Bücher mit dem Tag "playlist"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "playlist" gekennzeichnet haben.

20 Bücher

  1. Cover des Buches Begin Again: Special Edition (ISBN: 9783736327436)
    Mona Kasten

    Begin Again: Special Edition

    (3.489)
    Aktuelle Rezension von: Vivien_Walter

    Begin Again ist für mich so ein Buch, bei dem ich während des Lesens ziemlich schnell verstanden habe, warum es so viele Leser lieben. Es hat dieses typische New-Adult-Feeling, das einen einfach in die Geschichte hineinzieht, und gleichzeitig eine Atmosphäre, in der man sich richtig wohlfühlen kann.


    Was mir besonders gut gefallen hat, war die Dynamik zwischen Allie und Kaden. Die beiden haben eine richtig gute Chemie und gerade ihre Gespräche und kleinen Wortgefechte haben mir unglaublich viel Spaß gemacht. Dieses gegenseitige Herausfordern, die Spannung zwischen ihnen und das langsame Annähern haben für mich sehr gut funktioniert. Besonders Kaden fand ich interessant, weil er auf den ersten Blick ziemlich unnahbar und selbstbewusst wirkt, aber im Laufe der Geschichte immer mehr Facetten von sich zeigt. Genau diese Entwicklung mochte ich sehr.


    Auch Allie hat mir als Protagonistin gut gefallen. Ich mochte, dass sie nicht einfach nur über ihre Liebesgeschichte definiert wird, sondern selbst mit ihrer Vergangenheit und ihren eigenen Problemen zu kämpfen hat. Ihre Entwicklung war für mich einer der stärkeren Punkte der Geschichte.


    Was Begin Again für mich aber wirklich besonders macht, sind gar nicht nur die beiden Hauptcharaktere, sondern die gesamte Atmosphäre. Die Freundschaften, die WG, das Studentenleben und dieses Gefühl, mit den Charakteren gemeinsam einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, haben mir richtig gut gefallen. Es entsteht dadurch eine Art Wohlfühlgefühl, obwohl die Geschichte natürlich auch ernstere und emotionalere Themen beinhaltet.


    Mona Kastens Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich angenehm und flüssig lesen, ohne dass es sich oberflächlich anfühlt. Ich mochte besonders, wie die emotionaleren Momente eingebaut wurden und dass man immer wieder hinter die Fassaden der Charaktere schauen konnte.


    Einige Entwicklungen waren mir stellenweise etwas vorhersehbar und manches hätte für meinen Geschmack noch etwas mehr Tiefe vertragen können. Gerade bei bestimmten Konflikten hätte ich mir gewünscht, dass sie emotional noch stärker ausgearbeitet werden. Dadurch gab es für mich ein paar Momente, bei denen ich nicht ganz so stark mitgefühlt habe, wie ich es mir gewünscht hätte.

  2. Cover des Buches Playlist (ISBN: 9783426519479)
    Sebastian Fitzek

    Playlist

    (829)
    Aktuelle Rezension von: Sele

    Als großer Fan von Sebastian Fitzek sind genau solche Ideen der Grund, warum ich seine Bücher so gerne lese. Das Konzept mit der wirklich existierenden Playlist zum Buch fand ich unglaublich kreativ. Dadurch war es für mich nicht einfach nur ein Buch, sondern ein richtiges Erlebnis. Die Musik hat die Geschichte noch einmal auf eine ganz besondere Art lebendig gemacht. 🎧📖

  3. Cover des Buches Maybe Someday (ISBN: 9783423218740)
    Colleen Hoover

    Maybe Someday

    (1.679)
    Aktuelle Rezension von: Chiara_M_

    ⭐️⭐️⭐️⭐️

    Ich bin jetzt zwar nicht mehr unbedingt ein Romance-Girl, aber im Rahmen der Sub-Abbau-Challenge musste auch dieses Buch endlich mal gelesen werden!


    CoHo hat einfach einen unglaublich tollen und leichten Schreibstil, wo man einfach nur so durch die Seiten fliegt!


    Die Story zwischen Sydney und Ridge war cute, schmerzhaft und manchmal auch zum augenverdrehen!


    Groẞ anspruchsvoll war es natürlich nicht, aber das muss es bei diesem Genre ja auch nicht immer sein 😉

  4. Cover des Buches Der letzte erste Blick (ISBN: 9783736324787)
    Bianca Iosivoni

    Der letzte erste Blick

    (879)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Der letzte erste Blick von Bianca Iosivoni war für mich eine richtig schöne, klassische New-Adult-Geschichte.

    Emerys Wunsch, weit weg von ihrer Vergangenheit noch einmal komplett neu anzufangen, konnte ich total nachvollziehen. Besonders der chaotische Einstieg mit Mason hat mir richtig gut gefallen. Ich fand ihn direkt lustig und sympathisch und mochte Mason sowieso richtig gerne.

    Auch Emerys eher verschlossene und abweisende Art konnte ich grundsätzlich verstehen. Nach allem, was passiert ist, fand ich ihre Schwierigkeiten, anderen Menschen wieder zu vertrauen, glaubwürdig dargestellt. Nur im Umgang mit Dylan war es mir irgendwann ein bisschen zu viel. An manchen Stellen hätte sie einfach sagen können, was eigentlich los ist, statt ihn immer wieder von sich zu stoßen.

    Dylan dagegen war für mich eine absolute Green Flag. Ich mochte ihn richtig gerne und fand es schön, zur Abwechslung keinen klassischen Bad Boy als Love Interest zu haben.

    Mein eigentliches Highlight war aber die Found Family. Die Freundesgruppe war einfach toll und hat bei mir sofort dieses Wohlfühlgefühl ausgelöst. Genau diese Dynamik hat mir sogar noch besser gefallen als die eigentliche Romance und macht mich besonders neugierig auf die weiteren Geschichten der Reihe.

    Auch das College-Setting hat mir richtig Spaß gemacht. Das Buch fühlt sich dabei sehr nach klassischem New Adult an – mit allem, was dazugehört – aber genau das mochte ich hier.

    Kein absolutes Highlight für mich, aber eine richtig schöne Wohlfühlgeschichte und vor allem ein Reihenauftakt, der definitiv Lust auf die anderen Charaktere gemacht hat.

