Bücher mit dem Tag "pilgerreise"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "pilgerreise" gekennzeichnet haben.

71 Bücher

  1. Cover des Buches Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (ISBN: 9783596033744)
    Rachel Joyce

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

     (1.319)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Harold bekommt einen Brief einer früheren Arbeitskollegin, zu der er seit 20 Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Sie liegt im Sterben und verabschiedet sich von ihm. Harold schreibt ihr zurück, doch statt den Brief in den Briefkasten zu werfen, läuft er weiter, 87 Tage lang. Um Queenie zu retten, die im Hospiz auf ihn wartet.. 

    Eine schöne, leichte Geschichte denkt man. Doch das ist es bei Rachel Joyce nie! Die Geschichte von Harolds und Maureens Ehe und von Queenies und Harolds Freundschaft ist vielseitiger als man zunächst annimmt. Tiefsinnig und bedeutsam. Nach und nach offenbaren sich die Zusammenhänge und man erfährt, was vor 20 Jahren tatsächlich passiert ist. 

    Es ist ein wirklich wunderbares Buch, und wie gesagt bin ich überrascht von seiner Tiefe und begeistert davon, wie die Autorin jeden einzelnen Charakter gezeichnet hat. 

    Ich bin selbst mehrmals gepilgert und habe ähnliches erlebt wie Harold. Auch das fand ich beim Lesen schön. Vieles kam mir vertraut vor und die bildhafte Sprache ließen mich tatsächlich mich Harold noch einmal mitgehen. Ich habe auch eine Zeit lang in der Palliativpflege gearbeitet, auch dieser Teil war sehr gelungen. Ich habe ich das eine oder andere Tränchen verdrückt, denn es kam einfach nah "an mich ran" und das spricht sehr für das Buch und Rachel Joyce im Besonderen. 

  2. Cover des Buches Der Alchimist (ISBN: 9783257261165)
    Paulo Coelho

    Der Alchimist

     (1.466)
    Aktuelle Rezension von: Mossi63

    Ein wunderbares Buch - berührend.

  3. Cover des Buches Unterwegs mit dir (ISBN: 9783957342164)
    Sharon Garlough Brown

    Unterwegs mit dir

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Hopeandlive
    Vier völlig unterschiedliche Frauen in einer kleinen Stadt in Amerika begegnen sich in einem Gemeindezentrum zu einem wöchentlichen Kurs, der eine Einführung in geistliche Übungen bietet.
    Eine Glaubensreise beginnt.....und geht mit?

    Hannah - ist eine sehr, sehr aktive Pastorin, die von ihrer Gemeinde in eine unfreiwillige neunmonatige Sabbathzeit geschickt wird, denn alle außer ihr sehen, dass sie sich im Burnout befindet. Widerwillig geht sie hin und lernt langsam ihre "Diensthaltung" abzulegen und sich dienen zu lassen von dem , der es kann.

    Meg - sie ist schon in jungen Jahren verwitwet, ihre Mutter ist gestorben und ihre Tochter Becca ist in London. Einsam, verschüchtert und orientierungslos schleicht sie sich in den Kurs und würde am liebsten wieder rausschleichen, doch dann....

    Mara - schon von Kindheit an wegen ihres Übergewichts abgelehnt und ausgelacht, hat sie jahrelang Liebe und Bestätigung in verschiedenen Beziehungen zu Männern gesucht und wurde jedesmal verletzt und enttäuscht . Aktuell ist sie in einer Zweckehe ohne Liebe mit zwei pubertierenden Teenagern und kämpft mit ihrer Bitterkeit.

    Charissa - ist eine hochintelligente und wunderschöne junge Doktorandin aus gutem Elternhaus, verheiratet und erfolgreich. Alles gut , oder? Sie ist eine absolute Perfektionistin und immer bestrebt ihr Leben eben diesem unterzuordnen.

    Diese vier Frauen treffen sich an einem Samstagmorgen an einem Tisch im Gemeindehaus, hören den behutsamen und feinfühligen Anleitungen der Kursleiterin  und begeben sich Schritt für Schritt auf eine Pilgereise mit ungewissem Ausgang. Diese Reise bringt sie einander näher auf eine Weise, die sie sich nicht hätten vorstellen können und sie begeben sich auf eine Reise in ihr Inneres und gehen ihre Heilungsschritte auf ihre eigene Art. Sie erleben neue Hoffnung, finden Kraft und Mut , sich dem Leben zu stellen.

    Wir Leser erfahren ganz nebenbei sehr viel über den Sinn und Zweck der geistlichen Übungen und erhalten neue Impulse für unseren persönlichen Glaubensweg mit Gott.

    Sharon Garlough Brown ist eine wunderbare Autorin und auch Pastorin. Sie leitet selbst solche Glaubenskurse und lässt ihren reichen Erfahrungsschatz in dieses Buch hineinfließen.

