Bücher mit dem Tag "pirat"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "pirat" gekennzeichnet haben.

207 Bücher

  1. Cover des Buches Die Krone der Dunkelheit (ISBN: 9783492705264)
    Laura Kneidl

    Die Krone der Dunkelheit

     (501)
    Aktuelle Rezension von: Hanna_Porepp

    Ich muss ehrlich sagen, als ich das Buch angefangen habe dachte ich erst, es wäre nichts für mich. Wenige Erklärungen, viele Perspektivwechsel (etwas, das ich eigentlich gar nicht mag) - ich war verwirrt.

    Ich habe dann aber doch weitergelesen und das hat sich absolut gelohnt!
    Die Geschichte nahm richtig an Fahrt auf und wurde total spannend. Die wechselnden Perspektiven, hauptsächlich zwischen Prinzessin Freya und Novizin Ceylan, haben mich nicht mehr gestört, sondern im Gegenteil noch mehr Spannung aufgebaut.
    Dadurch, dass mir die Protagonisten (abgesehen von Weylin) auch alle sympathisch waren, hatte ich auch keinen "Lieblingshandlungsstrang", was mich sonst immer zum Überfliegen der anderen Perspektiven verleitet.

    Das Worldbuilding fand ich super. Vor allem das magische Land der Fae ist so wunderschön beschrieben, man konnte sich beim Lesen sehr gut an diesen Ort versetzen.

    Der Schreibstil von Laura Kneidl hat es mir außerdem leicht gemacht die immerhin über 600 Seiten innerhalb weniger Tage zu lesen. Ich war komplett gefesselt von der Story.

  2. Cover des Buches Grischa - Eisige Wellen (ISBN: 9783551582966)
    Leigh Bardugo

    Grischa - Eisige Wellen

     (835)
    Aktuelle Rezension von: Hannicake

    Die Bedrohung durch den Dunkeln und damit auch Alinas Abenteuer geht weiter. Tauche ein in die nun bekannte Welt rund um Ravka und begleite Alina, Mal und viele andere, die sich Gefahren stellen müssen.

    Diese Geschichte hält sich nicht viel mit Beschreibungen oder dergleichen auf, sondern ziemlich schnell geschehen wieder viele Ereignisse und die Handlung nimmt ihren Lauf. Teilweise hatte ich das Gefühl, die Geschehnisse überschlagen sich, aber es passte zu der jeweiligen Situation und hat Spannung erzeugt. Man hat gespürt, wie überfordert und machtlos sich Alina in diesen Momenten teilweise gefühlt hat. Ihre Emotionen kamen gut und authentisch rüber und man konnte mit ihr mitfiebern.

    Zwischendurch gab es Szenen oder Kapitel, in denen die Handlungsdichte geringer und es somit etwas ruhiger war. Diese Stellen war zum Runterkommen und zum Verarbeiten der vorangegangen Ereignisse vorteilhaft und haben eine gute Balance hergestellt. Und natürlich wird es zwischendurch immer wieder dramatischer und die Spannung ebbt nie ganz ab, sie steigert sich sogar und entlädt sich mit einem riesigen Knall.

    Besonders schön finde ich, wie die Autorin mit ihrem Schreibstil spielt. Sie passt ihn an die jeweilige Situation an, sodass die Szenen teilweise noch dramatischer werden, man Alinas Verwirrung spürt oder wir das Gefühl haben können, durch ihre Augen, wenn sie sich entspannt fühlt, die Gegend zu betrachten. Eine Vorstellung von der düsteren Welt (auch Szenen voller Gewalt werden zum Teil beschreiben), die aber auch durch Freundschaft, Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft erleuchtet werden kann, bekommen wir definitiv, denn der Schreibstil ist bild- und wortgewaltig.

    Begleiten dürfen wir wieder Alina und Mal. Auf beide wartet eine abenteuerliche und teils auch gefährliche Zeit. Mal ist mir immer mehr ans Herz gewachsen. Er hat einen tollen Charakter und ist zumeist (auch gute Personen dürfen Fehler machen) für Alina da und versucht sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen, wenn sie nicht mehr sie selbst zu sein scheint. Alina muss in diesem Band erfahren, wie Macht einen verändern kann - und das nicht immer nur zum Guten. Zugleich trägt sie eine hohe Verantwortung und muss stets schauen, wem sie vertrauen kann und wem nicht.
    Die Charakterzeichnung ist wieder sehr gut gelungen und sie alle wirken authentisch und individuell.

    Auch in diesem Band ist wieder eine Karte, die jedoch abgeändert ist. Das hängt mit den Ereignissen des ersten Bands zusammen und damit, wo sich Alina aufhält. Diese liebevolle Gestaltung verhilft einerseits zu einem leichteren Verständnis, da man so besser nachvollziehen kann, wo sich die Charaktere gerade befinden oder die jeweilige Handlung stattfindet oder von wo aus Gefahr drohen oder Hilfe kommen kann, zugleich sorgt es dafür, dass man noch mehr das Gefühl hat, dass eine einzigartige Welt mit vielen Details und einer umfassenden Planung geschaffen wurde.
    Und falls man doch einmal mit dem Orten oder Personen durcheinanderkommt oder sich unsicher ist, kann man unkompliziert im Glossar am Ende des Buches nachschlagen, ohne sich groß zu spoilern.

    Es findet weiterhin Worldbuilding statt - wir lernen neue Orte und insbesondere auch die Materialki besser kennen, die im ersten Band noch etwas unscheinbar wirkten. Es ist schön, dass man hier immer etwas mehr von der Welt entdeckt und das Gefühl hat, nicht auf der Stelle zu stehen und schon alles zu wissen, sondern sich neu überraschen zu lassen.

    Es ist kein typischer zweiter Band, sondern einer, der viel Spannung beinhaltet und auf jeden Fall mit Band Eins mithalten kann, wenn er nicht sogar besser ist. Wenn euch der erste Teil gefallen hat, kann ich euch nur empfehlen, auch diesen zu lesen - es lohnt sich.

  3. Cover des Buches Elian und Lira – Das wilde Herz der See (ISBN: 9783423762205)
    Alexandra Christo

    Elian und Lira – Das wilde Herz der See

     (316)
    Aktuelle Rezension von: xxSandyxx

    Die Geschichte hatte einen guten Anfang. Ich hätte mir gewünscht, dass das düstere, bedrohliche Gefühl, das am Anfang zu spüren war, die ganze Geschichte über anhält. Die Geschichte selbst war gut, aber der wichtigste Teil der Geschichte passierte erst auf den letzten 80-100 Seiten, weshalb sich das gesamte Ende schlaff und übereilt anfühlt.


    Ich fand Lira eine tolle Protagonistin, ich mochte die etwas ausweichende, zickige Art, die sie am Anfang der Geschichte hatte, sehr. Als sie jedoch die Kugel abfängt, die den Prinzen hätte treffen sollen, und Elian das Leben rettet, ändert sich ihr Charakter und ihr Verhalten auf seltsame Weise, und von da an hatte ich das Gefühl, dass Mr. Spock sich auf der Enterprise eine Auszeit genommen und sich in diese Geschichte eingeschlichen hat. Auch die Tatsache, dass immer wieder behauptet wird, Lira spreche zwar die Sprache des Prinzen, beherrsche sie aber nicht besonders gut, war für mich sehr schlecht umgesetzt. Wenn sie die Sprache eher schlecht als recht beherrscht, wie kann es dann sein, dass sie mit Elian einen kompletten Plan ausarbeiten kann und auch mit allen anderen auf dem Schiff mühelos reden und streiten kann?


