Bücher mit dem Tag "planeten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "planeten" gekennzeichnet haben.

128 Bücher

  1. Cover des Buches Seelen (ISBN: 9783551312495)
    Stephenie Meyer

    Seelen

    (5.378)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Ich bin ohne große Erwartungen an Seelen rangegangen – vor allem, weil ich normalerweise kaum Sci-Fi lese. Umso überraschter war ich, wie gut ich in die Geschichte reingekommen bin. Das Alien-Konzept und die Idee hinter der Welt fand ich wirklich erfrischend und spannend umgesetzt.


    Die Dreiecks-Konstellation empfand ich allerdings eher als anstrengend. Emotional war es schon intensiv, aber stellenweise auch etwas zäh. Generell merkt man dem Buch seine Länge an – es zieht sich definitiv und hätte an einigen Stellen straffer sein können.


    Trotzdem hat mich die emotionale Entwicklung erreicht. Die inneren Konflikte und die Entwicklung der Figuren waren nachvollziehbar und haben bei mir etwas ausgelöst. Besonders das Ende fand ich sehr passend – es war nicht das, was ich erwartet hätte, aber genau richtig für diese Geschichte. Eine Fortsetzung brauche ich allerdings nicht, für mich ist es so abgeschlossen.


    Insgesamt ein spannendes, erfrischendes Buch mit emotionaler Tiefe, das aber deutlich kürzer hätte sein dürfen.


  2. Cover des Buches Red Rising (ISBN: 9783453534414)
    Pierce Brown

    Red Rising

    (505)
    Aktuelle Rezension von: bibisstuebchen

    Um dieses Buch bin ich lange herumgeschlichen, da ich schon hörte, dass es heftig wird. Nun konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und werde die Reihe definitiv weiterlesen!


    Das Setting auf dem Mars finde ich sehr spannend. Es ist SciFi und doch merkt man es gar nicht so sehr. Der Mars ist erschlossen und die Gesellschaft in Farben/Kasten aufgeteilt und in ihren Funktionen und Namen an alte römische Imperien angelehnt. Diese Mischung finde ich sehr reizvoll.


    Das Buch startet schon im ersten Kapitel mit einer schwer auszuhaltenden Beschreibung einer Hinrichtung und diese Art der rauen Gewalt zieht sich durch das ganze Buch.


    Doch kurz zum Inhalt: Darrow ist ein Roter und schuftet in den Minen des Mars, um diesen zu erschließen. Doch dieser ist bereits erschlossen. Als er das erfährt, bricht seine Welt zusammen und er wird für eine Rebellion rekrutiert und in die Reihen der Goldenen geschleust. 


    Was dann passiert, ist eine reine Achterbahnfahrt. Es wird brutal, emotional und einfach heftig. Auf jeder Seite tut sich ein neuer Abgrund auf und es kommt noch schlimmer. Das Szenario erinnert ein bisschen an Die Tribute von Panem und ist doch ganz anders. Die Beschreibungen sind krass und nüchtern und das macht es so heftig.


    Der Schreibstil tut dabei sein Übriges. Die Sätze sind kurz, prägnant und lassen keinen Spielraum für Interpretationen. Und diese Nüchternheit macht für mich die emotionale Tiefe aus. Dadurch wirkt es so heftig und nimmt mich total mit. Keiner der Charaktere wirkt dadurch sympathisch und doch sind sie echt und greifbar. Denn es gibt nunmehr auch die hässlichen Seiten der Menschen.


    Ich bin super gespannt, wie es weitergeht!


  3. Cover des Buches Der kleine Prinz (ISBN: 9783150114636)
    Antoine de Saint-Exupéry

    Der kleine Prinz

    (8.050)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Der kleine Prinz ist ein Buch, von dem man schon sehr viel gehört hat. Für mich war es tatsächlich das erste Mal, dass ich diese Geschichte gelesen habe, und ich war gespannt, was mich erwartet.

    Der Einstieg fiel mir leicht. Ich war direkt in der Geschichte drin und konnte der Handlung gut folgen. Der kleine Prinz selbst ist eine nette und außergewöhnliche Figur, die sich deutlich von typischen Charakteren unterscheidet.

    Der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, gleichzeitig aber auch sehr schön und poetisch. Man merkt schnell, dass das Buch eher symbolisch und philosophisch geschrieben ist als wie eine klassische Geschichte.

    Besonders im Kopf geblieben ist mir die Begegnung mit dem Menschen auf der Erde. Diese Szene fand ich interessant, weil sie nochmal eine andere Perspektive in die Geschichte bringt.

    Trotzdem muss ich sagen, dass ich die eigentliche Botschaft des Buches beim Lesen leider nicht wirklich verstanden habe. Viele Menschen beschreiben Der kleine Prinz als sehr tiefgründig, doch für mich blieb vieles eher unklar. Auch emotional konnte mich die Geschichte nicht besonders erreichen.

    Das Ende fand ich ebenfalls etwas verwirrend. Es lässt vieles offen und wirft eher neue Fragen auf, anstatt alles klar aufzulösen.

    Ich verstehe auf jeden Fall, warum dieses Buch für viele ein besonderer Klassiker ist. Für mich persönlich hat es jedoch nicht die Wirkung entfaltet, die ich erwartet hatte. Vielleicht ist es ein Buch, das man zu einem anderen Zeitpunkt im Leben noch einmal lesen sollte – aktuell hat es mich aber nicht komplett überzeugt.

  4. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783036959542)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

    (3.302)
    Aktuelle Rezension von: AndreasW

    Ich habe Per Anhalter durch die Galaxis gelesen, weil ich mal etwas anderes als klassische Fantasy wollte – und genau das bekommt man hier auch.

    Die Geschichte startet direkt ziemlich absurd:
    Die Erde wird zerstört, und der Protagonist stolpert mehr oder weniger zufällig in ein intergalaktisches Abenteuer.

    Und genau das beschreibt das Buch eigentlich am besten:
    👉 ein chaotisches, völlig unvorhersehbares Abenteuer durch das Universum.

    Humor & Stil

    Der Humor ist das zentrale Element.

