Bücher mit dem Tag "polizist-in"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "polizist-in" gekennzeichnet haben.

263 Bücher

  1. Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1) (ISBN: 9783548066530)
    Richard Osman

    Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1)

    (514)
    Aktuelle Rezension von: lesefuchs_journal

    In der idyllischen und luxuriösen Seniorenresidenz Coopers Chase in Kent treffen vier ganz einzigartige Charaktere aufeinander. Man könnte meinen, dass die vier Senioren die aufregenden und abenteuerlichen Lebenszeiten hinter sich haben, doch falsch gedacht. Im eigens gegründeten Donnerstagsmordclub bringen die vier mit ihren ganz verschiedenen Talenten längst vergessene, ungelöste Fälle wieder ans Licht. Und das Ganze mit einer Prise Witz, einer Portion Charme und einer Spur Raffinesse. 

    Ich liebe die unterschiedlichen Charaktere, jeder ist auf seine Weise ganz besonders und hat mein Herz berührt. Ich habe kaum ein Buch gelesen, in dem die Figuren so liebevoll beschrieben sind. Die Geschichte ist schlicht und unvorhersehbar und bewahrt die Spannung bis zum Ende.

    Die Handlung benötigt etwas Zeit, um an Fahrt zu gewinnen, was mich jedoch keineswegs gestört hat; andere Leser könnten dies jedoch als störend empfinden.

    Vier Senioren, die sich in ihrer letzten Lebensphase befinden, sich langweilen und ihre besonderen Fähigkeiten noch einsetzen möchten, stellen äußerst überzeugende Motive dar. 

    Kaum hatte ich den Klappentext des Buches gelesen, hätte ich nie gedacht, dass das Leben von vier Senioren mich so packen und richtig neugierig auf mehr machen würde!

    Das Buch habe ich meiner Mutter und meinem Vater, sowie weiteren Freunden empfohlen. 

  2. Cover des Buches Venezianisches Finale (ISBN: 9783257231717)
    Donna Leon

    Venezianisches Finale

    (458)
    Aktuelle Rezension von: Julianchen

    Ich bin großer Venedig-Fan, die Bücher um Guido Brunetti habe ich bisher aber noch nicht gelesen. Nun habe ich einen erneuten Besuch in meiner Lieblingsstadt zum Anlass genommen, den ersten Teil zu probieren. Ich muss sagen, ich bin sehr positiv überrascht. Ich hatte etwas Sorge, dass die Handlung recht langsam erzählt ist und wie in den szenisch sehr schön inszenierten Verfilmungen etwas die Spannung fehlt. Doch diese Angst ist unbegründet. Die Autorin beschreibt sehr packend und ohne den Täter vorweg zu nehmen, die Ermittlungen rund um den Mord an einem Stardirigenten. Feinde und Neider hatte er viele, doch wer hasste ihn genug, um ihn zu vergiften. Nach und nach enthüllen sich Geheimnisse aus der Vergangenheit und es bietet sich ein Bild des Grauens. Die Figuren sind sehr schön beschrieben und auch die kleineren haben Profil. Die Schauplätze der Stadt und das besondere Flair sind wunderbar eingebunden. So spaziert man gemeinsam mit Brunetti durch die Lagunenstadt. Mein erster, aber sicher nicht mein letzter Brunetti.

  3. Cover des Buches Winterkartoffelknödel (ISBN: 9783423217941)
    Rita Falk

    Winterkartoffelknödel

    (1.083)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    "Winterkartoffelknödel“ von Rita Falk habe ich mit einer gewissen Erwartung gelesen, denn die Verfilmungen der Eberhofer-Krimis kenne und liebe ich. Sebastian Bezzel als Franz Eberhofer und Simon Schwarz als Rudi Birkenberger sind für mich ein kongeniales Team, dessen Schlagabtausch, Timing und Charme auf der Leinwand einfach perfekt funktionieren.

    Umso schwerer fiel mir zunächst der Einstieg in die Romanvorlage. Die teils sehr abgehackte, knappe Sprache aus Franz Eberhofers Ich-Perspektive ist gewöhnungsbedürftig. Auch wirkt der literarische Eberhofer deutlich kantiger und weniger sympathisch als sein filmisches Alter Ego. Was im Film durch Mimik, Humor und Schauspiel aufgefangen wird, steht im Buch oft nüchterner und sperriger im Raum.

    Mit zunehmender Lektüre habe ich jedoch die Eigenständigkeit des Romans schätzen gelernt. Falk erzählt ruhiger und ausführlicher, gibt mehr Einblick in Eberhofers Gedankenwelt und zeichnet das Dorfleben und seine Abgründe detaillierter, als es der Film kann. Manche Figuren und Konflikte wirken im Buch weniger klamaukig, dafür bodenständiger – was gut zum Genre des Provinzkrimis passt. Auch wenn mir persönlich der Franz Eberhofer auf der Leinwand näher ist, bietet „Winterkartoffelknödel“ solide, kurzweilige Unterhaltung mit viel bayerischem Lokalkolorit, schrägen Figuren und einem kriminalistischen Plot, der nicht von Spannung, sondern vom Milieu lebt.

