Bücher mit dem Tag "pioniere"

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42 Bücher

  1. Cover des Buches Das Versprechen der Wüste (ISBN: 9783453291843)
    Katherine Webb

    Das Versprechen der Wüste

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Oman 1958:

    Joan Seabrook träumte immer schon davon, die Wüste mit eigenen Augen zu sehen. Denn bereits als kleines Kind, liebte sie die abenteuerlichen Geschichten aus 1001 Nacht, die ihr Vater ihr begeistert und unermüdlich erzählte. Nun, erwachsen und viele Jahre später, ist ihr geliebter Vater tot und ihr jüngerer Bruder Daniel als Soldat in Bait al-Faladsch stationiert. Durch Beziehungen gelingt es ihr, zusammen mit ihrem Verlobten Rory, selbst in den Oman zu reisen, um dort ihren Bruder besuchen zu können. Doch die politische Lage ist schlechtweg brisant zu nennen und es wird Joan ausdrücklich untersagt, sich weiter von ihrem Aufenthaltsort zu entfernen; sie wohnt bei einem guten Freund ihres verstorbenen Vaters, der gute Beziehungen zum Militär genießt. Dabei hätte sie zu gerne berühmte Orte und Sehenswürdigkeiten, sowie die Wüste selbst mit eigenen Augen gesehen und erkundet. Immerhin ermöglicht ihr es der Aufenthalt im Oman zumindest, ein Idol näher kennen zu lernen. Die Forscherin Maude Vickery, die den Ruf genießt, als erste Frau, eine gefährliche Expedition durch die Wüste und diverse geheime Orte, gemacht zu haben. Doch Maude ist mittlerweile in die Jahre gekommen und entpuppt sich als scharfsinnige, aber verbitterte alte Frau, die Joan eher mürrisch empfängt. Daher wundert sich Joan über alle Maßen darüber, dass sie eine weitere Einladung der alten Dame erhält. Doch Maude scheint nicht mit offenen Karten zu spielen und schneller als es Joan lieb ist, steht sie zwischen zwei Fronten und muss sich entscheiden…

    Hampshire, 1890:

    Die junge Maude freut sich jedes Mal, wenn ihre älteren Brüder in der Ferienzeit zurückkehren. Und auch Nathaniel Elliott, der Sohn eines verstorbenen Freundes von Maudes Vater, ist stets bei ihnen. Nathaniel kommt aus bescheidenen Verhältnissen und wird von Maudes Vater, zumindest was schulische Dinge angeht, protegiert. Mit Nathaniel hat Maude viele Gemeinsamkeiten und was zunächst als harmlose Schwärmerei für den Jungen beginnt, wandelt sich aus Maudes Sicht im Laufe der Jahre, in Liebe. Doch Nathaniel lässt sie zunächst im Unklaren über seine Gefühle. So beginnt die abenteuerlustige Maude damit, ihre beruflichen, ehrgeizigen Pläne in die Tat umzusetzen. Sie ist viel auf Reisen und schreibt interessante Artikel über Land, Leute und ihre Erlebnisse, die auch in der Männerwelt für Furore sorgen. Doch das soll nur der Anfang sein. Maude will in die Wüste, obwohl alle Welt ihr sagt, dass das für eine Frau nicht zu schaffen sei…

    Ich mag Katherine Webbs Romane sehr, weil die Autorin einfach einen sehr bildhaften Schreibstil besitzt, so dass man beim Lesen stets das Gefühl bekommt, man wäre mitten im Geschehen. Besonders stark habe ich das nun beim Lesen ihres neuen Romans „Das Versprechen der Wüste“, wahrgenommen. Man glaubt plötzlich, die beschriebenen exotischen Düfte selbst zu riechen, den heißen Sand auf der Haut zu spüren oder aber auch die grenzelose Weite der Sahara wahrzunehmen, so dass das Kopfkino hier perfekt animiert wird.

    Wie immer wird die Handlung abwechselnd auf zwei Zeitebenen vorangetrieben. Der Leser lernt diesmal zwei Frauen kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Joan eine junge, naive, weltfremde Frau ist, die von Abenteuerlust gepackt wird und die auf der Suche nach sich selbst ist, verkörpert Maude alles, was eine taffe, durchsetzungsstarke Frau ausmacht. Ob bereits in jungen Jahren, oder im Alter- Maude ist eine außergewöhnliche Frau, die nur eine Schwäche hat, die ihr letztendlich zum Verhängnis wird. Zwischen Joan und Maude entspinnt sich nach und nach eine Art Freundschaftsverhältnis, doch man ahnt bereits früh, dass Maude noch einige andere Dinge im Sinn hat- sie ist der Strippenzieher im Hintergrund, der aber nebenbei auch dafür sorgt, dass Joan erwachsen wird.

    Sowohl Maudes Werdegang als auch Joans Selbstfindung und Reife fand ich interessant beschrieben; allerdings hat es mich beim Lesen etwas gestört, dass es Joan oftmals so an Entschlossenheit mangelt und sie praktisch nur durch die Hilfe anderer, also auf recht passive Art und Weise und dazu sehr zufällig, dorthin gelangt, wo sie hin möchte. Nie macht sie auf offene Art „Nägel mit Köpfen“ und steht für sich ein. Stattdessen hofft zu zumeist, die Dinge würden sich einfach alleine fügen, was ich sehr schade fand.

    Maudes Geschichte hat es dagegen in sich. Ihre Cleverness ist sprichwörtlich, und ihre Schachzüge sind brillant, was sie zwar nicht unbedingt zum Sympathieträger in diesem Roman macht, aber doch zu einer Figur mit Ecken und Kanten, die neugierig macht, auf ihre Geschichte. Und spätestens, wenn man diese dann am Ende kennt, kann man Verständnis für Maude aufbringen.

