Bücher mit dem Tag "pralinen"
36 Bücher
- Manuela Inusa
Die Chocolaterie der Träume
(244)Aktuelle Rezension von: FrauMaus88Willkommen in der Valery Lane!
Die Buchserie geht um 5 Freundinnen, die jede einen eigenen kleinen Laden in der Valery Lane, einer kleinen, schnuckeligen Straße in Oxford haben.
In jedem Band wird eine der 5 Freundinnen genauer ins Auge genommen. Dabei dürfen auch die persönlichen Lebensgeschichten und das Liebesleben nicht zu kurz kommen.
Hier lernen wir als zweite im Bunde Keira genauer kennen und lieben und machen uns mit ihr auf die Suche nach Glück. Dabei kommt es natürlich auch zu diversen Komplikationen.
Immer mit dabei sind natürlich ihre Freundinnen und allgegenwärtig ist auch die Liebe zur Schokolade und allem, was damit zu tun hat.
Ich persönlich finde diese Buchreihe so großartig geschrieben, dass ich sie bereits vor einigen Jahren komplett gelesen habe, mich aber vor einigen Monaten dazu entschieden habe, sie nochmal zu lesen - was bei mir sehr selten vorkommt.
Daher von mir absolute Empfehlung! - Mathias Malzieu
Der kleinste Kuss der Welt
(107)Aktuelle Rezension von: Sandrica89Bis jetzt kannte ich nur "Die Mechanik des Herzens" vom Autor und diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Für mich war klar, dass ich noch mehr von diesen außergewöhnlichen Geschichten lesen wollte, und so stieß ich auf diese. Eine Frau, die verschwindet, sobald man sie küsst? Ich war sehr neugierig und freute mich diese Welt kennenzulernen.
Ein depressiver Erfinder erblickt eine wunderschöne Frau, die ihn sofort in den Bann zieht. Aber er ist zu schüchtern, um irgendetwas zu sagen. Also gibt er ihr einen flüchtigen Kuss, aber in diesem Moment verschwindet das Mädchen völlig spurlos. Der Erfinder will sie unbedingt wiederfinden und bittet einen pensionierten Detektiv, mit seinem außergewöhnlichen Papagei, um Hilfe. Wird es ihm gelingen, die unsichtbare Frau wieder zu finden?
Das war wirklich eine ganz besondere Geschichte. Eine Frau verschwindet, wenn man es küsst. Aber wie ist das möglich und warum taucht sie nicht mehr auf? Weil das Mädchen unsichtbar ist und wir kaum etwas über sie wissen, wirkt sie sehr geheimnisvoll. Die Apothekerin möchte dem Erfinder helfen und gibt ihm die Kontaktdaten eines Detektivs, der sich auf außergewöhnliche Fälle spezialisiert hat. Er besitzt einen besonderen Papagei, der die Spur von jedem finden kann. Manchmal sehr lustige Momente mit dem verrückten Vogel. Der Erfinder ist ein hoffnungsloser Romantiker und verliert sich schnell selbst. Er hat oft melancholische Momente, gibt aber nicht auf. Er will die Frau unbedingt finden. Die Frau selbst, Sobralia, hat Angst, aufgrund ihrer "Gabe", vor Liebe oder sich einfach zu verlieben. Das ist verständlich und ich konnte es sehr gut nachvollziehen, was sie auch sehr authentisch macht. Und genau das macht diese Liebesgeschichte aus. Er kann sie nicht sehen, nur hören und fühlen. Das ist eine sehr wichtige Botschaft, denn man liebt nicht das Aussehen eines Menschen, sondern sein Herz. Das Ende hat mich umgehauen. Einerseits habe ich es geahnt, aber andererseits war es doch irgendwie eine unerwartete Wendung.
Eine melancholische, aber romantische und geheimnisvolle Geschichte. Ich empfehle es allen, die außergewöhnliche Geschichten mit tiefgründigen Botschaften mögen.
- Teresa Simon
Die Frauen der Rosenvilla
(266)Aktuelle Rezension von: Yvihh85Die Geschichte ist eine schöne Sommerromanze mit viel Schokolade und etwas historischem Anteil über Dresden und ihre Bewohner.
Ich fand die Frauen der Geschichte gut geschrieben und es blieb bis zum Schluss spannend.
Die Geschichte der Schokolade in den 1930 hätte für mich noch weiter ausgeführt werden können bzw die Geschichte der Schokolade im Allgemeinen
- Ewald Arenz
Der Duft von Schokolade
(129)Aktuelle Rezension von: YoliKikiWien 1881, August möchte den Sommer in Wien geniessen, bevor er seine neue Stelle in der Schokoladenfabrik seines Onkels anfangen wird. In dieser Zeit lernt er Elena kennen, eine junge Frau, in die er sich verliebt. Das Glück scheint perfekt, bis Elena eines Tages nach einem Brand in der Oper spurlos verschwindet.
Mein zweites Buch von Ewald Arenz und selbstverständlich bin ich auch hier wieder hin und weg. Der Schreibstil überzeugt durch seine poetische und bildhafte Sprache, den Duft der Schokolade konnte ich durch das Buch hinweg riechen. Ich mag die Art, leise in eine Geschichte einzutauchen, die dann von Kapitel zu Kapitel intensiver wird. Wir lernen die Protagonisten langsam kennen und je mehr wir lesen, desto spannender und interessanter wird die Handlung. August ist mir sehr ans Herz gewachsen, er hat die Begabung Gerüche intensiv wahrzunehmen und entwickelt sich zu einem ausgezeichneten Confiseur. Wie gerne hätte ich Lust gehabt, all seine Kreationen zu probieren. Elena ist ebenfalls eine sehr authentische Protagonistin, die wir im Verlauf des Buches immer wieder neu entdecken.