    Dieses Buch gehört in diesem Jahr zu den Büchern , die mich nachhaltig berührt und bewegt hat und ich war von der ersten Seite an begeistert und konnte es nicht aus der Hand legen. Ich habe mich wie ein Teil dieser vier Frauen gefühlt und konnte ihren Weg sowie auch die wunderbar beschriebenen Übungen, die der Leser machen kann jedoch nicht muss, nachvollziehen. Mir haben sie sehr gut gefallen und dieses Buch wird definitiv bei mir wohnen, denn ich werde es immer wieder rausholen und nachlesen.
    Der Glaube wird auf eine sehr einfühlsame und Raum gebende Weise weitergegeben und jeder darf sich das mitnehmen, was ihn anspricht.
    Absolute Leseempfehlung!
  4. Cover des Buches Die Canterbury Schwestern (ISBN: 9783548287867)
    Kim Wright

    Die Canterbury Schwestern

     (106)
    Aktuelle Rezension von: nati51

    Diana, die Mutter von Che, ist nach langer Krankheit verstorben. Ihr Wunsch war es gemeinsam mit ihrer Tochter nach Canterbury zu pilgern. Ihr Traum konnte nicht mehr in Erfüllung gehen, deshalb bat sie Che ihre Asche nach dem Wallfahrtsort Canterbury zu bringen und dort zu verstreuen. Che ist noch unschlüssig, ob sie diese Reise antreten soll, doch dann erreicht sie ein Brief ihres langjährigen Lebenspartners Ned, der mit ihr Schluss macht. Sie entschließt  sich den Pilgerweg von London nach Canterbury zu gehen gemeinsam mit einer Reisegruppe von acht allein reisenden Frauen. Die Reiseleiterin Tess bittet alle Frauen gemäß der Tradition eine Geschichte zum Thema Liebe während der Wanderung zu erzählen.

    Die Pilgergruppe setzt sich aus sehr unterschiedlichen Frauen zusammen und dies nicht nur vom Alter. Durch die einzelnen Erzählungen werden sie der Leserin näher gebracht und jede Person wird für kurze Zeit zur Hauptprotagonistin. Die Geschichten sind sehr verschieden, manche haben einen persönlichen Bezug, andere weisen mythische Züge auf. Im Laufe der Pilgerwanderung und durch den Austausch über die gehörten Geschichten verändern sich die Frauen. Vorurteile lösen sich auf, sie kommen sich näher, lassen ein Teil von sich zurück und finden neue Wege. 

    Die Landschaftsbeschreibungen und historischen Hintergründe runden diesen Roman ab. Obwohl die Geschichte zu Beginn etwas traurig ist, hat Kim Wright einen ganz besonderen Erzählstil, der mit einer angenehmen Prise Humor durchsetzt ist. Man bekommt Lust sich auf den Weg nach Canterbury zu machen.

  5. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.038)
    Aktuelle Rezension von: VoiPerkele

    "Ich bin dann mal weg" war mein erstes Jahreshighlight. Dieses Buch gab mir etwas, das ich schon lange nicht mehr so intensiv durch ein Buch erfahren durfte: Inspiration.

    Hape Kerkelings Reisebericht macht in erster Linie Mut. Mut, seinen eigenen Weg zu gehen, in seinem eigenen Tempo. Unabhängig davon, was andere sagen oder denken. Ich habe jede Seite genossen und hatte das Hörbuch innerhalb einer Rekordzeit durch. Besonders gut gefielen mir die "Erkenntnisse des Tages". Diese fielen mal witzig, mal nachdenklich und einfach nur wahr aus.
    Ich mochte vor allen den unfassbar lustigen und geistreichen Schreibstil von Kerkeling und seine wortgewandten Formulierungen ließen mich oftmals laut auflachen. 

    Ein richtiges Jahreshighlight, aus dem ich viel Kraft und Mut ziehen konnte.

    Ich kann es nur wärmstens empfehlen.

  6. Cover des Buches Loney (ISBN: 9783548289878)
    Andrew Michael Hurley

    Loney

     (87)
    Aktuelle Rezension von: wortberauscht
    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de |  

    Dieses Cover! Selten betone ich die (Außen)Gestaltung von Büchern, aber hier war ich direkt schockverliebt! Schwarz und Weiß, ein kleiner roter Tropfen.

    Und dann der letzte Satz des ersten Kapitels. Dieser versprach eine Geschichte die düster ist, tief geht. Doch mich konnte dies nicht erreichen. Ich begann zu lesen, war neugierig auf das, was in den Seiten auf mich wartet.

    Dann begann ich gewisse Abschnitte zu überlesen, blätterte vor. Und plötzlich war ich am Ende. Ein Ende das aufzeigt das sich in der Geschichte viel befand. Eine Tragödie? Geheimnisse! Für mich werden sie jedoch für immer verborgen bleiben …

    Es lag nicht am Schreibstil, es lag an der Geschichte selbst. Ruhig – diese Form der Erzählung gefällt mir. Doch hier kamen religiöse Familienverhältnisse hinzu, die mir persönlich zu viel Raum einnahmen. Mir ist es einerlei welchen Glauben ein Mensch hat, solange dabei weder Tier noch Mensch zu Schaden kommt, aber es war mir einfach zu allumgreifend in diesem Buch. Und eben diese Abschnitte nahmen mir die Neugierde und Leselust …

    Ich kenne Kerstins Rezension und die kommenden (oder vergangenen Ereignisse) scheinen ihren Ursprung darin zu haben. Ich kann mir sehr gut vorstellen das all dies eine Tragödie zutage fördert die erschreckend ist. Aber der Weg dahin konnte mich leider nicht einnehmen.


  7. Cover des Buches Die Dienstagsfrauen (ISBN: 9783462043754)
    Monika Peetz

    Die Dienstagsfrauen

     (412)
    Aktuelle Rezension von: Lysan73

              Aus einem gemeinsamen Sprachkurs entwickelte sich eine Frauenfreundschaft von sehr unterschiedlichen Frauen. Die hält nun schon seit 15 Jahren, unter anderem auch, weil die gemeinsame Zeit ausgleicht, was persönliche Entwicklung längst zerstört hätte. Die 5 Frauen begeben sich auf eine gemeinsame Pilgerreise und jede von ihnen findet auf dem Jakobsweg zurück zu sich selbst. Das geht natürlich nicht schmerzlos und so kommt es zu manch unerwarteten Wendungen in der Geschichte. Die Freundschaft der Frauen wird auf eine sehr harte Probe gestellt. 

