Bücher mit dem Tag "pippin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "pippin" gekennzeichnet haben.

21 Bücher

  1. Cover des Buches Der Herr der Ringe - Die Gefährten (ISBN: 9783608939811)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

     (1.184)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    Booktube-Rezension: https://www.youtube.com/watch?v=wuk_sHtniPg

    Tolkiens Schreibstil ist nicht jedermanns Sache - insbesondere im ersten Band seiner revolutionären Herr der Ringe-Trilogie mutet die Sprache teils verstaubt an, nur um dann doch wieder von seiner feinen Ironie auf modernere Ebenen gehoben zu werden. Was den Herrn der Ringe auch heute noch auszeichnet sind die unvergänglichen Themen dieses Meisterwerks über Freundschaft, Mut und Tapferkeit, in dem sich Tolkien auch mit Umweltverschmutzung, der Teilung der Welt in zwei Blöcke und den Grauen des Krieges auseinandersetzte.

  2. Cover des Buches Der Herr der Ringe - Die zwei Türme (ISBN: 9783608939828)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe - Die zwei Türme

     (999)
    Aktuelle Rezension von: Pigeini

    Im zweiten Teil des Herrn der Ringe wird die Reise von Frodo Beutlin, dem Ringträger, fortgesetzt. Außerdem geht es um die Schlacht von Helms Klamm und Isengard.

    Das zweite Buch der Saga ist nicht mehr so ermüdend zu lesen wie das erste. Die Handlung wird spannender und die Geschichte wird auch mitreißender erzählt. 


  3. Cover des Buches Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (ISBN: 9783608939835)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs

     (991)
    Aktuelle Rezension von: reading_with_cat

    Am Ende des ersten teils mussten sich die Gefährten trennen. Jetzt sind Frodo und Sam alleine auf der Mission den Ring zu zerstören. Während die drei übriggebliebenen drei Gefährten den zwei jungen Hobbits, die von Orks entführt worden, hinterher Jagen.

    Schon im ersten Teil habe ich alle Charaktere ins Herz geschlossen. Jeder ist auf seine eigene besondere Art toll und authentisch.

    Durch die ganze Geschichte hindurch zieht sich weiterhin ein großes und auch immer wieder neue, kleinere Ziele, die für eine durchgehende Spannung sorgen. Dazu kommen noch immer neue Komplikationen und auch Kreaturen, von denen selbst die Protagonisten nichts wissen. Die Geschichte selber hatte für mich nie wirklichen längen. Auch wenn gerade mal nichts spannendes Passierte, gab es Mittelerde zu erkunden.

    Die Welt die Tolkien erschaffen hat ist einfach fantastisch. All die verschiedenen Kreaturen, die mehr oder weniger friedlich zusammenleben. Die abstrakten Formen der Magie, die sie alle, wenn auch auf unterschiedliche Arten, besitzen.

    Leider wurde die Geschichte für mich aber von dem unglaublich anstrengenden Schreibstil heruntergezogen. Die Sätze sind verschachtelt und ewig lang. Dazu kommt noch die ziemlich kleine Schrift im Buch, die das Lesen auch nicht gerade erleichtert. Ich hatte oft während dem lesen das Gefühl überhaupt nicht voranzukommen, was gerade dann genervt hat, wenn ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht.

    Dieses Buch hat mich innerlich total gespalten. Auf der einen Seite sind die Geschichte und die Welt so genial, dass sie jeder kennen sollte, genauso wie die Charaktere, aber auf der anderen Seite, hat mir das Lesen selber einfach keinen wirklichen Spaß gemacht. Ich musste auf jedes einzelne Wort achten, um nicht irgendwas zu verpassen und auch immer wieder in der Karte gucken, wo die Protagonisten jetzt schon wieder gelandet waren. Und das ist auf die Dauer ziemlich anstrengend. Für dieses Buch muss man sich wirklich Zeit nehmen und es ist auf jeden Fall kein Buch, indem man zwischendurch zur Entspannung ein paar Seiten verschlingt. Ich glaube hätte mich die Geschichte nicht so mit sich gerissen, hätte ich es irgendwann abgebrochen.

  4. Cover des Buches Der Herr der Ringe, Die Gefährten (ISBN: 9783608933314)
    Gary Russell

    Der Herr der Ringe, Die Gefährten

     (76)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Kurzinhalt

    Frodo ist ein Hobbit aus dem Auenland.  Ein äußerst beschauliches Örtchen in Mittelerde. Doch diese Ruhe wird gestört, als Bilbo zu seinem letzten Abenteuer aufbricht und Frodo einen Ring vererbt.

