Bücher mit dem Tag "physiker"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "physiker" gekennzeichnet haben.

17 Bücher

  1. Cover des Buches Die drei Sonnen (ISBN: 9783453317161)
    Cixin Liu

    Die drei Sonnen

    (250)
    Aktuelle Rezension von: _Eli_

    Die drei Sonnen' ist ein faszinierendes Werk, das mich völlig unerwartet in seinen Bann gezogen hat. Cixin Liu verwebt meisterhaft die düstere Geschichte der chinesischen Kulturrevolution mit einem hochkomplexen Science-Fiction-Plot, der das Genre auf ein neues Level hebt.

    Was dieses Buch so besonders macht, ist die Art, wie es wissenschaftliche Konzepte - von der Quantenmechanik bis zur Astrophysik - mit philosophischen Fragen nach der Existenz der Menschheit verbindet. Das Drei-Körper-Problem als zentrale Metapher ist brilliant gewählt und zeigt, wie chaotisch und unvorhersehbar nicht nur unser Universum, sondern auch zwischenmenschliche Beziehungen sein können.

  2. Cover des Buches Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker (ISBN: 9783140226462)
    Friedrich Dürrenmatt

    Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker

    (3.858)
    Aktuelle Rezension von: sophiereads

    Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt erzählt von drei vermeintlich verrückten Physikern, die gemeinsam in einer Nervenklinik leben.

    Das Buch lässt sich super lesen, ist schön kurz und hat trotzdem total viel Inhalt. Ich mochte vor allem diesen Mix aus Humor und Ernsthaftigkeit. Es ist humorvoll geschrieben, aber gleichzeitig steckt so viel zum Nachdenken drin. Über Verantwortung, Wissenschaft und irgendwie auch die Menschheit an sich. Man liest es schnell weg, aber es bleibt trotzdem im Kopf.

    Ich hatte einfach eine gute Zeit beim Lesen.

  3. Cover des Buches Frau Einstein (ISBN: 9783462005998)
    Marie Benedict

    Frau Einstein

    (164)
    Aktuelle Rezension von: Zams

    Ich fand das Buch im Großen und Ganzen sehr realistisch.

    Besonders gefallen hat mir zum Beispiel die Freundschaft zwischen den Frauen, und die Beziehung zu Milevas Vater im ersten Teil der Geschichte.

    Glaubwürdig fand ich auch Mitza und Alberts Beziehung, unter anderem weil ich die selben Verhaltensmuster und Situationen auch im echten Leben schon beobachten konnte, und leider kommen ähnliche Dinge mit ähnlichem Ausgang auch heute noch vor.

    Die Geschichte ist definitiv herzzerreißend, mit viel emotionalem Tiefgang.

    Allerdings fan ich die Botschaft oft etwas auf die Nase gedrückt, was nicht sein hätte müssen, weil der Rest der Geschichte dazu meiner Meinung nach definitiv ausreicht.

  4. Cover des Buches Kopf aus, Herz an (ISBN: 9783736304215)
    Jo Watson

    Kopf aus, Herz an

    (158)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Lilly kann es nicht fassen. Praktisch vor dem Traualter lässt sie ihr Verlobter sitzen. Spontan entscheidet sie sich die gebuchte Hochzeitsreise nach Thailand alleine anzutreten. Dabei lernt sie Damien kennen. Unglückliche Umstände ketten sie aneinander, wobei Lilly alles andere als einen unnützen Mann an ihrer Seite braucht. Und dazu noch so einen in Schwarz gekleideten und mit Tattoos garnierten Gruftie. Doch Damien zeigt ihr eine spontane Welt, die für Lilly bisher unvorstellbar gewesen ist. Kann sie über ihren Schatten springen?

    Dieses Buch ist der erste Band der Destination-Love-Reihe der südafrikanischen Autorin Jo Watson. Ich habe mich schon lange nicht so beim Lesen amüsiert. Lilly ist gefühlt die Schwester von Bridget Jones und versprüht durch ihre Tollpatschigkeit einen herzerwärmenden Charme. Ich freue mich sehr, dass es noch einen Band über ihre Freundin Annie gibt.

    Mein Fazit: Eine herzerwärmende, wirklich amüsante Liebesgeschichte, die eine absolute Leseempfehlung verdient. 5 Sterne.