    Schonungslos offen und ehrlich aber sehr liebevoll beleuchtet die Autorin das Phänomen des Pilgerns und verdeutlicht, mit welchen Widrigkeiten der Pilger kämpfen muss, physisch und psychisch. 

            

  8. Cover des Buches Das Hexenmal (ISBN: 9783442467051)
    Deana Zinßmeister

    Das Hexenmal

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Rabentochter

    Klappentext: Thüringen 1617. Kurz von dem Dreißigjährigen Krieg vergiftet Missgunst die Herzen der Menschen, und Unschuldige werden der Hexerei bezichtigt. In dieser dunklen Zeit sind fünf junge Menschen vor ihrem Schicksal auf der Flucht: Katharina will der Ehe mit ihrem Schwager entgehen. Der reiche Erbe Johann flieht mit der Magd Franziska, die als Hexe angeklagt ist. Der Franziskanermönch Burghard will ein neues Leben beginnen. Und Clemens, beinahe Opfer eines Mordkomplotts, sucht Zuflucht im Wald. Doch die Häscher sind ihnen dicht auf den Fersen...


    Rezension: Bei historischen Romanen bin ich immer etwas skeptisch, gerade wenn sie sich mit dme Thema der Hexenverfolgung befassen. Oft ist es dann der Fall, dass gerade die Frauenfiguren (aber auch teilweise die Männer) im Roman nicht handeln oder den Mund nicht aufbekommen. Dies ist hier jedoch nicht der Fall, weshalb mich das Buch durchaus überzeugt hat. Die Hexenverfolgung ist zwar Thema, aber nicht übermäßig dominant und spielt auch nicht in allen Geschichten eine Rolle. Die Figuren sind weder übertrieben schwach, noch überaus mächtig geschrieben. Stattdessen wirken sie in ihrem Handeln und Denken authentisch und menschlich. Ihre Wünsche, Gefühle und Gedanken sind anschaulich ohne dabei übertrieben emotional zu sein.

    Die einzelnen Handlungsstränge sind spannend, gut und logisch aufgebaut und hinterlassen jeweils so gemeine Cliffhanger, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag.

    Wie man sich sicherlich schon denken kann, werden die einzelnen Geschichten am Ende zusammen gewoben, was allerdings ebenso geschickt gelöst ist, wie der Spannungsaufbau. Das Buch ist Auftakt zu einer Trilogie, steht aber auch wunderbar als eigene Geschichte da. Da mir das Ende gut gefiel, bin ich noch unentschlossen, ob ich es mir kaputt machen will, indem ich weiterlese. Ich habe ein bisschen Angst, was den Figuren noch passieren könnte. Allerdings bin ich auch neugierig. Der Schreibstil ist sehr gut verständlich und schafft einen angenehmen Lesefluss, der erneut dazu beiträgt, dass man das Buch eigentlich gar nicht mehr weglegen kann. Alles in allem kann ich das Buch nur weiterempfehlen. Es hat alles, was man sich von einem historischen Roman erhoffen kann: Authentizität, Spannung und fesselnde Figuren.

  9. Cover des Buches Etta und Otto und Russell und James (ISBN: 9783426305461)
    Emma Hooper

    Etta und Otto und Russell und James

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Als Otto aufwacht, ist Etta gegangen. Seine Etta, die er vor mehr als 50 Jahren kennenlernte - auf und davon. Doch Etta hat ihn nicht verlassen, vielmehr will sie sich einen Traum erfüllen und zieht los das Meer zu besuchen. Nur Russell, Ottos und Ettas Freund und Nachbar, hält es nicht und er zieht los Etta zu finden ... Doch auch in ihm löst sie etwas aus, was er kaum glaubte gesucht zu haben.

    Emma Hoopers Roman ist hinreißend - und das schreibe ich im vollsten Ernst - denn er ist weder kitschig noch rührseelig, vielmehr einfach hinreißend. Die Geschichte von Otto, Russell und Etta handelt von Freundschaft, von Liebe. Vom Leben auf dem Land, von verschiedenen Lebenskrisen und -träumen. Und ohne dass Hooper, die Geschichten der drei bis ins kleinste Detail auslotet - was eben auch Spielraum für eigene Gedanken lässt - ist sie hinreichend gut gestrickt. 

    Wir folgen vor allem Otto und Etta in ihrem 80-jährigen Dasein und erhalten gleichzeitig ihre und auch Russells Lebensgeschichte im ländlichen Kanada der 1940er Jahre. Ein Leben das hart war, das Entbehrungen mit sich brachte, aber eben auch familiäre Bande über die Kernfamilie hinaus zuließ und Kinder in eine Welt hinausziehen ließ, von der nicht immer klar war, dass sie sie heil zurückbrachte. 

    Kurzum: Hoopers Roman ist hinreißend, leicht, ohne sentimental zu sein und dabei noch kurzweilig zu lesen. 

  10. Cover des Buches The Unlikely Pilgrimage Of Harold Fry (ISBN: 9780857520654)
    Rachel Joyce

    The Unlikely Pilgrimage Of Harold Fry

     (57)
    Aktuelle Rezension von: YukBook
    Eine Pilgerreise will gut vorbereitet sein. Die nötige Zeit einplanen, sich mit der Familie abstimmen, das Equipment besorgen … Selten entschließt man sich dazu so spontan wie Harold Fry, Held dieser Geschichte. Eigentlich wollte der 65-jährige Rentner nur zum nächsten Briefkasten gehen, um einen Antwortbrief abzuschicken. Doch auf dem Weg dorthin wird ihm klar, dass dieser Brief nicht genügt. Er muss Queenie Hennessy, eine frühere Arbeitskollegin, die ihm nach zwanzig Jahren plötzlich einen Abschiedsbrief geschrieben hat, weil sie im Sterben liegt, persönlich treffen. Und so beginnt Harold seinen Fußmarsch von Kingsbridge im Süden quer durch England zum Hospiz in Berwick.

