Bücher mit dem Tag "phsychologie"

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9 Bücher

  1. Cover des Buches Hectors Reise (ISBN: 9783492248280)
    François Lelord

    Hectors Reise

     (1.164)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    Hector lebt ein ganz normales Leben mit seiner Freundin Clara in einer europäischen Hauptstadt. Er ist Psychiater, verdient relativ gut und kann sich eigentlich nicht beschweren. Neuerdings plagt ihn aber eine Sorge; er fühlt sich nach den Sitzungen mit seinen Patienten immer erschöpfter und unzufriedener. Noch dazu hat er das Gefühl seinen Patienten zwar helfen aber sie jedoch nicht glücklich machen zu können. Aber wenn er seinen Patienten zu ihrem Glück verhelfen möchte, muss er erst einmal wissen, was Glück überhaupt bedeutet. Also beschließt er sich auf Reisen zu begeben um dabei herauszufinden was Menschen in verschiedenen Ländern glücklich oder unglücklich macht. Dabei gerät er auch in die ein oder andere unvorhergesehene und sogar gefährliche Situation, aus der er aber immer wieder seine Lehren zum Glück ziehen kann und sie sich in seinem Glücksnotizbüchlein aufschreibt📖


    Nachdem ich neulich mal wieder zufällig einen kurzen Teil der Verfilmung gesehen und mich ganz gut unterhalten gefühlt hatte, dachte ich, vielleicht sollte ich doch endlich mal das Buch dazu lesen, welches seit gefühlten Ewigkeiten bereits im Regal steht. Und es hat sich doch auch gelohnt.

    Es war eine recht nette kurze Geschichte.

    Hector weiß, dass es für ihn eigentlich keinen triftigen Grund gibt bedrückt zu sein. Ja, er müsste eigentlich sogar permanent glücklich sein, denn es fehlt ihm im Grunde an nichts. Und dennoch ist das nicht der Fall und er möchte herausfinden wieso es ihm und auch seinen Patienten so ergeht. Seine Notizbucheinträge umschreiben den Weg zum Glück eigentlich ganz gut und regen auch einen selbst etwas an mal über sein eigenes Glück nachzudenken oder auch wie man ihm ein wenig auf die Sprünge helfen könnte. Seine Erlebnisse sind unterhaltsam und schön zu lesen. Es ist wirklich ein kurzweiliges Büchlein. Jedoch die Tatsache, dass er eigentlich eine feste Freundin Zuhause an seiner Seite weiß, die er offenbar auch liebt, aber während der Reise gleich zwei andere Frauen "näher kennenlernt" fand ich etwas befremdlich.

    An den Schreibstil musste ich mich erst etwas gewöhnen. Die Geschichte fängt an mit "Es war einmal..." und in dem Stil geht sie auch weiter. Das erinnerte mich etwas an naive Malerei oder eine Märchenerzählung für Erwachsene. Es ist alles recht oberflächlich, geht nicht wirklich in die Tiefe. Es liest sich ziemlich schnell weg.

    Trotz des einfachen Erzählstils ist es eine ganz nette Geschichte, die einen für ein paar Stunden gut unterhält und doch auch etwas zum Nachdenken über sein eigenes Glück bringt.

  2. Cover des Buches Die Korrekturen (ISBN: 9783499255496)
    Jonathan Franzen

    Die Korrekturen

     (475)
    Aktuelle Rezension von: MaternaKuhn

    Jonathan Franzen gilt als einer der bedeutensten Schriftsteller der Gegenwart. Paul Auster beneidet ihn um seine literarischen Fähigkeiten. Man zieht Vergleiche mit David Mitchell und viele Literaturkenner fragen sich, warum Franzen noch nicht der Nobelpreis verliehen wurde. Aber das sind nur die, die nicht wahrhaben wollen, dass dieser Preis überwiegend ein Politikum ist. Wenn man sich von „Unschuld“ hat fesseln lassen, so muss man zwangsläufig bei Franzen’s erstem Meisterwerk landen. Letzteres entstand bereits 2001, wurde in kurzer Zeit zum Weltbestseller und wurde von Literaturpreisen anderer Gremien überhäuft.