  5. Cover des Buches Lautlos (ISBN: B007XE9X2M)
    Frank Schätzing

    Lautlos

    (511)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Der Roman erschien erstmals im Jahr 2000. Es geht um ein geplantes Attentat auf einen der Teilnehmer des G8-Gipfels, der 1999 in Köln stattfindet. Eine unbekannte Macht beauftragt eine eiskalte Terroristin, die über Hochtechnologie verfügt, mit einem Anschlag. Ein genialer Physiker und erfolgreicher Schriftsteller auf einer Lesereise gerät unfreiwillig zwischen die Fronten, weil er einen alten Bekannten wiedererkennt. 

    Der Roman plätschert lange so dahin zwischen dem Geplauder um den Physiker, seine Eigenwilligkeiten und der Planung des Attentats, die dem Leser Rätsel aufgibt, ist dabei aber nicht wirklich spannend.

    Die Schilderung der Ankunft des betrunkenen Physikers am Flughafen gleitet ins Komödiantische ab. Für einen komödiantischen Thriller ist der Text aber zu wenig witzig, zumal es sich bald hat mit den komödiantischen Elementen, für einen ernsthaften Thriller ist er zu langatmig.

    Nachdem erste Spannung aufgekommen ist, wechseln sich leider recht spannende Episoden immer wieder mit solchen ab, die sich gewaltig ziehen und die Handlung nicht wirklich weiterbringen. Im Laufe der Zeit wird dem Leser klar, dass es im Grunde auf den Showdown des gelungenen oder im letzten Moment verhinderten Attentats hinausläuft. Doch selbst der Passage vor dem Attentat fehlt es an Spannung, weil sie sich zu sehr in die Länge zieht und weil man das Ergebnis des Mordversuchs im Grunde kennt.

    Darüber hinaus enthält der Text bedauerlicherweise auch logische Fehler. So ist z.B. sehr unwahrscheinlich, dass die eiskalte und mit allen Wassern gewaschene Attentäterin einen so unsicheren Mitwisser wie einen bestochenen Flughafenmitarbeiter in die Technik ihrer Mordwaffe eingeweiht hat. (Goldmann Tb, 23. Aufl., März 2006, S. 571)

    Eine Lieblingsvokabel des Autors scheint Vorfeld zu sein. Das wird enervierend oft verwendet.

    Positiv  erwähnenswert finde ich die politischen bis teilweise ins Philosophische reichenden Beschreibungen Schätzings. So enthält der Roman einige präzise politische Vorhersagen wie z.B. das Erstarken des Nationalismus und des Rechtsextremismus in den westlichen Demokratien, besonders in den USA. Wenn er das alles tatsächlich bereits im Jahr 2000 formuliert und nicht in spätere Auflagen wie die meine aus 2006 eingefügt hat, dann zeugt das von gutem politischen Gespür des Autors. Er beschreibt die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft und die beinahe grenzenlosen Möglichkeiten des Kapitals, das sogar die Ermordung des Präsidenten einfach kaufen kann. Dies zu einem Zeitpunkt, als das in der breiten Öffentlichkeit und in den Medien in Deutschland noch keineswegs Allgemeinwissen war.

    Sehr lobenswert ist auch das sehr ausführliche und informative Nachwort zu den Themen, die der Roman berührt.

    Einen Absatz mit Gedanken des Autors möchte ich zitieren: „Je größer der bekannte Kosmos wurde, je komplexer die Theorien über expandierende, kollabierende und inflationäre Universen bis hin zu der Überlegung, dass dieses ganze unfassbare Gebilde nur eines von unzähligen anderen in einer Art kosmischen Schaums sei, umso weniger Sinn ergab die Vorstellung eines Gottes, der den Bewohnern des dritten Planeten eines unbedeutenden Sonnensystems im Provinzwinkel einer Galaxis mittlerer Größe individuell zugetan war. Je weiter menschliches Wissen und Ahnen sich aufblähte, desto unbedeutender erschien ausgerechnet, wer dies alles zu denken vermochte – der Mensch. Warum sollte Gott – sofern er existierte – einen Haufen schlecht erzogener Gene lieben, die sich beständig an den Kragen gingen und nebenher ihren Planeten ruinierten?“ (ebd., S. 245)

    Insgesamt, da ausgesprochen gute mit weniger erfreulichen Passagen abwechseln, ist mir der Roman eine Wertung von drei Sternen wert, ordentlich. Um die Längen gekürzt, hätte es ein richtig guter Krimi werden können.

  6. Cover des Buches The Atlas Paradox (ISBN: 9783596712137)
    Olivie Blake

    The Atlas Paradox

    (117)
    Aktuelle Rezension von: wiechmann8052

    Eigentlich sollten Gideon,Nico, Libby, Reina, Tristan und Parissa nach einem Jahr Ausbildung alles in der Bibliothek nutzen dürfen, jetzt gibt es aber noch neue Auflagen und Aufgaben- Eigentlich ein spannender Gedanke denn das ungeheure Potential der Bibliothek von Alexandria is so groß dafür sollte man schon vorher etwas leisten.