    Er ist:

    • trocken
    • absurd
    • teilweise komplett sinnlos – aber genau das macht ihn aus

    Man merkt schnell, dass das Buch sich selbst und das gesamte Genre nicht wirklich ernst nimmt.

    Handlung

    Die Handlung ist eher locker aufgebaut.

    Es gibt kein klares „Ziel“ wie in vielen anderen Geschichten.
    Stattdessen reiht sich ein verrücktes Ereignis an das nächste.

    Das muss man mögen.

    Wenn man eine klare Story erwartet, wird man hier eher nicht fündig.
    Wenn man sich aber darauf einlässt, macht genau das den Reiz aus.

    Charaktere

    Die Figuren sind bewusst überzeichnet und teilweise komplett absurd.

    Gerade dadurch bleiben sie im Kopf.

    Sie funktionieren weniger über Tiefe, sondern über ihre Eigenheiten und den Humor, den sie mitbringen.

    Stärken & Schwächen

    + sehr eigener, einzigartiger Humor
    + kreative und verrückte Ideen
    + leicht zu lesen

    – kaum klassische Handlung
    – nicht jeder kommt mit dem Humor klar

    Fazit

    Per Anhalter durch die Galaxis ist kein klassischer Roman.

    👉 Es ist eher ein humorvolles, chaotisches Gedankenexperiment im Gewand einer Geschichte.

    Wer auf trockenen, absurden Humor steht, wird hier viel Spaß haben.
    Wer eine klare, strukturierte Handlung sucht, eher weniger.

  5. Cover des Buches Illuminae (ISBN: 9783423761833)
    Amie Kaufman

    Illuminae

    (575)
    Aktuelle Rezension von: LeseEule28

    Ich wusste nicht genau, was mich mit den Illuminae-Akten erwartet und habe bewusst vorher nicht viel darüber gelesen, um mich nicht zu spoilern. Auch in meiner Rezension möchte ich nichts spoilern.

    Zunächst ein großes Lob an die Autoren, aber auch an die Übersetzer und den Verlag, so ein Projekt anzugehen, denn es ist mehr als ein Buch. Der gestalterische Aufwand war mit Sicherheit immens, aber meiner Meinung nach war er es auf jeden Fall wert. So erlebt man das Buch in einer Eindringlichkeit, die ich so noch nicht kannte.

    Die Protagonisten sind noch Teenager, könnten praktisch meine Enkel sein, und ich gehöre somit sicher nicht zur anvisierten Altersgruppe. Trotzdem war ich unheimlich gefesselt und kann das Buch jedem empfehlen, der sich mal auf ein ganz anderes Buchabenteuer einlassen möchte. Die Serie gehört sicher zu meinen Lese-Highlights!

    Wenn man 6 Sterne vergeben könnte, würde ich die sicher vergeben.

  6. Cover des Buches These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1) (ISBN: 9783551317742)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1)

    (878)
    Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky

    2.5 stars.


    i put this book onto my wish list around 10 years ago. back then i was really into YA / sci-fi and couldn’t wait to read it (i’ve also known amy kaufman from other books / series) so when i finally got it, i started it immediately. it’s super fast paced and interesting: a rich girl and a „rags-to-riches“ army major are stranded on an empty planet. but is it really empty? however, while it as a fn read i also realized that YA is just too young for me these days. couldn’t really connect with the characters (there were only two major ones so the story is limited to begin with) and overall the story was very far fetched at times. will not continue with the rest of the series. 

  7. Cover des Buches Diabolic / Diabolic (1). Vom Zorn geküsst (ISBN: 9783401511320)
    S.J. Kincaid

    Diabolic / Diabolic (1). Vom Zorn geküsst

    (406)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Der Anfang des Buches hat mir sehr gefallen. Man wird relativ ausführlich und ruhig in die Geschichte und den teilweise sehr komplexen Hintergrund der verschiedenen Familien eingeführt. Außerdem erfahren wir, wie Diabolics erschaffen werden und wie die Prägung funktioniert. Dadurch ist die Grunddynamik zwischen Nemesis und ihrer Schutzbefohlenen Sidonia von Anfang an klar und benötigte keinen Weiterren Hintergrund. Auch die Phase der Vorbereitung für Nemesis’ Aufenthalt am imperialen Hof fand ich sehr gut dargestellt.

    Ab dann flachte die Geschichte für mich leider sehr ab. Die am Hof erwarteten Intrigen blieben größtenteils aus, die Machtspiele sind eher schmückendes Beiwerk. Die Gefühle, die sie für Tyrus zu entwickeln beginnt, kamen für leider mich überhaupt nicht rüber und damit fiel die ganze Liebes-Thematik für mich weg.

    Meiner Meinung nach lag der Fokus tatsächlich noch zu wenig auf der Liebe, die Nemesis entwickelt - denn eine künstlich geschaffene Diabolic sollte nur einen Menschen lieben: ihre zu schützende Person, auf die sie geprägt wurde. Das, was hier passiert ist also in dieser Welt etwas noch nie da gewesenes und könnte generell zum Nachdenken anregen. Das tut es leider überhaupt nicht.

    Und dann kam das Ende. Dass es relativ offen gehalten ist, stört mich überhaupt nicht, es irritierte mich eher, dass keine offenen Fragen blieben. Im Nachhinein habe ich mich ein wenig erkundigt und erfahren, dass das Buch eigentlich erst als Einzelband gedacht war, und das merkt man. Das Ende kann genau so stehenbleiben.

    Für mich ist diese Trilogie also beendet, wie sie ursprünglich gedacht war.

