Bücher mit dem Tag "pralinen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "pralinen" gekennzeichnet haben.

78 Bücher

  1. Cover des Buches Die silberne Königin (ISBN: 9783404208623)
    Katharina Seck

    Die silberne Königin

     (294)
    Aktuelle Rezension von: EmiLilie

    Cover:
    Das Design ist wirklich gut gelungen und hat mich von Anfang an fasziniert. Die blauen Töne, die eisige Landschaft und die nicht sehr glücklich wirkende Dame passen eindeutig zum Inhalt.

    Charaktere:
    Emma selbst hat mr aufgrund ihres starken Charakters sehr gefallen. Dabei wird sie zu Beginn in einer Szene einmal recht unsicher dargestellt, was ich dementsprechend eher nicht komplett passend fand, da meiner Meinung nach ihre herausragende Charakteristik, eben jene Stärke ist. Zudem ist sie aber auch mitfühlend und kreativ, sodass insgesamt ein sehr schönes Bild entsteht.
    Die andere Charaktere mochte ich aufgrund ihrer Eigenarten sehr, wobei man immer wieder die Widersprüche und Wankelmütigkeit des Königs miterlebt, die ihn irgendwie authentisch machen.

    Handlung:
    Die Idee mit dem ewigen Winter hat mir sehr zugesagt und fand ich auch originell bzw. einzigartig umgesetzt, was aber insbesondere an den erzählten Geschichten lag. Diese zogen einen genauso wie die "richtige" Story sehr in den Bann und ich hätte liebend gerne noch mehr gehört. Dabei hat mich die dargestellte große Bedeutung von Geschichten bzw. Geschichtenerzähler sehr fasziniert.
    Nicht allzu originell fand ich hingegen das Konzept des grausamen Königs, denn hier konnte man doch schon einige zukünftige Ereignisse erahnen. Zudem hätten einige Szenen gerne noch ausführlicher behandelt werden können, denn irgendwie wünsche ich mir das Buch doch noch ein wenig länger. Ein mögliches Beispiel ist hier zum Beispiel das letzte Kapitel.

    Schreibstil:
    Fließend, faszinierend, fantastisch. Diese drei Worte beschreiben den Stil wohl am besten. Insbesondere, wie die Autorin die Kapitel hat enden lassen, hat mir sehr gefallen!

    Fazit:
    Eine überaus gelungene Geschichte, die zwar ihren kleinen Schwächen hat, aber trotzdem kann ich es auf jeden Fall weiterempfehlen. Am besten liest es sich natürlich im tiefen Winter mit einer heißen Schokolade an der Seite ;)

  2. Cover des Buches Die Chocolaterie der Träume (ISBN: 9783734105012)
    Manuela Inusa

    Die Chocolaterie der Träume

     (215)
    Aktuelle Rezension von: MarySophie

    Handlung

    Keira hat sich ihren größten Wunsch schon vor einiger Zeit erfüllt: Sie hat in der Valerie Lane eine eigene Chocolaterie eröffnet, wo sie die feinsten Köstlichkeiten per Hand herstellt. Immer mehr Kunden verirren sich in die kleine Nebenstraße, um dort Pralinen, Kekse oder schokolierte Früchte zu erstehen und um anschließend immer wiederzukommen. Und auch Keira selbst kann den ganzen Verlockungen, von denen sie tagtäglich umgeben ist, nicht widerstehen. Sehr zum Missfallen ihres Freundes Jordan. Zwar steht Keira zu ihren Kurven und fühlt sich pudelwohl, allerdings verletzten sie die Spitzen ihres Freundes sehr. Ein Lichtblick für sie ist nicht nur ihre Arbeit und ihre Freundinnen, sondern auch ein spezieller Kunde, der regelmäßig ihren Laden besucht...


    Meinung

    Typisch für die Bände der Valerie Lane Reihe sind die Cover, auf denen jeweils die passenden Läden zu den Protagonistinnen abgedruckt wurden, um die sich der Roman dreht. Diesmal begleitet man Keira mit ihrer Chocolaterie und genau solch eine wurde auf dem Cover abgedruckt. Sie ist in einem auffälligen, aber doch angenehmen Pink gehalten, man erkennt wenige Leckereien durch die Fenster hindurch und insgesamt entsteht ein sehr einladender und gemütlicher Eindruck.  Ich mag das Cover sowohl von dem Motiv, als auch von der Farbgebung gern!


    Letztes Jahr hatte ich bereits den ersten, sowohl den dritten und vierten Band der Reihe gelesen. Und weil ich diese niedlich, interessant und entspannend fand, wollte ich daher die Lektüre des zweiten Teils nachholen, bevor ich mich schließlich bald den letzten zwei Geschichten widmen werde. Seit Mitte Dezember habe ich das Buch bereits hier liegen, damals hatte ich es mir mit einem Gutschein in der Buchhandlung gekauft und war seitdem schon häufiger in Versuchung, es endlich in die Hand zu nehmen und mit dem Lesen zu beginnen. Jetzt hatte es gut gepasst, ich brauchte mal wieder eine leichte Lektüre für zwischendurch und dafür ist der Roman genau passend.


    Es gibt wieder einen niedlichen kleinen Prolog, welcher für mich immer einen leicht magischen Charakter hat. Man fühlt sich direkt von der Geschichte willkommen geheißen, es gibt stets ein paar Informationen über die sagenumwobene Valerie Bonham und man kann sich einen ersten Eindruck verschaffen, zu welcher Jahreszeit die folgende Handlung spielen wird.

    Danach gibt es einen direkten Start in die Geschichte, man kann sich bereits auf den ersten Seiten ein Bild machen, wie Keiras Chocolaterie aufgebaut ist und es lassen sich bereits erste Wesenszüge von ihr erkennen.

    Auch die Sprache führt dazu, dass ich mich direkt auf das Buch einlassen konnte. Sie gibt sehr gute Umschreibungen der Protagonisten und Orte, ist von der ersten Seite an bildhaft und führt den Leser gut und angenehm durch die Handlung. An keiner Stelle war die Sprache zu hochtrabend, oft hatte sie einen alltagssprachlichen Charakter und ließ sich dadurch sehr flüssig und leicht lesen.

    Mir hat es sehr gut gefallen, wie natürlich die Dialoge ausgefallen sind. Sie erscheinen an keiner Stelle als zu konstruiert oder stockend, sondern wirken so, als könnten sie tatsächlich in dieser Weise stattfinden. Dabei wechseln sich auch hierbei immer wieder die Stimmungen ab. Manche Gespräche sind ziemlich tiefgründig und zeigen eine Seite von Keira, die sie häufig ein wenig versteckt, um als taffe Frau dazustehen. Andere Szenen hingegen haben einen angenehmen Humor, der die Situation auflockert und den folgenden Momenten eine fröhlichere Stimmung verleiht.


    Jegliche Ereignisse werden diesmal aus Keiras Sicht erzählt. Man kann sich so ein genaues Bild von den anderen Protagonisten machen und ich mochte es, wie tiefe Einblicke es in Keiras Charakter gibt. Man erfährt von ihren Träumen und Ängsten, ihrem familiären Hintergrund und ihren Beziehungen. Es lässt sich genaustens verfolgen, wie sie den anderen Personen im Roman gegenübersteht und welche Erfahrungen Keira gesammelt hat. Zudem kann man genau schauen, wie ihr Alltag aussieht und welche Aufgaben in der Chocolaterie regelmäßig zu erledigen sind. Dadurch entsteht eine lebendige und abwechslungsreiche Perspektive, die mir gut gefallen hat.

    Außerdem mag ich es sehr gern, wie man die einzelnen Personen in den Bänden der Reihe aus unterschiedlichen Blickwinkel kennenlernt und man sich so ein großes Gesamtbild machen kann. In jedem Teil kommen neue Züge und Details ans Licht, was jeden Band nicht nur sehr interessant macht, sondern es macht auch Spaß, die Figuren dadurch immer wieder neu kennenzulernen.


    Der Großteil der Handlung spielt in der Valerie Lane, dazu gibt es noch wenige Szenen in der Wohnung von Keiras Mutter, sowie in ihrer eigenen Wohnung, die sich sich zusammen mit ihrem Freund teilt. Eines haben alle Orte gemeinsam: Egal, ob sie mit vielen oder wenigen Worten beschrieben wurden, ich konnte mir jedes Setting richtig gut vorstellen. Besonders die Valerie Lane mit den schnuckeligen kleinen Geschäften strahlt eine Wärme und Geborgenheit aus, die man einfach mögen muss.

