Bücher mit dem Tag "plantage"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "plantage" gekennzeichnet haben.

120 Bücher

  1. Cover des Buches Underground Railroad (ISBN: 9783446256552)
    Colson Whitehead

    Underground Railroad

     (297)
    Aktuelle Rezension von: EmmaWinter

    Cora ist Sklavin der dritten Generation und lebt unter schrecklichen Bedingungen Mitte des 19. Jahrhunderts auf einer Baumwollplantage in Georgia, den Repressalien der eigenen Leute ebenso ausgesetzt wie den Grausamkeiten der weißen Besitzer. Ihrer Mutter gelang einst die Flucht, ohne die kleine Cora; dies hat das Mädchen nie verwunden und doch ist sie stolz auf die Mutter, die nie gefasst wurde. Daher stimmt sie schließlich dem Plan des cleveren Caesar zu, mit ihm gemeinsam ebenfalls die Flucht zu wagen. Caesar verfügt über eine seltene Fähigkeit unter den Sklaven, er kann lesen und er kennt die Underground Railroad, die den Weg in die Freiheit des Nordens bedeutet.

    Ich habe ein bisschen gebraucht, bis ich in die Geschichte hineingefunden hatte. Whitehead schreibt anschaulich und atmosphärisch, läßt aber auch Leerstellen. Nicht nur die Sklavin Cora kommt zu Wort, sondern ebenso auch andere Figuren, die in dieser exemplarischen und grausamen Fluchtgeschichte wichtig sind, z.B. der Kopfgeldjäger Ridgeway und verschiedene Fluchthelfer. Sie alle lassen die Lesenden an ihren Gedanken und Meinungen teilhaben, die einen großen Teil des Romans ausmachen und den Lesefluss auch gelegentlich hemmen. Gedanken über die Sklaverei, das Land Amerika, Gerechtigkeit und Freiheit. Die Kapitelüberschriften nennen jeweils abwechselnd eine Person und einen Bundesstaat, anhand dessen die Geschichte (der Sklaverei in verschiedenen Staaten Amerikas) und die Flucht erzählt werden. Der Autor springt häufig  in der Handlung vor und zurück. Eine Lücke im Erzählen wird oft durch ein späteres Kapitel gefüllt. Dies erfordert die volle Aufmerksamkeit der Lesenden, ebenso wie der dichte Schreibstil. 

    Die Underground Railroad hatte ich mir als ein Netzwerk vorgestellt, nicht als eine tatsächliche unterirdische Eisenbahnstrecke. Als die erste Station im Roman beschrieben wurde, habe ich mich gefragt, ob denn niemand die fahrenden Züge hört und wer denn eigentlich diese Tunnel gegraben haben soll? Das fand ich recht unwahrscheinlich und tatsächlich hat diese unterirdischen Bahnhöfe und Gleise nie gegeben. Als Underground Railroad wurde das Netzwerk der Fluchthelfer bezeichnet, die Stationsvorsteher waren Fluchthelfer und die Stationen waren die Unterkünfte, in denen die geflohenen Sklaven versteckt wurden.

    Mit diesem Wissen hat die Geschichte noch einen zusätzlichen Kniff. Für mich steht dieses (unglaubliche) fiktive Schienennetzwerk in seiner Absurdität für den unglaublich couragierten und todesmutigen, ja kaltblütigen Einsatz der Flüchtenden und der Fluchthelfer. Die Bestrafung der Gefassten als Abschreckung für andere war entsetzlich und wird im Roman hinreichend beschrieben. Daher ist dieser auch eher nichts für zartbesaitete Rezipienten. Diese Vermischung von Realität und Fiktion macht das Besondere an diesem Roman aus, der 2017 mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde.

    Die Fluchtgeschichte von Cora, die an kaum einer Stelle wirklich hoffnungsvoll ist, erhält vier Sterne. 




  2. Cover des Buches Gottes Werk und Teufels Beitrag (ISBN: 9783257218374)
    John Irving

    Gottes Werk und Teufels Beitrag

     (986)
    Aktuelle Rezension von: LottenTotten

    Er schafft es immer wieder mit seinem, wie ich finde, trockenen,  unromantischen Stil über seine kuriosen-skurilen Beschreibungen  einen in die Geschichte zu ziehen.  

    Ich möchte den Inhalt nicht widergeben, denn entweder liest man Irving oder halt nicht 😁

  3. Cover des Buches Der Ruf der Trommel (ISBN: 9783426518267)
    Diana Gabaldon

    Der Ruf der Trommel

     (878)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 4 einer Reihe!

     

    Triggerwarnung: Vergewaltigung!

     

    Jamie und Claire haben ihren Neffen Ian gerettet, doch haben sie es nicht zurück nach Schottland geschafft, sondern sind in Amerika gelandet. Eigentlich wollten sie wieder zurück, doch sie entscheiden sich stattdessen zu bleiben, obwohl sie wissen, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis der Unabhängigkeitskrieg ausbrechen wird. Zunächst müssen sie sich aber ein Leben aufbauen. Liegt ihre Zukunft auf der Plantage von Jamies Tante Jocasta? Aber können sie mit der dort vorherrschenden Sklaverei leben? Oder sollen sie das Angebot des Gouverneurs annehmen, eigenes Land zu erhalten und mit der Hilfe von Pächtern zu bewirtschaften?

    Gleichzeitig hat Brianna in der Gegenwart eine schockierende Entdeckung gemacht. Sie kann nicht untätig bleiben, sie muss ihre Eltern warnen. Aber haben nicht die Bemühungen ihrer Eltern in der Vergangenheit bewiesen, dass sich die Zukunft nicht verändern lässt?

     

     

    In diesem Band geht es hoch her – wie immer eigentlich, aber doch noch mal eine Ecke härter. 