    „Das Versprechen der Wüste“, ist ein unterhaltsamer Roman, man erfährt am Rande auch etwas über die politischen Hintergründe, doch im Fokus des Geschehens stehen in Katherine Webbs Roman eindeutig die beiden weiblichen Hauptfiguren und ihr Werdegang. Ich mochte das Setting sehr, allerdings muss ich zugeben, dass die Autorin ein wenig mit Spannungsmomenten in ihrem immerhin 542 Seiten langen Roman geizt. So fand ich, hätte sie Maudes Abenteuer in der Wüste ein wenig packender und ausführlicher schildern können oder auch Joans Bergbesteigung. Das Geheimnis, das Joan Bruder mit sich herumschleppt, erahnt man dagegen recht schnell, hier hätte ich mir ein wenig mehr Fingerspitzengefühl von Seiten der Autorin gewünscht, denn die Auflösung kommt ehrlich gesagt etwas plump daher und dient eher als Mittel zum Zweck. Vor allem aber, hätte ich mir dann doch zumindest am Ende des Romans eine Aussprache zwischen Daniel und der Person gewünscht, die in dieses Geheimnis involviert war. Stattdessen bleibt vieles offen, wird zwar angedeutet, doch am Ende ist es lediglich Maudes Story, die ein befriedigendes Ende findet.

    Kurz gefasst: Kopfkino pur! Bildgewaltiger historischer Roman, der die Story von zwei recht unterschiedlichen Frauen erzählt. Unterhaltsame Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt, doch leider werden manche Handlungsstränge nur oberflächlich abgehandelt. Etwas mehr Tiefgang hier und da, hätte dem Roman sicherlich gut getan. Dennoch, ein abenteuerlicher Schmöker für alle Leser mit Fernweh.

  2. Cover des Buches Die Zeit der Feuerblüten (ISBN: 9783404170883)
    Sarah Lark

    Die Zeit der Feuerblüten

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Die Zeit der Feuerblüten von Sarah Lark, 912 Seiten.

    Ein Dorf in Mecklenburg, in Deutschland im 1837. Ida und Karl gehen zusammen in die Schule. Der Vater von Ida träumt von einem besseren leben in Neuseeland und mit seiner Idee steckt er das halbe Dorf an. Somit machen sich viel Familien auf nach Neuseeland. Karl der heimlich in Ida verliebt ist, Packt seine Chance und macht sich auch auf und folgt seiner Liebe. Leider ist Ida schon Ottfried versprochen. Weil Ida und ihre Familie sehr gläubisch ist hält sie sich an das Versprechen das ihre Eltern abgemacht haben. Obwohl sie lieber Karl hätte. In Neuseeland ist es leider nicht so wie sich die Deutschen vorgestellt haben. Eine Interessante Auswanderer Geschichte wie es sich zur dieser Zeit abgespielt haben könnte. Karl kann Ida  einfach nicht vergessen ob ihre Liebe eine Chance hat in der neuen Welt.

    Von mir 4 von 5 Auswanderer Punkte.

  3. Cover des Buches Unter dem Südseemond (ISBN: 9783453411531)
    Regina Gärtner

    Unter dem Südseemond

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Keltica
    Unter dem Südseemond


    Inhalt:
    Köln/Samoa 1899: Vom Vater gedrängt heiratet Alma den älteren Hermann, Leiter einer Kolonialhandelsgesellschaft, und begleitet ihn in die Südsee. Für Alma bedeutet es das Ende ihrer Welt – in jeder Hinsicht. Sie muss sich an das unkonventionelle Leben in der Kolonie und die Riten ihrer exotischen Einwohner gewöhnen und sich als Frau behaupten. In dem australischen Seemann Joshua findet Alma ihre große Liebe, aber sie ist verheiratet. Doch nicht nur das macht ihr das Herz schwer, denn es wird immer deutlicher, dass ein bedrohliches Geheimnis über ihrer Familie liegt.

    Fazit:
    Dieser Roman ist der erste von zwei Teilen.
    Wer sich zu einem historischen und romantischen Abenteuer in die Südsee begeben möchte, findet hier genau die richtige Unterhaltung. Die Autorin hat es geschafft, mich von Anfang an, an das Buch zu fesseln. Die Beschreibung der Menschen und der Landschaft und ihren Schicksalen, lässt keine Langeweile aufkommen. Ganz nebenbei erfährt man auch noch geschichtliches aus der Kolonialzeit.
    Ich habe mit Alma gelitten und gebangt und manchmal auch gedacht: “Das darf doch nicht wahr sein!“
    Die überraschenden Wendungen in der Geschichte sorgen dafür, dass der Spannungsbogen immer schön erhalten bleibt.
    Den zweiten Band über Alma und Joshua werde ich mir auf jeden Fall auch noch holen.  Er heißt:  Der Glanz von Südseemuscheln

    Über die Autorin:
    Regina Gärtner ist am Niederrhein aufgewachsen, hat an der RWTH Aachen Germanistik und Politikwissenschaften studiert, und danach als Pressereferentin, Werbefachfrau und PR-Manager für internationale Kinofilme gearbeitet. Zuletzt war sie lange Jahre als Anzeigenleiterin in einem Fachverlag tätig, bevor sie sich als Projektmanagerin selbstständig gemacht hat. Seit 2012 widmet sie sich ganz dem Schreiben.

    Gemeinsam mit ihrem Mann lebt Regina Gärtner in Köln, ist aber häufig in der Welt-Geschichte unterwegs: Sie hat bereits alle fünf Kontinente mehrfach bereist. Von der pazifischen Region ist sie aber besonders angetan.
  4. Cover des Buches Young Sherlock Holmes (ISBN: 9783596193011)
    Andrew Lane

    Young Sherlock Holmes

     (108)
    Aktuelle Rezension von: gedankengarten

    Ein totgeglaubter Auftragskiller und ein Verbrechen, das ein ganzes Land erschüttert, halten den jungen Sherlock Holmes in Atem. Und dann ist da noch sein Bruder, der irgendwie in dieser Geschichte mit drinzuhängen scheint. In seinem zweiten Fall führt die Spur den jungen Sherlock Holmes an einen Ort, an dem Leben und Tod keinen Wert besitzen, die Wahrheit jedoch unbezahlbar ist.