    Mir ist diesmal auch aufgefallen, wie stark die Darstellung der Handlungsorte mit der Stimmung vermischt wurde. Während sie in der Valerie Lane durchweg freundlich und einladend wirkt, ändert sich dies gerade bei Keiras Wohnung stark. Von der ersten Szene, die dort stattfindet bis zur letzten erscheint die Wohnung düster und kalt, sie wirkt wenig lebendig und ich habe mich häufig gefragt, wie die liebenswerte und sympathische Keira sich dort überhaupt wohlfühlen kann. Die Wohnung mitsamt der Einrichtung und ihr Charakter sind zwei verschiedene Stiefel, die nicht zusammenpassen wollen. Auf jeden Fall mag ich die Abwechslung und Stärke der Stimmungen sehr und empfinde diese in dem zweiten Band der Reihe so stark, wie in noch keinem anderen von denen, die ich bisher gelesen habe!


    Keira zeigt viele Facetten ihrer Persönlichkeit und scheut sich auch nicht davor, sich auch mal von einer launischen und erbosten Seite zu zeigen. Auf diese Weise lernt man ihr Wesen unglaublich gut kennen und man kann sie gut einschätzen. Das führt dazu, dass mir Keira direkt sympathisch war und ich gern mit ihr die Zeit verbracht habe. Ihre Handlungen, aber auch Aussagen zeugten von einem lebendigen, bodenständigen und freundlichen Charakter, den ich wirklich gern mochte. Zudem war es interessant zu sehen, wie sie sich weiterentwickelt und am Ende noch stärker und selbstbewusster  aus den Ereignissen herausgeht.

    Ansonsten tauchen nur noch recht wenige weitere Personen auf. Allen voran spielen natürlich die anderen Ladenbesitzer eine Rolle, mit ihnen verbringt Keira die meiste Zeit und es lässt sich deutlich herauslesen, wie groß und stark die Freundschaft zwischen ihnen ist. Dazu kommt noch eine überschaubare Menge an anderen Figuren hinzu, die meist eine kleinere Rolle spielen. Alle haben es gemein, dass sie sehr authentisch und und natürlich auftreten. Ihre Charaktere wurden gut eingefangen und sie treten lebendig auf.


    Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist das etwas überstürzt herbeigeführte Ende. Ich finde, dass die Ereignisse zu schnell abgearbeitet wurden und ich hatte den Eindruck, dass manchmal ein paar mehr Seiten mit einigen Erklärungen nicht schlecht gewesen wären. So konnte ich die Entscheidungen von Keira zwar gut nachvollziehen, aber ich hätte mir ein paar Zeilen dazu gewünscht, wie sie manche Entschlüsse umsetzt. Das Ende ist für mich nicht ganz rund, was ich sehr schade finde. Den ansonsten habe ich absolut nichts zu meckern und bin sehr angetan vom zweiten Band der Valerie Lane!


    Fazit

    Auch wenn ich die Reihe nicht in der richtigen Reihenfolge lese, macht es immer wieder Spaß in die Valerie Lane zu reisen. Die Wiedersehen mit den Protagonisten gestalten sich stets als schön die Geschichten lassen sich wunderbar und flüssig lesen. Für mich war es eine perfekte Abwechslung zwischen zwei historischen Romanen, die viele geschichtliche Fakten beherbergen. Es handelt sich um eine leichte und nette Lektüre, die mit einem angenehmen Schreibstil, einem wundervollen Setting und mit liebreizenden Charakteren ausgestattet ist. Bis auf das etwas zu hastige Ende habe ich nichts zu beanstanden und ich freue mich schon unglaublich auf Band fünf und sechs, die ich beide noch diesen Monat lesen möchte!


    Meine Bewertung: 4,5 von 5 Sterne

  3. Cover des Buches Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel (ISBN: 9783442378258)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel

     (643)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Das Buch ist nicht so genial wie das erste, bietet trotzdem eine gut aufgelegte Minidetektivin und einen soliden Kriminalfall.

  4. Cover des Buches Taste of Love - Zart verführt (ISBN: 9783404175338)
    Poppy J. Anderson

    Taste of Love - Zart verführt

     (118)
    Aktuelle Rezension von: JulesZissi

    Ich liebe 💕 die Bücher von Poppy J. Anderson. Ich weiß noch wie ich bei Amazon nach etwas neuen suchte und auf ihr aller erstes Buch gestoßen bin und mir alle weiteren runtergelesen habe. Seitdem sind ihre Bücher ein Muss für mich. Auch meine Mama ist ein absoluter Fan. Alle Bücher werden im Schnelltempo durchgelesen. Auch dieses hier. 

    Jedes Mal hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte wie ein Film 🎥 vor meinem inneren Auge 👁 abläuft und man das Gefühl hat, man sei hautnah dabei. Poppy hat dieses wunderbare Talent, dass man sich in jeden Charakter hineinversetzen kann. Man fühlt mit Ihnen und man lacht mit Ihnen. Man geniest einfach das Leseerlebnis. Dieses Buch war wieder ein voller Erfolg. 

  5. Cover des Buches Die Frauen der Rosenvilla (ISBN: 9783453471313)
    Teresa Simon

    Die Frauen der Rosenvilla

     (256)
    Aktuelle Rezension von: jesslie261

    446 Seiten 🦄🦄🦄🦄🦄 Dieses Buch habe ich wieder zusammen mit der lieben @anika_seitenschwester Zusammen um Buddyread gelesen. In diesem Buch lernen wir Helene, Emma, Charlotte und Anna kennen. Es war do unglaublich interessant die Geschichte zu verfolgen und zu lesen inwieweit das Schicksal dieser vier Frauen miteinander verwoben ist. Die Autorin ist einfach grandios wie sie ihren riten Faden behält und alles zu einer großartigen Geschichte zusammen fügt. Ihre Bücher machen absolut süchtig. Fängt man zu lesen , kann man nicht wieder aufhören, denn man möchte unbedingt wissen wie alles zusammen hängt und die Geschichte ausgeht.  Dieses Buch war wieder absolut gelungen und ich liebe es. Die Autorin schreibt absolut fantastisch und ich freue mich schon auf ihre anderen Bücher ❤❤❤ #teresasimon #diefrauenderrosenvilla #heyne  #lesenistliebe #ichliebelesen📚📖 #rezension  #lesenisttoll #lesenlenktab #lesendinandereweltenflüchten #lesenistschön #lesenentspannt #lesentutderseelegut #neuesbuch #bücherwurm🐛 #lesemädchen #bloggerin #buchbloggerin #instabloggerin #booksofinstagram #booksaremylife #bookaholicsgermany #booknerdigans #booklover #bookselfie #booksarelove #bookcommunity #booksaremagic #subabbau2020 #bücherjunkie

  6. Cover des Buches Die kleine Straße der großen Herzen (ISBN: 9783734107245)
    Manuela Inusa

    Die kleine Straße der großen Herzen

     (96)
    Aktuelle Rezension von: MarySophie

    Handlung

    Es sind drei Jahre vergangen und allerhand ist in der Valerie Lane passiert. Orchid hat auf ihr Herz gehört und ist mir ihrer großen Liebe ausgewandert, Keira hat geheiratet und Laurie ist mittlerweile zweifache Mutter geworden. Die Valerie Lane versprüht noch immer ihre Wärme und Herzlichkeit und auch wenn einiges in einem jeden Leben passiert ist, die Freundschaft zwischen den fünf Ladenbesitzerinnen bleibt bestehen.

    Diese Idylle wird durch eine Nachricht unterbrochen, mit der niemand gerechnet hätte. Und ohne eine Sekunde zu zögern, erklären sich nicht nur die fünf Damen, sondern auch einige andere Personen dazu bereit, einer geliebten alten Freundin einen großen Wunsch zu erfüllen!


    Meinung

    Tatsächlich habe ich es lange Zeit vermieden, den Klappentext zu dem finalen Band zu lesen. Das habe ich erst getan, kurz bevor ich mit der Geschichte angefangen habe. Irgendwie war doch ein wenig Angst vorhanden, dass ich irgendwie gespoilert werde und ich wollte auch einen kleinen Überraschungseffekt haben. Aus diesem Grund konnte ich es nicht abwarten, endlich mit dem Lesen zu beginnen und damit zu erfahren, wie die Reihe letztlich enden wird.