     

    Die Dynamik in diesem Buch verschiebt sich. Claire und Jamie müssen sich ihr neues Leben aufbauen, entweder auf der Plantage von Jamies Tante, oder in der Wildnis. Das allein ist schon schwierig genug. Aber durch Briannas Ankunft ändert sich noch einmal sehr viel. Natürlich ist es schön, dass die Familie vereint ist, aber Brianna hat auch einiges im Gepäck. Auch Jamies und Claires Beziehung verändert sich dadurch. Bislang war Claire immer auf Jamies Seite, er war das Zentrum ihrer Welt. Doch jetzt ist da auch ihre Tochter, die sie bedingungslos liebt. Für alle drei eine komplett neue Situation.

     

    Brianna und Roger kommen als neue „vollwertige“ Protagonisten jetzt hinzu. Sie erzählen Teile der Handlung aus ihrer Sicht und das Buch erweitert sich dadurch auf vier Sichtweisen. Einerseits ist das toll, andererseits tut man sich damit auch manchmal schwer. Brianna und Roger sind eigenständige Charaktere und ich zumindest habe jedes Mal wieder Probleme, mit ihnen warm zu werden. Man darf nicht vergessen: Brianna ist eine Fraser und das durch und durch. Das Fraser-Temperament ist eben eine Sache für sich.

     

     

    Fazit: Ich liebe diese Reihe, das ist auch bei diesem Buch nicht anders. Es ist wie immer und doch auch anders. Durch Brianna und Roger, die hier präsenter sind, als in den Bänden zuvor, bekommt das Buch eine neue Ausrichtung. Wieder passiert unheimlich viel und Brianna scheint das Unglück ebenso wie ihre Eltern magisch anzuziehen. 

    Die Frage ist nun, ob sie es schaffen als Familie zu funktionieren, obwohl Brianna und Jamie für einander letztlich Fremde sind. Und wenn man dann noch berücksichtigt, was alles passiert, kann man eigentlich nur die Hände vor die Augen schlagen und „oje, oje, oje!“ jammern. Trotzdem habe ich jede einzelne Seite geliebt.

     

    Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne.

  4. Cover des Buches Vom Winde verweht (ISBN: 9783548269337)
    Margaret Mitchell

    Vom Winde verweht

     (742)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichen_

    Vom Winde verweht.

    Ein Klassiker der Weltliteratur, den man unbedingt gelesen haben sollte.

    Viele kritisieren den Roman, weil er die Sklavenhaltung in den Südstaaten verherrlicht. Dies mag ich nicht zu beurteilen, vielleicht sollte man den Roman in seinen sozialen Kontext stellen. Doch für mich persönlich ist „Vom Winde verweht“  eine Familiengeschichte und vor allem eine großartige Liebesgeschichte bei  der ich jedes Mal mitfiebere ob Scarlett und Rhett es wohl endlich schaffen so richtig zusammen zu kommen. Ich könnte jedes Mal wieder verrückt werden, wenn Rhett und Scarlett mal wieder nicht miteinander reden oder voreinander weglaufen, und doch muss ich den Roman immer wieder lesen.

  5. Cover des Buches Ein Hauch von Schicksal (ISBN: 9783959910675)
    Lara Wegner

    Ein Hauch von Schicksal

     (84)
    Aktuelle Rezension von: viktoria162003

    Meinung

    Ein Buch in das ich mich wegen diesem wunderschönen Cover und dem klassen Klappentext verliebt habe. Leider liegt es schon lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher, doch nun endlich habe ich es geschafft.

    Die Autorin war mir unbekannt doch ist der Schreibstiel gut. Man kann der Geschichte gut folgen, auch wenn mir diese ab ca. der Hälfte des Buches, garnichtmehr so gut gefallen hat.

    Grace die ihr jetziges Leben einfach nur noch Ätzend findet wünscht sich ein anderes. Als dies dann auch noch Geschieht ist sie erst einmal total überfordert. Denn statt ihre Besuche beim Psychiater, das herumschlagen mit ihrer Liebenswerten Haushaltshilfe und ihrem Vormund, soll sie plötzlich in der Vergangenheit verheiratet werden.

    Der Anfang des Buches startet einfach klasse. Ich mochte Graces ihre Gedanken und ihre Schlagfertigkeit. Ihre inneren Monologe und ihre Gespräche sind einfach genial. Sie ist sarkastisch und das lies mich oft lachen. Auch wenn ihre Situation noch so verzwickt ist, hatte sie einen Spruch parat.

    So auch als sie in der Vergangenheit landet. Ich mochte es sehr das sie nicht so verängstigt wirkte und buchstäblich das nahm was sie wollte. Selbst wenn es dann eben ein Pirat ist. Das Abenteuer auf See hat mir ziemlich gut gefallen. Es war spannend und romantisch und ich dachte WIRKLICH das zieht sich so durchs ganze Buch. Auch hätte ich in Sachen “Steine im Weg“ bei der Beziehung wohl eher auf das Drama einer Kontrahentin  getippt, wofür es ja auch Anzeichen gab.  Es kam jedoch anders und das Thema nahm nur noch eine Nebenrolle ein die für noch ein paar Seiten mehr sorgten.

    Ab ca. Seite 130 hat das Buch an Humor verloren. Die Entführung der Piraten auf eine Plantage nahm dann alles ein. Es fing an, Langatmig zu werden, da man sich ständig im Kreis drehte und dann kam der Punkt der mich das Buch hätte fast abbrechen lassen. Es wurde brutaler und der Höhepunkt  war dann die Vergewaltigung von Grace. Vorbei war es mit dem Lustigen. Ich hab nur noch quer Beet gelesen, weil ich das Buch trotzdem irgendwie beenden wollte.

