Bücher mit dem Tag "phantasievoll"
40 Bücher
- Charles Dickens
Weihnachtsgeschichten
(1.264)Aktuelle Rezension von: SelmaGebe dem ganzen 3.5 Sterne.
Und das nicht weil das Buch so schlecht ist, oder der Schreibstil schwer lesbar ist oder so..., nein! Einzig und allein weil ich mich nicht mit diesem Hoffnung & Liebe- Klischees rumschlagen möchte. Und die sind leider massig in den Buch vorhanden. Ist also absolut nicht mein Thema🫠🫣
- Jennifer Estep
Die helle Flamme der Magie
(513)Aktuelle Rezension von: ChillysbuchweltAuch das Finale lag wie seine Vorgänger ewig auf meinem SUB und ich bin froh, diese Reihe endlich gelesen zu haben.
Der Schreibstil ist wieder super locker und flockig zu lesen.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und hatte durchgehend einen richtig guten Lesefluss.
Die Welt rund um Cloudburst Falls begeistert mich einfach total.
Diese Mischung aus Magie, mafiaartigen Strukturen und fantastischen Wesen ist einfach unglaublich cool.
Besonders das Loch Ness Monster hat es mir hier total angetan. 😍
Die Geschichte ist spannend und stellenweise auch sehr intensiv und emotional.
Hier und da hat sich die Handlung für mein Empfinden ein klein wenig gezogen, aber insgesamt blieb sie fesselnd.
Lila mochte ich auch hier wieder sehr.
Ihre Entwicklung über die gesamte Reihe hinweg fand ich richtig stark und man merkt deutlich, wie sie gewachsen ist.
Devon mochte ich eh von Anfang an.
Ich liebe ihre Dynamik und wie gut sie zusammen harmonieren.
Auch die Nebenfiguren konnten mich wieder überzeugen.
Felix sorgt mit seiner Art immer wieder für kleine Schmunzler und lockert die Geschichte schön auf.
Deahs Entwicklung hat mir ebenfalls richtig gut gefallen.
Claudia und Selest fand ich sehr faszinierend und spannend dargestellt.
Das Ende empfand ich als sehr schön und passend zur Geschichte.
Es war rund, emotional und ein wirklich schöner und zufriedenstellender Abschluss für die Reihe. 🧡🗡️🏰 - Kai Meyer
Die Krone der Sterne
(315)Aktuelle Rezension von: thrill.tasticSchon nach den ersten Seiten bzw. Minuten wusste ich, dass es ein Fehler war, dieses Buch so lange auf dem SUB liegen zu lassen. "Die Krone der Sterne" ist nämlich genau mein Fall!
Von Anfang an spannend, mit lebendigen Figuren und faszinierenden Welten. Die einen folgen der Stille, die anderen verehren das große Schwarze Loch Kamastraka. So auch die Gottkaiserin mit ihrem Hexenorden. Als sich die junge Adelige Iniza weigert, eine ihrer Bräute zu werden, beginnt eine actionreiche Reise durch die Galaxis.
Besonders mochte ich, dass Iniza und Glanis von Anfang an zusammen sind und die Probleme einer gefestigten Beziehung bewältigen müssen, anstatt der ewig gleichen Kennenlern-Story. Aber auch die anderen Crewmitglieder, die sich mehr oder weniger freiwillig auf der "Nachtwärts" versammeln, habe ich ins Herz geschlossen. Der grantige Kopfgeldjäger, die naive Androidin und die pfiffige Pilotin ergänzen sich perfekt.
Das Buch versprüht Star Wars-Vibes, ohne den Eindruck einer Kopie zu erwecken.
Tiamande steckt voller tiefgehender Geschichte, Legenden und alter Technologie, bevölkert von religiösen Fanatikern, intriganten Politikern, gewitzten Überlebenskünstlern und mutigen Helden. Vor allem HeldINNEN!
Tolles Buch von vorne bis hinten, inklusive der grandiosen Optik, die Ausgaben sind nämlich auch noch illustriert. Auch als Hörbuch, gesprochen von Philipp Schepmann, ein Fest!
Ein fantastische Space Opera, die ich wirklich jedem empfehle, dem die Reihe bisher entgangen ist. - Jess Kidd
Heilige und andere Tote
(226)Aktuelle Rezension von: PapercutMit „Der Freund der Toten“ legt Jess Kidd einen ebenso ungewöhnlichen wie bezaubernden Roman vor, der Krimi, Geistergeschichte und Gesellschaftsporträt auf faszinierende Weise miteinander verbindet. Schauplatz ist das Irland der 1970er-Jahre, genauer gesagt eine kleine Küstenstadt, in der nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Im Mittelpunkt steht Mahony, ein junger Mann, der nach dem Verschwinden seiner Mutter in das Städtchen Mulderrig zurückkehrt. Mahony besitzt eine besondere Gabe: Er kann mit den Toten sprechen. Diese begleiten ihn nicht nur als Stimmen aus dem Jenseits, sondern auch als Kommentatoren des Geschehens – mal humorvoll, mal melancholisch, oft erschreckend ehrlich. Auf der Suche nach der Wahrheit über seine Mutter stößt Mahony auf ein Netz aus Lügen, Gewalt und verdrängten Geheimnissen, das die ganze Stadt durchzieht.
Jess Kidds größte Stärke liegt in ihrer Sprache und Atmosphäre. Ihr Schreibstil ist poetisch, bildreich und zugleich von schwarzem Humor durchzogen. Bereits nach den ersten paar Kapiteln bekommt das Buch einen gewissen "The 6th Sence" Charme. Die Toten, die Mahony begleiten, wirken nie bloß als erzählerischer Kunstgriff, sondern verleihen dem Roman eine besondere Tiefe und Menschlichkeit. Trotz der düsteren Themen – Missbrauch, Schuld, Verlust – bewahrt die Geschichte eine gewisse Leichtigkeit und Wärme.
