Bücher mit dem Tag "plattenbau"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "plattenbau" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.214)
    Aktuelle Rezension von: sarahchristinex

    Ich war begeistert von diesem Buch. Ich bin erstaunt wie sie alles wieder geben konnte, was ihr passiert ist. Das Buch baut sich auch gut auf, obwohl sie natürlich einfach nur aus ihrem Leben erzählt.

    Aber man muss sich natürlich auch für das Thema interessieren. 

  2. Cover des Buches Pandämonium - Die letzte Gefahr (ISBN: 9783404167418)
    Alexander Odin

    Pandämonium - Die letzte Gefahr

     (95)
    Aktuelle Rezension von: meggies_fussnoten
    Ein Virus verändert die Menschen und Berlin muss sich einer Katastrophe großen Ausmaßes entgegenstellen. Naomi und einige Mitbewohner ihres Plattenbaus sind in diesem eingeschlossen und stehen unter Quarantäne. Doch im Haus verändern sich einige Mitbewohner und das Leben der Gruppe noch nicht Infizierter wird mehr und mehr bedroht. Sie wollen fliehen und sich bis zu einer Zeltstadt durchschlagen. Doch unterwegs kommen ihnen so einige Gefahren entgegen und keiner weiß, ob er aus dieser Sache lebend herauskommt.
    Ein Virus verändert Menschen. Wenn so etwas im Klappentext steht, hat man mich meist schon. Und dass dies dann noch alles in Deutschland, und hier eben in Berlin stattfinden soll, hat mich dann auch noch mehr interessiert. Normalerweise passieren so Dinge doch nur auf anderen Kontinenten oder in England, wie "Shawn of the Dead" so eindrucksvoll bewiesen hat. 
    Zu Anfang lernen wir die verschiedeneren Charaktere kennen. Allen voran Naomi, einem 16jährigen jungen Mädchen, dass mit so allerlei Ängsten zu kämpfen hat. Dies führt auch dazu, dass sie meist das Haus nicht verlässt und sie mit Hilfe ihres Fernrohrs die Nachbarn ausspioniert. Dies erinnerte sehr an den Film "Das Fenster zum Hof" und ich sah Naomi sogar mit Gipsbein vor dem Fenster im Stuhl sitzen. Doch mit der Zeit geht in Naomi eine Verwandlung vor. Sie wird mutiger, setzt sich für andere ein und ihr Selbstmitleid geht zurück. Auch die anderen Protagonisten machen solche Verwandlungen durch. Paul, ein arbeitsloser Trinker, lernt, das Liebe alles verändern kann. 
    Dann ist da noch Sigmund Witter, der Krebs im Endstadium hat und nur darauf wartet, endlich zu sterben. Bis er anfängt, Wolken über den Köpfen der Menschen zu sehen und sich daraus seine nötige Lebensenergie zieht.Jimmy, ein Drogendealer, hat ein derart kaputtes Leben, dass ihm fast gar nicht mehr zu helfen ist. Doch lernt er noch kennen, was es heißt, Teamgeist zu beweisen.
    Die Charaktere sind derart unterschiedlich, dass man sich immer wieder fragt, wie die vier es schaffen sollen, sich durch ein Berlin voll infizierter Toter zu schlagen. Dabei sind diese "infizierten Toten" nicht die klassischen Zombies, die man aus "The Walking Dead" kennt, nein. Sie scheinen clever, können mit Waffen umgehen und sind darauf aus, möglichst viele in den Untergang zu reißen. Und doch greifen sie nicht wahllos alles an, was sich ihnen in den Weg stellt. 
    Die Anfänge der Seuche sind schleichend und nach und nach ergibt sich ein Gesamtbild, das meiner Meinung nach dann schon etwas zu abgehoben war. Es war schon interessant zu lesen, was der Autor sich da ausgedacht hat und dass er mal nicht auf den Zug anderer aufgesprungen ist, doch hat mir persönlich der Grund nicht sehr gut gefallen, passt er meiner Meinung nach nicht zu einer apokalyptischen Katastrophe solchen Ausmaßes.
    Auch die Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Sie waren zu bunt durcheinander gewürfelt. Auch wenn sie zusammenarbeiten, ging doch irgendwie jeder seinen Weg und man merkte ihnen deutlich an, dass sie im Endeffekt nur sich selbst im Sinn haben. 
    Auch die Story war etwas undurchsichtig, vieles war mir - wie schon oben erwähnt - zu weit hergeholt und gab auch keinen richtigen Sinn. Und der Grund für den Ausbruch der Seuche zu wirr. Der Schreibstil tat auch nicht sein Bestes. Der Sprung zwischen den einzelnen Charaktere war mir dann auch zu häufig und manche Protagonisten hatten meiner Meinung nach auch nichts in dem Buch verloren, da sie zum Voranschreiten der Story nichts beifügten.
    Fazit:Leider unausgereift und wirr.
  3. Cover des Buches So finster die Nacht (ISBN: 9783404163397)
    John Ajvide Lindqvist

