Bücher mit dem Tag "polizeiarbeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "polizeiarbeit" gekennzeichnet haben.

174 Bücher

  1. Cover des Buches Die Flüsse von London (ISBN: 9783423213417)
    Ben Aaronovitch

    Die Flüsse von London

     (1.825)
    Aktuelle Rezension von: Bianca_Diez

    Die Idee finde ich super. Ich mag Storys die mit Magie in der heutigen Zeit zu tun haben, doch ist die Geschichte nichts zum Einschlafen.

    Ich lese gerne Abends kurz bevor ich schlafen gehe und so hatte ich zeitweise Probleme der Story zu folgen. Oft musste ich auch den Absatz des Vortages nochmal lesen, um weiter machen zu können.

    Zu dem braucht die Story sehr lang bis sie an zieht und dann geht alles schlag auf schlag. Für das, dass es der Anfang einer Reihe ist, ist dies auch vollkommen in Ordnung.

    Bin gespannt ob das nächste Buch so weiter geht, wie dieses geendet hat.

  2. Cover des Buches Schwarzer Mond über Soho (ISBN: 9783423213806)
    Ben Aaronovitch

    Schwarzer Mond über Soho

     (739)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Mittlerweile versucht sich Constable Peter Grant in sein neues Leben als magischer Lehrling zurechtzufinden. Neben dem Auswendiglernen von Lateinvokablen und mühseligen Üben von Zaubersprüchen muss nun Peter einen Tod eines Jazzmusikers aufklären. Denn schnell wird klar, dass auf mysteriöse Weise verdächtig viele Musiker in den Jazzclubs von Soho unerwartet gestorben sind. Was steckt dahinter? Peter folgt den Spuren eines Liedes zur grausamen Wahrheit.

    Die Fortsetzung und zweiter Band der «Flüsse von London»-Reihe führt dieses Mal den Leser in Stadtgebiet von Soho. Ich finde es toll, dass man London durch diese Reihe näher kennenlernt. Zwar bringt die Geschichte eine gewisse Komplexität mit, aber der Autor Ben Aaronovitch verpackt diese mit einer gewissen Spannung und trockenen Humor. So musste ich bei einigen Stellen lachen und Peter bemitleiden. Ich bin schon neugierig auf den weiteren Band, wohin die Reise noch weitergehen wird.

    Mein Fazit: Mal ein anderes Sightseeing durch London mit einer Prise wilder Fantasy, Spannung und trockenem Humor. 4 Sterne.

  3. Cover des Buches Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen (ISBN: 9783423215503)
    James Carol

    Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

     (305)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Das Cover sieht aus wie ein verfärbter, knittriger, zerflederter Brief.

    Die Titelschrift ist in einem hellen Rot gehalten, außerdem zu sehen ist eine Stahlnadel mit Blut an der Spitze.

    Diese Nadel ist gut fühlbar bedruckt.

    382 Seiten


    Story/Inhalt

    Mehrere Frauen werden entführt, gefoltert und als "lebende Leiche" aufgefunden.

    Profiler Jefferson Winter wird eingesetzt um den Täter zu schnappen.

    Band 1 der Jefferson Winter Reihe

    Kann aber auch unabhängig davon gelesen werden

    ACHTUNG

    Thematik Lobotomie- Szenen sind sehr eklig


    Meine Meinung

    Mein erstes Buch von James Carol und ich bin im Zwiespalt.

    An sich ist die Idee mit dem Profiler dessen Vater ein Serienkiller ist, recht spannend, aber irgendwie kam es mir sehr langatmig vor und es waren mir persönlich zu viele Ähnlichkeiten zu Winkelmanns Haus der Mädchen.

    Allerdings muss ich hier anmerken, das Herr Winkelmanns Buch 4 Jahre später erschienen ist.

    Da ich davor schon Haus der Mädchen kannte, kam mir alles schon recht bekannt vor und das nahm mir den Schwung aus der Geschichte. 

    Die "Foltertechnik" war für mich super eklig, ich lese und schaue auch wirklich oft und gerne Horror, aber sobald es irgendwas mit Augen zu tun hat, im Sinne von am Auge oder im Auge herum experimentieren etc. wird mir ganz anders.


    Mein Fazit

    Solider Reihenauftakt, für mich persönlich gab es aber zu wenig Neues zu entdecken und die Thematik "Augenexperimente" war für mich ein Ekelfaktor, den ich sehr ungerne lese.

    Stellenweise war es mir auch zu langatmig, denn der Profiler nimmt sehr viel privaten Raum vom Buch ein und einen super intelligenten Ermittler habe ich schon bei Robert Hunter (Chris Carter), der ist mir persönlich auch sympathischer gewesen als Jeff.

    Zusammenfassend würde ich sagen, die Reihe kann interessant werden, aber für Band 1 war für mich noch sehr viel Luft nach oben.

