Bücher mit dem Tag "phobie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "phobie" gekennzeichnet haben.

76 Bücher

  1. Cover des Buches Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken (ISBN: 9783446259034)
    John Green

    Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

     (627)
    Aktuelle Rezension von: zitronengelbe_buecher

    John Greens Bücher hasse und liebe ich zugleich. Ich liebe sie weil das innerste des Menschen nach außen kehren und dadurch Charaktere und Geschichten erschaffen, die es so realistisch fast nirgendswo sonst gibt. Und ich hasse sie, weil sie mich an meine eigenen Gedanken erinnern. So als würden sie sie einfangen, auf Papier bannen und dann mir auf dem Silbertablette servieren. Viele Gedanken, Meinungen, Eigenarten und Ticks sind mir gar nicht bewusst. Aber wenn ich die dann lese erkenne ich all das wieder. Weil ich es eben schon einmal gedacht habe. 

    Im Grunde geht es in dem Buch um Aza. Ein gewöhnliches Teenagermädchen, dass bei näherem Hinsehen alles anders als gewöhnlich und normal ist. sie bezeichnet sich als "verrückt". Und irgendwie ist sie es auch. Aber auf eine gute Weise. Kann man auf eine gute Art verrückt sein? Nicht wirklich. Aber hier lernen wir aus ihren Ängsten und Gefühlen, merken, dass man die Absurdität seiner Angst erkennt, aber trotzdem nicht dagegen tun kann. Aza geht immer tiefer in ihre Gedanken, verirrt sich in ihren Gedankenspiralen.

    Der Schreibstill ist wie die Gefühle der Protagonistin. Mal laut, mal leise, mal langsam, mal schnell. Es passt immer zum gerade erzählten.  

    Doch wie kannst sie so leben. Mit ihren Gedanken die sich ständig in einer Spirale abwärts bewegen. Aza schafft es irgendwie. Wenn ihr es genauer wissen wollt, lest das Buch. Ihr wärdet es hoffentlich nicht bereuen

    Mein Fazit: Bei einem Buch von John Green ist nicht die Frage ob es gut ist - denn das ist es immer - sondern ob es dir gefällt die Wahrheit zu erfahren. 

  2. Cover des Buches Sinking Ships (ISBN: 9783426524961)
    Tami Fischer

    Sinking Ships

     (446)
    Aktuelle Rezension von: thesmallnoble

    Mitch ist schon ewig in Carla verknallt. Doch sie ist einfach nur genervt von Savannahs Bruder. Seit vielen Jahren leidet Carla unter Aquaphobie. Als sie auf Savannahs Geburtstagsparty in den Pool fällt und fast ertrinkt, wird sie ausgerechnet von Mitch gerettet. Mitch ist Leistungsschwimmer und bietet an, mit Carla an ihrer Phobie zu arbeiten.

    Wow, einfach nur wow. Selten habe ich einen Liebesroman gelesen, bei dem die Chemie der beiden Hauptpersonen so sehr stimmt, wie bei „Sinking Ships“. Mitch, der Good Guy, ist hilfsbereit, sympathisch und einfach nett. Carla, die toughe Latina, gibt nicht gerne etwas von sich preis, führt ein anstrengendes, hartes Leben am Kraftlimit und ist unglaublich sexy. Zusammen bilden die beiden ein tolles Paar. Ich habe jede Seite dieses Buches geliebt.

    Mit „Sinking Ships“ hat Tami Fischer den zweiten Teil um die Clique von Ella, Savannah, Summer, Carla und Lenny abgeliefert. Teil 1 „Burning Bridges“ fand ich ganz nett, aber den zweiten Band finde ich um Längen besser.

    Wie auch im ersten Teil, geht es nicht nur um die Liebesgeschichte. Es gibt auch hier wieder jede Menge Drama. Carla und ihre Familie stecken regelmäßig in Schwierigkeiten und Mitch hat mit einem aufdringlichen One-Night-Stand und seiner Mutter zu kämpfen. Bei Mitchs Problemen hätte ich mir noch eine deutlichere Auflösung der Situation gewünscht. Aber das ist wirklich eine Kleinigkeit, in einem ansonsten tollen Liebesroman.

    Ich freue mich auf den dritten Teil der Reihe!

  3. Cover des Buches Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben (ISBN: 9783423280716)
    Matt Haig

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

     (247)
    Aktuelle Rezension von: Sokratestochter

    Inhalt:

    Ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn mit gerade mal 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und langsam ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und an das Menschsein – ebenso unterhaltsam wie berührend. »Ich habe dieses Buch geschrieben, weil letztendlich doch etwas dran ist an den uralten Klischees: Die Zeit heilt alle Wunden, und es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, auch wenn wir es zunächst nicht sehen können. Und manchmal können Worte einen Menschen tatsächlich befreien.« Matt Haig


    Meinung:

    Dieses Buch hat mir gleichzeitig Hoffnung gegeben, besonders die persönliche Liste darüber, was Haig heute glücklich macht, hat mich fast zu Tränen gerührt, da einen solche Dinge in einer tiefen Depressionen unmöglich erscheinen. Andererseits berührt mich auch die Art, wie Matt Haig seine eigenen Erfahrungen und das Ausmaß, das depressive Gedanken annehmen können nicht beschönigt. Man fühlt sich verstanden und angenommen. 

    Abgesehen vom Inhalt gefiel mir auch sehr, wie das Buch an Leute angepasst ist, die sich vermutlich momentan mitten in einer depressiven Episode befinden. Die Kapitel sind ziemlich kurz, so dass es weniger Überwindung braucht weiter zu lesen und zwischen eigenen Erfahrungsberichten von Haig sind immer wieder kurze Listen oder Zitate eingebaut. Es lässt sich somit sehr leicht lesen und macht es Menschen, die sowieso grade Motivationsprobleme haben, äußerst zugänglich. 

