Bücher mit dem Tag "pharaonen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "pharaonen" gekennzeichnet haben.

88 Bücher

  1. Cover des Buches Nemesis - Geliebter Feind (ISBN: 9783570311424)
    Anna Banks

    Nemesis - Geliebter Feind

     (201)
    Aktuelle Rezension von: ErzaFairy

    Ich kann nur sagen: es lohnt sich! 

    Ich habe das Buch schon mehrmals gelesen. 

    Allerdings ist der Einstieg etwas schwer. Ist man aber erstmal im geschehen, kann man das Buch nicht mehr aus den Händen legen und vergisst alles um sich herum. 

    Sepora ist eine einzigartige Person, auch wenn sie sich Herz über Kopf immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Aber das macht es eben so spannend. 

    Zwar kommt die Liebesgeschichte dabei etwas kurz, aber trotzdem wird Tarik wohl sämtliche Leser-Herzen zum schmelzen bringen.

    Alles in allem: Das Buch kann ich nur empfehlen.

  2. Cover des Buches Die Kane-Chroniken - Die rote Pyramide (ISBN: 9783551314864)
    Rick Riordan

    Die Kane-Chroniken - Die rote Pyramide

     (350)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    Rick Riordan nimmt die nächste Mythologie vor. Neben den griechischen und nordischen Götter, sind nun auch die ägyptischen Gottheiten und Geschichten nicht sicher vor seiner Fantasie.

    Da ich Ägypten sehr liebe, war klar, dass ich es mir hole und lesen werde.

    „Die rote Pyramide“ ist der Beginn einer abenteuerlichen Reise der Kane Geschwister.

    Der Autor hat wieder viel recherchiert über die Mythologie, die er für sein Fantasyabenteuer benutzt und die Handlung ist vielversprechend.

    Unsere Protagonisten sind Carter Kane und seine Schweser Sadie, die recht schnell in Gefahren geraten.

    Die Handlung beginnt schnell rasant zu werden und bleibt auch bis zur letzten Seite so. Gemeinsam mit den Protagonisten lernen wir die Welt der ägyptischen Götter kennen. Carter ist dabei ein kleiner Experte und weiß fast alles darüber, da er viel mit seinem Vater auf Expeditionen war. Sadie dagegen stellt die Fragen, die man sich als Leser auch stellt, wenn man bisher wenig mit dem Land und der Geschichte zu tun hatte. So blieb man als Leser nicht unwissend.

    Anders als in der Percy Jackson Reihe gibt es kein Camp Halfblood und keine Halbgötter. Rick Riordan hat hier eine neue Art eingebunden, die Götter einzubinden mit den Protagonisten und hebt sich dadurch von den Percy Jackson Büchern ab. Die Götter sind in dieser Geschichte näher an den Menschen dran, als die griechischen Gottheiten.

    Die Perspektive wird immer wieder zwischen Carter und Sadie gewechselt. 

    Das Geplänkel der Geschwister ist manchmal etwas anstrengend zu lesen. Es ist zwar eine nette Art und Weise, um diesen Geschwisterzank zu zeigen, aber oft nervig war und ausgereizt.

    Die Geschichte ist ein guter Auftakt einer neuen Mythologie und Fantasyreihe des Autoren.

  3. Cover des Buches Sinuhe der Ägypter (ISBN: 9783404158119)
    Mika Waltari

    Sinuhe der Ägypter

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Ambermoon
    In der Einsamkeit der Verbannung, erfüllt von der Sehnsucht nach seiner Heimatstadt Theben, schreibt der ägyptische Arzt Sinuhe (1390 bis 1335 v. Chr.) die Geschichte seines bewegten Lebens nieder: von der Kindheit in einfachen Verhältnissen über eine Karriere als Leibarzt des Pharaos und abenteuerliche Reisen in alle Länder Kleinasiens bis hin zur Verbannung aus Ägypten. Sinuhes Lebensgeschichte ist zugleich eine farbenprächtige Kultur- und Sittengeschichte des östlichen Mittelmeerraums zur Zeit der Pharaonen... (Klappentext)

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    "Dann zog er sich das Gewand über den Kopf, um die Bäume nicht mehr sehen zu müssen. Ich aber dachte bei dem erhabenen Rauschen der Zedern, dass es sich allein um dieses Rauschens willen gelohnt hatte, zu dieser langen Reise aufzubrechen."
    (S. 273)

    Sinuhe, ein alter Mann und ägyptischer Arzt ist es leid Götter anzubeten, die doch nie helfen, Pharaonen zu huldigen, welche nur die eigene Macht im Auge haben und er ist es leid sich mit Menschen zu befassen, die diese Götter anbeten und ebenso falsch wie die Pharaonen sind.
    Er sitzt in der Verbannung und ist sich seiner Sterblichkeit bewusst, welche wohl nicht mehr lange auf sich warten lässt und blickt auf sein äußerst bewegtes Leben zurück.
    Genau dieses schreibt er nun nieder, denn Zeit hat er ja genug, vom nahenden Tod einmal abgesehen. Er schreibt dies nieder, um noch einmal alles Revue passieren zu lassen, sich zu erinnern, an die guten und die schlechten Zeiten und das einzig nur für sich. Mit ihm blicken wir in seine Vergangenheit, wie aus einem kleinen Jungen aus einfachen Verhältnissen ein hochangesehener Arzt wird, bereisen mit ihm ferne Länder voller Gefahren, lernen Könige und Götter kennen und schmeißen uns kopflos in Abenteuer und in das ein oder andere Bett.

    Dies alles spielt sich zwischen 1390 und 1335 vor Christus ab und man begibt sich in die Welt der Ägypter und Pharaonen, lernt ihre Sitten und Bräuche, ihre Kultur und ihren Glauben kennen, umgeben von dichter Atmosphäre, welche einem Bilder im Kopf entstehen lässt und man alles so sieht, als hätte man es direkt vor seinen Augen. Und man sieht allerhand.
    Man besucht mit Sinuhe den Pharao, um dem königlichen Schädelöffner bei seiner Arbeit zu assistieren, man begibt sich in den Tempel des Todes, um das Handwerk des Einbalsamierers zu erlernen. Man verfällt einer Priesterin der Göttin Bast, um von ihr ins Unglück gestürzt zu werden, begibt sich nach Kreta und betritt das Labyrint des Stiergottes Minotaurus und ist dabei, wenn Gott Ammon von Gott Atos verdrängt wird, und noch so viel mehr.