     

    Band 2 der Young Sherlock Holmes Reihe startet genauso spannend und rasant wie Band 1 geendet hat. Auch dieses Mal wird Sherlock unfreiwillig in einen mysteriösen Fall verwickelt. Ich konnte schon eine kleine Charakterentwicklung bei Sherlock beobachten und die Dinge, die er in Band 1 gelernt hat, wendet er immer sicherer an. Mir hat es viel Freude bereitet, ihn auf seinem Weg zu begleiten. Andrew Lane schafft es immer wieder, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Ich liebe seinen Schreibstil und konnte das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen. Faszinierend finde ich, dass nach und nach mehr gezeigt wird, wieso Sherlock später so ist, wie er eben ist. Wer seine Lehrer waren, wie er zu Vorlieben, Leidenschaften und Strategien gekommen ist. Verwunderlich fand ich, dass all die Schlägereien, Adrenalinkicks und Tode ihm kaum etwas auszumachen scheinen. Wenn ich jedoch an den erwachsenen Sherlock denke, wundert es mich etwas weniger. Dieses Buch konnte mich von Anfang an zu 100 % überzeugen.

  5. Cover des Buches The Revenant – Der Rückkehrer (ISBN: 9783492305655)
    Michael Punke

    The Revenant – Der Rückkehrer

     (64)
    Aktuelle Rezension von: renee

    Ein interessantes und sehr spannendes Abenteuerbuch! Es entführt die Leser in eine vergangene Zeit, in eine vergangene Welt, in die nördlichen Prärien des frühen 19. Jahrhunderts. Auch dieses Buch transportiert keine Wildwestromantik, sondern zeigt eine eher grausame Realität. "The Revenant - Der Rückkehrer" ist eine abenteuerliche und auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte, die die Natur und die Gewalt der Menschen und die Grausamkeit und Gleichgültigkeit der Natur zeigt. Es geht um ein aggressives Geschehen und eine Reaktion darauf, den Wunsch nach Rache. Hugh Glass wird von seinen Reisegefährten beraubt und schwer verletzt in den Prärien zurückgelassen. Dennoch kann er sich retten und dürstet nach Rache. Vielleicht hat ihn auch gerade die Tat seiner Reisegefährten wieder ins Leben zurückgeholt. Wer weiß das schon?!?! Mir erschien es auf jeden Fall so. Dabei fand ich die Schreibe interessant und das Thema gut rübergebracht, etwas gestört hat mich nur, dass die indianischen Bewohner Amerikas hier nicht so gut wegkommen, aber hier spricht nur mein Wunsch und vielleicht auch meine Romantik. Denn beide Bevölkerungsgruppen werden authentisch und menschlich gezeichnet, wir leben ja auf keinem rosaroten Ponyhof. Die lebensfeindlichen Witterungsbedingungen werden perfekt geschildert und der Leser bekommt eine Ahnung davon, was es heißt damals und an diesem Ort gelebt und überlebt zu haben. Ebenso finde ich, dass dieses Buch ein Winterbuch ist, denn in dieser Jahreszeit wird der Geist des Buches noch etwas besser transportiert.

    Interessant finde ich auch, dass das Buch recht wenig Ähnlichkeit zu dem Film aufweist. Und das Buch durchaus realer rüberkommt und damit bekommt der Film, den ich auch sehr schätze, einige Minuspunkte ab. Denn die Figur des Hugh Glass kommt in dem Buch weniger reißerisch rüber, ist aber dafür deutlich lebensechter! Wenn das Drehbuch des Films sich mehr an dem Buch orientiert hätte, wäre der Film ebenso toll geworden. Schade!

  6. Cover des Buches Das wilde Herz des Westens (ISBN: B0844X9QQN)
    Alexandra Fischer

    Das wilde Herz des Westens

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Bibabuch

    Das Wilde Herz des Westens

     von Alexandra Fischer 


    "Zwei Frauen, eine Reise und der Traum vom großen Glück. Ein historischer Roman über die Mail Order Brides des Wilden Westens." (siehe Klappentext)


    Da ich aus der Generation der Western Serien stamme, war meine Neugier nach dieser Beschreibung sofort geweckt, und ich wurde auch nicht enttäuscht. Von der ersten Seite an hat mich das Buch gepackt.

    Von Kapitel zu Kapitel habe ich mitgefiebert und es kam keine Langeweile auf. Die mehr als 600 Seiten haben mich bestens unterhalten!

  7. Cover des Buches Ein ungezähmtes Leben (ISBN: 9783453355620)
    Jeannette Walls

    Ein ungezähmtes Leben

     (134)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Jeannette Walls ist eine fabelhafte Geschichten-Erzählerin. In diesem Buch erzählt sie das Leben ihrer Grosseltern mütterlicherseits und ebenso wie in ihrem Roman „Schloss aus Glas“ ist man bereits nach wenigen Zeilen gefangen von dieser mitreissenden Story. Ob dabei alles immer hundertprozentig wahrheitsgetreu ist, bleibt unwichtig. Ihre Grossmutter ist eine kluge Frau, die sich im Leben durchsetzt, es burschikos mit jedem Cowboy aufnimmt. Trotz ihrer kessen und jungenhaften Art ist sie eine gute und fürsorgliche Mutter mit viel Rückgrat.

    Das Buch liest sich sehr leicht und ist trotzdem sehr ausdrucksstark. Meine Leseempfehlung bekommt es auf jeden Fall.

  8. Cover des Buches It's A Nerd's World (ISBN: 9783401604367)
    Tobias Schrödel

    It's A Nerd's World

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Siraelia

    Mit „It’s a Nerds’s World“ ist dem Autor und dem Arena Verlag ein wirklich guter Coup gelungen. Der Autor, Tobias Schrödel, der sich als Fachinformatiker und gefragter Referent zum Thema IT-Sicherheit mit der Materie gut auskennt hat hier ein Buch für Kinder ab ungefähr 10 Jahren (bzw. 3te und 4te Klasse Grundschule) geschrieben, dass sehr gelungen Informationen über Persönlichkeiten, besser gesagt „die Brains hinter YouTube, Smartphone, Computer und Co.“ vermitteln.

