Bücher mit dem Tag "populärwissenschaft"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "populärwissenschaft" gekennzeichnet haben.

62 Bücher

  1. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499626005)
    Stephen Hawking

    Eine kurze Geschichte der Zeit

     (322)
    Aktuelle Rezension von: bookaddictxs

    Im Sommer liege ich oft nachts draußen und schaue in den Sternenhimmel raus. Je länger man die Sterne betrachtet, desto weiter scheint der Himmel sich über einem auszudehnen. 

    Ich habe mich so oft gefragt, was außerhalb der Erde und den paar Planeten dir wir kennen noch alles existiert. 


    Was ist überhaupt das Universum? Was ist der Ursprung und was bedeutet Schicksal?


    Hawking liefert so viele interessante Fakten über das Universum und seine Galaxien und konnte meinen Wissensdurst zu diesem Thema super abdecken. Das Buch ist speziell und manchmal nicht ganz so einfach zu verstehen, da Hawking anhand der physikalischen Gesetze versucht das Universum für den Leser verständlich zu erklären. Ich finde es trotzdem klasse geschrieben und viele meiner Fragen wurden erklärt. 


    Ich finde es beeindruckend wie klein wir Menschen sind und wie kurz die Zeit in unserem Universum für uns eigentlich ist. Als ich das Buch las, habe ich oft über unser Verhalten nachgedacht. Wir machen uns das Leben manchmal selbst viel zu schwer, vor allem gegenseitig. 


  2. Cover des Buches Eine kurze Geschichte von fast allem (ISBN: 9783442310029)
    Bill Bryson

    Eine kurze Geschichte von fast allem

     (400)
    Aktuelle Rezension von: Levus

    Ein Buch voller lehrreicher kleiner Geschichten mit vielen historischen Anekdoten und Wissenswertem (das man sich leider alles gar nicht merken kann).

  3. Cover des Buches Das Universum in der Nussschale (ISBN: 9783423340892)
    Stephen Hawking

    Das Universum in der Nussschale

     (127)
    Aktuelle Rezension von: RaphaelaYamada
    Stephen Hawking versteht es, komplizierte Sachverhalte verständlich zu vermitteln. Da ist nichts von staubiger Wissenschaft zu spüren. Für Fantasyautoren, die in ihre Geschichten mehr Realität einfliesen lassen wollen oder für Leser, die sich gern darüber Gedanken machen, wie nah oder fern der Realität sich die Protagonisten in einem Fantasy oder Science Fiction bewegen, ein absolutes MUSS.
  4. Cover des Buches Die Kunst, kein Egoist zu sein (ISBN: 9783442156313)
    Richard David Precht

    Die Kunst, kein Egoist zu sein

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Buch stimmte mich sehr nachdenklich. Es geht für mich unter die Haut und dann schaute ich in den Spiegel und fragte mich, was würdest du tun.

    "Den bequemen Weg wählen oder den gegen den Strom schwimmen."

    Wir Leben in einer mit Selbstgefälligkeit geprägten Umgebung. Schnell, schnell. Egoistisch. Ohne Rücksicht. Ohne wirklichem Ziel. Ellenbogen. Über die Anderen hinweg. Ich bin hier der Chef...

    Das Buch beschreibt es treffend.
  5. Cover des Buches Die kürzeste Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499621970)
    Leonard Mlodinow

    Die kürzeste Geschichte der Zeit

     (54)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Die kürzeste Geschichte der Zeit von Stephen Hawking, geht es um die Erklärung was wir bereits alles über das Universum wissen und was die Vergangenheit darüber wusste oder zu glauben wusste. Es wird erklärt, wie wir zu dem Wissen über das Universum im Laufe der Jahre gelangt sind und was wir auch daraus gelernt und verbessert haben. Es werden kurz einzelne bekannte Wissenschaftler angesprochen, welche ihren Teil zum Verständnis des Universums beigetragen haben. 


    Meine Meinung:

    Auch wenn das Thema sachlich ist, konnte ich trotzdem alles verstehen und nachvollziehen. Die Geschichte war trotzdem spannend und gut erzählt, die beiden Sprecher der Geschichte haben sie gut wiedergegeben und verständlich erklärt. 


    Fazit:

    Mit normalem Hintergrundwissen von Chemie konnte ich die Geschichte gut verstehen. Ob sie zu verstehen ist, wenn man nicht gut in Chemie oder Physik ist, weiß ich nicht. Wenn man sich aber für das Universum interessiert und schon etwas darüber weiß, dann ist das Sachbuch bestimmt spannend und verständlich.

  6. Cover des Buches What if? Was wäre wenn? (ISBN: 9783328106906)
    Randall Munroe

    What if? Was wäre wenn?

     (173)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Man sagt, es gibt keine dummen Fragen. Das ist ganz offensichtlich falsch. Aber wie sich herausstellt, kann es uns zu wirklich Aufregendem führen, wenn wir versuchen, eine dumme Frage gründlich und vollständig zu beantworten.*


    Wie lange hält ein Atom-U-Boot im Weltall aus? Was passiert, wenn alle Menschen gleichzeitig hochhüpfen? Was, wenn meine DNA spurlos verschwindet? Was ist das letzte Licht der Menschheit? Und wie sieht ein Periodensystem der Elemente aus, in dem wirklich jedes Element gesammelt wird?



    Über fünfzig „dumme“ Fragen sind es, denen sich der Autor hier stellt. Sie stellen eine Auswahl der Fragen vor, die er über seine Webseite beantwortet. Die Fragen sind hypothetisch – die skurrilsten von ihnen finden sich in den Abschnitten „Seltsame (und beunruhigende) Fragen“. Ebenso hypothetisch sind die Antworten. Allerdings sind diese wissenschaftlich fundiert, nur gehen sie oft über das real Machbare hinaus. Besonders interessant scheinen für die Leser (und den Autor) solche Fragen, bei denen die hypothetische Steigerung so weit läuft, dass die Szenarien die Zerstörung der Menschheit/der Erde mit einschließen. 