    So finster die Nacht

     (298)
    Aktuelle Rezension von: lovelines

    >>Wenn das Unfassbare Einzug hält, nimmt es anfangs niemand wahr ...<<
    ...und so gestaltet es sich wohl insgesamt mit dem Buch „So finster die Nacht“ von John Ajvide Lindqvist, denn nur durch die liebe Leilani bin ich darauf aufmerksam geworden. Auf Instagram & Co. eher ein unscheinbares Buch. Doch nachdem ich es nun gemeinsam im #buddyread mit @_____leilani_____ gelesen habe bin ich absolut beeindruckt, was sich hinter diesem Werk verbirgt. Betitelt wird das Buch als „Thriller“, das kann ich so absolut nicht unterstreichen, denn es ist so viel mehr als das! Es begegnet vielen gesellschaftskritischen Themen auf ganz eigene Weise und lies mich als Leser so manches Mal bis ins Mark erschüttert zurück. Es konnte mich gedanklich und emotional so tiefgreifend bewegen und Bilder auslösen, die ich so schnell nicht vergessen werde. Dieses Buch ist wahrlich kein Buch, was man einfach mal so liest, begreift man es, so zieht es einen in eine ganz eigene eiskalte und finstere Welt, die so viel mehr zu bieten hat und so vielschichtig mit seinen Charakteren und Thematiken aufwartet, dass es für mich in kleinen >Leseabschnitten wohldosiert war und umso dankbarer war ich mich intensiv mit Leilani austauschen zu können! Danke meine Liebe für diesen wieder einmal sehr intensiven und tiefgreifenden Austausch!
    Fazit: Wer das Besondere sucht, wird hier ein außergewöhnliches, besonderes Werk erleben können, aber Vorsicht, es ist absolut nichts für schwache Nerven! 

  4. Cover des Buches Aurora (ISBN: 9783453432093)
    Robert Harris

    Aurora

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein packender Thriller, der in der Nachwendezeit in Rußland spielt und die Atmosphäre zur Zeit Stalins genauso wie zur Zeit in den Neunzigern einfängt: "Fluke" Kelso nimmt als Historiker an einem Geschichtssymposium in Moskau teil, als ihn ein ehemaliger Gulaginsasse und sehr trinkfester (Vorsicht Klischee!!) Zeitzeuge aufsucht und ihm von einem geheimen Tagebuch Stalins erzählt. In dem Zusammenhang wird (ähnlich wie in der aktuellen Graphic novel "The death of Stalin" und deren angeblich grottenschlechter Verfilmung) die Geschichte von Stalins Tod erzählt, die superspannend erzählt wird, und mit dem wißbegierigen Fernsehreporter O`Brian macht Fluke sich schnell auf die Suche, das Geheimnis von Stalins Notizbuch zu ergründen...Eine tolle Schilderung der Stalinzeit und der Boris-Jelzin-Zeit (hicks), die immer noch weit verbreitete Stalin-Verehrung macht einen frösteln.
  5. Cover des Buches 9 Tage wach (ISBN: 9783841906298)
    Eric Stehfest

    9 Tage wach

     (65)
    Aktuelle Rezension von: michelles-book-world

    Eric beschreibt unglaublich offen wie er und ein Teil unserer Kinder lebt, feiert, sich durch`s Leben treiben lässt, von einem Höhepunkt zum nächsten hetzt und sich mit Hilfe dieser Stoffe fast zu Grunde richtet. Wie er diese Grenzgänge überlebt hat und trotzdem geniale Projekte kreiert, Hut ab vor dieser Aufgabe, die er sich für dieses Leben auserwählt hat.

    Ich bin nicht sicher, ob es wirklich notwendig ist, ähnliche Erfahrungen gemacht zu haben um Eric und seine Bilder zu verstehen – ich denke aber, dass es sehr hilfreich sein kann.

    Ich muss sagen dass der Stil in dem das Buch geschrieben wurde, schon sehr eigen aber nicht unstrukturiert oder sinnlos ist. Man bekommt hier keine sachliche abgeklärte Drogen Biografie, sondern man muss sich schon irgendwie auf das Buch einlassen als stünde man selbst in dem Club, auf der Bühne, im Stadion, an der Bushaltestelle. Wer sich gefühlsmäßig drauf einlassen kann, bekommt einen ehrlich Trip in die damalige Gefühls- und Gedanken Welt von Eric- man bleibt als Leser nicht außen vor, sondern man wird quasi gezwungen, sich "auf den Shit einzulassen", genau zuzuhören um zu verstehen was da geschrieben wurde-bzw. warum, um festzustellen dass Eric Stehfest seinen "Trip" kaum persönlicher und verwundbarer hätte beschreiben können.

    Man konnte teilweise nicht heraus lesen, dass er clean wurde und blieb. Ich habe auch schon Psychosen behandelt und klar leben die immer noch zu Beginn in ihrer Welt und es ist schwierig dieses zu durchbrechen, dennoch hat es mich absolut gestört, auch dass es sich so anhört als würde er den Entzug bereuen. Die einzig tolle Szene war die mit der Bank, dass er stark war und blieb.

    Auch seine Frau und Familie stellt er komisch dar, das gefiel mir auch nicht. Edith kam auch als Junkie rüber, seine Mutter wie als würde alles ok sein. Vielleicht Absicht um sie zu schützen, denn er schreibt zu Beginn, dass er sie liebt und keine Vorwürfe.

