Bücher mit dem Tag "poetik"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "poetik" gekennzeichnet haben.

48 Bücher

  1. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783423210799)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

     (1.568)
    Aktuelle Rezension von: Tulpen

    1327. Der Franziskanermönch William von Baskerville und sein junger Schüler Adson von Melk werden in einer angesehenen Benediktinerabtei erwartet. Aufgrund seines großen diplomatischen Geschicks soll William als Vermittler zwischen einer päpstlichen Delegation und einer Gruppe von Minoriten eingesetzt werden. Doch schon kurz nach dem Eintreffen erfahren die beiden Mönche von einem mysteriösen Todesfall, und William wird mit der Untersuchung desselben betraut - mit der ausdrücklichen Bitte, nicht zu tief zu forschen und bestimmte verbotene Bereiche des Klosters außen vor zu lassen. Williams Neugier ist geweckt und während sich weitere Todesfälle ereignen, vertiefen sich die beiden immer mehr in die düsteren Geschehnisse und dringen immer weiter, auch in die verbotenen Bereiche des Klosters vor.

    Das Besondere an diesem Roman ist seine Vielschichtigkeit und Komplexität. Er vereint brillant recherchierten historischen Roman, spannende und intelligente Kriminalgeschichte und philosophische Überlegungen und wartet mit überzeugenden Charakteren, allen voran William von Baskerville, auf. Auf diese Weise kann der Roman von vielen unterschiedlichen Personen gelesen werden (der eine oder andere mag vielleicht einige längere Passagen nur überfliegen...). 

    Für mich persönlich, als bekennender Nicht-Fan historischer Romane, war die Figur des William von Baskerville das Highlight des Buches. Ein Mann mit scharfer Intelligenz, der trotz seines Glaubens wissenschaftliche Erkenntnisse dem reinen Gottvertrauen vorzieht und trotz seiner ehemaligen Rolle als Inquisitor (oder gerade deswegen) immer wieder dogmatische religiöse Meinungen verurteilt.

    wird fortgesetzt



  2. Cover des Buches Every Day (ISBN: 9780307931887)
    David Levithan

    Every Day

     (107)
    Aktuelle Rezension von: moonshineforver

    Ich habe dieses Buch auf Englisch gelesen und war beeindruckt. Die Charaktere sind sehr verschieden, dennoch kann man sich gut in sie hineinversetzen. Insgesamt lässt sich das Buch leicht und auch schnell lesen. Ich denke, die Nachricht, die uns der Autor überliefern möchte, lautet: "Nichts ist unmöglich!" ✨🦋✨

  3. Cover des Buches Lichterloh (ISBN: 9783940813145)
    Sofie Laguna

    Lichterloh

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Mrs. Dalloway

    Das Buch ist auf jeden Fall keine leichte Kost. Hester ist ein Kind, das einem wahnsinnig leid tut. Man möchte das Jugendamt rufen, die Lehrerin wachrütteln, sie in den Arm nehmen und einfach nur retten.
    Weil ich mich da so einfühlen konnte hat mir der erste Part auch gut gefallen, wobei ich die Bilder auch hier schon etwas zu gewaltig fand und oft nicht verstanden habe, bzw. habe ich das Gefühl, ich interpretiere sie vielleicht nicht richtig. Der zweite Teil, als Hester in die Einrichtung kommt hat mir dann etwas die Lesefreude, daher gebe ich gerne 4 von 5 Sternen.

  4. Cover des Buches Die Grasharfe (ISBN: 9783036951607)
    Truman Capote

    Die Grasharfe

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Viv29
    Die Geschichte, die Capote in "Die Grasharfe" erzählt, ist ein wenig skurril. Collin wächst bei seinen Tanten auf, die in ihrem Wesen grundverschieden sind - die rationale, fast schon kalt wirkende, Verena, die ein gutes Auge für das Geldverdienen hat, und die weltfremde Dolly. Dolly verdient ein wenig Geld mit einer Kräutermedizin, Verena erkennt das Potential dieser Medizin und möchte sie im großen Stil vermarkten. Hier prallen die verschiedenen Lebensansichten der Schwestern aufeinander und Dolly verläßt mit Collin und ihrer Freundin Catherine das schwesterliche Haus und zieht in ein Baumhaus. Hier spielt sich nun allerlei ab, es kommt zu Begegnungen mit ihnen Wohlgesinnten aus dem Ort, leider aber auch immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den sogenannten respektablen Bürgern, die in Verenas Auftrag Dolly wieder zurückholen möchten.