    ⭐ 3,5 von 5 Sternen

  5. Cover des Buches Den Mund voll ungesagter Dinge (ISBN: 9783453273658)
    Anne Freytag

    Den Mund voll ungesagter Dinge

    (700)
    Aktuelle Rezension von: bibliophilara

    Das Motto für die Lesechallenge im Mai lautet: „Lies eine queere Geschichte.“ Es ist ein großartiges Motto, denn hier kann man frei wählen, welche queere Repräsentation man bei der Lektüre wählen möchte. Mir ist sofort ein Buch in den Sinn gekommen, das ich im August 2021 während meines Urlaubs im Dussmann Berlin gekauft habe: „Den Mund voll ungesagter Dinge“ von Anne Freytag. Bereits vor zwei Jahren habe ich „Mein bester letzter Sommer“ von der Autorin gelesen, was ich sehr mochte. Nun ist also ein weiteres Jugendbuch von ihr an der Reihe. Es erschien 2017 und handelt von einer Teenagerin, die schleichend erkennt, dass sie vielleicht gar nicht heterosexuell ist. Warum das Buch mit dem Thema aber manchmal nicht gut umgeht, verrate ich euch in dieser Rezension. 

    Die 17-jährige Sophie Richter zieht 2016 mit ihrem alleinerziehenden Vater Christian von Hamburg nach München, um mit seiner Freundin Lena und ihren beiden Söhnen Valentin und Leon eine Patchwork-Familie zu gründen. Obwohl sie von ihren neuen Familienmitgliedern liebevoll empfangen wird und ein riesiges Zimmer für sich bekommt, fühlt sie sich nicht heimisch und vermisst ihr Leben in Hamburg mit ihrem besten Freund Lukas. Doch dann beobachtet sie durch ihr Fenster das blonde Nachbarmädchen mit der Zahnlücke und fühlt sich auf merkwürdige Weise zu ihr hingezogen. Als sie erfährt, dass sie mit ihr in dieselbe Jahrgangsstufe des Gymnasiums geht, gibt es für Sophie vielleicht doch einen Grund, sich auf ihr neues Leben in München zu freuen. 

    „Es schüttet.“, ist der erste, knappe Satz des Prologs „Und vor mir das Nichts“. Der starke Regen soll hier die Gefühlslage der Protagonistin Sophie widerspiegeln, die ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive im Präsens erzählt. Spannend ist: Dieser Prolog ist auch ein späteres Kapitel. Auf Seite 362 steht exakt derselbe Text. Nur die letzten vier Sätze des Prologs sind anders, während später noch zwei Absätze folgen. In der Erzähltheorie ist das ein ganz typischer Einsteig: Im Prolog wird ein kleiner Schnipsel präsentiert, der zukünftige Ereignisse im linearen Handlungsverlauf vorzeitig präsentiert. Germanisten nennen das eine Prolepse, falls ihr mal ein bisschen angeben möchtet. Auf fast 400 Seiten arbeitet sich die Leserschaft also kontinuierlich in kleinen Schritten auf den Handlungszeitpunkt im Prolog hin. Sophies Geschichte beginnt dabei im März 2016 und endet im September desselben Jahres.

    Protagonistin ist die 17-jährige Sophie, die dunkle Haare hat, schlank und laut ihres besten Freundes Lukas „fast schon absurd schön“ (S. 184) ist. Innerlich ist sie aber unsicher und verletzlich. Ihre Mutter hat sie nach ihrer Geburt verlassen, und so wuchs Sophie bei ihrem alleinerziehenden Vater auf. Sie ist nachdenklich und authentisch. In vielerlei Hinsicht habe ich mich bei ihr selbst zurückversetzt gefühlt in die Zeit meiner Teenager-Jahre. Womit ich jedoch meine Schwierigkeiten hatte, war dass sie mit ihren jungen 17 Jahren schon mehrfach betrunken Sex auf Partys hatte. Sie war noch nie in einen Jungen verliebt, hatte noch keinen festen Freund, aber hat sich im Suff dann doch einfach mal flachlegen lassen. Schlimmer noch, ihr bester Freund Lukas nennt sie ständig bei ihrem Spitznamen „Flittchen“ (S. 22), der daher rühren soll, dass Sophie mal eine Phase gehabt haben soll, in der sie roten Lippenstift getragen hat und in Kombination mit ihren dunklen Haaren wie Schneewittchen ausgesehen haben soll. Und natürlich, dass sie in Hamburg den Schlampenruf weg hatte. Grundsätzlich fand ich die Dynamik zwischen Lukas und Sophie schwierig. Sie sind zwar Kindheitsfreunde, aber dass sie sich auf die Wange küssen, gemeinsam kuschelnd in einem Bett schlafen oder auf einer Party so tun, als hätten sie im Badezimmer Sex gehabt, fand ich absolut schräg. Gerade weil Lukas eine feste Freundin hat, die wohl nicht ganz grundlos eifersüchtig ist. Auf mich wirkte Lukas grenzüberschreitend, wie er jeden verzweifelten Versuch unternimmt, aus der Friendzone zu kommen. Auch wenn ich Sophie meistens sympathisch finde, merkt man, dass sie noch in einer Selbstfindungsphase steckt und sich für Anerkennung zu sehr an Typen anbiedert, die es eigentlich nicht gut mit ihr meinen. Sie muss noch lernen, Grenzen zu setzen und sich nicht zu sehr als Pick me-Girl zu inszenieren.

    Freytags Schreibstil ist modern, direkt und stellenweise metaphorisch. Dabei ist die Sprache jugendlich, intensiv und trotzdem unaufgeregt. Das Tempo ist perfekt ausgewogen und man kommt schnell in einen Lesefluss. Der Schreibstil ist wirklich die größte Stärke des Jugendbuchs: Er wirkt mühelos atmosphärisch und wunderschön. Schon bei „Mein bester letzter Sommer“ war ich von der zarten und warmen Atmosphäre begeistert, und auch hier gibt es trotz Streitigkeiten ein wunderbar wohliges Gefühl, das Anne Freytags Bücher zu etwas ganz Besonderem macht. Die Konflikte wirken nachvollziehbar und nicht aufgesetzt. Außerdem gibt es keine Längen, sondern jedes Kapitel ist sprachlich rund und bereitet große Freunde beim Lesen. Auf stilistischer Ebene habe ich also absolut nichts zu kritisieren.

