Bücher mit dem Tag "ponyhof"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ponyhof" gekennzeichnet haben.

26 Bücher

  1. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.240)
    Aktuelle Rezension von: Hausi

    Das Buch hat mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite mitgerissen. Es war so erschreckend zu sehen, wie man immer weiter in einen Strudel rutschen und nicht mehr entweichen kann. Manche Dinge sind für mich immernoch unerklärlich, wie z.B. die wenigen Therapieplätze und die Abzocke und Ausbeutung mancher Sekten/Gemeinschaften. Mir fallen keine weiteren Worte mehr zu diesem Buch ein, außer, dass ihr es selbst lesen solltet.

  2. Cover des Buches Mädchen töten (ISBN: 9783596198832)
    Eva Ehley

    Mädchen töten

     (24)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    ...mit dem Kommissar-Team Bastian Kreuzer, Silja Blanck und Sven Winterberg und natürlich ist auch Journalist Fred Hübner wieder dabei auf der schönen Insel Sylt.

    Gespenster, Satanismus, eine Leiche….ein grusliger Fall.

    Sollte man meinen. Aber das Ganze zieht sich mal wieder endlos in die Länge und das Team finde ich auch hier wieder ziemlich nervig. Unfreundlich und schlecht gelaunt und sehr mit sich selber beschäftigt – das ist zwar menschlich, aber in diesem Ausmaß in einem Krimi nicht angebracht meiner Meinung nach.

    Kommissar Zufall spielt hier dann eine große Rolle und spannend fand ich das Ganze überhaupt nicht. Es war für mich bald absehbar, wer dahinter steckt – nur, bis die Kommissare mal soweit waren, wenigstens einen Hauch von Ahnung zu haben, vergingen Seiten über Seiten…

    Dieser Band war also wirklich nicht mein Fall, und jetzt mache ich erst mal „Pause“ von Eva Ehley. Später vielleicht mal wieder….

     

  3. Cover des Buches Die Mutter (ISBN: 9783499257070)
    Petra Hammesfahr

    Die Mutter

     (132)
    Aktuelle Rezension von: kathibesos
    Zu Beginn las sich das Buch sehr flüssig, ich konnte mich ziemlich gut in das Leben der Familie Zardiss auf ihrem neu erworbenen Bauernhof hineinversetzen. Man kannte ja die kurze Inhaltsangabe auf dem Cover und ich dachte mir von gelesener Seite zu gelesener Seite: Wann passiert es? Es war spannend. Bis zu dem Zeitpunkt als Rena dann verschwunden war. Danach zog sich der Roman nur so hin. Ich kam mit den einzelnen Theorien der Angehörigen zum Verschwinden von Rena nicht mehr so ganz mit. Das einzige Ergreifende war dann mal, dass durch das Tagebuch von Rena herauskam, dass sie kein Wunschkind war und Renas Vater anscheinend eine Affäre mit einer Patientin hatte... Zu guter Letzt dann das offene Ende bezüglich Renas Verschwunden. Total unpassend, wenn man die Inhaltsangabe auf dem Cover berücksichtigt. Der Roman hat mit jeder Seite einfach abgebaut.
  4. Cover des Buches Die Haferhorde – Volle Mähne! (ISBN: 9783734840210)
    Suza Kolb

    Die Haferhorde – Volle Mähne!

     (15)
    Aktuelle Rezension von: -Anett-
    Klappentext:
    Den ganzen Tag in der Sonne liegen, jede Menge Hafer und Heu mampfen und ab und zu ein Ausritt mit seinem Lieblingsmenschen Lotte – Schoko ist absolut zufrieden mit seinem Leben auf dem Blümchenhof. Ärgerlich nur, dass die Chefin sich in den Kopf gesetzt hat, dass die Ponys ab sofort bei Reitstunden mitmachen sollen … Aber da hat sie die Rechnung ohne Schoko gemacht: Wie bescheuert ist es denn bitte, als langweiliges Reitpony herumzumarschieren? Das wird er schon zu verhindern wissen!



    Meine Meinung:
    Nachdem im Ersten Teil die Ponys Schoko und Keks und der Haflinger Toni ein Gespenst gefangen haben, sollte es im zweiten Band nicht ruhiger um die Haferhorde werden.
    Die Chefin des Blümchenhofes möchte nun Ponyreiten für die Kinder der Umgebung anbieten. Aber Schoko und ein Reitpony? Nein, keinesfalls! Nachdem sich seine beiden Freunde Toni und Keks immer mehr mit dem Gedanken anfreunden können, Reitpony für die kleinen Zweibeiner zu sein, sträubt sich Schoko mit allen Hufen dagegen.

    Die Geschichten sind immer aus Sicht der Ponys erzählt und die Menschen spielen im Grunde nur eine kleine Rolle, was aber echt totalen Spaß macht. Die Pferde sind alle so verschieden und es macht einfach Spaß, daraus zu lesen. Der Haflinger Toni, ein bayrisches Bergpony, ist für meine 8jährige Tochter der Beste, auch wenn ich mir immer viel Mühe geben muss, das bayrische zu lesen - sie findet es zum schreien komisch und Toni ist einfach ihr Liebling. Aber auch der Keks, O-Ton meiner Tochter: Der pupst immer so schön! Ja der Keks ....

    Aber Superpony ist und bleibt Schoko! Der hat einfach alles im Griff.
    Nebenher gibt es noch die Gräfin, ein echtes Turnierpferd und Ole, der Chef im Stall. Außerdem leben auf dem Blümchenhof noch der Hund Bruno, die Katze Amalie und die Hühner; Frau Blau, Frau Gelb und Frau Grün.



    Mein Fazit:
    Mit diesen Tieren wird es nie langweilig und ich fühlte mich genauso gut unterhalten, wie meine Tochter. O-Ton meiner Tochter: Volle Mähne auf das Buch! Absolute Empfehlung von uns!

  5. Cover des Buches Herbsttagebuch (ISBN: 9783839212929)
    Kerstin Hohlfeld

    Herbsttagebuch

     (53)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Rosa Redlich, Band 2: Rosa Redlich findet in der umfangreichen Bibliothek ihrer Freundin Vicki ein altes Tagebuch – es ist das Tagebuch von Augusta von Liesen, einer lange verstorbenen Verwandten von Vicki. Nachdem sie es mühsam schafft, die Schrift lesen zu können, taucht sie in das Leben Augustas ein. Als die Einträge plötzlich enden, will Rosa unbedingt herausfinden, was aus der Tagebuchschreiberin geworden ist. Sie will ein altes Geheimnis eines unbekannten Menschen lösen, stolpert aber im eigenen Leben gerade von einem Fettnapf in den anderen. Sollte sie nicht besser ihr Privatleben aufräumen?