    Auch auf dieser Plattform wurde „Die Korrekturen“ bereits mehrfach kommentiert oder erwähnt, aber meine Begeisterung braucht ein Ventil. Aber wo anfangen?

    Es ist eine Familiengeschichte. Die Familie soll an Weihnachten im Elternhaus zusammenkommen. Das kommt Ihnen bekannt vor? Genau! Ist es nicht in fast jeder Familie so, dass an eben diesem Fest eine romantisch-infantile Stimmung voller überbordernder Emotionen erzeugt wird, die die Wirklichkeit für eine unterschiedlich lange Zeit ausblendet? Mit eben diesen Assoziationen und Wiedererkennungseffekten spielt Franzen in teils subtiler, teils ganz offensichtlicher Form und hält dem Leser ein ums andere Mal den Spiegel vor. Wenn man will. Natürlich kann man aber - so scheint es in manchen Reviews jedenfalls der Fall zu sein - das alles auch nicht erkennen. Dann verharrt der Leser leider in einer mehr oder weniger netten Familien-Story und verzichtet auf den Benefit der Selbsterkenntnis.

    Manche reduzieren den Roman auf den Alterungsprozess des Vaters Alfred. Wirklich brilliant, wie Franzen in einzelnen Abschnitten die Gedankenwelt eines schwer degenerierten, phasenweise Demenz-geprägten alten Mannes beschreibt. Ja, das ist auch ein Thema, aber nur eines von vielen innerhalb des Familiengefüges. Dazu gehören in einem Atemzug die vier anderen Einzelschicksale, zum Beispiel des ältesten Sohnes und im konventionellen Sinne erfolgreichen Gary (meine Familie, mein Haus, mein Boot), der aber mit seiner Rolle des Ältesten in der Ursprungsfamilie genauso schwer zurecht kommt wie mit der Rolle des Ehemannes und Vaters in seiner neuen Familie. Der zweite Sohn Chip, der vermeintliche Looser, der sich aber als Lebens- und Überlebenskünstler erweist. Die Jüngste, die Tochter Dennis, die in der Familie und im Leben alles perfekt machen möchte und auf der Suche nach ihrer Identität jeden Halt zu verlieren droht. Und natürlich die Mutter Enid, der Prototyp einer Heile-Welt-Mutter, die zur Bewahrung ihrer idyllischen Scheinwelt und ihrer irrealen Ideale kognitive Dissonanzreduktion ohne Ende anwendet. Man könnte die Liste endlos fortsetzen, da all diese Protagonisten wunderbar in ihrer jeweiligen Interaktion im Leben und untereinander entwickelt werden. Nicht nur Eltern-Kinder-Konflikte, fehlende Ablösungen, altersunabhängige Rollenkonservierungen, sondern auch Beziehungsfeinheiten bei jungen wie bei alten Paaren mit all ihren Intrigen und Manipulationen. Und vieles mehr. Ohne dass Franzen billige Stereotypien nutzt, kann sich hier fast jeder Leser irgendwo wiederfinden.

    Dass das alles sprachlich vom Feinsten ist, kann zum Schluss, um den Rahmen nicht zu sprengen, nur noch eine Randbemerkung sein, dabei steht Franzen auch genau dafür - eine herausragende Sprachvielfalt, treffsicher, oft humorvoll, betroffen machend, auch Szenen aushaltend, sodass sie dem Leser schon fast physisch und psychisch wehtun. Und bei aller Liebe zum maximal gut recherchierten Detail dennoch immer im richtigen Erzähltempo. Ein Kompliment auch an die Übersetzerin Bettina Aberbanell - solch ein Sprachfeuerwerk unter Bewahrung der literarischen Qualität will erst einmal übersetzt sein.