    Dennoch gibt es auch zwei unübersehbare Schwachpunkte in „Den Mund voll ungesagter Dinge“. Einmal sind das medizinische Ungenauigkeiten, die mir bereits bei „Mein bester letzter Sommer“ aufgefallen sind. Hier ist die Protagonistin zwar nicht sterbenskrank, doch sie hat einmalig starkes Fieber und liegt mehrere Tage flach. Laut Lena hat Sophie bis zu 41,8°C Fieber. Einmal zur Einordnung: ab etwa 41°C spricht man von einem lebensgefährlichen Zustand, 42°C sind mit dem Leben kaum noch vereinbar. Bei extrem hohem Fieber steigt das Risiko für Kreislaufversagen, neurologische Schäden oder Krampfanfälle. Sophie beschreibt sogar tagelange Bewusstlosigkeit. Dennoch bringen weder Christian noch Lena sie ins Krankenhaus, um Laborwerte messen, Infusionen geben oder lebensbedrohliche Erkrankungen wie Sepsis oder eine Hirnhautentzündung ausschließen zu lassen. Und das alles, obwohl beide Ärzte sind und ihnen die zwingend notwendige Einweisung bewusst sein sollte. Stattdessen duschen sie Sophie fälschlicherweise kalt ab und lassen sie im Bett liegen. Ich verstehe, dass Sophies Erkrankung auch eine symbolische Bedeutung hat und mit einem inneren Konflikt einhergeht. Aber man hätte sie wenigstens realistischer schreiben können, z.B. mit 39,8°C Fieber. Besonders weil sie mit Ärzten zusammen lebt, fällt diese Szene auseinander wie morsches Holz. Ausreichende Recherchen im medizinischem Bereich sind definitiv Freytags Kryptonit.

    Außerdem ist der Umgang mit Homo- bzw. Bisexualität und dem Coming Out hier stellenweise schwierig. Aus dem Klappentext geht bereits hervor, dass Sophie und Alex anfangen, sich sexuell näher zu kommen. Allerdings hat Alex bereits einen festen Freund: Clemens. Und den verlässt Alex auch nicht, sondern betrügt ihn mit Sophie. Das wird zwar auch thematisiert, aber viel zu lange wird einfach ignoriert, dass eine von ihnen nicht single ist. Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass das Coming Out von einem der beiden und dessen Folgen näher beleuchtet werden. Zwar erfährt Sophie teilweise Unverständnis, aber die Folgen scheinen für sie banal und tendenziell positiv zu sein, obwohl negative Reaktionen wie Ablehnung, Mobbing oder Kontaktabbrüche für viele Jugendliche leider sehr real sind. Da hätte ich mir eine differenziertere Auseinandersetzung gewünscht.

    Das Ende hat mir dagegen sehr gut gefallen. Konflikte schaukeln hier noch einmal hoch, und auch, wenn Freytag in der Danksagung geschrieben hat, dass ihr die Streitdialoge sehr schwer gefallen sind, finde ich sie doch gelungen. Beide Positionen sind irgendwo nachvollziehbar, auch wenn Alex für mich unsympathisch bleibt. Lena habe ich dagegen sehr ins Herz geschlossen und sie wird mir als liebste Figur in diesem Buch in Erinnerung bleiben. Auch die Playlists, die im hinteren Buchdeckel zu finden sind, sind typisch für Freytags Jugendbücher. Ich habe sie leicht abgewandelt auf Spotify gehört, und sie war wirklich der perfekte Soundtrack zur Lektüre und ein kleiner, süßer Bonus. Insgesamt kann ich euch „Den Mund voll ungesagter Dinge“ also ans Herz legen.

    Anne Freytags atmosphärischer, wunderschöner und müheloser Schreibstil trägt „Den Mund voll ungesagter Dinge“ und macht die Geschichte über weite Strecken zu einem echten Lesevergnügen. Alle Figuren wirken glaubwürdig und Sophie ist eine authentische Jugendliche in einer Selbstfindungsphase. Kritisch ist dagegen mal wieder die unrealistische medizinische Darstellung, hier von Sophies Fieber, sowie die etwas oberflächliche Behandlung von Fremdgehen, einem Coming Out und den Folgen. Trotz dieser Schwächen habe ich das Jugendbuch aus dem Jahr 2017 sehr gerne gelesen, weshalb ich ihm vier von fünf Federn gebe. Von Freytag habe ich noch den Thriller „Aus schwarzem Wasser“ auf dem SuB, den ich gerne nächstes Jahr lesen möchte.

  6. Cover des Buches Up All Night (ISBN: 9783736309678)
    April Dawson

    Up All Night

    (422)
    Aktuelle Rezension von: thewonderlandofbooks

    Ich muss sagen, der Einstieg war für mich ziemlich drüber und hat mich ehrlich gesagt kurz abgeschreckt. Gleichzeitig hatte ich aber das Gefühl, dass das einfach diese typische Anfangsdynamik ist, die die Situation erklärt, also bin ich erstmal dran geblieben.

    Die Grundidee fand ich eigentlich ganz gut. Taylor zieht in eine WG mit Daniel, ihrem ehemaligen Freund und einer früheren Freundin, wodurch direkt eine besondere und ziemlich komplizierte Dynamik entsteht. Dazu kommt die Liebesgeschichte mit Daniel, der vorgibt auf Männer zu stehen, während er eigentlich schon länger Gefühle für sie hat, sie davon aber nichts weiß. Das klang für mich erstmal ungewöhnlich und hatte definitiv Potenzial für eine unterhaltsame Story.

    Leider hat es für mich am Ende nicht so funktioniert, wie ich es mir erhofft hatte. Mit Taylor bin ich nie so richtig warm geworden. Ich hab ihre Situation schon verstanden und auch nachvollziehen können, warum sie so handelt, aber emotional konnte ich nicht wirklich mit ihr mitfühlen.

    Auch Daniel hat es mir nicht leicht gemacht. Ich fand ihn in vielen Momenten eher schwierig. Manche seiner Gedanken und Reaktionen haben sich für mich unangenehm angefühlt und teilweise auch etwas übergriffig. Dadurch ist es mir auch schwer gefallen, die Beziehung zwischen den beiden wirklich zu fühlen.

    Die Liebesgeschichte hat am Anfang noch einen ganz interessanten Ansatz gehabt, ist für mich im Verlauf aber immer mehr abgeflacht. Irgendwann wirkte vieles ziemlich konstruiert und nicht mehr richtig rund, sodass ich oft emotional raus war. Gerade die Dialoge haben für mich überhaupt nicht funktioniert, weil sie sich sehr gestellt und einfach nicht echt angefühlt haben.

    Auch die Nebencharaktere konnten es für mich leider nicht rausreißen. Die WG-Konstellation hätte so viel Potenzial für eine tolle Freundschafts-Story gehabt, bleibt aber leider sehr flach. Dadurch fehlt der Geschichte einfach Tiefe und Abwechslung.

    Fazit:

    Spannende Idee, aber für mich leider keine überzeugende Umsetzung.