    Es sind gar nicht so sehr diese äußeren Geschehnisse, die das Buch so besonders machen, sondern die Charaktere, die sich hier entfalten. Capote erweckt sie alle ganz hervorragend zum Leben, flechtet Hintergrundinformationen über sie ein, ebenso wie kleine Details über Aussehen und Charakter - humorvoll, hintergründig, gelungen. So merkt man gerade bei den Hauptpersonen, wie vielschichtig sie sind. Da ist zum Beispiel Riley Henderson, der uns zuerst auf der Jagd begegnet, eine Kette blutiger Eichhörnchen um sich herum geschlungen, und so bei mir schon mal einen denkbar ungünstigen ersten Eindruck hinterläßt. Er wird von Collin mit einer Mischung aus Neid und Bewunderung beschrieben und wirkt auf den Leser zuerst wie ein rauhbeiniger Egoist, aber schon schnell bemerkt man, daß hinter Riley viel mehr steckt und gerade er ist mir dann richtig ans Herz gewachsen. Der vom Leben enttäuschte Richter ist auch hervorragend gezeichnet, der alte Südstaatengentleman, unkonventioneller, als man denken würde, auf bezaubernd unschuldige Weise in Dolly verliebt. Dolly selbst, die zu Beginn arg beschränkt wirkt, sich aber auf eine entrückte Weise als durchaus lebensklug entpuppt.

    Auch das kleine Südstaatenstädtchen  wird bildhaft geschildert, man sieht sowohl die liebenswerten Leute mit den Werten des Alten Südens, wie auch die bigotten Rassisten, die jede Abweichungen von der Norm verteufeln und verfolgen. Schließlich entdecken wir sogar bei der fast im ganzen Buch recht vage gebliebenen kühlen Verena noch andere Seiten. Es macht Spaß, all diese Charaktere kennenzulernen und dazu schreibt Capote in einer wundervollen Sprache - elegant und humorvoll, scharfsinnig und poetisch. Es ist ein Genuß, eine solche Sprache zu lesen.

    Auch das Buch selbst (die Suhrkamp Ausgabe) ist sehr ansprechend gestaltet, schlicht und hochwertig. Alleine das Papier ist so herrlich, daß man immer darüberstreichen möchte. So ist "Die Grasharfe" auf ganzer Linie ein Vergnügen.
  5. Cover des Buches Poetik (ISBN: 9783150078280)
    Aristoteles

    Poetik

     (49)
    Aktuelle Rezension von: MarkusDittrich

    In Umberto Ecos Der Name der Rose löst ein geheimnisvolles Buch eine Serie von Morden aus. Die Serienkiller-Geschichte im späten Mittelalter spielt in einem Kloster, das für seine Bibliothek berühmt ist, seine Bücher aber streng unter Verschluss hält. Denn es gibt hier alles, was sonst nicht erlaubt ist: Werke von Alchimisten, Schwarzmagiern, arabischen Gelehrten, ja sogar ketzerische Schriften wie jene des Fra Dolcino, den die Inquisition auf dem Scheiterhaufen verbrannt hat. Das Kloster – so das Credo der Mönche – bewahre Zeugnisse der Wahrheit wie der Lüge.

    Doch ein Buch ist so gefährlich, dass seine Geheimhaltung nicht nur eine bizarre Mordserie verursacht, sondern am Ende die Vernichtung des ganzen Klosters durch Feuer nach sich zieht.

    Das Necronimicon? Keineswegs. Nur ein Buch über die Komödie, genauer gesagt der zweite Teil der Poetik des Aristoteles. Dieses Buch ist tatsächlich verschollen und war es meines Wissens nach schon 1327, also zu der Zeit, in der Ecos Roman spielt. Bis heute gibt es Stimmen, die behaupten, es habe nie existiert.

    Glücklicherweise hat der erste Teil der Poetik aber nicht nur überlebt, sondern ist nach wie vor ein Standardwerk der Dramaturgie. Die Poetik des Aristoteles stellt so etwas wie das erste „How to write a screenplay“ der Menschheitsgeschichte dar, geschrieben vor über zweitausendfünfhundert Jahren. Es ist das allererste Zeugnis einer systematischen Betrachtung von Struktur und Wirkung des Geschichtenerzählens, von der wir wissen.