    Erster Eindruck: Ein auffälliges Cover mit den knallroten Spangen-Lackpumps auf Herbstblättern. Gefällt mir gut.

    Dies ist Band 2 der Reihe, kann aber unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden. Ich empfehle jedoch trotzdem, mit Band 1 zu beginnen.

    Rosa wohnt nach wie vor bei Vicki, obwohl diese frisch verheiratet ist. Wird sie nun ausziehen müssen? Nein, denn Daniel wird in seiner eigenen Wohnung bleiben – moderne Beziehung eben. Das alte Tagebuch, das Rosa gefunden hat, führt sie über hundert Jahre zurück in ein anderes Leben. Sie findet trotz allem gewisse Parallelen zu ihrem eigenen Leben. Vicki ist nicht davon angetan, mehr über ihre Ahnin Augusta zu erfahren. Vicki verhält sich eh etwas komisch – was ist mit ihr los?
    Für Rosa läuft es eigentlich ganz gut: Sie hat arbeitsmässig gut zu tun und sie hat einen lieben Freund, Basti. Sie fühlt sich jedoch ein wenig von ihm vernachlässigt, da er als Arzt nicht immer alle Dates einhalten kann. Und komischerweise hat er in letzter Zeit sehr viele Tagungen auswärts – sehr oft in Hamburg… Ob sie da misstrauisch sein müsste?
    Der berühmte Regisseur Leopold Weidenhain taucht plötzlich bei Rosa auf und will, dass sie für sein neustes Theaterstück die Chef-Kostümdesignerin wird. Ein übrigens sehr cooler Typ, dieser Regisseur, richtig schnieke… Aber stopp, Rosa hat ja ihren Basti. Genau.

    Ein Buch um Gefühle, Liebe, Freundschaft sowie um ein Geheimnis… Wie soll ich das Buch nun bewerten? Ich bin weit davon entfernt, Rosas Handeln gutheissen zu können – seeeehr weit! Ich hätte sie zeitweilig am liebsten geschüttelt… Aber hat mich das Buch gut unterhalten? Ja. Die Geschichte rund um Augusta von Liesen hat mich am meisten interessiert. Daher vergebe ich gerne 4 Sterne.
  6. Cover des Buches Es war einmal Indianerland (ISBN: 9783499215520)
    Nils Mohl

    Es war einmal Indianerland

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Yllin
    Es war einmal Indianerland (Bd. 1)

    Autor
    : Nils Mohl

    Genre: Jugendliteratur, Slice of Life
    Erschienen: 1. Februar 2011
    Seiten: 448
    Einband: Taschenbuch
    Verlag: rowohlt Rotfuchs
    ISBN: 978-3-499-21552-0
    Preis : 12,99 € [DE], 13,40€ [A]

    Rating: ♥♥


    INHALT

    "Stell dir vor, du bist 17 und lebst in den Hochhäusern am Stadtrand. Der Sommer ist heiß. Es ist Mittwochnacht, als dir Jackie den Kopf verdreht. Im Freibad. Fuchsrotes Haar. Sandbraune Haut. Stell dir vor, wie dir die Funken aus den Fingern sprühen vor Glück. Und plötzlich fliegt die Welt aus den Angeln: Zöllner erwürgt seine Frau. Edda, die 21-Jährige aus der Videothek, stellt dir nach. Mauser steigt mit Kondor in den Ring. Immer wieder meinst du, diesen Indianer mit der Adlerfederkrone zu sehen. Und dann zieht zum Showdown ein geradezu biblisches Gewitter auf – fühlt es sich so an, erwachsen zu werden?"  - Quelle: Verlag

    COVER ♥♥♥

    Über das Cover gibt es in diesem Fall nur recht wenig zu sagen: Es ist abstrakt und schlicht gehalten und verrät dadurch nur wenig über den tatsächlichen Inhalt des Buches. Mit dem Titel scheint es zunächst gar nicht zu korrelieren - im Gegenteil -, statt indigener Stereotype finden wir hier eine Darstellung, die ihnen komplett entgegen zu stehen schein: Der Blick in einen pastell-gelben Himmel, gerahmt von Hochhäusern in mattem Grün und knalligem Rot. So untypisch wie in Assoziation mit dem 'Indianer'-Bild des Titels bleibt es auch als Repräsentation eines städtischen Häuserblocks - die geradezu fröhlichen Farben kontrastieren den triste Grau, dass der Betrachter erwartet, geben den beiden Gebäuden einen angenehmen, aber deutlich surrealen Farbton. Mit etwas Fantasie könnte man in der symmetrischen Form der Hochhäuser auch Ansätze einer Federkrone erkennen, wie man sie aus eurozentristischen Karl-May-Adaptionen kennt. Beides passt auf jeden Fall wunderbar zum Inhalt des Buches, der unter anderem zwischen Großstadt-Wüste, kunterbuntem Drogentreiben und einem Indianerhäuptling rangiert. Als Käufer spricht mich das Cover allerdings eher weniger an, eben weil es auf den ersten Blick so schrecklich wenig aussagekräftig ist.

    CHARAKTERE ♥♥♥♥♥

    Mauser: Wer bin ich eigentlich? Der 17-Jährige Junge aus dem Hochhaus-Block weiß selbst nicht so recht, wohin mit sich: Eigentlich sollte er sich auf den nächsten großen Boxkampf vorbereiten, auf den er sich schon so lange freut, doch dann kommt ihm etwas dazwischen, das niemand hätte ahnen können - sein Vater, Zöllner, tötet im Streit Mausers Stiefmutter und macht sich anschließend aus Angst vor der Polizei aus dem Staub. Von jetzt auf gleich ist Mauser ganz allein auf der Welt und der Vater, von dem er immer dachte, dass er ihm ähnlich sein wolle, lässt ihn im Stich. Plötzlich erkennt er nicht einmal mehr wer er wirklich ist: Im Dialog mit 'Mauser', seinem alten Boxer-Ich und Sohn des Mörders Zöllner, begibt sich das Ich, das einmal Mauser gewesen sein muss, auf die Suche nach sich selbst. Die unterbewusste Verarbeitung der schrecklichen Vorkommnisse passiert dabei so geschickt, dass sie den Leser nach und nach auf die Spur bringt, welche psychologische Anstrengung es für den Jugendlichen kosten mag, diesen Schock zu verarbeiten. Geschickt unterscheidet Nils Mohl zwischen 'Ich', als verletzlichen, unsicheren und konturlosen Kern des Protagonisten, und 'Mauser', als selbstbewusste, starke Maske, die sich das 'Ich' hin und wieder überstülpt, wenn es sich selbst verteidigen muss. In Mauser findet 'Ich' gleichermaßen einen Schutz, etwas hinter dem er sich verstecken, jemanden, den er vorschicken kann, wie auch ein verlorenes Selbst, das es erst noch wiederzufinden gilt. Dabei behilflich sind ihm auch die beiden Mädchen, Jackie und Edda, die ihn in den letzten Tagen dieses Sommers begleiten: Jackie, die so perfekt ist und eigentlich viel besser zu Mauser, dem Abziehbild seines Mörder-Vaters passen würde, und Edda, die dem 'Ich' eigentlich all das gibt, was es braucht: Halt, Nähe, Unterstützung und Gleichberechtigung. Autor Nils Mohl schafft es auf wunderbare, faszinierende Weise diesen Charakter zu porträtieren und ihn dabei zu begleiten, wie aus seinem Ungleichgewicht langsam ein Gleichgewicht wird.