Ewald Arenz schafft es auf beeindruckend Art und Weise Emotionen in Worte zu fassen, das Buch ist mir richtig ans Herz gegangen. Die Lebendigkeit seine Figuren ist für mich ein wahres Leseerlebnis.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich freue mich auf die nächsten Bücher von ihm.
- Poppy J. Anderson
Taste of Love - Zart verführt
(135)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteDieses Buch ist Teil der Reihe „Die Köche von Boston“ oder Taste of Love.
In diesem Fall handelt es sich um den 3. Band.
Man muss nicht alle Bände zuvor gelesenen haben, um dieses Buch zu lesen, da es immer um andere Paare geht und eine abgeschlossene Story ist. Allerdings tauchen als Nebenfiguren immer mal bekannte Personen aus den ersten Teilen auf.
Cover:
Ich liebe das Cover sehr. Es passt eben zu den anderen der Reihe, allerdings muss man sagen, dass es teils zwei Coverversionen gibt.
Inhalt:
Die junge Konditorin Liz hat ihre eigene und erfolgreiche Patisserie. Um ihre Patisserie aber noch bekannter zu machen, nimmt sie das Angebot an, als Showgast bei einer Fernsehsendung teilzunehmen. Auch Adam, ein gefeiertes Model, der jetzt ein eignes Fitnessstudio hat ist Showgast der Sendung.
Unterschiedlicher könnten Beide einfach nicht sein. Sie dir kurvige Bäckerin mit ihren süßen Versuchungen und er, der ernährungsbedachte Fitnesstrainer mit nur Muskelmasse.
Es kommt zu einem kleinen verbalen Schlagabtausch, wobei Adam gar nicht merkt wie er Liz eher aus Versehen beleidigt. Doch dabei merkt Liz nicht, dass Adam durchaus einen Flirtversuch gewagt hat.
Lizs Schwester Vicky spielt Liebesbote und lässt Beide nochmals aufeinandertreffen.
Meinung:
Ich liebe diese Story einfach. Ich mag es sehr, dass Beide so unterschiedlich sind.
Dabei sind beide Figuren sehr gut ausgearbeitet, so dass diese authentisch wirken und nicht oberflächlich oder eben eindimensional. Beide legen eine sehr überraschende Entwicklung hin, gerade Adam ist sehr facettenreich.
Die Story hat eine gute Dynamik und erschient nie langweilig oder gar immer voraussehbar.
Der lockere und leicht witzig, humorvolle Schreibstil macht einfach Spaß zu lesen. So fliegt man regelrecht durch die Seiten. Sehr charmant und liebevoll.
Auch die Einbindung von Personen aus den vorherigen Bänden ist sehr gelungen, ohne dass diese Figuren eben den beiden Hauptcharakteren die Show stehlen. Eine sehr gute Harmonie.
Fazit:
Mal wieder ein tolles Buch. Definitiv Leseempfehlung.
- Shermin Arif
33 süße Rezepte aus der Vorratskammer
(18)Aktuelle Rezension von: Durga108Shermin Arif hat in diesem Büchlein 33 praxisnahe und einfach nachzukochende Rezepte ausgewählt, die einem den Mund wässrig machen. Von div. Kuchen über Kekse bis zu Konfekt und Pudding ist alles dabei; manche etwas unspektakulär, wie z.B. Zimtzucker oder Erdbeersirup, manche außergewöhnlich und exotisch, wie z.B. das süße Walnusspesto und der arabische Milchpudding mit Kardomom.
Besonders gut hat mir gefallen, dass die Rezepte oft ohne Gluten und viel Ei auskommen, manche sind sogar vegan. Großartig ist auch, dass die Puddings mit Stärke und nicht mit Gelatine gebunden werden, dadurch werden sie viel cremiger, außerdem kommen so VegetarierInnen und VeganerInnen auch in diesen Genuss.
Mir hat es v.a. der Haselnusskuchen angetan, der zwar simpel klingt, dafür aber herrlich schmeckt und bei jedem meiner Besucher sehr gut ankam.
Shermin Arif hat auf wenigen Seiten geschafft, herrliche Dessert- und Kuchenrezepte unterzubringen, die durchweg lecker sind.
- Lotte Römer
Leuchtturmliebe
(68)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeNina ist frisch getrennt von ihrem Freund und muss noch verarbeiten, dass sie keine Kinder bekommen kann. Auf der Insel Norderney möchte sie einen Neuanfang wagen und eröffnet ein Süßigkeitengeschäft. Surfer Finn hatte gehofft, dass sein Kumpel das leere Ladenlokal übernehmen würde und macht Nina dafür verantwortlich, dass sein Kumpel aufs Festland gezogen ist.
Trotz anfänglicher Vorbehalte fühlen sich die beiden aber zueinander hingezogen und Finn rettet Nina sogar das Leben...
💙💚❤️
Eine schwierige Geschichte. Eigentlich mochte ich sie grundsätzlich, aber es gab immer mal wieder Punkte, die mir negativ aufgefallen sind.
Zum Beispiel geht Nina, die noch nie auf einem Surfboard stand, ganz alleine surfen und hat natürlich einen Unfall. Finn rettet sie, Nina muss wiederbelebt werden. Trotzdem wird kein Arzt geholt!?
Dann haben Nina und Finn irgendwann Sex miteinander. Finn möchte ein Kondom benutzen, Nina hält ihn davon ab. Sie kann ja eh keine Kinder bekommen. Okay, und was ist mit Geschlechtskrankheiten? Die beiden kennen sich kaum... Finde ich bedenklich.
Na ja, es ist ein Liebesroman, der unterhalten möchte, da sollte man vielleicht nicht ganz so kritisch sein, aber diese zwei Punkte haben mich doch etwas gestört.