    Ich bin einfach geschockt gewesen wie aus so einer anfänglich humorvollen Geschichte, die eine Leichtigkeit hatte, so etwas brutales wurde. Klar, Grace zustand am Anfang ist auch ein ernstzunehmendes Thema, mit ihrer Trauer um die Familie usw. Doch fing sie an den Prozess zu verarbeiten und der Teil wäre schon Drama genug für das ganze Buch gewesen. Dann diese plötzliche Brutalität die sich schleichend angekündigt hat, war dann doch eine zu krasse Wendung. Ich hatte während der ganzen Zeit eigentlich gedacht, dass beide einfach fliehen und die Geschichte zu einem andern Schauplatz Wandert, da beide davor auch nie allzu lange an einem Ort gewesen sind.

    Das Ende sollte dann wohl eine Art Happy End sein, was mir so nicht zusagte. Einzig gutes ist es gewesen das Grace ihr Gegenpart, also die Dame dessen Platz sie eingenommen hat, auch noch ein paar Zeilen bekommen hat.

     

    Fazit

    Ein Buch das wirklich stark gestartet hat. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und fand es humorvoll und spannend. Leider schlich sich immer mehr Brutalität hinein und die Vergewaltigung der Protagonistin nahm all meine Begeisterung mit sich. Daher nur 2 Sterne von mir.

  6. Cover des Buches Der Schlüssel der Magie - Die Diebin (ISBN: 9783734162664)
    Robert Jackson Bennett

    Der Schlüssel der Magie - Die Diebin

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    „Der Schlüssel der Magie - Die Diebin“ war ein fantastischer Auftakt zu einer neuen Trilogie, die ich nur mit Mühe aus der Hand legen konnte. Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall jedem, der auf der Suche nach einem Fantasybuch mit wunderbaren Charakteren, einer faszinierenden Geschichte und einem komplizierten Magiesystem ist. Action, Magie, Abenteuer und Humor verbinden sich zu einem wahren Lesevergnügen nicht zuletzt auch wegen des lebendigen und flüssigen Schreibstils.

    Mir hat dieses Buch jedenfalls wirklich sehr gut gefallen und ich muss mir unbedingt nun auch den nächsten Band besorgen. Allen FantasyFans und denen die es werden wollen, kann ich diesen Auftaktband empfehlen. Ich bewerte ihn mit 5 von 5 Sternen.

  7. Cover des Buches The Wild Ones (ISBN: 9783453418813)
    M. Leighton

    The Wild Ones

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Si-Ne
    Fazit:

    Ein Badboy, das liebe Mädchen und ein bisschen Sex, das ist genau die richtige Mischung ;) Auch wenn ich weis, wie alles ausgeht^^ Das stört mich nicht im geringsten.

    Bewertung:

    Schon das erste aufeinander der beiden ist prickelnd und auch später geht es so weiter.
    Laney wurde enttäuscht und kehrt zurück in ihre Heimatstadt und trifft dort beruflich auf Jake. Und was kann man da erwarten, als das es einfach richtig prickelt. Nur was sucht Laney und was sucht Jake? Und geht das alles so gut?

    Auch dieser zweite Band der Wild Ones Reihe ist wirklich schön. Gut finde ich auch, dass es eine volle neue Geschichte ist und man so auch keine Vorkenntnisse braucht.
    Es ist wieder sehr prickelnd und herzzerreißend geschrieben. Es gibt auch Stellen, wo ich heule. Ach ich liebe diese Buch einfach und ich konnte es wirklich nicht aus der Hand legen. Es war für mich einfach mega spannend, auch wenn ich erahnen konnte, was in etwa passiert. Aber das ist egal. Jedes Wort wird trotzdem aufgesogen und jede Begegnung der beiden sehnsüchtig erwartet ;)

    Laney ist das total brave Mädchen wie es im Buche steht. Bis etwas wirklich enttäuschendes passiert und sie aus ihrem Leben immer mehr ausbricht. Sie versucht nicht mehr so brav zu sein, aber das ist nicht so einfach. Sie hat auch Gewissensbisse, was ich gut verstehe. Denn wenn sie sich darauf einlässt und vor allem auf Jake, gibt es kein zurück mehr.

    Jake ist einfach der böse Junge, der nur Spaß sucht, aber trotzdem den Ernst des Lebens sieht. Er sucht keine Liebe, denn er ist eben nicht so einer, denn damit gibt es nur Schmerz. Er ist aber an sich kein schlechter Kerl, nur eben lieben will er nicht.
  8. Cover des Buches Die Insel der roten Mangroven (ISBN: 9783404169764)
    Sarah Lark

    Die Insel der roten Mangroven

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Die Insel der roten Mangroven 

    Von Sarah Lark, 672 Seiten erschienen im Lübbe.

    Dede ist zu einer Schönheit herangewachsen. Man sieht es ihr kaum an, das ihr Vater ein Schwarzer war. Natürlich wissen die Nachbarn von der wahren Herkunft Dedes und lassen sie es und ihre Mutter Nora Spüren. Dede wird zu keinem Ball eingeladen. Also beschliesst Nora selber einen Ball auszurichten und Dede in die Gesellschaft einzuführen. Auf diesem Ball verliebt sich Dede in den Arzt Victor von der Insel Hispaniola. Nora ist erleichtert dort weiss ja niemand von der wahren Herkunft Dedes. Aber es kreuzen sich die Wege mit dem Stiefbruder Jefe der sich jetzt Cäsar nennt. Es kommt zu einem echten Gefühlsdurcheinander von Dede.

    Von mir 5 von 5 Sternen.  

  9. Cover des Buches Die Insel der tausend Quellen (ISBN: 9783404168163)
    Sarah Lark

    Die Insel der tausend Quellen

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Die Insel der tausend Quellen von Sarah Lark. 720 Seiten erschienen im Lübbe Verlag.

    Das Cover sieht wunderschön aus. Mit einen Holzsteg ins blaue Meer hinaus. Die Hügel im Hintergrund sind im Nebel.