    Über ein Physikstudium zur NASA zum Comiczeichner – schon die Biografie des Autors fand ich interessant. Dass er weiß wovon er spricht und seine Antworten auch gründlich recherchiert hat, zeigen nicht nur die vielen – immer wieder auch humorvollen – Fußnoten, sondern auch die Erwähnungen der Experten, die er dazu befragt hat. Seine Comiczeichnungen lockern die Antworten. Nicht nur aus den Zeichnungen, auch aus den Texten und herangezogenen Vergleichen liest sich der Humor des Autors. Obwohl er sich bemüht wissenschaftlich fundierte Antworten zu geben, nimmt er sie selbst nicht immer ganz ernst. 


    Fazit: Die hypothetischen Experimente mit ihrer Steigerung bis ins scheinbar Absurde (das sich doch immer an die Faktenlage hält) waren eine interessante Lektüre. 

  7. Cover des Buches Liebe (ISBN: 9783442155545)
    Richard David Precht

    Liebe

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Journeyurbooksoul

    Das Buch von Richard David Precht erklärt Liebe durch verschiedene Perspektiven und Theorien näher. Liebe - als Handlung, Verhalten, Phänomen, Verlauf, biologischer und historischer Hintergrund, Idee, (...). 

    Es hilft den anderen und sich selbst in diesem Kontext besser zu verstehen. 

    Für mich persönlich ist das Buch einerseits sehr informativ, andererseits durch den Schreibstil zu langatmig. 

    Seine Vorträge zum Buch und auch das Buch selbst haben meinen Kenntnisstand bereichert und verhelfen zu mehr Selbst- Verständnis und Selbstreflexion. 

  8. Cover des Buches Als Deutschland noch nicht Deutschland war (ISBN: 9783462049572)
    Bruno Preisendörfer

    Als Deutschland noch nicht Deutschland war

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Buecherfreundinimnorden
    Bisher hatte ich es schwer, verlässliche Informationen über das späte 18. und das frühe 19. Jahrhundert zu finden. Sicher, es gibt einiges über die großen Kriege, wichtige Erfindungen und Entdeckungen. Das Alltagsleben der Menschen allerdings spielte dabei kaum eine Rolle. Wer sich dafür interessiert, ist mit diesem Buch gut bedient. Der Autor hat zahlreiche Quellen ausgewertet und zeichnet ein ausführliches Bild der Goethezeit: Reisen sind noch eine Qual, um die Bildung der meisten Mitbürger steht es nicht allzu gut und von geregelter medizisvher Versorgung keine Spur. Ohne Sozialkitsch schildert der Autor Begebenheiten, die mir zumindest überwiegend unbekannt waren. Ich bin mit seiner Hilfe gerne zur Zeitreisenden geworden und empfehle das Buch für alle, die lebendige Geschichtsstunden mögen.
  9. Cover des Buches Wer bin ich - und wenn ja wie viele? (ISBN: 9783442313617)
    Richard David Precht

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

     (647)
    Aktuelle Rezension von: Faidit

    Precht hat seine Abhandlung in drei Abschnitte eingeteilt. Den ersten Abschnitt könnte man zusammenfassen mit: Ich habe ein Gehirn, mit dem ich denke und fühle, also bin ich. Ob man seine Persönlichkeit nur auf diese graue Masse beschränken will, sei jedem selbst überlassen. Ich für meinen Teil sehe das nicht so. Aber es scheint, dass die Philosophie die Beantwortung der großen Fragen eines jeden sinnierenden Menschen ohnehin nicht endgültig beantwortet, sondern nur Anreize gibt, wie auch Precht in seinem Buch. Der Autor packt unter diesem sinnpr“e“chtigen Titel sämtliche anerkannten Größen der Philosophie und Psychologie sowie auch der Medizin im Bereich Hirnforschung mit kurzer Darstellung ihres Lebens und ihrer persönlichen Lehre zusammen, sodass dieses Werk eher zu einem Sachbuch der Historie der Geisteswissenschaften wird. Das Buch hat sich zur Mitte hin, als der Autor auch aktuelle Themen wie Sterbehilfe, Tierversuche usw. angepackt hat, sehr gesteigert, ist zum Ende hin aber leider wieder abgeflacht. Precht verpackt wissenschaftliche Inhalte höchst unterhaltsam. Da gibt es dann schon mal den einen oder anderen Lacher. Leider konnte ich von ihm keine persönlichen Einsichten, keine eigene philosophische Meinung zu den Fragen des Lebens finden, die er zumindest gegen Ende hätte äußern können, damit das Ganze nicht nur vergangene Größen aufzählt. Immer wieder kommt Precht auf die Hirnfunktionen des Menschen zu sprechen, von einer Seele und Geist wird kaum etwas erwähnt bzw. erwogen, dass der Mensch mit mehr denken und fühlen könnte als mit vergammelndem Fleisch. Die Frage nach dem Sinn des Lebens kann scheinbar überhaupt nicht beantwortet werden und wird darum zur sinnlosen Frage degradiert, die lt. Nietzsche und Freud nur stellen könne, wer eine körperliche oder geistige Schwäche habe. Das hat mich doch schon sehr verärgert, denn ich sehe den Sinn des Lebens eindeutig darin, Liebe zu geben und anzunehmen und Hass und Angst deshalb immer weiter aus unserem Leben „abzutrainieren“. Da kommt dann schon die nächste Frage auf, die der Autor ebenfalls nur körperbezogen beantwortet: Was ist Liebe wirklich? 

