Bücher mit dem Tag "philosophisch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "philosophisch" gekennzeichnet haben.

308 Bücher

  1. Cover des Buches Das Café am Rande der Welt (ISBN: 9783423209694)
    John Strelecky

    Das Café am Rande der Welt

     (863)
    Aktuelle Rezension von: Rittersternx

    Das Buch hat bei mir keine neuen Gedankengänge angeregt, da ich über diese Thematik schon öfter Bücher gelesen habe. Jedoch hat es mir spaß gemacht, in seine Welt reinzuschlüpfen. Die Atmosphäre ist sehr harmonisch und alles hat sich so toll "angefühlt". Das war auf jeden Fall eine kleine Erinnerung an mich selbst, mal wieder über mein Leben nach zu denken. 

  2. Cover des Buches Eine wie Alaska (ISBN: 9783446246676)
    John Green

    Eine wie Alaska

     (2.462)
    Aktuelle Rezension von: LovelyPinkCloud

    Habe mich manchmal dabei erwischt, wie mir Tränen geflossen sind beim lesen!

    Wie man es nicht anders von John Green kennt ist auch dieses hier ein Buch, dass sehr tiefgründig ist und einem zum nachdenken anregt. Habe wirklich mit den Figuren geweint und geschmunzelt. So ein hartes Thema wie Suizid in einem Jugendbuch altersgerecht zu behandeln ist wenn man mich fragt eine Kunst für sich, aber es ist hier super gelungen.


    Mir gefiel es wie alle Charaktere ihre eigene Persönlichkeit haben und Gedichte von Lyrikern gezeigt werden.

    Was mir nicht gefiel war dass es manchmal unnötig dramatisch war.

    Insgesamt ist es ein klasse Buch dass ich immer wieder lesen werde!




  3. Cover des Buches Die Mitternachtsbibliothek (ISBN: 9783426282564)
    Matt Haig

    Die Mitternachtsbibliothek

     (499)
    Aktuelle Rezension von: Graufi

    ... dennoch habe ich irgendwie vom Schluss etwas mehr erwartet.

    Sehr spannend finde ich die Einsicht in die möglich gewesenen Leben, falls die Protagonistin andere Lebenswege eingeschlagen hätte.

    Die Idee finde ich sehr spannend.

  4. Cover des Buches Wie man die Zeit anhält (ISBN: 9783423281676)
    Matt Haig

    Wie man die Zeit anhält

     (340)
    Aktuelle Rezension von: Anna_intergalaktisch

    Eine wunderbare Geschichte über das Leben, die Liebe und die Zeit!

    „Ich ertrinke nicht mehr in der Vergangenheit und ich habe keine Angst mehr vor der Zukunft. Wie könnte ich? Die Zukunft bist du.“

  5. Cover des Buches Sofies Welt (ISBN: 9783423624213)
    Jostein Gaarder

    Sofies Welt

     (4.427)
    Aktuelle Rezension von: MarionS

    Staunend und neugierig habe ich mit Sofie die verschiedenen Ansichten der große Philosophen kennengelernt. Ein wunderbares Buch über das Sein und Werden. Es war eine große Freude, das Buch zu lesen. 

  6. Cover des Buches Ich und die Menschen (ISBN: 9783423216043)
    Matt Haig

    Ich und die Menschen

     (711)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Broschiert: 352 Seiten

    Verlag: dtv (1. April 2014)

    ISBN-13: 978-3423260145

    Originaltitel: The Humans

    Übersetzung: Sophie Zeitz


    Ein außerirdischer Blick auf die Menschen


    Inhalt:

    Professor Andrew Martin macht eine große mathematische Entdeckung, die eine Gefahr für das Universum darstellt. Martin muss sterben. An seine Stelle tritt ein Außerirdischer mit dem Auftrag, alle zu töten, die von Martins Entdeckung wissen könnten. Zunächst kein Problem für ihn, weiß man doch im ganzen All, wie unnütz, gewalttätig und dumm die Menschen sind. Doch je länger „der neue Andrew“ auf der Erde ist, desto mehr erkennt er die Schönheit in den Dingen und in den Menschen … 


    Meine Meinung:

    Dies ist ein Buch für all jene, die einen Sinn im Leben suchen. Sie werden ihn bei der Lektüre womöglich auch nicht finden, aber vielleicht erkennen, dass sie mit dem Suchen aufhören sollten und stattdessen ihr Leben so zu leben, dass irgendjemand etwas davon hat. 


    Matt Haig erzählt hier eine herzerwärmende Geschichte mit schönen Worten. Er zeigt uns einen ganz besonderen Blick auf die Spezies Mensch, auf alles Schöne und alles Absurde, das diese Menschen den lieben langen Tag tun. 


    Besonders gelungen fand ich dabei die 97 Ratschläge gegen Ende des Romans. An denen ist wirklich was dran ;-)


    ★★★★☆


  7. Cover des Buches Das Haus der vergessenen Bücher (ISBN: 9783455600124)
    Christopher Morley

    Das Haus der vergessenen Bücher

     (197)
    Aktuelle Rezension von: CorinaPf

    Inhalt:

    1919 Eine Buchhandlung, ein kurioser Buchverkäufer und ein gestohlenes Buch. 

    Was braucht man mehr um das Buch zu kaufen?