     

    Schon allein die Aufmachung hat uns überzeugt. So ist die Innenseite des Umschlags mit einem Zeitstahl gestaltet, der beginnend von der industriellen Revolution die wichtigsten Daten in Bezug auf Erfindungen rund um Computer und Co. aufführt.

     

    Das Buch in die Bereiche

    ·        Erfinder

    ·        Pioniere

    ·        Gründer

    ·        Sicherheit und

    ·        Glossar

    unterteilt.

     

    Unter jedem Punkt (mit Ausnahme des Punktes Sicherheit) finden wir Persönlichkeiten, die maßgeblich die Welt zu dem jeweiligen Zeitpunkt beeinflusst und das Thema Computing mitgestaltet und (bewusst oder auch nicht) vorangetrieben haben. So starten wir mit dem Erfinder des Vorläufers des Computers bis hin zu dem bekannten Whistleblower der Neuzeit. Zu jeder Person gibt es noch gut recherchierte und dabei eher unbekannte Facts, bzw. Informationen vom Autor zu diesen Personen. So ist es doch etwas anderes Buch zu lesen und nicht mit einem Artikel auf Wikipedia zu vergleichen, da der Autor alles nochmals geprüft und Zielgruppengerecht aufbereitet hat.

     

    Natürlich gäbe es noch so einige weitere Persönlichkeiten, die man gerne hätte nennen können, dennoch hat uns das Buch völlig überzeugt und äußerst gut unterhalten. Und so einige Fakten waren auch meinem IT-affinen Mitleser (damit meine ich meinen Mann, nicht meine Kinder) unbekannt 😉.

     

    Wir finden, dass dieses Buch ein guter Start in eine neue Reihe bei Arena sein könnte und hoffen, dass solche Kompendien auch noch für andere Bereiche der Entwicklung (z.B. Chemie/Biologie/Physik oder auch künstlerische Entwicklungen z.B. in Kunst und Musik) auf den Markt gebracht werden. Diese Art von Wissensvermittlung ist eine echte Bereicherung und bringt die jungen Leser/innen auch wieder zum Medium Buch zurück.

     

    So gibt es von uns für diesen Schatz verdiente 5 von 5 Punkte und wir beglückwünschen Autor und Verlag und hoffen, dass das Buch wirklich einen Nerv treffen wird!
  9. Cover des Buches Eine Geschichte von Liebe und Finsternis (ISBN: 9783518467268)
    Amos Oz

    Eine Geschichte von Liebe und Finsternis

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Jari
    Eigentlich hatte ich nie vor, dieses Buch zu lesen. Schlussendlich tat ich es trotzdem und zwar für die Weltreise-Challenge. Also liess ich mich von Amos Oz durch Jerusalem und seine Geschichte führen. Es war kein Flop, obwohl ich mich doch etwas durch das Buch quälen musste, und das ist schon mal nicht schlecht.

    Grundsätzlich bin ich nun froh, sagen zu können, dass ich ein Buch von Amos Oz gelesen habe. Dazu auch noch sein wohl bekanntestes. Am meisten gefielen mir die einzelnen Passagen, in denen es um die Literatur und Amos' intellektuelle Familie ging. Also vor allem der Anfang hat es mir doch sehr angetan.

    Doch schlussendlich hat sich das Buch für mich zu sehr verzweigt, aber damit hatte ich schon gerechnet. Vielleicht war meine Lektüre somit eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, wobei ich wie schon gesagt, vom Anfang sehr begeistert war. Aber mit der Zeit liess meine Faszination merklich nach und ich blieb eigentlich nur wegen ein bisschen Faktenwissen und der Challenge dabei.

    Sprachlich bewegt sich Oz auf einem Niveau, das seinem Ruf gerecht wird. Ein präziser Schriftsteller, sehr begabt, ein Talent, welches aus seinem familiären Umfeld gewachsen ist. Wer in eine solch akademische Familie hineingeboren wird, dem liegt das Spielen mit den Worten wahrscheinlich im Blut. Dennoch war es ermutigend zu erfahren, dass auch jemand wie ein Amos Oz Mühe hatte. Deshalb war es auch wieder das Ende, das mich nach längerer Durststrecke wieder mitnahm.

    Ich bin froh, dass ich das Buch durch habe. Trotz meines Mühsals war die Lektüre nicht vergebens. Viele schöne Textzeilen warten darauf, niedergeschrieben zu werden. Ausserdem habe ich einiges über die Geschichte Jerusalems und Israels lernen können. Kein Buch ist vergebens und dieses schon gar nicht.

    Bücher wie "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis" tun gut, auch wenn man sich durch sie durchkämpft. Auch dann, wenn man die Handlungen der Figuren nicht versteht. Nicht versteht, wie sie oft nicht zufrieden sein können, wenn sie doch ein Leben leben, das ich auch gerne hätte. Aber jeder kämpft mit seinen Geistern, auch das lehrt uns Oz. Manchmal sind sie auch zu stark, dies zeigt das prägende Erlebnis des Todes der Mutter, das an unterschiedlichen Stellen thematisiert wird.

    Ein eindrückliches Buch mit starkem Charakter. Ein Buch, das sich nicht so leicht unterkriegen lässt, trotz aller Unwirtlichkeiten. Deshalb prädestiniert wie kein zweites, um Israel zu repräsentieren.
  10. Cover des Buches Akkretion (ISBN: 9783750461123)
    R. M. Amerein

    Akkretion

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Lenna

    Akkretion ist mich klassische Science Fiction wie sie im Buche steht: Die Erde ist dem Untergang geweiht und die Menschen machen sich auf die Reise einen neuen Planeten für sich zu finden. Dabei läuft natürlich nicht alles nach Plan und man befindet sich in einer schwierigen Lage.

    Im Mittelpunkt der Handlung stehen dabei drei Generationen, die auf sehr unterschiedliche Weise versuchen mit der Situation umzugehen. Diese Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven und Menschenaltern fand ich unheimlich faszinierend zu lesen.

