Bücher mit dem Tag "polonius fischer"

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5 Bücher

  1. Cover des Buches All die unbewohnten Zimmer (ISBN: 9783518470596)
    Friedrich Ani

    All die unbewohnten Zimmer

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Federfee

    Am Anfang dachte ich: was für ein großartiger Krimi! Eine Frau wurde erschossen, ein Polizist dabei verletzt und einer außergewöhnlichen Ermittlerin mit großen Problemen, die 'Lieblingssyrerin' eines Kollegen, Fariza Nasri, halbe Bayerin, gelingt es unter Missachtung dienstlicher Vorschriften, Licht in den Fall zu bringen. Gut und spannend beschrieben.

    Doch dann reißt dieser Handlungsfaden ab und ich vermisste Fariza. Plötzlich sind wir in Syrien, mitten im Bombenkrieg, ohne Zweifel gut und eindringlich geschildert, die Flucht zweier Kinder, die später mit ihrem Vater als Asylsuchende in München auftauchen, aber so ohne Zusammenhang mit dem bisherigen.

    Und so geht das weiter: außer Fariza nehmen wir detailliert an der Gedankenwelt und den Problemen dreier anderer Ermittler oder ehemaliger Kriminalbeamter teil, darunter der wohl bekannteste 'Held' des Autors, der schweigsame Tabor Süden, jetzt Detektiv, der sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlägt. Das war mir – zusammen mit den anderen vorkommenden Personen – zu viel an kaputten gestörten Menschen.

    Dennoch hat mir die psychologisch ausgefeilte Charakterisierung der Personen gut gefallen. Kein Zweifel, Friedrich Ani kann schreiben. Aber leider fand ich den Plot verwirrend. Es war von allem zu viel. Zu den vielen kaputten Leben gesellte sich viel Gesellschaftskritik, was ich eigentlich sehr schätze, aber nicht in diesem Übermaß und dann wieder fallen gelassen. Die Handlung wurde zunehmend verworrener und es erforderte ganz schön viel Aufmerksamkeit und Konzentration, die vielen Personen und Handlungsstränge im Kopf zu behalten. Alles hat mit allem zu tun und fügt sich irgendwann zusammen.

    Allzu detaillierte Szenen, z.B. Vernehmungsgespräche, wechselten mit gerafften Berichten über vergangene Vorkommnisse. So fragt sich der Leser z.B., was es mit Farizas Problemen auf sich hat, die mehrfach angedeutet werden. Es kommt mir so vor, als ob der Autor irgendwann feststellte: oh, so viele Seiten schon, ich muss zum Ende kommen, aber dem Leser noch schnell erklären, was da mit Fariza los war. Und einige Handlungsstränge müssen noch zum Ende kommen... Das führt dann leicht zu unglaubwürdigen Vorfällen zum Schluss.

    Kurz und gut: meine anfängliche Begeisterung für diesen Krimi – oder sollte man es eher als Gesellschaftsroman bezeichnen – schwand immer mehr. Ich war sogar versucht, nur zwei Punkte zu geben, aber das würde dem sprachlichen Vermögen des Autors und seinen Charakterstudien nicht gerecht.

  2. Cover des Buches Totsein verjährt nicht (ISBN: 9783423213080)
    Friedrich Ani

    Totsein verjährt nicht

     (24)
    Aktuelle Rezension von: TheBook
    Friedrich Ani wollte ich unbedingt mal lesen, da er schon mehrere Literaturauszeichnungen erhalten hat. Sprachlich hat das Buch auch voll überzeugt; Ani schreibt in einer Sprache, die man im Krimi-Bereich eher selten findet. Die Story selbst ist okay, der Spannungsbogen aber eher mässig. Insgesamt solider Krimi.
  3. Cover des Buches Idylle der Hyänen (ISBN: 9783423253024)
    Friedrich Ani

    Idylle der Hyänen

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Martinchen
    "Irgendwo in einer deutschen Großstadt. Eine Tiefgarage, ein Kellerabteil, ein alter Schrank. Eine unbekleidete tote Frau unter einer Kunststoffplane im Schweinwerferlicht. Bis die Gerichtsmediziner kamen, trug sie noch ein grünes Sommerkleid und lag zusammengekrümmt im Schrank. Tot war sie da auch schon. Polonius Fischer war früher einmal Mönch. Doch er hat keine Antwort auf seine Fragen gefunden. Jetzt ist Polonius Fischer Kriminalkommissar, und er fragt sich noch immer: Was ist der Ursprung von Gut und Böse in jedem einzelnen Menschen?" so der Klappentext, den ich hier übernehme, da das Buch ja schon länger auf dem Markt ist. Mir gefällt an diesem Krimi, dass es hier um die leisen Töne geht. Die Tote war alleinerziehende Mutter, wo ist die Tochter? Die Suche nach hier wird hier ehr beiläufig abgehandelt. Im Vordergrund steht Polonius Fischer, der sehr rätselhaft ist und bleibt. Er geht seine eigenen Wege, die auch seine Kollegen nicht immer nachvollziehen können. Nachdenkenswert ist das Motiv des Täters, der - natürlich - gefasst wird. Ich glaube, das Thema der emotinal vernachlässigten Kinder kommt in unserem Land viel zu kurz. Fazit: kein Krimi für Action-Fans, sondern einer für Leser, die sich gern mit Hintergründen auseinandersetzt.
  4. Cover des Buches Die Idylle der Hyänen (ISBN: 9783833717833)
    Friedrich Ani

    Die Idylle der Hyänen

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  5. Cover des Buches Hinter blinden Fenstern (ISBN: 9783423211673)
    Friedrich Ani

    Hinter blinden Fenstern

     (20)
    Aktuelle Rezension von: klex
    Sehr langweilig

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