    Schreibstil:

    In diesem Buch liest man aus der dritten Person von mehreren Personen. Meist von Roger Mifflin dem Buchhändler sowie dem junge Mann Mr Gilbert. Ich fand die Buchliebe kommt richtig gut bei Roger Mifflin rüber. Doch die Ausschweifung die es im Buch zu genüge über die liebe zu den Büchern gibt sind nach etwa 50 Seite sehr langatmig. Das Buch baut erst bei den letzten 50 Seiten Spannung auf. Dann konnte ich das Buch auch nicht aus der Hand legen. 


    Charaktere:

    Roger Mifflin ist ein sehr kurioser Mann. Er liebt Bücher und glaubt das Bücher den 1 Weltkrieg verhindert hätte, wenn die Leute nur mehr "richitge" Bücher gelesen hätten. Man merkt aber in dem ganzen Buch das der erste Weltkrieg für Roger aber auch für die andere Charaktere eine wichtig Rolle ist. 

    Mr. Gilbert ist ein junger Mann, der etwas naiv in der Geschichte ist. Er kommt hier einem Geheimnis auf die Spur und will begibt sich dabei in Lebensgefahr. Seine Ermittlungen sind aber sehr gut. Auch wenn er falsche Schlüsse zieht. 


    Insgesamt


    Ich fand es eine anstrengende Geschichte, aber es erschien auch 1919 das erste mal. Die Charaktere sind alle etwas eigen. Den einzigen den ich wirklich mochte in diesem Buch war Bock der Hund. 

    Spannung kam am Ende auf das machte bei diesem Buch einiges aus. Ich verschlang die letzten Seiten. 

    Was das Buch aber ausmacht ist die Liebe zu den Büchern. Deshalb hat Buch 3 Sterne von mir bekommen

  8. Cover des Buches Smoke (ISBN: 9783570585689)
    Dan Vyleta

    Smoke

     (179)
    Aktuelle Rezension von: MinaRico

    Das faszinierende viktorianische England, u.a. London, ist Schauplatz dieses Romans. Wer sich ein wenig mit dem England/London dieser Zeit auskennt, wird wissen, dass es zu dieser Zeit dort sehr dreckig war. In erster Linie aufgrund der Industrialisierung und mangelnder hygienischer Zustände.

    In dieser Geschichte rauchen allerdings keine Schlote, sondern die Menschen. Dann nämlich, wenn sie schlechte Dinge denken, tun oder sich aufregen.

    Die besser Betuchten achten sorgfältig darauf, nicht zu rauchen. Oder zumindest versuchen sie, es zu vertuschen. Dies gelingt ihnen allerdings nicht immer. 

    Charlie und Thomas zum Beispiel, die in einem Internat leben. 

    Eines Tages entdeckt Charlie bei einem Internatsausflug nach London einen Mann, der nicht raucht. Was ist sein Geheimnis?

    Charlie und Thomas wollen der Sache auf den Grund gehen und werden immer tiefer in den Sog des Rauchs reingezogen,

    Da ich ein großer England , insbesondere London-Fan bin, war klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Das viktorianische London hatte immer schon eine magische Anziehungskraft auf mich.

    Die Geschichte zog mich auch recht schnell in ihren Bann. 

    Der Autor schildert die Vorkommnisse sehr detailliert und glaubwürdig. 

    Er schreibt aus den unterschiedlichen Sichtweisen der jeweiligen Protagonisten, was durchaus interessant ist, da recht viele vorkommen. 

    Jedoch musste ich manches mal überlegen, wer da jetzt grade "spricht".

    Das letzte Drittel, was sich leider sehr hinzog, hat mich dann nicht mehr so gefesselt. 

    Manche Handlungen der Protagonisten konnte ich nicht mehr nachvollziehen und am Ende des Romans hatte ich das Gefühl, die Geschichte, vor allem die um den Rauch, wurde nicht wirklich aufgeklärt.

    "Smoke" startet richtig gut, nimmt aber dann leider zunehmend ab und am Ende ist man ratlos. Sehr schade...

     

  9. Cover des Buches Der Goldene Kompass (ISBN: 9783551583406)
    Philip Pullman

    Der Goldene Kompass

     (1.501)
    Aktuelle Rezension von: Jersey9985

    Jedem der auf der Suche nach einer tollen Fantasy-Reihe ist würde ich dieses Buch empfehlen. Es ist einfach im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch.

    Bereits nach ein paar Seiten war ich tief versunken in dem Buch und in der Welt, die Philip Pullmann dort erschaffen hat. Auch weil es mir sprachlich gut gefallen hat - keine sprachliche Meisterleistung, aber unaufgeregt, klar und verständlich und genAu das erwarte ich von einem guten Fantasy-Roman.

    Absolut zu empfehlen!

  10. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783453407848)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.144)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Die vollständige Diskussion gibt's in der aktuellen Folge das Buchklubs:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-9hk3k-fcdf7c

    Auch bei Spotify: Der Buchklub.

    Achtung, Spoiler!

  11. Cover des Buches Kernstaub (ISBN: 9783959917018)
    Marie Graßhoff

    Kernstaub

     (160)
    Aktuelle Rezension von: sasa_moon

    Nach diesem Buch hat man zwei Sachen erreicht: das Entdecken einer unfassbar komplexen und spannenden Welt und der Aufbau von Armmuskeln. Letzteres ist kein Scherz, denn das Buch ist ein richtiger Klopfer und wiegt ziemlich viel, also sind Armmuskeln inklusive. :) Aber Spaß beiseite, bitte lasst Euch nicht von der Länge abschrecken. Lange stand das Buch bei mir nur im Regal herum, doch nachdem ich letztes Jahr der "Neon-Birds-Trilogie" verfallen bin, wollte ich dringend auch die anderen Bücher von Marie Graßhoff lesen. 

