Bücher mit dem Tag "politthriller"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "politthriller" gekennzeichnet haben.

150 Bücher

  1. Cover des Buches Breaking News (ISBN: 9783596296958)
    Frank Schätzing

    Breaking News

    (199)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Blaurock

    Für dieses Buch muss man sich Zeit nehmen, nicht nur, weil zwei Zeitstränge aufeinander zulaufen.

    Wer wirklich verstehen will, muss manchmal zurückblättern, manchmal mit geschlossenen Augen tief Luft holen.

    In diesem Buch geht es um Israel und Palästina .

    In diesem Roman wird Sensationsjagd und Faktentreue im Journalismus knallhart bloßgestellt.

    Hier wird über Flucht und Vertreibung, Ankommen und Abschied schonungslos berichtet.

    Dabei wird immer wieder klar Hass und Liebe passen in unsere beiden Herzkammern.

    Alles ist so weit weg und ganz nah, dass man manchmal einfach nur den Spiegel abhängen möchte.

    Wer Schätzing kennt, weiß, dass er es seinen Lesern nicht leicht macht. Hier präsentiert er ein Meisterstück. Nicht nur, dass man stets zwischen Zorn und Mitleid, Glauben und Staunen Schuld und Unschuld hin und hergerissen wird,, wie der Journalist selbst wird man immer wieder mitten ins Geschehen geworfen und manchmal auch kalt gestellt. Als wollte der Autor sagen, mach eine Denkpause. Dabei bin ich erschrocken,  wie lange ich diese Geschichte schon miterlebe und doch ratlos passiv bin.

    Mit diesen Familien habe ich gelacht und geweint, obwohl oder gerade weil die Sprache oft recht derb und ruppig ist und dann wieder ganz zart Sonnenuntergänge und Trauer sprachlich zelebriert wird.

    Danke für dieses aufregende Buch, dass einen anderen Titel verdient." Breaking News" ist wie ein Streifschuss  und trifft die Sache nicht

  2. Cover des Buches NSA - Nationales Sicherheits-Amt (ISBN: 9783404179008)
    Andreas Eschbach

    NSA - Nationales Sicherheits-Amt

    (366)
    Aktuelle Rezension von: Hanns_Steffen_Rentschler

    Andreas Eschbach hatte eine geniale Idee.

    Also wirklich.

    Was wäre, wenn die Nazis schon Computer gehabt hätten?

    Eine dieser Fragen, bei denen man als Leser das Popcorn fallen lässt und denkt:

    „Holy shit – das wird böse.“

    Aber was kommt?

    Ein Roman wie ein eingeschlafener Systemadministrator.

    Eschbach öffnet die Hölle – und macht dann erstmal ein Backup.

    Er ersetzt Goebbels durch Google, Himmler durch Hashwerte und den totalen Krieg durch eine sehr gründliche Datenbankpflege.

    Widerstand? Fehlanzeige.

    Konsequenz? Abgemildert.

    Technologischer Impact?

    So revolutionär wie eine Fritzbox im Reichstagsbunker.

    Denn wer glaubt, man könne dem Dritten Reich digitale Macht geben, ohne die Welt gleich mit in den Abgrund zu ziehen, der schreibt nicht spekulativ – der schreibt feige.

    Statt einer rasenden Neuinterpretation der Geschichte gibt’s kleinteiliges Hackerpathos, moralisches Rumschleichen und ein bisschen Metaethik auf Unterhaltungsniveau.

    Eschbach will warnen – aber bitte so, dass es niemandem den Schlaf raubt.

    Die Vision bleibt brav. Die Dystopie harmlos.

    Die Pointe?

    Technik ist gefährlich.

    Danke. Das wussten wir schon.

    Eschbach zeigt mal wieder wie ungefährlich Literatur bleibt –

    wenn sie ihre eigenen Ideen nicht zu Ende denkt.


    Stell dir vor, Hitler hat Zugriff auf Big Data – und Eschbach macht daraus einen Roman über Datensparsamkeit.



  3. Cover des Buches Oxen. Das erste Opfer (ISBN: 9783423217651)
    Jens Henrik Jensen

    Oxen. Das erste Opfer

    (310)
    Aktuelle Rezension von: Martinchen

    Der ehemalige, hochdekorierte Elitesoldat Niels Oxen nach etlichen Auslandseinsätzen schwer traumatisiert. Seinen Dämonen, die ihn nachts nicht schlafen lassen, begegnet er mit Joints und Alkohol. Dann gerät er unter Mordverdacht und bekommt das gut dotierte Angebot, den wahren Täter zu finden. Zusammen mit der Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck übernimmt er die Ermittlungen. Er fördert Erstaunliches zutage, kann letztendlich jedoch nichts beweisen – aus guten Gründen.

    Ich bekam den Band von einer Freundin, die sich sehr begeistert geäußert hat. Diese Begeisterung kann ich leider nicht teilen. Die ersten Seiten konnten mit überhaupt nicht überzeugen, sondern langweilten mich eher. Erst als Oxen zusammen mit Franck beginnt, nach Motiven und Tätern zu suchen, wurde der Thriller zunehmend spannender. Für mich allerdings zieht er die Spannung hauptsächlich daraus, dass ich wissen wollte, wer genau der Drahtzieher ist. Für mich gibt es auch einige Ungereimtheiten. So wie ich Oxen beschrieben habe, ist mir unklar, ob er wirklich so präzise, klar und strukturiert denkt. Seine körperlichen Fähigkeiten nehme ich ihm ab, denn er trainiert sie regelmäßig. Ich möchte jetzt nicht zu viel verraten, doch die fehlenden Beweise werden spurlos vernichtet. Dazu braucht es in der beschriebenen Art mehrere Personen, bei denen sichergestellt sein muss, dass sie absolut loyal sind.

