Bücher mit dem Tag "politischer mord"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "politischer mord" gekennzeichnet haben.

32 Bücher

  1. Cover des Buches Das Mädchen aus Brooklyn (ISBN: 9783866124219)
    Guillaume Musso

    Das Mädchen aus Brooklyn

     (266)
    Aktuelle Rezension von: Miia

    Inhalt:

    Raphaël ist überglücklich, bald wird er seine große Liebe Anna heiraten. Doch kurz vor ihrer Hochzeit offenbart Anna ihm ein finsteres Geheimnis. Sie zeigt ihm das Foto dreier Leichen und gesteht: »Das habe ich getan.« Raphaël ist schockiert. Doch ehe Anna sich ihm erklären kann, verschwindet sie spurlos. Raphaël bittet seinen Freund Marc, einen ehemaligen Polizisten, um Hilfe. Gemeinsam setzen sie alles daran, seine Verlobte wiederzufinden. Es ist der Beginn einer dramatischen, atemlosen Suche nach der Wahrheit, die sie bis in die dunklen Straßen von Harlem und Brooklyn führt.


    Meine Meinung:

    Ich habe dieses Buch von Musso im Urlaub gelesen. Es war auch nicht mein erster Musso, aber zu Musso habe ich immer eine gespaltene Meinung. Ich hatte im Kopf, dass ich seinen Stil zwar mag, er aber manchmal auch mit Fantasy oder paranormalen Elementen spielt. Das hat mir in der Vergangenheit nicht immer gefallen. Deshalb bin ich hier etwas vorsichtig an die Geschichte gegangen. Die Zweifel haben sich aber schnell in Luft aufgelöst, weil mich der Stil und die Geschehnisse total gepackt haben. Es geht um Raphael, der seine Freundin - bald Ehefrau - kurz vor der Hochzeit fragt, ob es noch Geheimnisse zwischen ihnen gibt. Als sie dann ihr Geheimnis zumindest andeutet, läuft alles aus dem Ruder. Wir erleben danach eine spannende, abwechslungsreihe Entführungs- und Verfolgungsstory. 

    Ich muss gestehen, manche Wendungen wirken etwas aus der Luft gegriffen, insbesondere das Ende ist stellenweise echt konstruiert und irgendwie sehr passend "gebaut", aber für mich hat das Lesevergnügen hier einfach die höhere Priorität. Es hat Spaß gemacht mit Raphael und Marc auf die Suche nach Anna und ihrer Vergangenheit zu gehen - auch wenn sich dann am Ende die ein oder andere inhaltliche Schwäche zeigt. 

    Mir hat es aber insbesondere gezeigt, dass ich doch wieder mehr von Musso lesen sollte. Er macht irgendwie Spaß und sein Stil ist sehr leichtfüßig und daher sehr angenehm. 


    Fazit:

    Eine Entführungsgeschichte, in der man in Annas Vergangenheit abtaucht und sehr vieles ans Tageslicht kommt, was vielleicht stellenweise etwas konstruiert wirkt, aber dennoch ein gutes Lesevergnügen bereitet. Solide 3 Sterne und mehr Lust auf Musso :)

  2. Cover des Buches Das Blut der Rebellin (ISBN: 9783442479894)
    Sabrina Qunaj

    Das Blut der Rebellin

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Geschichten sind die Nahrung für unseren Geist, so wie das Brot für unseren Körper. Wir brauchen Geschichten, um die langen Abende des Winters zu überbrücken und der Eintönigkeit unseres Lebens zu entfliehen. Wer möchte denn nur ein Leben führen, wenn er das von vielen besuchen kann?"

    "Das Blut der Rebellin" ist der zweite Band der "Geraldines"-Romane von der österreichischen Autorin Sabrina Qunaj. Man muss den ersten Band "Die Tochter des letzten Königs" aber nicht notwendigerweise gelesen haben, weil jeder Band in sich abgeschlossen ist, auch wenn wir einige Persönlichkeiten aus Band 1, allen voran die große Heldin Nesta, widertreffen. Für das Verständnis ist es aber absolut kein Problem, wenn man mit Band 2 ins mittelalterliche Wales mit seinen Freiheitskämpfen einsteigt.
    Seit dem ersten Geraldines-Roman zählt Sabrina Qunaj zu meinen Lieblingsautorinnen von historischen Romanen und auch hiermit konnte sie mich wieder völlig überzeugen.

    Inhalt: Wir beginnen im Jahre 1146 in Wales, Britannien: Normannen und Waliser kämpfen unermüdlich für Land und Macht, während in England ein Bürgerkrieg tobt. Isabel ist die Enkelin der berühmtberüchtigten Nesta ferch Rhys und somit Erbe des Geraldine-Blutes. Sie wird dem grausamen Sheriff von Pembroke versprochen und eine Frau hat sich ihrem Vormund zu fügen, doch keiner hat ihr zu sagen, was ihr Herz fühlen soll. Dieses schlägt nämlich für die Waliser und somit für die Rebellion.

    Meine Meinung: Das Cover des Buches schließt sich optisch an seinen Vorgänger an. Man kann sofort erkennen, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Anhand des keltischen Symbols am Cover des Buches weiß man auch sofort, dass Wales bzw. Britannien als Schauplatz dienen wird. Ich vermute das Symbol soll das Rad des Taranis darstellen, welches die Protagonistin im Buch als Talisman um ihren Hals trägt. Die Innenseiten der Broschur schmücken Fotos aus Wales was beim Öffnen des Buches gleich eine Fernweh-Stimmung und auch einen mittelalterlichen Flair verbreitet.
    Zu Beginn finden wir einen Stammbaum des Geraldines-Geschlechts und ein ausführliches Personenregister mit markierten historischen Persönlichkeiten inklusiver Aussprachhilfe. Dies fand ich ganz besonders hilfreich, denn wer weiß schon wie walisische Namen und Orte ausgesprochen werden und manche Wörter scheinen anhand dem Geschriebenen wirklich unaussprechbar zu sein. So lernt man zu historischen Tatsachen auch noch die walisische Aussprache dazu.
    Am Ende des Buches gibt es auch noch ein kleines Glossar, das aber meiner Meinung nach gar nicht nötig ist. Alle walisischen Begriffe werden direkt in der Geschichte genau erklärt, so dass man nicht fragend zurückbleibt.

    Der Schreibstil von Sabrina Qunaj ist für einen historischen Roman flüssig und sehr leicht zu lesen. Obwohl sehr viele Fakten und historische Tatsachen in die Geschichte eingebaut werden, wird der Roman nie langatmig. Die Geschichte strotzt nur so vor historischen Persönlichkeiten und politischen Machenschaften. Immerhin spielt das Buch im 12. Jahrhundert Wales, eine der spannendsten und doch "endlosesten" Zeiten Britanniens. Einmal hatten die Normannen die Nase vorne, dann wieder die Waliser. Der kämpferische und mutige Geist der Waliser schlug die Eroberer immer wieder zurück, so dass Wales Kampf um Freiheit eine gefühlte Ewigkeit andauerte. Eine historisch sehr interessante Zeit und Stoff für unzählige heroische Geschichten. Gleichzeitig ist das Setting einfach atemberaubend. Die wilde, unberührte Landschaft von Wales, in der "grün" eine völlig neue Bedeutung bekommt, scheint den Märchen und Sagen entsprungen zu sein. Dies wird in der Geschichte auch eingebaut, so dass dem Lesen ein bisschen Fernweh begleitet.