  8. Cover des Buches Mondprinzessin (ISBN: 9783959913164)
    Ava Reed

    Mondprinzessin

    (872)
    Aktuelle Rezension von: mysticcat

    „Mondprinzessin“ von Ava Reed hat mich gleich mit seiner traumhaft schönen Covergestaltung begeistert und perfekt auf die Geschichte eingestimmt. Die Protagonistin Lynn fand ich sehr beeindruckend, ihre Stärke und ihr Mut haben mich schnell für sie eingenommen. Auch der beschützende Mondkrieger Juri war mir von Anfang an sympathisch, und die Dynamik zwischen den beiden hat die Handlung für mich zusätzlich spannend gemacht. Besonders fasziniert hat mich die von der Autorin erschaffene Mondwelt, die voller Fantasie steckt und mit vielen interessanten Details lebendig wird. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt jedoch: Die Darstellung der bewohnten Planeten konnte mich nicht völlig überzeugen. Da sie ursprünglich ein Planet waren, wäre für mich auch Landwirtschaft auf dem Mond durchaus möglich, sofern man eine Atmosphäre erschafft – hier hat mich die Logik etwas gestört. Dennoch konnte mich die Handlung insgesamt fesseln und mitreißen, sodass ich dem Buch am Ende gerne 4 von 5 Sternen gebe.

  9. Cover des Buches These Broken Stars. Jubilee und Flynn (Band 2) (ISBN: 9783551318633)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars. Jubilee und Flynn (Band 2)

    (301)
    Aktuelle Rezension von: Buecherfreak_M

    "THESE BROKEN STARS - JUBILEE UND FLYNN" 🪐☁️ 5/5 Sterne - eine Rezension ohne Spoiler 

    Die Menschheit hat das Weltall erobert - oder versucht dies zumindest. Dass sich dies als schwerer als gedacht herausstellt, sieht man auf Avon, einem Planeten irgendwo in den unendlichen Tiefen der Galaxie, weit weg von den bekannten, vollständig terraformierten Planeten. Captain Jubilee Chase, kurz Lee, ist bereits seit mehreren Monaten auf Avon stationiert. Sie ist die einzige Soldatin, die es länger dort aushält, denn früher oder später werden alle Rekruten von dem sogenannten Furor befallen, der diese in den Wahnsinn treibt und durch den immer wieder unschuldige Zivilisten durch die Gewalt der vom Furor besessenen Soldaten sterben. Dass dies bloß eine billige Ausrede des Militärs ist, um ohne strafrechtliche Folgen unschuldige Zivilisten und Rebellen zu ermorden, denkt Flynn Cormac, der kleine Bruder der verstorbenen Anführerin der Rebellen. Doch schon bald muss er seine eigenen Ansichten hinterfragen, denn offensichtlich steckt mehr hinter den Ausbrüchen als er zunächst annehmen will. Und auch Jubilee ist gezwungen, sich zu fragen, für was sie eigentlich kämpft - oder für wen...

    Ich habe das Buch vor ein paar Jahren schon einmal gelesen und nach dem zweiten Lesen war es sogar noch besser, als ich es in Erinnerung hatte. 

    Jubilee und Flynn sind beides wunderschön einzigartige Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Captain Jubilee Chase ist eine berüchtigte Soldatin und mit ihrer Einheit dafür verantwortlich, den Frieden auf Avon zu halten, indem sie die Rebellen bekämpft. Flynn Cormac hingegen ist der kleine Bruder einer der größten Anführerinnen der Fianna und würde alles dafür tun, um seinen Heimatplaneten Avon zu retten. Die ganze Galaxie kennt den Namen Cormac und Flynn ist ganz weit oben auf der Liste der Rebellen, die es zu töten gilt.

    Als Jubilee und Flynn das erste Mal aufeinandertreffen, wäre ihnen wohl nie auch nur annähernd in den Sinn gekommen, dass sie bald zusammenarbeiten würden. Eine Soldatin und ein Rebell - eigentlich müssten sie sich hinter dem Lauf der Pistole des jeweils anderen wiederfinden. Doch es gibt nie nur zwei Seiten. Dies macht der zweite Teil von These broken Stars mehr als deutlich. Und so kämpfen Jubilee und Flynn schon bald gemeinsam. Für eine bessere Welt. Für Avon.

    Die Dynamik zwischen den beiden hat mir unglaublich gut gefallen. Das Buch legt seinen Fokus eher auf die Geschichte an sich und nicht auf die Romanze, was ich persönlich super fand. So konnte man gleichzeitig mit den Geschehnissen auf Avon mitfiebern, aber auch Jubilee und Flynn verfolgen, wie sie sich langsam aber sicher ineinander verliebten, ohne dass die Liebesgeschichte zu viel Platz einnahm und die Story verlangsamte.

    Die Story ist ein Meisterwerk. Ohne spoilern zu wollen: Sie ist mit nichts zu vergleichen, was ich bisher gelesen hatte. Die Geschichte spielt einerseits zwar in unserer menschlichen Welt, allerdings auf einem anderen Planeten und in einer ganz anderen Zeit und Gesellschaft, wodurch das Ganze nicht zu crazy und abgefahren wirkt, aber gleichzeitig auch Teile eingebaut sind, die das ganze fantastisch genug machen, dass die Story einen fasziniert und total in den Bann zieht.

    Besonders der Grund hinter all dem Terror und der Auseinandersetzungen zwischen Rebellen und dem Militär finde ich absolut gelungen. Dieser Teil ist verwirrend und so weit entfernt von Allem aus der Welt, in der wir heute leben... oder vielleicht auch nicht? Es war gruselig und faszinierend zugleich - ich fragte mich und frage mich immernoch, wie man auf so eine einzigartige Idee kommen kann. Ich habe noch nie etwas vergleichbares gelesen.

    Auch wenn das Beschriebene im ersten Moment total verrückt und undenkbar wirkt, ist es klar und sinnvoll ausgedrückt. Am Ende macht alles, jede Kleinigkeit, einen Sinn. Mir persönlich hat es extrem Spaß gemacht, nach und nach immer mehr Informationen zu erhalten und sie schlussendlich zu einem Großen und Ganzen zusammenzusetzen.

    Der Schreibstil der Autorinnen ist ein Traum. Ich bin über keine einzige Passage gestolpert, an der mich etwas gestört hat. Im Gegenteil: wenn ich erst einmal angefangen hatte zu lesen, konnte ich das Buch garnicht mehr aus der Hand legen. 

    Man kann das Buch theoretisch auch unabhängig vom ersten Band lesen, denn es werden alle wichtigen Punkte und Figuren nochmals erklärt. Allerdings würde ich es sehr empfehlen, die Geschichte von Lilac und Tarver als erstes zu lesen, da diese Charaktere an einem Punkt des zweiten Buches nochmals auftreten, was eine schöne Überraschung war.