    Die Überraschung ist nun, dass die konkreten Tipps und Kniffe in der Poetik heute noch bestechen. Steckt ein Autor mal wieder in einer development hell – und das passiert den Besten von uns – braucht er nur bei Aristoteles nachzulesen, und das Bild wird wieder klar. Egal ob es um ein Script, einen Roman oder nur um einen guten Witz geht (okay, für letzteres wäre der verschollene zweite Teil vielleicht besser gewesen).

    Das Wesentliche was Aristoteles sagt, sollten sich Autoren auch heute noch hinter die Ohren schreiben. Einige Beispiele:

    „Die Fabel des Stücks ist nicht schon dann – wie einige meinen – eine Einheit, wenn sie sich um einen einzigen Helden dreht.“

    „Der wichtigste Teil ist die Zusammenfügung der Geschehnisse.“

    „Die gute Fabel muss also eher einfach sein (…) und sie darf nicht vom Unglück ins Glück, sondern muss vielmehr vom Glück ins Unglück umschlagen.“

     „Die Peripetie [Wendepunkt] ist (…) der Umschlag dessen, was erreicht werden soll, in das Gegenteil, und zwar (…) gemäß der Wahrscheinlichkeit oder mit Notwendigkeit.“

    „Ein Ganzes ist, was Anfang, Mitte und Ende hat.“

    Das zur story structure. Und zu den Inhalten:

    „Der Geschichtsschreiber und der Dichter unterscheiden sich (…) dadurch, dass der eine das wirklich Geschehene mitteilt, der andere, was geschehen könnte. Daher ist Dichtung etwas Philosophischeres und Ernsthafteres als Geschichtsschreibung.“

     „Sooft sich aber das schwere Leid innerhalb von Naheverhätnissen ereignet (z.B. ein Bruder steht gegen den Bruder oder ein Sohn gegen den Vater oder eine Mutter gegen den Sohn oder ein Sohn gegen die Mutter) – nach diesen Fällen muss man Ausschau halten.“

    Aristoteles kannte kein Internet, kein Fernsehen, kein Kino, auch der Roman im heutigen Sinne war noch nicht erfunden. Die Welt war jung. Noch war es nicht lange her, dass sich der Mythos von der Religion abgespalten hatte – und die Fiktion vom Mythos. Die Gedanken waren groß. Vielleicht traf Aristoteles gerade deshalb in den wichtigen Fragen den Nagel auf den Kopf, unverstellter als seine zahlreichen „Follower“ in späteren Jahrhunderten, die bis heute sein Prinzip der sogenannten geschlossenen Dramaturgie bzw. dreiaktigen Struktur zwar nachgebetet, aber nicht wirklich verstanden haben.

    Fazit: Wer sich ernsthaft mit dem Schreiben oder Geschichtenerzählen beschäftigen will, der sollte dieses Buch lesen, bevor die große Bibliothek abbrennt.


  6. Cover des Buches Die Namenlose (ISBN: 9783312003983)
    Jagoda Marinic

    Die Namenlose

     (13)
    Aktuelle Rezension von: asita
    ein wunderbares buch. es wird mich eine weile im leben begleiten ...
  7. Cover des Buches Über naive und sentimentalische Dichtung (ISBN: 9783150182130)
    Friedrich Schiller