    Jackie & Edda: In 'Es war einmal Indianerland' geht es nicht um Jackie oder Edda, nicht um Zöllner oder Ponyhof, es geht um Mauser. Und alle anderen Charaktere erscheinen gegen ihn wie rein funktional gesetzte Figuren, wie Wellen im Ungleichgewicht des Jugendlichen, nicht aber wie individuelle Charaktere. Jackie beispielsweise ist die wunderschöne, perfekte, rothaarige Vorstadtbraut aus dem Villenviertel, die nicht nur leicht zu haben, sondern eigentlich auch ziemlich langweilig ist. Sie bleibt über den Roman hinweg flach und wenig ausgebaut, denn im Zentrum steht Mausers (sexuelle) Gier nach dem, was er sich selbst verwehrt - wir haben also immer wiederkehrende Beschreibungen ihres Äußeren, ihres Geruchs, ihrer Stimme, ihrer Makellosigkeit, und nur sehr selten mal einen Einblick in ihre tatsächliche Gefühlswelt.
    Edda dagegen weiß ganz genau, wen sie vor sich hat, als sie Mause in der Videothek das erste Mal begegnet. Mit ihrer Wildschweinbrosche, ihrer Brille, ihren Strickjacken und Kleidchen wirkt sie zunächst wie das genaue Gegenteil von Jackie, hat aber mit der Zeit eine ganz ähnliche Wirkung auf den Protagonisten. Anders als Jackie ist sie nicht einseitig beschränkt und stets auf sich selbst und ihre Schönheit fixiert, sie ist auch Mauser fixiert - und zwar auf das weiche, verletzliche 'Ich', das mit voranschreiten des Romans immer mehr an Präsenz gewinnt. Sie ist liebenswert, intelligent, humorvoll und aufregend im Sinne von 'anders' - und vielleicht auch ein bisschen gruselig, weil sie Mauser geradezu zu verfolgen scheint. Auch wenn wir wenig über ihren familiären Hintergrund erfahren, lernen wir Edda rein gefühlsmäßig wesentlich besser kennen als Jackie, denn sie offenbart ihre Gefühle nicht nur auf handgeschriebenen Postkarten, die sie Mauser immer wieder zusteckt, sie gerät auch als eine der wenigen Figuren im Roman in eine direkte Auseinandersetzung mit ihm.
    Die Mädchen stellen beide auf unterschiedliche Weise Lebensabschnitte des Protagonisten dar - anhand ihrer Eigenschaften lassen sich die psychologischen und Reife bedingten Fortschritte Mausers gut ablesen; denn so wie er sich in ihnen spiegelt, spiegeln sie sich auch in ihm wieder.

    SCHREIBSTIL ♥♥♥♥♥

    Zugegeben, Nils Mohls Schreibstil ist äußerst gewöhnungsbedürftig. Kurze, stakkatoartige Satzstrukturen, knappe Beschreibungen, schlagfertige Dialoge und viele Szenen-Schnitte, die ohne sichtbare Kennzeichnungen durch einen Absatz passieren. Auf diese Weise scheint der Text geradezu vor sich hin zu fließen - und manchmal kennt man sich (zurecht!) in der Zeit- und Handlungsstruktur des Romans überhaupt nicht mehr aus, bevor die einzelnen Fäden am Schluss wieder zusammenfließen. Die jugendliche Sprache ist hier und dort etwas altmodisch, aber im großen und ganzen überraschend natürlich getroffen, sodass ich mich als Mitte-20-Jährige überraschend zuhause gefühlt habe. Bloß, dass der Autor zu lasten der Authentizität beinahe komplett auf Schimpfwörter verzichtet, was der Textästhetik wiederum sehr zu Gute kommt. Während sich der Schreibstil am Anfang noch ungewohnt holprig anfühlt, entwickelte er sich für mich im Lauf des Romans zu einem sanften, fast lyrischen Fluss - ich gewöhnte mich an die Sprache, wie ich mich an den wortkargen, etwas seltsamen Mauser und sein 'Ich' gewöhnte - und die Seiten flogen bloß so dahin, als hätte ich nie etwas anderes getan. Am eindringlichsten fiel mir die großartige Fähigkeit des Autors auf, kleinste Bewegungen und Details in so wenigen Worten und Sätzen zusammenzubringen und trotzdem ein so präzises, natürliches Bild des beschriebenen vor das innere Auge zu projizieren.Ich glaube ich habe noch nie im Leben eine authentischere, natürlichere Darstellung eines Musik-Festivals gesehen bzw. gelesen wie in 'Es war einmal Indianerland' - die Stimmung, die Gerüche, die Eindrücke, die bei einem Festival auf einen einprasseln waren trotz der minimalistischen Beschreibungen so wahnsinnig plastisch, dass man meinen könnte, man stünde direkt hinter Mauser im Matsch.

    HANDLUNG ♥♥♥♥

    Um der Handlung von 'Es war einmal Indianerland' folgen zu können, muss man dem Buch zunächst etwas Zeit geben. Was wie eine banale, jugendliche Liebesgeschichte beginnt, entwickelt sich im Laufe des Buches zu einer psychologisch so authentischen und spannenden Geschichte über einen Jungen, der erst alles verliert - sogar sich selbst - und dann einen Weg findet, sich auf die ein oder andere Art wiederzuholen, was er verloren hat. Dazu bedarf es allerdings zunächst etwas Geduld, denn der Roman gliedert sich nicht nur in zwei Teile, die jeweils einen Entwicklungsstatus des jugendlichen Mauser darstellen, sondern zunächst auch eine scheinbar beliebige Reihenfolge der Kapitel. Wie bei einem Ton- oder Videoband spult die Geschichte im Erzählstrang vor und zurück, mal bloß 24 Stunden, mal drei, vier oder fünf Tage. Zusätzlich finden innerhalb der Kapitel Zeitsprünge im Sinne von nicht gekennzeichneten Erinnerungen statt, sodass man sich den Roman im Großen und Ganzen wie ein riesiges Puzzle vorstellen kann, dass sich erst mit zunehmenden Lesefortschritt nach und nach zusammensetzt. Ab der zweiten Hälfte des Romans hat man bereits ein ganz gutes Gefühl dafür, was wann wie und wo im zeitlichen Ablauf der Handlung geschehen sein muss, um ein kohärentes Ganzes zu ergeben. Dazu ist aber stets die Mitarbeit und das Mitdenken des Lesers gefragt. Wer sich von der chaotischen Reihenfolge der Kapitel frustrieren lässt, wird es eventuell schwer haben, einen Zugang zum Roman zu finden. Generell ist die Geschichte, die Nils Mohl in seinem Roman erzählt, eine tragische und eine sehr spannende, die leider erst Zeit braucht, um so richtig in Fahrt zu kommen. Ich selbst brauchte mindestens 150 von 350 Seiten, um mich überhaupt orientieren zu können. Es fühlt sich ein bisschen an wie die steile Auffahrt bei einer Achterbahn, die unendlich lange zu dauern scheint - doch was danach kommt, ist die Mühe allemal wert!