    Insgesamt eine absolute Leseempfehlung von mir! Das Buch hätte sogar mehr als fünf Sterne verdient - es ist und bleibt eines meiner absoluten Lieblingsbücher und ich freue mich, auch die anderen Teile bald nochmal zu rereaden.

  10. Cover des Buches House of Eternity (Luxusausgabe einer aufwühlenden RomantasySaga in dystopischem Setting) (ISBN: 9783989424111)
    Marah Woolf

    House of Eternity (Luxusausgabe einer aufwühlenden RomantasySaga in dystopischem Setting)

    (235)
    Aktuelle Rezension von: very_bad_books

    Wow… was für ein Buch! 😍✨

    Nachdem mir Wicca Creed leider gar nicht gefallen hat, habe ich „House of Eternity“ wirklich lange vor mir hergeschoben – und ich könnte mich im Nachhinein dafür ohrfeigen! Dieses Buch war einfach nur Wahnsinn! 💔🔥


    Schon nach den ersten Seiten war ich komplett gefesselt. Der Schreibstil von Marah Woolf ist unglaublich leicht und flüssig zu lesen, gleichzeitig aber so bildgewaltig und intensiv, dass ich völlig in die Welt von Eternity eintauchen konnte. Die Grundidee – dass die Zeit selbst zur bedrohten Ressource wird und Eternity vor dem Untergang steht – ist spannend, originell und erschreckend greifbar.


    Averie Aslanidis ist eine unglaublich starke Protagonistin. Ihre Entschlossenheit, ihre Heimat zu retten, ihre innere Zerrissenheit und ihr Mut haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Und dann ist da noch Atticus Maverick… 🥺🔥 Erste große Liebe, gebrochenes Herz und plötzlich wieder gezwungen, eng zusammenzuarbeiten – diese Dynamik war einfach elektrisierend! Man spürt in jeder Begegnung die unausgesprochenen Gefühle, den Schmerz und die Anziehung zwischen den beiden. Ich habe so sehr mitgefiebert, gehofft, gelitten…


    Die Ausbildung zur Sturmjägerin bringt zusätzlich Spannung und Action in die Geschichte. Es gibt so viele Momente, in denen mein Herz schneller geschlagen hat – sei es vor Nervosität, Hoffnung oder purem Schmerz. Und das Ende… oh mein Gott. 💔 Ich war emotional völlig zerstört. Damit habe ich nicht gerechnet – und ja, ich musste weinen. Wirklich weinen.


    „House of Eternity“ ist für mich eine perfekte Mischung aus Romantik, Spannung, Fantasy und ganz großen Gefühlen. Von der ersten bis zur letzten Seite emotional, mitreißend und absolut fesselnd. ✨


    Ganz klare 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐

    Eine absolute Leseempfehlung! 💖


  11. Cover des Buches Rat der Neun (ISBN: 9783734161681)
    Veronica Roth

    Rat der Neun

    (466)
    Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregal

    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu Lesen. Für mich kam der Aufbau der Welt etwas zu kurz.
    Das größte Problem hatte ich mit der fehlenden Tiefe in der Geschichte. Ich fand die Handlung etwas zu oberflächlich und leider konnten mich die Protagonist:innen nicht komplett überzeugen. Die Wendungen und der Spannungsbogen waren für mich leider vorhersehbar.
    Für Zwischendurch war das Buch unterhaltsam, keine Frage. Für mehr hat es für mich leider nicht gereicht. Ich hätte mir mehr von der Handlung erhofft. Band zwei werde ich mir anhören.

    Von mir erhält das Buch 3,5 von 5 Sterne.

  12. Cover des Buches Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten (ISBN: 9783596035687)
    Becky Chambers

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

    (262)
    Aktuelle Rezension von: die_pingus_

    Becky Chambers’ Roman ist kein klassischer Science-Fiction-Plotroman, sondern eine soziale Langzeitbeobachtung im Gewand eines Raumabenteuers. Die Handlung folgt der Crew der Wayfarer, einem Tunnelbauschiff, dessen eigentliche Aufgabe weniger relevant ist als das Zusammenleben der Figuren an Bord.

    Der Fokus liegt klar auf zwischenmenschlichen und interkulturellen Dynamiken. Chambers konstruiert ein vielschichtiges Universum mit unterschiedlichen Spezies, politischen Systemen und biologischen Voraussetzungen, verzichtet jedoch bewusst auf dramatische Eskalation. Konflikte entstehen leise, oft aus Missverständnissen, kulturellen Differenzen oder individuellen Traumata, nicht aus äußeren Bedrohungen.

    Stärken des Romans sind die Figurenzeichnung und die konsequente Humanisierung des Fremden. Jede Spezies wird nicht als Allegorie, sondern als eigenständige Lebensform mit innerer Logik dargestellt. Moralische Fragen zu Zugehörigkeit, Identität, Familie und Verantwortung werden nicht diskutiert, sondern gelebt. Chambers zwingt keine Antworten auf, sondern zeigt Konsequenzen.

    Schwächen ergeben sich aus genau diesem Ansatz. Wer eine stringente Handlung, Spannungsbögen oder klassische Science-Fiction-Setpieces erwartet, wird enttäuscht. Der Roman ist episodisch, stellenweise fragmentarisch und verweigert narrative Zuspitzung. Das Erzähltempo ist langsam, die Konfliktauflösung oft unspektakulär.

    Sprachlich bleibt die deutsche Übersetzung zugänglich und funktional. Stilistische Experimente fehlen, was zum ruhigen Ton passt, aber keine literarischen Höhepunkte erzeugt. Der Roman lebt nicht von Sprache, sondern von Haltung.

    Der lange Weg zu einem kleinen, zornigen Planeten ist ein bewusst entschleunigtes Buch über Zusammenleben statt Überleben, Science Fiction als sozialer Raum, nicht als Schlachtfeld. Für Leserinnen und Leser, die Weltbau über Handlung, Empathie über Spannung und Beobachtung über Dramaturgie stellen. 