    Auch im finalen Teil gibt es wieder die gewohnte gut und flüssig lesbare Sprache, die den Leser sehr angenehm durch die Handlung geleitet. Oft wird eine Alltagssprache genutzt, die sehr lebendig wirkt und gut zu den Figuren, aber auch der Handlungszeit passt, da die Geschichten in der Gegenwart spielen. Zudem wirkt die Story dadurch schön locker und lässig, was auch gut zu den Charakteren passt!

    Ich habe den Eindruck, dass die Handlungszeit diesmal ziemlich kurz ist. Genau kann ich es nicht benennen, allerdings entsteht bei mir dieser Eindruck, weil jeder Tag verschiedene Erzählperspektiven beinhaltet. Dadurch würde ich mal schätzen, dass in der Geschichte höchstens zwei Wochen beschrieben werden, was ich als sehr angenehm empfand. Es gab keine Längen und die Handlung erstreckt sich nicht ins Unendliche.


    Und natürlich spielen auch diesmal wieder die meisten Szenen in der wunderbaren Valerie Lane. Ich hatte auf Anhieb wieder Bilder von der Straße vor Augen, ich habe die Umschreibungen geliebt und ich mochte es sehr, wie natürlich alle Figuren dort auftreten. Sie müssen sich nicht verstellen, sondern werden so angenommen, wie sie sind. Sie finden bei jeglichen freudigen und traurigen Fragen Rat und jeder wird herzlich aufgenommen. Und genau diese Wärme, Herzlichkeit und Offenheit strahlt die Valerie Lane aus, was ich einfach liebe!


    Der Hauptgrund, weshalb dieser Band mich so stark überzeugen konnte ist die Stimmung. Diese war in einer unglaublichen und mitreißenden Wucht da, der ich mich einfach nicht entziehen konnte. Schon nach wenigen Seiten wurde ich von der Handlung gefangen genommen, ich konnte mitfühlen und habe mich emotional eingebunden gefühlt. Schon nach wenigen Seiten musste ich ein paar Tränen verdrücken, was im Folgenden noch sehr häufig vorkommen sollte.

    Für mich handelt es sich bei dem letzten Band definitiv um den emotionalsten. Immer wieder gab es Szenen, die mir ans Herz gingen und die einfach nur wunderschön geschildert wurden!


    Wenn ich benennen müsste, welches Thema ganz besonders hervorragend behandelt wird, sind das für mich Freundschaften. Solche, bei denen man sich wortlos versteht und solche, bei denen Altersunterschiede keine Rolle spielen. In diesem Punkt werden starke Botschaften vermittelt und ich empfand es als wunderschön zu lesen, wie sich die Figuren stets unterstützen und beistehen, sie immer füreinander da sind und sie sich nicht gescheut haben, Emotionen zu zeigen. Dadurch entstehen ganz tolle Dynamiken und ich glaube auch dadurch ging mir die Handlung teilweise so ans Herz. Ein jeder hat die anderen Personen geschätzt, es gibt keine Vorurteile, stattdessen steht ganz klar der Charakter im Vordergrund. Und das ist ein Statement, dass man aus dem Buch mitnehmen kann und welches teils nachdenklich macht.


    Diesmal zeichnet sich die Geschichte außerdem durch allerhand Erzählperspektiven aus. Nicht nur die Damen, denen die anderen Bände gewidmet sind, kommen zu Wort, sondern auch noch einige andere Figuren. Dadurch entsteht eine große Vielfalt, man hat verschiedene Blicke auf Situationen, Aussagen und Handlungen, aber auch auf die einzelnen Figuren. Diese wirken anhand der Darstellung äußerst lebhaft und natürlich, zudem finde ich, dass die Stimmung in der kleinen Straße, als auch die Freundschaften untereinander besser spürbar sind.

    Auf jeden Fall war es eine nette Abwechslung, dass so viele Personen die Möglichkeit erhalten haben, ihre Sicht der Dinge abzugeben. Manche Figuren lernt man hier nochmals von einer anderen Seite kennen, zudem wurde die Handlung für mich nie langweilig und und es war nie wirklich zu benennen, was im Folgenden kommen wird.


    Mir hat es richtig gut gefallen, dass nun auch Figuren im Vordergrund stehen, die bisher eher eine Nebenrolle gespielt haben. Allen voran Phoebe, die Schwester von Orchid, lernt man diesmal besser kennen und man kann schauen, was sie beschäftigt, wie ihre Ziele aussehen und welche Merkmale sie ausmachen. Bisher habe ich Phoebe nur nebenbei wahrgenommen, mir nie wirklich viel zu ihrer Person gedacht. Diesmal wurde sie viel stärker und interessanter gezeichnet, sodass ich mir fast wünsche, dass es noch ein Buch über sie geben würde...

    In diesem Band treten zahlreiche Protagonisten auf. Hier treffen sehr viele Personen aufeinander, die aus den anderen fünf Teilen bereits bekannt sind. Dadurch entsteht eine große Fülle, die allerdings sehr gut zu der Handlung gepasst hat. Und meistens werden zu jeder Figur ein paar Worte verloren, sodass man stets genau weiß, wer in welchem Zusammenhang auftritt.

    Besonders schön empfand ich das Wiedersehen mit den fünf Damen, mit denen man mittlerweile allerhand Zeit verbracht hat. Es war schön zu lesen, wie zufrieden und glücklich sie mittlerweile sind und das es das Schicksal gut mit ihnen gemeint hat. Eine jede übt nicht nur die berufliche Tätigkeit aus, die sie erfüllt, sondern sie sind auch im Privaten am Ziel angekommen und schauen hoffnungsfroh in die Zukunft. Das hat u.a. dazu geführt, dass ich das Buch am Ende zufrieden beiseite gelegt habe und ich die Entwicklungen der Personen als sehr gelungen empfinde!


    Fazit

    Ich habe es einfach nur geliebt, noch ein letztes Mal gedanklich in die Valerie Lane zu reisen. Es handelt sich um einen grandiosen und mitreißenden finalen Teil, der einfach nur perfekt ist. Ich habe jede Seite genossen, mich über ein letztes Wiedersehen mit den Figuren gefreut und ich bin richtig unglücklich, dass nicht noch ein weiterer Teil auf mich wartet...

    Einfach alles hat gepasst und ich bin selbst überrascht, wie stark ich beim Lesen mit den Personen mitgelitten habe und wie emotional ich teilweise wurde. Dadurch zeichnet sich für mich der finale Band aus und ich finde, dass er der Reihe einen würdigen und perfekten Abschluss bietet!

  7. Cover des Buches Die Schokoladenvilla – Zeit des Schicksals (ISBN: 9783328104070)
    Maria Nikolai

    Die Schokoladenvilla – Zeit des Schicksals

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Kupferkluempchen

    Inhalt:

    Viktoria Rheinberger, Judiths Tochter, macht in Frankreich eine Ausbildung zur Chocolatiére, als ihr Vater plötzlich stirbt und sie vorzeitig zurück nach Stuttgart reisen muss, um ihre Mutter in der Schokoladenfabrik Rothmann zu unterstützen.

    Inzwischen bedroht der zweite Weltkrieg  nicht nur Deutschland, sondern auch das Unternehmen. Möglicherweise könnte sich der amerikanische Süßwarenproduzent  Andrew Miller, der wegen eines Kredites nach Stuttgart reist, als Glücksfall erweisen. Doch sowohl in der Familie Miller, als auch bei den Rothmanns ziehen dunkle Wolken auf.

    Meinung:

    Maria Nikolai ist ein grandioses Finale für ihre Schokoladenvilla-Trilogie gelungen. Die inzwischen bekannten Mitglieder der immer weiter wachsenden Familie Rothmann und ihrer Freunde fesseln den Leser an die Erlebnisse der Figuren. Diese wurden von der Autorin über mehrere Kontinente gestrickt, so dass es auch in diesem Band zusätzlich noch viele neue Dinge zu entdecken gibt.