    Über naive und sentimentalische Dichtung

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Heike110566
    Friedrich von Schiller (1759-1805) war nicht nur der bedeutendste deutsche Dramatiker, sondern auch ein herausragender Literaturtheoretiker und philosophischer Denker. Die hier vorliegende Abhandlung, die man durchaus als das Manifest der Weimarer Klassik sehen kann, ist ein überzeugender Beweis dafür. Bei "Über naive und sentimentalische Dichtung" handelt es sich aber nicht um ein geschlossenes Traktat aus einem Guss. Vielmehr sind es drei einzelne Aufsätze die er 1795/96 für seine Zeitschrift "Die Horen" erstellte und erst später, nämlich 1800, als eine Gesamtschrift veröffentlichte. Kein geschlossenes System bietet Schiller hier dem Leser an - vielmehr Gedankenskizzen, die sich beim Erarbeiten ergaben, die zum Weiternachdenken animieren. Dem Autor ging es um den Gegensatz von Natur und Kultur, von Antike und Moderne, wie er sich gegenüber Wilhelm von Humboldt im September 1795 äußerte. Auf der einen Seite sieht Schiller die Natur. Durch die Kultur-Entwicklung der Menschheit haben wir uns aus dem Naturzustand und von der Natur entfernt. Der Naturzustand sei aber das Ideale, das Erstrebenswerte. Allerdings erkennt auch Schiller dabei, dass wir nicht einfach zurück zur Natur können, da wir durch unsere kulturelle Entwicklung gar nicht mehr die sind, die die Menschen waren, die einst in diesem Zustand lebten. Das Ideal anstreben heißt daher, sich dem Ideal aber immer nur annähern. Ein unendlicher Prozess. Für die Menschheitsgeschichte sieht er die Verkörperung des Ideals in der griechischen Antike, in der Welt der Polis. Wie eine Kindheit wird diese gesehen. Eine Kindheit, die zurückliegt, Vergangenheit ist. Zumindest dann, wenn wir nicht mehr Kind sind, sozusagen Kultur bekommen haben. Was hat das aber nun mit naiver und sentimentalischer Dichtung zu tun? - Der naive Dichter ist durch seine Unverdorbenheit noch eins mit der Natur, er wirkt in ihr. er bildet die Natur ab, sie ist für ihn vollkommen. Der sentimentalische Dichter hingegen weiß, dass die Kindheit, der Naturzustand verloren ist. Er ist für ihn nur noch als erstrebenswertes Ideal vorhanden. Er sucht die Natur. Dieses unterschiedliche Dasein spiegelt sich dann notwendigerweise auch in den Dichtungen wieder. Was Schiller aber auch erkennt, ist, dass die "arbeitende Klasse" ein Bedürfnis nach Unterhaltungs- und Entspannungsliteratur hat. Und diese ist meist, entsprechend der hier aufgezeigten Kategorien, naive Dichtung. Der arbeitende Mensch will sich erholen. Sentimentalische Dichtung würde ihn überfordern. Das Tragische für Schiller daran ist, dass er dabei aber auch gleichzeitig erkennen muss, dass seine Dichtung kein sehr großes Zielpublikum hat. Er selbst sieht sich als sentimentalischen Dichter und seine Literatur ist gerichtet an eine Klasse von Menschen, die ohne zu arbeiten tätig ist und idealisieren kann, ohne zu schwärmen. Und dies ist im Grunde nur die relativ kleine Zielgruppe: gebildete Elite. Ein Problem, was diese Literatur ja auch heute hat. Die breite Masse der Bevölkerung liest einfach zur Erholung, zur Entspannung. Mit Dichtungen wie "Wallenstein" können die meisten nichts anfangen. Interessant an der Abhandlung ist dann aber auch, wie der Autor von den naiven und sentimentalischen Dichtern zu den menschlichen Grundtypen Realist und Idealist kommt und was das Dasein für Auswirkungen auf das menschliche Handeln der jeweiligen bedeutet. Dabei kommt er zu der Erkenntnis, dass es beide nicht rein gibt und diese Mischform dann zwar nicht dem "Ideal der Menschheit" entspricht, aber dem, was Menschen möglich ist. Insgesamt eine interessante Abhandlung, die die Denke und die Grundsätze des klassischen Dichters erhellt und auch so manches in seinem Schaffen auch klarer macht. Der Text ist weitestgehend in gut verständlicher Form geschrieben. Verständlichkeit war eine Forderung an Schiller gewesen, die sein Verleger Cotta machte, bevor er einer Veröffentlichung zustimmte. Worauf man aber achten muss: die verwendeten Begriffe muss man im Kontext mit der Entstehungszeit sehen. Begriffsinhalte wandeln sich und wir verwenden heute manche davon unter anderen Aspekten. Ein Anmerkungsapparat hilft aber den interessierten Leser auch diese Hürde zu überspringen. Zudem enthält das Buch Informationen zur Entstehungsgeschichte sowie einen Kommentar zu den Schwerpunkten der Abhandlung.
  8. Cover des Buches Buch der Sehnsüchte (ISBN: 9783936738452)
    Leonard Cohen

    Buch der Sehnsüchte

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Chilischoten
    Für einen echten Leonard Cohen Fan ein "absolutes muss". Genial !
  9. Cover des Buches Nacht ist der Tag (ISBN: 9783596189908)
    Peter Stamm

    Nacht ist der Tag

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Torim
    Identitätsverlust und anschließende Selbstfindung, provoziert durch einen Autounfall am Abend auf Silvester. Gillian überlebt, erkennt sich aber selbst nicht wieder. Sie hat ihr (altes) Leben verloren.

