Bücher mit dem Tag "photographie"
19 Bücher
- Mona Kasten
Feel Again
(1.936)Aktuelle Rezension von: Athena2612Sawyer liebt Partys und nimmt das Leben eher locker, während Isaac sehr zurückgezogen ist und mit seiner Vergangenheit kämpft. Durch ein Uni-Projekt in ihrem Fotografie-Kurs kommen, macht sie Issac zu ihrem Projekt. Mit der Zeit kommen sie sich immer näher und merken, dass da wohl mehr zwischen ihnen ist, als beide gedacht haben.🩷
Mir gefällt der Schreibstil von Mona Kasten sehr gut. Das Buch hat einen stimmigen Handlungsstrang, interessante Charaktere und ein schönes Uni-Setting. Besonders gut finde ich, dass es mal etwas anderes ist: nicht der typische Bad Boy oder dominante Mann, sondern eine selbstbewusste, dominante weibliche Hauptfigur, die auf einen eher schüchternen, netten Mann trifft.
- Jojo Moyes
Im Schatten das Licht
(351)Aktuelle Rezension von: Neytiri888Das Buch beginnt mit dem Zitat
"Zeige mir dein Pferd und ich sage dir, wer du bist."
Als absolute Pferdefreundin fühlte ich mich natürlich direkt verstanden und abgeholt.
Allerdings ist dieses Buch kein stereotypes Pferdebuch. Es lebt von den gut durchdachten, vielschichtigen Charakteren, die man alle auf ihre Art lieben muss und der bewegenden, tiefgründigen und traurig schönen Story.
Es dreht sich nicht vorrangig um Pferde, es geht um zwischenmenschliche Dinge und vor allem um die Schicksale des elternlosen Mädchens Sarah und ihrem tollen Großvater Henry Lachapelle, einem außergewöhnlichem Reiter, der seine große Leidenschaft das Reiten, für die Liebe seines Lebens aufgegeben hat und daraufhin eine Menge schwerer Schicksalsschläge durchleben musste.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und packend, man konnte das Buch kaum weglegen. Gegen Ende war ich zu Tränen gerührt und hatte einen dicken Kloß im Hals. Genau so müssen Bücher sein. Fünf Sterne für dieses großartige Buch!
- Taylor Jenkins Reid
Malibu Rising
(298)Aktuelle Rezension von: HeidelperleWieder ein toller Roman von Starautorin Taylor Jenkins Reid. Ich liebe alle ihre Bücher und hatte ehrlich gesagt ein wenig Bammel vor der deutschen Übersetzung. Ihre anderen Werke habe ich auf Englisch gelesen. Doch ich wurde nicht enttäuscht.
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Der Grundton der Geschichte ist eher ein wenig deprimierend und trotzdem konnte mich das Buch von Satz 1 an packen. Es liest sich flüssig von der Hand und man kann richtig eintauchen in diese alte Zeit. Ich konnte mit jedem Charakter sehr mitfühlen. Vor allem aber mit Nina, bei der ich immer wieder die Befürchtung hatte, sie tritt in die Fußstapfen ihrer Mutter. Wer das Buch gelesen hat, weiß, was ich meine. Ich habe gebangt und gefiebert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Auch das Surfthema, von dem ich nicht wusste ob es wirklich was für mich ist, hat mich schlussendlich dann doch sehr begeistern können. Ich kann nur von sehr wenigen Autoren und Autorinnen behaupten, dass ich alle Bücher mag, doch bei Reid ist es definitiv so. Jedes ihrer Bücher ist einzigartig und trotzdem erkennt man, wer sie geschrieben hat.
