Bücher mit dem Tag "pistole"
57 Bücher
- Khaled Hosseini
Tausend strahlende Sonnen
(1.278)Aktuelle Rezension von: buch_leselustErgreifend ist hier wirklich das richtige Wort. Ich habe mit Mariam und Layla mitgelitten und mitgefiebert.
Es hat mich stark berührt, was ihnen alles passiert und gleichzeitig wütend gemacht, weil es wirklich nicht unrealistisch ist.
Die Rolle und Stellung der Frau in Afghanistan wird hier erschreckend real dargestellt und gibt einen guten Einblick in das Leben vor Ort. Leider weiß man ja, wie es sich über die letzten Jahre weiterentwickelt hat...
- Nicholas Sparks
Wenn du mich siehst
(340)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Wenn du mich siehst hatte durchaus gute Ansätze, konnte mich insgesamt aber leider nicht überzeugen.
Mein größtes Problem war ganz klar die Länge. Das Buch hat sich für mich angefühlt, als würde es einfach nicht enden. Es gab zwar spannende Stellen, besonders im späteren Verlauf, aber dazwischen waren für mich viel zu viele Passagen, die man problemlos hätte kürzen können. Gefühlt hätte die Geschichte auch mit der Hälfte der Seiten funktioniert.
Maria und Colin konnte ich beide gut verstehen. Ihre Vergangenheit, ihre Unsicherheiten und ihre Entwicklung wirkten glaubwürdig. Auch ihre Beziehung hat sich für mich natürlich entwickelt und nicht erzwungen angefühlt. Der Kriminal- und Spannungsanteil hat mir dabei sogar besser gefallen als der eher ruhige Anfang.
Trotzdem hat mich die Geschichte nie richtig gepackt. Es gab keinen Moment, der mich besonders überrascht oder nachhaltig schockiert hätte. Dazu kamen für mich zu viele Figuren. Da das Buch nicht aus der Ich-Perspektive, sondern aus einer Erzählperspektive geschrieben ist, fiel es mir zusätzlich schwer, den Überblick zu behalten und immer sofort zu wissen, wer gerade gemeint ist.
Das Thema zweite Chancen fand ich grundsätzlich passend und nachvollziehbar umgesetzt, aber auch das konnte die Länge und die fehlende Spannung für mich nicht ausgleichen. Insgesamt war das Buch eine Mischung aus Liebes- und Spannungsroman, doch beides blieb für mich eher durchschnittlich.
An das Ende kann ich mich inzwischen kaum noch erinnern, was für mich leider auch zeigt, wie wenig hängen geblieben ist. Im Vergleich zu anderen Büchern von Nicholas Sparks würde ich dieses definitiv eher in der schwächeren Kategorie einordnen.
- Isabel Ibañez
What the River Knows (Geheimnisse des Nil 1)
(316)Aktuelle Rezension von: vallsInfo vorab: Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, meiner Meinung nach eine sehr gute Entscheidung.
Das Buch lässt mich sehr zweigespalten zurück.Auf der einen Seite finde ich es sehr positiv, dass das Buch echte Originalität aufweist und keine oder zumindest wenige Klischees aufwärmt.
Allein, dass die Hauptprotagonistin mal nicht aus England oder den USA stammt, sondern aus Buenos Aires, Argentinien und der südamerikanische Flair auch des Öfteren durch spanische Kapitelüberschriften und spanische Phrasen mitten im Text im Buch zum Vorschein kommt, lässt die Geschichte schon herausstechen.
Natürlich ist dieser Punkt der Tatsache geschuldet, dass die Autorin selbst Wurzeln in Südamerika hat, aber das tut dem ja keinen Abbruch.
Den Anfang fand ich super stark. Vor allem die Beschreibung der unbekannten Stadt und des Grandeurs der Kolonialzeit in Ägypten, aber auch die vorherrschende Kritik der wichtigen Charaktere am englischen Einfluss. Man hat sich bei der Beschreibung des Sheapards Hotel, in dem sich internationale Touristen, Geschäftsleute und Prominente tummeln, sehr an diesen ereignisreichen Ort geträumt. Generell hatte ich das Gefühl die Autorin hatte einen sehr scharfsinnigen Schreibstil und die Dialoge, besonders zwischen Whit und Inez, waren sehr intelligent und nicht vorhersehbar.
Auch die Dynamik zwischen Inez und Whit fand ich gelungen - endlich mal eine Frau, die den "Bad Boy" durchschaut, schlagfertig ist und im Analysieren von Menschen relativ scharfsinnig wirkt - naja, das heißt zumindest zunächst (Erläuterung folgt später). Whit findet Inez am Anfang nervig, da sie ihm seinen Job erschwert und Inez findet Whit wiederum nervig, weil er ihr Steine dabei in den Weg legt, in Ägypten zu bleiben.
Whit auf der anderen Seite ist ebenfalls gelungen. Eine charmante, distanzierte Fassade nach außen, innen plagt ihn offensichtlich vieles. Auch sein Alkoholproblem und seine Schwächen machen ihn zu einem sehr realistischen männlichen Hauptcharakter. Man versteht, dass er die teilweise illegalen Geschäfte, die er für Ricardo erledigen muss, nicht genießt, sondern irgendwie gefangen ist. In einer idealen Welt würde er irgendetwas mit Chemie machen, aber die Wirklichkeit sieht anders aus: er wurde aus dem Militär geworfen und hat eine dunkle Zeit hinter sich, aus der ihn Ricardo gerettet hat.
Dass sich Gefühle zwischen Inez und Whit entwickeln, die sich, obwohl sie so unterschiedlich sind, gut ergänzen, ist zwar nachvollziehbar, aber es ging mir zu schnell. Auf einmal küsst er sie auf die Wange und ist ganz angetan... da hätte ich mir gewünscht, dass der Leser noch länger im Dunkeln gehalten wird, was seine Gefühle angeht.
Inez Onkel, ein Archäologe, Whits Boss und der Kollege ihrer Eltern, will eigentlich den ganzen Roman über, dass sie Ägypten wieder verlässt und hat deswegen ganz am Anfang Whit geschickt, um sie direkt wieder in ein Schiff zurück nach Argentinien zu setzen. Man teilt hier Inez Frustration, dass sie herausfinden will, was mit ihren Eltern geschieht und kämpfen muss, um zu bleiben.
