Bücher mit dem Tag "planeten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "planeten" gekennzeichnet haben.

286 Bücher

  1. Cover des Buches Mondprinzessin (ISBN: 9783959913164)
    Ava Reed

    Mondprinzessin

     (806)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Ein nicht ganz so begeisternder Fantasy-Roman über Lynn, die ein Waisenkind ist und an ihrem siebzehnten Geburtstag plötzlich leuchtende Symbole auf ihrem Arm vorfindet. Der Fremde Juri rettet sie dann vor zwei Männern, die versuchen sie zu töten und bringt sie auf dem Mond, wo es nicht nur ein ganz eigenes Königreich gibt, Lynn soll auch die lang verschollene Prinzessin sein, die schleunigst einen Prinzen anderer Herkunft heiraten muss, um die Bündnisse zwischen den Planeten nicht zu gefährden. Doch stattdessen merkt sie, dass der treue Juri vielleicht langsam mehr als ein Freund für sie wird. Die Idee der Story ist an sich ganz gut, aber leider ist alles etwas oberflächlich. Wirklich viel über die verschiedenen Planeten und Königreiche erfährt man nicht, die Romanze ist etwas schwach und nicht soo glaubhaft umgesetzt und auch sonst scheint einiges leider etwas unrealistisch. Lynn akzeptiert viel zu schnell ihr für heutige Verhältnisse wirklich fragwürdiges Schicksal und scheint die Erde kaum zu vermissen, auch wenn sie so lange dort gelebt hat. Dazu kommt, dass es bis sehr knapp vor Ende nie wirklich spannend ist und alles nur so schnell vor sich hin passiert. Auch ist irgendwie sehr vorhersehbar, wer versucht hat, Lynn zu töten und die wahrscheinlich einzige große Wendung ist, dass es erfrischender Weise mal kein Happy End gibt. Aber auch das Ende berührt einen eher nicht so wie es sollte, da man die Charaktere eigentlich kaum kennt und so leider auch nicht mit ihnen mitfühlen kann. Der Schreibstil, der aus Lynns Sicht erzählt, liest sich dabei glücklicherweise sehr flüssig und schnell. Insgesamt ist das Buch angenehm kurz und auch durchaus unterhaltsam, aber leider enttäuscht es durch seine Oberflächlichkeit und kann einen nicht ganz mitreißen.

  2. Cover des Buches Illuminae (ISBN: 9783423761833)
    Amie Kaufman

    Illuminae

     (482)
    Aktuelle Rezension von: Lobelia192

    Ich habe im Internet viele Gute Bewertungen gelesen , finde es aber NOCH besser als alle es sagen. Es ist durchgehend spannend und interessant. Als ich es gelesen habe ich gelacht und geweint und die Charaktere sind einfach wunderbar. Am meisten mochte ich James , dementsprechend habe ich sehr viel bei seinem Tod geweint und konnte es einfach nicht fassen. Die ganze Geschichte und die Art und weise dass es in Tagebucheinträgen ,Emails ,Chatverläufen, Kamera Aufnahmen, Berichten und Bauplänen geschrieben ist macht es einem schon fast unmöglich das Buch aus der Hand zu legen und das obwohl ich eigentlich  kein Science Fiction mag . Also würde ich es einfach jedem Empfehlen.

  3. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453315839)
    Andy Weir

    Der Marsianer

     (805)
    Aktuelle Rezension von: Bouggo

    Kaum zu glauben, dass dieser phantastische Sciencefiction von 2014 an mir vorbeigehen konnte. Durch Zufall sprach eine gute Freundin davon und schon durch ihren Schilderungen leckte ich Blut. Eigentlich will ich Andy Weir nur eine neue Fünfer-Bewertung gönnen, denn gesagt wird in den vielen, vielen Rezensionen eigentlich alles. Die Story jedenfalls ist genau mein Ding.

    Es ist nun mal ein Hard-SciFi, und wem die technischen Details zu viel sind, der mag sie doch einfach getrost überlesen. Das schmälert nichts an der Spannung der Geschichte.

  4. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

     (301)
    Aktuelle Rezension von: Snyder

    Meyer entführt den Leser in eine detailreich und schön beschriebene SF-Welt, die große Ähnlichkeiten mit dem Wüstenplaneten-Universum aufweist (was aber nicht schlecht ist). Es hat etwas gedauert, bis ich mich in die fremde Welt eingefunden hatte, doch dann hat es mir gut gefallen. Bin gespannt, wie die Geschichte um die Protagonistin in den Folgeromanen weitergeht

  5. Cover des Buches Diabolic (1). Vom Zorn geküsst (ISBN: 9783401602592)
    S.J. Kincaid

    Diabolic (1). Vom Zorn geküsst

     (371)
    Aktuelle Rezension von: Eziane

    Im Nachhinein fand ich die Story wirklich cool. Ich denke gerade darüber nach, noch den zweiten Band zu lesen. Es ist nun schon 10 Monate her, das ich dieses Buch gelesen habe. Daher werde ich mich relativ kurz halten.
    Ich weiß noch, das sich der Anfang etwas gezogen hat und ich lange nicht wusste, ob ich es mag. Nicht wegen dem Schreibstil. Gelesen hat es sich nämlich immer gut, und ich kam auch zu Anfang sehr gut voran. Allerdings war ich mir nicht sicher, ob die Story an sich etwas für mich ist. Nach einiger Zeit, ging es dann doch irgendwann in meine Richtung, weshalb ich es dann doch ganz schnell durch hatte. Es geht auf jeden Fall in Richtung Science fiction. Die Geschichte spielt im Weltall. Die Romantische Sicht ist hier nicht ganz so ausgeprägt, wie viele es gern mögen. Zur Abwechslung, fand ich das Buch aber ganz erfrischend. Band 3 wurde aber wohl nie ins Deutsche übersetzt...