    Unterm Strich ist der Roman vielleicht nicht ganz so leichtfüßig und charmant wie seine Verfilmung, aber er ist ein gelungener Auftakt zu einer Reihe, die völlig zu Recht viele Fans hat. Für alle, die bayerische Regionalkrimis mögen, ist „Winterkartoffelknödel“ auf jeden Fall eine lohnende Lektüre – besonders dann, wenn man bereit ist, Buch und Film als zwei unterschiedliche, jeweils eigene Erzählformen zu genießen.

  4. Cover des Buches Milchgeld (ISBN: 9783492303002)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Milchgeld

    (912)
    Aktuelle Rezension von: blackburnious

    Mit Milchgeld beginnt eine der bekanntesten deutschen Regionalkrimireihen – und obwohl der Auftakt bereits einige Jahre auf dem Buckel hat, wirkt er erstaunlich frisch. Volker Klüpfel und Michael Kobr schicken ihren Ermittler Kommissar Kluftinger in seinen ersten Fall – und der hat es in sich: Ein Lebensmittelchemiker einer Allgäuer Käserei wird tot aufgefunden. Statt Urlaubsplanung heißt es für Kluftinger nun Spurensuche zwischen Milchwerk, Dorfwirtschaft und Alpenpanorama.

    Der Reiz dieses Romans liegt weniger in atemloser Hochspannung als vielmehr in Atmosphäre und Figurenzeichnung. Kluftinger ist kein cooler Großstadtkommissar, sondern ein bodenständiger, leicht brummiger Allgäuer mit Vorliebe für Kässpätzle, Heimat und geregelte Abläufe. Veränderungen – etwa ein geplanter Mallorca-Urlaub – bringen ihn eher aus dem Tritt. Gerade diese Eigenheiten machen ihn menschlich und sorgen immer wieder für humorvolle Momente.

    Neben der eigentlichen Krimihandlung erfährt man ganz nebenbei erstaunlich viel über Milchproduktion und ländliche Strukturen. Das ist interessant, nimmt aber stellenweise Tempo aus der Geschichte. Überhaupt hat der Roman ein eher gemächliches Erzähltempo; manche Passagen wirken etwas ausgedehnt, und dem Mordfall selbst hätte an einigen Stellen mehr Spannung gutgetan.

    Dennoch entfaltet Milchgeld seinen Charme durch die liebevolle Zeichnung des Allgäus und seiner Bewohner. Vieles lebt vom trockenen Humor und vom augenzwinkernden Blick auf regionale Eigenheiten. Wer rasante Thriller sucht, wird hier womöglich nicht ganz glücklich. Wer jedoch Freude an einem atmosphärischen Heimatkrimi mit Ecken und Kanten hat, findet einen unterhaltsamen Serienauftakt.

    Für mich solide Unterhaltung mit sympathischen Momenten, aber auch spürbaren Längen – insgesamt 4 von 5 Sternen. Ob ich Kluftinger weiter begleite? Gut möglich, denn neugierig macht dieser erste Fall trotz allem.

  5. Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub und der Mann, der zweimal starb (Die Mordclub-Serie 2) (ISBN: 9783548068039)
    Richard Osman

    Der Donnerstagsmordclub und der Mann, der zweimal starb (Die Mordclub-Serie 2)

    (284)
    Aktuelle Rezension von: lesefuchs_journal

    Elisabeth wird von ihrem ehemaligen Geheimagenten-Kollegen kontaktiert, um ihn aus einer sehr prikären  Lage zu helfen. Sie wusste jedoch nicht, wie tief er doch in der Klemme sitzt, denn keiner klaut dem Mafia-Boss seine kostbaren Diamanten. Ist es vielleicht schon zu spät für Elisabeths langjährigen Freund?

    Auch im zweiten Band des "Donnerstagsmordclubs" haben mich Joyce, die ehemalige Krankenschwester, Elisabeth, die Ex-Geheimagentin, Ibrahim, der Ex-Psychiater, und Ron, der frühere Gewerkschaftsführer, mit ihrem kniffligen und irreführenden Fall in den Bann gezogen.

    Mir hat die überraschende Wendung der Geschichte im Buch richtig gut gefallen. Auch hier wurden die Figuren wieder klasse präsentiert. Leider wurde ich an einigen Stellen von der Handlung überholt, sodass es mir schwerfiel, ihr zu folgen. Nichtsdestotrotz wieder ein tolles und spannendes Buch.

    Ich würde dieses Buch besonders Lesern empfehlen, die einen guten Krimi mit Wortwitz und liebenswerten Charakteren schätzen.

    Ein gutes Buch steigt und fällt mit ihren gut gezeichneten Charakteren. 

  6. Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel (Die Mordclub-Serie 3) (ISBN: 9783548069289)
    Richard Osman

    Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel (Die Mordclub-Serie 3)

    (216)
    Aktuelle Rezension von: lesefuchs_journal

    Vor zehn Jahren rüttelte der Fall Bethany Waites die Medienwelt durch und blieb bis heute ein ungelöstes Rätsel. Heute landet er natürlich auf dem Tisch der vier "Super-Senioren" Joyce, Elisabeth, Imbrahim und Ron. Doch dieser Fall bringt noch einiges obendrein ans Tageslicht.