    Mit unserer Protagonistin Isabel begleiten wir eine unglaublich starke und mutige Frau mit einem Kämpferherz, das für 20 Männer ausreicht. Für diese Zeit zwar sehr unüblich, jedoch nicht unmöglich. Die Waliser brachten einige starke und unvergessliche Heldinnen zutage. An Isabels Persönlichkeit kann sich jeder ein Scheibchen abschneiden und es wurde nie langweilig ihre Geschichte zu verfolgen. Sie folgt ihrem Herzen, versucht aber gleichzeitig stets das Richtige zu tun. Als kleines Mädchen lernen wir sie kennen und begleiten sie bis in ihre 30iger. In diesen wankelmütigen Zeiten erlebt Isabel mehr als eine Frau je ertragen sollte. Krieg, Brutalität und der Kampf ums Überleben stehen an der Tagesordnung und ich habe jede Minute mit Isabel mitgefiebert. Ich litt mit ihr Herzensqualen, erlebte das Fieber der Rebellion und verspürte Rache für angetane Ungerechtigkeiten. Man konnte ihr beim Erwachsenwerden zusehen und auch beim Erstarken ihrer Persönlichkeit. Wer ein Faible für starke weibliche Hauptcharaktere in einer dafür völlig untypischen Zeit hat, ist mit diesem Buch also goldrichtig.

    Gleichzeitig beinhaltet das Buch eine der schönsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Eine Liebesgeschichte mit der man Tränen vergießen kann und die einen das Herz wärmt. Man wünscht sich für seine Lieblinge ein Happy-End auch wenn man genau weiß, dass dies in so einer Zeit praktisch unmöglich ist. Diese Geschichte zeigt, dass Zeit und Raum wahrer Liebe nichts anhaben kann und dass Beharrlichkeit am Ende belohnt wird.

    Die 700 Seiten verflogen wie im Rausch, die Protagonistin ist mir mit ihrer mutigen und rebellischen Art ans Herz gewachsen und die Liebesgeschichte hat mich richtig berührt.
    Dieses walisische Abenteuer hat mir unglaubliche Lesestunden beschert und auch ein bisschen Fernweh geschürt - sehr empfehlenswert für LiebhaberInnen von historischen Romanen, die im Mittelalter des heutigen Großbritanniens spielen und starke Persönlichkeiten in der Hauptrolle sehen wollen.

  3. Cover des Buches Stieg Larssons Erbe (ISBN: 9783958902251)
    Jan Stocklassa

    Stieg Larssons Erbe

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Jan Stocklassa, Autor und Journalist aus Schweden, hat sich die Rechercheunterlagen von Stieg Larsson zum Thema Olaf Palme genauestens angesehen und selbst zum Thema recherchiert. Daraus entstand das Buch "Stieg Larssons Erbe", eine sogenannte True Crime Geschichte. 

    Das unfassbar umfangreiche Material von Larsson durchzuarbeiten erscheint einem als Herkulesaufgabe, so, wie es Autor Stocklassa beschreibt. Dabei geht er nicht chronologisch vor, sondern beginnt mit dem Tag, an dem er endlich Zugang zu dem Archiv bekommt. Eine Vielzahl von Spuren geht der Autor selbst nach, manches verwirft er, um es dann doch, nachdem er erfährt das Larsson von etwas überzeugt war, weiter nachzuspüren.
    Viele Spuren zeigen nach Südafrika, manche nach Osteuropa. Zweifelhaften Zeugen gehen Stocklassa und seine Helfer mit zum Teil diskussionswürdigen Praktiken auf den Pelz. Akribisch wird den letzten Minuten im Leben von Olaf Palme nachgegangen wie auch den letzten Tagen und Monaten. 

    Was könnte die Täter dazu bewogen haben, ein Staatsoberhaupt zu überfallen und zu töten? Kann es eine zufällige Tat gewesen sein oder doch beabsichtigt? Handelte der Täter alleine oder hatte er eine Vielzahl von Helfern? War die Tat politisch motiviert oder eher ein Rachefeldzug wegen persönlicher Differenzen? Hatte sein politisches Handeln damit zu tun? Wem kam er so in die Quere, dass sein Tod unumgänglich wurde? Wer kommt überhaupt für die Tat infrage und was sind das für Persönlichkeiten? Warum handelt die Polizei und der Geheimdienst so und nicht anders? Allen Spuren, die der Autor erneut nachgeht, mehrfach überprüft sind trotz seiner Gewissenhaftigkeit nicht stichhaltig genug, um den oder die Täter zu überführen. Weil ihm entweder Zeugen nicht alles sagen oder die Polizei nicht alle Informationen, trotz deren Zusage, übergeben. Stocklassa hat all seine Erkenntnisse den Ermittlungsbehörden übergeben und hofft, dass trotz der langen Zeit seit dem Mord das Rätsel letztendlich gelöst werden kann. 

    Das Ganze ist so spannend zusammengetragen, dass es einem Spionagethriller alle Ehre macht. Sicher, es sind unzählige Veröffentlichungen über diese Tat erschienen, die Ermittlungen immer wieder auch neuen Teams übertragen worden, doch eines vermisse ich hier: die Rolle der Ehefrau wird mir eindeutig zu knapp nachgegangen. Die einzige Zeugin, aufgrund deren Aussage es zu einer Verhaftung und Verurteilung kam, die letztendlich zweifelhaft ist. Zumindest in den Augen Stocklassas. 

    Vielleicht war oder ist es vielen unbekannt, dass sich Stieg Larsson eigentlich mit der Aufklärung des Mordes an Olaf Palme beschäftigt hatte, um dann nach Erfolgloser Arbeit einen der bekanntesten Trilogien zu schreiben, die je aus Schweden kam. Deshalb ist es Stocklassa hoch anzurechnen, dass er das "Erbe" von Larsson nicht hat stillschweigend in einem Archiv schlummern lassen. Sonst wäre vielleicht nicht einem so großen Publikum bekannt geworden, dass sich Stieg Larsson Zeit seines Lebens dem Kampf gegen den Rechtsextremismus gewidmet hat. Schließlich führen auch seine Spuren im Mordfall Olaf Palmes genau dorthin. Zumindest Teilweise.
    Weiteres über den Autor und Journalisten sowie zu Stieg Larsson und rund um den Olaf Palme Mord findet sich im Netz unendlich viel.