    Nur leider waren diese Anforderungen mehr wissentschaftlicher Art, trocken und ohne Esprit dargestellt. Zeitweise konnte ich dem mänaderden Ausführungne nicht folgen. 

    Der Schreibstil ist ausufernd geworden, die Beschreibungen wiederholen sich teilweise, fast ist das Gefühl entstanden es schreibt nicht mehr die Person die das erste Buch geschrieben hat.

    Ich hatte mich auf diese Fortsetzung sehr gefreut aber der 1. Band war um Längen besser. 

    Ich denke für mich ist die alexandrinische Bibliothek weiterhin ein Geheimnis das ich nicht mehr lösen möchte. Denn die Gefahr das der dritte Band ebenfalls eine Enttäuschung wird ist mir zu groß.

  7. Cover des Buches Verdächtige Geliebte (ISBN: 9783492303552)
    Keigo Higashino

    Verdächtige Geliebte

    (125)
    Aktuelle Rezension von: Kihira22

    Ich habe die ganze Zeit über mitgerätselt. War echt spannend! Irgendwie tat mir diese ganze Situation aber leid und ich hätte gerne ein anderes Ende gehabt aber insgesamt war das schon ok so.

    Mal wollte ich, dass der Fall gelöst wird, dann mal wieder nicht. Manchmal mochte ich den einen Charakter, dann wieder den nächsten.

    Das war so ein hin und her mit meiner Meinung und ein reines Gefühlschaos. Das hat die Autorin echt klasse hinbekommen.

  8. Cover des Buches Solar (ISBN: 9783257241747)
    Ian McEwan

    Solar

    (145)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Vor etlichen Jahren hat Michael Beard den Nobelpreis für Physik erhalten. Danach hat er beruflich nicht viele Neuerungen entwickelt, vielmehr hat er sich seinen Ehen und Affären gewidmet, die schließlich immer wieder in die Brüche gegangen sind. Doch nun ist seine Frau, die eine Affäre hat, mit einem Bauarbeiter. Es ist nicht zu fassen. Michael Beard kann es nicht begreifen, dass er seine eigene Medizin zu schmecken bekommt. Dennoch unternimmt er eine Reise zum Nordpol, die ganz anders verläuft als erwartet. Aus seine Heimkehr verläuft völlig anders als gedacht. Als Nobelpreisträger verfügt Beard über so etwas wie Intelligenz, was ihm dabei hilft aus einer verfahrenen Situation das Beste herauszuholen.


    Einen Nobelpreisträger würde man sich schon nobler vorstellen. Beard kommt mit vielem durch. Sowohl privat als auch beruflich. Dabei ist er eher klein, korpulent und weder gutem Essen noch einem Glas Alkohol abgeneigt. Sein Selbstbewusstsein ist dermaßen grenzenlos, dass ihn das eher noch beflügelt. Erst Patrice, seine fünfte Frau, zahlt es ihm mit gleicher Münze heim. Jetzt sieht er mal, dass es nicht so witzig ist, betrogen zu werden. Zu einer Läuterung führt das allerdings nicht. Eher überlegt sich Beard, wie er Patrice so manipulieren kann, dass die Ehe zumindest so lange hält, bis er sie beenden kann. 


    Michael Beard ist schon ein widerlicher Typ, manipulativ, selbstgerecht, großkotzig und wer weiß, was noch. Trotzdem muss man beim Lesen dieses Romans häufiger schmunzeln, weil er mit seiner Art mit einigen Dingen durchkommt, die eigentlich nicht sein können. Und er findet immer wieder Frauen, was einen allerdings etwas an den Frauen zweifeln lässt, denn er lügt nichtmal so übermäßig. Oder vielleicht ist es gerade das, sie meinen, wegen ihnen würde er sich ändern. Beard jedoch bleibt sich treu, möglicherweise mit seiner selbstherrlichen Art irgendwann auch das eine Mal zu viel. Nur eine Person liebt ihn selbstlos, doch retten kann sie ihn gewiss nicht. Möglicherweise fällt ihm schließlich doch alles vor die Füße, was er sich erschlichen hat.


    Ein Roman über die Frechheit und Dreistigkeit, mit der einige Menschen bei vielem durchkommen, bis sie eben den Bogen überspannt haben. 