    Das Buch selbst ist sehr selbstkritisch geschrieben und ich habe alle Achtung vor Eric, so schonungslos und offen über seine Sucht und dem schweren Weg daraus zu berichten.

    Es ist meiner Meinung nach ziemlich verwirrend geschrieben. Springt oft zwischen dem jetzt und der Vergangenheit hin und her. Viele Begriffe aus dem Drogenmilieu sind mir so gar nicht geläufig, so dass ich manchmal gar nicht wusste, was damit gemeint ist.

    Er ist viel zu künstlerisch, manchmal verwirrend aufgebaut. Sicherlich mag es dem Gedankengang eines Süchtigen entsprechen, aber man muss halt wissen was man dem Leser nahe bringen möchte.

    Wer eine gewöhnliche Erzählung bzw. Biografie erwartet, wird sicher enttäuscht sein. Die Sätze sind oft kurz und abgehackt, zum Teil sehr, sehr wirr. Außerdem wird von Ereignis zu Ereignis gesprungen, querbeet. Und irgendwann denkt man "Hä, um was geht's denn jetzt?!". Und manche Sätze musste ich mehrmals lesen um zu verstehen was der Autor mir denn nun damit sagen will. Manches habe ich dann aber unverstanden überlesen.

  6. Cover des Buches Russendisko (ISBN: 9783442541751)
    Wladimir Kaminer

    Russendisko

     (521)
    Aktuelle Rezension von: Sommerkindt
    Ein wirklich humorvolles und lustiges Buch das einen eins ums andere Mal zum Schmunzeln und Lachen bringt.

    Erzählt werden kurze Geschichten rund um die Einwanderungswelle in und um die Wendezeit herum. Teils sind es Banalitäten teils auch Sachen da schüttelt man einfach nur mit Kopf und andere Male Lacht man im ersten Moment und dann denkt „nicht wirklich jetzt oder“.

    Es ist im Vergleich zu anderen Büchern vielleicht nicht gerade das was man einen Welser nennen kann, aber sein Inhalt ist einfach nur authentisch und spiegelt die damalige Zeit richtig gut wieder.

    Beim heutigen Lesen fällt aber auch auf das es sehr viele Parallelitäten zur heutigen Zeit gibt. Sei es die Flüchtlingswelle, Verständigungsprobleme, die vielen Missverständnisse und die Bürokratie.

    Die Probleme mit denen sich Zuwanderer aus anderen Ländern hier in Deutschland rumschlagen ändern sich über die Jahrzehnte nicht, alle haben mit den gleichen oder ähnlichen Problemen zu kämpfen.

    Dieses Buch beleuchtet gerade die Einwanderungswelle in der Wendezeit, wo die Welt noch um einiges chaotischer war, da die Behörden nicht aufeinander abgestimmt waren. Aber hat sich soviel verändert?

    Fazit: Wer eine kurze lustige Schmöker sucht, der unterhaltsam geschrieben ist und fast jeden auf eine ganz spezielle Weise aufs Korn nimmt ist hier genau richtig. Viel Spaß beim Lesen und Lachen und ja auch beim Kopfschütteln…

  7. Cover des Buches Scherbenpark (ISBN: 9783462040302)
    Alina Bronsky

    Scherbenpark

     (279)
    Aktuelle Rezension von: Forti
    Nachdem ich mittlerweile schon fast das Gesamtwerk der von mir sehr geschätzten Alina Bronsky gelesen habe, war nun zum (vorläufigen!) Abschluss das Debüt der Autorin an der Reihe.

    Die 17-jährige Ich-Erzählerin Sascha hat alles andere als eine behütete, glückliche Jugend in einer Hochhaussiedlung in Darmstadt. Das ganze Drama erschließt sich erst nach und nach (wenn man den Klappentext vorher nicht liest – meine Empfehlung!) und als Leser kann man nur erstaunt sein, dass sie trotz allem ihren Lebensmut, die Lust am Lernen und auch ihren Humor behält. Sie trifft nicht immer kluge Entscheidungen und dabei hätte ich sie gerne von manchen abgehalten, denn Sascha ist mir bei der Lektüre ans Herz gewachsen.
    Wird oft als Jugendbuch verkauft – ich fand es (auch) als Erwachsene sehr lesenswert.
  8. Cover des Buches Viva Polonia (ISBN: 9783492306737)
    Steffen Möller

    Viva Polonia

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Forti
    Steffen Möller lebt seit 1994 in Polen und hat sein erstmals 2008 erschienenes Buch "Viva Polonia" nun überarbeitet und neu herausgegeben.

    Das Buch ist eine Mischung aus Autobiographie und Beobachtung. Steffen Möller schreibt von seinem Leben in und mit den Polen. Dabei sagt er selbst, dass seine Charakterisierung Polens subjektiv ist - es ist nun mal auch keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern ein unterhaltendes Sachbuch, das aber dennoch Gehalt hat. Ich finde es ein interessantes Buch, das sowohl Polen-Kenner als auch Neulinge mit Gewinn lesen können.