Als sie sich dann durch List und Widerspenstigkeit (was ich gut an ihr fand) auf das Boot zur Ausgrabungsstätte schmuggelt und ihr Onkel sie widerwillig als Teil des Teams akzeptiert, ging es meiner Meinung nach bergab.
Und die Logikfehler häuften sich leider auch.
1) Inez kennt ihre Eltern praktisch gar nicht. An einem Punkt im Buch sagt sie auch, dass sie nicht mal ihren eigenen Eltern vertrauen kann. Sie verbringen zwar immer ein halbes Jahr in Argentinien, aber als Leser hat man das Gefühl, die beiden bleiben blass und nicht greifbar. Es ist etwas schwer vorstellbar, dass Inez ihre eigenen Eltern so wenig kennt. Da fühlte sich dann aber vieles nicht stimmig an. Dass sie in deren alter Suite wehmütig wurde, kann man ja verstehen aber man hat generell das Gefühl, Inez wandelt bzgl. vielem im Dunkeln und zwar nicht nur, weil sie - zu ihrer Verteidigung - auch viel im Dunkeln gelassen wird, sondern auch, weil sie vielleicht an manchen Stellen nicht genug hinterfragt.
2) der Grund, dass Tio Ricardo sie im Team gegenüber Mr. Fincastle akzeptiert, ist, dass sie ihre Zeichnerin wird, obwohl Abdullahs Tochter mit Kamera dabei ist? Das hat für mich überhaupt gar keinen Sinn gemacht. Da hätte die Autorin wirklich mit etwas Besserem kommen können. Zum Beispiel hätte Inez offenbaren können, dass sie die Magie des Rings wahrnimmt und das Team sie braucht, damit sie das Grab finden. Sie hätte sich unverzichtbar machen können.
3) dass Inez einfach akzeptiert, dass Tio Ricardo ihr nicht die ganze Wahrheit über ihre Eltern erzählt, obwohl es für den Leser offensichtlich ist, dass er etwas verbirgt, finde ich seltsam, selbst vor dem Hintergrund, dass sie sich ihren Aufenthalt in Ägypten mehr oder weniger erkämpfen musste und nur "geduldet" ist. Es ist unlogisch, dass sie ihren Onkel nicht noch stärker nach Infos über ihre Eltern bedrängt. Sie gibt zu schnell auf.
4) auch ihre Gedanken bezüglich Tio Ricardo, nachdem sie denkt, dass er ihre Eltern ermordet hat, finde ich nicht überzeugend. Es wirkt alles etwas konstruiert.
5) dass Sie die Warnzeichen nicht erkennt, als ihre Mutter auftaucht. Sie sagt ihr ständig, sie soll "sie nicht suchen". Kommt verhüllt, scheinbar aus Angst vor Ricardo. Sagt Inez überhaupt gar nicht, was los ist. Wirkt übelst dodgy auf den Leser. Und dennoch vertraut Inez einer Frau, die zwar ihre Mutter ist aber die sie kaum kennt. Wieder lässt sie sich, ähnlich wie von ihrem Onkel, mit wenig bis gar keinen Informationen abspeisen und lässt sich benutzen. Dafür, dass sie am Anfang als so dickköpfig und widerspenstig dargestellt wird und auch Whit so scharfsinnig analysiert und durchschaut, handelt sie ab einem Drittel des Buches zunehmend naiv und out of character. Selbst Isadora sagt zu ihr, dass sie zu "trusting" ist. Auf der anderen Seite kann ich verstehen, dass die Autorin Inez auch Schwächen geben wollte, immerhin macht das Charaktere ja erst nahbar. Und klar, es ist ihre Mutter, von der sie dachte, dass sie tot ist. Erleichterung und Gewohnheit spielen da sicher eine Rolle.
6) Elviras Tod fand ich so oder so unnötig und scheiße. Aber wie Inez damit umgeht, finde ich noch schlimmer. Ja sie weint und gibt sich die Schuld. Aber als Elvira verschwindet, trödelt sie zunächst mit ihrem Kleid, flirtet mit Whit. Und nach Elviras Tod denkt sie nur daran, Elviras Tod zu rächen und ihre Mutter zu verfolgen. Ihre Gedankengänge wirken hier ebenfalls wieder sehr konstruiert. Hier hat die Autorin es nicht geschafft, Inez Trauer authentisch rüberzubringen. Es wurde auch viel zu wenig über Inez Angst vor der Reaktion ihrer Tante und Cousine gesprochen.
Ab dem ersten Drittel zieht sich das Buch sehr und die gesamte Ausgrabung hat mich teilweise etwas gelangweilt. Viele Charaktere tauchen gar nicht mehr auf (z.B. Farida) und oft beinhalten Szenen nur Inez und Whit. Whit ist natürlich immer plötzlich da. Zwar hat es mich ja irgendwie auch gefreut, weil ich die beiden zusammen toll fand, aber es war mir dann doch ein bisschen zu "convenient", dass sie immer zusammen waren. Die Backstory zu Cleopatra und ihren Kindern sowie Marcus Antonios war ganz spannend. Auch Inez Visionen von Cleopatra fand ich sehr mystisch. Man hatte das Gefühl, die Gegenwart und die Vergangenheit sind irgendwie verbunden und die Vergangenheit ist nicht wirklich vergangen. Auch den Titel des Buches fand ich gelungen. Ich liebe es, wenn Titel sich auf eine kleine Stelle im Buch beziehen, die man fast überlesen könnte. Inez Mutter erwähnt kurz, dass der Nil so viel weiß und so viele Dinge im Wasser gelandet sind und Inez sinnt dann darüber nach, wie viele verschiedene Zeiten der Fluss gesehen hat. Das hat eine sehr mystische und geheimnisvolle Atmosphäre geschaffen. Die magischen Artefakte hingegen fand ich irgendwie sehr überflüssig.
Als sie gegen Ende zusammen in der Grabstätte eingesperrt sind, ist Inez mir viel zu passiv. Sie fragt Whit, was sie tun sollen, obwohl er selbst verletzt und am Boden ist. Das ist doch die bekannte "Line", die in Filmen immer kritisiert wird. Dass die Frau den Mann fragt, was zu tun ist. Auch wieder komplett out of character. Ja, sie ist in Panik und hat Angst um ihre Cousine. Aber trotzdem finde ich, sie verhält sich hier sehr klischeehaft.