    Den zweiten Band habe ich bereits begonnen, denn ich habe eine Vermutung, die ich gern bestätigt sehen möchte.

    Fazit: ein spannender Thriller, aber den Hype um Oxen kann ich nicht teilen





  4. Cover des Buches Der Schwimmer (ISBN: 9783499268885)
    Joakim Zander

    Der Schwimmer

    (126)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Der Klappentext dieses Buches hat mir leider falsche Hoffnungen gemacht. Ich habe einen Agententhriller erwartet, aber einen Polit-/Wirtschaftsthriller bekommen. Diese Art von Buch ist nicht mein Fall, daher werde ich auch nicht weiter auf das Buch eingehen. Wer gerne einen Polit-/Wirtschaftsthriller liest, für den ist dieses Buch, meines Erachtens, gut geeignet.

    Trotz allem ist der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Auch die 3 Handlungsstränge, die in verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten spielen sind super ausgearbeitet und haben die Spannung aufgebaut.

  5. Cover des Buches Das Washington-Dekret (ISBN: 9783423219358)
    Jussi Adler-Olsen

    Das Washington-Dekret

    (223)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_16

    Dieses Buch ist wohl ein Klassiker unter den Politthrillern, immerhin ist es bereits vor 20 Jahren erschienen. Die Geschichte folgt einer kleiner Gruppe von Menschen, die zufällig eine Reise gewinnen: eine junge Frau, die sich politisch engagiert, eine alleinerziehende Mutter aus der Bronx, ein Provinz-Sheriff, einen Pressesprecher und einen Journalisten. Am Anfang haben sich die Ereignisse sehr überschlagen und haben sich teilweise konstruiert angefühlt. Je tiefer ich aber in die Geschichte eingetaucht bin, desto vielschichtiger wurden die Charaktere und die Geschichte konnte mich mehr und mehr von sich überzeugen. Die über 600 Seiten gingen durch die ständigen Perspektivwechsel sehr schnell rum.
    Auch wenn ich schon bessere (Polit)Thriller gelesen habe, würde ich das Buch trotzdem empfehlen! Das Thema ist fast aktueller als damals und wie nah die gesetzliche Grundlage hinter dem dargestellten Szenario ist, hat mich echt erschreckt!

  6. Cover des Buches Leere Herzen (ISBN: 9783442718382)
    Juli Zeh

    Leere Herzen

    (342)
    Aktuelle Rezension von: ArtVandaley

    Das Buch ist eine Dystopie, die nur wenige Jahre in der Zukunft spielt. Deutschland wird von einer Partei besorgter Bürger regiert, die in den letzten Jahren einen kometenhaften Aufstieg erlebt hat. Ähnlichkeiten mit der Realität sind offensichtlich und fast alles, was passiert, ist in wenigen Jahren vorstellbar. Juli Zeh schreibt packend und mitreißend und ich habe das Buch fast "weggeatmet". Am Ende habe ich mich aber gefragt, was ich da eigentlich so schnell gelesen habe und bin ein wenig enttäuscht, weil ich mir mehr Schilderungen der Gesellschaft der nahen Zukunft gewünscht hätte. Stattdessen steht das makabere Geschäftsmodell der Firma "Die Brücke" der beiden Hauptfiguren für meinen Geschmack viel zu sehr im Mittelpunkt.

  7. Cover des Buches Die geliehene Schuld (ISBN: 9783453428386)
    Claire Winter

    Die geliehene Schuld

    (161)
    Aktuelle Rezension von: Marina_Prokopp

    Berlin, 1949: Vera Lessing hatte es in den letzten Jahren nicht leicht: Der 2. Weltkrieg hat ihr ihren Mann und ihre Eltern genommen und jetzt liegt Deutschland in den Trümmern und ist mitten in der Nachkriegszeit. Gemeinsam mit ihrem Jugendfreund und Kollege Jonathan arbeitet sie bei einer Zeitung. Plötzlich stirbt Jonathan in Köln, er wollte dort etwas für seinen aktuellen Artikel recherchieren. Die Polizei geht von einem Unfall aus, aber Vera glaubt, dass mehr dahintersteckt. Als sie seine Unterlagen und eine Nachricht von ihm bekommt, die er kurz vor seinem Tod abgeschickt hatte, ist ihr klar, dass Jonathan an einer großen Sache dran war. Sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und folgt seinen Spuren, die sie in die Vergangenheit und in Gefahr bringen ... 

