Bücher mit dem Tag "poker"
19 Bücher
- Jamie McGuire
Beautiful Disaster
(1.782)Aktuelle Rezension von: BorderpathBeautiful Disaster ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat. Die Verbindung zwischen den beiden Hauptcharakteren ist so kraftvoll beschrieben, dass man automatisch in ihre Welt hineingezogen wird. Ich habe mit ihnen gebetet, gehofft, geweint, gelacht und manchmal auch richtig mit ihnen gehadert – genau so, wie es ein gutes Buch schaffen sollte.
Die Dynamik ist intensiv, manchmal chaotisch, manchmal wunderschön, aber immer voller Gefühl. Besonders berührt hat mich, wie echt und greifbar ihre Emotionen wirken. Man spürt die Anziehung, die Konflikte, die Unsicherheiten und die tiefe Verbundenheit – und genau das macht das Buch so fesselnd.
Für alle, die dramatische Liebesgeschichten mit Suchtfaktor lieben, ist dieses Buch ein echtes Highlight. Ich war hin und weg und werde lange an die Geschichte zurückdenken. Die nächsten Teile sind bereits in meinem Warenkorb, und ich freue mich riesig darauf, die Geschichte weiterzuverfolgen.
- Jamie McGuire
Walking Disaster
(580)Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_VinciIch hatte gehofft, dass der Teil mir auch Neues über Travis und Abby nahebringt. Letztendlich war es doch nur die gleiche Geschichte aus Travis Sicht. Viele Szenen haben sich einfach gedoppelt, da Travis und Abby ja sowieso die meiste Zeit zusammen sind. Es gab nur wenige Szenen mit Mehrwert. Wer Teil 1 noch nicht kennt, kann sich aussuchen welches der beiden Bücher er lesen möchte, aber beide wäre übertrieben.
- J.R.Ward
Bourbon Kings
(419)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover passt zur Geschichte und ist heiß.
Denver Clan und Dallas lässt grüßen.
Die Geschichte ist krass, damit habe ich eindeutig nicht gerechnet. Es ist wirklich alles dabei: Lust, Leidenschaft, Liebe, Intrigen, Machenschaften und Zusammenhalt.
In dieser Geschichte geht es hauptsächlich um Lane und Lizzie, wobei auch die anderen Charaktere nicht zu kurz kommen. Man muss sie alle einfach mögen.
Der Schreibstil ist locker und spannend, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Und das Setting ist toll beschrieben.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!
- Markus Heitz
Des Teufels Gebetbuch
(207)Aktuelle Rezension von: derMichiDas Abenteuer ist irgendwo zwischen Indiana Jones, James Bond und dem bekannten finster-süffisanten Heitz-Horror angesiedelt und liest sich sehr abwechslungsreich. Dafür sorgt nicht nur die atemlose Hatz rund um den Globus, um das in alle Winde verstreute Kartenspiel einzusammeln, sondern auch die Vorgeschichte des Ganzen, in der Markus Heitz seine Fähigkeiten als Historiker einsetzt, um die Geschichte des Kartenspiels in der frühen Neuzeit zu erklären und die Entstehung des verfluchten Kartenspiels zu zeigen. Tatsächlich sind die als "Intermedium" eingefügten historischen Kapitel letztlich interessanter als die übrige Handlung, denn neben einem gelungenen Porträt der Stadt Leipzig im 18. Jahrhundert führt Heitz den Lesern die Erschaffung von Karten durch den Kupferstecher Bastian und eine alternative Origin-Story für Goethes "Faust" vor Augen.
Mit diesen Figuren können die eigentlichen Hauptcharaktere Tadeus und Hyun kaum mithalten. Immerhin lenkt die Spannung ausreichend von Klischees und allzu günstigen Zufällen ab: Sie entkommen russischen Gangstern und wahnsinnigen Sammlern, werden angeschossen, reisen als Verdächtige von der Polizei unbehelligt nahezu überall hin, werden von den verfluchten Karten mit schwarzer Magie bekämpft und überstehen doch fast alles einigermaßen unbeschadet. Tadeus ist als Ex-Zocker anfälliger für die Einflüsterungen der Karten (die in dieser Eigenschaft ein wenig an Tolkiens "Einen Ring" erinnern), während Hyun als Nachfahrin einer koreanischen Schamanin erstaunliche Abwehrkräfte entfaltet. Mehr Figurenzeichnung gibt es nicht.
Alles in allem ein recht unterhaltsames Lesevergnügen mit leichter Überlänge, das der Glücksspielthematik eine neue Betrachtung gönnt. Der Mix aus Thriller, Horror und Historienfantasy ist gelungen, auch wenn der Rückblick gern ausführlicher hätte ausfallen dürfen. An vielen Stellen scheint Heitz von Wolfgang Hohlbein gelernt zu haben, was das unnötige Auswalzen von eigentlich klaren Szenen und Aussagen angeht. Da wird paraphrasiert und wiederholt, anscheinend nur, um weitere Seiten zu füllen. Auch an das vermeintliche Finale hängt der Autor noch zwei weitere Szenen mit "Endgegnern" an, bis es dann endlich wirklich vorbei ist.