    So verrückt das Unterfangen auch klingt, für den Leser wird es nachvollziehbar, weil die Autorin sehr glaubwürdig schildert, wie Harolds Entschluss allmählich in ihm reift. Zum einen hat er das Bedürfnis, in seinem Leben zum ersten Mal etwas drastisch zu verändern, zum anderen treibt ihn – angespornt durch ein Mädchen, das ihm eine bewegende Geschichte erzählt – der Glaube, dass er durch seinen Akt Queenie retten kann.

    So wird Harold in jeder Hinsicht aus seiner Komfortzone herausgerissen. Obwohl er weiterhin versucht, möglichst unauffällig zu bleiben, wird er im Frühstücksraum eines Hotels schnell zum Gesprächsthema Nr. 1 und sorgt später sogar für richtigen Medienrummel.

    Rachel Joyce schreibt jede Etappe und Begegnung während der Pilgerreise so bildhaft, dass man das Gefühl hat, Seite an Seite mit Harold zu marschieren. Zum ersten Mal nimmt er die Schönheit der Landschaft, an der er als Brauereivertreter so oft vorbeigefahren ist, bewusst wahr. Die intensiven Sinneseindrücke vermischen sich mit seinen Erinnerungen an seinen Sohn David, seine Frau Maureen, an Queenie und seine Reue über all seine Versäumnisse.

    Ähnlich wie in ihrem aktuellen Buch „The Music Shop“ geht es Rachel Joyce auch in diesem wunderbaren Roman darum, dass etwas Größeres die Menschen mit ihren Einzelschicksalen verbindet und dass der Glaube an eine Sache mehr wiegen kann als die Vernunft.
  11. Cover des Buches Einmal gebissen, total hingerissen (ISBN: 9783401800738)
    Mari Mancusi

    Einmal gebissen, total hingerissen

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Melie99
    Das Cover ist wie beim ersten Band sehr schlicht, aber durchaus schön. Man sieht wieder eine Fledermaus und die Schrift, die mit Blut geschrieben ist. "Einmal gebissen, total hingerissen" ist der zweite Band der Blood Coven Reihe von Mari Mancusi.

    Die Geschichte ist wieder sehr lustig und witzig geschrieben, sodass ich sehr oft schmunzeln musste und das Buch gar nicht mehr weglegen wollte. Außerdem hat man den Band auch schnell durch, da er sehr wenige Seiten hat.

    In diesem Band geht es mehr um Rayne als um Sunny. Das Buch ist dieses Mal auch aus der Sicht von Rayne geschrieben. Dies finde ich sehr erfrischend und spannend, da es mal etwas anderes ist. Die Autorin schreibt sehr flüssig und spannend.

    Ich bin schon sehr gespannt, wie sich Rayne in den nächsten Bänden entwickeln wird. Raynes Sicht der Dinge und ihre ganz eigene Geschichte finde ich viel interessanter als die von Sunny. Doch sowie ich das verstanden habe, wird immer ein Band aus Sunnys Sicht sein und einer aus Raynes. Ich gebe ja die Hoffnung nicht auf, dass es auch einen Band aus Magnus Sicht geben wird.

    Ich will bald weiterlesen und habe die Folgebände auch schon zuhause. Ich muss jetzt sowieso erst einmal meine Reihen fortsetzen, da ich einfach viel zu viele offene Reihen habe. Die Bände dieser Reihe sind gute Bücher für zwischendurch, die man schnell lesen kann.

    Das Ende ist auch sehr spannend, sodass ich noch neugieriger auf den nächsten Band bin. Ich gebe dem Band 5 Sterne, da er definitiv mit dem ersten mithalten kann.
  12. Cover des Buches Meine Suche nach dem Nichts (ISBN: 9783442159802)
    Lena Schnabl

    Meine Suche nach dem Nichts

     (10)
    Aktuelle Rezension von: YukBook

    Das Schöne an Büchern ist, dass man Dinge 'erleben' kann, die einem im realen Leben zu gefährlich, zu verrückt oder zu strapaziös sind. Letzteres trifft sicher auf diesen Erfahrungsbericht zu. Die Journalistin und Japanologin Lena Schnabl schildert darin ihren über tausend Kilometer langen Marsch auf dem japanischen Pilgerweg rund um die Insel Shikoku.


    Auslöser war eine längere Krankheit, die sie zu Beginn sehr ausführlich schildert, so dass ich schon ein wenig ungeduldig wurde, wann die Pilgerreise endlich beginnt. Eine Strecke, die an 88 Tempeln vorbeiführt, stellte ich mir sehr idyllisch und naturnah vor, doch schnell wurde ich eines Besseren belehrt. Ein Großteil der Strecke ist asphaltiert und führt mitunter durch stickige Tunnel, wo die Pilgerin vorbeirauschenden LKWs ausweichen muss. Auch die Begegnungen mit Einheimischen und anderen Pilgern ist nicht immer angenehm, besonders wenn man in eine Unterkunft gerät, die es auf alleinreisende Frauen abgesehen hat. 