    Deshalb von mir 3*

  4. Cover des Buches Die Chirurgin (ISBN: 9783442360673)
    Tess Gerritsen

    Die Chirurgin

     (1.961)
    Aktuelle Rezension von: JennyWa

     Klappentext:
    In Boston dringt ein Unbekannter nachts in die Wohnungen von allein stehenden Frauen ein, unterzieht sie einem gynäkologischen Eingriff und tötet sie. Die einzige Spur führt Detective Thomas Moore und Inspector Jane Rizzoli zu der jungen Chirurgin Catherine Cordell, die drei Jahre zuvor nach ähnlichem Muster überfallen wurde, den Täter aber in Notwehr erschoss. Und bald wird klar, dass Catherine erneut zur Zielscheibe eines psychopathischen Mörders geworden ist.

    Charaktere:
    Jane Rizzoli: Rizzoli ist dreiunddreißig Jahre alt, eine kleine Frau mit scharf geschnittenen Zügen. Sie ist eine taffe Polizistin und versucht sich in der Männerwelt durchzusetzen. Möchte den gefürchteten Killer "den Chirurgen" schnappen, um allen zu beweisen, dass auch Frauen dazu fähig sind.

    Catherine Cordell: Eine angesehene Unfall-Chirurgin. Hat sich eine steile Karriere erarbeitet. Trotz eines Traumas in ihrer Vergangenheit, lässt sie niemanden hinter ihre Fassade blicken. Durch die neu verübten Morde, wird jedoch ihr ganzes Leben wieder auf den Kopf gestellt.
    >> Ganz gleich, wie sehr du dich bemühst, in deinem Leben für Ordnung zu sorgen; ganz gleich, wie sehr du auf der Hut bist vor Fehlern und Unvollkommenheiten - immer lauert im Verborgenen irgendein Fleck, ein Makel, und wartet nur darauf, dir eine böse Überraschung zu bereiten. << S. 39


    Meinung:
    Tess Gerritsen macht einen süchtig. Ihr Schreibstil ist flüssig und sie erklärt dem Leser alles bis ins letzte Detail.

    Es gab in dieser Geschichte Anfangs ein Detail, dass mich störte. Ich hatte bereits die gesamte Rizzoli & Isles Serie gesehen und liebte sie. Nun, als ich das Buch begonnen hatte, war mir die Jane Rizzoli aus dem Buch äußerst unsympathisch, da sie keine Ähnlichkeit hatte, mit dem Charakter aus der Serie. Für mich, hab ich dann beschlossen, das Buch als eigenständig zu betrachten und es nicht mit der Serie zu vergleichen.

    Das Team der Mordkommission bestand aus fünf Männern und Rizzoli als einzige Frau. Da verdrehte ich natürlich als weibliche Leserin erst mal die Augen. Es war eine Männerwelt, in der sich Jane erst einmal ihren Platz erkämpfen musste. Zwar sahen Moore und Frost mehr in ihr, als nur das schwache Glied der Kette, jedoch setzten sie sich nicht so stark für sie ein, wie wahrscheinlich für einen männlichen Kollegen. Da konnte ich den Charakter von Jane Rizzoli schon etwas besser verstehen.

    Der Inhalt der Geschichte packte mich vom ersten Kapitel an. Die Spannung lies nie ab. Immer versuchte ich mit zu rätseln, wer jetzt der Serienmörder sein könnte.
    >> Die intimste Erfahrung, die zwei Menschen miteinander teilen können, ist weder Liebe noch Lust, sondern Schmerz. << S. 189

    Die gedanklichen Ausschnitte des "Chirurgen" faszinierten mich und schreckten mich gleichzeitig ab. Sich o tief in die Überlegungen eines Serienmörders zu wagen, bescherte mir ab und an eine Gänsehaut!
    >> Die Azteken verwendeten Knochenbohrer und Agavennadeln, um ihre eigene Haut zu durchstechen, bis das Blut floss. Sie bohrten sich Löcher in die Lippe, in die Zunge oder in die Brust, und das Blut, das daraus hervortrat, war ihre persönlich Opfergabe an die Götter. Heute würde man solche Selbstverstümmelunge als krankhaft und grotesk bezeichnen, als Anzeichen von Geisteskrankheit. << S. 272

    Bewertung:
    Schreibstil: *****
    Handlung: *****
    Spannung: *****
    Atmosphäre: ****

  5. Cover des Buches Nachricht von dir (ISBN: 9783492302944)
    Guillaume Musso

    Nachricht von dir

     (735)
    Aktuelle Rezension von: nord_zeilen

    Zu Beginn des Buches war ich zum einen unschlüssig, wie es wohl enden wird und zum anderen unsicher, inwieweit mir der Erzählstil zusagt. Ich kam beim Lesen schnell voran, denn durch den Wechsel zwischen Textpassagen, SMS-Nachrichten und Dialogen, flogen die Seiten nur so dahin. Der Spannungsbogen begann frühestens ab Mitte des Buches, denn im ersten Teil wurde die Vergangenheit der beiden Hauptcharaktere detailreich beschrieben. Dies ist leider auch notwendig, um den weiteren Handlungsverlauf nachvollziehen zu können.

    Insgesamt beschreibe ich die Geschichte als märchenhaft, da die Verwechslung der Handys und dann noch ein gemeinsames Ereignis in der Vergangenheit der beiden Protagonisten keine natürliche Verkettung von Zufällen sein kann. Dies ist eher unrealitsisch.