  6. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.337)
    Aktuelle Rezension von: Wortgebastel-Buchrezensionen

    Mit 987 Seiten ist “Der Schwarm” ein ganz schön dicker Schinken, aber fesselnd und auf keiner Seite langweilig. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil die Spannungskurve immer steiler wurde und der Schreibstil unfassbar lebendig und anschaulich ist. Es ist kein gewöhnlicher Thriller mit Mord und Todschlag, sondern unvorhersehbar spannend und gleichzeitig informativ. Der Leser lernt über Ozeane, Geologie und Klimawandel, so wird aus dem Thriller nicht nur pure Unterhaltung, sondern ein mit Fakten verwobenes, realitätsnahes Meisterwerk. Es hat Tiefgang (badum tzz!), der den Leser nicht nur in die Tiefen der Meere tauchen lässt, sondern zum Nachdenken anregt: Wieso zerstören wir weiter unseren Lebensraum und den vielfältiger Pflanzen- und Tierarten? Warum hat die Spezies Mensch so wenig Respekt vor anderen Lebewesen und sieht sich selbst als Gott-gleiche Rasse? Warum richten Menschen in der kaum erforschten Tiefsee verheerende Schäden ohne absehbare Folgen an? Stürzen wir mit unserer Öl-Gier den Planeten ins Verderben oder gibt es noch eine Chance? Die dystopischen Zukunftsszenarien haben mich aufs neue bestürzt und mir aufs neue bewusst gemacht, wie wichtig es ist, unser Klima zu schützen. Und ich denke, genau das will der Autor bezwecken: ein vorwurfsvoller Aufmerksam-machen auf die Dringlichkeit von Veränderung. 

    Auch Schwierigkeiten, die aus politischen Interessenkonflikten entstehen, werden aufgegriffen. Es offenbart sich, wie wichtig eine Einigkeit und Zusammenarbeit der Menschen im Hinblick auf globale Probleme wäre. Hier spielt Schätzing auch mit dem Klischée der America first- Denkensweise.  


    DIE FIGUREN

    Mehrere Forscher werden detaillierter vorgestellt, während viele weitere Figuren nur am Rande in ihrer Funktion dargestellt werden, trotz mehrfacher Erwähnungen. Dadurch bleiben sie nicht so sehr im Gedächtnis, was es manchmal verwirrend macht, sie auseinander zu halten und bestimmten Geschehnissen zuzuordnen. Die relevantesten Figuren wiederum werden sehr greifbar rübergebracht: Der Forscher Johanson mit seiner Vorliebe für Wein und Literatur, der Meeresforscher Arawak mit seiner Liebe für die Wale oder die machthungrige Offizierin, nur um ein paar Beispiele zu nennen. 

    Wie die Personen miteinander interagieren und Handlungsstränge miteinander verbunden sind, ist genial umgesetzt. Weil manche Figuren auch persönlich und emotional vorgestellt werden mit ihren Charaktereigenschaften und Eigenarten, habe ich richtig mitgefiebert, dass ihnen doch bitte nichts zustoßen möge. Keine Spoiler hier, aber wenn dann doch schlimme Dinge passiert sind, saß ich teilweise wimmernd auf dem Sofa, erbost darüber was der Autor sich da erlaubt hat. 

    Ich kann den Thriller nur wärmstens weiterempfehlen an alle, die nicht vor einem Tausend-Seiter zurückschrecken. Auch an diejenigen, die eigentlich nicht für Thriller zu haben sind, denn ich zähle mich dazu. Nicht verwunderlich ist, dass Schätzung mit dem Buch einen Bestseller landete und das kurz nach dem Erscheinen.

    Aber genug von “Der Schwarm” geschwärmt, zum Abschluss noch ein Zitat aus dem Buch, das mich unter anderem nachdenklich gestimmt hat:

    „Man trank Milch aus einem Pappkarton und ekelte sich vor dem Inhalt eines Euters. Das Weltempfinden verkrüppelte, und damit einher ging Arroganz.“


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  7. Cover des Buches Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten (ISBN: 9783596035687)
    Becky Chambers

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

     (191)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Die Handlung lässt sich in ein paar Sätzen zusammenfassen, ohne zu viel von der Geschichte, die erzählt wird, zu verraten.
    Die Geschichte dreht sich um Rosemary Harper die ihre Vergangenheit auf ihrem Heimatplaneten hinter dich lässt und einen Job auf einem Tunnlerschiff namens Wayfarer annimmt. Rasch freundet sie sich mit der Crew an. Die Crew ist eine gemischte Crew, besteht also aus verschiedene Alienrassen, die der Leser zusammen mit Rosemary kennen und lieben lernt.
    Das Buch habe ich an einem Wochenende durchgelesen, was bei den 539 Seiten und einem eigentlich voll geplanten Wochenende, gar nicht so leicht war. Trotzdem hat der Roman mich von der ersten Seite angefesselt. Hier sind vier Gründe, warum ich den Roman liebe und ihr ihn unbedingt lesen solltet.
    Grund 1: die Detailverliebtheit in den einzelnen Szenen
    Damit ihr euch mehr darunter vorstellen könnt, gebe ich euch ein Beispiel, aber keine Sorge, ich werde euch die große Rahmenhandlung nicht spoilern. Die Crew der Wayfarer macht eine Besorgungstrip auf einen Markt auf eine für Rosemary fremden Planeten. Wie sehen den Markt durch Rosemarys Augen und ich hatte das Gefühl mit auf dem Trip gewesen zu sein. Die Begegnungen mit den Händlern des Markts sind einfach nur schön und die Vielzahl der Kulturen und Sprachen ist atemberaubend. Diese und weitere kleine Szenen haben den kleinen Wunsch in mir geweckt neue Welten und Kluturen und Menschen kennen zu lernen, zu erleben.
    Grund 2: der Weg ist das Ziel
    den namengebenden „kleinen, zoringen Planeten“ sehen wir erst ziemlich zum Schluss, der Großteil der Handlung ist der Weg dorthin, mit all seinen Wendungen und manchmal auch Irrungen. Aber das Großeganze wird nie aus den Augen gelassen.
    Grund 3: die Charaktere
    Nach nur wenigen Seiten habe ich so ziemlich alle Hauptcharaktere, also die Besatzung der Wayfarer, ins Herz geschlossen. Na ja, fast alle, bei zwei Besatzungsmitgliedern hat es eine Weile gedauert, aber nur bis man sie beser kennenlernt, ihre Hintergrundgeschichten und ihre Kulturen. Ab diesem Moment habe ich wirklich verstanden, warum sie so sind wie sie sind und sie ins Herz geschlossen. Am liebsten würde ich sie alle auf ihrer nächsten Tunnlermission begleiten.
    Grund 4: die schiere Unendlichkeit der Welten und Völker und Kulturen
    zu diesem Punkt muss ich eigentlich nicht mehr viel sagen, ich bin ja schon ein Stückweit in ersten Grund daraufeingegangen. Jedes uns neu vorgestellte Volk verfügt über die oben genannten letzten zwei Punkte. Sie alle sind interessant und haben mich auch ein bisschen zum Nachdenken angeregt. Insbesondere wie auf unserem Planeten mit den indigenen Völkern umgegangen wird, aber darüber soll es nicht gehen. Aber damit nicht alles so wage und unbestimmt bleibt, hier ein Beispiel. Nehmen wir zum Beispiel Sissix, sie ist eine Aandriskfrau, eine Reptilienspezis. Sie arbeitet auf der Wayfarer als Pilotin. Schon als Rosemary Sissix kennenlernt, erfahren wir direkt einige, der Punkte in denen sich die Lebensweise der Aandrisk von der, der Menschen unterschiedet. Sie haben ganz andere Familienstrukturen, später erfahren wir, dass Sissix zwei Familien hat, eine Nestfamilie und eine Federfamilie. Auch das Liebesleben der Aandrisk ist ganz anders, sie bilden keine Paare, sondern leben promiskuitiv in Familienverbänden zusammen. Um nur grob einen Einblick in ein anders Volk zu geben. Ich könnte noch eine Weile so weitermachen und euch noch so viel mehr zu Sissix und den Aandrisk erzählen. Aber nicht nur zu ihr, sondern auch zu den anderen Crewmitgliedern, die nicht zur menschlichen Spezies gehören.
    Hier nochmal mein finales Fazit: lest den Roman und lasst euch mit reißen in eine neue unbekannte Welt voller kleiner Abenteuer.