  4. Cover des Buches Lunapark (ISBN: 9783462051612)
    Volker Kutscher

    Lunapark

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Es handelt sich um den sechsten Band der Reihe um Gereon Rath, dessen Erstveröffentlichung 2016 erfolgte. Die Handlung überspannt die Zeit vom 18.05.1934 bis zum 04.08.1934, fokussiert aber den Zeitraum 28.05. bis 09.07.1934, ist also etwas mehr als ein Jahr nach der Handlung des Vorgängerbandes angesiedelt. Die Nazis sitzen nun fest im Sattel und ihre Gegner können nur noch aus dem Untergrund agieren. Die Staatspolizei (Stapo) gibt den Ton vor, nach dem polizeiliche Ermittlungen ablaufen. Das bekommt auch Gereon Rath zu spüren, als er zusammen mit dem bei der Stapo zum Kommissar aufgestiegenen Reinhold Gräf in einer Sonderkommission zusammenarbeiten muss. Er werden nämlich Mitglieder der SA ermordet und die beiden Kommissare verfolgen sehr unterschiedliche Ansätze, was nicht konfliktfrei verläuft.

    Ein großes Lob für den Autor einmal mehr dafür, wie er es wieder schafft, reale historische Ereignisse in seinen Roman einzubauen bzw. die Handlung darin zu integrieren. Sogar solche Details wie das Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft am 24.06.1934 im Berliner Poststadion mit dem 2:1 Sieg von Schalke 04 über den 1. FC Nürnberg, die nur nebenbei erwähnt werden, sind historisch korrekt.

    Der Kriminalfall an sich ist vielleicht nicht ganz so komplex wie bei den Vorgängerbänden, aber immer noch sehr gut vorzeigbar und spannend. An die Atmosphäre, die Kutscher in der Lage ist zu schaffen, lege ich ohnehin inzwischen höchste Ansprüche an und werde wieder einmal nicht enttäuscht.

     Der Autor beweist, dass er auch emotional kann. Ich möchte jetzt nichts verraten, aber über mehrere Seiten dieses Buches standen mir wirklich die Tränen so in den Augen, dass ich kurze Zeit nicht weiterlesen konnte. Das ist mir bei keinem der Vorgängerbände passiert und überhaupt nicht oft der Fall bei einer Lektüre.

    Auffällig finde ich wieder, wie viele alte Marken Kutscher den Lesern in Erinnerung ruft. Das schafft ein Gefühl der Vertrautheit mit den handelnden Personen.


     Ich finde, das ist ein großartiges Buch. Fünf Sterne.

  5. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  6. Cover des Buches Roter Zar (ISBN: 9783426510490)
    Sam Eastland

    Roter Zar

     (45)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    1929: Pekkala war das Smaragdauge des Zaren, sein besonderer Ermittler. Nach Jahren im Gulag in Sibirien, bittet man ihn schließlich den Tod der Zarenfamilie zu untersuchen, und stellt ihm im Zuge dessen seine Freiheit in Aussicht.

    „Roter Zar“ ist der erste Band einer Reihe und bereits 2010 entstanden. Mir hat die Erzählweise gut gefallen, abwechselnd erfährt man das aktuelle Geschehen bzw. Pekkalas Erinnerungen aus der Zeit vorher, wir erfahren so, wie er das Smaragdauge des Zaren wurde, und schließlich im Gulag landete. Pekkala ist ein interessanter Charakter, den man gut kennenlernt. Er versucht sein bestes zu geben, hat aber auch Schwächen. Ich bin gespannt, wie er sich im Laufe der weiteren Bände entwickeln wird.

    Es gibt zwei weitere wichtige Charaktere, die Pekkala bei seinen Ermittlungen zur Seite stehen, einer ist recht zwielichtig, und stammt aus Pekkala Vergangenheit, der andere ist ein junger Mann, der eigentlich Küchenchef werden wollte, nun aber Kommissar ist. Wahrscheinlich wird einer der beiden zukünftig weiter eine Rolle spielen, auch hier bin ich gespannt.

    Natürlich weiß man heute, was mit den Romanows passiert ist, im Anhang finden sich dazu auch Anmerkungen des Autors. Trotzdem ist es interessant, den Ermittlungen zu folgen, die nicht ganz den historischen Verlauf wiedergeben. Man erfährt auch ein bisschen darüber, wie man im bolschewikischen Russland lebt, und auch Stalin tritt auf. Der Fall hat einige überraschende Wendungen, ganz zufrieden bin ich mit der Auflösung nicht, ich frage mich, warum Pekkala das mit seinen Erfahrungen und Fähigkeiten nicht früher erkannt hat – aber, wenn man bedenkt, was er alles erlebt hat, ist es auch nicht ganz unwahrscheinlich. Es fehlt vielleicht ein bisschen an Spannung, aber die habe ich hier auch gar nicht gebraucht, viel interessanter waren die einzelnen Entwicklungen, die Menschen und Hintergründe.

    Mir hat der Roman gut gefallen, auch wenn er ein bisschen die Geschichte beugt, wenn man aber die vielen Gerüchte rund um das, was mit den Romanows geschah, kennt, hätte es immerhin so sein können. Pekkala ist eine interessante Figur, ich freue mich darauf, ihn in weiteren Romanen wiederzutreffen. Von mir gibt es 4 Sterne, da mir die Auflösung nicht ganz logisch erscheint, insgesamt ist der Roman aber lesenswert.

  7. Cover des Buches Der Schakal (ISBN: 9783492231251)
    Frederick Forsyth

    Der Schakal

     (123)
    Aktuelle Rezension von: BeaMilana
    Die Story dieses weltberühmten Thrillers dürfte den meisten durch die Verfilmungen bekannt sein. Die französische Untergundorgansiation OAS engagiert einen eiskalten Auftragskiller, um den verhassten Präsidenten Charles de Gaulle endlich aus dem Weg zu räumen. Der Leser wird nicht nur Zeuge eines atemberaubenden Kopf an Kopf Rennens zwischen dem  Schakal und seinem Jäger, Kommissar Claude Lebel, sondern erfährt auch authentische Hintergrundinformationen zur Arbeit europäischer Geheimdienstorgansiationen und den politischen Gegnern Frankreichs im Kontext der Historie.

    Auch wenn die Sprache manchmal etwas umständlich und gestelzt klingt, beeindruckt die Story durch Glaubwürdigkeit, Detailgenauigkeit und ein hohes Erzähltempo, das nie durchhängt.

