Bücher mit dem Tag "popliteratur"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "popliteratur" gekennzeichnet haben.

14 Bücher

  1. Cover des Buches Panikherz (ISBN: 9783462050660)
    Benjamin von Stuckrad-Barre

    Panikherz

    (129)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider


     



    Benjamin von Stuckrad Barre wächst etwas abgeschirmt auf, denn seine Eltern sind typische Ökos und sein Vater Pastor. Als er von seinem Bruder abgelegte Klamotten bekommt und im örtlichen Musikladen Schallplatten entdeckt, ist er plötzlich in einer anderen Welt. Udo Lindenberg wird sein Held, sein Idol und als er heran wächst und anfängt zu arbeiten, schreibt er über Udo und er vernichtet ihn in seinen Kritiken. Sein Held fällt und Benjamin irgendwie auch. Sein Leben ist unstet und wie eine Achterbahnfahrt und er nimmt Drogen, experimentiert mit vielen Stoffen und entwickelt eine Essstörung. Aber er hat auch Höhepunkte und darf Udo treffen und lernt ihn kennen, findet in ihm einen Freund. In den USA trifft er auf einen Held der Buchbranche, Bret Easton Ellis und verbringt berauschte Nächte mit ihm und kommt doch auch wieder runter. Ein Buch mit Udo Lindeberg, über Udo Lindenberg und ein Buch von und über Benjamin von Stuckrad Barre. Er nimmt uns mit auf seinem wilden Ritt durch seine Kindheit und Jugend und sein aufregendes Erwachsenenleben und wir dürfen Backstage sein und viele Prominente treffen. Raschzustände, Sex, Angst, Neuanfang, Absturz, alles ist dabei und am Ende immer ein Udo Song.  


  2. Cover des Buches Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart (ISBN: 9783596175338)
    Sarah Kuttner

    Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart

    (139)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Der zweite Teil Kuttnerscher Kolumnen aus der Süddeutschen und dem Musikexpress, gewohnt meinungsstark, eindeutig in Zustimmung und Ablehnung. Wie beim ersten Teil fragt man sich, ob Miss K. nicht ein klitzekleineswenig langweilig und wenig begeisterungsfähig ist, hätte man von ihr vielleicht nicht erwartet. Was ihr Musikgeschmack angeht, hat die Dame vielleicht keinen so sicheren Geschmack, von den meisten Bands hat man so gut wie nichts mehr gehört. Und Schwager Josef Winkler vom Musikexpress wird auch erwähnt.

  3. Cover des Buches In Plüschgewittern (ISBN: 9783644513518)
    Wolfgang Herrndorf

    In Plüschgewittern

    (158)
    Aktuelle Rezension von: Cumuluscitrus

    "Ich öffne das Fenster, und ich schaue auf die Sterne, die im Fenster hängen und denselben Fluchtreflex auslösen wie früher."

    Ein Protagonist, der sich zwischen Kindheit und Erwachsenwerden irgendwo selbst verloren hat, selten nüchtern zu sein scheint, aber seine Umwelt umso nüchterner betrachtet. 

    Geschrieben in ungeschönter Klarheit, bleiben Handlung und Antiheld doch etwas verworren, ziellos, planlos, unglücklich. Ein überraschender Perspektivwechsel am Ende, dennoch bleiben, beabsichtigt, mehr Fragen als Antworten.

    Fazit: Muss man mögen - ich mochte es, habe es in einem Rutsch gelesen und kann es weiterempfehlen. 