    Geschrieben ist das ganze sehr kurzweilig, intelligent und sympathisch.
  9. Cover des Buches Es war einmal Indianerland (ISBN: 9783499215520)
    Nils Mohl

    Es war einmal Indianerland

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Yllin
    Es war einmal Indianerland (Bd. 1)

    Autor
    : Nils Mohl

    Genre: Jugendliteratur, Slice of Life
    Erschienen: 1. Februar 2011
    Seiten: 448
    Einband: Taschenbuch
    Verlag: rowohlt Rotfuchs
    ISBN: 978-3-499-21552-0
    Preis : 12,99 € [DE], 13,40€ [A]

    Rating: ♥♥


    INHALT

    "Stell dir vor, du bist 17 und lebst in den Hochhäusern am Stadtrand. Der Sommer ist heiß. Es ist Mittwochnacht, als dir Jackie den Kopf verdreht. Im Freibad. Fuchsrotes Haar. Sandbraune Haut. Stell dir vor, wie dir die Funken aus den Fingern sprühen vor Glück. Und plötzlich fliegt die Welt aus den Angeln: Zöllner erwürgt seine Frau. Edda, die 21-Jährige aus der Videothek, stellt dir nach. Mauser steigt mit Kondor in den Ring. Immer wieder meinst du, diesen Indianer mit der Adlerfederkrone zu sehen. Und dann zieht zum Showdown ein geradezu biblisches Gewitter auf – fühlt es sich so an, erwachsen zu werden?"  - Quelle: Verlag

    COVER ♥♥♥

    Über das Cover gibt es in diesem Fall nur recht wenig zu sagen: Es ist abstrakt und schlicht gehalten und verrät dadurch nur wenig über den tatsächlichen Inhalt des Buches. Mit dem Titel scheint es zunächst gar nicht zu korrelieren - im Gegenteil -, statt indigener Stereotype finden wir hier eine Darstellung, die ihnen komplett entgegen zu stehen schein: Der Blick in einen pastell-gelben Himmel, gerahmt von Hochhäusern in mattem Grün und knalligem Rot. So untypisch wie in Assoziation mit dem 'Indianer'-Bild des Titels bleibt es auch als Repräsentation eines städtischen Häuserblocks - die geradezu fröhlichen Farben kontrastieren den triste Grau, dass der Betrachter erwartet, geben den beiden Gebäuden einen angenehmen, aber deutlich surrealen Farbton. Mit etwas Fantasie könnte man in der symmetrischen Form der Hochhäuser auch Ansätze einer Federkrone erkennen, wie man sie aus eurozentristischen Karl-May-Adaptionen kennt. Beides passt auf jeden Fall wunderbar zum Inhalt des Buches, der unter anderem zwischen Großstadt-Wüste, kunterbuntem Drogentreiben und einem Indianerhäuptling rangiert. Als Käufer spricht mich das Cover allerdings eher weniger an, eben weil es auf den ersten Blick so schrecklich wenig aussagekräftig ist.

    CHARAKTERE ♥♥♥♥♥

    Mauser: Wer bin ich eigentlich? Der 17-Jährige Junge aus dem Hochhaus-Block weiß selbst nicht so recht, wohin mit sich: Eigentlich sollte er sich auf den nächsten großen Boxkampf vorbereiten, auf den er sich schon so lange freut, doch dann kommt ihm etwas dazwischen, das niemand hätte ahnen können - sein Vater, Zöllner, tötet im Streit Mausers Stiefmutter und macht sich anschließend aus Angst vor der Polizei aus dem Staub. Von jetzt auf gleich ist Mauser ganz allein auf der Welt und der Vater, von dem er immer dachte, dass er ihm ähnlich sein wolle, lässt ihn im Stich. Plötzlich erkennt er nicht einmal mehr wer er wirklich ist: Im Dialog mit 'Mauser', seinem alten Boxer-Ich und Sohn des Mörders Zöllner, begibt sich das Ich, das einmal Mauser gewesen sein muss, auf die Suche nach sich selbst. Die unterbewusste Verarbeitung der schrecklichen Vorkommnisse passiert dabei so geschickt, dass sie den Leser nach und nach auf die Spur bringt, welche psychologische Anstrengung es für den Jugendlichen kosten mag, diesen Schock zu verarbeiten. Geschickt unterscheidet Nils Mohl zwischen 'Ich', als verletzlichen, unsicheren und konturlosen Kern des Protagonisten, und 'Mauser', als selbstbewusste, starke Maske, die sich das 'Ich' hin und wieder überstülpt, wenn es sich selbst verteidigen muss. In Mauser findet 'Ich' gleichermaßen einen Schutz, etwas hinter dem er sich verstecken, jemanden, den er vorschicken kann, wie auch ein verlorenes Selbst, das es erst noch wiederzufinden gilt. Dabei behilflich sind ihm auch die beiden Mädchen, Jackie und Edda, die ihn in den letzten Tagen dieses Sommers begleiten: Jackie, die so perfekt ist und eigentlich viel besser zu Mauser, dem Abziehbild seines Mörder-Vaters passen würde, und Edda, die dem 'Ich' eigentlich all das gibt, was es braucht: Halt, Nähe, Unterstützung und Gleichberechtigung. Autor Nils Mohl schafft es auf wunderbare, faszinierende Weise diesen Charakter zu porträtieren und ihn dabei zu begleiten, wie aus seinem Ungleichgewicht langsam ein Gleichgewicht wird.