    Ich habe dieses Buch verschlungen. Die Geschichte überrascht auf jeder Seite und hält die Spannung bis zum letzten Wort hoch. Ich fand die Lösung des Falls etwas unspektakulär. Trotzdem hat das dem Lesespaß keinen großen Abbruch getan.

    Was mir in diesem Band richtig ans Herz gewachsen ist, sind die Charaktere, denen Richard Osman mit viel Liebe zum Detail Leben eingehaucht hat. Nicht nur die Haupt- und Nebenfiguren sind hervorragend dargestellt, sondern auch die vermeintlichen Antagonisten sind besonders ausgearbeitet, und ihre Motive sind deutlich erkennbar.

    Ich liebe dieses Buch und freue mich schon auf das nächste. Bitte mehr davon!

    Richard Osman-Leser werden dieses Buch auf jedenfall wieder mit Genuss suchten.

  7. Cover des Buches Schattenmädchen (ISBN: 9783423264570)
    Frida Skybäck

    Schattenmädchen

    (44)
    Aktuelle Rezension von: ina

    Mit dem dritten Band „Schattenmädchen“ beweist die Autorin Frida Skybäck erneut, wie vielschichtig und spannend ihre Reihe rund um Fredrika Storm ist. Fredrika und Henry geraten in ein Netz aus vielen Geheimnissen, Macht und Abhängigkeiten, das mit jeder Seite dichter wird. Das Verschwinden einer jungen Studentin sorgt von Beginn an für eine beklemmende Atmosphäre, die bis zum Schluss perfekt für den Leser aufrecht erhalten wird.

    Da ich die vorhergehenden beiden Bände gelesen habe, konnte ich wunderbar die Entwicklung von Fredrika und Henry verfolgen. Sie ist keine klassische und fehlerfreie Ermittlerin, denn sie hat für mich liebenswerte Ecken und Kanten, die sie umso authentischer machen. Auch Henrys Privatleben bekommt einen eigenen Raum, ohne dass die eigentlichen Ermittlungen für den Leser in den Hintergrund rücken. Diese Mischung sorgt für Tiefe und macht die Reihe insgesamt sehr lebendig.

    Der Fall selbst wirkt durch die gesellschaftlichen Parallelen erschreckend realistisch und aktuell. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut und mündet in ein überzeugendes Finale. Für mich erneut ein starker Band einer durchweg empfehlenswerten Krimireihe. Allein alle drei Buchcover sind hervorragend und laden zum Lesen ein.

    Ich freue mich schon jetzt auf den vierten Band! Eine klare Leseempfehlung!

  8. Cover des Buches Dunkle Sühne (ISBN: 9783365011041)
    Karin Slaughter

    Dunkle Sühne

    (191)
    Aktuelle Rezension von: Sabrrina

    In der Kleinstadt North Falls verschwinden während eines Feuerwerks am 4. Juli zwei Teenager-Mädchen. Schnell wird klar, dass es sich um eine Entführung handelt und dass mindestens eines der Mädchen bereits tot sein muss. Deputy Emmy Clifton ermittelt gemeinsam mit ihrem Vater, dem Sheriff, und taucht dabei immer tiefer in die dunklen Geheimnisse der Kleinstadt ein.

    Dieses Buch ist brillant. Wer Ermittlungsarbeit in Krimis und Thrillern zu schätzen weiß, ist hier genau richtig. Die Geschichte geht sehr tief in die Arbeit der Ermittelnden hinein, verliert dabei aber nie an Spannung. Auch die persönlichen Entwicklungen in Emmys Leben haben mich sehr bewegt. Normalerweise kann ich auf zu viel privates Drama der ermittelnden Person gut verzichten, da es oft vom eigentlichen Fall ablenkt. Hier war es jedoch hervorragend eingebunden. Man spürt förmlich, wie Emmy ihre letzte Kraft in diesen Fall steckt, obwohl ihre eigenen Probleme ihr beinahe über den Kopf wachsen.

    Das war mein erstes Buch von Karin Slaughter, aber ganz sicher nicht mein letztes. Sie schafft es, durchgehend Spannung aufzubauen, ohne dabei an Tiefe zu verlieren.

  9. Cover des Buches Azurblau für zwei (ISBN: 9783453422117)
    Emma Sternberg

    Azurblau für zwei

    (121)
    Aktuelle Rezension von: nicole_hfr

    Nachdem ich zuvor einige intensivere Bücher gelesen habe, wollte ich eine leichtere, einfach zu lesende Geschichte für zwischendurch. Dafür kann ich das Buch absolut empfehlen. 

    Ich mag es, wenn solche Bücher kurze Kapitel haben und dennoch flüssig zu lesen sind. Man kommt leicht in die Geschichte rein und bekommt auch schnell Lust auf Sommer und Urlaub in Italien oder Apfelstreuselkuchen ;) Natürlich darf eine ordentliche Portion Liebe und Humor nicht fehlen. 