  4. Cover des Buches Soloalbum Jubiläumsausgabe (ISBN: 9783462052596)
    Benjamin von Stuckrad-Barre

    Soloalbum Jubiläumsausgabe

    (403)
    Aktuelle Rezension von: Marcello

    Soloalbum von Benjamin von Stuckrad-Barre war mein erster Roman aus dem Genre der Popliteratur. Das Buch spiegelt den Zeitgeist der späten 90er-Jahre wider und ist voll von popkulturellen Referenzen – von Videotheken über Talkshows bis hin zu Musik-Samplern und Songtexten. Diese vielen Verweise wirken allerdings oft belanglos und austauschbar. Was bleibt, ist vor allem viel Frust – und der zieht sich durch das ganze Buch.
    Der Ich-Erzähler ist ein junger Musikredakteur, frisch getrennt von seiner Freundin und vollkommen aus dem Gleichgewicht. Doch es geht nicht nur um Liebeskummer – viel mehr zeigt der Roman, wie der Protagonist an sich selbst scheitert. Seine Identitätskrise wirkt stellenweise wie eine depressive Episode, die er jedoch nicht ernsthaft verarbeitet, sondern stattdessen auf alles und jeden um sich herum projiziert. Er lenkt sich mit Fernsehen, Musik und Konsum ab – Hauptsache, nicht fühlen müssen.
    Mich hat diese ständige Ablenkung ehrlich gesagt ziemlich gelangweilt. Die Belanglosigkeit der Inhalte, gepaart mit der zynischen Erzählstimme, hat es mir schwer gemacht, beim Lesen dranzubleiben. Auch der Schreibstil war für mich anstrengend: roh, bruchstückhaft, schnodderig – wie die Gedanken eines unreifen Jungen, der alles kommentiert, aber nichts wirklich durchdringt. Es war für mich kein literarisches Highlight, eher eine lose Aneinanderreihung von Stimmungen, Referenzen und Floskeln – mit wenig Entwicklung und noch weniger Spannung.
    Was ich dem Buch positiv anrechne: Es zeigt, wie viele junge Männer Schwierigkeiten haben, mit emotionalen Krisen umzugehen. Gefühle werden nicht ausgedrückt, sondern hinter Coolness, Sarkasmus und Ironie versteckt. In dieser Hinsicht bietet der Roman eine durchaus treffende Beschreibung eines männlichen Umgangs mit emotionaler Überforderung.
    Der tiefere Sinn von Soloalbum liegt nicht in einer klaren Botschaft, sondern in einer Zustandsbeschreibung: Eine Generation, die sich über Konsum und Popkultur definiert, aber keine Sprache mehr für echte Gefühle hat. Ein Roman über das Scheitern am Erwachsenwerden – leider mit wenig Tiefgang, was das Leseerlebnis für mich eher zäh als bereichernd machte

  5. Cover des Buches Kolumnen (ISBN: 9783104026428)
    Sarah Kuttner

    Kolumnen

    (213)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Der erste Teil Kuttnerscher SZ- und Musikexpress-Kolumnen, schlagfertig und meinungsstark, mit Kommentaren zu winterlicher Bekleidung, Jungs-Indierock-Bands, Rudolf Mooshammer, aktuellen Politikern undundund, einige der erwähnten Rockbands kann man jetzt (wieder-)entdecken, weil vielen von ihnen ist damals kein rechter Erfolg vergönnt gewesen ist. Angela Merkels Hängegesichtigkeit und Karriereristenfresse waren schon derber Shit, und irgendwo hat man den Eindruck, als sei die gute Frau Kuttner auch ein kleines bißchen langweilig, weil sie sich aus so vielen Sachen gar nichts macht (Rockkonzerte bzw. -festivals, Karneval, Aprilscherze usw).

  6. Cover des Buches Faserland (ISBN: 9783462301465)
    Christian Kracht

    Faserland

    (399)
    Aktuelle Rezension von: Sophia-liest

    Der namenlose Ich-Erzähler reist durch Deutschland bis in die Schweiz, ohne Ziel oder Plan. Auf jeder seiner Stationen begegnet er alten Bekannten, es hält ihn jedoch nie lange an einem Ort. Zwischen Alkohol, Drogen und Parties lässt er seine Gedanken laufen. Er weiß nicht, was er vom Leben möchte, vielleicht Veränderung, Hauptsache raus aus den traditionellen, gesellschaftlichen Zwängen und Normen.

    Das Buch wurde mir von einer Freundin empfohlen, die es als Lehrerin mit ihrer Oberstufenklasse gelesen hatte. Ich kann dem Buch jedoch nichts abgewinnen und bin froh, dass ich es nicht zu meiner Abiturzeit lesen musste. 