  8. Cover des Buches Red Rising (ISBN: 9783453534414)
    Pierce Brown

    Red Rising

     (410)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Von Anfang an kam ich sehr gut in die Geschichte. Die Story ist fesselnd und sehr einnehmend und auch die Charaktere gefallen mir sehr gut.

    Habe schon Vergleiche zu Die Tribute von Panem von anderen gehört,  aber da stimme ich nicht ganz zu. 

    Für mich ist dieser erste Band ein super Auftakt und ich  werde die Nachfolge Bände auf jeden Fall weiter verfolgen. 

  9. Cover des Buches These Broken Stars - Sofia und Gideon (ISBN: 9783551583710)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars - Sofia und Gideon

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Enara

    Vor zwei Jahren waren Lilac und Tarver die einzigen Überlebenden eines Raumschiffabsturzes und gezwungen, von da an ein Doppelleben zu führen.
    Vor einem Jahr haben Jubilee und Finn die gesamte Galaxis auf die finsteren Machenschaften von LaRoux Industries aufmerksam gemacht.
    Jetzt treffen die vier auf dem Planeten Corinth, im Herzen der Galaxis, auf zwei weitere Rebellen gegen den übermächtigen Konzern LaRoux Industries.
    Sofia Quinn ist eine charmante Hochstaplerin. Gideon Marchant ist ein Hacker, der die besten Sicherheitsvorkehrungen umgehen kann. Gemeinsam wollen sie LaRoux endlich zu Fall bringen, und dabei steht nicht nur ihr Leben auf dem Spiel, sondern auch ihre Liebe. 

    Nachdem ich die ersten beiden Teile der Trilogie gelesen habe und beide von mir 4 von 5 Sternen erhielten, stand es für mich außer Frage, ob ich den dritten Teil ebenfalls in die Hand nehmen würde. "These Broken Stars- Sofia und Gideon" konzentriert sich dabei wieder auf zwei neue/alte Charaktere. Beide konnte man bereits in den ersten Teilen kennenlernen, nun konzentriert sich aber die gesamte Handlung vor allem auf sie.
    Leider muss ich sagen, dass ich beide nicht ganz so sehr mochte wie Lilac, Tarver, Lee und Flynn. Das lag vor allem daran, dass meine Erwartungen an sie enttäuscht wurden. Von Sofia weiß man auch durch den Klappentext, dass sie eine gerissene Hochstaplerin sein soll, die Menschen lesen und manipulieren kann. Im Buch hat man davon meiner Meinung nach jedoch leider weniger gesehen. Oft schien sie mir weniger schlau oder listig, stattdessen wurde mir das nur ständig erzählt, aber nur sehr selten gezeigt. Vielleicht wäre es in dem Zusammenhang besser gewesen, die Charaktere etwas älter zu machen. So hätten sie mehr Erfahrung gehabt und ihre Fähigkeiten hätten nicht ganz so überzogen gewirkt.
    Ich brauchte auch etwas, um mich an Gideon zu gewöhnen. Ich fand ihn anfangs einfach nur oberflächlich und nervig. Im Laufe der Geschichte wurde er mir jedoch noch sympathischer und ich mochte seine Beziehung zu Sofia sehr gerne. 

    Ich habe mich auch gefreut, die anderen Charaktere wiederzutreffen. Sie alle hatten ihre Persönlichkeit behalten, nur bei Tarver hätte ich mir gewünscht, dass er etwas mehr Eigeschaften und Handlungen bekommen hätten, die nicht nur mit Lilac zu tun hatten. 

    Die Handlung war wie schon im 2. Teil wirklich schnell. Es gab nur wenige Atempausen und ständig geschah etwas. Besonders gefiel mir dabei, dass sich die beiden Autorinnen auch trauten, Dinge zu tun, die verherrende Konsequenzen hatten. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass sie das auch bis zum Ende durchgezogen hätten (wer das Buch gelesen hat, wird wahrscheinlich wissen, wovon ich spreche). Die Auflösung war mir nämlich fast ein wenig "zu sauber" und rutschte ein wenig ins klischeemäßige ab. 

    Der Schreibstil gefiel mir wieder sehr gut. Ich flog praktisch wieder durch die Seiten und Sofia und Gideon, die abwechselnd erzählten, hätte ich vermutlich auch ohne entsprechende Kennzeichnungen an ihren individuellen Stimmen erkennen können. Wie auch in den letzten Teilen fand ich die kurzen kursiven Passagen zwischen den Kapiteln jedoch teilweise etwas überflüssig, da häufig nur pathetisches und bedeutungsloses vorgetragen, beziehungsweise Dinge erklärt wurden, die der Leser bereits wusste. 

    Insgesamt empfehle ich dieses Buch also jedem, dem schon die ersten Teile der Trilogie gut gefallen haben. Für mich war dieses Finale mit 3,5 von 5 Sternen leider etwas schwächer, aber ich hatte dennoch Spaß, es zu lesen und halte es für einen gelungenen Abschluss.