    Das Cover: gefällt mir wirklich gut. Es wurde passend zum Genre und der Geschichte gestaltet und verspricht gleich eine epische Science-Fiction Geschichte. Mich hat es gleich angesprochen.

    Handlung und Schreibstil: Ich möchte gar nicht den Klappentext noch einmal in meinen Worten wiedergeben, da ich wirklich nur empfehlen kann diesen NICHT vorher zu lesen. Ich hatte das Buch schon so lange in meinem Regal stehen, dass ich den Klappentext nicht mehr im Kopf hatte - und somit hat sich mir ein ganz anderes Leseerlebnis ermöglicht. Nach und nach hat sich eine unfassbar komplexe und fantastische Welt entwickelt, die ich zusammen mit Mara, unserer Protagonistin, erkunden durfte. Die Geheimnisse und ausschlaggebenden Hinweise auf das System wurden nur häppchenweise der lesenden Person serviert, sodass die Spannung bis zum Ende hin aufrechterhalten wurde. Ganz langsam entfaltet sich hier ein unfassbares Universum- das Worlbuilding hat mich schlichtweg umgehauen. Die Handlung lohnt sich wirklich!

    Der Schreibstil war für mich das Highlight, neben der Handlung. Marie hat hier einen sehr nachdenklichen Science-Fiction-Roman geschaffen. Ihr poetischer Schreibstil mit sozialkritischen Fragen regt durchaus zum Nachdenken an und hat mir wirklich gut gefallen. Das hat diesen Roman auch etwas von anderen Romanen in seinem Genre abgehoben. Hier ein Beispiel:

    "Erinnerungen sind blind, denn kein Auge hat den Anfang der Zeit in der Kruste je gesehen, kein Ohr je die Sprache gehört, denn kein Mund konnte sie sprechen. Die ewige Substanzlosigkeit." (S.483)

    Charaktere: diese haben mich im Vergleich zur Handlung teilweise etwas kalt gelassen. Mit unseren Protagonist:innen Mara und Juan bin ich leider bis zum Ende nicht wirklich warm geworden. Maras Entwicklung empfand ich noch ausbaufähig und sympathisiert habe ich nie so richtig mit ihr. Juan hätte ich im Laufe der Handlung gerne regelmäßig geschüttelt (Ich denke aber auch, dass das durchaus beabsichtigt war, dass er solche Gefühle bei den Leser:innen auslösen sollte). Dafür habe ich Glen und Sia ins Herz geschlossen und sogar den mürrischen Nero. Diese haben, im Vergleich zu den Protagonist:innen, eine unfassbare Charaktertiefe aufgewiesen und waren zwar nicht die typischen Sympathieträger:innen, aber dennoch konnte man einen besseren Bezug zu ihnen aufbauen.

    "Kernstaub" überzeugte mich mit seinem wunderbaren Schreibstil und einer inhaltsschweren Geschichte. Jedoch hätte ich etwa mehr von Mara und Juan erwartet. Gleichzeitig hat mich auch die Liebesgeschichte im Buch nicht wirklich überzeugt. Man hat viele Rückblenden, in der Gegenwart entwickelt sie sich sehr langsam (was ich persönlich eigentlich ganz gerne mag) und kaum gab es eine Szene der Verbundenheit ging plötzlich alles ganz schnell. Das hat für mich das vorherige langsame Herantasten etwas über Board geworfen. Ebenso ist auf den letzten Seiten so vieles gleichzeitig passiert, sodass ich teilweise etwas verwirrt zurückblieb. Da hätte man den Showdown ruhig über mehrere Kapitel passieren lassen können.

    Aber nichtsdestotrotz bin ich sehr froh endlich zu dem Buch gegriffen zu haben, denn sonst wäre mir definitiv etwas entgangen. Der 2. Band steht schon griffbereit. Von mir gibt es 4/5 Sternen.

  12. Cover des Buches Nichts (ISBN: 9783423625173)
    Janne Teller

    Nichts

     (1.031)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    Nichts, was im Leben wichtig ist - Janne Teller 

    Rezension ohne Spoiler 

    ***
    Der Junge Pierre Anthon ist der Meinung, nichts hätte eine Bedeutung, weshalb es keinen Sinn macht, überhaupt etwas zu tun.
    Daraufhin beschließen seine Mitschüler ihm zu zeigen, dass es durchaus Dinge gibt, die Bedeutung haben. Jeder dieser Schüler entscheidet, was jemand anderem von ihnen besonders viel bedeutet, und genau diese Dinge werden gesammelt.
    Leider nimmt diese Tat grausame Ausmaße an, denn das, was die jungen Schüler/innen „opfern“ müssen ist alles andere als harmlos! 