    Rezensiert von Herr U.

  13. Cover des Buches Aurora erwacht (ISBN: 9783733505578)
    Amie Kaufman

    Aurora erwacht

    (337)
    Aktuelle Rezension von: thewonderlandofbooks

    Ich wollte diese Reihe unbedingt lesen, obwohl sie eigentlich nicht ganz in mein typisches Genre ist. Sci-Fi gehört eher selten zu meinen Genres und vielleicht bin ich genau deshalb mit wenigen Erwartungen reingegangen. Und trotzdem hat mich das Buch in vielerlei Hinsicht überrascht.

    Was mir sofort gefallen hat, war der Aufbau: Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt – das mochte ich sehr! Nicht alle Figuren waren mir sofort sympathisch, aber genau das fand ich auch spannend. Einige Charaktere habe ich schnell ins Herz geschlossen, andere blieben für mich eher blass oder schwer greifbar.

    Was mir allerdings echt schwerfiel, war das Worldbuilding. Es gibt extrem viele Informationen, neue Welten, Technologien, Strukturen, und ich hatte immer das Gefühl, alles behalten zu müssen, um der Handlung folgen zu können. Das war für mich als Sci-Fi-Neuling ziemlich herausfordernd. Ich habe gemerkt, dass ich mich teilweise zum Weiterlesen überreden musste, einfach weil es mir schwerfiel, wirklich tief in die Geschichte einzutauchen.

    Mit der Zeit wurde es besser, keine Frage. Der Plot an sich ist spannend, temporeich und wirklich kreativ umgesetzt. Gerade zum Ende hin nimmt die Story noch mal richtig Fahrt auf, das hat mir sehr gefallen! Trotzdem blieb das Gefühl, dass ich mit dem Buch „gekämpft“ habe. Es war kein einfaches Leseerlebnis für mich. Nicht weil das Buch schlecht wäre, sondern weil es mir persönlich einfach schwerfiel, mich darauf einzulassen.

    Fazit
    Ein gut durchdachtes Buch mit starkem Plot, spannendem Aufbau und interessanten Charakteren, aber für mich persönlich war der Einstieg in diese Sci-Fi-Welt zu herausfordernd. Ich kann verstehen, wenn andere die Reihe lieben, bin mir aber unsicher, ob ich Band 2 noch lesen werde.

    3,5/5

  14. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

    (315)
    Aktuelle Rezension von: thrill.tastic

    Schon nach den ersten Seiten bzw. Minuten wusste ich, dass es ein Fehler war, dieses Buch so lange auf dem SUB liegen zu lassen. "Die Krone der Sterne" ist nämlich genau mein Fall!
    Von Anfang an spannend, mit lebendigen Figuren und faszinierenden Welten. Die einen folgen der Stille, die anderen verehren das große Schwarze Loch Kamastraka. So auch die Gottkaiserin mit ihrem Hexenorden. Als sich die junge Adelige Iniza weigert, eine ihrer Bräute zu werden, beginnt eine actionreiche Reise durch die Galaxis.
    Besonders mochte ich, dass Iniza und Glanis von Anfang an zusammen sind und die Probleme einer gefestigten Beziehung bewältigen müssen, anstatt der ewig gleichen Kennenlern-Story. Aber auch die anderen Crewmitglieder, die sich mehr oder weniger freiwillig auf der "Nachtwärts" versammeln, habe ich ins Herz geschlossen. Der grantige Kopfgeldjäger, die naive Androidin und die pfiffige Pilotin ergänzen sich perfekt.
    Das Buch versprüht Star Wars-Vibes, ohne den Eindruck einer Kopie zu erwecken.
    Tiamande steckt voller tiefgehender Geschichte, Legenden und alter Technologie, bevölkert von religiösen Fanatikern, intriganten Politikern, gewitzten Überlebenskünstlern und mutigen Helden. Vor allem HeldINNEN!
    Tolles Buch von vorne bis hinten, inklusive der grandiosen Optik, die Ausgaben sind nämlich auch noch illustriert. Auch als Hörbuch, gesprochen von Philipp Schepmann, ein Fest!
    Ein fantastische Space Opera, die ich wirklich jedem empfehle, dem die Reihe bisher entgangen ist.

  15. Cover des Buches Jenseits der Zeit (ISBN: 9783453323315)
    Cixin Liu

    Jenseits der Zeit

    (83)
    Aktuelle Rezension von: Simply_Another_Bookaholic

    Die Menschheit und die Trisolarier haben einen fragilen Frieden geschlossen. 

    Fünfzig Jahre nach der entscheidenden Schlacht erleben die Menschen  dank der außerirdischen Hochtechnologie ungeahnten Wohlstand, und die Hoffnung auf ein dauerhaftes Miteinander wächst. Doch als Cheng Xin, eine Raumfahrtingenieurin aus dem 21. Jahrhundert, aus ihrem Kälteschlaf erwacht, wird die Ruhe erschüttert. Mit ihrem Wissen um ein vergessenes Geheimprogramm trägt sie die Verantwortung für die Zukunft – wird sie den Frieden bewahren können, oder steht das Überleben der Menschheit auf dem Spiel?


    Cixin Liu entführt uns in “Jenseits der Zeit”, dem finalen Band seiner gefeierten Trilogie, in ein atemberaubendes Leseabenteuer voller Ideenreichtum und faszinierender Details. Ich schätze besonders Lius tiefgründige Erzählweise und die beeindruckende Vision einer Zukunft mit Außerirdischen. Man kann sich jetzt darüber streiten, ob der Abschluss der Reihe zufriedenstellend oder herausfordernd ist– diese Geschichte wir mit lange nicht aus dem Kopf gehen.

  16. Cover des Buches These Broken Stars. Sofia und Gideon (Band 3) (ISBN: 9783551583710)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars. Sofia und Gideon (Band 3)

    (201)
    Aktuelle Rezension von: Sophelliest

    Nachdem ich Band zwei beendet hatte, habe ich direkt Band drei verschlungen.