    Ist „ich denke, also bin ich“, die Antwort, die uns befriedigt? Wohl eher nicht, sonst würden wir nicht weitersuchen. Tatsächlich regiert unser vielgerühmter Verstand unser Leben nämlich nicht. Denn selbst nach Tausenden von Jahren funktioniert dieses Konzept ja noch immer nicht und die Menschen lernen aus ihren Fehlern nicht dazu.

    Die Frage im Buchtitel des Autors würde ich persönlich mit „Alles“ beantworten. Weshalb? Darüber kann sich jeder selbst seine Gedanken machen. Doch da unser ICH nicht zu erfassen in der Lage ist, ist es wichtig zu wissen, dass man nichts weiß…

  10. Cover des Buches Nachrichten aus einem unbekannten Universum (ISBN: 9783596512867)
    Frank Schätzing

    Nachrichten aus einem unbekannten Universum

     (282)
    Aktuelle Rezension von: Tobias_Damaschke
    Wer den "Schwarm" schon mochte, der wird auch von diesem Werk von Frank Schätzing sehr angetan sein. Dieses Buch erzählt vom Beginn des Lebens auf unserem Planeten, führt den Leser über eine milliardenlange Reise durch die Evolution und lässt sich - obwohl es ein Sachbuch ist - besser lesen als viele Belletristikwerke.

    Alles, was der Autor im Schwarm nicht verwenden konnte und alles, was er darüber hinaus noch interessant fand, wird hier überaus anschaulich präsentiert. Prähistorische Lebewesen werden vorgestellt und näher beleuchtet und immer wieder wird auch Bezug zur Gegenwart genommen. Denn das hier ist keinesfalls trocken und nüchtern geschrieben - Schätzing schreibt mit sehr viel Witz und Ironie, was bei diesen Themen oft sehr hilfreich ist, damit das Interesse vom Leser nicht nachlässt.

    Sicherlich ist hier nicht alles wissenschaftlich perfekt lllustriert. Man muss auch immer den Entstehungszeitraum des Buches bedenken und dass sich wissenschaftliche Erkenntnisse und Theorien sehr schnell verändern können. Aber als Einstieg in die faszinierende Geschichte des Lebens in den Ozeanen der Meere sowie generell als lehrreicher und unterhaltsamer Zeitvertreib, sind diese Nachrichten aus einem unbekannten Universum absolut zu empfehlen.
  11. Cover des Buches Die verblödete Republik (ISBN: 9783426780985)
    Thomas Wieczorek

    Die verblödete Republik

     (85)
    Aktuelle Rezension von: TheSilencer
    Ich dachte mir, ich gebe dem Miesmacher- und Pessimisten-Buch nach der Generation Doof noch eine Chance. Doof war schließlich unterirdisch.

    Wieczorek nimm in bester Tradition dieser zur Zeit hippen Bücher den Rundumschlag vor und trifft des öfteren ins Schwarze. Das macht er geschickt und gut formuliert.

    Bloß leider nimmt die Interessenkurve - mal analog zur Spannungskurve eines Romanes zu sehen - stetig ab.

    Daß wir verblöden, steht wohl außer Frage. Alleine mit der Fernbedienung einen Abend lang durch die TV-Landschaft zappen und man bekommt das kalte Grausen.
    Darüber Bücher zu schreiben, ist legitim, denke ich. 

    Aber als Leser beginnt man genau damit die Therapie. 

    Was nützt es, wenn ich Geifer-sabbernd diese Werke lese, anstatt meine Zeit in richtige Bildung zu investieren? Wenn das das Ziel des Buches war, habe ich es erreicht. Denn es war mein letztes dieser Mein-Land-ist-schlecht-Bücher.

    (Welchen Eindruck möchte Wieczorek eigentlich mit der allgegenwärtigen "Bild"-Schelte hinterlassen, war er doch mal selbst Chefreporter dieser Zeitung ... ?)
  12. Cover des Buches Die Macht der Gewohnheit (ISBN: 9783827009579)
    Charles Duhigg

    Die Macht der Gewohnheit

     (19)
    Aktuelle Rezension von: vanessa_2204

    "Die Macht der Gewohnheit" ist ein Buch über das routinierte Verhalten von Menschen in bestimmten und individuellen Situationen. Es geht um Prozesse, die in unserem Kopf ablaufen, ohne dass wir diese so wirklich erkennen. Wir tun einfach. Es geht um die Macht der Gewohnheit im Allgemeinen. Darum, was Gewohnheiten verändern und dass sie uns zu dem machen, der wir sind. Das Werk thematisiert die Schwierigkeit, bestehende Gewohnheiten zu verändern oder den Versuch, von bestimmten Gewohnheiten abzulassen. 

    Obwohl ich eher selten Sachbücher lese, ich kann mich gar nicht genau an das letzte erinnern (meist sind es höchstens Biographien o.ä.), kann ich dieses Werk von Charles Duhigg nur empfehlen. 

    Mit echten Beispielen aus dem Leben, die anschaulich dargestellt werden, erfährt der aufmerksame Leser immer mehr über das Spiel der Gewohnheiten und darüber, wie wir dieses Spiel gewinnen und verändern können.
    Es geht um Versuche mit Mäusen, die in einem Labyrinth irgendwann den direkten Weg zur Schokolade finden und diesen irgendwann wie selbstverständlich laufen ohne inne zu halten, auch wenn die Schokolade dann woanders liegt.
    Weitere Themen sind auch: Das Beenden von Alkoholkonsum und Spielsucht, von Nägelkauen und verlorenen Spielen in der Saison.

    Auslösereize, Routinen und Belohnungen sind entscheidende Begriffe, mit denen der Autor arbeitet und ich finde es so unfassbar spannend, mehr über die Gedankenwelt des Menschen zu erfahren. 

