Bücher mit dem Tag "pompeji"

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52 Bücher

  1. Cover des Buches Als wir unsterblich waren (ISBN: 9783426512067)
    Charlotte Roth

    Als wir unsterblich waren

     (236)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa
    Selten habe ich so ein schön geschriebenes Buch über den Ersten Weltkrieg gelesen, man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzten und mit ihnen mitfühlen.
    Die junge Paula setzt sich für Frauenrechte und Arbeitsrechte ein. Sie will betroffene Frauen helfen und mietet dafür in den schweren Zeiten Notwohungen für die Frauen und deren Kindern ein. Doch als die Lage in Berlin schwerer wird, sind auch Paulas Mittel begrenzt und sie muss Wohnungen aufgeben. Bis Hitler an die Macht kommt.

    Der Roman ist sehr schön geschrieben, dass Buch lässt sich gut lesen, so dass man es eigentlich gar nicht aus der Hand legen möchte. Dies ist mein erstes Buch der Autorin, aber aufjedenfall nicht mein letztes!!
  2. Cover des Buches Pompeji (ISBN: 9783453406957)
    Robert Harris

    Pompeji

     (326)
    Aktuelle Rezension von: Thunderdreamer

    In seinem Roman "Pompeji" erzählt Robert Harris die schon aus anderen Büchern und Filmen bekannte Geschichte des historischen belegten Ausbruchs des Vesuv im Jahr 79 nach Christus. Und zwar aus der Sicht eines jungen Aquarius (Wasserbaumeister), der nach Misenum am Golf von Neapel beordert wird, um dort die Wasserversorgung zu gewährleisten. Im Verlauf der Geschichte, die sich immer dramatischer zuspitzt, je näher sie ihrem Ende kommt, erfährt man so einiges (historisch interessantes) über den Bau der römischen Wasserleitungen (Aquädukte), das Leben am Golf von Neapel im Allgemeinen und natürlich auch darüber, wie die Menschen jener Zeit den großen Ausbruch des Vesuv erlebt haben (könnten). Einiges ist historisch belegt, da Plinius (der im Roman ebenfalls eine Rolle spielt) die Vorgänge rund um den Ausbruch sehr genau und detailliert beschrieben hat und seine Aufzeichnungen überliefert wurden. Anderes entspringt eher der Fantasie des Autors. Alles wird, wie für Robert Harris' historische Romane typisch, gut zusammengefügt und spannend erzählt. Ein sehr lesenswerter Roman ...

  3. Cover des Buches Dolce Vesuvio. Ein Italien-Roman. (ISBN: 9783745700596)
    Astrida Wallat

    Dolce Vesuvio. Ein Italien-Roman.

     (43)
    Aktuelle Rezension von: pemberley1

    Dolce Vesuvio von Astrida Wallat

    Jüngst war ich in Italien. Genauer gesagt in Pompeji. Ich streifte durch die antiken Anlagen, nahm die Gerüche, Geräusche, und das Leben um mich herum wahr, und auch auf. In dieser Stadt, in der alles Leben vernichtet wurde, und in der heute doch so viel Leben sprießt. Ich habe die Atmosphäre des Landes und der Landschaft eingesaugt. Bin durch Geschichte gewandelt. Und habe teilgenommen an einem Alltag von Menschen, deren Leben so schnell ausgelöscht und unvorbereitet beendet wurde. Ich wurde Zeuge der letzten Sekunden im Leben von Menschen, die nur kurze Zeit später unter Lavagestein vergraben wurden, an giftigen Dämpfen erstickten, oder in heißer Lava verbrannten. Und trotzdem sah ich das Leben, das sie vorher führten, weil just diese Gegebenheiten des Vulkans dafür sorgten, alles zu konservieren, und zwar genau im Moment des Todes, der Zerstörung, und der letzten Lebensaugenblicke. Somit bekamen wir Menschen einen Einblick, der auf der Welt wohl einmalig ist. Einblicke in ein Leben vor fast 2000 Jahren, ohne Verfall. So wie es eben zur damaligen Zeit war. Ihr glaubt mir nicht? Nun gut. Ich muss zugeben, dass ich natürlich nicht körperlich in Pompeji stand (was wahrscheinlich momentan auch gar nicht sooooo wirklich möglich ist), aber das vorliegende Buch mich gedanklich genau an Ort und Stelle versetzt hat. Dazu nun mehr.

    Die Geschichte, konserviert im Buch, um sie uns zu erzählen:

    Carlotta, auch Lollo, oder manchmal gar von einem unverschämten Kommilitonen, wegen ihrer Locken, Salatkopf genannt, ist Archäologiestudentin, und bekommt die Möglichkeit, zu ihrer theoretischen Erfahrung nun auch Feldforschungserfahrung zu bekommen. Doch wie es das Schicksal so will, soll diese Erfahrung im antiken Pompeji gemacht werden. Und ist das nicht gut? Doch, natürlich ist es das. Italien. Dolce Vita! Moment mal….. da ist ja nur diese Sache, dass Lollos Mutter seit jeher eine Abneigung gegen Capri hat (warum das denn eigentlich?!). Aber auf die Mutter muss man ja eigentlich nicht hören, wenn man etwas wirklich will. Und dann schlägt das Schicksal nochmal zu, und schickt ihr ausgerechnet jenen unverschämten Kommilitonen mit in die Nähe Neapels, da dieser als Jahrgangsbester die Assistenz der Grabungsleitung übernehmen darf. Ausgerechnet Alessandro, der selbst Italiener ist, und mit seinem Charme zu spielen weiß. Zumindest bei allen anderen Frauen. Wie die beiden miteinander auskommen, ob Lollo ihn erträgt, was sie in Pompeji ausgraben, wie man italienische Lebensfreude erlebt, welche Personen noch mit Einzug halten, und warum Lollos Mutter Capri so gar nicht mag, aber vielleicht dann doch….. das ist die Geschichte, die ihr selbst ausgraben dürft, und die in einem kleinen Vulkanausbruch der Gefühle endet.

    Cover:

    Locker, sonnig, und mit Bild des Vesuvs, merkt man, dass man einen Italien Roman vor sich hat, der gleich gute Laune macht. Mir gefällt das Cover auf alle Fälle. Vielleicht auch, weil es an Zitronen, Sonne, und damit Sommer erinnert.

