Geschichte erzählt.  Lily und Ihre Abenteuer mit Victor, während auf der anderen Seite Gottlieb und sein Besuch in Deutschland eine ganz andere Seite des Romans zeigt und doch treffen alle zu einem Showdown wieder aufeinander.

    Zuviel kann ich an dieser Stelle nicht verraten, aber alleine die Idee, dass es verschiedene Arten von Zombies geben kann und auch einen Hintergrund, lässt das ganze richtig spannend werden. Zwischen Fantasy, Horror und Thriller angesiedelt, vermischt sich der Roman zu einer sehr guten Geschichte. Ohne die ersten Seiten ... Dafür 4 gute Sterne !!!

  11. Cover des Buches Vorübergehend tot (ISBN: 9783937255149)
    Charlaine Harris

    Vorübergehend tot

     (791)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    "Vorübergehend tot" von Charlaine Harris ist der Auftakt zur True Blood-Reihe. Insgesamt sind um Sookie Stackhouse und den Vampir Bill 13 Romane erschienen. Dieser Teil ist im Jahr 2004 erschienen. Damals habe ich die ersten 3 Bände im 3er-Bundle bei Weltbild gefunden. Die Einbände waren in schwarz gehalten und einheitlich gestaltet, was mich direkt angesprochen hat. 

    In diesem Band lernt der Leser Sookie Stackhouse kennen. Sie ist Kellnerin in einer Bar in Louisiana. Sie ist still und geht nicht oft aus. Viele Freunde hat sie nicht, denn sie wirkt komisch. Was nicht alle wissen: Sie kann Gedanken lesen. Eines Abends taucht Bill in der Bar auf. Seine Gedanken kann sie nicht lesen, weshalb sie ihn äußerst begehrenswert findet. Was sie nicht weiß: Er ist ein Vampir. Und hängt mit Kriminellen rum. Zudem wird dann noch eine Kollegin von Sookie ermordet, was die Situation erst recht seltsam macht. Dennoch kommen sich die beiden natürlich näher.

    Bekannt ist die Geschichte auch als die Serie "True Blood". Nachdem ich damals das Buch gelesen habe, schaute ich mir auch die erste Staffel an, die ich jedoch nicht so gut fand wie das Buch. Die Bücher habe ich weitergelesen, die Staffeln nicht weiter gesehen. 

    Daher kann ich in jedem Fall die Bücher empfehlen, vor allem diesen einleitenden Teil der Geschichte. Er ist wirklich spannend und gut lesbar.

  12. Cover des Buches Solange du da bist (ISBN: 9783734108419)
    Marc Levy

    Solange du da bist

     (1.035)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks

    Cover: Das Cover ist melancholisch und auch etwas mystisch/geheimnisvoll. Somit ist es passend zum Thema Tod und Geister gewählt. Allerdings habe ich es einfach aufgrund des Films gekauft, da mir dieser schon so gut gefallen hatte.

    Inhalt: "Er sieht sie, er liebt sie und er kämpft für sie, als alle sie aufgegeben haben ... San Francisco an einem verschneiten Winterabend: Als Arthur, ein erfolgreicher Architekt, von der Arbeit nach Hause kommt und seinen Schrank öffnet, weil darin ein merkwürdiges Summen zu hören ist, findet er eine Frau, die sich selbstvergessen zur Musik des Radios hin und her wiegt. Nur: Das kann eigentlich gar nicht sein, denn Lauren liegt seit einem Autounfall im Koma. Arthur traut seinen Augen nicht. Doch nach und nach besiegen seine aufkeimenden Gefühle jeden Zweifel und er setzt alles daran, der jungen Frau zu helfen..."

    Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr gut, so dass ich gut und flüssig lesen kann. Ich fliege nur so durch die Seiten.

    Charaktere: Arthur ist mir sympathisch und ich begleite ihn gerne in dieser Geschichte. Auch Lauren kann ich gut leiden. Paul ist ein Freund wie man ihn sich nur vorstellen kann - man merkt richtig, dass Arthur ihm sehr wichtig ist. Der Polizist ist etwas skurril, aber doch irgenwie auch sympathisch.

    Meinung: Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Die Idee dahinter ist sehr interessant und daher wollte ich auch immer wissen wie es weiter- und ausgeht. Es war zu keinem Zeitpunkt langatmig, aber es gab "seichtere" Szenen und dann passierte wieder einiges - eine gute Abwechslung. Da mir die Charaktere alle sympathisch waren, habe ich sie auch gerne hier begleitet.

    Ich hatte den Film schon gesehen und fand ihn sehr gut und ich finde jetzt, nach Kenntnis von Film und Buch, beides gut und bin von keinem enttäuscht oder finde es schlechter. In dem Film ist zwar die Grundidee dahinter identisch, aber die Ereignisse sind doch anders als im Buch. Auch fand ich es beispielsweise interessant, dass im Buch noch die Polizei eine Rolle spielt und auch die Sicht und Ermittlungen des Polizisten zu erfahren. Es war spannend und ich bin durch das Buch recht schnell durchgekommen.

