Bücher mit dem Tag "pipi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "pipi" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Das große Kackaturnier (ISBN: 9783761629673)
    Guido van Genechten

    Das große Kackaturnier

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Bücherfüllhorn-Blog

    Schon als ich die Inhaltsangabe gelesen habe, wusste ich, das wäre ein Buch für meine Kita-Vorlesegruppe gewesen! Während des Lesens konnte ich mir die Ausrufe und Gesichtsmimik der Kinder richtig gut vorstellen. Denn so unappetitlich das Thema ist, „Kacka“ ist für Kinder absolut faszinierend.

     

    Die ersten zwei Seiten haben mich zwar nicht so ganz überzeugt, aber irgendwie muss es ja eine kurze Vorgeschichte geben. Aber dafür geht es umso besser weiter. Die schönsten „Kackproduktionen“ werden gesucht und außergewöhnliche Kunstwerke werden erwartet.  Was Kuh, Geißlein, Esel, Schildkröte, Mäuse , Hund, Pferd, Schwein, Vogel und der Elefant dann vorbringen, ist wirklich originell: Die Geißlein mit ihren „Köteln-Türmen“ oder der Esel mit seinem „Atomium“. Wer das diesjährige Kackaturnier dann wirklich gewinnt, ist eine Überraschung und wird hier natürlich nicht verraten.

     

    Noch kurz zu den Illustrationen: Im ersten Moment haben sie mich nicht so angesprochen, aber später fand ich sie doch ganz passend zur Geschichte. Zudem ist dies mein drittes Buch von Guido von Genechten, und ich merke, wie ich langsam aber sicher ein Fan von ihm werde. Die Vielseitigkeit seiner Geschichten gefällt mir, ob es eine kleine liebliche Pony-Geschichte, eine Hunde-Such-Geschichte („Freddy“ - Rezension folgt) oder jetzt das Kackaturnier ist. Der Anzug des Esels erinnert mich übrigens an Freddys Herrschen...

     

    Eine Umsetzung des Themas dieses Bilderbuches wird sich wohl schwierig gestalten *schmunzel*. Dennoch ging mir die Idee durch den Kopf, während eines Spaziergangs in Feld, Flur und Wald mit den Kindern auf Tier-Kot-Spuren (in der Jägersprache auch „Losung“ genannt) zu achten und so den Lebensraum der Tiere zu erkennen, oder überhaupt zu erkennen, welches Tier hier war. So findet man relativ oft Kot von z.B. oft Vögel, Mardern, Eulen-Gewöllen, Feldhasen, Mäuse, Enten, Rehe … Passende Literatur dazu zu finden, ist aber eher schwierig. Literaturtipps/Sachbücher siehe weiter unten.  

     

    Fazit:

    Also, das Thema ist wie schon erwähnt, eigentlich unappetitlich. Und auch wenn es sich einige Leser jetzt vielleicht wirklich nicht vorstellen können, dieses Buch wird Kindergarten-Kinder absolut faszinieren. Das kann ich guten Gewissens sagen, da ich die Reaktionen in meiner Kiga-Vorlesegruppe gut einschätzen konnte. Sie hätten dieses Buch geliebt. Ich konnte die Ausrufe, Mimik und Lacher im Geiste hören. Es wird witzig und humorvoll mit einem Thema umgegangen, über das man nicht gerne spricht und das gerade in der Kindersprache viele Namen hat (Kacka, Puuh, Groß …). Es gibt viele Textstellen, die sich wunderbar betont vorlesen lassen.

    So ungewöhnlich das Buch ist, es wird funktionieren. Ein Buch, das ich in meinem Bestand für Kiga-Vorlese-Bücher aufnehmen werde.