  10. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783453407848)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.143)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Die vollständige Diskussion gibt's in der aktuellen Folge das Buchklubs:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-9hk3k-fcdf7c

    Auch bei Spotify: Der Buchklub.

    Achtung, Spoiler!

  11. Cover des Buches Die Gestirne (ISBN: 9783442754793)
    Eleanor Catton

    Die Gestirne

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    „Die im Rauchzimmer des Crown Hotel versammelten zwölf Männer wirkten, als hätten sie sich dort zufällig eingefunden. Aus ihrem Betragen und ihrer Kleidung zu folgern […] hätten sie zwölf Fremde in einem Eisenbahnwaggon sein können, jeder von Ihnen auf dem Weg zu einem anderen Viertel einer Stadt mit genug Nebel und Wasserläufen, um sie voneinander zu trennen; […].“ (Catton, 2015:15)

    Mit diesen Worten beginnt Catton ihren großen Roman und in dieser Konstellation findet sich der junge Walter Moody wieder, als er nach Neuseeland übersiedelt, um auf den Goldfeldern von Hokitika sein Glück zu versuchen. Zwölf Männer der Stadt – alle mit eigenen An- und Absichten weihen Moody – mehr zufällig und unwillig – in eine Geschichte ein, die bei Ihrem Zusammentreffen schon im vollen Gange ist. Ein Mann ist tot, ein weiterer verschwunden, mit ihm eine Menge Gold und dann gibt es da noch Anna Wetherell – zu denen jeder einzelne Mann eine ganz eigene Beziehung pflegt und die angeblich versucht habe, sich umzubringen. Jeder einzelne der zwölf versucht sich einen Reim auf die Geschehnisse zu machen und trägt ein Stück zur Aufklärung der Geschichte bei. Doch am Ende läuft alles bei fünf Personen zusammen, die eine Geschichte verbindet – die von Glück, Unglück und Zufall geprägt ist.

    An sich würde ich meine Rezension nie mit den exakten Worten des Anfangs eines Romans beginnen, doch Eleanor Cattons Formulierungen sind so wunderbar, dass die Versuchung nur all zu groß war und ihre Worte fügen sich perfekt in die Zusammenfassung der Geschichte ein. 

    Cattons Roman ist komplex, lang, durchaus vielschichtig und wunderbar konstruiert. Über viele Kapitel entfaltet sie ihre Geschichte um die Goldgräberstadt Hokitika, die einem Familienepos gleich daherkommt und die LeserInnen ins Neuseeland des 19. Jahrhunderts entführt. Dabei braucht man durchaus etwas Zeit, um sich mit allen Charakteren, der Handlung und dem Setting vertraut zu machen. Denn wir erfahren eine Geschichte, die durch viele Augen gefiltert wurde und dabei zunächst von keinem der eigentlichen Hauptcharakteren erläutert wird. Vielmehr sind es die Randfiguren, die im Mittelpunkt stehen und uns wiederum die Geschichte der eigentlichen Hauptprotagonisten erläutern. Dadurch entstand eine eigene Dynamik, Komplexität und Atmosphäre, der ich mich, zum Ende hin kaum, noch entziehen konnte. Diese Rasanz spiegelte sich auch im Aufbau des Buches wider, dessen Teile und Kapitel zum Ende hin immer kürzer wurden, ohne die Komplexität zu verlieren. Und gerade das hat mich besonders beindruckt. Eine vielschichtige Geschichte zu konstruieren ist eine Sache, dieses Niveau aber zu halten und am Ende alle losen Fäden zu einem Bild zu vollenden, eine ganz andere. Und das ist Catton ganz meisterlich gelungen.

    Kurzum: Eine toll konstruierte Geschichte mit allem was es braucht: spannenden Charakteren, ein gutes Setting, Dramaturgie und ein Gefühl für Sprache. Daher unbedingt zu empfehlen.

  12. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499626005)
    Stephen Hawking

    Eine kurze Geschichte der Zeit

     (320)
    Aktuelle Rezension von: bookaddictxs

    Im Sommer liege ich oft nachts draußen und schaue in den Sternenhimmel raus. Je länger man die Sterne betrachtet, desto weiter scheint der Himmel sich über einem auszudehnen. 

    Ich habe mich so oft gefragt, was außerhalb der Erde und den paar Planeten dir wir kennen noch alles existiert. 


    Was ist überhaupt das Universum? Was ist der Ursprung und was bedeutet Schicksal?


    Hawking liefert so viele interessante Fakten über das Universum und seine Galaxien und konnte meinen Wissensdurst zu diesem Thema super abdecken. Das Buch ist speziell und manchmal nicht ganz so einfach zu verstehen, da Hawking anhand der physikalischen Gesetze versucht das Universum für den Leser verständlich zu erklären. Ich finde es trotzdem klasse geschrieben und viele meiner Fragen wurden erklärt. 


    Ich finde es beeindruckend wie klein wir Menschen sind und wie kurz die Zeit in unserem Universum für uns eigentlich ist. Als ich das Buch las, habe ich oft über unser Verhalten nachgedacht. Wir machen uns das Leben manchmal selbst viel zu schwer, vor allem gegenseitig. 


  13. Cover des Buches Die Krone der Sterne - Hexenmacht (ISBN: 9783596701742)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne - Hexenmacht

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Seit ihrer Flucht vor dem Hexenorden ist ein Jahr vergangen und Iniza, Glanis und ihre mittlerweile sechs Monate alte Tochter, Tanys, leben nun auf dem Piratenplaneten Noa. Auch Shara und Kranit haben sich vorerst den Piraten angeschlossen und führen mit einer von Faels Crews Lieferungen aus.
    Doch natürlich lauern bald schon wieder neue Gefahren und dieses Mal stehen nicht nur ihre eigenen Leben auf dem Spiel, sondern gleich die ganzer Planeten.