    GESAMTWERTUNG ♥♥♥♥♥

    Ich habe 'Es war einmal Indianerland' im Rahmen einer Vorlesung zu Kinder- und Jugendliteratur und deren filmische Adaptionen gelesen und war zugegebenermaßen zunächst skeptisch, ob dieser Roman etwas für mich ist. Schließlich habe mich (un)wissentlich eher auf fantastische Jugendliteratur spezialisiert, weil mir realistische Jugendliteratur oftmals zu sehr unter die Haut geht. 'Es war einmal Indianerland' geht unter die Haut - aber auf eine positive, fast aufputschende Weise. Ich habe mich nicht nur aufgrund der jugendnahen Sprache und der natürlichen, authentischen Beschreibungen wie zuhause gefühlt, sondern auch, weil ich das Gefühl hatte, dass Autor Nils Mohl hier den Nerv meiner Generation trifft. Schließlich war ich, als der Roman 2011 erschien, 17 Jahre alt. Die psychologische Entwicklung der Selbstfindung ist zwar in Mausers Fall ein Extrembeispiel, betrifft aber - mal mehr und mal weniger - jeden einzelnen Menschen auf diesem Planeten. An viele der Gedanken, Gefühle und Probleme, die der Protagonist mit sich selbst hat, kann ich mich noch heute sehr gut erinnern; manche von ihnen sind vielleicht sogar bis heute noch präsent. 'Es war einmal Indianerland' war für mich, wie bereits beschrieben, eine Achterbahnfahrt: Die Geschichte und ihre Sprache haben lange gebraucht, mich für sich zu gewinnen, aber als ich einmal drin war, wollte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Für mich ist dieses Buch eine absolute Empfehlung für jeden, der etwas Mut zur Selbsterprobung hat!

    Spannung
    Romantik
    Humor
    Gewalt
    Action

    - Eure Bücherfüchsin
  7. Cover des Buches Die Haferhorde - Das ist ja der Ponygipfel! (ISBN: 9783734840357)
    Suza Kolb

    Die Haferhorde - Das ist ja der Ponygipfel!

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Alle auf dem Blümchenhof sind in heller Aufregung:

    Haflinger Toni macht Urlaub in den Bergen, genauer gesagt auf dem Maisl Hof in seiner alten Heimat im Allgäu.

    Die Shetlandponys Schoko und Keks dürfen ihren Freund dabei sogar begleiten. Monstermohrrübenstark! Auch Hofhund Bruno reist als blinder Passagier mit.

    Das wird ein spitzenmäßiger Urlaub!

    Doch so entspannt wie erhofft oder langweilig wie befürchtet wird es nicht, denn die Ponys kommen fiesen Wilderern auf die Spur. Schnell ist klar, dass Schoko, Keks und Toni den niedlichen Murmeltieren helfen müssen. Fehlt nur noch ein mohrrübenstarker Plan ...


    Altersempfehlung:

    ab 6 Jahre (zum Vorlesen)

    oder zum Selberlesen für geübte Leser etwa ab 8 Jahre (normale Schriftgröße, Blocksatz)


    Illustrationen:

    Zahlreiche farbenfrohe Illustrationen ergänzen und unterstreichen die Handlung und lassen Charaktere und Geschichte lebendig werden. 

    Manche Zeichnungen (im Dunkeln oder unter der Erde) nehmen dann auch mal die komplette Seite für sich ein.

    Der Zeichenstil von Nina Dullek gefällt sehr und Zwei- wie auch Vierbeiner sind auf Anhieb sympathisch. Ganz wunderbar gelungen ist insbesondere die lustige Mimik der Ponys.

    In diesem Abenteuer bekommen sie allerdings "ach sind die nieeedlich"-Konkurrenz von knuffigen Murmeltieren. Oder um es mit Tonis Worten zu sagen: "Mai, is des süaß!" (vgl. S. 78)


    Mein Eindruck:

    Die Haferhorde-Reihe rund um die Shetlandponys Schoko und Keks umfasst mittlerweile 17 Bände. Wir haben der Einfachheit halber mit dem ersten Abenteuer angefangen, dann aber bunt durcheinander weitergelesen, denn die Geschichten sind abgeschlossen.

    Das Besondere: jeder Titel befasst sich mit einem abgewandelten Sprichwort oder Wortspiel, welches sich dann auch im Laufe des Abenteuers wiederfindet.

    Die Liebe zum Wort wird auch innerhalb der Geschichte immer wieder deutlich. Pony Toni spricht Bayrisch, was beim Vorlesen für verknotete Zungen und viele Lacher sorgt. Als kleine Übersetzungshilfe findet man auf der Verlagsseite zum Download "Tonis Wörterbuch". Die anderen Bergponys sprechen zum Glück hochdeutsch. Alles andere wäre auch zu anstrengend ;-)

    Dank des witzigen Erzählstils aus Pony-Sicht vergeht das Abenteuer wie im Flug. Herrlich schräge und witzige Dialoge sowie kleine Neckereien unter den Tieren lockern die Geschichte zusätzlich auf.

    Die Charaktere sind mit viel Liebe zum Detail und sehr sympathisch gestaltet. Jedes der Tiere hat Ecken und Kanten, seine Eigenheiten und doch bilden sie zusammen eine wunderbare Einheit, sind hilfsbereit und herzensgut.

    Die Jagd auf die Wilderer mit Unterstützung der niedlichen Murmeltiere gestaltet sich lustig und abenteuerlich zugleich. Man lernt dabei auch ein wenig über die scheuen Tiere.

    Wer denkt, Pony-Geschichten sind nur etwas für Mädchen, irrt sich gewaltig. Für diese charmante wie witzige Reihe vergeben wir von Herzen eine (Vor-)Leseempfehlung für Jung und Alt, Jungen wie Mädchen!