  4. Cover des Buches Forbidden (ISBN: 9783841503077)
    Tabitha Suzuma

    Forbidden

     (829)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_dc

    Ich habe es eben erst fertig gelesen und ich bin emotional am Ende.. Ein Buch was man gelesen haben sollte! Das Thema, die Umsetzung und der Schreibstiel sind unglaublich.

  5. Cover des Buches Splitterherz (ISBN: 9783839001424)
    Bettina Belitz

    Splitterherz

     (1.739)
    Aktuelle Rezension von: Jasmine97lovbo

    Ich konnte einfach nicht aufhören die Bücher zu lesen. Klar es ist viel Fantasie nötig um sich vorstellen zu können worum es geht, aber die habe ich ausreichend. Außerdem sind es immer noch Jugendromane. Ich habe es geliebt, konnte mich super in die Figur der Elisabeth einfühlen. Wer möchte denn als Außenseiter Jugendliche, nicht von einem Helden gerettet werden?

    Ich kann nur wiederholen, dass ich die Bücher nicht weglegen konnte und der Schreibstil einfach genau mein Ding ist. 

    Vielen Dank für so eine tolle Buchreihe. 

  6. Cover des Buches Das Rachespiel (ISBN: 9783596196944)
    Arno Strobel

    Das Rachespiel

     (415)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-

    Das Buch war sehr spannend und hat mich durchgehend gefesselt. Ich wollte es gar nicht aus der Hand legen und immer wissen wie es weiter geht.


    Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit hat mir gefallen, denn es war auch durchaus spannend was eigentlich in der Vergangenheit passiert war. Also zwei sehr interessante Handlungsstränge. Beides konnte man sehr gut unterscheiden durch entsprechende Überschriften und die kursive Schrift in der Vergangenheit.


    Was mir auch sehr gut gefällt ist die psychologische Komponente die sehr gut heraus gearbeitet. Unwillkürlich fragt man sich, wie man selbst in dieser Situation reagiert hätte.


    Allerdings hat die Geschichte auch einige Schwächen. Die Spieleinleitung passt überhaupt nicht zum Rest des Spiels. Ich dachte am Ende kommt da noch eine weitere Bedeutung. Zum Beispiel dass der involvierte Protagonist noch eine Bedeutung hat. Das war dann leider nicht der Fall.


    Das Spiel selbst fand ich etwas verwirrend. Komische Regeln und man muss merkwürdige Punkte finden von denen man nicht weiß wie die überhaupt aussehen. Dann wird ganz willkürlich alles geändert und plötzlich sind die Regeln ganz anders. Und eigentlich gibt es keine Regeln. Das hätte ich man etwas übersichtlicher lösen können.


    Das Ende war nicht unerwartet, ich habe mir schon gedacht wer dahinter stecken könnte. Trotzdem fand ich es irgendwie schlüssig.


    Fazit: Insgesamt ein sehr spannender Thriller.

  7. Cover des Buches Follow Me Back (ISBN: 9783736309975)
    A.V. Geiger

    Follow Me Back

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Booklover9germany

    Das Cover: verrät nicht zu viel und ist doch zum auffallen und passt zum zweiten Band


    Der Schreibstil hat mir gefallen, auch wenn man sich in die erste Person besser versetzen kann ist es für diese Geschichte nicht besonders passend gewesen.


    Die Handlung finde ich gut. Wenn auch zu viel auf einmal, denn die Liebesgeschichte und nebenbei noch kriminelle Machenschaften, die sich bis ans Ende zeigen. 


    Die Charaktere haben mich auch manchmal aufgeregt, weil es teilweise so oft immer wieder so ging und sie sich nicht wirklich am Anfang verändern


    Trotzdem

    Fazit: Es passt zu unserer heutigen Welt mit social media und die Geschichte hat mich auch fasziniert und deshalb werde ich mir den nächsten Teile auch holen. Das Ende war ein Cliffhänger...

  8. Cover des Buches Meeresflüstern (ISBN: 9783570402214)
    Patricia Schröder

    Meeresflüstern

     (592)
    Aktuelle Rezension von: Moontana

    Meinung:

    Der Einstieg in das Buch war ganz Okey, ich bin gut durch gekommen und auch der Schreibstil war sehr angenehm.

    Doch leider muss ich sagen, dass es sehr lange nicht viel passiert ist.

    Es gab sehr viele Charaktere die auch alle immer wieder vorkamen aber leider gab es, sowohl bei den Protagonisten als auch bei den Antagonisten, keinen wirklichen Tiefgang, mich konnte leider kein einziger Charakter überzeugen. 

    Mir persönlich gefielen die Diagonale leider auch nicht unter den Personen, sie waren mir da zu Umgangssprachlich würde ich sagen. 

    Was ich ebenfalls erwähnen möchte ist dass ich Elodies Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte. Sie mag direkt einen Jungen aber dann plötzlich doch einen anderen. Das kam mir leider zu unauthentisch rüber. 

    Die Idee des Buches fand ich an sich sehr schön und habe mich daher auch sehr gefreut es endlich zu lesen. Leider konnte mich die Handlung nicht überzeugen, es gab viele Nebenstorys und das hat so die Hauptidee dann in den Hintergrund gerückt, also fand ich jetzt. 

    Mir hat leider auch sehr die Spannung gefehlt erst am Ende wurde es etwas spannender. 

    Aber ich muss auch ganz ehrlich sein, dass es wahrscheinlich eher für jüngere Leser geschrieben wurde. Mit 12-14 Jahren wäre ich wahrscheinlich hin und weg und fänds das Buch toll, mit 25 Jahren sieht das dann doch schon anders aus.

    Fazit:

    Mich persönlich konnte das Buch leider überhaupt nicht überzeugen, sowohl bei der Handlung als auch bei den Charakteren.

     Ich glaube einfach weil ich schon zu alt für so eine Geschichte bin.

    Für jüngere Leser*innen die auch gerne einen Hauch Fantasy mögen ist das bestimmt ganz toll. Aber für Erwachsene kann ich es jetzt nicht ganz empfehlen, aber dann kann gerne jeder selbst entscheiden.