    Es geht nicht nur um Gewohnheiten. Es geht auch darum, warum ein Bahnhof in London wegen vieler Fehler (Gewohnheiten) viele Verletzte mit sich riss, als er brannte. Es geht weiterhin auch um Trainingstaktiken und Gewohnheiten in ihnen, die zum Sieg verhelfen. Wir erfahren, warum jeder Supermarkt gleich gebaut ist und warum Target weiß, was man will, bevor man es selber weiß. Warum Starbucks so erfolgreich ist und was Mitarbeiter dazu sagen. Was ein ganz spezieller Mitarbeiter sagt, der quasi vom Nichts kommt und später Alles hat. 

    Ein Buch voller Geschichten. Wahre Geschichten mit Hintergrund. Wertvolle Tipps, wenn man selbst etwas ändern will. 

    Von mir gibt es 4 von 5 Sternen, weil ich es uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Eigentlich müssten es 5 sein, aber 5 gebe ich wirklich nur, wenn mich etwas umhaut und ich glaube dafür sind Sachbücher (noch) nicht gemacht - zumindest nicht in meinem Kopf. Ich musste langsamer lesen, um alles zu verstehen. Und versteht mich nicht falsch, ich habe das mit Genuss getan. Ich habe das Wissen dieses Werkes gerne aufgenommen. Und ich werde bestimmt einiges davon behalten, auch wenn alles viel zu viel wäre. 

    Es war toll.

  13. Cover des Buches Warum ich fühle, was du fühlst (ISBN: 9783453615014)
    Joachim Bauer

    Warum ich fühle, was du fühlst

     (31)
    Aktuelle Rezension von: clug

    das Buch erklärt sehr viel, war für mich jedoch etwas schwer zu verstehen da ich mich mit dem menschlichen Gehirn zuvor nicht viel beschäftigt habe

  14. Cover des Buches Endlich Nichtraucher (ISBN: 9783442163816)
    Allen Carr

    Endlich Nichtraucher

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Buch zerstört Seite für Seite jede Ausrede die ich Jahrelang gehegt und gepflegt habe und nimmt sie Stück für Stück auseinander. Es ist irgendwie traurig das er einfach jeder meiner Raucherausreden kannte und sie mir nacheinander madig gemacht hat 😂 

    Das Buch ist defintiv ein Augenöffner und lässt vom Rauchen übrig was es ist, eine Sucht und eine Droge. Kein "Stressbewältiger" oder "Entspannungsmittel" ,"gesellschaftszwang","weiß sonst nicht wohin mit meinen händen syndrom" ,usw....

    Es hilft bestimmt sehr gut beim aufhören, einen Stern ziehe ich ab da ich es noch nicht getan habe und ich leicht beleidigt bin das er mir meine Ausreden so perfekt und wirklich mit unumstößlichen Argumenten zerlegt hat 😂 "man muss schon soweit sein um aufhören zu wollen" ist meine Ausrede zurzeit.

    Aber jeder der es auch 100% will, schafft es mit diesem Buch! 

  15. Cover des Buches Wer bin ich - und wenn ja, wie viele? (ISBN: 9783837109276)
    Richard David Precht

    Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Bommerlinda
    Ja, ich bin eine Spätzünderin, bzw. eine Spätleserin.

    Fünf Jahre steht die philosophische Reise des Herrn Prechts bereits in meinem Bücherregal, aber ehrlich gesagt, habe ich nie so richtig Lust verspürt, dieses Buch zu lesen, warum auch immer. Das hat sich nun geändert und so schlimm, wie ich es mir zeitweise ausgemalt habe, ist es dann doch nicht zu lesen.

    Der Inhalt des Buches gibt auf unterhaltsame Art und Weise Antworten auf Fragen, mit denen sich Philosophen so im Allgemeinen beschäftigen müssen. Hier besitzt Herr Precht die Fähigkeit, manch tiefgreifende Erkenntnis so prägnant auf den Punkt zu bringen, dass viele Philosophen noch etwas lernen können.
    Allerdings behandelt Precht vor allem die modernen Philosophen des 19. und 20. Jahrhundert. Wer einen wirklichen Überblick über die wichtigen Philosophen haben möchte, der kommt um andere Bücher nicht drumrum, so wird beispielsweise Sokrates, der Begründer der Philosophie, nur kurz erwähnt. 

    Übersichtlich und kompakt umfasst jedes Kapitel um die zehn Seiten. Die Sprache ist verständlich, und jedes Thema wird sehr klar dargestellt und fast immer mit einem Beispiel aus dem heutigen Alltag belegt, so dass die Gedanken Prechts sehr anschaulich vermittelt werden.
    Der Autor bietet dem Leser einiges, nämlich die drei Pfeiler der Philosophie: die Ethik die Erkenntnistheorie sowie die Metaphysik.
    So gesehen ist die philosophische Reise mit Precht zwar unterhaltend und lehrreich, meines Erachtens führt sie aber letztendlich in ein Nirgendwo.

