Bücher mit dem Tag "pr"

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62 Bücher

  1. Cover des Buches When it's Real – Wahre Liebe überwindet alles (ISBN: 9783492061087)
    Erin Watt

    When it's Real – Wahre Liebe überwindet alles

     (428)
    Aktuelle Rezension von: Nachtblume

    Das Buch lässt sich durch den flüssigen Schreibstil gut lesen und ist insgesamt recht seichte Unterhaltung. Manche Formulierungen klingen altbacken und/oder total kitschig und irgendwie fühlt es sich an, als wäre man manchmal Anfang der 00er gefangen. Außerdem ist die Bezeichnung "Chick" irgendwie echt grausig

    Für Vaughn hätte ich mir eine stärkere Charakterentwicklung gewünscht. Schon zu Beginn wird schnell klar, dass sie Konflikte meidet und sich lieber wie Dreck behandeln lässt, als ihrem gegenüber - in dem Fall ihrem Freund W - Kontra zu geben. W ist total manipulativ und ekelhaft. Seine Respektlosigkeit hat mich während des Lesens so wütend gemacht. Ugh! Sie war mir durchgehend einfach zu naiv und gutgläubig und ich hätte mir wirklich gewünscht, dass sie mal auf den Tisch haut und für sich einsteht. Sich für sich selbst stark macht und nicht immer nur alles schluckt.

    Anders als Vaughn hat Oakley eine recht nette Entwicklung durchgemacht. Zwar war auch diese nicht ganz offensichtlich, aber man konnte sie definitiv wahrnehmen. Zu Beginn fand ich ihn unheimlich nervig und anstrengend, weil er die klassische, verwöhnte Göre war, die man von einem jungen Popstar erwartet. Das änderte sich aber wirklich viel schneller, als ich erwartet hätte und damit bin ich sehr zufrieden.

    Ein weiterer Kritikpunkt an "When it's real" sind die angefangenen Handlungsstränge, die einfach nicht mehr aufgegriffen werden, obwohl da noch deutliches Potenzial drinsteckte und man sie besser ausbauen hätte können. Da hätte ich mir deutlichere Abschlüsse gewünscht. Gerade, was den Konflikt mit W angeht. Ich ärgere mich so sehr darüber, dass die ganzen Punkte, die sie realisiert, nachdem er sich wie ein A/sch aufführt, einfach nicht mehr aufgegriffen und thematisiert werden. Zumal der Typ Dinge abzieht, die einfach gar nicht klar gehen.

    Gut gefallen hat mir die Natürlichkeit des Verlaufs zwischen Vaughn und Oak. Die entstehende Bindung wirkt auch mich überhaupt nicht inszeniert und erzwungen, sondern realistisch und authentisch. Es macht Spaß, zu verfolgen, wie die Beiden sich kennenlernen und näher kommen.

    Ansonsten merkt man doch sehr, dass es sich eher an jugendlichere Leser*innen wendet, die noch jünger sind als ich - ich bin 23. ^^' - Mir hätte ein wenig mehr Tempo, Knistern und Spannung zwischen Vaughn und Oak nichts ausgemacht.

    Die Mini-Sidestory um Paisley, ihrer großen Schwester, die übrigens echt sympathisch ist, und Ty war nett, aber auch vorhersehbar.

    Tatsächlich hätte ich bei dem großen Konflikt der Geschichte etwas anderes erwartet, war aber nur minimal positiv überrascht, weil auch Erin Watt hier das Rad nicht neu erfindet. Das ist okay, aber mehr auch nicht.

    Das Ende hat mir nicht gefallen. Es wirkt einfach überstürzt und hingeschmiert, als hätte man einfach schnell fertig werden wollen und unterstützt mein Gefühl von angefangenen Strängen, die nicht beendet werden. Hier hätte ich mir mehr Ausbau gewünscht.

    Von mir bekommt das Buch 3 Sterne und eher keine Leseempfehlung, weil ich nach dem Lesen eher frustriert als glücklich bin.

  2. Cover des Buches Hummeln im Herzen (ISBN: 9783404175840)
    Petra Hülsmann

    Hummeln im Herzen

     (655)
    Aktuelle Rezension von: Estelle38

    Diese Rezi hier ist stellvertretend für viele ihrer Romane. Ich lese eigentlich jeden Roman von ihr, weil die Autorin auf dem Leben schreibt. Es geht um lustige und leicht verstrickte Begenungen von unterschiedlichen Menschen, die am Ende zusammenfinden.

    Hier gehte um Lea. Sie hat anfangs richtig Pech und braucht jemanden um wieder auf die Beine zu kommen.
    Wie es weitergeht, lest selbst. Ich bin mir sicher ihr werdet Spaß haben.

  3. Cover des Buches Flammenbrut (ISBN: 9783499249167)
    Simon Beckett

    Flammenbrut

     (853)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nachdem ich Tiere von Simon Beckett – ein weiteres rot/weiß Buch – gelesen hatte und wirklich enttäuscht war, habe ich einem zweiten Einzelband im Buddyread eine Chance gegeben. Gleich vorweg: Auch dieses Buch konnte mich nicht begeistern und wir haben sogar einstimmig entschieden, den Buddyread nach nur drei Tagen abzubrechen und die gekürzte Hörbuchversion zu wählen. Im Grunde, wollten wir lediglich wissen wie es nun ausgeht.

    Am besten an diesem Buch war das Cover. Ich mag diesen Stil und habe aus diesem Grund auch alle vier Bücher dieser Art im Regal stehen, ist jetzt eben Deko. Der Erzählstil war eintönig und ich habe keinen Bezug zu den Charakteren gefunden. Es stellte sich als sehr schwer heraus auch nur einen der Charaktere zu mögen. Ich glaube sogar, dass „der Böse“ in dieser Runde den meisten Tiefgang hatte und somit am längsten im Gedächtnis bleiben wird.

    Kate Powell – die Protagonistin – ist meines Erachtens egoistisch, unbedacht und wahnsinnig stur. Sie versucht ihre Ziele durchzusetzen und denkt zu wenig über die möglichen Folgen nach. Im Grunde ist sie einsam und denkt, dass sie mithilfe eines Kindes ein erfüllteres Leben führen wird. Jeder der bei klarem Verstand ist, weiß, dass ein Kind nicht die Lösung für die eigenen psychischen Probleme ist und einen auch nicht aus der Einsamkeit befreien kann. Als alleinerziehende Mutter weiß ich, dass das Leben gerade mit Kind auch sehr einsam sein kann, weil man in einigen Situationen nicht mehr weiter weiß und eigentlich auf Hilfe eines Partners angewiesen ist. Letztendlich ist zusammenfassend zu sagen, dass Kate Powell eine unzufriedene Existenzgründerin und ein frustrierter Single ist, die über ihren betrügerischen Exfreund nicht hinweg kommt.