    Zur Geschichte Nora die junge Kaufmans Tochter ist verliebt in Simon einem Schreiber von ihrem Vater. Als dieser um die Hand von Nora anhält verweigert sich ihr Vater. Und Nora ist zutiefst enttäuscht von ihrem Vater. Der ja eigentlich alle ihre Wünsche erfühlt. Als sie nichts mehr von Simon hört und sieht macht sie sich auf die Suche in den Strassen Londons. Und sie findet ihn Todkrank. Nora kümmert sich um Simon und beide Träumen von einem Leben in der Karibik. Am Strand am Meer in einer Hütte aus Palmen... Simon erholt sich nicht von seiner Krankheit und stirbt. Das gibt natürlich ein Gerede im den hohen Kreisen von London. Und man schaut auf Nora herab. Sie verliert sich in Träumen von der Karibik und Simon. Als Jahre später ein älterer Zuckerrohr Besitzer aus Jamaika um ihre Hand anhält greift Nora zu. Um ihre Träume von Simon und ihr wahr werden zu lassen.

    Das Land gefällt Nora sehr gut. Aber die Leute? Die Grossgrundbesitzer halten Sklaven und behandeln diese schlechter als ihre Tiere. Und da ist ja auch noch der Sohn ihres Ehemannes der vier Jahre älter ist als Nora. Wie Nora doch noch ihr Glück auf der Insel findet lest selbst.  

  10. Cover des Buches Bittere Schokolade (ISBN: 9783462050738)
    Tom Hillenbrand

    Bittere Schokolade

     (57)
    Aktuelle Rezension von: efell

    Mir hat dieser kulinarische Krimi gut gefallen. Man erfährt viel über Kakao und wie er produziert wird, die Verhältnisse auf den Plantagen in Afrika, die harte Arbeit und den vielfältigen Einsatz von Kinderarbeit. Und dann kommen noch die Probleme kranken, von Pilz befallenen Pflanzen. Wahrscheinlich werde ich nun jedes Stück Schokolade noch bewußter genießen. Schlimm der Hinweis, dass die Plantagenarbeiter noch nie Schokolade gekostet haben!

    Die Handlung ist auch gut aufgebaut, aber doch etwas verwirrend - einerseits Kakao, andererseits Diamanten, dann zwei Morde - etwas schwierig den Überblick bei diesem Wirtschaftskrimi zu bewahren.

    Xavier Kieffer, der Koch, war wiedereinmal in Bestform und hat alles riskiert, um das Versprechen an seine lang verflossene, gerade sterbende Freundin zu erfüllen

  11. Cover des Buches Eine neue Zeit (ISBN: 9782919801541)
    Ellin Carsta

    Eine neue Zeit

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Mazeixx

    Mir hat der zweite Teil der Hansen-Saga ebenso gut gefallen wie der erste Teil. Eine wunderbare Geschichte! 

    Ellin Carsta schreibt kein bisschen langweilig oder langatmig. Von der ersten bis zur letzten Seite sehr flüssig und spannend geschrieben. Man mag das Buch garnicht mehr weglegen.
    Klare Weiterempfehlung!

  12. Cover des Buches Der Fluch der Zuckerinsel (ISBN: 9783937357997)
    Nora Berger

    Der Fluch der Zuckerinsel

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Belis

    Heimlich  müssen sich Annabelle und Leon treffen, denn ihre verfeindeten Familien streiten seit langem um ein Stück Land. Nach einem tränenreichen Abschied schifft sich Leon nach Paris ein. Doch kein Lebenszeichen zeugt von seiner Ankunft dort. Schweren Herzens geht Annabelle schließlich die Ehe mit dem Sklavenhändler Ramazon ein. Doch ihre Liebe gehört dem Verschwundenen. Gibt es noch Hoffnung auf Glück?

     

    Der Schreibstil war angenehm und konnte mich auf die zauberhafte Insel Martinique mitnehmen. Der gesellschaftliche Wandel zur Zeit Napoleons spiegelt sich im Geschehen wieder. Gute Beschreibungen der Handlungsorte bringen mich im zweiten Teil der Erzählung auch nach Paris mit seinen Licht- und Schattenseiten. Sprachlich finde ich die Erzählung authentisch. Einige historische Fakten wurden eingebracht, könnten meiner Meinung nach noch etwas ausführlicher sein. Der Erzählerstil in miteinander verflochtenen Handlungssträngen zeigt unterschiedliche Perspektiven und ermöglicht dem Leser ein Gesamtbild.

     

    Weniger überzeugen konnte mich die Prota Annabelle. Ihr kindliches Wesen als junge Frau wurde mit für ihr Alter zu erwachsenen Entscheidungen gemischt. Ich hatte teils Schwierigkeiten dies nachzuvollziehen. Auch die Zeitsprünge in der längere Jahre andauernden Erzählung brachten den Lesefluss ins Stocken. Es wäre schön gewesen die Kapitel mit Angaben dazu zu versehen. So wurde ich den Gedanken an eine teils sehr konstruierte Handlung nicht los. Was im Allgemeinen schade für die Geschichte ist. Der Verlauf hatte Spannung, Kämpfe, Liebesgeschichten und historische Fakten zu bieten. Ich würde die Erzählung eher als Abenteuer, Roman über gesellschaftlichen Umbruch denn als Romantik bezeichnen. Dafür überwiegen die Auswirkungen des Fluches mit Ängsten, Tod und Veränderungen zu sehr.

     

    Daher kann ich der historisch zuzuordnenden Erzählung nur 4 Sterne geben. Sie ist lesenswert, konnte mich aber nicht voll überzeugen. Dennoch werde ich gerne weitere Bücher der Autorin zur Hand nehmen.