    Ich fand Elian von Anfang an ziemlich nervig. Ja, so langsam verstehe ich, dass du keine Lust hast, König deines Königreichs zu sein. Das muss man ja nicht auf jeder Seite erwähnen. Elian erwähnt auch immer wieder, dass er nicht will, dass seine Leute ihn wie einen naiven kleinen Prinzen behandeln. Aber genau das ist er ja auch. Er ist furchtbar naiv und meiner Meinung nach auch völlig dumm. Er glaubt einfach einem Kerl, der daherkommt und sich ohne wirkliche Beweise, nur durch die Bestätigung seines magischen Kompasses, zu erkennen gibt. Er geht einfach ohne viel nachzudenken seines Weges und glaubt alles, was ein fremdes Mädchen sagt. Dass Lira nicht die ist, die sie vorgibt zu sein, merkt man ständig, es passieren immer wieder "Zufälle", die nur eine Sirene wissen kann, zum Beispiel die Sprache.


    Auch Elians ach so toller Priaten-Crew konnte ich nur wenig abgewinnen. Abgesehen von Madrid und Kye hat man den Rest kaum bemerkt. Ab und zu hatte ich wirklich das Gefühl, dass außer Elian nur noch Kye, Madrid und Lira bei ihm waren.


    Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Wäre die Handlung nicht so verbogen worden, dass Elian und Lira sich ineinander verlieben und hätte das Buch gehalten, was der Klappentext verspricht, dann wäre das Buch sicher toll gewesen. Leider wurde es durch ein erzwungenes Happy End sehr ruiniert.

  4. Cover des Buches Die Krone der Dunkelheit: Magieflimmern (ISBN: 9783492705271)
    Laura Kneidl

    Die Krone der Dunkelheit: Magieflimmern

     (239)
    Aktuelle Rezension von: Cookie02

    "Die Krone der Dunkelheit: Magieflimmern" ist der zweite Band der Trilogie. Neben den Perspektiven von Freya, Larkin, Ceylan, Kheeran und Weylin, welche bereits im ersten Band vorkamen, wird dieser Teil zusätzlich auch aus den Perspektiven von Leigh und Elroy erzählt.


    Inhaltlich möchte ich gar nichts weiter zu diesem Band sagen, denn man sollte selbst lesen, welchen Weg die liebgewonnenen Figuren hier bestreiten. Manche Entwicklungen und Entscheidungen haben sich lange angebahnt und ich habe sie erwartet; andere hingegen kamen für mich vollkommen überraschend und haben mich schockiert. Insgesamt fühlte es sich an, als würde sich die Handlung in diesem Teil etwas langsamer als im Letzten entwickeln, was jedoch vermutlich den zahlreichen Perspektiven und Handlungssträngen geschuldet ist. Und selbstverständlich bin ich fast daran verzweifelt, dass jeder Handlungsstrang immer gerade dann unterbrochen wurde, als es am Spannendsten war.


    Die Figuren haben es allesamt geschafft, mich zu überzeugen und sich in mein Herz zu schleichen - selbst die, denen ich im ersten Band noch kritisch gegenüber eingestellt war. Meine liebste Figur änderte sich alle paar Seiten; war es zu Beginn noch Ceylan, wechselte es zu Larkin, dann zu Kheeran, dann zu Leigh, dann zu Freya und schließlich doch wieder zu Leigh. Man muss sie einfach alle mögen. ^^ Und wie bereits beim ersten Band muss ich noch einmal betonen, dass ich es liebe, wie divers die Figuren hinsichtlich ihrer körperlichen Erscheinung, ihrer Charakterzüge und ihrer sexuellen Orientierung gestaltet wurden.


    Zum Ende hin spitze sich die Handlung an allen Fronten erheblich zu, sodass ich mit offenem Mund und klopfendem Herzen da saß und es kaum erwarten kann, endlich den dritten Teil in den Händen zu halten und zu erfahren, wie es für die Figuren enden wird. Insbesondere bezüglich Freya, Kheeran und Aldren bin ich sehr besorgt. :(


    Fazit:

    Mit den lieb gewonnenen Figuren geht es in diesem zweiten Band spannend weiter, und insgesamt fühlte sich die Stimmung hier noch düsterer und bedrückender als im ersten Teil an, was meine Sorge, aber auch meine Neugier auf dem dritten Teil ins Unermessliche steigen lässt. Ich vergebe erneut sehr empfehlenswerte 4,5 Sterne und kann es kaum erwarten, bald das Finale erleben zu können!

  5. Cover des Buches Die Chroniken des Magnus Bane (ISBN: 9783401508191)
    Cassandra Clare

    Die Chroniken des Magnus Bane

     (716)
    Aktuelle Rezension von: Miri_Nocker

    Der Roman „Die Chroniken des Magnus Bane“ von Cassandra Clare ist am 2. Juni 2015 im arena-Verlag erschienen. Er ist eine Sammlung von Kurzgeschichten über das Leben von Magnus Bane.

    In 11 Kurzgeschichten begleitet der Leser Magnus Bane durch die Zeit und rund um den Erdball. Magnus Bane ist ein schillernder, blaue Funken sprühender Hexenmeister. Als Kind eines Dämons und einer Irdischen beherrscht er Magie und lebt ewig. Mit so viel Zeit erlebt man natürlich viel. Einige Erlebnisse sind erzählenswert.

    Die Geschichte startet, wie in Kurzgeschichten üblich, unvermittelt. Der Leser soll in den ersten drei Kurzgeschichten erfahren, warum der Oberste Hexenmeister von New York aus Peru verbannt wurde. Leider erfährt man den Grund nicht, da Magnus ihn auch nie erfahren hat. Danach landet man inmitten der Französischen Revolution und hilft der Königin bei der Flucht. In der nächsten Kurzgeschichte lernt Magnus Bane die gutaussehende Vampirin Camille Belcourt und den Schattenjäger Edmund Herondale kennen. Die nächsten Kurzgeschichten führen immer wieder zurück zu den Schattenjägern und Vampiren. Aber auch die Werwölfe tauchen noch auf. Zum Schluss gibt es eine längere Geschichte in der hauptsächlich die Liebe zwischen Magnus und Alec eine Rolle spielt.

    Die Kurzgeschichten werden jeweils aus Sicht von Magnus geschrieben. So ist der Leser immer mitten im Geschehen und kann der Handlung gut folgen. Aber man erfährt natürlich nur, was auch Magnus Bane erfährt. Das wird gerade am Beispiel Peru sehr deutlich. Da Magnus den Grund für seine Verbannung nie erfährt, weiß der Leser auch nicht weshalb er verbannt wurde.

    Zu den Figuren: Magnus Bane ist die Hauptfigur. Aber natürlich werden seine Freunde, Liebschaften und Weggefährten auch erwähnt. Magnus ist eine sehr schillernde Persönlichkeit. Das wird sehr schön beschrieben. Magnus führt ein dekadentes Leben. Aber auch seine weiche, verletzliche Seite wird auch gezeigt.

    Fazit:

    Das Buch war gut zu lesen. Doch sollte man die Chroniken der Unterwelt bereits kennen. Immerhin geht es ausschließlich um eine Figur dieser Chroniken. An manchen Stellen konnte mich das Buch nicht packen. Ich hatte teilweise mehr erwartet.

  6. Cover des Buches Mein Herz zwischen den Zeilen (ISBN: 9783843210935)
    Jodi Picoult

    Mein Herz zwischen den Zeilen

     (717)
    Aktuelle Rezension von: Leseratterosi

    Delilah McPhee ist ein junges Highschoolmädchen, das zu den Außenseitern gehört und ihr Leben lieber hinter Büchern statt auf Partys verbringt. Ihr Lieblingsbuch ist das Märchen "Mein Herz zwischen den Zeilen". Sie verliebt sich regelrecht in den Protagonisten Prinz Oliver, der wie sie ohne Vater aufwachsen muss. Als Delilah eines Tages feststellt, dass sie mit Oliver kommunizieren kann, stellt sich nicht nur ihre Welt auf den Kopf. Denn auch Oliver hat so seine Probleme: Allen voran, will er endlich seiner lahmen Geschichte entfliehen. 