  9. Cover des Buches Phobia (ISBN: 9783453267336)
    Wulf Dorn

    Phobia

     (311)
    Aktuelle Rezension von: Eva1501

    Zum Inhalt: 

    Ein wildfremder Mann steht nachts in Sarah Bridgewater Küche und behauptet ihr Mann zu sein. Er weiß alles über sie. Jedoch verschwindet er auch wieder schnell. Was ist mit ihrem Ehemann? Da ihr die Polizei nicht glaubt, bittet sie Ihren Jugendfreund und Psychologen Mark um Hilfe. Beide fangen an zu ermitteln und finden erstaunliche Sachen heraus. 


    Mein Fazit: 

    Ich finde das Buch von der ersten Seite bis zur letzten Seite wahnsinnig spannend und ich hatte öfters Gänsehaut. Es ist sehr gut geschrieben und man ist schnell im Geschehen drin. Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen, weil ich immer wissen wollte wie es weitergeht. Alles in allem ein sehr guter Thriller .. Ich hoffe sehr, dass bald ein neues Buch vom Autor erscheint. 

  10. Cover des Buches Die Brut - Die Zeit läuft (ISBN: 9783596035830)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Die Zeit läuft

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Read1ngl0ver

    Der zweite Teile der Thriller-Trilogie "Die Brut" von Ezekiel Boone "Die Zeit läuft" ist in 2017 im Fischer Taschenbuchverlag erschienen. 

    Nachdem sich die erste Welle der Spinnen-Invasion zurückgezogen hat, schnauft die Welt, insbesondere Amerika durch. Wahlloses Niederbrennen von Brutstätten,  Quarantänebestimmungen und das Vorgehen bei einer erkannten Infizierung, die an Maßnahmen aus dem zweiten Weltkrieg erinnern scheint das Spinnenproblem mitterweile beherrschbar zu sein. Neue Erkenntnisse aus Asien zeigen jedoch, dass es noch nicht zu Ende gibt und etwas viel größeres entsteht, was noch niemand erklären kann. Aufgrund der direkten Vernichtung der Entdeckung bleiben Melanie und ihrem Team nichts mehr übrig, was sie erforschen könnten. Was aber klar wird ist, dass es neue Generation von Spinnen langsam das Licht der Welt erblicken, keine blutrünstigen Monster, sondern taktisch viel weiter entwickelte Spinnen. 

    Inhaltlich überzeugt mich der zweite Teil leider nicht.  Das Thema der Apokalypse durch Spinnen, die Vernichtung der Menschheit ist generell zwar immer wieder mitreisend, dieses Buch ist leider aber von Plot zu Plot gesprungen, ohne dass wirklich viel passiert wäre. 

    Das liegt zum Einen daran, dass sich immer noch keine Verbindungen zwischen den einzelnen Handlungssträngen erkennen lassen (Schottland, Peru, diverse Punkte in Amerika,...). Außerdem bleiben die größeren Entdeckungen aus Asien und diversen Beschreibungen aus Amerika, die mit Spinnen übersät waren, sehr vage beschrieben. Häufige Beschreibungen der Kokons und Brutstätten, die immer wieder ähnlich sind, ziehen die Handlung unnötig in die Länge.  

    Zum anderen hat man immer mehr das Gefühl, dass die Darstellung der Präsidentin auf "die arme Frau" hinausläuft. Immer wieder werden Anspielungen gemacht, dass sie mit Kleinigkeiten und Emotionen zu kämpfen hat. Leider wirkt sie dadurch in Summe nicht authentisch. 

    Was mich aber überzeugen konnte war in jedem Fall der Schreibstil. Dieser war sehr flüssig zu lesen, die Kapitel waren kurz und einige der Charaktere haben mich dann doch zum Schmunzeln bringen lassen. 

    Zusammenfassend lässt sich sagen, der zweite Teil war keine Meisterleistung und hängt dem ersten Teil sehr nach. Ein grundlegend spannendes Thema, aber nur für die geeignet, für die es ok ist, wenn gewissen Handlungsstränge ins Nichts laufen

  11. Cover des Buches Eine allgemeine Theorie des Vergessens (ISBN: 9783406713408)
    José Eduardo Agualusa

    Eine allgemeine Theorie des Vergessens

     (79)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    „Gott wiegt die Seelen auf einer Goldwaage ab. Auf der einen Seite die Seelen, auf der anderen alle Tränen derjenigen, die um sie weinen. Weint niemand, geht die Seele hinab in die Hölle. Wenn genügend und ausreichend aufrichtige Tränen da sind. Kommt sie in den Himmel. Daran glaubte Ludo fest. Oder wollte zumindest daran glauben.“

    Inhalt

    Das Buch beginnt mit dem Tod von Ludovica Fernandes Mano, die tatsächlich 85 Jahre alt geworden ist und im Oktober 2010 in einer Klinik in Luanda gestorben ist. Doch zuvor führte sie ein äußerst ungewöhnliches Leben, überschattet von den politischen Unruhen in Angola. Als eines Tages ein Einbrecher vor Ludos Wohnung steht, die sie sich mit ihrer Schwester und dem Schwager teilt, sieht sie sich gezwungen, den jungen Mann zu erschießen. Seine Leiche nimmt sie mit in das geräumige Appartement und vergräbt sie auf der Dachterrasse. Doch mit der Schuld kann sie nicht gut leben, sie beschließt sich selbst einzumauern und von dem zu leben, was ihren Weg kreuzt. Und in der Zwischenzeit geht das Leben einfach weiter, das Land wird nach wie vor von politischen Unruhen gebeutelt, die Täter und Opfer sind zahlreich und Korruption gibt es in allen Bereichen. Als nach 30 Jahren ein kleiner Junge namens Sabolo zu Ludo in ihr selbstgewähltes Gefängnis klettert, beschließt sie sich dem Schicksal anzuvertrauen und gibt ihre Einsamkeit auf …

    Meinung

    Der angolanische Autor José Eduardo Agualusa stand mit diesem Roman auf der Shortlist des International Man Booker Prize 2016 und erhielt für sein literarisches Werk bereits einige Auszeichnungen. Und Erzählen kann er wirklich, denn so abstrakt und ungewöhnlich, wie diese Geschichte anmutet, so selbstverständlich fügt sie sich doch in die Gedankenwelt des Lesers ein, was sicherlich auf die Qualität der Erzählung im sprachlichen wie empathischen Bereich schließen lässt. So tragisch und grotesk Ludos Entscheidung auch anmutet, sich selbst einzumauern, so logisch wirkt sie dennoch.