    Dennoch ist es eine schöne Geschichte, die den Alltag vergessen lässt und mit einem Happy End gute Laune zaubert.

  6. Cover des Buches Cupido (ISBN: 9783942656177)
    Jilliane Hoffman

    Cupido

     (2.765)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    Das Buch wird ja immer wieder gehyped und empfohlen, ich hatte also sehr hohe Erwartungen, die in Richtung Psychothriller gingen. Das Buch behandelt aber vor allem einen Strafprozess, was ich nicht so spannend fand. Die Autorin hat aber jedenfalls einen angenehmen Schreibstil.

  7. Cover des Buches Zu nah (ISBN: 9783959671835)
    Olivia Kiernan

    Zu nah

     (199)
    Aktuelle Rezension von: Aurora

    Ein spannungsgeladner Thriller mit vielen unerwarteten Puzzleteilen, die bis zum Schluss immer wieder neu gemischt werden.
    Man steigt als Leser quasi mittendrin ein - in der Leichenhalle, wo gerade eine vermeindliche Selbstmörderin obduziert wird. Allerdings stellt sich der Selbstmord schon bald als Mord heraus. Und dieser soll nicht der einzige bleiben. Denn auch die Geliebte des Mannes vom ersten Opfer wird nur wenige Tage später mitten im alljählichen Halloweenfeuer tot aufgefunden. Vom Mann fehlt allerdings jede Spur.
    Allerdings ist alles zusammen wesentlich verzwickter, als man denkt. Daher kann ich vom eigentlichen Inhalt hier auch nur sehr wenig wiedergehen, da ich sonst Gefahr laufe zu spoilern.
    Ich kann nur sagen, dass ich diesen Thriller vom Anfang bis zum Ende absolut spannend fand und meinen eReader am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.
    Die Protagonistin Frankie Sheehan ist eine absolut taffe Ermittlerin, die sich nicht so leicht von etwas abbringen lässt. Ihre eigenverantwortlichen Handlungen bringen sie jedoch immer wieder in Gefahr.
    Leider bleiben am Ende noch ein paar kleine Fragen offen. Zum Beispiel wird Frankie immer mal wieder von einer unterdrückten Nummer angerufen und am anderen Ende der Leitung härt sie lediglich jemanden atmen. Aber was genau es mit diesen Anrufen auf sich hat, wurde leider nicht wirklich aufgeklärt.
    Nichtsdestotrotz habe ich diesen Thriller wirklich sehr gern gelesen und freue mich schon jetzt auf weitere von der Autorin, die es hoffentlich geben wird.

  8. Cover des Buches Watch Me - Ich werde es wieder tun (ISBN: 9783423215954)
    James Carol

    Watch Me - Ich werde es wieder tun

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Das ist das erste Buch, das ich von James Carol lese. Das Vorliegende ist zwar das zweite aus der Jefferson Winter - Reihe, aber eben mein Winterdebüt und ich bin restlos begeistert. 

    James Carol ist Schotte, 1969 eben im Lande des Single Malt Whiskys geboren. Er hat bereits als Gitarrist, Toningenieur, Journalist und Pferdetrainer gearbeitet. Er lebt mit Frau Karen und den Kindern Niamh und Finn in Hertfordshire ( Hartfordshör ausgesprochen, Har! Har! )/ Merry old England. 

    Er hat exzellent recheriert und viel Arbeit für den Background geleistet, damit sein Buch authentisch ist und das ist ihm vollauf gelungen. 

    Jefferson Winter ist ein unkonventioneller Profiler, Anfang Dreißig ( Stand 2014 ) und aufgrund einer genetischen Besonderheit verfügt er über komplett weiße Haare. Daß er sie sich nicht färbt hat seinen speziellen Grund, den man im Laufe der Handlung erfährt. Er hatte einst für FBI gearbeitet, ist aber nun freiberuflich tätig. 

    Diesmal wird er in Nordlouisiana benötigt. Sam Galloway, ein Anwalt einer Kleinstadt wird bei lebendigem Leibe verbrannt. Die Tat wurde gefilmt und online gestellt. Ein neuer Countdown läuft im Netz und wenn dieser abgelaufen ist, droht es einen neuen Toten zu geben.

    Denn Winter ist sich sicher, daß ein neuer Serienkiller kurz vor seiner "Geburt" steht. Er traut keinem in dem kleinen, ach so idyllischen blitzsauberen Städtchen. Nur Taylor, ein Polizist, der erst vor kurzem seinen Dienst angetreten hat und Hannah, die junge, sehr aufgeweckte Pensionsbesitzerin genießen sein volles Vertrauen. 

    Und bald schon beginnen sich die Ereignisse gefährlich zu überschlagen ...

    Winter ist ein ungewöhnlicher und exzeptioneller Protagonist. Nicht nur, daß er exzentrisch ist im Auftreten und durch sein Äußeres, nein, er ist hochintelligent. Er ist natürlich nicht allwissend, aber schaltet schnell und registriert Dinge, die andere nicht einmal ansatzweise wahrnehmen. 