Die Figuren sind schrullig, vielschichtig und oft moralisch ambivalent. Gerade diese Unschärfe macht sie glaubwürdig und spannend. Mulderrig selbst wird zu einer Art eigenständigem Charakter: ein Ort voller Schönheit, aber auch voller Abgründe.
„Der Freund der Toten“ ist kein klassischer Kriminalroman, sondern ein literarisch anspruchsvolles Werk, das sich Zeit nimmt, Stimmungen aufzubauen und seine Leserinnen und Leser in eine ganz eigene Welt zu ziehen. Ein außergewöhnlicher Roman, der unter die Haut geht – poetisch, düster, humorvoll, mit Tiefgang und zutiefst menschlich.
- Paul M. Belt
Geschichten aus Nian - Landwandlerin
(15)Aktuelle Rezension von: Fantasy Girlmein Fazit:
habe nun etwas länger nicht mehr in Nian verbracht, aber es war für mich sofort wieder wie nach Hause zu kommen. Der Autor Paul M. Belt hat eine wunderbare Art seine Geschichten durch seinen Schreibstil und seiner eigenen Niansprache, seine kleinen oder auch großen Leser, auf jeder Seite tiefer in die Story zu ziehen. Man gewöhnt sich schnell an die Protagonisten und den einzelnen Orten und Baumnamen.
Wir begleiten nun "Dila" auf ihrer Reise durchs Land. Sie ist eine begeisterte Wanderin und hat mit dem Clan ihres Vater nichts am Hut. Sie hat in ihrer Nähe die Stimme eines Baumes wahr genommen, der sie eine Wandlerin nannte. Sie möchte auf gar keinen Fall keinem Blatt reisen, wie ihr Vater und der Bruder. Da sie schlau ist, und auch belesen, möchte sie auf eine Klärungswanderung gehen, die darf ihr auch keiner verwehren. Dort erlebt sie in verschiedenen Orten unterschiedliche Begegnungen die sie sehr reifen lassen und auch einiges neues aus ihrem Land erfahren. Möchte auch diesmal nicht zu viel verraten da es sich zu 100% lohnt nach Nian zu reisen. Findet heraus welche Begabung Dila inne hat, was das ganze Volk beschäftigt, und warum manche Angst haben sich Bäumen zu nähern. Obwohl sie einfach nur zuhören sollten.
Man kann es wunderbar vorlesen für die Kids die es noch nicht selbst können, oder man lässt sich auch als Erwachsenen auf eine tolle Reise ein.
Meinerseits gibt es auf jeden eine klare Kauf sowie Leseempfehlung!
und wohl verdiente 5 Sterne
- Jochen Till
Memento Monstrum (Bd. 1)
(61)Aktuelle Rezension von: Alice9Inhalt
Vlad soll auf seine drei Enkel aufpassen, da seine Frau und seine Tochter zusammen einen Trip nach Paris machen. Er hat kein gutes Gefühl dabei, da er nicht weiß, wie er mit ihnen umgehen soll und Angst hat, dass etwas passiert. Doch letztlich bleibt ihm keine Wahl. Als seine Enkelin ein altes Fotoalbum findet, finden die vier doch schnell einen Draht zueinander und Vlad beginnt von seiner Vergangenheit zu erzählen.
Meine Meinung
Vor allem dieses wunderschöne Cover hat meine Aufmerksamkeit auf das Buch gezogen. Die Figuren sehen einfach niedlich aus und generell wirkt die Gestaltung sehr edel und passend für eine Vampirgeschichte. Daher war meine Neugier sofort geweckt und ich musste mir das Buch zulegen – auch wenn ich nicht ganz zu der Zielgruppe gehöre.
Die Geschichte ist mindestens genauso niedlich und wunderschön, wie das Buch selbst. Mit viel Liebe zum Detail und einer ganz eigenen Vorstellung von der Erzählung Draculas und Van Helsings wird hier dem jungen Leser eine berührende Geschichte mit einer tollen Botschaft nahe gebracht.
Auch für mich als Erwachsene war die Geschichte einfach nur einzigartig und es war toll, die ganz neue Erzählung zu entdecken. Vor allem, wenn man die Geschichte von Dracula und Van Helsing kennt, war es hier sehr unterhaltsam, diese ganz neue und kindgerechte Version einmal zu lesen.
Damit einhergehend fand ich es auch spannend, wie noch weitere bekannte Fabelwesen oder Romanfiguren hier Eingang in die Geschichte gefunden haben und in die Erzählung von Vlad eingebaut wurden.
Die Themen Freundschaft und Vorurteile werden hier angesprochen und den jungen Lesern auf eine sehr charmante und nachvollziehbare Art und Weise nahe gebracht.
Schön fand ich auch die Gestaltung der Figuren. Vlad hat hier nichts mehr von dem grausamen Vampir Dracula, sondern er ist ein sehr liebenswürdiger und einfühlsamer, kleiner Blutsauger, mit einer ganz besonderen und einzigartigen Geschichte.
Auch wenn die Geschichte natürlich recht kurz ist, baut man sehr schnell eine Beziehung zu den Figuren auf, was vor allem an den wunderschönen Illustrationen liegt. Diese sind ein absoluter Hingucker und stellen eine tolle Ergänzung zu der Geschichte dar.
Ebenso konnte mich der Schreibstil überzeugen. Die Geschichte ließ sich einfach und flüssig lesen, sodass sie auch für junge Leser:innen leicht zu folgen ist.