    Dabei erlauben Spannung, Emotionen und interessante und toll recherchierte historische Fakten den Lesern ein Eintauchen in deren Leben in der damaligen Zeit. Dank des scheinbar mühelosen Schreibstils und der ineinandergreifenden Geschehnisse, entwickelt sich ein Spannungsbogen, der es mir unmöglich gemacht hat, das Buch vor der letzten Seite aus der Hand zu legen.

    Fazit:

    Ein rundum gelungenes und interessantes Leseerlebnis bei dem nur eine Tatsache bedauerlich ist, dass die Geschichte hier ihr Ende gefunden hat.


  8. Cover des Buches Der kleinste Kuss der Welt (ISBN: 9783570585474)
    Mathias Malzieu

    Der kleinste Kuss der Welt

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Gwynny

    Leuchtstoffröhren im Märchenwald

    Es gibt Frauen, die ihre geheimnisvolle Aura verlieren, sobald man sie lachen hört. Als ob man Leuchtstoffröhren in einem Märchenwald aufflammen lässt. Du hingegen kannst aus einem Strauß Leuchtstoffröhren Märchenwälder wachsen lassen.

    Aus „Der kleinste Kuss der Welt“ von Mathias Malzieu

     

    FAKTEN
     Das Buch „Der kleinste Kuss der Welt“ von Mathias Malzieu ist erstmals im Oktober 2013 bei Carl’s books erschienen. Es handelt sich um einen abgeschlossenen Einzelband. Die Illustrationen sind von Benjamin Lacombe. Es ist als eBook und Print erhältlich.

     

    KURZMEINUNG
     Wundervolle Poesie für Herz und Verstand.

     

    KLAPPENTEXT
     Ein melancholischer Erfinder trifft bei einem Tanzabend auf die atemberaubend schöne Sobralia. Doch als er den Mut zusammennimmt und ihr einen flüchtigen Kuss gibt, wird sie unsichtbar. Mithilfe eines magischen Papageis gelingt es ihm, die unsichtbare Schöne wiederzufinden. Doch Sobralia wagt nicht, ihrem Verehrer ihr wahres Gesicht zu zeigen …

     

    SCHREIBSTIL & CHARAKTERE
     Ich liebe die Bücher von Mathias Malzieu. Auch hier fängt er die bezaubernde Geschichte von den Hürden der Liebe so ein, dass ich die Worte schmecke, die Botschaft zwischen den Zeilen so wunderbar für mich duften und die metaphorischen Zauber wie Glöckchen in meinem Herzen nachklingen.

    Seine Bücher beschwingen, doch sie regen auch zum Nachdenken an. In jedem seiner Werke, die ich bisher gelesen habe, fand ich tiefgründige Botschaften. Er verpackt mit einem Luftkuss die schwierigen Situationen des Alltags und haucht ihnen eine Leichtigkeit ein, die ihresgleichen sucht. Einzigartige und bildgeschmückte Poesie wandert mit mir durch die Zeilen und schenkt mir aufrichtige Lesemomente. Kleine Augenblicke des Glücks. Weil hier steht, wie das Leben ist, doch auch, wie es sein kann. Und das alles ohne die Härte der Realität.

    Bei seinen Büchern darf man die Worte nicht auf die Goldwaage legen, dafür sind seine Geschichten umso wertvoller.

    Auch in diesem Werk hat er Charaktere erschaffen, die trotz der Fiktion und ihrem seltsamen Verhalten greifbar und authentisch sind. Das mag jetzt im ersten Moment eigenartig klingen – doch liest man auch zwischen den geschriebenen Sätzen, so merkt man schnell, wie echt sie sind.

     

    MEIN FAZIT
     Und wieder einmal hat mich der Autor verzaubert und mir wunderschöne Augenblicke beschert. Ich wandere so gern durch seine Zeilen!


    MEINE BEWERTUNG
    Höchstwertung!
    5 von 5 Goldenen Zahnrädchen
     ©Teja Ciolczyk, 08.11.2020

     

  9. Cover des Buches Schokoladentage (ISBN: 9783458364429)
    Gabriele Diechler

    Schokoladentage

     (43)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Der Inhalt des Romans wurde hier bereits ausführlich beschrieben. So beschränke ich mich auf meine Meinung. 

    Die Romane von Gabriele Diechler mag ich sehr gerne. So wollte ich auch unbedingt "Schokoladentage" lesen. Der Schreibstil der Autorin ist besonders, bildhaft, poetisch und gefühlvoll, gespickt mit Lebensweisheiten was mir wieder sehr gut gefallen hat. 

    Man konnte sich wunderbar die Stadt Salzburg vorstellen. Die Charaktere mochte ich auch gerne. 

    Jedoch gab es diesmal kleine Längen für mich die mich etwas im Lesefluss störten. Besonders wenn es ums Backen ging. Das liegt wohl daran, dass ich mich fürs Backen nicht so sehr interessiere. Die Geschichte war für mich auch etwas voraussehbar. 

    Die anderen Romane der Autorin konnten mich mehr begeistern. Doch das ist eben Geschmacksache. Daher vergebe ich 4 Sterne. 

    Die Romane von Gabriele Diechler sind auf jeden Fall etwas besonderes und sehr lesenswert und empfehle sie weiter. Immer wieder sehr gerne greife ich zu den Romanen dieser Autorin. 


  10. Cover des Buches Küsse haben keine Kalorien (ISBN: 9783956491634)
    Susan Mallery

    Küsse haben keine Kalorien

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Allison Thomas ist Cafebesitzerin und macht ihre Kunden mit selbstgemachter Schokolade, Pralinen und Trüffeln glücklich. Sie ist stolz diesen Laden alleine aufgebaut und erfolgreich gemacht zu haben. Für Männer hat sie keine Zeit, wenn ihre Mutter sich auch nichts sehnlicher wünscht als Enkelkinder. Doch ohne einen Mann wird das schwierig. Eines Tages steht der geheimnisvolle Matt Baker vor ihr um ihr im Laden verschiedenen Handwerksarbeiten zu erledigen.

    Ein netter voraussehbarer Roman, stellenweise war er mir einfach nur zu langatmig.

  11. Cover des Buches Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt (ISBN: 9781503940468)
    Emily Bold

    Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Viele Jahre zuvor:

    Schon als Archer seine Kendra, genannt Kiki kennenlernt, ahnt er gleich, dass er die Frau fürs Leben vor sich hat.

    Archer ist Bäcker, doch seine Leidenschaft gilt der Herstellung von Pralinen. Jeden Tag schenkt er Kiki eine seiner Kreationen und diese bestärkt ihn darin, seinen Job zu kündigen und sich selbstständig zu machen. Ein Standort ist schnell gefunden, genauso wie auch ein Geldgeber, doch dieser hat auch eine schöne und eiskalte Tochter, die sich Archer um jeden Preis angeln möchte…

    Gegenwart:

    Amy Bishop hat nach dem Tod ihres geliebten Großvaters Archer, dessen Pralinenfabrik übernommen. Doch die Fabrik schreibt seit diversen technischen Neuerungen rote Zahlen. Zudem ist es einer Fremdfirma gelungen, Anteile an der Fabrik zu erwerben. Da diese Firma nun Sorge um ihre Investition hat, schickt sie den Berater Ryan Scandrik, der in Amys Fabrik nach dem Rechten schauen soll. Ryan Scandrik mag zwar auf den ersten Blick überaus attraktiv sein, doch fährt er einen harten Kurs und Amy muss schnell befürchten, dass er zahlreiche Mitarbeiter der Fabrik vor die Tür setzen will. Dementsprechend aufgeladen ist die Atmosphäre zwischen ihnen beiden. Als Amy fürchtet, dass es keinen Ausweg mehr für ihre Firma geben kann, schmiedet sie einen Plan. Obwohl Ryan fürchtet, dass dieser Plan fehlschlagen wird, wartet er zunächst ab, denn er hat sich längst, Hals über Kopf in Amy verliebt. Beruht diese Liebe aber auf Gegenseitigkeit?

    Ich habe schon von vielen Freunden und Bekannten die Liebesromane der deutschen Autorin Emily Bold ans Herz gelegt bekommen und war dementsprechend sehr neugierig auf „Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt“. Hier haben wir es mit einem Liebesroman zu tun, der immer im Wechsel, auf zwei Zeitebenen spielt. Während der Plot Jahre zuvor, die Liebesgeschichte zwischen Archer und Kendra erzählt, bekommen wir es in der Gegenwart mit Archers Enkelin Amy zu tun, die zunächst eher eine Hassliebe mit Ryan Scandrik verbindet.