  13. Cover des Buches Neue Erkenntnisse (ISBN: 9783864456145)
    Erich von Däniken

    Neue Erkenntnisse

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Dirk1974

    Seit langem ist Erich von Däniken davon überzeugt, dass außerirdische Wesen die Erde vor sehr langer Zeit besucht haben. In seinem Buch "Neue Erkenntnisse" widmet er sich mehreren Themen. Auf der ganzen Welt tauchen immer wieder merkwürdige Schädel auf. Diese sind im Gegensatz zum menschlichen Schädel sehr in die Länge gezogen. Handelt es sich hierbei um Anomalien bzw. Gendefekte? Wie passen die Figuren und Zeichnungen aus der Antike dazu, in denen die Götter mit hoher Stirn dargestellt werden?


    Im zweiten Kapitel geht es um die Pyramiden. Diese gigantischen Bauwerke wurden inzwischen schon zigfach untersucht, doch das zuständige ägyptische Ministerium hält sich weiterhin sehr bedeckt. Haben sie kein Interesse an ihrer eigenen Geschichte oder wollen sie etwas verbergen, was ihnen bereits bekannt ist? 


    Im dritten Kapitel geht es hinaus ins Weltall. Wer sich mit unserem Sonnensystem beschäftigt hat, wird wissen, dass es zwischen Mars und Jupiter einen Gürtel gibt. Wo kommt diese riesige Ansammlung von Gesteinsbrocken her? Ist hier womöglich ein Planet explodiert und hat diese Explosion die Sintflut auf der Erde ausgelöst?


    Im vierten Kapitel stellt der Autor uns Skelette mit Wesen vor, die nur drei Finger und drei Zehen haben? Handelt es sich um Fälschungen oder um eine unbekannte Spezies? 


    Erich von Däniken hat wieder viel recherchiert und zeigt interessante Analysen auf. Um Kritikern vorzubeugen gibt es ein ausführliches Quellenverzeichnis. 


    Das Buch liest sich gut und enthält auch zahlreiche Fotos. Die besprochenen Themen sind interessant und regen zum Nachdenken an. Für mich war es eine spannende Lektüre und ich vergebe daher 5 Sterne.

  14. Cover des Buches Mitternachtsmorde (ISBN: 9783442359691)
    Linda Howard

    Mitternachtsmorde

     (41)
    Aktuelle Rezension von: TanjaJahnke

    Im englischen Original nennt sich dieses Buch "Killing Time" und ich muss gestehen, dass dieser Titel besser passt als der deutsche. Denn der deutsche Titel ist bei genauerer Betrachtung irreführend.

    Wer denkt, dass es sich bei diesem Roman um einen mörderischen Krimi mit viel Blut und allem drum und dran handelt, findet sich schnell schwer enttäuscht.

    Was nicht heißen soll, dass das Buch schlecht sei. Nein. Es ist halt nur kein Krimi oder ähnliches.


    Wie der Klappentext schon sagt, wird 1985 eine Zeitkapsel vergraben, welche 20 Jahre später gestohlen wird und kurz danach Personen, die bei der Vergrabung der Kapsel anwesend und beteiligt waren, unter mysteriösen Umständen umgebracht aufgefunden werden. Doch mehr als diese "paar" Toten gibt es keiner Mord und Totschlag, sondern viel mehr einen sehr interessanten und amüsanten Einblick was geschehen kann, wenn Menschen aus unterschiedlichen Epochen aufeinander treffen.


    Linda Howard liefert uns einen Einblick in die Zukunft in rund 200 Jahren und wie "primitiv" wir für diese Menschen sein würden.


    So sind beispielsweise Baumwolle und Papier in der Zukunft Mangelware und sogar wertvoller als Edelsteine oder Redewendungen aus der heutigen Zeit gänzlich unbekannt, was zu durchaus amüsanten Dialogen zwischen den Knox und Nikita führt.


    Ich persönlich finde diesen Roman sehr gut. Bedingt durch die Thematik Zeitreisen hat er ein bisschen was Science-Fiction gepaart mit leichtem Krimi.