     Mein allergrößter Kritikpunkt an diesem Roman ist einerseits sein scheinbar willkürlicher Aufbau, andererseits seine unübersichtliche Entwicklung und letztlich das Fehlen einer greifbaren, aussagekräftigen Handlung. Möglicherweise mag das an meiner Unkenntnis über die politische Situation in Angola zur damaligen Zeit liegen, denn ich konnte den Text nur schwer interpretieren. Es werden eine Vielzahl an Nebenprotagonisten eingeführt, deren jeweilige Motivation ausführlich geschildert wird, die aber immer genau dann verschwinden, wenn ich ihr Wirken im Gesamtkontext einordnen konnte. Wenige Seiten später tauchen sie erneut auf, nur aus einer vollkommen anderen Perspektive, die meine bisherigen Annahmen sogleich zunichte machte. Tatsächlich ist es dieses unendliche Auf und Ab, was mir die Lesefreude genommen hat. 

    Sehr gelungen empfand ich hingegen die inneren Dialoge, die Ludo mit sich selbst führt, ihr Unvermögen der Situation zu entkommen, ihr schwindendes Augenlicht und die Angst vor vollkommener Erblindung aber auch ihr Einfallsreichtum in Sachen Lebensmittelerwerb – all das habe ich gerne und mit viel Neugier gelesen, nur sind das leider nur Bruchteile dieses ohnehin dünnen Buches. 

    Fazit

    Es werden leider nur 2 Lesesterne für diesen Roman, der auf mich wie eine Art Experiment wirkt. Er lenkt das Augenmerk auf die Politik, schwenkt dann hin zu Menschen, die dem System entfliehen und anderen, die sich ihm unterordnen, damit verschmelzen oder es aus den Angeln heben wollen. Sie alle teilen sich ein kleines Fleckchen Erde, und ihre Lebenswege berühren einander, jedoch ist schwer nachvollziehbar, wer hier profitiert und wer mit dem Leben bezahlt. Dadurch das der Text immer nur kurze Episoden aus Sicht diverser Figuren bietet, bleibt für mich der Sinn des Buches im Verborgenen. Vielleicht kann man damit mehr anfangen, wenn man die Hintergründe kennt und bestenfalls den ein oder anderen Namen. Mich hat die Geschichte zunächst verwirrt, später nur kurz unterhalten und letztlich gelangweilt. Also eher verschwendete Lesezeit. Allerdings findet man hier wunderbare Sätze, über die ich gerne nachdenke, wie z.B. „Es gibt Leute, die regelrecht Angst haben vor dem Vergessenwerden. Bei ihm war es umgekehrt: Er litt unter der schrecklichen Vorstellung, dass man ihn niemals vergessen würde.“ 

  12. Cover des Buches Mädchen für alles (ISBN: 9783492054997)
    Charlotte Roche

    Mädchen für alles

     (96)
    Aktuelle Rezension von: buecherqualle

    Der Schreibstil ist okay, jedoch ist die Geschichte mehr als nur gewöhnungsbedürftig. Wie erzählt wird, wie die Gedanken von Christine sind.. es ist ein sehr spezielles Buch was bei mir einfach keinen anklang fand. Es war langweilig, lang gezogen und nicht gerade toll. Das Buch zu beenden war leider ein krampf.

  13. Cover des Buches Flüsterndes Gold (ISBN: 9783570308196)
    Carrie Jones

    Flüsterndes Gold

     (478)
    Aktuelle Rezension von: ilkagk

    Das Buch "Flüsterndes Gold" von Carrie Jones ist aus dem cbt Verlag, hat 351 Seiten und hat von mir 5 von 5 Sterne bekommen. 

    Worum geht es in dem Buch?

    In diesem Buch geht es um Zara, die zu ihrer Großmutter in das einsame und verschneite Maine zieht. Gleich am ersten Schultag lernt sie dem attraktiven Nick kennen. Natürlich verliebt sie sich direkt in ihn. Nick beschützt sie vor einem seltsamen Fremden, der ihr immer wieder auflauert. Außerdem zeigt er ihr nicht nur die dunkle Seite ihrer idyllischen neuen Heimat offenbart, sondern selbst auch ein übernatürliches Geheimnis hat.

    Wie fand ich das Buch?

    Das Buch war so schön. Ich habe die Beschreibung von Maine so geliebt. Ich konnte es mir richtig gut vorstellen. Außerdem waren die Charaktere so gut beschrieben, dass ich sie mir ebenfalls bestens vorstellen konnte. Dazu kommt noch, dass die Geschichte so gut umgesetzt wurde, dass ich einfach nur durch das Buch durchgeflogen bin. Der Schreibstil war so angenehm und so flüssig und schnell. Ich kann von diesem Buch nur schwärmen und hoffe, dass ich es bald schaffe die anderen drei Teile zu lesen. Denn die liegen leider noch unangetastet auf meinem SUB.    

  14. Cover des Buches Kuss und Kuss gesellt sich gern (ISBN: 9783956491900)
    Susan Mallery

    Kuss und Kuss gesellt sich gern

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    Bei Felicia wurde schon früh Hochbegabung festgestellt. Aus Unsicherheit haben ihre Eltern sie mit vier Jahren in die Obhut von Universitätsprofessoren gegeben. Entsprechend ist Felicias Unerfahrenheit mit den zwischenmenschlichen Beziehungen. Sie analysiert alles und ist außerdem ein hervorragender Organisator, aber sie möchte auch normal werden und eine Familie gründen. Doch wie fühlt sich Liebe überhaupt an? Und woran erkennt man das?