    Von romantischer Verklärung also keine Spur, dafür lässt uns Lena Schnabl den Marsch durch verlassene Gegenden bei sengender Hitze, den mühsamen Auf- und Abstieg von Bergen, die entspannenden Momente in einem Onsen oder den Genuss verschiedenster Snacks aus den Convenience Stores, den Combinis, hautnah miterleben. Sie gibt auch Einblick in typisch japanische Eigenschaften wie die Koketterie, erläutert sprachliche Eigenheiten und verschiedenen Legenden wie die über Winkekatzen, so dass nicht nur Pilger-, sondern auch Japaninteressierte auf ihre Kosten kommen. 


    Spannend fand ich nicht nur ihre Eindrücke und Erlebnisse während der einzelnen Etappen, die sie auch fotografisch festgehalten hat, sondern auch ihre philosophischen Gedanken über das Leben und über sich selbst und ihre Veränderung. Die permanenten körperlichen Schmerzen und Erschöpfungszustände zwingen sie, ihren Körper neu kennenzulernen und ihre Grenzen auszuloten. Eine wertvolle Erkenntnis, die ich aus diesem Buch gewonnen habe, lautet: Es gibt kein Erreichen. Es liegt wohl in der Natur des Menschen, dass man ständig Dinge, ob Routineaufgaben oder große Projekte, zum Abschluss bringen möchte, und allmählich begreift, dass man sich in einem ewigen Kreislauf befindet, in dem nur der gegenwärtige Moment von Bedeutung ist – ähnlich wie dieser Pilgerweg, der in Tokushima von neuem beginnt.

  13. Cover des Buches Dem eigenen Leben auf der Spur (ISBN: 9783596174720)
    Felix Bernhard

    Dem eigenen Leben auf der Spur

     (19)
    Aktuelle Rezension von: ChristineMarie
    Ein Buch über den Mut, sich auf den Weg zu machen, über Wut und Verletzungen, über Gotteserfahrung und Vertrauen, über einen alten Pilgerweg und moderne Menschen auf der Suche nach Sinn. Ein Buch, geschrieben von einem bemerkenwerten Mann, der sich als Pilger auf den Weg gemacht hat und eindrucksvoll beschreibt, wie er in Santiago de Compostela und einem neuen Lebensgefühl ankommt. Tolles Buch !!!
  14. Cover des Buches Stabilitas loci - Der Weg der Wiborada (ISBN: 9783906240787)
    Dorothe Zürcher

    Stabilitas loci - Der Weg der Wiborada

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Calla66
    Eigentlich zählt dieses Buch nicht zu den Büchern die ich normalerweise lese. Eine Heiligengeschichte.
    Aber das Buch hat mich doch vollkommen überzeugt.
    Die Geschichte einer wirklich außergewöhnlichen Frau. Ein Leben das so faszinierend und einmalig ist, dass man dieses Buch nur gebannt lesen muss.
    Nach einem schrecklichen Ereigniss bei dem sie Morde, Vergewaltigungen und andere schlimme Dinge mit ansehen muss, wendet sich Wiborado oder in der deutschen Form Vuiberat dem Glauben zu.
    Die christlichen Psalme lernt sie voller Leidenschaft auswendig, sie ißt kaum noch und verzichtet auf jedlichen Luxus.
    Sie weigert sich den ihr vorgegebenen Weg mit Heirat und Kindern zu gehen, aber auch ein normales Leben im Kloster ist nicht ihr Lebensziel.
    Sie pflegt Kranke in einem Laienkrankenhaus und dann begiebt sie sich gemeinsam mit ihrem Bruder auf eine Pilgerreise nach Rom.
    Sie ist so stark im Glauben, aber trotzdem weiß sie viel über die Geschehnisse in der Welt und hat ein enormes Einfühlungsvermögen wenn es um die „große Politik“ und die Verwicklungen inAdel und Kirche gehen.
    Sie hat soviel Mut und die Entscheidung sich einmauern zu lassen ist etwas was mich sehr beeindruckt hat.
    Alle Schmerzen und alles Leid hält sie aus.
    Die Autorin schafft es wirklich diese Frau lebendig werden zu lassen. Der Schreibstil ist der Zeit perfekt angepasst und doch klar verständlich.
    Und es gibt noch viele weitere Figuren, die man voller Interresse kennenlernt. Deren Leben und Handlungen perfekt in die Geschichte passen. So wie ihre Magd, die mehr als eine Bedienstete ist, sie begleitet sie bis zum Schluß. Oder ihr Bruder, dem sie eng verbunden ist.
    Es ist sehr gut recherchiert, niemals langweilig ein wirklich sehr gelungenes historisches Buch.
    Viele Kleinigkeiten sind toll beschrieben und verleihen der Geschichte ganz viel Lebendigkeit und Bildhaftigkeit.
    Mein Fazit:
    Die Geschichte der Wiborata hat mich vollkommen überzeugt. Sie beeindruckt und fesselt mich als Leser. Man fühlt sich in der behandelten Zeit, ist fast wie vor Ort und erhält einen sehr guten Eindruck vom Leben der Menschen im 10.Jahrhundert nach Christus. Von den Schwierigkeiten mit denen man kämpfen musste ,
    Ich gebe diesem Buch meine volle Leseempfehlung und bereue nicht es gelesen zu haben. Es war eine wirklich beeindruckende Erfahrung.-
  15. Cover des Buches Der Jakobsweg am Meer (ISBN: 9783749449941)
    Michael Sohmen