    Zu Beginn gibt es eine schöne Einführung im Sinne von „Was bisher geschah“, sodass ich problemlos wieder in die Geschichte gefunden habe.
    Auch dieses Mal dauert es nicht sehr lange bis die Handlung Fahrt aufnimmt und es wieder schnell ums Kämpfen, Fliehen (oder hier auch mal: Verfolgen) geht.
    Dadurch ist die Spannung erneut fast durchweg wieder sehr hoch, denn es gibt wieder wenig Gelegenheit zum Durchatmen. Gesteigert wird das noch dadurch, dass unsere Helden dieses Mal fast durchweg an unterschiedlichen Schauplätzen unterwegs sind und erst ganz zum Schluss des Buches wieder zusammen finden. So passiert es häufig, dass man z.B. bei Iniza und der Muse gerade durchatmen könnte, dann jedoch zu Shara und Kranit springt, die mal wieder tief in der Patsche stecken und man sich kaum vorstellen kann, wie sie dieses Mal einen Weg hinaus finden könnten.
    Gerade die Dynamik von Shara und Kranit fand ich übrigens mal wieder wunderbar. Die beiden Einzelgänger sind spürbar als Team zusammengewachsen und lockern mit ihren Sprüchen auch (scheinbar) ausweglose Situationen immer wieder auf. 

    Es gibt einige Überraschungen und es wird auch nicht mit neuen Informationen gegeizt. So erfahren wir schon früh einiges über den Pilgerkorridor, womit ich so früh im Buch noch gar nicht gerechnet hätte. Es werden zwar natürlich nicht alle Fragen beantwortet, dennoch hatte ich fast erwartet, dass der Pilgerkorridor entweder ein komplett ungelöstes Mysterium bleibt oder erst im letzten Band wichtiger wird.
    Umso erfreuter war ich also, dass ich hier schon so früh überrascht wurde und dass dies auch nicht die letzte Überraschung bleiben sollte.
    Auch zu den Hintergründen der STILLE, der Muse, dem Hexenorden und dessen Verbindung zu den Waffenmeistern gibt es einige neue Informationen, die häufig aber nur noch mehr Fragen aufwerfen und auch damit weiterhin für Spannung und neue Spekulationen sorgen.

    Alles in allem wieder ein sehr temporeicher Teil, der wieder für ganz viel Kopfkino gesorgt hat und der es mir schwer gemacht hat, das Buch mal zur Seite zu legen. Als kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings, dass ich bei dem Titel „Hexenmacht“ erwartet habe, dass die Hexen und eben ihre Macht eine viel größere Rolle spielen oder man eben viel mehr über diese Macht erfährt, als dies dann tatsächlich der Fall war.
    Unterhalten hat mich dieses Buch aber trotzdem bestens und so runde ich meine 4,5 Sterne auf 5 auf und freue mich, dass der dritte und letzte Teil ebenfalls schon auf mich wartet.


    Fazit: Erneut sehr viel Action und Tempo und bestes Kopfkino. Dazu viele neue Informationshäppchen, die häufig für noch mehr Fragen sorgen und natürlich tolle Charaktere, deren Geschichte ich auch im dritten Buch unbedingt verfolgen werde!

  14. Cover des Buches Wir zwei in fremden Galaxien (ISBN: 9783846600412)
    Kate Ling

    Wir zwei in fremden Galaxien

     (115)
    Aktuelle Rezension von: janeesjournal

    "Wir zwei in fremden Galaxien" von Kate Ling begleitet das Leben der  Protagonistin Seren, dessen Familie seit 100 Jahren auf einem Raumschiff lebt. Seren möchte ihr Leben nicht nach den vorgeschriebenen Regeln leben, die das Überleben im All für die nächsten 600 Jahre sichern, sondern es selbst in die Hand nehmen. Deshalb möchte sie sich auch nicht mit ihrem vom Computer zugeordneten Partner zufrieden geben und verliebt sich Hals über Kopf in den Spanier Dom.

    Durch den Schreibstil der Autorin und die Einfachheit der Geschichte fliegen die Seiten nur so daher. Ich hatte zu Beginn des Buches keine sonderlich großen Erwartungen und habe den Klappentext auch nur kurz überflogen, aber die verbotene Liebesgeschichte an Bord der Ventura hat mich sofort in ihren Bann gezogen.

    Seren ist ein typischer rebellischer Teenager, wie sie in vielen Jugendbücher vorkommen, aber gerade das macht sie für den Leser auch so nahbar. Ich habe mit den beiden mit gefiebert und gehofft, dass ihre Geschichte ein gutes Ende finden wird.

    Es gibt einige Wendungen und die schnellen Action-Szenen runden die sanfte Liebesgeschichte perfekt ab und es wird von Seite zu Seite spannender. 

    Alles in allem definitiv ein Wohlfühlbuch für Zwischendurch, mit einer wundervollen Liebesgeschichte, das sich sehr gut und einfach lesen lässt.

  15. Cover des Buches Zwischen zwei Sternen (ISBN: 9783596035694)
    Becky Chambers

    Zwischen zwei Sternen

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Zwischen zwei Sternen von Becky Chambers aus dem @fischertorverlag 

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    🪐 Inhalt

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    In diesem Buch geht es um Sidra , einer KI, die sich in einem künstlichen Menschenkörper zurechtfinden muss und um Jane, die unter schwierigen Bedingungen auf einem fernen Planeten ums Überleben kämpft.

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    🪐 Was hat mir gefallen?

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    Alles... diese Geschichte ist unaufgeregt und schön geschrieben.

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    Es geht hier nicht um Kämpfe und Raumpatrouillen... es geht um Menschen und ihr mögliches zukünftiges Zusammenleben.

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    Es ist keine dunkle Bedrohung sondern eine optimistische Erzählung.

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    Das von der Autorin geschaffene Universum ist nicht einfach ... aber unglaublich vielseitig und die Vielseitigkeit ist ganz normal... es könnte so einfach sein.

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    Die Probleme, die im Moment viele Leute mit der Zuordnung gemäß er/sie/es haben ist hier kein Thema... wenn man auf andere Formen trifft und nicht weiß, ob er/sie/es vor einem steht wird nicht gesagt... er ist Kapitän... sondern ser ist Kapitän... ungewohnt? Ja... aber überraschend einfach zu lesen und zu verstehen.

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    Das Entdecken dieser neuen Welten durch die Protagonisten... bringt einfach nur Spaß.

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    🪐 Fazit

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    Entdecke die Vielfalt im Universum... ohne Weltraumschlachten... einfach lesen... Lesetipp von mir.

