Bücher mit dem Tag "polizeikrimi"
12 Bücher
- Andrea Camilleri
Die Form des Wassers
(197)Aktuelle Rezension von: Welpemax"Die Form des Wassers" ist der erste Roman der berühmten Buchreihe um den sizilianischen Kommissar Salvo Montalbano. Ebenjener Kommissar untersucht den Tod eines hochrangigen sizilianischen Politikers und versucht mit diesem ersten Band einen spannenden Kriminalfall zu kreieren welcher mich mehr ermüdet als begeistert hat. Definitiv positiv erwähnenswert ist das gelungene und auch eindringliche Portrait der sizilianischen Kultur.
Kommissar Montalbano ist ein vielschichtiger Charakter, welcher scharfsinnig, humorvoll ist. Besonders erwähnenswert ist seine Vorliebe für gute Gerichte die dieser im Buch nebenbei verputzt.
Camilleris Schreibstil ist prägnant und gleichzeitig humorvoll. Die bildhafte Sprache vermittelt die Atmosphäre Siziliens, von den lebhaften Märkten bis hin zu malerischen Stränden. Die Erzählung ist mit Beobachtungen zur sizilianischen Gesellschaft durchzogen, wodurch sie einen tiefen Einblick in die kulturellen und sozialen Eigenheiten der Region bietet.
Der Roman greift Themen wie Korruption, Moral und Gesellschaftskritik auf.
"Die Form des Wassers" ist ein Kriminalroman und gleichzeitig eine Liebeserklärung an Sizilien und ihre Menschen und dennoch hat mich der Roman leider nicht ganz überzeugen können wie andere Krimis mit viel Lokalkolorit.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenwut
(154)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisEinmal mehr entführt uns Klaus-Peter Wolf in die scheinbare Idylle Ostfrieslands. Es geht auf Weihnachten zu als Ann Kathrin Klaasen zur Leiche einer jungen Frau gerufen wird. Der Name des mutmaßlichen Täters ist schnell herausgefunden, doch scheint der Mann ein Phantom zu sein. Wenig später entdeckt Ann Kathrin Klaasen, dass der Mörder ihres Vaters, nicht wie kolportiert tot ist, sondern am Leben und frei ist. Es scheint, als hätte da jemand seine schützende Hand über den Mörder gehalten. Nur wer und warum? Verständlicherweise löst das in Ann Kathrin Klaasen eine Welle von Wut aus und die will den Mann und die Drahtzieher zur Rechenschaft ziehen. Gleichzeitig bedroht eine unbekannte Gruppe das Trinkwasser in ganz Ostfriesland mit diversen Chemikalien zu verseuchen. Die Ermittlungen laufen im Fall der Vergiftung auf Hochtouren, während die neue Chefin POR Diekmann AKK ihre eigenen Recherchen zu verbieten.
Als dann AKK spurlos verschwindet, trommelt Frank Weller heimlich ein Team aus Getreuen und Freunden zusammen, um Ann Kathrin zu finden. Sie sind sicher, dass Ann Kathrin einer Verschwörung zum Opfer gefallen ist. Die ewige Frage der Kriminalisten ist: Cui bono? Wem nützt es? Ist AKK das Opfer ihres erfolges? Oder steckt etwas anderes dahinter?
Meine Meinung:
Wie wir es von Klaus-Peter Wolf gewöhnt sind, dreht sich hier alles rund um Ann Kathrin Klaasen. Doch dieses Mal ist es mir fast zu viel. Ich habe das Buch erst im zweiten Anlauf zu Ende lesen können/wollen. Alles ist ziemlich dick aufgetragen.
Dass AKK kein einfacher Charakter ist, ist bekannt und, dass Vorgesetzte nicht immer damit umgehen können, erscheint ziemlich klar. Wer will denn schon im Schatten seiner Mitarbeiterin stehen? Zumal einzelne Handlungen hart an der Grenze des Legalen gesetzt werden, eben.
Die Charaktere sind wie immer sehr gut herausgearbeitet und Rupert darf mit sexistischen und doofen Sprüchen herumwerfen.