    Ansonsten ist die Handlung sehr typisch gehalten und es gibt nur wenig Innovatives. Viele Entwicklungen kann man leicht vorhersehen und es gibt zum Teil Zeitsprünge über einige Jahre. Oftmals lösen sich Probleme auch etwas zu leicht auf, wo ich mir mehr Entwicklung und Prozesse gewünscht hätte. Trotzdem ist das Buch leicht und angenehm zu lesen, gerade für Fans im Bereich der klassischen Science Fiction. Für mich ist die Welt aus Akkretion eine Idee mit viel Potential, das auch noch Stoff für weitere Bücher enthält! 

  11. Cover des Buches Das ist doch der Gipfel (ISBN: 9783711200174)
    Andreas Lesti

    Das ist doch der Gipfel

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Am Ende ergibt sich ein Bild von den Alpen der Gegenwart, das ohne die Helden der Vergangenheit nicht verständlich wäre.«

     

    Noch im 17. Jahrhundert war das Hochgebirge ein Angstraum. Man vermutete in den Höhen Monster und Drachen und ganz sicher würde jeder, der zu weit hinaufsteigen würde, dort den Tod finden. Im 18. Jahrhundert wandelte sich das Bild. Künstler und Literaten befassten sich mit den Bergen und wagemutige Pioniere strebten in die Höhe.

     

    15 Porträts und Geschichten in diesem Buch befassen sich mit diesen ersten Bergsteigern. Dabei finden sich neben prominenten Namen wie z.B. Goethe oder Alexander von Humboldt, auch viele unbekannte oder vergessene. Ich lernte faszinierende Persönlichkeiten kennen und staunte, wie viele von Bedeutung für die Welt des Bergsteigens es doch gibt.

     

    Die Geschichten beginnen in den Alpen, erstrecken sich aber auch auf andere Gebirge der Welt. Die Themen zeigen eine ähnliche Vielfalt. So erfährt man beispielsweise, wo Goethe wandelte und welche Berge ihn inspirierten. Man reist mit Humboldt auf den Teide und verfolgt die Reise der ersten Gruppe Pauschaltouristen durch die Alpen im Sommer 1863.

    Auch Vierbeiner haben ihren Platz im Buch. Hündin Tschingel war im Sommer 1869 das erste weibliche Wesen auf dem Gipfel des Monte Rosa und zementierte in den folgenden Jahren ihren Ruf als erfolgreichster Hund der Alpingeschichte.

    Wer hat schon von Theodor von Lerch gehört? Kaum jemand in den Alpen kennt seinen Namen, in Japan jedoch wird er in einem Atemzug mit Mozart genannt. Er ist dafür verantwortlich, dass ein kleiner Ort namens Takata heute als „Wiege des japanischen Skilaufs“ gilt.

    Das Buch endet nicht mit den ganz frühen Pioniertaten, sondern befasst sich auch mit modernen. So ist z.B. ein Kapitel Wanda Rutkiewicz gewidmet, die zwischen 1973 und 1992 mehrere Rekorde im Frauen-Bergsteigen erzielte, unter anderem war sie die erste Europäerin auf dem Mount Everest und die erste Frau überhaupt auf dem K2.

    Fesselnd auch Aktionen wie die erste komplette Alpenlängsdurchquerung in nur 40 Tagen oder die erste Skiabfahrt von über 8.000 Metern.

     

    Am Ende der Kapitel gibt es Listen zu interessanten Themen, z.B. die Geschichte der Höhenweltrekorde oder Skiabfahrten an 8.000ern. Welche großen Alpengipfel wurden bis zum Jahr 1800 bestiegen? Welche Menschen waren zuerst auf den 8.000ern und wer schaffte es als erstes, sie alle zu besteigen?

     

    Viel zu schnell ist das Büchlein gelesen. Das war für mich auch das einzige Manko. Ich mag Geschichten über Pioniere und hier erfuhr ich so viel Interessantes und Neues, dass ich am Ende mancher Kapitel traurig war, dass es schon zum nächsten weiterging. Natürlich gibt es ein Literaturverzeichnis am Ende, das auf Stoff zum Weiterlesen hinweist, aber ich habe mich schon gefragt, ob ein paar Seiten mehr nicht möglich gewesen wären.

     

    In der Summe ergibt sich ein hochinteressantes Buch für jeden, der sich für Berge, das Bergsteigen und Pioniere interessiert. Der Einband unterstreicht den hochwertigen Eindruck, das Buch eignet sich also auch gut als Geschenk.

     

    Fazit: Pioniere des Bergsteigens. Wer glaubt, mit Namen wie Hillary und Messner die wichtigsten zu kennen, wird staunen. Spannend und unterhaltsam.

  12. Cover des Buches Toller Dampf voraus (ISBN: 9783442484539)
    Terry Pratchett

    Toller Dampf voraus

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde
    Nachdem ich diesen Roman gelesen habe kann ich sagen ich bin auch mit dem Scheibenwelt Virus infiziert denn ich fand dieses Buch gut.
    So das ich mir sehr wahrscheinlich alle Scheibenwelt Romane nach und nach kaufen werde denn sie sind gut und unterhaltsam geschrieben.
    Vorher bin ich warum auch immer nicht an die Scheibenwelt Romane ran gekommen aber nun geb ich ihnen noch eine Chance und werde sie doch nochmal lesen.
    Denn dieses Buch hat mich zum Schmunzeln gebracht und ich fand es auch unterhaltsam.
    Wie es eben bei einem guten Buch sein sollte.
    Erst durch diesen Roman konnte ich in die Scheibenwelt eintauchen und werde nun mal schauen ob es auch dabei bleibt oder ob es einfach nur dieser Roman war der mich fasziniert hat.
    Noch dazu finde ich passt es auch mit dem deutschen Titel zusammen Es ist auf jeden Fall ein absolutes Muss für Fans der Scheibenwelt Romane von Terry Pratchett.
  13. Cover des Buches In einem Land vor meiner Zeit (ISBN: 9783351041571)
    Ina Raki