Insgesamt vergebe ich dennoch 4 von 5 Sternen. Mich hat das Buch insgesamt trotz aller Logikschwächen und schwächerer Passagen vor allem durch seine Originalität, seinen intelligenten Schreibstil, die geistreichen Dialoge und die dreidimensionalen Charaktere überzeugt.
- Daniel Suarez
DAEMON
(311)Aktuelle Rezension von: StephanvaDieses Buch weiß wirklich zu überzeugen. Auch wenn es inhaltlich schon etwas in die Jahre gekommen ist, ist die Idee dahinter sehr spannend. In der Fortsetzung "Darknet" wird die packende Geschichte zu Ende erzählt.
Daniel Suarez zeichnet eindrücklich ein Bild von einer sich verändernden Gesellschaft, wenn der Einsatz von virtueller Realität die "reale" Welt unterläuft. Geschickt erzählt er, wie verschiedene technische Innovationen ganze Gruppen verändern können. Dabei zeigen die verschiedenen Charaktere sowohl die hellen als auch dunklen Seiten der Menschen, die eine solche Veränderung mit sich bringt.
Deamon und Darknet sind eine absolute Leseempfehlung!
- Daphne du Maurier
Rebecca
(455)Aktuelle Rezension von: HenriLMatosRebecca ist ein Meisterwerk des psychologischen Unbehagens. Die namenlose Ich-Erzählerin ist nicht nur namenlos, sie ist identitätslos. Sie existiert in Manderley als Nachahmung einer Frau, die sie nie gekannt hat, und jeder um sie herum hilft dabei, dieses Phantom lebendig zu halten. Du Maurier hat etwas beschrieben, das tiefer geht als Eifersucht: die Auslöschung eines Selbsts durch die bloße Existenz eines anderen. Psychologisch präzise und atmosphärisch unübertroffen.
- Benedict Wells
Becks letzter Sommer
(462)Aktuelle Rezension von: Hubertus_FeldmannEs ist eine Binse und dennoch bestimmt diese unser Leben: Letztlich sind es die Zufälle und die daraus entstehenden Möglichkeiten, die unser weiteres Leben bestimmen. Man kann noch so ein begnadeter Künstler sein, wenn dieses Talent nicht entdeckt und gefördert wird, versandet es im Ungefähren. Diese Zusammenhänge werden in diesem Roman auf eine interessante und gleichwohl in Teilen traurig stimmende Weise dargestellt. Wie sich schlussendlich doch alles fügt, da Erfahrenes, Erlebtes eben nicht spurlos an einem vorüberzieht und immer wieder neue Chancen entstehen sind die tröstenden Gewissheiten, die durch dieses Buch gespeist werden – auch wenn es gilt Träume mit der Realität zu konfrontieren und Abschiede in ihrer Konsequenz oft brutal und schmerzhaft sind. Schlussendlich sind es die Erinnerungen, die darüber entscheiden, ob man sein Leben nicht verschwendet hat: „‘[…] Wenn ich alt bin, werde ich mir davon [Erinnerungen] leider nichts kaufen können. Jedenfalls nichts, was mich noch glücklich machen könnte, wenn ich – mal pathetisch gesagt – im Rollstuhl sitze oder im Bett liege. Das Einzige, was ich dann noch habe, sind meine Erinnerungen. Und, tut mir leid, aber wenn ich tatsächlich irgendwann mal meinen Enkeln von meinem Leben erzählen sollte, dann will ich nicht die Geschichte eines Mannes erzählen, der nur deshalb Lehrer gewesen ist, weil es halt so bequem und sicher für ihn war.‘“
Keine Bange, so getragen geht es in diesem Roman nicht nur zu. Es sind auch zahlreiche spaßige Elemente darunter, die in Verbindung mit den Fragen an das Leben dieses Buch zu einem besonderen Buch machen: es unterhält, ohne banal zu sein. Dafür sind die zentralen Punkte zu sehr am Leben orientiert: Es geht ums Altern, um den Sinn des Lebens, um Ziele und Träume, um Chancen und Entscheidungen – und darum, an diesen Fragen nicht zu scheitern. Dies alles wird in eine Geschichte gebettet, die zwei große Themen miteinander verbinden: Musik und Liebe. Und was in diesem Zusammenhang passieren kann, wird hier an menschlichen Beziehungen dargestellt, die es in sich haben: ein Lehrer, der lieber Musiker geworden wäre, ein Farbiger, der an seinen Gefühlen (ver)zweifelt, ein Heranwachsender, der die Musik im Blut hat, aber der Liebe hinterherläuft – und eine Fahrt durch den halben Kontinent, in der diese verschiedenen Charaktere mit ihren unterschiedlichen Befindlichkeiten enger zueinanderfinden und doch auch immer wieder auseinandergerissen werden.
Aus diesem Wechselspiel der Gefühle ergibt sich ein stimmiges Bild aus Lebensentwürfen, die an ihren jeweiligen Realitäten gemessen werden. Dies geschieht in stimmungsvollen Episoden und zahlreichen Repliken auf die Musikszene. Und wie hier Musik beschrieben und hörbar gemacht wird, ohne sie hören zu können, gehört mit zum Besten, was ich je gelesen habe. Und wie hier der Autor quasi eine Statistenrolle übernimmt und zum Gesprächspartner (in zeitlicher Distanz) wird, ist sowohl in ihrer Anlage als auch Ausführung brillant.
(21.3.2025)
- Marieke Nijkamp
54 Minuten
(261)Aktuelle Rezension von: ScxrlettSpannend wars schon, hätte aber noch spannender werden können. Zum Beispiel habe ich mir gewünscht, dass man dem Täter mehr Tiefe verliehen hätte. Mir war die Aufklärung des Warums einfach zu flach. Aber als ein Quickread völlig ausreichend. Am Ende gabs auch kurz Tränen. Aber... es hätten noch weitaus mehr geben können, wenn man die Beziehungsdynamiken der einzelnen Protas zum Täter besser ausgearbeitet hätte. Deswegen reicht es nur für 2,5-2,75⭐.