Das eigens für das Buch erfundene Spiel Supérieur wird im Anhang inklusive der Regeln ausführlich beschrieben, es ist sogar im Spieleverlag Pegasus Spiele als eigenes Kartendeck erschienen, obwohl es sich genauso gut mit normalen Pokerkarten spielen lässt. Apropos Anhang: Das Recherchieren muss dem Autor großen Spaß gemacht haben, denn neben dem eigenen Bekenntnis zur Spielfreude finden sich viele historische Anmerkungen, die auf interessante und zugängliche Art die historischen Hintergründe des Kartenspielens und der teils real existierenden Figuren erläutern.
Bonuspunkte gibt's für Leipzig als Handlungsort, wo schon mehrere Romane von Markus Heitz spielten von "Kinder des Judas" über "Die Meisterin" bis hin zum bald erscheinenden "Die Villa".
Bonusmaterial: Anhang mit Spielregeln und historischen Erläuterungen - J.R.Ward
Bourbon Sins
(227)Aktuelle Rezension von: LyjanaMeine Meinung
Zum Ende des Jahres habe ich beschlossen einige Bücher von meinem Stapel ungelesener Bücher zu befreien, die schon einige Jahre dort verweilen. Den ersten Band habe ich demnach zum damaligen Erscheinungstermin gekauft, was mich jetzt allerdings nicht davon abgehalten hat diesen zweiten Band in die Hand zu nehmen.
Ehrlich gesagt bin ich überrascht, dass ich so schnell wieder Zugang zur Geschichte gefunden habe. Viele Geschehnisse werden zum Glück nochmals kurz angeschnitten und auch das kurze Personenregister zu Beginn hat tatsächlich geholfen sich zurecht zu finden.
Wer viele parallellaufende Erzählstränge nicht mag, wird mit dieser Autorin wohl niemals glücklich. Ich kenne genug andere Bücher von J. R. Ward um zu wissen, dass beinahe alle ihre Geschichten mehr als einen einzelnen Erzählstrang haben. So auch hier, wir begleiten nicht nur Lane und Lizzie, sondern ebenso Edward und Sutton, Gin und Samuel, und Maxwell, der noch fehlende Baldwine Spross ist gegen Ende des Buches ebenso mit von der Partie. Ihr seht, es gibt viele Charaktere, viele unterschiedliche Blickwinkel, aber ebenso viele Geheimnisse, massenhaft Probleme, die das Unternehmen der Baldwines betreffen und irgendwie kommt immer noch was obendrauf.
Mich so richtig mit einem der Charaktere anfreunden konnte ich noch nicht. Es gab viele gefühlvolle Momente, aber ebenso Ereignisse, wo ich über die Protagonisten nur den Kopf geschüttelt habe. Manche Reaktionen waren total übertrieben, manche dagegen fehlte die Überzeugungskraft und das Feuer. Beispielsweise das Wiedersehen von Lane und Max. Jahrelang haben sie einander nicht gesehen, da wirkte das erste Treffen so unscheinbar, so schnell abgekanzelt und das fand ich echt schade. Trotzdem kann ich zugeben, dass ich die Gruppendynamik immer wieder sehr genossen habe. Gerade Lane und Lizzie geben einander so viel Kraft in dieser schweren Zeit und lockern die vielen Notfälle auf. Außerdem bin ich froh, dass neben Lane auch endlich andere der Charaktere anfangen ihr Verhalten in Frage zu stellen, gerade Gin, mit der ich bisher herzlich wenig anfangen konnte scheint endlich etwas aufzuwachen.
Auch der vermeintliche Selbstmord des Oberhauptes der Familie nimmt eine wichtige Rolle ein, denn wie so oft sind die Dinge nicht wie sie scheinen. Ich glaube nicht, dass derjenige, der den Mord gestanden hat es wirklich getan hat, werde mich hier allerdings mit meinen Vermutungen zurückhalten.
Da ich diesen Band ganz gerne mochte und den dritten ohnehin bereits vor Jahren gekauft habe, weiß ich schon, welches Buch mich als nächstes durch die Woche begleitet.
Fazit
Als zweiten Band dieser Trilogie greift "Bourbon Sins" viele Elemente des ersten Teils auf und weitet diese aus – zwar liegen einige Jahre zwischen mir und dem Start in diese Reihe und doch konnte ich mich problemlos zurecht finden und bin sehr gespannt, wie diese Geschichte letztlich ausgeht.
Von mir gibt es 3,5 bis 4 von 5 Sternen.