    ***
    Meine Meinung:
    Ich bin im Nachhinein so schockiert von diesem Buch, dass ich das Ganze erstmal verdauen muss. Für diese kurze Seitenzahl passiert so viel, was nicht in Worte gefasst werden kann.
    Die Geschichte beginnt so harmlos und wird im Laufe immer schrecklicher, damit hätte ich nicht gerechnet!
    Die Nachricht, die sich hinter dem Buch verbirgt, ist wirklich wichtig und hat sich deutlich bei mir eingeprägt. Mir kam beim Lesen immer wieder die Frage in den Sinn: „Was hat eigentlich für mich eine Bedeutung?“ und ich denke, genau das möchte die Autorin auch erreichen.
    Doch viel prägnanter, als diese Nachricht, finde ich wirklich die Tatsache, was die Charaktere in diesem Buch tun und besonders, was sie von ihren Mitschülern verlangen zu tun. Es geht um körperliche Gewalt, Gewalt an Tieren und um eine Menge anderer Dinge, auf die ich niemals gekommen wäre. Diese Boshaftigkeit, die sich im Laufe des Buches bei den Charakteren entwickelt, ist so deutlich zu spüren, dass ich teilweise Gänsehaut hatte. Besonders bleibt mir diesbezüglich eine Person im Sinn.
    Die Geschichte mag dabei aber, so grausam und schockierend sie ist, genauso realitätsfern sein.
    Einige Taten dieser Kinder sind so heftig, dass ich die „Konsequenzen“ daraufhin nicht verstehe. Irgendwie wurde mir vermittelt, dass solche Dinge ruhig passieren können, dann bekommt man halt mal Hausarrest und andere Strafen und die Sache ist gegessen. Da hat mir etwas der Bezug zur Realität gefehlt bei einem sonst so wichtigen und aktuellen Thema. 

    Sonst bin ich einfach nur begeistert und schockiert zugleich und kann wirklich sagen, dass dieses Buch eindeutig zu meinen derzeitigen Highlights in diesem Jahr gehört!

  13. Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783832164577)
    Mariana Leky

    Was man von hier aus sehen kann

     (637)
    Aktuelle Rezension von: gst

    „Ich beschloss, Martin später zu heiraten, weil ich fand, der Richtige sei der, der einem das Hinsehen erspart, wenn die Welt ihren Lauf nimmt.“ (Seite52)

    Luise ist zehn Jahre alt, als die Geschichte beginnt. Sie erzählt in ihrer kindlichen Naivität von ihrem Alltag. Trotz einiger trauriger Episoden bleibt es nicht aus, dass sie dem Leser immer wieder ein wissenden Lächeln oder ein belustigtes Auflachen ins Gesicht zaubert. Schließlich weiß man schon, dass sich kindliche Vorstellungen selten bewahrheiten.

    Nach und nach erhält man ein genaues Bild des Dorfes, in dem Luise zu Hause ist. Zum Beispiel weiß dort jeder, dass, wenn Luises Großmutter Selma von einem Okapi träumt, innerhalb der nächsten 24 Stunden jemand stirbt. Egal, ob es sich um die abergläubische Elsbeth handelt, die „etwas gegen Gicht, gegen ausbleibende Liebe und ausbleibenden Kindersegen, gegen unausgebliebene Hämorrhoiden und quer liegende Kälber“ (Seite 53) hatte, oder um den Optiker, der „immer noch dachte, dass seine Liebe zu Selma eine Wahrheit wäre, die sich verbergen ließe“ (Seite 74).

    Mariana Leky beobachtet genau und beschreibt präzise die Eigenheiten der Bewohner. Sie erzählt von der Liebe, von schlechter Laune, von Unsicherheiten und unerfüllten Träumen. Sie erzählt voller Witz und Zuwendung und hat damit einen Roman geschaffen, der den Leser aus seiner Realität reißt und im Dorfleben versinken lässt. Auf jeden Fall ein Buch, das gute Laune macht!

  14. Cover des Buches The Kingdom (ISBN: 9783789114076)
    Jess Rothenberg

    The Kingdom

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Lexy_Koch

    Hätte ich mir mal den Klappentext auf Amazon gleich durchgelesen. Das ist das erste was mir durch den Kopf geht, wenn ich an den Klappentext auf dem Buch denke.Dieser unterscheidet sich nämlich sehr. Laut Klappentext auf dem Buch hätte ich niemals so eine Geschichte erwartet. Warum also dieser Unterschied?

    Kommen wir also mehr zum Inhalt. Die ersten paar Kapitel waren wirklich sehr spannend. Ein guter Schreibstil, kurze Kapitel und ein Gerichtsverfahren, was uns in die Zukunft blicken lässt. Der Einstieg war also sehr gelungen und die ersten 50 Seiten waren sehr schnell gelesen. Die Euphorie ließ aber sehr schnell nach. Der Spannungsbogen sank weiter nach unten und ich stellte mir immer mehr eine gewisse Frage. Wo war die Triggerwarnung am Anfang des Buches? Man wird in dieser Geschichte nämlich mit einigen Situationen konfrontiert. Sicher ist es ein Jugendbuch und sie werden nicht extrem detailliert dargestellt, aber dennoch sind sie vorhanden.

    So wird man also mit Belästigung, Missbrauch, Mord, Kindermord, Vergewaltigung und Suizid konfrontiert. Ja es ist immer noch ein Jugendthriller. Dennoch bin ich der Meinung das man das aus dem Klappentext eher nicht rauslesen konnte.

    Kommen wir wieder zur Geschichte. Sie zieht sich ins unermessliche. Wir erleben mit wie Ana´s Seele erwacht. Die Einzelheiten sind mit sicherheit auch wichtig, aber einiges hätte ich da einfach nicht gebraucht.