    Fazit und Gedanken:

    Dolce Vesuvio als Titel sagt so viel aus. Die Süße des Vesuvs, der für einige Menschen so bitter war, der Leben vernichtet hat, aber irgendwie auch wieder welches hervorgebracht hat in Form von einer wachsenden Natur. Kommt schon. Sowas kann man leicht als Symbolik für Erneuerung und Neuanfang sehen. Und vielleicht, aber nur vielleicht, ist das genau das, was unsere Titelheldin Lollo braucht. Neue Erkenntnisse, neue Sinneseindrücke. Und vielleicht muss manchmal erst ein Vulkan ausbrechen, und altes Leben vernichten, um etwas völlig Neues zu gestalten. Wie ein Leben, oder eben eine Landschaft. Die Geschichte ist zeitlos, genauso wie die Liebe, und das Leben, und diese beiden Dinge begleiten uns dann auch über die Jahrtausende hinweg, in verschiedenen Formen. Es ist keine reine Liebesgeschichte, so wie wir sie kennen. Aber es ist definitiv eine Geschichte über die Liebe. Und diese kann so viele Formen haben. Sie kann verborgen sein, oder erst ausgegraben werden. Im Stillen wachsen, oder ganz laut. Heimlich stattfinden, enttäuschen. Beim einen richtig sein, beim anderen falsch. Oder aus Vernunftgründen stattfinden. Alles in allem entscheiden unsere Liebesentscheidungen auch unsere Zukunft. Und auch darum geht es im Roman. Ein Roman über die Liebe zu Menschen, zu Italien, zum Vesuv, der Vergangenheit, oder einfach zu alten Ausgrabungen, und den Geheimnissen, welche sich darin verbergen. Und dann handelt das Buch natürlich noch von den Beziehungen, die wir aus Liebe eingehen, die wir eingehen, weil es unsere Pflicht ist, die wir eingehen weil…… das wissen wir selbst manchmal nicht..... die wir eingehen, obwohl wir wissen, dass es ein Fehler ist, die wir eingehen aus Liebe, aus Gewohnheit, und die wir eingehen, trotz, dass wir andere immer noch lieben und sie nicht vergessen können, und dass uns das Leben, oder manchmal die Vergangenheit, zuflüstert, was in Sachen Liebe für unser Leben richtig ist. Diese Konstellationen im Buch gefallen mir, weil sie so bunt durchgemischt sind, wie es nur das Leben schreiben kann. Und dieses Feiern des Lebens wird uns ganz bewusst, als uns im Buch der Spiegel dessen vorgehalten wird, was das Gegenteil des Lebens ist. Nämlich eine Katastrophe, die den Tod bedeutet, einen mitten im Leben ereilt. Und da wird einem klar, oder in diesem Moment spricht das Buch zu uns, dass das Leben zu kurz ist, um falsche Entscheidungen zu treffen, zu kurz um mit den falschen Menschen das Leben zu verbringen, zu kurz um nicht jeden Tag zu nutzen. Kann uns doch jeden Tag eine Katastrophe ereilen. Und auch wenn es kein Vulkanausbruch ist, so kann diese ähnlich explosiv in unser Leben eingreifen, und alles zerstören, was uns je nahe und lieb war. Ja, die Vergangenheit und die Gegenwart verschmelzen hier miteinander. Statt Romantik stellt das Buch sich eher den Fragen, ob diejenigen, mit denen wir zusammen sind, die richtigen Menschen für uns sind, und das, durch die Gezeiten hindurch. Von der Antike bis in die Gegenwart, und zwischendrin. Denn es ist keine dieser durchgehend und unentwegt romantischen Geschichten in einem Buch, welche sich dauerhaft mit romantischen Gefühlen und durchkommender Leidenschaft beschäftigen. Nein, darum handelt es sich hier wahrlich nicht. Und doch wurde es hier geschafft, dass es diese zarten Gefühle unterschwellig zu spüren gibt. Denn was das Buch hat, das sind MOMENTE. Zwischen all der Asche und dem Stein werden Momente ausgegraben, die es schaffen in genau diesem das zu sein, wofür andere Bücher all ihre Seiten brauchen. Und diese Momente, festgehalten und konserviert im Buch für die Nachwelt, werden ja symbolisch auch ausgegraben.

    Ja, die Geschichte erscheint wie eine dieser lebensfrohen Komödien, die das Leben verehrt, und alles, was dieses Leben lebenswert macht. Verheimlicht dabei aber durch die Thematik von Pompeji auch nicht, wie bitter und schnell dieses lebenswerte Leben, mit all seinen Problemen aber auch Annehmlichkeiten, vorbei sein kann. Und alles läuft auf den Vesuv hinaus, diesen Vulkan, der die Süße des Lebens bringt, nachdem er so viel Tod geschaffen hat. So gesehen sehe ich darin eine kleine süße Lehre darüber, Respekt vor der Natur zu haben. Denn diese kann von einer Sekunde auf die andere nicht nur das eigene, sondern ALLE Leben verändern, und auch vernichten.

    Diese Verwebungen von Vergangenheit und Gegenwart gefallen mir außerordentlich gut. Nicht nur, dass man das Buch, auch wenn es im Heute spielt, nicht direkt einer Zeit zuordnen kann. Es spielt nicht mit moderner Sprache, will nicht cool und hipp sein, maßt es sich aber auch nicht an, in solch einer alten Sprache zu uns zu sprechen, dass wir sie als heutige Leser und Menschen nicht mehr verstehen. Und genau diese Aussage finde ich schön. Das Buch spielt in der Gegenwart, und zeigt uns das pralle Leben mit einer Leichtigkeit, und ausstrahlenden Fröhlichkeit. Und somit auch, dass das Leben immer davon gehandelt hat, egal in welcher Zeitepoche man gelebt hat. Dieser Hauch der Antike ist gar nicht so antik, wie manch einer glauben mag. Zusätzlich erhalten wir noch ein kleines Hintergrundwissen zu einigen Geschichten der antiken griechischen Mythologie. Nicht im Detail. Aber so, dass man erahnen kann, warum die Menschen zur damaligen Zeit diese Geschichten in Freskenform um sich haben wollten (gefunden in den Häusern von Pompeji). Weil sie wohl in irgendeiner Form umgeben sein wollten von „Geschichten“. Und ja, wer könnte das besser verstehen, als Lesende?! Die Verknüpfungen sind also grandios gelungen. Und das nicht nur, weil ich Bücher eben liebe, die an antiken Handlungsorten spielen. Was aus meiner Liebe zu den antiken Handlungsorten an sich liegen mag :D. Man wird eingesogen in die Welt des Buches, und somit ein bisschen auch in die Vergangenheit der Geschichte, und der Geschichten in ihr.