    Die Autorin Claire Winter hat mit „Die geliehene Schuld“ wieder ein sehr packendes, vielseitiges, facettenreiches und emotionales Buch geschrieben. Der Roman fesselt von der ersten Seite und lässt bis zum Schluss nicht mehr los. Die Geschichte spielt in Deutschland in der Nachkriegszeit und die Autorin hatte die Lebensumstände der Menschen greifbar dargestellt und ihr bildhafter Schreibstil erweckt das Gefühl, dass man direkt dabei ist. In dem Buch wechseln die Zeiten, mal ist man in der Gegenwart und manchmal ein paar Jahre zurück in der Vergangenheit. Das sorgt aber nicht für Verwirrung, sondern macht das Buch noch ergreifender, emotionaler und tiefgründiger, da man den Verlauf der Geschichte immer wieder aus anderen Augen und Blickwinkel betrachten kann. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und verknüpft ihre fiktive Erzählung mit realen Geschehnissen. 

  8. Cover des Buches TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ... (ISBN: 9783423218450)
    Jussi Adler-Olsen

    TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...

    (113)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Das Original dieses Romans, der vor der Erfindung von Carl Mørck geschrieben wurde, erschien 2008 unter dem Titel „Og hun taggede guderne“, was übersetzt „Und sie dankte den Göttern“ und damit dem deutschen Untertitel entspricht. Dieses „Original“ scheint jedoch eine überarbeitete (?) Version der 2003 erschienenen Urfassung „Firmaknuseren“ („Firmenzerstörer“) zu sein. So jedenfalls deute ich die etwas rätselhaften Angaben zur Veröffentlichungsgeschichte im Buchinneren. Die Protagonisten der Geschichte sind der Geschäftsmann Peter de Boer, Gründer und Chef der Firma Christie N.V., spezialisiert darauf, erfolgreiche Unternehmen im Auftrag der Konkurrenz zu zerstören, und seine frisch eingestellte Trainee Marlene „Nicky“ Landsaat, die aus prekären Verhältnissen kommt, aber extrem ehrgeizig ist.

    Bereits zu Beginn ein seltsamer Widerspruch: da kommt Peter de Boer zu einem Meeting eine Stunde zu spät und niemand sagt dazu ein Wort und nur einer wagt es, ihn anzusehen, obwohl doch ausweislich der Zeilen kurz vorher, weil sich alle lange kennen, „ein entsprechend legerer Umgangston“ herrscht.(dtv Tb, 3. Aufl. 2020, S. 20)

    Leider ziehen sich diese logischen Fehler durch den gesamten Roman. Sie werden nur übertroffen von der Realitätsferne der Handlung. Besonders krass habe ich das erstmals empfunden bei der Einstellung von Nicky bei Christie, was, man muss es so hart sagen, nur der Auftakt zu einer Art Stakkato an Realitätsverweigerung war. Selbst wenn man bei einem Thriller keine allzu hohen Maßstäbe an Logik und Realitätsnähe anlegt, ist dieser Roman schwer zu ertragen, es sei denn, man ist Fantasy-Fan. Aber das ist eigentlich eine andere Literaturgattung. In der Gattung Fantasy ist es wahrscheinlich völlig normal, dass ein Mann seine Mutter nach 10 Jahren erstmals wieder besucht und dabei im Keller stante pede das Familiengeheimnis entdeckt. Alle diese Fauxpas aufzuzählen ist fast eine Lebensaufgabe, denn es folgt einer auf den anderen. Da fällt es schon fast nicht mehr, dass der Leiter der Finanzabteilung, Hans Blok (ebd., S. 26), binnen knapp 200 Seiten zum Vertriebschef (ebd., S. 191) und später wieder zurück mutiert. Ächz!!

    Insofern muss man den Gestaltern des Umschlags einen großartigen Sinn für Humor attestieren, die sich nicht scheuten, darauf die Worte „Ein beängstigend realistisches Schreckensszenario“ zu drucken, denn das in dem Buch enthaltene Szenario ist ungefähr so realistisch wie die bevorstehende Übernahme der Weltherrschaft durch die Reptiloiden. Will sagen: man kann der Story beliebig viele Eigenschaften zuerkennen, aber eine in keinem Fall: realistisch zu sein!

    Ich hätte die Lektüre der Romane des Autors mit dem letzten Teil der Carl Mørck Reihe beenden sollen. Diesen letzten mir noch unbekannten Roman Adler-Olsens auch noch zu lesen, war ein Fehler. Er ist schlicht schlecht! Ein Stern.

  9. Cover des Buches Epidemie (ISBN: 9783038802013)
    Åsa Ericsdotter

    Epidemie

    (49)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Ich lese sehr gerne Politthriller und wenn sie aus Skandinavien kommen, habe ich besondere Freude daran. 

    Die Idee des Buches:   Schweden hat zu viele Übergewichtige ( so wird es auf jeden Fall vermittelt )  und die neue Gesundheitspartei setzt sich für ein schlankes und gesundes Schweden ein.  In den ersten vier Jahren haben sie schon Erfolge zu feiern, weil sich viele der neuen "Gesinnung" anpassen und sich schlank trainieren, mit Appetitzüglern den Magen beruhigen oder sich gleich ein Magenband einsetzen lassen.  Sogar in der Schule wird schon auf die Kinder eingewirkt.  Als die nächste Wahl ansteht, geht der Ministerpräsident auf`s Ganze. Alle Fettleibigen (  ein Fett-Muskel-Quotient über 50 ) sollen verschwinden. Offiziell werden sie in Fett-Camps fit gemacht. In Wahrheit werden sie wie fette Schweine behandelt ....