    In einem Land vor meiner Zeit

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Antek

    Alinas Mutter hat beim Ausmisten ihre alten Tagebücher gefunden. Am Vorabend ihres 14. Geburtstages geht Alina mit einem davon ins Bett und schläft schließlich beim Lesen ein. Als sie am nächsten Morgen erwacht und sich schon riesig auf ihre Geburtstagsparty freut, kommt jedoch der große Schock. Sie wacht um 6.10 Uhr vom Geschrei eines Mannes auf. Wo ist sie gelandet? Sie kennt das Zimmer nicht und beim Blick in den Spiegel fällt sie fast in Ohnmacht. Eine dünnstaksige Gestalt ohne jegliche Rundungen und einem Pagenkopf, die in einem Flanellschlafanzug steckt, blickt ihr entgegen. Eindeutig ihre Mutter als Teenager, sie muss in deren Leben vor geschätzt hunderttausend Jahren gelandet sein. Ein Blick auf den Kalender, der Montag, den 19. März 1984 anzeigt, bestätigt ihren Verdacht. Wie soll sie nur hier in dem Paralleluniversum bestehen?

    Ich bin wirklich absolut begeistert von dieser Geschichte. Ich bin selbst in der BRD geboren und auch dort aufgewachsen. Beim Mauerfall war ich 12 Jahre alt und klar weiß ich über geschichtliche Eckdaten und auch über das politische System Bescheid, aber die Alltagsgeschichte hier so hautnah miterleben zu dürfen, war für mich eine ganz besondere Erfahrung. Es handelt sich hier auch nicht um ein Geschichtsbuch, wie man dies kennt. Hier erlebt man Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes. Wir sind geprägt vom technischen Fortschritt wie Internet oder Smartphone, aber auch von den Freiheiten, die uns unsere Demokratie bietet. Genau so jemand ist auch Alina. Da sie die Geschichte erzählt, kann man sich super in die Zeit hineindenken. Mir wäre es wohl ganz genauso wie ihr ergangen und das macht das Ganze so fesselnd.

    Der Sprachstil von Ina Raki hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Erlebnisse, wenn Alina in den Spiegel schaut und sich damit tröstet, dass sie nur eine Rolle als Schauspielerin spielt, wenn sie Pickel in ihrem Gesicht entdeckt und dafür in Mamas Zimmer keine Schminke findet oder auch die Begeisterungsstürme, die die Mode von damals ausgelöst haben muss, werden wirklich witzig dargestellt. Na klar, welcher Teenager von heute träumt denn nicht von einem feschen Rock mit dem Charme eines alten Lappen und der passenden Plastikbluse dazu!

    Dann gab es für mich wirklich einen total interessanten Einblick in den Alltag. Schon der Stundenplan hält einige Überraschungen für Alina bereit. Die Einser ihrer Mama wird sie mit Sicherheit in Russisch samt der Kyrillischen Schrift nicht halten können, ganz abgesehen davon dass der Stundenplan von früh bis spät proppenvoll ist und man auch samstags antanzen muss. Chillen ist eindeutig kein anerkanntes Hobby und so ist man hier dauermüde, geht bei dem Programm gar nicht anders. Alina macht ihrer Erfahrungen mit Anstehen in Supermärkten, in denen es so gut wie nichts gibt, mit dem auf drei oder vier Stunden beschränkten Fernsehprogramm, auf das man genauso gut verzichten könnte, mit den kulinarischen Köstlichkeiten, bei denen sich ein Sabberproblem erledigt hat, mit Urlaub an der Ostsee und vielem mehr.

    Aber auch um die Politik kommt sie nicht ganz herum, denn sie muss sehr schnell einsehen, dass man hier ganz vorsichtig sein muss, mit dem was man sagt und tut. Einmal etwas Falsches gesagt oder getan und man kann für immer einpacken. Was darf in einer Schulwandzeitung stehen, was geschieht mit Flugblattschreibern, wie bekommt man seinen Wunschberuf, geht das überhaupt, was geschah bei geheimen Treffen, musste man wirklich ständig Angst vor Spitzeln haben? Alles Fragen, die in Alinas Alltag im Paralleluniversum zur Sprache kommen.

    Richtig toll fand ich auch die Entwicklung, die Alina im Laufe der Geschichte durchmacht. Die eigene Entscheidungsfreiheit mehr zu schätzen und vor allem auch die Erkenntnis wie wichtig Zivilcourage ist, sind nur zwei Beispiele dafür, was Alina und auch ich als Leser von ihrem Ausflug auf jeden Fall mitnehmen.

    Ein tolles Jugendbuch, bei dem man als Leser einen Ausschnitt aus dem Teenieleben in der ehemaligen DDR miterleben kann. Der größtenteils humorvolle und spritzige Schreibstil nimmt einen richtig mit, lässt aber auch stets den Unterdrückungsaspekt einer Diktatur durchscheinen. Kein Geschichtsbuch, sondern ein toller Roman, der ganz nebenbei noch ganz viel Wissen transportiert.

    Ich bin eigentlich kein Fan von Tagebuchform, aber hier ist dies wirklich sehr gelungen. Man kann die Geschichte wie einen üblichen Roman lesen. Die Form dient meiner Meinung nach mehr der einladenden Optik, was durch tolle Spielereinen mit dem Schriftbild noch positiv unterstützt wird.