    Ein Roman der Kraft und Lebenslust spendet. Wunderbar geschrieben, birgt bis zur letzten Seite Wendung und Überraschung.
    Peter Stamm hat es geschafft, mich trotz seiner kalten und distanzierten Schreibweise erneut emotional zu berühren.
  10. Cover des Buches Diese sehr ernsten Scherze (ISBN: 9783835301450)
    Daniel Kehlmann

    Diese sehr ernsten Scherze

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Rabenmord (ISBN: 9783596320813)
    Sheldon Rusch

    Rabenmord

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Darryl1208

    Liest sich am Anfang recht gut, es gibt ernsthafte Ermittlungen. Selbst als durch jemand Aussenstehenden der Verdacht auf eine bestimmte Person gelenkt wird und nach dieser gefahndet wird, liest sich die Ermittlung noch gut.
    Aber:
    Bilde ich mir das ein, oder haben nur Ermitlerinnen, besonders bei Männern als Autor Affären, die ausgiebig pseudoerotisch beschrieben werden ?
    Die Wiederbeziehung von Hewitt zu Gregory treibt das Buch über lange Seiten in einen Liebeserotikkitschroman, störte für mich in ersterlinie den Lesefluß.
    Das Buch macht knapp 30 Seiten vor Ende eine radikale Wendung, die glaubwürdiger wäre, wenn sie etwas ausführlicher wäre, aber man merkt sehr deutlich, das es dem Autor nur um ein überraschendes Ende ging.
    Das Buch sank bei mir von Klasse Roman, ich überlege die erwähnten Poe Geschichten nachzulesen zu ist endlich vorbei.

  12. Cover des Buches Kleine Geschichte der deutschen Literatur (ISBN: 9783150176764)
  13. Cover des Buches Die Belebung der toten Winkel (ISBN: 9783446259232)
    Wilhelm Genazino

    Die Belebung der toten Winkel

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Zwischen den Zeilen (ISBN: 9783896560797)
    Corinna Waffender

    Zwischen den Zeilen

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Der Autor als Souffleur (ISBN: 9783518119495)
    Undine Gruenter

    Der Autor als Souffleur

     (1)
    Aktuelle Rezension von: KollegeKraftwagen
    Dieses Arbeitsjournal, das zwischen 1986 und 1992 entstand, bietet einen sehr beeindruckenden Einblick in die poetische Arbeit Gruenters und ihr LIteraturverständnis. Ihre literaturgeschichtliche Herkunft wird hier sehr deutlich, ihre Frankophilie ist wie immer allgegenwärtig und Motor ihres Schreibens. Am Anfang war ich überwältigt, auf Dauer wiederholen sich allerdings viele Aussagen, trotzden kann ich hier nur 5 Sterne verleihen.
  16. Cover des Buches In deinen Träumen reist dein Herz (ISBN: 9783630971872)
    Pablo Neruda

    In deinen Träumen reist dein Herz

     (11)
    Aktuelle Rezension von: ChaosQueen13
    „In deinen Träumen reist dein Herz“ eine unübertreffliche Gedichtsammlung von Pablo Neruda, der 1971 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. Seine Lyrik eine unverschlüsselte Sprache, die nicht nur ans Herz geht, sondern ins Herz hinein, das man nicht immer ausdrücken kann was man fühlt. Seine Liebesgedichte, verzaubernd und fesselnd, bedrückend und beglückend. Einfach schÖn zu lesen und empfehlenswert!!!
  17. Cover des Buches Werke. Tübinger Ausgabe (ISBN: 9783518416594)
    Paul Celan

    Werke. Tübinger Ausgabe

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Treibsand und Lianen - Gedenken und Bedenken Gedichte (ISBN: 9783939404644)
  19. Cover des Buches Die Kunst des Romans (ISBN: 9783596181292)
    Milan Kundera

    Die Kunst des Romans

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Ars poetica. Texte von Dichtern des 20. Jahrhunderts zur Poetik. [Herausgegeben von Beda Allemann]. (ISBN: B004V2DZ14)
  21. Cover des Buches 1000 Gründe dich zu lieben (ISBN: 9783802516283)
    Rebecca Hall

    1000 Gründe dich zu lieben

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Minerva
    Super für´s gestalten von Karten. Oder einfach nur so als Geschenk für den Liebsten. Eine Runde drin schmökern vergrößert das Herz =)
  22. Cover des Buches Die deutsche Literatur (ISBN: 9783150096291)