- Morgane Moncomble
Bet On You
(117)Aktuelle Rezension von: SarahreadsAls Levi Iwanowitsch die bezaubernde Rose Alfieri trifft, ist er sofort von ihrer Anziehungskraft gefesselt. Ihre Schönheit, ihr Selbstbewusstsein und vor allem ihr Talent im Pokern ziehen ihn ich ihren Bann. Obwohl Levi ein erfahrener Spieler ist, hat sie die Fähigkeit, ihn mühelos auszutricksen. Daraufhin unterbreitet er ihr einen Vorschlag: Sie soll ihm als seine geheime Waffe zur Seite stehen, um die Poker-Weltmeisterschaft zu gewinnen und endlich seinen Erzfeind Tito Ferragni zu besiegen. Da Rose dringend Geld braucht, stimmt sie zu. Bald knistert es zwischen den beiden heftig, doch weder Rose noch Levi sind ehrlich zueinander. Plötzlich steht Levi vor der Tatsache, dass sein Einsatz viel höher ist, als er ursprünglich gedacht hatte – nämlich sein eigenes Herz.
„Bet on you“ ist der Auftakt der „On You“- Reihe von Morgane Moncomble. Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Mit seiner dezenten Farbgebung wirkt das Cover sehr elegant. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig, was dem Leser einen einfachen Zugang zur Geschichte ermöglicht. Besonders gefällt mir, dass das Buch die Perspektiven beider Protagonisten beleuchtet, wodurch man die Charaktere besser verstehen und ihre Entwicklung nachvollziehen kann.
Levi und Rose haben mich von Seite eins an begeistert.
Rose ist eine beeindruckende und starke Protagonistin, die ihre Ziele fest im Blick hat. Ihre Entschlossenheit und ihr Ehrgeiz machen sie für mich zu einem sehr greifbaren Charakter. Sie war mir von Anfang an sehr sympathisch, auch wenn sie einige negative Seiten an sich hat, die in bestimmten Momenten deutlich zum Vorschein kommen. Diese Komplexität verleiht ihrem Charakter eine besondere Tiefe und macht sie umso realitätsnaher.
Levi hat mich ebenfalls sehr beeindruckt. Seine Vergangenheit weckte, genauso wie die von Rose mein Interesse. Er ist ein äußerst starker Protagonist, der klare Ziele verfolgt und entschlossen ist, diese zu erreichen. Trotz seiner Stärke zeigt er auch von Zeit zu Zeit seinen Schwächen, was ihn einfach nur noch sympathischer gemacht hat.
Besonders begeistert hat mich die dynamische Interaktion und Harmonie zwischen den beiden. Die Chemie ist nicht nur glaubwürdig, sondern auch äußert gelungen dargestellt worden. Das macht ihre Beziehung zueinander nur noch fesselnder.
Das Buch hat mich wirklich begeistert. Die gelungene Kombination aus Spannung und Romantik hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Morgane Moncomble gehört nach diesem Buch und vor allem nach dieser Reihe zu meinen Lieblingsautor*innen. - Monica Murphy
Fair Game - Jade & Shep
(136)Aktuelle Rezension von: Medeas_bookstoreDer Einstieg in die Geschichte viel mir sehr leicht. Durch den flüssigen Schreibstil bin ich auch gut vorwärtsgekommen. Allerdings wählt die Autorin einen sehr kraftvollen Sprachgebrauch. Und das durchgehend. Wenn mal ab und zu einige vulgäre Wörter auftauchen stört mich das nicht, aber wenn es wirklich dauerhaft ist, wie in diesem Buch, nervt es mich.
Zudem gibt es keinerlei Spannende Handlung. Alles ist von Anfang an vorhersehbar. Somit war ich schnell von der Geschichte gelangweilt.
Es dreht sich die ganze Zeit alles nur um Jade und Sheperd. Die Familien und Freunde von beiden werden nur Oberflächlich mit einbezogen. Wäre man dort noch etwas in die Tiefe gegangen, hätte eine schöne Handlung entstehen können. Dieses Potenzial wurde leider nicht ausgeschöpft.
Jade ist eine ganz sympathische Protagonistin, aber über einige ihrer Entscheidungen konnte ich nur den Kopf schütteln. Genauso Sheperd´s.
Das Buch ist für Zwischendurch ganz nett zum Lesen, aber ich werde die beiden anderen Teile nicht lesen. Es ist einfach nicht mein Fall. - Jenny Rogneby
Leona
(66)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderLeona ist in Stockholm bei der Polizei tätig und bekommt einen neuen Fall. Es wurde eine Bank überfallen, aber von einem kleinen Mädchen! Was ist da los? Und wer hat das Tonband besprochen, dass das Mädchen abgespielt hat? Leona beginnt zu ermitteln und muss sich gegen neidische Kollegen, den all zu strengen Chef und vor allem, gegen ihre eigenen Dämonen durch setzen. Immer mehr dringt der Fall in ihr Leben ein und dann steckt sie mitten drin und muss sich entscheiden.
