Bücher mit dem Tag "pokerspieler"
4 Bücher
- Katy Evans
Playboy - Wenn du dich verlierst
(37)Aktuelle Rezension von: KreativiiaIm letzten Teil der Reihe geht es um Wynn. Sie hat gerade eine schlimme Trennung hinter sich und startet wieder ins Dating, während alle ihre Freunde glücklich vergeben sind. Als ihr Date sie zu einem illegalen Pokerabend mitnimmt, lernt sie dort den mysteriösen Playboykennen, nur um am nächsten Tag festzustellen, dass dieser Cullen Carmichael, der Bruder des Mannes ihrer besten Freundin ist. Daraufhin lässt sie sich auf eine gewagte Wette mit ihm ein.
Wynn war mir die ganze Reihe über sehr sympathisch. Sie brennt für die Kunst und ihre Galerie. Gleichzeitig ist sie eine treue und herzensgute Person, die sich nach einer eigenen Familie sehnt. Ihr Ex Emmett war nicht bereit ihr das zu geben, was sie sehr mitgenommen hat.
Cullen war für mich leider nicht wirklich greifbar. Das könnte daran liegen, dass er erst in diesem Buch so richtig vorkommt. Er hat zwar im Laufe des Buches mehr Facetten bekommen, was auch daran lag, dass zwischendurch aus seiner Sicht erzählt wurde. Dennoch ist er für mich leider eher flach geblieben.
Insgesamt war das Buch kein Highlight, aber ein solider Abschluss der Reihe.
- Sina Jorritsma
Friesenpoker. Ostfrieslandkrimi
(8)Aktuelle Rezension von: scouterMona Sander und ihr Kollege Enno ermitteln auf Borkum in einem Mord an einem Pokerspieler. Aufgeschreckt wurden sie durch den Verdacht einer Pokerspielerin, dass sie verfolgt wurde. Deshalb waren sie auch sehr schnell am Tatort. Doch so einfach ist der Fall nicht aufzuklären. Der Sterbende konnte der Kommissarin noch das Wort Antwerpen zuflüstern. Das brachte einen Fall in der belgischen Stadt ins Spiel, in der auch ein Spieler vergiftet wurde, wie ihr der örtliche Kollege mitteilte. Auch auf Borkum gibt es einige Verdächtige, doch nichts fügt sich zusammen, so dass die Ermittler einige Zeit im Dunkeln tappen.
Die Ermittler Mona und Enno finde ich sehr gut beschrieben. Sie kümmern sich um alle Informationen, die sie bekommen können und nehmen auch Kontakte zu Kollegen in Belgien auf. Das sieht mir nach professioneller Ermittlungsarbeit aus. Die Pokerspieler sind typisch beschrieben; unnahbar, undurchdringlich und ein Geheimnis könne sie sehr gut für sich behalten. Das ist eine Herausforderung, die sich die beiden Ermittler stellen müssen. Die Story finde ich nicht ungewöhnlich, da das Metier halt auf der Grenzlinie zu Hause ist, zwischen dunkel und hell. Auch die Beteiligung von Kleinkriminellen ist nicht ungewöhnlich, Geld ist anziehend. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich konnte der Geschichte gut folgen, die Spannung ist sehr gut bis zum überraschenden Ende aufgebaut worden. Sehr schön auch immer wieder die Beschreibungen der Insel, die natürlich das Kopfkino anregen.
Ich habe mich durch das Buch gut unterhalten gefühlt und ich finde diesen Krimi lesenswert.
- Thorsten Wortmann
Mads Mikkelsen
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenEine tolle Biographie über einen der interessantesten Schauspieler unserer Zeit, in der man sowohl etwas Persönliches über den Mann Mads und über seine Einstellung zum Leben lernt wie auch über seinen Karriereweg mit Klassikern wie "Adams Äpfel" und "Die Jagd". Ein ganz bescheidener, bodenständiger Mensch aus einem tendenziell kommunistischen Elternhaus, der in einem sympathischen Land aufwächst, das seine Stars nicht zu groß werden läßt. Über manche Filme hätte man gern noch mehr erfahren, aber die Person hinter dem Schauspieler wird tiefschürfend präsentiert, und alles mit tollen Bildern abgerundet.
- Jack Bowman
Crash - Gefahr über den Wolken
(2)Aktuelle Rezension von: simonfunTom ist clever, ein professioneller Pokerspieler, arbeitet bei der NTSB, der Nationalen Behörde für Transportsicherheit in den USA und ist ein narzisstischer Arsch, der jede Beziehung versemmelt. Als mehrere Flugzeuge aus ungeklärten Ursachen vom Himmel fallen, bzw. nach Wartungsarbeiten mehrere Techniker von einem zerfetzten Triebwerk während des Probelaufs ebenso behandelt werden, wird Tom vom überlebenden Techniker genervt, er möge sich mal die Sache ansehen. Anfangs widerwillig; aber als er immer mehr Ungereimtheiten findet, kümmert er sich auf seine Art um die Sache. Er fliegt fast rund um die Welt, sammelt Beweise und zieht seine Schlüsse. Dass er dabei einigen Leuten, Feinde wie Freunde, auf den Schlips tritt, wird schnell klar. Er kommt Stück für Stück den Hintermännern auf die Spur und sitzt irgendwann selbst in einem manipulierten Flugzeug, das natürlich abstürzt.
Der Schreibstil ist erfrischend gut, die Ausdrucksweise des Autors teilweise ziemlich brutal. Dennoch schafft er es, der Hauptfigur eine gewisse Tiefe zu geben, um sie dann im nächsten Absatz wieder zu zerstören.
Die gesamte Handlung ist überwiegend spannend, nur die technischen Beschreibungen verwirrten mich ab und zu und ein paar lose Fäden wurden nicht ganz zu Ende geknüpft.
Dennoch ein guter, solider, spannender Actionthriller, der mehr Aufmerksamkeit verdient.
Wie auch immer - lesenswert!