    Die deutsche Literatur

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches loslabern (ISBN: 9783518464243)
    Rainald Goetz

    loslabern

     (11)
    Aktuelle Rezension von: aurelianagemeina
    Sehr schön die Beschreibung des Herbstempfangs der FAZ. Toll. Bestes Buch von Goetz seit langem. Hat sich seine Schreibpause gelohnt?
  24. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783867177924)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Shannon

    Dieses Buch und ich haben eine lange Geschichte, die vor mittlerweile rund 3 Jahrzehnten begonnen hat. Damals hatte ich mir eingebildet, den Roman auf alle Fälle lesen zu müssen (ich war viel zu jung dafür) und scheiterte meisterhaft an den lateinischen Passagen (die tatsächlich auch aus heutiger Sicht dem Leser manches abverlangen können). Da ich eine sehr gewissenhafte Leserin war (was ich heute auch noch bin, aber scheinbar nicht mehr in demselben Ausmaß) kam es für mich nicht in Frage, das Buch ohne – gefühlt hunderten – lateinischen Seiten zu lesen. Also blieb es so wie es war – ungelesen.

    Zu meinem Unglück veröffentliche Umberto Eco just ein Jahrzehnt später, als ich den zweiten Anlauf nehmen wollte, eine sehr populäre Kolumne in einer Zeitschrift, die ihn ehrerbietig als „letzten Universalgelehrten Europas“ präsentierte – was ich derart unsympathisch fand, dass ich den Roman aus Antipathie schon wieder nicht lesen konnte.

    Ein Jahrzehnt später kamen Bücher wie „Der Name der Rose“ allein wegen der Überforderung zwischen Kind, Haushalt und Job nicht in Frage. Eindeutig mein Pech – nicht Ecos. Außerdem war der Zorn über die anmaßende Titulierung von 10 Jahren davor noch nicht ganz verraucht, wie ich sehr zu meiner Schande gestehen muss.

    Aber letzten Advent – da war es endlich soweit. Das Buch, Eco und ich waren bereit für den finalen Showdown. Was bin ich froh, dass ich es endlich hinter mir hab! Es war ein Genuss!

    Die Handlung dürfte ja hinlänglich bekannt sein – es geht um den Novizen Adson und seinen Meister, William von Baskerville, die in einem abgelegenen Kloster in den Bergen Italiens Morde an Mönchen aufklären müssen. Die Atmosphäre in der Abtei reicht von gespenstisch bis verrucht und nicht mal der Abt selbst erscheint in einem besseren Licht. Zwischen extensiven theologischen Abhandlungen, Verdächtigungen untereinander, Hickhack zwischen verschiedenen Orden, einer sagenumwobenen Bibliothek, deren Zutritt Normalsterblichen aus unerfindlichen Gründen verwehrt bleibt, wahren Künstlern in der Buchgestaltung, Missbrauch von Machtpositionen, einer wackligen historischen Situation rund um das Papstamt, entführt Eco in das 14. Jahrhundert – gnadenlos und erzählerisch wunderbar durchdacht und gewirkt. Sein Sinn für Humor wird schon allein dadurch ersichtlich, dass der ach so geniale Meister Baskerville mehr als einmal seinen eigenen Trugschlüssen erliegt.

    Lässt sich der Leser auf diesen Roman ein, wird er entführt in eine Welt, deren Regeln und Nuancen meisterhaft eingefangen und geschildert werden. Hier liegt eines jener Bücher vor, die ich allein deshalb genial finde, weil ich mir in hundert Jahren nicht vorstellen könnte, gleiches zu schreiben oder auch nur imaginieren zu können.

    Natürlich möchte ich den Film nicht unerwähnt lassen, dessen Bilder mich während der gesamten Lektüre nicht losgelassen haben. Slater und Connery als Protagonisten waren für mich so gegenwärtig, dass ich sie nie richtig abschütteln konnte. Dennoch deckt der Film nur einen relativ kleinen Teil des gesamten Werkes ab und tatsächlich endet im Buch einiges anders als im Film.

    Empfehlen möchte ich auch den Zusatzband zum Buch von Eco, in dem er die Entstehungsgeschichte des Buches erklärt – klein aber fein. Hier hab ich eine eigene Rezension verfasst.

    So. Nun bin ich mit Eco versöhnt und bereit für seine weiteren Bücher. Mal sehen, wie lange das nun dauert…

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