    Und wie einen Vulkan kann man auch Lollos Liebesleben sehen. Die Stille des ruhenden schlafenden Vulkans ist das, was sie mit Stoffel (schon wieder so ein Spitzname :D), ihrem Freund in Deutschland, erlebt. Sicher, nett, lieb…. Aber eben auch ohne vulkanischen Ausbruch und Leidenschaft. Was dies genau bedeutet lernt sie in der Kunst des Daseins und des Lebens in Italien. Und schon rumort das Liebesleben, es bebt, und man spürt, dass es sich bis ans Ende zu einem Ausbruch der Spannung aufbauen wird. Trotzdem. Lollo lernt natürlich nicht nur von den Menschen der Gegenwart, sondern auch aus der Vergangenheit. Und ganz besonders von den Menschen, deren Vergangenheit schon weit zurückliegt. Die damals ebenso wussten, wie leidenschaftlich sie ihr Leben verbringen mussten. Und das im Angesicht dessen, was ihr Leben so jäh beendete. Einem Vulkan.

    Der Schlagabtausch, der immer dann auftaucht, wenn Lollo und Alessandro aufeinandertreffen, macht ein wenig den Reiz der Geschichte aus, davon lebt sie. Lollo Rosso oder Salatkopf, Alexander der Große. Mit Namen und Namensbedeutungen wird hier gespielt. Ich hatte bei der Lektüre an diesen Stellen eine Menge Spaß. An vielen Stellen gibt es diese bildhaft beschriebene Situationskomik, die uns daran teilhaben lässt, gleichzeitig Augenrollen und Schmunzeln wahrzunehmen, weil es gar nicht anders geht. Die Macken der Figuren sind liebenswert, und nicht nervend. Tjaaa. Manchmal sogar mit Dingen aus unserem alltäglichen Leben vergleichbar. Auch fühlt man sich in der Gruppe der Archäologen wohl, weil sie alle bunt durchgemischt sind, und nicht blass bleiben, selbst wenn sie nur kurz erwähnt werden. Unndddd…Es gibt über jedem Kapitel eine schöne lateinische Weisheit, die zum Kapitel passt, und uns netterweise auch noch ins Deutsche übersetzt wird. Es gibt ständig, und das Buch ist durchzogen davon, Anspielungen auf Namen bekannter Römer, Dichter, antiker Geschichte, Götter, und Ereignisse einer Zeit, die trotzdem jeder versteht, der sich für Geschichte und Archäologie interessiert.

    Wäre ich in einem Fantasyroman, dann würde ich besonders die tolle Anschauung der Welt im Buch begrüßen und loben. Da ich mich aber im Buch in Italien befinde, würde ich das Ganze trotzdem beibehalten, und die Autorin loben, dass sie etwas so wundervoll beschrieben hat, dass man gerne sofort in einen Flieger steigen würde, um durch die Ruinen von Pompeji zu wandeln, um alles mit eigenen Augen zu sehen. Trotzdem schafft die Sprache im Buch zusätzlich, dass die Bilder im Kopf sich zumindest so bilden, dass man eine Vorstellung von Land, Leuten, und Landschaft bekommt und hat. Tatsächlich spürt man wirklich fast die Wärme der Sonne auf der Haut, die gnadenlos auf einen scheint, während man durch antike Ruinenanlagen läuft, oder dort gräbt, den Staub unter den Füßen, und das Gefühl, etwas zu betreten, und dort zu laufen, wo schon vor fast 2000 Jahren Menschen gelaufen sind. Und ich kann es nicht anders sagen: Ich habe mich im Buch, in der sommerlichen Atmosphäre Italiens, und gleichzeitig in den alten Ruinen, die doch noch zu uns sprechen, wohlgefühlt. Tatsächlich ist es so, dass man vollkommen von der Atmosphäre eingefangen wird, sich während des Lesens in Pompeji befindet, und nicht nur dort. Auch in Neapel, in den Straßen der Stadt, und dies alles mit dem Blick auf den Vesuv. Dieser Naturgewalt, die so viel Nutzen, aber auch so viel Leid bringt. Bringen kann. Gebracht hat. Wieder bringen könnte? Locker flockig von seiner Sprachwahl, macht es einem unheimlich Spaß, das Gelesene quasi mitzuerleben.