- Joy Fielding
Das Verhängnis
(382)Aktuelle Rezension von: Gute_NachtInhalt
Eines Abends beschließt Suzy Bigelow, alleine in einer Bar in Miami Beach einen Drink zu nehme - nicht ahnend, dass sie damit eine wahre Lawine an verhängnisvollen Ereignissen lostreten wird. Denn am Tresen stehen drei Männer, die sie beobachten und schließlich eine Wette abschließen: Wer es schafft, die attraktive junge Frau noch in derselben Nacht zu verführen, ist der Gewinner. Suzy gerät sehr schnell in einen gefährlichen Strudel – und was wie ein harmloses Spiel begann, erfüllt sich in einem Hotelzimmer auf katastrophale Weise …
Fazit
Solide, prinzipiell spannende Handlung die mich dennoch nicht gänzlich überzeugen konnte.
- Alwyn Hamilton
AMANI - Rebellin des Sandes
(263)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinMit Amani – Rebellin des Sandes hat mich Alwyn Hamilton vollkommen überrascht. Obwohl das Buch schon einige Jahre alt ist, fühlt sich die Geschichte erstaunlich frisch an. Das orientalisch angehauchte Setting, die Magie rund um Dschinn und die aufkommende Rebellion ergeben eine spannende Fantasywelt, in die ich sofort eintauchen konnte.
Besonders Amani ist eine großartige Protagonistin. Sie ist mutig, schlagfertig und verfolgt ihren Traum von Freiheit mit beeindruckender Entschlossenheit. Gerade ihre Entwicklung im Laufe des ersten Bandes hat mir sehr gefallen sie wächst glaubwürdig an den Herausforderungen und entwickelt sich Schritt für Schritt weiter.
Auch der Weltenaufbau ist gelungen. Nach und nach erfährt man mehr über die Magie, die politischen Konflikte und die unterschiedlichen Fraktionen, ohne dass die Geschichte mit Informationen überladen wirkt. Gleichzeitig bleibt die Handlung durchgehend spannend und macht neugierig auf alles, was noch kommen wird.
Jin hat mich ebenfalls überrascht. Ich hatte aufgrund des Klappentextes eine ganz andere Vorstellung von ihm, doch genau das hat die Geschichte für mich noch interessanter gemacht.
Amani – Rebellin des Sandes ist ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht. Ich freue mich schon sehr darauf, die Reise in Band 2 fortzusetzen.
- Alwyn Hamilton
AMANI - Verräterin des Throns
(145)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinMit dem zweiten Band der Amani-Reihe beweist Alwyn Hamilton, dass eine Fortsetzung die Geschichte nicht nur weitererzählen, sondern auch überraschend erweitern kann. Der Einstieg verlief für mich ganz anders als erwartet: Amani ist schwer verletzt und muss sich zunächst erholen, während Jin plötzlich verschwindet. Kurz darauf gerät sie durch Verrat in die Hände des Sultans und muss im Harem ums Überleben kämpfen.
Besonders gut gefallen hat mir, dass der Sultan und seine Familienmitglieder nicht einfach als eindimensionale Gegenspieler dargestellt werden. Stattdessen erhalten sie nachvollziehbare Motive und bringen viele neue Grautöne in die Geschichte. Dadurch stellt sich immer wieder die Frage, wer eigentlich auf der richtigen Seite steht – ein Aspekt, der die Handlung für mich noch spannender gemacht hat.
Ein echtes Highlight waren die kurzen Zwischenkapitel aus anderen Perspektiven. Sie sorgen für Abwechslung, geben wichtige Hintergrundinformationen und treiben die Handlung geschickt voran. Vor allem die Einblicke in Amanis Vergangenheit und die Geschichte ihres Vaters haben der Welt noch mehr Tiefe verliehen. Manche Szenen waren dabei richtig emotional und haben mich sehr berührt.
Die Mischung aus politischen Intrigen, Magie, Verrat und starken Charakterentwicklungen hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Für mich ist dieser zweite Band sogar noch vielschichtiger als der Auftakt und macht große Lust auf das Finale der Trilogie.
- Kylie Scott
Trust
(228)Aktuelle Rezension von: CEMaDRo„Wenn ein Gleichaltriger sterben konnte, was bewahrte einen selbst dann vor diesem Schicksal?“
Als Erstes muss ich etwas loswerden: Ich finde das Cover wirklich extrem hässlich. Trotzdem hat mich der Klappentext sofort neugierig gemacht. Die Geschichte klang spannend, außergewöhnlich und genau nach einem Buch, das ich unbedingt lesen wollte.
Leider waren meine Erwartungen am Ende wahrscheinlich einfach zu hoch. Die Handlung beginnt damit, dass die Protagonistin bei einem Tankstellenüberfall in Lebensgefahr gerät und nur knapp überlebt. Nach diesem traumatischen Erlebnis trifft sie später auf den Jungen, der ihr damals das Leben gerettet hat – und zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesgeschichte.
Positiv hervorheben möchte ich, dass das Buch Themen anspricht, die man nicht in jeder Young-Adult-Geschichte findet. Besonders Body Positivity und die Verarbeitung von Traumata fand ich interessant und wichtig. Leider konnte mich die Romanze selbst nicht wirklich überzeugen. Für mich fehlte es der Beziehung an Tiefe und Entwicklung, weshalb die Gefühle nicht ganz bei mir angekommen sind. Auch John konnte mich als Love Interest nicht überzeugen und gehört definitiv nicht zu meinen liebsten Book Boyfriends.
Mit der Protagonistin hatte ich ebenfalls meine Schwierigkeiten. Viele ihrer Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen und sie hat mich stellenweise eher genervt als begeistert. Mein persönliches Highlight war tatsächlich ihre Freundin, die sie an der Schule kennenlernt und mit der sie eine tolle Freundschaft aufbaut. Diese Dynamik hat mir deutlich besser gefallen als die eigentliche Liebesgeschichte.
Insgesamt war Trust kein schlechtes Buch, aber leider konnte es meine hohen Erwartungen nicht erfüllen. Deshalb vergebe ich 3 von 5 Sternen.
- Heinrich Böll
Die verlorene Ehre der Katharina Blum
(873)Aktuelle Rezension von: caro_linIch fand die Bericht-Form in der es geschrieben ist irgendwie ziemlich zäh, und die verschiedenen Nebencharaktere zu verwirrend, um bis zum Schluss durchzublicken. Vielleicht hätte ich es zügiger durchlesen müssen, aber wie man sieht hat es mich dafür nicht genug gepackt.