  15. Cover des Buches Die Pforten der Templer (ISBN: 9783442367290)
    Javier Sierra

    Die Pforten der Templer

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein gutes Buch. Doch mehr als 4 Sterne kann und möchte ich nicht geben. Anfangs war es einfach zu schwierig den Dingen zu folgen, die Zeitsprünge von Gegenwart in die Vergangenheit und zurück waren einfach zu plötzlich. Und leider bleibt das Ende unvollendet. Klar, man kann Vermutungen erstellen, was mit Michel oder Letizia passiert. Doch sollte ein Buch dieser Kategorie in meinen Augen ein Ende nehmen, damit man abschließen kann. Jedenfalls, was die Hauptfiguren betrifft. Doch es war spannend von wahrer Historie und Fiktion hin-und herzuwechseln. Oft war es nicht klar, was wahre Vergangenheit und was die Fantasie des Autors war. Gut gelungen.
  16. Cover des Buches Testament (ISBN: 9783404170333)
    Christopher Galt

    Testament

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Cambridge
    Die Komplexität des Themas und die Ideenfülle lassen mich nach Beendigung dieses Buch etwas erschöpft zurück. Der Autor erschafft seine Geschichte durch Visionen, die die Menschen haben, durch verschiedene Wahrnehmungsebenen. Zum Teil ist das Buch sehr mit wissenschaftlichen Themen durchsetzt, es zieht sich aber ein roter Faden durch die Geschichte: was ist die Realität? Ist alles wirklich da, oder ist es erst da, weil wir hinsehen? 

    Zitat: "Was wäre, wen ich nur in Ihrem Kopf existiere?" Sie sah mich ernst an, und zum ersten Mal spiegelte ihr Gesichtsausdruck Gefühle wieder. "Haben Sie sich das noch nie gefragt? Haben Sie noch nie darüber nachgedacht, dass all das, alles und jeder um Sie herum, nur in Ihrem Kopf existieren könnte? Woher wissen Sie, das ich schon da war bevor Sie hereingekommen sind?"


    Überall auf der Welt erleben Menschen seltsame Dinge. Der Psychologe John Macbeth leidet selbst sein ganzes Leben unter Derealisierung- und Entpersonalisierungempfindungen. Sein emotionales Gedächtnis funktioniert nicht so gut. Er hat sich in die Forschung zurückgezogen und arbeitet in Kopenhagen an einem Projekt mit, das einen künstlichen Verstand, ähnlich dem menschlichen, entwickeln will. Doch gleichzeitig passieren überall diese Vorfälle. Er selber hat ebenfalls diese Visionen. Er erlebt zusammen mit seinem Bruder und vielen anderen Menschen ein Geister-Erdbeben. Alle Menschen purzeln durcheinander, ziehen sich Verletzungen zu, aber kein einziges Glas geht zu Bruch. In der Tat gab es in dieser Gegend einmal ein derartiges Beben, nur ist das schon viele Jahre her. Irgendwas passiert mit der Zeit. Menschen sehen und erleben Dinge, die lange zurückliegen. Diese sonderbaren Vorfälle ziehen natürlich religöse Gruppen an. Selbst die Präsidentin (!) der USA ist davon überzeugt, das das jüngste Gericht bevorsteht. 

    In Wissenschaftskreisen macht aber eine ganz andere Idee die Runde. Einige glauben zu wissen, was vorgeht. Sie denken, das die Realität, wie sie sie sehen, nicht existiert. Reihenweise begehen sie munteren Sinnes Selbstmord mit den Worten "Wir werden" auf den Lippen. 

    "Testament" ist ein sehr interessantes Buch. Es wirft viele Ideen auf, ist relativ wissenschaftlich und man findet viele Anregungen zum googeln. Macbeth ist ein sperrige aber nicht unsympathische Figur. Zwischendurch war ich auch etwas verwirrt aber ich war gespannt, wie sich alles auflösen würde. Mit dem Schluss, der dann spannungstechnisch nochmals anzieht, war ich zuerst nicht zufrieden, vielleicht auch, weil ich nicht alles verstanden habe. Physik war noch nie meine Stärke. Aber dann kam der Epilog. Der ist genial und erklärt auf 3 Seiten dann tatsächlich alles.

    "Testament" ist ein blöder Titel für dieses Buch. Ich habe keine Ahnung, um welches Testament es gehen könnte. Der englische Titel "Biblical" erschließt sich mir auch nicht. Es kommen religiöse Dinge vor, aber für mich war es doch sehr wissenschaftlich. Es geht sogar eher um die Rivalität zwischen Wissenschaft und Religon. Gelegentlich hat man einen kleinen Matrix-Moment Der Erzählstil ist nüchtern, informativ und effektiv. Wer Wissenschaftsthriller mag und sich mal mit der Idee der verschiedenen Realitätsmöglichkeiten und den Gedankenspielen darum befassen mag, wird hier recht gut unterhalten. Insgesamt empfinde ich das Buch als sehr gut, alleine von seinen Ideen und seiner Komplexität her. Meine zusammengestammelte Rezi wird diesem ungewöhnlichen Buch in keiner Form gerecht, aber vielleicht macht es den ein oder anderen Leser doch ein wenig neugierig.
  17. Cover des Buches Der Ölprinz (Taschenbuch) (ISBN: 9783780211378)
    Karl May