    Ich fand eigentlich beide Liebesgeschichten interessant konzipiert, zudem lässt sich der Roman insgesamt gesehen auch wie im Flug lesen. Allerdings haben mich doch ein paar Kleinigkeiten beim Lesen gestört, so dass ich dem Roman nicht die Höchstbewertung geben konnte. Zum einen fand ich, dass sich die Protagonisten, rein von der Wortwahl her, ein wenig zu pubertär ausdrücken- will sagen ich fand, dass ihre Ausdrucksweise stellenweise nicht zu Menschen ihrer Altersklasse passte, sondern eher zu Teenagern und zum anderen fehlte mir ein wenig mehr Tiefgang, besonders in der ersten Hälfte des Romans. Zwar fand ich die Wortgeplänkel zwischen Amy und Ryan durchaus witzig, doch fehlte es dafür an Gedankengängen der Beiden, besonders was Ryans Gefühls- und Gedankenwelt anging. Es fehlte mir zudem an tiefschürfenden Gesprächen zwischen dem Paar und ehrlich gesagt fand ich es auch schade, dass die Autorin auf prickelnde Liebesszenen (abgesehen von Kussszenen) verzichtet, die, wie ich finde, eigentlich zu einem tollen Liebesroman, der in der Gegenwart spielt, dazugehören. Auch die Intrigenspielchen von Archers „Klette“ wurden mir viel zu kurz und knapp abgehandelt.

    Nach meinen Kritikpunkten nun aber auch noch ein Lob. Archers und Kendras Story gewinnt besonders auf den letzten Seiten an Intensität- hier hat die Autorin alles richtig gemacht; plötzlich ist man den Figuren als Leser nahe und kann die Tragik in all ihren Facetten spüren.

  12. Cover des Buches Ein süßes Stück vom Glück (ISBN: 9783404168392)
    Laura Florand

    Ein süßes Stück vom Glück

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Cade Corey setzt alles daran Sylvain Marquis für das Schokoladenimperium ihrer Familie zu gewinnen. Dem stolzen Chocolatier liegt nichts ferner als seine süßen Köstlichkeiten unter dem Namen der Billigmarke Corey zu verkaufen und sich womöglich in der Auslage von Walmart wiederzufinden. Doch die engagierte Milliardärstochter schreckt vor nichts zurück und wird zur süßen Schokoladendiebin, die ihr Herz an den Zuckerbäcker verliert.
    Ein Fest für die Sinne! Wer gerade auf Diät oder Liebesentzug (und natürlich auch alle anderen) ist, bekommt hier kalorienfrei Ladungen von feinster Schokolade, Pralinen und ganz viel Sinnlichkeit geboten. Ich bin eigentlich nicht der Süßigkeiten-Typ aber selbst mir, lief beim Lesen das Wasser im Mund zusammen. Ich kann nur hoffen, dass die Autorin ganz schnell für verführerischen Nachschub sorgt.
  13. Cover des Buches Der Orden der Schwerter (ISBN: 9783492285292)
    Markus Heitz

    Der Orden der Schwerter

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Der zweite Teil der Ulldart - Saga schließt nahtlos an den ersten Teil an. Auch in diesem Teil dreht es sich um Lodrik und das Wiederkehren der Dunklen Zeit.

    Während Lodrik zu Beginn des ersten Bandes noch als “Keksprinz” verspottet wurde, hat er nun eine Entwicklung durchgemacht. Er hat körperlich hart an sich gearbeitet und Erfahrungen im Regieren gesammelt. Da er sich mit den Adligen und Großbauern angelegt hatte, fielen diese Erfahrungen auch nicht zu knapp aus.

    Der junge Lodrik ist auf dem Weg in seine Heimat, um sich zum Kabcar krönen zu lassen. Doch der Weg an die Macht gestaltet sich schwerer als erwartet. Auch als Herrscher geht er keinen einfachen Weg und stellt sich gegen die Mächtigen, um dem einfachen Volk das Leben zu erleichtern. Was natürlich nicht bei allen gut ankommt. Zwar stehen ihm nach wie vor treu seine beiden Gefährten Waljakov und Stoiko, sowie seine Geliebte Norina treu zur Seite, doch die Brojaken, der Großadel Tarpols, lehnen sich gegen die geplanten Reformen auf. So wird der neue Herrscher rasch unter Druck gesetzt. Hin und wieder will einen Verzweiflung überkommen, wenn der arme Lodrik erneut über die Steine stolpert, die ihm zahlreich in den Weg gelegt werden.

    Da er als jung und unerfahren gilt, strecken die Nachbarreiche ebenfalls ihre Finger aus und wollen sich ein Stück seines Reiches einverleiben. Hustraban fordert die Hälfte der Lurdumvorräte von Kostromo. Zudem unterstützt Borasgotan Worlac, damit es eigenständig wird. Da die Lurdumabgaben abgewiesen werden und der Kabcar der Provinz Worlac die Eigenständigkeit verbietet, nimmt Hustraban Kostromo ein und Borasgotan beginnt einen Krieg mit Tarpol. 

    Als wäre das nicht Ärgernis genug, muss Lodrik auch noch die ihm verhasste Großcousine ehelichen, um Kabcar zu werden. Ein Vermächtnis, dass ihm sein sterbender Vater in seiner Todesstunde noch aufgedrückt hat. Die Politik zwingt Lodrik, diese Zweckehe einzugehen. Seine ihm Angetraute verfolgt jedoch eigene Wege. Sie möchte die Kabcara des Landes werden - ohne einen Mann an ihrer Seite.

    Neben den aufziehenden Kriegen, die ganz Ulldart bedrohen, verwirrt Lodrik seine Umgebung mit seinem ungezügelten Temperament - und gelegentlich mit unerklärlichen Phänomenen. Seine Wutausbrüche, Angesichts seiner aussichtslosen Lage, haben auch den Ausbruch von Magie zur Folge. Ungezügelte Kräfte, die er bislang nicht zu kontrollieren vermag. Insgesamt keine allzu guten Aussichten, da sich zudem langsam ein Krieg anbahnt und Lodrik nicht gerade viele Verbündete zu haben scheint.

    In diesem Teil ist schon sehr stark spürbar, wie das Böse in Ulldart einzieht, wen es umgarnt und wer sich dadurch beeinflussen lässt. Viele Geheimnisse werden etwas klarer, dafür treten andere an ihre Stellen und es wird nie langweilig.

    Noch immer wird vieles erzählt und nicht gezeigt. Plötzliche kurzfristige Wechsel des Erzählers inmitten eines Erzählstrang tun das übrige. Zudem gibt es einige Zeitsprünge, die es teilweise schwer machen, der Handlung zu folgen. Befinden wir uns gerade noch in einer Besprechung im Königreich Tarpol im Palast des Kabcar, stehen wir im nächsten Augenblick an der Front dem Feind gegenüber und es wird zum Angriff geblasen. Diese Erzählweise bezeugt die damalige Unerfahrenheit des Autors. Wir haben es mit einem Erstlingswerk zu tun. Da dürfen noch über einige Fehler hinweggesehen werden. Doch erscheinen sie in diesem Band noch zu häufig. Was unbedarfte Leser jedoch nicht davon abhalten dürfte, dieses Werk begeistert zu verschlingen.

    Auch in diesem Teil ist die Erzählweise einfach gehalten. So lässt sich die Handlung mehrheitlich leicht nachverfolgen. 

    Die Spannung steigt: Krieg bricht aus im Lande Ulldraels und Lodrik ist von Verrätern umgeben. Der junge König sieht sich einem riesigen Heer von Feinden gegenüber, und um das Königreich Tarpol zu retten, sucht er Hilfe bei dunklen Mächten. Es scheint so, als ob Lodrik mit dieser Tat die gefürchtete Dunkle Zeit heraufbeschwört.

    Wie schon im ersten Band gewinnt Heitz vor allem mit seinen Figuren. Manche sind sehr sympathisch (wie der Pralinen essende König Perdór und sein Narr Fiorell), von anderen weiß man genau, dass sie bis in ihr innerstes bösartig sind, und die dritte Kategorie ist überhaupt nicht einzuschätzen (auf welcher Seite steht die grünhaarige Kensustrianerin Belkala?).