    Aufgrund eines ersten Exposés wurde Forsyths Erstlingsroman von zwanzig Verlegern abgelehnt, weil er von einem Attentat an dem höchsten französischen Politiker handelte, der zu diesem Zeitpunkt nicht mehr lebte. Als er jedoch den fertigen Roman vorlegte, brachte er es fertig, den Leser permanent in einem Zustand negativer Spannung zu halten, und wurde ein Millionenbestseller. Zu Recht: DER SCHAKAL ist ein handwerklich erstklassiger Pageturner – es lohnt sich ihn zu lesen!
  8. Cover des Buches Die Akte (ISBN: 9783453169500)
    John Grisham

    Die Akte

     (362)
    Aktuelle Rezension von: Purzel34

    Ich liebe Justiz-Thriller und mit John Grisham kann man da nie etwas falsch machen. Ich habe bereits den Film "Die Akte" geliebt und das Buch steht dem in nichts nach. Immer wieder ein Genuss und Spannung pur.

  9. Cover des Buches Der taumelnde Kontinent (ISBN: 9783423346788)
    Philipp Blom

    Der taumelnde Kontinent

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Buchmacherin

    Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges ist in aller Munde, jährt er sich dieses Jahr doch zum 100. Mal. Zum Gedenken an die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts finden weltweit zahlreiche Veranstaltungen statt und der Buchmarkt wird überschwemmt von wissenschaftlichen Arbeiten oder Erfahrungsberichten im Histotainment-Bereich. Deutungsmuster werden in Frage gestellt und neu konzipiert (man denke da etwa an“Die Schlafwandler”-Debatte) und die Frage, wer eigentlich Schuld war, ist noch immer nicht geklärt.
    Anders als viele Publikationen, die sich vorwiegend mit dem Schlachthergang oder bloßer Diplomatiegeschichte befassen, wählt der heute in Wien lebende Philipp Blomeinen anderen Zugang: er untersucht in seinem Werk “Der taumelnde Kontinent – Europa 1900-1914“, erstmals erschienen 2008, vor allem gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Wandlungsprozesse.  Ganz elementar sind die skizzierten Spannungen, die dadurch deutlich werden und die im Wesentlichen dazu beigetragen haben, dass ein solch “Großer Krieg”, wie er etwa von Frankreich und England genannt wird, entstehen konnte: nationaler Egoismus versus globale Vernetzung, Moderne versus Tradition, Frauenemanzipation versus hegemoniale Männlichkeit, Monarchismus versus Demokratisierung und und und..

    Klappentext:

    Der Beginn des 20. Jahrhunderts war eine atemlose Zeit. Sigmund Freud erforschte die unbekannten Seiten der Psyche. Die Physik entlockte der Materie das Geheimnis der Atome. Die Malerei befreite sich von den Gegenständen. Die Frauen forderten Wahlrecht. Die Aristokratie begann Macht und Einfluß zu verlieren. In den 15 Jahren zwischen der Weltausstellung 1900 in Paris und dem Beginn des Ersten Weltkrieges, bisweilen als Zeit der Ruhe vor dem Sturm verklärt, entstand das moderne Europa. Alle Bereiche des Lebens, Alltag, Gesellschaft, Politik, Kunst und Wissenschaften wurden von rasanten Veränderungen erfaßt. Niemand ahnte, daß die neuen Errungenschaften im Ersten Weltkrieg erst einmal zunichte gemacht werden sollten. Philipp Blom widmet jedem dieser 15 Jahre ein Kapitel, das anschaulich und unterhaltsam einen bestimmten Aspekt des Umbruchs beschreibt. So entfaltet er das facettenreiche Bild einer Kultur, in der alte Gewißheiten fragwürdig wurden und die in eine offene, ungewisse Zukunft trieb.

    Eins vorweg: Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Ich musste es in Vorbereitung auf ein Hauptseminar lesen, das sich der Jahre vor Kriegsausbruch widmet und hatte bisher eher die Erfahrung gemacht, dass man als Student sehr trockene Lektüre empfohlen bekommt. Ganz anders gestaltete sich dann die Lesezeit dieses Werkes. Gebannt saß ich vor dem Buch und ließ das Essen zur Nebensache verkommen – das ist mir für die Uni wahrlich selten passiert, wenn nicht gar noch nie!
    Oft hat man nämlich das Problem, dass deutsche Historiker einen sehr trockenen Stil führen, es ist, als schrieben sie nur für ihre Kollegen, denn für die Öffentlichkeit. Dass dieses Buch dennoch erstaunlich gut zu lesen ist, liegt daran, dass Philipp Blom nicht nur in Wien sein Studium der Geschichte, Philosophie und Judaistik absolvierte, sondern auch in Oxford. Britische Historiker weisen in ihrer Schriftlichkeit einen eklatanten Unterschied zu den hiesigen auf, sie schreiben für das Volk und das merkt man auch an ihrer sehr flüssigen und offenen Ausdrucksweise. Der internationale Einfluss ist hier also deutlich zu merken, was dem Buch sehr zu Gute kommt.
    Identifikation wird zusätzlich dadurch gewonnen, dass die einzelnen Jahreskapitel sich jeweils einem bestimmten Ereignis oder einer Hauptfigur widmen, anhand derer sozioökonomische, kulturelle und politische Gegebenheiten illustriert werden. Dabei widmet sich Blom auch Literatur und Kunst, führt viele Beispiele an und lockert dadurch das Geschriebene auf. Sehr anekdotenhaft werden berühmte und weniger berühmte Persönlichkeiten vorgestellt. Auch Emotionen werden provoziert, etwa wenn es um das Schicksal der Chemikerin/Physikerin und zweimaligen Nobelpreisträgerin Marie Curie geht. Dem Zeitgeist angepasst, wird in angemessenem Umfang auf die Geschlechtergeschichte eingegangen und beiden Perspektiven gebührende Aufmerksamkeit gezollt.
    Es ist zu erwarten (und man wird dabei nicht enttäuscht), dass man sich nach der Lektüre einen sehr guten und umfassenden Überblick über die Rahmenbedingungen eines Gesellschaftslebens verschaffen konnte, das durch seine Errungenschaften einen vermeintlich sicheren Stand gewonnen hatte und ohne Krieg wahrscheinlich weiter floriert wäre. Erstaunlich, wie Europa dennoch in den Krieg schlittern konnte und was dazu beigetragen hat.
    Einzig für mich nachteilig (das ist aber oft so bei populärwissenschaftlichen Abhandlungen) ist es, dass der Anmerkungsapparat sich am Ende befindet. Das macht nerviges vor- und zurückblättern leider unabdingbar.

    Fazit:

    Wer sich gerne auch einmal fernab von Schlachtgräben und Kugelgewittern mit dem Vorabend eines Krieges beschäftigen möchte und dabei Wert auf gute Unterhaltung legt, ist hiermit bestens bedient. Die Taschenbuchausgabe reißt mit einem Kostenpunkt von 14,90 € auch kein zu großes Loch in die Taschen. Zeitlos wird es auch nach 2014 noch seine Aktualität beanspruchen können und bietet eine hervorragende Ergänzung zu den Topsellern der Auslagen.

  10. Cover des Buches Die Stunde des Schakals (ISBN: 9783499252655)
    Bernhard Jaumann

    Die Stunde des Schakals

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Arun

    Text auf der Buchrückseite:

    Wenn die Tapferen tot sind, müssen die Feiglinge sterben.