    Einen Ring der Macht, der Ring Saurons, der Unheil bringt  über jeden der ihn trägt.

    Frodo muss eine gefährliche Reise durch Mittelerde tätigen, denn der Ring muss zerstört werden und das kann nur an dem Ort verwirklicht werden, an dem er hergestellt wurde, in Mordor, wo die Schatten wohnen.

     

    Fazit

    Ich hatte mir die (relativ) neue Filmausgabe gekauft, weil mich keins der vorherigen Cover angesprochen hatte.

    Hierbei handelt es sich um eine Überarbeitete Fassung. Mir fehlt zwar die Vergleichsmöglichkeit, aber mir ist keine gravierende Veränderung oder Abweichung aufgefallen.

    Das einzige war, das Sam (ausschließlich dieser) Frodo ein paar Mal mit Master statt mit Herr angeredet hat. Aber das ist wahrlich zu verkraften.

    Was wahrscheinlich für einige schwieriger zu verdauen ist, ist der Schreibstil. Tolkiens Texte haben eine unglaubliche Wortgewalt, es ist fast so als würde man viel mehr Seiten lesen, als einen die Seitenzahlen anzeigen.

    Besonders deutlich wird dies bei den ausschweifenden Landschaftsbeschreibungen. Diese nehmen einen ziemlich großen Prozentsatz von der Geschichte ein. Genau wie die vielen Lieder, die darin  auftauchen.

    Diesen Stil muss man einfach mögen, dann ist „Der Herr der Ringe“ der größte Epos der je geschrieben wurde, wenn nicht, wird jede Seite schwer zu meistern.

  5. Cover des Buches Feanors Fluch (ISBN: 9783423085861)
    J. R. R. Tolkien

    Feanors Fluch

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Traubenbaer

    "Feanors Fluch" von J. Tolkien ist eine Erzählung, die vor "Der Herr der Ringe" und auch vor "Der Hobbit" spielt. 

    Feanor ist einer der ersten Elben auf Arda. Er ist der begabteste unter ihnen und so gelingt ihm etwas zu erschaffen, dass seinesgleichen sucht: Die Silmaril. Dies sind wunderschöne Edelsteine, die jedoch Neider wecken. 


    Der Schreibstil ist ungewöhnlich. Man merkt, dass John Tolkien das Buch nicht beenden  konnte, sondern es als unvollständige Notizen hinterließ. Hat man sich erst einmal auf  die Schreibweise eingestellt, ist das Buch durchaus lesenswert. 

    "Feanors Fluch" ist jedoch nur ein Auszug aus "Das Silmarillion". Ich denke, dass man  die Vorgeschichte braucht, um die Geschehnisse mit und um Feanor besser zu verstehen. Deswegen würde ich ein Griff zu "Das Silmarillion" eher empfehlen. 

  6. Cover des Buches The Fellowship of the Ring (ISBN: 9780007488308)
    J. R. R. Tolkien

    The Fellowship of the Ring

     (116)
    Aktuelle Rezension von: booksaremyescape

    Ich denke jeder kennt die Geschichte, wenn nicht von den Büchern, dann von den Filmen, aber hier nochmal kurz runtergebrochen: Im ersten Teil wird die Geschichte erzählt, wie der Ring an Frodo weitergeht und er zu seiner Reise aufbricht, da sich das Böse in Mordor sammelt. Erst sammelt sich schön langsam die Gruppe, mit der Frodo einen Teil der Strecke zurücklegt und am Schluss zieht Frodo nur mit Sam weiter.

    Also erstmal muss ich sagen, dass ich (für mich untypisch) relativ lange für das Buch gebraucht habe, weil es ja doch etwas älter ist und der Stil dementsprechend sehr anders ist. Das ganze Buch ist nicht auf Spannung pur ausgelegt sondern zeichnet sich eher durch das ehrliche Abbild wie verschiedene Leute mit schlechten Situationen und verschiedenen Möglichkeiten umgehen. Einerseits hat mich das gestört, weshalb auch der eine Stern fehlt, aber andererseits war es auch schön, das der Fokus auf der Menschlichkeit liegt, wo ich dann eindeutig sagen würde, dass ich daraus gelernt habe. Es ist erschreckend zu sehen, wie schnell Macht blind macht, aber es ist auch wunderschön wie ein gemeinsames Ziel bei so vielen unterschiedlichen Charakteren verbrüdern kann.