    Das Schöne ist, dass sich hinter einem beschriebenen Italienroman nicht nur das verbirgt, was draufsteht. Wir müssen graben, pardon, uns durch das Buch hindurchlesen, um die Geschichte zu erfahren.  Und es ist eine schöne Geschichte, eine die nicht nur von unserer Gegenwart zeugt, sondern durch das Thema und den Handlungsort auch ein wenig einen Hauch von Vergangenheit in sich hat. Die Liebe zur Archäologie, die Liebe zur Antike, Archäologie, Geschichte, zu Vergangenem, ist unumstößlich in fast jedem Satz zu finden. Grabungsanlagen entscheiden oft selbst, was sie uns heutigen Menschen von sich und der Vergangenheit preisgeben. Sie entscheiden nicht nur, was es zu sehen gibt, sondern auch wann sie sich offenbaren, und etwas ans Tageslicht fördern. Etwas, das uns die Vergangenheit näherbringt, und uns so manches Ding oder eine Erkenntnis zeigt, die bis ins Heute reichen kann, und meist auch tut. Ein bisschen auf dieser Schiene ist der Roman aufgebaut, denn neben der locker fröhlichen Grabungsgeschichte in Pompeji, geht es auch immer ein wenig um die Vergangenheit von Lollos Eltern. Und die Thematik, die alle Menschen durch alle Zeiten hindurch verbindet, nämlich die Liebe. So kann eine Ausgrabung sehr lange dauern, bis sie zu einem Erfolg kommt, eine Liebe aber genauso. So würde ich den Roman nicht unbedingt ins Liebesgenre einordnen, aber trotzdem behaupten, dass Gefühle und Liebe vorkommen. Eben vergraben unter einer Schicht aus Worten, viel Wortwitz, und Plänkeleien, die einfach nur göttlich sind, um beim Thema der alten Götter der Antike zu bleiben. Und so buddelt der Leser sich durch das Buch, was ihm allerdings ungemein leichtfällt, so wie der Archäologe sich durch den Sand und die Ascheschichten von Pompeji gräbt, um Geheimnisse der Vergangenheit zu finden. Mir gefällt das alles. Auch, dass es keine Geschichte ist, wie eine dieser tragischen Familiengeschichten, oder einfach rein auf das Thema Liebe bedacht. Es ist eine Geschichte, die vom bunten Leben erzählt. Und da gehört nun mal einiges dazu, um so ein Leben als schön zu beschreiben. So wird parallel zu einer Ausgrabung auch etwas Anderes ausgegraben. Ein neues Lebensgefühl, die eigene Geschichte der Familie? Ein kleines Geheimnis? Die Wandlung von Lollo? Ein bisschen italienische Lebensfreude? Oder gar alles? Das Schöne am Buch ist diese Klarheit, die uns vermittelt, was Archäologie bedeutet, und dass es nicht einfach nur das Ausgraben von alten Dingen ist. Dem kann ich als Archäologieliebhaber natürlich nur zustimmen. Und wie könnte man anders? Steht das Ganze doch für Erhalt und eine Einsicht in eine Zeit, sie uns so fremd scheint. Wie eine schützende Blase, etwas, das bewahrt hat, wo anderes zerfallen ist. Etwas das überdauert hat, aufgrund dessen, was es zerstört hat. Wir finden im Buch nämlich nicht nur die Liebe zu Ausgrabungen und Archäologie, sondern auch ein wenig die Liebe zu Pompeji an sich. Und wer es nicht liebt, wird es vielleicht nach der Lektüre lieben, oder es zumindest gerne mal näher in Augenschein nehmen. Denn ein kleiner Bonus des Buches ist, dass wir viel über die Arbeit eines Archäologen erfahren, und sehr viel an Infos über Pompeji, die Ausgrabungen, die Gebäude, die Menschen, die Anfänge, die Entdeckungen, das Leben und die Tragödien…….. und alles, was diese Stadt unter der Ascheschicht ausgemacht hat und immer noch ausmacht.

    Das heutige Rezensionslied hat mit Pompeji erstmal eines gemeinsam, nämlich seinen Namen. Und trotzdem beschreibt es auch eine Zerstörung, und die Vorstellung, dass man sich Bilder im Kopf zusammenreimt, wie etwas gewesen ist, und dass die Vergangenheit sich oft nicht so sehr von unserer Gegenwart unterscheidet:

    „And the walls kept tumbling down, In the city that we love. Grey clouds roll over the hills, bringing darkness from above.

    But if you close your eyes, does it almost feel, like nothing changed at all? And if you close your eyes, does it almost feel, like you've been here before?“

  4. Cover des Buches Pompeji - Die größte Tragödie der Antike (ISBN: 9783442314270)
    Alberto Angela

    Pompeji - Die größte Tragödie der Antike

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Scilla


    Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte, war da eine Leere des fassungslosen Staunens, die ich lange nicht mehr empfand.

    Die ich übrigens nie zuvor nach der Lektüre eines vermeintlich drögen Sachbuches empfunden hatte, sondern früher nach dem Lesen bestimmter Romane.

    Die Leere nach einer beeindruckenden Lektüre.

    Ich weiß nicht, ob ich formulieren kann, wie ich das meine, aber ich versuche es.

    Es gibt, auch jetzt, eine Reihe Bücher, die mich fesseln, die ich verschlinge, und die ich mit mir herumschleppe, um sie in jeder freien Minute weiterlesen zu können. 

    Sie alle machen Spaß, verursachen etwas anderes, manchmal Lachen, mitunter Trauer oder Nachdenklichkeit, aber was auch immer es ist; es macht Freude, die Bücher zu lesen.

    Ab und zu war jedoch ein Buch dabei, das mich mitnahm in eine andere Zeit.

    Meistens waren es historische Romane, weshalb ich das hier in der Vergangenheitsform schreibe, denn in den letzten Jahrzehnten ist mir kein solcher mehr unterkommen. Und dass es jetzt ausgerechnet ein Sachtext ist, hat mich umgehauen.

    Für Gisbert Haefs "Hannibal" las ich bis morgens um vier, nahm in Kauf, nur 3 Stunden zu schlafen, und als es vorbei war, stand ich in den Trümmern Karthagos.

    Mit Hannibal, den die punische Oberschicht alleine ließ, und dessen Truppen sie von jedem Nachschub abschnitten. Der am Ende nur eins war mit seiner Einsamkeit.

    Mit dem ich allein auf dem geschliffenen Felsen am Meer saß, dessen Hand ich nahm, und in dessen einem verbliebenen Auge ich ertrank.

    Es gab ein "Troja", völlig ohne Helena und Paris. Nur das, was der Krieg wirklich gewesen war. Ein Handelskrieg um die Dardanellen-Route, nach dessen Schluss ich ratlos durch ein verbranntes Land stakste, wissend, dass eine Ära zu Ende gegangen, und etwas unwiederbringlich verloren war.

    Das haben sie gemein: Am Ende war etwas zerstört, und es war so gut geschrieben, dass ich die Zerstörung mit all meinen Sinnen erfasste. Mit vor Staunen leicht geöffneten Mund, einer Gänsehaut und mit einem Herzen voller Trauer, wissend, dass stets etwas Neues entsteht, wenn etwas Großes zu Ende geht.

    Nicht immer war das Neue besser, insofern ist das selten ein Trost.

    Liebesgeschichten kamen in diesen Büchern nie vor.

    Kein holde Maiden, Gottseidank, denn die Frauenfiguren aktueller sog. historischer Figuren gehen mir auf den Zeiger.
    Sie waren wie der Film Master and Commander pure Männersache. Ohne schmalziges Gesülze ein Kampf mit aufschäumender Gischt und rasendem Puls. Momenten der Ausweglosigkeit, die Augenblicke der Hoffnung ablösten.