    Einer der Protagonisten kann seine Freundin aus den Fängen der Regierung befreien und danach  setzt er alles daran, diesem Treiben ein Ende zu bereiten. 

    Ich finde die Idee des Buches gut und die Autorin hat es geschafft ein bedrückendes Bild zu zeichnen.   Die Geschichte ist nicht wirklich spannend, aber das würde hier auch gar nicht passen.  Beim Lesen dachte ich, dass sich die Handlung in die Länge zieht, aber im Nachhinein ist der ruhige Erzählton genau passend.   Man muss es aushalten. 

  10. Cover des Buches Westwall – Auf welcher Seite willst du stehen? (ISBN: 9783328105947)
    Benedikt Gollhardt

    Westwall – Auf welcher Seite willst du stehen?

    (114)
    Aktuelle Rezension von: Ellekens

    „Westwall“ von Benedikt Gollhardt, erschienen im @penguin am 25.02.2019, 496 Seiten

    In meinem Lesekreis wollten wir mal wieder etwas Spannendes lesen. Da wir von uns aus in die Eifel schauen können und der Westwall somit nicht wirklich weit von uns weg ist, haben wir uns für diesen Thriller entschieden.

    Zur Info: Der Westwall ist ein von Hitler gebautes Bollwerk im Westen Deutschlands. 630 Meter lang - von den Niederlanden bis nach Frankreich – besteht es aus 15.000 Bunkern, Panzersperren, Tunnelsysteme und Gräben. Gebaut wurde es zwischen 1936 bis 1940. (gerne mal googlen – sehr interessant)

    Der Westwall ist neben Köln und Umgebung der Schauplatz dieser Geschichte. Julia, eine junge Frau in der Ausbildung zur Polizistin, lernt vermeintlich zufällig den jungen Nick kennen und verliebt sich in ihn. Nach ihrer ersten Nach erblickt Julia am schlafenden Nick ein Tattoo auf seinem Rücken in Form eines Hakenkreuzes. Erschrocken stellt sie weitere Nachforschungen an und findet heraus, dass er sich unter falschem Namen bei ihr bekannt gemacht und ein großes Vorstrafenregister hat.

    Gleichzeitig ist der Verfassungsschutz hinter Ira, einer sehr gewaltbereiten Terroristin, her, die sich mit ihrer Gruppe versteckt hält. Ein Maulwurf erschwert die Arbeit.

    Was verbindet Julia und Ira? Warum wurde Nick auf Julia angesetzt? Und was ist das für ein rechtsradikales Bündnis, dass da im Hintergrund agiert? Diese Fragen werden alle nach und nach bis zu einem großen Showdown am Ende beantwortet. Bis dahin steigert sich die Spannung stetig, nicht zuletzt durch die düstere Kulisse des Westwalls.

    Benedigt Gollhardt ist ein namhafter Drehbuchautor – kein Wunder also, dass das Buch zu einer Serie im Jahr 2021 für das Fernsehen verfilmt wurde.

    Ich habe das Buch gerne gelesen, brauche jedoch nicht so oft Ausflüge in dieses Genre.

  11. Cover des Buches Der Präsident (ISBN: 9783404176588)
    Sam Bourne

    Der Präsident

    (107)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Der Name wird zwar nicht erwähnt und der Präsident im Buch heißt auch anders, aber irgendwie erinnert der im Buch beschriebene Präsident einem ehemaligen Präsidenten der USA, vom Charakter und auch vom Verhalten her... Und schon auf den ersten Seiten wird einem Angst und Bange! Zum Glück ist das nur ein Buch und wir haben den echten Präsidenten 4 Jahre lang überlebt! Sehr spannend ist, dass eine Mitarbeiterin im Weißen Haus mitbekommt, dass ein Anschlag auf den Präsidenten geplant ist. Und bei diesem Präsidenten steht sie nun vor dem Dilemma : Soll sie das Attentat verhindern und die Welt einem Tyrannen überlassen oder lässt sie den Mord geschehen... Megaspannend und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Geniale Idee für einen Thriller!

  12. Cover des Buches Der Fall des Präsidenten (ISBN: 9783734111099)
    Marc Elsberg

    Der Fall des Präsidenten

    (145)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Ich war absolut begeistert von diesem Buch!!! Es ist spannend bis zur letzten Seite und das Ende finde ich sehr gut! Der Ex-Präsident, der verhaftet wird, heißt Douglas Turner. Initialen: D.T.!!! Es gibt aktuell auch einen amerikanischen Ex-Präsidenten mit den selben Initialen. Das hat mir ein Schmunzeln entlockt! Die Person in dem Buch ist frei erfunden. Aber meiner Meinung nach ist Turner charakterlich schon ähnlich beschrieben wie der reale aktuelle Ex-Präsident. Grins! Die Geschichte ist absolut durchdacht und ich finde das Buch super geschrieben. Die Kapitel sind recht kurz, was ich angenehm finde. Ein absolutes Meisterwerk, das ich nur weiterempfehlen kann!!! Realität und Fantasie sind so genial miteinander verschmolzen, dass man nicht erkennen kann, wo die Realität aufhört und die Fantasie anfängt. Wahnsinnig gut umgesetzt. Die Charaktere der Hauptpersonen sind sympathisch. Ich habe das  Buch so schnell gelesen, weil ich es nicht mehr weglegen konnte! Sogar über verschiedene Kapitel habe ich hinweg gelesen, so spannend, wie es war! Top! Daumen hoch!