  9. Cover des Buches Der Asteroid ist noch das kleinste Problem (ISBN: 9783522505505)
    Katie Kennedy

    Der Asteroid ist noch das kleinste Problem

    (33)
    Aktuelle Rezension von: pattyliest
    INHALT
    Ein russisches Wunderkind soll die Welt retten. Yuri ist sich sicher, dass er ausgewählt wurde in die USA zu reisen und die NASA zu unterstützen einen Asteroiden - keinen Meteoriten! - von der Kollision mit der Erde abzuhalten, weil er beeindruckende Fortschritte in der Antimaterieforschung erzielen konnte. Für seine Teammitglieder und seinen Vorgesetzten ist dieses Gebiet jedoch noch zu unerforscht, da bisher keine Tests stattgefunden haben, und sie wollen die Problemlösung völlig anders angehen und nehmen Yuris Forschung nicht wirklich ernst.

    MEINUNG
    Ich hätte nicht gedacht, dass ich beim Lesen so viel schmunzeln und lachen muss. Ja, die Geschichte liefert, wie erwartet, katastrophale Weltuntergangsstimmung und eine Liebesgeschichte zwischen zwei unterschiedlichen Teenagern, aber eben auch noch viel mehr als das. Besonders hat mir das Aufeinanderprallen der Kulturen gefallen. Dabei meine ich nicht nur die russisch-amerikanischen Unterschiede, sondern auch die generationenübergreifenden Konflikte. Yuri steht zwischen so vielen Stühlen, dass Chaos vorprogrammiert ist. Mit Gleichaltrigen hat er so seine Probleme, aber auch seine Kollegen nehmen ihn nicht wirklich ernst.

    "'Ich bin allein.' Noch nie hatte er eine größere Wahrheit von sich gegeben, dachte er." ~ S. 84

    Die Charaktere folgen Schema F. Wirklich besonders sind diese nicht; eher simpel und durchschnittlich. Dennoch habe ich Yuri gerne bei dem Versuch beobachtet die Welt zu retten und gleichzeitig die Welt als normaler Teenager zu begreifen. Die Dynamiken zwischen den Charakteren haben die Standardeigenschaften der einzelnen Charaktere wohl für mich gerettet. Luna würde ich zwar nicht als Hippie bezeichnen, aber sie ist sicherlich das komplette Gegenteil von Yuri. Sie ist ein Freigeist und unglaublich lebensbejahend. Durch ihr aufgeschlossene Art, schafft sie es, dass Yuri nicht nur die Welt retten muss, sondern eine Welt retten will, die er als lebenswert erachtet. Mein heimlicher Favorit ist aber definitiv Lennon. Lunas Bruder stiehlt hier den beiden eindeutig die Show. Die Szenen mit ihm haben mich immer zum Lachen gebracht. Seine Lebenseinstellung ist einfach grandios. Macht euch einfach ein eigenes Bild. Er schafft es nämlich, dass die Geschichte sich selbst nicht allzu ernst nimmt - was vermutlich auch den Charme ausmacht.

    "Die Pizzen kamen, und im Raum breitete sich der Geruch nach Oregano und Verzweiflung aus." ~ S. 254

    FAZIT
    Die Leichtigkeit von Der Asteroid ist noch das kleinste Problem ist wunderbar erfrischend. Wenn ihr Lust auf eine kurzweilig Geschichte habt, solltet ihr beim nächsten Besuch in der Buchhandlung Ausschau nach dem schönen Cover halten. Man weiß' zwar bereits von Anfang an was auf einen zukommt, aber die Reise dorthin lohnt sich dennoch.
  10. Cover des Buches Schilf (ISBN: 9783898136877)
    Juli Zeh