  16. Cover des Buches Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat (ISBN: 9783734100987)
    Gavin Extence

    Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

     (504)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Alex Woods führt von jeher ein ungewöhnliches Leben. Mit zehn Jahre alt fällt ein Meteorit auf das Haus, das er zusammen mit seiner hellseherisch begabten Mutter bewohnt, und trifft ihn am Kopf. Danach hat er mit Epilepsie zu kämpfen und kann ein Jahr lang nicht in die Schule gehen. Dadurch ist er dort später noch mehr der Außenseiter, der er ohnehin schon war. Sein einziger Freund in der Stadt ist der verbitterter Vietnamveteran Isaac, mit dem er die Leidenschaft für die Bücher von Kurt Vonnegut teilt. Als Isaac krank wird, beschließt der mittlerweile zum Teenager gereifte Alex, ihm zu helfen.
    Die Grundidee des Romans ist ungewöhnlich, die Charaktere sind schrullig und wachsen einem schnell ans Herz. Neben der eigentlichen Handlung erfährt man viel über das Seelenleben von Alex und auch manche philosophische Frage wird erörtert. Durch manche kuriose Ereignisse erinnert die Geschichte fast ein wenig an Winston Grooms „Forrest Gump“, allerdings trifft Alex keine historischen Persönlichkeiten und auch der Grundtenor des Buches ist letztendlich ein gänzlich anderer. Obwohl Charaktere und Handlung durchaus interessant sind, wird die Geschichte durch die schleppende Erzählweise und die vielen Reflektionen immer wieder ausgebremst. Einige Kürzungen wären nicht schlecht gewesen. Es handelt sich auch definitiv um kein Gute-Laune-Buch, sondern eine Geschichte zum Nachdenken und auf sich Einwirken zu lassen.

  17. Cover des Buches Rat der Neun - Gezeichnet (ISBN: 9783844524970)
    Veronica Roth

    Rat der Neun - Gezeichnet

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_Franz

    Akos und Cyra könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine aus wohlhabendem Haus und glücklicher Kindheit, die andere in einer verstoßenen Gesellschaft groß geworden und ihrer Kindheit beraubt. Doch das Schicksal beider ist vorgezeichnet, verwoben miteinander. Es hängt wie ein Damoklesschwert über beiden. Als Akos Familie durch den Angriff der verhassten Shotet auseinandergerissen wird, scheint sich sein Schicksal unausweichlich zu erfüllen. Doch dann wird er Cyra, der Schwester des Tyrannen Ryzek zugeteilt. Er sieht hinter ihre Fassade und erkennt, dass sie beide Gefangene des Schicksals sind. Aus anfänglichen Feinden werden Verbündete und schließlich Liebende. Mit erwarteten und unerwarteten Verbündeten beginnen sie den Kampf gegen Ryzek - nicht ohne schwere Verluste. 

    Das Buch überzeugt durch sein detailliertes und durchdachtes Setting der Welt, in die es den Leser führt. Als würde es existieren, werden die einzelnen Planeten beschrieben, nicht als bloße Stereotypen, sondern fast als Individuen. Was bei den Planeten gelingt, sucht man bei den Charakteren vergebens, bleiben diese bis kurz vor Ende statisch und als bloße Stereotypen. Es wirkt als würden sie unbeeindruckt vom ablaufenden Geschehen bleiben und genau das bleibt auch dem Leser nicht verborgen. Ob gewollt oder nicht, es lässt die Handlungen von Cyra und Akos häufig nicht motiviert erscheinen. Vergebens sucht man den "mutigen" Helden Akos, der bereit ist Schuld auf sich zu laden und auch Cyras "Rache" erscheint nur halbherzig, bei ihrer Familiengeschichte. Dasselbe zeigt sich bei der angedeuteten Liebelei der beiden - die fehlende Entwicklung beider lässt die Beziehung nur platonisch erscheinen.

    All dies gerät aber in den Hintergrund vor dem wirklichen Problem: Die Multiperspektive. Was als Abwechslung vom Leserhythmus und der Nachahmung eines auktorialen, also allwissenden, Erzählverhaltens dienen sollte, verkommt schnell zur Last, geschehen die Wechsel immer genau dann, wenn man sich gerade mit einem Protagonisten angefreundet hat. 

    Bei aller Kritik hat das Buch dennoch eine solide Leistung dargeboten. Der Handlungsstrang bleibt klar, die dystopische Stimmung ist erfahrbar und in den Schlüsselmomenten zeigt die Autoren, wie gut sie Stimmungen einfangen kann. Diese Lichtblicke haben große Nachwirkung und mildern die Kritikpunkte spürbar ab.

    Rat der Neun (1) ist ein würdiger Vertreter der Sci-Fi-Sparte, aber man kann nur hoffen, dass der zweite Teil an Fahrt aufnimmt, sonst bleibt der dumpfe Nachgeschmack bestehen.

  18. Cover des Buches Sternenschimmer (ISBN: 9783522502788)
    Kim Winter

    Sternenschimmer

     (414)
    Aktuelle Rezension von: Ruby-Celtic

    Ein Buch, dass mich in meinen jüngeren Jahren bestimmt unglaublich begeistert hätte. Noch jetzt hat es mir durchaus Freude bereitet in die Geschichte einzutauchen, diese zu genießen und die Idee und die Umsetzung zu verfolgen.

    Erzählt wird die Geschichte aus Sichtweise von Mia, welche ein schönes und ruhiges Leben lebt. Sie hat ihre Mutter, ihre Freunde und ein geregeltes Leben. Ihr Charakter ist sehr wandelbar, was auch mit an ihrem Alter liegt. Mit 17 Jahren ist sie noch sehr jung, hat noch Flausen im Kopf, möchte die Welt retten und übersieht dass das manchmal mehr Arbeit ist als man glaubt ;)

    Iason ist ihr Gegenpart und schon wesentlich weiter und erfahrener, was leider auch an seiner Vergangenheit liegt und daran was er und seine Schwester durchmachen mussten. Er ist sorgsam, vorsichtig und wägt immer wieder ab wie er vorzugehen hat. Ein Kopfdenker, welcher nur nach und nach auch sein Herz mit einbindet.

    Insgesamt ist die Story nicht ganz neu, hat aber dennoch interessante und neue Richtungen. Dennoch hat mir persönlich etwas mehr Information zum Planeten Loduun gefehlt, aber es kann natürlich gut sein, dass dies im zweiten Band höhere Priorität hat.

    Die Umsetzung der Geschichte ist einfach, aber dennoch gefühlvoll und mitreisend aufgebaut. Gerade für die jüngeren Leser ein perfektes Buch um sich wiederzuerkennen und sich fallen lassen zu können. Mir waren manche Situationen etwas zu irritierend und vorhersehbar, aber ich denke dass das eher am Alter und den schon gelesenen Büchern liegt.