Die Story ist ganz nett, mal was anderes, da man das Ende schon kennt, aber irgendwie auch einfach frustrierend. - Heba Al-Wasity
Weavingshaw
(136)Aktuelle Rezension von: RyriaWeavingshaw verbirgt so einiges: Illustrationen unter dem Cover (die Sonderedition von Thalia ist besonders schön!), unzählige Geheimnisse, Geister und die Seele der Autorin.
Genau wie Leena im Buch ist auch Heba Al-Wasity das Kind von Flüchtlingen und so wirken die Beschreibungen der verschiedenen Kulturen und der dazugehörigen Gefühle oft sehr persönlich. Generell mochte ich diesen Aspekt der Buchwelt echt gerne, nur eine Karte hätte alles noch schön ergänzt, diese war leider nicht vorhanden.
Aber von Anfang: Leena hat die seltsame Gabe, Geister sehen zu können. Als ihr Bruder schwer erkrankt, geht sie einen Deal mit dem mysteriösen und bedrohlichen Saint Silas ein und arbeitet fortan für ihn. Ehrlich gesagt habe ich diesen Einstieg (Geschwister erkranken schwer) in letzter Zeit zu oft gelesen, aber zum Glück wurde nicht allzu viel Zeit darauf verwendet.
Das restliche Konzept hat mir dafür gut gefallen, beim Saint können die Menschen ihre Geheimnisse eintauschen, Leenas Fähigkeit ist hierbei natürlich besonders nützlich.
Nach und nach lernt man so mehr von der Welt kennen, enthüllt lange Verborgenes und blickt hinter die Fassade der Charaktere.
Die Atmosphäre wurde wundervoll eingefangen, sehr gothic wie versprochen, zwischendurch recht düster, der Geister-Aspekt toll eingewebt.
Die Handlung ist zwischendurch dafür recht langsam, statt auf schnelle Fortschritte wird auf stetigen Aufbau gesetzt. Besonders am Anfang konnte mich dies noch nicht so ganz packen, auch wenn ich durchaus neugierig war.
Zu der Entwicklung der Beziehung zwischen Leena und Silas hat dies aber gut gepasst, generell mochte ich beide Charaktere echt gerne, auch wenn es bei Silas natürlich etwas länger gedauert hat.
Auch Themen wie Rebellionen, die Kluft zwischen arm und reich und natürlich auch einige Fantasy-Elemente wurden spannend eingebaut.
Ein gelungener Auftaktband, ich freue mich schon auf die Fortsetzung. - E. Kennedy
Thornbird
(84)Aktuelle Rezension von: kurzundbuchThornbird - E. Kennedy
⭐️⭐️⭐️⭐️✨
Thornbird von E. Kennedy ist ein Young-Adult-Thriller-Debüt, das mir wirklich gut gefallen hat. Ich habe das Buch angefragt, weil ich ein paar positive Stimmen dazu gelesen hatte, und war dann selbst ziemlich schnell in der Geschichte drin.
Ryan Shipley ist neu an der Crocett High. Was niemand wissen darf: Sie ist die Tochter des Serienmörders Gabriel Thorn, der in dem Ort mehrere Frauen ermordet hat. Ryan möchte ihr Abschlussjahr einfach hinter sich bringen und danach so schnell wie möglich verschwinden. Doch natürlich bleibt ihr Geheimnis nicht lange unentdeckt.
Gerade diese Ausgangssituation fand ich spannend. Man möchte wissen, ob ihr Vater tatsächlich der Serienmörder war, wo die Leichen geblieben sind und was passiert, wenn jemand herausfindet, wer Ryan wirklich ist. Dazu kommen die typischen Young-Adult-Themen: Freundschaft, erste Liebe, körperliche Anziehung, Aussehen, Zugehörigkeit und die Frage, ob man sich selbst treu bleiben kann.
Natürlich dürfen dabei auch die gutaussehenden Quarterbacks und die entsprechenden Liebesgeschichten nicht fehlen. Das ist schon ziemlich klischeehaft und austauschbar. Auch die Sache mit Ryans Kette, die zunächst so wichtig wirkt und dann kaum noch eine Rolle spielt, könnte man hinterfragen.
Dafür hat mich die eigentliche Thrillerhandlung wirklich gut unterhalten. Besonders gegen Ende kommen noch einige Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte.
Für ein Young-Adult-Debüt ist Thornbird für mich ein richtig gelungener Thriller. Nicht alles ist rund, aber die Mischung aus High-School-Drama, Romance und Serienmördergeschichte hat mich wirklich gut unterhalten.
- Richard Laymon
Das Inferno
(105)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Laymon - man liebt ihn, oder man hasst ihn....! Dieses Buch ist mal wieder typisch dafür. Wie schon in der Überschrift bemerkt gibt Isa kaum eine Grausamkeit, die der Autor auslässt. Dazu kommen die vielen sexuellen Anspielungen - da wippen haufenweise die Brüste vor den sabbernden Augen der Figuren. Es gibt viele verschiedene Handlungsstränge, die erst zum Finale hin zusammenlaufen. Logik sucht man hier vergebens - aber wer will schon Logik, wenn man einen Laymon liest.
Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Aber nach zwei Büchern des Autors in Folge ist jetzt erstmal eine längere Pause angesagt. Von dem Trip muss man dann erstmal wieder runterkommen.....!
- Agatha Christie
Fata Morgana
(170)Aktuelle Rezension von: koechl"Fata Morgana" ist der 6. Teil der Miss Marple Reihe und wie immer habe ich mich sehr auf diesen Band gefreut. Miss Marple besucht hier eine alte Freundin, auf deren Landsitz auch eine Erziehungsanstalt für jugendliche Straftäter untergebracht ist. Dieses Setting ist für mich Fluch und Segen zu gleich. Zum einen finde ich es als Handlungsort eine mega Idee, leider leider leider wird daraus aber überhaupt nichts gemacht. Das hat mich wirklich sehr enttäuscht.
Wie immer hat man viele Charaktere, die man sich irgendwie merken muss und wie immer fiel mir das gar nicht so leicht. Der Fall an sich war aber schon unterhaltsam und ich bin mal wieder so überhaupt nicht auf die Lösung des Ganzen gekommen.