    Die Charaktere

    Sofia und Gideon sind ganz anders, als die anderen Charaktere der Reihe. Sie sind nicht ehrlich, nicht einmal sich selbst gegenüber. Für mich war die Charakterentwicklung der beiden wirklich sehr spannend anzusehen und ich mochte die Spannung zwischen den beiden sehr. Ich fand es ein bisschen Schade, dass die beiden nicht so viel "Zeit" zusammen hatten, wie die anderen, also dass man eben weniger von den beiden mitbekommen hat.


    Der Schreibstil

    Wie in den beiden anderen Bänden, war der Schreibstil auch hier wirklich gut und flüssig zu lesen.


    Die Story

    Die erste Hälfte des Buches fand ich wirklich gut gelungen und eine gute Mischung aus Romantik, Fantasy und Spannung. Leider war mir persönlich das Finale ein wenig zu langgezogen. Bereits bei etwa 60% des Buches hatte ich dieses "Finalegefühl", also dass bald der Punkt kommt, dass alles zusammengeführt wird und sich löst. Dadurch, dass sich das dann so gezogen hat, habe ich zwischendurch ein wenig die Motivation verloren. Dabei war die Story eigentlich nur noch spannend! Leider hab ich die Auflösung auch nicht so 100% verstanden, weil mir das mit den Wesen und dem Universum doch ein wenig zu komplex war. 


    Fazit

    Ein gutes Buch mit ein oder zwei Verbesserungspunkten (die aber wirklich Meckern auf hohem Niveau sind). Die gesamte Reihe ist eine absolute Empfehlung für alle, die Fantasy und vor allem Dystopien mit einem guten Schuss Romantik mögen.

  17. Cover des Buches Die Haarteppichknüpfer (ISBN: 9783404209798)
    Andreas Eschbach

    Die Haarteppichknüpfer

    (207)
    Aktuelle Rezension von: LeseEule28

    Einfach eine tolle Erzählung! Jedes Kapitel aus der Sicht eines anderen Protagonisten erzählt, aber die einzelnen Geschichten sind miteinander verknüpft und man trifft Personen aus anderen Kapiteln wieder. Insgesamt ergibt es am Ende eine runde Geschichte. Auch wenn das Buch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, hat dieses nichts von seiner Faszination eingebüßt.

  18. Cover des Buches Constellation - Gegen alle Sterne (ISBN: 9783570313237)
    Claudia Gray

    Constellation - Gegen alle Sterne

    (177)
    Aktuelle Rezension von: sassthxtic

    Klappentext:

    Er ist programmiert, sie zu töten. Sie ist bereit, ihn zu vernichten. Bis sie sich näher kommen als gedacht …

    Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. In einem verlassenen Erd-Raumschiff trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Noemi gelingt es, die Programmierung zu überlisten und ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt wie ein Mensch … 

    Dieses Buch solltest du lesen, wenn dir folgende Themen in Büchern gut gefallen:
    - Science Fiction
    - Menschen und "Roboter"
    - Weltraumreisen in ferne Welten
    - Action ohne Ende
    - Touch her and Die
    - Selbstbestimmung

    Trigger-Warnung:
    Verlust von Freunden und Familienmitgliedern, Vernachlässigung, Körperverletzung, Terroranschl*g, geplante Selbs*tmordoffensive, (sollte ich etwas vergessen haben, bitte kommentieren, damit ich das ergänzen kann). 

    Mein Fazit:

    Zugegebenermaßen habe ich nach den letzten Büchern, die ich gelesen hatte, keine große Erwartungshaltung mehr. Dafür konnte mich Constellation wirklich überzeugen!
    Auch, wenn Science Fiction Bücher im Kern immer gleich bleiben, gab es hier einige überraschende Komponenten, die mich fesselten.
    Noemi und Abel könnten nicht unterschiedlicher sein, denn Noemi ist ein Mensch und Abel ist ein "Mech"-Roboter in menschlicher Hülle. Doch auf Ihrem gemeinsamen Weg den Planeten Genesis zu retten, entwickelt sich Abels Programmierung und er entwickelt eine Seele mit eigenen Wünschen und Gedanken und sogar Träumen.
    Die Entwicklung von Abel ist so gut gelungen! Zu erst wirkte er wirklich nur wie ein Roboter, der Befehle befolgt und Gleichungen ausrechnet, doch im Laufe des Buches benahm er sich immer menschlicher. Noemi wurde selbstsicherer und konnte anderen Menschen und Abel vertrauen, wohin gegen sie zu Anfang des Buch ihre Probleme zu haben schien.

    Das Worldbuilding ist der Autorin gelungen und die verschiedenen Planeten wurden toll und divers dargestellt. So gab es erdähnliche Planeten, und auch bewohnte Monde.

    Constellation war spannend und rührend und man lernt auch einiges für die Zukunft, wenn Roboter eine Seele erlangen und selbstbestimmend leben wollen.

  19. Cover des Buches Dignity Rising (ISBN: 9783753423012)
    Hedy Loewe

    Dignity Rising

    (63)
    Aktuelle Rezension von: Coffeegirl83

    Hierbei handelt es sich um den ersten Band einer Reihe. 

     

    Darum geht es: 

     

    ***Eine abgelegene Raumstation *** Erpressung *** Menschenverachtendes Regime *** Totgeglaubt *** Erinnerungsverlust *** Galaxien *** Dystopie *** Machtgier *** Düster ***

     

    Es ist das Jahr 2336 und die Erde ist unbewohnbar, weil sie versucht ist. Doch die Menschheit hat es geschafft neue Planeten zu besiedeln. Durch einen Evolutionssprung wurden sogar Telepathen hervorgebracht. Doch diese Fähigkeit nutzen auch diejenigen, die mehr und mehr Macht an sich reißen wollen. 

    Mitten im Geschehen ist Jon Matthews, Commander einer abgelegenen Raumstation. Nur zwangsweise muss er seine Pflicht erfüllen. So lange bis er seine totgeglaubte Frau Shay wiedertrifft, die sich allerdings nicht an ihn erinnern kann. Können die zwei den Boten des Rates entkommen?