    Im Großen und Ganzen ein tolles Buch, welches zum Träumen verleitet und dafür sorgt dass man sich fallen lassen kann.

    Mein Gesamtfazit:

    Mit „Sternenschimmer“ hat Kim Winter einen schönen, gefühlvollen und jugendlichen Auftaktband geschaffen, der verzaubert und ans Herz geht. Die Charaktere sind insgesamt ganz schön gezeichnet, auch wenn sie mir manches Mal zu sprunghaft erschienen wobei dies wieder zum Alter gepasst hat. Ich denke, dass diese Reihe vor allem für junge Leser genau das richtige ist.

  19. Cover des Buches Gegen das Schicksal (ISBN: 9783570165034)
    Veronica Roth

    Gegen das Schicksal

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Handlung

    Fortsetzung des Buchs "Rat der Neun". 

    Cyra und Akos haben beide prophezeite Schicksale, welche ihr ganzes Leben und damit auch die Liebe zueinander überschattet. Immer wieder kommen sie sich näher und entfernen sich voneinander, da einfach zu viel Schwierigkeiten zwischen ihnen stehen. 

    Noch dazu herrschen in der Raumstation des hohen Rats mit den 9 Planeten große Unstimmigkeiten. Als dann auch noch Cyras Vater plötzlich wieder auftaucht und einen Krieg entfacht, um die Herrschaft wieder an sich zu reißen, ist das Chaos perfekt.

    Cyra und Akos wollen sich dem entgegen stellen und alles dafür geben, die Welt wieder in Ordnung zu bringen, ganz egal was ihre Schicksale prophezeien. Aber ihre Gefühle zueinander können sie auch nicht ganz außer acht lassen.


    Meinung

    Das erste Buch hat mir gut gefallen, da bin ich gut in die Geschichte rein gekommen. Hier geht das Buch zwar im Grunde einfach weiter, also kein großer Zeitsprung oder ähnliches, aber trotzdem hat es mich überhaupt nicht mehr mitgerissen. 

    Mir persönlich ist es zu sehr in Politik etc. abgeschwiffen und auch in Fantasy-Welten, die mir einfach zu viel waren. (Auch wenn mir bewusst ist, dass es Fantasy-Roman ist). Wer das also mag, ist hier wahrscheinlich gut aufgehoben.

    Im Laufe des Buches ist es finde ich sehr komliziert geworden - da ich so lange gebraucht habe das Buch zu lesen bin ich also leider nicht so richtig in die Geschichte rein gekommen.

    Trozdem möchte es nicht nicht weiter empfehlen, da ich denke, dass es anderen sehr gut gefallen kann - ist einfach nicht meins, aber deswegen nicht schlecht.


  20. Cover des Buches Gork der Schreckliche (ISBN: 9783608962680)
    Gabe Hudson

    Gork der Schreckliche

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Tintenklex

    "Gork" beweist uns, dass Drachen nicht nur in mittelalterlichen Settings zu finden sind, sondern durchaus auch Ahnung von Technik haben - mehr als die Menschen, wenn man Gork glauben darf.
    Die Story ist recht schnell erzählt: Gork braucht eine Gefährtin. Jetzt! Und seine Bemühungen, seine Auserwählte zu umgarnen bringen ihn in allerhand Schwierigkeiten. Ein sehr lockerer, humorvoller Schreibstil, bei dem man gleich einen etwas patzigen jugendlichen Drachen vor Augen hat. Manchmal allerdings etwas zu platt und abgedroschen. Es ist eine witzige Idee, aber ganz konnte ich mich mit der Welt und der Drachenart, zu der Gork gehört, nicht anfreunden. Es ist definitiv mal was anderes, brauche ich aber nicht unbedingt nochmal.

  21. Cover des Buches Creature - Gefahr aus der Tiefe (ISBN: 9783473401505)
    Morton Rhue

    Creature - Gefahr aus der Tiefe

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92

    Ismael weiß, dass er von der Erde verschwinden muss. Die Natur ist komplett zerstört, durch die dicke Smogwolke dringt schon lange kein Sonnenlicht mehr und die Luft reicht kaum zum Atmen. Als ihm ein Job auf dem fernen Planeten Cretacea angeboten wird, ergreift er die Chance und heuert dort auf einem Walfangschiff an. Doch seine Arbeit ist viel riskanter als gedacht. Denn sein Schiff macht Jagd auf das gefährlichste Lebewesen des Planeten: eine riesige blutrünstige Kreatur, die in den Tiefen des Meeres lauert. Für Ismael und den Rest der Besatzung geht es ums nackte Überleben …

    Mein Fazit:

    Mir fehlte ernsthaft die Spannung. Ja, es war spannend, bzw. die Spannung wirkte sehr künstlich und konnte mich nicht abholen, Die Charaktere waren mir zu blass, der Sprecher ganz ok, aber alles in allem, war es nicht meins.

    Moby Dick ist spannender, Dystopie ist auch immer spannend, aber die Kombi der beiden unter diesem Titel ist leider nicht wirklich gelungen. Schade

  22. Cover des Buches These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1) (ISBN: 9783551317742)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1)

     (837)
    Aktuelle Rezension von: thainy_books

    Das war definitiv einer verrückte Reise und nicht das, was ich vom Klappentext erwartet habe.


    Was habe ich denn erwartet?

    Ich erwartete eine romantische Geschichte im Weltall über zwei Menschen aus verschiedene Welten, die durch einen Unglück zusammen arbeiten mussten. 

    Das war auch teilweise so, aber halt komplett anders als ich erwartet habe.


    Am Anfang hatte ich schon Angst, dass es Insta-Love ist, da die beide schon im ersten Kapitel miteinander flirten. Ich bin sehr froh, dass es nicht so war. Sie konnten sich teilweise nicht ausstehen und haben wirklich nur miteinander gearbeitet, weil sie es mussten. Die Entwicklung der Beziehung zwischen Lilac und Tarver hat mir echt gefallen, da es nicht zu schnell war. Wobei ich aber ab einen gewissen Punkt ein bisschen genervt von deren Gedanken war, obwohl ihre Gefühle so offensichtlich waren. Da habe ich ein paar mal die Augen gedreht, aber sehr schlimm war es nicht. Lilac und Tarver waren beide tolle Protagonisten, die ich recht sympathisch fand. Mir hat es gefallen, dass Lilac mehr war als nur das hübsche Prinzessin und Tarver eine andere Seite zu sich hatte, außer der des beschützerischen Majors. 