    Ich liebe die Bücher von Jodi Picoult und wollte daher auch dieses lesen. Selbstverständlich gehöre ich mit 32 Jahren nicht zur Zielgruppe :) Allerdings waren einige Inhalte im Buch, die ich eben für die Zielgruppe nicht passend finde (diese kann ich aus Spoilergründen nicht nennen). Auch die Geschichte selbst sowie die darin handelnden Figuren waren für mich eher blass und nichtssagend. Den zweiten Teil habe ich bereits ungelesen aussortiert! Sehr schade!

  7. Cover des Buches A History of Us − Vom ersten Moment an (ISBN: 9783499004926)
    Jen DeLuca

    A History of Us − Vom ersten Moment an

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Büchermona

    Ich liebe die Bücher aus dem Imprint Endlich Kyss, weshalb auch A History of Us. Vom ersten Moment an von JenDeLuca schon eine Weile auf meiner Wunschliste stand. Da kürzlich sogar schon der zweite Teil erschienen ist, musste ich den ersten Band nun endlich mal lesen.


    Ich muss ehrlich zugeben, vor dem Lesen war ich mir nicht sicher, ob mir das Mittelaltersetting so gut gefallen würde. Aber etwas in der Richtung habe ich bisher noch nicht gelesen, also wollte ich es einfach mal versuchen.


    Tatsächlich ist die Geschichte rund um Emily und Simon gar nicht neu. Aus Abneigung wird Liebe. Also wer weiß… Aber das ganze Drumherum fand ich einfach total toll! Die ganze Stimmung rund um das Mittelalterfestival hat mich sehr begeistert und beim Lesen kam in mir der Wunsch auf, solch eine Veranstaltung auch mal zu besuchen. Die Autorin hat die Atmosphäre, die Menschen, einfach alles so authentisch eingefangen. Es hat so viel Spaß gemacht, A History of Us zu lesen. Die Fortschritte in der Organisation zu beobachten.


    Und natürlich auch die Fortschritte in der Beziehung der beiden Streithähne Emily und Simon… Beide haben ihre Geschichten, beide haben ihre Macken und Eigenarten, aber weiß, was vielleicht an weichen Seiten an ihnen zu entdecken ist? Das lest ihr am besten selbst.


    Wie gesagt, mich hat die Atmosphäre in A History of Us. Vom ersten Moment an von Jen DeLuca sehr begeistert! Dann noch der Humor und die Schlagfertigkeit. Das ist einfach ein richtig unterhaltsames Gesamtpaket. Das empfehle ich euch sehr gerne. Und ich werde bei meiner nächsten Buchbestellung Band zwei ganz oben in den Einkaufskorb packen.

  8. Cover des Buches Ein Hauch von Schicksal (ISBN: 9783959910675)
    Lara Wegner

    Ein Hauch von Schicksal

     (84)
    Aktuelle Rezension von: viktoria162003

    Meinung

    Ein Buch in das ich mich wegen diesem wunderschönen Cover und dem klassen Klappentext verliebt habe. Leider liegt es schon lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher, doch nun endlich habe ich es geschafft.

    Die Autorin war mir unbekannt doch ist der Schreibstiel gut. Man kann der Geschichte gut folgen, auch wenn mir diese ab ca. der Hälfte des Buches, garnichtmehr so gut gefallen hat.

    Grace die ihr jetziges Leben einfach nur noch Ätzend findet wünscht sich ein anderes. Als dies dann auch noch Geschieht ist sie erst einmal total überfordert. Denn statt ihre Besuche beim Psychiater, das herumschlagen mit ihrer Liebenswerten Haushaltshilfe und ihrem Vormund, soll sie plötzlich in der Vergangenheit verheiratet werden.

    Der Anfang des Buches startet einfach klasse. Ich mochte Graces ihre Gedanken und ihre Schlagfertigkeit. Ihre inneren Monologe und ihre Gespräche sind einfach genial. Sie ist sarkastisch und das lies mich oft lachen. Auch wenn ihre Situation noch so verzwickt ist, hatte sie einen Spruch parat.

    So auch als sie in der Vergangenheit landet. Ich mochte es sehr das sie nicht so verängstigt wirkte und buchstäblich das nahm was sie wollte. Selbst wenn es dann eben ein Pirat ist. Das Abenteuer auf See hat mir ziemlich gut gefallen. Es war spannend und romantisch und ich dachte WIRKLICH das zieht sich so durchs ganze Buch. Auch hätte ich in Sachen “Steine im Weg“ bei der Beziehung wohl eher auf das Drama einer Kontrahentin  getippt, wofür es ja auch Anzeichen gab.  Es kam jedoch anders und das Thema nahm nur noch eine Nebenrolle ein die für noch ein paar Seiten mehr sorgten.

    Ab ca. Seite 130 hat das Buch an Humor verloren. Die Entführung der Piraten auf eine Plantage nahm dann alles ein. Es fing an, Langatmig zu werden, da man sich ständig im Kreis drehte und dann kam der Punkt der mich das Buch hätte fast abbrechen lassen. Es wurde brutaler und der Höhepunkt  war dann die Vergewaltigung von Grace. Vorbei war es mit dem Lustigen. Ich hab nur noch quer Beet gelesen, weil ich das Buch trotzdem irgendwie beenden wollte.

    Ich bin einfach geschockt gewesen wie aus so einer anfänglich humorvollen Geschichte, die eine Leichtigkeit hatte, so etwas brutales wurde. Klar, Grace zustand am Anfang ist auch ein ernstzunehmendes Thema, mit ihrer Trauer um die Familie usw. Doch fing sie an den Prozess zu verarbeiten und der Teil wäre schon Drama genug für das ganze Buch gewesen. Dann diese plötzliche Brutalität die sich schleichend angekündigt hat, war dann doch eine zu krasse Wendung. Ich hatte während der ganzen Zeit eigentlich gedacht, dass beide einfach fliehen und die Geschichte zu einem andern Schauplatz Wandert, da beide davor auch nie allzu lange an einem Ort gewesen sind.

    Das Ende sollte dann wohl eine Art Happy End sein, was mir so nicht zusagte. Einzig gutes ist es gewesen das Grace ihr Gegenpart, also die Dame dessen Platz sie eingenommen hat, auch noch ein paar Zeilen bekommen hat.

     

    Fazit

    Ein Buch das wirklich stark gestartet hat. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und fand es humorvoll und spannend. Leider schlich sich immer mehr Brutalität hinein und die Vergewaltigung der Protagonistin nahm all meine Begeisterung mit sich. Daher nur 2 Sterne von mir.

  9. Cover des Buches Die Wellenläufer (ISBN: 9783453533202)
    Kai Meyer

    Die Wellenläufer

     (710)
    Aktuelle Rezension von: Weisewahrheit

    PRO:

    + es passiert dauernd etwas

    + Zunächst gute Charaktergestaltung, die…

     


    CONTRA:

    - …leider nach etwa 100 Seiten völlig abnimmt und eindimensional oder wenig glaubhaft

    - lächerliche, comichafte Nebencharaktere ohne Hintergrund (Hundemenschen, sprechende Risesenwürmer)

    - Fehlerhafte oder schlecht erzählte Passagen

    - uninspirierte Zusammenführung von schablonenhaften Piraten- und Fantasyelementen

    - Action, aber keine wirkliche Spannung

    - unreflektierter Rassismus von bösen Völkern

     


    Worldbuilding: 1,5

    Handlung: 2

    Charaktere: 1,5

    Schreibstil: 2

    Abwechslung: 3

    Gesamt: 2 Sterne

  10. Cover des Buches Joli Rouge (ISBN: 9783959910736)
    Alexandra Fischer

    Joli Rouge

     (56)
    Aktuelle Rezension von: wundervolle_buchwelten

    "Joli Rogue" ist ein historischer Roman der Piratenfans begeistern wird. Er stammt aus der Feder von Alexandra Fischer.