    Ein Punkt Abzug, weil schon auf den ersten Seiten der Ausgang oder die Entwicklung des Buches vorherzusagen war. 

  10. Cover des Buches Ich koch dich tot (ISBN: 9783746632698)
    Ellen Berg

    Ich koch dich tot

    (303)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_Junghans

    Wie auch die anderen Ellen Berg Romane wird dieser wieder aus Sicht einer Frau erzählt. Diesmal geht es um Vivi, deren Mann plötzlich auf Grund eines Versehens stirbt. Rattengift anstelle von Pfeffer - was wirklich ein Versehen war - wird später schon Strategie. Doch Vivi ist niemand der jemanden etwas böses will, eigentlich möchte sie nur Gerechtigkeit und gleichberechtigt behandelt werden. Wenn da nicht immer so komische Männer wären, die sich ihr immer wieder nähern und versuchen sie auszunutzen. Entweder wollen sie ihr Geld oder sie sind nur an ihrem Körper interessiert. Doch nicht mit Vivi, die hat echt den Kanal voll von solchen Männern und greift hin und wieder zu etwas endgültigeren Hilfsmitteln.

    Der Ramona erzählt die Story von Vivi - die sich ins Leben zurück kämpft und dafür manchmal über Leichen gehen muss. 

    Das Buch ist ein wirklich kurzweiliger und sarkastischer aber auch witziger Roman. In der einen oder anderen Situation erkennt man vielleicht parallelen zum eigenen Leben. Er richtet sich auf jeden Fall an all die Frauen, die immer hinter ihrem Mann standen und weniger auf den eigenen Füßen. 

    Das Buch liest sich sehr leicht und ist definitiv etwas für zwischendurch. 

  11. Cover des Buches Dein finsteres Herz (ISBN: 9783404176632)
    Tony Parsons

    Dein finsteres Herz

    (254)
    Aktuelle Rezension von: Schnick

    3,5 Sterne

    "Dein finsteres Herz" hat mir so gut gefallen, dass ich den Kriminalroman binnen eines Tages gelesen haben; insofern hat er definitiv Pageturner-Qualitäten, obwohl sich Autor Tony Parsons genug Zeit nimmt, vor allem die Hauptfiguren seines Romans sorgfältig auszuarbeiten.

    Hauptfigur Max Wolfe ist so angelegt, dass es definitiv Spaß machen wird, ihm auch in weiteren Fällen über die Schulter zu gucken. Sein erster Fall ist schon ein schwerer Brocken.

    Mir hat gefallen, dass bis zum Ende weitestgehend unklar ist, wer eigentlich der Täter ist, ohne dass Tony Parsons auf billige Twists setzen muss. Vielmehr sind sowohl das Finale als auch die Auflösung weitestgehend stimmig. Klar kann man das Haar in der Suppe finden, aber für mich hat weitestgehend alles gepasst - auch stimmungsmäßig.

  12. Cover des Buches Venezianische Scharade (ISBN: 9783257231731)
    Donna Leon

    Venezianische Scharade

    (264)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Soweit ich weiß, stecken sich diese anständigen, schwer arbeitenden Männer, um die Sie so besorgt sind, mit Aids an, weil sie diese „Perversen“ dafür bezahlen, dass sie Ihnen den … … dürfen. Und vergessen wir auch nicht, dass dieser Tote, wer immer er sein mag, ermordet wurde und es unsere Pflicht ist, seinen Mörder zu finden. Auch wenn der ein anständiger, schwer arbeitender Mann war.«

     

    Es ist heiß in diesem August in Venedig. Und statt mit seiner Familie in die kühlen Berge in Urlaub zu fahren, muss sich Commissario Brunetti mit einem verzwickten Mordfall herumschlagen. Das Opfer, brutal erschlagen, war ein Mann in Frauenkleidern – für die Öffentlichkeit und leider auch einige von Brunettis Kollegen ist der Fall ganz simpel: Da hatte ein Transvestit Ärger mit einem Freier. Eine schlimme Sache, aber weit entfernt von der Welt der normalen, anständigen und ehrbaren Leute. Von denen sich einige bald ärgern werden, denn Brunetti macht es sich nicht so einfach und schaut genauer hin…

     

    Ein großartiger Krimi war das! Abgesehen von der mal wieder sehr gelungen und atmosphärisch dargestellten Kulisse fesselte mich die Aufklärung dieses Falls in hohem Maße. Wie Brunetti nach und nach die Hintergründe aufdeckt, das Puzzle zusammenfügt und üble Fälle bürgerlicher Doppelmoral entlarvt, war ein großes Lesevergnügen.

     

    Fazit: Toller Fall, tolle Atmosphäre. Ich suche mir gleich den nächsten Brunetti raus.