    Gideon, ein ehemaliger Soldat, hat die Rundfunkstation in Fools Gold gekauft und sendet Nacht für Nacht die Oldies über den Äther. Seine seelischen Wunden sind tief, überlebte er doch als einziger die zweijährige Geiselhaft bei den Taliban im Irak. Er glaubt, es gibt nicht mehr viel Menschliches in seinem Innern.

    Felicia und Gideon verbindet eine heiße Nacht in Thailand vor einigen Jahren. Doch in Fools Gold ist es anders – dort ist das normale Leben in einer großen Gemeinschaft. Wird Felicia sein Herz erobern können? Und werden seine tiefen Wunden heilen? Aber auf die beiden wartet ein noch größeres Abenteuer …

    Mein Fazit:

    Wer die Serie kennt, weiß, dass die Geschichten aus Fools Gold die geistige Natur des Lesern nicht besonders anstrengen. Muss es ja auch nicht, Bücher mit reinem Unterhaltungswert haben für mich mindestens genauso einen hoch Stellenwert wie anspruchsvolle und tiefgründige Literatur.

    Diese Serie lese ich nicht in der Reihenfolge, da ich aus verschiedenen Gründen die Bücher so nehme, wie sie auf amazon angeboten werden. Im Grunde ist es nicht nötig, die Bände hintereinander zu lesen, denn jede Geschichte ist insich abgeschlossen. Allerding tauchen die Protagonisten aus früheren Bänden manchmal auf und dann weiß man schon, wie die Geschichten ausgehen. Bei Susan Mallery ist immer ein Happy End garantiert, was es auf lange Sicht vorhersehbar macht, für mich aber trotzdem einen gewissen Reiz hat.

    Auch hier geht es wieder heiß her, aber wie ich finde, sind die Rahmenbedingungen ungewöhnlich. In diesem Kontext muss man Felicia verstehen, die zwar um Längen cleverer als ihre Mitmenschen ist, aber in Sachen Freundschaften und Beziehungen keine Erfahrung vorweisen kann. Jeder Vorgang in ihrem Leben wird mit ihren Überlegungen begleitet, die aus ihrer Sicht eine logische Natur haben, aber für „Normalsterbliche“ gewöhnungsbedürftig sind. Gideon, der bei der Armee war und eher das Leben eines Einsiedlers führen möchte, hat mit Felicia keine Probleme, nur mit ihren Wünschen kann er nicht so ganz konform gehen. Zumindest ist er von Anfang an ehrlich und lässt sie über seine Ziele nicht im Unklaren. Aber wie es oft so ist: Das Herz hat ja auch noch ein Mitspracherecht!

    Die Autorin ist etwas mehr in die Tiefe von Gideons Seele gegangen, hat seine Qualen geschildert und seine ungeheure Verletzlichkeit, auch wenn er sich nach außen hart und kühl gibt. Wie es nun in der Army genau zugeht, weiß ich natürlich nur aus Filmen und das wird auch nicht alles richtig sein. Aber ich fand es zum Teil schon recht interessant. Auch die Folgen dieser langen Folter sind Gideon deutlich anzumerken und das hat ihn in meinen Augen auch so sympathisch gemacht.

    Ansonsten bietet die Geschichte wie gewohnt viel Humor und Herzenswärme. Eine Stadt wie Fools Gold würde mir auch gefallen, man ist im Grunde niemals allein. Trotz der vielen kleinen und größeren Klischees möchte ich dem Roman fünf Sterne geben, er bot mir doch für ein paar Stunden prickelnde und hurmorvolle Unterhaltung.

    Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.

  15. Cover des Buches Auf sieben Beinen (ISBN: 9783969666937)
    Fine Sturm

    Auf sieben Beinen

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Drea62

    Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen was mich am Anfang so zwiegespalten hat. Nach den ersten Kapiteln wollte ich es von meinem Kindle löschen. Franzi mit ihren total im tiefsten Keller sitzendem negativen Verhalten, hat mir die Lust am Lesen genommen. Zum Glück habe ich es nicht gelöscht, denn mir wäre ein ganz toller emotionaler Roman entgangen. Es wird das Leben von Franzi geschildert die immense Probleme damit hat das sie als junge Frau ihr Bein verloren hat. Helfen lassen will sie sich nicht. Alle Versuche blockt sie ab. Mit Hunden hat sie ein noch größeres Problem und sie will nicht das irgend Jemand weiß das sie nur 1 Bein hat. 

    Im Laufe des Romans ändert sich alles. Aus einer negativen, nervigen, trotzigen Protagonistin wird eine erwachsene, sympathische junge Frau, die sie ja eigentlich schon ist. Hatte sie nur sehr gut versteckt. Die Autorin kommt nach dem ersten Drittel des Romans in Fahrt und ich muss sagen dieser Roman hat mich am Anfang richtig sauer gemacht dann wurde er ernst, mitfühlend, emotional, teils musste ich auch schmunzeln oder hatte Pippi in den Augen und ich kann nur schreiben, das ich richtig froh bin diesen Roman gelesen zu haben. Nach dem für mich negativen Anfang war das ein richtig schöner Roman. Ich kann ihn nur empfehlen. Von mir 5 Sterne

  16. Cover des Buches Ich hab dich im Gefühl (ISBN: 9783596297191)
    Cecelia Ahern

    Ich hab dich im Gefühl

     (1.209)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    "Ich hab dich im Gefühl" ist ein typischer Cecelia Ahern-Roman. Ich hab ihn damals als er herauskam direkt als Hardcover gekauft.  Wie ich es mit quasi allen neuen Büchern der Autorin mache, da mich bislang noch keins ihrer Bücher enttäuscht hat. So auch dieses nicht. Zwischenzeitlich habe ich das Glück gehabt Cecelia Ahern zu einer Signierstunde in einem Hugendubel-Laden persönlich zu treffen. Meine Ausgabe des Buches habe ich mir an diesem Tag von ihr signieren lassen.