    Ihre beste (und leider auch einzige) Freundin Lucy ist verheiratet und hat zwei Kinder, sie hält nichts von Kates Entscheidung und das ist meiner Meinung nach ein guter Rat. Aber auch ihr fehlt es manchmal an Einfühlungsvermögen und Sympathie. Ihr Mann Jack wird nur kurz angeschnitten und spielt im Grunde keine tragende Rolle in der Story. Und dann ist das noch Alex Turner – der Samenspender. Ein Psychiater mit einem offensichtlichen Geheimnis. Dass etwas mit ihm nicht stimmte, war von Anfang an klar und das fand ich etwas schade. Man hätte durch ihn mehr Spannung erzeugen können, aber auch hier wurde das eigentliche Potential nicht ausgeschöpft. Da ich an der Stelle nicht spoilern möchte, werde ich mit der Charakterbeschreibung aufhören.

    Das Ende war ebenfalls vorhersehbar und hat keine Überraschungen mehr bereitgehalten. Zwei Herzen gibt es allein für das Profil des Täters, da dieser trotz mangelhafter Beschreibung und größtenteils hervorsehbarer Vergangenheit ein bisschen Interesse geweckt hat, das Buch in gekürzter Variante zu beenden.

    Der Verlag zeigt auf seiner Website folgende zwei Kurzmeinungen: „Absolut lesenswert!“ Rheinische Post und „Überraschend und rasant.“ Ruhr Nachrichten. Natürlich wird der Verlag keine Verriss Rezensionen zeigen, aber das kann ich echt nicht nachvollziehen. Ich bin mir nicht sicher, ob das Buch von so einem großen Verlag herausgebracht worden wäre, wenn es ein unbekannter Autor geschrieben hätte. Aber das werden wir niemals erfahren.

    Ich werde den anderen beiden Büchern sicher irgendwann noch eine Chance geben, aber erstmal bin ich geheilt.

  4. Cover des Buches Lucy in the Sky (ISBN: 9783596179350)
    Paige Toon

    Lucy in the Sky

     (813)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    „Hi Lucy! Habe gerade mit James in deinem Bett geschlafen. Dachte, du solltest das wissen. 4mal diesen Monat. Hübsche Bettwäsche! XXX“ > Diese SMS liest Lucy kurz bevor ihre Maschine von London nach Sydney abhebt und das Handy ausgeschaltet werden muss. Nun grübelt sie den ganzen Flug über und auch der Zwischenstopp mit Anrufen bei James beruhigt sie kaum. In Australien kann sie abschalten. Ihre besten Freunde Sam und Molly werden heiraten und ein wenig Heimweh an die Kindheit kommt auch dazu. Als dann plötzlich der inzwischen erwachsene Bruder von Sam, Nathan, auftaucht, ist sie vollends verwirrt. Geplagt von Eifersucht und Misstrauen ihrem Freund James gegenüber, Sehnsucht nach Australien und der Anziehungskraft zu Nathan, reist Lucy nach 2 Wochen erst einmal nach London zurück und versucht die SMS zu vergessen.

     

    Meine Einschätzung:

    So eine SMS würde mich vollends verrückt machen! Man schwankt bei Lucy oft zwischen „vertraue deinem Freund“ und „sei doch nicht so naiv“. Ich muss zugeben, dass ich James unsagbar ätzend fand von seiner gesamten Art und Charakter her. Wozu erzählt er immer so merkwürdige Geschichten? Was kann man ihm glauben?   Letztlich habe ich null Verständnis für Lucy, da sie ihre gedankliche Pro- und Contra-Liste zugunsten eines Mannes entscheiden lässt, auf dessen Seite steht, dass sie ihm nicht vertraut und das auch noch nie getan hat. Warum ist sie dann bitte mit James zusammen? Ist sie tatsächlich so oberflächlich, dass ihr die gemeinsame Wohnung und die finanzielle Sicherheit wichtiger ist, als das wild klopfende Herz und die Unbeschwertheit, die sie bei Nathan verspürt? Mit ihm kann sie sein, wie sie ist, muss sich nicht verstellen, kommt mit seinen Freunden klar (denn es sind ja auch teils ihre) und sie lacht sogar. Mit James ist alles so steif und eine verlogene Scheinwelt, die sie da geschaffen haben.  Diese unverständliche Einstellung von Lucy hat sie mir bis fast zum Ende des Buches recht unsympathisch gemacht. Sie setzt merkwürdige Prioritäten.

    Nichtsdestotrotz hat mir das Buch gut gefallen. Es war witzig und etwas aus dem Leben gegriffen. Einige Charaktere sind gut in die Handlung eingeflossen, manche allerdings etwas überflüssig. So sind es zum Beispiel zu viele Freundinnen, alte und auch neue, die in London zum ganzen Gefühls-Wirr-Warr von Lucy ihren Senf dazugeben. Es ist interessant die Entwicklung von Lucy zu begleiten, die Stück für Stück erkennt, was im Leben wichtig ist und was vielleicht bisher überbewertet war. Sie macht sich viele Gedanken und räumt damit ihr Inneres etwas auf. Auch die Für und Wider London gegen Australien greift sie immer wieder auf und durchdenkt ihr Handeln in Hinblick auf die Folgen. Das finde ich gut.

    Ich bin durch Zufall auf die Autorin gestoßen und lese mich jetzt durch ihre Bücher durch. Es war auch witzig im Jahr 2021 von SMS, teurer Handyrechnung und „Handy aus im Flugzeug“ zu lesen. Fast ein bisschen nostalgisch :- )

  5. Cover des Buches Winterzauber wider Willen (ISBN: 9783956490767)
    Sarah Morgan

    Winterzauber wider Willen

     (384)
    Aktuelle Rezension von: Janine_Niggemeier

    Der perfekte Roman für kuschelige Abende auf der Couch! Dezember: und Kayla Green hat nur einen Weihnachtswunsch: dass das "Fest der Liebe" möglichst schnell vorbeigeht! Schlitten, Rentiere und dieser bärtige alte Mann im roten Mantel sind ihr ungefähr so angenehm wie Zahnschmerzen. Da kommt der PR-Expertin der Auftrag von Jackson O’Neil sehr gelegen. Als der Hotelier sie bittet, die Feiertage im malerischen Snow Crystal zu verbringen und dort eine Kampagne für das Skiresort seiner Familie zu entwickeln, kann Kayla nicht Nein sagen. Immerhin ist Jackson ihr Auftraggeber - und dazu äußerst attraktiv! Und die luxuriöse Blockhütte, in der er sie einquartiert, entpuppt sich zum Glück als lamettafreie Zone. Doch schon das erste Treffen mit Jacksons Familie bringt die Weihnachtshasserin ganz schön in Bedrängnis …

    Ein Weihnachtsroman ganz nach meinem Geschmack! Diese wunderschöne Geschichte hat mich verzaubert. Ein Schreibstil, der sich schön lesen lies und Protagonisten, die es einem leicht gemacht haben, mitzufiebern und sich in jeden einzelnen von ihnen zu verlieben. Die Details der Winterwunderlandschaft waren einzigartig beschrieben, dass man förmlich ins Schwärmen kam. Kayla Green - der Weihnachtsmuffel im Buch - war von Anfang an sympathisch und ich habe mir so sehr gewünscht, dass sie endlich die wichtigen Dinge im Leben erkennt und nicht nur an ihre Arbeit denkt. Dazu kam Jacksons Durchhaltevermögen, der Kayla hartnäckig vom Genießen des eigenen Lebens überzeugen wollte und auch in Sachen Liebe sehr überzeugend auf seine Gefühle gehört hat.