Ein großartiges Debut. Jenny Rogneby macht Hoffnung auf viele weitere Topp Thriller!
Mir als Malta Fan, hat besonders der Urlaub dort gefallen . - Katy Evans
Playboy - Wenn du dich verlierst
(37)Aktuelle Rezension von: KreativiiaIm letzten Teil der Reihe geht es um Wynn. Sie hat gerade eine schlimme Trennung hinter sich und startet wieder ins Dating, während alle ihre Freunde glücklich vergeben sind. Als ihr Date sie zu einem illegalen Pokerabend mitnimmt, lernt sie dort den mysteriösen Playboykennen, nur um am nächsten Tag festzustellen, dass dieser Cullen Carmichael, der Bruder des Mannes ihrer besten Freundin ist. Daraufhin lässt sie sich auf eine gewagte Wette mit ihm ein.
Wynn war mir die ganze Reihe über sehr sympathisch. Sie brennt für die Kunst und ihre Galerie. Gleichzeitig ist sie eine treue und herzensgute Person, die sich nach einer eigenen Familie sehnt. Ihr Ex Emmett war nicht bereit ihr das zu geben, was sie sehr mitgenommen hat.
Cullen war für mich leider nicht wirklich greifbar. Das könnte daran liegen, dass er erst in diesem Buch so richtig vorkommt. Er hat zwar im Laufe des Buches mehr Facetten bekommen, was auch daran lag, dass zwischendurch aus seiner Sicht erzählt wurde. Dennoch ist er für mich leider eher flach geblieben.
Insgesamt war das Buch kein Highlight, aber ein solider Abschluss der Reihe.
- Cherrie Lynn
Raw Love - Gegen alles, was war
(31)Aktuelle Rezension von: Katharina_MaassSchon die ersten beiden Larson Brüder haben mich verzaubert! So war mir klar, dass ich auch die Geschichte von Damien lesen möchte! Er war in den ersten beiden Teil schon gegenwärtig, doch hat man ihn nie richtig kennen gelernt so das er etwas geheimnisvolles hat.
Die Grundlage auf der die Beziehung von Damien und Emma aufbaut, ist schon recht speziell und man kann darüber geteilter Meinung sein. Dennoch fand ich es spannend und unterhaltsam die Entwicklungen zwischen den beiden zu verfolgen. Ich konnte als Leser die Anziehung zwischen den beiden spüren und habe das beim Lesen wirklich genossen. Jedoch fand ich das der erotische Teil manchmal ein bisschen überhandgenommen hat, ich hätte mir dann lieber das ein oder andere Gespräch zwischen den beiden gewünscht. Trotzdem fand ich die Entwicklungen glaubhaft, auch wenn sie vorhersehbar waren.
Die beiden Protagonisten haben mir sehr gut gefallen und waren mir wirklich sympathisch. Damien ist recht geheimnisvoll und daher schwer zu durchschauen. Aber genau das übt eine gewisse Anziehung aus und macht ihn noch interessanter! Bei Emma merkt man wie wichtig ihr ihre Familie ist, und das sie alles für diese tun würde. Nur deswegen gerät sie auch in diesen Strudel der Gefühle. Zusammen harmonieren die beiden für mich wundervoll. Dies liegt aber auch an der Autorin! Cerrie Lynn schafft es immer wieder mich an ihre Bücher zu fesseln und interessante Charaktere zu erschaffen. Ihr Schreibstil sorgt dafür das die Seiten nur so an einem vorbeifliegen und man gar nicht merkt das man schon am Ende ist.
- Karen Witemeyer
Ganz aus Versehen verliebt
(18)Aktuelle Rezension von: KleinerVampirBuchinhalt:
Nach einem schweren Eisenbahnunglück auf sich allein gestellt bilden die Kinder Zach, Seth und Evangeline ihre eigene kleine Familie. Jeder von ihnen hat mit seinem Schicksal zu kämpfen – Evangeline wegen ihrer zwei verschiedenfarbigen Augen, Seth wegen seines Asthmas und Zach wegen seiner rauen, ungestümen Art.
15 Jahre schlagen sie sich durch und leben schließlich zusammen auf einer kleinen Farm in Pecan Gap, bis eines Tages Logan Fowler auftaucht: seinen Eltern gehörte die Farm und Zach soll dessen Vater damals beim Pokerspiel um Haus und Hof betrogen haben….
Persönlicher Eindruck:
Karen Witemeyer ist immer ein Garant für tolle Westerngeschichten mit christlicher Botschaft. So auch hier: bereits auf den ersten Seiten ist man als Leser Teil einer atmosphärisch dichten und plastisch angelegten Handlung mit tollen, tiefgründigen Figuren.