    Schilf

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Physiker Sebastian steckt in der Klemme: Sein Sohn Liam wurde entführt und er bekommt ihn nur unversehrt zurück, wenn er dafür einen Arzt ermordet. In seiner Verzweiflung lässt sich der Wissenschaftler darauf ein, doch dadurch wird alles nur viel komplizierter. Und das buchstäblich in mehreren Dimensionen. "Schilf" ist kein Krimi, obwohl der Roman in dieser Kategorie eingeordnet ist, sondern ein langsam erzähltes Drama mit Science-Fiction-Elementen, voller theoretischer und philosophischer Gedankengänge. Aus dem Grund taucht der ermittelnde und titelgebende Kommissar Schilf erst nach dem ersten Romandrittel auf und spielt auch sonst meist eine eher untergeordnete Rolle. Stattdessen gibt es neben intensiven Charakterstudien haufenweise bedeutungsschwangere Dialoge und Gedankenspiele über Physik, Zeit und Viele-Welten-Interpretationen (Multiversen). Sätze wie „Materie ist nicht mehr als die Idee des Beobachters“ erinnern stark an die TV-Serie "Dark".  Dazu gibt es viele Beschreibungen von Gebäuden und Umgebung sowie etliche schöne Umschreibungen wie „Es ist das Wartenden eines Fallenden auf einen Aufschlag, der nicht kommt“ oder „Die Kette der Sekunden zerfällt zu winzigen Teilchen.“ Das alles wertet die eher zähe und unspektakuläre Geschichte etwas auf, kann meiner Meinung nach aber nicht alles herausreißen.
    Die ungekürzte Lesung stammt von Tatja Seibt und dauert knapp acht Stunden.

  11. Cover des Buches Das Geheimnis der Quantenwelt (ISBN: 9783957280503)
    Thibault Damour

    Das Geheimnis der Quantenwelt

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Wenn man mich mit etwas jagen könnte, dann mit den gesamten Physik-Büchern meiner Schulzeit. Ich habe den größten Teil der Dinge, die mir damals beigebracht wurden nie verstanden. Warum ich mich dann trotzdem für ein Buch, wie dieses entschiedenen habe? Weil ich das Thema Quantenwelt an sich eigentlich interessant finde und daher auch gerne zu Büchern oder Serien mit dieser Thematik greife. 

     

    Diese Graphic Novel kam daher gerade richtig und sah dazu auch noch einladend aus. Schon von außen hatte ich nicht das Gefühl in ein Buch der Wissenschaft abzutauchen, sondern in etwas Unterhaltsames, das mir die Augen öffnen würde. 

     

    Ganz so war es am Ende zwar leider nicht, ein Abenteuer war es aber trotzdem. Das Problem war einfach, das ich gerade, wenn Formeln genannt wurden, eigentlich gleich dicht machte. Diese waren mir schon immer ein Graus, weswegen ich hier wohl weniger aus dem Buch mitnehmen konnte, als mir blieb war. Ein anderer Punkt aber war, dass das Geheimnis um die Quantenwelt an sich, noch immer ein Geheimnis ist. Wie der ein oder andere weiß ist ein Großteil der physikalischen Ebene nur Theorie, denn bewiesen werden, konnte bisher nur sehr wenig. 

    Im Buch ging es somit mehr um die Theorien der Physiker, was aber manchmal mit interessanten Beispielen und Experimenten gezeigt wurde. Vielleicht sagt euch ja Schrödingers Katze etwas. 

     

    Trotz des Umstandes, das ich sehr wenig von dem Verstand, was man mir probierte näher zu bringen, hang ich an den Seiten und konnte nicht aufhören mit Bob und Rick durch dieses wundervolle Buch zu wandern. Man spürte einfach, das versucht wurde, schwer verständliches, leicht erklärbar darzustellen. Besonders toll fand ich aber die grafische Darstellung, da diese nur in schwarz/weiß gehalten war und nur physikalisch wichtige Dinge farblich hervorhob. So übersah ich nichts und konnte mich auf die folgenden Erklärungen konzentrieren. 

    So sollte ein Physikbuch aussehen, denn gerade wegen der bildlichen Darstellung lernte ich wohl mehr als in 6 Jahren Physikunterricht. 


     

    Lehrreich, unterhaltsam und sehr stylisch, doch auch sehr theoretisch. Dieses Buch machte mir eindeutig klar, wie wenig wir eigentlich über die Physik wissen. Wer die Thematik mag, wird sie danach noch mehr mögen. Wer wie ich als teils Unwissender herangeht, wird staunen, aber auch eine Menge zu verarbeiten haben.

  12. Cover des Buches 12 Monkeys (ISBN: 9783943864205)
    Elizabeth Hand

    12 Monkeys

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92


    Das Jahr 2035. In den verlassenen Städten haben die Tiere die Herrschaft übernommen. Die Erdoberfläche ist entvölkert, nachdem eine Virenkatastrophe im Jahre 1996 nahezu die gesamte Menschheit dahingerafft hat. Die wenigen Überlebenden vegetieren in einem klaustrophobischen Unterweltsystem dahin. Die einzige Hoffnung auf ein besseres Leben besteht darin, einen selbstmörderischen Boten durch die Zeit zurückzuschicken, auf daß dieser den Ursprung der Apokalypse lokalisieren möge. Der Schwerkriminelle James Cole ist einer der Auserwählten...