    Vor allem möchte er nicht Jefferson, oder Mr Winter genannt werden, sondern nur Winter. Durch seine unkonventionelle Art hat er schnell meine Sympathie gewonnen, aber ebenso auch Taylor und Hannah.

    Der Plot selbst ist sehr raffiniert von James Carol konstruiert worden. Nichts ist, wie es zunächst scheint. Wenn man als Leser denkt, ah, jetzt habe ich's! Denkste! Ein neuer Haken wird geschlagen, die nächste Kapriole läßt einen aufs Angenehmste schwindlig werden. 

    Deswegen war ich am Ende ziemlich überrascht. Denn erst schien die Auflösung klar zu sein, um dann doch wieder kontrapunktisch ausgestochen zu werden. Verblüffend! Ein Labyrinth in einem Labyrinth in einem Labyrinth! Der Autor führt einen kongenial an der Nase herum.

    Die Atmosphäre ist unheimlich, verdichtet und so spannend, daß die Nerven wie Gitarrensaiten vibrieren! Hauptsache, man wird man selbiger oder gar einer Klaviersaite stranguliert! Bruhahahaha!

    Großartiger Pageturner, bei welchem man sich wundert, wo die Zeit abgeblieben ist, weil man derart in die Handlung vertieft ist! Die anderen muß ich mir ebenfalls noch zu Gemüte führen! Phantastisch!!!

  9. Cover des Buches OstfriesenKiller (ISBN: 9783596512461)
    Klaus-Peter Wolf

    OstfriesenKiller

     (420)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Ann Kathrin Klaasen ist mit Leib und Seele Kriminalhauptkommissarin, doch leider lässt sich das mit einem harmonischen Familienleben nicht in Einklang bringen und Mann und Sohn ziehen ihre Konsequenzen daraus. Und obwohl offiziell im Urlaub, beschließt plötzlich jemand, die Leute des Regenbogenheims der Reihe nach umzubringen.


    Mit Ann Kathrin Klaasen hat man hier mal eine ganz andere Art der Protagonistin, eben nicht sanftmütig und mütterlich, sondern mit vielen Kanten und Schwächen. Einzig das Motiv zum Schluss war für mich zu wenig überzeugend.

  10. Cover des Buches DNA (ISBN: 9783442715756)
    Yrsa Sigurdardottir

    DNA

     (322)
    Aktuelle Rezension von: Mimi

    Ein Krimi, der mich mit einem ungewohnt heftigeren Einstieg, als die bisher gelesenen bereits überraschte.
    Eine Frau wird in ihrem eigenen Haus zu Tode gefoltert, die kleine Tochter bleibt unter dem Bett unentdeckt. Eine Nachricht des Täters, die nur aus Zahlen besteht, können die Polizisten nicht entschlüsseln. Umso wichtiger ist, was das Kind gesehen hat. Als das Mädchen unter Aufsicht der Psychologin Freyja befragt werden soll, erlebt Kommissar Huldar eine unangenehme Überraschung, denn er kennt die Psychologin schon - er hat sich nach einem One Night Stand heimlich aus ihrem Schlafzimmer geschlichen und nie wieder gemeldet, nachdem er ihr eine falsche Identität vorgelogen hatte.
    Mit sympathischen Hauptfiguren steigt man direkt in den ersten Mord mit ein. Der Hauptkomissar Huldar bei seinem ersten Mordfall und der Psychologin Freya.
    Leider hat die Geschichte einige Längen, man schweift weg und es lässt sich nur noch stockend lesen… Oft schweifte mir die Autorin zu tief in Details ab, was somit mit fehlender Spannung einbüssen musste.
    Durch die verblüffende Wendung zum Schluss des Buches und mit detailreichen Erklärungen zu den Rätseln und der Auflösung der drei Mordfälle konnte mich das Buch noch einmal fesseln.

  11. Cover des Buches Das Dorf der Lügen (ISBN: 9783492304733)
    Barbara Wendelken

    Das Dorf der Lügen

     (87)
    Aktuelle Rezension von: lisbethsalander2102

    Dies ist der erste Band einer Krimireihe, die in einem fiktiven ostfriesischen Dorf namens Martinsfehn spielt. Die erst vor kurzem gestartete blutjunge Beamtin Viktoria Engel erschießt bei einem Polizeieinsatz, der sie gemeinsam mit ihrem Kollegen zu einem einsamen Hof gerufen hat, versehentlich den ebenfalls jungen Sohn des Pfarrers, Rouven Kramer. Das Ganze war eine Verkettung von unglücklichen Umständen, deshalb versucht Engel mit ihrem Kollegen, mit dem sie nebenbei bemerkt auch noch eine Affäre hat, den Sachverhalt zu vertuschen, da sie natürlich berufliche Nachteile durch den fatalen Fehler  befürchtet.  Dass das nicht gut gehen kann, ist dem Leser von vornherein klar, und so nimmt das Drama seinen Lauf. Die Jugend im Dorf ahnt, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, organisiert Proteste, und wenige Tage später geht Viktoria Engels Wohnung in Flammen auf, wie durch ein Wunder war sie selbst nicht zu Hause. Die Kripo vor Ort ermittelt, allen voran der sympathische langjährige und erfahrene Dienstleiter Renke Nordmann, der sich als einer der wenigen von der jungen noch dazu bildhübschen Polizistin Engel nicht den Kopf verdrehen lässt. Oft glaubte ich als Leser zu wissen, wie alles zusammen hängt, durch kleine Details ändert sich dann die Handlungsrichtung, und man wird wieder auf eine neue Fährte gelockt, die Autorin hält die Spannung bis zum Schluss. 