    Erst am Ende wird die Story wieder ein bisschen spannender. Auch wenn das Ende für mich sehr vorhersehbar war. Es wird ein bisschen was erklärt und dann…zack…zu Ende. Die Spannung auf den letzten 10 Seiten. Ich denke da hätte man wirklich noch etwas mehr machen können.

    Mein Fazit: Die Grundidee ist eigentlich nicht schlecht. Eine Art Erlebnispark mit künstlicher Intelligenz, die sich langsam selbstständig macht. Sicher ist das nichts neues, hatte aber in einigen Szenen definitiv potenzial. Die fehlende Triggerwarnung, oder zumindest einen kleinen Hinweis im Klappentext hätte diese Geschichte aber definitiv gebraucht.


    Von mir gibt es 3 von 5 seelisch flackernde Delicious Sternchen.

  15. Cover des Buches Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen (ISBN: 9783423216517)
    Lars Simon

    Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen

     (156)
    Aktuelle Rezension von: _Sahara_

    Inhalt:

    Lennart Malmkvist hat eigentlich ein tolles Leben. Er hat einen super Job und die Frauen liegen ihm zu Füßen. Doch innerhalb kurzer Zeit ändert es sich schlagartig. Sein Nachbar Buri Bolmen, Besitzer eines Zauber-und Scherzartikelladens kommt ums Leben. Ausgerechnet Lennart soll sich um den Laden samt Mops Bölthorn kümmern. Außer das Buri sein Nachbar war, hatte Lennart nichts weiter mit ihm zu tun. Als er bei einem wichtigen Meeting patzt und so seinen Job verliert, beschließt er dem Wunsch seines Nachbars nachzukommen und dessen Erbe anzutreten. Doch er weiß noch nicht auf was er sich da eingelassen hat und welche verrückten Zeiten ihm noch bevorstehen…

    Meinung:

    Das Cover und der Titel haben mich dazu bewogen das Buch zu kaufen. Denn der Mops hat mich magisch angezogen. Was soll ich sagen, das Buch ist auch wahrhaft magisch. Und so amüsant. Es hat meinen Geschmack voll getroffen.

    Mit dem Schreibstil bin ich gut zurechtgekommen, die Kapitel haben eine angenehme Länge, sodass die Seiten nur so dahin geflogen sind. Der Humor hat mir auch sehr gut gefallen. Mein Highlight ist ganz klar der Mops Bölthorn. Den habe ich direkt ins Herz geschlossen. Lennart war mir zu Beginn nicht sooo sympathisch, was sich aber dann doch recht schnell geändert hat. Alle Charaktere sind irgendwie schräg und haben so ihre Eigenheiten.

    Wer hat Buri Bolmen umgebracht und aus welchem Grund? Diese Fragen stellen sich dem Leser und man rätselt mit. Ich hatte jemanden in Verdacht, lag aber nicht richtig. Was mir wiederum  einen Überraschungsmoment beschert hat ;)

    Mir hat die Atmosphäre dieses Buches einfach sehr gut gefallen. Es ist stellenweise etwas unheimlich, vor allem wenn der Leierkastenmann plötzlich auftaucht. Da konnte ich die Musik förmlich hören. Das der Mops bei Gewitter sprechen kann, finde ich eine super Idee und hat immer wieder für amüsante Situationen gesorgt.

    Ich habe hier nichts zu bemängeln und kann es kaum erwarten den nächsten Teil zu lesen.

    Fazit:

    Das Buch hat mich voll und ganz überzeugt. Wer magische und verrückte Bücher liebt, sollte hier unbedingt zugreifen!

    ©_Sahara_

  16. Cover des Buches Und Gott sprach: Wir müssen reden! (ISBN: 9783499259814)
    Hans Rath

    Und Gott sprach: Wir müssen reden!

     (309)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    Ich muss das dazu sagen: Ich kenne die Reihe seit ein paar Jahren. Als ich bei einem Gewinnspiel den dritten Band gewonnen hatte, wusste ich nicht, das es zwei Vorgänger gibt. Jedenfalls las ich den dritten Band ohne diese beiden zu kaufen. Doch meine Neugierde siegte und ich holte sie mir. 

    Der Klappentext klingt vielversprechend und machte mich neugierig auf mehr. Vor allem das Thema „Gott und die Welt“ wecke meine Neugierde und hoffte, das der Autor dies gut in Szene gesetzt hatte oder dieses Thema „ausführlich“ beschrieb. 

    Das Buch ist sehr nett gestaltet. Es ist nicht bunt und auch nicht auffallend, aber nett. Ich habe mir Gott und Jakob etwas anders vorgestellt, als auf dem Buchcover zu sehen sind. In meiner Vision waren sie etwas schlanker. 

    Die Geschichte ist sehr humorvoll geschrieben, leicht verständlich. Keine komplexe Texte. Die Geschichte kann man an kalten tage bzw. auch an warmen Tage lesen.  

    Der Protagonist ist mir auf dem ersten Blick und beim ersten Lesen gleich sympathisch geworden. Seine Sprüche haben mich manchmal zum lachen gebracht. Der arme ist geschieden von seiner Exfrau, die mir von Anfang an unsympathisch war. Mitten in der Nacht klingelt sie sturm mit einem Typen, der ihn Krankenhaus reif prügelte. Da fragte ich mich als Leser, wieso Jakob Jakobi mit so einer „reichen Schickimicki“ Tante verheiratet war. Allerdings ist Jakob Psychotherpeut. Als Gott ihn besuchte und ihn zum erkennen gab, war er derjenige der sehr skeptisch war. Er war felsenfest davon überzeugt, das „Gott“ kein Gott sei, sondern eine „Gehirnerkrankung“ und diese Person musste dringend in die Klapse. Diese Art an ihn mochte ich gar nicht. Gott schickte ihm dadurch Beweise und auch daran glaubte er nicht.  