    "In Syrien war also ein Krieg ausgebrochen, und ich hatte noch nie einen Krieg erlebt. Deshalb machte ich mich auf zu den Truppen des Pharaos, denn auch ich wollte den Krieg erleben, um zu sehen, ob er mir etwas zu sagen hatte, und um die Wunden zu erforschen, die durch Schlagwaffen und Kriegskeulen entstanden."
    (S. 233)

    So manches ist grauenhaft und unvorstellbar, anderes wieder wunderschön und lässt einem an die Märchen von Tausendundeine Nacht denken. Manches ist traurig, manches ist amüsant, vieles ist spannend oder einfach schön und entspannend zu lesen. Doch immer schwingt eine leise Melancholie und Weisheit mit und begleitet einen durch die Geschichte.
    Im Verlauf der Geschichte ist auch die Entwicklung des Protagonisten zu beobachten. Möchte man ihn anfangs aufgrund seiner Naivität, Prahlerei und manchmal auch aufgrund seiner Dummheit kräftig durchschütteln, so wächst er mit jedem seiner Abenteuer bis man schließlich einen weisen alten Mann vor sich hat.

    Waltari erschuf mit diesem Werk 1945 ein Kultur- und Sittengemälde des vorchristlichen Orients und bedient sich dabei eines ganz besonderen literarischen Stils. Dieser ist nämlich eine Mischung aus Nüchternheit, Melancholie und Spannung.
    Durch den einäugigen Sklaven Kaptah, welcher Sinuhe jahrzehntelang begleitet, ist die Geschichte auch von subtilem und trockenem Humor durchzogen. Man hat hier also durchaus auch einiges zu schmunzeln.
    Waltari bedient sich aber auch gleichzeitig einer eher einfachen und schnörkellosen Sprache. Ausufernde Settingbeschreibungen sucht man hier vergebens und trotzdem schafft es der Autor eine dichte Atmosphäre zu erschaffen, welche einem beim Lesen völlig in das alte Ägypten eintauchten lässt.

    "Fern in der Wüste heulten die Schakale, sodass ich wusste, dass Anubis in der Wüste umherschweifte, sich um meine Eltern kümmern und sie auf ihrer letzten Reise geleiten würde."
    (S. 194)

    Was noch eine zusätzliche und vor allem interessante Erwähnung wert ist, ist, dass sich Waltari zu diesem Werk durch "Die Geschichte von Sinuhe" inspirieren ließ. Dies ist ein altägyptischer Text, der als eines der ältesten literarischen Werke gilt, stammt dieser immerhin aus der Zeit des Pharaos Amenuemhets I. , des Begründers der 12. Dynastie und somit aus dem 20. Jahrhundert vor Christus (Quelle: Wikipedia)

    Das vorliegende Buch, welches 2014 erschien, ist übrigens die erste ungekürzte, direkt aus dem finnischen Original übersetzte Ausgabe. Bis dahin erfolgte die Übersetzung aus dem Schwedischen und hierbei handelte es sich bereits um eine gekürzte Fassung, welche dann nochmals für die deutsche Übersetzung gekürzt wurde.

    "Doch wenn es einem so bestimmt ist, gehört zum Mann-Sein auch die Einsamkeit. Aber anders als andere brauchte ich nicht erst in sie hineinzuwachsen, denn ich war von Kindesbeinen an alleine gewesen und ein Fremder auf der Welt, seit ich einst in einem Binsenboot ans Ufer des Nils gebracht worden bin. Die Einsamkeit war mir seit jeher wie ein Heim und ein Bett im Dunklen."
    (S. 453)

    Fazit:
    Das Buch begleitete mich zwei Wochen und ließ mich somit zwei Wochen in das alte Ägypten abtauchen. Trotzdem es ein Wälzer von knapp 1100 Seiten ist, wäre ich noch zu gerne länger bei Sinuhe verweilt und hatte so gar keine Lust daraus aufzutauchen. Daran kann man wohl sehr gut erkennen, wie sehr mich dieses Buch begeistern konnte.
    Natürlich gibt es die ein oder andere Länge, aber hier überwiegen vor allem Atmosphäre und Spannung, welche mich an das Buch fesselten.
    Zieht also Eure besten Sandalen an, hisst die Flagge so manchen Schiffes und begebt Euch mit Sinuhe in das Reich der Pharaonen. Genießt die Gefahren ebenso, wie die üppige Farbenpracht des Orients und kostet von der Weihseit eines alten Mannes, der alles hat und doch alles verlor.

    © Pink Anemone (inkl. Leseprobe, Hörbuch-Trailer, Lese-Soundtrack und Originaltrailer zum Film aus dem Jahr 1956)

     
  4. Cover des Buches Merle. Das Gläserne Wort (ISBN: 9783737356770)
    Kai Meyer

    Merle. Das Gläserne Wort

     (550)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Gläserne Wort
    von Kai Meyer

    Inhalt: Merles Venedig ist voller Magie. Doch nach dem Verschwinden der Fließenden Königin versinkt die Lagunenstadt im Chaos. Merle und ihre Gefährten sind unterwegs ins Land der Sphinxe, wo eine uralte Macht eine neue Eiszeit heraufbeschwört.

    Nicht nur Ägypten, der ganzen Welt drohen ewiger Frost und Schnee. Unsterbliche Götter und Horuspriester, fantastische Meerwesen und treue Freunde ziehen mit Merle in einen schrecklichen Krieg. In der Spiegelfestung der Sphinxe entfesseln sie den Zauber des Gläsernen Wortes.

    Meinung: Das gläserne Wort von Kai Meyer Band 3 der Merle Reihe. Genre: Jugendfantasy. Das Cover ist schlicht gehalten. Man sieht Merle. Das Cover finde ich besser wie das Andere.

    Ich bin durch die 5teilige Reihe- Die Seiten der Welt auf den Autor gekommen. Die 3teilige Arkardien Reihe fand ich auch klasse. Mittlerweile gibt es von der Merle Reihe schon vier Bücher.

    Kai Meyer überzeugt hier wieder mit einem wundervollen Schreibstil, sehr flüssig geschrieben, die Geschichte ist bis zum Ende spannend. Die Geschichte wird im Wechsel von Merle und Serafin erzählt. Fantasyvoll wird beschrieben wie Mythologiewesen einen Kampf führen. Die Geschichte nimmt am Ende eine Wendung, womit ich nicht gerechnet habe.