    Ein sterbenskranker Killer auf der Suche nach Vergeltung. Ein zwanzig Jahre zurückliegendes Verbrechen, das lange Schatten wirft. Eine junge Polizistin zwischen Recht und Gerechtigkeit. Und eine schonungslose Verfolgungsjagd durch Namibia, Botswana und Südafrika:

    «Die Stunde des Schakals» ist ein grandioser Politthriller, der um den spektakulärsten politischen Mord Namibias kreist und dabei die großen Fragen nach Wahrheit, Schuld und Moral aufwirft.


    «Immer wieder bezaubert Jaumann durch kluge, feinsinnige Erzählweise und Beobachtungsgenaue Sprache.» DIE ZEIT


    Fazit.

    Ein rasanter Politthriller aus dem südlichen Afrika. Hauptlocation ist Namibia, Nebenschauplätze sind Südafrika und Botswana.

    Schon die ersten Seiten bringen ein hohes Tempo in die Story welches auch lange beibehalten wird.

    Man merkt dem Buch, an das sich der Autor sehr Intensiv mit der Materie beschäftigt hat.

    Meiner Meinung nach sind die politischen, kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und viele andere Verhältnisse und Gegebenheiten der jungen Republik Namibia wirklich gut in die Geschichte eingearbeitet.

    Hintergrund des Romans ist das Attentat auf Anton Lubowski, einem weißen politischen Aktivisten,

    Unterstützer der SWAPO, der im Jahre 1989 erschossen wurde.

    Bernhard Jaumann verarbeitet dies in seinem Buch zu einem spannenden Thriller in Form einer Rachestory.

    Von den ersten zwei Drittel des Buches war ich vollauf begeistert, im letzten Drittel schwächelt für mein Empfinden die Story etwas, was eine bessere Benotung als 4 Sterne meinerseits verhindert.

    Für Freunde des Politthrillers auf jeden Fall ein Buch das zu beachten ist.

  11. Cover des Buches Der Friedhof in Prag: Roman von Eco. Umberto (2011) Gebundene Ausgabe (ISBN: B00FNATFNU)

    Der Friedhof in Prag: Roman von Eco. Umberto (2011) Gebundene Ausgabe

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Kurzrezi über ein zunächst abgebrochenes Buch.

    „Der Friedhof in Prag“ von Umberto Eco gehört sicherlich zu einem der am häufigsten rezensierten und tiefgründig besprochenen Büchern der Weltliteratur. Und Eco gehört zweifelsohne zu den anspruchsvollen Autoren. Die Buchgestaltung nenne ich hier einmal exquisit zusammen mit dem Schutzumschlag und dem selbstverständlich dazugehörigen Seitenbändchen. Die für die verschiedenen Protagonisten genutzten Schrifttypen sind eine hervorragende Idee und die genutzten Bilder und Skizzen unterstützen die Phantasie der Leserschaft ohne Frage.

    Wer mich und meine Rezensionen kennt, merkt sicher schon, ich habe meine Probleme mit dem Buch. Und ich schreibe es vorweg, ich musste es abbrechen. Obschon auf den letzten Seiten der Hinweis auf die chaotische Handlung hingewiesen wird, ist nicht das der Grund dafür. Nicht alles ist der Phantasie des Autors entsprungen, von dem ich bereits mehrere Bücher gelesen habe. Ich bin noch gar nicht soweit gekommen, dass ich den Inhalt des Klappentextes erreichen konnte. Dabei war ich schon im dreistelligen Seitenzahlbereich gelandet, als ich dann doch vorerst aufgehört habe zu lesen.

    Ja, es ist historisch geschichtliches Erzähltes. Doch zurzeit habe ich das Gefühl, dass die Historie mich überrannt, dass ich mitten in ihr lebe. Der Grund dafür liegt in den, ja ich weiß, schon immer währenden Hassreden gegenüber anderen Personengruppen, Ländern und so weiter und so weiter. Vielleicht reagiere ich darauf in diesen Monaten der Corona-Pandemie besonders empfindlich. Ich kann es nicht mehr ertragen. Die mit Rückblenden versehene Geschichte eines Mannes, Simon Simonini, der von seinem Großvater erzogen wird, seinen Vater nur sporadisch sieht und seine Mutter erst gar nicht, spielt zwischen 1830 und 1898 (ich lasse mich gerne verbessern). Simon darf nicht zur Schule und sein Zimmer bis zur Studienzeit im Hause des Großvaters nur selten verlassen. Seine Kindheit besteht aus Lernen, seine Lehrer sind Priester. Freundschaften und Kinderspiele sind ihm fremd. 

    Unfassbar viele verschiedene Priesterschaften werden aufgezählt, man verwirrt und verirrt sich zwischen denen, die ihn unterrichten, denen, die gerade an der Macht sind oder an die Macht wollen. Europa ist im Umbruch, Kaiserreiche werden gestürzt, Republiken gegründet, alles wieder verworfen und aufs Neue versucht. Zwischendrin unser Protagonist, der Juristerei studiert und letztlich bei einem Gauner landet, der sich das Vermögen nach dem Tod des Großvaters unter den Nagel reißt. Doch Simonini bekommt seine Chance es ihm heimzuzahlen. 

    Am Anfang aber sind da zwei Männer, einer ein Priester, einer ein Gauner, der sich Notar nennt und Urkunden fälscht. Ihre Wohnungen sind miteinander verbunden und sie tasten sich aneinander heran, indem sie ein gemeinsames Tagebuch führen, sich ergänzen. Was der eine nicht mehr weiß, ist dem anderen bekannt. Mich faszinierten die Rezepte, die mich alle paar Seiten reizten darüber zu recherchieren. Und wer weiß, was ich in dieser Richtung nun erst einmal verpasse. Irgendwann nehme ich das Buch wieder in die Hand und lese weiter. Dann beende ich meine Rezension. Versprochen.

  12. Cover des Buches Das elfte Gebot (ISBN: 9783404771578)
    Jeffrey Archer

    Das elfte Gebot

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Popi

    Das elfte Gebot

    Lass Dich nicht erwischen


    Ein guter Agententhriller.

    Spannend, packend und atemberaubend.


    Unglaublich, was Jeffrey Archer sich alles einfallen lässt.

    Ich war zwischendurch richtiggehend geschockt. So hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen.


    Connor Fitzgerald ist ein Profi – und die tödlichste Waffe des CIA.

    Als er glaubt, seine Agentenkarriere nach 28 Jahren beenden zu können, schickt man ihn mit einer letzten Mission nach Moskau.

    Dort gibt es einen Präsidentschaftskandidaten, der einen Krieg gegen die USA plant.

    Connor ahnt nicht, dass er selbst auf der Abschussliste steht ...