Trotz der wenigen Worte, wird eine schöne heimelige Atmosphäre rüber gebracht und auch die Gefühle waren präsent. Die Geschichte war natürlich jetzt nicht überladen mit Emotionen, sondern kindgerecht wurden einem Gefühle zum Thema Freundschaft und Familie näher gebracht, sodass dahingehend auch eine gute Beziehung zu der Geschichte und den Figuren aufgebaut werden konnte.
Insgesamt also ein wunderschöner und überzeugender erster Band mit liebenswerten Figuren.
- Reif Larsen
Die Rettung des Horizonts
(7)Aktuelle Rezension von: sursulapitschiDieses Buch ist erstaunlich in jeder Hinsicht. Ich habe es gerne gelesen, auch wenn ich es nicht verstanden habe.
Reif Larsen schreibt toll, eloquent und humorvoll mit viel Liebe zu seinen Figuren. Hier lernt man jeden ganz genau kennen. Tatsächlich benötigt das Geschehen am Ende drei Hauptprotagonisten, die wirklich außergewöhnliche Menschen sind und deren Familiengeschichte über drei Generationen rückwirkend ausgerollt wird. Man tummelt sich ausführlich in Amerika, Norwegen, Serbien und Kambodscha bis man sich zum großen Showdown in Afrika versammelt.
Letztendlich geht es wohl um Kunst, vielleicht auch die Kunst zu leben. Radar Radmanovic und seine Kollegen Otik und Lars sind Überlebenskünstler, Ausnahmemenschen, Getriebene mit genialen Begabungen, die an Magie gemahnen und mit Visionen, die wahnhaft anmuten. All das werfen sie in einen Pool, um DAS große Projekt zu realisieren, von dem sie selbst bis zum Schluss nicht so recht wissen, was es genau ist. Auf jeden Fall sind zauberhafte mechanische Vögel in Massen erforderlich.
Dieses Buch ist dick und ein dickes Rätsel. Bis zum Schluss weiß man nicht so recht, worum es hier wirklich geht und auch am Ende ist das nicht hinlänglich geklärt. Es erzählt mehrere absonderliche Familiengeschichten, die sich immer wieder streifen, aber eins gemein haben: Hier treffen sich Menschen mit besonderen Begabungen und Passionen aus unterschiedlichsten Bereichen, die in physikalische Grenzbereiche vorzudringen scheinen, bis etwas leicht morbide Magisches entsteht. Es fesselt durchaus, amüsiert auch oft und unterhält auf jeden Fall nur wirklich verstehen kann man es nicht. Wahrscheinlich ist es tatsächlich eine Grenzerfahrung. - Irmgard Kramer
Am Ende der Welt traf ich Noah
(127)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeMarlene fühlt sich von ihren Eltern eingeengt und bevormundet. Sie „bricht aus“ indem sie einen fremden roten Koffer als ihren eigenen ausgibt und damit eine fremde Identität annimmt. In einer abgelegenen und abgeschotteten Villa trifft sie auf den blinden Noah, dem ihr Alter Ego das Schwimmen beibringen soll. Schon bald bemerkt sie, dass die Nonne, der Jäger und der Koch, die ihre einzigen Mitbewohner auf dem Anwesen sind, ein Geheimnis verbergen…
Ich konnte leider von Anfang an keine Sympathie für die Ich-Erzählerin und Protagonistin aufbringen. Marlenes Bericht liest sich irgendwie langweilig und -atmig. Daher hätte ich das Buch spätestens nach 100 gelesenen Seiten abgebrochen. Doch die Geschichte war spannend und ich wollte unbedingt wissen, was hinter den Verwirrungen und dem seltsamen Verhalten der Personen steckt. Die Handlung wurde zum Ende hin so verworren, dass ich nur noch den Kopf schütteln wollte, bevor sich alles aufklärte.
Insgesamt ist die Geschichte gar nicht schlecht, nur fand ich den Erzählstil schrecklich anstrengend. Und ich ärgerte mich, dass nicht zumindest in den ersten Kapiteln gesagt wird, wie alt Marlene ist. Dass Noah „in ihrem Alter“ und sie „nicht mehr dreizehn“ ist, half dabei so gar nicht. Spoiler: Sie ist 17.
- Ernest Cline
Ready Player One
(65)Aktuelle Rezension von: SoerenTeenager Wade Watts verbringt einen Großteil seines Leben in der Online-Welt OASIS. Anders ist das trostlose Leben für viele Menschen im Jahr 2044 auch gar nicht zu ertragen. Als der Erfinder der digitalen Welt stirbt, beginnt eine Online-Schatzsuche. Irgendwo in seinem virtuellen Universum hat er drei Schlüssel versteckt und derjenige, der sie zuerst findet, wird nicht nur Herrscher über die OASIS, sondern erbt auch das milliardenschwere Vermögen. Wie tausende andere auch begibt sich Wade auf die Suche. Er hat allerdings einen kleinen Vorteil: So wie der Erfinder der Online-Welt ist Wade ein großer Fan der Achtziger Jahre und hat es dadurch eine Spur leichter, die versteckten Rätsel und Hinweise zu entschlüsseln. Doch die Konkurrenz bleibt ihm dicht auf den Fersen.
Nachdem ich bereits Steven Spielbergs Verfilmung kenne, bin ich mit keinen großen Erwartungen an den Roman herangegangen. Aber die Buchvorlage ist um einiges nerdiger, spannender und abwechslungsreicher. Trotz oder gerade wegen der vielen Anspielungen auf die Popkultur der 80er-Jahre macht die Geschichte sehr viel Spaß. Man fiebert und leidet mit Wade und freut sich darauf, ihn bei seiner Schnitzeljagd zu begleiten. Wer mag, kann in dem ganzen virtuellen Treiben sogar den einen oder anderen philosophischen Ansatz erkennen. Tolle Geschichte. Ich freue mich schon auf die vor kurzem erschienene Fortsetzung, die folgerichtig „Ready Player Two“ heißt.