    Mein Fazit: 

    Das Hörbuch ist gut gelungen , der Sprecher ist klasse gewählt. Die Geschichte ist ziemlich hart, aber spannend. Sehr erschrocken habe ich mich über die psychischen Schäden durch Zeitreisen, die hier sehr real zur Geltung kommen. Uve teschner spricht und interpretiert das so unglaublich authentisch, dass ich teilweise Gänsehaut bekam. Die Paradoxa der Zeitreisen hat die Autorin ehenfalls sehr gut durchgedacht.  Ich mochte das Hörbuch, ab und an war es mir jedoch zu lang gezogen. 



  13. Cover des Buches Einstein (ISBN: 9783314105296)
    Torben Kuhlmann

    Einstein

    (124)
    Aktuelle Rezension von: vronika22

    Bei der Frankfurter Buchmesse wurde ich beim Stand des Nord-Süd-Verlags auf die Reihe „Mäuseabenteuer“ aufmerksam. In dieser Reihe ist der Band „Einstein: die fantastische Reise einer Maus durch Raum und Zeit“ erschienen.

    Wow wie unglaublich schön gemacht! Ich kann es gar nicht glauben, dass mir diese Reihe bisher entgangen ist! Es handelt sich bereits um den 4. Band der Mäuseabenteuer von Torben Kuhlmann. Er hat die Bücher nicht nur verfasst, sondern auch absolut zauberhaften Illustrationen selbst beigesteuert.

    Die Maus hat das große Käsefest in Bern verpasst. Sie ist nämlich einen Tag zu spät gekommen. Darum befasst sie sich mit dem Thema „Zeit“ und man darf sie auf einer Zeitreise begleiten.

    Die Altersempfehlung ist ab 6 Jahren, also für Grundschulkinder. Man erfährt viel Wissen über die Zeit, über Albert Einstein und etliches andere. Das Buch ist nicht nur lehrreich, sondern in gleichem Maße auch unterhaltsam geschrieben. Die Abenteuer der Maus sind wirklich ganz wunderbar zu lesen und stecken voller Wissen, Magie und Charme.

    Das Buch ist sowohl zum Vorlesen, als auch zum Selberlesen geeignet. Es vermittelt auf unterhaltsame Weise und sehr kindgerecht Wissen. Die Illustrationen sind wunderschön und es gibt unglaublich viel auf ihnen zu entdecken.

    Im Anhang erfährt man dann noch ein wenig Wissen über Albert Einstein, die Relativitätstheorie und alles was dazu gehört. Dies ist dann eher für größere Kinder geeignet.

    Ein wunderschön gemachtes Buch und für mich ein absolutes Highlight! Ich vergebe eine ganz große Empfehlung!

  14. Cover des Buches The Old Wine Shades: A Richard Jury Mystery (Richard Jury Mysteries) (ISBN: 9780143058458)
  15. Cover des Buches Können wir die Welt verstehen? (ISBN: 9783103974812)
    Josef M. Gaßner

    Können wir die Welt verstehen?

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Bookreader34

    "Können wir die Welt Verstehen?" von den Physikern Josef M. Gaßner und Jörn Müller ist ein populärwissenschaftliches Sachbuch, in dem sie die Leser auf eine gedankliche Reise durch die Forschungsgeschichte der Physik von Aristoteles bis zur Stringtheorie mitnehmen. 

    Dafür bedienen sie sich auch der Metapher einer Gipfelexpedition. Diese beginnt bei den "Hügeln" der klassischen Mechanik, des Elektromagnetismus und der Atomtheorie. Weiter geht es über die Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie, die Quantenmechanik und die Quantenfeldtheorien. 

    Schließlich führen die Autoren die Leser zu den hohen "Gipfeln" der Schleifen-Quantengravitation, der Stringtheorie, der Supersymmetrie und der Dunklen Materie und Energie. Besonders ausführlich befassen sich die Autoren mit der klassischen Mechanik, der Quantenmechanik und der Quantenelektrodynamik.

    Die Erklärungen auf teils eher gehobenem populärwissenschaftlichem Niveau sind meiner Meinung nach meist wirklich gut verständlich, wobei es besonders in der zweiten Hälfte des Buches und vor allem im Bereich über die Quantenfeldtheorien für mich schon hin und wieder etwas kniffelige Stellen gab. Durch Abbildungen und Diagramme, die das Verständnis erleichtern, wird das Ganze ergänzt. Was auch zum Verständnis beiträgt, sind die vorkommenden Gedankenexperimente.