  7. Cover des Buches Playlist (ISBN: 9783839897324)
    Sebastian Fitzek

    Playlist

    (71)
    Aktuelle Rezension von: Sven_Langner

    Der Thriller von Sebastian Fitzek ist wie immer spannend und bietet viele Wendungen. Das Besondere sind ja die Songs, die auch passend zum Buch geschrieben wurden. Nach dem Lesen, oder Hören, kann man sich den passenden Song heraus suchen und ebenfalls der schönen Musik lauschen. Das finde ich eine schöne Kombination. Einen Stern ziehe ich ab, da der Thriller an 1,2 Stellen für mich zu sehr drüber ist.

  8. Cover des Buches Ein Jahr voller Wunder (ISBN: 9783257246117)
    Clemency Burton-Hill

    Ein Jahr voller Wunder

    (43)
    Aktuelle Rezension von: evafl

    Dieses Buch ist ein musikalischer Kalender für jeden Tag, zusammengestellt von der renommierten Musikerin und beliebten Moderatorin Clemency Burton-Hill. Aufgrund persönlicher Lieblingsstücke und Ideen hat sie jedem Tag einen klassischen Musiktitel zugeordnet, die zugehörige Playlist findet man bei Apple Music.

    Dieses Buch kommt mit einem soooo ansprechenden Cover daher, das muss ich direkt mal vorwegsagen – aber ich denke, dass es da nicht nur mir so geht. Auf alle Fälle passt es definitiv zum Buch.  

    Musik ist für mich etwas, was mich schon lange begleitet – und da dann auch die verschiedensten Varianten. Von A cappella über Rock-Pop bis hin zu klassischer Musik. Für mich ist Musik unheimlich wichtig. Entsprechend gespannt war ich auf dieses Buch.  

    Für jeden Tag des Jahres findet man eine Seite im Buch, überschrieben mit dem jeweiligen Datum, Namen des Künstlers, Geburts- und ggf. Sterbejahr und dem musikalischen Werk, um das es dabei geht. Dank dem praktischen Lesebändchen braucht man für dieses Buch nicht unbedingt ein weiteres Lesezeichen. In den Texten erfährt man etwas über den jeweiligen Künstler und das entsprechende Stück. Es ist soweit gut verständlich geschrieben, man muss sich aber definitiv auf den Inhalt einlassen, sollte es nicht so nebenher lesen, sondern sich die Zeit dafür wirklich nehmen. 

    Passend zum Buch gibt es die Musik bei Apple Music. Das mag grundsätzlich praktisch sein, ich hätte mir hier aber eine andere Variante gewünscht. Zum einen ist dies ja kostenpflichtig, zum anderen finde ich manchmal Einblicke in die Stücke auch ausreichend – so dass ggf. auch eine CD, ein Download für mich praktischer gewesen wären. Ggf. wären ja auch QR-Codes auf jeder Seite mit Link zum Stück etwas, aber das nur als Idee. (Ich gebe gerne Geld für Musik aus, beim Buch hätte ich mir dies dann aber inklusiv gewünscht.) 

    Generell hat mir dieses Buch echt gut gefallen, auch die Idee dahinter finde ich echt gut. Manchmal hätte ich mir für mich etwas mehr Leichtigkeit bei den Texten gewünscht, aber das ist nur so mein Gefühl dazu. Auch eine andere Abspielmöglichkeit bzw. sogar nur Ausschnitte aus den Stücken hätte mir noch etwas besser gefallen. Dennoch ist es für mich ein Buch, in welches man immer wieder hineinschauen bzw. -lesen kann und die Stücke anhören kann. Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung (für Musikliebhaber).  

  9. Cover des Buches New York Diaries – Sarah (ISBN: 9783426519400)
    Carrie Price

    New York Diaries – Sarah

    (178)
    Aktuelle Rezension von: JuliesBookhismus

    Sarah Hawks ist eine tolle Protagonistin, die verstanden hat, worum es beim Musikmachen

    und hören geht. Sie fühlt jede Zeile und erkennt den Mensch dahinter. So auch bei ihrer

    neusten Entdeckung Will Brown. Doch der hat keine Lust auf Rampenlicht und zieht sich

    zurück. Gefühlschaos entsteht dann auch noch, weil ein anderer besonderer Mann auftaucht.

    Ich erkenne so viel von der Autorin in Sarah wieder und das fand ich ganz besonders schön.

    Ohne Musik ist das Leben langweilig, denn sie gibt uns den Sound und den Rhythmus. Sie

    füllt die Stille und bringt unsere Fantasie auf Touren. Ohne geht’s einfach nicht

  10. Cover des Buches New York Diaries – Claire (ISBN: 9783426519394)
    Ally Taylor

    New York Diaries – Claire

    (411)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Claire ist 32 Jahre und kehrt aus einer gescheiterten Beziehung von London nach New York zurück. Sie ist nicht nur wieder Single, sondern auch arbeitslos und pleite und zieht kurzerhand zu ihrer Freundin June. Dort erwartet Claire Danny, ihr bester Freund aus Collegezeiten. Aber auch Jamie, eine verflossene High - School  - Liebe. 

    Was ist an Claire vorbeigegangen? Was ist ihr nie aufgefallen?

    Der Schreibstil an sich hat mir sehr gut gefallen. Auch die kurz gehaltenen Kapitel. Claire hat mich einfach nur genervt. Mit ihren 32 Jahren, benimmt sie sich wie ein kleines verwöhntes Kind. Bekommt sie ihren Willen nicht, wird sie eine Zicke. Auch das Reden fällt ihr scheinbar sehr schwer. Lieber auf stur und stumm schalten ist ihre Devise. June dagegen war mir sehr sympathisch. Sehr lustig und nicht so verbissen.

    Ich konnte schon ziemlich schnell herausfinden, wie es ausgeht. Das war auch der Fall. Aber das Ende war für mich so schnell abgefertigt. Schade. Es hätte mich noch interessiert, wie es mit Claire weitergeht.

    Diese Reihe werde ich nicht weiter verfolgen.


  11. Cover des Buches Paris, du und ich (ISBN: 9783570403662)
    Adriana Popescu

    Paris, du und ich

    (213)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Die Romane von Adriana Popescu mag ich sehr und lese immer mal wieder was von ihr. 

    Dieser Jugendroman konnte mich gleich fesseln. Die Atmosphäre von Paris kam sehr gut rüber und konnte mir alles wunderbar vorstellen. Emma und Vincent mochte ich sehr gerne. Der Roman konnte mich wunderbar unterhalten und hatte wie ich es von Adriana Popescu gewöhnt bin auch etwas Tiefgang. Die Handlung war ziemlich vorhersehbar. Ich hätte mir etwas mehr Wendungen gewünscht. Jedoch ein wunderschöner Jugendroman für zwischendurch. 

    Daher 4 Sterne von mir und eine Leseempfehlung. 