    In diesem Liebesroman geht es um Justin und Joyce, die sich näher sind als es ihnen bewusst ist. Sie treffen sich und fühlen sich einander direkt verbunden. Denn Joyce überlebte nur recht knapp einen Unfall, bei dem sie viel Blut verlor. Die Blutspende, die sie im Krankenhaus bekam, ist das von Justin. Nach dem Unfall verändert sich ihr Leben blitzartig. Viele Dinge erscheinen Joyce sehr merkwürdig. Vor allem die, wo sie plötzlich fremde Sprachen versteht und Erinnerungen in ihrem Kopf auftauchen, die ihr gänzlich unbekannt erscheinen. Und dann begegnet sie Justin, der als Gastdozent in Dublin ist und sich oft einsam fühlt Die romantische Liebesstory ist nicht mehr aufzuhalten. 

    Als Leser wird man direkt mitgerissen und fiebert mit den beiden. Das Ende des Buches kommt viel zu schnell. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und kann es, wie immer, allen Cecelia Ahern- und auch Liebesromanliebhabern empfehlen.

  17. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.266)
    Aktuelle Rezension von: Buecherphantasie

    Stephen King liefert mit dem Buch einen Roman mit etwas 1500 Seiten. Es ist ein typischer Roman und vorab möchte ich direkt sagen, dass das Buch definitiv nichts für Leser ist, die es nicht mögen viele Seiten ohne Spannung zu lesen. Bei Es ist der Einstieg in der Geschichte sehr langsam. Zunächst lernt man die Protagonisten kennen und alles ist sehr detailliert beschrieben. Man lernt auch die Geschichte von Derry, der Stadt in der das Buch spielt, kennen. Durch die Liebe fürs Detail von Stephen King  konnte ich mir alles hautnah vor meinem geistigen Auge vorstellen. Die Emotionen meinerseits haben einer Achterbahn geglichen. Es war zwar nicht durchgehen gruselig, aber ab und an kamen echt gruselige Szenen.

    Insgesamt ist es für mich definitiv ein Klassiker, den man als Stephen King Liebhaber lesen sollte.

    Trotzdem konnte ich nur 4 Sterne vergeben, da ich manchmal die intensiven Phasen der Erzählungen und Beschreibungen irgendwann einfach als zu viel empfand. 

  18. Cover des Buches Prophezeiungen für Jedermann (ISBN: 9783492282178)
    Nicole Gozdek

    Prophezeiungen für Jedermann

     (54)
    Aktuelle Rezension von: AnnieHall

    Prophezeiungen für Jedermann ist ein Roman von Nicole Gozdek und 2019 im Piper Verlag erschienen. 

    Als Zacharias ausgewählt wird, zum Orakel zu reisen und eine Prophezeiung für Jedermann zu erfüllen, ist er trotz aller Bedenken bereit, das magische Zeichen der Queste auf sich zu nehmen. Seine Prophezeiung erscheint harmlos, doch schon bald zeigt sich, dass seine Queste nicht so einfach ist, wie gedacht...

    Nicole Gozdek erschafft eine interessante Welt, in der sich alles um Questen dreht und Prophezeiungen zur Bürgerpflicht gehören. Es macht Spass zu hinterfragen, welchem höherem Zweck die mitunter doch recht merkwürdigen Prophezeiungen dienen, dennoch vermag die Geschichte nicht durchgehend zu fesseln, was zum Teil daran liegt, dass Zacharias bei seiner eigenen Quest öfters auf der Stelle tritt, da hätte etwas mehr Tempo der Spannung gutgetan. 

    Zacharias ist aufgrund seiner offenen und hilfsbereiten Art eine sympathische Figur, die allerdings immer etwas fehl am Platz wirkt und gerade zu Beginn der Geschichte nerven seine ständigen Zweifel und Selbstvorwürfe etwas. Nichtsdestotrotz möchte man wissen, ob er seine Quest schafft und ob er daran wächst, denn das Schicksal scheint es nicht gut mit ihm zu meinen. 

    Alles in allem ist Prophezeiungen für Jedermann eine interessante und unterhaltsame Geschichte mit kleinen Spannungseinbrüchen, die zum Ende hin überrascht, aber auch einige Fragen offen lässt.




  19. Cover des Buches Familie und andere Trostpreise (ISBN: 9783959671958)
    Martine McDonagh

    Familie und andere Trostpreise

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Imgrund

    „Familie und andere Trostpreise“ von Martine McDonagh

    Klappentext

    „Wer bin ich? Gute Frage! Sonny Anderson, 21, Filmfreak, Neurotiker und neuerdings Millionär.

    Sonny hat eine Menge Neurosen, und es erscheint ihm völlig normal, die Flucht zu ergreifen, wenn Menschen in seiner Gegenwart diese seltsamen Knutsch- und Sauge-Geräusche mit ihren Mündern machen. Und dann ist da noch seine Umschlagphobie, die Riesenangst vor Briefumschlägen! Leider erbt Sonny an seinem 21. Geburtstag nicht nur ein Vermögen, sondern bekommt auch fünf geheimnisvolle Briefe. Nur sie können ihm helfen, endlich mehr über sich und seine merkwürdige Familie herauszufinden. Doch wie soll er anfangen, wenn er sich noch nicht einmal traut, die Umschläge zu öffnen?

    Urkomisch und herzzerreißend zugleich: die ungewöhnlichste Familiengeschichte des Jahres!“

    Fazit

    Das Cover des Buches und die Gestaltung des Umschlags mag ich sehr, besonders wegen der eingestreuten Hochglanzeffekte. Während des Lesens habe ich immer wieder nach vorn geblättert, um zu schauen, ob Sonny vielleicht von den Fotos auf dem Umschlag spricht.

    Der Schreibstil von Martine McDonagh gefällt mir sehr gut. Das Buch ist als Brief von Sonny an seine Mutter angelegt, in dem er ihr von seinem Leben und seiner Reise auf der Suche nach ihr erzählt.