Sehr empfehlenswert auf jeden Fall. Ich empfehle aber, den Roman eher im Sommer als im Winter zu lesen, das macht die Stimmung noch einmal ein bisschen schöner. - Tatiana de de Rosnay
Fünf Tage in Paris
(50)Aktuelle Rezension von: frischelandluftEine Familie findet sich zum Familientreffen in Paris zusammen. Jede hat ihr Päckchen, das sie (noch) nicht mit allen in der Familie geteilt hat, jede leidet für sich. Was als normales Zusammentreffen, wie wir es alle kennen, beginnt, wird zunehmend dramatischer, gespiegelt in einer dystopischen Hochwassersituation, die Paris in einen Ausnahmezustand versetzt. Die Stadt des Lichtes stoppt, versinkt, wird zum nicht mehr kontrollierbaren Chaos. Die extreme äußere Situation spiegelt die Situation innerhalb der Familie, wirklich jeder hat etwas, was er vor den anderen verbirgt und was durch eine zunehmend gestresste Lage zum Vorschein kommt. Das ist etwas konstruiert und vielleicht manchmal auch ein bisschen kitschig, aber es funktioniert, weil der Roman gut erzählt ist. Der Roman lebt von der Dualität zwischen der Familiengeschichte und der Beschreibung der Folgen des Hochwassers in Paris. Dafür alleine lohnt sich schon die Lektüre. Es ist nicht nur die Seine, die überläuft, die Abwasser drücken von unten in die Häuser, die Stadt versinkt in Müll und Gift, es kommt zur Havarie zwischen Vororten und reicher Innenstadt. Sehr lesenswert.
- Whitney Scharer
Die Zeit des Lichts
(134)Aktuelle Rezension von: ReadingWitchRezension „Die Zeit des Lichts“ *
Ende der zwanziger Jahre kommt Lee Miller, nachdem sie mit zweiundzwanzig Jahren beschlossen hat, dass sie kein Model mehr sein möchte, sondern lieber selber hinter der Kamera stehen will, nach Paris. Sie will sich selbst neu entdecken. Doch zunächst bleibt für sie die Pariser Künstlerwelt verborgen und Lee versinkt in Einsamkeit. Das ändert sich jedoch, als Lee den berühmten Fotografen und Künstler Man Ray kennenlernt und mit ihm zusammen die aufregende und schillernde Künstlerszene für sich erschließt. Bevor die zwei ein Liebespaar werden, arbeitet Lee als Mans Assistentin und lernt dabei viel über die Fotografie. Doch je besser Lee darin wird, desto zwangsvoller versucht Man sie zu seinem Eigentum zu machen und überschreitet damit Grenzen.
Whitney Scharer erzählt in diesem Liebes- und Künstlerroman über das bewegende und bewegte Leben von Lee Miller, die Ihre Karriere als Model in New York begann und dann in Europa zur Künstlerin, Fotografin und Kriegsberichterstatterin im Zweiten Weltkrieg wurde. Gekonnt vereint Scharer biografische Elemente mit literarischer Freiheit und erschafft eine Geschichte, die einem diese begabte und aufregende Persönlichkeit näher bringt, ohne dabei an einen Lebenslauf oder einen Eintrag bei Wiki zu erinnern.
Scharer beschreibt anschaulich die prägenden Einflüsse auf Lee Millers Entwicklung. Sie zeigt, welchen Einfluss ihre Kindheit und die Beziehung zu ihren Eltern, die Beziehung zu Männern im Allgemeinen und zu Man im Besonderen hatten. Dabei fokussiert sie sich auf Lees Emanzipation. Lee Miller will nicht im Schatten von jemandem stehen, sondern eine ernsthafte und eigenständige Künstlerin sein. Sie kämpft um Anerkennung in einer von Männern dominierten Kunstwelt und schwankt dabei immer wieder zwischen Dunkelheit und Licht. Das Ganze verpackt die Autorin in die glänzende Stadt und schmückt oder vielmehr unterstreicht das mit klugen Dialogen über Kunst, Freiheit und natürlich die Liebe.
Das Thema Licht und Schatten zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und wird von Scharer noch weiter betont, indem sie zwischen den Abschnitten der glücklichen und leichten Zeit in Paris, und der Jahre als Kriegsfotografin wechselt. In dieser Zeit erlebt Lee die grausamen Folgen des Kriegs. Sie war bei der Befreiung des Konzentrationslagers in Dachau dabei, erlebt die Gräueltaten in der Normandie und kommt nach München in Hitlers Wohnung, in der das berühmte Bild „Frau in Hitlers Badewanne“ entsteht.
Auch der Genuss des Alkohols zieht sich durch den Roman und wird mit fortschreitender Geschichte immer mehr. Zu Beginn des Pariser Lebens sind es einige Drinks und Wein zum Essen. Doch Whitney Scharer zeigt schleichend, dass Lee Miller den Wein immer häufiger zum Vergessen brauchte und das ganze nach dem Krieg seinen Höhepunkt in einer Depression findet.