Die ungekürzte Hörbuchfassung hat eine Dauer von 14h49min und wird gewohnt großartig von David Nathan gelesen. - Anna Böhm
Emmi und Einschwein - Einhorn kann jeder!
(58)Aktuelle Rezension von: Library_of_MandyMit neun Jahren bekommt jedes Kind ein magisches Haustier. Dieses kann nicht ausgesucht werden - es findet immer das richtige Tier das richtige Kind.
Emmi wünscht sich nichts mehr, als ein Einhorn. Kurz vor ihrem Geburtstag träumt sie sogar von einem wunderschönen goldenen Horn. Doch an ihrem Geburtstag erscheint Einschwein vor ihr und Emmi ist mehr als enttäuscht.
Der Schreibstil dieses Buches ist wunderbar! Es ist mit so viel Gefühl und Humor geschrieben. Wir haben das Buch als Familie gelesen und wir alle haben uns regelmäßig ausgeschüttet vor lachen! Gleichzeitig ist die Geschichte so schön, dass wir unbedingt wissen wollten, wie es weitergeht.
Die Charaktere sind einfach toll. Süß, lieb, lustig und vor allem Einschweins naive und liebe Art ist zum dahinschmelzen.
Emmi und Einschwein haben unsere Herzen auf jeden Fall im Sturm erobert und wir sind große Fans dieser Buchreihe, weshalb wir uns direkt die übrigen Teile geholt haben.
- Jostein Gaarder
Das Weihnachtsgeheimnis
(312)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteDies ist ein Buch, welches mich entspannt durch die Adventszeit begleitet hat. Es hat eine zwiegespaltene Geschichte. Zum einem die Geschichte rund um den komischen Blumenverkäufer Johannes der den Kalender gemacht hat und die Geschichte von Elisabeth, die in eben diesem Kalender erzählt wird. Diese handelt von einem Mädchen, welsches einem kleinem Lamm folgt und somit auf eine Reise geht bis nach Betlehem und quer durch die Zeit bis zum Jahr von Jesu Geburt.
Das Cover meiner Ausgabe ist in braun gehalten und zeigt sechs der kleinen Bilder aus dem Buch, welche die im Buch erwähnten Adventskalendertürchen symbolisieren. Es passt gut zur Weihnachtszeit, ohne das es einem direkt ins Auge sticht.
Die Geschichte ist jetzt nicht unbedingt die bewegendste oder tiefgründigste jedoch bietet es wirklich einige Sprüche und aussagen über die ich gerne etwas länger nachgedacht und philosophiert habe, weil sie mich so zum nachdenken angeregt haben.
Es ist für mich ein schöner Adventskalender, den ich gerne über die Wartezeit bis Weihnachten hinweg verfolgt habe und der mich gut unterhalten hat.
- Fabienne Siegmund
Alissa im Drunterland
(48)Aktuelle Rezension von: Emmas_BookhouseAlissa im Drunterland - Fabienne Siegmund
Verlag: Papierverzierer Verlag
Taschenbuch: 7,99 €
Ebook: 1,99 €
ISBN: 9783959623414
Erscheinungsdatum: 6. Juli 2017
Genre: Fantasy
Seiten: 76
Inhalt:
Alissa träumt ihr Leben lang von einer mysteriösen Wendeltreppe, die ihr oft sogar am Tag erscheint, wenn sie nur kurz blinzelt. Sie hat sie auch in ihrem Skizzenbuch verewigt und so oft hineingezeichnet, dass sie glaubt, jedes Detail zu kennen.
Eines Tages erscheint ihr ein mysteriöser Mann in der Spiegelung der Straßenbahn. Und genauso verwunderlich taucht vor ihr ein Laden auf, der einem Uhrmacher gehört. Ehe sich Alissa versieht, landet sie hinter dem Uhrengeschäft auf ebenjener Treppe, die sie seit Jahren kennt. Sie führt hinab nach Drunterland, in eine magische Welt, die so viel mit der Wirklichkeit zu tun hat, dass auf Alissas Entscheidungen schwere Auswirkungen folgen könnten. Schlimmer als jeder Schmetterlingsflügelschlag.
Mein Fazit:
Zum Cover:
Das Cover ist wirklich richtig schön, weshalb es für mich ein Grund war, dieses Buch lesen zu wollen. Gerade die Farben finde ich hier schön gewählt, da wir uns im Drunterland befinden, passt es super. Auch die Uhren sind sehr schön und spielen eine große Rolle.
Zum Buch:
Wir alle kennen Alice im Wunderland, aber kaum einer kennt Alissa im Drunterland, ich finde das sollte geändert werden. Die Geschichte ist ganz zauberhaft erzählt und trotzdem richtig spannend. Alissa folgt ihrer Vision und das wird ihr größtes Abenteuer.
Der Schreibstil ist gut und man ist hier in dieser kleinen und leider zu kurzen Geschichte gefangen. Man liest sie in einem Rutsch durch, was bei 76 Seiten auch nicht wirklich schwer ist.
Alissa wird schön dargestellt, aber auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen, leider kommt der Ausbau der Charaktere hier ein wenig zu kurz. Wir bekommen hie kaum Hintergrundinformationen, was ich ein wenig schade fand. Ich hätte gern mehr darüber gelesen.
Die bildliche Darstellung ist auch sehr schön, so kann man sich gut hineinversetzen in die Geschichte und fiebert mit Alissa mit. Das Drunterland wurde sehr gut beschrieben und man fühlte sich direkt vor Ort versetzt. Mir gefiel das ganz gut.