    Jackie & Edda: In 'Es war einmal Indianerland' geht es nicht um Jackie oder Edda, nicht um Zöllner oder Ponyhof, es geht um Mauser. Und alle anderen Charaktere erscheinen gegen ihn wie rein funktional gesetzte Figuren, wie Wellen im Ungleichgewicht des Jugendlichen, nicht aber wie individuelle Charaktere. Jackie beispielsweise ist die wunderschöne, perfekte, rothaarige Vorstadtbraut aus dem Villenviertel, die nicht nur leicht zu haben, sondern eigentlich auch ziemlich langweilig ist. Sie bleibt über den Roman hinweg flach und wenig ausgebaut, denn im Zentrum steht Mausers (sexuelle) Gier nach dem, was er sich selbst verwehrt - wir haben also immer wiederkehrende Beschreibungen ihres Äußeren, ihres Geruchs, ihrer Stimme, ihrer Makellosigkeit, und nur sehr selten mal einen Einblick in ihre tatsächliche Gefühlswelt.
    Edda dagegen weiß ganz genau, wen sie vor sich hat, als sie Mause in der Videothek das erste Mal begegnet. Mit ihrer Wildschweinbrosche, ihrer Brille, ihren Strickjacken und Kleidchen wirkt sie zunächst wie das genaue Gegenteil von Jackie, hat aber mit der Zeit eine ganz ähnliche Wirkung auf den Protagonisten. Anders als Jackie ist sie nicht einseitig beschränkt und stets auf sich selbst und ihre Schönheit fixiert, sie ist auch Mauser fixiert - und zwar auf das weiche, verletzliche 'Ich', das mit voranschreiten des Romans immer mehr an Präsenz gewinnt. Sie ist liebenswert, intelligent, humorvoll und aufregend im Sinne von 'anders' - und vielleicht auch ein bisschen gruselig, weil sie Mauser geradezu zu verfolgen scheint. Auch wenn wir wenig über ihren familiären Hintergrund erfahren, lernen wir Edda rein gefühlsmäßig wesentlich besser kennen als Jackie, denn sie offenbart ihre Gefühle nicht nur auf handgeschriebenen Postkarten, die sie Mauser immer wieder zusteckt, sie gerät auch als eine der wenigen Figuren im Roman in eine direkte Auseinandersetzung mit ihm.
    Die Mädchen stellen beide auf unterschiedliche Weise Lebensabschnitte des Protagonisten dar - anhand ihrer Eigenschaften lassen sich die psychologischen und Reife bedingten Fortschritte Mausers gut ablesen; denn so wie er sich in ihnen spiegelt, spiegeln sie sich auch in ihm wieder.

    SCHREIBSTIL ♥♥♥♥♥

    Zugegeben, Nils Mohls Schreibstil ist äußerst gewöhnungsbedürftig. Kurze, stakkatoartige Satzstrukturen, knappe Beschreibungen, schlagfertige Dialoge und viele Szenen-Schnitte, die ohne sichtbare Kennzeichnungen durch einen Absatz passieren. Auf diese Weise scheint der Text geradezu vor sich hin zu fließen - und manchmal kennt man sich (zurecht!) in der Zeit- und Handlungsstruktur des Romans überhaupt nicht mehr aus, bevor die einzelnen Fäden am Schluss wieder zusammenfließen. Die jugendliche Sprache ist hier und dort etwas altmodisch, aber im großen und ganzen überraschend natürlich getroffen, sodass ich mich als Mitte-20-Jährige überraschend zuhause gefühlt habe. Bloß, dass der Autor zu lasten der Authentizität beinahe komplett auf Schimpfwörter verzichtet, was der Textästhetik wiederum sehr zu Gute kommt. Während sich der Schreibstil am Anfang noch ungewohnt holprig anfühlt, entwickelte er sich für mich im Lauf des Romans zu einem sanften, fast lyrischen Fluss - ich gewöhnte mich an die Sprache, wie ich mich an den wortkargen, etwas seltsamen Mauser und sein 'Ich' gewöhnte - und die Seiten flogen bloß so dahin, als hätte ich nie etwas anderes getan. Am eindringlichsten fiel mir die großartige Fähigkeit des Autors auf, kleinste Bewegungen und Details in so wenigen Worten und Sätzen zusammenzubringen und trotzdem ein so präzises, natürliches Bild des beschriebenen vor das innere Auge zu projizieren.Ich glaube ich habe noch nie im Leben eine authentischere, natürlichere Darstellung eines Musik-Festivals gesehen bzw. gelesen wie in 'Es war einmal Indianerland' - die Stimmung, die Gerüche, die Eindrücke, die bei einem Festival auf einen einprasseln waren trotz der minimalistischen Beschreibungen so wahnsinnig plastisch, dass man meinen könnte, man stünde direkt hinter Mauser im Matsch.