  2. Cover des Buches Edgar ohne Windel (ISBN: 9783945711132)
    Birgit Hörner

    Edgar ohne Windel

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Osilla

    Jedes Kind kommt irgendwann an den Punkt, an dem es keine Windel mehr tragen möchte. Die meisten Eltern fiebern diesem Tag vermutlich ebenfalls entgegen, wenn die lästigen Windeln endlich Geschichte sind. Doch nicht immer geht das so einfach über die Bühne. Es geschehen Missgeschicke, denn es bedarf einiger Übung, ehe man das Gefühl erkennt und das Töpfchen rechtzeitig erreicht. Für manch ein Kind ist das frustrierend und hier kann dieses wunderschön gestaltete Buch sicherlich helfen. Denn es verdeutlicht, dass dies alles nicht direkt trainiert werden muss, sondern ein natürlicher Entwicklungsprozess eines jeden Kindes ist. Der beschriebene Töpfchentrick zeigt ihnen, wie kleine Schritte zum Ziel führen können.

    Birgit Hörner arbeitet in der Förderung und Beratung von jungen Familien mit kleinen Kindern. Vor 15 Jahren gründete sie das kinderreich, welches ein Treffpunkt für Eltern und Kinder ist. Dort ist sie auch als Erziehungsberaterin tätig. Sie lebt in der Nähe von Darmstadt und kam durch ihren Sohn zum Schreiben. Bereits 2014 veröffentlichte sie ihr erstes Kinderbuch Klaus Schnullermaus.

    Der Hauptprotagonist Edgar geht bereits in den Kindergarten, er ist schon ein richtig großer Junge, wenn da die Windel nicht wäre. Edgar findet es zu Beginn der Geschichte sehr praktisch, eine Windel anzuhaben. Doch mit der Zeit entwickelt er sich und merkt, dass es auch toll ist, wenn man so richtig groß ist und keine Windel mehr braucht. Vor allem, als er bemerkt, dass all seine Freunde keine Windel mehr tragen, sondern aufs Töpfchen oder die Toilette gehen, möchte er auch endlich so groß sein wie die anderen.
    So versucht er sich daran, ins Töpfchen zu machen. Zunächst klappt es, manchmal wiederum nicht, denn beim Spielen ist man schnell abgelenkt. Das alles macht aber gar nichts. Es ist ganz natürlich und nichts, wofür man sich schämen muss. Auch Edgars Freunde vermitteln sich gegenseitig, dass das alles ein ganz natürlicher Prozess ist, der erlernt werden muss und seine Zeit braucht.
    Es macht auch nichts, wenn man noch mal zurück zur Windel geht. Im Gegenteil, der Töpfchentrick mit Windel kann sogar ganz hilfreich sein. So beschreibt Edgar, dass er auf das komische Gefühl im Bauch wartet, wenn es da ist, setzt er sich mit Windel aufs Töpfchen, hält den Drang noch etwas ein und pullert dann erst in die Windel. So kann Edgar bereits üben, ohne sich ständig die Unterhosen nass zu machen, auch wenn das für die Mutter kein Problem darstellt.
    Edgar übt fleißig gemeinsam mit seinen Kuscheltieren, das empfand ich als eine schöne Idee, denn in Gesellschaft übt es sich besser, als alleine.

    Das Buch besticht mit seinen schönen, großflächigen und umfangreichen Illustrationen. Das letzte Bild der Geschichte könnte einigen Eltern vielleicht missfallen, denn die Freunde sitzen und stehen dort im Garten und pullern in aller Öffentlichkeit auf die Wiese. Einige würden das wohl nicht gutheißen, da sie vielleicht nicht wollen, dass ihre Kinder den Garten verunreinigen. Ich persönlich sehe es eher von der praktischen Seite, im Sommer lässt sich im Garten das mit dem Töpfchen leichter lernen, wenn im Garten etwas daneben geht, ist das nicht so aufwändig, wie im Haus.
    Die Gruppendynamik der Kinder ist wunderbar beschrieben, denn sie können sich untereinander helfen und sie brauchen sich voreinander nicht zu schämen.