  13. Cover des Buches Tage voller Zorn (ISBN: 9783404192311)
    Tuomas Oskari

    Tage voller Zorn

    (70)
    Aktuelle Rezension von: buchgestapel

    Worum geht’s?

    Leo Koski ist finnischer Ministerpräsident, eine beeindruckende Position in seinen jungen Jahren. Als sich dann jedoch eine junge Frau vor dem Haus eines politischen Unterstützers anzündet, droht die Regierung ins Wanken zu geraten – denn zum ersten Mal in seinem Leben stellt Leo alles und jeden um sich herum in Frage.


    Meine Meinung

    Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht, auch wenn ich eigentlich bekennender Politthriller-Fan bin und daher natürlich auf eine mitreißende Geschichte gehofft habe. Der Erzählstil und die Plottwists haben mich aber so abgeholt, dass ich bis zum Schluss restlos begeistert war und am liebsten direkt mit Band zwei der Reihe weitergemacht hätte.

    Der Erzählstil war dabei von Anfang an ziemlich rasant, was perfekt zum beschriebenen Setting und den Vorgängen in der Politik gepasst hat. Das aufgewühlte politische Klima kam meiner Meinung nach sehr gut zur Geltung, was das Szenario insgesamt für mich sehr nachvollziehbar und durchaus glaubwürdig gemacht hat, gleichzeitig lief man als Leser so aber nicht Gefahr, durch übermäßig ausschweifende wirtschaftswissenschaftliche Betrachtungen gelangweilt zu werden.

    Leo Koski hat mir als Protagonist dabei wirklich gut gefallen, da man bei ihm wunderbar beobachten kann, wie seine Entwicklung von der braven Marionette hin zu einem selbstständig denkenden Menschen verläuft. Zu Beginn fand ich ihn durchaus ein wenig naiv und habe mich gefragt, wie man so überhaupt Ministerpräsident hätte werden können, im Laufe der Geschichte konnte er mich als Figur dann aber definitiv von sich überzeugen.

    Auch die Kombination mit seiner politischen Gegnerin Emma Erola konnte mich überzeugen, da auch sie im Laufe der Geschichte eine durchaus interessante Entwicklung durchmacht. Zum Ende hin fand ich ihren Handlungsbogen zwar etwas schwächer, grundsätzlich habe ich ihre Figur aber trotzdem als Bereicherung für die Geschichte wahrgenommen.

    Am meisten begeistert haben mich neben den Figuren dann aber definitiv die Wendungen, die ich überraschenderweise alle nicht habe kommen sehen. Die kleinen Cliffhanger am Ende der meisten Kapitel haben den Spannungsbogen durchgehend hoch gehalten, was es mir wirklich schwer gemacht hat, Pausen beim Lesen einzulegen. Abgesehen von einer Figur, deren Zielsetzung für mich nicht so glaubwürdig war, wie es die Auflösung hat suggerieren wollen, konnte mich die Geschichte jedoch immer wieder aufs Neue überraschen, weshalb Band zwei definitiv jetzt schon auf meiner Leseliste für dieses Jahr steht.


    Fazit

    Dieses Buch hat mich auf jeden Fall begeistern können, weshalb ich auch die Fortsetzung unbedingt lesen möchte. Wer spannende Politthriller und überraschende Wendungen mag, dem wird diese Geschichte sicherlich so zusagen, wie das bei mir der Fall war.

    Dafür gibt es volle fünf Bücherstapel von mir.

  14. Cover des Buches The President Is Missing (ISBN: 9783426306932)
    Bill Clinton

    The President Is Missing

    (83)
    Aktuelle Rezension von: wanderer-of-words

    Manchmal erweist sich ein zufälliger Flohmarktfund als Volltreffer! Bei zwei so prominenten Namen wie Beststellerautor James Patterson und Ex US-Präsident Bill Clinton war ich erstmal skeptisch, doch hier hat die Zusammenarbeit überraschend gut funktioniert.

    Erzählt ist die Geschichte – natürlich – aus der Sicht des US-Präsidenten. Eine Cyber-Attacke könnte das ganze Land lahmlegen, ein Verräter im Kabinett erschwert das Abwenden der drohenden nationalen Krise. Die Heldeninszenierung ist typisch klischeehaft amerikanisch: der Präsident ist als Einzelkämpfer unterwegs und legt sich mit den Terroristen an um sein Land zu retten. Am Ende gibt es noch eine ellenlange Rede an die Nation – das hätte es für mich nicht gebraucht und habe ich nach wenigen Sätzen überblättert. Das war es dann aber schon mit den negativen Aspekten.

    Klischeehaft? Definitiv. Realistisch? Nicht immer. Trotzdem überwiegt der positive Gesamteindruck. Rasante Szenen, politische Intrigen und überraschende Wendungen sorgen für gute Unterhaltung. Der Spannungsbogen sitzt, der Stil ist flüssig, man liest automatisch Kapitel für Kapitel. Trotz der politischen Elemente bliebt die Geschichte verständlich und überfordert nicht mit Fachjargon oder komplexen politischen Hintergrundinfos.