    Der Ölprinz (Taschenbuch)

     (59)
    Aktuelle Rezension von: seoirse_siuineir

    Der Roman Der Ölprinz erschien erstmals zwischen Oktober 1893 und September 1894 als Fortsetzungsroman in der Zeitschrift Der Gute Kamerad, für die May zuvor bereits unter anderem Der Schatz im Silbersee geschrieben hatte. Auch dieser Band zählt damit zu den sogenannten Jugendbüchern Mays, was durch das Auftreten jugendlicher (oder zumindest junger) Protogonisten - in diesem Fall der junge Häuptlingssohn Schi-So  und dessen deutscher Freund Adolf Wolf - zum Ausdruck kommt. Allerdings sind diese beiden nicht die Hauptpersonen - hier begegnen uns wie im Schatz im Silbersee Winnetou und Old Shatterhand. Neben diesen treten auch wieder Sam Hawkens, diesmal als Teil des "Kleeblatts" zusammen mit Dick Stone und Will Parker, sowie der Hobble-Frank und die "Tante Droll" in Aktion, an einigen Stellen wird auch explizit auf die Abenteuer am Silbersee verwiesen.

    Erzählt wird die Reise eines deutschen Auswanderertrecks in das Indianergebiet. Die Banditenbande "The Finders" plant diesen zu überfallen, was jedoch durch das Eingerifen von Sam Hawkens und seiner beiden Gefährten verhindert wird. Nachdem Poller, der zwielichtige Scout des Trecks ,den Anführer der Finders Butler, befreit hat und mit ihm geflohen ist, führt das "Keeblatt" den Treck weiter. Auf der Reise treffen sie auf den Bankier Rollins (in späteren Ausgaben wurde aus Rollins Duncan) und dessen aus Hamburg stammenden Buchhalter Baumgarten, die in Begleitung des als "Ölprinzen" bekannten Geschäftsmanns Grinley auf dem Weg zu einer angeblich von Grinley entdeckten Ölquelle sind, Unbemerkt von den Auswanderern begegnen Poller und Butler Grinley. Es stellt sich heraus, daß Butler und Grinley Halbbrüder sind. Gemeinsam wollen sie den Bankier um sein Geld bringen. Mit Hilfe befreundeter Indianer sorgt Grinley dafür, daß die Auswanderer gefangen genommen werden, so daß er mit Rollins weiter Richtung Ölquelle reiten kann. In der Zwischenzeit gelingt es Winnetou und Old Shatterhand, die Auswanderer zu befreien. Gemeinsam wollen sie nun noch Rollins und dessen Buchhalter Baumgarten aus den Händen des Ölprinzen retten...

    Wie alle Jugenderzählungen Mays ist diese Gescichte leicht zu lesen. Im Unterschied zum ursprünglichen Kolportageroman wurde die spätere Buchausgabe leicht gekürzt - es fehlen vor allem einige Episoden und Diskussionen mit dem trotteligen "Kantor emeritus" Hampel (in der gleichnamigen Verfilmung wurde dieser von Heinz Erhardt gespielt). Interessanterweise wurden in der späteren Überarbeitung einige Grausamkeiten hinzugefügt: (Achtung Spoiler!) Während er im Original der Ölprinz "nur" erschossen wurde, wurde er später zuvor noch lebendig skalpiert.

  18. Cover des Buches Das Stephen King Buch (ISBN: 9783453033160)
    Stephen King

    Das Stephen King Buch

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein Buch, das den Anspruch erhebt, ein wenig Licht in das Dunkel um einen der erfolgreichsten Schriftsteller der Welt zu werfen. Wie kam es zu diesem phänomenalen Erfolg? Warum wählte King gerade dieses literarische Genre? Ist er privat auch a bisserl schräg? King äußert sich zu all diesen Fragen umfänglich, er erklärt, warum ein kleines bißchen Horror auch für ganz junge Menschen zur Persönlichkeitsbildung gut sein kann, und eine Handvoll Kurzgeschichten zum Beleg der Qualität der Werke Kings sind auch enthalten. Bleibt das Bild eines bodenständigen, sehr sympathischen Familienmenschens!
  19. Cover des Buches Gierige Bestie (ISBN: 9783499622335)
    Thomas Müller