Ansonsten ist es eine leichte sommerliche Unterhaltung mit viel Insel-Feeling.
04.10.23
- Emily Bold
Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt
(71)Aktuelle Rezension von: PitziViele Jahre zuvor:
Schon als Archer seine Kendra, genannt Kiki kennenlernt, ahnt er gleich, dass er die Frau fürs Leben vor sich hat.
Archer ist Bäcker, doch seine Leidenschaft gilt der Herstellung von Pralinen. Jeden Tag schenkt er Kiki eine seiner Kreationen und diese bestärkt ihn darin, seinen Job zu kündigen und sich selbstständig zu machen. Ein Standort ist schnell gefunden, genauso wie auch ein Geldgeber, doch dieser hat auch eine schöne und eiskalte Tochter, die sich Archer um jeden Preis angeln möchte…
Gegenwart:
Amy Bishop hat nach dem Tod ihres geliebten Großvaters Archer, dessen Pralinenfabrik übernommen. Doch die Fabrik schreibt seit diversen technischen Neuerungen rote Zahlen. Zudem ist es einer Fremdfirma gelungen, Anteile an der Fabrik zu erwerben. Da diese Firma nun Sorge um ihre Investition hat, schickt sie den Berater Ryan Scandrik, der in Amys Fabrik nach dem Rechten schauen soll. Ryan Scandrik mag zwar auf den ersten Blick überaus attraktiv sein, doch fährt er einen harten Kurs und Amy muss schnell befürchten, dass er zahlreiche Mitarbeiter der Fabrik vor die Tür setzen will. Dementsprechend aufgeladen ist die Atmosphäre zwischen ihnen beiden. Als Amy fürchtet, dass es keinen Ausweg mehr für ihre Firma geben kann, schmiedet sie einen Plan. Obwohl Ryan fürchtet, dass dieser Plan fehlschlagen wird, wartet er zunächst ab, denn er hat sich längst, Hals über Kopf in Amy verliebt. Beruht diese Liebe aber auf Gegenseitigkeit?
Ich habe schon von vielen Freunden und Bekannten die Liebesromane der deutschen Autorin Emily Bold ans Herz gelegt bekommen und war dementsprechend sehr neugierig auf „Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt“. Hier haben wir es mit einem Liebesroman zu tun, der immer im Wechsel, auf zwei Zeitebenen spielt. Während der Plot Jahre zuvor, die Liebesgeschichte zwischen Archer und Kendra erzählt, bekommen wir es in der Gegenwart mit Archers Enkelin Amy zu tun, die zunächst eher eine Hassliebe mit Ryan Scandrik verbindet.
Ich fand eigentlich beide Liebesgeschichten interessant konzipiert, zudem lässt sich der Roman insgesamt gesehen auch wie im Flug lesen. Allerdings haben mich doch ein paar Kleinigkeiten beim Lesen gestört, so dass ich dem Roman nicht die Höchstbewertung geben konnte. Zum einen fand ich, dass sich die Protagonisten, rein von der Wortwahl her, ein wenig zu pubertär ausdrücken- will sagen ich fand, dass ihre Ausdrucksweise stellenweise nicht zu Menschen ihrer Altersklasse passte, sondern eher zu Teenagern und zum anderen fehlte mir ein wenig mehr Tiefgang, besonders in der ersten Hälfte des Romans. Zwar fand ich die Wortgeplänkel zwischen Amy und Ryan durchaus witzig, doch fehlte es dafür an Gedankengängen der Beiden, besonders was Ryans Gefühls- und Gedankenwelt anging. Es fehlte mir zudem an tiefschürfenden Gesprächen zwischen dem Paar und ehrlich gesagt fand ich es auch schade, dass die Autorin auf prickelnde Liebesszenen (abgesehen von Kussszenen) verzichtet, die, wie ich finde, eigentlich zu einem tollen Liebesroman, der in der Gegenwart spielt, dazugehören. Auch die Intrigenspielchen von Archers „Klette“ wurden mir viel zu kurz und knapp abgehandelt.
Nach meinen Kritikpunkten nun aber auch noch ein Lob. Archers und Kendras Story gewinnt besonders auf den letzten Seiten an Intensität- hier hat die Autorin alles richtig gemacht; plötzlich ist man den Figuren als Leser nahe und kann die Tragik in all ihren Facetten spüren.
- Katryn Berlinger
Der Kuss des Schokoladenmädchens
(19)Aktuelle Rezension von: Siko71Nachdem Madeleine nund Graf Andras Marary auf dem Schiff geheiratet hat, bringt er sie in seine Heimat Ungarn und will sie seinem Vater vorstellen. Madeleine ist alles andere als begeistert. Das beruht auf gegenseitigkeit, denn der alte Graf akzeptiert sie nicht. Sie versucht der ganzen Situation zu entfliehen und landet in den Armen von Bernhard Terenzin. Madeleine erlebt ein auf und ab der Gefühle zu Andras und zu Bernhard. Als der Krieg ausbricht erfährt sie auch noch das sie schwanger ist...
Der erste Teil hat mir daheingehend besser gefallen, da mehr die Kunste des Schokoladenmädchens im Vordergrund stand. Ind diesem Teil geht es eher um Zwischenmenschliches. Der Schreibstil ist auch wie im 1. Band gefällig und bildhaft. Mir hat es gut gefallen. - Anna Jonas
Das Rosenpalais
(28)Aktuelle Rezension von: WortkosterinWas für eine Leseköstlichkeit!