    Die Beschreibungen und Erklärungen sind so schön detailliert, dass man denken könnte, es gibt wirklich alles. In dem Buch erwartete uns viele Überraschungen. Ich hätte nicht gedacht, das Winter ein großer Helfer gegen die Ägypter wird und das ganz unbewusst.

  5. Cover des Buches Merle. Das Steinerne Licht (ISBN: 9783737356763)
    Kai Meyer

    Merle. Das Steinerne Licht

     (593)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    „Merle – Das steinerne Licht“ von Kai Meyer 

    Das ist Teil 2 von 4. Das Buch liest sich sehr flüssig und man kommt gut in die Geschichte hinein. Sie wird im Wechsel von Merle und Serafin erzählt. Fantasyvoll wird beschrieben Mythologiewesen einen Kampf führen. Merle und die fließende Königin in ihr wollen mit Wermitrax, Lord Licht fragen, ob er ihnen hilft. Im ersten Band hat man schon eige Kreaturen kennengelernt, was im zweiten Band an Anzahl noch zu nimmt. Die Beschreibungen und Erklärungen sind so schön detailliert, dass man denken könnte, es gibt wirklich alles. Das Buch umfasst zwar nur 400 Seiten, aber mit sehr viel Inhalt. Der Leser muss nach einer Lösung suchen, die nicht offensichtlich ist, wahrscheinlich werden wir erst um letzten Teil damit konfrontiert. Es ist einfach spannend bis zur letzten Seite, weil die Handlung nicht vorhersehbar ist. Klasse Buch.

  6. Cover des Buches Das Gottesgrab (ISBN: 9783499249747)
    Will Adams

    Das Gottesgrab

     (196)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost
    Alexander der Große - bewegtes Leben und bewegter Tod.

    Der erste Satz:
    „An der niedrigsten Stelle der Höhle befand sich eine Quelle.“

    Der letzte Satz:
    „“Ja“ sagte sie glücklich. „Genau das meine ich.““

    Inhalt:
    Michael Knox ist bei einem reichen Emporkömmling angestellt. Begeht allerdings einen richtig schweren Fehler, als er seinen Chef zusammen schlägt.
    Auf der Fluch kommt er an Wissen, was er besser nicht hat. Er wird entdeckt und muss schon wieder fliehen.
    Doch auch zwei Archäologinnen werden in die Suche nach Alexander dem Großen hinein gezogen
    Und dann ist da ein Vater, der sein todkrankes Kind einfach nur retten will. Er begibt sich in Fahrwasser, welchem er nicht wirklich gewachsen ist. Aber für seine Tochter....

    Fazit:
    Schon das Cover zeigt irgendwie eine geheimnisvolle Kammer. Ein seltsamer Schein lässt die Sache noch viel mystischer erschienen. Die Schrift ist 3D-mäßig gestaltet und lässt alles ziemlich edel wirken. So wird aus einem "einfachen" -Taschenbuch schon irgendwie ein Hingucker.
    Die Story selber hat mich komplett in ihren Bann gezogen. Zwei Nachmittage und die Sache war abgefrühstückt. Dauerlesen war also kein Thema. Ganz im Gegenteil. Man sollte sich schon Zeit nehmen, wenn man das Buch beginnt. Denn die Handlung hatte zumindest mich fast augenblicklich in ihrem Bann und nicht wieder los gelassen. Ich musste weiter lesen, ansonsten hätte ich wohl kaum Ruhe finden können.
    Die Handlung war irgendwie extremst aufgeteilt. Zum einen in herkömmliche Kapitel und innerhalb der Kapitel noch einmal in Abschnitte. Die Abschnitte haben ja noch Sinn gemacht. Denn die haben Orts- und Personenwechsel markiert. Aber die Kapitel.... die habe ich nicht verstanden. Sollten die alles noch einmal auflockern?
    Diese doch recht häufigen Unterbrechungen haben es leider verhindert, dass ein Film in meinem Kopfkino laufen konnte. Aber die Handlung hat auf eine irgendwie andere Arte und Weise fasziniert. Lag wohl an dem Archäologieanteil. Die Archäologie hat mich schon immer fasziniert. Und hier war sie schon ziemlich interessant verpackt.
    Trotzdem das Fachgebiet der Archäologie ziemlich trocken und langweilig sein kann, war das Buch weit davon entfernt. Im Prinzip war es sehr gut verpackte Geschichte. Keinen Deut langweilig und vor allem sehr gut als Feierabendlektüre geeignet. - Ich konnte beim Lesen herrlich die Welt um mich herum vergessen und in eine komplett eigene Welt abtauche. Keine Fachbegriffe oder ellenlange staubige Abhandlungen. Alle nötigen Informationen waren vollkommen unauffällig in die Handlung eingebaut.
    Einzig mit den Namen hatte ich Probleme. Das waren einfach zu viele. Und dazu meine Namensschwäche... - Aber irgendwie ging es. - Die Story war wohl einfach zu gut.
    Ein tolles Buch. Einfach nur ein tolles Buch. Der Autor jedenfalls ist klasse. Da werde ich mich mal nach mehr Stoff umsehen.

    Eine absolute Leseempfehlung!!! Das Buch war schlicht und ergreifend einfach nur der Hammer. Es hat mich gefesselt, es hat mich fasziniert und es hat mich komplett in seinen Bann gezogen.
    Ja, ich kann einfach nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Der Mann hat es schlicht und ergreifend einfach nur drauf. Man liest entspannt und lernt auch noch etwas dabei. Einfach nur perfekt!

    (Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)
  7. Cover des Buches Ramses: Der Sohn des Lichts (ISBN: B007ZTI7KO)
    Christian Jacq

    Ramses: Der Sohn des Lichts

     (176)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Ramses II., auch Ramses der Große genannt, war der dritte altägyptische König aus der 19. Dynastie des Neuen Reichs. Er regierte rund 66 Jahre von 1279 bis 1213 v. Chr. und ist damit eines der am längsten amtierenden Staatsoberhäupter der Welt. Er gilt als einer der bedeutendsten Herrscher des Alten Ägypten.

    Der Autor Christian Jacq, 1947 bei Paris geboren, promovierte in Ägyptologie an der Sorbonne. Er veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze und wurde von der Académie franҫaise ausgezeichnet. Im Zuge seiner Forschungen gründete er das Institut Ramsès, das sich insbesondere der Erhaltung gefährdeter Baudenkmäler der Antike widmet. Neben Beiträgen zur Fachliteratur schrieb er mehrere Romane.