    Die Geschichte an sich hört sich erstmal spannend an, ich habe jedoch selten ein Buch mit einem so unsympathischen Erzähler gelesen. Es ist mir nicht wichtig, dass die Protagonisten allesamt sympathisch sind, das ist auch meist nicht möglich, aber hier hat es die Handlung massiv gestört. Die Handlung ist eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die der Erzähler oft unter Alkohol- und Drogeneinfluss erlebt. Zu Beginn trifft er auf Sylt eine alte Bekannte, bereits hier zeigt sich die ich-bezogene und arrogante Art des Erzählers. Er unterhält sich nur ungern mit ihr, nimmt jedoch die Einladung zu Drinks und Champagner gerne an. Lieber denkt er von oben herab über die Personen nach, denen er begegnet. Er betrachtet die Menschen eher als lose Bekanntschaften. Wahrscheinlich aus wohlhabendem Elternhaus stammend, scheint er auch keinem Beruf nachzugehen, denn er kann durch Deutschland reisen, wie er gerade Zeit und Lust hat.

    Auf knapp 200 Seiten wird viel erzählt, aber irgendwie doch nichts, weil alles inhaltslos wirkt. Hätte das Buch mehr Seiten gehabt, hätte ich es abgebrochen, weil mir einfach die Handlung gefehlt hat. Vielleicht bietet das Buch als Schullektüre mehr Interpretationspotenzial, aber für mich war es leider gar nichts und ich kann es nicht weiterempfehlen.

  7. Cover des Buches So was von da (ISBN: 9783462044416)
    Tino Hanekamp

    So was von da

    (98)
    Aktuelle Rezension von: Prinzesschn

    Eine Geschichte über Freundschaft, Existenzängste, Verlust, Liebe und noch vielem mehr.

    Oskar Wrobel ist Clubbesitzer oder sollte es besser heißen: war Clubbesitzer? Denn es ist die letzte Nacht seines Clubs. Die letzte Nacht, bevor er abgerissen wird. Die letzte Nacht, in der eine letzte Party schmeißt, die nicht nur vor Beginn, sondern auch währenddessen mit einigen Überraschungen und Herausforderungen auf sich warten lässt.

    Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen. Nicht unbedingt, weil er besonders malerisch oder gewählt ist, sondern weil er ungeschönt, derb und authentisch ist. Er unterstreicht die Geschichte einfach perfekt und bringt einen in genau die richtige Stimmung.

    Die Charaktere sind alle grundverschieden und haben mit ihren Problemen zu kämpfen, aber dennoch haben sie eines gemeinsam: Sie haben alle ihren Platz im Roman verdient, sind auf ihre eigene Weise mal mehr und mal weniger skuril gezeichnet und bereichern das Gelesene.

    Auch wenn sich das Buch nur um einen Tag und eine Nacht dreht, ist man als Leser so involviert, dass es zu keiner Zeit langatmig oder unnötig ist.

    Die Sprache, die Handlung und die Charaktere haben es mir so angetan, dass mich das Buch auch im Nachgang noch eine Weile beschäftigen wird.

  8. Cover des Buches Irre (ISBN: 9783518224281)
    Rainald Goetz

    Irre

    (31)
    Aktuelle Rezension von: GeschichtenAgentin
    Kultbuch meiner Pubertät.
  9. Cover des Buches Der Nirgendsmann: Partys, Smartphones und Nazis (ISBN: 9781731137838)
    Markus Szaszka

    Der Nirgendsmann: Partys, Smartphones und Nazis

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Katrin87
    "Der Nirgendsmann" von Markus Szaszka erzählt die Geschichte von Jan, der vom kleinen Dörfchen an der Ostsee ohne Job und Perspektive nach Berlin zieht. Dort schreibt als Ghostwriter ohne Fachkenntnisse und mit geschönten Abschlüssen bald Haus- und Diplomarbeiten - für gutes Geld. Der Leser lernt Olli mit Hund kennen und die handysüchtige Anastasia. 
    Begeistert hat mich in diesem Buch die tolle und detailverliebte Schilderung von alltäglichen Szenen, die dem Autor wirklich super gelingt. Der Blick aus dem Fenster, der Barbesuch, der Spaziergang durch Berlin - das alles kann der Leser sehr genau mitverfolgen und durch kleinste Details noch näher miterleben. Auch zwischen den Zeilen kann man viel aus dem Buch mitnehmen.
    Leider hat das Buch für mich keine spannende Geschichte. Es wird aus dem Leben erzählt, aber einen richtigen Höhepunkt konnte ich für mich nicht erkennen. 
  10. Cover des Buches Livealbum (ISBN: 9783462315431)
    Benjamin von Stuckrad-Barre