  13. Cover des Buches Das letzte Experiment (ISBN: 9783499249235)
    Philip Kerr

    Das letzte Experiment

     (20)
    Aktuelle Rezension von: markus1708

    Per Schiff kommt Bernhard Gunther 1950 in Argentinien an. Dort gibt es bereits eine Reihe von ehemaligen Nazis und eine Organisation die ihnen anfangs unter die Arme greift. Doch sein guter Ruf als Polizist im Berlin der Vorkriegszeit erweckt schon bald das Interesse des argentinischen Geheimdienstes. Ein Mädchen ist ermordet worden und genauso bestialisch zugerichtet worden wie zwei vergleichbare Fälle in denen er damals ermittelt hat. Ein weiteres Mädchen ist verschwunden und nachdem die Polizei es nicht finden konnte,  ruhen die Hoffnungen auf Gunther - dem Spezialisten für verschwundene Personen. Als dann auch noch die bildschöne Anna ihn engagiert, überstürzen sich schon bald die Ereignisse: viele spielen ein falsches Spiel mit ihm, aber wie erkennt man wer Freund ist und wer Feind? Gunther muss einige schmerzhafte Lektionen über sich ergehen lassen... bis hin zu einem Flug auf 1.500 Meter in einem Flugzeug ohne Tür über den Rio de la Plata ... 

    Band 5 der Gunther-Reihe ist von einer Qualität wie man sie von Philip Kerr kennt,  die aber so hoch kaum jemand anderes erreicht. Wenn ich sechs Sterne vergeben dürfte, würde ich es tun - so bleibt es bei der maximal möglichen Zahl von fünf Sternen.

  14. Cover des Buches Der Anschlag (ISBN: 9783453441590)
    Stephen King

    Der Anschlag

     (682)
    Aktuelle Rezension von: xxSandyxx

    Ein sehr guter Si-Fi-Roman von Stephen King.


    Normalerweise lese ich keine Si-Fi-Romane, aber wegen des Themas (und weil er von King ist) dachte ich, okay, ich gebe ihm eine Chance. Und was soll ich sagen?

    Das Buch ist ein Meisterwerk. King hat nicht nur historische Ereignisse eingebaut, die tatsächlich passiert sind, um das Ganze noch glaubwürdiger erscheinen zu lassen, er hat auch Charaktere geschaffen, mit denen man sich verbunden fühlt.

    Man konnte wirklich glauben, dass Jake, Sadie, Deke und alle anderen wirklich existierten. Auch der kurze Aufenthalt in Derry hat mir sehr gut gefallen. So sehr, dass ich "es" sogar gekauft habe. Auch die Versuche, mit denen die Vergangenheit versucht, Jake in seinem Plan zu stoppen, wirken realistisch und sind ein super Element zum Thema Zeitreise. Und auch die Harmonien, wirken weder aufgesetzt noch unlogisch. Es ergibt alles einen Sinn.

    Sehr starke Leseempfehlung meinerseits.


    Ich würde mich freuen, wenn es eines Tages ein weiteres Buch von der schönen Stadt Jodie und ihren Bewohnern geben würde.

  15. Cover des Buches Dunkle Tage (ISBN: 9783866800724)
    Gunnar Kunz

    Dunkle Tage

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der Industrielle Max Unger wird in dem Arbeitszimmer in seiner Villa grausam abgeschlachtet, und diesem Widerling trauert keiner so richtig nach. Seine Brüder haben längst eigene Pläne für das Familienunternehmen und mußten sich regelmäßig demütigen lassen, und als Vermieter hat er den Bewohnern seiner Dreckslöcher übel mitgespielt. Außerdem unterstützte er rechtsgerichtete Kreise, die zu der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg Oberwasser gewinnen. Die Beschreibungen des Berlins zu Beginn der 20er Jahre sind gut gelungen, die Kriegsversehrten überall und die ärmlichsten Wohnbedingungen in den Mietskasernen werden sehr drastisch dargestellt, das politische rechtslastige Klima wird gut erzählt und der Kapp-Putsch im März 1920 nachvollziehbar eingebunden. Der Krimi ist aber ein einfacher Whodunit, und die Figurenzeichungen und deren Dialoge haben mich nicht gefesselt.
  16. Cover des Buches Auf Heineken könn wir uns eineken (ISBN: 9783492272926)
    Kerstin Schweighöfer

    Auf Heineken könn wir uns eineken

     (35)
    Aktuelle Rezension von: UllasLeseecke

    Meine Meinung:

    Beim  Stöbern bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil mich das Buchcover so angesprochen hat. Und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wanderte es ebenfalls in meine Büchertasche. Ich war gespannt auf den Inhalt, denn mit unseren holländischen Verzeihung niederländischen Nachbarn habe ich doch ab und zu auch mal Kontakt. Vielleicht würde ich nach dem Lesen einiges besser verstehen.


    Kerstin Schweighöfer beschreibt in ihrem Buch, wie sie 1990 Jan Kees kennen und lieben lernte. Sie wohnte damals in München und Jan Kees in Leiden. Das war nicht mal eben um die Ecke und deshalb beschloss sie, nach Leiden zu ziehen. Sehr kurzweilig schreibt sie über ihre Erlebnisse mit den neuen Nachbarn und das Erlernen der Sprache. Obwohl auch ich bisher der Meinung war, beim Zuhören einiges zu Verstehen, weil es sich auch in meinen Ohren wie eine Art Dialekt anhörte, wurde ich eines besseren belehrt. Spaßig waren die Ausdrücke, die in unseren Ländern verschiedene Bedeutungen haben und mit denen die Autorin manches Mal für Peinlichkeit sorgte. Mir hat gefallen, dass ich nicht nur lesen durfte, wie es Kerstin Schweighöfer ergangen ist, sondern auch viel neues und interessantes kennen lernen durfte. Wer wissen will, was es mit Nieuw Amsterdam und Yankee auf sich hat, sollte dieses Buch lesen.


    Es gibt inzwischen reichlich Bücher, in denen die Autoren beschreiben, wie sie sich in einem anderen Land zurecht finden. Nicht immer ist es interessant geschrieben und man hätte sich das Lesen sparen können. Aber ich fand dieses Buch sehr interessant und habe mehr über Land und Leute erfahren.


    Fazit:

    Mir hat das Lesen dieses Buch sehr viel Spaß gemacht. Empfehlen kann ich es auf jeden Fall!