    Die Konsequenzen dieser beeindruckend gut recherchierten Bücher waren bemerkenswert: Ich fuchste mich danach stets in die Themen hinein, was leicht war, weil ich damals noch Geschichte studierte.

    Und doch schwer, weil es das Internet in der heutigen Form nicht gab.

    Nach der Lektüre eines solchen Buches blieb stets eine innerer Leere zurück, die nur imstande war, auszufüllen, was wenigstens ebenso gut war. Und das war verzwickt.

    Jedes Buch danach hatte miserable Chancen. Es musste sich mit etwas Gewaltigem messen lassen.

    Was zur Folge hatte, dass mich vermutlich recht gute Bücher in einen entnervten halb-komatösen Zustand verfallen ließen.

    Daneben gab es andere und es gibt sie noch: Schöne, spannende, unterhaltsame, ja -auch romantische. Gute und richtig gute.

    Aber die, die mein Innerstes nach außen kehrten, waren immer irgendwie historisch, frauenfrei und meist in der Antike spielend.

    Sie waren immer ganze Filme in meinem Kopf. Sie waren beispiellos und es gibt sie nicht mehr. Keiner der historischen Romane der letzten 20 Jahre hat dies geschafft. Historische Romane sind banaler Unsinn geworden, bei dem man sich nur noch die Haarre raufen kann, wenn man liest, was im Allgemeinen für authentisch gehalten wird. Was gut recherchiert genannt wird.
    Und dann kommt dieses Sachbuch daher und zieht mich in einen vergessenen Sog. 

    Und daher danke ich Alberto Angela, Mitarbeiter des Istituto di Paleontologia in Rom, dass er es vermochte, mich vermittels eines Sachbuchs in diesen Zustand der lang vermissten Begeisterung zurückzuwerfen.

  5. Cover des Buches Blut der Ahnen (ISBN: 9783964434487)
    Anja Lehmann

    Blut der Ahnen

     (12)
    Aktuelle Rezension von: thepictureofaly

    Ich fand den Klappentext zuerst mal echt super toll! Er hat mich direkt angesprochen und viel versprochen, und zum Glück dies auch gehalten!

    Den Einstieg mit den Kampfszenen war nicht ganz mein Fall, weil ich einfach nicht so der Fan von Kampfszenen bin, aber sobald der Fantasyteil beginnt, nimmt alles schnell an Fahrt auf und ich war direkt gefesselt.

    Die Protagonisten sind wirklich unheimlich spannend und interessant. Es ist ein Paar, dessen Zukunft aussichtslos erscheint, was durch viele Umstände geprägt wurde. Laetitia war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn sie etwas naiv ist. Sie verliebt sich in den "falschen" Mann, zumindest wird das von den Mitmenschen so gesehen, besonders ihrem Vater. Mit Alessandro hatte ich anfangs so meine Schwierigkeiten, aber mit der Zeit hatte hab auch ich in ins Herz geschlossen, seine Gefühle sind echt und super schön!

    Die anderen Charaktere sind alle sehr interessant, besonders Silvana fand ich echt toll und interessant. Sie ist eigentlich ein echtes "M*ststück", total egoistisch und hinterhältig, aber sie weiß was sie will und macht dafür alles, was ihr dabei hilft, egal wie hinterhältig ihr Vorhaben ist.

    Anja Lehmann's Schreibstil ist wirklich sehr schön, ich kam in ihren Schreibstil echt gut rein und es hat mich sehr gefesselt!

    Abgesehen von den Kampfszenen, mochte ich das Buch echt gerne, die Geheimnisse und die Magie haben mir besonders gefallen und durch Silvana wurde der Story noch das gewisse etwas verliehen.

  6. Cover des Buches Das Testament der Sünderin (ISBN: 9783492274395)
    Frédéric<br>Cabesos, Violette Lenoir

    Das Testament der Sünderin

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    erin"

    Die Archäologin Johanna macht sich Sorgen um ihre Tochter, die an einer rätselhaften Krankheit leidet: Sie wird in ihren Träumen aufgefordert, die Aufzeichnung Jesu letzter Worte zu finden – sonst muss sie sterben. Um sie zu retten, begibt sich Johanna auf die Suche. Doch eine mysteriöse Mordserie überschattet das Vorhaben, und es stellt sich heraus, dass auch diese in Verbindung mit der Schrift steht …
  7. Cover des Buches Pompeji (ISBN: 9783596299690)
    Mary Beard

    Pompeji

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Katzenauge
    Das Buch „Pompeji – Das Leben in einer römischen Stadt“ von Mary Beard lässt den Leser authentisch in das Leben im antiken Pompeji eintauchen.

    Der Leser begleitet die Autorin durch folgende Kapitel:

    Einführung (Seite 7 - 40)

    Das Leben in einer alten Stadt (Seite 41 - 76)

    Straßenleben (Seite 77 - 114)

    Heim und Herd (Seite 115 - 166)

    Malen und Dekorieren (Seite 167 – 207)

    Seinen Lebensunterhalt verdienen (Seite 208 – 255)

    Wer regierte die Stadt? (Seite 256 – 293)

    Die Freuden des Körpers: Speisen, Wein, Sex und Thermen (Seite 294 – 342)

    Spaß und Spiele (Seite 343 – 376)

    Eine Stadt voller Götter (Seite 377 – 421)

    Diesen schließen sich ein Epilog über die Stadt der Toten, sowie Informationen zur Besichtigung, Literaturhinweise, Verzeichnisse der Pläne und Zeichnungen, ein alphabetisches Register und ein Grundriss von Pompeji, an. (Seite 422 – 478)

    Dieses unglaublich interessante und umfangreiche Buch liefert einen spannenden und authentischen Wissensschatz über das Leben in Pompeji vor dem Vulkanausbruch.

    Die Autorin vermittelt Geschichte zum Anfassen, es gelingt ihr hervorragend, durch ihren lebendigen und bildhaften Schreibstil, Pompeji vor dem Auge des Lesers wie sprichwörtlich Phönix aus der Asche auferstehen zu lassen. Mary Beard beleuchtet interessante und teils überraschende Details aus dem Alltagsleben der Pompejaner. Sie widmet sich unter anderem Fragen die dem normalen Besucher oder Geschichtsinteressierten vielleicht noch gar nicht in den Sinn gekommen sind, wie, z.B., das nächtliche Leben auf den Straßen ohne Straßenbeleuchtung aussah etc.. Es finden sich auch immer wieder kleine Abbildungen, Fotografien und Pläne von Gegenständen, Kunstwerken und Häusern.