Mehr bleibt mir hier leider aufgrund der Länge der Geschichte nicht zu sagen, nur so viel, für eine kleine Geschichte zwischendurch, ist sie perfekt geeignet.
Ich gebe hie 4 von 5 Sternen und bedanke mich beim Papierverzierer Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit. - Sophie Anderson
Das Mädchen und der flüsternde Wald
(35)Aktuelle Rezension von: Ava_lonInhalt
Ein poetisches Märchen von Menschen, Bären und der Suche nach der eigenen Geschichte. Seit sie denken kann, fühlt sich Janka zum Schneewald hingezogen. Manchmal glaubt sie, die Tiere zu verstehen, was unmöglich ist. Zwar wurde sie einst als Kind vor einer Bärenhöhle im Wald gefunden, doch Janka ist ein Mensch, oder etwa nicht? Als sie eines Morgens mit Bärenbeinen aufwacht, versteht sie die Welt nicht mehr. Es gibt nur einen Ort, an dem sie Antworten finden kann: im Schneewald. Nach so vielen Erzählungen über diesen mystischen Ort, Märchen über Baba Yagas, Zar und Zarin Bär und den Zauberbaum, ist es für sie an der Zeit, ihre eigene Geschichte kennenzulernen.
Cover
Das Cover ist wunderschön gestaltet und es gibt viel zu entdecken. Der Bär in der Rückansicht bildet zeitgleich einen Berg und eine Höhle ab. Auch der Wiesel, die Eule und der Wolf kommen in der Geschichte vor.
Ein Wort vorneweg
Meine Rezensionen können sowohl Spoiler enthalten als auch Analysen und Bewertungen, wobei der Schwerpunkt auf meinen persönlichen Eindrücken liegt.
Mein Eindruck
Dieses Buch hatte mich schon letztes Jahr angesprochen und so wanderte es sehr schnell in mein Bücherregal. Den Klappentext fand ich sehr schön und ich mag Geschichten über fantastische Wesen, die zudem märchenhaft sind.
Sobald man das Buch aufschlägt, steht man schon im Schneewald, denn gleich zu Beginn findet sich eine Karte des Schneewaldes. Man kann anhand dieser Karte super den Weg von Janka mitverfolgen.
Rund um die Geschichte von Janka, gibt es zahlreiche bezaubernde Erzählungen, die alle mit
Es war einmal …..
Anfangen. Und so langsam entsteht ein Zusammenhang zwischen den alten Erzählungen und dem aktuellen Geschehen. Die Erzählungen sind doch nicht nur Märchen, denn in jeder Erzählung steckt ein Körnchen Wahrheit. Und diese märchenhaften Erzählungen leiten Janka auf ihrem Weg und sie beginnt immer mehr zu verstehen, wer sie ist und warum sie ist was sie ist. Auch wenn ich als Leserin den roten Faden erkenne, so gibt es doch die eine oder andere Überraschung.
Die Gestaltung des Buches ist ebenfalls gut gelungen. Über jedem Kapitel gibt es eine kleine Illustration und innerhalb des Kapitels manches Mal eine Schmuckzeile, um die Abgrenzung zum vorherigen Abschnitt anzuzeigen. Auch die kleinen märchenhaften Erzählungen sind separat in einem Schmuckrahmen geschrieben.
Besonders gefallen hat mir auch die Auslegung der Baba Jaga und das Haus mit den Hühnerbeinen. Es war einfach göttlich zu lesen und brachte viel Spaß. Das Haus für sich ist schon wunderbar und sehr agil. In der Geschichte geht es natürlich auch um Freundschaft, um Liebe, eine Heimat zu haben und eine Familie, Zusammenhalt und die Achtung von Menschen, Tier und Natur.
Fazit
Eine tolle Geschichte, für Jung und Alt die ich wärmstens empfehlen kann.
221212
- Renate Blaes
Advent, Advent ...: Sieben Weihnachtsgeschichten
(11)Aktuelle Rezension von: 0_Lavender_0Der Teil einer roten Zipfelmütze vor blauem Hintergrund, als Blickfang, zweidimensional gehalten, macht von Anfang an klar, worum es in diesem Buch geht.8 Kurzgeschichten und ein Nikolausgedicht verkürzen die Wartezeit auf Weihnachten.
Obwohl es schon so viele Bücher zum Thema gibt, schafft es Renate Blaes neue Nuancen zu finden. Die vielfältigen Geschichten berühren, sie bringen zum Schmunzeln oder zum Nachdenken, je nach Inhalt. Abwechslungsreich erzählt die Autorin von allerhand Menschen und ihren Beziehungen zueinander, auch von der Einsamkeit. Vergnüglich und zugleich erschreckend erleben wir eine Beziehungskrise in der ach so friedlichen Weihnachtszeit, Erinnerungen an früher fingen genauso Einzug, wie ein Kater, der zu Wort kommt und aus seiner Sicht höchst unterhaltsam schildert, was er von Weihnachten hält.
Passend zum Buch ist auch ein Hörbuch erschienen, das in Dominic Kolbs angenehmer Sprache zu einem Genuss wird und den Texten Lebendigkeit verleiht.
Ich persönlich ziehe das Buch vor, weil Lesen meine Leidenschaft ist und einen weit höheren Stellenwert hat als das Hören einer Geschichte. Es liegt ganz am Leser/Hörer, welcher Variante er den Vorzug gibt. Beide sind empfehlenswert.
Ich vergebe 5 von 5 Sternen.