    Die Charaktere sind jetzt nicht so tief, wie man es von zeitgenössischen Büchern kennt, weil einfach nicht so viel Hintergrundgeschichte erzählt wird. Man lernt die Charaktere also nur durch ihr Verhalten und durch das was sie sagen kennen, was natürlich dementsprechend dauert. Trotzdem konnte ich jeder ihrer Taten mit dem Bild, was in meinem Kopf entstanden ist, vereinbaren.

    Es ist ein Klassiker und ich tue mir schwer darüber zu schreiben, weil es so anders ist, als was ich sonst lese, aber ich bin unglaublich froh, dass ich mit dieser Reihe angefangen habe und freue mich schon auf die nächsten zwei Teile. Empfehlen würde ich dieses Buch daher allen, die auch ohne Spannung Bücher lesen können und Lust darauf haben, etwas Menschlichkeit zu entdecken.

  7. Cover des Buches Die Königsmacherin (ISBN: 9783492247177)
    Martina Kempff

    Die Königsmacherin

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Penelope1
    Es ranken sich einige Legende um Bertrada, der Mutter Karl des Großen. Eines jedoch ist sicher: sie war eine äußerst einflussreiche Frau. Während sich in den Geschichtsbüchern nur wenige Fakten über sise  finden lassen, erzählt Martina Kempff mmit "Die Königsmacherin" eine fiktive Geschichte rund um diese bermerkenswerte Frau und lässt gleichzeitig das Frankenland des 8. Jahrhundert lebendig werden. Dabei verbindet sie ihre Geschichte mit vielen wahren historischen Begebenheiten. Sehr interessant, gut recherchiert, lehrreich und unterhaltsam !

  8. Cover des Buches Tuor und seine Ankunft in Gondolin (ISBN: 9783423085885)
    J. R. R. Tolkien

    Tuor und seine Ankunft in Gondolin

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Silence24
    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Dieses mal waren nicht so viele verschiedene Namen vorhanden, dadurch war alles schön flüssig zu lesen. Dafür gibt`s 4 Sterne von mir. =) In dieser Geschichte geht es um Tuor und seine lange Reise nach Gondolin. Es gab eine Zeit in Mittelerde, lange vor den Hobbits, als Elben und Menschen noch vertrauten Umgang pflegten. Zu dieser Zeit lebte Tuor, dessen Vater im Kampf gegen Morgoth gefallen war, bei den Grau - Elben. Er lernte viel von ihnen, von der Sprache bis hin, zu kämpfen. Als das Land von übermächtigen Feinden heimgesucht wird, drängt er darauf, Turgon, den König der Noldor und Kampfgefährten seines Vaters, zu suchen, der sich vor Morgoth`s Heeren in Gondolin, der geheimen Festung, verborgen hält. Und so beginnt die Reise von Tuor.
  9. Cover des Buches Die Beutefrau (ISBN: 9783492250771)
    Martina Kempff

    Die Beutefrau

     (18)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele
    Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des Frankenreiches unter Karl dem Großen. Nach der Niederschlagung des sächsischen Aufstands kommt Gerswind, die dreijährige Tochter des Sachsenfürsten Widukind als Geisel an den Hof Karls. Er lässt sie zusammen mit seinen Kindern erziehen. Immer wieder gibt es unter den Sachsen Aufstände. Ihre Mutter Geva soll die Anführerin sein. Als deshalb ihr Leben bedroht ist, flieht sie und findet im Kloster Unterkunft. Fastrada, Gemahlin des Königs, bewundert ihre Näharbeiten und holt sie zurück an den Hof, ohne sie zu erkennen. Nur Karl, der Königssohn, erkennt sie. Er will sie heiraten... Martina Kempff hat im historischen Umfeld von Karl dem Großen eine beeindruckende Frauengestalt gezeichnet. Gerswind gibt sich nicht damit zufrieden, Geliebte des Königs zu sein. Sie wird seine Beraterin. Sie holt ihn aus Trauer und Verzweiflung. Gleichzeitig wird deutlich, dass das junge Christentum im Frankenreich noch gegen viele heidnische Wurzeln kämpfen muss. Der Lebenswandel von Papst Leo ist dabei eher kontraproduktiv. Nicht nur Gerswind, auch der König erscheint im Roman als ein Mensch mit Fehlern und Schwächen. Trotzdem gelingt es ihm, durch diplomatisches Geschick ein großes Reich zusammenzuhalten. Dass er seine Töchter nicht verheiratet hat, sondern ihnen gestattete mit ihren Liebhabern zusammenzuleben, ist für die damalige Zeit einmalig. Es wird deutlich, dass seine Söhne ihm nicht ebenbürdig sind. Ob Ludwig wirklich seine Brüder umgebracht hat? Die Frage bleibt offen. Ein lesenswertes Buch!
  10. Cover des Buches Der Herr der Ringe (ISBN: 9783608103410)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe

     (7.350)
    Aktuelle Rezension von: Loeckchen14

    Ich liebe diese ausführliche Schreibweise! Die Charaktere sind liebevoll beschrieben, sowie auch jeder Baum und Strauch an dem die Freunde auf ihrer Reise vorbeikommen :) 

    Wer es kurz und knackig mag sollte lieber die Filme sehen. Das Buch nimmt einen mit in eine tolle Welt voller Hobbits, Elfen und Magie. Es macht einfach nur Spass es zu lesen!

  11. Cover des Buches Deutsche Geschichte für Dummies (ISBN: 9783527715879)
  12. Cover des Buches Des Teufels Sanduhr (ISBN: 9783442469710)
    Simone Neumann

    Des Teufels Sanduhr

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Di_ddy
    ... aber wenn man eins und eins zusammenzählen kann, dann weiß man ab ca. der Hälfte wer der Mörder ist. Zudem ist das Ende dann sehr abrupt. 

    Ansonsten ist es spannend geschrieben, wirklich gut lesbar und gut vorstellbar. Teils so gut vorstellbar, dass es einem richtig weh tut. 

    Alles in allem ist das Buch zu empfehlen. 
  13. Cover des Buches Die Süße des Lebens (ISBN: 9783552062146)
    Paulus Hochgatterer

    Die Süße des Lebens

     (46)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Mir ist nicht verständlich, wie dieses Buch den deutschen Krimipreis gewinnen konnte. Wie irgendwer der Meinung war, dass dieses Buch lobenswert wäre. Ich kann nicht glauben, dass ein Verlag das wirklich rausgebracht hat und dass ich für diesen Müll zwölf Euro ausgegeben habe.

    Es ist ein Krimi, der einen brutalen Anfang hat, das wirklich interessant war. Es gab Polizeiarbeit, Zeugenbefragungen und Beweismittelsicherung, doch der ganze Fall löst der Kommissar dadurch, dass er nach zwei Wochen einen Namen auf der Tafel entdeckt, den er vorher überlesen hat. Er hat es überlesen! Überlesen! Der verdammte Name des Täters stand auf der Tafel und der gewissenhafte Kommissar hatte das Pech, den Namen zu überlesen und plötzlich wurde der Mord aufgeklärt. Und ich musste mir die ganze Zeit irgendeinen Blödsinn lesen, der mit dem Fall überhaupt nichts zu tun hat und auch gar kein Gewicht besitzt. Ich hätte bloß die ersten dreißig Seiten lesen und danach die letzten zwanzig Seiten und ich hätte nichts verpasst. Absolut nichts!

    Alles, was dazwischen ist, ist bloß da, um die Seiten aufzufüllen und verdammt, das ist so viel! Es tauchen echt viele Figuren auf, deren Lebensgeschichte in ihren ganzen Facetten erzählt wird, um dann spurlos wieder aus der Geschichte zu verschwinden, ohne einen bleibenden Eindruck auf den Mord zu hinterlassen.

    Der Autor bringt Kinder ins Spiel, zersetzt ihre Psychologie und verwendet das für einen Effekt, der nicht aufblühen kann, weil bei so vielen Figuren dieser Effekt untergeht und sogar als sich eine Polizistin über die Verletzung eines Kindes aufregt, sogar als sie zusammenbricht und nach Mitleid schreit, wirkt alles plastisch, aufgedruckt, vor allem Falsch. Es gelingt dem Autor nicht, mit Kindern Gefühle auszulösen und wenn ein Autor mit dieser einfachen Methode nicht dazu in der Lage ist, dann versagt er in meinen Augen.

    Dann sind die Dialoge ineinander geschrieben. Mit Absätzen geht der Autor so gierig um, als wollte er Seiten sparen. Stattdessen schadet er mit riesigen Absätzen dem Lesefluss und dem Leserspaß und die Dialoge gehen in den ganzen Ecken und Kanten der Geschichte unter, weil ich oft nicht in der Lage war, den Dialog der passenden Figur zu zuordnen. Hinzu kommen die vielen abgehackten Sätze, die stichwortartig aufgebaut sind und dafür sorgen, dass sich keine Nähe zu den Figuren aufbauen.