    Wer sich allerdings nur für Zusammenhänge aktueller ethischer Fragen interessiert, für den ist dieses Buch sicherlich spannend, aufschlussreich und durchaus lesenswert.
  16. Cover des Buches A Brief History of Time (ISBN: 9780553176988)
    Stephen Hawking

    A Brief History of Time

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Stephen Hawking ist wohl der berühmteste lebende Physiker unserer Zeit. Er wurde 1942 in Oxford geboren und leidet seit seinem 21. Lebensjahr unter einer Erkrankung des Nervensystems, ließ sich von allen daraus resultierenden Schwierigkeiten aber nicht von seiner Forschung abhalten. A Brief History of Time ist sein erstes populärwissenschaftliches Buch, in dem er versucht, seine Erkenntnisse im Bereich der Astrophysik und Kosmologie auch einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Er spannt einen weiten Bogen von Newtons Weltbild über Einsteins Relativitätstheorie bis hin zu Schwarzen Löchern und Zeitreisen. Ich hatte das Gefühl, es wäre für mich als Physikerin absolut notwendig, dieses Buch zu kennen. Im Endeffekt hätte ich es mir aber auch sparen können. Die erste Hälfte des Buches war für mich schon lange bekannt und die zweite Hälfte fand ich so theoretisch und abgehoben, dass sie mir auch nicht ganz so viel bieten konnte. Hawking schreibt im Vorwort, dass ihm gesagt wurde, jede Formel in diesem Buch würde die Verkaufszahlen halbieren. Deshalb beschränkt er sich auch auf das allseits bekannte E=mc2. Und trotzdem hatte ich oft das Gefühl, ein Lehrbuch zu lesen, aus dem alle Formeln gestrichen wurden. Keine Frage - Hawking kann gut erklären, allerdings nicht auf einem Niveau, das für Physik-Laien geeignet wäre. Vielleicht schafft er es, dem Leser das Gefühl zu geben, er würde auf einmal diese ganze Physik verstehen, von der er noch nie Ahnung hatte. Glauben kann ich das aber nicht. Ich habe ein Semester eine sehr intensive Vorlesung über die Allgemeine Relativitätstheorie gehört und erst danach konnte ich von mir sagen, dass ich dieses Konzept verstanden habe. Auch viele Dinge aus der Teilchenphysik, die mir erst gegen Ende meines Studiums klargeworden sind (Stichwort Paritätsverletzung), führt Hawking in einem Absatz ein und tut so, als wären sie das einfachste auf der Welt. Die zweite Hälfte des Buches ist dann eine sehr theoretische Abhandlung über Zeitreisen, Schwarze Löcher, die String-Theorie und vor allem die Suche nach der "Weltformel", die sich nur auf Berechnungen mit vielen theoretischen Annahmen gründen. Ob dies von Interesse für den Durchschnittsleser ist, kann ich schwer beurteilen. Einige Themen, die Hawking aufgreift, waren mir neu, andere waren mir schon bekannt, einiges halte ich für viel zu abgehoben, als dass man darauf auch nur einen Gedanken verschwenden sollte. Schade ist auch, dass in der Forschung alles sehr schnelllebig ist und die Gedanken, die Hawking 1988 noch für absolut neu und bahnbrechend hielt, heute schon widerlegt sein könnten. Ob also alles, was in diesem schon recht alten Buch steht, heute noch als korrekt erachtet wird, kann man natürlich als Leser nicht wissen. Physik-Lehrbücher von Hawking hätte ich während meines Studiums gerne verwendet, würden sie denn existieren. Denn erklären kann er wirklich gut, wenn auch - wie gesagt - auf einem etwas höheren Niveau. Dieses populärwissenschaftliche Buch fand ich zwar stellenweise sehr interessant, ich würde es aber keinem Physik-Laien empfehlen, der nur mal in diese Thematik hineinschnuppern möchte. Ob mir dieses Buch jetzt Erkenntnisse gebracht hat, kann ich gar nicht sagen. Ich habe es halbwegs gerne gelesen, wundere mich nur etwas darüber, warum dieses Buch so ein Bestseller geworden ist. In einem Spiegel-Artikel von 2006 heißt es "Das populärwissenschaftliche Buch, bislang weltweit rund zehn Millionen Mal verkauft, machte Hawking zum berühmtesten lebenden Forscher unserer Zeit. Doch wirklich gelesen oder gar verstanden haben vermutlich die wenigsten die streckenweise schwere Kost, die der Kosmologe ihnen in seinem Bändchen vorsetzt. Spötter lästern deshalb, die "Kurze Geschichte der Zeit" sei das meistverkaufte ungelesene Buch seit der Bibel." Das ist meiner Meinung nach sehr zutreffend. Für mich bekommt das Buch jedenfalls nur eine mittelmäßige Bewertung.
  17. Cover des Buches Auf der Suche nach Schrödingers Katze (ISBN: 9783492240307)
    John Gribbin

    Auf der Suche nach Schrödingers Katze

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das beste populärwissenschaftliche Buch zum Thema und zur Geschichte der Quantenphysik. Im Prinzip die selbe Qualität wie Bryson's "Eine kurze Geschichte von fast allem" nur zum Thema Physik des 20/21 Jh.
  18. Cover des Buches A Short History of Nearly Everything (ISBN: 9780552997041)
    Bill Bryson

    A Short History of Nearly Everything

     (42)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Doof it yourself (ISBN: 9783404606429)
    Stefan Bonner

    Doof it yourself

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Lena.Lu
    Eine nette Lektüre für zwischendurch. Der Art des Humors ist teilweise wirklich gut gewählt, oft ist es aber auch etwas flach., Was mir besonders gefallen hat, waren dass die Kapitel an das "Jugenddeutsch" angepasst waren und Lernen "Lerning" wurde und aus Arbeiten "Arbeitig". Das war wirklich spaßig, ebenso dass die Kapitel in "Level" angegeben waren und zu jedem Beginn eines neuen Großkapitels beschrieben wurde, welche "Fähigkeiten man in den deinzelnen Leveln erlernen wird." Nette Sache also.
  20. Cover des Buches Die Physik von Star Trek (ISBN: 9783453109810)
    Lawrence M. Krauss

    Die Physik von Star Trek

     (13)
    Aktuelle Rezension von: paulsbooks
    Wenn man sowohl "Raumschiff Enterprise" oder seine Spin-Offs mag, als auch ein gewisses Interesse an Physik hat, wird sich manches Mal die Fragen stellen: "Wie soll das in der Realität aussehen?", oder: "Wann wird es das endlich geben?"