  13. Cover des Buches Die Brücken der Freiheit (ISBN: 9783404172313)
    Ken Follett

    Die Brücken der Freiheit

     (523)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Schottland im 18. Jahrhundert: Mack, ein junger Mann, arbeitet seit seinem siebten Lebensjahr in der Kohlegrube der Familie Jamisson. Schon bei der Taufe werden die kleinen Kinder den Besitzern der Zeche versprochen. Die meisten der Grubenarbeiterinnen und Grubenarbeiter fügen sich einfach ihrem harten Schicksal, doch Mack strebt nach Freiheit. Er beschließt wegzulaufen und kommt nach London. Dort findet er einen neuen Job, doch auch hier erlangt er nicht die Freiheit, die er sich erhoffte. Als er versucht, gegen sein Schicksal anzukämpfen und der Armut in den Straßen Londons zu entfliehen, wird er als Aufrührer verhaftet und zum Tode verurteilt. Nur das beherzte eingreifen von Lizzie Hallim, einer jungen Adeligen, mit der er bereits als Kind gespielt hatte, konnte ihn vorm Galgen retten. Stattdessen wurde er zu sieben Jahren Zwangsarbeit in den britischen Kolonien verurteilt. Die Freiheit schien in ungreifbare Ferne gerückt sein. Doch auch Lizzie, die seit jeher auf ein Leben in Selbstbestimmung hofft, wird in eine unglückliche Ehe mit Jay Jamisson gedrängt. 

    Der Schreibstil ist, wie nicht anders von Ken Follett zu erwarten, leicht und flüssig zu lesen gewesen. Auch an Spannung mangelt es das ganze Buch über nicht und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere waren sehr sympathisch, gut beschrieben, vielseitig und durchaus authentisch. So hatte Mack beispielsweise einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit, einen Drang auf Selbstbestimmung, ist wiederum aber auch beherrscht, überlegt und durchaus dazu in der Tat, sein eigenes Verhalten und seine taten zu reflektieren. Begeistern konnte mich Ken Follett auch mit seiner hervorragenden Recherchearbeit. Das Leben der Kohlearbeiter, die Arbeit in der Zeche, das Leben und die Armut in den Straßen Londons und das Schicksal der Zwangsarbeiter, die in die Kolonien verschickt wurden, wurden sehr interessant beschrieben. Mitgenommen hat mich, wie die kapitalistischen geldgierigen Unternehmer immer weiter die Bevölkerung ausbeuten und dabei sogar noch von der Regierung unterstützt werden. Leider muss man sagen, dass es heutzutage in vielen Teilen der Welt nicht anders zugeht. 

    Schlussendlich ist der Roman sehr gut und spannend zu lesen. Er bietet einen interessanten Einblick in das Leben im britischen Königreich im 18. Jahrhundert. Ich kann das Buch wirklich uneingeschränkt allen weiterempfehlen, die gerne historische Romane lesen. 

  14. Cover des Buches Grün ist die Hoffnung (ISBN: 9783446245945)
    T. C. Boyle

    Grün ist die Hoffnung

     (253)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Als ich America von T.C. Boyle gelesen habe, ernannte ich mich nach dem Lesen zu einem absoluten Fan von Boyle und wollte anschließend einfach alles lesen, was er geschrieben hat. Wirklich alles. Also ging ich zum Buchladen, holte mir sein nächstes Buch und landete damit in eine Geschichte, die mich zu Tode vollgelabert hat.

    Das Buch fühlt sich so an, als würde irgendjemand neben mir stehen und ohne Punkt und Komma los erzählen. Am Anfang ist es ja noch interessant, doch schon bei Seite 100 wollte ich das Buch aus dem Fenster werfen und es für immer vergessen.

    Amerika war so anders, so kraftvoll, mit richtigen Dialogen drinnen, die jedes Gefühl spiegeln konnten und ich den Elend der Figuren verfallen war. Ich habe seinen Stil geliebt, ich habe die Figuren geliebt, den Spannungsbogen, das grausame Ende und das hat mich ermutig, dieses Buch weiterzulesen, denn es muss irgendeine Magie habe. Schließlich habe ich eingestehen müssen, dass ich es unter Zwang las, ohne irgendeine Freunde daran zu fühlen.

    Ich würde nicht behaupten, dass das Buch schrecklich ist, so weit bin ich ja nicht, aber es wird schlichtweg langweilig und mutiert zu einer Enttäuschung, die hier und da wunderschöne Sätze hatte, aber eben nicht zu mehr wurde. Ich habe es schließlich abgebrochen.

  15. Cover des Buches Früchte des Zorns (ISBN: 9783552051911)
    John Steinbeck

    Früchte des Zorns

     (152)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    The American Dream wird nur für die Reichen wahr. Das ist heute so, aber ich dachte, früher wäre es anders gewesen. Das Buch hier hat mir die Augen für die wahre Geschichte geöffnet. Menschen waren schon immer gierige Arschlöcher, die für Profit die Würde anderer verkauften.

    Früchte des Zorns ist eine deprimierende Geschichte, in der eine Familie von Schicksalsschlägen förmlich zugedeckt und jede kleine Hoffnung zunichte gemacht wird. Man merkt schnell, dass die Menschen darin keinen Wert haben und wie Hunde behandelt werden, obwohl sie nichts anderes machen wollen, als zu arbeiten, Geld zu verdienen, zu leben.

    Der Autor kümmert sich um jede einzelne Figur, gibt ihr ein Gesicht, ihnen ein Leben, eine Seele, eine Geschichte, was dafür sorgt, dass man die Figuren schnell zu lieben lernt. Man sieht sie vor sich, man kennt sie alle und vor allem bedauert man jeden einzelnen.

    Doch das Buch ist lang, zäh, an manchen Stellen langweilig, manche Stellen sinnlos, manchmal habe ich begonnen, Passagen zu überspringen, weil ich mich nicht wieder mit irgendeinem langweiligen Detail beschäftigen wollte, doch der Spannungsbogen war da und ich habe gierig nach einem Happy-End gehofft.