    Gierige Bestie

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Dilbertine
    „Such den Feind im Schatten deiner Hütte.“ – Sudanesisches Sprichwort ** ** ** ** ** ** ** ** ***** Was kann geschehen, wenn der Arbeitsplatz nicht mehr Ort der Erfüllung ist und zur Örtlichkeit der persönlichen Entleerung wird? Aktuelles Beispiel: In dieser Woche hat ein Militär-Psychiater auf dem größten Militärstützpunkt der USA ein Blutbad angerichtet. Über das Motiv des Amoklaufs herrscht noch Unklarheit. Der Autor des Sachbuchs „Gierige Bestie“, das eigentlich wie ein Roman daher kommt, setzt sich genau mit diesem Thema, Gewalt bzw. Gewalttätigkeit am Arbeitsplatz (Workplace Violence) auseinander. Dr. Thomas Müller ist einer der führenden europäischen Kriminalpsychologen, der als Sachverständiger und als Berater für Unternehmen tätig war, um sich mit diesem gesellschaftlichen Phänomen, seinen Ursachen, Formen, Ausprägungen und Wirkungen auseinanderzusetzen. An einem dieser Fälle lässt er seine Leser teilhalben. Dr. Müller trifft auf einen gebildeten, hochintelligenten IT Spezialisten, der von seinem Arbeitgeber enttäuscht, gedemütigt und ignoriert wurde und sich im Gegenzug Informationen beschafft hat, die wenn sie an die Öffentlichkeit gelangen, zu einer Katastrophe führen würden. „Es mussten viele Kleinigkeiten passiert sein in seinem Leben, dass er tatsächlich dazu übergegangen war, in das Heiligste einzudringen, was nicht nur der Firma, sondern sehr lange auch ihm als das Unantastbare galt. Wie viel Demütigung, Neid, vor allem aber falsch verstandene Kommunikation musste in diesem Fall zusammengekommen sein, dass er gerade mit jenen Dingen fahrlässig , ja geradezu hasardeurhaft umging, die für ihn jahrelang das Wichtigste darstellten: Datenbanken“. Der Autor trifft den Täter und lässt ihn über seinen langen Weg den er zurückgelegt hat, bis er begonnen hat, sich an seinen Arbeitgeber für die Kränkungen und Demütigungen, die ihm im Unternehmen geschehen sind, zu rächen, berichten Der Leser erlebt, wie aus einem unauffälligen, willfährigen Mitarbeiter ein Wirtschaftskrimimeller wird und empfängt die Botschaft des Autors, dass nahezu jeder Mensch unter bestimmten Umständen in eine Situation am Arbeitsplatz geraten kann, in der er destruktive Handlungen begeht, an die er eigentlich nie gedacht hätte. „Gierige Bestie“ ist spannende und lehrhafte Lektüre, die ganz ohne Statistik und unverständliche Fachbegriffe auskommt. Die exemplarisch erzählte Geschichte ist u.a. eine Aufforderung an alle Unternehmen und Führungskräfte, wachsamer zu agieren, die Zeichen von Workplace Violence zu erkennen und vernünftig gegenzusteuern.
  20. Cover des Buches Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter (ISBN: 9783404602995)
    Anja Maier

    Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter

     (18)
    Aktuelle Rezension von: ksunlimited
    Der Prenzlauer Berg ist überall ! Daher eine wohltuende, kritische und witzige Lektüre mit vielen bekannten Situationen. Dadurch daß die Autorin selbst Mutter ist und ihre Kritik immer mal wieder hinterfragt, ist ihre Meinung zwar provokativ, aber ehrlich und nicht bloße Stimmungsmache. 
    Und für mich persönlich war es schön zu sehen, daß ich nicht der einzige Menschen bin, der auch gerne mal in Ruhe seinen Kaffee trinken möchte, ohne daß eine Horde kreischender Kleinkinder die Einrichtung demoliert. Man gilt ja immer gleich als kinderfeindlich, wenn man so etwas ausspricht......
  21. Cover des Buches Das Nilpferd (ISBN: 9783746620213)
    Stephen Fry

    Das Nilpferd

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Leserzeichen
    Zurücklehnen und genießen. Bitterböser britischer Humor, zynisch bis an die Schmerzgrenze, und einfach phänomenal gut geschrieben in grandioser Wort- und Sprachgewandheit. Was soll man mehr sagen als: Er kannn es einfach! Mit Ausrufezeichen natürlich.

    Worum geht es? Der abgehalferte Journalist und Edeltrinker Ted Wallace trifft in einem dieser großen Landhäuser in der englischen Provinz auf seine verhasste Verwandschaft. Seine krebskranke Patentochter hat ihn beauftragt, das Wirken des angeblich irgendwie magisch begabten David zu untersuchen. Er soll sich selbst ein Bild von ihm und seinen Fähigkeiten machen.