    Der Jakobsweg am Meer

     (7)
    Aktuelle Rezension von: GudrunRiefer
    Das Buch ist ein  Bericht über eine Wanderung auf dem Jakobsweg im Norden Spaniens. Man glaubt dem Autor zweifelsfrei, alles darin Beschriebene auch tatsächlich erlebt zu haben. Seltsame Typen, auf die man sonst nirgends trifft, und seltsame Begebenheiten durchziehen seine Wanderung. Wie kann es auf dem Jakobsweg anders sein? Nebenbei informiert das Buch gut über die Schwierigkeiten einer solchen Tour. Jene Begebenheiten und Mitmenschen werden schon in der Inhaltsangabe erwähnt.  Wer jetzt Spannung und Unterhaltung und lebhafte Schilderung erwartet, liegt bei diesem Buch falsch.  Mehr als eine pure Berichterstattung über eine Pilgerreise auf dem Camino del Norte will es wohl nicht sein. Der Schreibstil ist fließend und klar verständlich. Auch die Gedanken des Autors sind gut nachvollziehbar.   
    Das Schönste an diesem Buch ist die Überraschung am Ende. So sollte eine Reise ausgehen. Mit einer schönen Erinnerung. 
  16. Cover des Buches Die Pilgerin (ISBN: 9783426633977)
    Iny Lorentz

    Die Pilgerin

     (256)
    Aktuelle Rezension von: DanielaN

    Der Vater der jungen Tilla nimmt am Sterbebett seinen Kindern das Versprechen ab, sein Herz nach Santiago de Compostela zu bringen und dort zu begraben. Eigentlich soll der Sohn diese Reise übernehmen. Doch da er keine Anstalten macht, sondern sich im Gegenteil als intrigantisch und ruchlos erweist und seine Schwester zur Heirat mit einem Geschäftsfreund zwingt, befreit Tilla sich schließlich aus ihrer Situation durch Flucht – als Pilgerin nach Santiago und mit dem Herzen des Vaters im Gepäck, um seinen letzten Wunsch zu erfüllen.

    Den größten Teil des Buches nimmt nun Tillas Reise von Ulm nach Santiago mit einer Pilgergruppe ein. Erzählt werden die Abenteuer, die auf einer solchen nicht ungefährlichen Reise zu bestehen sind, und die Leserin lernt neben Tilla einige weitere Charaktere kennen.

    Das Buch ist ein netter Zeitvertreib und angenehm zu lesen, wenn auch nichts Besonderes, da recht vorhersehbar. Die Männer sind (wie immer bei Iny Lorentz?) reichlich triebgesteuert und Frauen ihre Objekte, die „benutzt werden“. Und natürlich wirft sich die Heldin mutig in alle Herausforderungen und besteht diese. Trotzdem begleitet man Tilla und ihre Gefährten gern auf der Reise und möchte wissen, wie sich alles entwickelt, auch wenn man das Ende von Anfang an kennt.

    3,5 Sterne von mir.

  17. Cover des Buches Unterwegs im Namen des Herrn (ISBN: 9783423142809)
    Thomas Glavinic

    Unterwegs im Namen des Herrn

     (33)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    „Ich muss weg. Ich halte das hier nicht mehr aus. Ich halte nichts hier aus. Das ist der schrecklichste Ort an dem ich je war!“

    Thomas Glavinic kennt den Glauben nur aus Büchern und Filmen. Um endlich zu verstehen, was dahinter steckt rekrutiert er seinen Freund Ingo und begibt sich auf Pilgerfahrt: 14 Stunden Fahrt Wien nach Bosnien. Medjugorje und die Jungfrauenerscheinungen warten. Allerdings entwickelt sich die Reise anders, als von ihm erwartet.


    Ich habe das Buch geschenkt bekommen, mit der Widmung „Viel Vergnügen mit dieser bitterbösen Lektüre“. Schon dabei hatte ich mich auf eine Menge Sarkasmus eingestellt. Dass hier nicht nur der Glaube und das Pilgern an sich nicht gut weg kommen wird, kann man sich schon bei der ersten Szene denken. Glavinic besteigt den Bus und kommentiert ungeniert seine Mitreisenden. Dass er sich erstens gar nicht so richtig für sie zu interessieren scheint und das zweitens darin gipfelt, dass jeder einen nicht gerade netten Spitznamen bekommt, hat ihn sehr arrogant erscheinen lassen.

    Böse ist der Rest der Geschichte auch, dabei aber selten witzig. Sehr oft hat mich die Stimmung, die durch seine Beschreibungen entstanden ist, eher deprimiert. Nicht nur die Affenhitze und die Beengtheit des Busses konnte ich mir vorstellen. Erst einmal in Medjugorje angekommen plagt ihn das ein und das andere und ich konnte nicht umhin von dem ganzen Gejammer etwas angenervt zu sein.

    Das Buch hat meiner Ansicht nach den Glauben an sich nicht so sehr in Frage gestellt, als die Institution Religion mit ihren manchmal auf Außenstehende leicht grotesk wirkenden Ritualen. Ein paar der Kritikpunkte konnte ich nachvollziehen nur mochte ich den Kontext drumherum nicht so. Bei einer Reise auf den Balkan hätte ich mir mehr davon erwartet, was für einen Eindruck die Ortschaften dort auf ihn machen und die Einwohner. Leider kommen auch diese nicht gut weg, was mir weniger gut gefallen hat.

    Als die Pilgerfahrt abgebrochen wird und die Reise weiter nach Kroatien geht hatte ich schon Hoffnung, dass sich die Erzählung ändert. Die Ereignisse waren dabei etwas skurril. Dass sich der Erzähler aber in einem dauerzugedröhntem Mix aus Alkohol und Medikamenten befindet hat mich nicht so angesprochen.

    Fazit: Ich habe mir eine Erzählung vorgestellt die sarkastisch und dadurch voller schwarzem Humor ist. Leider kam der entweder nicht bei mir an oder ich habe ihn nicht verstanden. So habe ich in Glavinics Art erst einen arroganten Mann und dann einen Dauermeckerer gesehen – was mir das Ganze nicht so sympathisch gemacht hat.