    Im vorliegenden Buch erzählt er sehr unterhaltsam von Ramses Jugendjahren. Als Vater Sethos begann, ihn auf das Amt des Pharao vorzubereiten, war Ramses 13 Jahre alt. Obwohl dem Herrscher eines großen Reiches wenig Zeit für seinen Sohn blieb, nahm er ihn immer wieder auf Reisen mit und testete ihn mit diversen Herausforderungen. Ganz zum Ärger des älteren Sohnes Chenar, der davon überzeugt war, zum künftigen Pharao geboren zu sein.

    Ich hatte das Glück, dieses Buch in der richtigen Umgebung zur Hand zu nehmen: unter ägyptischer Sonne und von Kulturdenkmälern umgeben. So machte es noch mehr Freude, in die Geschichte des Landes einzutauchen, den Machtkämpfen und Intrigen zu folgen und Ramses Ausbildung hautnah nachzuvollziehen. Das Thema konnte mich fesseln und ließ mich immer wieder auf der im Buch enthaltenen Karte die einzelnen Stationen nachschlagen. Angenehmer kann man ein Land kaum näher kennenlernen!

    Die Neugier auf weitere Bände aus dieser fünfteiligen Reihe ist durch dieses Buch, das mit Ramses 23. Lebensjahr und dem Tod des Vaters endet, auf jeden Fall geweckt. Der Roman hat meine Erwartungen nach einer kurzen Eingewöhnungszeit weit übertroffen!

  8. Cover des Buches Projekt - Sakkara (ISBN: 9783442369874)
    Andreas Wilhelm

    Projekt - Sakkara

     (60)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Ich hatte den ersten Band nicht gelesen und bis auf wenige Hinweise darauf ist es auch nicht schlimm. Die Bücher bauen etwas aufeinander auf, können aber einzeln gelesen werden. Schreibstil ist gut, die Protagonisten sind gut erfasst und die Passagen über die Geschichte eines sehr alten Volkes sehr interessant. Nur wenige Passagen waren eigentlich unnötig, wie die Rückblenden in die 30er- und 40er-jahre des letzten Jahrtausends.
    Wie auch immer - macht Laune auf mehr!

  9. Cover des Buches Die sieben Dämonen (ISBN: 9783596121472)
    Barbara Wood

    Die sieben Dämonen

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Ein übernatürlicher Thriller: 1991 bricht der Ägyptologe Mark Davison mit einer Expedition nach Ägypten auf. Sein geheimnisvoller Auftraggeber Halstead und dessen Frau begleiten ihn. Gesucht wird nach einer Ausgrabungsstätte, die vor rund einhundert Jahren im Stich gelassen wurde, da offenbar sämtliche Mitglieder der Expedition unter mysteriösen Umständen zu Tode kamen. Schon am ersten Tag ihrer Ankunft im Camp kommt es zu seltsamen unerklärlichen Begebenheiten. Mark Davison ist bewusst, dass ein Fluch auf dem Ausgrabungsgebiet liegen soll, er weigert sich aber, dies anzuerkennen. Selbst noch, als es Tote gibt...

    Auch beim Re-read viele Jahre später, hat mich dieser Roman wieder in seinen Bann gezogen. Barbara Wood vereint hier viel Lehrreiches über das heutige und das vergangene Ägypten mit Spannung, Mystik und Mystery. Der Roman wird hier bei LB unter Liebesromanen geführt, doch das ist irreführend. Es handelt sich um einen übersinnlichen Thriller mit reichlichen Schauer- und Gruseleffekten.

    Das Ende ist etwas seltsam und lässt verschiedene Deutungen zu. Das hat mich etwas irritiert. Das Lesevergnügen war aber durchgehend spannend, weshalb ich dennoch volle 5 Sterne vergebe.


  10. Cover des Buches Geheimakte / Geheimakte Aton (ISBN: 9783745071184)
    André Milewski

    Geheimakte / Geheimakte Aton

     (9)
    Aktuelle Rezension von: ViktoriaScarlett

    Geheimakte Aton überzeugte mich mit seinem unerwarteten, spannungsgeladenen Verlauf und der starken Grundidee. Was mir noch gefallen hat, erfährst du unten im Text.

    Meine Meinung zum Cover:
    Das Cover der Geheimakte Aton ist wie alle anderes hervorragend gelungen und passt zur Geschichte. Zu sehen sind natürlich Pyramiden aus Ägypten. Das Cover überzeugt mit seinen Farben und dem Fokus auf den Titel und mitsamt der Akte als Motiv.

    Meine Meinung zum Inhalt:
    Das Buch begann mit einem Prolog aus der Sicht einer Person mit der ich nicht gerechnet hatte. Ich fragte mich, was sie denn da  im Jahre 1938 entdeckt hatten und war sofort neugierig. Mit Kapitel 1 setzte das Geschehen 1957 fort, in jenem Jahr nahm das Verhängnis seinen weiteren Verlauf. André Milewski zog mich mit seiner Erzählweise, wie bei jeder Geheimakte, tief ins Geschehen hinein und ließ mich Teil der Geschichte werden.

    Im zweiten Kapitel kam es zum Wiedersehen mit Max und seinen Freunden. Immer wieder musste ich Schmunzeln und Grinsen. Das Trio ist unschlagbar und mit Humor gesegnet. Die heitere Stimmung tat richtig gut. Kurz darauf kam es zur ersten guten Wendung, die Schwung in das Geschehen brachte. Wie so oft schlittert Max ungewollt in ein Abenteuer und hat nicht die geringste Ahnung, worauf er sich da wirklich einlässt. Bis es actionreich und gefährlich wird. Doch wer wäre unser Max, wenn er nun nicht erst recht wissen will, was los ist? Genau, er muss dem Nachgehen.

    Schon der Weg nach Ägypten war mit viel Spannung gespickt. Vor Ort steigerte sich mit jedem Kapitel mehr und mehr, bis ich kaum aufhören konnte zu lesen. Eigentlich wollte ich etwas anderes tun, doch die Geschichte hielt mich vor dem Buch fest. Trotz der Gefahren trieben die Protagonisten ihre Suche voran. Max erlebte ziemlich unheimliche Dinge, die michgleichzeitig faszinierten. Welche Kraft steckt dahinter? Bald schon fanden sie die ersten wichtigen Antworten und trafen auf mehrere alte Bekannte aus anderen Büchern des Autors. Das Wiedersehen breitete mir zusätzliche Freude. 