Handlung: Die Autorin Anna Jonas (Pseudonym von Laila El Omari) lässt mich beim Lesen wunderbar eintauchen in die Düfte und Gaumengenüsse der Koblenzer Chocolaterie. Dabei ist nicht alles zuckersüß im Koblenz der 1920er Jahre: In den Zeiten des Neuaufbruchs sind die Nachwirkungen des ersten Weltkriegs noch deutlich zu spüren und auf den Kriegsheimkehrern liegt ein düsterer Schatten, so auch auf dem jungen Eric Dorn. Weil ihr traumatisierter Bruder die Süßwarenfabrik nicht vor dem Ruin retten kann, übernimmt seine willensstarke und kreative Schwester Ella – entgegen aller Widerstände – die Führung und baut das Familienunternehmen in eine erfolgreiche Chocolaterie um. Leichtfüßig führt die Handlung hinein in die Welt der Pralinenherstellung und in die gesellschaftlichen Regeln und Ränkespiele der Koblenzer Oberschicht. Durch Ella ist mitzuerleben, welche Zwänge eine Frau dieser Zeit erdulden musste.
Figuren: Die Geschwister Ella und Eric sind vielschichtige Persönlichkeiten – beide machen im Laufe des Romans eine Entwicklung durch – und ich habe mit beiden mitgefühlt. Die Liebesgeschichte zwischen Ella und dem luxusverwöhnten Lebemann Sebastian hat mir gefallen, weil sie überraschend ist. Zwischen den beiden knallt, knistert und kocht es leidenschaftlich. Sebastian ist kein typischer Liebesromanheld, denn es bleibt lange offen: Ist er der Falsche oder doch der Richtige? Die Figur des Sebastian verblasst jedoch etwas neben dem markigen Eric mit seinem Wolfslächeln. Dem Handlungsstrang mit Erics Weg vom Kriegstrauma zurück ins Leben und zur Liebe hätte die Autorin gerne mehr Raum geben dürfen.
Erzählweise: Stilistisch besticht der Roman durch eine ansprechende Sprache – flüssig lesbar und farbenreich – und einige scharfzüngige Dialoge. Nur die häufige Verwendung der Wörter „indes“ und „mitnichten“ ist eine kleine Marotte der Autorin. Die personale Erzählperspektive wechselt zwischen einigen Hauptfiguren, ein Großteil der Handlung wird entweder durch Ellas oder Erics Augen erzählt. Der Handlungsbogen hat für mein Empfinden im Mittelteil einen kleinen Durchhänger, bietet aber insgesamt sehr gute Unterhaltung.
Fazit: „Das Rosenpalais“ ist nach der bewährten, auf dem Buchmarkt gängigen Rezeptur für historische Familiensagas zubereitet, die Zutaten sind altbekannt. Als Leserin bekomme ich, was ich erwarte, dabei hebt sich dieser Roman durch sein Niveau positiv von seichteren Werken dieses Genres ab. Der Roman punktet mit sympathischen und merkenswerten Hauptfiguren, schillerndem Zeit- und Lokalkolorit – was die Autorin gründlich recherchiert hat – und mit prallen Sinneseindrücken zum Eintauchen und Genießen. Trotz einiger ernster Themen ist es insgesamt ein Wohlfühlroman: ein bittersüßes Praliné mit einem Hauch Kitschpuderzucker.
Tipp: Wer guten Lesestoff in einem ähnlichen Stil wie "Das Rosenpalais" sucht, dem kann ich die Senfblütensaga von Clara Langenbach sehr empfehlen, eine wunderschön geschriebene Trilogie rund um ein Familienunternehmen. Band 1 beginnt im Jahr 1908 in Elsass-Lothringen: Zeit für Träume.
- Karin Koenicke
Sweet Temptation - Ein Milliardär zum Anbeißen
(79)Aktuelle Rezension von: LilyWinterEmilia ist mit Leib und Seele Konditorin. Mit viel Leidenschaft stellt sie zarte Pralinen und wohlschmeckendes Gebäck her. Doch ihre Träume platzen jäh, als sie die Kündigung für ihren Laden bekommt. Ein riesiger Konzern hat den gesamten Wohnblock gekauft! Irgendwie muss sie den CEO doch von sich überzeugen? Denn von Richard will sie sich nicht helfen lassen. Schließlich ist sie eine unabhängige Frau! Doch die Kostprobe, die sie Mr Sallenger zukommen lässt, hat leider genau die gegenteilige Wirkung. Und auch Richard ist leider nicht der, für den sie ihn gehalten hat.
Ein toller Auftakt zu einer super süßen Reihe❄️❄️❄️❄️❄️!
- Jette Hansen
Inselpralinen
(59)Aktuelle Rezension von: Kyra112Jana und Oke sind glücklich. Sie haben ihr Haus, ihre kleine Tochter Svea ist absoluter Sonnenschein und Janas Pralinenmanufaktur läuft sehr gut. Doch dann bemerkt Jana an ihrer Freundin Enna Verhaltensänderungen und ist besorgt um die ältere Dame. Für Jana beginnt eine Zeit zwischen Organisation und Gewissensbissen.
„Inselpralinen - Freunde und Meer“ ist der dritte Band der „Inselpralinen“-Reihe von Jette Hansen.
Auch wenn der vorherige Band für mich nicht ganz stimmig war, hat mir dieser Band wieder etwas besser gefallen. Nur dieses ewige Hickhack um die Betreuung fand ich etwas unrealistisch.Auch hier muss ich wieder sagen, dass Jette Hansen mit dem Thema ein wirklich wichtiges angeschnitten hat, doch die Herangehensweise war für mich mal wieder nicht stimmig. Es fehlte für mich eine Abstimmung mit der professionellen Seite, in dem Falle der Kranken- oder Pflegeversicherung, die vermutlich das Ganze etwas beschleunigt hätte.