    Genau für diese Zielgruppe ist dieses Buch geschrieben. Der Technobabble im Trek-Universum wird ein wenig entschlüsselt und mit dem, was man über das Universum weiß, populärwissenschaftlich abgeglichen. Längst kann dies Werk die fiktiven Technologien nicht erschöpfend berühren, aber in jedem Fall werden Basistechnologien wie der Transporter oder der Warpantrieb intensiv behandelt. Und z.B. Information-Pads gibt es ja schon eine ganze Weile, auch wenn sie bei uns "Tablets" heißen und wesentlich intelligenter sind als die Pads, die es ab TNG gibt.

    Meine Meinung dürfte wenig überraschen und auf der Hand liegen: Für den physikalisch interessierten Trekkie ist dies ein interessantes und schnell lesbares Buch, für den Rest der Menschheit wäre es herausgeworfenes Geld und Zeitverschwendung. Da es aber nicht wenige Trekkies gibt, die davon träumen, auf Kommando an ihren Urlaubsort oder auf ein Raumschiff "gebeamt" zu werden oder ohne Generationenschiff-Konzept fremde Sternsysteme zu erforschen, hat es durchaus seinen Platz in den entsprechenden Regalen verdient.
  21. Cover des Buches Können wir die Welt verstehen? (ISBN: 9783103974812)
    Josef M. Gaßner

    Können wir die Welt verstehen?

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Bookreader34

    "Können wir die Welt Verstehen?" von den Physikern Josef M. Gaßner und Jörn Müller ist ein populärwissenschaftliches Sachbuch, in dem sie die Leser auf eine gedankliche Reise durch die Forschungsgeschichte der Physik von Aristoteles bis zur Stringtheorie mitnehmen. 

    Dafür bedienen sie sich auch der Metapher einer Gipfelexpedition. Diese beginnt bei den "Hügeln" der klassischen Mechanik, des Elektromagnetismus und der Atomtheorie. Weiter geht es über die Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie, die Quantenmechanik und die Quantenfeldtheorien. 

    Schließlich führen die Autoren die Leser zu den hohen "Gipfeln" der Schleifen-Quantengravitation, der Stringtheorie, der Supersymmetrie und der Dunklen Materie und Energie. Besonders ausführlich befassen sich die Autoren mit der klassischen Mechanik, der Quantenmechanik und der Quantenelektrodynamik.

    Die Erklärungen auf teils eher gehobenem populärwissenschaftlichem Niveau sind meiner Meinung nach meist wirklich gut verständlich, wobei es besonders in der zweiten Hälfte des Buches und vor allem im Bereich über die Quantenfeldtheorien für mich schon hin und wieder etwas kniffelige Stellen giab. Durch Abbildungen und Diagramme, die das Verständnis erleichtern, wird das Ganze ergänzt. Was auch zum Verständnis beiträgt, sind die vorkommenden Gedankenexperimente.

    Wer dieses Buch lesen möchte, sollte aber nicht vor physikalischen Formeln zurückschrecken. Denn die Autoren erklären auch die Mathematik vieler der vorgestellten Theorien, wenn auch in unterschiedlichem Umfang und mit meist zum Beispiel dadurch vereinfachten Formeln, dass nur eine Raumdimension berücksichtigt wird. Dabei kommen auch schon einmal (einfache) Differential- und Integralgleichungen zum Einsatz. Aber wie Integral- und Differentialrechung funktionieren, wird kurz und meiner Meinung nach ebenfalls gut verständlich erklärt. 

    Von den Autoren zum Beispiel aufgrund der verwendeten Formeln als besonders schwierig betrachtete Stellen, die nicht unbedingt für das allgemeine Verständnis gelesen werden müssen, sind durch ein "Achtung, rutschige Straße"-Schild und ein "Freie Fahrt"-Schild markiert.

    Man erfährt im Lauf des Buches zum Beispiel, wie Newton mithilfe der Erkenntnisse von Galilei zum freien Fall und den keplerschen Gesetzen auf sein Gravitationsgesetz gekommen ist und wie Planck aus dem Wienschen Verschiebungsgesetz und dem Rayleigh-Jeans-Gesetz sein eigenes Strahlungsgesetz gebildet hat.

    Außerdem wird erklärt, wie die zeitunabhängige und die zeitabhängige Schrödingergleichung zustande kommen. Ab der Herleitung der zeitabhängigen Schrödingergleichung nimmt dann die Anzahl der im weiteren Text vorkommenden Gleichungen merklich ab.

    Eingestreut im Text gibt es auch ein paar Einschübe, in denen Themen wie die Infinitesimalrechnung und die Fourier-Entwicklung erklärt werden. Auch die Herleitung des Planckschen Strahlungsgesetzes ist in einem der Einschübe, der auch als besonders schwierig markiert ist. Ich teile da aber nicht die Einschätzung der Autoren, da ich die Herleitung der Formel wirklich gut nachvollziehbar finde.

    Im Lauf des Buches werden viele Physiker genannt und ihre jeweiligen Beiträge zu den erläuterten physikalischen Erkenntnissen beschrieben. Von vielen der Forscher gibt es auch bildliche Darstellungen und über das Leben von manchen erfährt man auch etwas. Außerdem gibt es auch Zitate einiger Physiker, unter anderem von Albert Einstein und Richard Feynman.

    Gewürzt wird das Ganze mit etwas Humor hier und da. Zum Beispiel wird schon einmal der Passagier aus dem letzten Gedankenexperiment zuerst aus dem imaginären Raumschiff geworfen, bevor es mit neuer Fracht beladen wird.

    Schmunzeln musste ich auch jedes Mal, wenn mal wieder eine Orange zum Einsatz kam, für die die Autoren ein besonderes Faible zu haben scheinen. Auch ansonsten ist der Schreibstil sehr angenehm und leicht zu lesen. 