    „Nicht Sie sollen die Blasen- und Darmtätigkeit Ihres Kindes kontrollieren, sondern ihr Kind selbst.“

    Im Anhang ist eine Anleitung für Eltern zu finden. Diese finde ich sehr gelungen. Die Autorin weist darauf hin, dass eine gewisse Eigeninitiative des Kindes nötig ist, bevor man mit dem Töpfchengang beginnt.Auf der Webseite des Buchs gibt es noch die Möglichkeit ein Töpfchen-Diplom auszudrucken, welches man seinem Kind überreichen kann, wenn es keine Windel mehr benötigt. Eine schöne Sache, die wohl jedes Kind stolz in Empfang nehmen wird.

    Die Autorin geht sehr positiv an die ganze Sache mit dem Töpfchen heran. Die zentrale Aussage des Buches ist, dass es am Ende jedes Kind schafft, trocken zu werden. Eine schöne Geschichte zur Unterstützung beim Trockenwerden des Kindes, welche veranschaulicht, dass jedes Kind ohne Zwang und Druck seinen ganz individuellen Weg findet, um trocken zu werden.

  3. Cover des Buches Wer beamen kann, ist klar im Vorteil (ISBN: 9783960871583)
    Thomas Kowa

    Wer beamen kann, ist klar im Vorteil

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Laudia89

    Der Weltraum, unendliche Weiten, unendliche Dummheit. Und na klar – die Menschheit mittendrin! Doch was hat das alles mit Wiener Schnitzel zu tun und warum ist die größte Errungenschaft der Menschheit ziemlich peinlich? 


    Alles ein wenig durcheinander geschrieben und nichts macht so richtig einen Sinn. Der Grundgedanke ist gut, aber die Umsetzung ist ein wenig langatmig und dies macht die Geschichte langweilig. EInige Sachen passen nicht zusammenund die macht es langweilig.


    Nicht so meins.

  4. Cover des Buches Pippi Langstrumpf geht an Bord (ISBN: 9783960521143)
    Astrid Lindgren

    Pippi Langstrumpf geht an Bord

     (174)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    "Pippi Langstrumpf geht an Bord" ist Teil zwei der insgesamt dreibändigen Reihe, geschrieben von Astrid Lindgren im Jahr 1950. Wie so viele andere, so habe auch ich als Kind dieses Buch kennen und lieben gelernt. Es gehörte zu den ersten Büchern, die ich damals selbst gelesen hatte und auch im Bücherregal stehen hatte. Ich habe die Abenteuer um Pippi Langstrumpf sehr gern gelesen und fand sie natürlich toll. Damals war ich sogar mit dem Kindergarten im Theater in Wiesbaden und war begeistert. Wenn ich jetzt die Serie ansehe, die ich damals auch super fand, denke ich mir allerdings oft mit einem leichten Schmunzeln: Ich würde Pippi im echten Leben schrecklich finden und sie für ihr Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom eher meiden wollen. Als Kind bewundert man natürlich ihre Aufgeschlossenheit, Ehrlichkeit, Stärke, ihren Mut, Selbstbewusstsein und wie sie alleine für sich sorgen kann. Wenn man die Geschichte als das betrachtet, was es ist: ein phantasiereiches Kinderbuch, dann muss man sie allerdings lieben. Allein die Idee: Dass ein Kind nur mit Affe und Pferd in der Villa Kunterbunt lebt, einen Koffer voll Goldstücke besitzt und so stark ist, dass sie mühelos das Pferd von der Veranda heben kann. Ich würde Pippi Langstrumpf jeden Tag wieder lesen.

  5. Cover des Buches Frag doch mal ... die Maus!: Pipi, Pups und Zähneputzen (ISBN: 9783551252364)
    Petra Klose

    Frag doch mal ... die Maus!: Pipi, Pups und Zähneputzen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Carolinchen89
    Zum Inhalt & Meine Meinung:
    Heute habe ich mal wieder einen Band aus der Reihe "Frag doch mal ... die Maus" für euch. Ein Sachbuch, welches sich mit einem extrem spannenden und für kleine Kinder sehr relevanten Thema beschäftigt. Darum finde ich schon den Titel richtig super. Wieviele Kinder sagen sie müssen Pipi? Wie viele Kinder finden pupsen extrem witzig? Schon der Titel nennt die Dinge beim Namen, was ich für kleine Kinder bei jeglichen Themen wichtig finde.