    Sehr gut gefällt mir auch, dass die Autorin nie stur nur ihre alleinige Meinung vertritt, im Gegenteil, sie diskutiert verschiedenste Thesen, Ansätze und Vermutungen der Forschung, lässt diese dann entweder so stehen, oder teilt dem Leser mit, zu welchem Ansatz sie eher tendieren würde. Bei Fragen die zweifellos geklärt wurden, gibt sie selbstverständlich auch ohne Diskussion die Lehrmeinung wider.

    Fazit: Ein faszinierendes Buch, das lebendige Geschichte und sehr interessantes Wissen vermittelt. Da ich Pompeji bereits besucht habe, konnte ich mir natürlich vieles real vorstellen bzw. mit Fotos vergleichen. Doch die Lektüre dieses ungemein interessanten und spannenden Buches hat mich noch mehr darin bestätigt dieser antiken Stätte auf jeden Fall noch einen, oder mehrere Besuche abzustatten, und durch das erworbene Wissen noch genauer hinzusehen. Der historische Schauplatz ist faszinierend, eine ganze Stadt konserviert für die Ewigkeit. Das Buch eignet sich hervorragend für alle Geschichtsinteressierten und (zukünftigen oder ehemaligen) Pompejibesucher.

    Mir wurde freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies nimmt keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.
  8. Cover des Buches Das Zeichen der Isis (ISBN: 9783492500449)
    Melanie Metzenthin

    Das Zeichen der Isis

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Die letzten Tage von Pompeji. ( Ab 12 J.) (ISBN: 9783401043111)
  10. Cover des Buches Die letzten Tage von Pompeji (ISBN: 9783899960112)
    E Bulwer-Lytton

    Die letzten Tage von Pompeji

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Als ich das E-Book kaufte, wusste ich nicht, dass es bereits vor über 180 Jahren geschrieben wurde. Ich hatte nur den Titel, nicht die Beschreibung gelesen und war von einer eher trockenen Beschreibung der Geschehnisse aus Sicht der "Neuzeit" ausgegangen, die mich aber interessierte, weil ich selbst schon in Pompeji war.

    Als ich anfing zu lesen merkte ich erst, dass es sich um einen Roman handelt. Es ist die Geschichte des Atheners Glaukus, der sich in seiner Wahlheimat in die schöne Jone verliebt und dessen blinde Sklavin Nydia unglücklich ebenfalls in ihn verliebt ist. Hinter Jone wiederum ist der reiche, aber menschlich kalte Ägypter Arbaces her, ihr Ziehvater, der nun die Früchte seiner "Arbeit" ernten möchte.

    Erzählt in einer 1834 üblichen Sprache, die heute etwas altbacken wirken mag, aber zum historischen Thema auch heute noch fantastisch passt und das Lesen keinesfalls behindert, erfährt man vieles über die Art des Lebens in Pompeji 79 n. Chr. Glaubenskonflikte mit der aufkommenden Sekte der Christen gegen die Anhänger der alten Götter, Gladiatorenkämpfe, Sklaverei, Weingelage, das Mischmasch der verschiedenen Kulturen, die sich im Römischen Reich tummeln. Die Katastrophe selbst, spielt nur in den letzten Kapiteln eine Rolle.

    Es war nicht, was ich erwartet hatte. Aber es war ein überraschend gutes Buch, trotz oder vielleicht gerade wegen seines Alters. Es wirkt für seine Zeit bereits sehr fundiert, obwohl nur ein Bruchteil der heute zu sehenden Stadt freigelegt und erforscht sein konnte.

    Ein Klassiker, den ich wohl nicht gekauft hätte, hätte ich sein Alter gelesen, das mich wohl abgeschreckt hätte.
    Gut, dass ich es getan habe. Dann kann ich demnächst nun die auf dem Buch basierende Miniserie schauen, die ich inzwischen gefunden habe.

    4 Sterne.

  11. Cover des Buches Gang durch versunkene Städte (ISBN: B002AFG56Q)
    Klaus Sebastian

    Gang durch versunkene Städte

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Der Tiger von Pompeji (ISBN: 9783442730247)
    Maja Lundgren

    Der Tiger von Pompeji

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Wild Games - Mit einem einzigen Kuss (ISBN: 9783732589425)
    Jessica Clare

    Wild Games - Mit einem einzigen Kuss

     (34)
    Aktuelle Rezension von: SeVan

    Wild Games - Mit einem einzigen Kuss: Roman (Wild-Games-Reihe, Band 2) von Jessica Clare ist 2018 im Lübbe Verlag erschienen.


    KLAPPENTEXT:

    Wie konnte das nur passieren? Statt die nächste Köstlichkeit zu backen, findet sich Konditorin Katy plötzlich in der Reality-Show World Races, einem Rennen um die Welt, wieder! Das Preisgeld kann sie zwar für ihre frisch eröffnete Bäckerei gut gebrauchen, aber dass sie ausgerechnet mit dem Rockstar Liam ein Team bilden muss, ist wirklich eine harte Nuss. Vor allem, seitdem sie eine heiße Romanze vortäuschen, um nicht aus der Show zu fliegen. Denn Katy weiß schon bald nicht mehr, was gespielt ist - und was echt ...


    THEMA:

    Es handelt sich um eine Reality-Show World Races. Die Kandidaten reisen in Teams einmal um die Welt und Katy verliebt sich in ihr Teamkollegen Liam Brogan.


    MEINE MEINUNG:

    Das Buchcover ist schön und die Blumenmuster passen sehr gut zu Band 1. Jessica Clare hat auch in Band 2 wieder einen leichten, flüssigen und schönen Schreibstil. Die Geschichte von Katy und Liam hat mich sehr schnell gefesselt. Auch diesmal kämpfen die Protagnisten wieder in einer Reality-Show um Preisgeld und "Fame". Auch das Setting war sehr interessant da die Protagonisten in der Reality-Show einmal um die ganze Welt reisen müssen.