    Fazit:

    Ein spannendes und lustiges Abenteuer aus Pony-Sicht, mit Urlaubsfeeling, sympathischen Charakteren und vielen wunderschönen Illustrationen.

    Ein herrlich schräges und unterhaltsames Lesevergnügen für Mädchen wie Jungen!

    ... 

    Rezensiertes Buch: "Band 13 - Die Haferhorde - Das ist ja der Ponygipfel!" aus dem Jahr 2019

  8. Cover des Buches Die Haferhorde – Immer den Nüstern nach! (ISBN: 9783734840227)
    Suza Kolb

    Die Haferhorde – Immer den Nüstern nach!

     (10)
    Aktuelle Rezension von: -Anett-
    Darum geht es:Ein Wildschwein auf dem Blümchenhof? Damit ist die Gräfin ganz und gar nicht einverstanden. Doch der kleine Frischling Freddy hat seine Familie verloren – klar dass Schoko und Keks ihm da helfen müssen, schließlich sind sie Super-Rettungs-Ponys! 
    Dabei haben sie gerade eigentlich ganz andere Sorgen. Denn die Chefin hat beschlossen, ein Springturnier zu veranstalten, und ausgerechnet der sonst so gemütliche Haflinger Toni wird plötzlich vom größten Ehrgeiz gepackt 

    Meine Meinung:Diese Bücher aus der Serie "Die Haferhorde" lese ich zusammen mit meiner Tochter (8 Jahre)

    Bereits letzten Monat haben wir den 2. Band gelesen und nun musste natürlich auch gleich der nächste her. Hier treffen wir auch auf alte Bekannte - und einen neuen. Freddy der Frischling. Der hat sich nämlich verlaufen und endet auf dem Blümchenhof, wo er Schoko um Hilfe bittet, seine Horde wieder zu finden. Klar, Superpony Schoko will das natürlich, dafür muss aber Freddy erst einmal versteckt werden, denn die Zweibeiner dürfen ihn keineswegs finden.

    Aber dann kommt auch noch ein albernes Springturnier dazwischen, bei dem Schoko keinesfalls mitmachen will und alles boykottiert. Aber ausgerechnet sein Freund Toni will das unbedingt! Und so kommt es auch noch zu einem Streit der beiden.

    Also wieder jede Menge los auf dem Blümchenhof.
    Wieder wird die Geschichte aus Schokos Sicht erzählt: frisch, witzig und frech, aber auch sehr lehrreich. Dazu kommen auch wieder die richtig schönen Illustrationen von Nina Dullek, auf die sich meine Tochter immer besonders freut, denn die sind wirklich witzig und immer wieder finden sich kleine Dinge da wieder.


    Fazit:
     Das ist mal wieder eine Kinderbuchserie, die groß und klein einfach nur Spaß macht.
    Die Kinder bekommen wissenswertes über Pferde mit und auf eine spielerische Art und Weise lernen sie hier Neid, aber auch Stolz und Freundschaft kennen. Die Geschichten sind einfach nur mehr!

    Absolute Leseempfehlung von uns!
  9. Cover des Buches Ponyhof Apfelblüte 1 - Lena und Samson (ISBN: 9783732004812)
    Pippa Young

    Ponyhof Apfelblüte 1 - Lena und Samson

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_the_bookworm

    Lena zieht mit ihrer Mutter in den kleinen Ort Willow Springs und die Freude ist bei Lena riesengroß als sie eine Koppel mit Ponys entdeckt, denn es ist schon lange ihr größter Wunsch reiten zu lernen.

    Mich konnte die Geschichte rund um Lena und den Ponyhof Apfelblüte sehr gut unterhalten. Mit Lena hat das Buch eine sehr sympathische Protagnistin. Sie ist freundlich und sehr bescheiden und ihre ehrliche Freude ist immer wieder spürbar.

    Als Kind hätte ich die Geschichte geliebt, aus der Erwachsenenposition hätte die Geschichte noch ein wenig mehr Spannung vertragen können, da die Handlung doch sehr gradlinig ist. Für Kinder vermittelt die Geschichte zusätzlich noch ein wenig Ponywissen und ist daher eine perfekte Mischung für kleine Pferdefreunde.

  10. Cover des Buches Die Haferhorde – Teil 1: Flausen im Schopf (ISBN: 9783862315123)
    Suza Kolb

    Die Haferhorde – Teil 1: Flausen im Schopf

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Anna0807

    Vorweg muss ich sagen, dass ich vom Alter her nicht zur eigentlichen Zielgruppe gehöre. Dennoch bin ich immernoch ein richtiges Ponymädchen und lese gerne auch mal Kinderbücher. Die Reihe um die Haferhorde habe ich schon etwas länger im Auge gehabt und mich nun spontan entschieden einfach mal den ersten Teil zu hören. Und ich habe es wirklich nicht bereut.


    Der Einstieg in die Geschichte konnte ich nicht ganz einordnen. Man wird direkt in die Geschichte geworfen. Irgendwie hatte ich erst das Gefühl, dass mein Hörbuch nicht am Anfang, sondern ein paar Tracks später gestartet ist. Aber das war nicht der Fall, wie ich mit einem Blick aufs Handy feststellen konnte. Also hab ich erstmal weiter gehört. Die ersten Fragezeichen wurden dann auch sehr schnell aufgeklärt. Alle weiteren verschwanden dann im Lauf der Geschichte. 

    Die Hauptfiguren sind hier zwei Ponys und die sind einfach goldig. Sie sind super dargestellt mit dem typischen Pony-Dickkopf und den verrückten Ideen. Das passte einfach toll. Ich habe oft gelächelt, gelacht und geschmunzelt. Auch die anderen Pferde sind toll dargestellt. Vorallem die Gräfin und den Haflinger fand ich toll. Auch die anderen Tiere auf dem Hof fand ich toll dargestellt.

    Die Geschichte an sich ist sehr rasant und abwechslungsreich aufgebaut. Die beiden Ponys haben immer eine neue „gute“ Idee und irgendwie ist immer irgendwas :D Auch die Ermittlungen haben mir gut gefallen. Das Ende konnte mich dann tatsächlich auch etwas überraschen.

    Der Sprecher hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Er hat die einzelnen Figuren gut und unterscheidbar gesprochen. Auch die Betonung und das Sprechtempo haben mir zugesagt. 

    Insgesamt kann ich dieses Hörbuch jedem Pferdefreund empfehlen. Ich habe mich sehr gut amüsiert und werde definitiv noch mehr Teile der Reihe hören. 