  18. Cover des Buches Weltbürger (ISBN: 9783732313068)
    Claudia Fell

    Weltbürger

     (18)
    Aktuelle Rezension von: AmberStClair

    Klappentext:

    Wir sind nicht allein!§Mit dieser Tatsache müssen sich die vier Auserwählten nach der Entführung abfinden. Was schon schwer genug ist, doch es kommt noch schlimmer:§Die Menschheit steht kurz vor ihrer Auslöschung. Was tun?§Wie sollen ausgerechnet eine Juristin, ein Arzt, ein Wissenschaftler und ein zerstreuter Professor die Welt retten?§Die Aufgabe, die man ihnen stellt ist nicht einfach:§Die Bevölkerungszahl muss sinken. Die Gesellschaft, die derzeit angetrieben wird von Habsucht, Missgunst, Rachsucht, Selbstsucht, Ignoranz und Verantwortungslosigkeit, soll sich zu einem Volk entwickeln, in dem jeder zufrieden und frei, für sich und für die Gemeinschaft einen Beitrag leistet und zwar egal wo auf der Welt.§Werden die Vier das schaffen?§... und, heiligt der Zweck wirklich alle Mittel?


    Meine Meinung:

    Die Shumer sind eine außerirdische hochintelligente Rasse die vor Millionen von Jahren die Erde mit ihren Abbild erschufen. Da sich aber nicht alles so entwickelt wie sie sich vorstellen, entführen sie vier Menschen die eine Aufgabe bekommen die unvorstellbar ist. Mit fünf Propheten, Konfuzius, Buddha, Jesus, Mohammed, Sokrates und Karl Marx sollen sie diese Aufgabe lösen. Gelingt es ihnen ???

    Dieses Buch hatte mich irgendwie magisch angezogen und bereuen tu ich es nicht das ich diese ungewöhnliche Geschichte, eine Mischung aus Fantasie, Zukunft usw. gelesen habe. Eigentlich ein Thema das gang und gäbe ist. Wie z.B. die Überbevölkerung und Hungersnot, Eigeninteresse und die Augen verschließen was um einen herum vor sich geht, sowie der Raubbau an unserer schönen Mutter Erde, die Ausbeutung der Rohstoffe, die maßlose Geldgier und mehr Macht zu haben als der Andere.

    Ich persönlich fand dieses Buch hoch interessant. Ein verdammtes heikles Thema, da nicht jeder diese Meinung teilt und trotzdem sollte man sich mal Gedanken machen wie unsere Zukunft aussehen könnte, wenn es weiter so geht wie es jetzt geht. Auch wenn die Menschen heute nicht mehr blind sind und so ohne weiteres Propheten folgen würden. Ich persönlich würde es auch nicht tun. Wer glaubt heute zu Tage an so einen quatsch? Und da sind wir schon wieder bei der Ignoranz angelangt.

    Die Autorin hat sich hier an einen wirklich interessantes Thema heran gewagt. Nicht jeder wird die Meinung teilen. Aber es sollte eine Überlegung wert sein sich einmal Gedanken zu machen wie es weiter gehen sollte. Nicht das doch auf einmal eine höhere Macht erscheint und die Menschheit auslöscht.

    Ich fand den Schreibstil sehr gut, es war Spannung da und man konnte dieses Buch flüssig lesen. Es gab viel Stoff worüber man überlegen sollte.

    Ich kann persönlich dieses Buch empfehlen!

    Lieben Danke an Claudia Fell das ich das Buch lesen durfte!


  19. Cover des Buches Der Sohn des Kreuzfahrers (ISBN: 9783404262113)
    Stephen R. Lawhead

    Der Sohn des Kreuzfahrers

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Klappentext:

    Schottland 1096: Papst Urban II. hat die Gläubigen aufgerufen, ins Heilige Land zu ziehen und das Grab Christie zu befreien. Drei der Kreuzfahrer sind der Gutsherr Ranulf und seine Söhne von den fernen Orkney-Inseln. Nur Murdo, der Jüngste, bleibt zurück. Doch als ein gieriger Bischof und ein korrupter Abt Murdo und seine Mutter von Haus und Hof vertreiben, muss der Junge seine eigene Pilgerfahrt antreten. Eine abenteuerliche Reise durch das mittelalterliche Europa beginnt, die ihn bis vor die Tore Jerusalems führt ...  

    Gut recherchierter historischer Roman, der um die Befreiung Jerusalems geht. Der Schreibstil ist sehr gut und die Personen kommen bildlich gut rüber.