    Am Anfang gibt es ein von Harald Lesch verfasstes Vorwort und einen Prolog von den Autoren als Einleitung in die Thematik des Buches, die beide Lust aufs Lesen machen. Am Ende folgt dann noch ein Epilog, der offenbar von Josef Gaßner stammt. Wie man aus seinen eigenen Worten schließen kann, scheint dieser trotz der Nennung von Jörn Müller auf dem Einband der eigentliche oder zumindest der Hauptautor des Buches zu sein.

    An den Epilog schließt sich schließlich noch ein umfangreiches Stichwortregister zum gezielten Nachschlagen und die üblichen Quellennachweise an.

    So ziemlich an jedem Kapitelanfang und manchmal auch an anderen Stellen gibt es QR-Codes, die zu Videos führen, die auch auf der Internetseite urknall-weltall-leben.de und dem Youtube-Kanal Urknall, Weltall und Leben der Autoren zu finden sind. In diesen erfährt man wohl mehr zu den im Buch angesprochenen Themen. Da ich persönlich aber kein Smartphone besitze, konnte ich die QR-Codes nicht nutzen.

    Dennoch hat mir das Lesen im Großen und Ganzen aber viel Spaß gemacht und ich habe auch ein paar neue Dinge gelernt. Zum Beispiel kann ich jetzt etwas mehr mit den Begriffen Eichsymmetrie, Lie-Gruppen und abelsche Grupppen anfangen, da diese zumindest in den Grundzügen und mit anschaulichen Beispielen erklärt werden.

    Ich hätte mir aber noch ein griechisches Alphabet mit der Aussprache der Buchstaben im Anhang gewünscht, da im Text nicht von allen in den Formeln verwendeten griechischen Buchstaben die Aussprache genannt wird.

    Insgesamt gebe ich eine klare Kaufempfehlung für alle, die an Physik interessiert sind und sich dabei nicht von Formeln und dem, wenn auch stets populärwissenschaftlichen, teils eher gehobenen Niveau abschrecken lassen.

  22. Cover des Buches Der Hund, der Eier legt (ISBN: 9783644440111)
    Hans-Hermann Dubben

    Der Hund, der Eier legt

     (4)
    Aktuelle Rezension von: tob82
    Ich studiere Psychologie und habe deshalb relativ viel mit Statistik zu tun. Wenn man nun dieses Buch liest, fragt man sich, welchen Studien man überhaupt noch Glauben schenken kann. Im Prinzip kann man als Fazit daraus ziehen, dass man die Glaubwürdigkeit von Studien nur wirklich beurteilen kann, wenn man sich detailliert mit ihnen befasst. Dadurch wird natürlich positiverweise die Aufmerksamkeit für das Thema erhöht, allerdings sind die immer wieder von den Autoren angesprochenen Probleme der aktuellen Wissenschaftskultur ziemlich erschreckend, und als (hoffentlich) künftiger Psychologe auch abschreckend. Wenn es in der heutigen Forschung wirklich so zugeht, ist es für mich fraglich, ob eine wissenschaftliche Laufbahn reizvoll ist. Insgesamt ziehe ich natürlich die Aufklärung der Illusion vor. Das Buch hat mich daher wirklich zum Nachdenken angeregt.
    Ich denke, man kann das Buch jedem wärmstens empfehlen, der mit Forschung zu tun hat oder sich wirklich für das Thema interessiert. Ansonsten würde ich wahrscheinlich doch eher abraten, da das Thema sehr speziell ist und trotz des unterhaltsamen Stils der Autoren doch gelegentlich etwas "trocken" wird.
    Sehr gut haben mir übrigens die vielen - am Kapitelanfang stehenden - Zitate gefallen. Da konnte man doch einige Perlen finden.
  23. Cover des Buches An Utterly Impartial History of Britain (ISBN: 9780552773966)
    John O'Farrell

    An Utterly Impartial History of Britain

     (6)
    Aktuelle Rezension von: ralf_grabuschnig
    Ein sehr unterhaltsamer, lustiger und dennoch auch wertvoller Blick auf zwei Jahrtausende britischer Geschichte. Das Buch ist zwar fast 600 Seiten lang, doch es lohnt sich. Am Ende fühlt man sich doch, als hätte man einiges gelernt und es kam nicht nur einmal vor, dass ich beim Lesen laut auflachen musste.
  24. Cover des Buches Endlich Unendlich (ISBN: 9783902404626)
    Markus Hengstschläger