  12. Cover des Buches Wildfire (English Edition) (ISBN: 9781668026274)
    Hannah Grace

    Wildfire (English Edition)

    (37)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16

    Handlung & Aufbau

    Das Buch legt ohne viele Erklärungen sofort los. Wir lernen die wichtigsten Charaktere des Buches kennen: Russell (oft genannt Russ) Callaghan & Aurora (ab und zu genannt Rory oder Ror) Roberts. Dabei begegnen wir auch einigen Personen aus dem vorherigen Band ("Icebreaker"), was ganz nett. Nate, Anastasia und Gefolgschaft werden wohl erstmal nicht in das Tal der Vergessenheit verbannt. Ist "Icebreaker" schon etwas länger her, könnten sich die ersten Seite als Einstieg vielleicht etwas schwieriger erweisen, da man eigentlich sofort in die Story hineingeschmissen wird. Ein paar Erläuterungen werden im Verlaufe des Buches zwar eingebaut, aber sie sind dann doch eher rar gesät. Der Plot der Geschichte ist mehr als vorhersehbar - Überraschungen erwartet uns weniger (wenn dann nur Kleinigkeiten). Insgesamt ist schon bald klar wie das Buch in etwa enden wird. Allerdings war das bei "Icebreaker" schon nicht anders und für diese Art von Büchern ist das gang und gäbe. Darauf sollte man sich als Leser*in einstellen. Glaubwürdig ist der Plot zum Teil: Beide haben massive Daddy Issues - das kann passieren, aber, dass es gleich beide in recht extremen Ausmaße betrifft und dann auch noch eine Person von beiden reich & berühmter/bekannter sein soll, finde ich etwas übertrieben. Aber total abwegig finde ich dann doch nicht. Es ist recht ungewöhnlich und schon überspitzt, aber es ist nicht unmöglich und die Extreme hält sich noch einigermaßen im Rahmen. Zudem erhält man wenig Abwechslung. Der Plot verfolgt eine gerade Linie und ein ganz spezifisches Ziel: das Traumpaar soll zueinander finden. Dabei werden extremere Situationen oder größere Richtungswechsel gemieden. Die Leser*innen sollen nicht allzu sehr nervlich überspannt werden. Es ist eine entspannte, lockere und wenig ereignisreiche Lektüre. Spannung & Thrill gibt es hier kaum. Es ist ein Buch voller "ohs" und "aws". Wobei das für mich persönlich eher weniger der Fall war. Ich brauche persönlich mehr Drama und mehr Ungewissheit beim Lesen, damit ich mich richtig freuen kann, dass etwas gut ausgeht. So war es eher ein: "War ja klar!" 

    Figuren

    Außerdem war mir vor allem Russ viel zu perfekt und verständnisvoll - das war schon fast ekelhaft zuckersüß & lieb. Naja, zumindest ist er keine Red Flag. Aurora fand ich dagegen als Charakter schon etwas spannender, aber dennoch fand ich auch sie nicht sonderlich spannend oder anziehend. Zwar erkennt man, dass die Autorin den Charakteren mit traumatischen Familienverhältnissen mehr Tiefe zu geben, aber Menschen werden nicht interessanter indem sie eine möglichst schlimme Kindheit hatten. Zudem wurden diese Probleme nur ansatzweise behandelt, aber kaum wirklich ausgeführt, geschweige denn damit gearbeitet. Du kannst nicht jede Menge Probleme einbauen und dann diese nur halbherzig nutzen. Das muss aufgearbeitet und eingebaut werden. Daher bin ich kein Fan davon zu viele solcher Elemente in ein Buch zu packen, weil es innerhalb eines Buches gar nicht so verarbeiten kann wie es sich eigentlich sein müsste. Die Trickkiste von wegen beide Personen sind ja so bemitleidenswert und kämpfen mit ihren Dämonen zieht bei mir einfach nicht mehr. Nur, wenn es gut gemacht ist, was hier leider nicht der Fall ist. Allerdings kann ich nicht bestreiten, dass beide in gewissermaßen sympathisch sind und man deutlich merkt, dass die beiden zusammengehören. Eine romantische Anziehung kann durchaus spüren beim Lesen. Ein romantisches Buch ist es allemal! Die Nebenfiguren sind nicht völlig egal, aber auch nicht stark im Fokus. Sie sind gut eingesetzt, um den Verlauf der Geschichte interessanter und abwechslungsreicher zu gestalten. Zudem sind es durchaus interessantere Persönlichkeiten, die für etwas Witz sorgen. Aber auch hier neigt die Autorin zu Übertreibungen (siehe "Auflösung" am Ende des Buches - was ich hier aus Spoilergründen nicht mehr weiter ausführen werde). 

    Sprache & Stil

    Der Schreibstil war angenehm zu lesen und eher einfach gehalten. Er ist weniger poetisch oder bildhaft, sondern erzählt simpel die Story und mehr auch nicht. Manche Formulierungen waren witzig, niedlich und auch etwas nachdenklicher. Insgesamt aber erwartet uns keine Jane Austen oder Stephen King oder George R. R. Martin. Dabei kann man der Geschichte sehr gut folgen und es wirkt nicht holprig beim Lesen. Das Buch wechselt in kurzen Abständen immer wieder zwischen der Sichtweise von Russ und Aurora hin und her. Dies wird in den Kapitelüberschriften auch sofort mitgeteilt, wenn ein Perspektivenwechsel erfolgt, was auch wichtig ist, weil beide Sichtweisen im Ich-Erzähler präsentiert werden. 

    Romantik & Erotik

    Das Buch ist definitiv eher auf der romantischen Seite. In "Icebreaker" gab es viele erotische Szenen, was hier, für mich überraschenderweise, eher seltener der Fall war. Es gibt Erotik - ja, aber die Szenen sind eher seltener und weniger explizit als beim Vorgänger-Buch. Manche könnten das als enttäuschend oder störend finden, ich fand es angenehm. Allerdings dürfen wir nicht vergessen, dass der erste Teil anders war und viele beim zweiten Teil mit einer anderen Erwartungshaltung herangehen werden. Sie erwarten damit deutlich mehr sexy time, was die Leser*innen eher nicht bekommen mit diesem Band. Die Erotikszenen selbst fand ich ok - nicht besonders spannend, aber auch nicht wahnsinnig schlecht. Ich denke, es lag vor allem daran, dass es nicht überraschend war, dass diese kommen werden und sie waren insgesamt recht unspektakulär. Die Romantik war schon fast ekelhaft niedlich. Nichts persönlich für mich, aber manche könnten "dahin schmelzen". Ich fands zu kitschig und zu nett. Viel zu wenig Drama, viel zu wenig Besonderes oder Außergewöhnliches, zu wenig Unerwartetes. Es war aber auch nicht sterbenslangweilig. Es war alles halt einfach irgendwie ok und durchschnittlich (siehe auch meine Sternebewertung dementsprechend).