Fazit:
Ich bin ja jetzt nicht die große Freundin von Verschwörungstheorien, weshalb ich diesem Krimi nur 3 Sterne geben kann.
- Jenny Rogneby
Leona
(65)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderLeona ist in Stockholm bei der Polizei tätig und bekommt einen neuen Fall. Es wurde eine Bank überfallen, aber von einem kleinen Mädchen! Was ist da los? Und wer hat das Tonband besprochen, dass das Mädchen abgespielt hat? Leona beginnt zu ermitteln und muss sich gegen neidische Kollegen, den all zu strengen Chef und vor allem, gegen ihre eigenen Dämonen durch setzen. Immer mehr dringt der Fall in ihr Leben ein und dann steckt sie mitten drin und muss sich entscheiden.
Ein großartiges Debut. Jenny Rogneby macht Hoffnung auf viele weitere Topp Thriller!
Mir als Malta Fan, hat besonders der Urlaub dort gefallen . - Michael Connelly
Night Team
(16)Aktuelle Rezension von: MonikaEs ist eine Mentalitätsfrage, oder durchaus auch von der eigenen Stimmung abhängig, ob ein Buch ansprechend oder wenig zugänglich empfunden wird.
Polizeidienst bedeutet Neutralität , Objektivität und die Kunst, sachgerecht detailliert ,ohne Wertung zu schildern und zu dokumentieren. Bei diesem Buch treffen all diese Kriterien zu.
Ein weiblicher Detektiv im Nachtdienst , Renee Ballard, macht zufällig die Bekanntschaft des bereits aus dem Dienst ausgeschiedenen Harry Bosch. Beides sind sehr ehrgeizige, gewissenhaft und integre Polizisten, die bereits Erfahrung gemacht haben, durch diese Eigenschaft im Kollgenkreis eher zum Außenseiter geworden zu sein.
Harry Bosch will einen alten Fall, ein nicht aufgeklärtes, sehr brutales Sexualdelikt , noch einmal durchgehen und kollidiert dabei, im wahrsten Sinn des Wortes mit Renee Ballard.Schnell interessiert, arbeitet sie sich ebenfalls in die Unterlagen ein.
Der normale Arbeitsalltag, nebst Differenzen und Animositäten, aber auch das Privatleben der Detektivs werden ebenfalls eher im Stil eines Protokolls wieder gegeben.Dadurch entsteht kein Bruch im Schreibstil, macht aber die Figuren wenig zugänglich.Gut ausgearbeitet und glaubhaft sind sie allerdings.
Eine sehr eigene Sprache, kühl, knapp beschreibend, gibt der Handlung Authentizität.Wer sich darauf einlassen kann, wird einen gut durchdachten, sorgfältig aufgebauten Krimi lesen und genießen können.
Das Gesamtbild des Buches überzeugt mich durchaus , mir fehlt Humor und Nahbarkeit der Figuren
- Maj Sjöwall
Die Tote im Götakanal: Ein Kommissar-Beck-Roman
(89)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIn Borenshult(Östergötland)wird eine tote Frau gefunden die nackt im Schleusenbecken lag.Niemand in den angrenzenden Städten oder Bezirken vermisste sie.Martin Beck ist erster Kriminalassisten bei der Stadtpolizei und bearbeitet den Fall.
Der Schreibstil ist dichter,meiner Meinung nach etwas schwermütig aber zügig zu lesen.Die Protagonisten passen hervorragend in diesen Krimi hinein.Der Spannungsbogen verläuft dabei genau richtig.