    So viel Gefühl, so wunderbar geschrieben!! Eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte, die ich jedem ans Herz legen kann. Zum Träumen geschaffen. Dies wird auf jeden Fall nicht mein letztes Buch der Autorin bleiben.

  6. Cover des Buches Aus Versehen verliebt (ISBN: 9783442369126)
    Susan Elizabeth Phillips

    Aus Versehen verliebt

     (514)
    Aktuelle Rezension von: TWDFanST

    ... als sie zweitens denkt.

    Georgie York will ihre Schauspielkarriere in Gang bringen, da sie kaum no h gute Rollen angeboten bekommt. Georgie weiß auch schon genau, wie das klappen kann: mit einer Scheinehe für Presse und Fans. Ihr Ehemann soll ausgerechnet ihr Ex-Serienliebhaber Bram werden, den sie für einen totalen Idioten hält. Doch dann erlebt Georgie eine Überraschung...

    Was auf den ersten Blick nach totalen Kitsch klingt, ist es nicht. Denn schließlich handelt es sich hier um ein Buch von Susan Elizabeth Phillips und die schreibt keinen Kirsch. Ihre Hauptcharaktere sind starke Frauen, die das große Glück suchen. Das Ganze verpackt die Autorin in einen wirklich guten Liebesroman , der flüssig zu lesen ist und eine gewisse Spannung hält, auch wenn das Ende eigentlich klar ist.

  7. Cover des Buches Thursday Next: In einem anderen Buch (ISBN: 9783423212946)
    Jasper Fforde

    Thursday Next: In einem anderen Buch

     (268)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Man kommt sehr gut in die Geschichte rein. Wenn man noch weiß wer Thursday, Bowden und Landen ist, dürfte man keine Schwierigkeiten haben.

    Der zweite Teil ist sogar noch abgedrehter als der erste. Ich würde sagen, dass der erste Teil schon etwas Verrücktes an sich hatte, aber dieser Teil ist wirklich abgedreht.

    Das meine ich nicht mal negativ, weil ich sowas liebe! Aber das muss man mögen, sonst wird man mit diesem Buch nicht glücklich werden.

    Dieses Mal wird auch mehr Blick auf die Welt und Thursdays Familie gelegt. Die beide so einiges zu bieten und entdecken haben.

    Jeder hat in seiner Familie diesen einen verschrobenen, leicht verrückten Onkel oder Tante. Bei Thursday sind ALLE Mitglieder ihrer Familie so. Und das ist absolut sympathisch – man möchte ein Teil davon sein.

    Die Detailliebe für diese Welt/Gesellschaft ist unglaublich und wirklich alles fügt sich zu einem perfekten Bild zusammen – auch wenn es noch so abgedreht ist.

    Selbst vermeintlich alltägliche Dinge werden zum Erlebnis. Allein die Darstellung eines Buchverkaufes von stark reduzierten Büchern in einem modernen Antiquariat, war der Hammer!

    In diesem Band wurde viel Fokus auf Zeitreisen gelegt.

    Das Ganze auch mehr auf die fiktive, als wissenschaftliche Sicht. Es gab da durchaus Paradoxien, aber die wurden von dem Buch selbst aufgegriffen bzw. angesprochen und sehr charmant erklärt. Deshalb finde ich das wirklich gut gemacht und natürlich ist es auch sehr kreativ in Szene gesetzt. 

    Allerdings erlaubt dieses Konzept der Geschichte sehr viel. Auch außerhalb der Zeitreisesache gibt es ein paar Dinge, wo sich logische Fehler finden lassen. Die werden in aller Regel aber gut kaschiert.

    Man übertreibt bei dieser Reihe auch wirklich nicht, wenn man sagt, dass so ziemlich alles an dem Buch kreativ ist.

    Da wird auch nicht von Parallelwelten, Zeitrealitäten oder auch eine ganze Welt der Gedanken halt gemacht.

    Es werden allgemein sehr viele Themen an- oder besprochen. Wie z.B. Zeitreise, Ausmaß von Erinnerungen, Konzernmonopole, Überwachung, Zensur, der Frage was Kunst ist usw.

    Aber natürlich steht im Mittelpunkt, die Liebe zur Literatur, die man auch in diesem Band überall herauslesen kann – vielleicht sogar noch mehr als im ersten Band, weil sich hier nicht auf ein Roman fokussiert wird.

    Allerdings müsste man alle Werke gelesen haben, auf die hier angespielt werden, weil man sonst ein paar Raffinessen verpasst.

    Das dumme ist, dass man vorher nicht wissen kann, auf was für Werke oder Figuren angespielt werden. Denn es gibt keine Liste oder so etwas. Man merkt das Defizit also erst, wenn es zu spät ist (zumindest wenn man keine Lust hat das Buch zu unterbrechen und das betreffende Werk nachzulesen).

    Was ich auch etwas schade fand war, dass das Buch nicht so ganz in sich abgeschlossen ist – damit hatte ich aber gerechnet, weil es bei dem ersten Band der Fall war.

    Es ist auch nicht gänzlich offen, ich würde sagen es gab in dem Band zwei große Handlungsthemen – eine davon wurde aufgelöst, die andere nicht. Irgendwie fühlte ich mich da fast ein wenig halbherzig zurück gelassen – aber macht nichts, ich habe den dritten zum Glück bereits griffbereit.

     

    Fazit

    Insgesamt bin ich bisher sehr begeistert von der Reihe – ich finde den zweiten Band sogar noch etwas besser als den ersten.
    Es ist unglaublich kreativ, es ist vielschichtig, sehr unterhaltsam und eine Liebeserklärung an die Literatur.