    Themen & Botschaften

    Es bleibt eine größtenteils unterhaltende Lektüre. Es werden zwar Traumata angesprochen, aber wie schon vorab besprochen eher halbherzig und es wird nicht besonders intensiv damit gearbeitet. Es geht hauptsächlich um die romantische Anbändelung zwischen Russ & Aurora, wobei die Traumata der beiden eine Art gemeinsame Grundlage schafft und sie sich dadurch auch näher kommen. Was lernen wir daraus?: für die Liebe des Lebens braucht es mindestens ein Schicksalsschlag. Ich bin mal wieder so euphorisch... :D 

    Jedenfalls soll das Buch nicht zum Nachdenken anregen, sondern einfach nur niedlich, romantisch und unterhaltend sein. Wer so etwas sucht, ist hier genau richtig!

  13. Cover des Buches Extended trust (ISBN: 9783749446803)
    Sarah Saxx

    Extended trust

    (179)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Extended Trust von Sarah Saxx 

    ▫️

    Dieses Buch wurde mit bei #amazonprimereading angeboten und ich fand es interessant.

    . 

    Aufgrund des Klappentextes hatte ich etwas leicht verruchtes erwartet. Ich dachte ich könnte etwas neues lesen, etwas mir fremdes. 

    .

    Bei mir war angekommen: toller Typ, elitärer Clubbesitzer, zusätzlich Inhaber eines Clubs nur für Frauen (zwinker zwinker… ihr wisst schon) trifft auf unerfahrene, verschüchterte Frau.

    .

    Ja, irgendwie fing das Buch auch so an, aber schnell hatte ich das Gefühl, dass es eine ganz andere Geschichte wird. Ich war erstaunt. Ganz anders Thema. Sie wurde in ihrer Jugend traumatisiert und mit diesen Erinnerungen kämpft sie immer noch. Er hilft ihr da raus. Er ist sensibel, einfühlsam, perfekt…. Hmmm, freut mich für Charlotte. Wollte ich aber so nicht lesen 😅. 

    .

    Für die Geschichte hätte er auch Steuerberater beim Finanzamt sein können. Hier ging es zu 90% um Traumaüberwindung. 

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    Das dieser Mega Frauenschwarm, der sein Geld mit Erotik verdient, auf einmal allem abschwört und der perfekte Gentleman ist… fand ich zu schnulzig. Ich hätte mehr Kanten und Ecken interessanter gefunden.

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    Charlottes Trauma ist furchtbar, aber in der Ausprägung für mich nicht 1:1 nachvollziehbar. Ich hätte eine andere Art der Ängste verstehen können ( Nähe, Gewalt, Hilflosigkeit, starkes Sicherheitsbedürfnis etc) aber ich bin da zum Glück keine Expertin. 

    .

    5 Jahre Angst und Trentino schafft es ihr zu helfen.

    .

    3 Sterne von mir. Ich tue mich hiermit wirklich schwer. Bestimmt eine wertvolle Geschichte, wenn ich nicht etwas ganz anders erwartet hätte.

  14. Cover des Buches New York Diaries - Phoebe (ISBN: 9783426519417)
    Ally Taylor

    New York Diaries - Phoebe

    (109)
    Aktuelle Rezension von: Aurora

    Dies ist nun schon das dreitte Buch der "New York Diaries"-Reihe. Jedes Mal bin ich davon fasziniert, wie sie alle ineinandergreifen, obwohl doch jedes Buch seine ganz eigene Handlung hat. Aber immer wieder tauchen Charaktere aus den vorherigen Büchern auf. Sogar Zoe, um die es im vierten Teil geht, wurde bereits erwähnt.
    Ich fand die Idee mit den vertauschten Koffern und dass sich Phoebe und David gegenseitig suchen, richtig toll. Allerdings konnte mich die Umsetzung nicht so mitreißen, wie ich es gehofft hatte. Auch ging mir da Ende eindeutig zu schnell. Es hat für mich den Eindruck vermittelt, dass das Buch entweder schnell zu Ende geschrieben werden musste oder andernfalls der Rahmen des Buchumfangs gesprengt worden wäre.
    Dennoch hat mir auch hier wieder der Schreibstil von Ally Taylor bzw. Anne Freytag sehr gut gefallen und auch die Charaktere waren mir größtenteils sehr sympathisch. Ich werde definitiv noch mehr von der Autorin lesen.

  15. Cover des Buches Deep Cuts (ISBN: 9783423284790)
    Holly Brickley

    Deep Cuts

    (102)
    Aktuelle Rezension von: Krummbein

    „Deep Cuts“ ist ein Debütroman, der sich stark um Musik, kreative Ambitionen und zwischenmenschliche Verwicklungen dreht. Holly Brickley gelingt es, eine sehr dichte Atmosphäre zu schaffen — besonders durch die Musikreferenzen und die Darstellung der frühen 2000er-Jahre. Für Musikliebhaber gibt es viele schöne Passagen, in denen Songs, Songtexte oder musikalische Details nicht nur Nebenbei-Elemente sind, sondern das Innenleben der Figuren spiegeln.

    Die Protagonistin Percy ist geprägt von großer Leidenschaft für Musik, doch auch von Selbstzweifeln. Ihre Beziehung zu Joe, einem aufstrebenden Songwriter, und ihre Rolle als Kritikerin und kreative Unterstützerin, zeigt das Spannungsfeld zwischen Bewunderung, Eifersucht und dem Wunsch, anerkannt zu werden. Diese Dynamik wirkt oft realistisch und nachvollziehbar.

    Allerdings gibt es Momente, in denen die Entwicklung stockt. Manche Konflikte oder Gefühle erscheinen etwas vorhersehbar, und gelegentlich bleibt Joe als Figur im Hintergrund, während Percy sehr dominierend ist — das gibt der Geschichte starke Perspektive, mindert aber manchmal die Balance zwischen den Figuren. Auch wirkt das Ende für meinen Geschmack ein wenig zu sanft oder aufgeräumt im Vergleich zur emotionalen Intensität des Mittelstücks.

    Der Stil ist zugänglich und flüssig: Brickley verzichtet auf unnötige Komplexität, ohne flach zu werden. Es gibt ein paar Passagen, in denen der Fokus auf Musiktheorie oder Songanalyse etwas viel wird, besonders wenn man nicht ganz vertraut ist mit manchen Musiker*innen oder Stilen — hier hätte ich mir etwas mehr Einbindung gewünscht, damit solche Passagen nicht abschreckend wirken.