  14. Cover des Buches Der Winter des Bären (ISBN: 9783442750368)
    Paul Bryers

    Der Winter des Bären

     (9)
    Aktuelle Rezension von: greteb
    ei nschönes stimmungsvolles Buch im Winter von Maine.
  15. Cover des Buches Wie Sand am Meer (ISBN: 9783596302079)
    Catherine Gaskin

    Wie Sand am Meer

     (12)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox
    Ein typischer historischer Australienroman. Sara wird nach Australien deportiert, obwohl sie kein Straftat gegangen hat. Auf dem Schiff lernt sie Andrew einen Schiffsoffizier kennen und er heiratet sie auch kurz nach ihrer Ankunft in der neuen Heimat. Er hat seinen Job auf dem Schiff aufgegen und will in Australien sesshaft werden. Den Beiden gelingt das auch, sie kommen zu Wohlstand, doch das Schicksal holt sie doch irgendwann ein, als Saras Mann Andrew ermordet wird. Trotzdem ist sei ein starke Frau die ihren Weg geht. Man taucht hier tief in die Vergangenheit Australiens ein
  16. Cover des Buches Die Zeit der Feuerblüten (ISBN: 9783785747872)
    Sarah Lark

    Die Zeit der Feuerblüten

     (16)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Mecklenburg, 1837: Der Traum von einem besseren Leben lässt Idas Familie die Auswanderung nach Neuseeland wagen. Auch Karl, der seit Langem für Ida schwärmt, will sein Glück dort machen. Doch als das Schiff Sankt Pauli endlich die Südinsel erreicht, erwartet die Siedler eine böse Überraschung. Das zugesagte Land steht nicht zur Verfügung ...
    Inhaltsangabe auf amazon

    Genau für diese Bücher liebe ich Sarah Lark.
    So mitreissend geschrieben, dass man das Hörbuch gar nicht ausmachen kann, aus lauter Angst, sonst vor Neugier zu platzen.
    Mit den Protagonisten mitfiebern zu können, wenn cie Welt und/oder ihre Mitmenschen mal wieder böse zu ihnen sind. Sich über fiese Menschen und ihre geplante Intrigen aufzuregen - genau das möchte ich in einem Buch dieser Schriftstellerin lesen bzw hören.😁👍
  17. Cover des Buches Die Stadt unter dem Eis (ISBN: 9783811838413)
    Robert Silverberg

    Die Stadt unter dem Eis

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Tinko (ISBN: 9783746635644)
    Erwin Strittmatter

    Tinko

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Klappentext:

    Die Wirren und Hoffnungen der Nachkriegszeit

    Mit tiefem Misstrauen betrachtet Tinko den fremden Mann, der eines Tages im Dorf auftaucht, einen „Heimkehrer“, der gerade aus der Kriegsgefangenschaft entlassen wurde und zu dem er Vater sagen soll. Tinko ist hin- und hergerissen zwischen den Geboten seines eigensinnigen Großvaters und den Träumen von einer neuen Zeit, die der Heimkehrer mitbrachte: Er nennt Großvaters 50-Morgen-Hof eine Knochenmühle und möchte, dass Tinko in die Schule geht statt aufs Feld.

    Interessantes Buch, welches ich von meiner Tochter bekommen habe. Diese musste eine Klausur im Studium darüber verfassen. Es geht um die Nachkriegsjahre in der DDR und die Gründung der jungen Pioniere, der Gründung der LPG's und die Probleme und Konflikte, der ewig Gestrigen.Ich habe das Buch mit Interesse gelesen und kann es nur weiterempfehlen.

  19. Cover des Buches Kinderland (ISBN: 9783956401763)
    Mawil

    Kinderland

     (18)
    Aktuelle Rezension von: sarah_elise

    Markus Mawil Witzel hat für seinen 2014 erschienen Comic „Kinderland“ etliche Preise gewonnen – absolut verdient und jetzt neu aufgelegt als Taschenbuch bei Reprodukt. Der gebürtige Ost-Berliner zeichnet in beispielhafter Detailtreue, feinsinnigen Schlaglichtern und einem Händchen für Situationskomik den Alltag eines halbwüchsigen im Berlin der späten DDR.


    Es ist ein wunderbares Zeitzeugnis einer Kindheit in Ost-Berlin, das fernab von Politik und reeller Gefahren das alltägliche Leben schildert.


    Besonders ins Herz gehen die kleinen Details, die falsch mitgesungenen Songtexte, Kinderreime zu "Cherry Cherry Lady", die nostalgische Wortwahl, die einen ganz besonderen Erinnerungseffekt schaffen.

  20. Cover des Buches Im Tal der roten Zedern (ISBN: 9783426507964)
    Di Morrissey

    Im Tal der roten Zedern

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Als wir träumten (ISBN: 9783104001180)
    Clemens Meyer

    Als wir träumten

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Tulpen

    Auch dieses Buch hat meine Aufmerksamkeit durch das Poster der "99 Bücher, die man gelesen haben sollte" geweckt. Ich muss gestehen, dass ich vorher noch nie davon gehört hatte.

    Wir begleiten Daniel und seine Clique durch ihre Kindheit und Jugend, die sie in einer trostlosen Gegend in Leipzig-Ost verbringen. Beginnend mit kleineren Delikten wie dem Schule-Schwänzen und Ladendiebstählen im Kindesalter geraten sie im Laufe der Jahre immer tiefer ins kriminelle Milieu, zum Beispiel durch heftige Schlägereien mit rivalisierenden Banden, Autodiebstähle, Einbrüche und Drogenverkäufe. Die Nachwendezeit erleben sie dabei wie einen Rausch- Hintergründe sind ihnen unklar. Einige Leidenschaften werden beflügelt, wie Autos klauen und eine eigene illegale Disko gründen, andere gehen unter, wie die Fan-Liebe zu Chemie Leipzig, ein Fußball-Club, der plötzlich einen anderen Namen hat und nicht mehr oben mitspielt. Es gibt hier niemanden, der den Jungen die Welt erklärt und ihre Energie in andere Bahnen lenkt.

    Das Buch ist in Episoden erzählt, die unregelmäßig in der Zeit vor und zurück springen. Zuerst war es für mich etwas schwierig, der Linie zu folgen aber im Nachhinein finde ich die Erzähltechnik großartig. Das chronologische Erzählen verliert an Bedeutung, da dem Leser eigentlich klar ist, wohin die Reise geht. Durch das Vorwegnehmen von Ereignissen, die erst später im Detail beschrieben werden, hatte ich das Gefühl einer besonderen Nähe zu den Figuren und ihrer Geschichte. Und sowieso geht mir dieses Buch sehr nah, da es um meine eigene Generation geht (Daniel ist ein Jahr älter als ich). Erzählt wird aus Sicht von Daniel in langen, atemlosen Sätzen in einer sehr authentischen Sprache.