  8. Cover des Buches Sahnehäubchen (ISBN: 9783426638712)
    Anne Hertz

    Sahnehäubchen

     (286)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Nachdem schon Silvester ein Reinfall war, darf PR-Beraterin Nina Seefeld zum Start ins neue Jahr noch Telefondienst in der Agentur schieben, während die Chefin ihren Urlaub verlängert. Kurz darauf vergeigt Nina das Vorstellungsgespräch mit einem Volontärsanwärter. Zwar hat Langzeitstudent Tom Weidner mit seiner lockeren Lebenseinstellung wirklich nicht die besten Voraussetzungen für den Posten, leider ist er aber der Sohn eines Verlegers, der als Kunde geangelt werden soll. Glücklicherweise ist der Junior nicht nachtragend und tritt seinen Vetternwirtschaftsposten doch noch an. Aber gerade beim wichtigen neuen Auftrag, der Promotion für den selbsternannten amerikanischen Aufreißerkönig Dwaine F. Bosworth und seine Baggerbibel, erlaubt er sich einen Schnitzer. Nina würde am liebsten hinschmeißen. Stattdessen muss sie mit Tom und dem schmierigen Macho Dwaine durch die Provinz tingeln – und lernt dabei ganz andere, liebenswerte Seiten an ihnen kennen.

    Mit ihrem sechsten Roman setzen die Schwestern Wiebke Lorenz und Frauke Scheunemann, die gemeinsam hinter dem Pseudonym Anne Hertz stehen, ihrer Zusammenarbeit tatsächlich das „Sahnehäubchen“ auf. Wieder einmal zeigen sie, dass die Wirklichkeit schräger ist als jede Fiktion. Denn ihr Aufhänger, der Pick Up Artist, ist keineswegs eine Hertzsche Erfindung. Dem Autorenduo scheinen solche kuriosen Geschichten einfach in den Schoß zu flattern. Vermutlich liegt es jedoch eher daran, dass sie Augen und Ohren offenhalten und instinktiv wittern, welche unglaublichen, aber wahren Auswüchse unserer Gesellschaft als geniale Storyidee taugen. Hinzu kommen ein messerscharfer Blick für die Absurditäten des Alltags, der charmant-spröde Humor sowie Charaktere, deren Bandbreite von mit leichten Macken bis exzentrisch reicht. Gnadenlos und urkomisch lassen sie ihre Heldin in peinliche Situationen schlittern, aus denen sie es irgendwie immer einigermaßen würdevoll herausschafft, und sie nebenbei noch die Liebe finden, nach der sie gar nicht gesucht hat. Damit ist der Gute-Laune-Mix perfekt. (TD)

  9. Cover des Buches Amore macchiato (ISBN: 9783492303231)
    Kathrin Corda

    Amore macchiato

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Lesebegeisterte
    Annika soll ein Mega Event auf der wunderschönen Insel Sardinien organisieren. Dort angekommen erwarten sie aber jede Menge Probleme. Auch der Gutaussehende Riccardo bringt Annika ganz schön durcheinander. Witziger, romantischer Italien Roman. Ideale Urlaubslektüre.



  10. Cover des Buches Entschuldige, ich liebe dich (ISBN: 9783547711554)
    Federico Moccia

    Entschuldige, ich liebe dich

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Jesmen
    Ich habe das Buch angefangen zu lesen und wurde nicht enttäuscht. Es ist genauso wie beschrieben. Geschäftsmann trifft durch einen Unfall seine deutlich jüngere Traumfrau. Die Frage ist, können sie alle Hindernisse aus dem Weg räumen sowie gegen die gesellschaftlichen Ansichten ihre Liebe vergrößern?!
    Das Buch ist flüssig geschrieben. Man fliegt durch die Seiten und es läd zum träumen ein.
    Der Film zu dem Buch ist ebenfalls sehr gut umgesetzt.
    Von mir 4,5 Sterne. ♥
  11. Cover des Buches Trust Agents (ISBN: 9780470743089)
    C. Brogan

    Trust Agents

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Willkommen im Wahnsinn (ISBN: 9783442376674)
    Pippa Wright

    Willkommen im Wahnsinn

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Mone_S
    Dieser Roman handelt von der Protagonistin Lizzy Harrison, die eifrig für eine PR-Agentur arbeitet. Ihre Freundin Lulu Miller denkt, dass Lizzy spontaner werden sollte, und bekommt diese bei einem Weinabend dazu, eine Abmachung zu treffen: Lizzy sollte in Zukunft öfter die Kontrolle verlieren.

    Ich habe diesen Roman gekauft, weil mich der Klappentext sehr angesprochen hatte und ich gerne wissen wollte, wie Lizzy aus dem geplanten Tagesablauf ausbricht. Wer kennt straffe Tagespläne nicht?!

    Positiv fand ich, dass der Roman in 32 überschaubare Kapitel aufgeteilt ist, sodass ich ihn immer mal zwischendurch lesen konnte. Auch die Schreibweise des Ich-Erzählers aus der Position Lizzys heraus empfand ich sehr angenehm und man war direkt im Geschehen integriert.
    Natürlich fehlte in diesem Roman auch nicht der verpatzte Verführungsmoment: Die Situation, wo sie sich für ihn zurecht gemacht hat und er unerwartet mit Besuch nach Hause kommt, woraufhin sie sich in der Speisekammer versteckt… Diese und andere kleine Missgeschicke machen Lizzy sehr sympathisch und den Roman sehr unterhaltsam.

    Lediglich Lizzys Freundin Lulu empfand ich etwas anstrengend, schon „…und Lulu weiß, was am besten für mich ist“ in der Abmachung sprechen für sich, aber es braucht wohl diese übertriebene Art, um die Verschiedenheit der zwei Freundinnen herauszuheben.
    Dass es in dem Roman sehr lange um den „Star“ Randy geht, hätte ich beim Titel des Buches und Klappentext allerdings nicht erwartet. Er ist Anlass für eine Reihe „wahnsinniger“ Erfahrungen Lizzys. Von daher akzeptabel, jedoch hatte ich bei dem Klappentext eher mit mehr privaten Eskapaden in der Freizeit gerechnet und weniger mit beruflich hervorgerufenen.

    Fazit: Es ist für mich ein unterhaltsamer Frauenroman für zwischendurch.