  20. Cover des Buches Die Reliquien von Lissabon (ISBN: 9783867740210)
    Jörgen Bracker

    Die Reliquien von Lissabon

     (16)
    Aktuelle Rezension von: unclethom
    Der Klappentext (Kurzbeschreibung) Hamburg im Jahr 1402: Goedeke Michel, Kaperfahrer und Freund des berüchtigten Claus Störtebeker, wird in Hamburg hingerichtet. Er hinterlässt dem Hamburger Senat Brisantes: ein Hand-Reliquiar aus Lissabon, das den Likedeelern als Talisman diente. Die Stadt beauftragt den Ratsherren Nikolaus Schoke, die Reliquien diskret zurückzubringen. Getarnt als einfacher Seemann begibt er sich auf eine abenteuerliche Reise, die ihn quer durch Europa, nach London, Santiago de Compostela, auf die Kanaren und endlich nach Lissabon führt. Erst hier erfährt Schoke die Wahrheit über die Reliquien von Lissabon. Der Autor Jörgen Bracker studierte in Marburg, Kiel und Münster Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Vor- und Frühgeschichte. Von 1976 bis zum Ende des Jahres 2001 leitete er als Direktor und Professor das Museum für Hamburgische Geschichte. Seit der von ihm 1989 in Hamburg und Rostock präsentierten Ausstellung "Die Hanse - Lebenswirklichkeit und Mythos" galt sein besonderes Augenmerk der durch Seeraub und wirtschaftlichen Niedergang gekennzeichneten Krise der Hansezeit um 1400. Er ist außerdem Ehrenmitglied der Deutschen Seefahrtsgeschichtlichen Kommission (DSK), Ehrenmitglied des Vereins der Freunde des Museums für Hamburgische Geschichte und Mitglied der Hamburger Autorenvereinigung (HAV). Quelle: www.Amazon.de Die Rezension Jörgen Bracker versteht es hervorragend mit seinem Schreibstil den Protagonisten Leben einzuhauchen, ja einen in die Zeit des Romans zu versetzen. Schon in den ersten Zeile versinkt man in der Welt, in der Zeit des Romans. Die flüssig geschiebene Story mit Ihrer Teilweise "alten Sprechweise" entführt einen in die Zeiten der Seefahrer, der Hansestädte, Religion und den Glauben der Reliquien der damaligen Zeit. Man lernt vieles über die Schiffsmanöver und wird mit vielen nautischen Begriffen bekanntgemacht, die für mich ganz neu und so natürlich manchmal schwer nachvollziehbar waren. Jedoch nur nach wenigen Seiten wurden einem diese Begriffe immer geläufiger und man war selbst der Seemann. Mit der Figur des Nikolaus Schoke litt ich und freute ich mich. Ich zitterte bei seiner Heimkehr im Sturm mit ihm und der Besatzung des Schiffes. Kurzum ein historischer Roman der nicht viele Wünsche offen lässt. Schade vielleicht nur, dass die eine oder andere Begebenheit nur am Rande gestreift wurde. Dennoch kann ich den Roman guten Gewissens weiter empfehlen. Für mich 4 von 5 Sternen.
  21. Cover des Buches Das Geheimnis der Queenie Hennessy - Der nie abgeschickte Brief an Harold Fry (ISBN: 9783596030699)
    Rachel Joyce

    Das Geheimnis der Queenie Hennessy - Der nie abgeschickte Brief an Harold Fry

     (138)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Da mir "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" sehr gut gefallen hat, lag es auf der Hand, auch den Nachfolger rund um Queenie Hennessy zu lesen. Ich finde, dass es sich um einen gelungenen Nachfolger handelt. Der lange Titel, wie es ja in den letzten Jahren Mode geworden zu sein scheint, hatte mich ehe etwas "Seichteres" vermuten lassen, aber ich fand das Buch doch tiefsinniger und viel besser als erwartet. Einige Themen wie unerfüllte Kinderwünsche oder Tod, die die Protagonisten beschäftigen und belasten, hatte ich in einem solchen Buch gar nicht unbedingt vermutet, war aber dann positiv überrascht, dass die Autorin sie eingebaut und auf ihre Art und Weise verarbeitet hat. Die Figuren sind dadurch sehr viel greifbarer geworden und nicht nur so oberflächlich charakterisiert worden. 

  22. Cover des Buches Zu den heiligen Quellen des Islam (ISBN: 9783492403610)
  23. Cover des Buches Tod auf dem Jakobsweg (ISBN: 9783499258947)
    Petra Oelker

    Tod auf dem Jakobsweg

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Armillee
    Und noch ein Buch über den Jakobsweg.
    Und wieder habe ich beim Lesen Lust bekommen, auch einmal diese Reise zu unternehmen.
    Ein Krimi mit allen möglichen Fakten. Was meinem Lesefluss einen großen Abbruch tat : es wurde jede noch so kleine Kirche, sowie sämtliche Sehenswürdigkeiten auf dem Jakobsweg bis zum Erbrechen beschrieben. Eigentlich ist es mehr ein Sachbauch / Reiseführer, als alles andere.
    Dennoch kam gut rüber, wie beschwerlich jeder Kilometer werden kann und wie verschieden die Menschen damit umgehen.
  24. Cover des Buches 4,5 Millionen Schritte (ISBN: 9783902786104)
    Beatrix Weichselbaum

    4,5 Millionen Schritte

     (7)
    Aktuelle Rezension von: angel2212
    4,5 Millionen Schritte ❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧❧ Zum Inhalt: Beatrix und Florian Weichselbaum, beschreiben in diesem Buch ihre Wanderung von der Quelle der Donau in Furtwangen / Donaueschingen, bis hin zur Mündung in Rumänien. Es sind genau 4,5 Millionen Schritte, die 2888Stromkilometer entsprechen. Sie kündigen beide ihre Jobs und machen sich nach einigen Vorbereitungen auf den Weg. Meine Meinung: Das Ehepaar Weichselbaum beschreibt in diesem Buch ihre Erlebnisse und Abenteuer dieser Wanderung. Sie lassen ihre Bekannten und Freunde regelmässig teilhaben an ihrem Abenteuer. Auf ihrer Reise lernen sie Viele Menschen und andere Kulturen kennen. Die Reise der beiden ist sehr detailreich beschrieben und mit den ganzen Fotos die in diesem Buch enthalten sind, hat man das Gefühl, bei der Wanderung dabei gewesen zu sein. Der Schreibstil ist sehr flüssig und man merkt gar nicht, wie schnell die Seiten vergehen. Ein Buch das manchmal auch ein wenig zum Nachdenken an regt.

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