    Der Arzt taucht irgendwann auf und ich dachte, er würde eine große Rolle spielen, ein Held werden, bei der Mordermittlung helfen, denn schlussendlich erfahre ich echt viel von seinem langweiligen Leben, doch auch er ist nur da, um Seiten zu füllen. Es sind einfach so viele bla-bla-bla-Sätze, die einen mit unnützen Informationen und Handlungen überschütten, aber im späteren Verlauf eben keine Rolle spielen, als würde sich der Autor über seine Leser lustig machen. Als hätte der Autor einfach alles aufgeschrieben, was ihm so in den Sinn kam, weil er es für spannend hielt.

    Man erlebt einen Mord, einen grauenhaften Mord, der für Spannung sorgt und ich dachte der Spannungsbogen würde langsam angespannt werden. Als ich bei Seite 100 angelangt bin, gab es nichts von Spannung. Es heißt ja, man reden um den heißen Brei, aber dieser Autor redet nicht drum herum, sondern nimmt eine völlig andere Richtung und versucht gewaltsam dem Leser nicht über den Mord Nachdenken zu lassen.

    Da wird so sehr ins Detail gegangen mit Randinformationen, die gar keine Rolle spielen. Der Spannungsbogen zerbricht auf fast jeder Seite und macht das Lesen zu einer richtigen Qual.

    Sex wird als Koitus beschrieben, als wenig routiniert und mit einem einzigen Gedanken dazwischen: "das sind die wunderbarsten Brüste der Welt." Noch plumper hätte er den Akt nicht beschreiben können.

    Wenn der Kommissar an seine Tochter denkt, denkt er bloß, sie wäre fett, unförmig, irgendein Gemüse. Er denkt nicht über ihre Persönlichkeit nach, über ihre Erfolge oder Misserfolge, über ihre Zukunft, sondern beschränkt sich auf ihr Aussehen, fixiert sich daran und so einer soll mir sympathisch werden? So einer bekommt die Hauptrolle und ich soll mit ihm mitfühlen?

    Ich war wirklich neugierig darauf, wie er das Buch abschließt, wie er den Fall löst, wie er all diese Informationen verarbeitet. Er schafft es nicht. Das Ende ist wie ein Schlag ins Gesicht, ein gehobener Mittelfinger, der aus dem Nichts auftaucht und einem in diese Nase gebohrt wird. Nichts von all den Informationen hat eine tragende Rolle. Keine der Figuren ist wirklich wichtig. Wieso muss ich so viel über einen Kinderpsychologen lesen, wenn es im späteren Verlauf sowieso keine Rolle spielt? Wenn die ganze Polizeiarbeit sich darauf beschränkt, dass die hochgelobten Kommissare nicht in der Lage sind, eine verdammte Tafel zu lesen und irgendwann am Schluss einen Namen entdecken, als wäre er nie dort gewesen.

    Das Buch ist schlecht. Schlecht geschrieben, schlecht erzählt und mit einem Spannungsbogen, der sich nicht spannt. Alles, was der Autor macht, ist zwischen den Mord und der Aufklärung irgendetwas zu schreiben, um so die gewünschte Anzahl an Seiten zu erreichen, wobei er das auch nicht wirklich gut kann. Gefühle werden nicht erzeugt, eine Atmosphäre gibt es nicht, die Figuren bleiben plastisch und größtenteils unbedeutend, die Bilder zerbrechen an den holprigen Sätzen, die eindeutig von der Feder eines Amateurs stammt. Er kann nicht schreiben. Er kann das eindeutig nicht und das er auch noch dafür belohnt wird, ist bloß peinlich. Immerhin habe ich durch das Buch gelernt, dass der deutsche Krimipreis ein absoluter Witz ist.