    HANDLUNG ♥♥♥♥

    Um der Handlung von 'Es war einmal Indianerland' folgen zu können, muss man dem Buch zunächst etwas Zeit geben. Was wie eine banale, jugendliche Liebesgeschichte beginnt, entwickelt sich im Laufe des Buches zu einer psychologisch so authentischen und spannenden Geschichte über einen Jungen, der erst alles verliert - sogar sich selbst - und dann einen Weg findet, sich auf die ein oder andere Art wiederzuholen, was er verloren hat. Dazu bedarf es allerdings zunächst etwas Geduld, denn der Roman gliedert sich nicht nur in zwei Teile, die jeweils einen Entwicklungsstatus des jugendlichen Mauser darstellen, sondern zunächst auch eine scheinbar beliebige Reihenfolge der Kapitel. Wie bei einem Ton- oder Videoband spult die Geschichte im Erzählstrang vor und zurück, mal bloß 24 Stunden, mal drei, vier oder fünf Tage. Zusätzlich finden innerhalb der Kapitel Zeitsprünge im Sinne von nicht gekennzeichneten Erinnerungen statt, sodass man sich den Roman im Großen und Ganzen wie ein riesiges Puzzle vorstellen kann, dass sich erst mit zunehmenden Lesefortschritt nach und nach zusammensetzt. Ab der zweiten Hälfte des Romans hat man bereits ein ganz gutes Gefühl dafür, was wann wie und wo im zeitlichen Ablauf der Handlung geschehen sein muss, um ein kohärentes Ganzes zu ergeben. Dazu ist aber stets die Mitarbeit und das Mitdenken des Lesers gefragt. Wer sich von der chaotischen Reihenfolge der Kapitel frustrieren lässt, wird es eventuell schwer haben, einen Zugang zum Roman zu finden. Generell ist die Geschichte, die Nils Mohl in seinem Roman erzählt, eine tragische und eine sehr spannende, die leider erst Zeit braucht, um so richtig in Fahrt zu kommen. Ich selbst brauchte mindestens 150 von 350 Seiten, um mich überhaupt orientieren zu können. Es fühlt sich ein bisschen an wie die steile Auffahrt bei einer Achterbahn, die unendlich lange zu dauern scheint - doch was danach kommt, ist die Mühe allemal wert!

    GESAMTWERTUNG ♥♥♥♥♥

    Ich habe 'Es war einmal Indianerland' im Rahmen einer Vorlesung zu Kinder- und Jugendliteratur und deren filmische Adaptionen gelesen und war zugegebenermaßen zunächst skeptisch, ob dieser Roman etwas für mich ist. Schließlich habe mich (un)wissentlich eher auf fantastische Jugendliteratur spezialisiert, weil mir realistische Jugendliteratur oftmals zu sehr unter die Haut geht. 'Es war einmal Indianerland' geht unter die Haut - aber auf eine positive, fast aufputschende Weise. Ich habe mich nicht nur aufgrund der jugendnahen Sprache und der natürlichen, authentischen Beschreibungen wie zuhause gefühlt, sondern auch, weil ich das Gefühl hatte, dass Autor Nils Mohl hier den Nerv meiner Generation trifft. Schließlich war ich, als der Roman 2011 erschien, 17 Jahre alt. Die psychologische Entwicklung der Selbstfindung ist zwar in Mausers Fall ein Extrembeispiel, betrifft aber - mal mehr und mal weniger - jeden einzelnen Menschen auf diesem Planeten. An viele der Gedanken, Gefühle und Probleme, die der Protagonist mit sich selbst hat, kann ich mich noch heute sehr gut erinnern; manche von ihnen sind vielleicht sogar bis heute noch präsent. 'Es war einmal Indianerland' war für mich, wie bereits beschrieben, eine Achterbahnfahrt: Die Geschichte und ihre Sprache haben lange gebraucht, mich für sich zu gewinnen, aber als ich einmal drin war, wollte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Für mich ist dieses Buch eine absolute Empfehlung für jeden, der etwas Mut zur Selbsterprobung hat!

    Spannung
    Romantik
    Humor
    Gewalt
    Action

    - Eure Bücherfüchsin
  10. Cover des Buches Die moderne Stadt Berlin-Lichtenberg (ISBN: 9783957231079)
    Steffen Maria Striezel

    Die moderne Stadt Berlin-Lichtenberg

     (1)
    Aktuelle Rezension von: BerlinStoryVerlag

    „Der Architekturführer … wird den Leser mit auf eine Entdeckungsreise durch den Bezirk nehmen. Selbst alteingesessene Lichtenberg werden überrrascht sein, wie viele bauliche Schätze Lichtenberg zu bieten hat.“ – Matthias Jessen, Berliner Zeitung

    „Für Außenstehende bietet sich ein Blick in einen vielfältigen und spannenden Bezirk Berlins, auch Bewohner und Ureinwohner können ihr Lichtenberg oder ihr Hohenschönhausen mit ganz neuem Blick entdecken. Größer kann ein Kompliment für einen Architekturführer, der auch Stadtführer sein will, kaum sein.“ – Stephan Fischer, Neues Deutschland

    „Wegweisend.“ – Klaus Dieter Stefan, Kiez.Magazins

    „Nur wenige wissen: Moderne Bautechnologie hat ihren Ursprung im Bezirk Lichtenberg. Ein neuer Architekturführer zeigt die schönsten und interessantesten Bauwerke ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert …“ – Karolina Wrobel, Berliner Woche

  11. Cover des Buches Am kürzeren Ende der Sonnenallee (ISBN: 9783126757195)
    Thomas Brussig

    Am kürzeren Ende der Sonnenallee

     (310)
    Aktuelle Rezension von: kekskruemeline

    ,,Klein aber fein", ein Zitat, welches das Buch Am kürzeren Ende der Sonnenallee von Thomas Brussig ziemlich genau beschreibt, wenn nicht sogar auf den Punkt bringt. 