    Jessica Clare hat die Protagonisten auch wieder liebevoll ausgearbeitet. Katy war mir sofort sympathisch, sie hat ein großes Herz und sie würde alles für ihren Bruder tun. Liam hingegen wirkt geheimnisvoll und einschüchternd, manchmal auch griesgrämig. Trotzdem ist Liam aber auch gleichzeitig fürsorglich und liebevoll.

    Insgesamt bleibt die Geschichte spannend und man fühlt sich sehr gut unterhalten.


    FAZIT: 

    Die Geschichte ist nicht sehr tiefgründig, aber man wird gut unterhalten und man muss hin und wieder lachen. Ich freue mich schon sehr auf Band 3. Sehr empfehlenswertes Buch, wenn man eine leichte und unterhaltsame Liebesgeschichte lesen möchte. Hier kann man nichts falsch machen.

  14. Cover des Buches Wahlkampf im Alten Rom (ISBN: 9783491350083)
    Karl-Wilhelm Weeber

    Wahlkampf im Alten Rom

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Alltagsleben in Pompeji (ISBN: 9783866018754)
    Sergio Rinaldi Tufi

    Alltagsleben in Pompeji

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Jeami
    Gibt einen interessanten Überblick, wie die Menschen damals gelebt haben. Ausgrabung der Stadt, von der Gründung bis zum Vulkanausbruch, Städtebau und Architektur, Berufe/Handwerk/Kunst/Religion, Malerei und Mosaiken, Zerstreuung und Arbeit, Pompejis Frauen. Kein Reiseführer im eigentlichen Sinn, aber durch die Bilder und Karten ein tolles Begleitbuch.
  16. Cover des Buches Unter dem Vesuv (ISBN: 9783896788801)
    Holger Sonnabend

    Unter dem Vesuv

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Die tabellae-Urkunden aus den pompejanischen und herkulanensischen Urkundenfunden (ISBN: 9783428089215)
  18. Cover des Buches Lost Cities (ISBN: 9783806222074)
    Joel Levy

    Lost Cities

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Wer kennt Sie nicht, berühmte, verschollene und historisch wertvolle Metropolen aus der Geschichte der Menschheit. Babylon, Persepolis, Troja, Pompej, Groß-Simbabwe, Tanis, Angkor, Machu Picchu u.v.m. All diese Metropolen spielten und spielen immer noch eine wichtige Rolle in unserer Geschichte und in unseren Kulturen. Aus all diesen Metropolen sind, aus verschiedenen Weisen und Gesichtspunkten, unsere heutigen (Hoch-)Kulturen entstanden. Sie haben uns in unserer Architektur, in unseren Werten und Normen, in unserem Miteinander und in unserer Kultur geprägt und beeinflusst. Doch was ist mit diesen Metropolen vergangener Tage passiert? Wie konnte es sein das Städte, die teilweise mehr als 1000 Jahre Bestand hatten, auf einmal wie vom Erdboden verschluckt sind und die Zeit nicht überdauert haben? Waren es irdische Kräfte (Vulkanausbruch, Tsunami, …) die das Ende der Metropolen eingeleitet haben oder war es der Einfluss einer anderen Großmacht? Tauchen Sie ein in eine Welt voller Geschichte, Mythen und Wunder und erkunden Sie die Frage selbst. Dieses Buch stellt in 5 Kapiteln, sortiert nach den 5 Kontinenten, die 30 wichtigsten verschollenen Metropolen der Welt, kurz und bündig, aber dennoch informativ, vor. Der Leser erhält einen Einblick in die Geschichte und Mythologie der Städte und Ihre Funktion und Rolle in der Geschichte. Durch den lebhaften Schreibstil des Autors findet sich der Leser auf einer atemberaubenden Spurensuche in der Antike wieder. Geschichte hautnah erleben!
  19. Cover des Buches Die letzten Tage von Pompeji (ISBN: 9783423137621)
    Edward George Bulwer-Lytton