  11. Cover des Buches Das kleine Stallgespenst - Wirbel in der Reitstunde (ISBN: 9783845823775)
    Meike Haas

    Das kleine Stallgespenst - Wirbel in der Reitstunde

     (4)
    Aktuelle Rezension von: kruemelmonster798

    Bald schon erscheint der vierte Band um das putzige kleine Stallgespenst; wir sind hier mit "Wirbel in der Reitstunde" mit dem zweiten Band quer eingestiegen.

    Das ist überhaupt kein Problem, da eine kleine Vorgeschichte auf vier Seiten erläutert, was zum Verständnis wichtig ist.
    Und dann geht die eigentliche Geschichte auch schon los!

    Hatschihu ist einfach nur knuffig. Seinen Namen hat er wohl, weil er nur dann ungewollt sichtbar wird, wenn jemand in seiner Nähe niest.
    Hihi...

    Allerdings darf er nicht mit Leni zur großen Reitvorführung, weil die Ponys Angst vor ihm haben. Hatschihu ist schrecklich traurig. Da muss es doch eine Lösung geben?

    Ein wunderschönes Buch für Erstleser - Klasse 1 und 2 sind ideal, für jüngere Kinder auch gut zum Vorlesen geeignet; für die dritte Klasse ist es dann schon zu schnell durchgelesen.

    Große Schrift, kurze Sätze und kurze Kapitel befördern den Lesespaß  genauso wie die niedlichen Illustrationen, die sehr zahlreich vertreten sind und den Text perfekt ergänzen. Besonders gut gefällt uns ja der durchscheinend gezeichnete Hatschipuh und der schmutzige Hatschipuh sowie das Pony Pünktchen. Es gibt auf jeden Fall viel zu entdecken!

    Die Kinderbücher aus dem arsEdition Verlag sind mir richtig ans Herz gewachsen - auch hier wieder eine echte Entdeckung.


  12. Cover des Buches Ein Pferd für den Frühling (ISBN: B00264UHJW)
  13. Cover des Buches Ferien auf dem Ponyhof (ISBN: 9783505106743)
  14. Cover des Buches Ponyhof Mühlental (Bd. 1) (ISBN: 9783649627210)
    Sarah Bosse

    Ponyhof Mühlental (Bd. 1)

     (2)
    Aktuelle Rezension von: LeosUniversum

    Inhalt:
    Seit zwei Wochen wohnt Anna mit ihren Eltern und ihrem Bruder Robert auf dem Ponyhof Mühlental. Und ab heute ist sie endlich nicht mehr allein. Die Tierärztin Adelheid möchte auf dem Hof eine Praxis eröffnen und zieht gemeinsam mit ihrer Tochter Luisa auf den Hof. Anna und Luisa sind schon nach kurzer Zeit beste Freundinnen und kümmern sich um die Pferde. Doch bald fängt die Schule wieder an und Anna bekommt mit, wie sich die Schülerinnen über die Reitmethoden ihrer Mutter, die auf dem Ponyhof Mühlental Reitunterricht gibt, lustig machen. Ausgerechnet jetzt verbringt Luisa nicht mehr so viel Zeit mit ihr und Anna muss alleine eine Lösung finden. Wird sie sich wieder mit Luisa anfreunden? Kann sie den Reiterhof retten, bevor sich alle darüber lustig gemacht haben und niemand mehr zum Reitunterricht kommt? Ein nicht ganz ungefährliches, spannendes Reiter-Pferde-Abenteuer beginnt…

    Meinung:
    Das liebevoll gestaltete Cover zum Auftakt der „Ponyhof Mühlental“-Reihe hat mich auf den ersten Blick verzaubert. Die Illustrationen von Cathy Ionescu sind einfach zuckersüß, allerdings sind die Illustrationen im Buch leider nur schwarz-weiß. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und locker, der Text ist kindgerecht und leicht verständlich und die Schrift ist groß und lesefreundlich. Die bunte Mischung aus Themen wie Freundschaft und Vertrauen machen das Buch zu einem Leseerlebnis. Mal lustig und fröhlich, mal spannend und aufregend macht dieser äußerst gelungene Reihenauftakt einfach große Lust aufs Lesen. Die Protagonistin Anna ist ein tolles Mädchen, so lieb und sympathisch. Ihre Ängste und Sorgen werden so gefühlvoll beschrieben, dass man unbedingt noch mehr vom Ponyhof Mühlental lesen möchte.

    Hinweis:
    Die herausnehmbare Pferdesträhne, die man als Lesezeichen oder aber auch als Haarschmuck verwenden kann, ist eine tolle Idee. Für dieses Extra müsste es eigentlich noch einen zusätzlichen Bewertungspunkt geben – aber das geht leider nicht, denn das Buch erhält sowieso schon die volle Punktzahl. Hier stimmt auf jeden Fall das Gesamtpaket.

    Fazit:
    „Ponyhof Mühlental: Du schaffst das, Anna“ von Sarah Bosse ist eine zuckersüße Geschichte, die man gelesen haben muss. Pferdebegeisterte Mädchen zwischen 8 und 10 Jahren werden ihre wahre Freude an dieser Reihe haben. Ich vergebe liebend gerne 5 von 5 Sternchen.

  15. Cover des Buches Das Glück kam zu Pferd (ISBN: B0025WKZQ0)
    Hinke E. Frankena

    Das Glück kam zu Pferd

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Das kleine Stallgespenst - Der nächtliche Ausritt (ISBN: 9783845823768)
    Meike Haas

    Das kleine Stallgespenst - Der nächtliche Ausritt

     (9)
    Aktuelle Rezension von: kathrineverdeen

    Bevor ihr euch heute Abend nun alle in die Kostüme stürzt, um Schrecken und Angst in der Nachbarschaft zu verbreiten und jede Menge Süßigkeiten abzustauben, kommt hier noch ein letzter Halloween-Buchtipp. Diese Geschichte eignet sich vor allem für Erst- aber auch für Vorleser, die eine Vorliebe für Ponys haben. Jetzt fragt ihr euch sicher, wie Ponys zu Halloween passen?

    Ponys und Halloween?

    Ich verrate es euch: Es hat vor allem mit dem Gespenst zu tun, welches sich in einem Stall versteckt hält. Zufälligerweise genau an Lenis Geheimplatz auf dem Heuboden. Hierhin zieht Leni sich gerne zurück, um manchen Kummer zu vergessen. Eines Tages bemerkt sie, dass es sich dort noch jemand gemütlich gemacht hat – das kleine Gespenst Hatschihu. Der neue Gast hat seinen Namen nicht ohne Grund bekommen. Denn immer, wenn er niest, wird er sichtbar. Das war übrigens auch der Grund, warum Hatschihu einen neuen Unterschlupf benötigt hat. In dem alten Schloss, in dem er vorher lebte, entwickelte er eine Stauballergie und wurde durch sein Geniese einfach zu auffällig. Zum Glück hat er den Ponyhof am Spatzenbach gefunden, dessen Stall ihm Unterschlupf gewährt. Nur die Ponys tun sich noch etwas schwer mit dem neuen Bewohner.