Dennoch war es schön mitzuerleben, was der Kern dieser Geschichten ist, der Zusammenhalt der Insulaner und Freunde, das geschlossene Auftreten und eben auch die Freundschaft zueinander, die oftmals schon in familiäre Züge übergeht.
Was jedoch etwas anstrengend war, war der Handlungsstrang um Frauke. Hier kam ich mir zum Teil manchmal vor wie in einem Teenagerroman. Das Ganze wirkte etwas überzogen und in Zügen auch schon naiv.
Alles in allem waren es wie immer wichtige Themen, die Jette Hansen angesprochen hat, jedoch waren sie in der Herangehensweise nicht so überzeugend. Dennoch ist diese Reihe für mich die bisher schönste der Autorin.
- Ulrike Sosnitza
Novemberschokolade
(107)Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis„Mein Traum. Es war ein Risiko gewesen von Anfang an, aber ich wollte so gern meine eigenen Pralinen entwickeln, die Menschen mit ihnen verführen.“ (Seite 161)
Lea Winters Chocolaterie steht vor dem Aus. Trotz oder wegen ihres Ideenreichtums steckt sie tief in roten Zahlen. Lea ist mit Miete für Geschäft, Wohnung sowie die Rechnungen im Rückstand. Bald kann sie die Gehälter für ihre Mitarbeiterinnen nicht mehr zahlen, was so knapp vor Weihnachten besonders dramatisch ist.
Als sie im Altpapier einen Flyer entdeckt, in dem die Schwanen-Hotels einen Wettbewerb um eine neue Praline ausloben, schöpft sie neue Hoffnung und will teilnehmen.
Davor muss sie aber noch ihren privaten Problemen nachgehen. Interessant ist die Geschichte ihrer Eltern. Die Mutter verschwindet, als Lea ein Kleinkind ist und der Vater, ein weltmeisterlicher Chocolatier, stirbt bei einem Unfall. Jetzt, wo sie ein Bild ihrer Mutter in einer Fachzeitschrift gesehen hat, will sie Antworten auf lange ungefragte Fragen. Pikant ist, dass die Mutter nun für den ärgsten Konkurrenten ihres toten Ehemanns arbeitet.
Welche Geheimnisse verbirgt die Frau? Und wird Lea ihr Geschäft behalten können?
Meine Meinung:
Das Lesen dieses Romans schiebe ich von einem Jahr ins andere. Doch nun passt es gerade: Es ist November und ich habe die ersten Pralinen, die ich zu Weihnachten verschenken werde, angefertigt. Meine können sich zwar nicht mit denen von Lea nicht messen, aber köstlich sind sie dennoch. Die Schilderung des kreativen Prozesses hat bei mir das Interesse am „Schokoladisieren“ wieder geweckt.
Lea wirkt auf mit trotz ihre 31 Jahre ein wenig naiv. Sie kümmert sich zwar um die Herstellung von ausgefallenen Pralinen, aber von Buchhaltung und Businessplan hat sie wenig bis keine Ahnung. Ich kenne eine junge Frau, die ebenfalls Pralinen und Konfekt herstellt, sich aber keine Angestellten leisten kann. Miete und Zutaten verschlingen derzeit noch den größten Teil des Umsatzes. Auch das Finanzamt nascht hier kräftig mit.
Nun gut, es geht ja hier in diesem Roman nicht ausschließlich um Tatsachen, sondern um enttäuschte Hoffnungen, Geheimnisse der Vergangenheit, Freundschaft sowie Vertrauen und natürlich Liebe.
Die Charaktere sind recht gut herausgearbeitet. Obwohl Lea ein wenig unbedarft erscheint, ist sie eine Kämpferin. Sehr interessant ist ihr feiner Geruchssinn, der ihr bei der Herstellung von ihren Pralinen hilft. Gleichzeitig ist ihre feine Nase allerdings auch ein wenig problematisch, da sie mit Gerüchen auch Menschen und Ereignisse assoziiert.
Ihre Mutter Anne ist eine eher unsympathisch wirkende Frau, die ihre Umwelt manipuliert.
Die Geschichte selbst ist leicht und locker zu lesen. Die Leser erhalten Einblick in das Leben einer Chocolatière. Sehr interessant sind die Schilderungen über die Herstellung von handgearbeiteten Pralinen und Schokoladetrüffeln. Es hat sich jedenfalls gelohnt, diesen Roman zu lesen.
Fazit:
Dieses Buch ist genau das richtige für trübe Novembertage. Man muss ja nicht unbedingt Pralinen herstellen, essen und genießen tut es ja auch. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.
- Lilli Beck
Liebe auf den letzten Blick
(51)Aktuelle Rezension von: abuelitaMathilde und ihre Freundinnen gründen eine WG, um dem drohenden Seniorenheim zu entrinnen. Doch offensichtlich ist man mit 60 nicht viel schlauer als mit 20, und der schöne Plan schlägt fehl. Statt in der Oldie-Idylle finden sich die vier plötzlich im Mehrgenerationen-Chaos wieder. Und dass die Hormone genauso verrückt spielen wie früher, merken sie nicht nur an Hitzewallungen.
Zwischendurch ist das Buch ja ganz lustig, aber das Verhalten von Mathilde ist sehr widersprüchlich, den anderen zwei Damen konnte ich rein gar nichts abgewinnen, einzig Gustl – und natürlich später die jüngeren Leute – kann man sich vorstellen.
Die Story an sich - hier ist soviel unwahrscheinlich und an den Haaren herbeigezogen, dass es schon wieder zum Lachen ist.
Na ja….man kann es lesen, verpasst aber auch nichts, wenn man es nicht tut – das ist mein Fazit dazu. - Manuela Inusa
Die kleine Straße der großen Herzen
(124)Aktuelle Rezension von: FrauMaus88Leider heißt es nun Abschied nehmen von der Valery Lane...