    Insgesamt hat mir die Fortsetzung gefallen, nur manchmal waren Reaktionen oder Entscheidungen von Figuren etwas unglaubwürdig. Vor allem kommen sie alle ein wenig Leichtgläubig daher. Nichts wird hinterfragt! Eine zweifelhafte Behauptung scheint auszureichen, um jemanden mit ganzer Überzeugung für etwas kämpfen zu lassen. 

    Die politischen Interessen der einzelnen Länder werden sehr detailliert beschrieben und behandelt, so lassen sich die Beweggründe der Parteien nachvollziehen. Auch wenn einige davon hinterfragt werden müssten. 

    Gerade die neuen Charaktere, die in die Geschichte eingebunden werden, bringen großen Schwung und die Geschichte. Die Änderungen, die sie herbeiführen, können bis zum Ende des Buches noch nicht mal als gut oder schlecht eingeschätzt werden. Und so bleiben einige Fragen offen, was neugierig auf die Fortsetzung macht.

    Wie im ersten Band gibt es auch hier mehrere Geschichten, die parallel ablaufen und scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Später greifen diese jedoch gut ineinander, sodass die Komplexität der Handlung erweitert und vertieft wird.

    Das Buch endet mit einem Paukenschlag, der mich ein wenig ratlos zurücklässt. Denn eine der Meisterleistungen von Markus Heitz ist es, den Leser im Unklaren über die Rolle von Lodrik zu lassen. Mehr und mehr wird klar, dass sein Schicksal nicht eindeutig bestimmt ist, und das lässt enorme Möglichkeiten in Bezug auf seine Charakterentwicklung - und die schöpft Heitz voll und ganz aus!

    Ich freue mich auf die Fortsetzung - lässt doch das Ende wenig Gutes für Ulldart und seine Bürger hoffen.

  14. Cover des Buches Verschwörung im Zeughaus (ISBN: 9783499259227)
    Petra Schier

    Verschwörung im Zeughaus

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Lesestunde_mit_Marie
    „Verschwörung im Zeughaus“ ist der 5. und vorletzte Band aus der Reihe um die Apothekerin Adelina und ihre Familie. Die Geschichten spielen im mittelalterlichen Köln und behandeln jeweils einen spannenden Kriminalfall, in den Adelina oder einer ihrer Lieben verstrickt wird. Jeder Band kann einzeln gelesen werden, da die Kriminalfälle in sich abgeschlossen sind und Petra Schier die Leser jedes Mal gut mit kurzen Einschüben in die vorangegangenen Geschehnisse holt, die jeweils als Kenntnis von Nöten sind, um den Kontext zu verstehen. Aber natürlich können die Charakterentwicklungen besser nachvollzogen werden, wenn man alle Bände nacheinander liest. Ich selber habe zuvor Band 1 und 4 gelesen und fand mich wunderbar zurecht. Da mir die Reihe aber so gut gefällt, werde ich nun auch noch Band 2 und 3 lesen. Band 6 liegt schon bereit.

    Im fünften Teil "Verschwörung im Zeughaus" dreht sich alles um verschwundene Waffen und falsche Abrechnungen im sogenannten Zeughaus. Dieses Mal ist es Tilmann Greverode, der Hauptmann der Stadtwache und Adelinas Halbbruder, der unter Verdacht gerät, in furchtbare Machenschaften verstrickt zu sein und gar seinen guten Freund Clais van Dalen, seines Zeichens ebenfalls Hauptmann der Stadtwache, heimtückisch ermordet zu haben. Doch Tilmann, selber schwer verletzt, rettet sich zu seiner Schwester Adelina und bittet sie, ihn zu verstecken. Adelina, die von der Unschuld ihres Bruders überzeugt ist, nimmt die Ermittlungen auf und wird wieder einmal tatkräftig durch Freunde und Familie unterstützt. Hierbei gehen ihnen zahlreiche verwirrende und widersprüchliche Hinweise zu.

    Auch diesmal hat es Petra Schier geschafft, mich in die Welt der mittelalterlichen Domstadt hineinzuversetzen. Hierbei versteht sie es meisterhaft den Leser in den spannenden Kriminalfall zu verwickeln und auf falsche Fährten zu locken.

    Nicht minder interessant sind neben dem Kriminalfall auch die privaten Entwicklungen und Ereignisse im Hause Burka. In Band 5 steht neben Adelinas Bruder Tilmann Mira, die junge und widerspenstige Adelige, die sich in der Apothekerausbildung befindet, im Mittelpunkt. Daher gibt es auch entsprechende Perspektivwechsel in der Erzählung, die sehr bereichernd wirken. Vor allem die feurigen Streitgespräche zwischen Mira und Tilmann haben es in sich.

    Auch diesmal schaffte es Petra Schier, mich mit dem Ausgang des Kriminalfalls zu überraschen. Die Charakter sind klug angelegt und entwickelt worden.

    Fazit:
    Wer historische Romane und Kriminalfälle mag, sollte sich die Adelina-Reihe von Petra Schier nicht entgehen lassen. Ein Einstieg ist aus meiner Sicht in jeden Band der Reihe möglich. Spannung vor historischem Hintergrund sorgen hier für kurze Weile.
  15. Cover des Buches Blutrote Lilien (ISBN: 9783551311634)
    Kathleen Weise

    Blutrote Lilien

     (177)
    Aktuelle Rezension von: sophie-zmrm
    Am 18.01.2011 erschien im Carlsen-Verlag, dieses wunderschöne Buch. Es spielt in Paris zu der Zeit, als die Protestanten noch unterdrückt wurden und ihre Religion nicht ausleben durften. Daraus lässt sich schließen, das es ein historischer Roman ist und mit 334 Seiten nicht sonderlich dick. 

    Es handelt von Charlotte, die nach Versailles kommt, um dort zu heiraten. Allerdings entpuppt sich das Leben am Hof als anders als erwartet und Charlottes Leben entwickelt sich als anders als erwartet und was das alles mit dem dunklem Schatten zu tun hat, der ihr in dieser schweren Zeit beistand bietet, müsst ihr selbst herausfinden. 

    Schreibstill:
    Der Schreibstill lässt sich flüssig lesen, auch wenn er etwas gewöhnungsbedürftig ist, was an der Wortwahl liegt. Er ist trotzdem sehr authentisch, da er wie die Faust aufs Auge zu der historischen Epoche passt.

    Cover: 
    Ich LIEBE dieses Cover. Ich habe selten ein so schönes gesehen. Es passt zu der Geschichte. Ebenso, wie der Titel. An sich ist das Buch sehr schön und mit viel Liebe gestaltet. 

    Fazit: 
    Das Buch war für mich ein re-read und ich muss sagen, das es mich beim zweiten mal lesen enttäuscht hat. Ich hatte andere Erwartungen an das Buch- allerdings kann ich es trotzdem nur weiter empfehlen. Charlotte ist ein unfassbar starker und altruistischer (und das, obwohl sie allen Grund dafür hätte, egoistisch zu sein) Charakter, an dem sich jeder eine Scheibe abschneiden könnte. Schade finde ich allerdings, das das Ende so offen geendet hat. Bei meinen Recherchen habe ich dann herausgefunden, das der geplante zweite Band nicht veröffentlich wird, da die verkaufszahlen von Band eins nicht die Erwartungen erfüllt haben :/ Trotzdem kann ich das Buch  nur jedem ans Herz legen. Es eignet sich gut, als Einstieg für historsiche Romane :)
  16. Cover des Buches Pralinenliebe (ISBN: 9781503155534)
    Ella Wünsche

    Pralinenliebe

     (29)
    Aktuelle Rezension von: BeckyB

    In „Pralinenliebe“ geht es um eine etwas übergewichtige junge Frau namens Kathie, die in der elterlichen Bäckerei mitarbeitet und deren Mutter gerade verstorben ist. Ihre heimliche Leidenschaft gilt Pralinen, und sie kreiert in ihrer Freizeit immer wieder die leckersten Konfektstücke. In der Bäckerei lernt sie Frank kennen, der zufällig eine ihrer Pralinen probiert. Zunächst ist ihr Frank unsympathisch, aber es kommt eins zum anderen, und Kathie lernt Frank schließlich immer besser kennen. Leider ist dieser verlobt, noch dazu mit einer modelähnlich aussehenden „Schnepfe“, wie Kathie sie heimlich nennt… 

    „Pralinenliebe“ ist das richtige Buch für die Winterzeit. Die mit Worten kreierten Geschmackserlebnisse bringen die Sinne zum Tanzen. 