Es ist ein sehr gelungener Debütroman von Whitney Scharer. Sie beschreibt exakt und realistisch das Geschehen, ohne den Leser mit historischen Details zu langweilen. Dabei erweckt sie die extravagante Welt mit Prominenten wie z.B. Kiki de Montparnasse, Jean Cocteau, Dalì, Picasso, usw. um Lee herum für den Leser zum Leben. Plastisch und anschaulich werden die Opiumhöhlen und die surrealen Personen dargestellt. Die Erzählweise ist flüssig, ansprechend und garantiert ein fesselndes Unterhaltungserlebnis.
https://www.readingwitch.com/post/die-zeit-des-lichts
"Die Zeit des Lichts" Whitney Scharer
- Jimmy Nelson
Before They Pass Away
(3)Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick
Bevor auch sie vergehen … Diesen eher traurigen und pessimistischen Titel hat der britische Fotograf Jimmy Nelson seinem prächtigen Fotoband gegeben, in dem er Stammeskulturen aus aller Welt beschreibt. Gerade in Zeiten der Globalisierung ist der Rekurs auf die Lebensweise dieser Gesellschaften wegen ihrer charakteristischen Lebensweisen, Künste und Traditionen wichtig. Diese Stämme leben noch im Einklang mit der Natur, eine Fähigkeit, die uns im Wesentlichen abhanden gekommen ist.
Einführungstexte in Englisch, Deutsch und Französisch stellen die jeweiligen Stammeskulturen vor. Dem folgen faszinierende, einfühlsame und beeindruckende Bilder von Menschen, die in diesen Gesellschaften sozusagen zu Hütern ihrer Traditionen geworden sind.
Bilder aber auch, die nachdenklich machen, weil auch diese letzten
Reservate der Menschheit bedroht sind von einer immer schneller sich
drehenden Welt, die nicht wirklich es schaffen wird, den Einklang mit der
Natur wieder herzustellen, sondern die, wenn man Stephen Emmett
glaubt (vgl. sein Buch „Zehn Milliarden“) dem Untergang geweiht ist:
„Wenn wir eine globale Katastrophe verhindern wollen, müssen wir
irgendetwas Radikales tun – und ich meine wirklich tun. Aber ich glaube
nicht, dass wir das machen werden. Ich glaube, wir sind nicht mehr zu
retten.“
- Johanna Friedrich
Winterfeldtstraße, 2. Stock
(49)Aktuelle Rezension von: Armillee413 Seiten
Berlin Anfang der 1920er Jahre. Eine Zeitreise, die der Autorin absolut gelungen ist. Ich wurde mitgenommen, in diese schwierige Zeit kurz nach dem 1. Weltkrieg. Ich war dabei. Ich habe mich erinnert an Oma (1901) und Opa (1888). Ihre Worte und ihre Lieder. Und ihre Gesten, ihr Verhalten und die Mimik bei bestimmten Themen. Ich habe das in dieser Geschichte wieder gefunden. Ein Krieg holt aus den Menschen entweder das Schlechteste heraus, oder das Beste. Jeder will überleben. Keine Lebensmittel, kein Wohnraum, dann die Inflation, wo man das Geld in einem Koffer herum trug. Billionen !
Klar hat das Buch seine Längen. Eben der Alltag. Wie bei mir. Das passiert auch nicht jeden Tag etwas. Das macht es für mich authentisch.
Wenn die Romanfigur Claire anfing zu singen, überkam mich eine unglaublich starke Sehnsucht. Die Vergangenheit. Ein Fluch und ein Segen.
*Liedtext :
Einmal, da schlägt für uns die Stunde,
in der wir unser Sehnen langsam tragen.
Einmal, da blutet eine Wunde
und du musst unter Tränen zu mir sagen :
Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände.
Gut Nacht. Gut Nacht. Gut Nacht.
Schön war das Märchen, nun ist es zu Ende.
Gut Nacht. Gut Nacht. Gut Nacht.