    Auf der Bühne dieses Buches wird bravourös eine literarische Familienaufstellung aufgeführt, von der wir im Zuschauerraum auf unseren Logenplätzen ganz viel mitnehmen können. Wenn wir es zulassen.

  3. Cover des Buches Psychologie der Massen (ISBN: 9783868200263)

    Psychologie der Massen

     (33)
    Aktuelle Rezension von: KatieCat

    Dieses Buch ist im Grunde genommen ein Handbuch zur Manipulation der Bevölkerung. Wer die aktuelle Situation aufmerksam verfolgt, wird beim Lesen schnell feststellen, dass es absolut zeitgemäß ist und noch immer Verwendung findet.

    Es ist sehr trocken und stellenweise schwer zu lesen. Ich kann die Abende nicht zählen, an denen ich mit dem Buch in der Hand eingeschlafen bin, weil es nun einmal sehr nüchtern beschreibt,  wie es gelingt, die Menge auf eine Seite zu ziehen und welche Instrumente sich in diesem Vorhaben als nützlich erweisen. 

    Trotz dieser Nüchternheit ist es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen. Ich empfehle die Literatur daher hellwach bei Tageslicht und auf keinen Fall im Liegen:)

  4. Cover des Buches Ein kalter Strom (ISBN: 9783426502495)
    Val McDermid

    Ein kalter Strom

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Klappentext:

    Ein Psychopath, der als Kind von seinem Großvater schwer misshandelt und gedemütigt wurde, quält aus Rache seine Opfer und ertränkt sie anschließend. Der Profi ler Tony Hill soll den Wahnsinnigen aufspüren und gerät ins Visier des Serienkillers …

    Ich habe mich durch quer lesen bis zur Seite 425 und bin bis dahin nicht richtig in die Storry reingekommen. Wenn es mal spannend war ist das durch einige unpassende langatmige Szenen wieder weg gemacht worden und ich war wieder aus der Geschichte raus. Ich kann daher leider nur 3 Sterne geben. der Ansatz war da, aber nicht stark genug.

  5. Cover des Buches Du bist zu schnell (ISBN: 9783548283623)
    Zoran Drvenkar

    Du bist zu schnell

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen winzigen Einblick in das Geschehen kann sich der Leser hier auf der Buchseite anhand der Kurzinfo verschaffen. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

    Tja, eigentlich bin ich mir im Moment nicht so recht darüber klar, was ich eigentlich sagen soll. Handlung? Na ja, verstörend, phantastisch, verwirrend, abgedreht, psychotisch eben...!

    Die Protagonisten toll gezeichnet, der Schreibstil wie immer brillant.
    Schöne Perspektivenwechsel zwischen den drei Hauptprotagonisten und interessante Zeitenwechsel steigern das Lesevergnügen.
    Ein Buch wie ein Sommergewitter. Am Schluss bleibt leider ein gewisses Unbehagen - da hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht.

    Mehr kann ich zu diesem Buch leider nicht sagen - man muss es lesen; dann wird man es lieben - oder hassen und vorzeitig beenden. Je nach dem....!
  6. Cover des Buches Hector und die Geheimnisse der Liebe (ISBN: 9783492953337)
    François Lelord

    Hector und die Geheimnisse der Liebe

     (402)
    Aktuelle Rezension von: meisterlampe
    Klappentext:
    Auf seiner Reise wird der junge Psychiater Hector zum Abenteurer des Herzens. Er spürt einem Professor nach, der das Geheimnis der Liebe entschlüsselt haben will. Dabei entdeckt er, wie kompliziert die Liebe ist: Kann man nicht für immer verliebt bleiben? Warum liebt manchmal der eine mehr als der andere? Und Hector entdeckt, daß allein die Liebe – für alle Zeit und wo immer wir leben – die Macht haben wird, unsere tiefsten Sehnsüchte zu stillen.