    Fazit
    Ein spannende und unterhaltsamer Politthriller, weder zu anspruchsvoll, noch zu banal. Mir hat es sehr gut gefallen!

  15. Cover des Buches Um jeden Preis (ISBN: 9783038820468)
    Maximilian Ferreira Cress

    Um jeden Preis

    (19)
    Aktuelle Rezension von: ech

    Bei ihrem Debüt gelingt dem Autor-Duo Maximilian Ferreira Cress und Bernd Blaschke gleich ein spannender Polit-Thriller, der mich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte.

    Durch ein Buchprojekt über die Hamburger Reederei Doorden hat die Journalistin Michelle für einiges Aufsehen gesorgt, obwohl das Buch nicht nur positive Reaktionen hervorgerufen hat. Dennoch wird ihr ein weiteres Projekt angeboten, bei dem sie die einflussreichsten Frauen Deutschlands portraitieren soll. Da kommt die Frage ihres Kollegen Hamza nach Unterstützung bei seiner aktuellen Recherche sehr ungelegen und sie wimmelt ihn ab. Doch dann wird Hamza niedergeschossen und Michelle beginnt sich doch für die Geschichte zu interessieren. War Hamza wirklich einem rechten Netzwerk in Reihen der Hamburger Polizei auf der Spur und ist den Beteiligten dabei zu nahe gekommen ? Zeitgleich wird die Polizistin Frida von ihren Kollegen gemobbt, weil sie gegen ihren Partner ausgesagt hat. Bei der Suche nach einem Ausweg verstrickt sie sich immer tiefer in zwielichtige Kreise.

    Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treiben die Autoren ihre gut aufgebaute und ziemlich komplex angelegte Geschichte voran. Dabei laufen die beiden Stränge um Michelle und Frida lange Zeit parallel zueinander, bevor sie im letzten Drittel miteinander verknüpft werden und schlussendlich das erschreckende Gesamtbild enthüllt wird. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Man merkt dem Buch auch jederzeit an, wie intensiv die Autoren zu den Hintergründen ihrer Geschichte recherchiert haben. Dies verleiht dem Ganzen eine gewisse Authentizität, die die Wirkung der perfiden Strukturen, die hier nach und nach aufgedeckt werden, noch einmal deutlich verstärkt, so dass man sich am Ende fragt, ob diese Geschichte wirklich nur reine Fiktion ist. 

    Wer auf spannende und atmosphärisch dichte Thriller mit aktuellen Bezügen steht, wird hier bestens bedient und unterhalten.

  16. Cover des Buches Der neunte Arm des Oktopus (ISBN: 9783404185429)
    Dirk Rossmann

    Der neunte Arm des Oktopus

    (133)
    Aktuelle Rezension von: Leserstimme

    Rossmannns Buch wurde zusammen mit Ralf Hoppe (einem Journalisten) geschrieben, auch wenn  man das nicht gleich erkennt. Die Qualität der Geschichte und die Art der Erzählung waren beide schlecht. Das Buch wurde 2020 sehr spekulativ erdacht und die Realität der Politik sieht so viel anders aus.. Schon allein die Unmöglichkeit, dass  Putin mitten im Krieg gegen die Ukraine bereit wäre, über Klimapolitik zu verhandeln. Ein politisches Buch sollte sich an der Realität orientieren und nicht nach Möglichkeiten. Das geht dann eventuell doch ins Lächerliche. Und so war es für mich dann auch. Bis Seite 237 habe ich mir das gefallen lassen....aber für eines ist das Buch gut: für die Feuerschale. 

    DAS IST KEIN THRILLER! Es ist sterbenslangweilig.

  17. Cover des Buches Never - Die letzte Entscheidung (ISBN: 9783404193226)
    Ken Follett

    Never - Die letzte Entscheidung

    (95)
    Aktuelle Rezension von: CCSeefeld

    Das Buch liest sich wie immer bei Follett: In einem Rutsch! Es ist sicher nicht das briallianteste Werk, aber was mich auf jeden Fall gefesselt hat ist die aktuelle Thematik, die vom Tagesgeschehen eingeholt wurde. Dennoch gelingt es Follett gut, nicht nur die Politik einzufangen, sondern dem Leser die Chance zu geben, in die teilweise absurden emotionalen Verstrickungen der Protagonisti:innen einzusteigen. Auf jeden Fall lesenswert!

  18. Cover des Buches Wahrheit gegen Wahrheit (ISBN: 9783442716746)
    Karen Cleveland

    Wahrheit gegen Wahrheit

    (174)
    Aktuelle Rezension von: JVA_81

    Vivian Miller ist Analystin bei der CIA und für Russland zuständig, als sie eines Tages auf dem Laptop eines russischen Agentenführers ein Bild ihres Mannes entdeckt.

    Was äußerst spannend beginnt, lässt im mittleren Drittel des Buches erheblich nach. Dies liegt unter anderem an Entscheidungen der Hauptperson die für mich persönlich nicht zu einer CIA Analystin passen. Zudem wird sehr detailliert das Privatleben der Hauptpersonen in Rückblenden erläutert. Diese hätten für mich etwas kürzer sein können, da sie keinen wirklichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Geschichte leisten. 