    Die Gefahr schwebte wie ein Schwert über ihnen und entlud sich nach einem hinterhältigen Angriff und einer Jagd an einem geheimnisvollen Ort. Dieser ließ mich mit Staunen weiterlesen. Ich versuchte mir die Dimensionen vorstellen und war begeistert. Ruhe hatten hier die Protagonisten allerdings keine. Schnell wurde es lebensbedrohlich mit nervenaufreibenden Szenen und starkem Mitfiebern. Gebannt hingen meine Augen an den Zeilen und meine Welt fokussierte sich nur noch auf die Ereignisse. Mit einer Wendung bezüglich einer der Gegner hatte ich nicht gerechnet. Die Macht war viel größer und düsterer als erwartet. Die Idee mit Aton wurde vom Autor in starker Form umgesetzt. Aus Spoilergründen möchte ich dazu allerdings nicht mehr verraten.

    Sie mussten es schaffen! Doch wie konnte es gelingen? Mut und Entschlossenheit sind ein wichtiger Schlüssel. Besonders überrascht hat mich ein Mann, bei dem ich niemals mit diesen Hintergründen gerechnet hatte. Die Schlüsselszene am Ende war aufregend geschrieben. Während dem Lesen von Kapitel 35 konnte ich mir aufgrund eines bestimmten Satzes einer Protagonistin das laute Auflachen nicht verkneifen. Endlich weiß ich auch, wie Max eine bestimmte Person kennengelernt hat. Kapitel 36 führt einen unerwarteten Gast zu unseren Freunden und beendete es mit viel Humor. Der Epilog hingegen bedeutet Gefahr. 

    Nach der Geschichte erklärt der Autor, wie in jeder Geheimakte, Fakten und Hintergründe, sowie was Fiktion und was real war. 

    Mein Fazit:
    Geheimakte Aton begeisterte mich mit der Grundidee um Aton, der Spannung und dem starken Verlauf. Alte Bekannte tauchen auf und neue wichtige Protagonisten für spätere Bände nehmen ihre Rollen ein. Voller Aufregung und Neugier verfolgte ich das Geschehen und las das Buch innerhalb von zwei Tagen. André Milewski hatte meine Aufmerksamkeit auf die Buchseiten gebannt, sodass ich das letzte Drittel in einem Rutsch las. Die Gefahren sind allgegenwärtig doch mit Mut und Entschlossenheit kann ihnen getrotzt werden. Eine nie gekannte Macht offenbart sich am Ende, die für einen starken finalen Showdown sorgte. Die letzten Kapitel schließen das Geschehen rund ab und der Epilog macht neugierig auf die Fortsetzungen.

    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

    Das Buch stammt aus meinem eigenen Besitz (selbst gekauft) und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.

  11. Cover des Buches Im Auge der Sonne (ISBN: 9783596181278)
    Barbara Wood

    Im Auge der Sonne

     (15)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut

    Das war mal wieder eine rührende ans Herz gehende Geschichte über das Schicksal einer Familie, wie man es von Barbara Wood gewöhnt ist. Angefangen hat es mit einer verpatzten Hochzeit, die mehrere Schicksalsschläge ausgelöst hat. Was mich immer wieder fasziniert ist die detaillierte Schreibweise über Land und Leute. Man ist wirklich mit dabei und sieht es mit eigenen Augen. Außerdem lernt man sehr viel über die Geschichte, gerade die Anfänge des ersten Alphabets oder wie die ersten medizinischen Hinweise entstanden sind. Damals wurde es ja wirklich nur von Generation zu Generation weiter gegeben. Heute werden viele Dinge als ganz normal abgetan, was früher ein enormer Aufwand war. Und das Handwerk des Schreibens war damals nur wenigen vergönnt und dafür mussten sie sehr lange lernen. Man kann sich das heute kaum noch vorstellen. Auch der Glaube an die Götter und die Traditionen kommen hier wieder sehr deutlich hervor. Die Menschen damals haben viel daran festgehalten.Ich kann das Buch nur empfehlen.

  12. Cover des Buches Nofretete und Echnaton (ISBN: 9783499607585)
    Christian Jacq

    Nofretete und Echnaton

     (4)
    Aktuelle Rezension von: ElisabethBulitta

    Christian Jacqs Sachbuch „Nofretete und Echnaton. Ein Herrscherpaar im Glanz der Sonne“ ist 1996 als Rowohlt-Taschenbuch erschienen und umfasst 270 Seiten.

    Anhand diverser wissenschaftlicher Quellen zeichnet der Autor, ein promovierter Ägyptologe, das Leben sowie Wirken dieses wohl bekanntesten Pharaonenpaars des antiken Ägyptens nach, durchleuchtet Entstehung und Untergang des von ihm geschaffenen Sonnenkults und analysiert dessen Einfluss auf das Entstehen des Monotheismus.

    Gegliedert ist das Buch in eine Einführung in die Forschung Echnatons, gefolgt von seinem Werdegang und seiner Zeit als Herrscher gemeinsam mit seiner Frau Nofretete über das Ägypten des 14. vorchristlichen Jahrhunderts, dem Niedergang des Atonkultes und dem Einfluss, den man ihm heute in Bezug auf die Entwicklung des Judentums als erste monotheistische Religion nachsagt. Im Anhang befinden sich, wie es in (populär)wissenschaftlichen Büchern sein sollte, eine Liste mit den wichtigsten Orten, eine Zeittafel sowie eine Bibliographie. In der Mitte des Buches illustrieren  Abbildungen archäologischer Funde das Gesamtbild.

    Die in diesem Buch vorliegende Darstellung dieses Herrscherpaares unterscheidet sich bei weitem von dem, welchem man ansonsten so oft in den Medien begegnet. Oft wird Echnaton als Ketzer dargestellt, der die gesamte ägyptische Religion revolutionieren, sich selbst zusammen mit Nofretete mit der neuen Hauptstadt Achetaton ein Denkmal setzen wollte und schließlich kläglich scheiterte, sodass er aus der altägyptischen Geschichte getilgt wurde.

    Anhand von Quellen, anderen Forschungsergebnissen und einer logischen, nachvollziehbaren Argumentation all dieser Informationen zeichnet Jacq ein völlig anderes Bild, nämlich das Bild eines Herrschers, der durchaus in der altägyptischen Tradition stand, der lediglich einen Sonnenkult weiterentwickelte, die alte Götterwelt jedoch weiterbestehen ließ und schließlich seine Untertanen an seiner Seite wusste, was für einen Pharao als Gottgleichen auch gar nicht anders möglich war. Nach einigen Schicksalsschlägen und ungünstigen politischen Entscheidungen begann dann sein Untergang, der sich allerdings über viele Jahre dahinzog.