    Die Geschichte hat mir gut gefallen. Allerdings fand ich die Art von Jakob Jakobi, das er Gott nicht vertraute und ihn als „Geistskranker“ sah, weil er viele dinge wusste, die Jakob nicht wusste, nervig. Statt es akzeptieren dass Gott, ein Gott ist, und das er Dinge vorausschauen kann, arbeitete Jakob mit dem Verstand. Er konnte es nicht wahrhaben, dass er Dinge voraus sieht. Und das nervte. Es war nicht vorhersehbar. Ich habe auch an dieser Geschichte nix rum zu mäkeln. 

  17. Cover des Buches Kalmann (ISBN: 9783257071382)
    Joachim B. Schmidt

    Kalmann

     (202)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Hoch oben im Norden Islands, beinahe am Polarkreis, liegt das kleine Dorf Raufarhöfn. Dort lebt der 33jährige Kalmann, der sich selbst Sheriff nennt und der den besten Gammelhai der ganzen Insel macht. Das hat ihm sein Großvater beigebracht, in dessen kleinem Haus er nun alleine wohnt. Auch Jagen und Fischen hat er von ihm gelernt und überhaupt alles, was er wissen muss. Denn Kalmann ist nicht wie jeder andere. Ein bisschen zurückgeblieben, wirr im Kopf und schnell ärgerlich, jedoch harmlos - so kennen ihn die Dorfbewohner und so wird er auch von ihnen akzeptiert. 

    Die beschauliche Idylle im Ort ist jäh zu Ende, als Kalmann eines Tages bei der Jagd auf den Polarfuchs Blut im Schnee entdeckt, eine riesige Lache Blut. Zur selben Zeit wird auch der reichste Mann der Ortes, der Hotelbesitzer Róbert McKanzie, vermisst. Ist es McKanzies Blut? Wurde er ermordet oder gar von einem aus Grönland eingewanderten Eisbär getötet? Die Polizei aus Reykjavik, Polizistin Birna und die angereisten Journalisten bringen Kalmanns bisher in geordneten Bahnen verlaufendes Leben ganz schön durcheinander … 

    Der 1981 im Kanton Graubünden/Schweiz geborene Autor Joachim Beat Schmidt entschied sich 2007 Island zu seiner Wahlheimat zu machen und erwarb sogar die dortige Staatsbürgerschaft. Nachdem er 2010 mit einer Kurzgeschichte einen Schreibwettbewerb gewann, begann er Romane zu schreiben und ist mittlerweile, nach eigener Aussage, Mitglied im isländischen Schriftstellerverband. „Kalmann“ ist sein vierter Roman. Heute lebt Joachim B. Schmidt mit seiner Familie in Reykjavik, wo er als Journalist, Autor und Touristenführer tätig ist. 

    Dem Autor ist es hier großartig gelungen, spannendes Kriminalgeschehen mit der einfühlsamen Geschichte des „behinderten“ Kalmann zu verbinden. Er lässt den Protagonisten selbst berichten, so dass man als Leser die Ereignisse durch seine Gedankenwelt wahrnimmt und dabei stets zwischen Mitleid und Bewunderung schwankt. Sehr schön und informativ auch die Naturbeschreibungen, in denen man den kalten isländischen Winter förmlich spüren kann. Ganz nebenbei erfährt man auch einiges von der wirtschaftlichen Not dieser abgelegenen Region, von der Armut der Dorfbewohner und über den Fischfang, der strengen Fangquoten unterworfen ist, die hauptsächlich in der Hand einiger weniger Reichen liegen – und, nicht zu vergessen über Gammelhai, einer isländischen Spezialität und früher Nahrung der Armen. Einige neue Erkenntnisse und unerwartete Wendungen lassen die anfangs eher ruhige und beschauliche Geschichte aufregend und sehr spannend ausklingen.

    Fazit: Ein Buch das zu lesen Spaß macht, gut unterhält, überrascht und auch nachdenklich stimmt – kurzum, lesenswert! 

  18. Cover des Buches Hectors Reise (ISBN: 9783492248280)
    François Lelord

    Hectors Reise

     (1.162)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    Hector lebt ein ganz normales Leben mit seiner Freundin Clara in einer europäischen Hauptstadt. Er ist Psychiater, verdient relativ gut und kann sich eigentlich nicht beschweren. Neuerdings plagt ihn aber eine Sorge; er fühlt sich nach den Sitzungen mit seinen Patienten immer erschöpfter und unzufriedener. Noch dazu hat er das Gefühl seinen Patienten zwar helfen aber sie jedoch nicht glücklich machen zu können. Aber wenn er seinen Patienten zu ihrem Glück verhelfen möchte, muss er erst einmal wissen, was Glück überhaupt bedeutet. Also beschließt er sich auf Reisen zu begeben um dabei herauszufinden was Menschen in verschiedenen Ländern glücklich oder unglücklich macht. Dabei gerät er auch in die ein oder andere unvorhergesehene und sogar gefährliche Situation, aus der er aber immer wieder seine Lehren zum Glück ziehen kann und sie sich in seinem Glücksnotizbüchlein aufschreibt📖


    Nachdem ich neulich mal wieder zufällig einen kurzen Teil der Verfilmung gesehen und mich ganz gut unterhalten gefühlt hatte, dachte ich, vielleicht sollte ich doch endlich mal das Buch dazu lesen, welches seit gefühlten Ewigkeiten bereits im Regal steht. Und es hat sich doch auch gelohnt.