    Das kleine Stallgespenst oder Eine geisterhafte Freundschaft

    „Das kleine Stallgespenst – Der nächtlicher Ausritt“ von Meike Haas und Eleni Livanios ist der Auftakt zu einer Kinderbuch-Reihe, die sich besonders an Erstleser richtet, die eine Vorliebe für Pferde und Gespenster hegen. In diesem ersten Band geht es vordergründig um das Kennenlernen der literarischen Figuren. Der Leser wird sanft an die verschiedenen Charaktere herangeführt und erlebt, wie Hatschihu und Leni sich anfreunden und welche Schwierigkeiten mit dem Einzug des neuen geisterhaften Gastes verbunden sind.

    Mit „Das kleine Stallgespenst – Der nächtliche Ausritt“ wird das Lesenlernen leicht gemacht. Die einzelnen Kapitel sind, genau wie die Sätze, kurz gehalten und große Buchstaben erleichtern das Lesen und bieten Verschnaufpausen. Des Weiteren runden die zahlreichen, sehr gelungenen und humorvollen Illustrationen, die gesamte Geschichte ab und machen sie auch für kleinere Zuhörer sehr interessant.

    „Das kleine Stallgespenst – Der nächtliche Ausritt“ von Meike Haas und Eleni Livanios ist eine fantasievolle und liebenswerte Geschichte, die man nicht nur, aber vor allem den Erstlesern empfehlen kann. Mittlerweile gibt es zu diesem Auftakt drei Folgebände mit Geschichten über lustige und gespenstische Abenteuer und Freundschaft.

    https://kathrineverdeen.de/


  17. Cover des Buches Abschied vom Immenhof (ISBN: 9783833483509)
    Mario Würz

    Abschied vom Immenhof

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Minerva
    Meinung:
    Das kleine Büchlein ist sehr schnell zu lesen, da es nur wenige Seiten in sehr großer Schrift aufweist.
    Für wahre Ponyhof-Fans ist diese Lektüre bestimmt ein Muss. Ich fand die Schreibweise nahezu unerträglich. Genauso kindlich und nostalgisch naiv wie die Filmzitate von Dalli, Oma Jantzen und Co. geht es hier auch weiter.
    Die Neuigkeiten in Kürze: Fritzchen bleibt auf Immenhof, Oma Jantzen wird krank und gesundet dank Pudlich und Dick wird in England studieren und verlässt somit Ethelbert und ihre Liebe Ralf.
    Wahrlich nur empehlenswert für Fans.
  18. Cover des Buches Ein Fall für die Pony-Kommissare (1) (ISBN: 9783867372176)
    Belinda Rapley

    Ein Fall für die Pony-Kommissare (1)

     (2)
    Aktuelle Rezension von: parden
    EMPFEHLENSWERT FÜR JUNGE PFERDENÄRRINNEN...

    Sommerferien und Reiten satt - so lassen es sich Rosie, Mia, Alice und Charlie auf dem Blaubeerhof gefallen. Fast nebenher laufen die Vorbereitungen für das große Turnier, das wie jeden Sommer ansteht. Springen und Dressur - jedes der Ponys hat da seine eigene Spezialität. Doch plötzlich herrscht große Aufregung. In einer bekannten Pony-Zeitung entdecken die vier Freundinnen eine Vermisstenanzeige. Der Favoritin beim großen Springwettbewerb ist ihr Pony Moonlight gestohlen worden - unfassbar! Spontan beschließen die vier, ihr Glück als Hobbydetektive zu versuchen und machen sich auf die Spurensuche...

    Vier ganz unterschiedliche Charaktere hat Belinda Rapley da für die Reihe der Pony-Kommissare geschaffen. Rosies Eltern gehört der Blaubeerhof, und das Mädchen reitet zwar mit Begeisterung, ist aber nicht sonderlich ehrgeizig. Dafür isst sie für ihr Leben gerne - genau wie ihr verfressenes Pony. Mia ist die Korrekte und Besonnene unter den Mädels. Sie bereitet sich akribisch auf den Reitwettbewerb vor, ist stets wie aus dem Ei gepellt und lässt auch an ihrem Pony keine Ungepflegtheiten durchgehen. Charlie ist mit einem sonnigen Gemüt gesegnet. Sie nimmt alles wie es kommt, freut sich zwar auf den Reitwettbewerb und weiß auch, was ihr Pony leisten kann, sieht es aber nicht als Weltuntergang an, wenn es am Tag des Wettbewerbs mal nicht so gut läuft. Alice schließlich ist eher ein wenig ängstlich und macht sich auch im Vorfeld des Reitturniers viele Gedanken und Sorgen. Sie ahnt, dass sie vor lauter Nervosität wieder einmal nicht zeigen können wird, was eigentlich in ihr und ihrem Pony steckt.

    Trotz ihrer Unterschiede sind die vier die besten Freundinnen und unterstützen sich gegenseitig. Das Abenteuer um das verschwundene Pony Moonlight schweißt die Mädchen noch einmal enger zusammen - aber ob sie dem Entführer wirklich auf die Spur kommen?

    Ein nettes und eher unaufgeregtes Abenteuer präsentiert die Autorin hier mit ihrem ersten Fall für die Pony-Kommissare. Es ist nicht zu spannend, und neben der Suche nach dem verschwundenen Pony geht es hier tatsächlich vor allem ums Thema Reiten und Springen. Für junge Pferdenärrinnen also genau das Richtige - für mich dagegen eher der falsche Schwerpunkt. Mir waren das zu viele Fachbegriffe und Szenen, die zu sehr von dem Fall selbst ablenkten.

    Hinzu kommt, dass ich mit der Sprecherin Sandra Keck überhaupt nicht warm wurde. Die 2 Stunden 38 Minuten lange Lesung geriet oft sehr bemüht und übertrieben betont, wobei der Wechsel der Tonlage bzw. Tonhöhe der Sprecherin oft erkennbare Mühe bereitete und wenig gelungen wirkte - kieksig in höheren Lagen, fast stimmlos in den tieferen. Hier wäre ein vorbereitendes Stimmtraining sicher von Vorteil gewesen.

    Die Reihe werde ich wohl nicht weiter verfolgen...