    Insgesamt ist Deep Cuts ein empfehlenswertes Buch für Leser*innen, die Musik, Nostalgie und Beziehungsdramen schätzen, besonders wenn man bereit ist, sich mit den eher bittersüßen Momenten auseinanderzusetzen. Es ist kein perfekter Roman, aber eines, das nachhallt — mit einer Mischung aus Herz, musikalischem Feinsinn und einer Prise Unvollkommenheit.

  16. Cover des Buches Pictures 1: Was bleibt, sind Schatten (ISBN: 9783958693005)
    Jules Melony

    Pictures 1: Was bleibt, sind Schatten

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Bücherhausen

    Auf "Was bleibt sind Schatten" von Jules Melony bin ich durch eine Beilagenkarte in "Keep on Dreaming" von Kira Minttu (Kira Mohn) aufmerksam geworden. Der Titel hat mich hier mehr angesprochen, als das Cover, obwohl das auch hübsch gestaltet ist. Aber auch der Klappentext war vielversprechend. Eine Polizistin, die einen Dealer beschattet, von ihm aus einer gefährlichen Situation gerettet wird und mit ihm untertauchen muss. Das verspricht Spannung und Emotion. Denn weil die beiden so viel Zeit zu zweit verbringen, muss sich Polizistin Skye irgend wann eingestehen, dass nicht alles schwarz oder weiß ist und nicht alles generell in Gut oder Böse einzuteilen ist.

    Die Autorin:
    Jules Melony (geboren 1992) lebt im Ruhrgebiet und liebt die Ruhrpottromantik. Sie arbeitet hauptberuflich im Gesundheitswesen und liest gerne Bücher. Als sie merkte, dass ihr das nicht mehr ausreichte, begann sie selbst zu schreiben. Zunächst auf ihrem Blog, später auch eigene Geschichten. Sie liebt Rockmusik, Katzen und Meloneneis. Wie ihre Protagonistin Maya würde sie gerne um die Welt reisen. "Was bleibt sind Schatten" ist ihr Debüt Roman.

    Inhalt:
    „Skyes Mission ist deutlich:
    Sie soll den Dealer Nate beschatten, überführen und das Lob vom Chef dafür kassieren. Es hätte so einfach sein können, wenn sie nicht einen entscheidenden Fehler begangen hätte. Statt sich endlich als Polizistin zu beweisen, muss Skye sich von Nate retten lassen und befindet sich nun auf der Flucht vor der Drogenmafia. In seinem Versteck liegen jedoch viele Geheimnisse in der Dunkelheit begraben, die die beiden an ihre Grenzen treiben. Allerdings lernt Skye, dass dort, wo Schatten sind, auch immer etwas Licht ist …“ (Klappentext)

    Kritik und Fazit:
    Das Cover ist hübsch gestaltet, und auch wenn man sich lange fragt, was das mit der Story zu tun haben soll, sie wird man im Lauf der Geschichte schon noch schlau darauf. Abgebildet sind dort Skye und Nate auf einer Blumenwiese in absolut romantischem Setting. Es sieht nach einem gekonnt geknipsten Schnappschuss aus, und auch das wird Thema der Story sein. Doch mich hat tatsächlich hauptsächlich der Titel angesprochen, der in verschiedenen Schrifttypen und auch etwas verschnörkelt romantisch daher kommt. Hier treffen Klarheit und Verspieltheit aufeinander, genau wie Licht und Schatten.

    Der Schreibstil ist größtenteils flüssig, nur hin und wieder ein wenig holprig. Da ich aber irgend wann absolut in die Geschichte hineingesaugt wurde, störte mich das nicht, da ich einfach darüber hinweggelesen und mir meinen eigenen Satzbau gebildet habe. Aber selbst das ist jetzt schon Kritik auf hohem Niveau und fällt anderen vielleicht gar nicht auf.

    Die Charaktere sind mir allesamt sehr schnell sympathisch geworden. Die Geschichte ist zum größten Teil aus Sykes Sicht geschildert und so bleibt Nate lange Zeit Mr Mysteriös. Doch dadurch dass er sowohl im Prolog als auch im Epilog eine Stimme verliehen bekommt, weiß der Leser, dass wir es hier nicht einfach nur mit einem skrupellosen Drogendealer zu tun haben. Wie sich die Geschichte dann aber weiter entwickelt, damit habe ich nicht gerechnet. Die Lage spitzt sich immer weiter und weiter zu und bis zum Schluss fragte ich mich, wie sie aus der Sache heil wieder raus kommen wollen. So ganz glasklar ist das am Ende weder dem Leser, noch den Protagonisten und vielleicht lässt sich auch ein ganz klein wenig über die Dramatik streiten. Hier möchte ich aber nicht zu viel preis geben, denn es ist eine wirklich spannende und emotionale Story, die uns Jules Melony hier präsentiert.

    Aber nicht nur die Hauptpersonen Nate und Skye sind mir ans Herz gewachsene, auch ihre jeweiligen besten Freunde Maya und Elias sind sehr sympathische Charaktere und haben mir einige witzige Lesemomente geboten. Und so freute ich mich sehr, dass der zweite Band der Pictures Reihe "Auf der Suche nach Licht" bereits direkt in den Startlöchern stand. Wie es mit Maya und Elias auf einer gefährlichen und emotionalen Weltreise weitergeht, erfahrt ihr in meiner Rezension, die Montag folgen wird.

    "Was bleibt sind Schatten" ist eine gelungene, spannungsgeladene, vielschichtige und romantische Geschichte über Licht und Schatten, Gut und Böse und alles Graue dazwischen. Ich habe mit Skye und Nate mitgefiebert, mit beiden geweint und beide sind mir absolut ans Herz gewachsen. Eine klare Leseempfehlung meinerseits.

  17. Cover des Buches Long Distance Playlist (ISBN: 9783846601228)
    Tara Eglington

    Long Distance Playlist

    (77)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    "Long Distance Playlist: Bis wir uns wiedersehen" von Tara Eglington steht schon lange auf meiner Leseliste. Anscheinend habe ich das Buch zu lange warten lassen, denn ich hätte es vermutlich lieber vor ein paar Jahren lesen sollen, als ich noch jünger war.

    Das Cover ist niedlich. Es passt zu den Charakteren. Isolde und Taylor sind seit ihrer Kindheit miteinander befreundet. Die Charaktere waren für meinen Geschmack sehr naiv und kindisch. Sie haben nicht offen und ehrlich miteinander kommuniziert. Ich habe erst Mitte des Buches mitbekommen, dass die Charaktere eigentlich noch Kinder sind und musste dann überdenken, ob ihr Verhalten eines Teenagers entspricht oder übertrieben dargestellt wird. Ich bin mir immer noch nicht schlüssig. Es werden Charaktere erwähnt und in die Handlung einbezogen, ohne dass der Leser erfährt, wer diese Person ist. Erst ein paar Seiten später wird zum Beispiel erklärt, dass Aidan der Freund von Isolde ist.