    In knappen 157 Seiten schreibt der damals 35-jährige Author über die DDR und alles, was dazu gehört. Sie werden sich jetzt denken: ,,Klasse, ich bin aber nicht zu einer Geschichtsstunde hierher gekommen". Hand aufs Herz, so ging es mir am Anfang auch, die typische Schullektüre eben, doch Am kürzeren Ende der Sonnenallee ist einfach was ganz Anderes und eigen für sich.

     

    Zusammen als ,,Das Potential", welches aus Micha (Protagonist), Wuschel, Mario, Brille und dem Dicken besteht, haben die Jugendlichen nicht nur ordentlich Spaß, sie bauen auch das eine oder andere mal ziemlichen Mist. So bringen sie den ABV mit verbotener Musik auf die falsche Spur und blamieren sich in den Tanzstunden beim Tanzen. 

    Doch was wäre ein Jugendroman ohne die typische Lovestory?

    In Am kürzeren Ende der Sonnenallee liegt die Liebe praktisch in der Luft und wird durch Miriam, welche laut Micha das schönste Mädchen der Welt sei, zum typischen Handlungsteil, der sich durch das ganze Buch hindurch zieht.

    Was jedoch beim Lesen besonders auffällt, ist Brussigs Schreibstil. An Komik, Späßen und lustigen Geschehnissen wird hier nicht gespart. Durch ihn klingt der ,,Todesstreifen" doch gleich viel harmloser. 

    Tatsächlich ist dies jedoch bei den meisten Lesern der größte Kritikpunkt. Die DDR sei gar nicht so harmlos gewesen und würde in Brussigs Buch nicht ernst genommen werden. Doch so soll es auch gar nicht sein. Gerade dadurch will Brussig eine andere Seite der DDR zeigen und versucht, das Positivste aus der Sache zu ziehen.

    Meine Freude über dieses Buch hält sich in Grenzen. Ständige aus dem Kontext heraus gerissene Szenenwechsel erschweren das Lesen und auf einmal befindet man sich nicht mehr in Michas Zimmer, sondern in der Vergangenheit bei irgendwelchen Verwandten von ihm. Dennoch kann man nicht anders als zu schmunzeln und lachen, wenn man das Buch liest. Hat man einen guten Sinn für Humor und eventuell auch ein Interesse an der deutschen Geschichte, so ist Am kürzeren Ende der Sonnenallee mehr als empfehlenswert.

  12. Cover des Buches Plattenbau privat (ISBN: 9783894791308)
    Susanne Hopf

    Plattenbau privat

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Karlchen Duckdich/Buchfink Bücher (ISBN: B0027D5UNA)
    Alfred Wellm

    Karlchen Duckdich/Buchfink Bücher

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Drüben und drüben (ISBN: 9783499620478)
    Jochen Schmidt

    Drüben und drüben

     (7)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir
    Buchinhalt:

    Zwei Kindheiten in Deutschland – zu fast derselben Zeit, allerdings in zwei unterschiedlichen Deutschlands: währen Jochen der DDR aufwächst, verlebt David seine Kindheit im Westen. Total unterschiedlich? Mitnichten! Mit viel Herz und Lokalkolorit schildern die beiden Jungs, wie der Alltag und die Umgebung, die Schule und die Freizeit in „ihrem“ Deutschland aussieht: Fußball im Hof des Plattenbaus „drüben“ oder der erste Kuss auf der Klassenfahrt „hüben“. Eine spannende und berührende Geschichte, denn beide könnten Freunde sein….

     

    Persönlicher Eindruck:

    Mittlerweile lebt eine ganze Generation schon ohne Mauer – viele kennen die Teilung Deutschlands nur noch aus den Geschichtsbüchern. Doch wie war das Leben „drüben“ – sei es nun im Westen oder im Osten?

    Allerliebst und in eingängigem Schreibstil beschreiben zwei Autoren ihre Kindheit, ihren Alltag und ihr Leben in dem Teil Deutschlands, in dem sie aufgewachsen sind. Ich habe mich sofort festgebissen und mochte gar nicht mehr aufhören zu lesen, so begeistert bin ich von diesem Buch.

    Ganz ohne die ewigen Klischees von Goldbroiler und Schlager Süsstafel erzählt der Junge aus dem Osten, was ihn als Kind bewegt: der erste Kuss, Streit mit den Geschwistern, Schulstreiche und Wocheneinkauf spielen genauso eine Rolle, wie das Kinderzimmer, die Spiele, die grade angesagt sind oder strenge Lehrer. Ganz so unterschiedlich ist es auch im Westen nicht, vieles, was die beiden Jungs unabhängig voneinander erleben, alles ist erstaunlich parallel und man ist erstaunt, wie wenig man doch über eine Kindheit im jeweiligen anderen Landesteil weiß.