  13. Cover des Buches Voll auf Ex-Kurs (ISBN: 9783442471683)
    Lena Gold

    Voll auf Ex-Kurs

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Buechersuechtig
    DIE GESCHICHTE... Pias Freund, der Musikproduzent Sebastian, gibt ihr nach 5 Monaten trauter Zweisamkeit den Laufpass. Doch aufgeben kommt für die Werbetexterin nicht in Frage, denn sie will Basti auf alle Fälle zurückgewinnen. Nach fast 3 Wochen voller Liebeskummer findet Pia im Internet zufällig ein Seminar namens "Voll auf Ex-Kurs", das eine 99%ige Erfolgsgarantie verspricht. Und so macht sich die 33-jährige Hamburgerin auf den Weg nach Berlin, um ihren Ex zurückzugewinnen. Im Ex-Kurs erfahren die Verlassenen, wie sich verhalten sollen und dort trifft Pia auf Lars, den einzigen männlichen Seminarteilnehmer, der ebenfalls in Hamburg wohnt und mit dem sie sich gut versteht. Gemeinsam wollen die Werbetexterin und der rothaarige Bauingenieur die 6-wöchige Pause, in der sie sich beim Ex-Partner nicht melden sollen, überstehen und sich Mut machen. Ob das klappt? Wird es Pia über diese lange Zeit schaffen, sich für Basti quasi unsichtbar zu machen?? MEINE MEINUNG: "Voll auf Ex-Kurs" heißt der Debütroman von Lena Gold, den ich mir aus der Bücherei mitgenommen habe. Hin und wieder möchte ich auch etwas fürs Herz lesen und da kam mir dieser Roman gerade recht. Schauplatz ist Hamburg, der Wohnort der Autorin. Die Story beginnt am 26. September, dauert bis zum 16. Dezember und findet 1 Jahr später seinen Abschluss. Protagonistin Pia Weiland ist 33, eine durchschnittliche Frau und arbeitet als Werbetexterin bei einer kleinen Agentur, wo es turbulent zugeht. Manchmal überspannt sie allerdings den Bogen und muss dann von ihrer Freundin und Kollegin Barbara auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden. Männermäßig herrscht in Pias Leben Chaos, denn obwohl sie auf dem Papier noch immer mit einem netten Mann, der Pia jetzt noch auf Händen trägt und zu gut für diese Welt ist, verheiratet ist, trauert sie ihrem Ex Sebastian hinterher und will den freiheitsliebenden Beziehungsmuffel unbedingt zurück. Und dann lernt sie Lars, ihren Leidensgenossen, kennen und versteht sich auf Anhieb gut mit ihm... Es gefällt mir sehr, dass Pia eine normale Frau mit ein paar Kilos zu viel auf den Rippen ist, die mit dem Verlassen werden zurechtkommen muss und sonst auch alltägliche Probleme hat. Dadurch kann man sich als Lese(in) schnell mit der liebenswerten Hauptperson identifizieren. Die vorkommenden Männer sind dagegen alle ein wahrer Augenschmaus, denn die sind durch die Bank sehr gutaussehend und charismatisch. Aber welche Frau wünscht sich nicht solche Männer? Und auch Barbara, die sich mit Pia ein Büro teilt, ist wunderschön anzusehen und Pia eine wahrhaft gute Freundin. Ein wenig klischeehaft sind die Protagonisten schon geraten, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Obwohl die Grundidee zu diesem zauberhaften Roman nicht ganz neu ist, wurde sie gut umgesetzt. Dabei hätte ich noch gern mehr über den Seminarinhalt und die Beziehungstipps des Gurus erfahren, das wurde mir zu schnell abgehandelt. Lena Gold hat in die Handlung einige interessante, unerwartete Wendungen eingebaut, dessen ungeachtet ist eine gewisse Vorhersehbarkeit (mit kleinen Längen) gegeben und ich ahnte schon relativ früh, worauf die Sache hinausläuft. ;-) Ich-Erzählerin Pia schildert frisch von der Leber, wie ihr Leben momentan aussieht, was sie dagegen unternehmen möchte und tritt öfters in Fettnäpfchen. Dies macht sie allerdings so charmant, dass ich manchmal aus dem Lachen nicht herausgekommen bin. Und auch wenn die Geschichte manchmal durchaus traurige Züge voller Herz-Schmerz annimmt, gewinnt die humorvolle Seite die Überhand. Lena Golds Schreibstil ist locker-flockig und die witzigen Dialoge tun ein Übriges, damit sich dieser Roman flott lesen lässt. FAZIT: Der Debütroman von Lena Gold punktet mit einer liebenswerten Hauptperson samt humorvoller Story voller Gefühle und einer locker-leichten Schreibweise, die manchmal etwas ins Klischeehafte bzw. Vorhersehbare abrutscht. "Voll auf Ex-Kurs" erhält von mir unterhaltsame, tolle 4 STERNE.
  14. Cover des Buches An der Ostsee sagt man nicht Amore (ISBN: 9783453418349)
    Katharina Jensen

    An der Ostsee sagt man nicht Amore

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Pia_Jil
    Die 34-jährige Anne lernt man zu Beginn im Hochzeitskleid auf der Flucht mit ihrem Mini kennen. Nicht aus Angst vor ihrer Hochzeit flüchtet sie, so wie man zuerst vielleicht vermuten könnte, sondern direkt nach ihrer Hochzeit in der Hochzeitssuite. Den genauen Grund dafür erfährt man erst sehr spät im Verlauf der Geschichte, es bleibt also spannend. Diese Spannung möchte ich euch natürlich auch nicht vorwegnehmen. Aus Mangel an anderen Ideen und Möglichkeiten beschließt Anne kurzerhand zu ihren Eltern nach Stralsund zu fahren. Dort angekommen sieht sie jedoch den Wagen ihrer Schwester und weil sich die beiden nicht gut verstehen, hat Anne doch keine Lust zu ihren Eltern zu gehen.

    Kurzerhand fährt Anne auf die Insel Rügen nach Zicker, wo sie viele schöne Ferien in ihrer Kindheit verbracht hat, um vielleicht wieder etwas glücklicher zu werden. Immer noch im Brautkleid legt sich Anne dort über Nacht am Strand auf eine Jogamatte zum Schlafen. Am nächsten Morgen begegnet sie dem mürrischen Fritz, mit dem sie damals ihren ersten Kuss erlebt hat. Sein Vater lädt Anne dann nach einer Heulattacke in das Haus der Kliesows, wo sie auch von der Mutter Christa herzlich empfangen wird. Direkt nebenan hat die Familie eine Ferienwohnung, wo sich Anne für die nächste Zeit einnistet.

    Nach einigen verheulten Tagen im Bett traut sich Anne wieder an die frische Meerluft und lernt den Fischer Fritz besser kennen. Auch wenn dieser recht schweigsam ist, verstehen sich die beiden nach einer Weile doch immer besser und Anne kann sich viel besser wieder auf sich selbst konzentrieren. Sie reflektiert die Beziehung mit Fabio auf sachlicher Ebene und erkennt so einige Dinge, die zwischen ihnen ziemlich falsch gelaufen sind. Auch erkennt Anne wieder ihr Talent und ihr liebstes Hobby Malen, was sie doch sehr links liegen gelassen hat während der Beziehung mit Fabio. Von der schönen Landschaft auf Rügen oder dem Ausblick von Fritz Fischerboot hat sie viele Ideen und hat wieder mehr Spaß und Erfolg dabei. Wie sich das Liebesleben und auch die Geschichte von Anne weiterentwickelt möchte ich euch aber weiter nicht verraten, das müsst ihr schon selbst herausfinden.