    © Parden
  19. Cover des Buches Kleine Lesetiger-Ponyhofgeschichten (ISBN: 9783785547588)
    Klaus-Peter Wolf

    Kleine Lesetiger-Ponyhofgeschichten

     (1)
    Aktuelle Rezension von: BUGSBUNNY
    es warmanchmal spanend und manch mal nichtsospanend aber auch schönebilder ichkonte es schnel lesen und es wareinfach zum lesen.
  20. Cover des Buches Die schönsten Geschichten vom Ponyhof (ISBN: 9783897827813)

    Die schönsten Geschichten vom Ponyhof

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Tiergeschichten vom Ponyhof (ISBN: 9788711510094)
    Lise Gast

    Tiergeschichten vom Ponyhof

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Kiki erlebt aufregende Ponyferien (ISBN: 9783505076534)
    Monica Alm

    Kiki erlebt aufregende Ponyferien

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Ich kann lesen!: Leni und das kitzelige Pony (ISBN: 9783522185035)
    Astrid Frank

    Ich kann lesen!: Leni und das kitzelige Pony

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Eine Geschichte mit vielen Facetten
    Umzug, Neuanfang, Ausgrenzung, Freundschaft und natürlich mit Pferden
    für etwas geübte Leseanfänger ab 2.Klasse

    Der Titel verspricht eine lustige Geschichte und die ist es in vielen Teilen auch. Aber sie bietet wesentlich mehr was Kinder in diesem Alter beschäftigen kann.
    Leni ist neu auf dem Dorf und noch dazu haben gerade die Ferien angefangen. Es ist weiß Gott nicht leicht für ein Kind aus der gewohnten Umgebung herausgenommen zu werden und dann auch noch dort hin zu müssen wo sich Hase und Igel gute Nacht sagen und nicht viel los ist. Lenis Mutter hat eine Idee, sie schickt ihre Tochter auf den nahe gelegenen Reiterhof. Eine gute Idee findet Leni und trifft schon bald auf ein süßes Pony und ihre Besitzerin. Die freut sich, dass jemand mit dem recht frechen Vierbeiner zu Recht zu kommen scheint und bietet ihr an sich um Luna zu kümmern. Eigentlich eine tolle Aufgabe für einen Neunfang wären da nicht noch drei Mädchen, die Leni sofort unmissverständlich klar machen, das sie sie nicht auf dem Hof haben möchten. So endet der eigentlich so positiv begonnene Tag gar nicht so schön. Für Leni ist klar, auf den Ponyhof geht sie nicht mehr. Doch da hat sie die Rechnung ohne ihre Mutter und Sandra, die Hofbesitzerin gemacht, die zu ihr kommt weil sie ahnt was geschehen ist. Sie überredet Leni zurück zu kommen und hat sogar noch eine gute Nachricht. Das Mädchen, das die ungeliebte Dreiergruppe anführte ist in Urlaub. Mit der Information gibt sich Leni einen Ruck und kümmert sich wieder um Luna doch dann stehen die beiden anderen vor ihr. Damit hatte sie nicht gerechnet. Ob das gut geht, verrate ich hier nicht nur so viel am Ende der Geschichte ist Leni richtig froh, das sie mit ihrer Mutter aufs Land gezogen ist und hat nicht nur neue tierische Freunde sondern auch gleich drei neue Freundinnen. Doch bis es soweit ist müssen noch viele Situationen gemeistert werden und es wird  auch viel lustiges und schönes geschehen. Eine wundervolle Geschichte voller Elemente im Bereich Sozialverhalten und Resilienz, die so oder ähnlich im Kinderalltag immer wieder zu finden sind. Irgendwo neu zu sein, Freunde zu finden ist nicht leicht, das wird hier deutlich zeigt aber auch, dass es gelingen kann. Thienemanns Angebot für Leseanfänger " Ich kann lesen" hält einige Geschichten bereit. Diese hier richtet sich an schon etwas geübte Leser ab etwa Ende 1.Klasse , Anfang 2.Klasse. Der Bildanteil ist noch recht hoch die Illustrationen visualisieren einige Situationen/ Handlungen und lockern das Gesamtbild auf. Mit der angenehm zu erlesene Grotesk Schrift ist es für Leseanfänger leicht den Text zu lesen da die Buchstaben sich klar von einander abgrenzen. Dazu bei trägt aber auch der große Zeilenabstand und die Wahl der dunkelblauen Schriftfarbe, die auf dem weißen Untergrund des Papieres gut heraussticht.

  24. Cover des Buches Abschied am Alpsee (ISBN: 9783000539268)
    Susanne N. Bahro

    Abschied am Alpsee

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee
    Fee erzählt vom Buchinhalt

    Carina ist mit ihrer Familie ins Allgäu gefahren. Ihre Kinder und ihr Mann wollten nicht dahin, sie hatten sich bis zuletzt gewehrt. Prompt bekommen sie gleich am ersten Tag Streit und Carina fühlt sich sofort wie Zuhause, in Immenstadt. Frank ihr Mann – selbstständiger Architekt – möchte hier einen Auftrag ergattern, wovon Carina nichts weiß. Da Carina sauer ist und sie die Möglichkeit hat in einem Blumengeschäft auszuhelfen, nutzt sie die Chance. Dort begegnet sie Daniel, ihrem alter Schulfreund.

    Fees Meinung

    Das Cover
    Ist schon so schön und entführt mich schon wieder gedanklich ins Allgäu. Auch der Klappentext ist so, wie das Buch dann in Wirklichkeit ist. Einfach schön.

    Charaktere
    Also Carina und die ganzen Allgäuer mochte ich sofort. Und leider auch Daniel. Frank fand ich total doof und die Kinder verzogen. Ein toll beschriebenes Bild der Charaktere, so dass man sich alle gut vorstellen konnte.

    Die Landschaft oder der Lokalkolorit
    Na ja, auch wenn die Autorin eigentlich auf den Dialekt verzichtet stehen da doch einige Sachen drin, die aufs Allgäu hindeuten, weil man das nirgendwo anders sagen würde. Jedenfalls hat sicher keiner Probleme, der dieses Buch liest, denn es ist einfach alles zu verstehen. Und erst die Landschaft. Nirgendwo im Urlaub laufen und wandern wir so viel wie dort und auch die Charaktere tun dies. Es passt also alles. Ich fühlte mich so richtig heimelig. Auch das mit dem sanften Tourismus gefiel mir sehr gut. Also noch ein Schloss braucht das Allgäu nicht und vor allem nicht diese Seite des Allgäus.

    Die Geschichte
    Mit ihren Strängen ist echt toll, wie sich alles verknüpft und wie sich dort alle kennen. Das gefiel mir sehr gut. Ach, wenn doch das reale Leben auch so ein Happy End hätte, das wäre sehr schön.

    Fees Fazit
    Das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich am liebsten weiterlesen würde. Die nächste Geschichte aus dem Allgäu von dieser tollen Autorin. Tolle Charaktere, wunderbare Landschaft, schöne einzelne Stränge, einfach perfekt. Total warmherzig und mit viel Liebe zum Allgäu beschrieben. 

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