    Eingestreut sind die Erzählungen von Menschen, die Sonny’s Leben gestreift haben, Tonbandaufnahmen seines Vaters sowie Briefe von Sonny’s Vormund Thomas. Auf diese Weise wird Stück für Stück das Puzzle um Sonny’s Leben gelüftet und wir erfahren, wie und unter welchen Umständen er aufgewachsen ist.

    Durch die vielen Perspektivwechsel und unterschiedlichen Erzähler der Geschichte ist das Buch sehr kurzweilig und unterhaltsam. Sonny’s Neurosen und seine Art, mit schwierigen Situationen und Enthüllungen umzugehen, sorgen für jede Menge unfreiwillige Komik und Lesespaß.

    Ich habe mich bis zur letzten Seite köstlich amüsiert, auch wenn ich mir vielleicht am Ende doch noch eine Begegnung zwischen Sonny und seiner Mutter gewünscht hätte.

    Vielen Dank, dass ich dieses Buch im Rahmen der Leserunde bei LovelyBooks kennenlernen durfte!

  20. Cover des Buches Eine Vampirin auf Abwegen (ISBN: 9783802581830)
    Lynsay Sands

    Eine Vampirin auf Abwegen

     (363)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Lissianna Argeneau ist wahrscheinlich die einzige Vampirin, die kein Blut sehen kann. Deshalb erhält sie von ihrer Mutter ein ungewöhnliches Geburtstagsgeschenk: Einen Psychiater, der sie von ihrer Blutphobie befreien soll. Doch als Lissianna den charmanten Dr. Gregory Hewitt mit einer Schleife um den Hals gefesselt in ihrem Bett vorfindet, erkennt sie auf den ersten Blick, dass er mehr ist als nur ein schneller Snack für zwischendurch...

  21. Cover des Buches Vermiss mein nicht (ISBN: 9783596297184)
    Cecelia Ahern

    Vermiss mein nicht

     (1.129)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    Es ist schon eine Weile her, dass ich "Vermiss mein nicht" von Cecelia Ahern gelesen habe. Aber ich weiß auf jeden Fall noch, dass ich - wie bisher von allen Büchern von ihr- begeistert war. Jedes Buch, was neu von ihr herauskommt, wird schnell gekauft. 

    Dieses hier habe ich mir auch kurz nach der Veröffentlichung zugeleget und gelesen. Es geht um Sandy Shortt, die Gefallen an vermissten Dingen und Menschen findet. Als sie gerade einmal zehn Jahre alt war, verschwand ein Mädchen aus ihrer Klasse und sie fand das Verschwinden faszinierend. Seither sucht sie alles in ihrem Leben sehr intensiv. Weil sie nicht aufgeben will und etwas dem Verschwinden überlassen will, sondern alles auch finden will. Das geht sogar soweit, dass sie als Erwachsene selbst eine Suchagentur eröffnet und nach vermissten Menschen sucht. Eines Tages bekommt sie den Auftrag, den vermissten Bruder von Jack Ruttle zu finden. Doch bei der Suche nach ihm verschwindet sie plötzlich selbst in einen geheimnisvollen Wald. Jeder dort nennt den Ort einfach nur "hier". 

    Die Geschichte war toll. Sogar so toll, dass ich mir das Buch sogar noch in Englisch gekauft hatte. Das englische Exemplar "A place called here" habe ich sogar noch zu Hause. Es wurde bei einer Signierstunde mit der Autorin persönlich signiert. 

    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gern Bücher der Autorin liest, oder auch denen, die noch keins von ihr kennen. Ich würde es jederzeit wieder lesen, wenn ich nicht noch so viele Bücher (auch von ihr) auf meinem Stapel ungelesener Bücher hätte...

  22. Cover des Buches Das kleine Cottage am Meer (ISBN: 9783734107269)
    Debbie Macomber

    Das kleine Cottage am Meer

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    Annie lebt seit sechzen Monaten in einer Blase. Sie kann sich kaum mehr an die vergangene Zeit erinnern und trauert nach wie vor um ihre verstorbenen Eltern, ihren Bruder mit seiner Frau und der kleinen Bella. Sie alle sind bei einem vollkommen überraschenden Erdrutsch ums Leben gekommen. Allerdings sehen ihre Freunde und ihre Cousine Gabby es so, dass sie endlich weiterleben sollte. Deshalb fragt Gabby sie irgendwann, welcher Ort denn ihr Glücksort wäre, mit welchem Ort sie ihre glücklichsten Erinnerungen verbinde. Annie beginnt nachzudenken und sie erinnert sich an ihre Familienurlaube in Oceanside. Kurzentschlossen fährt sie dorthin und kann endlich wieder eine Nacht durchschlafen. Auf dem Rückweg merkt sie aber wieder, wie sie nicht mehr nach Seattle zurückkehren möchte und trifft eine folgenschwere Entscheidung...

    Debbie Macomber beherrscht eine sehr emotionale Erzählweise, womit sie den Leser direkt in die Geschichte eintauchen lässt und ihn fesselt. Der Schauplatz ist traumhaft schön und lädt zum Träumen ein. Ihre Protagonisten sind alle sympathisch und liebenswürdig, dass man sie einfach mögen muss und so nur noch das Beste für sie wünscht. 

    Ich habe den Roman sehr gerne gelesen, denn ich wurde bisher nie von der Autorin enttäuscht, so auch hier nicht. Ihre Sprache und die interessante Handlung haben mir sehr gut gefallen, allerdings war ich nicht so gefesselt, wie ich es bei ihren anderen Büchern war und hätte mir noch etwas mehr Spannung gewünscht.