Fazit:Die Handlung spielt sich in Schweden Mitte der sechziger Jahre ab.Die Atmosphäre kam mir beim lesen dichter vor.Das lag auch daran dass manche Sätze kurz gehalten sind und die Dialoge nur aus wenigen Wörtern besteht oder auskommt.Die Zeitsprünge fallen mitunter größer aus und so kann es sein dass bis zu drei solcher Sprünge in einem Kapitel stattfinden.Die Ermittlungen gestalten sich schwieriger aber kurz vor der ersten Hälfte nimmt die Story dann an Fahrt auf.Für mich wurde der Krimi dann auch kurzweiliger zu lesen.Für mich persönlich war es eine kleine Zeitreise zurück wo es noch kein Internet oder Handy gab-nur das klassische Telefon und man schrieb sich noch richtige Briefe, auch bei der Polizei.Ich war positiv überrascht auch deshalb weil es mehrere Verhörprotokolle gibt und ich mir selbst ein "Bild" von den Zeugen machen konnte.Ich muss gestehen dass ich zu Beginn etwas skeptisch war aber Kapitel für Kapitel,es sind 30 an der Zahl,wurde mir die Story sympathischer gerade auch nach der Hälfte des Buches.Im letzten Drittel wurde es für mich richtig spannend,aufregend und fesselnd-da ging es fast Schlag auf Schlag.Dieser typische Schwedenkrimi war für mich unterhaltsam und kurzweilig zu lesen.Es ist das erste Band einer Reihe und ist in sich abgeschlossen.Das Buch ist ein Lesehighlight und vergebe daher gerne 5 Sterne.
- Ulrich Hefner
Der Tod kommt in Schwarz-lila
(50)Aktuelle Rezension von: JqpmDer Auftakt der Reihe wirkt für mich sehr gelungen.
Der Protagonist ist nicht verbittert, nicht verhasst bei Kollegen und Kolleginnen, zeigt keine fragwürdigen Ermittlungstechniken. Eine sehr positive und schöne Abwechslung zum Klischee des unnahbaren Alkoholiker-Kommissars.
Ich hab mich gefreut Zeit zum Lesen des Buchs zu finden. Eindeutige Leseempfehlung, es ist jedoch eher leichte Kost, man sollte keinen anspruchsvollen Wälzer erwarten.
- Anna Lena Diel
Betäubter Wille
(26)Aktuelle Rezension von: käutzchenNach " Die Vollkommenden " und " Wunschkynd" wahr ich gespannt ob ich von " Betäubter Wille " auch so begeistert bin .... Auch bei diesen Buch wahr es spannend bis zur letzten Seite , aber auch sehr erschreckend wenn sich das " Gehirndoping " so in unsere Zukunft abspielt ... Das Leistung das höchste Gut ist und man sich mit Tabletten vollpumpt um in den System zu passen ... Der Kriminalkommissar stösst auf einen Fall wo das " Gehirndoping " eine grosse Rolle spielt , und bringt ihn in einer persönlichen Bewährungsprobe...
Im wechselnden Perspektiven wechselt die Autorin zu verschiedenen Protagonisten die mit den Fall zu tuen haben .. so das der Spannungsbogen sehr gross ist und ich mit gefiebert wer genau hinter allen steckt , zum Ende wahr ich sehr über die Auflösung überrascht , was mich wiederum zum grübeln brachte .. wird unsere Zukunft auch eine Zeit des " Gehirndoping " sei. ???
- Thomas Mullen
Darktown (Darktown 1)
(61)Aktuelle Rezension von: Pascal_MaessDark Town von Thomas Mullen ist ein Buch, das von der ersten Seite an ein starkes Gefühl erzeugt: Ungerechtigkeit. Rassismus. Wut. Und genau das ist seine größte Stärke – und zugleich sein größtes Problem.
Von Beginn an geht einem das, was man liest, sehr nahe. Nicht nur wegen der offen gelebten Gewalt und Diskriminierung, sondern auch wegen der Figuren, die wissen, dass etwas falsch läuft, aber nicht den Mut oder die Kraft haben, dagegen aufzustehen. Dieses Gefühl von Ohnmacht überträgt sich konsequent auf den Leser – teilweise so sehr, dass man das Buch zwischendurch weglegen muss.
Stilistisch liest sich Dark Town angenehm flüssig. Die Kapitel sind knackig, gut strukturiert, der Lesefluss funktioniert. In seiner Grundhaltung und thematisch erinnert der Roman an Attica Locke, auch wenn ihm deren atmosphärische Dichte nicht ganz erreicht. Was Mullen jedoch hervorragend gelingt, ist das Zeichnen gesellschaftlicher Spannungen und innerer Zerrissenheit.