  13. Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt (Die Mordclub-Serie 4) (ISBN: 9783548069753)
    Richard Osman

    Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt (Die Mordclub-Serie 4)

    (189)
    Aktuelle Rezension von: IrisBuecher

    Sicherlich sind die Romane des Donnerstagsmordclub als Cosy Crime einzuordnen. Morde passieren hier reichlich. Sie werden aber nicht bis ins kleinste Detail beschrieben. Unsere beliebten Rentner wollen ihrem Freund, der ermordet wurde, Ehre erweisen, indem sie den Mörder finden. Wie gewohnt gehen sie mit viel Geschick und Kühnheit daran den Mord und weitere Verbrechen aufzuklären. Trotzdem behandelt Osman auch schwierige Themen. Hier ist Sterbehilfe bzw. begleiteter Selbstmord. In der Nebenhandlung muss sich die Hauptermittlerin von ihrem an Demenz erkrankten Mann verabschieden. Osman geht das Thema sensibel und mit Respekt an. Sehr schön geschrieben, sehr unterhaltsam und lädt doch auch zum Nachdenken an.

  14. Cover des Buches Prost, auf die Fischer (ISBN: 9782496718799)
    Friedrich Kalpenstein

    Prost, auf die Fischer

    (49)
    Aktuelle Rezension von: Matsch

    Friedrich Kalpenstein hat es einfach drauf.
    Mit jedem Buch dieser Reihe breche ich in wahre Begeisterung aus.
    So soll lesen sein: mit Humor und Spannung.
    Dieser inzwischen 12. Band der "Prost"-Reihe bringt uns zu den Fischern.
    Harald Lorenz wird tot in einem Fischernetz im See gefunden.
    Schon geht das Rätseln los: wer könnte der Mörder sein und wo liegt sein Motiv?

    Gekonnt löst der Autor Fäden, zieht sie wieder zusammen, wir Leser stehen da und denken: wie geht es weiter?
    Seine Charaktere sind einzigartig, jeder für sich. Mit Ecken und Kanten, von schrullig bis fast "zu" nett.
    Ich glaube, die Vielfalt macht einen großen Teil der Besonderheit dieser Reihe aus, denn auch privat geht es mal hoch her und das oft mit echtem bayerischen Humor.
    Wer als Leser einmal in Brunngries gelandet ist, möchte immer wieder dorthin. Mir ergeht es jedenfalls seit dem ersten Band so.

    Ich hatte tolle Lesestunden, die mich wie immer hoch erfreut haben, ein Lächeln im Gesicht zufrieden zurückließen.
    Natürlich vergebe ich damit sehr gern fünf Sterne.

  15. Cover des Buches Gehe mit den Toten (ISBN: 9782496712964)
    Alexander Hartung

    Gehe mit den Toten

    (40)
    Aktuelle Rezension von: RaFee

    "Gehe mit den Toten" ist mein erster Thriller den ich von Alexander Hartung gelesen habe und er hat mich sofort gefesselt. Nachdem der bekannte Wohltäter Bernhard Döring brutal ermordet aufgefunden wird, versucht eine junge Kripobeamtin den Mörder zu finden. Dabei macht sie noch weit schlimmere Entdeckungen und sie gerät in tiefe Machenschaften einflussreicher Personen. Als sie von ihrem Chef ausgebremst wird, bittet sie ihren ehemaligen Kollegen Simon um Hilfe und ermittelt auf eigene Faust.

    Allen voran ist mir hier die sympathische Ermittlerin Lara Plank, direkt ans Herzen gewachsen. Sie ist etwas rebellisch und verpeilt, aber bleibt hartnäckig am Fall und entdeckt auch geschickt die kleinsten Hinweise. Vielleicht nicht immer realitätsnah, jedoch geschickt um die Spannung weiter aufzubauen. Aber auch in die anderen Charaktere konnte ich mich gut einfühlen und ich muss sagen, bis zum Schluss, war ich auf der falschen Fährte.

    Die Kapitel sind mir generell etwas lang, aber da ich dieses Buch eh nicht aus der Hand legen konnte, ist es mir beim Lesen nicht groß aufgefallen. Der Fall wird im Verlauf immer mysteriöser und brenzliger und ließ mich bis zum Schluss nicht los. Immer neue Verdächtige und schockierende Enthüllungen gepaart mit wortgewannten und spritzigen Diskussionen ließen mich schaudern und schmunzeln.

    Jetzt brenne ich darauf die weiteren Bücher der Reihe um Lara Plank zu lesen.

  16. Cover des Buches Prost, auf die Jugend (ISBN: 9782496707786)
    Friedrich Kalpenstein

    Prost, auf die Jugend

    (67)
    Aktuelle Rezension von: MarthaAG

    Nachdem ich schon Band 1, 2, 4, 5 und 6 („Prost auf die Wirtin“, „Prost, auf die Erben“, „…Nachbarn“, „…Singles“ und „…Gaukler“) dieser Provinzkrimi-Reihe gelesen habe, wurde es Zeit, dass ich die Lücke mit Band 3 fülle, „Prost, auf die Jugend“:

    In seinem flüssigen und sehr gut lesbaren Schreibstil führt uns der Autor durch provinzkriminelle ;-) Geschehnisse und beschreibt dabei Örtlichkeiten und Personen so bildhaft, dass man die ganze Szenerie eindrucksvoll vor Augen hat. ;-) Da habe ich das Gefühl, als würde ich mit ihm und seinem jankertragenden Kollegen Fink in dessen Punto statt in Tischlers leider reparaturbedürftigem Jaguar E-Type durch den Chiemgau fahren, hier manchmal auch rasen, auf den Spuren der Jugend und zur Lösung dieses Falls.