    Es war eine recht nette kurze Geschichte.

    Hector weiß, dass es für ihn eigentlich keinen triftigen Grund gibt bedrückt zu sein. Ja, er müsste eigentlich sogar permanent glücklich sein, denn es fehlt ihm im Grunde an nichts. Und dennoch ist das nicht der Fall und er möchte herausfinden wieso es ihm und auch seinen Patienten so ergeht. Seine Notizbucheinträge umschreiben den Weg zum Glück eigentlich ganz gut und regen auch einen selbst etwas an mal über sein eigenes Glück nachzudenken oder auch wie man ihm ein wenig auf die Sprünge helfen könnte. Seine Erlebnisse sind unterhaltsam und schön zu lesen. Es ist wirklich ein kurzweiliges Büchlein. Jedoch die Tatsache, dass er eigentlich eine feste Freundin Zuhause an seiner Seite weiß, die er offenbar auch liebt, aber während der Reise gleich zwei andere Frauen "näher kennenlernt" fand ich etwas befremdlich.

    An den Schreibstil musste ich mich erst etwas gewöhnen. Die Geschichte fängt an mit "Es war einmal..." und in dem Stil geht sie auch weiter. Das erinnerte mich etwas an naive Malerei oder eine Märchenerzählung für Erwachsene. Es ist alles recht oberflächlich, geht nicht wirklich in die Tiefe. Es liest sich ziemlich schnell weg.

    Trotz des einfachen Erzählstils ist es eine ganz nette Geschichte, die einen für ein paar Stunden gut unterhält und doch auch etwas zum Nachdenken über sein eigenes Glück bringt.

  19. Cover des Buches Der Steppenwolf (ISBN: 9783518463550)
    Hermann Hesse

    Der Steppenwolf

     (1.240)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


     Mannometer - Harry Haller ist ja so ein unsympathischer Miesepeter :-(

    Das ganze Buch triefte für mich nur so vor Unzufriedenheit und Bitterkeit, dass ich fast Lust hatte, es wie ein Baby im Arm zu wiegen und zu sagen: "Na na na, wer will denn da gleich weinen. Es wird doch alles wieder gut."

    Klassiker sind einfach nicht so meins, auch wenn die Worte noch so kunstvoll verwoben sind. Aber ich bleibe dran, irgendwann wird auch einer für mich dabei sein.

    Zwei schöne Zitate konnte ich dennoch finden:

    "Nun, jeder hat sein Los, und leicht ist keines."

    "Mochte das nun hohe Weisheit sein oder einfachste Naivität: wer so den Augenblick zu leben verstand, wer so gegenwärtig lebte und so freundlich-sorgsam jede kleine Blume am Weg, jeden kleinen spielerischen Augenblickswert zu schätzen wußte, dem konnte das Leben nichts anhaben."
  20. Cover des Buches Amrita (ISBN: 9783791500560)
    Aditi Khorana

    Amrita

     (192)
    Aktuelle Rezension von: dreamsbooksandfantasy

    Die Handlung des Buches hat mir insgesamt ganz gut gefallen, allerdings hätte sie in meinen Augen noch deutlich ausgereifter sein können.
    Viele Probleme wurden sehr einfach gelöst ohne das Protagonistin viel selber machen musste, da die Lösung meist von jemand anderem kam oder durch Zufall die Begebenheiten der Welt genau so waren, dass sich das Problem quasi in Luft auflöste.
    Für mich wirkte es so, als hätte die Autorin sich nicht richtig mit diesen Problemen beschäftigen wollen, da diese Ereignisse nicht zur Haupthandlungen zählen, auch wenn sie trotzdem wichtig für den Verlauf der Geschichte waren.
    Auch hatte ich das Gefühl, dass an manchen Stellen kleinere Handlungen viel zu kurz kamen. Ich habe mir oft gewünscht, dass das Buch länger ist, weil ich so manchmal das Gefühl hatte, eher ein detaillierte Inhaltsangabe zu lesen, aber nicht das Buch selber.

    Die Charaktere im Buch haben mir hingegen sehr gut gefallen, auch wenn ich manche Entscheidungen oder auch abrupte Umorientierungen nicht nachvollziehen konnte.
    Amrita ist eine Protagonistin, die meist ihr Ziel im Auge behält und eine starke Persönlichkeit hat, was ich sehr schön fand.
    Manche Beziehungen und Interaktionen zwischen den Charakteren fand ich allerdings zu wenig ausgereift.

    Die Welt in der Amrita spielt hat mir wirklich sehr gefallen, da ich die vielen orientalischen Aspekte sehr mochte.
    Allerdings hätte ich mir auch hier gewünscht, dass die Welt detaillierter beschrieben wird und man mehr Zeit in dieser Welt verbringen kann.