    Aber im Grunde ist die Hintergrundgeschichte fast zweitrangig. Die eigentliche Action ist das, was zwischen den verschrobenen, eitlen, skurillen Personen abläuft. Eine auf die Spitze getriebene Persiflage des britischen Upperclass-Snobismus. Einfach herrlich.
  22. Cover des Buches Ein Traum von einem Schiff (ISBN: 9783596191130)
    Christoph Maria Herbst

    Ein Traum von einem Schiff

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein Verlag mit einem bekannten Namen ein paar Euros macht. Nehmen wir einfach mal den äußerst talentierten Schauspieler Herbst, der sich ja auch als Humorist einen guten Ruf erspielt hat und lassen den ein Protokoll seiner Traumschiffreise schreiben. Es ist anzunehmen, dass man ihn nicht mit vorgehaltener Waffe zwingen musste, denn man merkt, dass ihm das wohl auch ansatzweise Spaß gemacht hat. Herbst versucht so manches Mal in Bandwurmsätzen viel von seiner Komik auf engstem Raum unterzubringen, doch leider scheitert er, denn er kann es einfach nicht, liest sich zu bemüht und konstruiert, scheitert am Anspruch, so etwas wie einen eigenen Stil zu entwickeln. Er ist eben Schauspieler, ein begnadeter Sprecher (das Hörbuch dürfte sicher interessanter sein) und hat als Komiker einen Status erreicht, den er selbst mit diesem Buch nicht demontieren kann. Da will man ihm gönnerhaft zurufen: "Schuster, bleib' bei Deinem Leisten", doch das wird er selbst herausgefunden haben. Ach ja, der Inhalt: Ein paar Gimmicks auf der Kreuzfahrt, Unwohlsein, bisschen Saufen, bisschen Leute-niedermachen, na, alles was Stromberg besser kann, aber Herbst ist ja nicht Sromberg, gibt sich aber Mühe, ein wenig wie Stromberg zu klingen und ... Ach, das Ganze ist zu belanglos, um sich darüber auszulassen, kurz vor dem Ärgerlichen, aber doch nicht ganz so schlimm und machen wir mal das, was das Beste ist: Decken wir den Mantel des Schweigens darüber.
  23. Cover des Buches Star Wars - Visions (ISBN: 9780810995895)
    George Lucas

    Star Wars - Visions

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Jery
    Wonderful pictures which weren't as interesting as I hoped them to be. Often I had to look at the title or even the discription to understand what was Star Wars-y about the painting.

    Top art, top artists, curious selection that left me unsatisfied.
  24. Cover des Buches Bodies (ISBN: 9783716026915)
    Susie Orbach

    Bodies

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Susie Orbach ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Psychoanalyse und der Psychotherapie. Als Expertin für Essstörungen und das enge Verhältnis von Körper und Selbstwertgefühl führt sie seit Jahrzehnten eine Praxis in London, gründete 1976 das „Women’s Therapy Centre“, veröffentlichte mehrere Bücher (darunter der Bestseller „Anti-Diät-Buch“) und behandelte Prinzessin Diana wegen ihrer Bulimie. Sie ist eine engagierte Feministin, die unermüdlich die Prozesse unserer Gesellschaft demaskiert, die unser Körpergefühl zielgerichtet unterminieren, Unsicherheiten bewusst provozieren, aus selbigen profitieren und uns in einen Krieg gegen den eigenen Körper treiben. Sie trug entscheidend zur feministischen Debatte bei, in der das Empfinden von Körperlichkeit heute mehr denn je als essenzieller Faktor für die Entwicklung einer gesunden Persönlichkeit angesehen wird.


    Absurd unrealistische Schönheitsideale vom klassischen Sixpack bis zur berüchtigten „Thigh Gap“, Essstörungen, Body-Shaming, Fat-Shaming und die vollkommene Fixierung auf oberflächliche Äußerlichkeiten sind längst keine Ammenmärchen des feministischen Untergrunds mehr. Diese und viele weitere körperbezogene Phänomene sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Sie sind bekannt. Wir sind entsetzt, lesen wir vom Selbstmord eines jungen Mädchens, die von den diskriminierenden Facebook-Kommentaren ihrer Mitschüler_innen bezüglich der Breite ihrer Hüften in den Tod getrieben wurde. Wir schütteln den Kopf, sehen das soziale Netzwerk in der Pflicht, verlangen, dass diese Kommentare strenger kontrolliert werden. Wir regen uns auf – und rennen dann ins Fitnessstudio, um zur „bestmöglichsten Version unserer selbst“ zu werden. Wir treiben Sport bis zur Erschöpfung, wir halten Diät, wir verzichten, nehmen Appetitzügler, kaufen formende Unterwäsche, die unsere Organe einquetscht, verlassen uns auf überteuerte, fragwürdige Pharmazie und Kosmetikartikel und glauben der Industrie jede noch so paradoxe Lüge. Hilft das alles nicht, tritt die Schönheitschirurgie auf den Plan. Schönheit, die theoretisch im Auge des Betrachters liegen sollte, ist ein globales Milliarden-Geschäft.