Für mich war "Fata Morgana" ein unterhaltsames Buch, im Vergleich mit vorherigen Bänden dieser Reihe aber eher durchschnittlich. - Bianca Iosivoni
Hunters - Forgetting You
(13)Aktuelle Rezension von: Mirabellahammer12•Hunters - Forgetting You von Bianca Iosivoni•
Von den vielen Büchern, die ich von Bianca Iosivoni schon gelesen habe, war dieses hier definitiv eines der besten. Die Mischung aus Love Story, New Adult, Spannung und Crime war einfach perfekt. Val und Adam hatten mich von der ersten Seite an sofort und haben mich nicht mehr loslgelassen ab diesem Punkt!💙
Das Cover ist zwar relativ schlicht gestaltet, dennoch mag ich es sehr und finde, dass es dem Buch sehr gut gerecht wird. Zumal es die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich zieht. Außerdem liebe ich auch den Schreibstil von Bianca Iosivoni sehr. Sie schreibt aus der Ich-Perspektive aus Adams und Valeries Sicht, was das Leseerlebnis umso intensiver macht. In Val und Adam konnte man sich zu 100% hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Ich habe die Emotionen nur so in mich aufgesogen.
Val ist definitiv eine sehr starke, mutige und kämpferische Protagonistin, die niemals aufgibt und stets weitermachen möchte. Ich mochte sie einfach auf Anhieb sehr und habe sie jede Seite bewundert. Val hatte es nicht einfach und musste unglaublich viel durchstehen. Trotzdem hat sie irgendwie einen klaren Kopf bewahrt und ist auf dem richtigen Weg geblieben. Sie hatte es definitiv faustdick hinter den Ohren und war richtig badass, nicht zu unterschätzen. Wenn einer alleine überleben kann, dann Val. Gleichzeitig konnte sie auch verletzlich und mitfühlend sein. Aber auch Adam hatte es nicht weniger drauf als Val. Man konnte seine Wut und seine Schuld praktisch greifen und er hat keinen Zweifel daran gelassen, dass er festentschlossen ist, die Rätsel um Val zu lesen. Adam hat sich nicht schnell kleinkriegen lassen und hat immer noch einen draufgesetzt. Auch Adam musste schreckliche Dinge durchmachen und hat doch nie aufgegeben. Mein Herz hat er definitiv erobert. Er war so offen, mitfühlend, humorvoll und aufmerksam.
Auch die Nebencharaktere waren unglaublich vielseitig und größtenteils einfach nur toll. Am meisten mochte ich definitiv Logan und Aiden, auch wenn sie erst relativ spät ins Spiel gekommen sind. Die beiden waren super locker, lässig und haben ihre Arbeit mit einer sehr coolen Einstellung erledigt, schienen zu 100% hinter Val zu stehen. Ich mochte die Art und Weise, wie sie das erste Mal auf der Bildfläche erschienen sind sehr. Auch Derek und Agent Hendrikson waren mir durch und durch sympathisch, ebenso Riley, auch wenn diese nur kurz erschienen ist. Über Teagan, seine Leute und McNamara müssen wir, glaube ich, nicht reden. Die haben bekommen, was sie verdient haben.
Von all den Büchern, die ich von Bianca Iosivoni bis jetzt gelesen habe, war der erste Band der Hunters Special Unit Reihe wirklich eines der besten Bücher. Ich hatte keine Ahnung, was auf mich zukommen würde, und habe die Reihe relativ spontan angefangen. Aber bereits nach wenigen Seiten wusste ich, dass ich es lieben würde, und konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Mischung aus Spannung, Crime, New Adult und intensiven Emotionen war einfach süchtig machend. Allein schon die Idee hinter der Geschichte fand ich super cool. All die Geheimnisse um Vals verlorene Erinnerungen und ihre Vergangenheit haben für so viel Spannung gesorgt, genauso wie die ganzen Verfolgungsjagten, Kämpfe, Schießereien und die schnell aufeinanderfolgenden Ereignisse. Ich habe manchmal gar nicht zu atmen gewagt, so brenzlig und gefährlich war es manchmal. Val und Adam haben sich wirklich von einer Gefahr in die nächste gestürzt und sind meistens gerade so mit dem Leben davongekommen. An dem Punkt muss ich auch sagen, dass Val und Adam einfach ein krasses Team waren! Es war Enemies to Lovers, Scond Chance und konnte mich sofort catchen. Die Spannung und Wut zwischen ihnen war von Anfang greifbar und es hat das Ganze irgendwie sehr interessant gemacht, dass nur Adam Erinnerungen an ihre Beziehung hatte. Die Emotionen waren super intensiv und Val und Adam sind einfach nur ein wundervolles Paar. Des Weiteren hat mir auch die Geschichte rund um die HUNTERS sehr gut gefallen. Ich habe die Informationen nur so in mich aufgesogen und fand deren Autreten sehr spannend und irgendwie total cool, zumal Logan und Aiden mich sofort um den Finger gewickelt haben. Überhaupt war die gesamte Aufklärung von Vals Vergangenheit und Erinnerungen sehr spannend und unglaublich gut ausgearbeitet. Ich hätte teils gar nicht damit gerechnet und war richtig sprachlos. Da hat Bianca Iosivoni sich wirklich etwas sehr Cooles überlegt und es noch besser umgesetzt. Immer wieder gab es Geschehnisse, mit denen man nicht gerechnet hat, und Informationen, die einen erschüttert haben. Vor allem haben sich die Ereignisse am Ende noch eimmal überschlagen und einem den Rest gegeben. Ich war absolut sprachlos und plötzlich hat so vieles Sinn ergeben. Das war eine crazy Wandlung. Wie die Ereignisse vom Anfang und alles andere aufgelöst wurden, war richtig gut. Das Ende war kurz, aber kompakt und ich freue mich, dass Val und Adam ihr Happy End zusammen bekommen haben.
Fazit: abschließend gebe ich der Geschichte von Adam und Val 5 von 5 Sternen. Ich bin noch immer Feuer und Flamme und kann Vals und Adams Geschichte nur weiterempfehlen. Sie ist voll von Spannung, intensiven Emotionen, Nervenkitzel, Liebe und Gefahr!