    Die Hauptfigur Kathie kam mir anfangs etwas transusig vor, was sich aber irgendwann gab. Leider konnte ich nicht immer nachvollziehen, wieso Kathie in manchen Situationen auf eine bestimmte Weise empfand oder handelte. Auch das Tempo der Geschichte fand ich an einer Stelle nicht so passend, weswegen das Buch von mir keine volle Punktezahl bekommt. 

    Fazit: „Pralinenliebe“ ist eine herzerwärmende Geschichte mit Geschmacksexplosionen für alle Sinne.

  17. Cover des Buches Chocolat (ISBN: 9783548252445)
    Joanne Harris

    Chocolat

     (215)
    Aktuelle Rezension von: Nici_92

    Zauber und Erregung ergreifen die Bewohner Lansquenets, als Vienne Rocher gleichsam aus dem Nichts in dem verträumten Dorf im Süden Frankreichs auftaucht. Die geheimnisvolle Fremde eröffnet Die Himmlische Praline, eine Chocolaterie der ganz besonderen Art - ausgerechnet zum Auftakt der Fastenzeit und direkt gegenüber der Kirche. Pfarrer Raynaud, der sich als moralischer Hüter der Gemeinde versteht, sieht in der unkonventionellen Frau eine ernsthafte Bedrohung für seine Herde - und beginnt zu handeln.


    Also ich konnte im Nachhinein, gar nichts mit der Geschichte anfangen, da mich die Handlung nicht wirklich angesprochen hat. Die komplette Story war für mich ziemlich langweilig. Mir fehlte teilweise auch der Reiz, überhaupt weiter zu lesen, was teilweise auch am Schreibstil lag. Meinen Geschmack hat es jedenfalls nicht getroffen. 

  18. Cover des Buches Gregs Tagebuch 7 - Dumm gelaufen! (ISBN: 9783843210843)
    Jeff Kinney

    Gregs Tagebuch 7 - Dumm gelaufen!

     (226)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:
    Greg steht vor neuen Herausforderungen. Der Valentinstag rückt näher, und er hat immer noch keine Tanzpartnerin für den Schulball. Kein Wunder, denn Greg macht bei Mädchen einfach alles falsch, was man falsch machen kann. Dass es seinem Freund Rupert genauso geht, ist da nur ein schwacher Trost. Und dass es in seiner Klasse mehr Jungs als Mädchen gibt, entspannt die Lage auch nicht gerade. Keine rosigen Aussichten für Greg! Er muss sich dringend etwas einfallen lassen, damit es hinterher nicht heißt: Dumm gelaufen!


    Eigener Eindruck:
    Greg kann es nicht fassen. Die Familienidylle und vor allem die Gammeltage vor dem Fernseher sind gezählt, denn sein Onkel steht urplötzlich vor der Tür und bittet um Obdach. Obwohl das weder Greg noch seinem Vater schmeckt, lässt seine Mutter den Onkel mit einziehen und plötzlich ist alles ganz anders im Hause Heffley. Ständig ist die Couch besetzt, der Onkel schläft dort, wo Gregs Bruder normaler weise seinen Sonntag verbringt und Taschengeld bekommt der Onkel auch noch, obwohl dieser sich im Haushalt null beteiligt. Für Greg ist klar, dass das ein echtes Problem ist. 
    Außerdem steht in der Schule ein Schulball an, bei denen die Kinder vorher noch tanzen üben sollen. Bei mehr Mädchen als Jungen kommt es, wie es kommen muss und Greg hat einen anderen Jungen als Tanzpartner. Zeit, sich bei Zeiten um eine Tanzpartnerin zu kümmern. Dabei helfen soll ihm sein Kumpel Rupert. Doch dann brechen in der Schule die Windpocken aus und alles steht auf Messers Schneide. Nicht nur sein Date wird zur Katastrophe, sondern auch seine Geldreserven werden mächtig angekratzt. Greg ist einfach ein Pechvogel durch und durch.


    Auch dieser Teil der Reihe rund um den tollpatschigen Greg konnte mich nicht überzeugen. Zwar sind die Tagebucheinträge einfach geschrieben, sodass sie leicht verständlich sind und werden durch Comics aufgelockert, sodass vor allem junge Leser sehr einfach mit dem Buch voran kommen, aber mich persönlich stört die Art, wie der Autor Greg - seinen Protagonisten - darstellt. Greg entwickelt sich einfach nicht weiter. Er ist nun schon seit sieben Bänden einfach ein Trottel. Er träumt viel und hat immer viel vor, was an sich nicht schlecht wäre, würde er nicht immer nur seinen Vorteil daraus ziehen wollen. Greg ist immer in Geldnot und versucht irgendwie an Kohle zu kommen. Er ist geizig, was ich wirklich schrecklich finde und er versucht weiterhin immer und immer wieder seinen Freund Rupert die ganze arbeit machen zu lassen, während er sich entspannt zurück lehnen will. Dass es zum Ende hin so kommt, wie es kommt finde ich sogar richtig gut, denn so lernt Greg endlich einmal eine Lektion fürs Leben. Was mich an dem Buch dieses mal auch gestört hat war, dass die Feier der Kids durch die Rentner torpediert wird und diese sich auch noch bei den Kids bedienen. Das ist wirklich nicht die feine Art und finde ich vom Autor vollkommen übertrieben und überflüssig. Man merkt richtig, dass ihm langsam die Ideen ausgehen und er krampfhaft versucht etwas witziges zu schreiben. Leider hing das mächtig nach hinten los. 
    In einem Anfall von Wahnsinn habe ich mir alle Bände damals gekauft, weshalb ich sie wohl oder übel auch noch lesen werde. Aber um ehrlich zu sein langweilen mich die Bücher mittlerweile und diese Art von Greg finde ich einfach echt zum kotzen, dass muss mal so gesagt sein. Er ist so egoistisch, er hat keinerlei Vorbildfunktion und er ist einfach nicht witzig. Es ist mir noch immer ein Rätsel, wie es diese Bücher auf die Bestsellerliste geschafft haben.


    Fazit: 
    Von mir gibt es absolut keine Leseempfehlung, auch wenn eingefleischte Fans hier sicher empört aufschreien. Aber diese Reihe hat für mich nichts humorvolles und ist in meinen Augen auch nicht pädagogisch wertvoll. Einfach nur schade um die Zeit.


    Idee: 3/5
    Humor: 2/5
    Charaktere: 2/5
    Logik: 3/5
    Spannung: 2/5


    Gesamt: 2/5 Sterne



  19. Cover des Buches Forrest Gump (ISBN: 0743453255)
    Winston Groom

    Forrest Gump

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Rain698
    Forrest Gump war für mich ein Muss. Der Film ist grandios und da ist es natürlich Pflicht das dazugehörige Buch zu lesen.Und ich wurde nicht enttäuscht.
    Forrest Gump war, finde ich, ein Buch, das nicht unbedingt einfach zu lesen ist. Durch die falsche Grammatik und den verschobenen Satzbau (und noch dazu durch Forrests Art die Dinge zu verstehen) ist es oft nicht leicht zu verstehen was er uns erzählen möchte. Die Geschichte an sich ist für mich super. Eine wirklich schöne Geschichte und noch besser erzählt.Forrest ist ein sehr besonderer Junge. Sein Leben verläuft dagegen sehr erfolgreich, auch wenn er oft nicht weiß wieso. Er gelangt an die verschiedensten Orte der Welt und lernt die verrücktesten Leute kennen. Jedoch ist das einzige was er immer wollte und wollen wird bei Jenny zu sein. Jenny ist Forrests Schulfreundin und trotz Höhen und Tiefen sind sie immer füreinander da und verlieren sich doch nie ganz aus den Augen.
  20. Cover des Buches Der Sommer hat doch Meer zu bieten: Küsten-Liebesroman (ISBN: B08V5JF1Y5)
    Barbara Erlenkamp

    Der Sommer hat doch Meer zu bieten: Küsten-Liebesroman

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Murmel_2016

    Der Text "Der Sommer hat doch Meer zu bieten" passt so gut. Denn er hat für Julia nicht nur Meer, sondern so viel mehr zu bieten. Julias Welt bricht gerade zusammen. Sie erwischt zuerst ihren Ehemann inflagranti und dann will ihre pubertierende Tochter nichts mehr von ihr wissen und stellt sich auf die Seite ihres Vaters. Julia nimmt sich eine Auszeit. Sie lässt die Tochter bei ihrem Vater und reist an die Ostsee, wo sie früher glücklich war. Dort wird sie von den Leuten herzlich aufgenommen. Auch der attraktive Tierarzt, zeigt ihr nicht nur die schönen Seite der Insel und des Lebens, sondern lässt auch ihr Herz höher schlagen….