  17. Cover des Buches RSS, School Texts and the Murder of Mahatma Gandhi (ISBN: 9788178298542)
  18. Cover des Buches Zeitzeuge Tod (ISBN: 9783861897989)
    Gunther Geserick

    Zeitzeuge Tod

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Spektakuläre Fälle der Berliner Gerichtsmedizin - in den Archivbüchern der Berliner Charité stößt der Leser auf eine Reihe bekannter Namen wie Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg oder Dean Reed, dessen Selbstmord 1986 viele Rätsel aufgab. Die Autoren, international anerkannte Kapazitäten, bereiten die berühmtesten Fälle des ältesten gerichtsmedizinischen Instituts Deutschland für ein breites Publikum auf, ordnen sie in die Geschichte des 20. hJahrhunderts ein, untersuchen die spektakulärsten Selbstmordfälle und widmen sich den Verbrechen von Serienmördern wie Karl Großmann oder Paul Ogorzow. Es werden verschiedene Arbeitsgebiete wie die Aufklärung von Vergiftungen, die Bewertung von Obduktionsbefunden auf interessante und zugleich bildende Weise dargestellt.
  19. Cover des Buches Des Teufels Alternative (ISBN: 9783492302159)
    Frederick Forsyth

    Des Teufels Alternative

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Mal wieder allergehobenste Thrillerkunst vom Altmeister: Die ganze Welt schliddert in einen Riesenschlamassel hinein, wobei alles damit beginnt, daß 1982 die Saat auf den sowjetischen Getreidefeldern verdorrt und dem Millionenreich eine Hungersnot so schlimm wie unter Stalin droht. Die Falken im Kreml sehen ihr Heil nur im Krieg gegen den Westen, um den Marxismus-Leninismus nicht zu gefährden und sich im Westen zu holen, was man braucht. Währenddessen tötet ein ukrainisches Killerkommando den (vermutlich schwulen) KGB-Chef, und diese Information darf niemals in den Westen gelangen, um nicht zu zeigen, auf welch tönernen Beinen die UdSSR steht. Alles wie immer top recherchiert, man meint den Kreml und das Weiße Haus von ihrem Aufbau her direkt vor sich zu sehen, und spannend ist es bis zur letzte Seite mit der Auflösung in einem Knall.. Die schier endlose Geiselnahme scheint sich so elend lange hinzuziehen, als sei man als Leser quasi live dabei.

  20. Cover des Buches Der Attentäter (ISBN: 9783942787468)
    Henrik Rehr

    Der Attentäter

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Kulturspion

    Interessiert man sich für die Geschichte und Geschichten des Ersten Weltkrieges, hat man momentan einen schweren Stand. Das Angebot an Literatur ist nicht mehr zu bewältigen, täglich erscheinen neue Interviews, Einschätzungen, Abhandlungen von Teilaspekten des vor hundert Jahren angefachten Weltenbrandes. Als müsste man den damals vollzogenen mechanisierten Overkill heute in Printform wiederholen. Der Erste Weltkrieg als Schlachtfeld der Publikationen, und der einfache Leser droht in seiner Stellung im Schützengraben an der Flut reisserischer Titel zu ersticken. Wir stehen gebeutelt an der Lesefront und winken müde mit der weissen Parlamentärsflagge. Gnade. Einhalt!

    Doch dann fällt unser Auge auf einen weiteren Titel und instinktiv greifen wir zu. Wir Leseratten sind zäh. Und der vorliegende Band ist einfach nicht zu ignorieren, knüpft er doch am Ursprungsmythos des Grande Guerre an: am Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand. Genauer: Die Welt seines Attentäters Gavrilo Princip.

    Henrik Rehr erzählt in klaren Schwarzweiss-Bildern die fundierte Biographie des Gavrilo Princip. In seinem an die Illustrationen und Fotografien der damaligen Zeit angelehnten Stil, zeichnet Rehr detailliert das politische Umfeld des jung nationalisierten Gavrilo nach. Man nimmt Anteil an der Empörung gegen die österreichischen Besatzer und nimmt gleichzeitig wahr, wie einseitig und instrumentalisiert die jungen Anarchisten denken. Man versteht die Wut und Enttäuschung angesichts der grassierenden Armut und ist bass staunt, dass ausser dem Mut zum Attentat keine Folgehandlungen geplant waren. Man kommt nicht umhin, die Hingabe des bemerkenswert menschenfreundlichen Gavrilo Princip anzuerkennen und schreckt vor dem rein theoretisch gebildeten Widerstandsdenken bar jeder weitsichtigen, politischen Vision zurück.

    Facettenreich blättert Henrik Rehr diese junge, radikalisierte Biographie vor uns auf. Der Blick in die Welt des Gavrilo Princip ist ein lohnenswerter. Abstriche zu verzeichnen sind bloss in den gar hölzernen Dialogen und den wenig überzeugenden inneren Monologen des Hauptcharakters. Die zeichnerische Kunstfertigkeit gleicht dieses Manko aber spielend wieder aus.

    Am Ende bleibt die traurige Erkenntnis, dass sich allein die Kriegstechnik heutzutage modernisiert hat, das Verhaltensmuster der kriegführenden Machtelite verläuft in althergebrachten Bahnen. Auf die verdammenswerten Provokationen der Organisation Islamischer Staat wissen die Kriegstreiber in den Vereinigten Staaten von Amerika nichts besseres zu antworten, als dass man die hochtechnisierte boom-boom-boom-Taktik* anwenden werde. Der Blick zurück auf hundert Jahre moderne Kriegsführung lehrt uns nur eines: wir lernen es nie. Der nächste Krieg ist immer der beste. Wozu also all die Publikationen, fragt sich die Ratte im Schützengraben, wenn die Entscheidungsträger ja doch nicht lesen.


    >Henrik Rehr: Der Attentäter – Die Welt des Gavrilo Princip; Jacoby & Stuart 2014.


    *Die republikanische Kolumnistin Peggy Noonan in der Fernsehsendung Face the Nation auf CBS: „We probably know of fifty targets on which we can go boom boom boom“.
    (Sehenswert die Kritik dazu auf dem Kanal der Young Turks. Nur in englisch.)

  21. Cover des Buches Operation Schneewolf (ISBN: 9783751702164)
    Glenn Meade

    Operation Schneewolf

     (87)
    Aktuelle Rezension von: antonmaria
    Es ist ein Agenthriller aus der Sowjetzeit, ja. Und teilweise typisch amerikanisch mit viel Pathos und Heldentum. Aber ein intelligent und lehrreich geschriebener Thriller. Viele historische Faken, vor allem aus der Zeit des Terrorregeimes Stalins, werden gekonnt in den Thriller eingestreut. Wer von der ersten bis zur letzten Seite Spannung und Thrill wünscht und dabei auch etwas lernen möchte, ist mit diesem Buch bestens bedient.
  22. Cover des Buches Duft nach Weiß (ISBN: 9783865326171)
    Stefanie Gregg

    Duft nach Weiß

     (46)
    Aktuelle Rezension von: FreydisNeheleniaRainersdottir

    Ich bin noch ein DDR-Kind, 1988 geboren, jedoch habe ich von der DDR überhaupt nichts mehr mitbekommen. Ich kenne sie nur aus Erzählungen und weiß, dass ich im Kinderwagen bei der Wende-Demos in Plauen dabei war und ich weiß, dass es im Intershop immer gut gerochen hat (meine Oma kennt den Geruch allerdings nur, weil sie am Laden vorbeiging, drin war sie nie). Mein Opa durfte damals nur zur Transportpolizei gehen, wenn er in die Partei SED eintrat, mit ungeahnten Folgen für meine arme Mutter: Meine Urgroßeltern hatten Westverwandtschaft und durften diese besuchen. Einmal brachten sie meiner Mutter, die schon von klein auf ein großer Tierfreund war, Tierzeitschriften mit. Daran hatte sie nicht lange Freunde, denn diese wurden von meinem Opa sofort weggeworfen. Hätte ja was antisozialistisches drinstehen können und die Stasi lauerte überall. Nicht auszudenken, wenn beim Kommisar der Tramsportpolizei Westzeitschriften gefunden werden. Das nimmt ihn meine Mutter heute noch übel.