    In „Bodies: Schlachtfelder der Schönheit“ untersucht Susie Orbach die Auswirkungen des weltweiten Schönheitswahns und postuliert eine Theorie, inwiefern das zwanghafte Streben nach dem perfekten Körper ihrer Meinung nach ein gestörtes, ungesundes Körpergefühl verursacht. Anhand verschiedener Fallbeispiele und Studienergebnisse zeigt sie die extremen Spielarten des modernen Körperkults, analysiert entwicklungspsychologische Faktoren und hinterfragt Einflüsse und Verantwortlichkeit von Schönheitschirurgie, Werbe-, Diät- und Pharmaindustrie. Sie nennt das Problem mutig beim Namen: Körperhass. Die totale Ablehnung des eigenen, physischen Ichs, dessen Individualität nicht als Stärke, sondern als Makel angesehen wird, den es in aller Konsequenz auszumerzen gilt. Der Körper als Dauerbaustelle.


    Ich fand „Bodies“ definitiv sehr interessant. Dieses Sachbuch zwingt die Leser_innen nahezu, sich selbst zu hinterfragen und das Verhältnis zum eigenen Körper auf den Prüfstand zu stellen. Ich konnte nicht verhindern, mich zu fragen, warum ich eigentlich Joggen gehe, obwohl mir das Laufen an sich keinen Spaß macht, wieso ich esse, ohne Hunger zu haben und inwieweit mein Blick in den Spiegel von gesellschaftlichen ästhetischen Idealvorstellungen getrübt ist. Wessen Gedanken treiben mich an? Meine eigenen? Oder sind es die Ideen profitorientierter Wirtschaftsunternehmen? Bin ich fähig, mich selbst so zu akzeptieren, wie ich bin? Lebe ich in Frieden mit und in meinem Körper? Bin ich in der Lage, mich selbst „schön“ zu finden? Diese Fragen sind zweifellos unangenehm. Ich kann mir vorstellen, dass es Leser_innen gibt, die Susie Orbachs Ausführungen als Angriff werten und sich in die Defensive gedrängt fühlen, weil sie soziokulturelle Prozesse kritisiert, die uns alle betreffen. Mit dem rasanten Fortschreiten von Globalisierung und Digitalisierung wird es immer schwieriger, sich dem Einfluss einer ganzen Armee von Industriezweigen, die uns vorbeten, wie wir auszusehen und unseren Körper zu behandeln haben, zu entziehen. Treibe Sport, verzichte auf Kohlenhydrate, lass deine Nase richten – tu etwas für dich, denn du trägst die Verantwortung für dein Projekt „Körper“.


    Laut Orbach werden wir pro Woche schätzungsweise zwischen 2000 und 5000 Mal mit Bildern digital manipulierter, retuschierter Körper konfrontiert. Ich finde das enorm viel und darüber hinaus empörend. Bis zu 5000 Mal wird mir also vor Augen gehalten, wie ich nicht aussehe, niemals aussehen werde und auch gar nicht aussehen kann. Menschen, die sich ausschließlich für mein Geld interessieren, belästigen mich mit unrealistischen Illusionen, die mir ein schlechtes Gewissen einreden sollen. Unsicherheit wird zielgerichtet in meinen Kopf verpflanzt. Das ist unverschämt. Das Schlimme daran ist, dass ich, obwohl ich für diese systematische Manipulation bereits sensibilisiert bin, mich immer wieder bewusst daran erinnern muss, dass ich nicht „falsch“ oder unzureichend bin, nur weil ich nicht einem willkürlich gesetzten Ideal entspreche. Selbstliebe ist harte Arbeit.


    Orbach sieht jedoch nicht nur äußere Einflüsse als entscheidende Faktoren hinsichtlich der Ausbildung eines gestörten Körpergefühls. „Bodies“ ist kein gift- und gallespuckender, hysterischer Feldzug gegen die Industrie, obwohl die Autorin die Ausbeutung des Körpers und das Verschwinden der Körpervielfalt selbstverständlich anprangert. Sie beleuchtet verschiedene, teilweise interagierende Ursachen und beruft sich auf Studien, die nahelegen, dass das Empfinden von Körperlichkeit bereits im frühesten Kindesalter determiniert wird und maßgeblich von der physischen Interaktion mit den Eltern abhängt. Babys, die eine Form von Vernachlässigung ihrer psychischen Bedürfnisse erleben – werden sie beispielsweise nicht getröstet, wenn sie weinen – modifizieren ihre eigene Psyche und die damit verbundenen Neuralbahnen, um zu gefallen, weil sie annehmen (soweit man in diesem Entwicklungsstadium davon sprechen kann), dass mit ihnen etwas nicht stimmt. Sie stellen die Aspekte ihres Ichs in den Vordergrund, die positive Resonanz erhalten, um ihr Bestreben nach Anerkennung zu befriedigen, während andere Aspekte unterentwickelt bleiben. Ist diese psychische, neurale Struktur erst einmal gefestigt, kann sie sich bis ins Erwachsenenalter fortsetzen, wodurch sich ein fragiles Körpergefühl einstellen kann, da allem misstraut wird, das aus der betreffenden Person selbst kommt.
    Ich habe meine Eltern gefragt: soweit sie sich erinnern, haben sie mich als Baby nie schreien lassen.