- Nelson Mandela
Bekenntnisse
(10)Aktuelle Rezension von: MimabanoNELSON MANDELA ist für mich eine einzigartige Persönlichkeit gewesen.Man kann nur bewundern was er bewirkt hat.Er beeinflusst sogar nach seinem Tod im Jahr 2013 noch viele Leute.Das Buch hat mich leider nicht ganz so begeistert.Das liegt keinesfalls am Thema,sondern meiner Meinung nach an der ganzen Zusammenstellung des Buches.Zum Beispiel fimnde ich es zwar toll,dass Teile von Briefen oder Schriften im Original abgedruckt wurden.Nachteil für mich war : Ich hatte Mühe Mandela's Schrift zu entziffern.Und es waren eben nur Teile vom Ganzen und das war dann bei mehreren solcher Schriften,extrem mühsam für mich, weil alles nur angeschnitten wurde.Zitate waren auch vorhanden und sogar ein Vorwort von Barack Obama.Aber das ganze Buch zu lesen fand ich dann schon sehr anstrengend,weil alles so telegrammmässig dargestellt und erzählt war.Man müsste glaube ich das Buch fast wie ein Witzbuch lesen : Immer wieder hervornehmen und einzelne Erlebnisse oder Abschnitte lesen.Das Buch ist nämlich wirklich sehr detailliert aber auch spannend und sehr persönlich geschrieben,sodass man wirklich weiss,wie und was Mandela gedacht hat!Daher empfehle ich das Buch zwar ,aber man sollte es nicht am Stück lesen meiner Meinung nach...KLAPPENTEXT : 📖 Nelson Mandela,die Ikone der Freiheitsbewegung Südafrikas,öffnet zum ersten Mal sein privates Archiv : Er zeigt uns die Tagebücher,die ihm während den schwersten Stunden seines Lebens Trost spendeten,die erschütternden Briefe,die er in der Gefangenschaft an seine Frau Winnie und seine Kinder schrieb,und die Notizen,die er sich als erster demokratisch gewählter Präsident von Südafrika machte.In diesen bewegenden Zeugnissen wird der Mensch Mandela hinter dem grossen Staatsmann und Freiheitskämpfer sichtbar. - Sarah Alderson
Meine liebe Familie
(62)Aktuelle Rezension von: LidenBUCH
review
Datum
22.01.2026 (8)
Genre des Buches:
Whodunit Thriller
Was ist das Hauptthema oder die Message des Buches ?
Lügen - Trust Nobody
Mein Fazit zu diesem 📗
Ein Thriller, der sich schnell weggelesen
hat. Kurze Kapitel, eine durchgehende
Spannung und einige, unerwartete
Wendungen. Auch wenn ich ab dem
letzten Drittel wusste, worauf es
hinausläuft, war es bis zum Schluss
unterhaltsam. Man selbst stellt sich die
Frage, ob die unbequeme Wahrheit
doch nicht immer am längsten währt im
Gegensatz zu einem Leben voller
Zusammenfassung des Buches in meinen eigenen Worten:
Ava führt ein sorgenfreies Leben : 2 wunderbare Töchter und ein Leben im Saus und Braus. Doch dann werden sie Opfer eines geplanten Einbruches, welches ihr Leben auf den Kopf stellt.
Sie und ihre jüngste Tochter landen im Krankenhaus. Wer hat es auf die Familie abgesehen ? Warum schweigt ihr Mann ? Wem kannst du trauen, wenn dein Leben selbst auf lügen basiert ?
- James Patterson
Der 1. Mord
(341)Aktuelle Rezension von: sengaleinThriller mit superkurzen Kapiteln, daher ein echter Pageturner. Die Brutalität und die kaputte Ermittlerin haben mich an skandinavische Krimis erinnert.
Die Treffen des Mörderclubs haben mich vor allem gegen Ende an die Besprechungen der 3 Fragezeichen oder Pfefferkörner erinnert. Ich konnte sie nicht ernst nehmen.
Das Ende war auch wirklich schlecht: Wer greift den bitten nen Cop in den USA zuhause an. Die sind doch allle bewaffnet...
- Jennifer Estep
Spinnenwinter
(14)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoGin Blanco hat ein neues Ziel, denn sie möchte mehr über den mysteriösen Kreis herausfinden, dem ihre Mutter angehört hat.
Gleichzeitig hat Deidre Shaw, die Mutter ihres Ziehbruders Finn, viel Chaos in Ashland und auch in ihrem Leben hinterlassen, ihm aber auch den Themenpark Bullet Pointe vererbt.
Als Finn die Besitzurkunde erhält, beschließen sie, einen Kurzurlaub zu machen, doch Gin hat ihren letzten Urlaub in schlechter Erinnerung und so macht sie sich auf alles gefasst, als sie sich in Richtung Bullet Pointe aufmachen.
"Spinnenwinter“ von Jennifer Estep ist der fünfzehnte Band der Elemental Assassin Reihe, der wieder aus der Ich-Perspektive der Profikillerin Gin Blanco erzählt wird.
Zwei Wochen ist es her, dass Deidre Shaw gestorben ist, doch der Besuch von Finns Mutter hat viel Chaos hinterlassen und und die Schäden, die sie angerichtet hat, sind noch lange nicht beseitigt.
Nicht nur in der Bank First Trust of Ashland, auch in Finns Leben, der die kurze Zeit mit seiner Mutter erst einmal verarbeiten muss und da noch schwer dran zu knabbern hat.
Als er erfährt, dass Deidre ihm den Themenpark Bullet Pointe hinterlassen hat, entschließen sich Finn, Gin, Bria und Owen, dem Park einen Besuch abzustatten, um hoffentlich mehr über Deidre herauszufinden und vielleicht auch neue Informationen zu dem geheimnisvollen Kreis zu erhalten, dem Gins Mutter Eira vor ihrem Tod angehört hat.
In dem Westernpark angekommen, stellt sich jedoch schnell heraus, dass auch in diesem Urlaub wieder gefährliche Gegner auf Gin warten.
Einerseits liebe ich die Elemental Assassin Reihe sehr und mochte auch diesen Band wieder echt gerne, andererseits laufen die Geschichten fast immer gleich ab und können mich nicht mehr groß überraschen.
Gin ist die fast schon übermächtige Profikillerin, die immer neue Gegner findet.