    Wer dieses Buch lesen möchte, sollte aber nicht vor physikalischen Formeln zurückschrecken. Denn die Autoren erklären auch die Mathematik vieler der vorgestellten Theorien, wenn auch in unterschiedlichem Umfang und mit meist zum Beispiel dadurch vereinfachten Formeln, dass nur eine Raumdimension berücksichtigt wird. Dabei kommen auch schon einmal (einfache) Differential- und Integralgleichungen zum Einsatz. Aber wie Integral- und Differentialrechung funktionieren, wird kurz und meiner Meinung nach ebenfalls gut verständlich erklärt. 

    Von den Autoren zum Beispiel aufgrund der verwendeten Formeln als besonders schwierig betrachtete Stellen, die nicht unbedingt für das allgemeine Verständnis gelesen werden müssen, sind durch ein "Achtung, rutschige Straße"-Schild und ein "Freie Fahrt"-Schild markiert.

    Man erfährt im Lauf des Buches zum Beispiel, wie Newton mithilfe der Erkenntnisse von Galilei zum freien Fall und den keplerschen Gesetzen auf sein Gravitationsgesetz gekommen ist und wie Planck aus dem Wienschen Verschiebungsgesetz und dem Rayleigh-Jeans-Gesetz sein eigenes Strahlungsgesetz gebildet hat.

    Außerdem wird erklärt, wie die zeitunabhängige und die zeitabhängige Schrödingergleichung zustande kommen. Ab der Herleitung der zeitabhängigen Schrödingergleichung nimmt dann die Anzahl der im weiteren Text vorkommenden Gleichungen merklich ab.

    Eingestreut im Text gibt es auch ein paar Einschübe, in denen Themen wie die Infinitesimalrechnung und die Fourier-Entwicklung erklärt werden. Auch die Herleitung des Planckschen Strahlungsgesetzes ist in einem der Einschübe, der auch als besonders schwierig markiert ist. Ich teile da aber nicht die Einschätzung der Autoren, da ich die Herleitung der Formel wirklich gut nachvollziehbar finde.

    Im Lauf des Buches werden viele Physiker genannt und ihre jeweiligen Beiträge zu den erläuterten physikalischen Erkenntnissen beschrieben. Von vielen der Forscher gibt es auch bildliche Darstellungen und über das Leben von manchen erfährt man auch etwas. Außerdem gibt es auch Zitate einiger Physiker, unter anderem von Albert Einstein und Richard Feynman.

    Gewürzt wird das Ganze mit etwas Humor hier und da. Zum Beispiel wird schon einmal der Passagier aus dem letzten Gedankenexperiment zuerst aus dem imaginären Raumschiff geworfen, bevor es mit neuer Fracht beladen wird.

    Schmunzeln musste ich auch jedes Mal, wenn mal wieder eine Orange zum Einsatz kam, für die die Autoren ein besonderes Faible zu haben scheinen. Auch ansonsten ist der Schreibstil sehr angenehm und leicht zu lesen. 

    Am Anfang gibt es ein von Harald Lesch verfasstes Vorwort und einen Prolog von den Autoren als Einleitung in die Thematik des Buches, die beide Lust aufs Lesen machen. Am Ende folgt dann noch ein Epilog, der offenbar von Josef Gaßner stammt. Wie man aus seinen eigenen Worten schließen kann, scheint dieser trotz der Nennung von Jörn Müller auf dem Einband der eigentliche oder zumindest der Hauptautor des Buches zu sein.

    An den Epilog schließt sich schließlich noch ein umfangreiches Stichwortregister zum gezielten Nachschlagen und die üblichen Quellennachweise an.

    So ziemlich an jedem Kapitelanfang und manchmal auch an anderen Stellen gibt es QR-Codes, die zu Videos führen, die auch auf der Internetseite urknall-weltall-leben.de und dem Youtube-Kanal Urknall, Weltall und Leben der Autoren zu finden sind. In diesen erfährt man wohl mehr zu den im Buch angesprochenen Themen. Da ich persönlich aber kein Smartphone besitze, konnte ich die QR-Codes nicht nutzen.

    Dennoch hat mir das Lesen im Großen und Ganzen aber viel Spaß gemacht und ich habe auch ein paar neue Dinge gelernt. Zum Beispiel kann ich jetzt etwas mehr mit den Begriffen Eichsymmetrie, Lie-Gruppen und abelsche Grupppen anfangen, da diese zumindest in den Grundzügen und mit anschaulichen Beispielen erklärt werden.