    Fazit: ein unaufgeregter Lokalkrimi mit fantastisch und unglaublich authentisch gezeichneten Charakteren, der mir durch den sehr angenehmen und spannenden Schreibstil der Autorin kurzweilige Leseunterhaltung geboten hat. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe!

  12. Cover des Buches Der Outsider (ISBN: 9783453439849)
    Stephen King

    Der Outsider

     (248)
    Aktuelle Rezension von: yana27

    Im Stadtpark von Flint City wird die grausam geschändete Leiche von dem 11 jährigen Frank Peterson gefunden. Durch verschiedene unabhängige Zeugenaussagen und eindeutige Fingerabdrücke wurde schnell geklärt, wer der Täter war. Ausgerechnet der beliebte Baseball Jugendtrainer und Lehrer  Terry Maitlands war der Mörder von Frank. Detective Ralph Anderson, dessen  Sohn auch von Terry Maitlands trainiert wird, reagiert impulsiv und verhaftet  Maitlands öffentlich während eines Spiels, so das jeder in der Kleinstadt es mitbekam. Während der Befragung kann Maitlands aber ein stichfestes Alibi aufweisen, dass durch ein Video eines Nachrichtensenders bekräftigt wird. Wie kann es also sein, dass Terry Maitlands zur selben Zeit an zwei verschiedenen Orten war? Eine Gruppe, unter anderem Detective Anderson, dem nun bewusst wurde, dass er einen fatalen Fehler begangen hat, machen sich auf die Suche nach dem richtigen Mörder. Dabei holen sie sich unter anderem auch Hilfe von Holly Gibney.

    "Der Outsider" ist ein subtiler Mystery Thriller, der auf übermäßiges Blutvergießen verzichtet und sich mehr auf den Aspekt konzentriert, dass es  offensichtlich einen Doppelgänger gibt, der grausame Taten verübt.

     Stephen King hat bei einem Interview einmal erwähnt , dass Holly Gibney seine Lieblingsfigur von der Bill Hodges Triologie sei. Dem kann ich nur zustimmen. Holly Gibney ist eigentlich eine Anti Heldin mit psychischen Problemen und unbeholfen bei zwischenmenschlichen Interaktionen. Aber sie ist gleichzeitig eine geniale Beobachterin, die jede Kleinigkeit wahrnimmt und bei " Der Outsider"  sehr viel zur Lösung des Mysteriums beigetragen hat.  Ich freue mich schon, wenn ich Holly Gibney in "Finderlohn" und "Mr. Mercedes" wiedersehen werde. 

  13. Cover des Buches Die dunkle Seite des Mondes (ISBN: 9783257233018)
    Martin Suter

    Die dunkle Seite des Mondes

     (676)
    Aktuelle Rezension von: magicbookdreams

    Ich bin sehr hin und her gerissen von dem Buch. Es war gut, keine Frage. Oftmals verstörend und erschreckend, dennoch gut geschrieben und weckt mein Interesse an psychologischen Fakten über halluzinogenen Pilzen.

    Der Plot ist relativ unvorhersehbar und reist gerade in der ersten Hälfte des Buches mit, wie es nur wenige Bücher schaffen. Der zweiten Hälfte jedoch fehlt es eindeutig an der Spannung, die mir in der ersten Hälfte gerade so gut gefallen hat. Man konnte außerdem das Ende schon lange vorher erahnen, da ein anderes Auflösen der Geschichte irgendwann kaum noch möglich gewesen wäre.

    Der Schluss des Buches lässt viele Fragen offen, was jedoch gut zu dem trockenen Schreibstil von Martin Suter und zu der schockierenden und auch etwas verstörenden Geschichte passt. Es ist definitiv nichts für jedermann und auch kein Buch für zwischendurch. Es gibt viele interessante Gedankenanstöße, wenn man sich richtig darauf einlässt.

    Sich mit dem Protagonisten zu identifizieren, sollte unmöglich sein, was man wahrscheinlich nur versteht, wenn man das Buch bereits gelesen hat. Es handelt sich eher um eine Geschichte, die man sachlich und unvoreingenommen lesen, und nach der Aussagekraft und nicht nach dem Inhalt bewerten sollte. 