    Ich hatte vor dem Lesen erwartet, dass der Mauerfall noch mehr thematisiert wird, z.B. in Form von großen Erwartungen und (nicht immer erfüllten) Hoffnungen auf eine bessere Zeit, Chancen und Überforderung durch die neue Freiheit. Aber dieser Weg, die Wende an den Jugendlichen einfach so vorbeiziehen zu lassen, ohne dass sie sich je mit den Hintergründen befassen, kommt mir auch irgendwie sehr echt vor.

    Die Geschichte der Jungen ist absolut unbeschönigt. Sie sind ein Produkt ihrer Umgebung und folgen nur ihren eigenen Gesetzen. Man schließt sie ins Herz mit ihrer verqueren Logik (nur noch der Banküberfall und dann mit dem Geld „ganz legal“ ein Auto kaufen) und ihrem abgefahrenen Gerechtigkeitssinn, ihren großen Ideen, Träumen und Zielen. Man ist fast überrascht, dass sie sich einerseits so gehen lassen, auf der anderen Seite aber viele persönliche Ziele und Träume verfolgen und einen so großen Ehrgeiz besitzen. Den sie leider nur einsetzen, um sich immer weiter reinzureiten. Unfassbar authentisch erzählt, wahrscheinlich ist vieles wahr, ich hoffe nicht alles. Ob Stefans Foto gewonnen hat?

    Sehr berührendes Buch.

  22. Cover des Buches Salvi Fünf oder Der zerrissene Faden (ISBN: B001CC183I)
    Willi Meinck

    Salvi Fünf oder Der zerrissene Faden

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ameise
    Was für ein Schrott. Ich musste es in der 6. Klasse in der Schule lesen und bezweifle sehr, dass dieses Buch irgendjemandem aus meiner Klasse inklusive meines wunderbaren Deutschlehres gefiel, aber der Schulplan... Es geht um einen bettelarmen sizilianischen Straßenjungen namens Salvatore, der irgendwann einmal vom "Land der glücklichen Kinder" erfährt. In diesem Land haben alle Kinder etwas zu essen, singen fröhliche Lieder und es gibt weder arm noch reich....Natürlich macht sich Salvi sofort auf den Weg, um dieses wunderbare Land zu erreichen. Und wisst ihr, welches Land gemeint ist??? Jawoll - die DDR! Wir mussten ja öfter so einen Propaganda-Schwachsinn lesen, aber "Salvi Fünf" ist bei der Hitliste der schlechtesten DDR-Kinderbücher ganz vorne mit dabei. Die unerträgliche Propaganda ging mir schon damals auf die Nerven, obwohl ich eigentlich nicht kritisch eingestellt war (Ich war ja auch erst 11 Jahre alt), ich empfand sie einfach nur als lästig. Die Aussage des Buches: "Die DDR ist das tollste Land der Welt. Seid froh, liebe Kinder, dass ihr hier leben dürft, denn woanders herrscht Ungerechtigkeit und Elend." Natürlich gab es in der DDR auch ganz wunderbare Kinderliteratur, aber leider auch so einen Schwachsinn wie Salvi Fünf, das verständlicherweise nach der Wende nicht mehr aufgelegt wurde.
  23. Cover des Buches Das Geheimnis der Quantenwelt (ISBN: 9783957280503)
    Thibault Damour

    Das Geheimnis der Quantenwelt

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Wenn man mich mit etwas jagen könnte, dann mit den gesamten Physik-Büchern meiner Schulzeit. Ich habe den größten Teil der Dinge, die mir damals beigebracht wurden nie verstanden. Warum ich mich dann trotzdem für ein Buch, wie dieses entschiedenen habe? Weil ich das Thema Quantenwelt an sich eigentlich interessant finde und daher auch gerne zu Büchern oder Serien mit dieser Thematik greife. 

     

    Diese Graphic Novel kam daher gerade richtig und sah dazu auch noch einladend aus. Schon von außen hatte ich nicht das Gefühl in ein Buch der Wissenschaft abzutauchen, sondern in etwas Unterhaltsames, das mir die Augen öffnen würde. 

     

    Ganz so war es am Ende zwar leider nicht, ein Abenteuer war es aber trotzdem. Das Problem war einfach, das ich gerade, wenn Formeln genannt wurden, eigentlich gleich dicht machte. Diese waren mir schon immer ein Graus, weswegen ich hier wohl weniger aus dem Buch mitnehmen konnte, als mir blieb war. Ein anderer Punkt aber war, dass das Geheimnis um die Quantenwelt an sich, noch immer ein Geheimnis ist. Wie der ein oder andere weiß ist ein Großteil der physikalischen Ebene nur Theorie, denn bewiesen werden, konnte bisher nur sehr wenig. 

    Im Buch ging es somit mehr um die Theorien der Physiker, was aber manchmal mit interessanten Beispielen und Experimenten gezeigt wurde. Vielleicht sagt euch ja Schrödingers Katze etwas. 

     

    Trotz des Umstandes, das ich sehr wenig von dem Verstand, was man mir probierte näher zu bringen, hang ich an den Seiten und konnte nicht aufhören mit Bob und Rick durch dieses wundervolle Buch zu wandern. Man spürte einfach, das versucht wurde, schwer verständliches, leicht erklärbar darzustellen. Besonders toll fand ich aber die grafische Darstellung, da diese nur in schwarz/weiß gehalten war und nur physikalisch wichtige Dinge farblich hervorhob. So übersah ich nichts und konnte mich auf die folgenden Erklärungen konzentrieren. 

    So sollte ein Physikbuch aussehen, denn gerade wegen der bildlichen Darstellung lernte ich wohl mehr als in 6 Jahren Physikunterricht. 


     

    Lehrreich, unterhaltsam und sehr stylisch, doch auch sehr theoretisch. Dieses Buch machte mir eindeutig klar, wie wenig wir eigentlich über die Physik wissen. Wer die Thematik mag, wird sie danach noch mehr mögen. Wer wie ich als teils Unwissender herangeht, wird staunen, aber auch eine Menge zu verarbeiten haben.

  24. Cover des Buches Götterwind (ISBN: 9783548226873)
    Hans Bertram

    Götterwind

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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