    Das Ende ist weit offen. Es sind viele lose Enden, um die sich der Autor nicht kümmert, sondern trennt sie brutal von der Hauptgeschichte und sogar am Ende bricht der Autor förmlich das Buch ab, als hätte er es selbst satt zu schreiben gehabt. Ich hätte mir einen richtigen Schluss gewünscht, zumindest einen, der in eine gewisse Richtung für die Familie zeigt, stattdessen sagt das Ende nichts aus. Es endet enttäuschend.

  16. Cover des Buches Die vier Winde (ISBN: 9783352009433)
    Kristin Hannah

    Die vier Winde

     (87)
    Aktuelle Rezension von: steffi_rpunkt_

    Kristin Hannah versetzt ihre Leser*innen mit ihrem Roman "Die vier Winde" in die Zeit der 30er Jahre, als die Protagonistin Elsa aufgrund der Hitze und Dürre ihre Heimat Texas verlassen muss und nach Kalifornien auswandert.

    Eigentlich beginnt der Roman jedoch schon mit der Geburt von Elsa, die in der Pubertät anscheinend eine Krankheit gehabt haben soll, welche sie laut ihrer Eltern dazu zwingt, immer zu Hause zu bleiben und keiner Arbeit oder keinem Studium nachgehen zu können. Doch Elsa liest und verliert sich in den Geschichten ihrer Bücher. Als sie schließlich Anfang 20 einen jungen Mann kennenlernt und von ihm schwanger wird verstoßen sie ihre Eltern und sie muss ihr bisheriges Leben komplett umstellen.
    Die ursprünglich italienische Familie des jungen Mannes nimmt Elsa auf, doch sie muss Landarbeit und Hausarbeit erlernen. Zu dieser Zeit gedeiht das Land und somit fehlt es auch der Familie an nichts.

    Doch mit der Weltwirtschaftskrise bricht auch eine Dürre in Texas aus - der Boden wurde zu sehr belastet. Es gibt Staubstürme, an denen man stirbt und immer mehr Familien verlassen das Land. Als eines Tages auch Elsas Mann die Familie verlässt, hat sie immer noch nicht den Mut, ebenfalls zu fliehen. Erst als die Krankheit ihres Sohnes sie dazu zwingt, wandert sie mit ihren beiden Kindern nach Kalifornien aus.

    Dort wird sie aber nicht, wie erwartet, mit offenen Armen empfangen - zu viele Flüchtlinge gibt es mittlerweile, die auf Arbeitssuche sind.
    Kristin Hannah beschreibt die Zustände der damaligen Zeit immer wieder grauenvoll genau - die Hetze auf die Oakies, die nicht willkommen sind. Und dann gibt es da Momente, in denen man auch einmal ein Tränchen verdrückt, weil einen die Menschen rühren.

    Wundervoll erzählte Geschichte über eine Zeit in Kalifornien, von der ich bisher keine Ahnung hatte.
    Ich gebe selten 5 Sterne - aber dieser abwechslungsreiche, spannende Roman hat sie verdient!

  17. Cover des Buches Land der Verheißung (ISBN: 9783442482771)
    Leila Meacham

    Land der Verheißung

     (30)
    Aktuelle Rezension von: BeaSwissgirl

    Mein Leseeindruck, subjektiv, abers spoilerfrei ;)


    Vor gefühlten x Jahren habe ich den Nachfolgeband, welcher zuerst erschienen ist gelesen und fand ihn echt toll.
    Umso neugieriger war ich nun auf diese Vorgeschichte.....


    Das Buch enthält am Anfang übrigens drei Stammbäume, was ganz interessant ist, vor allem, wenn man " Die Erben von Sommerset" schon gelesen hat. Allerdings spoilert er auf eine gewisse Weise auch.....


    Der Schreibstil ist wortgewandt, flüssig, einfach zu lesen, enthält genügend Beschreibungen um sich alles gut vorstellen zu können.
    Erzählt wird zwar im personalen Stil dennoch konnte ich sofort problemlos eine Verbindung aufbauen zu der für mich eigentlichen Hauptprotagonistin Jessie Wyndham.


    In der Geschichte tummeln sich nämlich so einige Personen, dennoch hatte ich einen ganz passablen Überblick über die wichtigsten Charaktere.
    Am meisten mochte ich Jessy Wyndham für mich wie oben schon erwähnt eine der wichtigsten Figuren.
    Sie war mir auf Anhieb sympathisch, da sie für ihre Zeit kein Blatt vor den Mund nimmt und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat. Zwar handelt sie oft impulsiv, trotzdem staunte ich auch immer wieder über ihre überlegten und " weisen" Entscheidungen für ihr Alter.
    Ebenso gefiel mir Jeremy sehr gut, ebenso konnte Silas mit Fortlauf der Geschichte immer wie mehr punkten bei mir.


    Wie schon im Nachfolgeband gefiel mir das Setting und dieser Südstaaten- Flair sehr gut. Die Autorin hat auf alle Fälle gut recherchiert, allerdings hatte ich den Eindruck, dass sie viel zu viel Material in die Story packen wollte. Zeitweise kam es zu einer speziellen Mischung zwischen Langatmigkeit und sich beeilen müssen. 
    Dies hat der Geschichte auf alle Fälle geschadet.....


    Ich vergebe deshalb 3,5 Sterne



  18. Cover des Buches Sophies Café (ISBN: 9783957347435)
    T. I. Lowe

    Sophies Café

     (16)
    Aktuelle Rezension von: lieberlesen21

    Neugierig auf den Roman Sophies Café von T. I. Lowe wurde ich durch das beschaulich, gemütlich wirkende Cover, das den Eingang eines Cafés zeigt.