Die Buchserie geht um 5 Freundinnen, die jede einen eigenen kleinen Laden in der Valery Lane, einer kleinen, schnuckeligen Straße in Oxford haben.
In jedem Band wird eine der 5 Freundinnen genauer ins Auge genommen. Dabei dürfen auch die persönlichen Lebensgeschichten und das Liebesleben nicht zu kurz kommen.
Dieser Teil der Serie bricht mit der Tradition, immer eine der Freundinnen genauer kennenzulernen.
Zum letzten vorherigen Teil sind ca. 3 Jahre vergangen und viel hat sich in der Zeit bei den Freundinnen getan.
Über diese Veränderungen erfährt man hier mehr, ebenso über eine andere Person, die man im Laufe der anderen Bände bereits sehr ins Herz geschlossen hat.
Dieser Band ist auch der, der mich im Endeffekt am meisten berührt und sogar zu Tränen gerührt hat.
Ich persönlich finde diese Buchreihe so großartig geschrieben, dass ich sie bereits vor einigen Jahren komplett gelesen habe, mich aber vor einigen Monaten dazu entschieden habe, sie nochmal zu lesen - was bei mir sehr selten vorkommt.
Daher von mir absolute Empfehlung!
- Anne Stern
Drei Tage im August
(151)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeSchwierig. Ich war mir eigentlich ziemlich sicher, dass ich dieses Buch sehr mögen werde. Es ist auch ein gutes Buch, aber es hat mich nicht so ganz gefesselt wie erhofft und erwartet.
Die Geschichte spielt 1936 in Berlin, was an sich schon spannend ist. Die Zeiten ändern sich, Fremden- und Judenhass greifen um sich.
Das ist natürlich auch hier im Buch Thema, aber irgendetwas hat gefehlt. Es blieb für mich alles ein bisschen zu oberflächlich.
Die Hauptprotagonistin ist Elfie, die in einer Chocolaterie "Unter den Linden" arbeitet. Von Madame Conte, die über dem Geschäft wohnt, bekommt sie deren Lebensgeschichte erzählt.
Ein sehr ruhiges und stilles Buch, gut geschrieben, aber mir manchmal etwas zu langatmig und wenig fesselnd.13.06.2025
- Julia Fischer
Der Geschmack unseres Lebens
(35)Aktuelle Rezension von: RoRezepteNachdem Ellas Vater gestorben war, konnte sie die Haselnussplantage, welche schon lange Zeit in Familienhand war, nicht mehr halten. Stattdessen versuchte Ella sich einen kleinen Traum mit ihrer eigenen Chocolaterie zu erfüllen. Doch die junge Mutter von Zwillingen ist noch immer gefangen in ihrer Vergangenheit. Ella verlor bereits als kleines Mädchen ihre Mutter, ihr Vater widmete sich mehr dem Alkohol, ihr Bruder verließ den Hof und kehrte nicht wieder zurück – Ella verzichtete auf ihre Auswanderungspläne und ihre eigene Heirat, für die Familie, wie ihre Mutter …
„»Le destin nous séparera, mais nous ne pouvons pas le diviser« – Das Schicksal wird uns zwar trennen, nicht aber entzweien können.“
Die Geschichte um Ella ist aber nicht die einzige Geschichte in „Der Geschmack unseres Lebens“. Der Roman von Julia Fischer ist vielschichtig und geprägt von Zerwürfnissen, der Vergangenheit, dessen Bewältigung und neues Vertrauen. Neben einer bewegenden Familiengeschichte, steigen wir auch in das aktuelle Dorfgeschehen ein und lesen über traditionelle Gebräuche aus Alba. Zusätzlich reisen wir in die Vergangenheit: der Widerstand der Piemonteser im 2. Weltkrieg.
Neben einigen ernsten Themen, beheimatet der Roman nicht nur Freundschaft, sondern auch Liebe. Keine klischeehafte Liebe, sondern die ruhige, liebevolle und hoffnungsvolle Liebe, unabhängig von Geschlecht und Alter. Gefühlvolle Geschichten, gut vernetzt in verschiedenen Zeitebenen, die bewegen.
„»Ein Professor sagte einmal, dass das Genießen auch eine Frage der Erfahrung sei.«“
Die Geschichte um Ella und ihr Dorf in Alba begeistert nicht nur viele Frauen, sondern lässt auch die Herzen von Ferrero-Fans höher schlagen. Denn auch das große Unternehmen Ferrero fließt thematisch mit in die Geschichte „Der Geschmack unseres Lebens“ ein. Pralinen, Trüffel, Schokolade und Haselnüsse – ein kulinarisches Paradies zum Nachlesen und Appetit anregen.
Die Rezepte aus Der Geschmack unseres Lebens findet ihr unter www.RoRezepte.com & https://rorezepte.com/der-geschmack-unseres-lebens-julia-fischer/
- SUSAN MALLERY
Küsse haben keine Kalorien
(51)Aktuelle Rezension von: Engelchen07Allison Thomas ist Cafebesitzerin und macht ihre Kunden mit selbstgemachter Schokolade, Pralinen und Trüffeln glücklich. Sie ist stolz diesen Laden alleine aufgebaut und erfolgreich gemacht zu haben. Für Männer hat sie keine Zeit, wenn ihre Mutter sich auch nichts sehnlicher wünscht als Enkelkinder. Doch ohne einen Mann wird das schwierig. Eines Tages steht der geheimnisvolle Matt Baker vor ihr um ihr im Laden verschiedenen Handwerksarbeiten zu erledigen.
Ein netter voraussehbarer Roman, stellenweise war er mir einfach nur zu langatmig.