    Inhalt:

    La Española, 1656: Das Gesicht der Westindischen Inseln beginnt sich zu verändern. Einst von Spanien dominiert, beginnen sich die Mächte mit den eintreffenden Seefahrernationen England, Frankreich und Holland zu verschieben. Es ist die Welt der Bukaniere, in der die junge Jacquotte Delahaye aufwächst. Eine Welt der Männer, wie sie sehr bald feststellt, beherrscht von der Bruderschaft der Küste, die nach ihren eigenen Regeln lebt und in der Frauen nicht erwünscht sind. Mit dem ihr eigenen Stolz stellt sie sich den Herausforderungen dieser unsteten Zeit, in der man nur selbstbestimmt leben kann, wenn man ein Mann ist. Wird es ihr gelingen, der Bruderschaft beizutreten und ihren eigenen Weg zu gehen?

    Meinung:

    Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten erzählt. Größtenteils aus der Sicht von Jacquotte, aber eben auch von anderen Seefahrern bzw Piraten. Dadurch erhält man einen umfassenden Überblick. Egal aus wessen Sicht gerade geschrieben wurde, mich hat es von Anfang an gefesselt und mitgerissen. Die verschiedenen Handlungsstränge greifen ineinander über und verbinden sich zu einer einzigartigen Geschichte.

    Jacquotte, im Laufe der Geschichte auch als rote Jacquotte oder untote Rote betitelt, ist eine starke Persönlichkeit, die, genau wie die meisten anderen Charaktere im Buch, tatsächlich vor langer Zeit gelebt hat. Allein das finde ich schon immer sehr faszinierend. Geschichten, die auf wahren Begebenheiten beruhen. 

    Ich konnte mich mit Jacquotte von Anfang an identifizieren, denn auch ich wäre in dieser Zeit ein rebellischer Dickkopf gewesen. Sie hat sich von niemanden etwas sagen lassen und sich ihren eigenen Platz in der von Männern dominierten Welt gesucht. Auch wenn es für sie oft ein harter Kampf voller Entbehrungen und Unannehmlichkeiten war. Überall lauerten Gefahren, Intrigen und Verrat, denn in diesen Zeiten war man als Frau einfach nichts wert, außer um den Männern in allen Bereichen zu dienen. Aber eine Frau die zur See fährt, kämpft oder gar ihr eigenes Schiff steuert und eine Crew befiehlt? Undenkbar. Doch die rote Jacquotte belehrt sie alle eines besseren.

    Neben Jacquotte's Entwicklung lässt die Autorin geschichtliche Hintergründe und Entwicklungen einfließen, im perfekten Maße. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Dadurch erhält man als Leser ein realistisches Bild von den damaligen Zeiten inklusive politischer Bewegungen. Aber das ist nicht das einzige, was in diese Geschichte verwebt wurde. Eine zarte Liebesgeschichte, ehrliche Freundschaft, Respekt, aber auch Verrat, List und Täuschung, sowie beeindruckende Landschaften/ Inseln finden ihren Weg in diesen Roman.

    Ich hatte anfangs etwas Schwierigkeiten bei dem ein oder anderen französischen Namen, die teilweise für Knoten in der Zunge sorgten 😅 Das schmälert den Lesegenuss aber in keinster Weise. Ich war durchgehend gefangen in einer atemberaubenden Piraten Atmosphäre, oftmals hatte ich das Gefühl das Meer zu riechen oder den teils stürmischen Seegang zu spüren. 

    Fazit:

    Dieser historische Roman nimmt einen mit auf eine abenteuerliche, spannende Reise voller Entbehrungen und Gefahren. Mein Piratenherz hat es höher schlagen lassen, die starke Protagonistin hat mich in ihren Bann gezogen. Also an alle Piratenfans, und solche die es werden wollen, erobert dieses Buch! Segelt gemeinsam mit Jacquotte unter der roten Flagge der Piraterie!

  11. Cover des Buches Peter Pan (ISBN: 9783649623069)
    J. M. Barrie

    Peter Pan

     (436)
    Aktuelle Rezension von: Brombeere

    Worum geht es?
    Eines Nachts fliegen drei Kinder mit Peter Pan nach Nimmerland und erleben dort Abenteuer und Kämpfe, bauen sich eine Familie auf.

    Worum geht es wirklich?
    Kindheit, Mutterschaft und Abenteuer

    Lesenswert?
    Teilweise ja, teilweise nein. Für mich gibt es drei Aspekte, die ich gerne bewerten möchte: Die Aufmachung dieser konkreten Ausgabe, die Sprache und die Handlung.

    Zuerst einmal zur Sprache. Die Übersetzung in dieser Ausgabe ist schön flüssig lesbar, natürlich ein bisschen veraltet, aber dennoch auch heutzutage gut zu lesen und auch gut vorlesbar. Ganz angenehm empfand ich dabei auch die Sicht des Erzählers, der die Leser*innen ab und zu anspricht und Dinge vorwegnimmt, der auch einen Charakter zu besitzen scheint, weil Gefühle offenbart werden. Dieser Bereich ist mir also positiv aufgefallen.

    (Bei Sprache sei kurz gewarnt: I-Wort, generell Darstellung indigener Bevölkerung, auch eine Äußerung die nicht-binäre Menschen verletzen könnte.)

    Inhaltlich war ich sehr enttäuscht. Meine Kenntnis der Handlung beruhte bisher nur auf dem alten Disney Zeichentrickfilm und dort habe ich Peter Pan zwar nicht als Held wahrgenommen, aber als ganz lustigen Zeitgenossen, der nicht herzlos ist. Dies empfinde ich bei dem Originaltext ganz anders. Peter ist unsympathisch, herzlos, machtgierig und duldet keine Kritik, niemanden neben sich, alle müssen nach seiner Pfeife tanzen. Er ignoriert Bedürfnisse anderer Wesen komplett und missbraucht sie nur für seine eigenen Zwecke. Wendy ist ein nerviges naives Mädchen, die diesem Jungen auch noch hinterherläuft. Überhaupt unfassbar, was Wendy, Tiger-Lily und Tinkerbell an ihm finden, warum sie alle so vernarrt in ihn sind. An einigen Stellen ist Peter Pan sogar ein bisschen unheimlich und verstörend. Neben Wendy und Peter erhält noch Hook einen etwas ausführlicheren Charakter, der mir aber nicht besonders aufgefallen ist, denn ich habe eine große Zeit des Lesens mit Verärgerung über Peter Pan verbracht. Der Tod anderer Wesen ist ihm gleichgültig, er liebt die Aufruhr und die Kämpfe und wenn er nicht auf Nimmerland verweilt, ist alles viel ruhiger und friedlicher. Da muss man sich wirklich fragen, auch weil er bis zum letzten Kapitel nur egoistisch und missgünstig handelt, warum man ihn überhaupt braucht und alle ihm ergeben oder ihn in verliebt sind. Ist natürlich ein interessanter Antiheld, hat den Text aber für mich unsympathisch gemacht und ich habe kein Bedürfnis, dieses Buch noch einmal zu lesen, was in Anbetracht der Aufmachung sehr schade ist.

    Diese ist nämlich ganz fantastisch. Jeder Kapitelanfang ist kunstvoll gestaltet und erhält ein eigenes Symbol, welches immer die Seitenzahlen schmückt und auch der Name des jeweiligen Kapitels taucht in der Kopfzeile auf. Zudem ziert das Deckblatt eines jeden Kapitels ein Zitat aus dem kommenden Text. Cover und Vorsatzblätter sind stimmungsvoll und hochwertig gestaltet und die angenehme Farbauswahl zieht sich durch das ganze Buch. Auf 17 Kapitel kommen hier - ich glaube - 10 ganz besondere Seiten mit Scherenschnitte oder aufklappbaren Briefen/Listen. Diese werden vom Verlag mit Papier geschützt, damit auch nichts auf die umliegenden Seiten gedrückt wird. Diese Idee finde ich zwar ganz hübsch, wäre für mich aber nicht nötig gewesen. Mir reicht die „normale“ Gestaltung dieser Ausgabe schon, damit ich sie für einen wirklichen Hingucker halte.