Der rote Faden, der sich durch den ganzen Roman zieht, ist das Thema der Vergebung, aber auch der Umstand, wie leicht Gerechtigkeit und Rache doch oft beieinanderliegen. Logans Leben drehte sich 15 Jahre lang nur darum, der beste Pokerspieler weit und breit zu werden, um Zach Hamilton die elterliche Farm wieder abzujagen. Was er dabei völlig vergisst, ist: Zach hat ebenfalls sein Bündel zu tragen und der Umstand, zwei kleinere „Geschwister“ durchzubringen, hat ihn ebenfalls zu einem harten Mann werden lassen. Erst die aufkeimende Liebe zu Evangeline lässt Logan innehalten und so wird sein Denken und Handeln schließlich geläutert, so dass alles noch einen guten Ausgang nimmt.
Evangeline als weibliche Hauptfigur war mir von Anfang an sympathisch: sie hat ein großes Herz und Empathie, sei es nun verletzten Tieren, anderen Menschen oder ihrer eigenen kleinen Familie gegenüber.
Was mich sehr berührt hat ist die Tatsache, dass die anderen Bewohner die junge Frau als „Hexe“ verteufeln, da sie zwei unterschiedlich gefärbte Augen hat. Und die ach so gottesfürchtige Bevölkerung von Pecan Gap macht noch nicht mal im Sonntagsgottesdienst einen Punkt unter diese haltlosen Unterstellungen.
Der Roman ist wie ein Film – immer wieder kommen neue Nebenhandlungsstränge hinzu, so dass sich der Spannungsbogen bis zum Ende mehr und mehr steigert, um sodann in einem packenden Showdown zu münden.
Eine absolute Leseempfehlung für alle, die Westernromane und Liebesgeschichten lieben und dabei Wert legen auf eine dezent eingewobene christliche Botschaft mit Stoff zum Nachdenken. Bei Karen Witemeyer kann man einfach nichts falsch machen!
- Anabelle Wildbuch
Bad Boss Games
(7)Aktuelle Rezension von: Xena1975Welch ein großartiges Cover. Es passt einfach perfekt zum Titel und zur Geschichte. Die Schreibweise zieht einen gleich von Beginn an in ihren Bann. Man ist wie gefesselt und gefangen. Eine Geschichte wo das Spielen, bzw Zocken unumgänglich ist. Genauso wie Wahrheit und Lüge. Ein Leidenschaftlicher Krimi.
Die Dramatik in dieser Geschichte bringt die Nerven auf Höchstspannung. Man wird von einem Höhepunkt in den nächsten gezogen. Wie gebannt fiebert man mit Victoria und Jack mit. Das mulmige Bauchgefühl hat man immer und immer wieder. Aber auch Wut, Traurigkeit und Panik.
Die gesamte Palette an Gefühlen und Emotionen rauf und runter. Dramatik, Liebe, Leidenschaft in der Liebe und im Spiel, Verwirrung, Sehnsucht.
Ein rund um voll und ganz gelungenes Buch, dass uns die Autorin hier wieder gezaubert hat.
Und jetzt muss ich unbedingt gleich die Fortsetzung von den beiden: „Bad Xmas Games“ lesen.
Man will ja schließlich wissen wie es weiter geht mit den beiden. Die Nerven sind zum Zerreißen gespannt.
Diese Geschichte muss man einfach gelesen haben. Spannung von Beginn bis zum Schluss.
100% Kaufempfehlung - Sina Jorritsma
Friesenpoker. Ostfrieslandkrimi
(8)Aktuelle Rezension von: scouterMona Sander und ihr Kollege Enno ermitteln auf Borkum in einem Mord an einem Pokerspieler. Aufgeschreckt wurden sie durch den Verdacht einer Pokerspielerin, dass sie verfolgt wurde. Deshalb waren sie auch sehr schnell am Tatort. Doch so einfach ist der Fall nicht aufzuklären. Der Sterbende konnte der Kommissarin noch das Wort Antwerpen zuflüstern. Das brachte einen Fall in der belgischen Stadt ins Spiel, in der auch ein Spieler vergiftet wurde, wie ihr der örtliche Kollege mitteilte. Auch auf Borkum gibt es einige Verdächtige, doch nichts fügt sich zusammen, so dass die Ermittler einige Zeit im Dunkeln tappen.
Die Ermittler Mona und Enno finde ich sehr gut beschrieben. Sie kümmern sich um alle Informationen, die sie bekommen können und nehmen auch Kontakte zu Kollegen in Belgien auf. Das sieht mir nach professioneller Ermittlungsarbeit aus. Die Pokerspieler sind typisch beschrieben; unnahbar, undurchdringlich und ein Geheimnis könne sie sehr gut für sich behalten. Das ist eine Herausforderung, die sich die beiden Ermittler stellen müssen. Die Story finde ich nicht ungewöhnlich, da das Metier halt auf der Grenzlinie zu Hause ist, zwischen dunkel und hell. Auch die Beteiligung von Kleinkriminellen ist nicht ungewöhnlich, Geld ist anziehend. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich konnte der Geschichte gut folgen, die Spannung ist sehr gut bis zum überraschenden Ende aufgebaut worden. Sehr schön auch immer wieder die Beschreibungen der Insel, die natürlich das Kopfkino anregen.