Problematisch wird es dort, wo die Vielzahl an Figuren und Perspektiven beginnt, die eigentliche Geschichte zu überlagern. Die große Charaktertiefe geht zunehmend zulasten der Handlung. Die Ermittlungen rücken immer weiter in den Hintergrund und werden teilweise nur noch in Nebensätzen abgehandelt, statt den Leser aktiv daran teilhaben zu lassen. Dadurch entsteht ein Bruch: Man fühlt sich emotional involviert, aber erzählerisch ausgeschlossen. Der Spannungsbogen leidet, große Teile des Mittelteils ziehen sich spürbar.
Erst im letzten Drittel gewinnt der Roman wieder deutlich an Tempo. Der Fall rückt erneut in den Fokus, kurze Kapitel und Perspektivwechsel erzeugen Dynamik, und es baut sich echte Spannung auf. Ein später Pageturner ist wirkungsvoll und überraschend platziert – auch wenn seine Herleitung eher zufällig wirkt und weniger durch konsequente Ermittlungsarbeit überzeugt. Die Spannung funktioniert, fühlt sich aber nicht vollständig verdient an.
Das Ende selbst bleibt erstaunlich neutral. Weder enttäuschend noch befriedigend, sondern schlicht da. Gerade angesichts der zuvor aufgebauten thematischen Schwere – Rassismus, Schuld, moralische Zerrissenheit – wirkt der Abschluss zu kurz gedacht. Eine weiterführende Perspektive oder zeitliche Entwicklung hätte der Geschichte und ihren Figuren einen würdigeren Abschluss geben können (auch wenn es der Auftakt zu einer Reihe ist).
Am Ende bleibt das Gefühl, dass Dark Town nicht ganz weiß, was es sein will: Ein tiefgehender gesellschaftlicher Roman über Rassismus oder ein spannungsgetriebener Kriminalroman. Beides gleichzeitig zu wollen, gelingt hier nur teilweise.
Fazit:
Ein wichtiges, thematisch starkes Buch mit mutigem Fokus und guten Figuren, das jedoch unter strukturellen Schwächen und einer unausgewogenen Gewichtung zwischen Tiefe und Spannung leidet. Anspruchsvoll, emotional fordernd – aber nicht durchgehend packend.
- Stephan Ludwig
Zorn - Kalter Rauch
(118)Aktuelle Rezension von: Alexa_KoserZum Buch: In Halle passieren merkwürdige Dinge. Erst fallen tote Fische vom Himmel, dann taucht ein künstliches Hüftgelenk ohne Besitzer auf, Schröder ist nun der Chef von Zorn und dann verschwindet auch noch Donata Zettl spurlos. Der alternde Ehemann Gregor Zettl, in den 80er Jahren einmal sehr berühmt, wird von seinen eigenen Ängsten aufgefressen, während er hilflos auf seine Frau wartet. Ohne Geld, ohne Strom, ohne Essen. Und dann bekommt er auch noch Besuch und das ist für ihn sehr unangenehm…
Meine Meinung: Auch im mittlerweile fünften Teil dieser Reihe hatte ich meinen Spaß beim Lesen! Ich glaube, es bekommt Zorn ganz gut, nicht mehr der Chef sein zu müssen. Denn nachdem er ziemlich tief fällt wegen der Trennung von Malina, rappelt er sich einigermaßen wieder auf und trägt sogar richtig viel Gutes zu den Ermittlungen bei! Und das brauchen die Kommissare auch, denn sie tappen lange im Dunkeln. Sie haben viele lose Fäden, die einfach nicht zusammenpassen wollen.
In diesem Band hat mir besonders die Tiefe der Charaktere gefallen. Neben den Kommissaren lernt der Leser den Charakter von Gregor Zettl sehr gut kennen. Man weiß teilweise nicht, ob man ihn mögen oder verabscheuen soll oder ob er einem einfach nur leidtut! Dieser tiefe Fall nach seinem Karriereabsturz ist sehr gut dargestellt. Auch sein Besucher, der ja nur seine Frau finden will, weiß nicht so recht, was er mit Gregor anfangen soll. Das fand ich sehr stark in diesem Teil!