    Den Schreibstil der Autorin fand ich größtenteils gut, auch wenn dieser meinem Empfinden nach immer wieder wechselte.
    Mal wurden Szenen oder Beschreibungen sehr detailliert geschildert und auf eine schöne Art und Weise poetisch beschrieben, mal wirkten Konversationen und Szenen sehr gestellt und dementsprechend eher unrealistisch. 

    Das Ende des Buches hat mir leider nicht so gut gefallen, da es für mich nicht zur restlichen Handlung gepasst hat.

    Alles in allem hat mir das Buch ganz gut gefallen, auch wenn ich mir ein anderes Ende und vor allem sehr viel mehr Seiten gewünscht hätte.
    Die Grundidee fand ich wirklich sehr schön, allerdings hätte die Ausführung deutlich besser sein können.

  21. Cover des Buches Offline ist es nass, wenn's regnet (ISBN: 9783743203778)
    Jessi Kirby

    Offline ist es nass, wenn's regnet

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Adora

    Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf dieses Buch gekommen bin. Wahrscheinlich wurde ich irgendwo influenct und habe es daraufhin gekauft. 

    Das Cover finde ich sehr ansprechend und es passt auch super gut zur Geschichte. Ich mag auch die Haptik sehr gerne, da man die Regentropfen, die auf dem Cover sind, auch erfühlen kann. Der Schreibstil war sehr einfach, sodass ich das Buch sehr schnell lesen konnte. Ich mochte die Handletteringeinschübe sehr gerne, auch wenn ich sonst nicht so darauf stehe. Es hat einfach super rein gepasst. 

    Mich hat das Buch sehr dazu inspiriert, auch mal wieder das Handy und den Laptop sein zu lassen. Likes und Follower sind in der heutigen Welt für viele überlebenswichtig, sodass sie gar nicht mehr merken, wie sehr sie für die Social Media Kanäle leben und nicht für sich. Die Story lehrt dem Leser, dass es wichtig ist, sich wieder zu finden und etwas zu wagen.

    Ich kann es einfach nur empfehlen. Nicht nur für junge Leser.

  22. Cover des Buches Kafka am Strand (ISBN: 9783442740437)
    Haruki Murakami

    Kafka am Strand

     (1.059)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Pilz

    Kafka Tamura, wie er sich selbst nennt, läuft als 15 Jähriger von zu Hause weg. Er sucht nach seiner Identität, die er u.a. durch das Verschwinden seiner Mutter verloren hat. Er findet Hilfen, und macht starke Erfahrungen und Selbsterfahrungen. Parallel dazu verläuft die Geschichte von Nakata, der mit Katzen sprechen kann. Wie im Japanischen nicht unüblich, berühren sich diese beiden Geschichten nicht direkt.
    Das Buch ist spannend geschrieben, und ich habe es doch tatsächlich Katzenliebhabern empfohlen, bis ich auf Seite 200 kam. Dort beginnt ein absolut widerliches Tötungsszenarium u.a. an Katzen. Ich verstehe, wenn man da aufhört zu lesen. Die restlichen gut 400 Seiten verwirren sich immer wieder in Allegorien. Es werden mystische Gegebenheiten sprachlich gut aufgebaut, aber im Endeffekt für mich nicht befriedigend gelöst. Es gibt auch teilweise interessante, aber oft auch verdrehte Gedanken zur Selbstfindung. Ich hätte nicht zu Ende gelesen, wenn es nicht gut geschrieben (und übersetzt) wäre, und wenn nicht die Lösung der Geheimnisse gelockt hätte (was mich aber teilweise enttäuscht hat). 

    Wem würde ich so ein Buch empfehlen? Eigentlich niemandem, es gibt genügend gute und somit viel bessere Bücher. Man muss die Nerven haben, nach Foltertötungen weiterzulesen, und man muss Gefallen daran haben (bzw. "es als Literatur empfinden") mystisch Umschriebenes und teilweise unaufgeklärtes durch eigene Gedanken zu ergänzen. Ich selbst werfe es weg. 


  23. Cover des Buches Der Wolkenatlas (ISBN: 9783499240362)
    David Mitchell

    Der Wolkenatlas

     (505)
    Aktuelle Rezension von: M_Rose-Everly

    Worum es in dem Buch geht:

    Es werden sechs verschiedene Lebensgeschichten beschrieben, alle in unterschiedlichen Zeiten.


    Einstieg ins Buch:

    Obwohl ich eine Vielleserin bin, fiel es mir nicht leicht, in das Buch einzusteigen. Der Erzählstil ist schon recht eigenwillig und verstrickt, weshalb ich einige Sätze noch einmal lesen musste, um hinter den Sinn zu steigen.

    Auch wenn David Mitchell sehr wortgewandt und intelligent rüberkommt, konnten sich meine Erzählungen nicht recht fesseln. Man merkt zwar, mit wie viel Hingabe der Autor über die verschiedenen Leben erzählt, aber der Funke will nicht so ganz überspringen.


    Fazit:

    Schon lange ist es mir nicht mehr so schwer gefallen, ein Buch zu Ende zu lesen.

    Insgesamt vergebe ich deshalb 2,5 Sterne.

  24. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783522202558)
    Michael Ende

    Momo

     (2.226)
    Aktuelle Rezension von: Phoenix2020

    Ich finde, jeder sollte „Momo“ einmal gelesen haben.  Das Buch verzaubert nicht nur durch seinen Schreibstil, sondern auch durch seine tiefgründige und bewegende Geschichte. 

    Ich habe es in meiner Schulzeit gelesen und es hat mich gefesselt.

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