Ich habe mich durch das Buch gut unterhalten gefühlt und ich finde diesen Krimi lesenswert.
- Lisa Kismet
Malía
(31)Aktuelle Rezension von: JennisDarkBooklove
Ich habe mir das Buch aufgrund des großen Hypes bei TikTok gekauft.
Und was soll ich sagen?! Es hat mich total in seinen Bann gezogen! Es ist spannend durch und durch! Vor allem eine Abwechslung von den üblichen Büchern die ich lese! Sehr flüssiger Schreibstil und leicht zu lesen! Ich kann es sehr empfehlen!
- Marco Sonnleitner
Die drei ??? und die Poker-Hölle
(7)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Wer hätte gedacht, dass Justus, Peter und Bob ausgerechnet in einer Postfiliale zu ihrem nächsten Fall stoßen? Aber genau dort werden einem jungen Mann, namens Richie Hanson, vor den Augen der drei Detektive mehrere Geldbündel gestohlen. Sofort sind die Drei Fragezeichen mitten einem neuen Fall, der sie in die gefährliche Unterwelt Chinatowns führt. Ein Pokerspiel, geheimnisvolle Botschaften und skrupellose Verbrecher warten auf die Jungen, bevor geschieht, was nie hätte geschehen dürfen…
》EIGENE MEINUNG:
Das Cover zeigt, passend zum Titel, einen Pokertisch mit Geld und Spielkarten – eine Hand greift eben danach. Etwas Spannung kommt durch den Schatten einer Person im Hintergrund ins Spiel, aber richtig begeistern kann mich auch dieses Cover nicht.
Wie schon bei vielen Sportfolgen spielt auch hier der Titel nur am Rande eine Rolle. Im Grunde haben wir es mit einer großen Schnitzeljagd zu tun, bei der man als Hörer (mehr oder weniger gut) mit raten kann. Die Handlungsorte wechseln, wobei mir vor allem Chinatown gefallen hat. Hier hat Justus einen großartigen (wenn auch nicht ganz so realistischen) Auftritt. Der hauptsächliche Nebencharakter, der den Drei Fragezeichen an die Seite gestellt wird, bleibt für mich etwas blass und das ein oder andere Rätsel mäßig. Aber es wird ein ganz schönes Tempo vorgelegt und Spannung erzeugt. Das Ende hätte dann ruhig weniger „erklärend“ ausfallen dürfen.
Tracks:
1. Nicht zu packen
2. Onkel Tony
3. Ruby Tuesday
4. Babyface
5. Schnitzeljagd
6. Atbash
7. Keine leichte Aufgabe
8. Rebus
9. Ivory
10. Im Elfenbeinturm
11. Bergamotte
》FAZIT:
Gerne mehr vom Setting Chinatown! Der Fall an sich ist rasant und an einigen Stellen auch spannend, jedoch für mich zu erklärend aufgelöst. Die Rätsel waren mal mehr, mal weniger, ansprechend.
- Walter Satterthwait
Miss Lizzie und Miss Lizzie kehrt zurück
(4)Aktuelle Rezension von: TheSaintLizzie Borden ist Teil der amerikanischen Folklore. Sie wurde im August 1892 des Mordes an ihrer Stiefmutter sowie ihres Vaters angeklagt. Beide wurden bestialisch mit einer Axt ermordet. Dank eines hervorragenden Anwalts wurde Lizzie Borden von diesen brutalen Morden freigesprochen und führte dank des beträchtlichen Vermögens ihres Vaters bis zu ihrem Tode 1927 im selben Ort, in welchem die Morde geschahen, ein feudales (zwar geächtetes) Leben.
In diesem rezensierten Buch finden sich die Romane "Miss Lizzie" (1989) und "New York Nocturne/Miss Lizzie kehrt zurück" (2006) des US-Schriftstellers Walter Satterthwait.
"Miss Lizzie":
Die Hauptfigur des Romans ist nicht die als "Axtmörderin" bekannt gewordene Lizzie Borden, sondern die 13jährige Amanda Burton, die mit ihrem Vater und ihrer Stiefmutter den Sommer an der See verbringt. Die Familie hat sich ein Sommerhäuschen gemietet, welches an das Sommerhäuschen von Lizzie Borden, die dort zurückgezogen jeden Sommer verbringt, angrenzt.
Das Mädchen beginnt sich heimlich mit der verrufenen älteren Frau anzufreunden. Gemeinsam genießen sie Tee auf der Veranda und Lizzie Borden beginnt, Amanda Kartenspielertricks beizubringen.