- Kathryn Cristaldi
Ich lieb dich, bis die Kühe fliegen
(17)Aktuelle Rezension von: Marleen_SchwarzIch lieb dich bis die Kühe fliegen ist ein tierisch süßes Kinderbuch, welches versucht auf lustige Art und Weise zu erklären wie lieb man sich eigentlich hat. Denn wer kann seinem Kind schon sagen wie lieb unendlich ist? Da ist doch die Beschreibung „bis die Hirsche steppen“ eine unter welcher sich Kinder viel mehr vorstellen können 🦌 .
Bei dem Versuch die Liebe in Worte zu fassen werden die unterschiedlichsten Szenarien von reisenden 🧳 Yaks bis zu feiernden Ameisen 🐜 🎉 vorgestellt und gekonnt illustriert von Kristyna Litten. So fantasiereich wie die Illustrationen sind auch die Situationen die in schönen kurzen Reimen beschrieben werden und immer enden mit dem Satz „ich lieb dich bis…“ 💓.
Am Schluss schlummern alle Tiere friedlich ein weswegen es eine tolle Gute-Nacht-Geschichte ist, welche die Kinder mit dem schönen Schlusssatz „ich lieb dich bis die Kühe fliegen“ auch ins Land der Träume bringen kann ✨.
Meine Altersempfehlung sind 3 Jahre und zum anschauen auch schon früher da so viele Tiere 🐺gezeigt werden. Danke an den Mixtvision Verlag und Kathryn Cristaldi für dieses wunderschöne Buch 📕.
- Knut Krüger
Nur mal schnell das Mammut retten
(42)Aktuelle Rezension von: franzi__Franzi_Schon das Cover hat mich neugierig gemacht: Was haben ein Junge, Zitronen und ein Mammut miteinander zu tun? Der Titel gibt zumindest einen Hinweis darauf, wie der Junge Henry und das Mammut Norbert zusammenhängen – aber was ist mit den Zitronen?
Das Buch wurde von Motte und mir in Windeseile gelesen. Es erzählt eine gut strukturierte, leicht nachvollziehbare Geschichte über wahre Freundschaft, Mut und Abenteuer. Besonders schön: Es eignet sich wunderbar für Kinder ab 8 Jahren.
Worum geht es in dem Buch?
Eigentlich wünscht sich Henry nichts sehnlicher als einen Hund. Doch dann stolpert er im Wald über einen Blätterhaufen und traut seinen Augen nicht: Darunter verbirgt sich ein zotteliges Mammutkind! Gemeinsam mit seinen besten Freunden bringt er das Tier heimlich nach Hause – fest entschlossen, es zu retten. Doch wie versteckt man ein übermütiges Mammut, das zum Frühstück am liebsten Hausschuhe frisst? Und was tun, wenn es plötzlich in großer Gefahr schwebt?
Neben dem Buch möchten wir noch die Hörbuchausgabe aus dem Silberfisch Verlag, gelesen von Andreas Fröhlich, empfehlen. Die leicht gekürzte Fassung lässt sich wunderbar anhören und ist ein echtes Hörerlebnis.
- Matt Haig
Das Mädchen, das Weihnachten rettete
(76)Aktuelle Rezension von: Roman-TippsNachdem der 1. Band der Weihnachts-Reihe von Matt Haig “Ein Junge namens Weihnacht” für mich zum Lieblingsbuch geworden ist, wollte ich unbedingt auch die Fortsetzungen lesen. “Ein Mädchen, das Weihnachten rettete” ist der 2. Band und konnte mich mit seiner Magie wieder überzeugen.
In “Ein Mädchen, das Weihnachten rettete” geht es um Amelia, das Kind, das als erstes vom Weihnachtsmann besucht wurde, und ein Problem, welches in Wichtelgrund zu einer Katastrophe führt. Amelia lebt mit ihrer Mutter und ihrem schwarzen Kater in ärmlichen Verhältnissen und versucht mit einer Arbeit als Kaminkehrermädchen ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Doch als ihre Mutter erkrankt und sie den Weihnachtsmann um Hilfe bittet, erscheint dieser nicht. Denn der hat leider ganz andere Probleme: Ein Angriff auf Wichelgrund sorgt dafür, dass Weihnachten dieser Jahr ausfällt. Es muss herausgefunden werden, wie es dazu kam. Doch im nächsten Jahr, als sich Amelias Leben vollständig zum Schlechten ändert, gibt es kaum noch Hoffnung – und Weihnachten droht wieder auszufallen. Und deshalb macht der Weihnachtsmann sich auf die Suche nach Amelia…
Der 1. Band hatte mir zwar ein bisschen mehr gefallen, aber auch der 2. Band besticht mit einer zauberhaften, magischen, schönen und herzerwärmenden Geschichte und Schreibstil und tollen Illustrationen. Genau richtig für gemütliche Lesetage im Winter. Und das Ende, wie es schließlich mit Amelia etc. weitergeht, hat mir auch richtig gut gefallen. Ich freue mich schon auf den 3. Band!
Fazit:
Eine wundervolle, magische, herzerwärmende und schöne Fortsetzung!
- Jostein Gaarder
Der Geschichtenverkäufer
(267)Aktuelle Rezension von: 99Hermione99Ich schreibe sehr gerne Geschichten. Früher war es allerdings so, dass es mir schwerfiel, von Null zu starten. Ich brauchte irgendein Stichwort von aussen, damit die Fantasie in mir zu fliessen begann. Eine Idee. Was aber, wenn diese Ideen in mir unaufhaltsam hervorsprudeln würden, es mir nie an ihnen fehlen würde?