So wie der Plot.. so war die Zeit damals. Traumatisierte Menschen, die versuchten durchzukommen. "Schau nach vorne", war die Devise. Anfänge der Repressalien gegen die Juden. Rechte Formationen, getarnt als Fußballverein, wo gesungen und marschiert wird.
Einen Stern Abzug gibt es von mir, weil die Figur Aaron Birnbaum mir bis zum Schluss nicht ganz erklärt wurde.
Danke für dieses Stück Zeitgeschichte.
- Jean-Marie Ghislain
Berührende Schönheit
(3)Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick
„Wie ich unter Haien ein freier Mensch wurde“ – diese Geschichte erzählte der 1955 geborene Belgier Jean-Marie Ghislain in seinen schönen und beeindruckenden Buch „Schönheit besiegt Angst“, das in diesem Jahr zeitgleich mit dem hier vorliegenden Fotoband bei Elisabeth Sandmann in München erschienen ist.. Aufgewachsen in schwierigen familiären Verhältnissen, versuchte er schon früh, sich von diesen zu lösen.
Ähnlich wie gerade Hape Kerkeling in seinem neuen Buch erschütternd erzählt, gab es auch im jungen Leben von Ghislain eine Schlüsselszene, als sich seine Mutter in einer Zisterne ertränkte. Schuldgefühle und das Lebensmotto, ein Nichtsnutz zu sein, begleiteten ihn lange ins Erwachsenenalter hinein.
Doch irgendwann in der Mitte seines Lebens beschloss er, seinen Urängste, vor allem seiner Angst vor dem Wasser auf den Grund zu gehen. 2009 dann begann er eine „Initiationsreise“, wie er das nennt. Auf dieser Reise lernte er, mit Haien zu tauchen und zu kommunizieren.
Wunderbare Fotografien dieser Reise und ihrer verschiedenen Stationen dokumentiert der anzuzeigende Band mit dem Titel „Berührende Schönheit". Da er ohne künstliches Licht arbeitet, haben sich ihm die Haie, die an unterschiedlichen Orten dieser Welt fotografiert hat, in fast vertraulichen Begegnungen unter Wasser genähert. Durch lange Erfahrung hat Ghislain ein Gespür dafür entwickelt, welche Tiere sogar für eine Berührung bereit sind und welche ihn eher auf Distanz halten wollten.
Ghislains beeindruckenden Fotografien zeigen dem Betrachter etwas von der Schönheit, der Kraft und der Eleganz dieser immer für aggressiv gehaltenen Tiere.
- Sebastian Sonntag
Immobilien fotografieren: Das vollständige Handbuch für Fotografen und Verkäufer
(6)Aktuelle Rezension von: CaroCarreraIm Vorwort ist angegeben, dass der Text zweiteilig aufgebaut ist. Einmal gibt es einen roten Teil am Anfang jedes Kapitels mit den nötigsten Informationen und der schwarz geschriebene Teil gibt eine detaillierte Anleitung. Ich persönlich habe dieses Buch als E-Book gelesen und mein E-Book-Reader kann alles leider nur in schwarz-weiß abbilden. Daher kann ich zu den farblichen Aspekten in diesem Buch leider nichts sagen.
Die Bilder, die im Buch abgebildet sind, finde ich dennoch sehr ansprechend und sie lockern alles ein wenig auf. Sie sind teilweise etwas dunkel, was aber wahrscheinlich daran liegt, dass mein Reader die Bilder nur schwarz-weiß anzeigt. Dadurch sind die Bilder im Kapitel Bildbearbeitung bei mir sehr schwierig zu erkennen. Ansonsten wären die Bilder mit Sicherheit sehr hilfreich, um die Erklärungen besser nachvollziehen zu können.
Mein Reader hat die einzelnen Seiten in verschiedenen Schriftgrößen angezeigt, ich schätze jedoch, dass es daran lag, dass ich die Datei als PDF bekommen habe und die Formatierung daher nicht mehr passt.
Es gibt mehrere Stellen im Buch, die nach hinten verweisen. Dies wird zum Beispiel mit den Worten „kommt gleich noch“ gemacht. Ich hätte es schöner gefunden, wenn der Abschnitt dann jeweils vorher gekommen wäre, so dass nicht auf etwas verwiesen wird, was noch unbekannt ist.