- Gundi Herget
Bella Karamella – Achtung, zauberhafte Freundin!
(34)Aktuelle Rezension von: Carina-0910Pralinen statt Prinzessinnen, Zuckerchaos statt Zauberstab – in „Bella Karamella – Achtung, zauberhafte Freundin!“ von Gundi Herget beginnt das Abenteuer mit einem ganz ungewöhnlichen Diebstahl. Eigentlich wollte Elfie nur ihrer Mutter eine Freude machen und hat lange für die Schachtel Pralinen gespart. Doch dann taucht mitten in der Nacht eine winzige, verfressene Naschhexe auf: Bella Karamella Limonella Krokantia von Nasch. Und die hat nicht nur einen riesigen Appetit, sondern auch jede Menge Magie im Gepäck.
Was folgt, ist eine zuckersüße, turbulente und gleichzeitig erstaunlich ehrliche Geschichte über Freundschaft, Mut und das ganz normale Chaos des Lebens. Gundi Herget schafft es, Fantasie und Realität wunderbar zu verbinden. Zwischen Glitzer, Kakaostaub und frechen Zaubersprüchen geht es auch um Themen, die Kinder wirklich beschäftigen: Streit mit Freunden, Geldsorgen, Eifersucht oder einfach das Gefühl, manchmal nicht alles richtig zu machen.
Elfie ist eine Heldin, wie man sie sofort ins Herz schließt – echt, widersprüchlich, mutig und ein bisschen stur. Bella dagegen ist das pure Gegenteil: laut, chaotisch, unberechenbar, aber auch unglaublich liebenswert. Zusammen sind sie ein unschlagbares Team, das zeigt, dass Freundschaft oft dort entsteht, wo man sie am wenigsten erwartet.
Der Schreibstil ist lebendig, witzig und voller Herz. Die Dialoge sprühen vor Energie, und die Geschichte hat genau das richtige Tempo – mal rasant, mal nachdenklich, aber immer mit einer Prise Magie. Besonders gelungen sind die Illustrationen von Barbara Korthues: bunt, verspielt und voller kleiner Details, die das Lesen zu einem echten Vergnügen machen.
„Bella Karamella – Achtung, zauberhafte Freundin!“ ist ein Buch, das nach Vanille, Schokolade und einem Hauch Abenteuer duftet. Ein warmherziges, kluges und herrlich süßes Leseerlebnis – perfekt zum Vorlesen, Mitfiebern und Schmunzeln.
- Hannah Luis
Toskanische Mandelträume
(12)Aktuelle Rezension von: Renate1981"Italien ist Bewegung in der Sonne"
Diese Lesereise führt uns diesmal ins schöne Italien. Noemi hat gerade ihren Job verloren und muss sich erst darüber klar werden wie es für sie weitergehen soll. Dazu sitzt ihr der Tod ihrer geliebten Großmutter noch sehr in den Knochen und sie beschließt nach Venedig zu reisen. Die Zeit in dieser wunderschönen Stadt verläuft dann doch etwas anders als gedacht und plötzlich führt es sie weiter in die Toskana, immer auf den Spuren immer Großmutter.
Die Beziehung zwischen Noemi und ihrer Großmutter war sehr eng und man lernt die beiden immer besser kennen und wird auch an manchen Stellen überrascht. Die Leidenschaft zu den Pralinen ist auf jeden Fall immer spürbar, aber wer kann schon Schokolade widerstehen.
Speziell die Zeit auf dem Festival habe ich sehr genossen, ich hatte direkt alles vor Augen und wie gerne wäre ich selbst dabei gewesen um alle Köstlichkeiten zu genießen und die Atmosphäre zu genießen.
Der Schreibstil der Autorin war wie gewohnt flüssig, locker und leicht. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe die Geschichte geliebt. Die Protagonisten waren sehr gut ausgearbeitet und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Die Umgebung wurde so wunderbar detailgetreu wiedergegeben, dass man das Gefühl hatte wirklich vor Ort zu sein.
Am Ende des Buches finden sich noch einige Rezepte, die natürlich sofort Appetit auf mehr machen.
Von mir gibt es eine große Leseempfehlung, ein wunderbarer Roman, die traumhaft schöne Kulisse Italiens, herrliches Essen und nicht zu vergessen ganz viele Emotionen, Liebe und wunderschöne Momente!
- Jean-Pierre Wybauw
Pralinen
(1)Aktuelle Rezension von: Linker_MopsSeit circa anderthalb Jahren habe ich meine Leidenschaft für das Produkt Schokolade entdeckt. Und zwar nicht nur das essen, sondern vor allem das herstellen: Entweder als Tafeln oder eben als Pralinen. Dadurch bin ich auf dieses Buch gestoßen und hat mein Interesse geweckt - zumal Wybauw ja in diesem Metier schon einen Namen hat.
Die Aufmachung des Buches ist schon toll gemacht. Hochwertig in der Haptik und vor allem die Bilder der Rezepte machen dolle Appetit. Die Rezepte selbst sind gut und meist einfach erklärt.
Nun aber meine Kritik:
Das Buch ist schon sehr teuer. Klar Kochbücher sind immer etwas preisintensiver als das normale Taschenbuch, aber 75€ ist schon heavy.
Der erste Teil hat mich eher an Chemieunterricht erinnert, als an ein Kochbuch. Informationen über Emugaltoren und versch. Zucker sind zwar ganz hilfreich, aber hier wurde sehr ins Detail gegangen. Natürlich war das alles zur Erklärung von längerer Haltbarkeit, aber das ist dann doch alles eher für den Profi, als für mich Hobby-Patissier.