    Ich hätte mir aber noch ein griechisches Alphabet mit der Aussprache der Buchstaben im Anhang gewünscht, da im Text nicht von allen in den Formeln verwendeten griechischen Buchstaben die Aussprache genannt wird.

    Insgesamt gebe ich eine klare Kaufempfehlung für alle, die an Physik interessiert sind und sich dabei nicht von Formeln und dem, wenn auch stets populärwissenschaftlichen, teils eher gehobenen Niveau abschrecken lassen.

  16. Cover des Buches Heilige Mörderin (ISBN: 9783492301633)
    Keigo Higashino

    Heilige Mörderin

    (70)
    Aktuelle Rezension von: Lillith54w

    Ein Mann wird mit Arsenvergiftung tot aufgefunden. Hauptverdächtige ist seine Ehefrau. Doch die hat ein perfektes Alibi.
    Noch dazu entwickelt der ermittelnde Kommissar eine Schwäche für die verdächtige Schönheit.

    Keine leichten Voraussetzungen, um den Fall zu lösen.

    Ein wunderbares Whodunit, wie es Keigo Higashino gern schreibt. Er entwickelt sich langsam zu einem meiner Lieblingsautoren, was aber auch an der wunderbaren Übersetzung durch Ursula Graefe liegt.  

    Das Buch ist leicht zu lesen, der Schreibstil ruhig und unaufgeregt, mit viel japanischem Lokalkolorit.

    Für Liebhaber klassischer Krimis einfach mal ein anderes Ambiente, unbedingt zu empfehlen!


  17. Cover des Buches Die Liebe hat elf Dimensionen (ISBN: 9783492307321)
    Jane Hawking

    Die Liebe hat elf Dimensionen

    (15)
    Aktuelle Rezension von: jasbr
    Ich gebe diesem Buch 3 Sterne, was aber nicht darin liegt, dass ich nicht den Hut vor Jane Hawking ziehe! Diese Frau beweist sowohl Stärke und Durchhaltevermögen als auch ein großes Maß an Bescheidenheit und Rücksichtnahme auf andere. Ihr Leben ist voller Hindernisse und trotzdem meistert sie es, einen schwerkranken, behinderten Mann zu pflegen, drei Kinder großzuziehen, ihre Doktorarbeit zu schreiben und für die Recht von Behinderten zu kämpfen. Dies alles verdient meinen Respekt und inhaltlich würde ich dem Buch auf jeden Fall 5 Sterne geben. Leider hat mir die Umsetzung nicht ganz so gut gefallen. Gerade am Anfang zieht sich das Buch doch sehr in die Länge, da es oftmals lange Passagen über wissenschaftliche Belange entweder von Stephen oder ihrer eigenen Forschung gibt. Das war für mich etwas schwer zu lesen und auch etwas langweilig, da ich gerade in Bezug auf Physik nicht wirklich viel Ahnung habe. Außerdem konnte ich den Aufbau des Buches nicht ganz nachvollziehen. Es gibt insgesamt vier Teile, die wiederum in einzelne Kapitel gegliedert sind. Teilweise wird chronologisch erzählt, dann wiederum werden Rückblicke oder Vorausblicke eingeschoben, so dass man leicht durcheinander kommt. Des Weiteren tauchen in diesem Buch unendlich viele Namen auf. Ich denke, dass bringt die Biografie einer Frau wie Jane Hawking mit sich, die nicht nur viel gereist ist, sondern auch viele Menschen getroffen hat. Leider konnte ich mir die Personen nicht gut merken und kam dann, wenn sie einige Kapitel später noch einmal auftauchten, total durcheinander. Ab der Hälfte des Buches habe ich mich dann gar nicht mehr auf die Namen der ganzen Wissenschaftler konzentriert, was meinen Lesefluss dann wieder etwas gesteigert hat. Die Biografie ist außerdem wenig emotional, schon fast sachlich. Nicht nur das Leben mit einem schwerkranken Menschen wird sehr sachlich formuliert, auch über ihre Trennung spricht Jane Hawking ohne jede Emotion. Aus diesem Grund lassen sich vom Sprachstil her die wissenschaftlichen und persönlichen Passagen kaum unterscheiden. An sich ist das Buch eine bewegende Geschichte, die zeigt, mit wie vielen Hürden behinderte Menschen und ihre Angehörigen zu kämpfen haben und ist deswegen absolut lesenswert. Wen die Sachlichkeit nicht stört oder wer sich für Physik und Mediävistik interessiert, kommt in dieser Biografie auf seine Kosten. Aufgrund der Umsetzung gibt es von mir aber nur 3 Sterne.
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