    Was mich erstaunt hat: so wirklich erfassen kann es keiner von beiden, dass es auch noch ein „anderes Deutschland“ gibt. Der Horizont in der Kindheit ist begrenzt und beide Jungen interessieren sich einfach nicht für die DDR oder die BRD.

    Ein paar Unstimmigkeiten sind mir aufgefallen, aber sie schmälern nicht den Lesegenuss: so hat David aus Bonn in seiner Erzählung sein „Erstes Mal“ auf der Klassenfahrt, dann wieder erst viel später. Scheint sich nicht mehr so ganz zu erinnern, der Gute…. Und im Osten scheint man doch auch ab und an Mandarinen und andere Südfrüchte gehabt zu haben, nicht nur aus dem West-Paket.

    Wie auch immer: ich war prima unterhalten und leider war das Buch viel zu früh zu Ende. Originell gemacht ist auch die Gesamtaufmachung, bei der Vorder- und Rückseite des Buches jeweils eine Hälfte der Erzählung beinhalten. Dazwischen zwei Seiten „Mauer“.

     

    Absolut lesenswert, einfach toll!

  15. Cover des Buches Dann tu's doch (ISBN: 9783596807925)
    Andreas Schendel

    Dann tu's doch

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ira
    Mit dem Buch kann man einen Blick ins Leben der Jugendlichen in einem Wohnblock am Rande von Budapest werfen...Wahrheitsgetreu erzählt, irgendwie traurig...Ohne Spannung, ohne unerwartete Inhaltswendungen, trotzdem lässt sich lesen..
  16. Cover des Buches Sandberg (ISBN: 9783518464045)
    Joanna Bator

    Sandberg

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Helene_Leuschel
    Dies ist ein Buch, dass ein generationsübergreifendes Familienportrait der Nachkriegszeit in Polen, mit viel Sprachwitz, bewegenden Szenen und tiefgehenden Charakterbeschreibungen intelligent und sehr fliessend und packend miteinander verknüpft. Sehr originell und ausdrucksstark!
  17. Cover des Buches Blood Count (ISBN: 9780552161305)
    Robert Goddard

    Blood Count

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Erst wenn du tot bist (ISBN: 9783833310287)
    Katharina Höftmann

    Erst wenn du tot bist

     (32)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Fanny Wolff, 34 Jahre, ehemalige Kriegsreporterin, leidet unter Panikattacken. Also krempelt sie ihr Leben kurzerhand um, zieht zurück nach Stralsund und heuert bei den Ostsee-Nachrichten an. Kaum dort angekommen, spült der Sund ihr eine Leiche vor die Füße. Melanie Schmidt, junge Mutter zweier Kinder, schwierige Verhältnisse, wurde wohl ermordet. Der ermittelnde Kriminalkommissar ist ausgerechnet Lars Wolff, Fannys Zwillingsbruder. Er zeigt sich alles andere als begeistert über ihre Einmischung, doch Fanny lässt Melanies Geschichte, ihr Leben zwischen Jugendamt und Hartz IV, zwischen Partywochenenden und tiefster Depression nicht los. Ob mit oder ohne Lars: sie ist fest entschlossen, den Mörder zu finden.

    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich bedauere es doch, dass die Autorin nicht mit dieser Protagonistin weitere gemacht hat. Sicher, es gibt noch die Tel-Aviv – Krimiserie von ihr, aber ich hätte mir wirklich gewünscht, dass auch hiern mit Fanny eine Serie daraus entsteht. 

    Der Schreibstil ist locker und einprägsam und es passt einfach, dass jedes Kapitel mit einem Zitat beginnt. 

    Fanny Wolff ist sehr gut gezeichnet und die Geschichte ist auch wirklich spannend.

  19. Cover des Buches Les Raisind de la galère (ISBN: 9783125922464)
    Tahar Ben Jelloun

    Les Raisind de la galère

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Ines_Mueller
    Les Raisins de la galère von Tahar Ben Jelloun mussten wir für den Französischunterricht lesen, doch es hat mir überhaupt nicht gefallen. Da wäre zu einem eine viel zu anspruchsvolle Sprache, mit der der Großteil meiner Klasse extrem große Schwierigkeiten hatte, genauso wie ich. Hätte ich die deutsche Übersetzung zu diesem Buch nicht gelesen, hätte ich vielleicht nur ein Drittel des Inhalts verstanden. Zwar wurden auf jeder Seite zahlreiche Vokabeln angegeben, doch darunter waren teilweise auch Wörter wie detester oder adorer zu finden, also Wörter, die jeder halbwegs bewanderte Französischlerner auch weiß. Inhaltlich wurde das ganze auch nicht besser, da ein absolutes Knuddelmuddel herrschte. Die Protagonistin erzählt nur besondere Ereignisse aus ihrem Leben, die nicht wirklich in einem Zusammenhang stehen, was zur Folge hat, dass der Leser große Probleme hat ihren Gedankensprüngen zu folgen. Fazit: "Les Raisins de la galère" ist ein wahrlich schlechter Einstieg für eine Französischlektüre. Das Thema hätte interessant sein können wurde aber mehr als schlecht umgesetzt.
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