    Die Hauptfiguren dieses Chiemgau-Krimis kenne ich ja schon, allen voran Hauptkommissar Constantin Tischler und an seiner Seite Polizeiobermeister Felix Fink sowie die stets hilfsbereite Sekretärin der Brunngrieser Dienststelle, Luise Brand, deren Kaffee die Kollegen auch in diesem dritten Teil der Reihe einfach nicht trinken wollen ;-), und natürlich weitere, uniformierte (unter denen mir die zeitweise umwerfende ;-) Rolle des Kollegen Scholl ganz besonders gut gefällt) und spurensichernde Kollegen; eine harmonische, gut funktionierende und erfolgreiche Ermittlungsgruppe. 

    Wie immer werde ich natürlich auch hier (fast) nichts vom eigentlichen Inhalt des Krimis verraten, denn das sollte jede(r) Leser:in selber erlesen und erleben. :-)

    Zum Schmunzeln gibt es natürlich auch hier wieder so manches, denn wenn Tischler seinen Kollegen Fink foppt oder sich auffallend ironisch, manchmal an der Grenze zum Sarkasmus über anderer Menschen Benehmen äußert, dann sind eben diese Szenen äußerst unterhaltsam. Apropos „unterhaltsam“: dass die Dackeldame Resi wieder zu so manch amüsanter Szene beiträgt, das möchte ich unbedingt erwähnen, obwohl es für eingefleischte T-U-F-Fans natürlich nicht erforderlich ist. ;-)

    Besonders gut gefällt mir in diesem Fall rund um „…die Jugend“ die Zusammenarbeit von Tischler und Fink, die Erfolg verspricht und diesen auch erzielt, egal, ob man sie als „T-U-F-Methode“ bezeichnet oder sprachlich eher bedenklich ;-) „F-U-T-Methode“ nennt. Und die Rückblenden in Tischlers Vergangenheit lassen erahnen, dass in seinem Privatleben noch etwas lange Zurückliegendes schwelt, das ihm Probleme machen könnte. Mehr wird nicht verraten. 

    Im Verlauf dieses Falls entsteht ein feines Geflecht aus Schul„freunden“ des Opfers, Angehörigen, (Klein-)Kriminellen, Zeugen und schlussendlich Verdächtigen, so dass ich mich als Leser eingeladen fühle, mit zu ermitteln. ;-) Und wir kriegen die/den Täter/in, dessen kann man sicher sein. ;-)

    Also dann, auch dieser Fall ist gelöst! Schade. ;-) Aber ich bin schon gespannt, was mich in Fall Nr. 7, „Prost, auf die Feinschmecker“, erwartet! Es gibt viel zu tun! ;-)

  17. Cover des Buches Prost, auf die Wirtin (ISBN: 9782496703467)
    Friedrich Kalpenstein

    Prost, auf die Wirtin

    (111)
    Aktuelle Rezension von: labelloprincess

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt perfekt zum Genre und man erkennt direkt den Bezug zu Bayern. Mit den kleinen Details und grün-gelben Farben find ich es sehr gelungen.

    Der Schreibstil des Autors hat mir sehr zugesagt. Er war lebendig und flüssig zu lesen. Man konnte der Handlung problemlos folgen. 

    Unser Kommissar Tischler wirkt sehr sympathisch und bodenständig. Die Spannung ist natürlich auch vorhanden, aber vor allem macht der Humor das Buch zu etwas Besonderem. Auch den Dialekt finde ich toll, so bekommt das Buch die richtige Portion Authentizität. Das Setting des kleinen Dorfes, in dem jeder jeden kennt und es allerhand Getratsche gibt, war sehr unterhaltsam zu erleben. 

    Ich werde sicherlich noch das ein oder andere Buch des Autors beziehungsweise mit Kommissar Tischler lesen. Der Schluss macht die Leser gleich neugierig auf weitere Teile der Reihe. 

    Das Buch konnte mich wirklich gut unterhalten. Ich vergebe für das spannende und vor allem humorvolle Buch gerne 4,5 von 5 Sterne.

  18. Cover des Buches Die letzte Party (ISBN: 9783426228005)
    Clare Mackintosh

    Die letzte Party

    (240)
    Aktuelle Rezension von: isabellepf

    Die letzte Party ist ein spannender Kriminalroman und der Auftakt zu einer neuen Reihe um die Ermittler Ffion Morgan und Leo Brady.

    Die Geschichte spielt in einem abgelegenen walisischen Dorf, wo der Unternehmer Rhys Lloyd am Silvesterabend eine große Party in seinem Ferienhaus gibt. Am nächsten Morgen wird er tot im See gefunden, und jeder der Gäste gerät unter Verdacht.