    Nun kommen wir zum komischen Teil: die Stimmen. Sehr früh nach den Unglück fängt Lilac an Stimmen zu hören und ich schwöre, dass ich noch nie so sehr gegruselt von einen Buch war. So ein Gänsehautgefühl hatte ich noch nicht mal bei Thrillern. Am Schlimmsten war es ja, dass es ein Sci-Fi Buch war. Wäre es Fantasy, hätte man die Stimmen ja als magische Wesen abtun können, aber hier war ich nur zwischen den Gedanken, dass Lilac entweder verrückt war oder irgendjemand sie austrickst, gefangen. Diese Stimmen und alles, was damit zu tun hatte, hat das Buch unvorhersehbar für mich gemacht.


    Meine größte Kritik an das Buch jedoch, war das Ende. Es war für meinen Geschmack zu abrupt und auch wenn das letzte Kapitel schön geschrieben war, hätte ich mir gewünscht, dass wir mehr von den Konsequenzen und Folgen der Geschehnisse mitbekommen hätten.


    Mein Fazit: Ein sehr merkwürdiges, aber spannendes Buch. Es hat sehr wenig Sci-Fi-Elemente in sich, deswegen kann ich die Geschichte auch an Lesern empfehlen, die normalerweise wenig oder gar nichts aus dem Genre lesen. Man sollte sich aber von vornerein darauf einstellen, dass die Romantik sehr stark im Fokus liegt. 

  23. Cover des Buches Das Restaurant am Ende des Universums (ISBN: 9783453407817)
    Douglas Adams

    Das Restaurant am Ende des Universums

     (645)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Nach dem Abenteuer im letzten Band, möchten alle eigentlich nur noch etwas essen. Deshalb machen sie sich auf den Weg zum nächst besten Restaurant. Leider kommt ihnen etwas dazwischen und so wird der Weg zum Restaurant am Ende des Universums länger als erwartet.

    Auch im zweiten Teil der Reihe gibt es jede Menge Witze, die mich zum lachen bringen konnten. Dabei liebe ich es einfach, dass man dennoch über die Witze nachdenken kann und sie manchmal sogar Kritik an verschiedenen Dingen üben, was oft versteckt hinter albernen Momenten ist. So sind die Witze nicht nur leere Floskel, sondern haben auch einen intelligenten Kern.
    Die Handlung ist dabei genauso schräg wie immer. Bei diesem Teil finde ich sie nicht immer ganz so interessant wie im ersten Teil, aber dennoch wurde ich gut unterhalten.
    Und auch die Charaktere sind toll. Mittlerweile habe ich sie richtig ins Herz geschlossen, weil einfach jeder auf seine verrückte Art sympathisch ist, selbst wenn es ein depressiver Robotet ist, der zwischendurch mal irgendwo vergessen wird.

    Eine Buchreihe, die ich immer gerne lese und die nicht langweilig wird und mit dessen Verrücktheit kaum eine andere Geschichte mithalten kann.

  24. Cover des Buches Jenseits der Zeit (ISBN: 9783453317666)
    Cixin Liu

    Jenseits der Zeit

     (41)
    Aktuelle Rezension von: miss_amanogawa

    Die Kurzform: 🤯😱

    Hier nun die lange Form:

    Dieser Abschluss war vieles. Er war episch, grausam, romantisch. Aber er war nicht sehr leicht zu verstehen. Cixin Liu weiß, wie man die Science in Science-Fiction unterbringt 🤯

    Das Tolle ist, dass man sein gesamtes Wissen, welches aus den Vorbänden eventuell etwas flöten gegangen ist, noch einmal minimal auffrischen kann. Aus der Sicht zweier Personen werden so die wichtigsten Geschehnisse noch einmal Revue passiert. Yun Tianming und Chen Xin, die Zukunft der Menschheit.

    Die Charaktere sind nicht immer wirklich menschlich, manchmal erscheinen sie stumpf oder charakterlos. Die Sprache, die sie sprechen, wirkt irgendwie künstlich und gefühllos. Das wird aber wiederum durch blumige und schon fast poetische Umschreibungen des Autors wieder ausgeglichen.


    Mir hat dieser letzte Band durchaus zugesagt. Nicht nur, dass hier wirklich krasse Sachen passieren, die mir schlichtweg die Sprache verschlagen haben. Hinzu kommen noch Kapitel, die aus einer Art Geschichtsbuch stammen können und das vorangegangene Kapitel inhaltlich unterstützen, oder  Märchen, die Chen Xin als geheime Botschaft erzählt werden.


    Im Großen und Ganzen wirkt alles schlüssig und logisch, was passiert. Aber die physikalischen Vorgänge, Begriffe, fast schon Abhandlungen, haben mich zeitweise etwas überfordert. Es passieren Dinge, die man sich einfach nicht so gut vorstellen kann. Auch wenn viel umschrieben und bildhaft dargestellt wurde, manches überstieg meine Vorstellungskraft. In den beiden Vorgängern geschah das meines Erachtens nach in einem kleineren Umfang. Aber die Bücher waren auch wesentlich dünner.

    Hinzu kommen die eigenartigen Handlungsweisen der Charaktere. In (teilweise extrem langen) Dialogen werden Physik und Naturwissenschaft erklärt und der Adressat versteht ohne Probleme, was gesagt wurde. Generell scheinen alle Chinesen hier Wissenschaftler zu sein. Die Bewohner anderer Länder existieren zwar, aber agieren nicht. Da es hier um chinesische Science-Fiction handelt, kann man natürlich darüber hinwegsehen. Außerdem gab es ja einen Amerikaner und zwei Russen in der Geschichte. Und eine Französin.


    Es war wirklich ein fulminanter Abschluss. Lesen tut es sich wie ein Geschichtsbuch, welches uns Einblick in unsere Zukunft gewährt. Die Zukunft der Menschheit und die Zukunft unseres Universums. Das Ende hat mir noch einmal den Rest gegeben. Zeit und Raum sind hier wirklich nur noch Begriffe ohne Bedeutung. Ich kann hier eine ganz klare Empfehlung aussprechen, trotz einiger Verständnisschwierigkeiten.

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