     

    Meine Meinung: 

     

    Wow, einfach nur wow! Nach Padragian und Planspiel Beta Atlantis habe ich nun mit dieser Reihe von Hedy Loewe begonnen und sie hat es erneut geschafft mich komplett in ihren Bann zu ziehen. Es ist dystopisch, es ist düster, hat viele spannungsgeladene Momente und reißt einem beim Lesen mit in einen Strom aus Gefühlen und Emotionen. Hedy Loewe ist in meinen Augen eine grandiose Autorin, die genau weiß, wie sie ihre Leser und Leserinnen gefangen nehmen kann. Schon auf den ersten Seiten schafft sie es, dass man sich komplett in die Geschichte fallen lassen kann, die Realität ausblendet und für diesen Moment ein Teil der Story ist. Dazu kommt der bildgewaltige Schreibstil der Autorin, so dass man einfach alles ganz klar vorm inneren Auge sehen kann. Das beeindruckt mich immer wieder aufs Neue. Ich wiederhole mich in diesem Fall gerne; was für eine begnadete Autorin. 

     

    Als ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich bereits hohe Erwartungen muss ich zugeben, doch die sind nichts im Vergleich, was Hedy Loewe hier rausgehauen hat. 

     

    Vielleicht hat der ein oder andere Leser etwas Bammel vor dem SciFi Anteil, aber aus meiner Sicht muss das nicht so bleiben. Sicher, es gibt SciFi in diesem Buch, aber in einem Rahmen, der in meinen Augen angemessen ist und nicht zu viel Raum einnimmt. Im Vordergrund stehen für mich Jon und Shay. Ihre Geschichte, ihr Erlebtes und ihre Beziehung zueinander. Die Mischung des Gesamtpaketes ist fantastisch und ich habe wirklich jede Seite genossen. 

     

    Die Protagonisten sind auch wundervoll ausgearbeitet. Sie wirken auf mich so authentisch und echt, dass man fast annehmen könnte, dass sie wirklich real sind. Na ja, wer weiß auf welchen Planeten Hedy Loewe schon unterwegs war, von dem wir vielleicht noch gar nichts wissen 😉

     

    Ich bin so froh, dass ich den zweiten Band bereits hier habe und weiterlesen kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich auch Band 3 und 4 haben muss, stufe ich jetzt schon mal als sehr hoch ein :D 

     

    Fazit:

     

    Hedy Loewe ist eine begnadete Autorin mit wundervollen Ideen. Das hat sie auch in diesem Buch bewiesen. Spannend bis in die Haarwurzel, packend, tolle und hoch interessante Charaktere, Überraschungen, und noch so viel mehr. Ich bin jedenfalls begeistert und empfehle dieses Buch von Herzen gerne weiter. 

  20. Cover des Buches Zwischen zwei Sternen (ISBN: 9783596035694)
    Becky Chambers

    Zwischen zwei Sternen

    (130)
    Aktuelle Rezension von: die_pingus_

    Sidra (früher das KI-System der Wayfarer) erwacht nach einem Reboot in einem illegalen Bodykit und muss lernen, als scheinbar menschliche Person in einer komplexen, fremden Gesellschaft zu funktionieren.
    Pepper, eine chaotische Technikerin, nimmt Sidra bei sich auf; parallel erfährt man in einem zweiten Handlungsstrang Peppers Vorgeschichte als „Jane“, ein Klonmädchen, das aus einer Fabrikwelt entkommt.
    Die beiden Zeitebenen – Sidras Gegenwart und Janes Vergangenheit – spiegeln sich thematisch: Was macht ein Selbst aus, wenn man eigentlich nur als austauschbare Ressource oder Werkzeug gedacht war.

    Der Fokus liegt fast ausschließlich auf Sidra und Pepper/Jane. Das Ensemble ist deutlich kleiner als im ersten Wayfarer-Band, dafür emotional näher dran und intimer erzählt.

    Chambers entwirft eine vielfältige, inklusive Zukunft, in der Anderssein nicht exotische Randnotiz, sondern Normalfall ist. Der Ton bleibt trotz harter Biografien durchgehend optimistisch.

    Das Tempo ist langsam, fast kontemplativ: Alltagsszenen, Gespräche, Innenperspektiven bekommen viel Raum, klassische Spannungskurven treten in den Hintergrund.
    Der Stil ist zugänglich, warm und bildhaft, mit deutlichem Schwerpunkt auf Emotionen und zwischenmenschlichen (bzw. zwischenwesenlichen) Beziehungen, weniger auf Technikdetails oder Hard-SF.
    Die Struktur mit den wechselnden Kapiteln zwischen Sidra und Jane/Pepper funktioniert gut. Janes Strang wirkt oft noch packender, weil hier unmittelbare Bedrohung und Überlebenskampf dominieren.

    Wer vom ersten Band vor allem das bunte Ensemble, Humor und das „Roadtrip-im-All“-Gefühl mochte, kann hier ein Gefühl von Reduktion und Enge haben, da die Handlung stärker auf zwei Figuren konzentriert ist.
    Das ruhige Erzähltempo kippt stellenweise in Längen. Manche Alltagsmomente wirken repetitiv, besonders, wenn man primär auf Handlung statt auf Charakterentwicklung liest.
    Die optimistische, politisch klar linke und zutiefst inklusive Haltung des Romans kann je nach Lesererwartung entweder stärkster Pluspunkt oder als „zu sanft“ wahrgenommen werden, gerade wenn man dystopischere SF bevorzugt.

    Empfehlenswert für Leserinnen und Leser, die intime, figurenzentrierte Science Fiction suchen, mit Fokus auf Identität, neurodiversen Perspektiven, KIs als fühlenden Subjekten und Wahlfamilie.
    Weniger geeignet für alle, die sich vom Wayfarer-Universum vor allem rasante Raumabenteuer, große politische Konflikte oder komplexe technologische Problemstellungen erhoffen.
    In Summe ein einfühlsamer, kluger zweiter Band, der nicht die Breite des Auftakts erreicht, aber in Tiefe und Emotionalität überzeugt und lange nachwirkt. 



    Rezensiert von Herr U.