  23. Cover des Buches In der Finsternis (ISBN: 9783492309134)
    Sandrone Dazieri

    In der Finsternis

     (138)
    Aktuelle Rezension von: a_thousand_books

    In der Nähe von Rom verschwindet ein Junge beim Picknick mit seinen Eltern, die Mutter wird ermordet aufgefunden. Die Polizei hält den Vater für schuldig. Inspektor Rovere scheint allerdings nicht von seiner Schuld überzeugt zu sein und zieht die nach einem schief gegangenen Einsatz beurlaubte Colomba hinzu, um parallel zu den offiziellen Ermittlungen den wahren Täter zu finden. Dies ist der erste Regelverstoß Colombas in einer langen Reihe weiterer im Laufe des Falls. Als Berater ziehen die beiden Dante Torre hinzu, der als Sechsjähriger entführt und nach elf Jahren Gefangenschaft in einem Silo fliehen und seitdem an Klaustrophobie leidet. Relativ schnell ist er überzeugt: Der Junge wurde vom gleichen Mann entführt wie er damals.

    Und dann quält man sich durch über 500 Seiten Jagd auf den „Vater“, wie der Entführer genannt wird.

    Zuerst möchte ich herausstellen, was mir gefallen hat: Das Setting in Italien war mal wieder etwas anderes. Die Konstellationen (und Korruption) der Polizei fand ich interessant, die Orte waren so beschrieben, dass man sich die Handlung dort bildlich vorstellen konnte, aber es war auch nicht zu viel. Besonders die Beschreibung des sozialen Brennpunkts, in den sich Colomba und Torre im Laufe des Buchs flüchten, fand ich spannend. Auch spannend ist die Handlung an sich. Ich wollte die ganze Zeit wissen, wer der Vater denn nun ist. Allerdings ist der Weg dahin mühsam gewesen.

    Jetzt die Kritik: Ich habe die Geschichte unnötig aufgebläht empfunden. Es ging im Schneckentempo voran. Einige Kapitel und Passagen brauchte man für den Fortgang der Geschichte überhaupt nicht und sie waren auch nicht so spannend oder mitreißend geschrieben, dass sie dem Leser irgendetwas gegeben hätten oder dass ich sie gern gelesen hätte. Die sich wiederholenden Beschreibungen der Gedankenwelt der Figuren und ihre Reflektionen über den Fall waren ausgedehnt und störten den Lesefluss. Das Ganze hätte man um mit Sicherheit gute 100 Seiten kürzen können, dann wäre auch die Spannung aufrecht erhalten geblieben.

    Der Erzählstil war für mich ebenfalls an manchen Stellen etwas holprig. Eigentlich wird aus der Dritten Person aus der Perspektive von Colomba oder Torre erzählt, jedoch gibt es Stellen, an denen der Erzähler innerhalb eines Satzes plötzlich auf eine Art allwissenden Erzähler springt. Das fand ich störend, denn so konnte ich mich nicht richtig in Colomba, die für mich die eigentliche „Heldin“ des Thrillers ist, hineinfühlen. Die Figur Torre bleibt dem Leser insgesamt eher fremd. Erst gegen Schluss gibt es mehr Einblicke in seine Gefühle und Gedanken, doch richtig mit ihm anfreunden konnte ich mich nur schwer.

    Die Auflösung hat extrem lang auf sich warten lassen und hat sich dann noch in ihrer Gänze hingezogen. Zwar fand ich die Auflösung insgesamt gelungen, aber ein großer Überraschungsmoment blieb aus. Dafür war die Lösung wieder zu komplex und bestand aus zu vielen Einzelteilen.

    Für mich insgesamt eine starke Geschichte, deren Längen die Spannung leider zunichtemachen.

  24. Cover des Buches Ich bin der Herr deiner Angst (ISBN: 9783499258695)
    Stephan M. Rother

    Ich bin der Herr deiner Angst

     (222)
    Aktuelle Rezension von: nati51

    Stephan M. Rother war mir bisher nicht bekannt und hat mich total überrascht. In seinem fesselnden Thriller „Ich bin der Herr Deiner Angst" entführt er den Leser nach Hamburg.

    Das Buch beginnt mit einem Vorspiel. Ein Mann wird in einem Wohnmobil, welches versteckt zwischen abgestorbenen Bäumen steht, von einem Unbekannten mit dem Fernglas beobachtet. Er spürt die Bedrohung. Warum fürchtet er sich?

    Den Ermittler Jörg Albrecht plagen Alpträume. Ständig geistern ekelhafte Fälle durch seinen Kopf, die ihn beunruhigen und auch Gedanken an seine Frau, die ihn verlassen hat, schwirren durch seine Gedanken. Ein Anruf mitten in der Nacht von seiner Kollegin Hannah Friedrichs erlöst ihn von seinen Qualen. Er wird zu einem Tatort im Hamburger Rotlichtviertel gerufen. Im Etablissement Fleurs du Mal liegt die bizarr hergerichtet Leiche eines Kollegen, der dort undercover ermitteln sollte. Jörg Albrecht und seine Kollegin Hannah Friedrichs ahnen noch nicht, dass dieses der Auftakt einer Reihe von grausamen Morden ist und alle haben sie mit den dunkelsten Geheimnissen ihrer Opfer zu tun.

    Zu Beginn musste ich mich etwas an den Stil des Autors gewöhnen. Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Erzählperspektiven geschildert, die nicht immer gleich erkennbar sind. Hannah Friedrichs Geschichte erfolgt aus der Ich-Perspektive, die Geschichte von Jörg Albrecht wird in der 3. Person erzählt.

    Das Geschehen ist flüssig und spannend geschrieben. Von Beginn an zieht das Buch einen in den Bann und man kann es schwer aus der Hand legen. Sehr detailliert wird die Arbeit der Polizei beschrieben. Der Thriller ist nichts für Leser mit schwachen Nerven, denn die Beschreibungen der Leichen fand ich teilweise sehr schockierend formuliert.

    Besonders gut gefallen hat mir, dass für mich bis zum Schluss der Täter nicht erkennbar war. Stephan M. Rother hat es geschafft ein fesselndes Netz von der ersten bis zur letzten Seite zu spannen, welches mich mehr als einmal überrascht hat. Für Thrillerfans eine unbedingte Leseempfehlung.

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