Es gibt zu den einzelnen Kapiteln eine Kurzfassung, z.B. zu den Kamera Einstellungen und dem Bildaufbau.
Ich hätte diese Kurzfassung lieber am Ende des Kapitels und nicht am Anfang gelesen. Irgendwie hatte ich so den Eindruck von einem „Spoiler“ und hatte nicht mehr so ein großes Interesse mir das Kapitel durchzulesen, schließlich kannte ich die „wichtigen“ Punkte bereits. Zwar finde ich die Idee, dass die nötigsten Informationen quasi als Kurzanleitung am Anfang erscheinen grundsätzlich nicht schlecht, aber ich finde sie hätten am Ende des Kapitels besser gepasst. Dann wäre es eher eine Zusammenfassung des Kapitels gewesen und ich hätte mir das Gelesene noch einmal durch den Kopf gehen lassen können. Bei einem erneuten Lesen wüsste ich ja, wo ich die gesuchten Informationen finde und könnte den Rest überspringen.
Nichtsdestotrotz finde ich es gut, dass es eine Kurzfassung gibt, in der die wichtigsten Aspekte gesondert aufgeführt werden. Ob sie nun vorne oder hinten steht, ist wirklich eine Geschmackssache.
Insgesamt fand ich das Buch sehr informativ und interessant! Ich bin absolut kein Profi und konnte einige Sachen lernen, über die ich mir zuvor noch gar keine Gedanken gemacht habe.
Als ich das Buch begonnen habe, war ich etwas irritiert, wie schnell ich vorankomme, da ich gedacht hatte, dass das Buch einen größeren Umfang hat. Bei dem Titelzusatz „Das vollständige Handbuch für Fotografen und Verkäufer“ habe ich nicht damit gerechnet, dass das Buch laut Inhaltsverzeichnis lediglich 47 Seiten beinhaltet. Irgendwie habe ich da mehr erwartet.
Für mich als Amateur-Fotografin war der Umfang dennoch genau richtig. Ich wurde nicht mit Informationen erschlagen und es wurde ein Überblick über die wichtigsten Aspekte gegeben.
Jedoch gehe ich davon aus, dass erfahrenere Fotografen bereits vieles aus dem Buch kennen und daher möglicherweise nicht so einen großen Erkenntnisgewinn davontragen.
Als Einstieg in die Immobilienfotografie kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.
Ich habe dieses Buch (E-Book) als kostenloses Leseexemplar erhalten, was meine Rezension jedoch nicht beeinflusst hat. Für die Bereitstellung des E-Books möchte ich mich an dieser Stelle herzlichst bedanken!
- Yvan Rodic
A Year in the Life of Face Hunter
(1)Aktuelle Rezension von: mojstrovkaAls Fotograf ist Yvan Rodic unterwegs in über 30 Städten, lichtet Menschen und Dinge ab, meist im Alltag und auf der Straße. Der Suche nach dem Besonderen folgt eine liebevolle Beschreibung der jeweiligen Eindrücke. Jeder Ort bekommt sein Kapitel, mal ist der Übergang fließend, mal kontrastreich. - Ira Levin
Die Frauen von Stepford
(30)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderJoanna hat es hart getroffen und um wieder auf die Beine zu kommen, zieht die Familie nach Stepford. Wunderschöne Damen, makellos und ihren Ehemännern immer zu Diensten. Kann das alles echt sein? Joanna wird misstrauisch und forscht nach und kommt etwas ungeheurem auf die Spur. Ich liebe die Verfilmungen und wollte das Buch haben und es ist genauso schwarz und voller bitterem Humor. Echter Tipp!
- Karl Blossfeldt
Karl Blossfeldt: Urformen der Kunst - Wundergarten der Natur
(3)Aktuelle Rezension von: fredgoetzisZum Schauen und Staunen und Verweilen. Mit Blossfeldt mache ich es mir meist im Winter bei einer Tasse Tee so richtig gemütlich und träume von der schlummernden Natur unter Eis und Schnee... - Philippe Cousteau
Michael Muller. Haie
(2)Aktuelle Rezension von: SchnickIch gestehe, dass ich ein großer Fan der Veröffentlichungen des TASCHEN-Verlags bin. Und da ich auch ein großer Fan von Haien bin, war klar, dass ich mir diesen Bildband zulegen würde. Ich habe es nicht bereut.