    Lediglich am Schluss wurde es dann doch noch mal spannend, und mit einer der letzten Wendungen habe ich persönlich nicht gerechnet. Das Ende war mir dann wieder zu offen, und hat mich etwas ratlos zurückgelassen.

    Alles in allem aber ein unterhaltsamer Krimi der jedoch nicht in Erinnerung bleibt.

  19. Cover des Buches Die Wächter (ISBN: 9783751783507)
    David Baldacci

    Die Wächter

    (84)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Oliver Stone ist der Anführer der Wächter. Das sind vier Männer, die sich zur Aufgabe gemacht haben Verschwörungstheorien zu erarbeiten und das weiße Haus zu bewachen. Dann passiert ein furchtbarer Mord und der Schock geht bis zu den höchsten Instanzen der Regierung. Nur die Wächter, eine ambitonierte FBI-Agentin und ein ehemaliger Mann des Secret Service Mann finden eine Spur. Solider Thriller mit wenigen Überraschungen. Schade, wäre mehr möglich gewesen.

  20. Cover des Buches Imperator (ISBN: 9783426527177)
    Kai Meyer

    Imperator

    (64)
    Aktuelle Rezension von: elafisch

    Meinung:
    Das Buch habe ich mir 2022 auf der Buchmesse in Frankfurt geholt. Jetzt bin ich endlich dazu gekommen es zu lesen. Bei dem Buch handelt es sich um eine Adaption des gleichnamigen Hörspiels. Das Hörspiel stammt aus Kai Meyers Feder, das Buch hat Lisanne Surborg geschrieben. Tatsächlich war mir diese Tatsache zu Beginn gar nicht bewusst. Und ich habe mich ein wenig darüber gewundert, dass mir der Schreibstil so gar nicht vertraut war.
    Gerade zu Beginn des Buches war ich sehr verwirrt, denn die einzelnen Handlungsstränge schienen in keinster Weise zusammen zu hängen. Erst nach und nach ergeben sich Schnittpunkte und dann ein Gesamtbild. Je mehr sich das Bild zusammen
    fügt , desto mehr hat mich die Geschichte gefesselt. Und zum Ende hin hat auch die Spannung immer stärker zu genommen. Die Handlung hat mich in ihrer Skurrilität ein wenig an „Pulp Fiction“ erinnert. Und mit seinen Mystery-Elementen ist dieser Thriller definitiv ein ganz besonderes Buch.
    Bisher kann ich mich nicht so ganz entscheiden, ob ich das Buch mag oder eher doch nicht. Es ist einfach so speziell. Aber neugierig darauf wie es weiter­geht bin ich auf jeden Fall…

    Fazit:
    Ein wenig gewöhnungsbedürftig, sehr skurril, aber auch spannend und fesselnd.
    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das Buch mag oder nicht. Aber es ist auf jeden Fall etwas besonderes.
    Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle Fans außergewöhnlicher Thriller!

  21. Cover des Buches Mutwille (ISBN: 9783947424009)
    Kai Lüdders

    Mutwille

    (39)
    Aktuelle Rezension von: AnjaSc
    Inhalt: Paul Schneider ist Lobbyist und Weltverbesserer. Er möchte mit seiner Idee genau das erreichen: Eine bessere Welt, eine gesundere Welt und das ohne wirkliche Opfer - alle Informationen, die in den Medien gestreut werden sind Fake-News, oder doch nicht? Als Paul begreift, dass er als Spielball mißbraucht worden ist, ist es längst zu spät und die Situation völlig eskaliert. Deutschland gerät völlig aus den Fugen und als Leser beobachtet man mit schreckensgeweiteten Augen was Politik, Wirtschaft und die Medien erreichen können... Fazit: Dies ist mein zweiter Anlauf von Mutwille, denn das Buch ist neu lektoriert worden und ich habe ihm eine neue Chance gegeben und es hat sich grundsätzlich gelohnt. Kai Lüdders hat mit seinem Debütroman einen Politkrimi geschrieben, der erschreckend dicht an der Realität ist. Manipulation von Nachrichten, Verunsicherung der Menschen, Hassreden und alles zum großen Wohl der Menschheit... Eher nicht, denn auch hier ist klar, dass Geld die Welt regiert und nichts zum Wohl der Menschheit geschieht. Man bekommt einen Einblick in die Welt der Politik und der damit verbunden Machtspiele. Manipulation, Politik, Macht- und Geldgier sind hier die treibenden Kräfte. Ein Szenario, das einen als Leser erschreckt aufblicken lässt. Was ist heute bereits Usos und wie weit ist sowas heute durchführbar? Leider ist auch nicht alles Gold was glänzt, denn was mir völlig fehlt sind die Reaktionen der Nachbarländer oder kritische Stimmen aus der Bevölkerung, die versuchen dem Einhalt zu gebieten. Würden die Nachbarn einfach zusehen, wenn so etwas passieren würde? Bekommen die Deutschen tatsächlich nicht mit, dass es keinen Fall außerhalb von Deutschland gibt? Wäre es wirklich so einfach alle Menschen mit den manipulierten Nachrichten zu täuschen? Kai Lüdders hat mit diesem Buch einen gesellschaftskritischen Roman geschrieben der in Einzelzügen nicht weit von der Realität entfernt ist, im ganzen dann aber etwas zu unrealistisch wird auf Grund der fehlenden Reaktionen. Von mir gibt es 3,5 von 5 möglichen Punkten.
  22. Cover des Buches Neongrau (ISBN: 9783949345289)
    Aiki Mira

    Neongrau

    (13)
    Aktuelle Rezension von: LeseEule28

    Das Buch berichtet von der Zukunft, in der Hamburg regelmäßig von Überflutungen heimgesucht wird und wie die Menschen sich damit arrangiert haben. Im Mittelpunkt des Buches, aber auch dieser Welt, stehen die Gamer mit ihren Wettbewerben sowie VR, Drogen und queere Themen. Erzählt wird das Ganze im Präsens, gespickt mit neu erfundenen Wörtern.