Genauso geht es Petter, dem Protagonisten, den wir in dieser Geschichte von frühster Kindheit an begleiten. Ihm fällt es überhaupt nicht schwer, sich Geschichten auszudenken. Er liebt es, seine Fantasie zu gebrauchen. Sei es für die Hausaufgaben der Klassenkameraden, in die er Fehler einbauen muss, damit sie glaubwürdig wirken, oder für Romane und Gedichte. Doch einen Roman selbst zu schreiben - wie es in seiner Heimat in Norwegen sehr viele machen -, das wäre nichts für ihn. Sobald er eine Idee auszuarbeiten versucht, kommt auch schon die nächste, bessere. Als er dann erwachsen ist, möchte er sich sein Talent zu Nutze machen. Er gründet ein Autorenhilfswerk. Ideen für Geld, so seine Devise. Doch wie lange kann er sich als Ghostwriter für eine so grosse Gemeinschaft durchs Leben schmuggeln?
Die Idee ist originell, der Schreibstil angenehm und unaufgeregt. Die ersten zweihundert Seiten lesen sich ziemlich schnell. Es handelt sich dabei um Petters Kindheit, der Gegenwartsbeschreibung, und auch immer wieder um kurze Geschichten, die sich Petter ausgedacht hat. Das war immer kurzweilig und spannend, hat mich teilweise auch zum Nachdenken angeregt. Auch hält Petter seine Gedanken in diesem Buch fest, deren seitenlange Ausschweifungen jedoch keineswegs störten, anders als man es erwarten würde. Die Lage spitzt sich gegen Ende hin immer mehr zu und man denkt, jetzt muss doch etwas passieren… Aber nichts passiert. Stattdessen verliert er sich in einer alten Familiengeschichte. Die Geschichte endet sanft und ohne Knall. Offen. Dadurch hat sie aus meiner Sicht mindestens einen halben Stern der Bewertung verloren. Ich bin der Meinung, er hätte aus der Geschichte noch mehr machen können.
Der Titel hat mich auf jeden Fall neugierig gemacht, scheint mir im Nachhinein jedoch etwas unpassend. Eigentlich handelt es sich hier um einen Ideenverkäufer, die Geschichten verkaufen schliesslich die anderen…
Doch vor allem bleiben mir der tolle Stil und die fantasievollen Ideen Jostein Gaarders in Erinnerung. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, es gehört für mich jedoch nicht zu den besten dieses Autors. Zugegeben hätte die Handlung und Idee durchaus das Zeug dafür gehabt ;) Und zum Schluss bleibt mir natürlich die Frage, ob auch ich mein Geld gegeben hätte, um eine brillante Roman-Idee zu bekommen …?
- Sabine Bohlmann
Frau Honig: Frau Honig und die Magie der Worte
(19)Aktuelle Rezension von: Buchwurm05Inhalt:
Charlys Mutter Emma Fink führt einen kleinen Buchladen. Leider hat sie kaum noch Kunden und wird wohl bald schließen müssen. Eine Tragödie für Charlie, der Bücher über alles liebt und jede freie Minute mit ihnen verbringt. Eines Tages taucht eine Frau im gelben Mantel auf, die sich Elsa Honig nennt und sich als das neue Kindermädchen vorstellt. Zwar hat Frau Fink keines beantragt, aber Frau Honig arbeitet völlig kostenlos und hilft überall dort, wo es Probleme gibt. Deshalb darf sie bleiben. Plötzlich geschehen wundersame Dinge in der Buchhandlung, die nicht nur Charly erstaunen.......
Leseeindruck:
"Frau Honig und die Magie der Worte" ist der 4. Band dieser Kinderbuchreihe. Frau Honig ist eine Art Mary Poppins. Wo sie auftaucht geschehen wundersame Dinge. So auch hier. Frau Honig setzt zusammen mit Charly und der Buchhandlungsangestellten Ilse Knüller alles daran die Buchhandlung zu retten. Dabei kann es auch schon einmal vorkommen, dass Bücher fliegen können. Ich war fasziniert von der Erzählung, die eine große Hommage auf das Lesen ist und kindgerecht aufzeigt, dass nicht immer alles so ist wie es scheint. Ja, bei manchen Menschen und ihrem Verhalten eine Geschichte dahinter steckt. Ich konnte jedenfalls nicht genug davon bekommen.
Fazit:
"Frau Honig und die Magie der Worte" ist eine liebevoll erzählte Geschichte. Kindgerecht wird einem das Lesen nahe gebracht und man erfährt welche Magie Worte in Büchern auslösen können, wenn man abtaucht und die Welt rundherum vergisst. Ich liebe dieses Kinderbuch und gebe gerne eine Leseempfehlung. - Susanne Lütje
Leseratte Otilie
(5)Aktuelle Rezension von: MirileinLesen, Reimen und dabei das Alphabet lernen – das kann man alles mit der Leseratte Otilie. Wie es der Name bereits verrät ist Otilie eine Leseratte und was machen diese? Sie lesen und lesen. Sie lesen sich durch alle möglichen Bücher. Genauso macht es Otilie und dabei liest sie sich gleich einmal durch das ganze ABC. Es geht von Affenzahn über Drachen und Murmeltiere bis hin zu Zuckerwatte. All diese Dinge kommen in spannenden Büchern vor und besonders spannend und witzig ist es, wenn man dann diese Bücher auch noch widererkennt, z.B. den Jungen, „der Holzmännchen schnitzt“ oder den Esel, der als Stadtmusikant mit seinen drei Freunden durchs Land zieht.
Das Buch macht viel Spaß. Es ist so geschrieben, dass auch Erstleser, den Text gut erfassen können, und Reime sind ja, wenn sie gut gemacht sind, immer schön. Die Reime in diesem Buch lassen sich auf jeden Fall insgesamt sehr gut und flüssig lesen.