    Wer die Geschichte von Peter Pan mag, dem kann ich diese Ausgabe wirklich empfehlen!

  12. Cover des Buches Der Pirat (ISBN: 9783426517482)
    Mac P. Lorne

    Der Pirat

     (48)
    Aktuelle Rezension von: wanderer-of-words

    »Der Pirat« ist ein Buch bei dem ich ins Schwärmen geraten könnte! Schon das Thema, Francis Drake und englische Geschichte, faszinieren mich schon seit Langem. In Kombination mit guter Recherche und spannender Vermittlung ergibt das für mich nicht weniger als den perfekten historischen Roman!

    An historische Romane stelle ich sehr hohe Erwartungen was Recherche und Wahrheitsgehalt angeht. Das Werk von Mac P. Lorne konnte mich in beiderlei Hinsicht absolut überzeugen, ja mehr noch: begeistern! Auch die Vermittlung der geschichtlichen Inhalte gelingt ihm meisterhaft. Er lässt Drake, Elizabeth I und andere historische Figuren lebendig werden, nimmt den Leser mit auf spannende Kaperfahrten und erklärt ganz nebenbei Englands beginnenden Aufstieg zur Weltmacht. 

    Ein gewisses Interesse für Seefahrt sollte der Leser aber mitbringen, denn Lorne schildert die Seemanöver sehr detailliert und geht auch auf die Besonderheiten bei der Konstruktion der neuen englischen Schiffe ein. Dabei verwendet er natürlich einige nautische Fachbegriffe, den Lesefluss hat das aber nicht gestört und notfalls hilft das angehängte Glossar gut weiter. Für mich war dieser Teil sehr faszinierend und lehrreich, denn dass die Engländer so große Vorteile aus moderneren Schiffen mit besseren Kanonen zogen wusste ich noch gar nicht. Der Leser kann mitverfolgen wie England modernisiert und aufrüstet, Spanien aber an vergangenem festhält, während alle Zeichen auf einen Krieg hindeuten.

    Der Höhepunkt des Romans ist natürlich die Schlacht gegen die Spanische Armada. Lorne beschreibt diese so detailreich, dass man sich die Manöver und die Scharmützel sehr gut vorstellen und den Kanonendonner fast hören kann. Kurze Perspektivwechsel zu den Spaniern ermöglichen dem Leser auch einen Einblick in deren Denkweise und runden die Erzählung ab.

  13. Cover des Buches A History of Us − Erst auf den zweiten Blick (ISBN: 9783499004933)
    Jen DeLuca

    A History of Us − Erst auf den zweiten Blick

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Ninchen90x

    A history of us - Erst auf den zweiten Blick von Jen DeLuca ist der zweite Teil der Willow-Creek Triologie.


    Das Cover passt einfach so perfekt zum ersten und ist sehr hübsch.

    Ich hatte mich sehr auf den zweiten Teil gefreut und zurück nach Willow-Creek zu kommen. Auch darauf, dass man mehr über Stacey erfährt, da sie mir in Band 1 sehr sympathisch war.


    Die Geschichte ist flüssig und hat sich richtig gut hören lassen, auch die Sprecherin war angenehm zu hören.

    Leider konnte ich mich in ihrem Buch nicht wirklich mit Stacey identifizieren und konnte ihre Handlungen nicht nachvollziehen. Sie war mir teilweise zu plump und ein bisschen dumm und ich dachte mir: was tust du nur??

    Auch mit Daniel dem Protagonisten konnte ich nicht so wirklich warm werden, es schwankte zwischen oh, wie dumm und ach wie süß....

    Anfangs konnte ich ihn verstehen, aber seine Erklärungen waren dann irgendwie nicht zufriedenstellend und die Reaktionen von Stacey waren einfach nur blöd.

    Ständig gab sie nach und hat sich ihm wieder an den Hals geschmissen, obwohl er sich nicht richtig angestrengt hat um sich bei ihr zu entschuldigen.

    Die Beziehungsgeschichte der Beiden startet erst zur Mitte des Buches und die vorangegangen E-Mails haben sich irgendwie nur gezogen und waren teilweise öde.

    Als es dann wieder zur Festival Saison ging, wurde es etwas besser, aber das lag hauptsächlich an den anderen Nebencharakteren. Ich fand es schön Simon und Emily auf ihrem weiteren Weg zu begleiten und auch die Dialoge zwischen Mitch und April machen Lust auf Band 3.

  14. Cover des Buches Celaenas Geschichte 1 - Throne of Glass (ISBN: 9783423421683)
    Sarah J. Maas

    Celaenas Geschichte 1 - Throne of Glass

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Wir erfahren was in Celaenas Vergangenheit passiert ist. Einige der Geschichten wurden ja in der Hauptgeschichte erwähnt und nun erfahren wir genaueres. 

    In Band 01 reisen Celaena und Sam zum Piratenlord Captain Rolfe nach Skull´s Bay um Geschäfte für die Gilde abzuschließen. Doch wie immer hat Celaena eigene Pläne.

    Für alle Fand der Reihe ein klares must Read, aber für die Geschichte selbst ist sie nicht wichtig.

  15. Cover des Buches To Kill a Kingdom (ISBN: 9781471407406)
    Alexandra Christo

    To Kill a Kingdom

     (47)
    Aktuelle Rezension von: TanjaWinchester

    "How strange that instead of taking his heart, I`m hoping he takes mine." (S. 291)


     Meine Meinung

    Als Erstes muss ich sagen, dass das Märchen der kleinen Meerjungfrau mein liebstes von Allen ist. Und ich rede nicht nur von der Disney Version, sondern der originalen Geschichte, die düsterer und trauriger nicht sein könnte. Deshalb musste ich das Buch auch unbedingt lesen, um zu schauen, wie diese Version umgesetzt wurde und ich muss zugeben, dass ich wirklich begeistert bin! Die Protagonisten, wie auch die Nebencharaktere habe ich so ins Herz geschlossen. Lira und Elian sind genauso, wie ich sie gerne in dieser Geschichte hätte und vielleicht sogar noch viel mehr. Beide könnten eigentlich nicht unterschiedlicher sein, sie eine mordende Sirene und er ein Sirenenjäger, Pirat und dazu auch noch Kronprinz. Und doch verbindet sie eine große Sache gemeinsam, die Sehnsucht nach Freiheit und dem Meer. Und das merkt man deutlich. Beide spielen ihre Rolle perfekt und doch sind da die Monologe, die sie zu dem machen, die sie am Ende geworden sind. 

    Beide machen eine gewaltige Entwicklung durch, aber Lira noch viel, viel mehr. Denn sie lernt, dass es in der großen weiten Welt viel mehr gibt, als das, was ihr ihre Mutter bisher beigebracht hat. Und vor allem lernt sie, dass sie Sirene und Mensch gleichzeitig sein kann, wenn sie es nur zulässt. Dazu trägt Elian natürlich sehr viel bei, der selbst auch unheimlich viel lernt auf dem Abenteuer gemeinsam mit seiner Crew und Lira. Denn obwohl sie sich anfangs nicht leiden können, ständig Sprüche kloppen und sich am liebsten so gut es geht fertig machen, entdeckt er in Lira so viel mehr. 