  21. Cover des Buches Rat der Neun - Gegen das Schicksal (ISBN: 9783734162510)
    Veronica Roth

    Rat der Neun - Gegen das Schicksal

    (109)
    Aktuelle Rezension von: simonesayshej

    Leider hat mich der zweite Band nicht überzeugen können. Der Inhalt war flach, die Charaktere waren nicht mehr so, wie ich sie in Erinnerung hatte und der schreibstil nahm ab. Der erste Band dagegen, konnte mich unglaublich fesseln wie kein anderer! Doch hier musste ich leider passen. Ich hätte mir gewünscht, dass der Spannungsbogen so gehalten worden wäre wie in Band 1. 

  22. Cover des Buches Gork der Schreckliche (ISBN: 9783608962680)
    Gabe Hudson

    Gork der Schreckliche

    (102)
    Aktuelle Rezension von: anke3006

    Gork ist ganz anders, als man sich Drachen so vorstellt. Auch die Geschichte ist so ganz anders als gedacht. Mit dem Erzählstil und den ständig wiederholenden Kraftausdrücken hab ich mich schwergetan. 

    Muss man, als Leser den Hauptcharakter mögen? Diese Frage hab ich mir immer wieder während des Lesens gestellt. Irgendwie ist das „Weichei“ ja ok, aber diese ständigen Ausdrücke haben mich sehr gestört.

  23. Cover des Buches Die Krone der Sterne - Hexenmacht (ISBN: 9783596701742)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne - Hexenmacht

    (104)
    Aktuelle Rezension von: stefan182

    Inhalt: Nachdem Iniza und Glanis vor dem Hexenorden fliehen konnten, leben sie mit ihrer kleinen Tochter auf dem Piratenplaneten Noa. Doch auch hier sind sie alles andere als sicher: Nicht nur ist der Planet mit unterschiedlichen Krankheiten verseucht, auch schmieden sich Allianzen gegen Iniza und Glanis. Währenddessen sind die Alleshändlerin Shara Bitterstern und Kranit, der letzte Waffenmeister von Amun, auf geheimer Mission im All unterwegs – doch auch hier warten an jeder Ecke Feinde…

    Persönliche Meinung: „Hexenmacht“ ist ein Science-Fiction-Fantasyroman von Kai Meyer. Es handelt sich um den zweiten Band der „Die Krone der Sterne“-Reihe. Da „Hexenmacht“ die Geschichte des ersten Bandes weitererzählt, ist eine chronologische Lektüre sinnvoll. Erzählt wird die Handlung aus einer Vielzahl von verschiedenen, sich abwechselnden Perspektiven: So werden u.a. die Perspektiven von Iniza, Glanis, Shara Bitterstern und Hadrath Talantis, einem Prediger des Kultes der Stille, eingenommen. Wie schon im vorherigen Band sind die Figuren mit ihren Motiven, Zielen, Wünschen und Ängsten differenziert dargestellt. Insbesondere zu Sharas und Kranits Vergangenheit erhält man im vorliegenden Band zusätzliche Informationen, sodass diese noch greifbarer werden. Zur Handlung möchte ich zwecks Spoilergefahr gar nicht zu viel sagen. Nur: Sie schließt stimmig an den Vorgänger an, setzt sich aus mehreren Handlungssträngen zusammen, wodurch ein schönes Tempo entsteht, und besitzt mehrere überraschende Wendungen. Für Spannung sorgt außerdem, dass wir etwas über die Hintergründe der rätselhaften Stille sowie die Ursprünge des numinosen Hexenordens erfahren. Kai Meyers Erzählstil ist gewohnt bild- und wortgewaltig, sodass ein detailreiches Kopfkino entsteht. Insgesamt ist „Hexenmacht“ brillant erzählte Sci-Fi-Fantasy mit schön ausgearbeiteten Figuren.

  24. Cover des Buches Das Universum ist eine Scheißgegend (ISBN: 9783446444775)
    Heinz Oberhummer

    Das Universum ist eine Scheißgegend

    (15)
    Aktuelle Rezension von: mysticcat
    Das Buch „Das Universum ist eine Scheißgegend“ erschien im September 2015 als gebundene Ausgabe im Carl Hanser Verlag und ist außerdem als Hörbuch und als E-Book erhältlich.

    Inhaltsangabe / Klappentext:

    Das Universum riecht komisch, klingt komisch und ist so gut wie leer. Fast überall wird man entweder verstrahlt, bekommt keine Luft oder verbrennt. Und das sind noch die schönsten Plätze. Mit anderen Worten: Das Universum ist eine Scheißgegend. Oder, um mit Gerhard Polt zu sprechen: "Dort fahren wir nicht mehr hin." In diesem Buch geben die Science Busters – die beiden Physiker Prof. Heinz Oberhummer und Werner Gruber sowie der preisgekrönte Satiriker Martin Puntigam – eine Reisewarnung und erklären, warum der Kosmos kein Streichelzoo ist, wo man gegen außerirdische Bakterien unterschreiben kann, was sich Sternschnuppen wünschen, wenn sie einen Menschen sehen, wie das Universum endet – und wer das dann alles zusammenräumen muss.

     

    Meine Meinung:

    Ich habe das Buch gelesen, da ich gerade eine Klasse im Bereich der Astrophysik unterrichte und mir Anregungen zum Unterricht holen wollte und dieses Werk in der Schulbibliothek verfügbar ist.

    Sehr gut hat mir die Alltagssprache gefallen, in der das Buch geschrieben ist. Auch Außenstehende können sich daher mit diesen Phänomenen und Erscheinungen etwas anfangen – und es wird auch nicht gerechnet im Buch (was sonst in der Physik sehr gerne gemacht wird). Durch die Einteilung in die Kapitel ist das Buch sehr übersichtlich und lässt sich auch häppchenweise lesen.

    Für mich toll waren die Factboxen, in denen Sachverhalte aufgelistet sind. Das „laute Wasser“ im Popcorn habe ich gleich mit einer anderen Klasse im Physikunterricht (samt Text aus diesem Buch) ausprobiert. Auch für die Schüler*innen war der Text gut verständlich und die Erklärung nachvollziehbar.

     

    Fazit: Ein tolles Buch für Interessierte, auch ohne Vorwissen geeignet.

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