    Der bildliche, gefühlvolle und mitreißende Schreibstil zieht einen sofort in die Geschichte. Das Kopfkino läuft und man hat Bilder vor dem inneren Auge. Man bekommt das Gefühl als wäre man selbst an der Ostsee. Die Protagonisten sind sehr sympathisch und wirken auch authentisch. Ich freute mich so für Julia und ihr neues Leben. Man fiebert, freut und hofft die ganze Zeit ununterbrochen mit und möchte einfach nur wissen wie es weiter geht oder wie es endet. Ich bewundere sie für ihren Mut, auszubrechen und nicht zu wissen was kommt. Die Autorin konnte mich wiedermal mit ihrem Schreibstil, wunderbaren Charakteren und einer traumhaften Kulisse überzeugen. Daher gibt es eine Leseempfehlung und volle 5 von 5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  21. Cover des Buches Die besten Weihnachtskekse (ISBN: 9783706626620)
    Johanna Aust

    Die besten Weihnachtskekse

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Kristall86

    Johanna Aust zeigt in ihrem neuen Buch „Die besten Weihnachtskekse“ wunderbare Rezepte auf. In diesem Buch findet wirklich jeder Geschmack seinen Lieblingskeks. Ich mochte diese Vielseitigkeit sehr. Die Rezepte sind übersichtlich und verständlich erklärt und jeder wird hier durchblicken. Die tollen Bilder untermalen die Texte harmonisch und auch die Aufteilung der Rezepte ist stimmig gestaltet. Einen Stern weniger gibt es deshalb, da einige Rezepte wirklich sehr anspruchsvoll sind. Wer hat schon Zeit und Lust in der Vorweihnachtszeit den ganzen Tag in der Küche zu stehen? Eben....man will ja auch die Zeit genießen. 

    Zur Optik und Haptik: das Buch hat ein Hardcover und einen in Leinen gebundenen Buchrücken. Die Seiten haben eine sehr gute Stärke und lassen das gesamte Buch sehr wertig erscheinen. Dieses Buch lässt sich nicht nur gut selbst nutzen sonder eignet sich auch bestens als Geschenk für Hobbybäcker.

    4 von 5 Sterne für ein gelungenes Backbuch aus dem löwenzahn-Verlag

  22. Cover des Buches Die Chocolate Box Girls - Kirschenherz (ISBN: 9783570162828)
    Cathy Cassidy

    Die Chocolate Box Girls - Kirschenherz

     (13)
    Aktuelle Rezension von: leni-liest-backt
    Inhalt: Cherry kann es kaum fassen als ihr Dad und sie zu seiner neuen Freundin Charlotte und ihren vier Töchtern ans Meer ziehen. Seitdem ihre Mum verschwunden ist geht für sie ein Traum in erfüllung. Eine richtige Familie. Ihre neuen Schwestern Sky, Summer und Coco sind total nett und empfangen sie mit offenen Armen. Außer Honey. Sie findet diese neue Familien Geschichte überhaupt nicht toll. Als Cherrys Dad anfängt mit seiner neuen Idee, dem herstelln von Pralinen, einen Laden auf zu machen, sind (fast) alle hellauf begeistert. Der neue Laden Chocolate Box wird zum Familienprojekt. Nur Honey spielt nicht so richitg mit. Als Cherry dann noch den coolen Shay kennen lernt, schein für sie das Glück perfekt. Blöderweise ist Shay schon vergeben..... an Honey.

    Meine Meinung: Cherry ist ein nettes Mädchen. Sie tut mir echt leid, weil Honey sie immer so fertig macht. Sie ist echt biestig. Im Verlauf des Buches merkt man aber, dass Honey so ist, weil sie oft enttäuscht wird und an etwas glaubt, was keine Zukunft hat. Doch sie sieht das nicht ein. Um ihren Frust ab zu bauen macht sie Cherry fertig. Die anderen Mädchen Summer, Coco und Sky sind total nett, sie mochte ich sehr gerne. Auch Charlotte und Cherrys Dad sind sehr liebenswürdig.
    Die Idee von Cherrys Dad, selbst Pralinen herzustellen, finde ich total toll. Der Name, dem sie ihrem neuen Schokoladengeschäft geben, ist echt schön. Chocolate Box :)
    Die Gegend und das Haus sind wunderschön, gemütlich und liegen am Meer. In diesem Haus würde ich auch gerne mal wohnen ;)

    Die Kapitel haben eine schöne Länge und die Seiten sind unten mit einer süßen Cupcake Borde verziert.

    Fazit: Eine nette sommerliche Geschichte mit einem eigentlich offenen Ende. Ich geben 4 von 5 möglichen Punkten. Die Geschichte der Chocolate Box Girls ist noch nicht vorbei!
  23. Cover des Buches Liebe auf den letzten Blick (ISBN: 9783746627960)
    Lilli Beck

    Liebe auf den letzten Blick

     (50)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Mathilde und ihre Freundinnen gründen eine WG, um dem drohenden Seniorenheim zu entrinnen. Doch offensichtlich ist man mit 60 nicht viel schlauer als mit 20, und der schöne Plan schlägt fehl. Statt in der Oldie-Idylle finden sich die vier plötzlich im Mehrgenerationen-Chaos wieder. Und dass die Hormone genauso verrückt spielen wie früher, merken sie nicht nur an Hitzewallungen. 

    Zwischendurch ist das Buch ja ganz lustig, aber das Verhalten von Mathilde ist sehr widersprüchlich, den anderen zwei Damen konnte ich rein gar nichts abgewinnen, einzig Gustl – und natürlich später die jüngeren Leute – kann man sich vorstellen.

    Die Story an sich - hier ist soviel unwahrscheinlich und an den Haaren herbeigezogen, dass es schon wieder zum Lachen ist.

    Na ja….man kann es lesen, verpasst aber auch nichts, wenn man es nicht tut – das ist mein Fazit dazu.
  24. Cover des Buches Das Schokoladenmädchen (ISBN: 9783958246188)
    Katryn Berlinger

    Das Schokoladenmädchen

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Nimithil
    Die Geschichte spielt Ende des 19 Jahrhundert. Madelaine möchte mit ihrer Mutter nach Deutschland fliehen, doch leider geht das Schiff unter und sie überlebt als eine der weniger. Herr Martieli nimmt sie unter seine Fittiche und bringt ihr die Confiserie näher. Es warten einige Herausforderungen auf sie.


    Das Cover das Buches finde ich sehr gut gelungen, da es wunderbar zum Inhalt passt. Hunger sollte man beim Lesen auf gar keinen Fall haben, da die Herstellung von Pralinen und anderen tollen Dinge teilweise im Detail beschrieben wird.


    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und teilweise sehr bildhaft. Die Hauptprotagonistin Madelaine ist sympatisch, wenn auch meiner Meinung nach nicht durchweg authentisch. Ihr fällt alles zu, ohne sich teilweise bemühen zu müssen. Dies kann ich mir als Frau in der damaligen Zeit nicht wirklich vorstellen und ich hätte mir gewünscht, dass sie in manchen Situationen mehr kämpfen muss. Dies sorgt auch dafür, dass es wenig Spannung beim Lesen gibt. Weiterhin kann ich manche Handlungen von Madeleine nicht vollkommen nachvollziehen und es hat für mich eher Rätsel aufgeworfen. 


    Nicht nur die Pralinen- und Tortenherstellung wird wunderbar beschrieben, sondern auch das damalige Leben in Riga. Der Leser erhält einen wunderbaren Einblick in Mode oder auch den Änderungen, welche Ende des 19. Jahrhundert waren. 


    Ein wunderschöner Roman, der den Leser dazu einlädt in eine andere Zeit einzutauchen und eine kleine Geschmacksreise zu unternehmen.



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