    Jedoch beginnt die Geschichte recht brutal mit einigen Gewaltszenen aus dem Ehealltag der Protagonistin Leah.

    Danach wird es aber viel entspannter und die Autorin versteht es durch ihren einmalig leichten Schreibstil eine wahre Sogwirkung durch das Buch zu erzeugen.


    Zuerst geht Leah als Gabriella durch die Ehehölle mit Ehemann Brent.

    Danach aber erlebt Leah viel Gutes durch Menschen (in Engelgestalt), die ihren Glauben leben und Leah zurück in ein gutes, liebevolles Leben, das sich zu leben lohnt, bringen bzw führen wollen. Dazu bietet das Städtchen Rivertown mit seinen herzlichen Einwohner genau die passende Umgebung. Es wird so menschlich angenehm beschrieben, dass man am liebsten selbst dort wohnen und leben würde.

    Die Personen sind sehr authentisch beschreiben und ihre Beziehungen untereinander liebevoll (abgesehen vom Anfang).

    Der christliche Aspekt ist so selbstverständlich eingearbeitet und überhaupt nicht aufdringlich, sondern ist es in Rivertown einfach ganz normal, zu einer Kirche zu gehören.


    Dieses Buch ist ein Lesehighlight und wenn es mehr als 5 Sterne gäbe, wäre ich mit vielen mehr dabei.

  19. Cover des Buches Der Himmel über dem Kilimandscharo (ISBN: 9783734107573)
    Anne Jacobs

    Der Himmel über dem Kilimandscharo

     (37)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros

    Charlotte wächst bei ihren Großeltern in Ostfriesland auf, doch ihr großer Hunger nach der Welt, nach Reisen und fernen Ländern lässt sie zu einer Außenseiterin werden. Erst als sie mit zweiundzwanzig Jahren den Kaufmannssohn Christan heiratet, scheinen ihre Träume in greifbare Nähe zu rücken. Die beiden wandern nach Afrika aus - Christian, weil er sich eine bessere finanzielle Situation wünscht, Charlotte, weil sie die Ferne bereisen möchte. Doch schon bald werden die beiden mit der bitteren Wahrheit konfrontiert, aber Charlotte gibt nicht auf und kämpft weiter für ihre Zukunft.

    Als ich mir diesen Roman gekauft habe, hatte ich auch eine berührende, spannende Gesichte gehofft, in deren Mittelpunkt eine starke Frau steht, die ihr Leben in die Hand nimmt und in fernen Landen ihren Traum erfüllt. Leider stellte sich recht schnell heraus, dass dieses Buch sehr langatmig ist, kaum interessante Passagen bietet und mich den Großteil des Handlungsverlaufes nur gelangweilt hat.
    Sehr oft ist mir die Lust am Lesen vergangen. Dies lag vor allem an den seltsam faden Charakteren, deren Lebensgeschichte zwar voller Wendungen ist, die interessant sein könnten, die aber so unspektakuläre beschrieben werden, dass sie am Leser vorbeistreifen und keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

    Ebenso verhält es sich mit der Handlung an sich. Die gute Idee wird durch ellenlange Beschreibungen und Aneinanderreihungen von Belanglosigkeiten verhunzt, sodass dem Leser inhaltlich kaum etwas im Gedächtnis bleibt. Meilensteine im Leben der Protagonisten sollen der Geschichte zwar Spannung verleihen, bleiben aber ebenfalls nicht hängen.

    Der Schreibstil der Autorin ist zwar im Großen und Ganzen angenehm zu lesen, kann aber nicht fesseln oder über längere Zeit das Interesse wecken. Hier hätte ich mir sehr viel mehr gewünscht. 

    Für dieses Buch möchte ich daher nur zwei Sterne vergeben. Der nette Schreibstil der Autorin kann leider nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Buch inhaltlich eher substanzlos bleibt und mich nicht überzeugen konnte. Für die Idee gibt es allerdings Punkte.

  20. Cover des Buches Das Haus hinter den Magnolienblüten (ISBN: 9783765506079)
    Pam Hillman

    Das Haus hinter den Magnolienblüten

     (20)
    Aktuelle Rezension von: peanjo
    Nach dem Tod der Eltern werden die drei Schwestern Kiera, Amelia und Megan von ihrer Stiefschwester und deren Mann nach Mississippi geschickt. Angeblich soll Kiera dort verheiratet werden, aber in Wirklichkeit erwartet die drei ein Zuhälter, der sie in seinem Bordell anschaffen lassen will. Zum Glück bemerkt das Quinn O'Shea, der mit seinen jüngeren Brüdern auf demselben Schiff wie die Schwestern unterwegs war, und kann alle drei mit Hilfe zweier weiterer Gentlemen befreien, wobei ein Befreier zu Tode kommt. Eigentlich hat Quinn keine Lust, sich auch noch um diese drei Mädchen zu kümmern - er will nur seine jüngeren Brüder bei seinem großen Bruder abliefern und dann endlich seine Freiheit genießen, aber er nimmt sie mit und versteckt sie auf der Farm seines Bruders. Ganz langsam entspinnt sich dort eine zarte Romanze zwischen Kiera und Quinn und man erfährt mehr über ihre Vergangenheit, die bei beiden nicht einfach war. Kiera entdeckt, dass sie sich auf Gott und Menschen verlassen kann, was sie bisher noch nie erfahren konnte. Und Quinn erkennt, dass er, obwohl er eigene Wünsche und Pläne zurückstellen muss, sehr viel mehr erhält als er vermeintlich verliert.

    Ein zu Herzen gehende Liebesgeschichte mit viel Südstaaten-Flair vor dem Hintergrund, dass zur damaligen Zeit selbst vor dem Gesetz alleinstehende Frauen ihrem Vormund hilflos ausgeliefert waren.