    Mir fehlt hier zu Beginn die Spannung. Die meiste Zeit vermisste ich den Zug, unbedingt weiterzulesen, den ich sonst bei Büchern habe. Denn leider waren mir die Personen ziemlich egal. Ich konnte einfach keinen Bezug zu ihnen aufbauen, zu fremd war mir das alles. Erst im letzten Drittel wird es dann spannend und richtig gut.

    Ich kann durchaus verstehen, dass das Buch Preise gewonnen hat und es hat diese auch verdient. Es ist unfassbar kreativ und fantasievoll und nimmt sich wichtiger Themen an. Nur leider machte es mir, insbesondere in den ersten zwei Dritteln, einfach zu wenig Spaß, um hier 5 Sterne zu vergeben. Es ist wie ein Kunstwerk, dessen Besonderheit ich zwar anerkennen kann, aber das mir persönlich nicht wirklich liegt.

  23. Cover des Buches Die Akte ODESSA (ISBN: 9783492302166)
    Frederick Forsyth

    Die Akte ODESSA

    (66)
    Aktuelle Rezension von: RobinBook

    Am Tag, an dem JFK ermordet wurde, beginnt diese spannende Geschichte, denn an diesem Tag bekommt ein Reporter zum ersten Mal etwas vom Schicksal des Juden Salomon Tauber mit. Der stirbt nämlich. Und zwar auch an diesem Tag. Durch die eigene Hand. Wegen einer anderen Geschichte, die Jahre vorher stattfand. Über die der Reporter im Laufe der Zeit mehr erfährt. Und mit der er, das erfährt er aber erst ziemlich zum Schluß, tatsächlich etwas zu tun hat.
    Erzählt wird neben den Erlebnissen Taubers im "Dritten Reich" auch das Anfang der 60er Jahre aktuelle politische Geschehen in Israel, den USA und in Deutschland. Vor allem, wie Deutschland mit den 20 Jahre geschehenen Ereignissen umgeht. Und natürlich von der Akte ODESSA = Organistation der ehemaliugen SS-Angehörigen...

    Diese Geschichte über die deutsche Geschichte mag nicht in Einzelheiten wahr sein, aber Schicksale wie das Salomon Taubers hat es in ähnlicher Form und in zahllosen Varianten leider tatsächlich gegeben. So, wie die Organisation Odessa. Und leider entspricht auch die im Roman angesprochene "Aufarbeitung" den Tatsachen.

  24. Cover des Buches American Assassin - Wie alles begann (ISBN: 9783865525833)
    Vince Flynn

    American Assassin - Wie alles begann

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Die CIA rekrutiert Mitch Rapp, der gemeinsam mit anderen Agenten inoffiziell sehr spezielle Aufträge erledigen soll. Der überaus begabte junge Mann hält allerdings nichts von Vorschriften und handelt auch gerne im Alleingang... .
    Dies ist der erste Band einer Reihe von Actionthrillern, die sich um den Anti-Terror Kämpfer Mitch Rapp drehen. 
    Von Anfang an habe ich die Handlung als sehr spannend empfunden. Man erlebt gemeinsam mit Mitch, wie er auf einem geheimen Gelände ausgebildet wird und wie im Hintergrund derweil von der CIA die Fäden gezogen werden. Zwischendurch wechselt die Erzählperspektive und man bekommt mit, was sich gerade in anderen Teilen der Welt tut und was bestimmte Organisationen gerade planen.
    Mitch Rapp ist ein Protagonist, der auf der einen Seite absolut präzise und skrupellos handelt, aber auf der anderen Seite manchmal überraschend viel Herz zeigt. Mir hat gefallen, dass der Autor gerade auch in brenzligen Situationen Mitchs Gefühle und Gedanken  beschreibt und wir als Leser so miterleben können, was wirklich in ihm vorgeht. Im Zusammenspiel mit dem erfahrenen Ausbilder und Kollegen Hurley ist er auch nicht auf den Mund gefallen und lässt sich nicht einschüchtern.
    Der Autor Vince Flynn schreibt gut verständlich, doch gleichzeitig stellt er im Buch auch ein sehr kompliziertes und verworrenes System dar, indem scheinbar jeder mit jedem bestimmte Abkommen getroffen hat. Der Thriller ist also auch etwas anspruchsvoller, was mir gut gefallen hat. Allerdings hätte ich mir noch etwas mehr Action und eine Prise mehr Spannung in der Handlung gewünscht.
    Insgesamt ist ,,American Assassin" ein unterhaltsamer Thriller mit Anspruch. Gerne empfehle ich ihn hier weiter.

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