    Ferner werden in diesem Werk das Leben im alten Ägypten sowie die kultischen Handlungen sehr plastisch dargestellt, ohne dass der Leser das Gefühl hat, in Phantasien zu schwelgen, da doch alles realistisch scheint. Auch seine familiären Verhältnisse und, vor allem, seine Beziehung zu Nofretete wird durchleuchtete. Dem Leser bietet sich so am Ende ein rundes Bild einer faszinierenden Epoche der Weltgeschichte, fernab von Mythen, Märchen oder Sensationsgier.

    Ich selber bin keine Historikerin und verfüge bezüglich des alten Ägyptens eher über Allgemeinwissen, kann und will entsprechend nicht beurteilen, wie nah Jacq mit seiner Darstellung der historischen Wahrheit gekommen ist – wenn dieses anhand der Quellenlage, dem früheren Umgang der Menschen mit Geschichte und dem zeitlichen Abstand überhaupt noch möglich ist. Dennoch hat mir dieses Buch wunderbare, beeindruckende Einblicke in die ägyptische Geschichte beschert und mir viele Denkanreize gegeben. Menschen, die sich über die ägyptische Geschichte informieren möchten, ohne populären oder vorschnellen (Vor-)Urteilen zum Opfer zu fallen, kann ich dieses Buch nur empfehlen.

  13. Cover des Buches Merle. Die Fließende Königin (ISBN: 9783737356756)
    Kai Meyer

    Merle. Die Fließende Königin

     (713)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Die fließende Königin von Kai Meyer Band 1 der Merle Reihe. Genre: Jugendfantasy Seitenzahl: 272 Cover: Das Cover ist schlicht gehalten. Man sieht Merle und im Hintergrund Venedig. Das Cover finde ich besser wie das Andere. Es gibt noch eins, dass aussieht wie gemalt. Da fliegt Merle auf dem Löwen. Meinung: Ich bin durch die 5teilige Reihe- Die Seiten der Welt auf den Autor gekommen. Die 3teilige Arkardien Reihe fand ich auch klasse. Mittlerweile gibt es von der Merle Reihe schon vier Bücher. Die fließende Königin, das steinerne Licht, das gläserne Wort und Serafin. Meinung: Es gibt viel Magie in Venedig. Steinerne Löwen als Reittiere für die Gardisten die den Stadtrat beschützen. Meerjungfrauen mit nadelspitzen Zähnen, die benutzt werden. Die Zauberspiegelwerkstatt des Arcimboldo oder die Kleider vom Konkurrenten die dünn machen. Merle und die blinde Junipa kommen zum Spiegelmacher in die Ausbildung. Junipa bekommt Spiegel als Augen eingesetzt und kann dadurch wieder sehen. Merle lernt Serafin kennen, aus der befeindeten Werkstatt und gerät dabei in das Abenteuer, da drei Stadträte die fließende Königin in einer Karaffe gefangen haben und sie ausliefern wollen. Kai Meyer überzeugt hier wieder mit einem wundervollen Schreibstil, die Geschichte ist bis zum Ende spannend. Sie nimmt am Ende eine Wendung, womit ich nicht gerechnet habe. Man verliert sich in den Gassen der Lagunenstadt. Traumhaft gut beschrieben. Die Figuren sehr prägnant und originell. Klasse Buch.

  14. Cover des Buches Der Fluch der Sphinx (ISBN: 4013900844106)
    Robin Cook

    Der Fluch der Sphinx

     (32)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo

    Die Gräber der Pharaonen, so heißt es wären alle verflucht. Erica Baron, eine junge Ägyptologin, ist fest entschlossen sich von diesen abergläubischen Ängsten nicht beeinflussen zu lassen. Kaum in Kairo angekommen, wird ihr Spürsinn belohnt, in einem Hinterzimmer eines Souvenirladens zeigt man ihr ein außergewöhnliches und uraltes Kunstwerk. Noch während sie das Kunstwerk bestaunt wird der Besitzer des Ladens ermordet. Und das ist nicht der letzte Mord…

    Der Fluch der Sphinx aus der Feder von Robin Cook stammt aus dem Jahre 1979.

    Die Geschichte um die junge Ägyptologin Erica Baron konnte mich nicht wirklich auf eine Reise durch Ägypten mitnehmen. Die Protagonistin, immer wieder gerne als keine wirkliche klassische Schönheit, aber mit einer sinnlichen Ausstrahlung beschrieben, die durch diese Geschichte stolpert, war für mich in vielen Bereichen nicht wirklich überzeugend. Alle Männer waren natürlich sofort von ihr eingenommen und hin und weg von ihr, was ich schon bei dem ersten männlichen Protagonisten mehr als abgedroschen fand, leider folgten diesem dann auch noch ein paar mehr. Auch die Auseinandersetzungen mit ihrem Lebensgefährten, die bis fast zur Hälfte des Buches immer wieder eine Rolle spielten, waren für die Geschichte völlig überflüssig und zehrten auf Grund der Dialoge schon manchmal ein wenig an meinen Nerven.

    Die Geschichte selbst hatte wenig Neues zu bieten, ob das 1979 anders war, kann ich heute nicht mehr wirklich beurteilen. Ein „Schatz“, eine Heldin, natürlich ausgestattet mit einem besonderen Anreiz für die Männer, Bösewichte, der ein oder andere Tote der den Weg säumt, eine Verfolgung, die Suche nach dem Schatz in alten Grabkammern ist in knappen Worten die ganze Zusammenfassung des Buches. Aus heutiger Sicht wurden dabei auch noch das ein oder andere Klischee bemüht, was das Ganze für mich nicht gerade aufgewertet hat. Auch wirkte der ganze Ablauf arg konstruiert und vor allem zum Ende hin mehr als unglaubhaft.

    Einzig die Beschreibungen von Kairo, mit seinem Basaren und dem Alltagsleben der Ägypter fand ich interessant und gut beschrieben und ließen einen Hauch von Atmosphäre erahnen.

    Mein Fazit:

    Eine vorhersehbare Geschichte mit einer nicht überzeugenden Protagonistin und einem unglaubhaftem Ende. Hier kann ich diesmal keine Leseempfehlung aussprechen.