    Deshalb finde ich, dass ihre Beziehung zueinander ganz besonders ist. Natürlich ist sie geprägt mit vielen Vorurteilen und Misstrauen, aber auch unglaublich viel Humor und Neckereien, die sich zu viel mehr entwickeln. Ich habe jeden Dialog zwischen den Beiden so genossen, immer wieder lachen können und grinsend den Kopf schütteln, weil diese Anziehung so deutlich zu spüren war alleine durch ihre Sprüche. Beide sind stur, stolz und selbstbewusst, was die ganze Sache umso interessanter machte und mein Herz wirklich erwärmt hat. Sie haben sich wirklich zu einem meiner liebten Book-Couples entwickelt! 


    Die Handlung war genauso prickelnd und spannend, wie die Momente zwischen den Protagonisten. Direkt ab der ersten Seite konnte mich das Buch packen und ich wollte die ganze Zeit wissen, wie es weiter geht. Würde das reale Leben nicht dazwischenfunken, hätte ich das Buch in einer Session beendet. Das ganze Setting des Meeres und der einzelnen Königreiche war so interessant und authentisch, dass ich am liebsten genau da wäre und hat auch in mir eine gewisse Sehnsucht geweckt. Das ganze Buch über war spannend und hat mich neugierig gemacht, sodass ich absolut nicht gelangweilt wurde. Und als es dann auch zum Showdown kam, war alles so unerwartet und unvorhersehbar, was mich wirklich gefreut hat. Aber davor hat mein Herz kurz aufgehört zu schlagen und ist gleichzeitig viele Achterbahnen gefahren, weil ich es nicht ausgehalten habe mit den Geheimnissen und hatte so Angst vor den Reaktionen. Aber das Ende war allemal zufriedenstellend! 


    Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut gewesen. Daher, dass ich das Buch auf Englisch gelesen habe, habe ich etwas länger gebraucht zum Lesen, konnte aber alles super verstehen. Einige Wörter, die ich nicht kannte, brauchte ich auch gar nicht nachschlagen, da es sich aus dem Kontext ergeben hatte. Ich habe auch bei diesem Buch gemerkt, wie sehr ich die englische Sprache liebe und vor allem die Bücher in Originalsprache zu lesen macht das Lesevergnügen umso besser. Was mir auch bei diesem Buch gefällt ist, dass hier aus zwei verschiedenen Sichten geschrieben wird und die Kapitelanfänge deutlich machen, aus welcher Sicht, was bei der deutschen Ausgabe nicht der Fall ist und einen Leser vielleicht etwas verwirrt hätte. 


     Fazit

    Das Buch konnte mich von Anfang bis zum Ende begeistern und träumen lassen von einem weiten Meer und Frieden. Eine wunderschöne Liebesgeschichte basierend auf dem Märchen „Die kleine Meerjungfrau“. Es ist natürlich auch brutal und traurig, wie auch das originale Märchen, aber umso besser hat es die Autorin umgesetzt!

  16. Cover des Buches Das wilde Herz des Meeres (ISBN: 9783931989927)
    Elena Morgan

    Das wilde Herz des Meeres

     (44)
    Aktuelle Rezension von: xotil
     _


  17. Cover des Buches Herzklopfen in Nimmerland (ISBN: 9781508600299)
    Anna Katmore

    Herzklopfen in Nimmerland

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Midl

    Dieses Buch hat mich wieder zum Lesen angestachelt. Durch Zufall bin ich über dieses voll auffällige Cover gestoßen. Da ich Peter Pan als Geschichte Liebe, habe ich mich gleich zu Beginn an mitreißen lassen und bin mit Angie zusammen vom Balkon geflogen. Die Mega-Autorin Anna Katmore schafft es, dass man nicht mehr von dem Buch loskommt. Auch andere Bücher von ihr sind sehr empfehlenswert!

  18. Cover des Buches Der Nacht ergeben (ISBN: 9783453354210)
    Alexandra Ivy

    Der Nacht ergeben

     (286)
    Aktuelle Rezension von: ChristianeGruenberg

    Hallo alle zusammen, heute folgt von mir eine Rezension zu dem Roman „Der Nacht ergeben“ von Alexandra Ivy.

    Story/Schreibstil:

    Ich hatte kaum Probleme in die Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil war flüssig und recht locker. Dennoch fehlte mir hier zum Teil die Tiefe, die fantastische Welt wurde kaum beschrieben. Welche magischen Wesen gibt es in der Welt, was war alles bekannt, woher kommern sie?

    Außerdem wurden gleich am Anfang viel zu viele Informationen über den Phönix preisgegeben, die hätte man auch stückchenweise präsentieren können. Es gab keine Wendepunkte oder Intrigen, dadurch war der Spannungsbogen recht gleichmäßig.

    Charaktere:

    Was soll ich sagen. Die Charaktere waren nett, aber nicht mitreißend. Romantik und Erotik gab es zwar genügend, aber auch hier gab es wenig Spannung. Beide Protagonisten waren bereits vorher einander zugetan und kamen dann recht schnell zusammen. Wenn ich das mit anderen Reihen (Immortal after Dark, Dark Hunter, Gilde der Jäger) vergleiche, wirkt die Romanze hier recht oberflächlich und eindimensional. Ebenfalls die Dialoge.

    Fazit: 

    Musste mich streckenweise wirklich durchkämpfen. Leider für mich kein großer Lesespaß.

  19. Cover des Buches Die Wasserweber (ISBN: 9783453533226)
    Kai Meyer

    Die Wasserweber

     (480)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    Der Kampf gegen den Mahlstrom beginnt. Sowohl auf Aelenium als auch auf dem Meeresgrund.

    Die Geschichte hatte von Anfang an sehr viel Potenzial. Leider war das Buch sehr langatmig geschrieben. Viele Stellen hätten gekürzt werden können da sie nicht wirklich was für die Geschichte bewirkten.
    Die Geschichte an sich ist fantasievoll. Leider kam nicht viel Spannung auf,  das hätte definitiv anders sein können.

    Die Charaktere haben mich leider alle nicht so gepackt. Dies ist schade da sie drei Bände Zeit hatten sich zu entwickeln. 

    Man kann das Buch gut lesen da der Schreibstil sehr flüssig ist.
    Für ein junges Publikum mag das richtige sein, ältere können diese Trilogie ruhig auslassen und eher zu anderem greifen.

  20. Cover des Buches Schatten über Ulldart (ISBN: 9783492285285)
    Markus Heitz

    Schatten über Ulldart

     (231)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Zunächst einmal war ich sehr amüsiert über den untypischen, sehr beleibten Antihelden, der einem in dieser Geschichte entgegengepurzelt. In seinem Verhalten ist er zunächst alles andere als eine Identifikationsfigur und gerade das macht ihn für mich als Protagonisten äusserst interessant. 

    Der"Tadc" ist der Thronfolger des regierenden Kabcars von Tarpol, eines der Königreiche auf dem Kontinent Ulldart.  Lodrik ist zu Beginn der Handlung fünfzehn Jahre alt und hat nicht nur die Bürde als Thronfolger zu tragen. Nicht nur, dass dieser Junge eines Tages über ein Reich herrschen soll, nein, in seinen Händen liegt auch noch das Schicksal des ganzen Kontinents – wie ein Mönch prophezeite. Sein Tod würde wieder die dunkle Zeit Ulldarts einläuten. Eine Zeit des Krieges und Blutvergießens, wie sie vor über vierhundert Jahren unter der Herrschaft des bösen Gottes Tzulan Realität war.

    Seine Lebensweise macht Lodrik nicht gerade beliebt. Etwas aus der Art geschlagen ist der dickliche und nur am Essen interessierte Prinz ein verzogener, weinerlicher Jungspund, der im Laufe der Geschichte aber eine sehr radikale Veränderung durchlebt.

    Und genau da liegt das Problem - Der Autor hält sein Versprechen nicht. Viel zu schnell entwickelt sich der Keksprinz zu einem durchschnittlichen Helden. Die Veränderungen, die der Hauptcharakter erfährt, werden der Einfachheit halber per Zeitsprung urplötzlich vollzogen. 

    Zeigen nicht behaupten. 

