Bücher mit dem Tag "platte"
5 Bücher
- Sara Gmuer
Achtzehnter Stock
(222)Aktuelle Rezension von: Henri3tt3Schade. Das Setting, die Bilder und die Sprache haben so viel Potential, aber die Geschichte finde ich einfach nur furchtbar. Die Protagonistin hält sich für die Größte und alle anderen sind unter ihrer Würde. Auch über die Nachbarin, die ständig - vermutlich sogar kostenlos - ihr Kind hütet, denkt sie nur schlecht und sie kennt oder zumindest nennt nie deren Namen.
Wer etwas über Menschen in der Platte lesen will, greift besser zu "Marzahn Mon Amour". Auch "Hinterhaus" ist ein schönes Buch über Menschen in prekären Wohnverhältnissen. Eine sehr inspirierende Geschichte über eine junge Frau, die aus ihrem Milieu ausbrechen will, ist auch "22 Bahnen". - Robert Jackson Bennett
Der Schlüssel der Magie - Die Diebin
(90)Aktuelle Rezension von: ChronikskindDank einer Empfehlung durfte ich bereits die andere Reihe des Autors verschlingen - natürlich war ich dann ebenso neugierig auf seine neuste Geschichte. Erwartet habe ich viel und der Autor hat mich auch dieses Mal absolut nicht enttäuscht.
Der Stil ist flüssig und ließ sich trotz der Dicke der Seiten recht flott weglesen. Erzählt wurde die Geschichte aus mehreren Sichten, wobei Sancia den Hauptpart übernommen hat. Man konnte aber so einiges mehr erfahren, ohne sich wirklich in die Handlung zu spoilern. Ich bin sehr gespannt, welche Sichten dann im zweiten Band dabei sein werden.
Am Anfang hat es ein bisschen gedauert, sich in der Welt zurecht zu finden. Der Autor erschafft hier doch ein sehr komplexes Weltenkonzept und man muss manche Dinge auch einfach erlebt haben, bevor man sich wirklich gänzlich greifen kann. Es hat aber definitiv viel Freude gemacht, die Welt zu entdecken und auch hinter die Kulissen zu schauen.
Die Handlung konnte mich vom ersten Moment an begeistern, auch wenn man da noch gar nicht einschätzen konnte, wohin sie eigentlich führen wird. Ist aber auch gar nicht wichtig, man konnte sich einfach gut mitreißen lassen. Es gab viele überraschende Wendungen und zum Ende hin konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Neben der Handlung fand ich die verschiedenen Häuser sehr interessant aufgebaut - und die Intrigen dahinter gut gemacht. Mal schauen, was sich noch alles aufdecken lassen wird.
Sancia, aber auch die anderen Protagonisten haben mir wirklich gut gefallen. Keiner perfekt, aber jeder mit dem Herz am richtigen Fleck. Und ja, manchmal bewegen sie sich auch in der Grauzone, aber das hat gut zu ihnen gepasst. Ich freue mich auf die weitere Entwicklung.
Die Entwicklungen zum Ende haben mir echt gut gefallen - und machen jetzt schon sehr neugierig auf das, was im nächsten Band passieren wird.
Mein Fazit
Wieder konnte mich Robert Jackson Bennett mit einem spannenden und fesselnden Reihenauftakt begeistern! Ich mochte das Weltenkonzept und die Charaktere wirklich gerne und bin gespannt, wie sich beides weiterentwickeln wird. Es gab viele überraschende Wendungen und ich bin sehr neugierig darauf, wie die Geschichte weitergehen wird. - David Blum
Kollektorgang
(28)Aktuelle Rezension von: DelfinInhalt: Mario ist 14 Jahre alt und die Hauptperson des Buches. Mario ist bereits gestorben und erzählt aus der Sicht eines Toten. Er hat also einen ganz anderen Blick.
Fazit: Die erste Sache die etwas außergewöhnlich ist, ist die Erzählperspektive, denn der Erzähler ist eigentlich schon tot. Auch wie über die Hinterbliebenen geschrieben wird ist krass. Leider kann ich dieses Buch nicht weiterempfehlen, schon nach wenigen Kapiteln war ich erschrocken über die düstere Stimmung und die negative Handlung der Geschichte. Mir hat das Lesen leider keine Freude gemacht, sodass ich das Buch dann sogar abgebrochen habe. Dass ich ein Buch abreche ist jedoch äußerst selten. Das Cover des Buches ist zwar interessant gestaltet, jedoch auch hier wurde eher zu den dunkleren Farben gegriffen, um dem Buch direkt eine düstere Atmosphäre zu gegeben. Von mir bekommt das Buch leider nur 2 von 5 Sterne.
- Rex Stout
Das tönende Alibi
(7)Aktuelle Rezension von: HoldenAlphabet Hicks hat eine illustre Geschichte als Rechtsanwalt hinter sich, nun schlägt er sich als Taxifahrer in den Straßen von New York durch. Eine attraktive Passagierin hat seine Geschichte im "New Yorker" verfolgt und bittet ihn nun um Hilfe, ihr ist völlig unbegreiflich, woher ihr Ehemann seine wilden Verdächtigungen ihr gegenüber bzgl. Wirtschaftsspionage und Zusammenarbeit mit einem konkurrierenden Unternehmen nimmt. Wenige Stunden später ereignet sich ein Mord durch Messingleuchter an einer Dame, die phonetisch eine Doppelgängerin von Hicks` Auftraggeberin ist... Rex Stout mal ohne Archie Goodwin und Nero Wolfe, dafür nicht minder spannend, ein gut erzählter Whodunnit. A. Hicks mit den verschiedenen Visitenkarten als Belohnung eine Schachtel Pralinen!
- Will
Der diabolische Herr Schock
(3)Aktuelle Rezension von: TheSaintEs ist den "Salleck Publications" hoch anzurechnen, dass der Verlag sich seit 2011 dieses humorigen Detektiv-Duos annimmt und die Abenteuer neu übersetzt und mit einheitlicher Namensgebung der Akteure als Gesamtausgaben auf den Markt bringt.
Ich erinnerte mich an die Abenteuer von "Gin & Fizz" - so hießen sie beim legendären Kauka-Verlag ("Lupo") in den 60ern des letzten Jahrhunderts. Damals gefielen mir die Abenteuer des Bärtigen und des Mannes mit dem breiten Scheitel (O-Ton aus "Die 2", wo Glatzklöpfige so umschrieben werden) sehr und jetzt über 40 Jahre später unterhalten die Geschichten aus den späten 50er und 60er Jahren noch immer.
Ein lebendiger, aktiver Zeichenstil sowie eine gute Neuübersetzung, eine sehr gefällige Kolorierung und eine hochwertige Verarbeitung der Gesamtausgabe 1 bereiten fröhlichen Lesegenuss.
In diesem vorliegenden Band werden die ersten drei Abenteuer von Harry & Platte, die Will als Zeichner und Rosy als Texter betreuten, aus den Jahren 1956-58 und deren erste furchterregende Begegnung mit dem gesichtslosen "Monsieur Choc" ("Herr Schock") präsentiert.
Sehr atmosphärisch und nostalgisch erlebt man die Zeit von mysteriösen und vielseitig agierenden Meisterverbrechern im Stile eines Fantômas, gemütlichen Urlauben in Villen, neuartigen Erfindungen, Festnetztelefonen und Telegrammen nochmals mit... Die Herren tragen Anzüge, rauchen Zigaretten mit Spitz und die Damen geben schwer behängt mit Juwelen Dinnerparties und Gesellschaften in eleganten Roben...
Zeitlos unterhaltsam und zu empfehlen!