    Die letzten Tage von Pompeji

     (24)
    Aktuelle Rezension von: sabisteb
    Pompeij 74. n. Chr. Der junge, reiche Griechen Glaukus führt ein Leben in Müßiggang im Kreise nichtsnutziger junger Tagediebe wie dem Patrizier Clodius und dem Dichter Sallust, die ihn heimlich verachten, aber seinen Weinkeller lieben. Das ändert sich plötzlich als Glaukus Jone erblickt und sich unsterblich in diese blonde Schönheit verliebt. Jone ist eine Waise. Sie und ihr Bruder Apäcides (ein Isispriester) sind Mündel des geheimnisvollen Ägypters Arbaces, der in Jone mehr sieht als eine Ziehtochter, er will Jone ganz für sich und da steht ihm Jones Liebe zu Glaukus im Wege. Um seinen Nebenbuher aus dem Weg zu räumen, beginnt Arbaces ein dunkles Intrigennetz zu spinnen. Glaukus Liebt Jone Nydia liebt Glaukus Julia liebt Glaukus Abaces liebt Jone Jone liebt Glaukus Was für eine Konstellation. Viel unerwiderte Liebe und nur ein Pärchen, das alle auseinander bringen wollen. Eine klassische Aufstellung also: Eine Liebe, die durch ein Jammertal muss, um zur Erfüllung zu gelangen. Dabei liebt die blinde Sklavin Nydia ihren Herren Glaukus, der diese Liebe nicht bemerkt und sie wie ein Kind behandelt. Nydia schwankt permanent zwischen Liebe und Hass zu Jone, denn Jone ist so gut zu ihr, aber Glaukus liebt Jone und nicht Nydia. Auch Julia liebt den schönen Glaukus oder besser, sie will ihn besitzen, weil er sie nicht liebt. Da ist ihr jedes Mittel Recht, auch ein Zaubertrank. Arbaces liebt Jone, bzw. ist besessen von ihr, aber Jone hasst Arbaces. Zwischen diese Fronten gerät Jones Bruder Apäcides, der die Erleuchtung sucht, bei der Isispristerschaft aber nur Betrug und Tricks findet und sich daher dem Christentum zuwendet. Edward Bulwer-Lytton veröffentlichte den Roman 1834, 46 Jahre vor Lewis Walace Ben-Hur und 61 Jahre vor Quo Vadis, war also ein Vorreiter der "Frühes Christentum" Romane der damaligen Zeit. Das Buchs steht stark unter dem Eindruck der ersten planmäßigen Ausgrabungen in Pompeij unter französischer Leitung (die Franzosen herrschten 1806 - 1815 über Italien) und zitiert viele der damals gemachten Funde, die wohl als Inspiration für diesen Roman gedient haben dürften. Das Buch ist ein klassischer historischer Roman, bei dem das Pompeij vor dem Ausbruch des Vesuvs als Kulisse für Liebe, Mord und Verrat dient. Die Geschichte könnte auch zu jeder andren Zeit spielen. Die jungen Männer der Gesellschaft sind klassische Dandys und Gecken, wie man sie um 1830 wohl zur Genüge in der englischen Aristokratie vorfand. Die Sprache und Erzählweise ist anstrengend. Zum einen neigt Edward Bulwer-Lytton, 1st Baron Lytton genau wie Victor Hugo zu architektonischen Exkursen, in welchen er ausgegrabene Gebäude und deren Fresken beschreibt. Auch sprechen seine Protagonisten recht schwülstig und neigen dazu von sich selber in der dritten Person zu sprechen. "Stirbt Glaukus, so werde ich noch am selben Tage seine Künste zuschanden machen und deiner Liebe nicht übriglassen als meine Asche! Nimm mir Dolch und Gift, halte mich gefangen, lege mich in Ketten - einer mutigen Seele, die entschlossen ist, zu entrinnen, fehlen niemals die Mittel dazu. Auch unbewaffnet werden diese Hände die Bandes des Lebens zerreißen; Binde sie, und diese Lippen werden aufhören, Luft einzuatmen." Ihre ganze Handlungsweise erinnert stark an Stummfilme der 20er Jahre mit ihren großen, dramatischen Gesten und expressiver Mimik Anzurechnen ist dem Autor jedoch, dass er in seinem Roman durchaus Religionskritik übt. Zum einen Kritisiert er die alten Religionen und bezeichnet ihre Gebrauche als Mummenschanz, um die große Menge zu ihrem eigenen Besten zu täuschen und verblenden) (Buch 2, Kapitel 8), aber auch das frühe Christentum kommt nicht wirklich gut weg. Einerseits wirft er ihnen frühen Kommunismus vor "Sie predigen Gütergemeinschaft, die Abscheulichen! Was sollte denn aus und Kaufleuten werden, wenn solche Asichten aufkämen?" (3. Buch, 1. Kapitel) Vor allem jedoch wirft er dem Christentum Intoleranz vor - Ich möchte wissen, ob diese Nazarener, wenn ihre Religion die herrschende wäre, so duldsam gegen uns wären, wenn wie ihr Götterbild in den Staub gestoßen, ihre Gebräuche verhöhnt und ihren Glauben geleugnet hätten." (4. Buch, 15. Kapitel) Auch der bekehrte Glaukus kann mit diesem Aspekt des Christentums nichts anfangen "Ich kann den Eifer derer nicht teilen, die ewige Verdammnis für alle voraussehen, die nicht glauben wie sie. Ich schaudere nicht vor dem Glauben anderer, Ich bringe es nicht fertig, sie zu verdammen, und bitte Gott, sie zu erleuchten und zu bekehren. Diese meine Lauheit macht mich den Christen einigermaßen verdächtig (5. Buch, 11. Kapitel) Auch seine Mordmethode (Mord durch Stilus) war innovativ und wurde bisher erstaunlich selten nachgeahmt. Das Buch wurde mittlerweile schon häufig verfilmt. Das erste Mal 1908, die neuste Verfilmung aus dem Jahre 2003, die bekannteste dürfte jedoch jene aus dem Jahre 1959 mit Steve Reeves als Glaukus sein. Fazit: Klassischer historischer Roman, teils ein wenig schwülstig und mit etwas zu großen Gesten, insgesamt jedoch gut konstruiert. Mir lag die Ausgabe von 1923 aus dem Thienemann Verlag, übersetzt von Gertud Bauer vor
  20. Cover des Buches The Vesuvius Club (ISBN: 9780743483797)
    Mark Gatiss

    The Vesuvius Club

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Alais
    Lucifer Box is by no means the most likeable chap in the universe – he is extremely arrogant and sometimes seemingly cold-blooded. His first name fits him perfectly was my first impression as he shocked me right at the beginning with what he did to Mr. Supple... (I only later learned that "lucifer box" refers to a matchbox in English and was also a nick-name Charles Dickens gave to his daughter because of her temper - a lot of food for thought for us readers and quite fitting for a novel in which a volcano plays an important role). But Lucifer's sharp intelligence, a certain spring in his steps and a very British elegance in his demeanour made it nonetheless a pleasure for me to follow his adventures and finally I even grew to like him.
    A bit like a non-conventional James Bond, he compensates the mortal dangers he faces as a secret agent with a lust for life, seeking (sexual) pleasures with men and women alike. A refreshing and wonderful openness!
    However, this story is definitely not for the faint at heart as it contains some horror elements... And, though, at first, I have found the characters far more fascinating than the plot and I even had some difficulties to get into the story, the novel becomes more and more suspenseful and hard to put down as the story unfolds...
    The dark scheme Lucifer Box discovers is indeed quite extraordinary and shows the author's wonderful resourcefulness. 
    Quite extraordinary are also the places. As a reader, I love exploring places I will most certainly never be able (or want) to see in real life. So I was very pleased that, with a creepy night club as well as with the volcano Vesuvius – not the seemingly docile giant preparing silently for his next eruption as we know him today but the fuming version of the Vesuvius as it was before the eruption during World War II, complete with the then-existing funicular – Gatiss has chosen some very interesting places indeed… 
    Finally, I would like to praise Ian Bass who created entrancing illustrations for this novel. They translate the atmosphere of the era and this uncanny tale just perfectly and I spent a lot of time enjoying them.
    In all regards, a very interesting and imaginative book!
  21. Cover des Buches Pompeji (ISBN: 9783406702679)
    Jens-Arne Dickmann

    Pompeji

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Pompeji (ISBN: 9783150102459)
    Robert Etienne

    Pompeji

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Neapel & Pompeji (ISBN: 9783770164646)
    Frank Helbert

    Neapel & Pompeji

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Die großen Katastrophen (ISBN: 9783785532072)
    Richard Bonson

    Die großen Katastrophen

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden

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