    Endlich Unendlich

     (3)
    Aktuelle Rezension von: HeikeG
    Ein hungriges langes Leben oder Ist der Mensch eine reparable "Maschine"? 100, 200, ja vielleicht sogar 500 Jahre leben und dabei auch noch gesund und aktiv bleiben! Ist das nicht ein uralter Traum der Menschheit? Der vielfach ausgezeichnete Wissenschaftler und Autor Prof. Dr. Markus Hengstschläger, Österreichs bekanntester Gen-Forscher und Mitglied des elitären Kreises der Berater des Papstes in Wissenschaftsfragen, der "päpstlichen Akademie für das Leben", hat sich dieser Möglichkeit in seinem neuesten Werk "Endlich unendlich" angenommen. Ein "Rezept" scheint die Wissenschaft schon gefunden zu haben: Fahren Sie Ihren Stoffwechsel gegen Null und Sie leben länger. Also, ab auf die Couch und ja nicht bewegen. Der Nachteil: ohne Chipstüte und Bier bitte schön. 1991 startete in Arizona ein Experiment mit dem Namen "Biosphere Two", bei dem unter einer Glaskuppel streng abgeschirmt von der Außenwelt das Ökosystem Erde in Miniatur nachgebaut wurde. Hier sollten Testpersonen (Wissenschaftler) mehrere Jahre lang nur von dem leben dürfen, was sie selbst in dieser kleinen Welt anbauen und ernten. Man wollte herausfinden, ob Menschen in einer künstlichen Biosphäre auf fernen Planeten überleben könnten. Das Ergebnis war letztendlich ernüchternd. Die Ernte fiel zu mager aus und die Menschen in der Kuppel wurden schon nach kurzer Zeit auf Zwangsdiät gesetzt - sie hungerten sogar. Nach zwei Jahren brach man das Experiment ab. Doch eines überraschte: Durch die strenge Diät waren die Versuchspersonen zwar stark abgemagert aber: Alle erwiesen sich als topfit und kerngesund. Fitter und gesünder als vorher. "Wer viel Energie verbraucht, viel atmet etc., produziert in seinen Zellen freie Radikale, die ihn in letzter Konsequenz schneller altern lassen. Organismen mit einem niedrigen Sauerstoff- und schließlich Energieverbrauch (Zersetzung von Nahrung etwa) müssten folglich länger leben.", so Hengstschläger. Aber ganz so einfach ist die Sache bei Weitem nicht, auch wenn im Labor bei Würmern und Mäusen mittels Kalorienreduktion schon erstaunliche Ergebnisse in Bezug auf ein längeres und vor allem fitteres Leben erzielt wurden. Markus Hengstschläger spinnt diesen Gedanken gar noch weiter. Denn theoretisch existiert nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in naher Zukunft ein Limit der Lebensspanne des Menschen gar nicht mehr. Altern ist, nüchtern betrachtet, nichts anderes als die Folge von Fehlern und diese muss man mittels Hightech-Medizin beseitigen. Ist es doch schon heute möglich, für fast jedes nicht mehr funktionierende Organ einen adäquaten Ersatz zu bekommen. Doch nicht die Transplantationsmedizin, als eine der Schlüsseldisziplinen für den erfolgreichen Fortschritt moderner Medizin zum Wohle des Menschen, ist die Zukunft. Ein anderer Forschungszweig, mit dem geheimnisvollen Namen "Tissue Engineering", gewinnt immer mehr an Bedeutung: die Züchtung von Gewebe im Labor. Was mit Haut- oder Knorpelzüchtungen bereits mehr oder weniger gut gelingt, könnte bald auch schon mit anderen menschlichen "Bauteilen" wie Knochen, Fettgewebe oder gar ganzen Organen funktionieren. Einen ersten Erfolg konnte ein amerikanischer Urologe und Stammzellenforscher bereits mit einer komplett gezüchteten und voll funktionsfähigen Harnblase eines Hundes verzeichnen. Vielleicht steht dem folgenden visionären Motto bald nichts mehr im Weg: "Wir sind dem Altern nicht mehr mit Haut und Haaren ausgeliefert, weil schließlich beides im Labor nachwachsen kann." "Hätte man alles verstanden, alles bedacht und alles unter Kontrolle, so müsste als Folge daraus der Mensch zu einer vollständig reparablen Maschine werden, die man eben bloß in Schuss halten müsste.", schlussfolgert Hengstschläger. Ein endlich unendlicher Mensch? Nicht nur der Autor antwortet hier spontan: "Hoffentlich nie!" Hengstschläger erklärt in seinem leicht verständlichen, auch für den Laien gut nachvollziehbaren Buch die Zusammenhänge zwischen Genetik und dem Altern. Er plaudert über den Aufbau, das Leben und die Endlichkeit der Zellen und der Chromosomen, erläutert den Nutzen, aber auch den Nachteil von zu viel freien Radikalen und beschreibt den Mechanismus sowie den Sinn des Alterns. Der 40-jährige Universitätsprofessor unternimmt einen Abstecher in die Stammzellenforschung und wie man mit Genen das Alter "austricksen" kann. Er diskutiert über die moralischen Aspekte der Genetik, so zum Beispiel die Thematik des Klonens. Am Ende geht er auf verschiedenste "lebensverlängernde Maßnahmen" ein, die man durchaus heute schon beachten und "anwenden" kann. Dazu gehören natürlich eine gesunde Ernährung, der moderate Genuss von Rotwein, das "optimale" Gewicht, der "richtige" Schlaf und ein glückliches Leben, also eine positive Lebenseinstellung. Auch die Auswirkungen eines unendlichen Lebens auf unser Gehirn, ein nicht zu unterschätzender Einfluss, betrachtet Hengstschläger. Störend wirkt jedoch seine Vielzahl an eigentlich bedeutungslosen Einsprengseln aus seinem ganz privaten Leben. Diese offensichtlich auf einen humoristischen Effekt und abwechslungsreiche Unterhaltung zielenden Phrasen und personifizierten Fragen an den Leser nehmen dem Buch zeitweilig die wissenschaftliche Tiefgründigkeit und lassen es dann zu einem "populistischen Spektakel" verblassen. Jedoch gelingt dem Autor im hinteren Teil des Buches die Rückkehr in seriösere Bahnen und damit einer wissenschaftsjournalistisch ansprechenderen Vermittlung dieser hochinteressanten Thematik. Hier überrascht der Vorzeigewissenschafter sogar des Öfteren mit überlegenswerten philosophischen Ansätzen. Fazit: Werden wir bald unendlich leben können? In einem leicht verständlichen, mitunter jedoch allzu saloppen, rhetorisch überstrapazierten Ton und störend-ironischen Humor, greift Markus Hengstschläger die biologisch genetischen Voraussetzungen und Zukunftsaussichten des Menschen auf. Letztendlich bewegt er sich jedoch nur an der Oberfläche. Ein wenig mehr Tiefe hätte dem Werk durchaus gut zu Gesicht gestanden.

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