  14. Cover des Buches Invasion der Barbaren (ISBN: 9783608964264)
    Peter Heather

    Invasion der Barbaren

     (9)
    Aktuelle Rezension von: RalphHauptmann
    Ich muss an dieser Stelle beichten: ich rezensiere hier nicht die deutsche Fassung, sondern das englische Original. Ja, die mehr als 650 Seiten (im Paperback) flößen einen gewissen Respekt ein, doch wer sich seelisch-moralisch auf eine trockene Geschichtsabhandlung eingestellt hat, der wird positiv überrascht. Gerade die Leichtigkeit, mit der der Autor die Geschehnisse, die Europa letztendlich geprägt haben, im wahrsten Sinne des Wortes "erzählt", lassen den Leser komplett in diese Zeit eintauchen. Um es einmal in ein anderes Medium zu übersetzen: Ich habe beim Lesen dieses Buches vor meinem inneren Auge ein Drehbuch gesehen, eine lebendige Darstellung im Stil der BBC-Dokumentationen, die auch dem Laien den Einstieg in die Materie erlaubt - ein großes Manko vieler historischer Sachbücher. Eher unterschwellig nimmt man Heathers unglaubliches Faktenwissen wahr, es bleibt unaufdringlich, verständlich für den Laien und immer noch wissenschaftlich genug für den Historiker. Sicher kann man darüber streiten, ob man wirklich ein Glossar von fast 50 Seiten braucht, aber das ist ja genau die Wahl, die der Autor dem Leser lässt: Wie tief will er eintauchen? Fußnoten zerreißen den Erzählfluss, ebenso das "Einbauen" in den Text, was neben der Überfrachtung an Informationen auch meist in stilistischen Katastrophen resultiert. Der Kartenteil und die Illustrationen im Bildteil runden den guten Eindruck ab. Ein Must-Read für jeden, der sich für europäische Geschichte interessiert.
  15. Cover des Buches Der Herr der Ringe Tl.1-30 (ISBN: 9783895841439)
    Ernst Schröder

    Der Herr der Ringe Tl.1-30

     (3)
    Aktuelle Rezension von: MrCeline
    Dieses Hörspiel ist sehr schön aufgemacht und richtet sich sehr eng an die Romanvorlage. Doch ist sie Tonqualität nicht so gut gelungen. Deshalb gibt es einen Stern Abzug.
  16. Cover des Buches Deutsche Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Band 2 : Von Metternich bis zur Gegenwart (ISBN: 9783893500628)
    Wilhelm Treue

    Deutsche Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Band 2 : Von Metternich bis zur Gegenwart

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Deutsche Geschichte in 2 Bänden : 01. Von den Germanen bis zu Napoleon 02. Von Metternich bis zur Gegenwart Sehr interessantes Werk zur Deutschen Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Weniger für Laien , als für Kenner und Liebhaber deutscher Geschichte geeignet.
  17. Cover des Buches Die deutschen Kaiser (ISBN: 9783924896188)
    Gerhard Jaeckel

    Die deutschen Kaiser

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Die Geburt Europas im Mittelalter (ISBN: 9783406671579)
  19. Cover des Buches Jedes Tier braucht ein Zuhause (ISBN: 9783505098765)
    Virginia Vail

    Jedes Tier braucht ein Zuhause

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Perle
    Klappentext: Frau Racer hat schon die unglaublichsten Tiere im Haus der Taylors erlebt. Aber ein lebendiges Ferkel, das im Speisezimmer sein Nickerchen hält - so etwas war noch nie dagewesen! Nicht nur die alte Haushälterin ist entsetzt, auch Lindas Freundin Jill rümpft die Nase. Doch Teddy und sein Cousin Tom haben ihre helle Freude an dem klugen und gelehrigen Schweinchen, das dank Lindas großer Tierliebe ein Zuhause gefunden hat. Eigene Meinung: Ganz so gefällt mir die Geschichte nicht. Ich dachte es käme mehr mit Tiere vor, dass der Vater, der eine Tierarzt-Praxis führt, öfters gerufen wírd und Tiere gesund macht, wie am Anfang mit den Schweinchen. Das gefiel mir ganz gut, doch es ging mehr um die Kinder bzw. die Tochter, die nach New York fuhr oder um Tom, der zu ihnen kam. Und ein kleines Ferkelchen im Haus halten, da bin ich auch nicht für, denn es gibt ja auch gewisse "Geschäfte" die das Tier verrichten muss, da gehört es wirklich eher in den Stall. Da hätte man mehr draus machen können aus der Geschichte. Für Jugendliche bzw. Mädchen zwischen 9-12 Jahren gedacht, die sicher mehr Freude an dem Buch haben werden. Kann leider nur 3 Sterne vergeben. Ich liebe Schneider-Bücher und werde sie immer wieder gerne Lesen.
  20. Cover des Buches Ein Kaiserschmarrn (ISBN: 9783941400313)
    René Kollo

    Ein Kaiserschmarrn

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Mittelalter (ISBN: 9783817485680)
    Christa Pöppelmann

    Mittelalter

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
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