  14. Cover des Buches Dreh dich nicht um (ISBN: 9783442382682)
    Karin Slaughter

    Dreh dich nicht um

     (1.096)
    Aktuelle Rezension von: Anja_liebt_Buecher

    Was soll ich sagen... so wirklich aus den Socken gehauen hat mich dieser Teil nicht. Das erste Kapitel ist mega spannend und es passieren direkt einige extreme Dinge auf einmal. Jeffrey und sein Team stellen direkt diverse Vermutungen auf und die Suche nach dem vermeintlichen Mörder beginnt. Das kurz aufkommende Thema Rassismus wird im späteren Verlauf leider ganz vergessen. Zeitgleich kommt auch Lena wieder ins Spiel. Wieder wird ihre Vorgeschichte aufgerollt und wieder wird sie als Rechtfertigung für alles genommen. Ja ihre Vorgeschichten sind extrem, langsam werden sie aber so ausgereizt, daß sie anfangen zu nerven. In einigen wenigen spannenden Kapiteln gibt es detaillierte Gespräche zwischen Sara und Jeffrey. Insgesamt aber zu wenige. Die Nebenrollen werden diesesmal zur Hauptstory und das eigentliche verliert an Präzens.

  15. Cover des Buches Das Schweigen der Lämmer (ISBN: 9783453432086)
    Thomas Harris

    Das Schweigen der Lämmer

     (867)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Das Buch ist ein absoluter Klassiker, der in keinem Haushalt fehlen darf.  Immer wieder spannend 

  16. Cover des Buches Beim Leben meiner Tochter (ISBN: 9783746631936)
    Michel Bussi

    Beim Leben meiner Tochter

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Miamou
    Nach „Das Mädchen mit den blauen Augen“ war „Beim Leben meiner Tochter“ nun der zweite Roman, den ich von Michel Bussi gelesen habe. Und obwohl das Lesen des ersteren schon etwas her ist, konnte ich mich bei Bussi gleich wieder finden…er hat einen enormen Wiedererkennungswert in seinem Schreibstil und natürlich auch wie er seine Geschichte aufbaut.

    Worum geht’s? Die Familie Ballion macht Urlaub auf der Insel La Reunion, als plötzlich die Mutter, Liane, auf spurlose Weise verschwindet. Der Vater Martial und die Tochter Sopha sind plötzlich auf sich allein gestellt und finden ich in einer Verfolgungsjagd wieder. Denn sehr schnell wir Marital als Mörder von Liane dargestellt und obwohl er immer wieder beteuert, es nicht gewesen zu sein, spricht das Beweismaterial ganz anders. Als die Polizei dann unerwartet auf eine Geschichte aus der Vergangenheit stößt, werden die Karten nochmal neu gemischt.

    Bussi fackelt nicht lange herum und lässt den Leser gleich von der ersten Zeile weg in die Handlung hineinstürzen. Der verzweifelte Marital sucht seine Frau auf dem Hotelzimmer und kann sie nirgends finden. Als die Polizei, die nach einer Vermisstenanzeige, das Zimmer auf den Kopf stellt und dabei Blutspuren findet, wird es für Martial eng. Er flüchtet, gemeinsam mit seiner Tochter und versucht auf der kleinen Insel unterzutauchen. Dies gelingt ihn zunächst erstaunlich gut, aber nur deswegen, weil sich die Polizei zunächst uneinig ist, wie sie arbeiten soll. So plätschert die Handlung in der ersten Hälfte des Buches ein wenig dahin. Sie läuft nach einem gewissen Schema ab: Marital flüchtet mit seiner Tochter von einem Ort zum nächsten und die Polizei sucht ihn, ohne in Frage zu stellen, ob ihr Verdacht gerechtfertigt ist. Die beiden ermittelnden Beamten könnten unterschiedlicher gar nicht sein. Aja ist sehr aktiv und sehr auf ihre Karriere bedacht, während ihr Kollege Christos eher eine ruhige Kugel schiebt. Er ist dann aber derjenige, der Licht in die ganzen Ermittlungen bringt und nachzuforschen beginnt, was in der Vergangenheit passiert ist und ob Martial wirklich so ein kaltblütiger Mörder ist, wie von allen zunächst angenommen wird.

    Der Zeitrahmen der Handlung beschränkt sich auf zwei Tage, die es aber in sich haben. Es wird entführt, getötet und geflüchtet. Dabei erzählt Bussi die Geschichte in parallelen Handlungssträngen und springt auf in den Erzählformen hin und her. Zum einem gibt es diesen auktorialen Erzähler, dann gibt es aber immer wieder Auszüge, die aus der Sicht der 6 – jährigen Sopha erzählt werden. Zwischendurch gibt es ein Kapitel das abwechselnd in der Ich – Perspektive von Martial und dessen Exfrau erzählt werden. Speziell Sophas Sicht ist nicht immer ganz stimmig, da eine sechsjährige wohl kaum so analysiert denken wird, schon gar nicht, wenn sie sich in der Ausnahmesituation einer Flucht befindet. Während des Lesens war sie also vor meinem Auge immer älter, als sie nun tatsächlich war. Auch zu den vielen anderen handelnden Personen konnte ich leider nicht wirklich in Beziehung treten. Besonders die Polizisten wirkten sehr schablonenhaft und da man bei Marital bis zu den letzten Kapiteln nicht wusste, ob er nun schuldig ist oder nicht konnte man auch mit ihm nicht wirklich Mitleid empfinden.