Doch die sommerliche Idylle währt nicht lange... es gibt Spannungen im Haushalt der Burton's und eines Tages findet Amanda ihre Stiefmutter, mit welcher sie kein inniges Verhältnis hatte, brutal von einem Beil erschlagen im Gästezimmer des Sommerhauses auf.
Schon bald beginnen die Mühlen der Justiz und die Gerüchteküche zu arbeiten an... denn vor Jahren wurde auch die Stiefmutter von Miss Borden brutalst von einer Axt zugerichtet im Gästezimmer ihres Hauses aufgefunden.
Die Suche nach dem Mörder beginnt...
Sehr atmosphärisch und vom Autor intelligent verfasst entspinnt sich ein sehr spannender und kurzweiliger "Whodunnit"-Roman in bester Krimitradition. Satterthwait punktet mit dem cleveren Schachzug, eine der bekanntesten Personen der amerikanischen Kriminalgeschichte nicht als Hauptakteurin auftreten zu lassen, sondern als Mordermittlerin an der Seite der jungen Heldin. Das mit ihr verknüpfte Mysterium der Morde wird auf die junge Amanda Burton übertragen.
Toll gezeichnete Charaktere, eine sehr intensive und nachvollziehbare Beschreibung der Umgebung und Situationen, smarte Dialoge und eine glaubwürdige Verquickung tatsächlicher mit fiktiver Fakten machen diesen Roman bis zu einem perfekt überraschenden Finale zu einem Lesegenuss!
"Miss Lizzie kehrt zurück":
Obwohl im ersten Roman von Satterthwait (der als Amanda Burton damals wie auch in diesem Roman wieder von den Geschehnissen berichtet) mitgeteilt wird, dass Amanda Miss Borden nach den grauenhaften Vorfällen in dem Sommerort niemals wiedersah, taucht diese in beiden Romanen als überaus resolute, widerstandsfähige und auch als alte Frau mit dem Herzen am rechten Fleck Beschriebene drei Jahre später wieder an ihrer Seite auf - diesmal in New York.
Der Grund dafür ist, dass Amanda's Onkel - John Burton -, bei dem sie eine Zeit leben sollte, da sich ihr Vater mit seiner neuen Frau auf Weltreise befindet, mit einem Beil grausam zu Tode gebracht in seiner Wohnung aufgefunden wird... Von Amanda.
Der Albtraum scheint sich zu wiederholen... Amanda wird verhaftet und kontaktiert ihren Bruder... der widerum den Anwalt aus dem ersten Roman zur Hilfe senden soll. Doch dieser kann nicht und so sind Miss Borden's Kontakte in New York der roaring twenties vonnöten.
Miss Borden's gute Freundin Dorothy Parker (ja, genau: DIE Dorothy Parker!) lässt ihre gesellschaftlichen Kontakte spielen und es beginnt abermals ein Wettlauf gegen die Zeit: Die New Yorker Polizei jener Tage ist zutiefst korrupt und in viele illegale Alkohol- und Drogenschmuggeleien verwickelt... wohin auch manche Spuren von Amanda's Onkel deuten... und will so schnell wie möglich den Mörder des in der Stadt sehr bekannten und beliebten John Burton präsentieren... ohne allzuviel Staub aufzuwirbeln.
Amanda Burton scheint nach den Vorfällen vor einigen Jahren die ideale Täterin zu sein.
Die Figur der Dorothy Parker stiehlt der mittlerweile 16 Jahre alt gewordenen Amanda wie auch der abermals soliden, trickreichen und stilsicheren Lizzie Borden in allen Szenen die Show: Die Figur dieser berühmten Schriftstellerin (1893-1967) ist so lustvoll, so pointiert und alkoholresistent beschrieben - man muss bei jedem Auftritt von ihr schmunzeln.
Aber Satterthwait schafft es auch mit sicherer Gabe, neue faszinierende und lebhaft beschriebene Charaktere einfließen zu lassen und erzeugt mit toll recherchierten Fakten jene feuchtfröhlichen, kriminellen und unbekümmerten Tage der Reichen und Schönen der New Yorker 20er Jahre wiederauferstehen zu lassen. Amanda & Co treffen auf Mae West, besuchen den legendären "Cotton Club", lauschen einem jungen Fats Domino und kreuzen die Klingen mit einem ganz großen Gauner jener Zeit: Arnold Rothstein!
Zwei herrliche Kriminalromane, die sich als Aufhänger eine real existierende Person der Verbrechensgeschichte erkoren haben aber diese weder zum Zentralpunkt machen oder sie spekulativ ihrer (vermeintlichen) Taten nach dämonisieren. Der Autor schreibt straff, lebensnah, wohl überlegt und liebevoll recherchiert. Sein Stil ist amüsant und doch stringent. Die beiden Kriminalgeschichten haben einen tollen Plot, den der Autor auch ungezwungen aufzulösen weiß.