Es ist wie fast immer bei TASCHEN: Es wird ein ausgesprochen prächtiger Bildband geboten, der preislich eher günstig ist. Ein tolles Preis-Leistung-Verhältnis ist eine Sache, die andere Sache ist aber, dass dieser Bildband unzählige unglaubliche, wunderschöne, prächtige Bilder verschiedener Haie präsentiert. Mich faszinieren diese Tiere und das gilt ganz offensichtlich auch für Michael Mueller, der mit großem Aufwand und viel Liebe die Schönheit, die Kraft und auch die Seele dieser Tiere eingefangen hat.
Der Fokus liegt zwar auf den Bildern, die großartig sind, aber am Ende des Buches gibt es noch einige Essays, die sich mit den Haien selbst, deren Gefährdung und auch den Gründen, weshalb wir die Haie schützen und nicht schlachten sollten, beschäftigen. Zwei weitere Essays befassen sich mit Michael Mueller Werdegang und Schaffen und - höchst interessant - mit den technischen Entwicklungen, die nötig waren, um die Haie überhaupt so fotografieren zu können, wie es Michael Mueller letztlich tat.
Es gibt dann noch ein Verzeichnis der abgelichteten Haie und - sehr schön - noch einmal eine Miniaturübersicht der Bildes des Bandes, zu denen es noch kurze Infos gibt.
"Haie" ist ein Prachtband, eine Ode an den Hai und wert, immer wieder in die Hand genommen und durchblättert zu werden. - Eowyn Ivey
Das Leuchten am Rand der Welt
(36)Aktuelle Rezension von: marcialoupSo schön das Cover auch ist, so zäh ist der Beginn des Romans, dessen Durchhalten allerdings belohnt wird! Wenn man sich in die Geschichte und in die Sprache eingefunden hat, ist dieser Roman eine interessante Erzählung aus Zeiten um 1880 und eine spannende Reise durch Alaska.
Allen Forrester reist mit einer Crew nach Alaska und soll den Wolverine River erforschen. Seine schwangere Frau Sophie bleibt in Vancouver zurück. Durch Briefe an Allen und Tagebucheinträge erfahren wir viel Schicksalhaftes von Sophie. Gleichermaßen durch Briefe von Allen aber auch aus seinen Logbucheinträgen verfolgen wir sein Abenteuer in der unerforschten Wildnis, Begegnungen mit Indianern, unliebsames Gelände, abgenagte Knochenfunde, Hungersnöte, eisige Kälte und Naturgewalten sind an der Tagesordnung!
Für beide ist dies keine ungefährliche Zeit, für Allen natürlich auch mit tödlichen Gefahren verbunden.
Und dann sind da noch Briefe zwischen Walt und Josh, die in den 1990ern geschrieben sind und deren Zusammenhang zur Geschichte zunächst unklar bleibt, aber darin wurzelt.
Es ist kein Pageturner, aber hinterher ist man doch irgendwie glücklich und stolz, dieses Buch gelesen zu haben! - Christoph Hein
Der fremde Freund. Drachenblut
(97)Aktuelle Rezension von: Clarissa_UnknownDie Story strotzt vor Einsamkeit, unterdrückten Sehnsüchten und Verdrängung von Gefühlen. Und das merkt man auch in der Schreib- und Erzählweise. Dabei wird eigentlich sehr subtil vermittelt, dass es im Inneren von Claudia eigentlich gar nicht so aussieht. Ich habe das Buch schon mehrmals gelesen... und jedes Mal macht es mich traurig, dass es Menschen gibt, wirklich gibt, die ihre Emotionen so sehr unterdrücken, sodass sie manchmal selbst nicht mehr wissen, wer sie eigentlich sind. Was sie ausmacht. Wer sie sein können.
Ich weiß, dass die Story nicht von jedem geliebt wird. Einfach, weil die Schreibweise von Hein einfach Hein ist. Außerdem muss man sich in der vorliegenden Story echt "anstrengen", dass man sich mit der Protagonistin identifizieren kann. Es ist auch ein Buch, dass sich nicht so leicht durchlesen lässt.
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