    Doch das Buch bietet noch viel mehr, als der Titel erahnen lässt. Es geht nicht nur ums "Aufs Klo gehen" und Zähneputzen, nein, noch viele weitere Themen, die Kinder beschäftigen, werden hier angesprochen. Es geht darum, warum Menschen schlafen müssen und warum man nicht im Schlafanzug in den Kindergarten gehen kann. Außerdem ist die Körperpflege ein großes Thema. Ob Nägel oder Haare schneiden oder aber auch Händewaschen und Baden.

    Das Thema "Klogang" ist jedoch defininitiv das, welches am meisten Raum einnimmt. Ich finde das gerade mit diesem Thema wirklich schön umgegangen wird. Nicht wenige Eltern machen sich sicherlich viel Druck damit, wann es denn endlich klappt mit dem Klogang. Auch ich kann mich da nicht rausnehmen. Das Buch jedoch versucht eine ganz ruhige Beziehung zu dem Thema aufzubauen, die hier auch bitter nötig ist. Es fängt an mit der Frage, wieso man morgens aufs Klo muss, befasst sich aber auch damit, ob man denn schon alleine aufs Klo gehen kann und dass es gar nicht schlimm ist, wenn mal was in die Hose geht. Zudem hat das Mädchen Mila, um die es in diesem Buch geht, nachts noch eine Windel und es klappt nicht alles super perfekt am Anfang. Das finde ich super, denn es ist absolut realistisch.

    Auch die Infoboxen finde ich in diesem Band wieder sehr interessant. Ob eine Erklärung zum Thema Pupsen oder wie Menschen in anderen Ländern aufs Klo gehen. Oder aber auch, warum es sich lohnt immer seine Zähne gut zu putzen und warum es früher keine Waschmaschinen gab. Hat man Lust, kann man diese Themen durch die Infoboxen noch mehr vertiefen.

    Schön finde ich, dass auch hier wieder alles in eine Geschichte verpackt wird. Diese Geschichte erzählt von Theos und Milas Tag, beginnt beim Aufstehen geht weiter im Kindergarten und endet beim Schlafengehen. So kann man selbst entscheiden, ob man nur die Geschichte vorliest oder ob man auch die "wissenschaftlichen" Fakten mit erzählt.

    Auch die Bilder sind wieder einmal ein echter Hingucker. So liebevoll gezeichnet, guckt sich schon meine noch nicht mal zweijährige Tochter das Buch sehr gerne an. Vorlesen mag sie noch nicht so gerne, aber Bilder angucken und Dinge, die sie aus ihrem Alltag kennt, anschauen, das gefällt ihr gut. Und genau das bietet dieses Buch. Die liebevollen Details, die Tiere, das Essen und auch die Kinder mag meine Tochter sehr gerne.

    Am Ende des Buches gibt es ein kleines Rätsel, was wiederum total passend für meine große Tochter ist. Sie liebt Rätsel und so vereint das Buch die Interessen meiner beiden Töchter, was ein weitere Pluspunkt für dieses Buch ist. Zudem überprüft das Rätsel, ob die Kinder gut aufgepasst haben, als man ihnen das Buch vorgelesen hat. Denn sie müssen einige Dinge, die im Buch versteckt sind wieder finden. Für uns Erwachsene gibt es als kleine Hilfe Lösungshinweise ;)

    Fazit:
    Ein weiteres tolles Buch aus der Reihe "Frag doch mal ... die Maus", welches beide meiner Kinder lieben und sicher noch sehr oft angeschaut wird.

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