Eine klare Empfehlung für Krimiliebhaber, die ihre Morde gern noch ohne Computer, mobile Telefone und Satelliten gelöst haben wollen! - Marie Matisek
Sonnensegeln
(11)Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannika
Zum Inhalt:
Marita ist von ihrem Vorgesetzten frustriert. In einer spontanen Aktion bewirbt sie ich auf eine Pflegestelle in Frankreich und kurz darauf befindet die sich schon in Grasse.
Der "Pflegefall" und sein Sohn sind verschlossen. Nur die Haushälterin schließt Marita in ihr Herz. Und so verbringt Marita ein paar wunderbare Monate in Frankreich, aber irgendwann muss sie sich entscheiden, will sie zurück nach Husum oder bleiben?
Die Sprecherin:
Julia Fischer liest ruhig und angenehm. Man kann ihr gut folgen und man hört ihr gerne zu.
Meine Meinung:
Ich bin sehr froh, das ich mich für das Hörbuch entschieden habe. Ich lese recht viel und als die Geschichte um Marita so langsam in Schwung kam und dann die Geschichte des Husumer Walfängers erzählt wurde, ist mir aufgefallen, das ich dazu nicht wirklich Lust gehabt hätte, das selbst zu lesen. Durch das Vorlesen plätscherte die Geschichte so vor sich hin.
Zu dem Buch/Hörbuch selbst, bin ich durch das freundliche, warme Cover gekommen, was Lust auf Sommer in Südfrankreich macht. - Astrid Vollenbruch
Die drei ??? Geisterbucht (drei Fragezeichen)
(49)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeIch habe diesen Jubiläumsband als Hörspiel gehört. Die Hörspiele mag ich grundsätzlich gerne, da sie eigentlich immer sehr unterhaltsam sind. Auch an diesem Hörspiel hatte ich wieder Freude. Der Fall ist rätselhaft, spannend und nicht ungefährlich.
Alle Sprecher waren sehr gut und glaubwürdig. Es macht einfach Spaß, zuzuhören. 🎧
08.08.26
- Marco Missiroli
Alles haben
(3)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerKlappentext:
„Rimini im Juni, kurz bevor die Touristen kommen. Sandro kehrt in seine Heimatstadt zurück, um seinen Vater Nando zu besuchen. Die Mutter Caterina ist seit ein paar Jahren tot, und ein Freund hat ihm gesagt, der Alte sei nachts ständig unterwegs.
Vater und Sohn könnten kaum unterschiedlicher sein. Nando, pensionierter Eisenbahner und passionierter Tänzer, führt ein bescheidenes Dasein. Sandro ist ein Werbetexter ohne Ideen, aber mit jeder Menge Geldsorgen. Allen, die ihm begegnen, stellt er eine Frage, auf die er selbst keine Antwort hat: Wo wärst du mit einer Million Euro auf dem Konto und ein paar Jahren weniger auf dem Buckel?
Zwischen den beiden stehen unausgesprochene Verletzungen und Schuldgefühle. In knappen, gerade in ihrer Nüchternheit beeindruckenden Szenen zeigt Marco Missiroli die wortkargen Versuche der beiden Männer, sich anzunähern. Er erzählt von Tanz, Trauer, lebenslangen Träumen, von der Faszination des Kartenspiels und den Momenten, in denen man alles haben - oder alles verlieren kann.“
Autor Marco Missiroli hat „Alles haben“ verfasst. Der Einstieg in die Geschichte ist recht flott: Italien, Rimini um genauer zu sein, und Sandro hat Sorge um seinen Vater. Die Sorge ist nicht unbegründet und schnell steht fest, er weiß nicht alles über seinen Vater da die eigenen Probleme scheinbar doch größer waren und die Sicht auf das Wichtigste verdeckt haben. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein aber auf den letzten Metern seines Vaters kommen sich beide näher. Es stellt sich die Frage, was einen wirklich glücklich macht. Alles haben? Der Buchtitel ist hier sehr treffend. Braucht es alles um glücklich zu sein? Lebensglück? Genau das erfährt Sandro aber auch Vater Nando. Beide sehen was Glück und eben „Alles“ bedeuten kann und jeder hat andere Sichtweisen dazu. Der Weg zu diesen Fragen und Antworten war für beide schwer. Autor Missiroli hat einen besonderen Ton und Ausdruck gewählt wie wir Leser die beiden Personen erlesen. Wir bleiben außen vor und sind stille Beobachter.
Hier und da hätte ich mir gern mehr Gefühl und Emotionen gewünscht. Oft erschien mir die Geschichte zu steif aber dennoch hatte sie ihren Reiz! Fest steht jedenfalls: alles haben heißt nicht glücklich sein und das Glück hängt nicht von „alles haben“ ab. Jeder wird sein Glück anders empfinden und das ist doch das Wichtigste! 4 sehr gute Sterne hierfür!
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