    Mir persönlich hat die Handlung sehr gut gefallen und es passierte auch genug, sodass mir nicht nach einer Weile langweilig wurde. Was ich besonders fies, aber auch gut fand war, dass man erst sehr spät erfahren hat, warum Anne eigentlich wirklich direkt nach der Hochzeit vor ihrem Ehemann Fabio geflüchtet ist. Dadurch wurde die Spannung aufrechterhalten und man wollte endlich den Grund wissen und musste deshalb weiterlesen.
    Mir hat es Spaß gemacht von den Geschehnissen auf der Insel Rügen zu lesen und ich habe richtig Lust bekommen, dort mal Urlaub zu machen. Beim Lesen dieses Romans kommt also richtig Urlaubsstimmung auf. Der Charakter der Hauptprotagonistin Anne wurde sehr gut ausgearbeitet und man hat viele Details aus ihrem Leben und zu ihrer Persönlichkeit erfahren. Ich fand sie auch recht sympathisch und konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen und verstehen. Ihr Charakter ist also nicht so widersprüchlich wie man es von anderen Charakteren kennt.
    Anne steckt ziemlich tief im Schlamassel und auf der Insel Rügen durchläuft sie erstmal den Prozess des Liebeskummers. Mir kommt dieser allerdings zu kurz, denn teilweise wirkt es so als ob sie gar nicht so großartig trauert bzw. als wäre Anne ziemlich schnell über Fabio hinweg. Man könnte also an dieser Stelle noch etwas mehr den Prozess des Liebeskummers und des Trauerns bzw. des Herzschmerzes ausbauen und mehr auf die Gefühle von Anne eingehen.

    Ansonsten haben mir sehr gut die vielen humorvollen, teilweise aber auch nachdenklichen Passagen gefallen. "Eigentlich wollen wir doch alle das Gleiche: glücklich sein. [...]. Ich hatte mir immer eingebildet, dass ich in dieser Sache anders als die anderen wäre. Aber das bin ich gar nicht. Schließlich jage ich dem Glück ganz genauso hinterher, als wäre es das letzte Einhorn." (S. 7). So beginnt es direkt auf der ersten Seite und ich muss dem auch total zustimmen, denn Glück ist für unser Leben doch sehr wichtig und wir wünschen es uns und anderen ständig.
    An einer anderen Stelle dagegen musste ich ziemlich lachen, als ein Ossi-Witz kam: "Wie macht man aus einer Banane einen Kompass? Man legt die Banane auf die Mauer - dort wo sie abgebissen ist, ist Osten." (S. 101).

    Die Familie Kliesow war außerdem super sympathisch und die drei sind mir alle ziemlich ans Herz gewachsen. Fritz entpuppt sich als richtiger Traum von Mann und seine Eltern sind einfach herzlich.
    Der Schreibstil von Katharina Jensen ist sehr flüssig und auch nicht zu ausführlich, sie verwendet eine sehr bildhafte Sprache und bringt oft tolle Vergleiche. Müsste man dieses Buch im Deutschunterricht analysieren, hätte man auf jeden Fall eine Menge Spaß. Noch dazu ist das Cover wirklich sehr, sehr hübsch und auch passend zum Inhalt.

    Katharina Jensen lädt einem mit dieser Lektüre ein auf eine Reise der Selbstfindung und Selbsterkenntnis. Die Gedanken und Gefühle der Hauptprotagonistin Anne werden wunderbar aufgezeigt, lediglich ihren Trauerprozess hätte man meiner Meinung nach noch etwas tiefer ergründen können. Ansonsten ist es aber ein wunderbarer Sommerroman mit schöner Kulisse auf Rügen.
  15. Cover des Buches Am besten nichts Neues (ISBN: 9783938060506)
    Tom Schimmeck

    Am besten nichts Neues

     (4)
    Aktuelle Rezension von: R_Manthey
    Tom Schimmeck war einst Mitbegründer der taz. Heute arbeitet er als freier Mitarbeiter für verschiedene Zeitungen und Sender. Geht es nach dem Verlag, dann untersucht der Autor in diesem Buch "wie es um unsere demokratische Öffentlichkeit bestellt ist". Aber eigentlich befasst sich Schimmeck mit dem Zustand des Journalismus in Deutschland und teilweise auch in anderen europäischen Ländern. Wir sollen über die "Ursachen von Gleichschaltung und Verflachung" der Medien unterrichtet werden.

    Insbesondere mit dem Wort "Gleichschaltung" hat sich der Verlag etwas weit aus dem Fenster gelehnt, denn es impliziert, dass da jemand aktiv dirigierend am Werke ist. Liest man nun Schimmecks Text, dann ist aus ihm nicht zu erkennen, wer das sein sollte und wie er es anstellt. Der merkwürdige Gleichklang der Medien, wie man ihn seit einiger Zeit zunehmend beobachten kann, vollzieht sich danach nämlich offenbar freiwillig und hat ganz triviale Ursachen.

    Die Auflagen von Zeitungen und Zeitschriften sinken seit Jahren kontinuierlich, und die Eigentümer reagieren mit Sparmaßnahmen. Immer weniger Mitarbeiter müssen den Laden am Laufen halten. Da bleibt wenig Zeit für Qualität bei Recherche und Text. Man schreibt von einander ab und übernimmt politische Verlautbarungen oder vorgefertigte Texte von PR-Agenturen, die sich immer mehr breitmachen. Um nicht Langeweile und Eintönigkeit aufkommen zu lassen, wird die Berichterstattung zunehmend ganz bewusst von solchen Agenturen skandalisiert und mit Emotionen beladen. Bereits der Urvater der Massenmanipulation, der heute fast vergessene Edward L. Bernays (1891-1995), erkannte die Macht der Bilder und Emotionen für die Propaganda, die heute vornehm Public Relations heißt.

    Das Buch beginnt mit einer freundlichen Leserbeschimpfung, denn Schimmeck macht den Endverbraucher für den schlechten Zustand des deutschen Journalismus mitverantwortlich. Schließlich würde er den Mist ja kaufen oder ansehen. Vielleicht hat der Autor dabei übersehen, dass die Schnittmenge von BILD-Konsumenten und Lesern seines Buches sehr wahrscheinlich dünn besetzt ist.

    In den ersten drei Kapiteln seines Buches beschreibt Schimmeck den Berliner Journalistenhofstaat und seine Methoden. Das war für mich der interessanteste Teil des Buches. Da Schimmeck irgendwie auch Teil des Systems ist, kann man von ihm nicht die nötige Distanz erwarten, die für eine kühl-sachliche Darstellung Voraussetzung wäre. Wenn man das in Kauf nimmt, liest sich das Buch sehr gut. Schimmeck ist zornig. Das macht den Text emotional. Seine linke Weltsicht fließt wie selbstverständlich in jedes Kapitel ein und führt an einigen Stellen zu einer etwas verengten Wahrnehmung.

    Das vierte Kapitel ("Die Verachtung der Vision") beginnt mit Hans-Olaf Henkel, den der Autor nicht leiden kann, und endet mit einer Lobrede auf den Gutmenschen an sich. Mit diesem Abschnitt verliert der Text etwas an Qualität, nicht nur weil er emotionaler wird, sondern weil er auch Schwächen offenbart. Das Buch ist zwar leicht lesbar und amüsant geschrieben, es fehlt aber eine klar erkennbare Struktur. Das beginnt mit seinem Titel, der nicht so recht ausdrückt, was eigentlich der Inhalt dieses Werkes ist und setzt sich mit den Überschriften der einzelnen Kapitel und Abschnitte fort. Kein Mensch kann beim Überfliegen des Inhaltsverzeichnisses ahnen, was auf ihn zukommen wird.