    Livealbum

    (126)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Nachdem großen Erfolg von Soloalbum ging es für Benjamin von Stuckrad-Barre auf große Lesereise und so entstand das Livealbum. Fanscharen, Groupies und neugierige Leser versammeln sich jeden Abend. Ungewohnt der plötzliche Rummel und auch falsche Freunde und Verehrer drängen sich in sein Leben. Nicht jede Lesung verläuft glatt und manche Anreise ist beschwerlich. Ich fand das Soloalbum genial, aber das Livealbum fast noch besser. Man erfährt alles wichtige aus dem Bestseller und geht auch noch hautnah mit auf eine tolle Lesereise. Mehr davon!

  11. Cover des Buches Endlich Kokain (ISBN: 9783462046359)
    Joachim Lottmann

    Endlich Kokain

    (12)
    Aktuelle Rezension von: ErinaSchnabu
    Ein provokanter Titel, oder? Auf das Buch bin ich gestoßen, als ich mir bei Amazon verschiedenste deutschsprachige Werk der popliterarischen Gattung anschaute. Manchmal stöbere ich mich einfach gerne durch die Vorschläge und setze Bücher auf die Wunschliste. Popliteratur lese ich echt gerne. Oftmals analysieren die Schriftsteller der Popliteratur gekonnt kulturelle und gesellschaftliche Phänomene, machen sich über sie lustig oder zelebrieren sie sogar. Zumindest werden typische Aspekte der zeitgenössischen Kultur und Gesellschaft benannt und in irgendeiner Weise reflektiert, ohne einen großen zeitlichen Abstand dazu zu haben. Das gefällt mir sehr gut und ich fühle mich dabei meist auch sehr gut unterhalten. So auch bei Lottmanns "Endlich Kokain"...

    Inhalt
    Ein rührend normaler, leider zu dicker Gutmensch, der nie wild, aufregend und hemmungslos gelebt hat, erhält die furchtbare Diagnose: noch maximal drei Jahre Lebenserwartung bei weiter zunehmendem Bluthochdruck und Bewegungslosigkeit. Der frühpensionierte TV-Redakteur fasst einen verzweifelten Entschluss, als er erfährt, dass nur harte Drogen gegen seine monströse Fettsucht helfen: Er beginnt eine »Kokain-Diät«. Der geborene Spießer protokolliert penibel Dosis und Wirkung, doch bald schon wird er immer rauschhafter, wilder, offener – und dünner! Sein Charakter löst sich auf. Er lügt, fälscht, betrügt, hat plötzlich Sex im Übermaß und steigt mit jedem verlorenen Pfund auf zur schrulligen Kultfigur der Wiener und schließlich auch der Berliner Kunstboheme. Nur ein Zufall kann ihn vor seinem naiven Optimismus und dem sicheren Drogenende retten.
    Joachim Lottmanns Roman ist die eindrückliche Seelenstudie eines Mannes, der in einen Strudel dekadenter Abenteuer gerät. Ein furioser Anti-Entwicklungsroman, der zugleich das Porträt einer lebensgierigen Szene abseits der »normalen« krisenbesessenen Jammergesellschaft zeichnet. (KiWi-Verlag)