    Ja, die DDR war nicht das sozialistische Bauern- und Arbeiterparadies, als welches sie dargestellt wurde. Es gab die Stasi, es wurden jungen Mütterndie Kinder weggenommen, wenn sie als nicht systemtreu galten und diese dann in Heime gesteckt, Jugendliche, die nicht spurten kamen in die Jugendwerkhöfe, Systemgegner gar ins Gefängnis und man wusste nie, ob man einen Stasispitzel im Freundeskreis, manches Mal gar in der Familie hatte. Zudem wurde am "antifaschistischen Schutzwall" (an der Mauer) und an den innerdeutschen Grenzen scharf geschossen und etliche "Republikflüchtlinge" mussten dort ihr leben lassen. Zudem stelle ich mir die DDR immer grau und trist und farblos vor, als hätte jemand, so wie der Michael in Nina Hagens Lied, den Farbfilm vergessen.


    Dass der Sozialismus anderswo aber noch schlimmer gewütet hat, wo es in der DDR wahrscheinlich vergleichsweise noch "human" zuging, erzählt uns Stefanie Gregg in "Duft nach Weiß". Wie schon bei Sandra Brökels Bücher über Pavel Vodák und den Prager Frühling und wie auch bei Nino Haratischwilis Jahrhundertgeschichte über Georgien wurde mir auch in dieser Geschichte wieder ein guter Einblick in den Sozialismus des Ostblocks gegeben, der wesentlich rapiater mit seinen Dissidenten und Linienabweichlern vorging, als es sich die Leute in der DDR hätten ausmalen können. Das wird uns in diesem Buch eindrücklich mit der Geschichte des Autoren Georgi Markow erzählt, dem der bulgarische Sozialismus und der Präsident Todor Schiwkow die Luft zum Schreiben und Atmen nehmen, der daraufhin nach England flüchtet und fortan auf Radio Free Europe und der BBC Schiwkow und seinen Sozialismus durch den Kakao zieht, bis man ihn schließlich zum "Schweigen bringt".

    Man sieht es aber auch schön an der Geschichte von Anelija die aus dem kleinen Dörfchen Radilovo kommt und sich mit viel Ergeiz, Fleiß und Wissensdurst den Weg aufs Gymnasium ebnet, nur um dann gesagt zu bekommen, dass sie nicht das studieren darf, was sie will. Auch sie flüchtet aus Bulgarien und kommt dabei fast um, für den Traum, in Deutschland studieren zu dürfen, was sie will.


    Wir, die wir in der BRD aufwachsen konnten, können uns heute nicht mehr vorstellen, wie es ist, in einem sozialistischen Regime zu leben. Die Erzählungen meiner Verwandtschaft zeigen mir vor allem eins: Ich könnte in einer Diktatur nicht überleben, auch ich müsste wie Anelija und Georgi Markow flüchten und mir anderswo ein anderes Leben aufbauen. Und ich wohne jetzt schon nur 2 Stunden von meiner Heimat entfernt und hab garstiges Heimweh, jetzt stelle man sich mal vor, wie es wäre, in ein anderes Land zu gehen. 

  23. Cover des Buches Kiew Contract - Im Namen meines Vaters (ISBN: 9783960871354)
    Caroline de Vries

    Kiew Contract - Im Namen meines Vaters

     (19)
    Aktuelle Rezension von: DominicsBücherWelt

    Kiew Contract von der Journalistin Caroline de Vries ist ein hochspannender Politthriller für den man sich aber Zeit nehmen muss zu lesen.


    Die Protagonistin Katharina Eswetja, eine Hamburger Journalistin mit ukrainischen Wurzeln soll für eine Zeitung einen Reisebericht über die Ukrainische Hauptstadt schreiben. In Ihrem bisherigen Leben hat sie die Stadt gemieden, da Sie tief mit ihren eigenen Wurzeln und dem Leben ihres Vaters, einen berühmten Journalisten, verbunden ist. Kaum in der Stadt angekommen, muss Katharina feststellen, dass die Vergangenheit sie schneller einholt als ihr lieb ist und dass die Widersacher ihres Vaters auch vor der Tochter nicht halt machen. Dabei trifft Sie auf einen Staatsanwalt, der vorgibt Sie zu beschützen, jedoch muss Katharina schnell feststellen, dass die Frage nach Freund und Feind manchmal schwer zu beantworten ist. Dabei begegnet Sie auch dem Vater wieder und lernt zu verstehen, dass es Ideale gibt für die es sich lohnt zu kämpfen und Dinge aufs Spiel zu setzen um das Richtige zu tun...


    Meinung: Der Schreibstil von Caroline de Vries hat mir von Anfang an sehr gut gefallen und man kommt meiner Meinung nach gut in das Buch rein. Schwierigkeiten haben mir aber die vielen Charaktere und ihre Geschichte gemacht. Die Autorin wechselt in der ersten Hälfte des Buches in jedem Kapitel den Protagonisten und teilweise auch zwischen den Zeiten. Am Anfang geht es um die Journalistin und ihre Reise in die Ukraine, dann begegnet Sie den Wiedersachern ihres Vaters und ab da wird auch die alte Geschichte des Vaters in Rückblicken erzählt. Hat man sich daran gewöhnt und kann man Perspektivwechsel und Namen gut unterscheiden wird man Kiew Contract schnell als fesselnden, hochaktuellen Politthriller für sich entdecken an dem es sich lohnt dranzubleiben.


    Fazit:  Ein spannender Erstling und ich würde mich freuen mehr von der Autorin zu lesen. Von mir eine absolute Leseempfehlung für alle Thriller-Fans und solche die es werden wollen.
  24. Cover des Buches Hanussen (ISBN: 9783453028630)
    Istvan Szabo

    Hanussen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Buch wurde nach dem Drehbuch für den Spielfilm über den Hellseher Jan Erik Hanussen geschrieben, der als einfacher Erster-Weltkriegs-Soldat begann, bis in einem Lazarett seine besondere Begabung für Hypnose und Wahrsagung entdeckt wurde. Der aus einfachen Verhältnissen stammende Hanussen steigt zum gefeierten Illusionisten und Wahrsager auf, bis er den Nazis zu nahe kommt und von diesen beseitigt wird. Inhaltlich ist die hier erzählte Geschichte sehr interessant, sprachlich leider nicht.

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