    Die Handlung beinhaltete spannende Themen wie Ballett, Snowboarden, Selbstfindung, Familienprobleme und die Bewältigung von Krankheiten. Mir haben zudem das Setting, die Playlists und Chats der Charaktere im Buch gefallen. Allerdings habe ich mir nur manchmal ein paar der Lieder angehört oder kenne diese bereits. Am Anfang der Geschichte wird man von Informationen überrollt. Im Schnelldurchlauf werden die Lebensläufe von Isolde und Taylor abgearbeitet. Das war für mich fast schon ein Grund, das Buch abzubrechen. Irgendwann gibt es einen Sprung von 15 Jahren zu 18/19 Jahren, den ich irgendwie als Fehl am Platz empfunden habe, da die Struktur der Geschichte so durcheinander war. 

    Die Autorin schreibt Informationen in Klammern, was mich sehr im Lesefluss gestört hat. Besonders komisch war für mich, dass sie Anstelle eines Wortes Schimpfwörter in Klammern geschrieben hat. Das ist kindisch, weil selbst jüngere Leser bestimmte Worte verkraften können. Vor allem, da die Autorin manche dieser Worte, die sie zuerst nicht nennt, einige Seiten später dann doch mit einer leichten Umformung ausschreibt.

    Das Buch empfehle ich jüngeren Lesern, die vielleicht zwischen 12 und 15 Jahren alt sind. Ich persönlich hätte das Buch vor ein paar Jahren trotzdem nicht gemocht. Dafür wäre mir zu wenig bei den Charakteren passiert, was wirklich spannend ist. Hier steht der Fokus auf einer angenehmen Atmosphäre der Charaktere, die sich wegen Kleinigkeiten in die Haare bekommen.

  18. Cover des Buches Caught on Camera (Hollywood in Muskoka Book 1) (ISBN: 9780993988165)
    Madelle Morgan

    Caught on Camera (Hollywood in Muskoka Book 1)

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Tim (ISBN: 9783426278680)
    Måns Mosesson

    Tim

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Furbaby_Mom

    Puh, diese Rezension fällt mir wirklich schwer. Ich wusste von Anfang an, dass die Avicii-Biografie keine leichte Kost für mich werden würde, aber selbst jetzt, Tage nach der Lektüre, habe ich noch immer einen Kloß im Hals, wenn ich an Tims Schicksal denke. Erst heute habe ich zufällig einen seiner Hits im Radio gehört und schwankte zwischen Musikgenuss und Wehmut, letzteres aufgrund der Tragik, welche die ohnehin bedeutungsschweren Zeilen umgibt:


    »He said, "One day, you'll leave this world behind

    So live a life you will remember"«. 


    Dieses Werk beleuchtet in aller Ausführlichkeit Tim Berglings Leben, das mit einer Bilderbuchkindheit in einer liebevollen, wohlhabenden Familie begann und mit seinem Suizid im Jahr 2018 endete. Wir erleben Tims musikalischen Anfänge, erfahren von seinen Ängsten und Träumen. Er war ein schüchternes, nachdenkliches, kluges Kind, dennoch auf charmante Weise eigensinnig und verschmitzt. Als Teenager wagte er sich aufgrund starker Akne kaum aus dem Haus, nahm zahlreiche Medikamente; als Shootingstar der Musikszene ist der introvertierte junge Mann dann plötzlich rund um die Uhr von Menschenmassen umgeben, jettet unter heftigem Termindruck um die Welt, absolviert an die 300 Auftritte pro Jahr. In Zusammenhang mit gesundheitlichen Problemen, Alkohol und einer perfektionistischen Arbeitseinstellung stellt dies eine fatale Kombination dar. 


    Der Schreibstil des Autors ist eindringlich und zugleich sachlich-distanziert, speziell im Hinblick auf die schonungslose Ehrlichkeit, mit der er die hässlichen Seiten von Social Media und dem knallharten Musikbusiness anprangert sowie die Wichtigkeit von Mental Health hervorhebt. Besonders überrascht haben mich die detailreichen musiktechnischen Beschreibungen (zur Entstehung von Tims unvergesslich-prägnanten Melodien) sowie die vielen zusätzlichen Perspektiven bzw. Einblicke in die Gefühlswelt und Lebenshintergründe sämtlicher Personen, deren Weg Tims gekreuzt hatte. Wir erhalten somit einen Rundumblick, und ich kann nur erahnen, welch immens intensive Recherchearbeit hinter all dem steckt.


    Als Mutter trafen mich vor allem die Passagen von Tims Eltern sowie seine Kinderbilder mitten ins Herz. Es ist sonderbar, da vergieße ich Tränen um jemanden, der mir nie persönlich begegnet ist - und doch, nach der Lektüre hatte ich das Gefühl, Tim Bergling irgendwie gekannt zu haben. 


    𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: 5 ✰ ✰ ✰ ✰ ✰

    Unheimlich berührend und meisterhaft recherchiert.

  20. Cover des Buches Die kleine Tanzschule am Meer (ISBN: 9783751715751)
    Ria Hellichten

    Die kleine Tanzschule am Meer

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Doerthe

    Nati kommt nach ihrer Tanzausbildung aus Amerika zurück nach Travemünde, um eine Tanzschule zu eröffnen. Ihr erster Kunde ist Nic, der ihr bester Freund oder schon etwas mehr als ihr bester Freund war. Er wird in ein paar Wochen heiraten und möchte bei Nati für die Hochzeit tanzen lernen. Beide merken schnell, dass immer noch mehr Gefühle füreinander vorhanden sind, als sie zugeben möchten. Aber Nic wird Vater und möchte sich nicht vor seiner Verantwortung gegenüber seiner zukünftigen Familie drücken.

    Der Roman erzählt eine typische Liebesgeschichte, mit Gefühlen, Hindernissen, die aus der Welt geschaffen werden und mit einem schönen Happy End. Die Hauptfiguren sind sympathisch und durch die Erzählweise fiebert man trotz der vorhersehbaren Handlung mit. Die Geschichte lässt die Lesenden schnell die Sorgen des Alltags vergessen. Gut gefallen hat mir Natis Freundin Mara, die Nati beisteht und ihr immer zur Seite steht.

    Weil die Handlung aber sehr vorhersehbar ist, gibt es von mir 3 1/2 Sterne.

    Ich werde den Roman gern weiterempfehlen

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