    Volle Leseempfehlung!
  21. Cover des Buches Jenseits von Afrika (ISBN: 9783717524380)
    Tania Blixen

    Jenseits von Afrika

     (73)
    Aktuelle Rezension von: lovelines

    >>...Das wichtigste Element dieser Landschaft und des Lebens hier war die Luft. Blickt man auf einen mehrjährigen Aufenthalt im afrikanischen Hochland zurück, dann überkommt einen überraschend das Gefühl, als hätte man lange Zeit in der Luft gelebt. Der Himmel war niemals tiefblau sondern zumeist sehr blass und so hell, dass man kaum zu ihm aufschauen konnte, mit einem Reichtum an riesigen, schwerelosen, wechselnden Wolken, die sich am Horizont auftürmten und über ihn hinwegsegelten. ...<<

    ...und so führt sich es über 600 Seiten in „Jenseits von Afrika“ von Tania Blixen weiter...  und was soll ich sagen, für mich war es ein absoluter Lesegenuss mit Karen Blixen (so heißt die Autorin nämlich wirklich) Afrika zu erleben, Afrika zu atmen und zu spüren! Wenn es nach mir gegangen wäre hätte dieses Buch schier niemals geendet... Dieses Buch schien mir wie eine bedingungslose, manchmal auch melancholische Liebeserklärung für Afrikas Natur und ihre Ureinwohner. Gleichzeitig ist es eben auch die Geschichte einer ganz starken Frau, die sich innerhalb ihrer Zeit gegen die „Männerdomäne“ durchgesetzt hat und deren Leben von Tiefschlägen und auch zarten Banden gespickt war.
    Diesen Klassiker aus dem Jahr 1937 werde ich ganz sicher noch öfter zur Hand nehmen, immer dann wenn die Sehnsucht ruft – denn in Karen's Zeilen kann man wirklich versinken und Afrika aus der Ferne ganz ganz nah sein! Einfach ein unglaublich wundervolles Werk das mich mitunter durch Karen selbst sehr beeindruckt hat!

  22. Cover des Buches Interview mit einem Vampir (ISBN: 9783442430536)
    Anne Rice

    Interview mit einem Vampir

     (567)
    Aktuelle Rezension von: Di_ddy


    Louis wird im 18 Jahrhundert von Lestat zu einem Vampir gemacht. Fortan leben sie zsm. Auf Louis Plantage in New Orleans, bis die Sklaven Verdacht schöpfen, dass etwas nicht mit ihren Herren stimmt und sie fliehen müssen. 
    Auf ihrem Weg entdecken sie Claudia, eine 5-jährige Waise und machen sie ebenfalls zur Vampirin. Da kann man sich schon denken, dass das nicht gut gehen kann… Eine Ewigkeit im Körper eines Kleinkindes, während der Geist reift? Auch bei Louis läuft nicht alles rund, denn er hat sich sein Gewissen bewahrt… Schlecht für einen Vampiren, denn diese leben ja bekanntlich vom Blut der Menschen… Wie wird es also mit den zwei unglücklichen Vampiren und ihrem Schöpfer weitergehen? 



    Diese Vampire sind einfach noch vom alten Schlag! Anders kann ich es nicht sagen  
    Klar, der Roman wurde ja auch schon 1973 geschrieben, da war die Welt eine andere. Dementsprechend ist auch der Stil ein ganz anderer und manchmal nicht ganz so flüssig zu lesen. Ich denke, manch einer wird sich etwas schwerer tun, so etwas zu lesen. 
    Ich finde allerdings, dass es sich lohnt. Klar, man sollte auf Vampire stehen, vllt allg. gerne in Richtung Gothic tendieren (zumindest habe ich Anne Rice in dieser Phase meines Lebens entdeckt ). Ansonsten lässt sich sagen, dass in meinen Augen Anne Rice eine Legende in dieser Szene ist und man sich eines ihrer Werke mal zu Gemüte geführt haben sollte.


  23. Cover des Buches Der Duft der grünen Papaya (ISBN: 9783442380565)
    Sarah Benedict

    Der Duft der grünen Papaya

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Alira

    Eine Familiensaga in zwei Erzählsträngen: Der eine handelt um 1914, als Samoa eine deutsche Kolonie war, der andere Erzählstrang betrifft die  Gegenwart.

    Was die Beschreibung des Inselstaats im Pazifik betrifft, liest sie sich wie eine Einladung ins Paradies – dort möchte ich einmal hin! (Also genaugenommen sowohl ins Paradies, als auch nach Samoa ;).)

    Die Familiensaga zweier Schwestern ist spannend, voll von Intrigen, Lügen und Hass. Dass dann ausgerechnet eine Deutsche zum Katalysator für ein Happy End auf der ganzen Linie (warum überhaupt Happy End?) wird, hat das Ganze für mich unglaubwürdig gemacht, und dafür gibt es Punkteabzug.


  24. Cover des Buches Die Frau des Teehändlers (ISBN: 9783404175291)
    Dinah Jefferies

    Die Frau des Teehändlers

     (48)
    Aktuelle Rezension von: MoniqueH

    Gwen reist von England nach Colombo um damit Ihr Mann zu leben auf seine Teeplantage und in seine Villa. Eine Idylle aber ihr Mann war schonmal verheiratet und Gwen erfährt kaum was über seine verstorbene Frau. Und da war auch noch ein Baby, leider auch verstorben.

     

    Dann ist Gwen endlich schwanger, aber die Schwangerschaft läuft nicht wie geplant und Gwen muss mehrere Probleme bewältigen. Auch nach der Geburt geschieht vieles was Ihr Glück droht zu zerstören. 

     

    Eine schone historische Roman über eine Zeit in einem Land worüber wir noch nicht so viel wissen. Eine Geschichte die Überrascht und die bestimmt so passiert sein könnte. Ein Buch für Fans von Historischem (und von Tee).

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