    Bussi baut die Handlung speziell in der zweiten Hälfte des Buches (wo es dann erst so richtig losgeht) sehr komplex auf. Immer wieder wirft er neue Momente hinein, die im Grunde alles auf den Kopf stellen. Trotzdem bleibt dieses Alles sehr undurchschaubar. Bis zum Ende weiß man nicht so recht, wo das Ganze hingehen soll. Meine Empfehlung ist daher, sollte man sich entscheiden, dieses Buch zu lesen, dass man es möglichst zeitnah tut. Die Ermittlungen und deren Ergebnisse werden dann durchaus komplex mit vielen losen Enden, die sich erst in den letzten Kapiteln zu einem Ganzen zusammensetzen. Meiner Meinung nach hätte Bussi da schon um einiges früher damit beginnen können, damit in der zweiten Hälfte des Romans nicht dieser Eindruck des Gedrängten entsteht.

    Alles in Allem würde ich sagen, dass man das Buch ruhig lesen kann, allerdings mit dem notwendigen Durchhaltevermögen, da sich für mich erst nach der ersten Hälfte des Buches wirklich Spannung aufbaute, dann aber so gewaltig, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass Michel Bussi es um Einiges besser kann, weswegen ich mich auf weitere Roman von ihm freue.
  17. Cover des Buches Der Oktobermann (ISBN: 9783423218054)
    Ben Aaronovitch

    Der Oktobermann

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Marina_Leon

    Trotz der Kürze des Buches passiert hier ordentlich viel. Ich musste mich schon etwas anstrengen um die verworrenden Handlungsstränge in der Gegenwart und Vergangenheit richtig nachzuvollziehen. Die Idee, auf welche Art Magie in dieser Welt wirkt hat mir sehr gut gefallen. Ich denke, das war nicht mein letzte Buch von Ben Aaronovitch.


  18. Cover des Buches Winterland (ISBN: 9783764507244)
    Kim Faber

    Winterland

     (93)
    Aktuelle Rezension von: schaebelchen

    Dieser dänischer Krimi liest sich wirklich extrem gut und verdient 5 Sterne. Die Protagonisten sind zutiefst menschlich und ich finde es toll, Einblick in das Leben der beiden Hauptfiguren zu erhalten, mit welchen schwierigen Problemen sie zu kämpfen haben. Die Handlung im tiefsten dänischen Winter ist sehr spannend angelegt und spielt an zwei Schauplätzen, Sandsted und Kopenhagen und verbinden sich natürlich miteinander.

  19. Cover des Buches Dark Village - Niemand ist ohne Schuld (ISBN: 9783649613039)
    Kjetil Johnsen

    Dark Village - Niemand ist ohne Schuld

     (277)
    Aktuelle Rezension von: Adora

    Ich bin sehr froh, dass ich die Reihe nicht nach dem ersten Band, der so gar nicht meinen Vorstellungen entsprochen hat, abgebrochen habe.
    Auch hier hat mir wieder die Zusammenfassung gefallen. Sowas sollte es bei vielen Reihen geben.  Es hilft sehr wieder alles ins Gedächtnis zu rufen, wenn man es nicht wie ich alles nacheinander liest.

    Auch in diesem Band ist mir aufgefallen, dass sich Beschreibungen wiederholen. Hier war es aber zum Glück nicht ganz so schlimm wie beim Vorgänger. Also konnte ich da drüber hinwegsehen.

    Die Story wird weitererzählt und nun kommen auch endlich mehr die Ermittler zu Wort und man kann aktiv miträtseln wer die Tote ermordet hat.

    An den Charakteren sieht man auch schön, dass jeder anders mit einem Todesfall umgeht. Auch die Charaktere an sich sind einem Wandel unterlegen, was mir sehr gut gefällt. Plötzlich sind andere sachen wichtig.

    Alles in allem gefällt es mir in welche Richtung die Geschichte geht und ich hoffe, dass mich die letzten Bände nicht noch enttäuschen.

  20. Cover des Buches Der Mörder und das Mädchen (ISBN: 9783352008931)
    Sofie Sarenbrant

    Der Mörder und das Mädchen

     (102)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81
    Cornelia freut sich, noch einen Tag, dann kann sie dem Martyrium ein Ende setzten. In einem Tag zieht sie mit Astrid, ihrer sechsjährigen Tochter aus dem Haus aus, sie hofft, nie wieder etwas von ihrem gewalttätigen Mann zu sehen oder zu hören. Am morgen jedoch finden sie Hans tot auf. Emma Sköld, hochschwanger und sehr ehrgeizig übernimmt den Fall... 

    Ein gut geschriebener Krimi (für Thriller hat es mir schlicht zu wenig Spannung drin). Sehr viel Emotion, Ermittlung und kaum Spannungsbogen machen es ab und an mühsam, weiter zu lesen. Der Suchtfaktor fehlt einfach.

    Fazit: Ein guter erst-Krimi der Autorin. Ab und an fehlte mir einfach der hohe Spannungsbogen. Es ist ein solides Werk, das mich nicht ganz umhauen konnte, auch das Ende etwas zu offen - jedoch ein gutes erstlingswerk das Potential für mehr hat...