Es gibt zwar hinten ein Glossar, aber für etliche Begriffe im Buch musste ich dennoch googlen. Das macht dass alles etwas schwierig, wenn man loslegen will und erst an das Internet sich setzen muss.
Leider sind die Zutaten auch nicht unbedingt das was man stets zu Hause hat. Wenn man 5 verschiedene Zuckersorten erst holen muss, verleitet das eher wenig, dass Rezept nachzukochen.
Mein Fazit: Als Laie sollte man eher zu anderen Pralinenbüchern greifen, aber zur Inspiration ist es schon sehr hilfreich.
- Gabriele Diechler
Schokoladentage
(46)Aktuelle Rezension von: rose7474Der Inhalt des Romans wurde hier bereits ausführlich beschrieben. So beschränke ich mich auf meine Meinung.
Die Romane von Gabriele Diechler mag ich sehr gerne. So wollte ich auch unbedingt "Schokoladentage" lesen. Der Schreibstil der Autorin ist besonders, bildhaft, poetisch und gefühlvoll, gespickt mit Lebensweisheiten was mir wieder sehr gut gefallen hat.
Man konnte sich wunderbar die Stadt Salzburg vorstellen. Die Charaktere mochte ich auch gerne.
Jedoch gab es diesmal kleine Längen für mich die mich etwas im Lesefluss störten. Besonders wenn es ums Backen ging. Das liegt wohl daran, dass ich mich fürs Backen nicht so sehr interessiere. Die Geschichte war für mich auch etwas voraussehbar.
Die anderen Romane der Autorin konnten mich mehr begeistern. Doch das ist eben Geschmacksache. Daher vergebe ich 4 Sterne.
Die Romane von Gabriele Diechler sind auf jeden Fall etwas besonderes und sehr lesenswert und empfehle sie weiter. Immer wieder sehr gerne greife ich zu den Romanen dieser Autorin.
- Eveline Wild
Wild backen
(5)Aktuelle Rezension von: NadyKlappentext:
Backe mit Liebe!
Das ist die Devise von Fernsehköchin Eveline Wild und Schokolade ist der Stoff, aus dem sie exquisite süße Träume zaubert. Nicht nur Schokoladenliebhabern wird beim Gustieren das Wasser im Munde zusammen laufen, wartet sie doch mit unwiderstehlichen Köstlichkeiten auf.
Mit tollen Kreationen zeigt die Meister-Patissière, dass auch Rosmarin und Apfel gute Freunde der Schokolade sind. Zudem kommen die Basics nicht zu kurz: Man erfährt alles, was man rund um die richtige Verarbeitung von Schokolade wissen muss. Denn nur so lassen sich filigrane und glänzende Dekorteile und Pralinenspezialitäten perfekt zubereiten - der Wow-Effekt ist garantiert. Über QR-Codes, die mit kurzen Videos hinterlegt sind, können die wichtigsten Arbeitsabläufe
abgerufen werden.
Meine Meinung:
Cover:
Als ich dieses E-Book vom Literaturtest als Rezensionsexemplar erhalten habe, war ich von dem Cover sofort begeistert. Die Meister-Patissière, Eveline Wild, wirkt auf mich unheimlich sympathisch und wie die Schokolade so über sie hinweg läuft, bekommt man doch sofort Appetit auf diese süße Speise. Doch was mich dann erwartete, hat alles übertroffen.
Inhalt:
Am Anfang beschreibt Eveline Wild ihren Werdegang. Dann beginnt das Buch mit der Beschreibung der Schokoladenherstellung und deren Herkunft.
In diesem Backbuch werden Torten, Tartes, Desserts, Pralinen und vieles mehr vorgestellt. Eines leckerer als das andere.
Fazit:
Als ich das Buch auf blätterte, war ich sofort von den wahnsinnig schönen Fotos überrascht. Diese hat Stefan Eder für Eveline Wild gemacht. Sie sehen so appetitlich aus, dass ich am liebsten jedes einzelne Gericht nach backen möchte. Klar sind die Bilder auf dem Kindle nicht ganz so atemberaubend, aber ich habe sie dann auf meinem PC angeschaut und war wirklich überwältigt.
Es sind Rezepte dabei, wie z.B. Eisspitzen mit Zimtparfait und Blue Curacao, oder Magnum Mini selbstgemacht über Tobleroneparfait mit Maracuja und Schokoladen- fondoe. Bei den Torten und Kuchen überraschte sie mich mit Schokoladenkuchen mit Kokoseis, Schokoladentorte Banane & Limetten, Beeren im Schokomantel und zum Schluss auch noch mit leckerem Gebäck. Es ist so eine riesige Auswahl mit wahnsinnig schönen Bildern, dass man gar nicht weiß, mit was man anfangen soll. Da Eveline Wild jedes Rezept wirklich Schritt für Schritt erklärt und viele Handhabungen auch durch Fotos erklärt werden, ist alles wunderbar zum nachmachen. Und dann gibt es schließlich auch noch QR-Codes, die einen zu Videos führen, wo wichtige Schritte nochmals erklärt und gezeigt werden.
Ein wirklich gelungenes Backbuch, welches ich jedem ans Herz legen möchte, der Schokolade liebt und seine Lieben mit tollen Kreationen überraschen möchte.
Kleiner Tipp, ich würde mir das Buch als Hardcover kaufen, da die Bilder auf dem Kindle Paperwhite (schwarz/weiß) natürlich nicht so toll herüberkommen. - Katryn Berlinger
Das Schokoladenmädchen
(102)Aktuelle Rezension von: Sasa020121Der Anfang des Buchs hat mich begeistert, doch dann zieht sich die Geschichte hin … streckenweise langatmig, zu kitschig und alles in allem zu „glatt“.