  15. Cover des Buches Anfänge der Menschheit und Altes Ägypten (ISBN: 9783411175918)
  16. Cover des Buches Die Maske des Ra (ISBN: 9783453157491)
    Paul C. Doherty

    Die Maske des Ra

     (4)
    Aktuelle Rezension von: CAPA

    „Die Maske des Ra“ bietet gleichermaßen spannende Krimi-Elemente wie historische Details. Dieser 1479 v. Chr. im altägyptischen Reich spielende Roman erzählt die Geschichte des obersten Richters von Theben, Amerotke, welcher das Rätsel um den Tod von Pharao Thutmosis II aufklären soll. Dabei enthüllt er Intrigen, kämpft in Schlachten und sucht vor allem nach einer Sache: der Wahrheit. Beginnen tut das Buch mit einem mich neugierig machenden Prolog, durch welchen man direkt in die Handlung hinein katapultiert wird. Im gesamten Buch sind einige Abschnitte aus einer anderen Sicht als der Amerotkes beschrieben, wodurch man als Leser einige Extra-Informationen erhält was den Fall betrifft.

    Der Historiker und Autor Paul Doherty liefert ein anschauliches und realitätsgetreues Bild der altägyptischen Kultur, ohne lange Absätze voller Beschreibung zwischenzuschieben. So wird die Spannung, die durch Verwicklungen und geheimnisvolle Begebenheiten erzeugt wird, durchgehend aufrecht erhalten. Man erfährt viel Interessantes über das Leben, die Religion und die Mentalität der Ägypter, vorrangig der Reichen und Adligen.

    Protagonist Amerotke ist ein sympathischer „Diener der Wahrheitsgöttin Maat“ und ich habe mich sofort mit ihm angefreundet. Auch die anderen Charaktere weisen individuelle Züge auf und ihre Taten bzw. Motive sind stets nachvollziehbar.

    Auch der Schreibstil gefiel mir im Allgemeinen gut, jedoch versteckte sich ab und zu ein langer Schachtelsatz zwischen den Zeilen, was aber hauptsächlich der hohen Anzahl an Titeln, z.B. des Pharaos, zuzuschreiben ist.

    Zugesagt hat mir zudem die klare Struktur des Buches mit der bis aufs etwas abrupte Ende gezielt aufgebaute Handlung und den clever verstreuten Andeutungen. Dazu gehört die Einleitung eines jeden Kapitels mit der sehr kurzen Vorstellung einer ägyptischen Gottheit, die auf die eine oder andere Weise mit dem Kapitel zusammenhängt. Das Finale, welches ein wenig abrupt war, rundet die Geschichte aufs Vortrefflichste ab und schließt die Handlung in sich, lässt aber auch Raum für folgende Abenteuer des Amerotkes.

  17. Cover des Buches Die Prophetin von Luxor (ISBN: 9783442355112)
    Suzanne Frank

    Die Prophetin von Luxor

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Edithleserin
    Das erste Drittel liest sich spannend und flüssig, danach gab es auchlangatmige Durststrecken. Insgesamt sehr gute 4 Sterne für diesen Zeitreiseroman.
  18. Cover des Buches Ramses: Der Tempel der Ewigkeit (ISBN: 9783499265976)
    Christian Jacq

    Ramses: Der Tempel der Ewigkeit

     (111)
    Aktuelle Rezension von: j125
    Inhalt:
    Nach dem Tode Sethos soll Ramses der neue Pharao von Ägypten werden. Doch nicht jeder ist davon begeistert, schließlich ist Ramses gerade erst 23 Jahre alt. Sein älterer Bruder Chenar würde lieber selbst auf dem Thron sitzen, als unter seinem Bruder einen hohen Posten zu bekleiden. Er hat viele Unterstützer, denn Ramses ist jung, unerfahren und eher ein ungestümer Krieger, als ein besonnener Regent. Für Ramses gilt es viele Steine beiseite zu räumen und viele Widersachen zu entlarven, auf dem Weg Ägypten in ein neues Zeitalter zu führen.

    Meine Meinung:
    Der erste Band des Romanzyklus konnte mich positiv überraschen, sodass ich auch bald den zweiten Band lesen wollte. Besonders wegen der vielen auftretenden Personen, die ganz verschiedene Bündnisse eingehen, möchte ich nicht zu viel Zeit zwischen den Büchern verstreichen lassen.

    Der zweite Band schließt nahtlos an den ersten Band an und da ich diesen erst vor kurzem gelesen habe, fiel es mir nicht schwer wieder in die Geschichte einzutauchen. Die wichtigsten Ereignisse werden immer mal wieder erwähnt, aber da es sich hier um eine Biografie handelt, ist die Struktur natürlich nicht mit einer Reihe aus einem anderen Genre zu vergleichen.

    Ramses ist mir nach wie vor sehr sympathisch und mir gefällt es gut, dass zu Beginn einige Angaben zu seiner Person gemacht wurden. Im ersten Band war ich oft nicht sicher wie alt Ramses ist, aber hier wird klar gesagt, dass er am Anfang der Handlung 23 Jahre alt ist. Auch andere liebgewonnene Charaktere treten wieder auf, einige mehr und andere weniger. Die ein oder andere sich abzeichnende Entwicklung gefällt mir nicht so gut, aber ich kann ja am Verlauf der Geschichte (also der Realität) nichts ändern.

    Besonders positiv ist mir hier die Magie aufgefallen. Ich glaube zwar selbst nicht an die Kraft von Amuletten und dergleichen, aber die Magie und Heilkunst die hier angewandt wurde, hat mich schon fasziniert. So wird Nefertari, Ramses Frau, mit einem Fluch belegt, der gebrochen werden kann und Ramses kann mit Tieren kommunizieren.

    Gestört haben mich wieder nur Kleinigkeiten, zum Beispiel die Tatsache, dass sich die Kinder nicht altersgemäß verhalten. Klar, manche Kinder lesen früher als andere, aber ich möchte mal den vierjährigen sehen, der redet wie Kha.

    Fazit:

    Auch der zweite Band des Romanzyklus hat mir wieder sehr gut gefallen. Wer den ersten Teil mochte, wird sicher gern die Anfänge von Ramses Herrschaft lesen.
  19. Cover des Buches Am Nil - Der Traum der Sonne (ISBN: B00Y29AM7Q)
    Elin Hirvi

    Am Nil - Der Traum der Sonne

     (13)
    Aktuelle Rezension von: anne_lay
    Im ersten Teil ihrer Trilogie entführt Elin Hirvi ihre Leser in die längst vergangenen Tage des alten Ägypten unter Echnaton.
    Ist die Zeit an sich schon hochinteressant, so birgt diese spezielle Epoche viele ungeklärte Fragen, an die sich diese Geschichte anlehnt.