    Die Autorin schafft eine dichte, geheimnisvolle Atmosphäre, die winterliche Landschaft und das isolierte Haus tragen stark zur Spannung bei. Besonders interessant sind die Figuren. Ffion Morgan ist eine starke, eigenständige Ermittlerin, und die Zusammenarbeit mit Leo Brady sorgt für Dynamik und zusätzliche Spannung.
    Die Handlung ist voller Wendungen, die den Leser bis zum Ende fesseln.

    Ein kleiner Nachteil ist, dass die vielen Perspektiven und Zeitsprünge manchmal verwirrend sind und das lesen dadurch leicht ins Stocken gerät.

    Trotzdem ist Die letzte Party ein fesselnder Einstieg in die Krimireihe, der Lust auf die weiteren Bände macht.

  19. Cover des Buches Tod auf der Unterbühne (ISBN: 9783710403743)
    Konstanze Breitebner

    Tod auf der Unterbühne

    (24)
    Aktuelle Rezension von: takabayashi

    Dieser Cosy-Krimi aus dem Theatermilieu, hat mich sehr gut unterhalten, ist spannend und informativ. Man merkt ihm an, dass die Autorin sich in diesem Milieu gut auskennt, die Charaktere sind gut gezeichnet, der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Die Personen sind mir ans Herz gewachsen und die Auflösung hat mich überrascht. Auch die theateraffine Kommissarin Antonia und ihr Sidekick, Dorfpolizist Ferdinand Berger sind ein gutes und sympathisches Ermittlerduo. Der renommierte Regisseur des Sommertheaters, der zwar künstlerisch viel drauf, im zwischenmenschlichen Umgang ein richtiger Tyrann und ein Ekelpaket ist, kommt bei der Generalprobe von "Ein Sommernachtstraum reloaded" auf der Unterbühne zu Tode. War es ein Unfall oder hat jemand nachgeholfen? Verdächtige gibt es im Ensemble en Masse, und die junge Kommissarin verbeißt sich in diesen Fall. Ein richtig netter Krimi, der für Hard-boiled Fans sicherlich zu spannungsarm ist, für mich jedoch genau das richtige Maß an Spannug lieferte und einen interessanten und humorvollen Einblick in die Theaterwelt.

  20. Cover des Buches Die Nacht der tausend Lichter (ISBN: 9783894254889)
    Silke Ziegler

    Die Nacht der tausend Lichter

    (20)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Das Cover ist klasse gestaltet und passt natürlich super zum Inhalt des Buches.
    Die Protagonisten sind sehr detailliert beschrieben und in ihren Emotionen und Charakteren toll getroffen.
    Ich liebe die Krimis von der Autorin, die mich immer wieder mit ihren Ideen, ihrem Schreibstil und der unglaublichen Spannung fesselt.
    Dieser Fall, der die Ermittler, die selbst erst einmal zueinander finden und sich arrangieren müssen laufen auf Hochtouren. Es ist wie in einem Puzzle in dem man immer wieder mal ein Teilchen findet, dann aber wieder schier Verzweifelt weil nichts weiter geht.
    Auch die Emotionen zwischen und ihrem neuen Kollegen kochen hoch, denn sie sind sich nicht unbekannt.
    Ich möchte hier gar nicht viel mehr verraten denn diesen Krimi sollte man gelesen haben. Deshalb kann ich hier nur eine klare Leseempfehlung geben, denn er geht in die Tiefe, Verwirrt und ist einfach spannend und schlüssig konstruiert.

  21. Cover des Buches Bella Italia (ISBN: 9783839206508)
    Hermann Ehmann

    Bella Italia

    (4)
    Aktuelle Rezension von: twentytwo

    Um den getöteten Immobilienagenten ist es zwar nicht unbedingt schade, doch Mord bleibt Mord und auch unangenehme Zeitgenossen haben das Recht darauf, dass man ihren unfreiwilligen Tod aufklärt. Obwohl Isabelle Martin eigentlich im Urlaubsmodus ist und sich auf die gemeinsamen freien Tage mit ihrem Polizeikollegen Sigi Schwaiger gefreut hat, ist die Aufklärung des Mordfalls an dem Deutschen für beide Ehrensache. Nach anfänglichen Widerständen seitens der zuständigen italienischen Polizia, entwickelt sich eine fruchtbare Zusammenarbeit, die den Kommissaren nach erfolgreicher Aufklärung, vollkommen neue Perspektiven eröffnet.

    Fazit
    Spannende Unterhaltung mit Urlaubsfeeling, die der touristischen Ausbeutung der Adria eine Warnung sein sollte.

  22. Cover des Buches Retour (ISBN: 9783455021134)
    Alexander Oetker

    Retour

    (110)
    Aktuelle Rezension von: Countofcount

    Sehr schöner, angenehm zu lesender Krimi aus einer Reihe, die ich empfohlen bekommen habe.

    Die Charaktere waren leicht überzeichnet, was aber für mich noch komplett im Rahmen war, weil sie so mit ihren Ecken und Kanten klar dargestellt waren. Natürlich verschob sich dadurch einiges ins Plakative (die Schönen und Attraktiven sind außerordentlich schön und attraktiv; die knurrigen knurren deutlich mehr als nötig; und die Rassisten sind wirklich nah "am Ku-Klux-Klan"). 