    Im fünften Kapitel geht es um die angebliche Hetzjagd der Presse auf Andrea Ypsilanti. Das sechste Kapitel beantwortete mir endlich die Frage, woher die Fernsehsender immer wieder die vielen Irren nehmen, die sich dort fürs Volk prostituieren. Danach folgt ein Kapitel über Politiker und Medienmogule in Europa und der Welt. Im achten Kapitel geht es um Wirtschaftsjournalismus und natürlich auch ein wenig um die jüngste Wirtschaftskrise. Die Glaubwürdigkeit der Wirtschaftspresse sei verspielt, meint der Autor. Sie hätte mit ihren Heldengeschichten über Manager und der Vergötterung des Marktes einen Anteil an der Krise und der vorangegangenen Blasenbildung. Von dieser durch Selbstüberschätzung hervorgerufenen Anklage kann man den Journalismus getrost freisprechen.

    Der Staat hat auch nicht den Kapitalismus gerettet, wie der Autor behauptet, sondern die Großbanken und damit sich selbst. Auch hat nicht der Markt versagt, wie der Autor treuherzig schreibt, denn das kann er gar nicht. Schließlich versagt auch nicht das Wetter, wenn es mal einen Wirbelsturm gibt. Der Markt bemüht sich seit Jahren den Schuldenirrsinn von Politikern aus der Welt zu schaffen, indem er immer neue Krisen schafft und das Geld vernichten möchte, für das kein ökonomisches Äquivalent existiert. Doch statt ihn sein Werk verrichten zu lassen, "retten" uns Politiker ständig und bekämpfen Wirkungen mit ihrer Ursache. Da wundert es nicht, dass die Krisen immer größer werden. Ein wenig mehr Sachkenntnis und etwas weniger hastige Oberflächlichkeit würden wie hier dem Qualitätsjournalismus gewiss nicht schaden. Insofern ist dieses Kapitel auch eine ungewollte Darstellung journalistischer Grundschwächen.

    Im letzten Kapitel beklagt der Autor noch einmal den Einfluss von Lobbyisten und PR-Agenturen auf Politik und Journalismus. Schließlich endet sein Buch mit einem Aufruf an die Journalisten zur Umkehr. Nach dem, was man in diesem Buch lesen konnte, wird dieser Aufruf wohl ungehört verhallen.

    Fazit.
    Dieses Buch bietet nicht nur eine interessante Zustandsbeschreibung des deutschen Journalismus aus der Sicht des Autors, sondern klärt auch über die verschiedensten Methoden auf, die bei Medienkampagnen angewendet werden. Trotz einiger struktureller Schwächen ist es sehr gut geschrieben. Da der Autor über seine unmittelbare berufliche Umwelt schreibt, verwundern Emotionalität und fehlende Distanz nicht sehr. Bei einem politischen Journalisten kommt dazu noch seine Weltsicht, die, wie in diesem Fall, zu einer gewissen Einseitigkeit in der Wahrnehmung führt. Insgesamt ein lesenswertes Buch, das wohl auch als politischer Aufruf gedacht ist.
  16. Cover des Buches Tempting Love – Homerun ins Glück (ISBN: 9783736304468)
    Jennifer L. Armentrout

    Tempting Love – Homerun ins Glück

     (83)
    Aktuelle Rezension von: sjule
    Homrun zum Glück ist eine niedliche kleine Geschichte aus dem Liebesroman Bereich mit Erotik.

    Wie auch der Vorgänger lässt diese Geschichte sich eben neben bei gut weg lesen und unterhält kurzweilig. 

    Die Gamble Brüder haben wir in Band 1 schon kennen gelernt und deren Ruf auch. In diesem Band geht es um Chad, der Baseball Star der Familie. Sein Image in der Öffentlichkeit ist Playboy und man sieht ihn nie ohne mindestens ein Topmodel am Arm. Sein ausuferndes Leben mag sein aktueller Verein aber nicht mehr sehen und sie engagieren eine Imageberaterin. 

    Bridget geht ausnahmsweise in diesen geheimnisvollen Club. Und wessen Aufmerksamkeit erregt sie da ? Natürlich die von Chad. Sie weiß wer er ist und welches Image er hat, doch trotzdem gefällt er ihr. Und plötzlich ist da mehr ... 

    Spätestens als Es ein Foto von Bridget und Chad beim Kuss auf öffentlicher Straße gibt, sieht dei Imageberaterin nur einen Weg. 

    Und so nimmt die verworrene, sexuell und emotional aufgeladenen Geschichte ihren Lauf. 

    Hier taucht wie so oft nichts arg überraschendes aus. Aber bei der Dicke des Buches und dem Genre, habe ich mir nur eine schöne Geschichte für zwischendurch erhofft und genau das bekommen.
  17. Cover des Buches Jenseits des Protokolls (ISBN: 9783868832730)
    Bettina Wulff

    Jenseits des Protokolls

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Fanti2412
    Zum Inhalt: Bettina Wulff schreibt in diesem Buch (mit Unterstützung von Nicole Maibaum) ihre Geschichte auf. Sie beginnt mit früheren Beziehungen, dem Vater ihres älteren Sohnes, ihrem Beruf und dem Leben als alleinerziehende Mutter. Dann folgt die Zeit des Kennenlernens von Christian Wulff, die Hochzeit, die Geburt des gemeinsamen Sohnes und natürlich die Entscheidung ihres Mannes für das Amt des Bundespräsidenten zu kandidieren. Der Umzug nach Berlin, das Leben dort als Ehefrau des Bundespräsidenten, der Rücktritt und die Zeit danach bilden den weiteren Teil des Buches. Meine Meinung: Ich gebe zu, ich hätte mir das Buch nicht gekauft. Ich hatte aber die Möglichkeit es auszuleihen und habe es daher gelesen. Das Buch ist aus der Sicht von Bettina Wulff in der Ich-Form geschrieben. Frau Wulff und Frau Maibaum erzählen die Geschichte in einem sehr lockeren und offenen Schreibstil, der das Lesen leicht macht. Ich fand es interessant zu erfahren, aus welcher Sicht Frau Wulff die Dinge beschreibt und wie sie sie erlebt hat. Die Beschreibung ihrer Erlebnisse liest sich auf jeden Fall authentisch und glaubwürdig. Das Kapitel über die Medien hat mich nachdenklich gemacht. Egal was jemand macht, ob es richtig oder falsch, gut oder schlecht ist, haben Journalisten das Recht zu urteilen? Nachbarn, Freunde, Bekannte, Geschäftsleute wurden von den Journalisten massiv belästigt, nur um vielleicht noch ein weiteres kleines Detail zu erfahren. Diese Menschen haben mit der eigentlichen Sache nichts zu tun, mussten aber darunter leiden. Ich maße mir hier nicht an, über das Ehepaar Wulff und die Dinge die passiert sind, zu urteilen. Das haben andere schon zur Genüge getan. Ob es Frau Wulff mehr genützt oder geschadet hat, dieses Buch zu veröffentlichen lasse ich auch mal dahin gestellt. Ich fand es interessant zu lesen und es mag sich bitte jeder eine eigene Meinung bilden. Fazit: 3 von 5 Sternen © fanti2412.blogspot.de
  18. Cover des Buches Baseball Love - Die Liebe ist (k)ein Spiel (ISBN: 9783960870784)
    Saskia Louis