    Meine Meinung
    Auch, wenn ich etwas länger gebraucht habe, so hat mir das Lesen von Endlich Kokain wirklich Spaß gemacht. Lottmann hat eine Welt portraitiert, mit der ich nichts zu tun habe - die Welt der Künstler, der Medien und der Prominenten - und trotzdem hatte ich beim Lesen stets das Gefühl, diese Welt zu kennen. Ich konnte mir alles und jeden sehr gut vorstellen und habe seine Beschreibungen nicht bloß als Satire empfunden, sie wirkten wie aus dem Leben gegriffen.
    Lottmanns bissig-satirischer Unterton ist sehr unterhaltend, wenn auch wahrscheinlich Geschmackssache. Meinen Geschmack hat er jedenfalls getroffen.
    So beschreibt er viele junge Frauen heutzutage als Klon aus der fabelhaften Welt der Amelie, die immer Kind bleiben wollen, sich durchgehend selbst analysieren und den kleinen Prinzen zitieren. Bei solchen Stellen musste ich wirklich lachen. Durch seinen Protagonisten spottet Lottmann über die politische Korrektheit der Medienwelt oder über die Grünen.
    So viel Spott und Witz ich herauslesen konnte, so wenig treibende Handlung besaß der Roman. Es lässt sich keine Pointe erkennen, kein Höhepunkt in der Geschichte, was es mir ein bisschen schwer machte, den Roman in einem Stück zu lesen. Spannung wurde so gut wie gar nicht aufgebaut, weshalb ich ab und zu auch gelangweilt war.
    Trotzdem würde ich ohne weiteres wieder zu einem "Lottmann" greifen, in der Hoffnung, einen Roman in der Hand zu halten, der die Menschen und das Leben bissig persifliert. 
  12. Cover des Buches Liverecordings, 1 Cassette (ISBN: 9783895846519)
  13. Cover des Buches Realitätsgewitter (ISBN: 9783351036584)
    Julia Zange

    Realitätsgewitter

    (52)
    Aktuelle Rezension von: cat

    Klappentext:
    "Marlas Leben ist ein einziges Realitätsgewitter. Wenig Sex, viel iPhone. Viel Bewegung, wenig Sicherheit. Sehr globalisiert, aber immer noch ganz schön deutsch. Marla funktioniert perfekt. Sie hat immer die richtige Maske auf. Doch plötzlich bekommt ihr hochglänzender Panzer kleine Brüche. Plötzlich ist da eine schwere Traurigkeit, die langsam von ihrem Bauch nach oben spült. Um nicht zu ertrinken, macht sie sich auf den Weg zurück in ihr Heimatdorf. Und landet schließlich auf Sylt. Eine Reise ins Erwachsenwerden und zu sich selbst."


    Mein Fazit:

    Das Buch ist sehr kurz und einfach geschrieben, so das man es schnell durch hat.

    Marla wird gut beschrieben sowie auch Ihre Gedankengänge.

    Marlas Leben passt zu der heutigen Zeit, in der das Handy immer dabei ist, Facebook- Freunde zu "echten Freunden" zählen und die Kommunikationen teilweise nur an der Oberfläche stattfinden.

    Meiner Meinung nach ist das Leben von Marla aber sehr überspitzt und übertrieben.

    Sie schmeißt ihr Studium und lässt sich treiben, als Ihre  Eltern Ihr das Geld entziehen, weis sie nicht was sie machen soll, lässt sich aber weiter treiben anstatt irgendwas zu ändern, im Gegenteil sie gibt sogar noch mehr Geld aus und noch vieles mehr. Sie setzt immer wieder Masken auf anstatt sie selbst zu sein.

    Nichts dagegen das sich die Protagonistin ausleben darf und auf der Suche nach sich selbst befindet aber das hätte man auch anders, logischer und tiefgründiger beschreiben können.

    Ich hatte von diesem Buch mehr erwartet.

  14. Cover des Buches Wir sind ja nicht so (ISBN: 9783442541133)
    Philip Reichardt

    Wir sind ja nicht so

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Tagebucheintragungen einer Woche im September 1998, kurz vor der Bundestagswahl, von ganz unterschiedlichen jungen Personen aus ihrem Umfeld, alles natürlich sehr subjektiv geschrieben, mit Edelfedern wie Benjamin von Stuckrad-Barre (dem beim letzten Spice-Girl-Konzert im Londoner Wembley Stadium die Tränen kamen) und Benjamin Lebert, deren Beiträge "literarisch" auch am gehaltvollsten waren. Man erkennt als erstes mit Entzücken, dass Aufschieberitis und Prokrastination nicht einen alleine befallen haben, ein gewisser Stumpfsinn und eine Grundtraurigkeit scheint unserer Generation zu Grunde zu liegen. Kleine Dinge bestimmen das Gelingen oder Nichtgelingen eines ganzen Tages, Nichtspassieren grassiert anscheinend überall. Alles deutlich interessanter als das Vorgängerbuch, das ich niemandem ans Herz legen mag.

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