Ich glaube nicht, dass man mit einem solchen Buch das ABC „lernt“, aber es macht dennoch Spaß auf die Reise durch die Buchstaben zu gehen. Außerdem kann es zu eigenen ABC-Büchern anregen, die man ebenfalls so gestalten kann, dass die Buchstaben, um die es gerade geht, bunt hervorgehoben werden.
Die Bilder sind fröhlich und vermitteln gute Laune.
Die Leseratte Otilie ist eine sympathische Figur und ich finde es grundsätzlich schön, dass es in Kinderbüchern nicht nur tolle Superhelden gibt, sondern auch lustige Leseratten.a
- Justyna Bednarek
Die erstaunlichen Abenteuer von zehn Socken (vier rechten und sechs linken)
(19)Aktuelle Rezension von: DianaSJeder kennt das, auf einmal fehlt eine Socke und man fragt sich immer, wohin sie denn verschwunden ist oder ob sie noch im Wäschekorb ganz unten, wie die graue Wollsocke geblieben ist. Dieses Buch nimmt uns mit seinen schönen Illustrationen mit 10 Socken jede auf ihre eigene Reise. Jede Reise für sich ein Abenteuer.
Ich wollte das Buch mit meiner Tochter gemeinsam lesen, doch leider hat sie schon nach 2-3 Geschichten gesagt, dass Ihr die Abenteuer zu langweilig sind. Sie ist vielleicht auch schon zu alt für das Buch, aber bei mir ist der Funke leider auch nicht ganz rübergesprungen. Die einzelnen Abenteuer sind ganz nett, es fehlt ihnen aber meist die Tiefe. Eignen sich als Gute-Nacht-Geschichten. Man darf aber einfach nicht zuviel erwarten.
Ich gebe dennoch 3,5 Sterne, da ich die Idee mit dem Loch unter der Waschmaschine wirklich toll finde.
Wer abwechslungsreiche Geschichten sucht, die nicht zu sehr in die Tiefe gehen, wird das Buch gut finden.
Die Qualität mit dem dicken Einband ist auch sehr hochwertig, was den Preis daher gerechtfertigt. Ich habe mir aber wohl einfach ein wenig mehr von den Geschichten erhofft.
- Silke Schellhammer
School of Talents Mission 1: Achtung, Alien!
(52)Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liestWorum geht es:
Die Kinder der School of Talents werden auf unterschiedliche Orte verteilt. Alva und Elwin wurden für die Sternwarte ausgewählt – ausgerechnet die beiden zusammen. Ob das was wird? Die Fahrt beginnt in einem Raketenauto. Wie aufregend! Doch parallel zu ihrem Besuch in der Sternwarte findet noch ein Ferienprogramm statt. Und das könnte kaum öder sein. Wird das Ferienprogramm irgendwann noch Lichtgeschwindigkeit aufnehmen?
Mein Eindruck:
Mir war die Reihe bislang vollkommen unbekannt. Voller Freude haben mein Sohn und ich uns an das Buch gewagt – und wurden nicht enttäuscht. Besonders cool ist, dass alle Kinder besondere Talente haben. Dabei können sie sich nicht alle in ein bestimmtes Tier etc. verwandeln, sondern besitzen wirklich individuelle Fähigkeiten. Das macht dieses Buch schon allein besonders.
Das aktuelle Thema führt uns in eine Sternwarte – ein Ort, der immer ein ganz besonderes Flair versprüht. Ich hätte große Lust gehabt, dort auch einmal meine Ferien zu verbringen. Wobei … wenn das Programm so langweilig gewesen wäre wie im Buch? Ich mag nämlich weder Basteln noch Malen. Aber lest selbst!
- Ulf Blanck
Rick Nautilus – Geisterschiff am Meeresgrund
(6)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerMeinung:
Wieder tauchen wir in die Welt von Rick, Ava und Emilio ein - herrlich!❣️
Der Schreibstil ist flüssig und ohne Holpersteine zu lesen. Die Kapitel haben genau die richtige Länge und immer eine eigene Überschrift.
Man kommt schnell ins Geschehen 'rein und wird in eine abenteuerliche Reise hineingeworfen.
Die s/w Illustrationen haben uns mal wieder sehr gut gefallen. Sie passen zum Text und zur Geschichte.
Die Spannung war groß und es gab einige Überraschungen, die es zu entschlüsseln gibt.
Uns hat die Geschichte mal wieder sehr gut gefallen!
Fazit:
Mutige Abenteurer aufgepasst! Hier gibt's 'nen Piratenschatz und eine verkehrte Welt! Aber Rick hat immer eine Idee parat.
- James Krüss
Der Leuchtturm auf den Hummerklippen
(37)Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannikaDie Hauptgeschichte dreht sich um einen Leuchtturmwärter, der während eines Sturms eine Freundin, samt Hausgeist bei sich aufnimmt.
Zum Zeitvertreib erzählen sich alle reih um Geschichten (auch der Hausgeist und die Möwen).
Ein wunderbares Geschichtenbuch, bei dem man immer das Bedürfnis hat, die Geschichten laut vorzulesen.
Hier erkennt man die Brillanz und Schöpfungskraft von James Krüss. Jede Geschichte entführt einen in verwunschene Länder und Städte oder zeigt Völker, die keiner kennt. So sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Fazit: Fantasievoll und lehrreich. Absolutes Highlight der deutschen Kinderliteratur.
Anmerkung:
2019 hat der RIVA Verlag ein Rubbelposter veröffentlicht, auf dem 50 Bücher stehen, die ein Kind gelesen haben sollte (muss). Empfohlenes Lesealter: 6 bis 10 Jahre.
Dieses war eines davon und ich bin froh es auf diese Weise gefunden zu haben.