Am Ende fügt sich natürlich alles zusammen! Besonders unterhaltsam sind in den Büchern auch immer die kurzen Interviews mit den Kommissaren!
Mein Fazit: Auch hier bekommt das Buch wieder die volle Punktzahl von mir! Ich liebe diese Reihe einfach und kann nicht aufhören! Gut, dass ich noch einige Bände vor mir habe! Ganz klare Leseempfehlung!
- Marcus Ehrhardt
Mordseelügen
(3)Aktuelle Rezension von: KrimiliebeInhalt:Isabell Springer ist kurz davor den Vertrag für ihr neues Buch bei einem angesehenen Verlag zu unterschreiben. Ohne Vorwarnung erscheint sie nicht zu dem wichtigen Termin und ist seitdem nicht mehr auffindbar. Als ihr Agent ihre Notfallmedikamente ohne sie entdeckt, ist er sich sicher, dass ihr etwas zugestoßen sein muss. Die Kripo nimmt sich der Sache an und beginnt mit der Suche nach ihr. Werden sie die Vermisste finden können? Und wird sie dann noch am Leben sein?
Meine Meinung:
Die Handlung hat mich angesprochen. Den Einblick in die Buchbranche finde ich gelungen und sehr interessant. Auch die Grundidee und den Ablauf finde ich erfrischend.Die Charaktere sind überschaubar und knapp beschrieben, sodass man den Überblick behalten kann. Von den Ermittlern erfährt man nur das Nötigste - es gibt keinen Blick hinter die Kulissen. Vielleicht ist das vom Autor so gewollt, um den Fokus auf den Fall zu lenken oder aber es liegt daran, dass dieses nicht der erste Teil einer Serie ist. Mich haben die wenigen Informationen nicht gestört, allerdings fand ich nicht alle Personen sympathisch und einen der Polizisten mit seinen Sticheleien sogar eher störend. Aber das ist Geschmackssache.
Der Fall an sich ist spannend und beinhaltet einige Wendungen, die die Spannung auch aufrecht erhalten. Es gibt verschiedene Verdächtige, zwischen denen öfter gewechselt wird. Ich hätte mir noch ein paar mehr Spuren gewünscht, anhand derer man selber besser hätte mitraten können. Aber vielleicht war ich nur nicht in der Lage diese als solche zu erkennen.
Der Schreibstil ist flüssig und verständlich. Bis auf ein paar wenige Stellen auch gänzlich unblutig.
Fazit:
Für mich ein etwas anderer Krimi, aber erfrischend, spannend und unterhaltsam.
- Doris Litz
Spur der Rache: Ein Fall für Alexander Bierbrauer
(42)Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310Auf Rügen wird Jan Lehmann tot aufgefunden und seine Frau Sina ist verschwunden. Bei der Suche nach ihr kommt der Polizei der Verdacht, dass es weitere Fälle geben könnte. Der Koblenzer Kommissar Alexander Bierbrauer unterstützt das Team der Mordkommission Stralsund, da er früher mit der verschwundenen Sina Lehmann liiert war. Derweil kämpft Sina um ihr Leben.
Auch wenn dieser Thriller spannend ist, so ist er nichts für Leser mit schwachen Nerven. Auch ist mir die beliebte Urlaubsgegend doch oft zu düster dargestellt. Der Schreibstil der Autorin Doris Litz liest sich aber angenehm flüssig.
Die Charaktere sind gut und glaubhaft dargestellt. Dabei gibt es auch einige Einblicke ins Privatleben der Ermittler, was aber nicht überhandnimmt. Die Psyche des Täters ist gestört, was ihn aber auch gefährlich macht. Erschreckend ist es, wie lange er unbemerkt seine Taten verüben konnte. Sina hat um ihr Leben gekämpft und wächst dabei über sich hinaus.
Geschickte Wendungen lassen einen lange im Dunkeln. Doch am Ende löst sich alles schlüssig auf.
Mir hat dieser spannende Thriller gut gefallen.
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