    Die Psychotherapeutin berichtet von einer Patientin, die seit ihrer Jugend an wiederkehrender Bulimie litt. Im Laufe der Behandlung stellte sich heraus, dass besagte Patientin nie viel von ihrer Mutter berührt worden war, stattdessen jedoch Gefühle von Trauer, Entsetzen, Schmerz, Scham, Angst und Unsicherheit übermittelt bekam. Sie lebte in einem „falschen“ Körper, in dem sie sich nie ganz wohlfühlte, weil ihre Mutter die Ausbildung ihres „wahren“ Körpers beschnitten hatte.
    Dieser Fall ist ein hervorragendes Beispiel dafür, warum „Bodies“ von mir trotz seines höchst informativen Charakters lediglich 4 Sterne erhält. Die Schilderung von Orbachs Beziehung und Interaktion mit dieser Patientin empfand ich als schwer nachvollziehbar, ja beinahe esoterisch. Nun möchte ich ihre Erlebnisse als Therapeutin selbstverständlich nicht in Frage stellen, aber die intensive Bindung zwischen ihnen, in der Orbach die unterschwelligen, unbewussten Gefühle ihrer Patientin, die ihr von ihrer Mutter vermittelt worden waren, körperlich wahrnahm, ist zweifellos schwer zu glauben.


    Darüber hinaus war mir nicht immer klar, wo genau Susie Orbach die Grenze zwischen Psyche und Körper zieht. Mir erscheint der Übergang fließend und ich könnte nicht determinieren, wann sich ein gestörtes Körpergefühl tatsächlich aus einer gestörten Beziehung zum eigenen Körper speist und wann es Ausdruck eines psychischen Traumas ist. Ich habe ihre Ausführung nicht völlig verstanden, weil sie sich teilweise abstrakt ausdrückt und oft weit ausholt, um einen bestimmten Punkt zu erörtern. Ich bin nicht sicher, ob sie überhaupt einen Unterschied zwischen psychischer und physischer Existenz sieht oder ob diese ihrer Meinung nach nicht zu trennen sind.


    Nichtsdestotrotz stimme ich ihrer These, dass sich die moderne Auffassung vom Thema Körperlichkeit ändern muss, uneingeschränkt zu. Der Druck, einem bestimmten Ideal entsprechen zu müssen, ist unkontrolliert mutiert und bringt uns in eine Lage, in der wir oft kein Maß mehr finden. Wir sind verunsichert und haben verlernt, die Signale unserer Körper zu deuten. Das Bestreben, äußerlich perfekt zu sein, stürzt uns in ein tiefes psychisches Ungleichgewicht, das uns veranlasst, unsere Körper hyperkritisch zu beurteilen. Wir wollen jede noch so kleine Körperfunktion kontrollieren und können das reine Erleben nicht mehr genießen.


    Öffentliche Körper-Toleranz ist maximal ein erster Schritt; eine wahrhafte Veränderung kann nur dann ihr Potential entfalten, wenn sie an den Stellen greift, die von unserem instabilen Verhältnis zum Körper profitieren: in der Industrie. Leider habe ich keine Hoffnungen, dass die entsprechenden Industriezweige für das Allgemeinwohl auf haufenweise Geld verzichten. Was bleibt also übrig? Ich denke, die einzige Waffe gegen den Einfluss des globalen Schönheitswahns ist der eigene Geist. Wir müssen bewusst entscheiden, uns so zu akzeptieren, wie wir sind und die Manipulationsversuche zu ignorieren. Damit möchte ich nicht sagen, dass niemand mehr Sport treiben oder eine Schönheitsoperation vornehmen lassen sollte, aber ich halte es für wichtig, eine ganz individuelle Balance zu finden, statt sich in einen Krieg gegen den eigenen Körper drängen zu lassen.


    Ich habe durch „Bodies: Schlachtfelder der Schönheit“ sehr viel gelernt und ich bin dankbar, dass Menschen wie Susie Orbach versuchen, unser Bewusstsein für den gesellschaftlichen Umgang mit Körperlichkeit zu schärfen. Ich schätze ihre Arbeit sehr und kann dieses Sachbuch guten Gewissens empfehlen.
    Abschließend möchte ich nur noch eines sagen: überprüft eure Gedanken, während ihr den Spiegel blickt. Tötet die fiese Stimme, die euch zuflüstert, dass ihr nicht genügt, dass ihr zu dick, zu krumm, zu hässlich seid. Sie lügt.

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