    Meine Meinung:
    Ich habe vor einigen Jahren der ersten Teil dieser Reihe ("Hectors Reise oder Die Suche nach dem Glück") gelesen und war erstaunt, wie schnell man die Geschichte lesen kann, weil sie zwar in "einfachen", kurzen Sätzen geschrieben ist, aber dennoch einen Sinn hat. Nachdem ich auch die Verfilmung gesehen habe, freute ich mich nun auf neue Abenteuer von Psychiater Hector, der diesmal die "Geheimnisse der Liebe" entdecken und entschlüsseln will. Nach etwa einem Drittel des Buches zog sich die Geschichte leider ziemlich. Hector und Clara entfremden sich, Clara fühlt sich mehr zu ihrem Chef hingezogen und auch Hector empfindet plötzlich mehr als nur freundschaftliches Interesse an anderen Damen. Hat das alles mit den Experimenten von Professor Cormoran zu tun oder geschieht es ohne fremdes Zutun? Die Ausführungen und Ergebnisse der Forschungen sind alle eingehend beschrieben, teilweise aber zu ausschweifend und langatmig, dann wieder recht einfach formuliert. Ich wußte stellenweise nicht, was ich nun von der Geschichte halten soll; ich habe das Buch fertiggelesen, weil mich das Ergebnis von Hectors "kleinen Blüten" doch interessiert hat, aber ich muß sagen, so nett ich Hector auch finde, mehr als 3 Sterne kann ich leider nicht vergeben.
  7. Cover des Buches Hector und die Entdeckung der Zeit (ISBN: 9783492953344)
    François Lelord

    Hector und die Entdeckung der Zeit

     (227)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

     diesem Buch geht es um die Zeit. Hector ist ein Psychiater aus Leidenschaft und anscheinend weiß er selbst nicht so richtig wie es privat bei ihm nun enden soll. Hector begegnen in seiner Praxis immer mehr Patienten, die sich alle unterschiedliche Gedanken um das Thema "Zeit" machen. Nun beginnt auch Hector darüber nachzudenken und über sein bisheriges Leben, was daraus wurde und was daraus werden könnte. Eine Reise auf die Suche nach der Zeit und was diese ist, beginnt. Dieses Buch ist wirklich eine Meisterleistung. Es regt zum Nachdenken an, über seinen eigenen Umgang mit diesem Thema, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Der Autor versteckt viele Philosophische Ansätze in den einzelnen Kapiteln. Durchaus eine interessante Lektüre für alle. Ganz unabhängig davon, wie jeder in diesem Augenblick die Zeit empfindet. 

  8. Cover des Buches Von ganzem Herzen Emily (ISBN: 9783789120176)
    Tanya Byrne

    Von ganzem Herzen Emily

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Emily sitzt in der Jugendstrafanstalt und schreibt ihre Erlebnisse in ein Schulheft, dabei auch Rückblicke in ihre Vergangenheit vor der Inhaftierung. So ergibt sich nach und nach ein Bild, welche Ereignisse welche Folgen für sie hatten und Einblicke in Emilys Gefühlswelt.

    Mir hat der Aufbau der Geschichte sehr gut gefallen und auch Emilys Erzählstil liest sich leicht und flüssig. Ihre Gedankengänge sind meist nachvollziehbar und sie war mir sympathisch.

    Mich persönlich störte, wie schnell sie zum Ende kam und dass für den Leser offen bleibt, was ganz genau geschehen ist. Auch gibt es keine Aufzeichnungen über die Folgen. Ich hätte mir an vielen Stellen mehr Einzelheiten gewünscht. Auch fehlen mir einige Informationen, die Emily als bekannt voraussetzt.

    Trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten.

  9. Cover des Buches Das erste Trauerjahr (ISBN: 9783451609497)
    Eva Terhorst

    Das erste Trauerjahr

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
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