    Baseball Love - Die Liebe ist (k)ein Spiel

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Gypsy

    Inhalt:

     

    Chloe ist die Schwester von Sams bestem Freund Dex, allerdings gibt es ein Problem: Sam sieht Chloe nicht als das kleine süße Mädchen, sondern seit geraumer Zeit auch als Frau und es hilft auch nicht, dass die beiden vor sechs Jahren schon einmal etwas miteinander hatten und es vor allen geheim hielten. Jeder vermutet, dass sie sich nicht leiden können und irgendwie stimmt es auch. Nur vielleicht ist ihre Anziehung noch immer nicht gebrochen. 

     

    Meinung:

    Saskia Louis schreibt flüssig und gut verständlich. Ich konnte mich gut in beide Protagonisten hineinversetzen und ich musste tatsächlich bei Tränen vergießen und manchmal hätte ich gerne beide an den Haaren gezogen, damit es ein bisschen schneller geht. Trotzdem wurde ich gut unterhalten und konnte das Buch keine Sekunde lang aus der Hand legen.

     

    Fazit:

    Ein schönes unterhaltsames Feelgood-Buch.

     

    Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar vom DP-Verlag erhalten. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.

  19. Cover des Buches Die Schattenritter - Ewige Versuchung (ISBN: 9783426505458)
    Kathryn Smith

    Die Schattenritter - Ewige Versuchung

     (71)
    Aktuelle Rezension von: viona
    An sich ist es ein gutes Buch. auch wenn es von Klischees nur so überhäuft ist. Wie das Buch endet, finde ich persönlich das Beste an dem ganzen Buch. Die Menschen an dem Buch mochte ich persönlich schon zumindest die Vampire und Vivian.
  20. Cover des Buches Erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit für den Buchhandel (ISBN: 9783896944054)
  21. Cover des Buches Winterzauberküsse (ISBN: 9783596522873)
    Sue Moorcroft

    Winterzauberküsse

     (138)
    Aktuelle Rezension von: KilalaPrincess

    Ich habe dieses Buch voller Erwartungen an eine schöne weihnachtliche und romantische Liebesgeschichte gegriffen. Denn das Cover des Buches ist wunderschön gestaltet, mit seinen Glitzer Effekten. Nur kurz den Text hintendrauf überflogen und dann habe ich anfangen die Geschichte zu lesen, jedoch wurde ich enttäuscht, welche Richtung die Geschichte letzten Endes nahm. Sehr viel Dramatik und es war wenig von der weihnachtlichen Atmosphäre und das Zusammenspiel der beiden zu spüren, schlichtweg die richtigen romantischen Parts haben mir gefehlt. Es war kein rundum Wohlfühl-Buch für die Weihnachtszeit, was ich sehr schade fand. Die Geschichte ist trotzdem nicht schlecht, nur meines er achtens nicht als Weihnachtsgeschichte/Weihnachtsbuch tauglich. Dennoch habe das Buch zu Ende gelesen und muss sagen, dass der Schreibstil von Sue Moorcroft sehr angenehm und flüssig zu lesen ist.

  22. Cover des Buches Hin und weg von Paul (ISBN: 9783499244742)
    Jane Fallon

    Hin und weg von Paul

     (13)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Professionelles Texten für die PR-Arbeit (ISBN: 9783531177786)
    Kerstin Liesem

    Professionelles Texten für die PR-Arbeit

     (1)
    Aktuelle Rezension von: aha2001
    Professionelles Texten für die PR-Arbeit Kerstin Liesem, Jörn Kränicke VS Verlag Kerstin Liesem und Jörn Kränicke sind in der schreibenden Zunft zu Hause. Dr. Liesem als PR-Expertin und Lehrbeauftragte sowie Kränicke als Chefredakteur des €uro fondexpress. Sie richten Ihr Buch an alle, „die professionelle Texte für die PR-Arbeit schreiben wollen.“ Der Einstieg ist schlüssig. Wer hat noch Zeit zu lesen? Überschriften werden überflogen, Texte quer gelesen. Innerhalb von Sekunden wird entschieden: lese ich weiter oder geh ich zum Nächsten. Wie gewinne ich nun Aufmerksamkeit, damit meine Botschaft ankommt? Im ersten Kapitel schreiben Liesem und Kränicke von den Ergebnissen der Hirnforschung. Abzuleiten nach Mayer speichert unser Gehirn Wiederholungen. Hier sind es Beispieltexte, die fehlerhaft sind. Was merke ich mir demzufolge? Fehlerhafte Texte und Formulierungen. Wenn ich gut bin, natürlich noch das diese nicht genutzt werden sollten. Und dann? Hat man es geschafft, sich bis zum Kapitel fünf durchzukämpfen, findet man einige Grundregeln für besseres Schreiben. Doch auch hier war nicht viel Neues zu entdecken. Viele Seiten für wenig Inhalt. Im weiteren geht das Autorenteam auf die verschiedenen Arten von Texten ein. Es werden Presseinformationen beleuchtet, Gastbeiträge, Briefe und Reden. Gerade hier hatte ich mir einiges mehr erhofft. Ein paar Tricks und Kniffe, ein wenig aus dem Eingemachten. So habe ich eher das Gefühl, dass das Autorenteam lediglich sein eigenes Wissen zeigen will. Für mich kam die Aussage rüber: „Finger weg. Lass das Journalisten machen, die haben das gelernt.“ Leider sind die Themen: Schreiben fürs Internet und WEB 2.0 nur sehr kurz angerissen. Das wichtigste des Buches ist die Darlegung des „drei Sekunden Gesetztes“. Ein Buch – allein auf dieses Gesetz aufgebaut – hätte vielen ein Gefühl für gute Texte vermitteln können. Man hätte zeigen können, was aussagefähig, kurz und aktiv bedeutet. Es wäre interessanter, anschaulicher und aufschlussreicher als die Analyse der vorgegebenen Phrasen.
  24. Cover des Buches Das eigene Buch managen (PR-Surfing & Promotion) (ISBN: B0091RVCM8)

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