  21. Cover des Buches Stirb, mein Prinz (ISBN: 9783548286822)
    Tania Carver

    Stirb, mein Prinz

     (257)
    Aktuelle Rezension von: AnjaP

    Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Der Titel und das bedrohlich wirkende Cover haben mich sofort angesprochen.  Leider konnte ich den Buchtitel bis zum Schluss nicht wirklich mit der Story in Verbindung bringen. Was der Geschichte selbst jedoch nicht geschadet hat.

    Die mysteriöse Gemeinschaft hat sich spannend aufgebaut und war zum Schluss sehr realistisch und beängstigend dargestellt. Die sektenartige Führung wirkt erschreckend realitätsnah. 

    Insgesamt sehr zu empfehlen!

  22. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.304)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    In Vergebung wird die Geschichte, die im zweiten Teil begonnen hat, fortgesetzt. Der erste Teil ist ziemlich langsam, was aber nicht schlecht sein muss. Es kommt ganz darauf an, was der Leser bevorzugt. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen langatmig, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte. 

    Ein toller Abschluss der Trilogie! 


  23. Cover des Buches Zorn - Vom Lieben und Sterben (ISBN: 9783596195077)
    Stephan Ludwig

    Zorn - Vom Lieben und Sterben

     (259)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Hauptkommissar Claudius Zorn kann es nicht fassen. Jetzt muss er sich mit einer Einbruchserie in einer Kleingartenanlage herumschlagen. Als ob er nicht besseres zu tun hätten. Zum Glück ist sein Untergebener Schröder wieder im Einsatz. Die Spuren führen sie zu einer Clique Jugendlicher. Doch bevor etwas Handfestes feststeht, wird einer dieser Jugendlichen brutal umgebracht. Claudius Zorn kann nur aufstöhnen, jetzt haben sie noch einen Mord an der Backe. Und schnell stellt sich heraus, der Mörder ist noch lange nicht fertig.

    Der zweite Fall von Zorn und Schröder bringt wieder diesen bissigen, sarkastischen Humor mit, den man schon im ersten Band kennengelernt hatte. Ich fand es super, dass besonders Schröder sich weiterentwickelt und mehr Gewicht in der Erzählung bekommt. Zorn hingegen wird sich wahrscheinlich nie ändern. Was aber auch seinen Charme ausmacht.

    Mein Fazit: Die Fortsetzung ist durch die Weiterentwicklung der Protagonisten, aber das Beibehalten ihrer Besonderheiten gelungen. Ich freue mich auf den dritten Fall, um zu sehen, wohin der Weg weiterführen wird. 5 Sterne.

  24. Cover des Buches Totenfang (ISBN: 9783499275319)
    Simon Beckett

    Totenfang

     (691)
    Aktuelle Rezension von: Astrid_Schwikardi

    Inhaltsangabe:

    Hunter is back!
    Sein fünfter Fall führt Dr. David Hunter in die Backwaters, ein unwirtliches Mündungsgebiet in Essex, wo die Grenzen zwischen Land und Wasser verschwimmen. Aber die wahren Gefahren lauern nicht in der Tiefe, sondern dort, wo er sie am wenigsten erwartet.
    Seit über einem Monat ist der 31-jährige Leo Villiers spurlos verschwunden. Als an einer Flussmündung zwischen Seetang und Schlamm eine stark verweste Männerleiche gefunden wird, geht die Polizei davon aus, Leo gefunden zu haben. Der Spross der einflussreichsten Familie der Gegend soll eine Affäre mit einer verheirateten Frau gehabt haben, die ebenfalls als vermisst gilt: Leo steht im Verdacht, Emma Darby und schließlich sich selbst umgebracht zu haben. Doch David Hunter kommen Zweifel an der Identität des Toten. Denn tags darauf treibt ein einzelner Fuß im Wasser, und der gehört definitiv zu einer anderen Leiche.
     Für die Zeit seines Aufenthalts kommt David Hunter in einem abgeschiedenen Bootshaus unter. Es gehört Andrew Trask, dessen Familie ihm mit unverholener Feindseligkeit begegnet. Aber sie scheinen nicht die einzigen im Ort zu sein, die etwas zu verbergen haben. Und noch ehe der forensische Anthropologe das Rätsel um den unbekannten Toten lösen kann, fordert die erbarmungslose Wasserlandschaft erneut ihren Tribut

     

    Zuallererst: Ich liebe die Hunter-Reihe von Simon Beckett.

    Es gibt derzeit keinen Autor, der mich mit allen seinen Büchern überzeugt hat, mit Ausnahme von Simon Beckett.

    Die Story war durchweg authentisch, es gab keinen Augenblick, an dem ich irgendetwas angezweifelt hätte. Lediglich eine Sache würde ich mir wünschen: ein wenig mehr Emotionen bei David Hunter! Manchmal wirkt der Protagonist doch ein wenig steif.

     Trotzdem ein erneuter rundum gelungener Hunter-Thriller mit einer klaren Leseempfehlung.

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