Natürlich gerät auch Gin mal ins Schwimmen, aber sie hat immer ein Ass im Ärmel, oder einer ihrer vielen Freunde hilft ihr aus der Bredouille. Außerdem gab es auch hier wieder Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit, die ihr bei ihrem aktuellen Abenteuer den entscheidenden Hinweis geliefert hat.
Aber ich mag die Charaktere einfach, auch wenn sie eigentlich keinerlei Entwicklung mehr durchmachen und eher blass blieben.
Dafür war der Themenpark Bullet Pointe, ein Park mit Westernsetting zur Weihnachtszeit, wirklich eine gelungene Abwechslung zu den bekannten Schauplätzen in Ashland.
Auch den Kreis finde ich ganz interessant und frage mich, was dahintersteckt, besonders weil auch Gins Vergangenheit, beziehungsweise die ihrer Mutter, etwas stärker in den Fokus gerückt ist und die Familie Snow ein wenig mehr Tiefe bekommen hat.
Mal sehen, ob ich die Reihe noch weiterlesen werde. Einerseits möchte ich sie beenden, weil sie mich schon sehr lange begleitet, aber andererseits fühlt es sich an, als wäre Gins Geschichte langsam auserzählt.
Fazit:
Ein Highlight war "Spinnenwinter“ von Jennifer Estep für mich nicht, aber ich habe auch den fünfzehnten Band der Elemental Assassin Reihe wieder sehr gerne gelesen.
Obwohl Gins Abenteuer sich mittlerweile alle ähneln, konnte mich dieser Band gut unterhalten, und ich mochte den Themenpark Bullet Pointe echt gerne.
Ich vergebe schwache vier Kleeblätter. - Alwyn Hamilton
AMANI - Heldin des Morgenrots
(82)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinAlwyn Hamilton gelingt mit „Amani – Heldin des Morgenrots“ ein fantastischer Abschluss der Trilogie. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich vollkommen in der Geschichte gefangen.
Besonders beeindruckt hat mich, wie sich Amani im Laufe der Reihe entwickelt hat. Im Finale erlebt man ihre Verzweiflung, ihre Zweifel und ihren unerschütterlichen Willen, trotz aller Verluste weiterzukämpfen und sich ihre Menschlichkeit zu bewahren. Gerade diese Entwicklung macht sie zu einer unglaublich starken und glaubwürdigen Hauptfigur.
Auch die Zwischenkapitel, die bereits im zweiten Band begonnen haben, werden fortgeführt und verleihen der Geschichte noch mehr Tiefe. Einige davon haben mich sehr berührt und manche Szenen haben mich sogar zu Tränen gerührt. Das Ende war emotional, spannend und ein würdiger Abschluss für die gesamte Reihe.
Neben den packenden Kämpfen und der gelungenen Mischung aus Magie, Politik und Intrigen erfährt man außerdem mehr über Amanis Vater und ihre Familie. Neue Verbündete sorgen dafür, dass die Geschichte bis zum Schluss abwechslungsreich und überraschend bleibt.
Für mich war „Heldin des Morgenrots“ ein intensiver Fantasyroman mit einer faszinierenden Welt, starken Figuren und einem Finale, das mich emotional vollkommen abgeholt hat.
- Davide Morosinotto
Die Mississippi-Bande - Wie wir mit drei Dollar reich wurden
(49)Aktuelle Rezension von: Die-GlimmerfeenTe Trois, der schielende Eddie, Julie und ihr schwarzer Bruder Tit haben sich heimlich in den Sümpfen eine Hütte gebaut, in der sie sicher vor ihren Pflichten sind. Dort arbeiten sie an ihrem Einbaum, rauchen und fangen so manchen Fisch. Eines Tages angeln sie eine Dose aus dem Wasser, in der sich drei Dollar empfinden - welch unerwarteter Reichtum! Aus dem dicken Katalog von Walker und Dawn, bestellen sie sich eine Pistole mit Munition. Als das Paket endlich ankommt, befindet sich darin aber nicht die bestellte Pistole, dafür taucht bald ein geheimnisvoller Mann mit unangenehmen Fragen auf.
Das Buch ist eine richtig schöne Abenteuergeschichte voller Huckleberry Finn Romantik. Bei solch unwiderstehlichen Zutaten wie Treibsand, Alligatoren, Geheimnissen und Ausreißen von Zuhause, schlagen die Herzen von kleinen und großen Abenteurern höher. Also schnell unter die Bettdecke, Taschenlampe an und schon geht es an Bord des Mississippi-Schaufelraddampfers. - Eva Eich
Ein Toter zur Bescherung
(21)Aktuelle Rezension von: WeltbuntmalendeBuecherJeden Tag der Adventszeit öffnet man eine neue Seite, löst Rätsel, verfolgt Hinweise und versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Ich selbst habe das Spielebuch leider verspätet gemacht, da ich in der Adventszeit nicht dazu gekommen bin. Dies war aber zum Glück kein Problem für die Geschichte, auch wenn es um Weihnachten geht.
✨️Story und Rätsel✨️
Die Geschichte ist spannend aufgebaut, vom Grundgerüst her ähnlich wie andere Escape-Adventskalender/ Bücher, die ich schon kenne. Wenn man so etwas zum ersten Mal spielt, ist es total spannend. Ich selbst kam allerdings relativ früh auf eine Idee, wie was passiert sein könnte, da ich, wie gesagt, so etwas schön öfter gemacht habe. Auch die Rätsel waren für mich eher einfach, vor allem mit Hilfe der Bilder, selbst wenn ich versucht habe, diese nicht zu stark zu beachten.
Dennoch passt ✨️die Stimmung✨️ in dem Buch gut. Es ist eher düster, geheimnisvoll, winterlich und zeitlich auch passend zu Weihnachten.
Das Miträtseln macht Spass, man fiebert mit und fühlt sich gut in die Geschichte eingebunden, dadurch, dass man aktiv selbst denken und suchen muss.
✨️Mein Fazit✨️
Für mich war dieses Buch kein extrem kniffliger EscapeKalender, aber mir gefällt das Konzept im allgemeinen gut. Für Einsteiger:innen perfekt, für Rätselerfahrene eher einfacher. Trotzdem hatte ich Spass und mag diese Art von Kombinieren und Eingebunden-sein. Eine schöne Idee für die Adventszeit und auch gut möglichfür verspätete, wie mich 😀.