    In gleicher Weise waren auch die Landschaft und der Genuss überzeichnet, was ich aber super angenehm fand, weil so in wenigen Zeilen sehr starke Eindrücke beschrieben wurden. Die Ess-Szenen haben direkt Appetit und Hunger ausgelöst, wenn die Weine beschrieben wurden, wurde ich direkt nervös, weil ich hier keine französischen Weine im Haus hab (sondern ausschließlich italienische).


    Die Story ist gut angelegt und flott erzählt - es passiert viel, alles davon ist plausibel (und selbst die Dinge, die mir im Anfang wenig plausibel vorkamen (Alleingang des Basken), bekommen einen dramaturgischen Sinn).


    Alles in Allem ein gut zu lesender, geschmeidig geschriebener Krimi, der (Achtung, Wortspiel:) Appetit auf mehr macht...


    (Eine kleine Klugscheißer-Bemerkung gibt's allerdings: in der Hotelszene beschreibt er den malzigen Geschmack eines Whiskeys, den sich Luc Verlain servieren lässt: einen Laphroaig auf Eis. Wer als Genießer Scotch auf Eis trinkt, gehört verhauen; Scotch ist kein Whiskey sondern Whisky; Laphroaig ist wenig malzig sondern phenolisch und maritim - das Malzige ist bei dieser Brennerei sehr weit im Hintergrund). 

    Egal - ist kein Gastronomie-Guide oder Tasting-Book sondern ein Krimi - und zwar ein richtig unterhaltsamer und schnell zu lesender Krimi, der total Bock auf die nächsten Bände der Reihe macht. 

    Tolle Entdeckung!

  23. Cover des Buches Leuchtturmmord (ISBN: 9783746632063)
    Katharina Peters

    Leuchtturmmord

    (120)
    Aktuelle Rezension von: Heartsdelight

    Das Buch startet damit, dass eine junge Frau am Leuchtturm tot aufgefunden wird. Romy Beccare ermittelt und kommt nur langsam vorwärts. Sie findet heraus, dass die Frau früher einer Clique angehörte, von der auch andere bereits nicht mehr leben. Dennoch ergibt sich keine klare Spur. Parallel dazu bewegt sich Jan Riechter im Boxmilieu und sucht nach den Drahtziehern für illegale Boxkämpfe, die schon mehrmals tödlich ausgingen. So wechselt man beim Lesen zwischen diesen beiden Fällen hin- und her. Am Schluss hängen sie aber miteinander zusammen.

    Das Hin- und Her der beiden parallel verlaufenden Geschichten sowie die vielen Figuren liessen mich mit der Zeit ermüden. Ich las die Geschichte weniger gerne als andere Bücher von Katharina Peters. Gewisse Ansätze waren spannend, führten dann aber dennoch wieder in eine andere Richtung. So konnte mich die Story nicht richtig packen. Die angenehme Sprache und die sympathischen Protagonisten haben mir aber wie immer gefallen.

  24. Cover des Buches Endstation Venedig (ISBN: 9783257231724)
    Donna Leon

    Endstation Venedig

    (307)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Er rief nicht an, und bei seinen Besprechungen mit Patta erwähnte er die Morde nicht, weder den einen, der so rasch von der Presse vergessen, noch den anderen, der niemals Mord genannt worden war.«

     

    Warum habe ich eigentlich so lange keinen Fall mehr für Commissario Brunetti gelesen? Diese Frage stellte ich mir schon nach kurzer Zeit, denn das Buch gefiel mir sehr gut.

     

    Ich fand es höchst erholsam, einen Ermittler zu erleben, der keine Traumata mit sich herumschleppt, kein Drogenproblem hat und nicht einmal geschieden ist. Morgens ist er ein Muffel und der pubertäre Sohn verhält sich altersgerecht – das war’s an privaten Problemen. Umso größer ist sein Potential, sich für seine Fälle einzusetzen. Und das ist auch notwendig, denn obwohl Brunetti fest davon überzeugt ist, dass der junge Mann, der tot aus dem Kanal gezogen wurde, nicht einfach nur das bedauerliche Opfer eines Raubüberfalls ist, werden ihm weitere Ermittlungen untersagt.

     

    Brunetti jedoch lässt sich nicht so einfach ausschalten, sondern bohrt heimlich weiter. Schon bald erhält er von Bekannten den gutgemeinten Rat, sich besser zurückzuhalten, denn er stochert in einem Nest aus schmutzigen Geschäften…

     

    Der Krimi ist einer von der ruhigen Sorte, für mich ist das fein, wenn alles andere stimmt. Ich mag Brunetti, ich mag seine Art zu ermitteln und die stimmungsvollen Beschreibungen der Stadt. Und die Frage, ob es gelingen wird, hier für etwas Gerechtigkeit zu sorgen, fand ich sehr spannend.

     

    Fazit: Mit meinem nächsten Brunetti lasse ich mir nicht so lang Zeit. Ruhiger Krimi, stimmungsvoll und spannend zugleich.

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