    „Show, don’t tell,“ ist ein wichtiges Konzept beim Erzählen von Geschichten. Eine Regel, die sich der Autor mehr verinnerlichen sollte. Ein Erzähler, der es vermag, seine Leser mit Bildern in ihrem Kopf zu fesseln, ist wesentlich erfolgreicher als ein anderer. Bilder erzeugen Gefühle. Und die Gefühle, die ein Roman bei uns erzeugen, sind der Grund, warum wir ihn in die Hand nehmen und ihn über Nacht durchlesen.

    Die anfängliche Unfähigkeit des Helden wird nur behauptet. Kaum muss er sich das erste Mal tatsächlich beweisen, ist davon nichts zu spüren. Auch wenn ihm angeblich durch seinen Berater alles eingeflüstert wird. Viel zu schnell wird aus dem verweichlichten Knaben ein selbstbewusster junger Mann, der kaum noch Fehler macht und über Nacht abnimmt. Dazu benötigt es nur wenige Monate, die größtenteils erzählt werden und nicht gezeigt

    Schade! Hier hat der Autor viel verschenkt.

    Doch zurück zur Handlung:

    Prinz Lodrik, genauer gesagt Tadc (sprich: Tadsch), ist der Antiheld schlechthin. Überhaupt nicht königlich, vielmehr faul, ungeschickt und sehr verhätschelt, frisst er tagelang Kekse in sich rein, ohne ein wirkliches Ziel im Leben zu haben. Daher wird er auch spöttisch Keksprinz genannt.

    Er ist eine herbe Enttäuschung für seinen Vater, den Kapcar. Selbst aus einer Ahnenreihe von Kriegern stammend, ist der Kabcar ein „Militärkopf“. Doch sein eigener Sohn, Lodrik, kann weder reiten noch fechten und auf den Exerzierplatz treibt er seine Leibwache in den Wahnsinn, wenn er das Kommandieren übt. Darüber hinaus treibt er sowieso jeden in den Wahnsinn, der mit ihm zu tun hat. Er ist ein quengliger verwöhnter Fresssack und sieht entsprechend pummelig aus.

    Dazu kommt noch eine Prophezeiung, dass wenn der Tadc stirbt, die „Dunkle Zeit“ zurückkehren wird. Als Dunkle Zeit gilt die Herrschaft Sinureds, der sich dem bösen Gott Tzulan verschrieb und in seinen Namen mordend durch die Länder zog.

    Das allein würde für eine spannende Geschichte jedoch nicht reichen. Daher lässt sich die Prophezeiung unterschiedlich auslegen – was auch getan wird. So feiern einige Lodrik als den Retter, während andere ihn als den Vernichter der bestehenden Weltordnung fürchten. Die einen wollen ihn am Leben erhalten, während andere sein Ende vorantreiben. Unklar, wer recht hat.

    Um Lodric vor den Anhängern des bösen Gottes Tzulan zu schützen und zum Herrscher zu erziehen, schickt sein Vater ihn in die weit entfernte und heruntergekommene Provinz Granburg, um ihn dort als neuen Gouverneur einzusetzen. Lodric ist darüber nicht gerade begeistert. Die Alternative lautet jedoch, sei Dasein in einer finsteren Kerkerzelle zu verbringen. Da erscheint ihm der Gouverneursposten doch das kleiner Übel. Also macht er sich widerwillig auf den Weg. Natürlich hat der naive Herrschersohn treue Diener, Leibwächter und Vertraute um sich, die ihm bei dieser scheinbar unmöglichen Aufgabe beistehen.

    Die Handlung spielt größtenteils in Granburg – dem Reich, in welches Lodrik inkognito geschickt wird, um auf die harte Art die Eigenschaften eines Herrschers zu erlernen. Begleitet wird er von seinem Erzieher und Vertrauten Stoiko sowie dem Leibwächter Waljakov, einem Hünen von einem Mann, der allein mit seiner mechanischen Hand bereits einen gewissen Respekt ausstrahlt.

    Während der Leser den Fortschritt der Ausbildung von Lodrik in Granburg folgt, erfährt er einiges über das Land und die Leute, die Gepflogenheiten und Intrigen, die sich immer wieder um Macht und Geld drehen und an die Lebensweise des Mittelalters erinnern. 

    In einem zweiten Strang begegnet der Leser dem Freibeuter Torben Rudgass und seinem geheimnisvollen Passagier, dessen Auftrag noch weitreichende Kreise ziehen wird.

    Dieses Buch ist der Auftakt zu einer Geschichte, welche sich über mehrere Bände erstreckt. Der erste dieser Bände ist der Einsteiger. Nicht etwa, weil er für Leseanfänger gedacht ist, sondern weil im gesamten Buch eigentlich nur die Hauptcharaktere und deren Charakter vorgestellt wird.

    Der Einstieg in diese Geschichte gelingt erstaunlich leicht und flüssig. Auch wenn zunächst die wichtigsten Figuren vorgestellt werden und es noch wenig Handlung gibt, wird das Interesse über die Darstellung der Personen schnell geweckt.

    Es sind schillernde und facettenreiche Charaktere, die Heitz hier vorstellt und zu denen der Leser schnell eine Beziehung aufbauen kann.

    Der Spannungsbogen ist ein wenig flach, was aber daran liegen mag, dass es der erste Band in der Reihe ist.

    Etwas schade fand ich allerdings, dass in den actionreichen Szenen, auf die wir schließlich am Ende treffen, das Geschehen mehr berichtet als gezeigt wird. Der Leser befindet sich in einer Vogelperspektive über allem, was zwar insgesamt zum Rest des Schreibstils passt, was aber dazu führt, dass er zu viel Distanz zur Handlung hat.

    Von Anfang an kommt der Leser wunderbar mit dieser neuen Welt zurecht Die Schreibweise ist einfach, anschaulich und schwungvoll, ohne ausschweifend zu wirken. Alles baut gut aufeinander auf, bietet interessante Charaktere und spannende Momente, wobei einiges natürlich noch im Dunkeln bleibt. 

    Etwas Licht in die Zusammenhänge bringen die Auszüge aus dem ulldartischen Geschichtsallmanach, die zwischen den einzelnen Kapiteln stehen. Hier wird nach und nach aufgedeckt, wie der damalige Krieg um den Kontinent entstanden ist und wie sich einige Ereignisse bis in die heutige Zeit auswirken. Diese kurzen Szenen ergeben zum Ende hin ein Bild, das nötig ist, um alles besser zu verstehen.

    Die Magie spielt eher am Rande mit, denn besondere Fähigkeiten haben nur die wenigen "Cerêler", die sie vor allem zur Heilung einsetzen. Aber es gibt auch einige bizarre Kreaturen, böswillig und Überbleibsel aus den Armeen des teuflischen Gottes Tzulans, die zwar nur kleinere Auftritte haben, aber sicher noch eine größere Rolle spielen werden.

    Die Prophezeiung spielt eine große Rolle und als Leser kann man sich noch nicht wirklich sicher sein, wie sie tatsächlich zu deuten ist. 

    "Tadc... Gefahr... jemand töten... die Dunkle Zeit kehrt zurück." Eine Prophezeiung, die tatsächlich in zwei Richtungen ausgelegt werden kann. Matuc und der Dunkle Rat kommen zu dem Ergebnis, dass der Tadc getötet werden muss, damit die Dunkle Zeit nicht zurückkehrt. So macht sich Matuc auf den Weg, dies zu erledigen. Unterwegs trifft er auf eine Gruppe, die ihm dabei unterstützt.

    Doch was ist, wenn die Prophezeiung falsch interpretiert wurde?

    Diese Frage gilt es nun zu klären und so begleiten wir auf der einen Seite Lodrik auf seinem Weg zur Ausbildung zum Kabcar und auf der anderen Seite Matuc, der die Prophezeiung erfüllen möchte. 