    Anchet-Bast, aufgewachsen im Bastet-Kult, wird aufgrund ihrer Stimme für den Harem des Pharaos Echnaton entdeckt. 
    Mit ihr tauche ich in die so andere Welt der Frauen ein, erlebe Intrigen, Aufstieg und Fall ... Aber das sollte jeder selbst lesen.
    Für mich entsteht ein nachvollziehbares Bild einer Zeit, die mich schon seit langem interessiert. 
    Hier gelingt es der Autorin, mich in eine fremde Epoche eintauchen zu lassen. Ist es in Reportagen über Nofretete und Echnaton die Bedeutung der beiden und ihres Kultes, die im Vordergrund steht, so wird hier das Alltägliche (das fast Alltägliche) Leben zu der Zeit lebendig.
    Das genau liebe ich an historischen Romanen. Wie lebten die Menschen, was bewegte sie?
    Einen, wenn auch fiktiven, einfühlsam geschilderten Einblick in die Zeit bekomme ich hier zu lesen. Faszinierend vom Prolog bis zum offenen Ende, das mich ungeduldig auf die Fortsetzung warten lässt.
  20. Cover des Buches Verbotene Ägyptologie (ISBN: 9783930219476)
    Erdogan Ercivan

    Verbotene Ägyptologie

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Seit tausenden von Jahren bewahren Ägyptens eingeweihte Priester ein geheimes Wissen, das bereits sämtliche Grundlagen der modernen Wissenschaft - von der Gentechnologie bis hin zum Bau von Atomreaktoren - beinhaltet. Ägyptens Aufstieg zu einer damals weltumspannenden Hochkultur ist anders verlaufen, als es die Gelehrtenmeinung heute wahrhaben will. Ganz offensichtlich waren die Wissenschaftler der Antike in Ägypten, ja auf der gesamten Erdkugel, bereits im Besitz von unglaublichen Erkenntnissen. Nicht nur die Seefahrt ist nachweislich 60 000 Jahre alt, auch die Nutzung der Uranenergie und Elektrizität, die Praxis von Klon-Experimenten und der Gebrauch von Mikroskop, Teleskop und Flugapparaten sind seit Urzeiten bekannt. Das verblüffendste dabei ist, daß auch die offizielle Ägyptologie darüber informiert ist und sich trotzdem ausschweigt. Warum? - In der Großen Pyramide wurde im Verborgenen die 4. und 5. Kammer geöffnet. Warum sind diese Kammern bis heute für die Öffentlichkeit gesperrt? - Auch im Umfeld der Pyramiden von Giseh wurden neue Zugänge freigelegt. Warum werden diese vom Militär und nicht von Ägyptologen benutzt? - Warum halten sich NASA-Wissenschaftler in den Pyramiden auf? - Insider berichten von einer unterirdischen Stadt unter dem Giseh-Plateau und von einem mysteriösen Pyramiden-Reaktor! - Warum will man uns wichtige Erkenntnisse der Ägyptologie verheimlichen? Der Wissenschaftsjournalist Erdogan Ercivan beweist in diesem dokumentarischen Sachbuch nicht nur das, was eigentlich gar nicht sein dürfte, sondern deckt zudem vorsätzliche Geschichtsfälschungen auf!
  21. Cover des Buches Horus (ISBN: 9783426639887)
    Jean-Michel Sakka

    Horus

     (9)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut
    Das Buch ist von Anfang an spannend und geheimnisvoll geschrieben. Man erhält Einblicke in die Zeit des Pharaos Echnaton und Tutanchamun. Der Genforscher Joel Costes setzt sich mit den religiösen und geschichtlichen Zusammenhängen von damals auseinander, versucht Licht in die Erkenntnisse dieser Zeit zu bringen und merkt dabei, dass die Kirche auch heute noch eine entscheidende Rolle spielt und es gefährlich ist, neue Theorien aufzustellen, die das Weltbild der Kirche in Frage stellen können. Das Buch macht nachdenklich, weckt die Neugierde des Menschen. Gibt es eine Welt der Unsterblichkeit? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Wer weiß. Die Vorstellungen vom Universum, von Leben und Tod ändern sich.
  22. Cover des Buches Der Fluch der Pharaonen (ISBN: 9783404640676)
    Philipp Vandenberg

    Der Fluch der Pharaonen

     (13)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Ägypten (ISBN: 9783150102718)
    Pierre Montet

    Ägypten

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Wie lebte man zur Zeit der altägyptischen Pharaonen? – Wer keine populärwissenschaftliche Darstellung zu diesem kulturgeschichtlichen Thema lesen möchte, dem sei dieses Buch empfohlen. Pierre Montet – Mitglied des Collège de France – forschte selbst als einer der führenden französischen Altertumswissenschaftler im Ägypten der Pharaonenzeit. Seine Teilnahme und Leitung verschiedenster Ausgrabungskampagnen eröffneten ihm einen direkten Einblick in die materiellen Hinterlassenschaften der ägyptischen Kultur. Klassisch für eine Kulturgeschichte ist Montets Herangehensweise: so beginnt er sein Buch mit Elementarem – Häuserformen, dem Zeitverständnis, dem Familienbild, dem häuslichen Leben. Hinzu kommen Kapitel über das Arbeitsleben, den interkulturellen Austausch, Handelsbeziehungen, Reisen, das Kriegs- und Heerwesen und natürlich den Pharaonenhof, der einen ausgeklügelten und hoch spezialisierten Verwaltungsapparat besaß. Neben einem Abbildungsteil, verschiedener s/w-Abbildungen im Text und einem Kartenanhang bietet das Buch auch eine umfangreiche Literaturauswahl. Alles in allem spannende, erkenntnisreiche und anspruchsvolle Lektüre.
  24. Cover des Buches Der Seher des Pharao (ISBN: 9783492263306)
    Pauline Gedge

    Der Seher des Pharao

     (17)
    Aktuelle Rezension von: huyeng

    Gedge war einmal die Queen des historischen Ägypten-Romans. Ihr Werk Pharao war uns ist einer der besten historischen Romane, recht sauber recherchiert und vor allem gut beschrieben. 

    Dieses hier ist dann leider eher historische Fantasy. Mit dem alten Ägypten hat der Roman fast nichts mehr zu tun. Das Buch wimmelt vor historischen Fehlern (über die man mal hinwegsehen kann, es ist immerhin Fiktion), und ist alles in allem eher lächerlich als spannend. Das ist schade, denn es hat mir Gedge ein bisschen versaut

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