    Auch die erfundene Götterwelt führt sich packend in die Geschichte ein. Die Geschichte ist komplex, da viele Charaktere auftauchen. Aber trotzdem ist es einfach, diesen zu folgen, da durch den detaillierten Schreibstil keine Fragen offenbleiben.

    Dreht sich zu Beginn noch, alles um Lodrik, kommen nach und nach Matuc und seine Begleiter in den Vordergrund. So ergibt sich eine Geschichte, die in mehrere Stränge aufgeteilt ist und je mehr ich davon lese, umso spannender wird es. Was wird wohl passieren, wenn die einzelnen Stränge aufeinandertreffen? 

    Lodrik ist zwar der eigentliche Mittelpunkt der Handlung, jedoch nicht gerade die sympathischste Figur im Roman. Natürlich ist er nicht unsympathisch, geht aber zwischen den glänzenden Nebendarstellern, die der Leser schnell ins Herz schließt, fast unter. Vor allem Stoiko, den Vertrauten Lodriks und Torben, den Piraten, müssen an dieser Stelle erwähnt werden, da sie dem Leser das eine oder andere Lächeln abringen. 

    Dabei ist es aber keineswegs so, dass der junge Tadc auf der Strecke bleibt. Im Gegenteil, jeder bekommt so viel Raum, wie für ihn nötig ist. Wir lernen die Beteiligten genau kennen, können die Beweggründe oder Handlungstaten nachvollziehen und auch bei denen Sympathie entdecken, bei denen wir eigentlich dachten, dass dies nicht möglich sei.

    So ergeben sich interessante Kombinationen von Charakteren. Insbesondere an dem Berater des Tadc, Stoika und dem Leibwächter Waljakov fand ich großen Gefallen. Diese beiden ergänzen sich perfekt und werden im Laufe der Geschichte auch enge Freunde. Beide halten mit ihren Meinungen nicht hinterm Berg und fahren dem zukünftigen Kabcar auch einmal über den Mund. Daraus entsteht aber auch eine tiefe Freundschaft zwischen Lodrik, Stoika und Waljakov. Die drei können sich aufeinander verlassen.

    Leider braucht der Roman viele Seiten, um in Fahrt zu kommen. Am Anfang ist die Geschichte sehr entspannt und legt viel Wert auf die Beschreibungen Granburgs, der Menschen, ihrer Beziehungen zueinander und besonders die Entwicklung von Lodrik. Das ist eine schöne und witzige Geschichte, aber ohne viel Spannung. Bei einer sechsteiligen Reihe kann man wohl einen etwas längeren Anlauf verzeihen. 

    Auf den letzten hundert Seiten erhöht sich das Tempo schlagartig. Es geschieht sehr viel. Neue Charaktere werden „mal eben“ eingeführt und einige Wendungen (teils vorhersehbar) treten auf.

    Am Schluss bleibt nur noch die Frage offen: Welchem der Zahlreichen Götter dient er? Die wohl zur Spannungsförderung gedachten Hinweise, dass er vielleicht doch zur bösen Seite neigen könnte, sind jedoch plump angebracht und daher nicht unbedingt überzeugend.

    Das Ende ist dennoch so, wie es für einen ersten Teil sein sollte: spannend und mit sehr vielen offenen Türen. So muss der Leser zum zweiten Band greifen, da er dringend wissen muss, wie es weitergeht.

  21. Cover des Buches Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär (ISBN: 9783328107682)
    Walter Moers

    Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär

     (2.143)
    Aktuelle Rezension von: SonjaMarschke

    Dieses Buch ist so vieles auf einmal: Komödie, Abenteuerroman, Liebesgeschichte, ... vor allem aber eines: großartige Unterhaltung!

  22. Cover des Buches Pilgrim - Rebellion (ISBN: B06Y1ZWLQD)
    Joshua Tree

    Pilgrim - Rebellion

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Letanna
    Magnus und seine Freunde leben auf dem Berg Pilgrim und führen ein zufriedenen Leben. In ihrer Welt gibt es Magie, die ihren Ursprung bei der Weltenblume hat, einem Wesen, dass in dem Berg lebt und von der die Bewohner ihre Magie beziehen. Nur fordert die Magie einen Preis, denn man kann unter Umständen dem Wahnsinn verfallen. Außerdem muss jeder mit 40 Jahren sterben, etwas was Magnus hinterfragt. Gemeinsam mit seinen Freunden kommt er hinter das Geheimnis der Weltenblume, mit verheerendem Ausmaß, denn es kommt zu

    Bei dieser Geschichte mischt der Autor zwei Elemente der Literatur, die ich eigentlich sehr mag, nämlich Fantasy und Science Fiction. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Magnus, der Autor benutzt hier für die 3. Person. Die Welt, in der uns der Autor hier entführt, war wirklich faszinierend und ungewöhnlich, was mir sehr gut gefallen hat. Die Grundidee zu dieser Gschichte fand ich zwar sehr gelungen und auch interessant, nur hat mir die Umsetzung nicht richtig gefallen.
    Das fängt schon damit an, dass unheimlich viel erklärt wird. Das war zwar nötig, um die Hintergründe zu verstehen, aber teilweise wird dadurch die Geschichte etwas zäh. Außerdem ist mir das Ganze teilweise zu wissenschaftlich. 

    Insgesamt gibt es von mir nur 3 von 5 Punkten.
  23. Cover des Buches Rick Nautilus - SOS aus der Tiefe (ISBN: 9783737342346)
    Ulf Blanck

    Rick Nautilus - SOS aus der Tiefe

     (62)
    Aktuelle Rezension von: leonies-logbuch

    "Rick Nautilus - SOS aus der Tiefe" ist ein unglaublich tolles Buch.
    Die Covergestaltung gefällt mir sehr und die Farbgestaltung ist wirklich ansprechend.
    Der Illustrator hat auch im Inneren des Buches wahnsinnig gute Arbeit geleistet. Die Bilder Umrahmung die Geschichte und fesseln die Blicke auf sich.
    Die Geschichte erzählt von 3 Kindern die alleine, ohne ihre Eltern auf der Nautilus Abenteuer erleben. Das Thema wurde großartig umgesetzt. Eine Abenteuergeschichte die mich und meine Tochter mitgerissen hat.

    Der Schreibstil ist locker und auch für Kinder sehr gut verständlich. Es ist nicht nur für Kinder zum selbstlesen, sondern auch zum Vorlesen super geeignet.

    Die Figuren sind gut ausgearbeitet und konnten durchweg überzeugen. Besonders die Figur der Ava hat meine Tochter begeistert.

    Da es der erste Teil der Reihe ist, werden wir uns auf jeden Fall auch weitere Bücher die Abenteuer auf der Nautilus holen.

    Ich empfehle es allen kleinen und großen Abenteurern.

  24. Cover des Buches One Piece 1 (ISBN: 9783551745811)
    Eiichiro Oda

    One Piece 1

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Juko

    Ich stand im Thalia in der Fantasy Abteilung und erblickte im rechten Augenwinkel das große Mangaregal, gefüllt mit hunderten dünnen Heften. Nun ja, ich wollte schon immer mal einen Manga lesen, also konnte ein Abstecher nicht so verkehrt gewesen sein. Nachdem ich mich ein wenig im
    Internet schlau gemacht habe, welche Mangas sowie Animes recht beliebt sind, bin ich auf One Piece gestoßen. Das Thema passte ein Stück weit zu meinem Geschmack. Piraten und ungewöhnliche Handlungen (in Form der Teufelsfrüchte) war eine merkwürdige Kombination, aber trotzdem Interessant.

    Mittlerweile muss ich zugeben habe ich mich ein bisschen in die Reihe verliebt. Die Detailgetreuen Zeichnungen und die Story lassen mich jedesmal auf die Post für einen neuen Band warten.
    Rufy wird mich mit den über 90 Bänden höchstwahrscheinlich bis zum Ende begleiten. 

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